Beamtenchinesisch:
Produkte der Hetzfirma vermeiden
17.000 Unterschriften gegen den Dan Browns Hetzroman und dessen Verfilmung sind von der Staatsanwaltschaft Berlin abgeschmettert worden. Von Adelgunde Mertensacker.
(kreuz.net, Berlin) Die politische Bewegung ‘Christliche Mitte’ hat in Berlin gegen Dan Browns Haßroman geklagt. Die Anzeige wurde von 17.000 Unterschriften gestützt.

Tatbestand: Beschimpfung der christlichen Religion und Störung des öffentlichen Friedens nach Paragraph 166 des deutschen Strafgesetzbuches.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat die Klage unter Berufung auf die „Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit“ abgewiesen.

Der antikatholische Film ‘Sakrileg’
Die Hauptfigur des antikatholischen Filmes ist Dr. Robert Langdon (Tom Hanks) - Dozent für religiöse Symbolologie an der Universität Harvard.

Er wird während eines Aufenthalts in Paris in einen merkwürdigen Kriminalfall verwickelt.

Im Bild: Langdon auf der Pyramide der französischen Königsresidenz Louvre in Paris.Der Kurator des Louvre, Jacques Saunière, wird mitten in der Nacht im Museum ermordet.

Bevor er starb hat er jedoch eine verschlüsselte Botschaft für seine Enkelin Sophie Neveu (Audrey Tautou) hinterlassen.

Sie wird als Kryptologin bei der Pariser Polizei in den Fall hineingezogen.Es stellt sich heraus, daß Sophies ermordeter Großvater der Großmeister der Freimaurerbruderschaft von Sion war.

In einem Schreiben erklärt die Staatsanwältin in Beamtenchinesisch, daß die „ Institutionalisierung der Pressefreiheit“ der Anerkennung „der öffentlichen Aufgabe der Presse und des Rundfunks Rechnung“ trage, „die den Auftrag hat, bei der Bildung der öffentlichen Meinung mitzuwirken.“

Darüber hinaus könnten die Medien – soweit in der Berichterstattung die Kundgabe einer Meinung enthalten sei – auch das „verbürgte Recht der Meinungsfreiheit“ beanspruchen.

Beide Schutzgüter würden jedoch in den allgemeinen Gesetzen, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre, ihre Schranken erfahren.

Allerdings würden allgemeine Gesetze – so die Staatsanwältin – nicht ohne weiteres zum Eingriff in die Pressefreiheit berechtigen:

„Sie müssen aus der Erkenntnis der wertsetzenden Bedeutung des Grundrechtes ausgelegt
Beamtenchinesisch:
Die Pressefreiheit beschränkende allgemeine Gesetze brauchen nicht die Pressefreiheit als eingeschränkt zu nennen, denn sie beschränken die Pressefreiheit von Verfassung wegen unmittelbar.
werden, und zwar in Wechselwirkung zum grundrechtlich geschützten Gut.“

„Die Pressefreiheit beschränkende allgemeine Gesetze brauchen nicht die Pressefreiheit als eingeschränkt zu nennen, denn sie beschränken die Pressefreiheit von Verfassung wegen unmittelbar.“

Der Wesensgehalt des Grundrechtes darf dabei nicht angetastet werden.

Auch beim Tatbestand der Beschimpfung der christlichen Religion und Störung des öffentlichen Friedens seien die „Grundrechte der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit“ zu beachten, was zu einer restriktiven Auslegung der Tathandlung führen müsse – glaubt die Staatsanwältin.

Die ‘Christliche Mitte’ schließt sich dem Boykott-Aufruf des Vatikans gegen Buch und Film mit dem Titel „Gotteslästerung“ an.

Sie erinnert daran, daß jeder Bürger in Zukunft das Recht hat, auf den Kauf von Sony-Produkten zu verzichten, da der Hetzfilm von der ‘Sony Pictures Releasing GmbH’ vertrieben wird.

Adelgunde Mertensacker ist die Bundesvorsitzende der ‘Christlichen Mitte für ein Deutschland nach Gottes Geboten’
      
41 Lesermeinungen
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#41   methusalix †   12:17:37 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Rushdie
Also ich habe in einem Interview Rushdie selbst gehört, dass er sagte das Urteil sei angeblich aufgehoben (CNN Okt. 2005). Bei den überempfindlichen und mit viel zu hohen Adrenalinspiegeln rumlaufenden Islamisten weiss man aber nie woran man ist. Vielleicht trachten ihm noch einige nach dem Leben.
Er sagte auch, dass er wieder „rerlativ frei“ leben könne, was immer dies bedeuten mag.
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#40   athanasius1957   23:50:50 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@ methusalicem
Kreuz.net 17. Februar 2005 11:34
Kopfgeld: Todesurteil gegen Salman Rushdie erneuert www.kreuz.net/article.690.html
(kreuz.net, Teheran)
Im September 1988 publizierte der britisch-indische Schriftsteller Salman Rushdie seinen Roman „Satanische Verse“ und geriet damit bei Moslems unter Blasphemieverdacht. Seither ist ein 2 Millionen Euro Kopfgeld auf ihn ausgeschrieben.
Am vergangenen Sonntag erklärte eine iranische Tageszeitung, daß das „göttliche Verdikt“ immer noch über dem Haupt des britischen Romanschriftstellers Salman Rushdie (57) hänge. Die Zeitung machte die Aussage in einer besonderen Ausgabe anläßlich des 16. Todestages des Revolutionsführers Ayatollah Ruhollah Khomeini.
reicht das um ihre nicht recherchierte Bemerkung am 30.Mai 2006 21:46 gegen mein Posting über rede- und schreibfreiheit für alle … zu entkräften und mein Posting zu unterstreichen
wer von uns erinnert sich nicht an den tötungs-aufruf der imame gegen rushdi wegen seines buches „satanische verse“. dieser aufruf ist heute noch gültig und rushdi in den katakomben.
Ihre Antwort war:
Nun ja, wenn Sie das glauben wollen, glauben Sie eben daran.
Meine ANTWORT SIEHE OBEN
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#39   DDL   19:52:40 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@satansbraten
„Deus scheint bisher der Einzige zu sein, der tatsächlich weiß, wovon er spricht.“
Das ungute Gefühl beschleicht mich zuweilen auch – nicht weil, ich mich für so unglaublich schlau halte, sondern, im Gegenteil, weil doch jeder die Möglichkeit HAT, sich per fundierter Information selbst ein Bild zu machen, viele sich nur eben freiwillig dafür entscheiden, es nicht wissen zu wollen, und DENNOCH urteilen. Das muss man wohl niederträchtig nennen, oder? Wider besseren Wissens etwas zu be- bzw. verurteilen, von dem man weiß, dass man eigentlich nichts davon weiß? Was ist das? Dumm? Verlogen? Anmaßend?
Dass die Empörten von der Thematik wirklich wenig bis nichts wissen, wird mir gerade bei der nochmaligen Lektüre von „Holy Blood, Holy Grail“, das Brown als Quelle diente, klar: Wenn die einschlägigen Schreihälse das je gelesen hätten, speziell die darin vorkommenden Mutmaßungen über ihren geliebten Herrn Lefebvre (er wird dort der möglichen Freimaurerei bezichtigt *kicher*), dann würde wohl täglich ein kreuz.net-Artikel gegen dieses „Hetzbuch“ erscheinen.
Aber manchmal ist „ignorance“ eben tatsächlich „bliss“ *g*
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#38   wienermeinung   16:53:44 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Da Vinci Code
Bitte, lasst die Menschen doch schreiben und lesen,was sie wollen!
Das Buch ist ein kurzweiliger Thriller und lustig um ihn vorm einschlafen zu lesen, sicher sprachlich nicht so toll, aber bitte!
Es regt sich ja auch kein Österreicher oder Deutscher auf, wen mal in einem Film ein Staatsbeamter korrupt ist und meint, der Film verunglimpfe etwas.
Fiction ist Fiction!!!!
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#37   Satansbraten   10:48:29 | Mittwoch, 31. Mai 2006
tüdelü
jetzt biste restlos entkernt! hat jemand überhaupt danach gefragt, vermisst hat dich auch niemand, somit biste eh unwichtig als wichtigheimer.
Wat sachste? Wat soll’n uns das nune vermitteln?:-O
Ich habe weder das Buch gelesen, noch den Film gesehen und erlaube mir kein Urteil im Gegensatz zu unseren kath. Freunden. Deus scheint bisher der Einzige zu sein, der tatsächlich weiß, wovon er spricht.
Auf jeden Fall war und ist kreuz.net eine großartige Werbeplattform. Ich werd mir demnächst das Hörbuch zulegen. O:O
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#36   wiener   08:49:10 | Mittwoch, 31. Mai 2006
eintreten für den katholischen glauben?
Wie können sich daher so viele angegriffen fühlen, wenn man für den katholischen Glauben eintritt? Frau Mertensacker hat Rückgrat gezeigt und nicht nur protestiert, sondern ein ordentliches Gericht angerufen?
im gegenteil. die aktion von dieser frau war nichts als der verzweifelte versuch, ihre zu recht komplett unbedeutende politische splittergruppe einmal kurz in die medien zu bringen und auf diese weise auf der ganzen „sakrileg“-welle mitzuschwimmen.
schade nur, dass außer kreuz.net niemand so recht dabei mitspielt … ;)
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#35   methusalix †   21:46:13 | Dienstag, 30. Mai 2006
noch etwas, athanasius1957
athanasius1957: rede- und schreibfreiheit für alle …
wer von uns erinnert sich nicht an den tötungs-aufruf der imame gegen rushdi wegen seines buches „satanische verse“. dieser aufruf ist heute noch gültig und rushdi in den katakomben.
Nun ja, wenn Sie das glauben wollen, glauben Sie eben daran.
diese haben noch korpsgeist, wir schon lange nicht mehr.
Wen würden Sie denn gerne mit diesem „römisch-katholischen Korpsgeist“ einem katholisch-fundamentalistischen Todesurteil überantworten? Autodafe sagt man wohl richtigerweise. Elfriede Jelinek? Oder doch lieber George Tabori? Oder wäre Ihnen ein Religionskrieg, wie der Dreissigjährige Krieg noch lieber? Da herrschte vielleicht ein Korpsgeist. Das war so was von einem Korpsgeist, dass hinterher ganze Landstriche menschenleer dalagen. Weil alle, aber auch wirklich alle, Frauen und Kinder und Männer, alte und junge, Greise und Säuglinge, die Radischen von unten betrachten durften.
deswegen darf man uns auch „prügeln“.
Und deswegen dürfen alle, die sich dazu berufen fühlen, zurückprügeln. In diesem Forum beispielsweise gegen homosexuelle Mitbürger. In diversen Blättchen darf dies auch veröffentlicht werden; stellen sie sich das mal vor! Wie z. b. die römisch-katholische „Tagespost“ oder der „L’ Osservatore Romano“ oder „Le Figaro“ und so weiter und so fort.
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#34   Sarah   21:17:24 | Dienstag, 30. Mai 2006
Herr vergib ihnen, sie wissen nicht was sie reden und tun!
Ich nehme doch stark an, wir befinden uns hier in einem katholisches Forum. Wie können sich daher so viele angegriffen fühlen, wenn man für den katholischen Glauben eintritt? Frau Mertensacker hat Rückgrat gezeigt und nicht nur protestiert, sondern ein ordentliches Gericht angerufen? Das Urteil ist jedoch eine Enttäuschung. Es steht fest: Buch und Film sind eine Beleidigung für katholische Christen. Seien Sie mal ehrlich, was glauben Sie wohl, was in Deutschland los wäre, wenn man ähnliche Geschichten über Mohammed in Umlauf bringen würde zum Zwecke der Unterhaltung und Belustigung? Ob man da mit dem Argument der Presse- und Medienfreiheit und dass es nur mal so just for fun war, Erfolg hätte? – Ich fordere: Gleiches Recht und gleichen Schutz der religiösen Gefühle für alle, auch für kath. Christen!
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#33   Aloah   21:10:18 | Dienstag, 30. Mai 2006
deusexmachina:
>> Damit dürfte mein Informationsvorsprung gegenüber den meisten Empörten ca. 300% betragen: Mittlerweile habe ich das zugrundeliegende Buch „Holy Blood, Holy Grail“ gelesen, dann „The da Vinci Code“ und jetzt eben auch noch den Film gesehen.<<
jetzt biste restlos entkernt!
hat jemand überhaupt danach gefragt, vermisst hat dich auch niemand, somit biste eh unwichtig als wichtigheimer.
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#32   deusexmachina   20:55:09 | Dienstag, 30. Mai 2006
Sodele, jetzt habe ich den Film auch eben gesehen
Damit dürfte mein Informationsvorsprung gegenüber den meisten Empörten ca. 300% betragen: Mittlerweile habe ich das zugrundeliegende Buch „Holy Blood, Holy Grail“ gelesen, dann „The da Vinci Code“ und jetzt eben auch noch den Film gesehen.
Wie peinlich das ganze Geschwafel von wegen „Hetzfilm“ tatsächlich ist, wird an den Schlussworten Robert Langdons (Tom Hanks) klar, der sinngemäß sagt, dass Jesus so oder so eine bemerkenswerte Person mit einem ungeheuren Eindruck auf die Welt war – ob er nun verheiratet war und Kinder hatte, das ändert absolut gar nichts.
Mir stellt sich die Frage, warum sich so mancher hier so unglaublich aufregt – stand hier nicht kürzlich zu lesen, Jesus sei „wahrer Gott und wahrer Mensch“ gewesen? Gehört zu „wahren Menschheitserfahrung“ nicht auch, Kinder zu zeugen? Was würde es Jesus oder dem Glauben an seine Botschaft für einen Abbruch tun, wenn die Romanhypothese wahr wäre? Was sind das für Menschen, die an einen menschgewordenen Gott nur unter der Bedingung zu glauben bereit sind, dass er, platt gesagt, „die Finger von den Frauen lässt“? Wie klein und eng muss dieser angebliche „Glaube“ sein? IST das überhaupt „Glaube an Jesus“ oder nicht vielmehr der Glaube an die unbedingte, haargenaue Richtigkeit einer einmal angenommenen, eigenen Auffassung?
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#31   methusalix †   19:54:34 | Dienstag, 30. Mai 2006
@athanasius1957
unsere freiheit des wortes wurde uns,…, durch das christentum und Seine Lehre gegeben.
Das ist natürlich vollkommen richtig, athansius1957! Vollkommen korrekt! Besonders der Index Librorum Prohibitorum hat ganz entscheidend dazu beigtragen, dass sich das freie Wort rasend schnell verbreitet haben. Denn was auf der Liste stand, musste ja interessant sein. Sie wissen schon, der Reiz des vebotenen! Auch die Heilige Inquisition hat entscheidend zur Verbreitung des freien Wortes und der freien Schrift beigetragen. Ich erinnere da einen besonderen Fall, in dem das Heilige Offizium, sehr zur Freiheit des Wortes beigetragen hat: Giordano Bruno. Der war am Ende so was von frei, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Ebenso Jan Hus, der war zum Schluss auch frei. Frei von jedem Lebenshauch. Alles das hat entscheidend zur Freiheit des Wortes beigetragen. Und erst die Übersetzung der Bibel ins Deutsche, damit jeder der lesen konnte, auch die Heilige Schrift lesen konnte. Das war ja ein Augusti…ner…mö…n…, na ja, da musste man eben durch.
Wenn wir uns aber nicht mehr wehren können, dürfen,…
Na diese bösen, bösen Schweden! Nicht einmal die Wahrheit darf man mehr sagen; und sei sie noch so beleidigend. Das ist ja die Höhe!
Hört endlich auf, gegeneinander zu polemisieren. Schreiben wir über das fleischgewordene Wort und verteidigen dieses.
Das ist ein ganz wunderbarer Schlusssatz! Ich stimme ihm von ganzem Herzen zu!!!
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#30   Amy_Jolly †   19:12:32 | Dienstag, 30. Mai 2006
Auweia…
da wird die arme Firma Sony aber einiges zu leiden haben, wenn ein paar Hundert traditionelle Katholiken nun beginnen, deren Produkte zu boykottieren.
Ich hoffe, Ihr treibt die armen nicht in die Insolvenz! *Vorsicht Ironie* ^-^
Wäre auch wenig nächstenliebend! Oder wollt Ihr es Euren Nächsten gönnen, künfig ohne Arbeitsplatz dazustehen??? :-)
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#29   josefjosef   15:30:18 | Dienstag, 30. Mai 2006
Christen gegen Zensur
Ich bin christlicher Fundamentalist, aber gegen eine Zensur. Sonst wird man bald auch eingesperrt, wenn man etwas über den Islam oder Hindus sagt !!! :-#
Die CM selbst selbst sagt, das Mohammed von Dämonen geführt wurde (wäre dann auch Lästerung), obwohl wahr.
Jesus selbst sagte: Jede Lästerung gegen ihn oder den Vater wird vergeben, jedoch keine Geisteslästerung Mk 3.28:
Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wieviel sie auch lästern mögen
Wenn Jesus sie freispricht, wie kann ich sie dann ins Gefängnis bringen? o^/
Kommt mir so vor, wie die Steinigung der Ehebrecherin.
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#28   Maia-Kybele   13:52:16 | Dienstag, 30. Mai 2006
@centesimus annus und Sarah
ich möchte hier einmal einen auszug aus einem artikel des kölner diözesanblattes wiedergeben:
„warum können christen so leicht verwirrt werden und beunruhigt scheinen über die these, ob jesus nicht doch verheiratet war.
hier rächt sich, wenn vielleicht vresäumt wurde, erwachsene gründlicher mit glaubenswissen auszustatten.
(…) wird die tolle chance der aufklärung genutzt, gibt es keinen grund, vor da vinci code angst zu haben.“
das christentum, jesus, lehrt vor allem eines:
toleranz, repekt vor der menschlichen würde und liebe !!!
und genau das vermisse ich in dieser diskussion.
manche beiträge lesen sich hier schon fundamentalistisch-sektiererisch, das hat mit dem wahren, toleranten christentum nichts mehr zu tun.
aber fundamentalismus ist ja modern und vor allem sehr bequem, zwingt er doch nicht, sich mit der meinung seines gegenübers wirklich auseinander setzen zu müssen.
alles liebe, sandra
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#27   athanasius1957   13:38:58 | Dienstag, 30. Mai 2006
rede- und schreibfreiheit für alle
jeder gegen jeden allein auf diesem blog, christen gegen christen.
sofern wir nicht endlich alle am gleichen strang ziehen und unseren glauben verteidigen, wird dieser strang um uns gelegt werden wie die richter es schon getan haben.
wer von uns erinnert sich nicht an den tötungs-aufruf der imame gegen rushdi wegen seines buches „satanische verse“. dieser aufruf ist heute noch gültig und rushdi in den katakomben.
diese haben noch korpsgeist, wir schon lange nicht mehr. deswegen darf man uns auch „prügeln“.
unsere freiheit des wortes wurde uns, auch wenn viele das nicht mehr erkennen können, durch das christentum und Seine Lehre gegeben. Wenn wir uns aber nicht mehr wehren können, dürfen, sollen… werden wir bald selbst nicht mehr frei sprechen können. Siehe auch Predigtverbot unter Strafandrohung der schwedischen Pastoren gegen Homosexualität.
Hört endlich auf, gegeneinander zu polemisieren. Schreiben wir über das fleischgewordene Wort und verteidigen dieses.
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#26   vita   13:36:18 | Dienstag, 30. Mai 2006
Zensur ?
Lasst uns doch die Zensur wieder einführen ! Dann können ein paar Menschen für viele Menschen denken… :-# Und der Rest hat zu Schweigen o.O
Nein wirklich… Eine negative Kritik ist ok, aber manche Menschen hier sollten sich Gedanken über ihre Wortwahl machen !
Ich habe den Film nicht gesehen, werde ihn auch nicht anschauen. Ich werde auch das Buch nicht lesen. Für so einen (und anderen) Quatsch habe ich keine Zeit.
Zum Glück leben wir aber in einer Zeit, in der es jedem frei steht zu denken, zu lesen und zu hören (etc.) was ihm gefällt. Das macht manchen Schund nicht besser :-[ . Wie wäre es aber mit Aufklärung und Gesprächen… ?
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#25   Artois †   11:20:53 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Rexregis
Tut mir leid, Sie wissen wirklich nicht im mindesten, wovon Sie überhaupt reden. Aber das trifft ja wohl auf 90% der hiesigen Inserenten zu. Immerhin ist die Quote immer noch besser als in manch anderem Forum.
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#24   centesimus annus   08:51:47 | Dienstag, 30. Mai 2006
Annuntio vobis:
Ich rufe hiermit offiziell zum Boykott gegen den Hassfilm „The Passion of the Christ“ auf, der antisemitisch, frauenfeindlich, homophob, geschichts- und glaubensfälschend ist. Seht euch keine Filme mehr von Mel „ich bin stolz, dass mein Vater die Shoa leugnet“ Gibson, Jimmy dem Wiesel und Monica „ich glaub’, ich bin vom Heiligen Geist schwanger“ Belucci an! Werden wir doch endlich wehrhaft und lassen eine solche Blasphemie wie jenen Film nicht länger durchgehen! Christliche Mitte aller Länder, vereinige dich!
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#23   wiener   07:47:20 | Dienstag, 30. Mai 2006
cm – wer bewegt sich denn da?
Die politische Bewegung ‘Christliche Mitte’ …
wer bewegt sich denn da? also eine nur mit der lupe zu suchende seit jahren unter 1 % herumgrundelnde kleinstpartei als „politische bewegung“ zu bezeichnen, ist schon eine fortgeschrittene realitätsverweigerung ;)
diese setzt sich dann im weiteren artikel fort und gipfelt in der aussage:
Die ‘Christliche Mitte’ schließt sich dem Boykott-Aufruf des Vatikans gegen Buch und Film mit dem Titel „Gotteslästerung“ an.
nun: es gibt keinen „boykott-aufruf des vatikans“. es gibt keine offizielle äußerung eines vatikanischen dikasteriums zu diesem film, höchstens einige wenige mündliche aussagen von kirchlichen würdenträgern, die aber festgestellt haben, dass ihre worte nicht als boykottaufruf zu verstehen seien.
die „christliche mitte“ schließt sich also etwas an, was es nicht gibt. vielleicht auch ein problem, das mit realitätsverweigerung zu tun hat?
im übrigen: ich habe den film gesehen – er ist ziemlich schlecht und wirkt derart konstruiert, dass er nun wirklich bei keinem kinobesucher den eindruck zu hinterlassen imstande ist, er würde die reale kirche oder opus dei beschreiben wollen.
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#22   deusexmachina   04:31:09 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Sarah
Was die liebe Adelgunde hier tut, ist allerdings nicht, irgendetwas „beim Namen zu nennen“, sondern, ungestört von Fakten, billig Stimmung zu machen und den eigenen Namen bzw. den ihrer Zwergpartei ‘mal wieder unters Volk zu bringen.
Von „Sakrileg“ fühlt sich nur der beleidigt, der es partout nötig hat, sich beleidigen fühlen zu müssen, damit er wenigstens irgendwie wahrgenommen wird, und sei es (vermeintlich) negativ. Einen sachlichen Grund gibt es hier dafür nicht, und vermutlich hat Adelgunde (die Eltern sollte man wh. Kindesmissbrauch anzeigen, bei dem Namen… „Adelgunde“! Um Himmelswillen! Wie soll aus so jemandem denn KEIN gestörter Charakter werden?) das Buch, über das sie sich so echauffiert, genausowenig gelesen wie Sie oder die meisten der anderen vorlauten Gesellen, deren Hauptanliegen es ist, über irgendetwas – ganz wurscht, was – zu greinen, um sich selbst irgendwie diffus „besser“ fühlen zu können.
Sie können mich aber gerne überraschen, wenn Sie mir sagen, wie das Buch oder wahlweise der Film aufhört. Wenn ich nicht befürchten müsste, dass Sie schummeln, würde ich glatt darauf wetten, dass Sie sich hier über etwas aufregen, von dem Sie genau gar nichts wissen – außer dem, was manche Leute Sie denken lassen wollen.
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#21   Gotthard   00:49:09 | Dienstag, 30. Mai 2006
17.000?
17.000 von 30 Millionen … meine unterschrift fehlte auch … weil ich mich nicht beleidigt fühle.
Vor Ort ist das überhaupt kein Thema … weil die Menschen sich nicht so leicht ins Bochorn jagen lassen.
Unsere Kirche gibt noch viel mehr tolle Film-und Roman-Stoffe her … fiction pur … und Historie… freut euch, wenn es bei fiction bleibt!
Die sogenannte „katholische Welt“ ist ein Chaos … nur gut, dass sie nicht durchschlagend ist.
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#20   Sarah   00:33:47 | Dienstag, 30. Mai 2006
Danke, Frau Mertensacker!
Ich habe grossen Respekt vor der „Christlichen Mitte“, die die Dinge beim Namen nennt. :)3
Wieviele Unterschriften muss man eigentlich bringen, damit die Verantwortlichen endlich aufwachen? Was ist das für eine Rechtsverdrehung in Berlin? Mit den Christen kann man es ja machen, das kennen wir schon zur Genüge.
Erklären wir uns daher solidarisch mit dem Papst,
betreiben wir weiterhin Aufklärung im Land,
meiden wir die Produkte der Hetzfirma,
und beten wir vor allem um den heiligen Geist
für alle Verantwortlichen in unserem Staat.
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#19   methusalix †   23:39:54 | Montag, 29. Mai 2006
Da Vinci Code oder Passion Christi verbieten?
Produkte der Hetzfirma vermeiden
17.000 Unterschriften gegen …Von Adelgunde Mertensacker.
Leute kauft nicht bei XYZ!!! Hat so nicht einmal ein grosses Abenteuer angefangen? Ein sehr DEUTSCHES Abenteuer? Wollen wir das wirklich nocheinmal erleben? Im übrigen wäre die gute Frau Mertensacker wohl ziemlich erbost gewesen, hätte man, auf Wunsch von siebzehntausend jüdischen Antragstellern, das blut- und scheissetriefende Machwerk Mel Gibsons, „The Passion Of Christ“ verboten.
Benedikt78: Denkfehler
…Die Christen darf man ruhig blöd hinstellen. Sie wehren sich ja nicht!
Also wenn ich mir dieses Forum anschaue, dann kommt mir ein Zitat (von Clausewitz?) in den Sinn: ANGRIFF IST DIE BESTE VERTEIDIGUNG. Wenn Sie das unter „nicht wehren“ verstehen, Benedikt78 dann möchte ich lieber nicht wissen, wie nach Ihrer Meinung „sich wehren“ aussieht. Ein Rollkommando von der SA? Oder „Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen!“???
Rebecca vds:…zu tolerieren hat, aber auf dem Christentum nach Lust und Laune herumtrampeln darf.
Mit Verlaub Rebecca, die römisch-katholischen Fundamentalisten dürfen vice versa genau so auf allen herumtrapeln, deren Nase ihnen nicht passt. Von dieser Freiheit, die eben auch für die anderen gilt, wird hier überreichlich Gebrauch gemacht. Vor allem homosexuellen Menschen gegenüber. Dabei haben die noch nicht einmal versucht eine Fronleichnamsprozession verbieten zu lassen.
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#18   Graf von Galen   22:24:21 | Montag, 29. Mai 2006
Christliche Mitte
Es gibt 2 Kategorien von rechten Parteien in Deutschland. Die ersteren sagen : „Wir sind die guten Rechten und die anderen das sind die bösen Rechten und mit denen wollen wir nichts zu tun haben.“
Die zweite spricht : „Volk und Vaterland stehen vor dem Abgrund. Um dieses noch zu retten, sind wir alleine zu schwach. Wir sind deshalb bereit, auch außerhalb unserer eigentlichen Klientel Bündnisse zu schließen.“
Die Christliche Mitte gehört nach meiner Meinung zur ersten Kategorie.
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#17   Schnabeltierkönig   21:55:50 | Montag, 29. Mai 2006
Maia-Kybele
Sie sind unintelligent!
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#16   gonniwell   21:46:02 | Montag, 29. Mai 2006
@ Maia-Kybele
Also ich bin nach dem Film von einigen Leuten angesprochen worden mit den Worten: Hast Du schon gewusst, welche geheimen Bücher die katholische Kirche uns vorenthält ? Kaum zu glauben. Welch ein Skandal.
Als ich dann gelangweilt abgewunken habe und ihnen kurz von den allseits bekannten Apokryphen erzählt habe, kam das grosse Aha-Erlebnis.
Wenn also jemand niemanden hat, der ihm sagen kann, dass da alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird, wird er mit dem Gefühl rumlaufen, dass die katholische Kirche obskure Geheimniskrämerei betreibt.
Die Produzenten hätten der Bitte des Opus Dei nachkommen und in einem Vorspann auf den fiktiven Charakter und die Apokryphen hinweisen sollen, anstatt der Heiligen Katholischen Kirche mal wieder eins reinzudrücken. Weil’s ja auch en vogue ist. Und sich niemand wehren kann.
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#15   Satansbraten   20:43:34 | Montag, 29. Mai 2006
Wtf?!
Ja seit wann hat denn Weltbild Pornos im Angebot? Wär mir ja völlig neu. Gibt’s da nen Link zu? Ahso, aber Hetero-Pornos wiederrum sind nicht anstößig für Sie, Herr Lingen?!
Übrigens, putzig Ihre Strafanzeige :-)
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#14   Pater Lingen   20:25:37 | Montag, 29. Mai 2006
Ist Weltbild katholisch?
Man darf es sich nicht so einfach machen wie „Josefus“. Wenn die V2-Sekte die katholische Kirche ist, ist nämlich Weltbild katholisch. O-Ton WB: „Gesellschafter der Verlagsgruppe sind 14 katholische deutsche Diözesen und die Soldatenseelsorge Berlin.“
Zum Verlagsprogramm gehören „Sakrileg“ (33 Treffer) ebenso wie „Arockalypse“ (65 Treffer). Wer also den Song der Grand-Prix-Gewinner Lordi, Hard Rock Hallelujah, nicht kennt, kann bei WB probehören.
Ebenso sind Fäkal- und Lesbenpornos „katholisch“, denn die Domain katholisch.notrix.de wurde von der V2-Sekte „freigeklagt“, solange es dort noch päpstliche Enzykliken und katholische Katechismen gab; jetzt mit den Lesben- und Fäkalpornos ist aber nach V2-Maßstab alles i.O.
Abschließend noch etwas zu Sony: Gegen die hatte ich auch mal Strafanzeige erstattet, was aber abgewiesen wurde.
www.kirchenlehre.com/game.htm
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#13   deusexmachina   18:53:23 | Montag, 29. Mai 2006
Die Wahrheit will mal wieder niemand hören
Schon merkwürdig: Ich hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass der angebliche Angriff von „Sakrileg“ auf Kirche und Christentum gar keiner ist, wie auch jeder weiß, der das Buch tatsächlich ‘mal gelesen hatt, statt nur Inhaltsangaben aus dritter Hand wiederzukäuen. Aber das wollen die Empörer gar nicht wissen, es ist doch schließlich viel schöner, sich empören zu können – da braucht es keinen echten Anlass, solange nur manche einen konstruieren und andere sich freudig auf derlei Falschinformationen verlassen.
Liebe Empörlinge, Ihr lasst Euch systematisch für dumm verkaufen – „instrumentaliiseren“ nennt man das wohl heute. Aber auch das wollt Ihr natürlich nicht hören, geschweige denn eingestehen.
Um ‘mal klar zu machen, wie dämlich Euer Geschrei ist: Das Gezeter ist ganz so, als schriebe jemand ein Buch, auf dessen erster Seite der Autor den Zentralcharakter sagen lässt: „Den Holocaust hat es nie gegeben“, und das im letzten Kapitel schließt mit dem Augenzeugenbericht einer jüdischen Mutter, die die Erschießung ihrer Kinder miterleben musste. Nach Eurer „Logik“ würde es sich hierbei um antisemitische Hetzpropaganda handeln – klar, wenn man zu faul ist, weiterzulesen, weil die Galle schon auf Seite 2 überquillt, oder man sich lieber auf verkürzte Beschreibungen anderer verlässt.
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#12   Maia-Kybele   18:11:08 | Montag, 29. Mai 2006
Welch schlimme Wortwahl
hallo, ihr lieben,
eigentlich dachte ich, dies hier ist eine christliche Seite, doch bei dieser Wortwahl komme ich enorm in’s zweifeln.
Hassfilm, Hetzfirma usw., das erinnert doch sehr an vergangene Zeiten, als es hieß, „…kauft nicht…“.
mein Gott, wo leben wir denn?
Dieses Buch ist aus christlicher Sicht absoluter Nonsens, dennoch ist es Kunst, die, und das beweist diese Diskussion hier ja zur Genüge, zum Nachdenken anregt.
Ausserdem könt ihr als bekennende Christen froh über dieses Buch sein.
Warum?
Ganz einfach, geht einfach auf einen anderen Menschen zu und verscuht, ihm das Christentum zu erklären, viel Spaß.
Seit dem Buch aber werde ich von vielen Menschen, die wissen, dass ich bekennende Christin bin, angesprochen, so hat keiner den Eindruck, ich würde missionieren wollen.
Und ich kann dadurch viel richtigstellen, viele Menschen denken nun ernsthafter über das Christentum nach und einige waren sogar schon wieder einmal in der Kirche.
Also, es gibt nicht nur schwarz, sondern auch weiß, und dazwischen sehr, sehr viele Zwischentöne.
Diese Hasstiraden aber und die dazugehörige Wortwahl ist dieser Seite und dem Wesen eines Christen unwürdig.
Alles Liebe, Sandra
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#11   gonniwell   17:40:53 | Montag, 29. Mai 2006
Die Macht der Konsumenten
Natürlich kann man sich nur artikulieren, wenn man als Konsument die Reissleine zieht. Das hat nicht nur etwas mit den Büchern von Dan Brown zu tun. Ich werde mir auch keine Filme mehr mit Tom Hanks ansehen. Er hat mich sehr enttäuscht, diese Hauptrolle angenommen zu haben. Hätte man ihm Geld für eine Pornorolle geboten, hätte er sicherlich abgelehnt. Eine moralisch ebenso verwerfliche Rolle in Sakrileg hat er aber angenommen. So viel Dumpfbacke habe ich ihm nicht zugetraut. Aber man wird halt auch immer wieder von der Dummheit der Menschen überrascht…
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#10   Josefus   16:44:48 | Montag, 29. Mai 2006
Weltbild katholisch? Nein
Weltbild ist schon lange kein katholischer Verlag mehr.
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#9   derfux   16:43:10 | Montag, 29. Mai 2006
Diese Kirche ist echt unglaubwürdig,
sammelt sie doch Unterschriften gegen sich selbst.
siehe hier www.weltbild.de/suche.php?PUBLICAID=23a4…
und hier www.weltbild.com/…-gesellschafter.html
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#8   centesimus annus   16:40:45 | Montag, 29. Mai 2006
danke…
dass das endlich mal wer offen ausspricht. :)3
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#7   ExBochumer †   16:37:04 | Montag, 29. Mai 2006
Genau das
passt in das Profil von kreuz.net.
Kreuz.net ist ein Satans-Werk.
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#6   RexRegis   16:26:04 | Montag, 29. Mai 2006
@Artrois
Doch, einige, und in Österreich wandern sie dafür ins Gefängnis.
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#5   Rebecca vds †   16:21:19 | Montag, 29. Mai 2006
3 Anmerkungen
1. Es ist in der Tat auffällig, wie man in Deutschland jede obskure Ideologie zu tolerieren hat, aber auf dem Christentum nach Lust und Laune herumtrampeln darf.
2. Alle Christinnen und Christen sind NICHT dazu berufen, endlich auch taliban-mäßig ihre Religion der Liebe mit Messer, Schwert und Panzer zu verteidigen, sondern wir alle sind berufen, jeden Spott, den wir erleiden, in Geduld zu ertragen, die Menschen zu lieben und einzig Gott das Urteil zu überlassen.
3. „Sakrileg“ ist ein ROMAN, keine Behauptung von historischem Wissen. Es ist zwar eigenartig, wie viele Leute diesen Schmarrn für bare Münze nehmen, aber nichtsdestotrotz besteht ein Riesenunterschied zwischen einem fiktionalen Weltverschwörungsroman und einem Neonazi, der behauptet, es habe Auschwitz nie gegeben.
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#4   Artois †   16:18:26 | Montag, 29. Mai 2006
@Belisar
Das Tagebuch de Anne Frank ist laut BKA nach dem Kriege geschrieben worden. Es gab in der ganzen Weltgeschichte noch keinen „Rechtsradikalen“, der behauptet hätte, es hätte keine KL gegeben. Die sind ja nicht so blöde wie Sie.
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#3   Belisar   16:11:07 | Montag, 29. Mai 2006
Was wäre wenn…
man einen Propagandefilm der Rechstradikalen abspielen würde, wie z.B. das es nie Konzentrationslager gegeben habe oder das Tagebuch der Anne Frank sei eine Fälschung durch irgendeine Judische Vereinigung, wäre das dann auch Meinungsfreiheit, Meinungsbildung, Pressefreiheit?
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#2   Benedikt78   16:07:34 | Montag, 29. Mai 2006
Denkfehler
Mittlerweile sollte man doch bemerkt haben, dass man nur die Religionen als schützenswert erachtet, die auf Mordkomandos und Selbstmordattentäter zurückgreifen können. Die Christen darf man ruhig blöd hinstellen. Sie wehren sich ja nicht!
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#1   centesimus annus   15:44:29 | Montag, 29. Mai 2006
erschreckend…
mit das deutsch ist es bei diese dame jedoch auch nit weit weg. :-P
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