07:37:28 | Samstag, 27. Mai 2006
Benedikt XVI. über die Eiligsprechung + Zum Hals heraus + Homo-Propaganda gestoppt + Im Pfarrzentrum + Krampfhaft langweilig
Benedikt XVI. über die EiligsprechungPolen. Gestern abend pilgerte Papst Benedikt XVI. in den südpolnischen
Wallfahrtsort Tschenstochau. Dort erklärte der Heilige Vater, daß die Muttergottes den Glauben Petri
und der Apostel – „und heute meinen und euren Glauben“ – gestützt habe. Der Glaube habe seinen Platz
nicht nur in religiösen Erfahrungen, sondern auch im Denken und Handeln, in der täglichen Arbeit und
im Kampf gegen uns selber. Nach seiner spätabendlichen Ankunft in Krakau sagte der Papst vor tausenden
Gläubigen, daß er um die Gebete der Polen für eine Seligsprechung von Johannes Paul II. wisse. Diese
Gebete unterstützten jene, die mit dem Fall betraut seien.
Zum Hals herausDeutschland. Der Altarraum
sei nicht der Ort, an dem man die Frage der Gleichberechtigung der Geschlechter lösen könne. Das erklärte
der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, am Donnerstag auf dem
Katholikentag
in Saarbrücken. Kardinal Lehmann verwies zugleich auf „Fortschritte“, die hinsichtlich der Rolle der
Frau in den vergangenen Jahrzehnten in der Kirche erreicht worden seien: „Mir hängt es zum Hals heraus,
ständig über Ämter und Dienste zu sprechen.“
Homo-Propaganda gestopptPolen. Der Leiter der deutsch-polnischen
Universität ‘Collegium Polonicum’ in der westpolnischen Grenzstadt Slubice – dem ehemaligen Ostteil von
Frankfurt an der Oder – verbot eine propagandistische Homo-Fotoausstellung im Foyer des Gebäudes. Die
Ausstellung steht unter dem Titel „Sollen sie uns doch sehen“ und zeigt gleichgeschlechtliche Paare in
provokativer Pose auf polnischen Straßen. Die Propagandabilder wurden erst nach der Kündigungsdrohung
zweier Lehrkräfte vom Foyer in einen abschließbaren Kunstraum übersiedelt.
Im PfarrzentrumLiechtenstein.
In einem am Freitag in der Lokalzeitung ‘Liechtensteiner Volksblatt’ veröffentlichten offenen Brief kritisierte
der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas, einen Zusammenschluß, der sich ‘Arbeitsgruppe Schwangerschaftskonflikte’
nennt. Der Verein nimmt bei seinen Beratungen auch einen mögliche Tötung des Kindes in Kauf. „Für die
Katholische Kirche kann es keine ‘ergebnisoffene Beratung’ geben.“ Der Zusammenschluß wird nächste Woche
ausgerechnet im Pfarrzentrum der liechtensteinischen Pfarrei Schaan eine Informationsveranstaltung abhalten.
Krampfhaft langweiligUSA. Die US-Popsängerin Madonna Louise Ritchie, geborene Ciccone – die unter
dem Namen „Madonna“ auftritt – glaubt nicht, daß Jesus wütend auf sie wäre. Die 47jährige verteidigte
sich vor der US-Tageszeitung ‘Daily News’ gegen Blasphemievorwürfe. Frau Ritchie hatte sich bei ihrer
letzten
Musiktournee ‘Confessions’ ans Kreuz gefesselt und mit einer Dornenkrone auf dem Kopf präsentiert.
„Die Arme versucht weiter zu schockieren“, kommentierte der Präsident der US-amerikanischen ‘Katholischen
Liga’, Bill Donohue die Anstrengungen von Frau Ritchie: „Aber ihre krampfhaften Bemühungen sind mittlerweile
nur noch langweilig.“
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#2
Belisar 19:09:23 | Samstag, 27. Mai 2006
#1
Dr. Otterbeck 08:01:28 | Samstag, 27. Mai 2006