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Feuchtfröhlicher Abschied + Priester als satanischer Ritualmörder? + Gerechter + Wollen Sie Priester werden? + Einerseits – andererseits
Feuchtfröhlicher Abschied

Polen. Papst Benedikt XVI. verließ am Sonntag abend nach seinem beeindruckenden viertägigen Besuch das Heimatland seines Vorgängers. Der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski und Ministerpräsident Kazimierz Marcinkiewicz verabschiedeten den Heiligen Vater auf dem Flughafen von Krakau. Zum Abschied harrten auch rund 5.000 vor allem Jugendliche trotz zeitweilig strömenden Regens mit ‘Benedetto’-Gesängen aus. Der Papst verließ Polen mit einer 90minütigen Verspätung.

Priester als satanischer Ritualmörder?

Australien. Mitarbeiter der Erzdiözese Melbourne halten die Vorwürfe eines nunmehr 56jährigen angeblichen Opfers für möglich, daß ein Priester des Erzbistums an satanischen Ritualmorden teilgenommen haben soll. Der Ankläger erklärte vor australischen Medien, daß er über eine Periode von drei Jahren während satanistischer Rituale sexuell mißbraucht wurde und dabei auch Zeuge von drei Morden geworden sei. Der beschuldigte Priester ist bereits verstorben.

Gerechter

Deutschland. Der 96. Deutsche Katholikentag in Saarbrücken endete gestern mit dem Aufruf zum Einsatz für mehr Gerechtigkeit in der Welt. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, forderte die rund 20.000 Teilnehmer des Schlußgottesdienstes auf, das Angesicht der Erde gerechter zu gestalten. Der Katholikentag begann am Mittwoch. 26.000 Dauerteilnehmer und weitere 14.000 Tagesgäste hatten die unterschiedlichen Veranstaltungen besucht.

Wollen Sie Priester werden?

Auf der Homepage der Priesterbruderschaft St. Petrus gibt es einen neuen Videoclip mit dem Titel „Priester werden …“ Der Kurzfilm, der zum Nachdenken über eine Priesterberufung anregen will, kann hier auf Deutsch angeschaut werden.

Einerseits – andererseits

„Das Problem der wiederverheirateten Geschiedenen ist eine der schwierigsten seelsorglichen Fragen der Gegenwart. Einerseits steht im Evangelium ganz klar, daß die Ehe unauflöslich ist, andererseits gilt es, die jeweils besondere Situation des Einzelnen ernst zu nehmen. Aber es gibt keine einfachen Generallösungen. Eines ist klar: die wiederverheirateten Geschiedenen gehören zur Kirche, sie haben ihren Platz in der Kirche. Die Seelsorge muß sich ihnen mit besonderer Aufmerksamkeit und besonderem Takt und Einfühlungsvermögen zuwenden.“

Christoph Kardinal Schönborn am 26. Mai 2006 in einem Interview mit der österreichischen Boulevardzeitung ‘Krone’.
      
13 Lesermeinungen
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#18   Markus-Antonius †   11:00:55 | Dienstag, 30. Mai 2006
Gast bei Sündern
Jesus kehrte auch nicht bei den Glaubenshütern, oder bei denen die meinten, solche zu sein, ein, sondern bei Sündern (Zachäus, für die Tradis, die gerade nicht wissen wollen, wer gemeint ist).
Welche Chancen haben wohl dann die Tugend- und Glaubenswächter von kreuz-net.?
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#17   Jörg Guttenberger, Köln   23:03:54 | Montag, 29. Mai 2006
Apex: geschieden und wierder verheiratet
Daß sich die Kirche der geschiedenen Wiederverheirateten seelsorglich annehmen muß, steht doch im Evangelium. Lesen Sie bitte das Gleichnis vom gute Hirten, wie er dem verlorenen Schaf nachgeht!
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#16   Rebecca vds †   14:14:38 | Montag, 29. Mai 2006
@stat crux
Keine Sorge, mich wundert hier gar nichts. Da ich auch ein paar andere Schreiber kenne, die hier schon nach kurzer Zeit gesperrt wurden (durch die habe ich überhaupt erst von dieser „Selbsternannte Glaubenswächter hetzen anonym gegen alles, was ihnen in die Quere kommt“-Homepage erfahren), bin ich einfach gespannt, wie lange meine achsobitterbösen Beiträge hier geduldet werden :-)
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#15   stat crux   13:17:10 | Montag, 29. Mai 2006
Wundern Sie sich bitte nicht,
Rebecca, über die Konfusionen auf diesen Seiten. Erzbischof Lefebvre sah in der Erklärung der Menschenrechte die URSACHE des Atheismus und alle Staaten (samt Völkern), die diesem „Atheismus“ huldigen, auf dem Weg zur Hölle (Predigt vom 1.11.1990). Alles übrige ergibt sich aus dieser Wertung. Paul VI. hat richtig erkannt, dass dies ein ABSOLUT falscher Begriff von Tradition ist (Brief an Lefebvre vom 11.10.1976).
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#14   Rebecca vds †   13:00:24 | Montag, 29. Mai 2006
@apex
Und wer tut das?
Wenn für einen bestimmten UMGANG mit bestimmten Leuten plädiert wird, ist das ja keine Rechtfertigung der Sünde. Auch unser Herr hat die Sünderin ja nicht in ihrer Sünde gerechtfertigt. Er ist nur mit seiner Vergebung vorausgegangen, alle moralische Weisung kam erst danach; und die Vergebung war NICHT von der Verhaltensänderung abhängig. Oder meinen Sie, wenn Christus sagt „Auch ich verurteile dich nicht“, würde er damit die Sünde rechtfertigen? Dann müssten Sie natürlich auch dafür sein, diesen Christus aber sofort aus der Kirche zu exkommunizieren.
Im Übrigen verstehe ich die – hier auch wieder zu lesende – Gleichsetzung „wiederverheiratet = Ehebruch“ nicht. Ehebruch wird durch den Geschlechtsakt vollzogen, nicht durch ein staatliches Papier. Ich kenne in meiner Verwandtschaft ein Paar, das geschieden und wiederverheiratet ist, sich auch liebt, aber – nach eigener Aussage – bei ihrem hohen Alter und schwacher Gesundheit noch nie miteinander Geschlechtsverkehr hatten. Das staatliche Papier haben sie nur, um vertrags- und erbrechtlich besser dazustehen. Die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe zweifeln beide nicht an. Nach Ihrer Privatlehre sind aber nun beide für die Hölle bestimmt und dürfen daher auch nach Lust und Laune von Ihnen beschimpft werden. Korrekt?
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#13   apex   11:14:22 | Montag, 29. Mai 2006
@ Rebecca vds
Rebecca schrieb: @apex
Ich bin beeindruckt, dass alles, was Sie zu einem Herrenwort zu sagen haben, „da kommen mir die Tränen“ lautet. Stehen Sie über dem Herrn?
Über dem Herrn nicht, aber bestimmt über diejenigen, die Sein Evangelium zur Rechtfertigung der Sünde gebrauchen möchten.
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#12   Rebecca vds †   10:47:49 | Montag, 29. Mai 2006
@Höck, apex, iustus
@Höck:
Sie glauben doch nicht, dass einer der vielen Vertreter des authentischen kreuz.net-Lehramts hier jemals einen vor 2000 Jahren verstorbenen Juden als Autorität anerkennen würde? ;-)
@iustus:
In dem Evangelium sagt unser Herr der Sünderin, sie soll nicht mehr sündigen, aber seine Vergebung geht dem voraus. Das ist die entscheidende Pointe. Auch dem Sünder kommt Gott mit seiner Vergebung entgegen, immer wieder. Auch den wiederverheiratet Geschiedenen. Wie Gott dann letztlich beim Gericht entscheidet, haben nicht wir zu entscheiden. Wenn wir aber seine Zeugen sein sollen, heißt das, dass auch wir (bzw. die Kirche als der sichtbare Leib Christi) zuallererst Zeugnis der Vergebung zu geben haben und nicht Zeugnis von (nicht dem authentischen Lehramt zugehörigen) Kirchenliedern.
@apex
Ich bin beeindruckt, dass alles, was Sie zu einem Herrenwort zu sagen haben, „da kommen mir die Tränen“ lautet. Stehen Sie über dem Herrn?
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#11   Josef   10:39:20 | Montag, 29. Mai 2006
@apex
Sind Sie einer der wenigen Auserwählten aus den vielen Auserlesenen, die uns das Evangelium verkünden sollen ?
Die entsprechenden Gebote kenne ich, und ich versuche, sie einzuhalten. Da ich aber kein Auserwählter bin, erachte ich es nicht als meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass auch die anderen Gläubigen die Gebote einhalten. Ich habe tatsächlich in dieser Beziehung genug mit mir selbst zu tun. Das andere überlasse ich Gott und den Auserwählten. Ist das zu wenig ?
Josef
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#9   apex   10:28:26 | Montag, 29. Mai 2006
@ Thomas A. Höck
Als ich das Evangelium gelesen habe, waren Sie vielleicht noch gar nicht auf dieser Welt.
„iustus“ hat Ihnen gut geantwortet.
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#7   iustus   10:21:44 | Montag, 29. Mai 2006
Es steht alles im Evangelium!
Du kannst gehen;aber tu diese Sünde nicht mehr!
Wiederverheiratet Geschiedene tun diese Sünde aber eben doch!
„wer also unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht.“
„Gute kommen, Böse kommen,
alle haben ihn genommen,
die zum Leben, die zum Tod.
Bösen wird er Tod und Hölle,
Guten ihres Lebens Quelle,
so verschieden wirkt dies Brot“
(Strophe des vollständigen Liedes „Deinem Heiland, Deinem Lehrer“, diese Strophe findet sich aber leider nicht mehr im GL).
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#5   apex   10:06:10 | Montag, 29. Mai 2006
@ Thomas A. Höck
Sie hätten „das Problem“ also auch lieber mit Steinen aus der Welt geschafft?
Nein, nicht mit Steinen. Mit Bekehrung.
Aber davon will die selbstgerechte Gesellschaft und Sie anscheinend auch nichts wissen.
Es ist euch lieber das Evangelium zu zitieren und dabei in der Interpretation so zu verbiegen, dass dadurch auch jede Sünde entschuldbar wird.
Reue, Buße , Bekehrung habt ihr in der Welt mit euer scheinfrömmer Nächstenliebe ausgelöscht.
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#3   apex   09:39:19 | Montag, 29. Mai 2006
@ Thomas A. Höck
Mann, mir kommen gleich die Tränen. :-)
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#1   apex   09:08:15 | Montag, 29. Mai 2006
einerseits – andererseits
„Das Problem der wiederverheirateten Geschiedenen ist eine der schwierigsten seelsorglichen Fragen der Gegenwart. Einerseits steht im Evangelium ganz klar, daß die Ehe unauflöslich ist…“
stimmt, das steht im Evangelium.
„…Die Seelsorge muß sich ihnen mit besonderer Aufmerksamkeit und besonderem Takt und Einfühlungsvermögen zuwenden.“
davon steht im Evangelium nichts.
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