Hausverbot
Die kämpferischen Karmelitinnen von Zweifall haben ihre kirchlichen Oberen per Rechtsanwalt vor das Klostertor gesetzt.

Zweifall ist politisch ein Ortsteil von Stolberg und befindet sich in der Nähe von Aachen.
Schon zweimal haben die Schwestern in der Vergangenheit bei Besuchen von Prälaten des Aachener Generalvikariats die Polizei alarmiert.
Jetzt wurde nach Angaben der Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ im Konflikt eine neue Eskalationsstufe erreicht.
In einem jüngsten Schritt ließen die Amazonen Gottes über eine Erfurter Anwaltskanzlei alle Vertreter der Aachener Diözese mit einem Hausverbot belegen. Das Hausverbot gilt auch für die Visitatoren des Karmelitenordens.
Das sei für die Karmelitinnen „Personen- und Objektschutz zugleich“ erklärte die Subpriorin Schwester Maria Regina OCD nach Angaben des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’.
Sollten sich kirchliche Obere dennoch in die Höhle der Löwinnen wagen, droht ihnen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.
Die Diözese hat bereits erklärt, daß sie das Verbot als nichtig betrachtet. Der Bischof und seine Beauftragten müßten Zugang zu den Klöstern im Bistum besitzen.
Die Juristen im Generalvikariat glauben, daß diese Bestimmung des Kirchenrechts über dem Vereinsrecht steht, auf das sich die Karmelitinnen berufen.
Es gebe Gespräche zwischen der Rechtsabteilung der Diözese und dem Anwalt der Nonnen, erklärte Bistumssprecher Franz Kretschmann dem ‘Stadt-Anzeiger’.
Formal wurde der Karmel ‘Maria Königin’ zur Jahresbeginn von Rom aufgelöst.
Dieser Schritt wurde damit begründet, daß die Kommunität, die offiziell nur noch aus zwei Schwestern besteht, zu klein sei, um das karmelitische Leben aufrechtzuerhalten.
Doch offenbar hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Die Subpriorin und ihre Mitschwestern befürchten, daß das Bistum am Erlös des Grundstücks und der Klosteranlage aus den 50er Jahren interessiert sei und Rom deswegen zur Schließung des Karmels gedrängt habe.
„Ohne Zustimmung der Schwestern geht gar nichts“, meint Johann Ehlen, der Sprecher des ‘Freundeskreises für den Erhalt des Klosters Zweifall’. Ihm sollen mehrere hundert Sympathisanten angehören.
Hauptberuflich ist Ehlen Personalleiter einer Klinik. Er glaubt, daß das Bistum die Klosteranlage rechtlich nicht alleine verkaufen könne.
Dennoch ist er sich nicht sicher, ob die Diözese die Schwestern nicht mittels eines Säkularisierungsverfahrens doch an die Luft setzen könnte.
Nach Angaben des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’ gibt es aber für die Karmelitinnen einen römischen Lichtblick.
Die vatikanische Ordenskongregation soll ihrem Antrag auf Revision des Auflösungsbeschlusses stattgegeben haben.
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Sonntag, 4. Juni 2006 23:18
Jörg Guttenberger, Köln: Dummi: christlich – Gotthard: Berichtigung
Dummi gebührt Dank für seinen auf den geistlichen Hintergrund unseres Menschseins verweisenden, von
menschlichem Einfühlungsvermögen zeugenden Ausführungen. Jedoch auch Jakob hat in jener Nacht mit dem
Engel des Herrn gerungen! Die Nacht endete mit Jakobs Aufforderung: „Ich lasse dich nicht, du segnest
mich denn“! Genauso kann mit der kirchlichen Obrigkeit um Suche nach der richtigen Entscheidung gerungen
werden!
Gotthard: Die Namen von drei Konventualinnen zuzüglich einer Novizin stehen in Kreuz.net vom 27.4.06, ich habe sie unter diesem Hinweis in meinem Beitrag vom 31.5.06 erneut aufgeührt. Ihre Behauptung, es handele sich nur um zwei Schwestern dient einzig dem Zweck, dem e.V. seine Rechtsgrundlage zu nehmen und ist sachlich unhaltbar!
Vermutlich hat das bekanntermaßen extrem finanzschwache Bistum Aachen die Auflösung des Klosters bei der Ordensleitung bewirkt, um sich an den Liegenschaften zu bereichern.
Gotthard: Die Namen von drei Konventualinnen zuzüglich einer Novizin stehen in Kreuz.net vom 27.4.06, ich habe sie unter diesem Hinweis in meinem Beitrag vom 31.5.06 erneut aufgeührt. Ihre Behauptung, es handele sich nur um zwei Schwestern dient einzig dem Zweck, dem e.V. seine Rechtsgrundlage zu nehmen und ist sachlich unhaltbar!
Vermutlich hat das bekanntermaßen extrem finanzschwache Bistum Aachen die Auflösung des Klosters bei der Ordensleitung bewirkt, um sich an den Liegenschaften zu bereichern.
Sonntag, 4. Juni 2006 13:34
Dummi: christlich ?
Jetzt habe ich mir die ganzen Lesermeinungen durchgelesen und bin schon ein bißchen erschüttert mit
wieviel Bissigkeit und Rechthaberei hier diskutiert wurde.
Meine Meinung dazu:
Ob ein Konvent aufgelöst werden soll entscheidet tatsächlich die Ordensleitung. Für die betroffenen Schwestern ist das natürlich eine bittere Sache weil sie aus einer mehr oder weniger souveränen Situation heraus nach möglicherweise langen Jahren in ihrem Konvent sich völlig umorientieren müssen und sich in einem anderen konvent einfügen sollen also wieder zum kleinen Rädchen mit viel weniger Entscheidungsfreiheiten und viel mehr Unterordnung zu werden – das ist sehr, sehr schwer und wenn da verständlicherweise in den Betroffenen ein Aufbäumen stattfindet welches vielleicht auch noch durch gewisse Lieblosigkeiten oder gefühllose Aussagen von Oberen verstärkt wurde (was ich aber nict automatisch unterstelle) dann sollte das nicht auch noch von außen durch polemische Diskussionen polarisiert und verstärkt werden. Ich rufe alle an der Diskussion Beteiligten dazu auf für alle Betroffenen um den Heiligen Geist zu beten.
Wir wissen alle daß die Gerechtigkeit dieser Welt unseren Herrn ans Kreuz genagelt hat aber wir wissen auch daß gerade in diesem entsetzlichen Leiden die Liebe Gottes verherrlicht wurde.
Meine Meinung dazu:
Ob ein Konvent aufgelöst werden soll entscheidet tatsächlich die Ordensleitung. Für die betroffenen Schwestern ist das natürlich eine bittere Sache weil sie aus einer mehr oder weniger souveränen Situation heraus nach möglicherweise langen Jahren in ihrem Konvent sich völlig umorientieren müssen und sich in einem anderen konvent einfügen sollen also wieder zum kleinen Rädchen mit viel weniger Entscheidungsfreiheiten und viel mehr Unterordnung zu werden – das ist sehr, sehr schwer und wenn da verständlicherweise in den Betroffenen ein Aufbäumen stattfindet welches vielleicht auch noch durch gewisse Lieblosigkeiten oder gefühllose Aussagen von Oberen verstärkt wurde (was ich aber nict automatisch unterstelle) dann sollte das nicht auch noch von außen durch polemische Diskussionen polarisiert und verstärkt werden. Ich rufe alle an der Diskussion Beteiligten dazu auf für alle Betroffenen um den Heiligen Geist zu beten.
Wir wissen alle daß die Gerechtigkeit dieser Welt unseren Herrn ans Kreuz genagelt hat aber wir wissen auch daß gerade in diesem entsetzlichen Leiden die Liebe Gottes verherrlicht wurde.
Samstag, 3. Juni 2006 23:13
Gotthard: Berichtigungen
Es wird die Eucharistie gefeiert für die Menschen der Umgebung und die 2 ehemaligen Karmelitinnen.
Der Artikel und auch die Zeitungen wissen nichts von Novizinnen… gäbe es sie, wäre das ein wichtiges Argument gewesen für alle „Unterstützer“.
Der Artikel und auch die Zeitungen wissen nichts von Novizinnen… gäbe es sie, wäre das ein wichtiges Argument gewesen für alle „Unterstützer“.
Freitag, 2. Juni 2006 02:06
Jörg Guttenberger, Köln: Gotthard: Clownerie
Das Kloster ist de jure aufgehoben, de facto existiert es noch, wie Sie bitte zur Kenntnis nehmen wollen!
Wie Sie wissen, gibt es im Kloster nicht zwei, sondern vier Schwestern. Rebecca hat erst von zwei Novizinnen geschrieben. Als ich die Namen der drei Profeßschwestern genannt habe, hat sie eine Novizin in eine Gastschwester umfunktioniert. Hier sehen Sie doch, Herr Gotthard, wie freizügig und willkürlich hier mit der Wahrheit umgegangen wird!
Es gibt übrigens auch einen berechtigten christlichen Ungehorsam: als auf dem Konzil von Trient die (mailändische) Ambrosiusliturgie verboten werden sollte, hat der damalige Erzbischof von Mailand, Carl Kardinal Borromäus, mit einem Schisma gedroht, woraufhin der Papst den Schwanz eingezogen hat. Trotzdem ist der aufmüpfige Carl Borromäus später heilig gesprochen worden! Also: Widerstand kann sich auch in der Kirche lohnen! Von wegen Kadavergehorsam und preußisches Marschtrittchristentum!
Wie Sie wissen, gibt es im Kloster nicht zwei, sondern vier Schwestern. Rebecca hat erst von zwei Novizinnen geschrieben. Als ich die Namen der drei Profeßschwestern genannt habe, hat sie eine Novizin in eine Gastschwester umfunktioniert. Hier sehen Sie doch, Herr Gotthard, wie freizügig und willkürlich hier mit der Wahrheit umgegangen wird!
Es gibt übrigens auch einen berechtigten christlichen Ungehorsam: als auf dem Konzil von Trient die (mailändische) Ambrosiusliturgie verboten werden sollte, hat der damalige Erzbischof von Mailand, Carl Kardinal Borromäus, mit einem Schisma gedroht, woraufhin der Papst den Schwanz eingezogen hat. Trotzdem ist der aufmüpfige Carl Borromäus später heilig gesprochen worden! Also: Widerstand kann sich auch in der Kirche lohnen! Von wegen Kadavergehorsam und preußisches Marschtrittchristentum!
Donnerstag, 1. Juni 2006 21:59
Elendester Sünder: Gotthard
Du schriebst: „In der Kirche wird weiterhin Eucharistie gefeiert.“
In Zukunft schreibst du: „In der Kirche wird weiterhin das hl. Meßopfer dargebracht.“ Es wird Zeit, daß du dich daran gewöhnst.
In Zukunft schreibst du: „In der Kirche wird weiterhin das hl. Meßopfer dargebracht.“ Es wird Zeit, daß du dich daran gewöhnst.
Donnerstag, 1. Juni 2006 21:07
Gotthard: Clownerie
Wie wenig glaubwürdig hier vorgegangen wird, zeigt die Tatsache, daß das Kloster mangels Nachwuchses
aufgelöst werden soll, und andererseits die Aufnahme von Nachwuchs verboten wird, d. h. das Argument
für die Auflösung wird durch Verwaltungsakt künstlich erzeugt!
Das Kloster ist durch die Ordensleitung und die Ordenskongregation aufgelöst. Es existiert nicht mehr!!!!!!
Es gibt noch ein Haus, in dem 2 alte Damen wohnen, die mal zu einem Karmelitinnen-Konvent gehört haben. Diesen alten Damen ist seitens des Bistums sogar Wohnrecht angeboten worden.
In der Kirche wird weiterhin Eucharistie gefeiert.
Aber welcher Normalo spricht bei 2 Schwestern – zumal diesen Alters – von einem lebensfähigen Konvent? Niemand – außer einigen, die diese Clownerie instrumentalisieren wollen
Das Kloster ist durch die Ordensleitung und die Ordenskongregation aufgelöst. Es existiert nicht mehr!!!!!!
Es gibt noch ein Haus, in dem 2 alte Damen wohnen, die mal zu einem Karmelitinnen-Konvent gehört haben. Diesen alten Damen ist seitens des Bistums sogar Wohnrecht angeboten worden.
In der Kirche wird weiterhin Eucharistie gefeiert.
Aber welcher Normalo spricht bei 2 Schwestern – zumal diesen Alters – von einem lebensfähigen Konvent? Niemand – außer einigen, die diese Clownerie instrumentalisieren wollen
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