Die kleine klerikale Gemeinschaft St. Philipp Neri in Berlin, die der Alten Messe verpflichtet ist, steht vor einer Existenzbedrohung. Ihr droht die bisher von den Mitgliedern des Institutes betreute Kirche zu verlieren.
(kreuz.net, Berlin) „Das Institut St. Philipp Neri in Berlin hat bisher die Raten auf den Kaufpreis von
450.000 € für die ideal geeignete St. Afra-Kirche nicht wie vereinbart aufbringen können“ – erklärte
der Gründer des Institutes, Pater Gerald Goesche, auf der Webseite des Institutes.
Sankt Afra ist eine
schöne neugotische Kirche in Berlin-Wedding im Zentrum der deutschen Bundeshauptstadt. Die Kirche soll
dem Institut vor zwei Jahren durch den persönlichen Einsatz des damaligen Kurienkardinals Joseph Ratzinger
vermittelt worden sein.
In dem Gotteshaus fanden in den letzten zwei Jahren mehrere Priesterweihen, Taufen
und Erstkommunion im Alten Ritus statt.
Schon länger machten sich in der jungen Gemeinschaft Finanz-
und Personalprobleme breit. Deshalb erhielt das Institut kürzlich für den heutigen 31. Mai die fristlose
Kündigung.
Dennoch findet heute – und auch in absehbarer Zeit – keine Schlüsselübergabe und Räumung
der Gebäude statt. Ein Spendenaufruf des Instituts konnte in den letzten 10 Tagen eine große Summe auftreiben
und die Schließung abwenden.
Man verhandle mit dem Besitzer der Kirche – der deutschen Provinz der Schwestern
der Heiligen Elisabeth – und deren Finanzberatern – erklärt Propst Goesche in einer Stellungnahme vor
‘kreuz.net’: „Wir suchen einen Weg, die St. Afra Kirche und das Institut dauerhaft in Berlin zu erhalten.“
„Trotz der angespannten finanziellen Lage verstehen wir auch die Nöte der Schwestern und bemühen uns
aufrichtig um eine freundschaftliche und christliche Lösung aller Probleme.“
Von einem potentiellen
Käufer der Kirche mit den dazugehörigen Räumen sei derzeit noch nichts bekannt.
Die Entstehung des
jetzt in seiner Existenz bedrohten Institutes ist sehr eng an die Person ihres Gründers geknüpft.
Hw.
Gerald Goesche kam Anfang der 90er Jahre in der südfranzösischen Benediktinerabtei ‘Le Barroux’ mit
der Alten Messe in Kontakt.
Nach seiner Promotion an der von den Jesuiten geführten, päpstlichen Universität
Gregoriana in Rom wurde er von seinem Heimatbistum Aachen für den Dienst in der Diözese St. Pölten
freigestellt.
Dort war er zwei Jahre lang Pfarrverweser in der niederösterreichischen Gemeinde Blindenmarkt.
In diese Zeit fiel auch der Aufbau des Mutterhauses der Ordensgemeinschaft der ‘Servi Jesu et Mariæ’,
die in Blindenmarkt beheimatet ist.
Schließlich mußte Pfarrer Goesche seine Gemeinde verlassen. Er
wechselte zur Priesterbruderschaft St. Pius X. Sechs Jahre lang arbeitete er für die Piusbruderschaft
in Berlin und baute dort an einer neuen Niederlassung mit Kirche und Priorat.
Im August 2002 flog Hw.
Goesche zur Bischofsweihe von Mons. Areas Rifan von der Apostolischen Administratur des Heiligen Pfarrers
von Ars im nordostbrasilianischen Campos. Diese Bischofsweihe markierte die Rückkehr der Diözese Campos,
die bisher mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. zusammenarbeitete, unter die Flügel des Vatikan.
Am Abend des Weihetages sprach Hw. Goesche mit dem Präsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia
Dei, Dario Kardinal Castrillon Hoyos. Der Kardinal versprach dem Priester, bei der Gründung eines neuen
Institutes behilflich zu sein.
Als Hw. Goesche dem Kardinal im Februar 2003 zwei Diakone und zwei Seminaristen
vorstellte, hielt Kardinal Castrillon sein Wort. Die vier Kandidaten hatten zwei Monate zuvor das Seminar
der Piusbruderschaft verlassen.
Das Ziel der Gruppe war, in Berlin eine Oratorium des Heiligen Philipp
Neri mit dem überlieferten Ritus zu gründen.
Bereits im Mai 2004 enthielt das Institut – entgegen den
üblichen kirchenrechtlichen Bestimmungen – mit nur fünf Mitgliedern die Anerkennung als Gesellschaft
des apostolischen Lebens päpstlichen Rechts.
Nun steht das Institut vor einer existenzbedrohenden, personellen
und finanziellen Situation.
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62 Lesermeinungen
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#62 Gotthard 19:28:15 | Dienstag, 21. November 2006
aus dem Schneider? Welche neuen Entwicklungen gibt es in Berlin? Das Interesse scheint absolut erlahmt
zu sein … oder ist dieses Institut aus dem Schneider?
@ bernado Außer: Die Liturgischen Bücher von 1962 zu verwenden. Falls er es privat für sich macht wird
es niemanden interessieren. Auch wenn er es für eine Gruppe macht nicht. Außer: Keine Kommunionhelfer
zu beschäftigen. Ja, nur leider wollen die meisten das ja auch. Außer: Auf Messdienerinnen zu verzichten.
Ist schwer begründbar. Außer: Kommunionkinder selbst zu unterrichten. Kann ihm keiner verbieten. Dem
entsprechenden Pfarrer fehlt das Durchsetzungsvermögen. Ersatzweise könnte er zumindest 2 x 2 Stunden
selber geben. Außer: Unwillen wegen unendlicher Sitzungen zu zeigen. Der Vorteil an den neuen pastoralen
Strukturen: Die Anwesenheit des für 7 Pfarreien zuständigen Pfarrers wird vom PGR gar nicht mehr erwartet.
Ergo kommt er auch nicht. Kenne einige, die das so machen. Außer: Die Katechese auf den Katechismus zu
gründen. Kann ihm auch niemand verbieten. Notfalls subtile Methoden anwenden
@Bernado Was wollen Sie eigentlich? Es ist klar, daß das Verbot des Erzbischofs reine Willkür war und
nichts damit zu tun hatte, daß die Potsdamer Gläubigen ja nahe genug an Berlin-Gesundbrunnen wohnen.
Ich bin gern bereit, mit jedem beliebigen User dieses Forums die Strecke Potsdam, sagen wir Bassinplatz,
bis Kirch St. Afra in praxi abzufahren, da wird sich ja zeigen, welche Angabe der Realität näher kommt,
meine realistische oder ihre „theoretische“. Es ist völlig richtig, daß im Einzugsbereich von St. Afra
1000e Katholiken wohnen. Das ändert ja nchts an den „Geburtsgebrechen“ des Instituts und den Mißständen
in unserer Erzdiözese, die Sie anscheinend nicht kennen oder klein reden wollen.
„Judas- äh Petrusbruderschaft??“ Was ist denn das für ein Denken? Petrus heute sei Judas?? Weil die
Päpste das ancien regime „verraten“ haben? Genau das meinte Paul VI. am 11.10.1976 mit dem „absolut falschen“
Begriff von Tradition, den die SSPX in der Kirche einführen wolle. Eine Lehrverurteilung zielt darauf,
bestimmte Lehren, die zu bestimmten Zeiten vorgetragen wurden, zu verurteilen. Die Zensuren des Syllabus
weisen bestimmte Lehrsätze zurück, aber sie lehren nicht das „Gegenteil“. Wer jeweils den Gegen-Satz
bildet, leitet die Lehre aus den Urteilen über die Irrlehre her, anstatt aus der Tradition selbst. Das
führt auf den Holzweg. Wenn ich den Satz verurteile „MK28“ dann lehre ich weder „Anti-MK28“ noch „KM82“.
Der Syllabus ist KEIN antikommunistisches Manifest und auch kein kommunistisches Antimanifest. Er ist
eine Zusammenstellung von Zeitirrtümern. Die Kirche KANN ihre Identität nicht allein auf einen Gegenentwurf
zu den Syllabus-Sätzen 15-18 und 77-80 stützen, weil sie die Braut Christi ist, des Königs, dessen
Herrschaft übernatürlichen Charakters ist, also weder der Stütze durch ein Regime bedarf noch durch
ein Regime gestützt werden kann. Diesbezüglich hat die Kirche dazugelernt aus den Erfahrungen des 20.
Jh. und diese „Lektion“ lernen müssen. Gott will es.
@benedikt Sie schrieben: „Außerdem behaupte ich mal, dass kein kirchlicher Amtsträger mehr Freiheiten
hat als ein Pfarrer. Rom ist weit, er steht nicht in einem Fokus der Medien, des Nuntius, der röm Kleruskongregation
und ist außerdem wegen des Priestermangels praktisch unersetzbar. Deshalb kann sich ein Pfarrer heute
eigentlich alles erlauben,“ Außer: Die Liturgischen Bücher von 1962 zu verwenden. Außer: Keine Kommunionhelfer
zu beschäftigen. Außer: Auf Messdienerinnen zu verzichten. Außer: Kommunionkinder selbst zu unterrichten.
Außer: Unwillen wegen unendlicher Sitzungen zu zeigen. Außer: Die Katechese auf den Katechismus zu gründen.
…
Antikommunismus Angesichts der Staatsquote in Dtl und Aktionen wie einem Antidiskriminierungsgesetz würde
ich mich über eine klar antikommunistische Kirche sehr freuen. Was haben denn die hohe deutsche Staatsquote
und das dringend notwendige AntiDiskriminierungsGesetz mit Kommunismus zu tun?
@ Evelin @ Benedikt: Ich nehme einmal an, Pfr. Goesche wollte sein eigener Chef sein. Rein weltlich gedacht:
Wer möchte das nicht, wenn die Möglichkeit dazu besteht? Ja, wenn es so ist („rein weltlich gedacht“),
dann wäre das kein wirklich Gutes Zeugnis für den Pfarrer. Außerdem behaupte ich mal, dass kein kirchlicher
Amtsträger mehr Freiheiten hat als ein Pfarrer. Rom ist weit, er steht nicht in einem Fokus der Medien,
des Nuntius, der röm Kleruskongregation und ist außerdem wegen des Priestermangels praktisch unersetzbar.
Deshalb kann sich ein Pfarrer heute eigentlich alles erlauben, und einige nutzen das aus. Was man da zu
hören bekommt…unfassbar.
@ stat crux: Lefebvre hat recht! sc schrieb: In der Pastoralkonsitution vermisste er eine explizite Verurteilung
des Kommunismus (die heute im Text peinlich erschiene) und DH hat er leider nicht kapiert, weil er den
Syllabus nicht als kontradiktorische Lehrverurteilung verstand, sondern als Grundriss einer „konträren“
Weltanschauung. 1. Wenn in den 60er Jahren die Kirche zur Welt spricht, sie nicht den seinerzeit größten
Feind des Christentums, den Kommunuismus, einfach unterschlagen kann, sollte eigentlich auch für den
fanatischsten Konzilsanbeter klar sein. Im übrigen weiß ich nicht, weshalb angesichts der der derzeitigen
Weltlage eine Warnung vor einem totalen materialistischen Staat (=Kommunismus) falsch sein könnte. Angesichts
der Staatsquote in Dtl und Aktionen wie einem Antidiskriminierungsgesetz würde ich mich über eine klar
antikommunistische Kirche sehr freuen. 2. Der Syllabus ist der Grundriß einer konträren Weltanschauung.
Er ist die magna charta der Gegenrevolution, und er definiert die Prinzipien, nach denen auch ein heutiger
Konservatismus aufgebaut sein muß. Lesen Sie Schmitt oder Strauss, und sie werden feststellen, daß diese
durchaus in der Tradition des Syllabus stehen. Und zumindest Strauss ist für den heutigen Konservatismus
enorm relevant.
„J’accuse le concile“ Lefebvre hat nur Dignitatis humanae und Gaudium et spes nicht unterschrieben. In
der Pastoralkonsitution vermisste er eine explizite Verurteilung des Kommunismus (die heute im Text peinlich
erschiene) und DH hat er leider nicht kapiert, weil er den Syllabus nicht als kontradiktorische Lehrverurteilung
verstand, sondern als Grundriss einer „konträren“ Weltanschauung. Gravierende Fehlsicht, die sich bis
ins Detail bemerkbar macht: Schon der Buchtitel der Lefebvreschen Konzilsstellungnahmen knüpft an die
Affäre Dreyfus an. So sehr ist das Ganze frz. Innenpolitik. Daraus wird noch eine Spaltung zwischen frz.
und dt. Integralisten erwachsen. Denn die Geschichte und Politik beider Länder ist zu verschieden, um
ein der Politik unterworfenes „Dogma“ tragen zu können.
@MK28: Frage eines einfachen Christen Wie sehr müßte eigentlich der Heilige Geist die Katholische Kirche
im Stich gelassen haben, wenn 5 Päpste und über 2000 Bischöfe in die Irre gegangen wären und nur ein
Erzbischof die Wahrheit bewahrt hätte? Wenn diese Annahme stimmen würde, wer wäre dann die Instanz,
die zu entscheiden und zu verkünden befugt wäre, wer von den beiden Seiten recht hat?
@ Konrad EB Lefebvre hat unterschrieben – und konsequent das M1965 gebraucht. Als er erkannte, daß SC
schlecht ist, ist er zu M1962 zurückgekehrt. Das ist Konsequenz und Einheit von Bekenntnis und Tat. Das
Konzil ist als Pastoralkonzil fehlbar. Und es hat gefehlt. Das Problem ist nicht der Fehler, das Problem
ist die mangelnde Bereitschaft zu Buße und Umkehr. Lefebvre ist umgekehrt, und das macht ihn mE authentischer
als irgendwelche Schlaumeier, die schon immer alles gewußt haben.
Selbst wenn es vorkonziliare Verfahrensordnungen des Hl. Offiziums noch geben würde, bedeutete es dogmatische
Schwerstarbeit, aus den Lefebvre’schen statements die eigentlichen Häresien herauszuarbeiten und in einzelnen
Sätzen zusammenzufassen. Denn wer zu 98% dieselbe Terminologie benutzt, sogar die unbedingte Treue zur
„Überlieferung“ ständig beschwört, macht es der Wahrheit sehr, sehr schwer. Aber an einigen Punkten
springt der Irrsinn doch ins Auge: Zum Bsp. im Anhang zum Bischöflichen Manifest vom 21.11.1983 (wieder:
„Mariä Opferung“), Nr. 4: „Die absolute Gewalt des Papstes“. In einem ersten Schritt interpretiert Lefebvre
das Papstamt totalitär (unter falscher Berufung auf Pastor aeternus), um dann aus der Zurückweisung
des „Führerprinzips“ durch das II. Vatikanum (im Einklang mit der Tradition) eine Widerstandspflicht
(!) gegen solche Päpste herzuleiten, die keine totalitäre Auffassung vom Papsttum vertreten. Tatsächlich
gibt es in der gesamten Kirchengeschichte aber nicht eine einzige „Autorität“, die ein Papsttum im Sinne
des Führerprinzips legitimieren könnte. Nicht im geringsten. Das „Manifest“ erhebt den Gehorsam gegenüber
einem virtuellen Führer-Papst aber zum „elementaren Moralprinzip“. Abwegig.
Hochmütig oder demütig @ zwobbel Sie haben wieder Recht. Hochmütig ist das Verlangen, Texte des Konzils
zu korrigieren, nicht der Wunsch nach Zelebration des tridentinischen Messritus und Aufhebung der Exkommunikation.
Aber gerade die Demut (das Gegenteil von Hochmut) fehlt bei S.Ex. Bischof Fellay und seiner Truppe. Das
macht eine Einigung fast unmöglich. Es hat eben doch der Satan die Hand im Spiel. @ MK28 Erzb. Lefebvre
hat selbst SC unterschrieben!
SC und Alte Messe Konrad schrieb: Man muss das II.Vat. Konzil nicht lieben und bejubeln, aber respektieren
Dann respektiert doch mal, daß SC die Veränderung der Messe (M1962) anordnet Einige Beispiele: Der Meß-Ordo
soll so überarbeitet werden, daß […] die fromme und tätige Teilnahme der Gläubigen erleichtert werde.
Deshalb sollen die Riten […] einfacher werden. Was im Lauf der Zeit verdoppelt oder weniger glücklich
eingefügt wurde, soll wegfallen. Einiges dagegen, was durch die Ungunst der Zeit verlorengegangen ist,
soll, […] wiederhergestellt werden. In 51 kommt die neue Leseordnung, in 53 die Fürbitten etc. Das
sich SC auf den Römischen Ritus bezieht, ist eindeutig und wird von keinem ernsthaften Theologen bestritten.
Also, ihr „Der Text-ist-gut-Jubler“: Das Konzil will eine – grundlegende – Liturgiereform bezogen auf
die Messe. Und FSSP und Co machen diese nicht mit, erklären aber, SC sei ein guterText. Irgendwie paßt
das nicht.
Forenteilnehmer sind nicht die offizielle Leitung der FSSPX sondern hochmütige Bedingungen diktieren.
Naja ich finde die Forderung nach offizieller/öffentlicher Anerkennung der Tatsache, daß der alte Ritus
nie verboten war, nicht hochmütig, sondern legitim und nötig. Zu diktieren haben die natürlich nichts.
Sie müßten bitten. Das erfordert Demut. Auch die Aufhebung der Exkommunikation zu wünschen ist in Ordnung,
wenn der Standpunkt vertreten wird es liegt gar kein Schisma vor. Dann könnten die Ortsbischöfe den
diversen Patres auch endlich Jurisdiktion erteilen. Und dann muß sowohl über pastorale Fehlentwicklungen
gesprochen werden als auch über schlechte Formulierungen in vat. Dokumenten. Und dann müssen wirkliche
Korrekturen durchgeführt werden
Danke Zwobbel! für dieses wirklich geistliche Wort. Danke allen Patres der FSSP für Ihre Treue zur Kirche,
zur hl. Liturgie und zum Hl.Vater. Die Patres der FSSPX sind dagegen zu bedauern. Sie befinden sich kirchlich
und kirchenrechtlich im Niemandsland solange sie ein gültiges Konzil derart vehement ablehnen. So kann
man nicht katholisch sein, so kann man keinen Segen haben, so ist man und bleibt man eine Sekte von Besserwissern,
von „Katharern“, die aber in ihrem Glauben und Tun alles andere als „rein“ sind. Die Tür war offen nach
der Audienz für B. Fellay im August, aber man wollte sie nicht durchschreiten, sondern hochmütige Bedingungen
diktieren. Man muss das II.Vat. Konzil nicht lieben und bejubeln, aber respektieren und im Lichte der
Tradition verstehen. Dazu ist FSSPX entweder nicht willens oder aufgrund von rechthaberischer Verblendung
nicht in der Lage. Es war wohl ein Fehler, dass Rom im Hl. Jahr 2000 der FSSPX eine Wallfahrt erlaubt
hat.
Keinen Pappkameraden aufbauen Ich finde es absurd und entlarvend, wenn sich manche hier einen Pappkameraden
aufbauen müssen. Wer in der FSSP bejubelt bitte das Vat.II.? Wer dort möchte gerne den neuen Ritus feiern?
Welche Gläubigen der Indultgemeinschaften denken oder reden so? Es ist viel mehr so, daß wir an der
Krise der Kirche leiden, aber die Braut Christi nicht verlassen! Nicht können und nicht wollen. Wir versuchen
ihr beizustehen anstatt zu hetzen und sie im Stich zu lassen. Zur Liebe zur Kirche gehört auch die Treue,
in guten wie in schlechten Tagen. Es ist sehr gefährlich, wenn sich einer für besser, katholischer,
gläubiger, frömmer o.ä. hält. Ich sagte es bereits: Liebe siegt im Opfer, nicht in der Empörung.
Und was die FSSP betrifft: damals waren es knapp 30 Personen die angeblich nichts besseres zu tun hatten,
als die kleine Gemeinschaft der sie entstammten zu schwächen. (In Wirklichkeit sahen die größere Wichtigkeit
in der großen Gemeinschaft zu bleiben in die sie getauft waren.) Heute sind es über 300 Personen in
der FSSP. Was haben denn die über 90%, die seit dem dazu kamen, mit einer herbei geredeten Schwächungsabsicht
zu tun? Diese Männer sehen dort die richtige Gemeinschaft die sie für ihre priesterliche Identität
suchen. Das ständige Faseln von der Bosheit im Hinterkopf, läßt auf die Gedanken derer schließen,
die sie dem anderen unterstellen.
@Gotthard – besser ist es doch ein Wanderer in der Welt zu sein wie die so abschätzig gennannten „Pius-Sektierer“
als als Wanderer in glaubensmäßigen Wald des Irrtum’s oder? Gotthard, es ist nie zu spät umzukehren
und zu bereuen jemals auf dem Irrglauben bestanden zu haben – mach’ es doch einfach!
Wanderer zwischen den Welten Wenn 500.000 Katholiken 1 EUR spenden würden, wäre man aus dem Schneider.
Ich frage mich warum? Wenn ein Pfr Goesche meint, sich „kirchlich selbständig“ machen zu müssen, soll
er das doch tun. Seine bisherige Vita lockt nicht gerade die Menschen an… warum begibt er sich nicht
wieder unter den Mantel seiner Heimatdiözese und nutzt eine Krankmeldung zur eigenen Selbständigkeit,
wie vor zuvor zur jahrelangen Arbeit für die Pius-Sektierer? Gerald Goesche – ein Wanderer zwischen den
Welten!
@artois Sie schrieben: „Von Potsdam nach Berlin-Gesundbrunnen oder Berlin-Prenzlauser Berg sind im Übrigen
ca. 1,5 h Fahrt.“ Es macht eigentlich wenig Sinn, sich mit Lügnern und Verleumdern auseinanderzusetzen,
die entschlossen sind, anderer Leute Ruf zu ruinieren. Aber für die Mitleser, die nicht wissen, woran
sie sich halten sollen, möchte ich hier eine der wenigen Tatsachenbehauptungen, die leicht überprüfbar
sind, zur Überprüfung anbieten: Das folgende Link zeigt einen Fahrplanauszug reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn?ld=212.52&seqn…
für die Strecke Potsdam HBF – Gesundbrunnen. Daraus ist zu ersehen, daß auf dieser Strecke an einem
Sonntagvormittag innerhalb einer Stunde 6 Verbindungen angeboten werden, von denen die schnellste 40 und
die langsamste 44 Minuten dauert. Werktags geht es sogar in 39 Minuten. Freilich hat man von Gesundbrunnen
bis zu St. Afra noch mal 8 Minuten Fußweg, und in Potsdam wohnen auch nicht viele in der Nähe des etwas
außerhalb der Stadt gelegenen Bahnhofs – so what. Von meiner Wohnung in Charlottenburg bis zur Kirche
St. Afra sind es bei günstigem Anschluß von der U- auf die S-Bahn 35 Minuten – von Haustür zur Haustür,
mit Fußwegen. Im ungünstigsten Fall sind es 10 Minuten mehr. Ich denke, daß in einem 45-Minuten Umkreis
um St. Afra an die 3 Mio Menschen leben, von denen freilich nur etwa 10 Prozent wenigstens nominell katholisch
sind.
Spenden Freundeskreis St. Philipp Neri e.V. Kontonummer: 6002557019 Bankleitzahl: 370 601 93 Pax-Bank
e.G. Berlin Wenn 500.000 Katholiken 1 EUR spenden würden, wäre man aus dem Schneider. Bei 24 Millionen
Gläubigen in Germania müßte das zu schaffen sein. :)3
@Bernardo Goesche wurde nach Potsdam eingeladen, er wäre gerne gekommen, der EB hat’s verboten. Von Potsdam
nach Berlin-Gesundbrunnen oder Berlin-Prenzlauser Berg sind im Übrigen ca. 1,5 h Fahrt. Vielleicht informieren
Sie sich erst einmal über die Gegebenheiten. Nach Berlin-Dahlem (FSSPX) auch nicht viel weniger. Doch
da trauen sich sehr viele Verängstigte bzw. Anhängige eh nicht hin. Die Rechenkunststücke der „Stimme“
sind keine Rechenkunststücke sondern eine Schätzung, die der Realität recht nahe kommen dürfte. Fakt
ist, daß das IPN auf dem letzten Loch pfeift, total überschuldet ist und nach allen normalen kaufmännischen
und wirtschaftlichen Überlegungen an Irrsinn grenzt. Daß der EB die Tradition haßt, ist in zahllosen
Meldungen und Informationen aus den letzten 15 Jahren ausreichend dokumentiert, informieren Sie sich doch
einfach mal über die Verhältnisse bei der Indult-Messe und vieles andere.
@Romulus • Die vier von Erzbischof Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe(Bernard Fellay, Bernard
Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert. Haben Exkommunizierte
noch eine von uns Gläubigen zu befolgende Authorität? • Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester
sind wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert. Handeln diese suspendierten Priester
dann nicht ungehorsam, wenn sie weiter als Seelsorger wirken oder dürfen sie das kirchenrechtlich?
Warum wechselten die Ex-FSSPX-Priester nicht in ihre Heimatdiözesen? @ Giuseppe: Sie, MK28, schrieben:
„Eine FSSP gibt es eben nur, weil man die FSSPX schwächen wollte.“ Eine dreiste Aussage, wie sie aber
in Kreisen beleidigter Lefebvre-Anhängern typisch ist. Um die FSSPX ging es bei der Gründung der FSSP
im Juli 1988 ganz bestimmt nicht. Mehrere Priester waren eben mit dem schweren und schwerwiegenden Ungehorsam
und Bruch Erzbischof Lefebvres gegenüber dem Papst (Weihe von vier Priesters zu Bischöfen ohne Erlaubnus
des Papstes) eben nicht einverstanden. Gut, nehmen wir das einmal so an (ich glaube auch nicht, dass die
FSSP-Gründer böswillig handelten, ich meine falsch und nicht ausreichend überlegt, aber nicht böswilllig).
Warum sind dann also die so „treuen“ Ex-FSSPX-Priester und FSSP-Gründer nicht in den Diözesandienst
ihrer jeweiligen Heimatdiözese gewechselt, wo sie den von ihnen ja anerkannten NOM hätten zelebrieren
können und V2 bejubeln nach Herzenslust? o^/ Um in voller Einheit mit dem Hl. Vater zu sein, hätte das
ja genügt! Warum also dann eine eigene Priesterbruderschaft St. Petrus? ?:) @ Benedikt: Ich nehme einmal
an, Pfr. Goesche wollte sein eigener Chef sein. Rein weltlich gedacht: Wer möchte das nicht, wenn die
Möglichkeit dazu besteht? Der Gatte der Evelin
Sacrosanctum Concilium Athansasius1957 schrieb: Ich kann mich nicht erinnern, daß dort explizit der lateinische
Ritus von 1962 genannt worden ist. Das Konzilsdekret über die Liturgie sagt auch nichts von der Abschaffung
des bis dahin bstehenden Ritus und der Einführung eines neuen.
Ein paar sachliche Klarstellungen Das Mitteilungsblatt der FSSPX bringt in seiner aktuellen Ausgabe Juni
2006 ganz klar auf Seite 19 / 20 die rechtliche Situation der FSSPX: Ich zitiere: • Die vier von Erzbischof
Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe(Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson
und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert. • Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind
wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert. Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft
St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten: • Es handelt sich um katholische Gläubige, die wenn
sie keine aus drücklichen Akte gesetzt haben die römisch katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
• Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein
Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation. • Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft
St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehenund dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die
Exkommunikation zu. Zitat Ende! Der letzte Absatz trifft auf unsere Tradis (Marcel, Gatte der Evelin,
Athanasius) hier zu, die ständig von V2 Kirche usw. reden.
@ Evelin Ich persönlich habe nichts gegen das Institut des hl. Phil. Neri, verstehe aber nicht, warum
Gösche nicht gleich zur FSSP gegangen ist. So eine Vielzahl an diversen Priestergemeinschaften ist eine
Nummer zu groß für die Traditionsanhänger im deutschen Sprachraum. Das sind in der Tat Fragen, die
diskussionswürdig sind. Kennt jemand die Motive von Hw. Gösche?
@ marcel und MK28 könntet Ihr mir bitte die Stellen in SC genau sagen, auf welche Ihr Euch bezieht? Ich
kann mich nicht erinnern, daß dort explizit der lateinische Ritus von 1962 genannt worden ist. Dort steht
nämlich: III. Die Erneuerung der heiligen Liturgie 21. Damit das christliche Volk in der heiligen Liturgie
die Fülle der Gnaden mit größerer Sicherheit erlange, ist es der Wunsch der heiligen Mutter Kirche,
eine allgemeine Erneuerung der Liturgie sorgfältig in die Wege zu leiten. Denn die Liturgie enthält
einen kraft göttlicher Einsetzung unveränderlichen Teil und Teile, die dem Wandel unterworfen sind.
Diese Teile können sich im Laufe der Zeit ändern, oder sie müssen es sogar, wenn sich etwas in sie
eingeschlichen haben sollte, was der inneren Wesensart der Liturgie weniger entspricht oder wenn sie sich
als weniger geeignet herausgestellt haben. Bei dieser Erneuerung sollen Texte und Riten so geordnet werden,
daß sie das Heilige, dem sie als Zeichen dienen, deutlicher zum Ausdruck bringen, und so, daß das christliche
Volk sie möglichst leicht erfassen und in voller, tätiger und gemeinschaftlicher Teilnahme mitfeiern
kann. Zu diesem Zweck hat das Heilige Konzil folgende allgemeinere Regeln aufgestellt… ex Sacrosanctum
concilium www.stjosef.at/konzil/SC.htm
Man kann es ja auch so formulieren Die Bischofsweihen von EB Lefebvre 1988, die ich für gut heiße, waren
doch für manche ein zu gewagter Schritt, sodass sich eben die FSSP bildete. Wenn die Gegensätze zu unüberbrückbar,
soll man getrennte Wege gehen. Man wird sehen, was dabei herauskommt. Ich persönlich habe nichts gegen
das Institut des hl. Phil. Neri, verstehe aber nicht, warum Gösche nicht gleich zur FSSP gegangen ist.
So eine Vielzahl an diversen Priestergemeinschaften ist eine Nummer zu groß für die Traditionsanhänger
im deutschen Sprachraum. In den USA oder in F ist das ein bisschen anders. Die diversen traditionsausgerichteten
Mönchs- und Nonnengemeinschaften erhalten sich zu einem Teil ja auch selber (Schulen, Landwirtschaft,
Hostienbäckerei etc.).
Ecclesia Dei, oder: Die Venusfliegenfalle(n) … so der Titel meines gestrigen Artikelchens zu diesem
leidigen Thema der pseudo-traditionellen, in Wahrheit konzilskatholischen Gruppen der Ecclesia Dei, hier
im Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=115&pid=56…. Es ist zwar eine undankbare Aufgabe,
aber die Wahrheit geht vor. MK28 hat nicht nur völlig recht, sondern argumentiert auch als einer der
wenigen hier völlig logisch. Danke dafür, das ist selten in dieser Zeit der großen Verwirrung.
FSSP und Co Ich gebe zu, die Indult-Szene nie verstanden zu haben: Da feiert man die M1962, wird aber
andererseits nicht müde, seine Treue zum Konzil und seine Abneigung gegen FSSPX zu erklären (bei allen
ex-FSSPX-Gruppen extrem ausgeprägt). Und das ist nicht nachvollziehbar: Denn das Konzil erklärt in SC
explizit, daß man die Messe verändern soll und gibt dafür recht dataillierte Vorgaben. Die Messe, die
verändert werden soll, ist die von 1962. Wie also kann ich einerseits das M1962 feiern, aber anderseits
erklären, SC sei supertoll? Dann kommt man immer mit dem Argument, es stünde ja auch in SC, daß alle
Riten bestehen bleiben sollen. Nur hier macht man genau das, was man den Linken vorwirft: Man mißbraucht
den Text. Diese Riten, die erhalten bleiben sollen, sind die anderen außer dem römischen; also der altspanische
oder der ambrosianische. Der Römische soll nach den Vorgaben von SC umgestaltet werden. Wer also SC toll
findet, der muß mindestens den M1965 benutzen. (Und kann dann behaupten, das M1969 sei nicht mehr authentisch).
Aber 1962 lesen und SC bejubeln – das ist einfach nur dämlich. Nur: Jeder weiß, daß die Basis einen
Wechsel zu 1965 nicht mitmachen würde. Also mogelt man sich durch – nicht gerade überzeugend. Es bleibt
dabei: Wer die alte Messe will, muß gegen SC sein. Und damit ist eine theologische Verständigung über
den Rang des Konzils Voraussetzung für jede Einigung. Alles andere trägt nicht: siehe Gösche
MK28 / FSSP Sie, MK28, schrieben: „Eine FSSP gibt es eben nur, weil man die FSSPX schwächen wollte.“
Eine dreiste Aussage, wie sie aber in Kreisen beleidigter Lefebvre-Anhängern typisch ist. Um die FSSPX
ging es bei der Gründung der FSSP im Juli 1988 ganz bestimmt nicht. Mehrere Priester waren eben mit dem
schweren und schwerwiegenden Ungehorsam und Bruch Erzbischof Lefebvres gegenüber dem Papst (Weihe von
vier Priesters zu Bischöfen ohne Erlaubnus des Papstes) eben nicht einverstanden. Diese Priester haben
die Einheit der Kirche eben höher bewertet als die Priesterbruderschaft FSSPX und deren gesichertes Fortbestehen.
Der so oft kolportierte Judas-Vorwurf ggü. den Priestern der Petrusbruderschaft ist so dumm, wie die
Nacht dunkel ist!
an bernardo St. Afra = zentral gelegen??? *gröhl* Das war wohl nichts. Die Nähe eines U-Bahnhofes
sagt in Berlin gar nichts aus. Potsdam liegt genau diagonal am anderen „Ende“. Dort gingen Potsdamer zur
hl. Messe im alten Ritus, die sonst nicht nach Berlin fahren, weder hach St. Petrus, noch nach St.Afra
noch ins St. Josefsheim. Warum hätte auf die Zelebration dort verzichtet werden sollen, trotz des hohen
Zuspruches? Warum haben dann Gläubige gegen das Verbot protestiert, die sonst nichts mit Tradition am
Hut haben? Schließlich galt das Zelebret von H.H. Goesche für alle Kirchen des EB, nicht für eine spezielle.
Der Raum Berlin/Potsdam dürfte damit zu den tridentinisch am besten versorgten Gebieten in Deutschland
gehören. Nein. Absolut abwegig. Wo wohnen Sie? Sie haben keine Ahnung von den Entfernungen und den Fahrzeiten.
@Samhain: Locker bleiben! Lieber Samhain, etwas weniger Emphase, bitte. Wenn ich mir Ihre zorngerötete
Erregung vorstelle, wird mir ja angst und bange. Persönliche Betroffenheiten haben in solchen Foren immer
etwas peinliches. In der Sache bleibe ich dabei: Es gibt Gruppen, die von sich aus entstanden sind und
Gutes wirken. Das sind im traditionskatholischen Bereich etwa das Institut Christus König oder die SJM,
im konzilskonservativen Bereich das OD oder die LC. Das ist alles nicht meins, aber dagegen ist nichts
einzuwenden. Und dann gibt es Gruppen, die als Abspaltung der FSSPX entstanden sind und die sich primär
darüber identifizieren, Nicht-FSSPX zu sein. Und das ist dann alles. Eine FSSP gibt es eben nur, weil
man die FSSPX schwächen wollte. Und das Gösche-Institut ist nur deshalb so atemberaubend schnell gegründet
worden, weil man die Chance sah, der FSSPX eins auszuwischen. Und Gösche hat genau damit gespielt. Und
nun haben wir das Resultat. Und deshalb bleibe ich dabei: Sowas kommt von sowas. Im übrigen: Fragen Sie
mal in Berlin nach, woher die materielle Grundausstattung des Institutes stammt. Gösche soll froh sein,
daß er nur pleite ist und nicht noch ein Verfahren wegen Diebstahls am Hals hat. Um es also deutlich
zu sagen: Egal, wann es so weit ist, aber hier geht nichts Seriöses, nichts Hoffnungsvolles vor die Hunde,
sondern etwas, was von vornherein mehr Ärgernis als Hoffnung gebracht hat. Also: Mäßigen Sie Ihren
nicht frommen, sondern eher frömmelnden Zorn!
zu Zwobbel Zwobbel schrieb: …„Wenn das Inst. P.N. (=IPN) scheitert, liegt das einzig und allein an H.H.
Goesche… Propst G. kann absolut nicht mit Geld umgehen! Er ist ein Verschwender!…“ Wollte er nicht
auch der neuerrichteten Petrus-Kirche der FSSPX eine so prächtige Ausstattung verschaffen, daß die Bruderschaft
danach finanziell nach Atem hätte ringen müssen?
@markus-antonius Sie schrieben: „Bitte das Dekret des EB zitieren.“ Ein solches Dekret gibt es nicht.
Nach Errichtung des Instituts und Übernahme einer eigenen (wenn auch noch unzureichend finanzierten)
Kirche in zentraler Lage Berlins gab es weder die personellen Voraussetzungen noch eine besondere Notwendigkeit,
den Gottesdienst in Potsdam beizubehalten. Schließlich ist St. Afra in zentraler Lage Berlins gelegen –
6 Minuten mit der U-Bahn zur Friedrichstr., 4 Bahnminuten entfernt vom neuen Hauptbahnhof am Regionalbahn-
und S-Bahn-Haltepunkt Gesundbrunnen. Außerdem gibt es in Berlin eine weitere sonntägliche „Indultmesse“
und dann natürlich, ebenfalls in extrem verkehrsgünstiger Lage, die St.Petrus-Kapelle der Piusbruderschaft.
Der Raum Berlin/Potsdam dürfte damit zu den tridentinisch am besten versorgten Gebieten in Deutschland
gehören. Die Rechenkunststücke der „Stimme“ sind im übrigen keinen Pfifferling wert, wie man schon
daraus sehen kann, daß es da, wo eine Kaufrate nicht zum vereinbarten Zahlungsziel aufgebracht werden
kann, eben nicht um die Rückzahlung von herbeiphantasierten Krediten zu abenteuerlichen Konditionen geht.
Sehr geehrter Herr „MK28“ Haben Sie Sie eigentlich noch alle beisammen? Ersparen Sie den Lesern und Ihrer
eigenen Seele (auch in Ihrem Falle gehe ich von deren Existenz bis zum Beweis des Gegenteils davon aus)
und Ihrem eschatologischen Gericht Ihre vermutlich „gut gemeinten“ und arroganten Idiosynkrasien! Ihr
vermeintlich „geistreichen“ Wortpiele werden nicht gebraucht, um den „guten Name“ katholischer Priestergemeinschaften
zu höhnisch zu verändern. Sonst es passieren, daß der HERR Sie am Ende beim Gericht möglicherweise
nicht „MK28“ oder dergleichen, sondern vielleicht selbst „Judas“ oder och eher „Diabolus“ (der „Durcheinanderwerfer“)
nennt! Und das wollen Sie doch nicht, oder? Ich wüsche es Ihnen nicht, um so mehr Grund haben Sie, sich
an die elementaren Gebote von CARITAS und RESPEKT zu halten (falls Ihnen das geäufige Begriffe sind).
:(3
Institut Philip Neri: Eine finanzielle Totgeburt! @ expedit: Die Schar der Gläubigen der FSSPX ist größer
und opferbereiter. Regional finanziell schwache Projekte können überregional unterstützt werden. Das
Institut Philip Neri war von Anfang an eine finanzielle Totgeburt. Pfr. Goesch hat für die Kirche St.
Afra EUR 450.000 in die Hand genommen, die er nicht hatte. Ich telefonierte gestern mit einem Gläubigen
des Instituts und schätzt dieser die monatliche Rückzahlungsverpflichtung aus den entsprechenden Krediten
auf EUR 3.000,--. Dazu kommen aber Wohnungen für die Priester, Fahrtkosten, Heizungskosten, Lebensmittel,
Sanitärbedarf, Kirchenbedarf (laufender) etc. etc. Man kann also unter Freunden davon ausgehen, dass
jenes Institut EUR 6.000,- pro Monat benötigt. Das soll mit einer Kirche hereinkommen? Bei angenommen
100 Gläubigen à EUR 3,-- Spende im Durchschnitt (einschl. Kinder u. armer Leute) kommen in der Woche
dort EUR 300,-- herein, vielleicht noch einmal soviel aufgrund Zahlkartenspenden, Meßstipendien, Einzelspenden
etc., also 600 pro Woche, das sind ca. EUR 2.600,- pro Monat. Wer zahlt die restl. EUR 3.400,-- pro Monat?
Ein Faß ohne Boden! @ Bernado: Mir ist nichts davon bekannt, daß die Tätigkeit des Instituts von Seiten
des Erzbistum in irgendeiner Weise beeinflusst oder gar behindert worden wäre. Wissen Sie nicht, dass
d. hwst. Erzbischof v. Berlin die – gut besuchten – Hl. Messen des Institus in Potsdam verboten hat?
@ Athanasius Und das verdrehen Sie dann direkt só, dass man gesagt hätte, man wolle keine Einigung?
Werter Athanasius, wer solches von sich hören lässt wie unlängst Mgr. Tissier de Mallerais oder auch
Mgr. Fellay, der muss schon etwas Überzeugendes offenbaren, um glaubhaft machen zu können, dass es ihm
mit dem Wunsch nach EInheit wirklich ernst ist. Ansonsten ist das eher ein Lippenbekenntnis ohne jede
praktische Bedeutung. Den Vorwurf, sie erkläre den Wunsch nach Einheit nur pro forma, während sie es
sich in Wirklichkeit im Status Quo recht bequem gemacht hat, kann die FSSPX jedenfalls nicht wirklich
entkräften. Ich würde mich ja freuen, wenn das anders wäre, aber danach sieht es mir irgendwie nicht
wirklich aus. Schon kurz nach der Wahl Benedikts XVI. gab das MB der FSSPX Auskunft darüber, dass auch
von diesem Papst nicht viel zu erwarten sei, gestützt hatte man das ganze auf ein Gespräch mit Schmidberger.
Es fehlt der FSSPX offenbar der Mut, auf Rom zuzugehen. Frage: Wovor hat die FSSPX eigentlich Angst? Sie
behauptet, dass ihr Konzept segensreicher ist, sie befindet sich sowieso außerhalb der kirchl. Jurisdiktion,
also warum wagt sie dann nichts? Im Gegensatz zu FSSP etwa kann ihr doch gar nichts passieren.
Charakterliche Eignung? Wenn das Inst. P.N. (=IPN) scheitert, liegt das einzig und allein an H.H. Goesche.
Es sei denn jemand reißt ihn jetzt heraus. Das er wirklcih raus muß ist noch nicht sicher. Propst G.
kann absolut nicht mit Geld umgehen! Er ist ein Verschwender! Auch gab es andere geeignete Immobilien
für das IPN die billiger waren und damit bezahlbar. Aber Propst G. wollte wie Don Bosco mit Null Geld
eine Basilika. Er ist allerdings noch Meilen vom Heiligkeitsgrad eines Don Bosco entfernt. Er hatte auch
genügend Vertraute/Ratgeber auf die er hätte hören können/sollen. Aber über seine Unfähigkeit im
Umgang mit Geld kommt noch seine Unfähigkeit im Umgang mit Menschen hinzu. Er vergrault einfach zu viele.
Personalprobleme: Das Bild ist völlig veraltet. Zwei der dort Abgebildeten versuchen längst auf anderem
Weg zum Priestertum zu gelangen. Ein anderer (der 1. der beiden Neugeweihten) ist Hospitant bei der FSSP.
Zwei Priester die zwischenzeitlich in St. Afra wohnten, um den Beitritt zum IPN zu prüfen, sind wieder
gegangen. Was mit dem 2. Neugeweihten ist, weiß ich nicht. Außerdem gibt es noch einen Seminaristen.
Von meiner Seite aus kein Mitleid, wenn es auch eigentlich schade drum ist.
zusammenraufen!!! Ich würde sagen, statt sich ständig verbal eins reinzuwürgen, sollte man lieber froh
sein, daß solche guten, der Tradititon verbundenen und (höchstwahrscheinlich) rechtgläubigen (heutzutage
selten!) Priester es wagen, innerhalb der Kirche etwas aufzubauen, auch wenn sie finanziell auf sehr wackeligen
Beinen stehen. Sie suchen die Kirche von Innen heraus zu „reinigen“, die FSSPX von außerhalb. JEDEN treibt
die Liebe zum katholischen Glauben und somit zur Wahrheit. Ich bin der festen Überzeugung, daß es mit
der Kirche wieder bergauf gehen wird, im „wahren“ Geist, eben DURCH SOLCHE PRIESTER!!! Also spenden und/oder
Beten statt goschen!!!
wolfgang e wolfgang e.: Wenn man sich das Postig von MK28 hier anschaut, bekommt man eher den Eindruck,
dass einige FSSPX-Anhänger tatsächlich der Meinung sind: „Außerhalb der FSSPX kein Heil“ Mag sein,
dass das nicht die Meinung der FSSPX ist… …da magst Du schon recht haben, dass manche FSSPXler meinen,
dass außerhalb der FSSPX nix gscheits da ist. Aber will man diesen Gläubigen etwa verübeln, wenn sie
nichts positives außerhalb erfahren, wenn sie nur verlacht, diffamiert, ausgeschlossen werden, dass sie
dann zu so einer Haltung kommen? Dass man da den weisen, differentierten Weg geht, da braucht es schon
viel Gnade und Weisheit und natürlich auch einiges an Bildung. Aber welcher Otto-Normal-Katholik hat
Geist und Bildung, um die Abeit seiner Hirten, die normalerweise dafür zuständig wären zu verrichten?
Die wenigsten. Also soll man auch hier mit „Menschenaugen“ draufsehen und selber ein bisschen unterscheiden…
Übereinkunft Ich habe in den letzten Monaten ind keinem Interview, das hier zu lesen war auch nur einen
Funken an Bereitschaft zur Übereinkunft mit Rom seitens der FSSPX feststellen können. Und das verdrehen
Sie dann direkt só, dass man gesagt hätte, man wolle keine Einigung? Und die Übereinkunft mit „Rom“.
Was für eine Übereinkunft? Dass die FSSPX aufhört mit seiner Kritik an den Missbrauchen, an der Pastoral
mit dem Neuen Ritus, an den Neo-Modernismus? Man will sehr gut eine Übereinkunft, aber hat auch Rom bisher
nur ein Ding getan, was das Vertrauen von den traditionelle Römischen-Katholiken in Neurom wiederherstellen
kann? Ausser Schikanierung von den mit der Tradition verbundenen Gemeinschaft und falsche Wortwahl in
Propagandakämpfen, habe ich aus Neurom noch nichts gesehen. Was tut nun die FSSPX an falschem? Was hat
sie etwa 1975 falsch gemacht? Doch nichts. Es ist ja nicht umsonst, dass 1992 sogar Silvio Kardinal Oddi
auf die Knien zum Boden fiel vor dem Grab von Erzbischof Lefebvre und diesem dankte. Oder? Also bitte.
Kirchenpolitische Konflikte mag’s geben, aber wenigstens hat die FSSPX den ganzen römisch-katholischen
Glauben „unversehrt“ (so etwa Ebf. Burke) bewahrt was man von den normalen Diözesen in Westeuropa nicht
mehr sagen kann. Das Prinzip Equitas fordert, ja verpflichtet, sowohl die Römischen Dikasterien wie die
FSSPX der FSSPX eine völlige Legalität zu geben!
@artois Sie schrieben: „Die Erzdiözese und namentlich EB Sterzinsky hassen das Institut. Der EB tut alles,
um jedes Wirken der Patres außerhalb der Mauern ihrer Gebäude unmöglich zu machen.“ Wie kommen Sie
denn darauf? Wie auf diesem Bildern ….institut-philipp-neri.de/…priesterweihe_3.html von einer Priesterweihe
im Institut zu sehen ist, hat der Kardinal ….institut-philipp-neri.de/…riesterweihe_13.html das Institut
besucht und an der Zeremonie teilgenommen. Er hat das Institut seines Wohlwollens versichert, wobei jedem
klar war, daß dieses Wohlwollen sich nicht in finanzoelle Unterstützung ummünzen läßt, weil die Erzdiözese
eben kein Geld hat. Mir ist nichts davon bekannt, daß die Tätigkeit des Instituts von Seiten des Erzbistum
in irgendeiner Weise beeinflusst oder gar behindert worden wäre. Es ist allerdings wahr, daß das Institut
in der kurzen Zeit seines Bestehens noch wenig Aussenwirkung entfalten konnte, weil es sehr viel Kraft
kostet, das materielle Überleben zu sichern. Dennoch ist es gelungen, einen Kreis von 100 – 200 Gläubigen
mehr oder weniger fest an das Institut zu binden, so daß die Sonntagsmessen mindestens 70-80 Teilnehmer
haben. Daß viele davon nicht jeden Sonntag kommen, sondern auch an Gottesdiensten in ihrer Heimatpfarrei
teilnehmen, wird nicht als Mißstand betrachtet.
Kein Geld? Auf der einen Seite scheinen die Piusbrüder jede Menge Geld zu haben, um in der Eifel ein
tridentinisches Kloster zu errichten! Und auf der anderen Seite ist offensichtlich eine tridentinische
Gemeinschaft, die bischofs- und romtreu ist, nicht in der Lage, das Geld für ein Kirchlein aufzubringen!
Das verstehe mal einer!
Neri-Institut Die Erzdiözese und namentlich EB Sterzinsky hassen das Institut. Der EB tut alles, um jedes
Wirken der Patres außerhalb der Mauern ihrer Gebäude unmöglich zu machen. Er verbietet Meßfeiern,
Vorträge etc. etc. Es wäre trotz der finanz. Misere ein Kleines, dem Institut für sein letztlich doch
segensreiches Wirken in Berlin unter die Arme zu greifen. Leider haßt der EB alles vorkonziliare und
betrachtet die Tardition als unordentlich und gefährlich. Er fördert jede Art von modernistischer Zersetzung
in Berlin und im Erzbistum. Dafür ist reichlich Geld vorhanden
Sorry, bei allem Gottvertrauen…, …, hat ER uns auch die Vernuft gegeben. Daß der Kaufpreis nicht
aufzubringen war, konnte jedes Kind, das halbwegs rechnen kann, schon vorher wissen. Hier liegt einfach
auch menschliches Versagen im Hinblick auf Fehlen betriebswirtschaftlicher Kenntnisse vor.
@ Athanasius Benediktchen Nein, wie süß Wie pervertieren Sie doch immer wieder Aussagen in eine Richtung,
in die diese gar nicht gemeint sind? Verdammt die FSSPX die Bindung mit dem Römischen Papst? Tun Sie
doch nicht so scheinheilig. Sie brauchen ja nur auf dieser Seite nachlesen, wie hier altrituelle Gemeinschaften
diffamiert werden, bloß weil sie mit der „sakrosankten“ FSSPX nicht übereinstimmen. Das gleiche gilt
regelmäßig, wenn das Wort auf altrituelle Priester kommt, die nicht mit der FSSPX zusammenarbeiten wollen
oder mit ihr gebrochen haben. Regelmäßig wird dabei von Anbiederung gesprochen, wo diese Institute bzw
Personen doch nur versucht haben, mit dem röm Papst übereinzukommen, was die Pflicht jedes Katholiken
ist. Wohl niemals, denn sie verkündigt ja noch als einzige, dass diese Bindung … heilsnotwendig ist,
und zwar in voller Gemeinschaft. Die Botschaft hör ich wohl, allerin fehlt mir (mittlerweile) der Glaube.
Ich habe in den letzten Monaten ind keinem Interview, das hier zu lesen war auch nur einen Funken an Bereitschaft
zur Übereinkunft mit Rom seitens der FSSPX feststellen können. Ihre Aussagen sind unsinnig und blöd.
Selbstverständlich, dass ist sowieso immer der Fall, wenn man auch nur ein kleines bißchen Kritik an
der FSSPX übt (hier i.Ü. gar nicht geschehen). weshalb wird ein Institut nicht ein wenig geholfen von
der Erzdiözese? Weil sie einfach pleite ist.
@ Athanasius Wenn man sich das Postig von MK28 hier anschaut, bekommt man eher den Eindruck, dass einige
FSSPX-Anhänger tatsächlich der Meinung sind: „Außerhalb der FSSPX kein Heil“ Mag sein, dass das nicht
die Meinung der FSSPX ist, aber wenn es wirklich gelingen sollte, dass die Anführer der FSSPX zur vollen
Einheit mit dem Papst und der Kirche zurückkehren (was offenbar recht unwahrscheinlich ist, aber mit
Gebet gelingen kann), werden einige ihrer Anhänger diesen Schritt wohl kaum mitvollziehen. Insoferne
finde ich Benedikts Posting weder unsinnig noch blöd, zumindest nicht als Antwort auf MK28
Todesnachricht leicht übertrieben Athanasius schrieb:„Nur lässt es einem natürlich denken: weshalb
wird ein Institut nicht ein wenig geholfen von der Erzdiözese? Weshalb diesen Geldgier der Schwesternprovinz?
Oder hat es andere Gründe? Das frage ich mir, bei allem Respekt vor Pfr. Goesche.“ Diese Fragen lassen
sich ohne Verschwörungstheorien beantworten. Das Erzbistum Berlin ist – ebenso wie das Land Berlin und
durchaus im Zusammenhang damit zu sehen – völlig überschuldet und konnte nur durch die finanzielle Unterstützung
anderer deutscher Bistümer vor dem finanziellen Kollaps bewahrt werden. Geld gibt es nur für das Allernötigste –
und dazu wird, so wie es im deutschen Katholizismus nun mal ausschaut, ein Ecclesia-Dei-Institut nicht
unbedingt gezählt. Tatsächlich ist das Institut in keiner Weise an die Diözese gebunden, bekommt auch
nichts aus dem Kirchensteuertopf und zahlt so den Preis für seine weitgehende Unabhängigkeit. Über
die Einstellung der Schwestern von der hl. Elisabeth zum Geld weiß ich nichts. Die meisten deutschen
Ordengemeinschaften haben jedoch hohe finanzielle Verpflichtungen und wenige aktive Mitglieder. Daß sie
den vereinbarten Kaufpreis irgendwann tatsächlich haben wollen, ist nicht unbedingt „Geldgier“. Aber
vielleicht könnten sie ein wenig mehr Geduld und Gottvertrauen aufbringen.
Sowas kommt von sowas Mitleid ist hier fehl am Platze. Das Aus vom Judas-Institut ist die Folge seiner
Gründung. Die war eben Menschenwerk und basierte auf von dem Priorat Berlin geklauten Sachmitteln. Von
vornherein war die Stoßrichtung Anti-FSSPX. Mal abwarten, was das Generalkapitel der Judas- äh Petrusbruderschaft
bringt. Dann müßte eigentlich klar sein: Keine lebendige Tradition extra FSSPX.
Todesnachricht leicht übertrieben Zur altersmäßigen Zusammensetzung der Schwesternschaft von der hl.
Elisabeth und zu der Art des von ihnen bevorzugten Käufers hat sich Propst Dr. Goesche meines Wissens
nicht geäußert. Sein Hilferuf zur aktuellen Notlage ist nachzulesen auf der Website des Instituts ….institut-philipp-neri.de/.
Dort wird auch über die erfreuliche Entwicklung einer Spendenaktion berichtet. Die Darstellung, daß
das Institut „heute die Schlüssel abgeben muß“ erscheint mir etwas voreilig. Es gibt soweit ich weiß
weiterhin Gespräche sowohl mit potentiellen Geldgebern als auch mit den Grauen Schwestern, so daß es
nicht ausgeschlossen ist, daß eine für beide Seiten akzeptable Lösung erzielt wird. Jedenfalls wird
auf der Website des Instituts unter „Neuigkeiten ….institut-philipp-neri.de/…ten/neuigkeiten.html“
mitgeteilt, daß am 29. Juni hochw. Herr Pfarrer Joachim Palinsky in St. Afra sein goldenes Priesterjubiläum
feiern wird. Es wäre sehr zu wünschen, daß viele Besucher dieses Forums durch ihr Gebet und/oder durch
Geldspenden dazu beitragen, daß das Institut weiterhin im Stift St. Afra bleiben kann.
@Benediktchen Kontakte, die auf eine Bindung an den römischen Papst, Haupt der universalen Kirche, hinauslaufen
sind verdammenswert. Wie pervertieren Sie doch immer wieder Aussagen in eine Richtung, in die diese gar
nicht gemeint sind? Weshalb? Verdammt die FSSPX die Bindung mit dem Römischen Papst? Wohl niemals, denn
sie verkündigt ja noch als einzige, dass diese Bindung – wie ‘Unam Sanctam’ ex cathedra lehrt – heilsnotwendig
ist, und zwar in voller Gemeinschaft. Also. Ihre Aussagen sind unsinnig und blöd. Nur lässt es einem
natürlich denken: weshalb wird ein Institut nicht ein wenig geholfen von der Erzdiözese? Weshalb diesen
Geldgier der Schwesternprovinz? Oder hat es andere Gründe? Das frage ich mir, bei allem Respekt vor Pfr.
Goesche.
H.H. Probst Goesche hat schon einmal Schiffbruch erlitten als er in der Diözese St. Pölten von Bischof
Krenn in der Auseinandersetzung mit den modernisten seiner pfarrei im stich gelassen wurde dann fand er
zur FSSSPX ich glabe der gute Hochwürden hat die perfidie der modernistischen Amtsträger noch nicht
ganz drchschaut weiß hier eigentlich jemand was mit „personellem Engpaß gemeint ist?
@ Pius Wer meint, sein eigenes Süppchen kochen zu können, und meint klüger zu sein als Erzbischof Lefebvre
bzw die Piusbruderschaft, geht halt in die Irre. Da bleibt nur festzustellen: 1. Erzbischof Lefebvre war
unfehlbar 2. Die FSSPX als Gemeinschaft ist unfehlbar 3. Kontakte, die auf eine Bindung an den römischen
Papst, Haupt der universalen Kirche, hinauslaufen sind verdammenswert. Fragt sich eigentlich nur noch,
wer hier in die Irre geht
@Pius Wer meint, sein eigenes Süppchen kochen zu können, und meint klüger zu sein als Erzbischof Lefebvre
bzw die Piusbruderschaft, geht halt in die Irre. So leid es mir für die Gläubigen tut und auch um die
Kirche, aber ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen… Abspaltung, Seminaristen abwerben,
Anbiedern an die Amtskirche fordern eben seien Preis. Wer meint sein eigenes Süppchen kochen zu müssen
und Bischöfe ohne Erlaubnis weiht und immer noch meint, es würde ein Notstand bestehen, geht in die
Irre. Die verdorbenen Früchte bringt die Piusbruderschaft: Ständige Hetze gegen Rom, eine Quasi eigene
Hierarchie, keine Sichtbare Einheit- nur Worthülsen Nicht der Erzbischof hat die Schlüssel des Himmelreiches,
sondern seine Heiligkeit. Eine große Verwirrung spricht für die Wahrheit. Die Argumente, welche die
Piusbruderschaft für sich anwendet, treffen jedoch für das Institut zu, denn dieses steht in der vollen
Einheit mit Rom ohne ein Deut von der Wahrheit abzuweichen. Auch wenn diese Leiden müssen- so spricht
dies für den richtigen Weg. Wie viele heiligmäßige Priester haben unter ihren kirchlichen Vorgesetzten
gelitten und haben dies demütig ertragen und sich nicht von der K;irche getrennt! Demut! Demut! Demut!
Ein schlechter Baum… Wer meint, sein eigenes Süppchen kochen zu können, und meint klüger zu sein
als Erzbischof Lefebvre bzw die Piusbruderschaft, geht halt in die Irre. So leid es mir für die Gläubigen
tut und auch um die Kirche, aber ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen… Abspaltung,
Seminaristen abwerben, Anbiedern an die Amtskirche fordern eben seien Preis. Bleibt nur zu hoffen, dass
Pfarrer Gösche die Zeichen der Vorsehung richtig liest…