Karmelittinenkloster
Hausverbot
Die kämpferischen Karmelitinnen von Zweifall haben ihre kirchlichen Oberen per Rechtsanwalt vor das Klostertor gesetzt.
(kreuz.net, Stolberg) Der Streit dauert schon seit Jahren. Das Bistum Aachen will das Karmelitinnenkloster ‘Maria Königin’ in Zweifall zusperren, weil dort nur noch zwei Nonnen mit Ewiger Profeß leben. Doch diese wehren sich wie Löwinnen.

Zweifall ist politisch ein Ortsteil von Stolberg und befindet sich in der Nähe von Aachen.

Schon zweimal haben die Schwestern in der Vergangenheit bei Besuchen von Prälaten des Aachener Generalvikariats die Polizei alarmiert.

Jetzt wurde nach Angaben der Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ im Konflikt eine neue Eskalationsstufe erreicht.

In einem jüngsten Schritt ließen die Amazonen Gottes über eine Erfurter Anwaltskanzlei alle Vertreter der Aachener Diözese mit einem Hausverbot belegen. Das Hausverbot gilt auch für die Visitatoren des Karmelitenordens.

Das sei für die Karmelitinnen „Personen- und Objektschutz zugleich“ erklärte die Subpriorin Schwester Maria Regina OCD nach Angaben des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’.

Sollten sich kirchliche Obere dennoch in die Höhle der Löwinnen wagen, droht ihnen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Die Diözese hat bereits erklärt, daß sie das Verbot als nichtig betrachtet. Der Bischof und seine Beauftragten müßten Zugang zu den Klöstern im Bistum besitzen.

Die Juristen im Generalvikariat glauben, daß diese Bestimmung des Kirchenrechts über dem Vereinsrecht steht, auf das sich die Karmelitinnen berufen.

Es gebe Gespräche zwischen der Rechtsabteilung der Diözese und dem Anwalt der Nonnen, erklärte Bistumssprecher Franz Kretschmann dem ‘Stadt-Anzeiger’.

Formal wurde der Karmel ‘Maria Königin’ zur Jahresbeginn von Rom aufgelöst.

Dieser Schritt wurde damit begründet, daß die Kommunität, die offiziell nur noch aus zwei Schwestern besteht, zu klein sei, um das karmelitische Leben aufrechtzuerhalten.

Doch offenbar hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Die Subpriorin und ihre Mitschwestern befürchten, daß das Bistum am Erlös des Grundstücks und der Klosteranlage aus den 50er Jahren interessiert sei und Rom deswegen zur Schließung des Karmels gedrängt habe.

„Ohne Zustimmung der Schwestern geht gar nichts“, meint Johann Ehlen, der Sprecher des ‘Freundeskreises für den Erhalt des Klosters Zweifall’. Ihm sollen mehrere hundert Sympathisanten angehören.

Hauptberuflich ist Ehlen Personalleiter einer Klinik. Er glaubt, daß das Bistum die Klosteranlage rechtlich nicht alleine verkaufen könne.

Dennoch ist er sich nicht sicher, ob die Diözese die Schwestern nicht mittels eines Säkularisierungsverfahrens doch an die Luft setzen könnte.

Nach Angaben des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’ gibt es aber für die Karmelitinnen einen römischen Lichtblick.

Die vatikanische Ordenskongregation soll ihrem Antrag auf Revision des Auflösungsbeschlusses stattgegeben haben.
      
35 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#38   Jörg Guttenberger, Köln   23:18:23 | Sonntag, 4. Juni 2006
Dummi: christlich – Gotthard: Berichtigung
Dummi gebührt Dank für seinen auf den geistlichen Hintergrund unseres Menschseins verweisenden, von menschlichem Einfühlungsvermögen zeugenden Ausführungen. Jedoch auch Jakob hat in jener Nacht mit dem Engel des Herrn gerungen! Die Nacht endete mit Jakobs Aufforderung: „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“! Genauso kann mit der kirchlichen Obrigkeit um Suche nach der richtigen Entscheidung gerungen werden!
Gotthard: Die Namen von drei Konventualinnen zuzüglich einer Novizin stehen in Kreuz.net vom 27.4.06, ich habe sie unter diesem Hinweis in meinem Beitrag vom 31.5.06 erneut aufgeührt. Ihre Behauptung, es handele sich nur um zwei Schwestern dient einzig dem Zweck, dem e.V. seine Rechtsgrundlage zu nehmen und ist sachlich unhaltbar!
Vermutlich hat das bekanntermaßen extrem finanzschwache Bistum Aachen die Auflösung des Klosters bei der Ordensleitung bewirkt, um sich an den Liegenschaften zu bereichern.
Redaktion benachrichtigen
#37   Dummi   13:34:22 | Sonntag, 4. Juni 2006
christlich ?
Jetzt habe ich mir die ganzen Lesermeinungen durchgelesen und bin schon ein bißchen erschüttert mit wieviel Bissigkeit und Rechthaberei hier diskutiert wurde.
Meine Meinung dazu:
Ob ein Konvent aufgelöst werden soll entscheidet tatsächlich die Ordensleitung. Für die betroffenen Schwestern ist das natürlich eine bittere Sache weil sie aus einer mehr oder weniger souveränen Situation heraus nach möglicherweise langen Jahren in ihrem Konvent sich völlig umorientieren müssen und sich in einem anderen konvent einfügen sollen also wieder zum kleinen Rädchen mit viel weniger Entscheidungsfreiheiten und viel mehr Unterordnung zu werden – das ist sehr, sehr schwer und wenn da verständlicherweise in den Betroffenen ein Aufbäumen stattfindet welches vielleicht auch noch durch gewisse Lieblosigkeiten oder gefühllose Aussagen von Oberen verstärkt wurde (was ich aber nict automatisch unterstelle) dann sollte das nicht auch noch von außen durch polemische Diskussionen polarisiert und verstärkt werden. Ich rufe alle an der Diskussion Beteiligten dazu auf für alle Betroffenen um den Heiligen Geist zu beten.
Wir wissen alle daß die Gerechtigkeit dieser Welt unseren Herrn ans Kreuz genagelt hat aber wir wissen auch daß gerade in diesem entsetzlichen Leiden die Liebe Gottes verherrlicht wurde.
Redaktion benachrichtigen
#36   Gotthard   23:13:09 | Samstag, 3. Juni 2006
Berichtigungen
Es wird die Eucharistie gefeiert für die Menschen der Umgebung und die 2 ehemaligen Karmelitinnen.
Der Artikel und auch die Zeitungen wissen nichts von Novizinnen… gäbe es sie, wäre das ein wichtiges Argument gewesen für alle „Unterstützer“.
Redaktion benachrichtigen
#35   Jörg Guttenberger, Köln   02:06:48 | Freitag, 2. Juni 2006
Gotthard: Clownerie
Das Kloster ist de jure aufgehoben, de facto existiert es noch, wie Sie bitte zur Kenntnis nehmen wollen!
Wie Sie wissen, gibt es im Kloster nicht zwei, sondern vier Schwestern. Rebecca hat erst von zwei Novizinnen geschrieben. Als ich die Namen der drei Profeßschwestern genannt habe, hat sie eine Novizin in eine Gastschwester umfunktioniert. Hier sehen Sie doch, Herr Gotthard, wie freizügig und willkürlich hier mit der Wahrheit umgegangen wird!
Es gibt übrigens auch einen berechtigten christlichen Ungehorsam: als auf dem Konzil von Trient die (mailändische) Ambrosiusliturgie verboten werden sollte, hat der damalige Erzbischof von Mailand, Carl Kardinal Borromäus, mit einem Schisma gedroht, woraufhin der Papst den Schwanz eingezogen hat. Trotzdem ist der aufmüpfige Carl Borromäus später heilig gesprochen worden! Also: Widerstand kann sich auch in der Kirche lohnen! Von wegen Kadavergehorsam und preußisches Marschtrittchristentum!
Redaktion benachrichtigen
#34   Elendester Sünder   21:59:42 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Gotthard
Du schriebst: „In der Kirche wird weiterhin Eucharistie gefeiert.“
In Zukunft schreibst du: „In der Kirche wird weiterhin das hl. Meßopfer dargebracht.“ Es wird Zeit, daß du dich daran gewöhnst.
Redaktion benachrichtigen
#33   Gotthard   21:07:21 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Clownerie
Wie wenig glaubwürdig hier vorgegangen wird, zeigt die Tatsache, daß das Kloster mangels Nachwuchses aufgelöst werden soll, und andererseits die Aufnahme von Nachwuchs verboten wird, d. h. das Argument für die Auflösung wird durch Verwaltungsakt künstlich erzeugt!
Das Kloster ist durch die Ordensleitung und die Ordenskongregation aufgelöst. Es existiert nicht mehr!!!!!!
Es gibt noch ein Haus, in dem 2 alte Damen wohnen, die mal zu einem Karmelitinnen-Konvent gehört haben. Diesen alten Damen ist seitens des Bistums sogar Wohnrecht angeboten worden.
In der Kirche wird weiterhin Eucharistie gefeiert.
Aber welcher Normalo spricht bei 2 Schwestern – zumal diesen Alters – von einem lebensfähigen Konvent? Niemand – außer einigen, die diese Clownerie instrumentalisieren wollen
Redaktion benachrichtigen
#32   Jörg Guttenberger, Köln   17:42:19 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Rebecca: Umkehrschluß, Amateurlogik
Ihr Vergleich hinkt ja schon wieder!
Wenn Bischof Musinghoff nach Auffindung einer Männerleiche sich gegen die Ermordung von Männern ausgesprochen hätte, wären Sie als Mitglied der Damenwelt nicht peinlich berührt gewesen wegen des Umkehrschlusses, gegen Ermordung von Frauen hätte besagter Bischof nichts?
Zum Karmelitinenkkloster: es kommt hier vereinsrechtlich nicht auf die kirchenrechtliche Eingliederung in den Konvent durch eine (gegf. ewige) Profess, sondern auf Mitgliedschaft im Verein an, also, ob auch Novitzinen und Dauer-Gastschwestern Mitglied des e.V. im Sinne des Vereinsrechtes sind. Denn aus dem Verein kann man durch einfache Austrittserklärung loskommen, aus einer ewigen Profess natürlich nicht.
Sofern der Verein 3 Mitglieder hat, ist sein Bestand vereinsrechtlich gesichert.
Wie wenig glaubwürdig hier vorgegangen wird, zeigt die Tatsache, daß das Kloster mangels Nachwuchses aufgelöst werden soll, und andererseits die Aufnahme von Nachwuchs verboten wird, d. h. das Argument für die Auflösung wird durch Verwaltungsakt künstlich erzeugt!
Redaktion benachrichtigen
#31   vita   14:22:50 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Weiblicher Unghorsam contra Männlicher Heldenmut
Wenn Nonnen (Frauen) sich wehren, ist das natürlich gleich Ungehorsam. Männer sind dann aber Helden siehe
Philipp Neri Gemeinschaft/ Benediktiner nach altem Ritus als Artikel auf Kreuz.net. :-S
Na, klar. Schon verstanden. :-[
Redaktion benachrichtigen
#30   Markus-Antonius †   10:47:49 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Danke
Aber da vergeht mir der Appetit! :-!
Redaktion benachrichtigen
#29   Gotthard   16:11:19 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Eintopf
Isidor hat einen interessanten Eintopf angerührt…
Redaktion benachrichtigen
#28   Markus-Antonius †   15:59:59 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Ich wehre mich doch
gegen Spalter und Haeretiker! Gegen exkommunizierte Bischöfe, etc.!
Redaktion benachrichtigen
#27   Isidor   12:55:50 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Das ist Wahrheit – Danke Jörg Guttenberger – ORA et CERTA
BRAVO an die Schwestern die IHR Heiligtum wie ein Bollwerk verteidigen !, man muß sagen, müssen – gegen den abgefallenen Klerus !…Es zählt nur noch der schnöde Mammon und die Filetgrundstücke. Das goldene Kalb – dafür gibt man ALLES!
So auch im Bistum Essen unter der Leitung des sog. Bischofs Dr. Felix Genn und seinen ihn umgebenden „Fachleuten“ !
Die Kirchengebäude gehören rechtsmäßig der Gemeinde und auch die zugehörigen Immobilien/Vermögen – zu denen die Diözese keinen rechtlichen Zugriff hat. Das gibt es sogar schriftlich vom Insolvenzverwalter hw. Bischof Dr. Felix Genn.
Durch die „Verdummung“ der sogenannten „Christen“ (die selbst am Abbruch der Kirchen dann mitarbeiten, meistens im KV oder PG-Mitglied – von Glauben keine Spur) ist es ein einfaches das „Fußvolk!“ still zu halten. Zu den Bischofsbesuchen wird die Gemeinde nicht zugelassen. Alles im Geheimen !
Die Gemeinden sollten keinen der Bischöfe oder anderen Mitarbeitern des Generalvikariates mehr Zugang zu den aufzulösenden Kirchen gewähren. Es ist erschütternd – das man heuer die Kirche gegen die EIGENEN verteidigen muß!
Wann ERWACHT endlich das Restchristentum aus dem Schlaf der Lethargie ?
WEHRT EUCH endlich gegen die schlechten Insolvenzverwalter – sogenannte Hirten der „Irreführung!“
ORA et CERTA !
Redaktion benachrichtigen
#26   Guiseppe   10:24:15 | Mittwoch, 31. Mai 2006
„Rebecca vds †“
Was haben Sie gegen „Herrn Jolie“? Was hat er denn Ihrer Meinung nach Schlimmes getan?
Redaktion benachrichtigen
#25   Markus-Antonius †   09:49:15 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Rebecca
Hallo, Rebecca,
ich bin in allem Ihrer Meinung. Machen Sie weiter so. :(3
Redaktion benachrichtigen
#24   Rebecca vds †   01:49:41 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Guttenberger
Besagte Sr. Katharina ist aus einem anderen Kloster ausgeliehen und keine Konventualin des Klosters in Zweifall.
Übrigens: In einem früheren Thread schrieben Sie einmal: Kardinal Groer ist zu rehabilitieren. Gemäß Guttenbergerscher Hobbylogik folgt daraus im Umkehrschluss, dass ALLE SONSTIGEN JEMALS „VERURTEILTEN“ NICHT zur rehabilitieren sind.
Sie sahen: Logik nach Guttenberger. Teil I: Der Umkehrschluss.
Redaktion benachrichtigen
#23   Jörg Guttenberger, Köln   01:25:22 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Rebecca: Gewalt, Karmelitinnen
Der Umkehrschluß ist richtig, Sie versuchen mit viel nichts sagenden Worten ordnungsgemäße Argumente wegzureden! Wenn der Bischof sich gegen jede Gewalt ausgesprochen hätte, wäre alles in Ordnung gewesen. So muß er sich wegen der Einschränkung kritisieren lassen, gegen jegliche sonstige Gewalt nichts einzuwenden zu haben. „Er wird schon seinen Grund haben“ ist Unsinn! Ihre übrigen Vergleiche hinken kräftig!
In dem Kloster leben laut Kreuz.net vom 27.4.2006 die Schwestern Regina (54), Katharina (40), Helena (84) und eine polnische Novizin (23), insgesamt also 3 Profeßschwestern und damit ausreichend zur Weiterführung des e.V.; die Behauptung, es gäbe nur 2 Schwestern, ist also plumpe Unwahrheitsbehauptung.
Zu klären ist, ob die römischen Ordensleitung sämtliche Umstände kennt oder nur die vom Bistum Aachen genannten 2 Schwestern. Ich hoffe, auch kirchliche Verwaltungsakte unterliegen gerichtlicher Billigkeitskontrolle!
Redaktion benachrichtigen
#22   Rebecca vds †   00:39:14 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Evelin
Welcher Rekurs an den Heiligen Stuhl in Ordnung ist, entscheidet immer noch der Heilige Stuhl und nicht Evelin. Wenn Jolie Konzilstexte wirklich als „unsäglich“ bezeichnen darf, dann braucht er ja mein Vorgehen nicht zu befürchten. Wenn sein Verhalten aber nicht ordnungsgemäß ist, hat er erst recht keinen Grund, sich über mich zu beschweren.
@Guttenberger:
Unsinn.
1. Nicht der Bischof ist gegen die Aufnahme neuer Schwestern,sondern die Ordensleitung. Deren Entscheidungen haben die Schwestern zu gehorchen.
2. Das Kloster besteht aus zwei Professschwestern. Novizinnen zählen nicht zum Konvent.
3. Ihr „Umkehrschluss“ ist unlogisch. Wenn Sie sagen: „Ich bin gegen die GRÜNEN“, so heißt das ja auch nicht, dass Sie alle anderen Parteien gut finden. Wenn der Bischof sich gegen Gewalt von rechts ausspricht, wird er dafür wohl einen konkreten Anlass gehabt haben. Dass er deswegen nicht auch noch dazusagt, gegen welche Gewalt er sonst noch ist (Gewalt von links, Gewalt von Scientology, Gewalt von Lefebvrianern, Gewalt von sonstigen Sekten), heißt nicht, dass er diese befürworte. Ihre Argumentation ist perfide, zumal Sie ja sogar zugeben, nicht viel über den Bischof zu wissen. Vielleicht hat er sich ja bei anderer Gelegenheit und anderem Anlass auch gegen Gewalt von links ausgesprochen? Wer weiß… Befremdlich jedenfalls, dass Sie sich solch eine „Schlussfolgerung“ anmaßen.
Redaktion benachrichtigen
#21   Sulpicius   00:29:35 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Rebecca
Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
Redaktion benachrichtigen
#20   Evelin   00:26:04 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Rebecca – Lächerliches Verpfeifen
So, als ob dem zuständigen Diözesanbischof die Tätigkeiten Hw. Jolies für das Priesternetzwerk – welches ihm sicher mehr ein Dorn im Auge ist als einzelne Kommentare auf einer Internetseite – noch nicht bekannt wären! Einfach lächerlich.
Im übrigen: Wenn zwei das Selbe tun, ist es nicht gleiche. Wenn Tradis sich mit Beschwerden an Rom wenden, ist das ein Beitrag zur Wiederherstellung der gestörten Ordnung. Wenn eine Modernistin einen Priester – wegen richtiger Ansichten und gerechtfertigter Äusserungen – versucht, zu verpfeifen (also in hindern will, seine Pflichten zu erfüllen), ist das üble Denunziation.
Wenn jemand seinen Nachbar anzeigt, weil er weiß, dass dieser einen Mord begangen hat, ist das eine gute Tat. Wenn zu Ende der Nazizeit jemand seinen Nachbarn angezeigt hat wegen Hören eines „Feindsenders“ – wobei er wußte, dass darauf die Todesstrafe steht – dann war dies eine verbrecherische Denunziation.
Ihre Aktion fällt unter die Kategorie Denunziation im obigen Sinne. Und von „Tradis“ haben Sie sicherlich noch nie etwas gelernt, das ist nichts als eitle Lüge!
Redaktion benachrichtigen
#19   Rebecca vds †   00:24:58 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Sulpicius
Äh, was wollen Sie mir damit sagen?
Ich weiß, wer Jolies Ordinarius ist. Aber die Person spielt überhaupt keine Rolle. Jolie ist als Katholik ohnehin und als Priester noch umso mehr durch sein Weiheversprechen dem jeweils zuständigen Ordinarius zum Gehorsam verpflichtet.
Lesen Sie mal den Weiheritus, da können Sie noch richtig ‘was lernen! Und wenn Sie die Formulierung gefunden haben: „Ich verspreche Gehorsam, solange es mir in den Kram passt“, melden Sie sich wieder bei mir, okay?
Redaktion benachrichtigen
#18   Sulpicius   00:17:43 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Ordinarius von Jolie?
Ist das nicht dieser?
www.kreuz.net/bookentry.539.html
Redaktion benachrichtigen
#17   Jörg Guttenberger, Köln   00:16:04 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Hausverbot
Die Autoren übersehen eine frühere Auseinandersetzung über das Kloster in Kreuz.net. Hiernach handelt es sich nicht um 2, sondern um 4 Schwestern! Insoweit ist die Berichterstattung schon eimal unredlich.
Ferner wurde dem Kloster die Aufnahme von interessierten Kandidatinnen verboten, damit es wegen Nachwuchsmangels und zu geringem Eigenpersonal aufgelöst werden kann. Damit sind die Argumente für die Auflösung ebenfalls unredlich.
Mons. Musinghoff (oder so ähnlich), Bischof von Aachen, ist mir aufgrund Veröffentlichungen über ihn nicht unbekannt: er hat sich einmal gegen Gewalt von rechts ausgesprochen. Das heißt im Umkehrschluß, gegen Gewalt von links hat er nichts einzuwenden. Richtig wäre eine Ablehnung von jeglicher Gewalt gewesen. Wegen dieses Lapsus hat Mons. Musinghoff damals gehörige und berechtigte verbale Prügel von der Presse bezogen, so u. a. von der Tageszeitung „DIE WELT“.
Redaktion benachrichtigen
#16   Rebecca vds †   00:12:04 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Sulpicius
Ja, so viel habe ich von den Tradis schon gelernt!
Im Übrigen: Hat Jolie etwa etwas zu verbergen?
Redaktion benachrichtigen
#15   Sulpicius   00:10:11 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Hallo Schwester…,
… eifrig beim Denunzieren? :-!
Redaktion benachrichtigen
#14   Rebecca vds †   00:08:36 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Nachdem hier…
…in Windeseile gleich mehrere Kommentare von mir gelöscht worden sind, darunter auch einer, in dem ich an hand von Zitaten des Herrn Jolie seinen Ungehorsam gegenüber der kirchlichen Lehre nachweise, gehe ich davon aus, dass Jolie unmittelbar zur Redaktion von kreuz.net gehört bzw. eng mit dieser zusammenarbeitet.
Ich habe zum Glück alle Kommentare von Jolie und von mir gespeichert und sie bereits dem Ordinarius des Herrn Jolie, dem er den priesterlichen Gehorsam gelobt hat, sowie dem Apostolischen Nuntius in Deutschland weitergeleitet.
Da auch Jolie selbst große Sympathie für die Anonymität der Redaktion empfindet (hat er auch schon mal hier geschrieben, aber das suche ich jetzt nicht heraus), wird er auch nichts dagegen haben, dass ich ihm meine Identität ebenfalls nicht preisgebe.
Redaktion benachrichtigen
#13   Sulpicius   23:54:01 | Dienstag, 30. Mai 2006
Ja, lieber Herr Gotthard
Altersstarrsinn
Und Sie meinen, Sie leiden nicht daran… :-)
Redaktion benachrichtigen
#12   Gotthard   23:42:30 | Dienstag, 30. Mai 2006
Altersstarrsinn
Es ist schon interessant, wie auf dieser Seite der altersstarrinnige Versuch zweier Schwestern, ihr gestorbenes Kloster zu erhalten, als heroischer Kampf 2er Frauen gegen ein rigoroses Bistum und eine dumme Ordensleitung dargestellt wird.
1. Dieser Karmel ist TOT … jeder bemühe bitte die Suchfunktion, um die vielen Artikel über dieses Kloster und seine angebliche Lebensfähigkeit zu verfolgen.
HEUTE sind es – laut Kommentar 2 Schwestern!!!!!!!!!!
Die Karmelitinnen haben Ordensregeln … und auch eine Ordensleitung … die Gelübde wurden auf die Ordensregel abgelegt, oder etwas nicht?
Die dumpfbackige Unterstellung, das Bistum Aachen wolle durch den Verkauf des Anwesens eine dubiosen Gewinn erzielen, ist dermaßen schwachsinnig, wie es nur schwachsinnig sein kann.
Wer nicht Eigentümer einer Immobilie ist, kann durch einen Verkauf keinen Gewinn erzielen.
Welche Tradi-Gemeinschaft lauert eigentlich schon auf dieses Anwesen?
Redaktion benachrichtigen
#9   Toby   18:11:36 | Dienstag, 30. Mai 2006
Feindbilder und Klischees
Warum ausgerechnet die liberalen Vertreter der geschwisterlichen Dialogkirche immer wieder Feindbilder und Klischees bedienen zu müssen glauben, hat mir noch niemand erklären können
Redaktion benachrichtigen
#8   aphrodite †   17:46:26 | Dienstag, 30. Mai 2006
coole aktion!!!!!!!
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#7   Abu   17:37:27 | Dienstag, 30. Mai 2006
Ew. Sr. Rebecca, mit Verlaub:
Sie klangen schon ein wenig aufgebracht wegen der zwei Schwestern.
Aber Sie haben natürlich vollkommen recht, Gehorsam einzufordern. Eine sehr gute Einstellung!
Mein Einwurf rührte daher, daß ich mir jedoch noch viel mehr bei dogmatischen und liturgischen Abweichungen eine mitschwesterliche Gehorsamsermahnung wünschte!
Das Problem hier kann die Leitung aussitzen, die anderen aber bringen üble Frucht.
Redaktion benachrichtigen
#6   Rebecca vds †   17:24:21 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Abu: Wer regt sich auf?
Wer regt sich denn hier auf? Die Auflösung eines Mini-Klosters ist ein ganz normaler kanonistischer Vorgang, für den – je nach Status der Gemeinschaft – Ortsbischof und/oder Ordensleitung zuständig sind. Die haben ihre Entscheidung gefällt. Die einzige Aufregung geht nun von zwei ungehorsamen Nonnen aus, und eine Bande kampfeslustiger Leute – darunter vermutlich irgendein „Redakteur“ von kreuz.net, der so wie seine Kollegen zu feige ist, seinen Namen zu nennen – macht daraus eine Hetzkampagne gegen den Bischof von Aachen. Dabei wäre die Lösung so einfach: Statt Unterstellungen einfach Gehorsam und Vertrauen in die kirchlichen Autoritäten, in diesem Fall Bischof und Ordensleitung. Schon gäbe es überhaupt keinen Grund mehr zur Aufregung.
Redaktion benachrichtigen
#5   Abu   17:16:43 | Dienstag, 30. Mai 2006
Du meine Güte!
Als ob es nichts schlimmeres gäbe als zwei widerborstige Nonnen, die ihr Kloster erhalten wollen!
Kirchen-/vereinsrechtlich wird die Sache ihres Weges gehen, aber wenn man sich einmal überlegt, welcher feministische und modernistische Greuel über manches Kloster hergefallen ist, wo kein Mensch sich empört hat, wo kein Bischof und kein Oberer geschrien hat, wo man immer nur weggesehen hat, dann kann man wirklich nur den Kopf schütteln über die Aufregung wegen der zwei Nonnen!
Redaktion benachrichtigen
#3   Schnabeltierkönig   16:14:07 | Dienstag, 30. Mai 2006
FRECHHEIT!
Die Schwestern sollen gefälligst gehorchen, so wie es sich für Ordensschwestern gehört!
Redaktion benachrichtigen
#2   stat crux   16:07:46 | Dienstag, 30. Mai 2006
Widersetzlichkeit
war S.E. Ottaviani allerdings unsympathisch.
Redaktion benachrichtigen
#1   ottaviani   16:05:08 | Dienstag, 30. Mai 2006
die schwestern
sind mir äißerst sympatisch
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Zürcher FranziskanerWas hat der Engel des Herrn mit dem Muezzin zu tun? Orden„Man muß uns in Ketten abführen“ OrdenThomas von Aquin: Vorsicht OrdenRömische Anerkennung Orden„Klar, daß dieses Fladenbrot unglaublich bröselt“ Orden„Die Schwester? – Die ist häßlich und fett“ OrdenVom Kloster in den Kerker OrdenDie Jesuiten im freien Fall OrdenKardinal und Kartäuser OrdenStellen sich die Neokatechumenalen taub? OrdenEndgültig? OrdenKeine Korrektur – im Gegenteil – eine Bestätigung OrdenExklusiv: Das Schreiben im Original OrdenDas Neokatechumenat wurde in liturgischen Fragen ermahnt OrdenVatikanisches Dokument mit Pferdefuß
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net