Bach, Beethoven und Brahms waren Deutsche. Doch was während der Papstmesse am Kölner Weltjugendtag an Musik geliefert wurde, erinnerte an das Heulen der unerlösten Seelen im Sündenpfuhl. Daß es auch ganz anders gegangen wäre, wurde kürzlich eindrücklich bewiesen. Ein Kommentar.
(kreuz.net) Kakophonisch, negativ, depressiv und abstoßend sind geeignete Begriffe, um die musikalische
Untermalung während der Papstmesse am Kölner Weltjugendtag zu charakterisieren.
Die gebotene Geräuschkulisse –
die den Namen „Musik“ nicht verdiente – sagte über die lamentablen kirchlichen Zustände in Deutschland
mehr aus als viele Worte. Sie war eine natürliche Verlängerung der betongrauen 60er Jahre des letzten
Jahrhunderts, die in Deutschland – oder wenigstens in der deutschen Kirche – kein Ende zu nehmen scheinen.
Wie lange noch gedenkt die deutsche Kirche, eine ins Greisenalter verlängerte Pubertätsfrustration
weiterzuleben und musikalisch umzusetzen? Wie lange noch sollen die deutschen Gläubigen mit einer Architektur,
Kunst und Musik abserviert werden, die sich an der frühen Steinzeit inspirieren?
Können Deutsche auch
etwas Schönes zustandebringen? Sich am Schönen freuen? Auch einmal unbeschwert lachen? Können sie auch
zufrieden sein? Können sie auch einmal ohne wenn und aber jubilieren? Oder ist der Masochismus die neue
deutsche Staatsreligion? Das amtlich verordnete Jammern? Der kleinmütige Zweifel, der alles in Frage
stellt, außer das Ego und die eigenen Krämpfe?
Es wäre während der Papstmesse in Köln auch anders
gegangen: schön, hell, freudig, Himmel statt Fegfeuer, gottgewisser Glaube, mitreißende Hoffnung, glühende
Liebe. Es wäre ganz anders gegangen: jubelnder, überzeugter, selbstvergessener, gottgefälliger.
Das
hat die polnische Kirche beim jüngsten Besuch von Benedikt XVI. in der Heimat von Johannes Paul II. bewiesen.
Der Zug des Papstes durch die polnischen Lande war triumphal – ein Abbild der triumphalen Auferstehung
Christi aus der Finsternis des Grabes. Nichts hätte für die Osterzeit besser gepaßt.
Der Polnischen
Kirche war es gegeben, während der Liturgien und Treffen die Türen zum Himmel aufzureißen: bei der
Papstmesse in Warschau, beim Treffen und bei der großen Messe auf dem Blonje-Platz in Krakau.
Wieviele
wunderschöne Melodien, die den Menschen das Herz aufgerissen haben! Es waren alte und neue Weisen dabei.
Die Polen haben es meisterhaft verstanden, in den versammelten Gläubigen die honigsüße Erinnerung an
Christus musikalisch wachzurufen: Schönheit, Harmonie, Freude, Licht, Hoffnung und herzhaftes österliches
Lachen.
Wer als Deutscher mit den polnischen Katholiken und dem Papst auf dem Platz in Krakau betete,
hat etwas erlebt, daß er nach den üblichen Betonliturgien zuhause ein Leben lang nicht mehr vergessen
wird – einen Hauch aus einer anderen Welt, von der die Blinden, die im Schatten des Todes hausen, glauben,
daß es sie nicht mehr gibt.
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@ ddl Allerdings halte ich Ihre Annahme darüber, was bei Jugendlichen angeblich „ankommt,“ für zu eng –
recht leicht nachweislich zu eng übrigens. Auf den Beweis bin ich gespannt. Vom Alterdurchschnitt in
den Kirchen kann ich mir fast jeden Tag ein ziemlich anschauliches Bild machen. Ich frage mich doch sehr,
wo die Generation geblieben ist, die seit 1970 das musikalische Experiment gewagt hat und wo die Jugendlichen
sind, die offenbar nur etwas mit Kirche zu tun haben wollen, wenn irgendwo ein Schlagzeug aufgebaut ist.
Dass Spiritualität und sakraler „Sound“ bei Jugendlichen etwas anspricht halte ich dagegen für einigermaßen
erwiesen. Diese Musik erweckt sozusagen mysthische(?) Assoziationen und lässt so die Glaubensmysterien
besser erfahrbar werden. Die moderne Musik dagegen erinnert die Jugendlichen allzu häufig an den Diskosound
vom letzten Samstag. Und erweckt ebenfalls die entsprechenden Assoziation.
Ja, ja DDL… Übrigens habe ich selbstverständlich das Recht, mir zu allem eine Meinung zu bilden … aber
nicht jede Meinung interessiert die Öffentlichkeit. Erzählen Sie es doch Ihrer Lebensabschnittspartnerin,
falls diese Ihren klugscheißerischen Charakter erregend findet.
@DDL: „In Sachen „Senf“ (…) Die „richtige“ Musik kann auch einen Agnostiker zur Ehrfurcht bewegen –
nur das „wovor“ variiert wohl von Ihrem.(…) „A-g-n-o-s-t-i-k-e-r in der Variation“, kann mir selbiges
gut vorstellen. Die Notwendigkeit einer gegenwärtigen Kritik der utopischen Vernunft bedarf keiner großen
Rechtfertigung. Ja ja der Agnostiker in Ehrfurcht ist eine Art utopischer Naivität die wie ein Schleier
die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Wirklichkeit umhüllt.
@Sulpicius – Ach je Das empfinde ich jetzt als einen argumentatorischen Offenbarungseid Ihrerseits – in
der Sache nichts zu sagen, erst recht nichts, was Ihren Standpunkt gegenüber meinem wirksam stärken
könnte, da werden wir halt persönlich. Schon ein bisserl armselig, meinen Sie nicht? Übrigens habe
ich selbstverständlich das Recht, mir zu allem eine Meinung zu bilden – wer, genau, glauben Sie zu sein,
dass Sie das in Abrede stellen könnten? Ich tue es nur nicht zu „allem“, es gibt vieles, was mich gar
nicht so interessiert. Allerdings, zugegeben, das von Ihnen vorgeblich so präferierte, kritiklose Nachbeten
von irgendetwas schätze ich nicht. Sie allerdings auch nur dann, wenn’s Ihnen in den Kram passt, deswegen
ist Ihre Kritik auch so doppelzüngig, dass Sie sie besser für sich behalten hätten. Wie für Menschen
so typisch, kritisieren Sie bei anderen das, dessen Sie sich als EIGENEM Fehler mitunter schmerzlich bewusst
sind. Ich vergebe Ihnen diesen – mir keineswegs unbekannten – allzumenschlichen Zug. Friede sei mit Ihnen.
@DDL: Das Nötige zu Ihrem Charakter wurde hier schon festgestellt „Sie sind der lebendige Beweis, wohin
man gerät, wenn man als arroganter Generalbescheidwisser und Alleshinterfrager losgelöst von jeder Objektivität
meint, sich zu allem seine eigene Meinung BILDen zu dürfen!“
@Sulpicius – In Sachen „Senf“ Komisch, das mit dem „Senf“ denke ich mir bei kreuz.net auch manchmal…
*g* Ich äußere mich, wenn mich etwas interessiert. Wollen Sie mir das untersagen? „Wollen“ schon, gelle?
;O) Ich habe nie musikalische Kenntnisse für mich reklamiert – ich bin sogar ausgesprochen unmusikalisch
und bringe nur mit Mühe die Tonleiter auf der Blockflöte zuwege. Das ändert nichts daran, dass ich
mir der Wirkung von Musik bewusst bin – dazu braucht man nicht einmal etwas vom inneren Aufbau von Bachschen
Kompositionen oder von gregorianischer Harmonie, geschweige denn von Theologie, zu verstehen. Man muss
nur ein bisserl Gefühl haben und ein klitzekleines bisschen psychologisches Gespür. Die „richtige“ Musik
kann auch einen Agnostiker zur Ehrfurcht bewegen – nur das „wovor“ variiert wohl von Ihrem. Sie persönlich
scheinen eine ausgeprägte Vorliebe für die rhetorische Figur des „ad hominem“ zu haben, nicht?
#36 Cypripedium † 12:24:16 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Nun, Sulpicius Seit 30. 5. haben Sie bereits wieder 11mal gesabbert – insgesamt bereits weit über 950mal…
Da könnte in Ihrer Altersgruppe bereits Dehydrierung die Folge sein. Wird Weihwasser dem entgegen wirken---
oder ist noch genug Feuchtigkeit hinter den Ohren und im Schritt?
DDL muß wirklich zu ALLEM… … seinen Senf dazugeben, auch wenn er keine Ahnung hat! Jetzt ist er noch
der kompetente Kirchenmusiker. Kommen Sie sich eigentlich nicht blöd vor, zu allem Ihr Gesabber abzulassen?
Markus-Antonius – Aber natürlich sind die anderen Komponisten bekannt. Gerne würde ich solches mal wieder
zu Ohr bekommen, aber wo ? Nicht zu vergessen – Widor, Howells…etc. In Köln-Nippes St. Bonifatius hatte
ich die Möglichkeit die Komponisten der Kölner Musikhochschule im Rahmen der festlichen Hochämter (unter
hw. Pfarrer Riese leider im Ruhestand!) hören zu dürfen. Seit der Versetzung in den Ruhestand von Pfarrer
Günther Riese ist dort die Kirchenmusik beendet.
@Benedikt – Stimmt Sie haben natürlich Recht und es kommt nicht „nur“ darauf an, ob Musik die Herzen
berührt. Das habe ich übrugens auch nicht behauptet. Es ist nur eben nicht egal, ob sie es tut, insbesondere
dann nicht, wenn man Menschen erreichen und nicht nur ein Nabelschauprogramm abspulen will. Allerdings
halte ich Ihre Annahme darüber, was bei Jugendlichen angeblich „ankommt,“ für zu eng – recht leicht
nachweislich zu eng übrigens. Wenn man sich jemandem verständlich machen will, dann tut man das vorzugsweise
in einer Sprache, die verstanden wird. Menschen gegenüber, die (vielleicht noch) keinen Bezug zur E-Musik,
zu Gregorianik etc. haben, nähert man sich nicht damit, dass man ebendiese mit dem Vorschlaghammer einkloppt.
Wenn man es doch evrsucht,d arf man sich nicht wundern, wenn das auf ablehnendes oder gar abfälliges
Kopfschütteln stößt (übriegens ähnlich abfällig, wie man hier gerne über den zumeist von jugendlichen
präferierten Musikgeschmack urteilt). MIR ist das an sich egal – SIE (bzw. Ihre Kirche) wollen etwas
vermitteln. Von mir aus können Sie auch Zwölftonmusik dazu nehmen, das würde IMHO prächtig mit gewissen
theologischen Dissonanzen übereinstimmen.
@ DDL Es geht nicht einfach nur darum, dass die Musik die Herzen berührt – in Seniorengottesdiensten
könnte man dann Heintje etc. spielen. Die Musik muss neben der Berührung des Herzen, oder eben dadurch,
auch ihren liturgischen Auftrag erfüllen, nämlich den Menschen Gott näher zu bringen. Und da stellt
sich nunmal die berechtigte Frage, ob das mit dieser Semi-Tanzmusik erreicht werden kann. Einfach gesagt:
Würden Sie einen Klosterfilm mit solchen Klängen unterlegen? Eine Musik, die sakral ist und spirituell
kommt bei Jugendlichen immer an, weil die Sehnsucht nach Spiritualität ungebrochen ist. Das alles kann
diese Drum & Bass Musik nicht bieten. Sie animiert eher dazu, ein hübsches Festchen zu feiern, bei dem
man um sich selber kreisen kann. Alles nicht verkehrt, nur eben nicht geeignet, Wert und Bedeutung der
Hl. Messe hervorzuheben.
Mozart und andere… Ich persönlich halte Mozart für das größte musikalische Geschenk Gottes an die
Menschheit – ich verlange aber nicht, dass alle es genauso sehen. Den tiefsten musikalischen Eindruck,
der mich bis heute nicht losgelassen hat, war ein echtes Gospelkonzert mit Chor und allem drum und dran
vor 23 Jahren. Wenn ich versuche, die Wirkung dieser Musik mit Worten zu beschreiben, springe ich heute
noch (wie damals) vom Stuhl und kann nicht ruhig bleiben. Wir sollten so unendlich dankbar sein für die
Vielfalt, die der Mensch aus den 12 Tönen gemacht hat, aus dene im Grunde die abendländische Musik besteht,
statt darüber zu meckern, was uns nicht gefällt – so ist das mit der Kunst eben. Statt zu maulen sollte
man sich lieber die Mühe machen, ein Instrument oder Singen zu lernen, das fördert das Verständnis
enorm. Zugegeben: bei Penderecki hat mir das allerdings auch nicht mehr geholfen – aber ich muss so wenig
wie alle anderen alles gut finden.
Eigentlich… …wollte ich meinen Kommentar mit einem fetten „de gustibus non est disputandum“ einleiten,
aber da kam mir timpressum ja schon zuvor ;O) Der Artikel an sich ist ja schon putzig; ernstzunehmen ist
er deutlich nicht. Aber was man sich schon ‘mal bewusst machen sollte, speziell jene, die da behaupten
zu wissen, was denn die „richtige“ Musik sei für sakrale Momente: Musik findet den Weg zum Herzen leichter
als Worte. Wenn es das Ziel ist, das Innere der Menschen zu brühren, dann sollte man überlegen, welche
Musik diese Menschen berührt – und nicht, was gefälligst „Richtige Musik“ zu sein habe. Ich persönlich
mag Gregorianik mitunter durchaus, und dass Elemente davon sogar im Pop Anklang finden, haben die Experimente
„Enigma“ („Sadeness“) und“ Era“ („Ameno“) ja gezeigt. Aber das heißt nicht, dass dies die einzig „richtige“
Musik sei. Was „richtig“ ist, ergibt sich ganz wesentlich daraus, was geeignet ist, das Publikum zu erreichen.
So mancher dürfte z.B. durch „Jesus Christ Superstar“ erstmals zu wirklichen Gedanken über das Christentum
bewegt worden sein. Vielleicht sollte man auch einmal überlegen, welche abschreckende Wirkung es auf
viele Menschen hat, immer wieder in vielerlei Hinsicht vorgebetet zu bekommen, was denn „richtig“ zu sein
habe, wenn sie selbst ganz anders empfinden. Diese im Katholizismus recht starke Konnotation trägt nämlich
ganz mnaßgeblich zu dessen enagtivem Ruf bei.
@Isidor Deutsch-Katholische Kirchenmusik? Ach! Und was ist mit den Kompositionen von Gabrieli, Cabezon,
Martini, Frescobaldi, Cabanilles, Couperin, Clerambault, etc. etc. Alles vorkonziliar und doch nicht gut,
weil nicht deutsch? Oh je, der Raum wird noch enger!
@Gunsenum Ich darf als Theologe übrigens für mcih voraussetzen, daß ich mit den einschlägigen Texten
vertraut bin. Ihr Name läßt darauf schließen, daß Sie Mainzer Theologe sind! Dann muß ich darauf
schließen, daß Sie mit den einschlägigen Texten nicht vertraut sind, die katholischen Texte liest man
in Mainz nicht, worauf auch Ihre Antwort schließen läßt: Also „plärren“ tun hier nur Du und Benedikt.
als mehr um das „Herzgefühl“ beim Singen auf dem WJT ging. Das Herz muß beim Beten dabei sein. Fast
Niemand hatte das scheußlich Geplärr von dem Pseudokomponisten gut gefunden, außer die BDKJ-Funktionäre!
Außerdem kann man es sowieso nicht Allen Recht machen, warum also nicht die kirchenmusikalischen Richtlinien
befolgen??? Auch nach dem 2. Vatikanum ist der Gregorianische Choral der eigentliche Gesang der Kirche
und zwar nicht in Verhunzter Form. Das sollte Ihnen als selbsternannter Theologe bekannt sein! Oder etwa
doch nicht! Also erst lesen, dann posten!
Benedikt Ich muß zugeben, daß ich mich im Nachhinein auch gewundert habe, daß mir das getaugt hat,
vor allem als ich, etwas später, eine Dokumentation über die musikalischen Darbietungen gesehen habe,
deswegen bin ich auch in keine WJT-Gottesdienste mehr gegangen (wäre ich auch so nicht, wie eigtl. in
alle Jugendgottesdienste), aber der Geist der Andacht hat trotzdem bei den meisten Jugendlichen nicht
gefehlt und bei denen er gefehlt hat, eben solche , die nur einen Event haben wollten (eindeutig zu viele),
hätte etwas anderes auch nichts gebracht!
Deutsch-katholische Kirchenmusik Die sogenannte Kirchenmusik (…mein Gehör wurde auf das empfindlichste
beleidigt!…hörte man doch einige Stimmen …) auf dem Weltjugendtag (was hat dieser eigentlich nachhaltig
gebracht?) drückte sehr deutlich den Zustand der Deutsch-katholischen Kirche aus, die sich ja schon seit
langem von ROM getrennt hat. Die Komponisten sind die deutschen Bischöfe unter Leitung des Stardirigenten
hw. Herrn Kardinal Lehmann – auszuführende die „Sirenen“ vor Ort mit den ungestimmten Klampfen am Arm.
Betörender Gesang und vielleicht auch noch leicht beschürzter Tanz dazu. Fantasie muß man haben ! Wer
kennt heute noch die wunderschönen Messkompositionen von Heinrich Weber, Julius von Nuffel, Lemacher
und anderen guten Komponisten? Requiem et ternam…armes Deutschland ! Komm heiliger Geist ! Maran natha
!
@ Gunsenum es scheint ja Fakt zu sein, daß so viele WJT-Besucher freudig zur Ehre Gottes die modernen
und guten Lieder sangen. Also ich fand die Beiteiligung an den Gesangsteilen bei der Abschlussmesse nicht
wirklich bemerkenswert. In der Vigilfeier schon eher, bei den Taizé-Sachen, die erstens bekannter sind
und sich zweitens zumindest besser machen als diese Drum & Bass – Kirchenmusik, die dann am Morgen kam.
Dass ich „plärre“ weise ich übrigens zurück. Ich bin eben nicht Ihrer Meinung, auch wenn’s schwerfällt.
@ Hyazinth Das bei so einer Feier unter freiem Himmel keine Choräle erklingen können oder eine Mozartmesse
ist auch klar Also Mozart hätte ich nun auch nicht erwartet. Auch muss natürlich beachtet werden, dass –
anders als in Polen – keine homogene Gruppe anwesend war, die über ein großes gemeinsames Repertoire
verfügt. Dennoch hätte die musikal. Gestaltung durchaus passender sein können, als diese Drum & Bass –
Verschnitte, die da kamen. Mache selber immer einen großen Bogen um sog. „Familiengottesdienste“, aber
für einen Papstempfang unter Jugendlichen war es ok. Warum ist das denn für Jugendliche OK? Ich habe
wirklich den Eindruck, ich habe diesbezüglich irgendein Dogma verpasst. Immer wenn Jugendliche kommen,
muss so ein Schlagzeugkram gespielt werden, sogar der Choral „Lobet den Herren“ wurde mit irgendeinem
Rhythmus unterlegt. Dieser Zwang, ja keine Anleihen aus normalem Kirchgesang zu nehmen ist mE schon pathologisch.
@Gunsenum Moderne Lieder, die unsere Sprache sprechen, die unser Gefühl ausdrücken! Richtig, unser Pfarrer
ruft nach der Messe immer laut in die Gemeinde, ob auch jeder ein gutes Gefühl gehabt hat. Je tiefer
die Gefühle, desto lauterer die Absicht und desto tiefer der Glaube. Ja, auf die Gefühle kommt es an.
Seit meinem ersten Gefühlsausbruch, besuche ich nur noch die Messen in denen man seinen Gefühlen freien
Lauf lassen kann. Manchmal werfen wir uns gefühlvoll zu Boden oder reden gefühlvoll in fremden Sprachen.
Wir haben in unserer Gemeinde extra einen Arbeitskreis gegründet, der die verschiedenen Gefühle der
Generationen in die Liturgie einarbeitet. Für die Gefühle der Jugendlichen spielen wir zu Beginn der
Messe von Deep Pöbel „Smoke on the water“, was in der alten Kathedrale geradezu genial klingt und für
die Gefühle älteren Gemeindemitglieder sorgen wir mit „Junge komm bald wieder“, von Freddy Quinn, wobei
dieser Interpret auch stellvertretend für die noch Verfolgten ein Zeichen der Hoffnung sein soll.
Blickwinkel Ich für meinen Teil war bei der nächtlichen Vigil und bei der Meßfeier auf dem WJT und
muß sagen, daß die musikalische Darbietungen meiner Ansicht nach der Veranstaltung Rechnung getragen
haben. Natürlich habe ich auch bei dem ein oder anderen Lied vielleicht den Kopf geschüttelt, aber zum
Großteil waren die Lieder mitreißend und man war in einer richtigen Begeisterungs und Emotionswoge.
Daß ich durch die Stimmung wahrscheinlich beeinflußt und benommen war, ist mir klar, aber ich hab’s
hingenommen. Das bei so einer Feier unter freiem Himmel keine Choräle erklingen können oder eine Mozartmesse
ist auch klar (obwohl ich sowas sehr liebe). Ich muß dazu sagen, daß ich für meinen Teil diese Musik
in Gotteshäusern selber absolut meide und für grausam erachte. Mache selber immer einen großen Bogen
um sog. „Familiengottesdienste“, aber für einen Papstempfang unter Jugendlichen war es ok.
Beleidigungen machen noch keine Meinung! @maledica Also „plärren“ tun hier nur Du und Benedikt. Ich darf
als Theologe übrigens für mcih voraussetzen, daß ich mit den einschlägigen Texten vertraut bin. Deine
kognitive Fähigkeit schien nicht klar zu vermitteln, daß es in meinem Beitrag nicht um den Formalismus
der Musikanforderungen, als mehr um das „Herzgefühl“ beim Singen auf dem WJT ging. Das Herz muß beim
Beten dabei sein. Gesang ist Gebet. Das HErz muß mitsingen – und es scheint ja Fakt zu sein, daß so
viele WJT-Besucher freudig zur Ehre Gottes die modernen und guten Lieder sangen. Wo ist also bitte Euer
Problem?!
@ Gunsenum Moderne Lieder, die unsere Sprache sprechen, die unser Gefühl ausdrücken! Unsere? Ihres!
Und das vielleicht noch einiger mehr. Aber lange nicht aller. Ich war mit einer gewöhnlichen diözesanen
Gruppe da, die auch nicht unbedingt was gegen neuere Lieder hat. Die Musik, insbesondere die Messvertonung
für die Abschlussmesse fanden die meisten aber grauenhaft. Und mitsingen konnte man das meiste auch nicht,
weil es wegen seiner Tonführung ohne Übung meist „unsingbar“ ist (diesbezüglich äußerte sich auch
ein Chorsänger mit C-Examen).
@Gunsenum Aber ztum ersten Mal habe ich mich gefragt mit welcher verve hier grundsätzlich alles,was nicht
vor dem 2. Vatikanuum entstand abgelehtn wird. Ihr seid so engstirnig, dass ihr gar nciht gemerkt habt,
wieviel Freude es gemacht hat, auf dem WJT mit Jungendlichen aus verschiedensten Nationen Gottes Lob zu
singen.Moderne Lieder, die unsere Sprache sprechen, die unser Gefühl ausdrücken! Wie wärs, wenn Sie
mal die Texte des 2. Vaticanums über die Musik in der Kirche lesen!!! Erst denken, dann posten! Aber
es plärrt jeder vom Konziliaren Geist und will alles niederreißen, ohne überhaupt zu wissen, daß dies
das Konzil gar nicht gewollt hatte!
Ihr seid zum Brüllen komisch… Wie weit kann man sich eigentlich in eine längst nicht mehr existente
Kirchenwunschvorstellung flüchten? Das einige nix besseres zu tun haben, als über Schwule zu lästern,
mag ja noch angehen, da es dem entsprechenden geistigen und geistlichen Horizont entspricht. Das nimmt
eh niemand mehr ernst. Aber ztum ersten Mal habe ich mich gefragt mit welcher verve hier grundsätzlich
alles,was nicht vor dem 2. Vatikanuum entstand abgelehtn wird. Ihr seid so engstirnig, dass ihr gar nciht
gemerkt habt, wieviel Freude es gemacht hat, auf dem WJT mit Jungendlichen aus verschiedensten Nationen
Gottes Lob zu singen.Moderne Lieder, die unsere Sprache sprechen, die unser Gefühl ausdrücken! Der Ausspruch
„Bis orat, quis cantat“ (Ambrosius v.Mailand) gilt auch für Musik, die nicht in die LeFevreLiturgie passt
:)
@ timpressum Gregorianik reißt Jugendliche nun nicht unbedingt vom Hocker und poppige Lieder sind nichts
für Seniorengottesdienste Also mir persönlich ist kein der Kirche etwas ferner stehender Jugendlicher
bekannt, den man mit dem verzweifelten Versuch, poppige Kirchenlieder zu machen in die Kirche locken würde.
Aller Mühen zum Trotz kann die Kirche hier weder technisch noch musikalisch das Niveau erreichen, das
die Jugendlichen von Konsum ihrer Alltagsmusik gewohnt sind. Also lächelt der Jugendliche höflich, wenn
solche Lieder kommen. Eine solche Praxis ist also vollkommen sinnlos (man sieht ja die Ergebnisse). Lieber
sollte man durch die Auswahl der Musik klarmachen, dass dieses Ereignis vom Alltag abgehoben ist.
Aufwachen Es geht dem Verfasser des Artikels doch garnicht um die Musik. Möglicherweise ist der des Notenlesens
nicht mal mächtig und kann eine Orgel nicht von einem Harmonium unterscheiden. Es geht doch, wie üblich,
um Stimmungsmache gegen die römische Kirche, hier so gern als V2-Sekte oder ähnlich betitelt wird. Wäre
auf dem WJT tatsächlich gregorianischer Choral erklungen, wären hier sicher einige aufgesprungen, um
sich über fehlerhafte Phrasierungen und dergleichen mehr zu echauffieren. Und das alles nur, um die Veranstaltung
als solche in Misskredit zu bringen. Verantwortlich dafür wären dann natürlich, wie immer, Kard. Lehmann,
die Homo-Lobby und die Protestanten.
9 monate post festum … … wird jetzt über die musik bei der wjt-abschlussmesse geschrieben – sehr
aktuell ;) vielleicht deshalb, damit sich niemand mehr so genau daran erinnert und man mit seiner billigen
polemik mehr punkte machen kann. ich hielt die musik für den durchaus brauchbaren versuch, die tradition
der kirche – die gregorianische „missa mundi“ – mit musikalischen elementen aus der ganzen welt zusammenzubringen.
musikalisch spannend und vom orchester und chor gut umgesetzt. problematisch war nur, dass das mitsingen
nur dann leicht möglich war, wenn man die missa mundi halbwegs kannte – was bei vielen jugendlichen wohl
nicht der fall war. es wurden aber auch ganz „klassische“ mess-gesänge verwendet, die kräftig mitgesungen
wurden und hervorragend arrangiert waren. während des ganzen wjt haben sich übrigens /die zumeist lateinischen
;) ) gesänge aus taizé als international bekannt und einheitsstiftend erwiesen. in fast allen großen
menschenmengen ist irgendwann mal ein „laudate dominum“ oder „ubi caritas“ erklungen – und wir haben mit
unserer gruppe den ganzen kölner dom zum gemeinsamen singen des taizé-halleluja gebracht (nachdem der
organist an der großen orgel zuerst langsam, dann immer stärker unseren gesang begleitete) :)
#15 timpressum † 07:30:35 | Mittwoch, 31. Mai 2006
De gustibus… …non est disputandum! Und ich sehe es als hohe Kunst an, für die richtige Gelegenheit,
die richtige Musik auszuwählen. Gregorianik reißt Jugendliche nun nicht unbedingt vom Hocker und poppige
Lieder sind nichts für Seniorengottesdienste (obwohl ich manche Seniorin kenne, die auch so etwas gerne
singt…). Nicht umsonst hat so ein Gesangbuch von allem etwas…
Kirchenmusik Schade, wer Musik nicht versteht… Ich bin nicht derjenige, der die Musik vom WJT verteidigen
muss, aber ich bin derjenige, der sie genossen hat und sie deshalb loben will. Gregorianischer Choral
als einendes Element aller Teilnehmenden in die Form der 5 Kontinete migriert. Ein großartiges Erlebnis.
Wer die Missa Mundi kennt, der konnta auch beherzt mitsingen, egal ob er von der Elfenbeinküste stammte,
aus New Mexiko, Aus Pakistan oder aus Paderborn. Vielen Dank denen, die es geschafft haben, die alt ehrwürdige
Kirchenmusik auf so eine großartige Weise zu beleben. In diesem Sinne: cantate dommino … Schade, dass
hier viele Artikel so verständnislos und polemisch verfasst sind… o^/
Schrottkommentar es lohnt sich nicht, zu diesem Schrottkommentar einige Zeilen zu schreiben. Aber zur
Kirchenmusik allgemein: In den „guten alten Zeiten“ gab es sehr viele Menschen, die nicht ins „Amt“ gingen,
wenn der Kirchenchor sang … und die mit gregorianischem Choral nichts am Hut hatten …wohl aber mit
den Liedern der Gesangbücher der jeweiligen Bistümer. „In den guten alten Zeiten“ habe ich kaum gregorianischen
Choral erlebt, wohl aber „moderne“ Versuche wie zB mit dem „Psallite“ Anfang der 60er Jahre. Ich erinnere
mich an den grauslichen Gesang des Organisten meiner Jugend bei Exequien, der deshalb in der Gemeinde
auch nur „Vater Requiem“ hieß… und an die absolut sinnlose Praxis, in der Schulmesse Exequien zu feiern!
Soviel zu den „guten alten Zeiten“ …wären die geblieben, hätten Immobilienmakler sehr sehr viel zu
tun!!!!!!
@Catharina Ich gebe Ihnen darin Recht, Catharina, wenn Sie die z.T. schlechte Entertaining-Musik kritisieren,
die hin und wieder auf grossen religioesen Massenveranstaltungen zu hoeren ist. Natuerlich muss geistliche
Musik, egal ob sie aus Neuem Geistlichen Liedgut besteht oder „klassisch“ ist, Stil haben. Ich als ausgesprochener
Klassik- und da in besonderer Weise Messiaen-Fan muss aber auch sagen, dass es nun doch zu einer Frage
des Musikgeschmacks wird, und da teilt nicht jeder Ihre oder meine Vorzuege, denn gerade Messiaen und
Penderecki sind nicht jedermanns Sache. Man kann schliesslich nicht hingehen und Leuten einen speziellen
Musikgeschmack aufnoetigen (was ich Ihnen keineswegs unterstelle!), die sie nicht moegen, der sie aber
zu genuegen haben. Wie soll diese Musik dann von Herz zu Herzen gehen bzw. diese Herzen zu Gott erheben?
Waere das authentischer Lobpreis? Wohl kaum. Der Mensch ist nicht fuer die Musik da, sondern die Musik
fuer den Menschen…
Nachkonziliares Komponistenleid Der Artikel geht am eigentlichen Problem vorbei. Nicht der Gegensatz zwischen
hellen und frohen Klängen auf der einen, dunklen und ernsten auf der anderen Seite ist das Problem, vielmehr
die Tatsache, daß die Kirche auf die falsche Moderne setzt, nämlich die des Entertainments, der oberflächlichen
Stimmungsmache. Dadurch wurden seriöse katholische Komponisten wie Messiaen und Penderecki auf die Seite
geschoben. Erfreuliche Ausnahme: Die „Berliner Messe“, die Arvo Pärt (russisch-orthodoxer Christ) für
den Katholikentag in Berlin geschrieben hat. Aber leider bestätigen Ausnahmen die Regel…
@Palaestrina Danke fuer die Klarstellung, mir war ein Fehler unterlaufen (es ging natuerlich um den WJT)
maßgebliche Kriterien für gute Kirchenmusik: Heiligkeit, Allgemeinheit und Güte der Form Nun, diese
Kategorisierung leuchtet grundsaetzlich ein, nur ist z.B. mit dem Kriterium der Heiligkeit mir nicht klar,
was wirklich „heilige Musik“ ist, ob es sich um Musik handelt, der aufgrund ihrer Teilnahme am heiligen
Geschehen Heiligkeit zukommt (was die Auswahl von Instrumenten dann variabel machen wuerde, denn auch
die Orgel ist das Paradebeispiel fuer ein Instrument, dass nur durch einen jahrhundertelangen Inkulturationsprozess
aus seinem heidnischen und suendhaften Kontext heraus in die Kirche kam, und das unter teilweise stuermischen
Protesten der Kirchenoberen), oder ob es Musik gibt, die schon von ihrer Essenz her heilig ist. Ich schaetze
den gregorianischen Choral sehr hoch, der leider viel zu wenig geflegt wird, er ist aber m.E. mehr was
fuer „Spezialisten“ (schon aufgrund seiner Komplexitaet und Schwierigkeit zu singen), wie z.B. Benediktiner.
Wenn Musik ihre Heiligkeit durch das liturgische Geschehen erhaelt und ihr u.U. belastender Kontext aus
der Umwelt genommen wird (s. Orgel), dann waere doch grundsaetzlich jede Musik geeignet, die Herzen zu
Gott zu erheben. Ein Beispiel: der Franziskanerkonvent in Krakau hat eine eigene Hardrock-Band (aus Franziskanermoenchen),
die regelmaessig die gutbesuchten Gottesdienste in der Klosterkirche mitgestaltet
Au Weia Mann, ist das kindisch! Sich über die Musik beim WJT aufregen (die übrigens gar nicht mal soooooo
schlecht war)… Und schon wieder frage ich mich, was dieser Artikel, der wie so viele hier auch sehr
tendenziös ist, um es gelinde auszudrücken, wohl bezwecken soll? Ich war selbst beim WJT und habe die
Musik dort jedenfalls nicht als „ Heulen der unerlösten Seelen im Sündenpfuhl“ (sic!) in Erinnerung…
Lieber Verfasser, waren Sie denn selbst dort?
Die Musik der Kirche ist weder primär Bach noch Beethoven und schon gar nicht Musik wie auf dem WJT.
Um diesen ging es hier und nicht um Saarbrücken, wenn ich das richtig verstanden habe. Man wird dort
allerdings nicht wesentlich anderes gehört haben. Die Musik in Polen habe ich nicht gehört. Pius X.
und alle nochfolgenden kirchlichen Autoritäten haben drei maßgebliche Kriterien für gute Kirchenmusik
aufgestellt: Heiligkeit, Allgemeinheit und Güte der Form. Damit man versteht, wie das gemeint ist, haben
diese Autotitäten bis hin zum V II auch festgestellt, welche Musik diese Kriterien am besten erfüllt.
Einhellige Aussage: Die eigentliche Musik der Kirche ist der gregorianische Choral. Andere Musik ist kirchenmusikalisch
verwendbar in dem Maße, wie sie mit dem Choral kompatibel ist, also z.B. mit Choralgesang im selben Gottesdienst
verwendbar, ohne das ein ästhetischer Bruch empfunden wird. Dies ist keine Geschmacksfrage.
Sinn des Artikels? Hmmm…, was wollte uns dieser Kommentar sagen? Brauchbare Informationen ueber die
musikalische Darbietung in Saarbruecken waren schliesslich nicht enthalten, ausser vielleicht, dass der
Autor (oder die Autorin) sich schwer tut mit dem Musikgeschmack anderer Menschen. Als gluehender Bach-,
Beethoven- und Brahmsverehrer muss ich aber auch sagen, dass die Musik, die waehrend der Papstmesse in
Krakau gegeben wurde (war als „Wahlkrakauer“ vor Ort dabei), zwar feierlich, aber musikalisch gesehen
ebenfalls kein grosser Wurf war, wenn man schon fuer die Musik in Saarbruecken mit Bach und Co. die Messlatte
so hoch anlegt. Vor allem waren es staendig die gleichen Lieder (gaehn). Vielleicht kann mir jemand schildern,
was in Saarbruecken musikalisch geboten wurde, konnte es am Fernseher nicht mitverfolgen…
@Rebecca Ich kenne Dutzende, die es genau andersherum beurteilen würden: Die Musik der Polen als dümmlich,
simpel, abgeschmackt, billig, der Würde des Wortes Gottes nicht entsprechend, naiv; die der Deutschen
als kreativ, anspruchsvoll, intensiv, emotional, ästhetisch. So dümmlich kann nur jemand antworten,
der die Musik der Kirche nicht kennt. In Polen wurde die Texte der Heiligen Messe durch die passende Musik
hervorgehoben. Beim WJT wollte sich ein Herr Gabriel selbstverwirklichen www.kreuz.net/article.2438.html
Tipp für Maledica Es wundert nicht, daß der geistige Verbrecher, welche unsere Ohren auf dem WJT bis
zur Verzweiflung gequält hat von der Lehmannkirche hochgepriesen wird! Hey Maledica, selber schuld! Was
besuchte auch solch abgewrackten Veranstaltungen wie den Weltjugendtag? Komm doch mal auf nen Christoper
Street Day, wir haben da immer so richtig gute Musik zu bieten! Ein echter Ohrenschmaus, versprochen!
:(3
Interessant… …wie aus dem persönlichen Stilempfinden der kreuz.net-Oberhetzer eine Art dogmatisches
Urteil gebastelt wird. Ich kenne Dutzende, die es genau andersherum beurteilen würden: Die Musik der
Polen als dümmlich, simpel, abgeschmackt, billig, der Würde des Wortes Gottes nicht entsprechend, naiv;
die der Deutschen als kreativ, anspruchsvoll, intensiv, emotional, ästhetisch. Wer vermag das schon autoritativ
zu entscheiden?