Während den traditionellen deutschen Pfarreien und Ordensgemeinschaften Massenschließungen bevorstehen, wird in der Eifel ein neues Kloster gegründet. Von den Lefebvristen.
(kreuz.net, Monschau) In das frühere Prämonstratenserkloster Reichenstein, das zum Ort Monschau gehört,
sollen Benediktinermönche einziehen.
Das berichtete die ‘Eifeler Zeitung’ – die lokale Ausgabe der Tageszeitung
‘Aachener Nachrichten’.
Das ehemalige Kloster liegt in der Eifel, ungefähr 30 km südlich von Aachen
und 5 Kilometer westlich von Monschau unweit der belgischen Grenze. Das Gebiet gehört kirchlich zum Bistum
Aachen.
Die Auflösung des ehemaligen Klosters erfolgte im Juni 1802. Die Ländereien und die Klostergebäude
wurden versteigert und zu einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb umfunktioniert.
Die Klosterkirche
wurde zuerst ein Schafstall, später eine Käsefabrik und schließlich bis 1971 ein Heustall.
Dann kauften
die Eheleute Helma und Rechtsanwalt Dr. Ernst Handschumacher das Gut Reichenstein und restaurierten es.
Das Kirchengebäude mit 110 Sitzplätzen wurde durch den ‘Verein der Freunde und Förderer der ehemaligen
Klosterkirche Reichenstein e.V.’ restauriert.
Seither läutet die alte Glocke des Klosters wieder zu
den Stunden und zum Angelusgebet über dem Rurtal.
Jetzt soll auch das jahrtausendalte Chorgebet der
Kirche zurückkehren.
Als Kaufinteressenten wurden Benediktiner aus der Abtei Notre Dame de Bellaigue
in der französischen Ortschaft Virlet genannt. Virlet befindet sich in der Auvergne im südlicheren Teil
Frankreichs.
Notre Dame de Bellaigue ist eine Tochtergründung der Benediktinerabtei Le Barroux. Es wurde
im Mai 1987 unter der Piusbruderschaft errichtet. Als sich die Abtei Le Barroux dem Vatikan zuwandte,
trennte sich Notre Dame de Bellaigue vom Mutterkloster.
Schon lange wollten mit Rom verbundene Benediktiner
des Alten Ritus in Deutschland oder im Elsaß ein Kloster gründen. Doch der Versuch wurde von den Ortsbischöfen
erfolgreich abgewehrt.
Jetzt füllen Mönche, die der Piusbruderschaft verbunden sind, diese Lücke.
Die Benediktiner des Alten Ritus befolgen strikt die Regel des Heiligen Benedikt und halten die Gebetszeiten
so wie vom Gründer vorgesehen.
Dagegen haben sich die erneuerten Benediktinerklöster seit den Umstellungen
nach dem Zweiten Vatikanum meist vom Charisma des Gründers entfernt: Sie absolvieren ein sehr reduziertes
Gebetsprogramm und sind häufig sehr verweltlicht. Außerdem haben oft viele Luxusgüter und moderne Bequemlichkeiten
Einzug hinter die Klostermauern gehalten.
Die jüngste Klostergründung in Deutschland – die ohne Erlaubnis
des Bistums Aachen durchgeführt wird – wurde nach Angaben der ‘Kölnischen Rundschau’ durch einen Antrag
auf Befreiung von den Vorschriften des Landschaftsplans bekannt.
Für die Inbetriebnahme der Anlage ist
ein Umbau der bestehenden Gebäude und ein Neubau für 25 Mönchszellen notwendig.
In der Ortschaft Monschau
wird das Vorhaben der französischen Mönche als Glücksfall gewertet, denn es gibt keinen Nachfolger
für eine weitere landwirtschaftliche Nutzung des unter Denkmalschutz stehenden Gutes.
Nach dem Einzug
der Mönche wird die Liegenschaft für die Öffentlichkeit zugänglich werden.
Die Benediktiner wollen
die Ställe als Werk- und Gasträume herrichten und einen Klosterladen betreiben.
Die Kirche soll wie
bisher der Öffentlichkeit etwa für Trauungen zur Verfügung stehen – allerdings wohl nur noch im Alten
Ritus.
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47 Lesermeinungen
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Gotthard: zu ihrer Sondergemeinschaftsneurose Mit ist eine Sondergemeinschaft, die aus einem katholischen
Geist heraus die Heiligkeit eines Ortes zu bewahren versucht als ein Kardinal, dem es lieber gewesen wäre,
wenn ihm eine andere Verwendung zuteil geworden wäre
Sonder-Gemeinschaft auch hier wieder der Sonder-Weg: die Benediktiner in der Nachbarschaft der Eifel wissen
nichts von diesen merkwürdingen Leuten, die sich „Benediktiner“ nennen … die Welt wird neu erfunden …
sie marschieren mit einem Spiegel vor dem Gesicht durchs Leben und nennen das dann noch „katholisch“ …
diese ganze Sonder-Bewegung stank schon vom Kopf her… von diesem exkommunizierten ehemaligen Erzbischof.
Zitat „Ohne die Klöster und die Gebete der Mönche und Schwestern, wäre unsere römische Kirche schon
längst dem Verfall erliegen. Von dort aus kommt die Erneuerung.“ – Erzbischof Marcel Lefebvre.
Gotthard: Namensrecht Es gibt in England eine anlikanische Benediktinerabtei, die m. W. der Konföderation
angehört. In Köln gibt es ebenfalls eine, die irgendeiner nicht als kanonisch anerkannten orthodoxen
Jurisdiktion angehört, sie versucht m W. die ausgestorbene gallikanische Liturgie wieder zu beleben.
Wenn jemand eine Benediktinerabtei aufmachen will, gibt es dagegen im Allgemeinen keine bürgerlich-rechtliche
Handhabe. Ob sie allerdings in die internationale Benediktinerföderation aufgenommen wird, ist eine ganz
andere Frage.
Ein geschichtlicher Rückblick zur Neugründung Benediktinischer Frühling in der Tradition: Die Benediktinermönche
von Notre-Dame de Bellaigue www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=26&pid=579… (Kreuzforum)
Namensrechte Kann eigentlich jeder, der sich eine Benediktsregel online kauft, dann einige Leute um sich
schart, ein „Benediktiner-Kloster“ gründen? Haben diese Herren ihr Vorhaben den Benediktinerinnen im
nahen Steinfeld angezeigt – oder den Aachener Benediktinern oder denen in Vaals/ Südlimburg? Weiß der
Generalabt von diesem Vorhaben? Der Name „Benediktiner“ sollte geschützt werden, damit nicht jeder kommen
kann und unter dem Namen „Benediktiner-Kloster“ einen Sektenverein gründen kann.
Wie kann ich das verstehen? In der Ortschaft Monschau wird das Vorhaben der französischen Mönche als
Glücksfall gewertet, denn es gibt keinen Nachfolger für eine weitere landwirtschaftliche Nutzung des
unter Denkmalschutz stehenden Gutes. Unter Denkmalschutz? Wer hat das Gut unter diesen Schutz gestellt?
römisch? dass auf deutschem Boden wieder mal wirklich ein Römisches Kloster entsteht Wieso römisch?
Ich denke es ist „econe-isch“…ob die Eifel so was braucht? Ich denke nicht.
Darauf kann kein Segen ruhen! Ein Bendiktinerkloster in Deutschland gegen und in Opposition zu Papst Benedikt
XVI! Der hl. Benedikt wird sich gegen diesen Rauch des Satan genauso wehren wie gegen einen bestimmten
Zen-Pater in Münsterschwarzach.
Schön, dass auf deutschem Boden wieder mal wirklich ein Römisches Kloster entsteht. Ein Kloster mit
den eifrigsten Katholiken die ich kenne, und dem überlieferten Römischen Ritus. Mag es auch ein winziger
Punkt der Hoffnung sein, denn im grossen und ganzen, müssen wir traditionelle Römisch-Katholischen Christen
ja mit dem grossen Philosophen Dietrich von Hildebrand auf die heutige Kirchenlage schauen und dabei traurig
singen: Super flumina Babylonis, illic sedimus et flevimus dum recordaremur tui, Sion Aber die wahrhaft
römischen Benediktiner, die ausser der postkonziliaren „Tradition“ des Benediktinischen Zen-Buddhismus
in „katholischen“ Klöstern steht, sondern wirklich dem Gründer nachahnt, werden daran ein bisschen ändern.
Deo gratias.
@viroblationis, Clemens, Frasim, Belisar Liebe Brüder im Herrn, ich finde es einfach nicht gut, wie viroblationis
und Clemens auf die befremdlichen Äußerungen Belisars zur alten Messe reagieren. Ich hörte einmal eine
sehr gute Predigt eines Pius-Priesters , in der er die traditionell-veramkerten Katholiken ausdrücklich
davor warnte, sich präpotent und besserwisserisch zu geben. Ich spüre auch manchmal diese Versuchung
in mir , wenn mir das modernistische Gerede auf die Nerven geht, aber handeln wir so im christlichen
Sinne, wenn wir allzu belehrend und altklug daherkommen ? Gewinnen wir so auch nur einen einzigen modern-verankerten
Katholiken O:O für die Tradition ? Ich glaube, genau das hat Dr. Berger mit Vulgärtraditionalismus
gemeint … Nehmt Euch doch mal ein Beipiel an der viel liebevolleren Antwort Frasims an Belisar (s.u.) !
:)3
Ist das herrlich – Deo Gratias Es scheint also doch noch wahre Berufungen zu geben. und sogar kleine Oasen
der innigen Gottverbundenheit inmitten des Chaos der röm. kath. Kirche. Sinnigerweise heißt der derzeitige
Pabst „Benedict“ – da ist eine Benediktinerorder doch richtig vollfett-grins am Start, wenn es um die
Gründung einer neuen „Filliale“ (sorry – war so gerade eingefallen) für den Herrn Jesus Christus geht!
Deo Gratis – mögen noch viele solche Orte gegründet werden und die umliegende Welt davon reichen Segen
haben! Danke FSSPX – laßt Euch nicht unter“kriegen“
Reduziertes Gebetsprogramm Dieser Vorwurf ist höchst mißverständlich! Es ging den Reformern des Chorgebetes
nicht um eine zeitliche Verkürzung, sondern um mehr Feierlichkeit! Es war vor dem Konzil üblich, große
Teile des Chorgebetes auf einem Ton rasch herunterzusingen, eben um Zeit zu sparen. Der damalige Abt von
Niederaltaich, Abt Emmanuel Heufelder OSB, hat vorgeschlagen (und uns Teilnehmern von „Kloster auf Zeit“
entsprechend erläutert), die vorgegebene Zeit für das Chorgebet inswoweit besser zu nutzen, die Texte
ordnungsgemäß zu singen und sich dabei Zeit zu lassen, um so auch in den Inhalt des Gesungenen einzudringen
und etwas davon mit in den Alltag zu nehmen. Dadurch wurde der Psalter nicht mehr in einer Woche, wie
in der Regula Benedicti vorgesehen, sondern in vier Wochen durchgesungen. Das Stundengebet der Kirche
hat diese Regelung übernommen. Das Anliegen war also nicht Zeitgewinn, sondern eine würdigere Feier
des Herrn und seiner Heilstaten!
@Belisar Ich finde es schön, dass Sie sich aufgemacht haben, um die alte Messe einmal kennenzulernen.
Auch verstehe ich Ihr befremdliches Empfinden, mir ging es da anfangs genauso. Klar, wenn man man mit
etwas Neuem konfrontiert wird, kommt einem vieles unverständlich vor, aber es handelt sich bei der hl.
Messe ja auch um das größte Mysterium aller Zeiten. Mit der Zeit wird man aber feststellen, dass man
in die alte Messe sehr tief eintauchen kann, wenn man das will und sich ein wenig bemüht. Das Schott-Meßbuch
ist dafür unverzichtbar, und wenn man sich mal eingelesen hat, kommt man bei jeder noch so stillen Messe
absolut mit. Geben Sie nicht so schnell auf und dem alten Ritus eine Chance, Sie werden ganz sicher nicht
enttäuscht werden! Dazu alles Gute und Gottes Segen.
Mysterium Das wird wohl Herrn Belisar ewig unverständlich bleiben, daß nicht sein Verstehen Maßstab
für das Geschehen der gottesdienstlichen Feier ist.
@Belisar Der Priester murmelt am Altar Gebete man versteht noch nicht einmal was er da betet, Gott versteht
ihn, und zu Ihm spricht er ja auch. In der orthodoxen Messe sehen die Gläubigen ihn nicht mal. Das Geheimnis
wird dadurch noch hervorgehoben und doch ist die Feierlichkeit eher vorhanden als in einer Messe, in der
die Gläubigen alles verstehen und doch nicht wissen, was die Messe eigentlich ist: Ein Opfer, ein Mysterium!!!
Sie jedenfalls haben das bis jetzt nicht verstanden! ?:)
@Sulpicius: Gehorsam gegenüber Ungehorsam? Gehorsam gegenüber Ungehorsam? Das kann es natürlich nicht
geben! Das wäre ja ein Widerspruch in sich selbst!
@expedit Sehr richtig. Im übrigen, einen Gehorsam gegenüber dem Ungehorsam, der sich in den kirchlichen
Vertretern der Diözese Aachen personifiziert, gibt es nicht.
Erdbeben und Keltischer Kampfgeist? Ist die Eifel nicht einst keltisches Stammland gewesen? Dazu noch
prädestiniert für Erdbeben und Vulkanausbrüche? Das sieht man doch auch an dem Kampfgeist der beiden
Karmeliterinnen! Oder? Mal gespannt wie das weitergehen wird! o^/
Bitte den Artikel bearbeiten und die Verbundenheit mit Rom der Bellaiguer O.S.B.‘s benachdrücken, da
ja bekannt ist, dass nächste Mitglieder (Familie) der Abbay de Bellaigue dem Vatikan sehr nahe stehen.
Wie einige anderen Gemeinschaften die sich sakramental der FSSPX zuwandten wurden diese Gemeinschaften
bereits vor dem II. Vaticánum gegründet. Etwa die Transfigurationspriester, die von einem grossen Pater
gegründet wurden, der mit römischem Erlaubnis sowohl Ost wie Westritus pflegte und für die Bekehrung
des Ostens arbeitete. Es besteht nur zum Indult einen Unterschied zwischen Le Barroux und Bellaigue. Und
war Le Barroux vor 1988 (und nach der kanonischen Erhebung zur Pontifikalabtei 1989) denn nicht mit Rom
verbunden? War nicht Dom Gérard rechtlich gewählt? Also bitte. Diese Gemeinschaft ist völlig Römisch
und Katholisch. Römisch-katholisch. Fragen zum Indult und der Kirchenpolitik trennen ja nicht vom Rom
des Papsttums. Fragen Sie sich nur, ob ein Papst Pius X. die Zen-Benediktiner von heute approbieren würde,
oder konterrevolutionär Traditionsbenediktiner?
Participatio Hinten in der Kirche, meistens unter der Empore wurden bereits Geschäfte abgeschlossen,
Schweine verkauft, oder sonstige Dinge geplant. Eine richtige participatio activa! War doch gut, heute
würden diese Leute mit ihrem pseudo-liturgischen Gebrabbel ihren Glauben auf den Abfallhaufen werfen.
Wie bitte??? eine Tradi-Komplett-Abtei für 500 Personen wäre nicht lebensfähig, weil diese Leute überwiegend
arbeitsscheu sind. Ora et labora! Und woher nehmen Sie die Gewissheit, dass dies nun stimmen sollte? So
faul können die Leute der Priesterbruderschaft ja nicht sein. Immerhin sind sie wacker am dran Schulen,
Kirchen und Klöster zu gründen… Ach ja, damit nicht wieder so ein Modernist auf die Idee kommt, stelle
ich es gleich mal klar. Ich bin nach wie vor Mitglied der Katholischen Kirche – VII-Kirche – habe aber
auch schon Messen der Priesterbruderschaft besucht.
Ach was! Während der Priester vorne „seine Messe laß“ saßen vorn in den Bänken einige ältere Semester
und beteten den Rosenkranz oder irgend etwas, was nicht im mindesten mit der Messfeier zu tun hatte. Es
wußte ja auch niemand genau, was in der Messe passierte. Hinten in der Kirche, meistens unter der Empore
wurden bereits Geschäfte abgeschlossen, Schweine verkauft, oder sonstige Dinge geplant. Der einzige Moment
der Aufmerksamkeit wurde durch das Schellen zur Wandlung angezeigt. Das reichte. Weshalb sonst sollte
sich das Volk im Laufe der Jahrhunderte seine eigenen Frömmigkeitsformen entwickelt haben? Die Messe
wurde nicht verstanden, ganz im Interesse der Verantwortlichen, für die Wissen gleich Macht bedeutete.
Und das alles vor V2, wo doch angeblich die Welt noch in Ordnung war.
@Belisar / Die Messe aller Zeiten Es tut mir leid, wenn Sie die Hl. Messe so befremdet beschreiben. Sie
spielen auf die mangelnde Teilnahme der Gläubigen an: nun die Teilnahme der Gläubigen hat sich nach
der Einführung des „platten Produkts des Augenblicks“ (Zitat PP. Benedikts) im Jahr 1968/69 von rund
60 % auf heute weniger als 16 % entwickelt und strebt kontinuierlich gegen Null. Der stärkste Abfall
war dabei kurz nach der Einführung des angeblich so volksnahen Ritus. Der gläubige Katholik muß nicht
in jeder Sekunde die Gebete des Priesters mitsprechen, was er allerdings kann, wenn er der deutschen Sprache
kundig und im Besitz eines Gebetbuches (Schott) ist. Er hat über fast 2000 Jahre hinweg vielmehr seine
eigenständigen Gebete und Aufopferungen mit denen des Priesters vereint. Es würde uns, die Mehrheit
der Gläubigen aller Zeiten freuen, wenn Sie über diese Messe noch einmal nachdächten. In der Tat, sie
ist nicht so „platt“, daß sie jeder evangelische Zufallsbesucher oder atheistische Passant in Ostberlin
sofort „nachvollziehen“ kann. Dafür ermüdet sie aber auch nicht den Katholiken, der sie mehrfach wöchentlich
besucht und treibt ihn nicht in Windeseile aus dem Kirchengebäude, noch bevor der Priester den Altarraum
verlassen hat (so wie heute üblich). Dieser Kult ist der tiefste Grund unserer Kultur und lädt zum Nachlesen,
Nachleben und eigenständigen Mitbeten ein …
Eine gute Idee Ich halte diese Klostergründung für eine ausgezeichnete Idee. Günstig wäre es, wenn
nun alle FSSPX’ler ganz schnell eintreten, mit samt deren Sympathisanten. Die Sedisvakantisten könnten
auch gleich mit herein. Das sind ja nicht ganz so viele. Danach, zu deren Schutz gegen die böse Welt,
gegen die V2’ler, gegen die Homo-Lobby, gegen die Protestanten und Kinderschlächter, gegen die Usurpatoren
auf dem Stuhle Petri, etc. eine hohe Mauer drumherum gezogen und schon herrscht Friede und Eintracht.
Kreuz-net könnte dann als Kloster-Mitteilungsblättchen fungieren. Nur gibt es dann ja in Ermangelung
eines Feindbildes nichts mehr zu berichten. Die fromme Schar könnte aber Bußnovenen !:) abhalten, Sühnerosenkränze
o^/ beten, und sich nach vordemokratischen Zeiten sehnen, als Ketzer und Haeretiker noch standesgemäß
durch Feuer und Schwert vom Leben zum Tode befördert wurden. Ach ja, die gute alte Zeit.
Schismatiker Dieser Artikel schlecht, die bösen verweltlichen katholischen Benediktiner und auf der anderen
Seite die lieben (von mir ergänzt) schismatischen, treubrechenden Lefebristen, die angeblich eine würdigere
Messe feiern. Ich habe jetzt einmal diese alte Messe besucht die Sie hier so hoch preisen (in einer katholischen
Gemeinde nicht bei diesen Schismatikern). Der Priester murmelt am Altar Gebete man versteht noch nicht
einmal was er da betet, das einzige was laut gesagt wird sind die Schlussformen damit die Gemeinde ihr
Amen oder Et cum Spirito tuo sagen kann. Noch nicht einmal das Vater unser konnte man mitbeten, ich wollte
gerade miteinstimmen blieb aber beim Pater noster, gleich wieder still die schauten mich alle ganz böse
an also: Ansonsten wird öfters gekniet. Was ist denn dort so besonders, da besuche eine normale Messe
auf Latein, dort verstehe ich wenigstens die Worte akkustisch, wenn vielleicht nicht immer vom Sinn her.
Zurück zum Thema, Ab und an mal hat ja diese Redation mal etwas vernünftiges aber 2 dicke Fehler kommen
immer wieder vor: 1. unseriöse Quellen 2. Unterstützung von kirchenfeindlichen Abtrünnigen. Was wollen
Sie damit bezwecken, über das 2. Vaticanum kommen Sie nicht rum, egal wie oft Sie es kritisieren. Haben
Sie denn je ein Dokument gelesen? Z.B. zum Thema Liturgie? Vielleicht ist es für die Redation eine Neuigkeit
aber Chorale und Latein sind nicht abschafft sondern haben, dem Dokumenten entsprechend, sogar Vorrang!
wundert mich nicht? Schon allein die Geschichte von Benediktiner in Südfrankreich mit Dr. Alfred TOMATIS,
dem Gründer von Tomatis International www.tomatis-group.com/, wie sie auch von Nicolas Regush in The
Listening Cure www.redflagsweekly.com/listening.html beschrieben wird und jene der Benediktiner von Clear
Creek Monastery www.clearcreekmonks.org/origins.html, zeugen von Nichtakzeptanz der V2-Sekte. Tomatis
Die Mönche von Fontgombault wollten, soweit mir bekannt, in Strassburg ein Kloster gründen. Nachdem
diese aber die Bücher von 1962 verwenden, wurde ihnen ihr Ansinnen durch den Priesterrat der Diözese
Strassburg verwehrt. Deswegen gingen sie in die USA nach Clear Creek.
was ist unerlaubt? wahrscheinlich wäre es den V 2 Ideologen lieber gewesen, wenn auch dieses Mal ein
Wellness- oder anderes Zentrum daraus hervorgegangen wäre.
Eifrige Eifeler Clemens schrieb: Wie immer,wenn die FSSPX was gutes Macht, hacken die Krähen im Forum.
Deswegen gibt es auch noch das krähenlose Nurforum Kreuzforum.net; aus Anlaß des schönen Kreuznet-Berichtes
haben wir einen älteren ;) Themenstrang reanimiert: ‘Piusbrüder’ wollen Eifeler Kloster gründen www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=26
Krähen? Ich sehe keine hackenden Krähen. Aber ich wüsste schon gerne, was sich hinter der Aussage „strenge
Beachtung der RB“ verbirgt. Bin ich deswegen eine Krähe?
@chancel_screen Falls ein entsprechendes Spendenkonto eingerichtet wurde, wäre ich sehr dankbar, die
Einzelheiten zu erfahren. Eine solche Neugründung sollte man nach Kräften unterstützen. Genau das muß
man. Sicher einfach über das Spendenkonto der FSSPX im Mitteilungsblatt mit Vermerk Klostergründung.
Wie immer,wenn die FSSPX was gutes Macht, hacken die Krähen im Forum.
Benediktusregel, streng beachtet sie befolgen strikt die Regel des Heiligen Benedikt Das heißt: – Die
Mönche halten keine marianischen Gebetsveranstaltungen ab, kennen keinen Rosenkranz, keinen Angelus und
keine eucharistische Anbetung (denn alles das ist der Tagesordnung der RB nicht vorgesehen; vgl. v.a.
RB 46-48) – Es werden auch Kinder ins Kloster aufgenommen, sofern dies die Eltern wünschen (RB 59) – Der
Abt unterstellt sich der Autorität des Ortsbischofs (vgl. RB 64,4) – Ps 95(94) als Invitatorium muss
sehr langsam und gedehnt gesungen werden (RB 43,4) – Ein Mönch, der aus dem Kloster ausgetreten ist,
muss, sofern er Besserung verspricht, bis zu dreimal wieder neu aufgenommen werden (RB 29) – Als Strafe
werden auch Essensentzug und Rutenschläge praktiziert (RB 30) – Die Komplet hat kein Nunc dimittis (RB
17,9-10) – Vor jedem Gast, der ins Kloster kommt, werfen sich die Mönche ganz zu Boden (RB 53,6-7) Wer
von den Lesern kennt die genannten frz. Benediktiner und kann bestätigen, dass sie exakt so und nicht
anders leben, dass sie also wirklich „streng nach der Benediktusregel“ leben?
Spendenkonto? Falls ein entsprechendes Spendenkonto eingerichtet wurde, wäre ich sehr dankbar, die Einzelheiten
zu erfahren. Eine solche Neugründung sollte man nach Kräften unterstützen. Anglia, dos tua, Virgo pia;
Per te est conuersa, Maria.
ohne erlaubnis? „…die gründung wird ohne erlaubnis des bistums aachen durchgeführt“ na, wieder mal
eine neuer anlaufpunkt für unsere nichtkatholischen sektierer… also, was interessiert das kath.net
???
Nicht immer so plakativ Das die Benediktiner von LeBarroux nicht in Deutschland neugegründet haben lag
meines Wissens in erster Linie am Abt, Dom Gerard. Ob dessen Abneigung auf schlechten Erfahrungen mit
deutschen Bischöfen beruhte oder auf anderen Einsichten weiß ich allerdings nicht. Zumindest ein deutscher
Ortsbischof hätte es vor ca. 5 Jahren wahrscheinlich erlaubt, wenn von LeBarroux aus eine wirkliche substantielle
Anfrage gekommen wäre.
Benediktiner Dagegen haben sich die erneuerten Benediktinerklöster seit den Umstellungen nach dem Zweiten
Vatikanum meist vom Charisma des Gründers entfernt: Sie absolvieren ein sehr reduziertes Gebetsprogramm
und sind häufig sehr verweltlicht. *Räusper* – derartiges ist nichts wirklich Neues in der Geschichte
der Benediktiner. Das war schon früher so und führt zu den Reformbewegungen von Hirsau und Cluny. Auch
der Zisterzienserorden wurde deshalb gegründet, weil er später ähnliche Tendenzen aufwies spalteten
sich die Trappisten (Zisterzienser strenger Observanz) ab. Alle Klöster und Orden haben wohl mit solchen
Phänomenen zu kämpfen gehabt, wenn man mal von den Kartäusern absieht. Das ist nichts, was nach dem
II. Vatikanum neu aufgetreten wäre. Jedenfalls ist die Gründung eines neuen Klosters nichts schlechtes,
auch wenn der Wermutstropfen bleibt, dass es nichts ist, was von den Bistümern ausgeht. Wird es dennoch
ein Erfolg, so hat es womöglich Austrahlungswirkung auch auf die Gemeinschaften, die in voller Einheit
mit dem hl. Stuhl stehen.