12:58:23 | Freitag, 17. Dezember 2004
Die sozialistische Regierungspräsidentin von Salzburg, Frau Gabriele Burgstaller, kenne ihren eigenen Nachwuchsverein, die „Sozialistische Jugend“, nicht. Außerdem wollte sie angeblich – entgegen dem einstimmigen Beschluß des SPÖ-Parteitages – keine staatliche Finanzierung der Abtreibung. Gabriele Burgstaller am Telefon mit österreichischen Lebensschützern.
(kreuz.net, Linz) In einer Presseaussendung von heute morgen berichtet die „Jugend für das Leben“ über
ein Telefonat zwischen der Vorsitzenden der österreichischen Lebensschutzorganisation „Jugend für das
Leben“, Mag. Jutta Lang, und der Salzburger Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller.
Salzburgs Regierungspräsidentin
meldete sich persönlich bei den Lebensschützern, um zu erreichen, daß die für den kommenden Montag
angekündigte Lichterkette kurzfristig abgesagt werde.
In der Presseaussendung berichtet Frau Lang über
das Telefonat mit der Abtreibungspolitikerin, das am vergangenen Mittwoch stattfand. Im Gespräch habe
die Landeshauptfrau erklärt, daß die Lichterkette von „Jugend für das Leben“ die zur gleichen Zeit
im Spital geplante Weihnachtsfeier, zu der sie eingeladen sei, störe.
Frau Lang gesteht ein, daß dies
durchaus der Fall sein könne: „Aber echter Weihnachtsfriede kann erst dann einkehren, wenn auch für
unsere wehrlosesten und kleinsten Mitbürger die weiße Fahne gehißt wird. Aus diesem Grund werden wir –
um des wahren Friedens willen – am 20. Dezember unsere Stimme für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder
erheben.“
Die „Jugend für das Leben“ machte die Politikerin auch auf ein Plakat der „Sozialistischen
Jugend“ aufmerksam, wo es heißt:
„Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“ aufmerksam.
Dieser Spruch gab für die Lebensschutzgruppe den Ausschlag, eine Karikatur an 70.000 Salzburger Haushalte
zu senden, auf welcher Genossin Burgstaller der Muttergottes rät, Jesus Christus abzutreiben.
Die Aussendung
protestiert gegen das Ansinnen der Landeshauptfrau, die Landesklinik ab nächstem Jahr zu zwingen, Abtreibungen
an der Landesklinik Salzburg durchzuführen.
Die sozialistische Regierungspräsidentin zeigte sich auch
über die Aktivitäten der „Sozialistischen Jugend“, des Nachwuchszweiges der sozialistischen Partei,
uninformiert.
Am Telefon meinte sie, daß sie von einer Zweigstelle der „Jungen Sozialisten“ im Land Salzburg
nichts wisse.
Nach den Worten von Frau Lang ist die Abtreibungspolitikerin Burgstaller über den Wortlaut
des Cartoons, der ihr die Forderung nach Abtreibung auf Krankenschein in den Mund lege, aufgebracht gewesen.
Frau Lang weiter: „Als ich sie [Landeshauptfrau Burgstaller] auf den 38. Bundesparteitag der SPÖ aufmerksam
machte, an welchem die Forderung nach kostenlosen Kinderabtreibungen einstimmig beschlossen worden war,
distanzierte sich Burgstaller von diesem Beschluß.“ Sie sei bei dieser Abstimmung nicht anwesend gewesen.
Die Vorsitzende von „Jugend für das Leben“ fragt die Landeshauptfrau, ob sie als stellvertretende Bundesparteivorsitzende
nicht die volle Mitverantwortung für die Entscheidungen ihrer Partei trage und meinte: „Zur Klärung
der Frage staatlich finanzierter Abtreibungen wäre eine offizielle Distanzierung der Landeshauptfrau
vom einstimmigen Beschluß der SPÖ wünschenswert.“
„Jugend für das Leben“ wünsche ein faires Gespräch
mit Salzburgs Politikerin. Doch diese habe bisher versuchte
Angebote zum Dialog ignoriert.
Die Vorsitzende
von „Jugend für das Leben“ bittet Landeshauptfrau Burgstaller, den Mut aufzubringen, von ihrem Vorhaben,
die Kinderabtreibung in Salzburgs Landeskrankenhaus einzuführen, Abstand zu nehmen.
Den Salzburger Müttern
und ihren Kindern soll ein hoffnungsvollerer Weg in die Zukunft geboten werden.
„Mit unserer Lichterkette
am 20. Dezember erklären wir dem Spital, seiner 310-jährigen Tradition des Heilens sowie jenen Ärzten
und Mitarbeitern, denen die Würde des Lebens von Anfang an heilig ist, unsere Solidarität.“
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#4
Tom Pullings 17:17:06 | Freitag, 17. Dezember 2004
#3
Catholicus 16:48:07 | Freitag, 17. Dezember 2004
#2
Dolfus 13:09:46 | Freitag, 17. Dezember 2004
#1
Dolfus 13:04:33 | Freitag, 17. Dezember 2004