Benedikt XVI.
Nicht alle beteiligten sich an der Papsthetze
Antikirchliche Journalisten versuchen – wie zu erwarten – dem Papst für seine Rede im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im nachhinein einen Strick zu drehen. Sie möchten die Deutschen kollektiv verdammen.
(kreuz.net, Birkenau) Als Aufhänger für ihre umstrittene Anklage haben sich vereinzelte Journalisten den folgenden Passus aus der denkwürdigen Rede von Benedikt XVI. in Birkenau vorgenommen:

„Ich mußte kommen. Es war und ist eine Pflicht der Wahrheit, dem Recht derer gegenüber, die gelitten haben, eine Pflicht vor Gott, als Nachfolger von Johannes Paul II. und als Kind des deutschen Volkes hier zu stehen – als Sohn des Volkes, über das eine Schar von Verbrechern mit lügnerischen Versprechungen, mit der Verheißung der Größe, des Wiedererstehens der Ehre der Nation und ihrer Bedeutung, mit der Verheißung des Wohlergehens und auch mit Terror und Einschüchterung Macht gewonnen hatte, so daß unser Volk zum Instrument ihrer Wut des Zerstörens und des Herrschens gebraucht und mißbraucht werden konnte.“

Die spanische Tageszeitung ‘El Mundo’ titelte mit antideutschen Untertönen angesichts der Passage, daß das deutsche Volk von einer Schar von Verbrechern mißbraucht worden sei:

„Benedikt XVI. befreit das deutsche Volk von seiner Verantwortung für die Nazi-Verbrechen.“

Er habe den Deutschen eine Art Absolution von ihrer angeblichen „kollektiven Verantwortung“ für die nationalsozialistischen Verbrechen erteilt.

Das spanische Konkurrenzblatt ‘El Pais’ erklärte, daß der Papst Verständnis für seine Landsleute geäußert habe: „Deren einzige Schuld sei demnach gewesen, die nationalsozialistische Partei an die Macht gelangen zu lassen.“

Die Berliner linksextreme und kirchenfeindliche ‘Tageszeitung’ findet das Bild des Papstes über den Holokaust „nebelig“: „So war es nicht.“

Der Papst sei kein Historiker und müsse den Stand der Forschung referieren, glaubt das Blatt. Er müsse den ideologischen Kontext seiner Argumente kennen. Er müsse genauer sein:

„So unscharf wie Josef Ratzinger sollte man nicht über Auschwitz reden. Kein Papst, erst recht kein deutscher“, doziert der Artikel.

Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ spricht von einer „haarigen Formulierung“. Sie könnte mißverstanden werden als eine entlastende historische Aussage, die sich auf die feinstufige Begrifflichkeit des Historikers und seine quellengestützten Unterscheidungen von Mittätern, Mitwissern und Mitläufern erst gar nicht einlasse.

Das Pariser, linksextreme Blatt ‘Libération’ meinte, daß die Worte des Papstes „ein gewisses Unwohlsein“ auslösten. Sie schienen Deutschland zu rehabilitieren.

Die linkskatholische Tageszeitung ‘La Croix’ schrieb, daß Benedikt XVI. die Deutschen nicht habe kollektiv verurteilen wollen. Anders als sein Vorgänger habe er auch die Rolle nicht ansprechen wollen, die eine angebliche „antijüdische Stimmung in christlichen Kreisen beim Anstieg der Judenfeindlichkeit“ spielte.

Vertreter italienischer Juden zeigten sich „perplex“. Der Vorsitzende des Dachverbandes der jüdischen Gemeinschaft sprach angesichts der Papstrede von „Ratlosigkeit“. Die Ansprache sei in Bezug auf die nationalsozialistische Zeit und den Holokaust „ein wenig vereinfachend“ gewesen.

Der gelegentlich polemische Oberrabbiner von Rom, Riccardo di Segni, nannte die Rede „problematisch“ und beharrt auf eine kollektive Verurteilung der Deutschen. Er sei von der Interpretation des Papstes nicht überzeugt – als wäre „das deutsche Volk“ selber Opfer gewesen und hätte nicht zu den Verfolgern gehört.

Italienische Zeitungskommentatoren kritisierten, daß in der Papstrede Vorwürfe wie „Schuld“ und „Antisemitismus“ gefehlt hätten. Der Heilige Vater habe die Deutschen praktisch als Verführte dargestellt. Die linkslastige römische Tageszeitung ‘La Repubblica’ sprach von einem angeblichen „Schweigen Ratzingers“.

Es gab auch andere Stimmen. So zeigten sich unter anderen der polnische Oberrabbiner Michael Schudrich und der israelische Botschafter in Polen, David Peleg, vom Besuch des Papstes in Auschwitz beeindruckt.

Der Oberrabiner sprach am Sonntag abend von einem großen Augenblick im Prozeß der Versöhnung zwischen beiden Religionen. Er war am Samstag in Warschau von einem Unbekannten angegriffen und leicht verletzt worden.

Sogar die traditionell antiklerikalen britischen Medien verzichteten auf eine Papsthetze.

Der Besuch sei die Krönung im langen Aussöhnungsprozeß zwischen seinem Heimatland Deutschland und dessen östlichen Nachbarn. Es war ein Moment von tiefer historischer Bedeutung – schrieb die Tageszeitung ‘Daily Telegraph’.

Die Londoner ‘Times’ meinte, daß ein düster blickender Papst Benedikt XVI. mit dem Gebet für Vergebung und Aussöhnung ein Tabu zwischen Christen und Juden gebrochen habe.
      
36 Lesermeinungen
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#39   Malachias †   21:56:15 | Samstag, 3. Juni 2006
Erbsünde, „Kollektivschuld“
Karl Murx (mir gefällt der Name ausgesprochen! :-] ) ist Recht zu geben: Wer die Erbsünde als Kollektivschuld im Sinne der Holocaustreligion :-! ansieht, vergleicht Äpfel mit Birnen! Die Erbsünde mag zwar mit der in der Hl. Schrift an einigen Stellen anzutreffenden Anschauung einer Korporativpersönlichkeit („In Adam haben alle gesündigt“) zu begründen sein, dennoch handelt es sich nicht um eine Sünde vieler, sondern um die Sünde des Einen, genauer der Beiden, die durch Vererbung – ja durch Vererbung! – auf alle übrigen Menschen übergegangen ist. So zumindest lehrte es der hl. Augustinus und mit ihm die Kath. Kirche durch alle Jahrhunderte hindurch o^/
bis ins 20. Jahrhundert, als Rahner, Ratzinger und Konsorten begannen, etwas anderes zu lehren…! >:)
Ganz im Unterschied dazu können nach der Lehre der Kirche alle von den Nachkommen Adams begangenen persönlichen Sünden nicht auf deren Nachkommenschaft oder Volksgenossen im Sinne einer „Kollektivschuld“ übergehen, auch wenn es im AT Stellen geben mag, die etwas Derartiges nahelegen… :-@
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#38   Dr. Christoph Heger   23:48:08 | Freitag, 2. Juni 2006
@Markus-Antonius
Sedesvakantisten kann man nicht ernst nehmen.
Was Sie nicht sagen, Sie Geistesriese!
Gehört es nach Ihrer profunden Kenntnis eigentlich zum von den Aposteln überlieferten göttlichen und katholischen Glauben, daß XY Papst war oder ist?
MfG
Christoph Heger
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#37   stat crux   11:02:59 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Ja…,
brabbeln lassen! Es geht im Kern um anonyme Verstösse gegen § 130 StGB, für die sich Karl Murx sogar beinahe („Dialektik des Integralismus“) auf den Papst stützen will. Irrsinn. Aber immer und immer wieder ist zu erkennen, dass die Extreme Rechte die Analyse von links übernimmt, um deren Wertungen dann zurückzuweisen. Das ist eine „abwehrdefinierte“ Identität, kein Glaubenszeugnis.
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#36   Markus-Antonius †   11:08:33 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Konrad
Kurze Antwort: Sedesvakantisten :-! kann man nicht ernst nehmen. Brabbeln lassen…
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#35   Konrad   10:16:35 | Mittwoch, 31. Mai 2006
wie kann jemand, der sich „murx“ nennt,
überhaupt ernstgenommen werden? :-! :-! :-!
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#34   Sirilo   10:01:06 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Schnabeltierkönig
Was stimmt nicht? Was ist „glatt erfunden“?
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#33   Konrad   09:35:42 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Ratzinger (!) glaubt nicht an den Limbus
dieser „Murx“ ist in seiner Respektlosigkeit Papsthetze und damit eine aktuelle Sünde. Sofort bereuen, bekennen und beichten wenn „Murx“ im Stand der Gnade bleiben will.
Das Thema Limbus selbst ist von der Lehre der Kirche nicht eindeutig und „unfehlbar“ definiert!
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#32   Karl Murx   09:17:46 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Ich bitte darum bei diesem Thema dogmatisch differenzierter zu argumentieren
Die Erbsünde ist keine Tatsünde, sondern ein Mangel an heiligmachender Gnade und auch ein Mangel an den sogenannten übernatürlichen Gaben der Integrität.
Dieser Mangel führt von sich aus zum Ausschluß von der Anschauung Gottes. Da die Visio beatifica eine schlechthin übernatürliche Gabe ist, hätte Gott den Menschen auch nur auf ein natürliches, jenseitiges Ziel hin erschaffen können. In diesem Zustand hätte der Mensch nur eine mittelbare Erkenntnis Gottes gehabt, ohne Anschauung und ohne Wissen über die Dreifaltigkeit. Nach allgemeiner Lehre ist dieser Zustand der Limbus, der z.B. den abgetriebenen Babys zuteil wird, die nie getauft worden sind. Es ist ein Zustand natürlicher Seligkeit.
Ansonsten besteht für den Menschen im Vernunftgebrauch die eindeutige Hinordnung auf die übernatürliche Offenbarung und damit auch die Möglichkeit zu scheitern, indem man Tatsünden begeht. Jeder Mensch wird zunächst ohne heiligmachende Gnade geboren und kann diese nur durch die Taufe erlangen. Für die ungetauften Kleinkinder, welche vorzeitig sterben, besteht nur der Ausschluß von der Anschauung Gottes, aber für die zur Hölle verdammten Seelen im Vernunftgebrauch gibt es die ewigen Qualen. Dennoch ist auch der Limbus in gewisser Weise eine Strafe, weil er diese Seelen eines hohen Gutes beraubt, mögen sie auch nicht subjektiv darunter leiden. Übrigens, Ratzinger glaubt nicht an den Limbus!
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#31   Schnabeltierkönig   23:34:48 | Dienstag, 30. Mai 2006
Sirilo
Das stimmt nicht! Glatt erfunden!
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#30   Sirilo   22:42:39 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Peccator
„Seit jeher ist es Lehre der Kirche, daß es keine ‘Kollektivschuld’ gibt“…
Das stimmt nicht ganz: Seit jeher lehrt die Kirche eine Kollektivschuld der ganzen Menschheit – die Erbsünde. (Und nach der Lehre der Kirche werden 99% der Menschen für diese Kollektivschuld mit Hölle bestraft.)
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#29   gelasius   21:31:41 | Dienstag, 30. Mai 2006
Ausgerechnet
Ausgerechnet die spanische Presse ereifert sich über die Papstrede. In Spanien ist die faschistische Vergangenheit bis heute nicht aufgearbeitet und wird weiterhin „vielsagend“ beschwiegen.
Der vielgeliebte Diktator Franco war nach dem Krieg unangefochten bis 1975 im Amt. Noch heute steht das eine oder andere Caudillo-Denkmal auf spanischem Boden.
Das wäre doch das geeignete Betätigungsfeld für die
dortige Presse, sollte man meinen. Wie war das doch noch mit dem Splitter und dem Balken ? Man kann sich natürlich auch vorstellen, daß es gar nicht um Auschwitz geht sondern eigentlich schon um den Papstbesuch in Spanien. Weil Benedikt der neuen spanischen Familien – und Erziehungspolitik Paroli bieten wird, muß jetzt schon mal Stimmung gegen ihn gemacht, muß er möglichst wirkungsvoll diskreditiert werden.Vielleicht kann man auf diese Weise doch einige Gläubige daran hindern, auf sein Wort zu hören. Dazu eignet sich die
Kollektivschuldkeule besonders gut. Allerdings könnte sie in den Händen der Heuchler von El Pais & co auch zum Bumerang werden.
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#28   Karl Murx   17:09:48 | Dienstag, 30. Mai 2006
Der Trick?
Oh Schlotterbeck,
:-[ :-[
nicht alle sind gewohnt alles in Hermeneutik aufzulösen und die Redeabsicht erschließt sich nach wie vor oft aus den Worten. Wenn ich in einer Firma einen Bercit schreibe, werde ich auch so behandelt. Das Wort zählt eben. Hat die Presse B16 den wirklich grob aus dem Zusammenhang zitiert?
Eine Absicht hat er doch sichtlich gehabt, nämlich sich nicht in das allgemeine Wehgeschrei einzugliedern. Es wird erwartet, – und den Normalbürger erwartet das Kittchen, wenn er die Erwartungen nicht erfüllt –, einer vorgebenen Diktion bedingungslos zu folgen. Wer das nicht tut, ruft die Denunzianten auf den Plan und die haben eine gute Nase. Schon das Widerstreben gegen „Neusprech“ läßt mangelnde Konformität vermuten. B16 hat die Erwartungen seiner „Meister“ nicht erfüllt. Da gibt es keine Auswahl in der Redeweise, die ist vorgegeben. Mullahmölli hatte sich auch die Finger mit Kleinigkeiten verbrannt und ist dann tief gestürtzt.
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#27   Antonius   16:39:15 | Dienstag, 30. Mai 2006
Sachlich vorgebrachte Kritik muss erlaubt sein
Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ spricht von einer „haarigen Formulierung“. Sie könnte mißverstanden werden als eine entlastende historische Aussage, die sich auf die feinstufige Begrifflichkeit des Historikers und seine quellengestützten Unterscheidungen von Mittätern, Mitwissern und Mitläufern erst gar nicht einlasse.
Ich verstehe nicht, was die FAZ-Kritik in diesem Artikel mit dem Titel „Papsthetze“ zu suchen hat, denn sie ist berechtigt, wenn unser Hl. Vater damit eine klare Grenze zw. Verfuehrern und Verfuehrten ziehen wollte. Natuerlich gibt es keine Kollektivschuld der Deutschen – was auch niemand ernsthaft behauptet. Die internationale Militaer- und Holocaustforschung ist von dieser Unterscheidung schon vor Jahrzehnten abgerueckt, nachdem sie zunehmend den „kleinen Mann“ in den Focus ihrer Untersuchungen gestellt hat. Darin ist klar zu sehen, dass zu viele normale Deutsche (trotzdem bei weitem nicht alle!!!) am Krieg profitierten, an Verbrechen direkt oder administrativ, aus Ueberzeugung oder schierer Gedankenlosigkeit, mitgewirkt haben. Die Forschungsergebnisse sind in jedem Buchladen zu bekommen. Wer dieses Faktum sachlich zur Sprache bringt, darf daher nicht als „Hetzer“ neben notorisch antikirchlichen Presseorganen stehen. Hier ist auch unser Hl. Vater nicht unfehlbar und daher kritisierbar. Trotzdem hat er mit seinem Auschwitzbesuch Grossartiges geleistet. Ein wichtiges Zeichen zur Versoehnung! Weiter so, Benedetto!!!
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#26   rudolfsohn   16:26:31 | Dienstag, 30. Mai 2006
Es gibt keine Kollektivschuld!
Selbst wenn ich der Urenkel von Adolf wäre, hätte ich keinerlei Schuld. Auch waren mein Vater und meine Grossväter, die im Krieg waren, keine Verbrecher! Wann hört dieser Scheiss mit Busse, Reue, Kniefällen und blödsinnigem Mahnmälerbauen über 60(!) Jahre nach dem Krieg endlich auf? Die Steuergelder werden zigmillionenweise verballert. Der Jüdische Weltkongress lacht sich ins Fäustchen, weil man ein zerstörtes, seines Stolzes beraubtes und umerzogenes Büsservolk besser abzocken kann.
Danke auch an Laurentius2, Benedikt78, Grag von Galen, Peccator, stat crux für Ihre hervorragenden Beiträge!
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#24   stat crux   15:54:39 | Dienstag, 30. Mai 2006
Der Trick,
mit dem eine kluge Abweichung des Papstes von den „Sprachregelungen der Trauer“ umgedeutet wird in ein Defizit der Rede, der ist schon ziemlich frappierend. Aber so funktioniert heute die öffentliche Kommunikation! Die Journaille hat sich angewöhnt, einzelne Sätze aufzulesen und diese mit einem Verdikt zu versehen. Während das Papsttum die Methode des Syllabus als unzulänglich verlassen hat, ist sie zum Allerweltsinstrument individuell „unfehlbarer“ Richtsprüche geworden. Keine Beachtung findet Redesituation, Zielrichtung, Kontext, Absicht. „Man erkennt die Absicht und ist verstimmt.“
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#23   Laurentius2   15:48:19 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Graf von Galen
… und reden sie mal mit jungen, vernünftigen Leuten, Berufsanfängern oder jungen Eltern. Die möchten doch mehrheitlich endlich Schluß machen mit den pseudo-intellektuellen Selbstquälereien unserer National-masochistischen Politkaste. Immer feste drauf hauen auf Trümerfrauen, Vertreibungs- und Genozidopfer (3 Mio meist völlig unschuldige zivile Opfer !) und die um ihre Jugend betrogenen meist vorbildlichen Soldaten(so zumindest der israelische Generalstab in einer objektiven historischen Analyse ).
Das ist gerade deshalb so mies und charakterlos, weil die Protagonisten dieses Nationalmasochismus oft selbst am meisten familiär belastet waren. Doch was liegt bei einer glaubenslosen oder marxistisch geprägten Psyche wie der eines Reemtsma näher als dieses Manko auf die christlich geprägte Nation abzuwälzen und damit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Ablenkung von Kolyma (Ort im Ural mit weit mehr Opfern des inter(!) -national-sozialistischen Terrors als in …) und Desavouierung christlicher und preussisch-„deutscher“ Tugenden als Wegbereitung für den „neuen“ marxistischen Menschen, den man mit einem Heer linker und linksradikaler Pädagogen und sonstiger Schmalspurakademiker heranmanipuliert … :-| Da diese Manipulation den Liberalen gut ins Konzept auf dem Weg zum seelen- und glaubenslosen Menschen paßt, den man gut manipulieren und profitabel ausbeuten kann, potenzieren sich diese Kräfte zum gegenwärtig übermächtigen LIBERAL-SOZIALISMUS.
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#22   Markus-Antonius †   15:46:55 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Graf von Galen
Sie wagen zu schreiben: „Es ist schon unglaublich, wer heutzutage alles glaubt, sich als Richter aufspielen zu müssen.“
Wo sich doch selber meinen, hier täglich zu Gericht sitzen zu müssen? Unglaublich. Wie groß ist die Raumleere in Ihrem Kopf? Und legen Sie sich doch endlich ein anderes Pseudonym zu. Sie sind eine Beleidigung des sel. Grafen von Galen, aus dessen Bistum ich stamme.
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#21   Benedikt78   15:43:25 | Dienstag, 30. Mai 2006
Anmassend
Die Geisteshaltung der Schreiberlinge zeigt sich auch darin, dass sie Papst Benedikt XVI. nur mit dem Namen Ratzinger betiteln. Damit sprechen sie Papst Benedikt XVI. die Kraft und Würde seines Amtes ab! Es passt in die Ideologie der 68iger. Nur wer sich ihren Ideologien unterwirft, ist berechtigt ein höheres Amt zu besetzen. Alle anderen werden niedergeschrien! Das hat in den Studiensälen funktioniert und das funktioniert auch heute noch. Man muss nur die Zeitungen lesen!
Nichtsdestotrotz: Lang lebe Papst Benedikt XVI!!!
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#20   stat crux   15:34:54 | Dienstag, 30. Mai 2006
Die Rede
war weder „nebelig“ noch „unscharf“. Die Journalisten haben sich offenkundig nicht die Mühe gemacht, das Geschehen selbst per TV zu verfolgen. Die Bilder waren eindeutig. Dem Papst kamen fast die Tränen, er sprach mit beinahe gebrochener, aber doch fester Stimme. Die dogmatische Linke arbeitet bereits an der Verunglimpfung einer „Ratzinger-Funktion“ (so ein Buchtitel der edition suhrkamp). Der Papst hat die Rede in Klammern gesetzt, von der Unfähigkeit gesprochen, angemessene Worte zu finden. Der Hinweis auf überpolitische Realitäten, die Macht des Bösen, ist präzise und unbequem.
Die dogmatische Linke vertritt seit 1945 eine schematische Entlastungsstrategie, nach der eine Zuordnung des Verbrechens zu einer bestimmten politischen Haltung genügt, um selbst moralisch sauber dazustehen. Das Ungenügen dieser „Trauerarbeit“ vor den Abgründen des menschlichen Herzens ist „nebelig“ und vereinfacht die Fakten. Die Umdeutung des Papstbesuchs in eine „Absolution“ des deutschen Volkes ist erbärmlich. Auf dem Nährboden solcher Erbärmlichkeit wächst die Saat neuen Unrechts, nicht im Garten der Barmherzigkeit.
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#19   Graf von Galen   15:26:31 | Dienstag, 30. Mai 2006
Kollektivschuldvorwurf
Der Kollektivschuldvorwurf wird doch von den 68’er mißbraucht, um ihre destruktive Politk durchzudrücken
und ihre Irrlehren zu verbreiten. Darum haben wir ja heute auch diese (homo)sexualisierte Jugend, den millionenfachen Abtreibungsmord und die millionenfache Einwanderung aus antichristlichen Kulturen.
Herzlichen Dank an den Heiligen Vater für seine Zurückhaltung im Urteil gegenüber den Altvordereren und der damit einhergehenden Achtung des 4. Gebotes.
Es ist schon unglaublich, wer heutzutage alles glaubt, sich als Richter aufspielen zu müssen.
Es lebe das heilige Deutschland !
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#18   Benedikt   15:23:42 | Dienstag, 30. Mai 2006
@ deusexmachina
Ja richtig, ich hab mich da vertan, der Begriff der Kollektivscham stammt von Theodor Heuss, er wurde nur auch später desöfteren aufgegriffen.
Dass es keine Kollektivschuld gibt, bleibt aber dennoch bestehen. Sogar das in dieser Hinsicht wirklich gänzlich unverdächtige Lexikon gegen Rechtsextremismus (IDGR) gibt unwidersprochen Auskunft darüber, warum dieser Begriff nicht haltbar sei.
Was v. Weizsäcker als kollektiv ansieht, ist eine Kollektivverantwortung i.S.v. von Verantwortung für die Zukunft
Das deckt sich mit meinem Beitrag unten.
Seine Rede brilliert darin, manches bewusst unscharf zu lassen,
Wenn Sie die Medienberichte lesen, dann werden Sie feststellen, dass dem Papst eben auch das vorgeworfen wird. Machen wir uns nichts vor: Bei einer Rede zu diesem Thema kann man den Redner immer irgendwo festnageln, wenn man das wirklich will. Bei einem Papst wollen das eben ganz viele.
V. Weizsäcker mied die Falle, in die Benedikt mitten hinein tappte: Die Unterteilung in Täter und Missbrauchte,
Schön, Benedikt XVI. will eben nichts verschleiern. Es gibt nunmal Missbrauchte, zB die Jugend. Oder meinen Sie, es sei normal, dass ein Junge seinen eigenen Vater bei der SS anzeigt? Oder dass er mit 12 den „Heldentod“ sterben will?
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#17   Markus-Antonius †   14:50:29 | Dienstag, 30. Mai 2006
@centesimus annus
Bevor Sie B16 als HJ’ler verurteilen sollten Sie sich mit seiner persönlichen Geschichte befassen. In einem anderen Tread finden Sie darüber ausführlicheres. Erst informieren, dann schreiben!
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#16   Laurentius2   14:16:50 | Dienstag, 30. Mai 2006
Danke
Ein anderes Kind des deutschen Volkes sagt: Danke, Heiliger Vater, o^/ für die gezeigte Liebe gegenüber dem mißbrauchten Volk. So waren die Deutschen schließlich Hitlers erste und letzte Opfer. Doch das paßt nicht in die linksradikale Verdammungsschiene, mit der die Spätmarxisten >:) :-! geschickt von ihren Blutbädern ablenken und zu ihrem perversen Verhaltenskodex hinlenken wollen …
Es lebe das Heilige Deutschland ! … den Nationalmasochisten und Liberal-Sozialisten zum Trotz !!!
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#15   centesimus annus   13:49:53 | Dienstag, 30. Mai 2006
@PetrusII
In der Tat, Papa Ratzi weiß viel mehr über die Vergangenheit als wir – und zwar aus erster Hand: War er doch ein HJ’ler.
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#14   PetrusII   13:42:03 | Dienstag, 30. Mai 2006
Friede für Deutschland
Wahrscheinlich weiss unser hl. Vater dass Deutschland immer noch keinen Friedensvertrag hat. Sobald „ein Deutscher“ sich über die Nazizeit „harmlos“ äussert, wird er gleich so zu sagen verdammt, und das deutsche Volk mit ihm. Warum muss Deutschland immer noch so viel Reparationen zahlen? Und nicht nur vom letzten Weltkrieg. Lesen Sie doch einmal den Brief des iranischen Präsidenten, den er dem amerikanischen geschrieben hat. Sind nicht auch Deutsche unter den Opfern? Unser hl. Vater weiss bestimmt mehr über die vergangene Zeit als wir. Deshalb hat er sich so geäussert.
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#13   Peccator   13:17:50 | Dienstag, 30. Mai 2006
Seit jeher
ist es Lehre der Kirche, daß es keine „Kollektivschuld“ gibt, sondern das Schuld stets Personen zugesprochen wird. Dies gilt selbstverständlich auch für die Grauen des Nationalsozialismus. Und nichts anderes hat der Papst gesagt.
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#12   deusexmachina   13:15:25 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Benedikt
Da müssen Sie eine andere Rede im Sinn haben. In seiner Rede zum 8.Mai 1985 hat v. Weizsäcker ausdrücklich betont: „Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht. Schuld ist, wie Unschuld, nicht kollektiv, sondern persönlich.“ Das Wort „Scham“ kommt in der Rede nicht vor.
Was v. Weizsäcker als kollektiv ansieht, ist eine Kollektivverantwortung i.S.v. von Verantwortung für die Zukunft – Verantwortung für das Vergangene lässt er bewusst außen vor, u.a. mit dem scheinbar lapidaren Satz, die meisten der heute Lebenden seien damals gar nicht dabei gewesen.
Weizsäcker hat einfach unendlich viel bedachter und weiser formuliert als Benedikt XVI. Man kann die ganze Rede durchsuchen – man wird nirgendwo eine deutliche Unterteilung in Herrschertäter und Verführtenvolk finden. Ganz im Gegenteil. Weizsäcker verstand es – im Gegensatz zum Papst – geschickt, gefährliche Klippen zu umschiffen. Seine Rede brilliert darin, manches bewusst unscharf zu lassen, so dass der Hörer damit „ergänze sinngemäß“ spielen kann. So etwa, als er sagte: „Es gibt entdeckte und verborgen gebliebene Schuld von Menschen.“ Das lässt offen, WER Schuld hat. V. Weizsäcker mied die Falle, in die Benedikt mitten hinein tappte: Die Unterteilung in Täter und Missbrauchte, die einer Absolution für letztere gleichkommt. Und genau das hat man ja bei der päpstlichen Rede auch moniert.
Ihr „honi soit“ geht daneben. Die Rede ist an dieser Stelle einfach unklug formuliert.
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#11   Schnabeltierkönig   12:43:26 | Dienstag, 30. Mai 2006
So ist es!
Es ist so wie Artois & Benedikt es schreiben.
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#9   Josefus   12:10:04 | Dienstag, 30. Mai 2006
Hitler und Demokratie
Hilter nutzte die Demokratie, um an die Macht zu kommen, aber er sprach sich auch schon auf seinen Wahlkampfreden vor der Machtergreifung gegen die Demokratie aus, z. B. dass er vorhabe alle demokratischen Parteien aus dem Parlament hinauszufegen.
Trotzdem zeigt es, dass die Demokratie keineswegs vor großen und kleinen „Hitlers“ schützt.
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#7   Benedikt   11:39:12 | Dienstag, 30. Mai 2006
Kollektivverantwortung
Eine solche hat der ehem. Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner berühmten Rede vom 8. Mai 1985 ebenfalls nicht gesehen, er sprach stattdessen von einer Kollektivscham. Die Rede v. Weizsäckers wurde weltweit gelobt und gerühmt und findet sich heute noch als exzellentes Beispiel zum Thema „Rede“ und „Rhetorik“ in vielen Deutschbüchern für die Sekundarstufe II… Damals gabs nichts zu kritisieren. Liegts nun vielleicht an etwas Anderem? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Rede von einer Kollektivverantwortung ist jedenfalls absurd, da die Generation von damals nurmehr einen geringen Anteil an der Bevölkerung steht. Eine Kollektivverantwortung besteht nur in Bezug auf die Vermeidung einer Wiederholung der Verbrechen. In dieser Verantwortung befindet sich allerdings jeder Mensch.
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#6   Marcel   11:09:04 | Dienstag, 30. Mai 2006
Richtige Richtung
Ausnahmsweise wurde das Thema im Kreuzforum zuerst angeschnitten. :)
Papst Benedikt XVI machte keinen Kotau vor antideutschem und projüdischem Rassismus www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=465
Es ist zwar erst ein zartes Lüftchen, daß da nun weht, doch es kann den rauen Wind der kirchenfeindlichen Welt ankündigen, der unseren Papst und mit ihm alle durch ein übernatürliches Band verbundenen Glieder der hl. Kirche umfangen wird, wenn der Papst weiters in diese Richtung gehen sollte.
Es ist zu hoffen, denn die Christenheit darf sich nicht weiterhin vom falschen, durch V.II auf Kosten der Wahrheit erschummelten Pseudo-Frieden mit der Welt lähmen lassen. Wer nicht hören will, muß fühlen. Druck kann auch segensreich sein, vor allem, wenn er der Kirche – und ihrem sichtbaren Oberhaupt – hilft, aus der V.II-Lethargie aufzuwachen. Das hier ist noch keine Sternstunde, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
(Wer war es, der in seinem Elfenbein sagte, die heutigen Staaten seien nicht mehr so radikal kirchenfeindlich wie „damals“ zu Zeiten des „Schnee von gestern“-Syllabus? Nun, die Nachhilfestunde kündigt sich an.)
Bischof Fellay sagte nach dem Amtsantritt des Papstes sinngemäß und nun nur aus dem Gedächtnis unvollständig widergegeben, daß es dem Papst zuzutrauen ist, daß er, wenn in die Enge getrieben von den Feinden der Kirche (in und außerhalb dieser), die richtigen Schritte unernehmen könnte.
Beten wir weiters in jeder hl. Messe für den Papst.
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#5   virOblationis   10:41:44 | Dienstag, 30. Mai 2006
Haltung
Hätte Benedikt XVI. einen Entschuldigungs-Bückling verrichtet, wäre ihm von interessierter Seite sicherlich sogleich eine sehr differenzierte Sicht der Dinge bescheinigt worden.
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#4   v2   10:32:34 | Dienstag, 30. Mai 2006
keine hetze!
der zitierte passus ist sprachlich schlecht, weil „vernebelnd“,ungenau, er ist historisch falsch und ist weder dem ort noch dem anlass angemessen.
hier hatte der sonst so gute „schreiber“ ratzinger mal keine sternstunde.
und das darf man ja wohl feststellen – ohne sich gleich des vorwurfes der hetze auszusetzen…aber das ist halt das vokabular, das die kreuz.net-radaktion verwendet…
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#3   Isidorus Hispalensis   10:27:31 | Dienstag, 30. Mai 2006
Kirchenhetze!!
Was soll an diesen Worten des Hl. Vaters problematisch sein? Ich würde es genau so sehen. Bei weitem nicht alle Deutschen waren Nationalsozialisten und an den widerlichen und abscheulichen Verbrechen beteiligt, ebensowenig wie alle Deutschen in der DDR Kommunisten waren und an den dort begangenen Verbrechen schuldig waren, ebensowenig wie alle Amerikaner die Atombombenabwürfe zu verantworten haben etc. etc. Papst Benedikt hat ja den schrecklichen Massenmord in keinster Weise verharmlost. Im Gegenteil. Ich denke schon, dass antikirchliche Kreise minutiös nach Aussagen suchen, um endlich wieder einmal ihre Stimme gegen die Kirche erheben zu können. Die Feinde der Kirche ruhen eben nicht.
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#2   GerdEric   10:26:08 | Dienstag, 30. Mai 2006
Wer Hetze lernen will, braucht nur kreuz.net lesen
braucht nur kreuz.net lesen…
Die Äusserungen von antiklerikalen und sozialistischen und wer weisss noch für Zeitschriften sind da einfach lächerlich, da gab es „stürmischere“ Zeitungen…
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#1   timpressum †   10:15:38 | Dienstag, 30. Mai 2006
„Papsthetze“
Ich verstehe nicht, wieso die (aus meiner Sicht berechtigte!) Kritik an der Anspreche des Papstes gleich eine „Papsthetze“ ist…
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