Benedikt XVI.
Wie konnte Gott diesen Triumph des Bösen zulassen?
Am vierten und letzten Tag seiner Polenreise zelebrierte Papst Benedikt XVI. in Krakau – der ehemaligen Bischofsstadt seines Vorgängers – eine Heilige Messe. Am Abend besuchte er das nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz.
(kreuz.net, Krakau) Bei der Papstmesse im Blonie-Park von Krakau konzelebrierten 2.000 Geistliche – darunter 20 Kardinäle und 150 Erzbischöfe und Bischöfe aus 16 Ländern. Rund 1.5 Millionen Gläubigen wohnten der Messe bei.

Der Papst rief die Meßbesucher auf, den Glauben an Christus nach Europa und in die ganze Welt hinauszutragen.

In seiner Predigt erinnerte der Heilige Vater auch an Papst Johannes Paul II.: Er sei als Pilger auf den Spuren seines Vorgängers nach Polen gekommen.

„Ich wollte die Luft seiner Heimat atmen. Ich wollte das Land sehen, in dem er geboren wurde und aufwuchs, um seinen unermüdlichen Dienst für Christus und die Weltkirche aufzunehmen.“

Vor allem wollte Benedikt XVI. die „lebenden Menschen treffen“: „Ich wollte euren Glauben sehen, der Johannes Paul II. nährte, und mich davon überzeugen, daß ihr fest im Glauben seid.“

Papst Benedikt XVI. erklärte bei der Predigt auch das Motto seines Pastoralbesuchs, „bleibt stark im Glauben“.

Glauben heiße vor allem, das als wahr zu akzeptieren, was der menschliche Geist nicht bis in die Tiefe versteht.

Die Menschen müßten annehmen, was Gott über sich selber enthüllt. Sie müßten glauben, was er über den Menschen und die Wirklichkeit, die ihn umgibt, offenbarte.

Glauben heiße, sich Gott auszuliefern, ihm das Schicksal anzuvertrauen und eine ganz persönliche Bindung mit dem Schöpfer und Erlöser herzustellen.

Zum Abschluß der Polenreise besuchte der Heilige Vater am Sonntag abend das nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz/Birkenau.

Dieser Besuch war ursprünglich nicht vorgesehen. Laut ‘Radio Vatikan’ hat Benedikt XVI. persönlich darauf bestanden:

„Ich bin heute hier als ein Sohn des deutschen Volkes, und genau deshalb muß und kann ich sagen mit ihm: Nie könnte ich nicht hierher kommen. Ich mußte kommen.“

Der Papst erklärte in seiner selber geschriebenen Ansprache, daß der Besuch als Nachfolger von Johannes Paul II. und als Sohn des deutschen Volkes seine Pflicht sei.

„Wie viele Fragen bedrängen uns an diesem Ort! Immer wieder von neuem erwächst die Frage: Wo warst du Gott in diesen Tagen? Warum hat Er geschwiegen? Wie konnte er zulassen dieses Auswuchs an Zerstörung, diesen Triumph des Bösen?“

Benedikt XVI. erklärte, daß der Mensch das Geheimnis Gottes nicht ergründen könne: „Wir sehen lediglich Fragmente und wir täten falsch daran, wenn wir uns zum Richter über Gott und die Geschichte machen würden.“

Als der Papst in Birkenau die Reihe der Gedenktafeln abschritt, erschien hinter seinem Rücken im Himmel der Regenbogen.
      
40 Lesermeinungen
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#43   Elendester Sünder   17:54:35 | Montag, 7. August 2006
Plausible Antwort
Der ewige Gott vergewaltigt nicht den Willen des Menschen.
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#42   C.Mansfeld   22:35:10 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Das alte Theodizeeproblem
Wie konnte Gott diesen Triumph des Bösen zulassen?
Tja, wie nur? Wie kann Gott Dinge zulassen, die ihm selbst missfallen? Die alte Theodizeefrage, auf die noch niemand eine plausible Antwort geben konnte. Stattdessen wird in der Regel versucht den Fragesteller entweder einzuschüchtern (wie kannst du dir anmaßen solche Fragen zu stellen, Gott braucht sich doch vor dir nicht zu rechtfertigen usw.) oder einzulullen (das verstehen wir halt nicht mit unserem menschlichen Verstand, aber wir können darauf vertrauen dass Gott es schon richtig macht usw.).
Schon eigenartig, dass der liebe Gott noch keinem seiner Propheten eine plausible Antwort auf diese Frage geflüstert hat. Damit könnten die doch wesentlich mehr Ungläubige beeindrucken als mit noch so vielen abstrusen „Voraussagen“, aus denen man immer erst hinterher schlau wird…
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#41   aphrodite †   16:02:33 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Also, bevor noch wer an einem vorgetäuschten Infarkt zugrunde geht
@Benedikt
Keine Ahnung, worauf sie im April geantwortet haben, keine Ahnung woher genau die Ansage mit dem Oberarmtatoo stammt. Punkt. Wenn es mir nicht egal wäre und ich mich genauer dafür interessieren würde, könnte ich das herausfinden und ihnen sagen, aber da es mir 1. egal ist, ich mich 2. nicht näher dafür interessieren würde, und es 3. selbst wenn ich eindeutige Beweise finden würde ohnehin an ihrer Position nichts ändern würde, tu ich das nicht. Nochmal Punkt.
@Schnabeltierkönig
Ich verstehe Sie nicht. Mal abgesehen von den persönlichen Beleidigungen: Sie drehen sich argumentativ im Kreis wie eine Katze, die verzweifelt ihrem eigenen Schwanz nachjagt: Zuerst ist es ihnen völlig schnuppe, was sich innerhalb der Kirche getan hat und sie meinen, alleine das Handeln des Vatikan wäre ausschlaggebend (siehe Diskussion in puncto Haltung zur Judenvernichtung im Nationalsozialismus), wenn ich ihnen dann zynisch-überzeichnend die Absurdität ihrer Position vor Augen führe, beschimpfen sie mich zuerst und stellen sich dann selbst demonstrativ-schmollend ins Argumentative abseits, indem sie offen zur Schau tragen, dass ihre intellektuellen Kapazitäten für die Lektüre meines Postings nicht ausreichend waren.
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#40   Benedikt   15:51:56 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@ Aphrodite
Sie phantasieren nicht, sie führen offensichtlich Stapo-Akten.
Sind Sie eigentlich in der Lage, einen Beitrag ohne neuerliche Beleidigungen etc abzufassen. Wie Sie der verlinkten Diskussion entnehmen können habe ich mich damals über die Bemerkung sehr geärgert, dass ich mich an sie erinnere ist daher nicht ungewöhnlich, die Suchfunktion des Forum tut ihr übriges.
Also ich kann mich an diese Diskussion nicht mehr erinnern, ich weiß nicht einmal genau, ob ich diese Seite zu dem Zeitpunkt schon gekannt habe
Sie sollten einfach besser und genauer lesen. In meiner Antwort auf Centesimus habe ich auch auf einen Beitrag von Ihnen geantwortet.
es sich beim Hakenkreuz am Oberarm um ein Zitat handeln muss – das deswegen, weil ich das anderswo schon einmal gehört hatte.
Zitat von wem, wann, wo gehört? Grotesk. Es gibt in Ratzingers Biografie keinen Punkt, der eine solche Überlegung nahelegen würde. Außerdem hätte ich mal gerne von Ihnen gehört, in wie weit damals Hauttätowierungen mit Hakenkreuzen üblich waren.
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#39   aphrodite †   15:32:00 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Benedikt
Lieber Herr Benedikt!
Also ich muss zuerst einmal zugeben, dass meine Mutmaßung, sie würden phantasieren, von Ihnen durch die Setzung des Links zu einer Diskussion über einen Artikel vom April erfolgreich widerlegt worden ist: Sie phantasieren nicht, sie führen offensichtlich Stapo-Akten. Also ich kann mich an diese Diskussion nicht mehr erinnern, ich weiß nicht einmal genau, ob ich diese Seite zu dem Zeitpunkt schon gekannt habe (falls ja, sicher noch nicht lange).
Was ich allerdings sicherlich zu ihrer Stapo-Akte beitragen kann, ist die Information, dass es sich beim Hakenkreuz am Oberarm um ein Zitat handeln muss – das deswegen, weil ich das anderswo schon einmal gehört hatte.
Ich darf anmerken – bevor die entsprechende Kritik ihrerseits dazu kommt – dass ich nicht vorhabe, den Oberarm dieses Herrn persönlich zu inspizieren. Der (der Oberarm) interessiert mich nämlich genausowenig wie die übrigen Körperteile dieses Menschen.
Rührig finde ich übrigens ihre Mutmaßung, ich könnte mit centesimus annus ident sein. Wär das nach katholischer Sittenlehre überhaupt erlaubt?
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#38   Benedikt   10:28:21 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@ aphrodite
Sie haben keinen blassen Schimmer, wovon ich rede. Centesimus (oder sind Sie identisch?) hat hier www.kreuz.net/…ticle.3104-page.html mit Verweis auf die Mitgliedschaft des Papstes in der Zwangs-HJ behauptet, er habe ein Hakenkreuz auf dem Oberarm. Damit hat er nicht nur die HJ mit der SS verwechselt, sondern auch zum besten gegeben, dass er von deren Tätowierungspraxis gar keine Ahnung hat.
Außerdem müsste man da erst recherchieren, was die Hitlerjungen so alles irgendwo hintätowiert bekamen.
Ja, dann recherchieren Sie mal schön. Wird aber nichts dabei herauskommen. Solange bleibt es eine infame Behauptung. Lächerlich, dass gerade Sie und Ihr Kompagnon Centesimus hier die Moralapostel spielen, aber dann mit solchen linken Aktionen aufwarten.
In puncto historische Fakten würde gerade ihnen zurückhaltendes Schweigen gut anstehen …
Wo Sie meine Stellungnahmen ja gerade so hervorragend widerlegt haben, nicht war? Ich hab schon besser gelacht.
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#37   Schnabeltierkönig   23:22:42 | Dienstag, 30. Mai 2006
aphrodite
Die Kirche haftet für ihre Mitglieder? Ist es das was Sie sagen wollen ? Sieht es so dunkel in Ihrem Kopf aus? Nach Ihrer Logik, Sie Unwissende, ist die Kirche Schuld am Holocaust, denn Hitler war ja Katholik. Sie sind wirklich intelligent, dass muss ich zugeben.
Fakten? Die habe nur ich genannt!
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#36   aphrodite †   18:24:20 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Benedikt
Phantasieren Sie?
Wo steht was von einem Hakenkreuz am Oberarm?
Bestenfalls kann ich mich an ein Posting erinnern, in dem jemand (vielleicht centesimus annus, vielleicht ein anderer nicht von Fundi-Doktrin infizierter Leser) auf die HJ-Mitgliedschaft des jungen Ratzinger eingegangen ist. Außerdem müsste man da erst recherchieren, was die Hitlerjungen so alles irgendwo hintätowiert bekamen. Da kann ich momentan weder das eine noch das andere behaupten.
In puncto historische Fakten würde gerade ihnen zurückhaltendes Schweigen gut anstehen …
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#35   Benedikt   18:16:08 | Dienstag, 30. Mai 2006
Historische Fakten…
…dargestellt von jemandem, der den Papst bezichtigt hat, ein Hakenkreuz auf dem Oberarm zu haben. Ich lach mich tot. Hier herrscht Revisionismus und platteste Agitation. Egal was die Kirche macht, sie ist immer schuld, egal was passiert, die Kirche ist schuld. Das ist das Dogma dieser Leute. Für jede historische These findet sich auch einer, der sie vertritt. In dem Sinne kann jeder alles behaupten. Ob das historische Fakten sind, sei mal dahingestellt.
An seiner Kompetenz kann man jedenfalls berechtigt zweifeln:
Ich habe ganz klar darauf hingewiesen, dass die deutschen protestantischen Kirchen – im Gegensatz zur röm.-kath. – es geschafft haben, eine Bekennende Kirche hervorzubringen, die tapfer gegen die „Deutschen ChristInnen“ ankämpfte.
Er weiß offenbar nicht, dass die Deutschen Christen eine Splittergruppe der Protestanten gewesen sind. Warum die kath. Kirche nun noch eine extra Gruppe gründen sollten, die gegen die Protestantie vorgeht, ist fraglich. Während die Bekennde Kirche eine prot. Bewegung war, um sich von anderen Protestanten (denen der Dt. Christen) abzugrenzen, hatte die kath. Kirche hierzu keinen Anlass, weil ihre Mitglieder gar kein Teil der Dt. Christen gewesen sind. Die Bekennende Kirche wollte den Weg der Dt. Christen nicht mitgehen; die kath. Kirche dagegen ist nie auf diesem Weg gewesen.
Fakten, die Centesimus Annus ganz egal sind, er will bloß polemisieren. Was er erzählt ist einfach Unsinn und unredlich noch dazu.
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#34   aphrodite †   18:06:10 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Schnabeltierkönig
centesimus annus, Sie sind ein Schwachkopf.
Ich muss ihnen natürlich vollinhaltlich Recht geben. Dieser Mensch ist wirklich ein Schwachkopf. Wie kommt der nur dazu, hier einfach historisch erwiesene Fakten in die Diskussion einzuwerfen. Das wäre gerade so, als ob man einen Tierarzt zum Gesundheitsminister machen würde oder einen Plastikdackel kastrieren.
Eigentlich müsste der Mensch für diese Unverfrorenheit sofort aus dem Kreis der vernunftbegabten Menschheit ausgeschlossen werden. Es ist völlig uneinsichtig, wie jemand auch nur auf die Idee kommen kann, hier mit sachlich fundierten Tatsachen zu argumentieren.
Schließlich liegt es doch auf der Hand, dass die Position die einzig richtige ist, dass einzig das Handeln des Papstes für eine Einschätzung der Haltung der Kirche herangezogen werden kann. Das Fehlen wirklich klarer Stellungnahmen (mit Ausnahme von ardenti cura) und das Reden und Handeln anderer ist dabei irrelevant. So ist es doch, oder? Natürlich gilt dieses Prinzip immer, das heißt solange der Papst nicht schwul ist, keine Kondome verwendet und sich an sein Zölibat hält, ist doch auch moralisch in der Kirche alles in Ordnung! Wozu dann überhaupt die Diskussion! Ich Christen aller Länder (und Christinnen natürlich), geht in die Welt, habt Sex mit wem auch immer, wann auch immer, wo auch immer und wie auch immer, was zählt ist nur das, was der Papst macht!
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#33   Schnabeltierkönig   15:58:18 | Dienstag, 30. Mai 2006
centesimus annus
Genau das was Dr. Carlo Regazzoni geschrieben hat habe ich gemeint. Es geht nicht um einzelne Katholiken, es geht um ROM, um die Stimme des katholisches Glaubens. Diese Stimme hat die Juden in Schutz genommen, von Anfang an, immer!
[v.d.Red.zens.]
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#32   Agiafortuni   14:03:49 | Dienstag, 30. Mai 2006
centesimus annus: etwas weniger Arroganz
sie sind wahrlich nicht das Sprachrohr der katholischen Kirche. Dass einzelne Katholiken jämmerlich versagt haben ist unbestritten. Entscheidend ist ob der Papst das getan hat, was er tun musste. Pius XII hat sein möglichstes getan. Dafür gibt es eindeutige Zeugnisse, die ihnen bekannt sein dürften. Vielleicht täten Sie gut daran auch diese zu konsultieren anstatt mit schulmeisterlichen Arroganz Lektionen zu erteilen
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#31   centesimus annus   13:29:24 | Dienstag, 30. Mai 2006
@royaler Eierleger: Können Sie lesen?
Ich habe ganz klar darauf hingewiesen, dass die deutschen protestantischen Kirchen – im Gegensatz zur röm.-kath. – es geschafft haben, eine Bekennende Kirche hervorzubringen, die tapfer gegen die „Deutschen ChristInnen“ ankämpfte. Die Pauschalisierung „protestantisch = pro-Nazi“, auf die Sie offensichtlich großen Wert legen, ist deshalb grundfalsch – so falsch wie Ihre Behauptung, die röm.-kath. Kirche sei geschlossen „pro-Juden/Jüdinnen“ gewesen. Lernen Sie Geschichte, anstatt hier unreflektiert Mist zu verzapfen! :-@
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#30   Schnabeltierkönig   12:19:39 | Dienstag, 30. Mai 2006
centesimus annus
Sie haben tatsächlich keine Ahnung! Es geht nur um eins: ROM hat sich auf die Seite der Juden geschlagen, dafür gibt es Beweise. Fakt ist auch, dass die Evang. Kirche sich auf die Seite von Hitler geschlagen hat. Ich habe einige Fakten dazu genannt, auf die Sie nicht eingegangen sind. Was stimmt denn mit dem päpstlichen Hirtenwort nicht? Was ist mit dem Eid, den die Evangolen-Schamanen schwören mussten? Was ist mit den Taufscheinen? Warum äußern Sie sich nicht dazu? Weil Sie keine Ahnung haben, deshalb!
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#29   Agiafortuni   10:18:58 | Dienstag, 30. Mai 2006
Randbemerkungen zu Auschwitz
Ausschwitz war das Ergebnis einer von Menschen geplanten Ausrottung anderer Menschen und dementsprechend ein Verbrechen Gottes Schöpfung. An ihr kann kein kirchliches Oberhaupt vorbeischauen. Doch Vorsicht mit allzu groben Vereinfachungen hinsichtlich dessen, was man hätte tun sollen. Wie der grosse Humanist Lord Menuhin einmal erklärte. Es gibt in diesem Bereich keine Ausschliesslichkeit. Vor mehr als zehn Jahren habe ich mit eigenen Augen das Genozid im Rwanda miterleben müssen ohne dass die internationale Gemeinschaft – allen voran der vermeintliche Menschenfreund Mitterand – auch nur einen Finger gerührt hätte.
Unschön an der Haltung Benedikt XVI ist, dass er mit keinem Wort den mutigen Einsatz seines Vorgängers im Amt Pius XII erwähnte. Namhafte Vertreters des Judentums wie Golda Meir und Pinchas Lapide haben hier mehr Mut bewiesen
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#28   centesimus annus   09:38:26 | Dienstag, 30. Mai 2006
@schnabeltierkönig:
Mein lieber eierlegender australischer Freund!
Ich habe mehr Ahnung von der Materie, als Ihnen vielleicht lieb ist. Mir als Experten für Kirchengeschichte ist Luthers Antisemitismus wohlbekannt. Vergessen Sie allerdings nicht, dass dieser Antisemitismus dem römischen Katholizismus entstammte! Schon von daher entlarvt sich Ihr peinlicher Versuch, pro-römische Apologetik zu betreiben, als Lüge. Fakt ist, dass dieser röm.-kath. Antisemitismus auch in den aus diesem entstandenen Denominationen weiterwucherte – keine der großen christlichen Kirchen (von russisch-orthodox bis reformiert) hat bis zur Shoa vom Antisemitismus Abschied genommen, manche bis heute nicht.
Und was das „aber die katholiken konnten gegen die nazis ja ohnehin nichts tun“-Geseier betrifft: Man kann immer was tun, und wenn’s die Opferung des eigenen Lebens als prophetisches Zeichen ist! Es ist erschütternd, dass nur wenige damals den Mut hatten, diesen Weg konsequent bis zum Ende zu gehen, und die Mehrheit der „braven“ KatholikInnen es vorzog, MitläuferInnen zu sein.
P.S.: Angesichts des „Heil Hitler!“ auf Innitzers Schreiben hat sich innerhalb des röm. Katholizismus keine „Bekennende Kirche“ gebildet, anders als das im Protestantismus sehr wohl der Fall war. Ich würde an Ihrer Stelle mal darüber nachdenken. :-|
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#27   Schnabeltierkönig   21:39:47 | Montag, 29. Mai 2006
centesimus annus. Sie haben überhaupt keine Ahnung.
Hitler pflegte immer zu sagen, >>Die wahre deutsche Religion ist der Protestantismus>> oder >>Luther hat Deutschland von Rom zurück zum echten Germanentum geführt<<. Hitler bezeichnete Luther als das größte Deutsche Genie: >>Luther war ein Riese. Er sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen<<. Laut R.Hanisch, einem von Hitlers Mitbewohnern im Wiener Männerheim, war Luthers Schrift >>Von den Juden und ihren Lügen>> die tägliche Lektüre Hitlers.
Auszüge aus Luthers Schrift von 1562: >>Man soll ihre Synagogen, Schulen mit Feuer anstecken (gesch. in der Reichspogromnacht 1938, an Luthers Geburtstag, Zufall?). >>Desgleichen zerbrechet und ihre Häuser…Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun<< (oder in ein KZ?). >>nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold<< (Zwangsarisation 1939?) >>dass man den jungen und starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen<< (Zwangsarbeit?) >>so dass wir alle der teuflischen Last der Juden entladen
Die Reaktion der Evang. Kirche, auf das klare NEIN der Kath. Kirche zum Holocaust, war ein neues Kirchengesetz. Am 18.05.1938, nur ein halbes Jahr nach dem der Papst Stellung bezog gegen Hitler, mussten alle evangelischen Pfarrer den Treue-Eid auf Hitler schwören. Die Evangelische Kirche darf also mit Recht behaupten, das Sie nicht geschwiegen hat zum Holocaust, leider.
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#26   Pater Lingen   20:29:59 | Montag, 29. Mai 2006
Wer von den hiesigen Diskutanten
hat eigentlich z.B. das Interview gesehen / gelesen, dass der Jude David Cole mit dem Direktor des Auschwitz-Museums, Franciszek Piper, geführt hat?
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#25   Elendester Sünder   20:27:07 | Montag, 29. Mai 2006
Abscheulich und geschmacklos
Entgegen weitverbreiteter Lügen war der Kirche keine Macht gegeben, den Nationalsozialismus wirksam zu bekämpfen. Das Hirtenschreiben der holländischen Bischöfe vom 26. Juli 1942 gegen die Nationalsozialisten zum Beispiel war sicherlich mutig, aber kontraproduktiv. Sofort darauf folgte die Vergeltungsmaßnahme: Nun wurden auch konvertierte Juden verhaftet und ermordet. Die heilige Edith Stein, † 9. August 1942 in Auschwitz, und mit ihr viele andere mußten sterben.
www.bautz.de/…l/s/s4/stein_e.shtml
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#24   centesimus annus   15:31:29 | Montag, 29. Mai 2006
wenn ich die postings hier lese…
geht mir endlich ein licht auf, warum europa momentan ein massives neonazi-problem hat… o mann/frau…
die wenigen menschen guten willens, die sich in diesem forum (noch?) tummeln, haben es schon angesprochen: der antisemitismus, den die christlichen kirchen über gut 2000 jahre hinweg propagiert haben, hat für die „endlösung“ der nazis gründlich den boden bereitet. (es sei nur so nebenbei angemerkt, dass hitler in wien den römisch-katholisch geprägten antisemitismus eines lueger gierig aufgesogen hat.) erst mit dem ii. vaticanum erfolgte eine grundsätzliche wende im denken der römisch-katholischen kirche – vgl. nostra aetate (das übrigens ursprünglich als nur das verhältnis der röm.-kath. kirche zum judentum thematisierendes dokument gedacht war). aber leider, leider liegt es in der röm.-kath. kirche mit der rezeption der texte des ii. vaticanums heute mehr denn je im argen – wie sonst ist es zu erklären, dass in röm.-kath. medien wie radio mariya unverblümt und ungeniert antisemitismus gepredigt wird?
allen christlichen antisemitInnen sei wärmstens mk 1,15 ans herz gelegt: metanoeite! :-@
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#23   stat crux   13:57:46 | Montag, 29. Mai 2006
Das ist kein Witz,
timpressum, diese „Jungs“ giggeln und grölen, wenn sie dem Heiligen Konzil dasselbe Kürzel geben wie Hitlers Wunderwaffe.
Auch damit hat Gott offenbar Erbarmen. Unfassbar.
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#22   timpressum †   13:48:00 | Montag, 29. Mai 2006
Murx hat recht…
…die V2 war wirklich auch eine Ausgeburt der Nazi-Diktatur. Man erinnere sich an die furchtbaren Bombardements von London und die bei der Entwicklung und Herstellung umgekommenen jüdischen ZwangsarbeiterInnen. :-S
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#21   stat crux   13:37:29 | Montag, 29. Mai 2006
Wenn Karl Murx
sich noch drei oder vier Wochen hier austobt, wird man seine Identität wohl erraten können. Ich vermute, dass es sich um einen engen Verwandten namhafter Täter handelt. Anderes wäre nicht plausibel.
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#20   Gotthard   13:31:03 | Montag, 29. Mai 2006
murxmurx
Du schreckst wohl vor keiner Abscheulichkeit und Geschmacklosigkeit zurück?
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#19   Karl Murx   12:31:09 | Montag, 29. Mai 2006
Wie konnte Gott das zulassen?
Ja, das fragen wir uns angesichts V2.
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#18   timpressum †   09:47:08 | Montag, 29. Mai 2006
Wie wärs mal mit etwas differenzieren? :-)
Zum einen: einzelne Geistliche haben sicher gegen die Nazis gepredigt. Ihr Mut hat sie teilweise aufs Schafott gebracht! Konterkarikiert wurde dies allerdings auch durch die Haltung von anderen Geistlichen, die sich arrangiert hatten bzw. rege den Nazis das Wort gepredigt haben!
Zum anderen: die katholische (und auch die evangelische!) Kirche hat eine antijudaistische Haltung vertreten (man erinnere sich nur an die Kafreitags“bitte“ „Für die treulosen Juden…“). Über die Jahrhunderte hat diese Haltung und Verkündigung nicht nur immer wieder zu Pogromen geführt, sondern auch viele Schwellen auf den Gleisen nach Auschwitz montiert.
Und nach dem Ende der Shoah sind auch viele Täter mit Hilfe der katholischen Kirche ihren irdischen Richtern entkommen!
„Wir können nach Auschwitz beten, weil auch in Auschwitz gebetet wurde.“ (Johann-Baptist Metz)
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#16   Schnabeltierkönig   01:11:03 | Montag, 29. Mai 2006
Parzifal2
Ich dachte das ich dir einen Gefallen mache, wenn ich so primitiv daher schwätz. Ich dachte du wärst primitiv.
Heinrich Himmlers Lagebericht für 1938: dort heißt es, „die pro-jüdische Haltung der katholischen Kirche mache jede antijüdische Propaganda bei der Masse der Kirchengläubigen wirkungslos“.
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#14   Schnabeltierkönig   00:49:32 | Montag, 29. Mai 2006
Parzifal2
Ich hatte mal Sex mit deiner Mama, wenn du das meinst.
Simon Wiesenthal:„Für die Nazis waren Juden und Christen gleichermaßen Feinde, der Klerus hatte von den Kanzeln sehr wohl gegen die Nazis gepredigt. Über 4000 Priester wanderten in die KZs!“ Pinchas Lapideäußerte sich zu dem Vorwurf der Papst habe sich durch „Schweigen“ schuldig gemacht: „Hat sich Pius in seinen vielen Rundfunk-Appellen, Hirtenbriefen, Botschaften und in Schreiben an seine Bischöfe nicht klar gegen das Nazitum ausgesprochen? Wer der Meinung ist die Lage hätte gar nicht mehr schlimmer kommen können, möge sich daran erinnern, dass immerhin weit über 2 Millionen Juden das Gemetzel Hitlers überlebt haben, dank der Hilfe der Katholischen Kirche, ihrer Bischöfe, Priester und Laien“. Zwei Mitglieder des jüdischen Hilfskomitees der „Jewish Agency“ schrieben am 14.10.1944 an Kard. Roncalli, den späteren Papst Joh. XXIII: „Das humanitäre Interesse, das der Hl. Stuhl und seine edlen Vertreter in verschiedenen Ländern Europas bewiesen, in denen Juden verfolgt wurden, und die Hilfe, die er den Bedrohten so großherzig gewährte, werden von unserem Volk und vom Gewissen der zivilisierten Welt nie vergessen.“ Als sich diplomatische Vertreter Israels 1955 bei Erzb. Montini, dem späteren Papst Paul VI. für die Rettungsaktionen zugunsten der Juden bedankten, erklärte der Erzb. am 17.04.1955: „Ich habe nichts getan als meine Pflicht. Außerdem habe ich auf Anordnung von Papst Pius XII. gehandelt.“
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#13   Parzifal2 †   00:31:30 | Montag, 29. Mai 2006
@ Schnabelkönig
Ist schon ok!
Bist du auch einer von diesen Fundis? Wie ist denn dein Verhältnis zur Mutter Kirche? Hattest du schon mal Sex?
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#12   Schnabeltierkönig   00:14:41 | Montag, 29. Mai 2006
Parzifal2
Nun, ich habe Fakten auf den Tisch gelegt. Und das waren noch längst nicht alle.
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#11   Parzifal2 †   00:09:13 | Montag, 29. Mai 2006
@ Schnabeltierkönig
Also 1.) wie kommt man denn auf so einen Nicknamen?
Schnabeltierkönig!! Huarrr ! Ich lach mich tot!
2.) Sie haben es hier mit einem drogensüchtigen Jugendlichen zu tun der gerade das Kraut seines Lebens geraucht hat und sich deshalb fühlt wie im siebten Himmel!
3.) Sie haben überhaupt keine Ahnung haben Sie nicht!
Letztendlich war es nämlich so dass die Katholische Kirche selbst die Juden jahrhundertelang zu eine Art Unberührbaren erklärt hatte usw. Leider kann ich dass jetzt nicht mehr ausführen weil men Gehirn infolge massiven Drogenkonsums nicht mitspielt, aber ich versicher Sie dass Siesich im Irrtum befinden!
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#10   Jörg Guttenberger, Köln   00:04:59 | Montag, 29. Mai 2006
Schnabeltierkönig
Herzlichen Dank für Ihre Klarstellungen, die auch mir weitgehend unbekannt waren!
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#9   Schnabeltierkönig   23:56:16 | Sonntag, 28. Mai 2006
improbus, bitte mach dich nicht lächerlich.
Was will uns folgendes Beileidstelegramm von der Außenministerin des Staates Israel, Golda Meir zum Tode von Papst Pius XII. sagen? „Wir trauern mit der Menschheit um das Hinscheiden seiner Heiligkeit Pius XII. In einer Generation, die von Krieg und Zwietracht heimgesucht war, hielt er die Ideale des Friedens und des Mitleids hoch. Als unser Volk während des Naziterrors ein furchtbares Martyrium durchlitt, erhob der Papst seine Stimme für die Opfer.“ Wer kann da noch ernsthaft behaupten, die Katholische Kirche hätte damals geschwiegen?
ODER
Der jüdische Oberrabbiner von Rom, Israel Zolli, schrieb über Pius XII, „Kein Held der Geschichte hat ein vortrefflicheres und stärker bekämpftes Heer angeführt als Papst Pius XII. es im Namen der christlichen Nächstenliebe getan hat“. Die Rettungsaktionen des Papstes für die Juden versetzten den Oberrabbiner in solche Bewunderung, dass er nach dem Krieg gemeinsam mit seiner Frau in die Katholische Kirche eintrat. Aus Dankbarkeit nahm Zolli den Taufnamen des Papstes an (Eugenio).
ODER
1937 erschien die päpstliche Enzyklika („Mit brennender Sorge“) Dieses eindeutige Nein zur Naziherrschaft wurde in Deutschland von allen katholischen Kanzeln verlesen. Das päpstliche Hirtenwort wird heute noch in der veröffentlichten Meinung totgeschwiegen, widerlegt es doch gängige Vorurteile über „kirchliches Schweigen.
Allein in Ungarn stellte die päpstliche Stelle 80.000 Taufscheine für Juden aus, ohne dass ein einziger tatsächlich getauft wurde.
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#8   Parzifal2 †   23:39:40 | Sonntag, 28. Mai 2006
@ Guttenberger
Also wenn ich nicht so dermaßen stoned wäre dass ich kaum die Tasten auf der Tastatur erwische dann würde ich Ihnen jetzt widersprechen.
Aber ich hab grad ein verdammt gutes Kraut geraucht!
Morgen früh dann wieder!
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#7   Jörg Guttenberger, Köln   23:36:57 | Sonntag, 28. Mai 2006
Katholische Kirche und Juden
Pinchas Lapide hat sich mehrfach mit Nachdruck positiv über das Verhalten der Kirche gegenüber den Juden während des braunen Terrors geäußert. In aller Stille wurde vielen Juden das Leben gerettet. Das gilt anerkanntermaßen insbesondere für Pius XII.
Warum kein öffentlicher Protest? Ganz einfach: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert!“ Natürlich hatten die Braunen kein Interesse am Bekanntwerden ihrer Verbrechen. Wäre die Kenntnis von deren Untaten durch öffentliche Proteste allgemein verbreitet gewesen, wäre jede Hemmung entfallen und man hätte erst recht ohne Furcht vor der (Welt-)Öffentlichkeit drauflos gemordet!
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#6   Parzifal   23:30:09 | Sonntag, 28. Mai 2006
Papst
Sehr vernünftig der Papst!
Wahrhaft katholisch. Ich bin zwar Atheist und außerdem
ziemlich bekifft aber in diesem Fall stimme ich dem alten
Herrn mal zu!
Es lebe das Judentum!
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#4   Sulpicius   22:33:10 | Sonntag, 28. Mai 2006
Ewiger Bund?
Oben sagt er „Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sühnopfer willst du nicht und hast kein Wohlgefallen daran, wie sie nach dem Gesetze dargebracht werden.“ Dann fährt er fort: „Siehe, ich komme, deinen Wilen zu tun.“ Er hebt das erste auf, um das zweite als gültig hinzustellen.
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#3   Dr. Otterbeck   20:40:51 | Sonntag, 28. Mai 2006
Ja, Gotthard,
ein starkes Bild, ein starkes Motiv, eine Rede, die noch in Jahrhunderten gehört werden wird. Deo gratias.
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#2   Gotthard   20:39:03 | Sonntag, 28. Mai 2006
bewegendes Zeichen
„Balle ich Wolken über der Erde zusammen (die waren extrem schwarz) und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der zwischen mir und euch … Steht der Bogen in den Wolken, so werde ich auf ihn sehen und des ewigen Bundes gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen.
Gen 9, 13-17
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#1   Dr. Otterbeck   20:19:28 | Sonntag, 28. Mai 2006
Gloria olivae:
Worte des Papstes zum Ruhm Jerusalems.
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