Antikirchliche Journalisten versuchen – wie zu erwarten – dem Papst für seine Rede im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im nachhinein einen Strick zu drehen. Sie möchten die Deutschen kollektiv verdammen.
(kreuz.net, Birkenau) Als Aufhänger für ihre umstrittene Anklage haben sich vereinzelte Journalisten
den folgenden Passus aus der denkwürdigen Rede von Benedikt XVI. in Birkenau vorgenommen:
„Ich mußte
kommen. Es war und ist eine Pflicht der Wahrheit, dem Recht derer gegenüber, die gelitten haben, eine
Pflicht vor Gott, als Nachfolger von Johannes Paul II. und als Kind des deutschen Volkes hier zu stehen –
als Sohn des Volkes, über das eine Schar von Verbrechern mit lügnerischen Versprechungen, mit der Verheißung
der Größe, des Wiedererstehens der Ehre der Nation und ihrer Bedeutung, mit der Verheißung des Wohlergehens
und auch mit Terror und Einschüchterung Macht gewonnen hatte, so daß unser Volk zum Instrument ihrer
Wut des Zerstörens und des Herrschens gebraucht und mißbraucht werden konnte.“
Die spanische Tageszeitung
‘El Mundo’ titelte mit antideutschen Untertönen angesichts der Passage, daß das deutsche Volk von einer
Schar von Verbrechern mißbraucht worden sei:
„Benedikt XVI. befreit das deutsche Volk von seiner Verantwortung
für die Nazi-Verbrechen.“
Er habe den Deutschen eine Art Absolution von ihrer angeblichen „kollektiven
Verantwortung“ für die nationalsozialistischen Verbrechen erteilt.
Das spanische Konkurrenzblatt ‘El
Pais’ erklärte, daß der Papst Verständnis für seine Landsleute geäußert habe: „Deren einzige Schuld
sei demnach gewesen, die nationalsozialistische Partei an die Macht gelangen zu lassen.“
Die Berliner
linksextreme und kirchenfeindliche ‘Tageszeitung’ findet das Bild des Papstes über den Holokaust „nebelig“:
„So war es nicht.“
Der Papst sei kein Historiker und müsse den Stand der Forschung referieren, glaubt
das Blatt. Er müsse den ideologischen Kontext seiner Argumente kennen. Er müsse genauer sein:
„So unscharf
wie Josef Ratzinger sollte man nicht über Auschwitz reden. Kein Papst, erst recht kein deutscher“, doziert
der Artikel.
Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ spricht von einer „haarigen Formulierung“. Sie könnte
mißverstanden werden als eine entlastende historische Aussage, die sich auf die feinstufige Begrifflichkeit
des Historikers und seine quellengestützten Unterscheidungen von Mittätern, Mitwissern und Mitläufern
erst gar nicht einlasse.
Das Pariser, linksextreme Blatt ‘Libération’ meinte, daß die Worte des Papstes
„ein gewisses Unwohlsein“ auslösten. Sie schienen Deutschland zu rehabilitieren.
Die linkskatholische
Tageszeitung ‘La Croix’ schrieb, daß Benedikt XVI. die Deutschen nicht habe kollektiv verurteilen wollen.
Anders als sein Vorgänger habe er auch die Rolle nicht ansprechen wollen, die eine angebliche „antijüdische
Stimmung in christlichen Kreisen beim Anstieg der Judenfeindlichkeit“ spielte.
Vertreter italienischer
Juden zeigten sich „perplex“. Der Vorsitzende des Dachverbandes der jüdischen Gemeinschaft sprach angesichts
der Papstrede von „Ratlosigkeit“. Die Ansprache sei in Bezug auf die nationalsozialistische Zeit und den
Holokaust „ein wenig vereinfachend“ gewesen.
Der gelegentlich polemische Oberrabbiner von Rom, Riccardo
di Segni, nannte die Rede „problematisch“ und beharrt auf eine kollektive Verurteilung der Deutschen.
Er sei von der Interpretation des Papstes nicht überzeugt – als wäre „das deutsche Volk“ selber Opfer
gewesen und hätte nicht zu den Verfolgern gehört.
Italienische Zeitungskommentatoren kritisierten,
daß in der Papstrede Vorwürfe wie „Schuld“ und „Antisemitismus“ gefehlt hätten. Der Heilige Vater habe
die Deutschen praktisch als Verführte dargestellt. Die linkslastige römische Tageszeitung ‘La Repubblica’
sprach von einem angeblichen „Schweigen Ratzingers“.
Es gab auch andere Stimmen. So zeigten sich unter
anderen der polnische Oberrabbiner Michael Schudrich und der israelische Botschafter in Polen, David Peleg,
vom Besuch des Papstes in Auschwitz beeindruckt.
Der Oberrabiner sprach am Sonntag abend von einem großen
Augenblick im Prozeß der Versöhnung zwischen beiden Religionen. Er war am Samstag in Warschau von einem
Unbekannten angegriffen und leicht verletzt worden.
Sogar die traditionell antiklerikalen britischen
Medien verzichteten auf eine Papsthetze.
Der Besuch sei die Krönung im langen Aussöhnungsprozeß zwischen
seinem Heimatland Deutschland und dessen östlichen Nachbarn. Es war ein Moment von tiefer historischer
Bedeutung – schrieb die Tageszeitung ‘Daily Telegraph’.
Die Londoner ‘Times’ meinte, daß ein düster
blickender Papst Benedikt XVI. mit dem Gebet für Vergebung und Aussöhnung ein Tabu zwischen Christen
und Juden gebrochen habe.
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Erbsünde, „Kollektivschuld“ Karl Murx (mir gefällt der Name ausgesprochen! ) ist Recht zu geben: Wer
die Erbsünde als Kollektivschuld im Sinne der Holocaustreligion ansieht, vergleicht Äpfel mit Birnen!
Die Erbsünde mag zwar mit der in der Hl. Schrift an einigen Stellen anzutreffenden Anschauung einer Korporativpersönlichkeit
(„In Adam haben alle gesündigt“) zu begründen sein, dennoch handelt es sich nicht um eine Sünde vieler,
sondern um die Sünde des Einen, genauer der Beiden, die durch Vererbung – ja durch Vererbung! – auf alle
übrigen Menschen übergegangen ist. So zumindest lehrte es der hl. Augustinus und mit ihm die Kath. Kirche
durch alle Jahrhunderte hindurch o^/ bis ins 20. Jahrhundert, als Rahner, Ratzinger und Konsorten begannen,
etwas anderes zu lehren…! Ganz im Unterschied dazu können nach der Lehre der Kirche alle von den Nachkommen
Adams begangenen persönlichen Sünden nicht auf deren Nachkommenschaft oder Volksgenossen im Sinne einer
„Kollektivschuld“ übergehen, auch wenn es im AT Stellen geben mag, die etwas Derartiges nahelegen…
@Markus-Antonius Sedesvakantisten kann man nicht ernst nehmen. Was Sie nicht sagen, Sie Geistesriese!
Gehört es nach Ihrer profunden Kenntnis eigentlich zum von den Aposteln überlieferten göttlichen und
katholischen Glauben, daß XY Papst war oder ist? MfG Christoph Heger
Ja…, brabbeln lassen! Es geht im Kern um anonyme Verstösse gegen § 130 StGB, für die sich Karl Murx
sogar beinahe („Dialektik des Integralismus“) auf den Papst stützen will. Irrsinn. Aber immer und immer
wieder ist zu erkennen, dass die Extreme Rechte die Analyse von links übernimmt, um deren Wertungen dann
zurückzuweisen. Das ist eine „abwehrdefinierte“ Identität, kein Glaubenszeugnis.
Ratzinger (!) glaubt nicht an den Limbus dieser „Murx“ ist in seiner Respektlosigkeit Papsthetze und damit
eine aktuelle Sünde. Sofort bereuen, bekennen und beichten wenn „Murx“ im Stand der Gnade bleiben will.
Das Thema Limbus selbst ist von der Lehre der Kirche nicht eindeutig und „unfehlbar“ definiert!
Ich bitte darum bei diesem Thema dogmatisch differenzierter zu argumentieren Die Erbsünde ist keine Tatsünde,
sondern ein Mangel an heiligmachender Gnade und auch ein Mangel an den sogenannten übernatürlichen Gaben
der Integrität. Dieser Mangel führt von sich aus zum Ausschluß von der Anschauung Gottes. Da die Visio
beatifica eine schlechthin übernatürliche Gabe ist, hätte Gott den Menschen auch nur auf ein natürliches,
jenseitiges Ziel hin erschaffen können. In diesem Zustand hätte der Mensch nur eine mittelbare Erkenntnis
Gottes gehabt, ohne Anschauung und ohne Wissen über die Dreifaltigkeit. Nach allgemeiner Lehre ist dieser
Zustand der Limbus, der z.B. den abgetriebenen Babys zuteil wird, die nie getauft worden sind. Es ist
ein Zustand natürlicher Seligkeit. Ansonsten besteht für den Menschen im Vernunftgebrauch die eindeutige
Hinordnung auf die übernatürliche Offenbarung und damit auch die Möglichkeit zu scheitern, indem man
Tatsünden begeht. Jeder Mensch wird zunächst ohne heiligmachende Gnade geboren und kann diese nur durch
die Taufe erlangen. Für die ungetauften Kleinkinder, welche vorzeitig sterben, besteht nur der Ausschluß
von der Anschauung Gottes, aber für die zur Hölle verdammten Seelen im Vernunftgebrauch gibt es die
ewigen Qualen. Dennoch ist auch der Limbus in gewisser Weise eine Strafe, weil er diese Seelen eines hohen
Gutes beraubt, mögen sie auch nicht subjektiv darunter leiden. Übrigens, Ratzinger glaubt nicht an den
Limbus!
@Peccator „Seit jeher ist es Lehre der Kirche, daß es keine ‘Kollektivschuld’ gibt“… Das stimmt nicht
ganz: Seit jeher lehrt die Kirche eine Kollektivschuld der ganzen Menschheit – die Erbsünde. (Und nach
der Lehre der Kirche werden 99% der Menschen für diese Kollektivschuld mit Hölle bestraft.)
Ausgerechnet Ausgerechnet die spanische Presse ereifert sich über die Papstrede. In Spanien ist die faschistische
Vergangenheit bis heute nicht aufgearbeitet und wird weiterhin „vielsagend“ beschwiegen. Der vielgeliebte
Diktator Franco war nach dem Krieg unangefochten bis 1975 im Amt. Noch heute steht das eine oder andere
Caudillo-Denkmal auf spanischem Boden. Das wäre doch das geeignete Betätigungsfeld für die dortige
Presse, sollte man meinen. Wie war das doch noch mit dem Splitter und dem Balken ? Man kann sich natürlich
auch vorstellen, daß es gar nicht um Auschwitz geht sondern eigentlich schon um den Papstbesuch in Spanien.
Weil Benedikt der neuen spanischen Familien – und Erziehungspolitik Paroli bieten wird, muß jetzt schon
mal Stimmung gegen ihn gemacht, muß er möglichst wirkungsvoll diskreditiert werden.Vielleicht kann man
auf diese Weise doch einige Gläubige daran hindern, auf sein Wort zu hören. Dazu eignet sich die Kollektivschuldkeule
besonders gut. Allerdings könnte sie in den Händen der Heuchler von El Pais & co auch zum Bumerang werden.
Der Trick? Oh Schlotterbeck, nicht alle sind gewohnt alles in Hermeneutik aufzulösen und die Redeabsicht
erschließt sich nach wie vor oft aus den Worten. Wenn ich in einer Firma einen Bercit schreibe, werde
ich auch so behandelt. Das Wort zählt eben. Hat die Presse B16 den wirklich grob aus dem Zusammenhang
zitiert? Eine Absicht hat er doch sichtlich gehabt, nämlich sich nicht in das allgemeine Wehgeschrei
einzugliedern. Es wird erwartet, – und den Normalbürger erwartet das Kittchen, wenn er die Erwartungen
nicht erfüllt –, einer vorgebenen Diktion bedingungslos zu folgen. Wer das nicht tut, ruft die Denunzianten
auf den Plan und die haben eine gute Nase. Schon das Widerstreben gegen „Neusprech“ läßt mangelnde Konformität
vermuten. B16 hat die Erwartungen seiner „Meister“ nicht erfüllt. Da gibt es keine Auswahl in der Redeweise,
die ist vorgegeben. Mullahmölli hatte sich auch die Finger mit Kleinigkeiten verbrannt und ist dann tief
gestürtzt.
Sachlich vorgebrachte Kritik muss erlaubt sein Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ spricht von einer
„haarigen Formulierung“. Sie könnte mißverstanden werden als eine entlastende historische Aussage, die
sich auf die feinstufige Begrifflichkeit des Historikers und seine quellengestützten Unterscheidungen
von Mittätern, Mitwissern und Mitläufern erst gar nicht einlasse. Ich verstehe nicht, was die FAZ-Kritik
in diesem Artikel mit dem Titel „Papsthetze“ zu suchen hat, denn sie ist berechtigt, wenn unser Hl. Vater
damit eine klare Grenze zw. Verfuehrern und Verfuehrten ziehen wollte. Natuerlich gibt es keine Kollektivschuld
der Deutschen – was auch niemand ernsthaft behauptet. Die internationale Militaer- und Holocaustforschung
ist von dieser Unterscheidung schon vor Jahrzehnten abgerueckt, nachdem sie zunehmend den „kleinen Mann“
in den Focus ihrer Untersuchungen gestellt hat. Darin ist klar zu sehen, dass zu viele normale Deutsche
(trotzdem bei weitem nicht alle!!!) am Krieg profitierten, an Verbrechen direkt oder administrativ, aus
Ueberzeugung oder schierer Gedankenlosigkeit, mitgewirkt haben. Die Forschungsergebnisse sind in jedem
Buchladen zu bekommen. Wer dieses Faktum sachlich zur Sprache bringt, darf daher nicht als „Hetzer“ neben
notorisch antikirchlichen Presseorganen stehen. Hier ist auch unser Hl. Vater nicht unfehlbar und daher
kritisierbar. Trotzdem hat er mit seinem Auschwitzbesuch Grossartiges geleistet. Ein wichtiges Zeichen
zur Versoehnung! Weiter so, Benedetto!!!
Es gibt keine Kollektivschuld! Selbst wenn ich der Urenkel von Adolf wäre, hätte ich keinerlei Schuld.
Auch waren mein Vater und meine Grossväter, die im Krieg waren, keine Verbrecher! Wann hört dieser Scheiss
mit Busse, Reue, Kniefällen und blödsinnigem Mahnmälerbauen über 60(!) Jahre nach dem Krieg endlich
auf? Die Steuergelder werden zigmillionenweise verballert. Der Jüdische Weltkongress lacht sich ins Fäustchen,
weil man ein zerstörtes, seines Stolzes beraubtes und umerzogenes Büsservolk besser abzocken kann. Danke
auch an Laurentius2, Benedikt78, Grag von Galen, Peccator, stat crux für Ihre hervorragenden Beiträge!
Der Trick, mit dem eine kluge Abweichung des Papstes von den „Sprachregelungen der Trauer“ umgedeutet
wird in ein Defizit der Rede, der ist schon ziemlich frappierend. Aber so funktioniert heute die öffentliche
Kommunikation! Die Journaille hat sich angewöhnt, einzelne Sätze aufzulesen und diese mit einem Verdikt
zu versehen. Während das Papsttum die Methode des Syllabus als unzulänglich verlassen hat, ist sie zum
Allerweltsinstrument individuell „unfehlbarer“ Richtsprüche geworden. Keine Beachtung findet Redesituation,
Zielrichtung, Kontext, Absicht. „Man erkennt die Absicht und ist verstimmt.“
@Graf von Galen … und reden sie mal mit jungen, vernünftigen Leuten, Berufsanfängern oder jungen Eltern.
Die möchten doch mehrheitlich endlich Schluß machen mit den pseudo-intellektuellen Selbstquälereien
unserer National-masochistischen Politkaste. Immer feste drauf hauen auf Trümerfrauen, Vertreibungs-
und Genozidopfer (3 Mio meist völlig unschuldige zivile Opfer !) und die um ihre Jugend betrogenen meist
vorbildlichen Soldaten(so zumindest der israelische Generalstab in einer objektiven historischen Analyse
). Das ist gerade deshalb so mies und charakterlos, weil die Protagonisten dieses Nationalmasochismus
oft selbst am meisten familiär belastet waren. Doch was liegt bei einer glaubenslosen oder marxistisch
geprägten Psyche wie der eines Reemtsma näher als dieses Manko auf die christlich geprägte Nation abzuwälzen
und damit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Ablenkung von Kolyma (Ort im Ural mit weit mehr Opfern
des inter(!) -national-sozialistischen Terrors als in …) und Desavouierung christlicher und preussisch-„deutscher“
Tugenden als Wegbereitung für den „neuen“ marxistischen Menschen, den man mit einem Heer linker und linksradikaler
Pädagogen und sonstiger Schmalspurakademiker heranmanipuliert … Da diese Manipulation den Liberalen
gut ins Konzept auf dem Weg zum seelen- und glaubenslosen Menschen paßt, den man gut manipulieren und
profitabel ausbeuten kann, potenzieren sich diese Kräfte zum gegenwärtig übermächtigen LIBERAL-SOZIALISMUS.
@Graf von Galen Sie wagen zu schreiben: „Es ist schon unglaublich, wer heutzutage alles glaubt, sich als
Richter aufspielen zu müssen.“ Wo sich doch selber meinen, hier täglich zu Gericht sitzen zu müssen?
Unglaublich. Wie groß ist die Raumleere in Ihrem Kopf? Und legen Sie sich doch endlich ein anderes Pseudonym
zu. Sie sind eine Beleidigung des sel. Grafen von Galen, aus dessen Bistum ich stamme.
Anmassend Die Geisteshaltung der Schreiberlinge zeigt sich auch darin, dass sie Papst Benedikt XVI. nur
mit dem Namen Ratzinger betiteln. Damit sprechen sie Papst Benedikt XVI. die Kraft und Würde seines Amtes
ab! Es passt in die Ideologie der 68iger. Nur wer sich ihren Ideologien unterwirft, ist berechtigt ein
höheres Amt zu besetzen. Alle anderen werden niedergeschrien! Das hat in den Studiensälen funktioniert
und das funktioniert auch heute noch. Man muss nur die Zeitungen lesen! Nichtsdestotrotz: Lang lebe Papst
Benedikt XVI!!!
Die Rede war weder „nebelig“ noch „unscharf“. Die Journalisten haben sich offenkundig nicht die Mühe
gemacht, das Geschehen selbst per TV zu verfolgen. Die Bilder waren eindeutig. Dem Papst kamen fast die
Tränen, er sprach mit beinahe gebrochener, aber doch fester Stimme. Die dogmatische Linke arbeitet bereits
an der Verunglimpfung einer „Ratzinger-Funktion“ (so ein Buchtitel der edition suhrkamp). Der Papst hat
die Rede in Klammern gesetzt, von der Unfähigkeit gesprochen, angemessene Worte zu finden. Der Hinweis
auf überpolitische Realitäten, die Macht des Bösen, ist präzise und unbequem. Die dogmatische Linke
vertritt seit 1945 eine schematische Entlastungsstrategie, nach der eine Zuordnung des Verbrechens zu
einer bestimmten politischen Haltung genügt, um selbst moralisch sauber dazustehen. Das Ungenügen dieser
„Trauerarbeit“ vor den Abgründen des menschlichen Herzens ist „nebelig“ und vereinfacht die Fakten. Die
Umdeutung des Papstbesuchs in eine „Absolution“ des deutschen Volkes ist erbärmlich. Auf dem Nährboden
solcher Erbärmlichkeit wächst die Saat neuen Unrechts, nicht im Garten der Barmherzigkeit.
Kollektivschuldvorwurf Der Kollektivschuldvorwurf wird doch von den 68’er mißbraucht, um ihre destruktive
Politk durchzudrücken und ihre Irrlehren zu verbreiten. Darum haben wir ja heute auch diese (homo)sexualisierte
Jugend, den millionenfachen Abtreibungsmord und die millionenfache Einwanderung aus antichristlichen Kulturen.
Herzlichen Dank an den Heiligen Vater für seine Zurückhaltung im Urteil gegenüber den Altvordereren
und der damit einhergehenden Achtung des 4. Gebotes. Es ist schon unglaublich, wer heutzutage alles glaubt,
sich als Richter aufspielen zu müssen. Es lebe das heilige Deutschland !
@ deusexmachina Ja richtig, ich hab mich da vertan, der Begriff der Kollektivscham stammt von Theodor
Heuss, er wurde nur auch später desöfteren aufgegriffen. Dass es keine Kollektivschuld gibt, bleibt
aber dennoch bestehen. Sogar das in dieser Hinsicht wirklich gänzlich unverdächtige Lexikon gegen Rechtsextremismus
(IDGR) gibt unwidersprochen Auskunft darüber, warum dieser Begriff nicht haltbar sei. Was v. Weizsäcker
als kollektiv ansieht, ist eine Kollektivverantwortung i.S.v. von Verantwortung für die Zukunft Das deckt
sich mit meinem Beitrag unten. Seine Rede brilliert darin, manches bewusst unscharf zu lassen, Wenn Sie
die Medienberichte lesen, dann werden Sie feststellen, dass dem Papst eben auch das vorgeworfen wird.
Machen wir uns nichts vor: Bei einer Rede zu diesem Thema kann man den Redner immer irgendwo festnageln,
wenn man das wirklich will. Bei einem Papst wollen das eben ganz viele. V. Weizsäcker mied die Falle,
in die Benedikt mitten hinein tappte: Die Unterteilung in Täter und Missbrauchte, Schön, Benedikt XVI.
will eben nichts verschleiern. Es gibt nunmal Missbrauchte, zB die Jugend. Oder meinen Sie, es sei normal,
dass ein Junge seinen eigenen Vater bei der SS anzeigt? Oder dass er mit 12 den „Heldentod“ sterben will?
@centesimus annus Bevor Sie B16 als HJ’ler verurteilen sollten Sie sich mit seiner persönlichen Geschichte
befassen. In einem anderen Tread finden Sie darüber ausführlicheres. Erst informieren, dann schreiben!
Danke Ein anderes Kind des deutschen Volkes sagt: Danke, Heiliger Vater, o^/ für die gezeigte Liebe gegenüber
dem mißbrauchten Volk. So waren die Deutschen schließlich Hitlers erste und letzte Opfer. Doch das paßt
nicht in die linksradikale Verdammungsschiene, mit der die Spätmarxisten geschickt von ihren Blutbädern
ablenken und zu ihrem perversen Verhaltenskodex hinlenken wollen … Es lebe das Heilige Deutschland ! …
den Nationalmasochisten und Liberal-Sozialisten zum Trotz !!!
Friede für Deutschland Wahrscheinlich weiss unser hl. Vater dass Deutschland immer noch keinen Friedensvertrag
hat. Sobald „ein Deutscher“ sich über die Nazizeit „harmlos“ äussert, wird er gleich so zu sagen verdammt,
und das deutsche Volk mit ihm. Warum muss Deutschland immer noch so viel Reparationen zahlen? Und nicht
nur vom letzten Weltkrieg. Lesen Sie doch einmal den Brief des iranischen Präsidenten, den er dem amerikanischen
geschrieben hat. Sind nicht auch Deutsche unter den Opfern? Unser hl. Vater weiss bestimmt mehr über
die vergangene Zeit als wir. Deshalb hat er sich so geäussert.
Seit jeher ist es Lehre der Kirche, daß es keine „Kollektivschuld“ gibt, sondern das Schuld stets Personen
zugesprochen wird. Dies gilt selbstverständlich auch für die Grauen des Nationalsozialismus. Und nichts
anderes hat der Papst gesagt.
@Benedikt Da müssen Sie eine andere Rede im Sinn haben. In seiner Rede zum 8.Mai 1985 hat v. Weizsäcker
ausdrücklich betont: „Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht. Schuld ist, wie Unschuld,
nicht kollektiv, sondern persönlich.“ Das Wort „Scham“ kommt in der Rede nicht vor. Was v. Weizsäcker
als kollektiv ansieht, ist eine Kollektivverantwortung i.S.v. von Verantwortung für die Zukunft – Verantwortung
für das Vergangene lässt er bewusst außen vor, u.a. mit dem scheinbar lapidaren Satz, die meisten der
heute Lebenden seien damals gar nicht dabei gewesen. Weizsäcker hat einfach unendlich viel bedachter
und weiser formuliert als Benedikt XVI. Man kann die ganze Rede durchsuchen – man wird nirgendwo eine
deutliche Unterteilung in Herrschertäter und Verführtenvolk finden. Ganz im Gegenteil. Weizsäcker verstand
es – im Gegensatz zum Papst – geschickt, gefährliche Klippen zu umschiffen. Seine Rede brilliert darin,
manches bewusst unscharf zu lassen, so dass der Hörer damit „ergänze sinngemäß“ spielen kann. So etwa,
als er sagte: „Es gibt entdeckte und verborgen gebliebene Schuld von Menschen.“ Das lässt offen, WER
Schuld hat. V. Weizsäcker mied die Falle, in die Benedikt mitten hinein tappte: Die Unterteilung in Täter
und Missbrauchte, die einer Absolution für letztere gleichkommt. Und genau das hat man ja bei der päpstlichen
Rede auch moniert. Ihr „honi soit“ geht daneben. Die Rede ist an dieser Stelle einfach unklug formuliert.
Hitler und Demokratie Hilter nutzte die Demokratie, um an die Macht zu kommen, aber er sprach sich auch
schon auf seinen Wahlkampfreden vor der Machtergreifung gegen die Demokratie aus, z. B. dass er vorhabe
alle demokratischen Parteien aus dem Parlament hinauszufegen. Trotzdem zeigt es, dass die Demokratie keineswegs
vor großen und kleinen „Hitlers“ schützt.
Kollektivverantwortung Eine solche hat der ehem. Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner berühmten
Rede vom 8. Mai 1985 ebenfalls nicht gesehen, er sprach stattdessen von einer Kollektivscham. Die Rede
v. Weizsäckers wurde weltweit gelobt und gerühmt und findet sich heute noch als exzellentes Beispiel
zum Thema „Rede“ und „Rhetorik“ in vielen Deutschbüchern für die Sekundarstufe II… Damals gabs nichts
zu kritisieren. Liegts nun vielleicht an etwas Anderem? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die Rede von
einer Kollektivverantwortung ist jedenfalls absurd, da die Generation von damals nurmehr einen geringen
Anteil an der Bevölkerung steht. Eine Kollektivverantwortung besteht nur in Bezug auf die Vermeidung
einer Wiederholung der Verbrechen. In dieser Verantwortung befindet sich allerdings jeder Mensch.
Richtige Richtung Ausnahmsweise wurde das Thema im Kreuzforum zuerst angeschnitten. :) Papst Benedikt
XVI machte keinen Kotau vor antideutschem und projüdischem Rassismus www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=465
Es ist zwar erst ein zartes Lüftchen, daß da nun weht, doch es kann den rauen Wind der kirchenfeindlichen
Welt ankündigen, der unseren Papst und mit ihm alle durch ein übernatürliches Band verbundenen Glieder
der hl. Kirche umfangen wird, wenn der Papst weiters in diese Richtung gehen sollte. Es ist zu hoffen,
denn die Christenheit darf sich nicht weiterhin vom falschen, durch V.II auf Kosten der Wahrheit erschummelten
Pseudo-Frieden mit der Welt lähmen lassen. Wer nicht hören will, muß fühlen. Druck kann auch segensreich
sein, vor allem, wenn er der Kirche – und ihrem sichtbaren Oberhaupt – hilft, aus der V.II-Lethargie aufzuwachen.
Das hier ist noch keine Sternstunde, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. (Wer war es, der in
seinem Elfenbein sagte, die heutigen Staaten seien nicht mehr so radikal kirchenfeindlich wie „damals“
zu Zeiten des „Schnee von gestern“-Syllabus? Nun, die Nachhilfestunde kündigt sich an.) Bischof Fellay
sagte nach dem Amtsantritt des Papstes sinngemäß und nun nur aus dem Gedächtnis unvollständig widergegeben,
daß es dem Papst zuzutrauen ist, daß er, wenn in die Enge getrieben von den Feinden der Kirche (in und
außerhalb dieser), die richtigen Schritte unernehmen könnte. Beten wir weiters in jeder hl. Messe für
den Papst.
Haltung Hätte Benedikt XVI. einen Entschuldigungs-Bückling verrichtet, wäre ihm von interessierter
Seite sicherlich sogleich eine sehr differenzierte Sicht der Dinge bescheinigt worden.
keine hetze! der zitierte passus ist sprachlich schlecht, weil „vernebelnd“,ungenau, er ist historisch
falsch und ist weder dem ort noch dem anlass angemessen. hier hatte der sonst so gute „schreiber“ ratzinger
mal keine sternstunde. und das darf man ja wohl feststellen – ohne sich gleich des vorwurfes der hetze
auszusetzen…aber das ist halt das vokabular, das die kreuz.net-radaktion verwendet…
Kirchenhetze!! Was soll an diesen Worten des Hl. Vaters problematisch sein? Ich würde es genau so sehen.
Bei weitem nicht alle Deutschen waren Nationalsozialisten und an den widerlichen und abscheulichen Verbrechen
beteiligt, ebensowenig wie alle Deutschen in der DDR Kommunisten waren und an den dort begangenen Verbrechen
schuldig waren, ebensowenig wie alle Amerikaner die Atombombenabwürfe zu verantworten haben etc. etc.
Papst Benedikt hat ja den schrecklichen Massenmord in keinster Weise verharmlost. Im Gegenteil. Ich denke
schon, dass antikirchliche Kreise minutiös nach Aussagen suchen, um endlich wieder einmal ihre Stimme
gegen die Kirche erheben zu können. Die Feinde der Kirche ruhen eben nicht.
Wer Hetze lernen will, braucht nur kreuz.net lesen braucht nur kreuz.net lesen… Die Äusserungen von
antiklerikalen und sozialistischen und wer weisss noch für Zeitschriften sind da einfach lächerlich,
da gab es „stürmischere“ Zeitungen…