Worte der Hoffnung + Ausdrücklich + Mit einem Kamerateam im Rücken + Weiterempfohlen + Gezielte Desinformation
Worte der Hoffnung
„Als sich mein geliebter Vorgänger Johannes Paul II. vor vier Jahren zum letzten
Mal von seiner Heimat verabschiedete, ermahnte er die polnische Nation, sich immer von Barmherzigkeit
und solidarischer Brüderlichkeit leiten zu lassen: So würde das Land nicht nur einen eigenen Platz im
vereinten Europa bekommen, sondern wäre mit seiner Tradition auch eine Bereicherung für den Kontinent
und die ganze Welt. Heute, wo eure Anwesenheit in der Familie der Staaten Europas immer stärker wird,
möchte ich diese Worte der Hoffnung aus ganzem Herzen wiederholen. Ich bitte euch, treue Hüter des christlichen
Erbes zu werden und dieses Erbe den zukünftigen Generationen weiterzugeben.“
Abschiedsworte von Papst
Benedikt XVI. am Sonntag abend in Polen
Ausdrücklich
Frankreich. „Ich bin auf ausdrücklichen Wunsch
von Papst Benedikt XVI. gekommen.“ Mit diesen Worten begann der Erzbischof von Lyon, Philippe Xavier Ignace
Kardinal Barbarin (55), am Sonntag seine Predigt bei einer Firmung im Alten Ritus bei der Petrusbruderschaft.
Mit einem Kamerateam im Rücken
Deutschland. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Schockenhoff
kritisierte den linksgrünen Abgeordneten Volker Beck vor der ‘Berliner Zeitung’ wegen seiner Teilnahme
an einem illegalen Homo-Marsch in Moskau. Wer versuche, die politische Ordnung eines Gastlandes demonstrativ
zu unterlaufen, handle grob fahrlässig. Er könne sich nicht beklagen, daß ihm der notwendige Schutz
nicht gewährleistet werde. Die Teilnahme Becks an der Demonstration lasse auf den Wunsch nach Selbstdarstellung
schließen: „Beck wollte eine Schlagzeile für sich.“
Weiterempfohlen
Österreich. Der sehr liberale
Regens von Linz, Hw. Maximilian Mittendorfer, erklärte kürzlich vor der Lokalzeitung ‘Volksblatt’, daß
der Priestermangel vielfältige Ursachen habe: vor allem die demographische Entwicklung – „immer weniger
Kinder bedingen auch weniger Nachwuchs für geistliche Berufe“. Natürlich würden auch Gründe wie der
Zölibat keine unbedeutende Rolle spielen. Regens Mittendorer hält die Ehelosigkeit für eine sehr angemessene
Lebensform. Allerdings müsse es sich um eine positive Entscheidung und kein In-Kauf-nehmen handeln: „Dann
kann ich das – auch aus eigener Erfahrung – weiterempfehlen.“
Gezielte Desinformation
Kanada. Die rechtsgerichtete
kanadische Zeitung ‘National Post’ berichtete kürzlich in einem Leitartikel, daß das Iranische Parlament
am 15. Mai ein Gesetz verabschiedet habe, wonach sich Christen, Juden und Zoroastrer im Land zukünftig
so kleiden müßten, daß sie als Angehörige ihrer Religionsgemeinschaft öffentlich erkennbar seien.
Dadurch soll Moslems ermöglicht werden, den Handschlag mit Nicht-Moslems zu vermeiden, um nicht unrein
zu werden. Der einzige jüdische Abgeordnete im 190köpfigen Iranischen Parlament, Moris Motamed, wies
die Meldung als absurd zurück: „Unsere Feinde suchen mit solchen Meldungen Spannungen in den religiösen
Minderheiten zu erzeugen und die Situation anschließend zu ihren Gunsten auszunützen.“
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3 Lesermeinungen
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Ein Lob für Herrn Schockenhoff Inzwischen haben die politisch Korrekten die Sache wieder im Griff. Einig
im Glauben an die Gleichheit der Homosexualität empören sich nicht nur PDS, Grüne und SPD über den
unglaublichen Vorfall in Moskau, wobei ein deutscher Parlamentarier an einer verbotenenen Demonstration
teilzunehmen versuchte und dabei verletzt wurde. Auch die CDU, an ihrer Spitze Angela Merkel, ist eingeknickt.
Ein Lob für Herrn Schockenhoff – das nenne ich Zivilcourage.
Schockenhoff vs. Beck Ich hoffe nur, dass Schockenhoff vor dem Geschrei der Gottlosen nicht einknickt
oder zu einer Entschuldigung selbst aus den eigenen Reihen genötigt wird. Beck gehört sein Budget gestrichen,
wenn er mit Steuermitteln Reisen unternimmt, um einem Rechtsbruch beizuwohnen.