Kinderschlachtung
„Es gibt bei uns kein größeres Tabuthema“
Der Österreicher Andreas Kirchmair ist Diplomingenieur, Betriebsinformatiker und Unternehmensberater: Wir stehen vor einem Versagen des gesamten politischen Establishments. Leider hat auch die Katholische Kirche Österreichs viel zulange geschwiegen.
Was versteht man unter Schutz ungeborenen Lebens?

Mir gefällt die Formulierung Schutz ungeborener Kinder weit besser. Es handelt sich um Menschenkinder von Anbeginn von der Empfängnis an. Sie haben Vater und Mutter.

Was ist Abtreibung?

Abtreibung bedeutet, daß diese Kinder vor ihrer Geburt im Schoß der Mutter oder außerhalb auf grausame Art und Weise getötet werden. Wer nicht weiß, was sich da abspielt, soll den Film von Dr. Bernard Nathanson ‘Der stumme Schrei’ anschauen. Aber damit ist die Sache noch nicht zuende.

Was meinen Sie?

Unglaublich viele Frauen leiden jahre- und jahrzehntelang körperlich und seelisch an den Folgen der Abtreibung eines Kindes. Ich rede vom Post Abortion Syndrom. Das kann bis zur Selbstzerstörung und zum Selbstmord gehen.

Können Sie für Österreich Zahlen nennen?

Experten rechnen jährlich mit 60.000 bis 80.000 Kinderabtreibungen in Österreich. Also rund 200 Kinder täglich.

Im katholischen Österreich wird jedes zweite bis dritte Kind vor seiner Geburt getötet.

Seit wann geht diese Tragödie vor sich?

1974 beschloß der österreichische Nationalrat mit einer Drei-Stimmen-Mehrheit der Sozialdemokraten und gegen die Stimmen der ÖVP und der FPÖ die Fristenregelung. Sie sieht Straffreiheit für Mütter und abtreibende Ärzte vor, sofern sie ein ungeborenes Kind in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten töten.

Gibt es Ausnahmen?

Ja. Falls ein ungeborener Mensch einer Behinderung verdächtigt wird, ist seine straffreie Tötung bis zur Geburt gestattet.

Wäre eine Rückkehr zu den Zuständen vor 1974 die Lösung?

Die gesetzliche Regelung vor 1974 war nicht perfekt. Es gab in der Vergangenheit viel Unrecht, wenn ich nur an die Diskriminierung lediger Mütter und unehelicher Kinder denke.

Aber die Fristenregelung ist in unserem Rechtsstaat ein Trojanisches Pferd. Sie führt zur Zerstörung von Familien und Glaube und vernichtet zuletzt das ganze Land.

Sie ist ein absurdes, völlig unlogisches Gesetz, das auf Willkür basiert. Jeder Jus-Student mit Hausverstand könnte es aushebeln.

Wie beurteilen Sie also die gegenwärtige Lage?

Die derzeitige Situation ist – und das seit Jahrzehnten – unerträglich. Sie schreit zum Himmel. Die ungeborenen Kinder besitzen keine einflußreiche und finanzkräftige Lobby. Keine Partei tritt für sie ein. Sogar die Kirchen in Österreich haben andere Prioritäten.

Für Tote, die niemand kennen will, gibt es keine Trauerklage…

Unsere Kinder und Enkel werden uns einmal fragen, was wir unternommen haben, um den Tod hunderttausender Ungeborener und das Leid ihrer Eltern insbesondere ihrer Mütter zu verhindern.

Sie werden uns fragen, warum
Andreas Kirchmair:
Die Zeiten, als wie im alten Rom Vater oder Mutter Herren über Leben und Tod ihrer Kinder waren, sind seit 2.000 Jahren vorbei.
wir den Kindermangel beklagt und gleichzeitig weggeschaut haben, als auch mit öffentlichen Geldern und in öffentlichen Einrichtungen ungeborene Menschen getötet wurden.

Warum wir zugeschaut haben, wie Gebärstationen geschlossen und Kinderabtreibungen zu einem Bombengeschäft wurden. Sie werden uns einmal barbarisch nennen und das zurecht.

Sehen Sie die Kinderabtreibung als eine Errungenschaft der Frauenbewegung?

Ich habe mit meiner Ehegattin viel über dieses Thema geredet und traue mir auch als Mann eine Antwort auf diese Frage zu.

Vorweg ein kleiner Exkurs. Es gibt in unserer Gesellschaft einen weitverbreiteten Konsens gegen die Todesstrafe, die in Österreich erst 1950 abgeschafft wurde.

Als vor einem Jahr im fernen Kalifornien ein Verbrecher hingerichtet wurde, erregte sich fast die ganze Steiermark.

Wenn aber im eigenen Bundesland jährlich rund 10.000 ungeborene Menschen nicht weiterleben dürfen, hüllen sich die gleichen Politiker in betretenes Schweigen.

Aber zurück zu Ihrer Frage: Das ungeborene Kind gehört weder seiner Mutter noch seinem Vater. Es ist auch kein Organ, sondern eine eigene schutzbedürftige vor dem Gesetz sogar erbberechtigte Person.

Der Kampfruf „Mein Bauch gehört mir!“ stellt das Kind als Teil des Mutterleibes hin…

Die Zeiten, als wie im alten Rom der Vater oder die Mutter Herren über Leben und Tod ihrer Kinder waren, sind seit 2.000 Jahren vorbei.

Das Recht zu töten steht niemandem zu. Das ist Willkür des Stärkeren. Das Kind ist unschuldig. Es hat sich nicht selber ins Leben gerufen. Ein viermonatiges Kind ist heute dank medizinischer Fortschritte sowohl im Mutterleib als auch außerhalb überlebensfähig.

Heute bemühen sich viele sogenannte Ärzte viel häufiger um die Tötung als um die Rettung ungeborener Menschen. Sie organisierten im Sept. 2004 sogar einen Weltkongreß für über 300 Abtreibungsärzte in Wien und wurden im Rathaus empfangen.

3.400 Jahre verpflichtete der Eid des Hippokrates die Ärzte, keine Abtreibungen vorzunehmen. Seit dreißig Jahren, also im Vergleich ein kleiner Zeitraum, haben sich viele Ärzte von Hippokrates abgewandt.

Das tut dem Ärztestand nicht gut. Abtreibungen ruinieren ihren guten Ruf, weil Töten und Heilen Widersprüche sind. Dazu kommt in jüngster Zeit noch die Euthanasie, die eine Zwillingsschwester der Abtreibung ist.

Warum redet unserer Zeit nicht offen über die Kinderabtreibung?

Weil es bei uns zur Zeit kein größeres Tabuthema als die Abtreibung ungeborener Menschen gibt.

Daher ist eine meterdicke Schweigemauer entstanden umgeben von heuchlerischen Begriffen wie Schwangerschaftsabbruch , Fristenlösung , Embryonalgewebe usw. Daneben wird mit Verdrehungen und blanken Lügen meist gegenüber Lebensschützern operiert.

Reden Sie aus Erfahrung?

Diese Mauer habe ich in zahlreichen Gesprächen und im Briefwechsel mit Politikern, Bischöfen, Journalisten persönlich kennengelernt. Es traut sich da kaum noch jemand hinschauen.

Wie erklären Sie diesen Verdrängungsmechanismus?

In der Bevölkerung gibt es nach 30 Jahren schon zu viele Betroffene. Es ist soviel Schuld entstanden, daß niemand mehr weiß, wie diese abgetragen werden kann.

Schuldabtragen wäre das Spezialgebiet der Kirche…

Wir stehen vor einem Versagen des gesamten gesellschaftspolitischen Establishments. Leider hat auch die Katholische Kirche Österreichs viel zulange geschwiegen, was mich besonders schmerzt.

Was tun die Parteien?

Sie versinken immer tiefer in den Sumpf der Abtreibung. Im November 2004 beschloß der Bundesparteitag der österreichischen Sozialdemokraten einstimmig die Herausnahme der Fristenregelung aus dem Strafgesetzbuch und ihre Regelung in einem anderen Rechtsgebiet etwa dem Krankenanstaltengesetz.

Schwangerschaft als Krankheit?

Damit soll den ungeborenen Menschen der letzte schwache Rechtsschutz entzogen werden. Das wäre ein weiterer Schritt in Richtung Recht auf Abtreibung ungeborener Menschen bis zur Geburt inklusive Kostenübernahme.

Tun die Christdemokraten etwas?

Die Christdemokraten (ÖVP) tasten die Fristenregelung nicht an, sie steht für sie nicht einmal zur Debatte! Einzig aus dem Lager der Freiheitlichen Partei kamen zuletzt vereinzelt kritische Wortmeldungen zum bestehenden Gesetz.

Sprechen wir über den Ausstieg aus diesem Horrorszenarium.

Ich möchte durch eine nationale Kraftanstrengung eine Senkung der Abtreibungszahlen um mindestens 80% erreichen. Dazu schlage ich fünf einfache Sofortmaßnahmen vor.

Die erste?

Schützt schwangere Mütter. Jeder soll bestraft werden, der eine schwangere Mutter zur Abtreibung ihres Kindes drängt. Das geschieht heute in über 60% der Fälle durch die Väter.

Die zweite?

Die getöteten Kinder sollen auf Friedhöfen zum unbekannten Kind ähnlich wie bei gefallenen Soldaten begraben werden. Heute entsorgt man ihre Leichen als Sondermüll. Das sagt viel über den Zustand unserer Gesellschaft.

Die dritte Maßnahme?

Keine Diskriminierung von ungeborenen Behinderten. Ist es nicht unlogisch und absurd, einerseits behinderte Menschen zu unterstützen und zu fördern und sie andererseits auf bloßen Verdacht hin abzutreiben?

Viertens?

Keine öffentlichen Gelder für Abtreibungen. Es ist unlogisch und absurd, öffentliche Gelder für die Tötung ungeborener Menschen auszugeben, umso mehr als die Kinderabtreibung grundsätzlich eine strafbare Tat ist und der Staat daran überhaupt kein Interesse hat.

Der letzte Punkt?

Eine Prüfung durch den Rechnungshof. Das Ausmaß der Katastrophe wird heute vertuscht, weil es über die Kinderabtreibung weder Statistiken noch Evaluierungen gibt.

Müßte man nicht auch die Kindsväter anpacken?

Natürlich. Eine Hauptursache der heutigen Tragödie ist die Feigheit vieler Männer, sich zu ihren Kindern zu bekennen.

Wir kommen nicht weiter, solange es unverantwortlichen Vätern erlaubt ist, sich ihrer Pflicht gegenüber Mutter und Kind mit der Bezahlung von rund 400 Euro für eine Abtreibung zu entledigen und dann abzuhauen.

Also Recht des Stärkeren unter Kollaboration des Sozialstaates?

Jawohl. Das erklärt auch die folgende These: Die heutigen Abtreibungsgesetze sind Relikte der nationalsozialistischen und kommunistischen Ideologie.

In Österreich ist es zwar etwas besser als in den osteuropäischen, ehemals kommunistischen Ländern. Aber im westeuropäischen Vergleich ist die Lage besonders dramatisch, weil der österreichische Gesetzgeber praktisch keine Bremsen eingebaut hat.

Sie sprechen von den bei der Einführung der Fristenregelung versprochenen flankierenden Maßnahmen ?

Diese Maßnahmen hätten vor dreißig Jahren noch eine gewisse Wirkung gehabt. Heute sind sie Vergangenheit.

Jetzt kann es nicht mehr darum gehen, eine „Fristenregelung light“ hinzubringen, sondern darum, das mag pathetisch klingen, unser Land zu retten, dieses ungerechte Gesetz so rasch wie möglich aufzuheben und ungeborenen Menschen ein volles Lebensrecht zu gewähren.

Wie sehen sie die nahe Zukunft?

Die faulen Früchte der Fristenregelung sind zerfallende Familien, eine halbierte Geburtsrate, unfinanzierbare Pensionen, unglaubwürdige Ärzte und die drohende Euthanasie.

Dieses unmenschliche Gesetz wird fallen. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Wie beim Fall des Eisernen Vorhangs kann es sehr rasch gehen. In Amerika gibt es erste Gesetzesinitiativen in diese Richtung.

Eine Änderung ist heute von ähnlicher Wichtigkeit wie der österreichische Staatsvertrag vor fünfzig Jahren.

Herr Diplomingenieur, wir danken ihnen für das Gespräch.

Diplomingenieur Andreas Kirchmair ist in Wien aufgewachsen, seit 24 Jahren verheiratet und Vater von vier Kindern. Er ist Betriebsinformatiker und selbständiger Unternehmensberater. Eine ursprüngliche Fassung des Interviews erschien in der Zeitschrift des österreichischen Mittelschüler-Kartell-Verbandes.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Pünktchen   12:20:24 | Montag, 5. Juni 2006
Solange das DDL-Subjekt die Ernährung
und Pflege von Kleinkindern und die Tötung von Ungeborenen auf eine Stufe stellt und beides unter moralischen Gesichtspunkten nur für vergleichbar hält unter dem Gesichtspunkt, daß mit beidem Geld zu verdienen sei, ist mit einem DDL-Subjekt nicht zu diskutieren!
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#27   DDL   12:00:59 | Montag, 5. Juni 2006
@Pünktchen
Bislang haben Sie jedwede Fähigkeit zur Diskussion vermissen lassen, von der erforderlichen Bereitschaft einmal ganz zu schweigen.
Sie ergehen sich in Despektierlichkeiten, was weder Ihrer Reife noch Ihrem Intellekt ein gutes Zeugnis ausstellt, von der Kinderstube gar nicht zu reden.
Die von Ihnen postulierte „moralische Kernfrage“ ist so „mörderisch unmoralisch“ nur dann, wenn man Ihre vorgefasste Meinung teilt – das tue ich, wie weite Teile der Bevölkerung nicht, insofern erscheint Ihr bemüht offensives Vokabular eher als eine Ladung Platzpatronen in einem Kinderrevolver.
Überzeugen Sie mich doch – wie wichtig kann Ihnen denn das vorgeblich so ultimativ relevante Thema sein, wenn Sie dem – jede ernsthafte Diskussion vernichtenden – ad hominem den Vorzug zu echter Argumentation geben? Sie entlarven sich doch selbst als jemanden, dem das Wettern über Andersdenkende bei weitem wichtiger ist als die laut Lippenbekenntnis so wichtige Bekämpfung der Abtreibung. Wenn Ihnen dieser ach so heilige Kampf *so* wenig wert ist, dass Ihre Lust an persönlicher Beschimpfung schwerer wiegt, dann weiß ich ja, woran ich bei Ihnen bin.
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#26   Pünktchen   11:39:21 | Montag, 5. Juni 2006
Bonjour tristesse!
Offenbar haben auch Sie ein Interesse daran, von der Sache abzulenken und unterstützen das DDL-Subjekt in diesem Bemühen! Zwecklos!
Ich würde auch mit Heinrich Himmler und Dr. Mengele nicht in einen öffentlichen Diskurs über Opferzahlen eintreten, wenn es in Wahrheit um die menschenverachtende Ideologie und den tödlichen „Humanismus“ dieser Herrschaften geht!
Diese Leute hätten auch kein Anspruch mehr auf Hochachtung, sondern ich sähe in ihnen menschliche „Subjekte“, mit denen man sich so lange auseinandersetzen kann, wie sie nicht beginnen die Opfer ihres Tuns erneut zu beleidigen, indem sie eine zynische Diskussion über Quantitäten und technische Modalitäten ihres mörderischen Treibens vom Zaun zu brechen, um sich der moralisch peinigenden Kernfrage nicht stellen zu müssen.
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#25   Bonjour   11:12:19 | Montag, 5. Juni 2006
Pünktchen
Mich hätten Ihre Antworten auf seine Fragen interessiert.
Dass Sie stattdessen, wild um sich schlagend, einzig auf die Person losgehen, wird nun die Anhänger Ihrer Linie nicht sonderlich beruhigen, schon gar nicht ermutigen.
Hätten Sie doch besser geschwiegen, wenn Ihnen – freundlich ausgedrückt – die Zeit zu schade ist. Oder wenn Sie jenes „Subjekt“ als die schiere Verkörperung des Leibhaftigen empfinden, dem Sie trotz prallgefülltem Aspergil nicht mal virtuell zu begegnen wünschen.
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#24   Horst Schlämmer   10:41:44 | Montag, 5. Juni 2006
@Pünktchen
das DDL-Subjekt scheidet als ernstzunehmender Dialogpartner aus!
Mit Weltmenschen, die die Kurzform von
DöDeL
als Pseudo wählen, – kein Wunder.
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#23   Pünktchen   10:23:15 | Montag, 5. Juni 2006
DDL geht über Kinderleichen
und will uns dazu einladen, den Diskurs darauf zu fokussieren, wieviele tote Kinder es denn genau seien, über die er hinwegschretet!
Dasselbe Subjekt postet hier :
„…kann ich das dumme Gelaber von der „Abtreibungsindustrie“ wirklich nicht mehr hören – oder unterstelle ich umgekehrt Ihnen, bezahlte Schergen von Milupa und Pampers zu sein?“
und tut damit so, als ginge es beim Wort über die Abtreibungsindustrie in erster Linie darum, wieviel dort verdient wird und nicht womit (mit feigem Kindermord!).
Mag sich dieses offenbar vereinsamte Subjekt auch ganze Nächte mit den kreuz.net-Foren um die Ohren schlagen und sich verbalonanistisch zum Diskussionssieger erklären, weil andere Leute nachts und im Morgengrauen besseres zu tun haben, als hier postings abzusondern, so bleibt es doch dabei:
das DDL-Subjekt scheidet als ernstzunehmender Dialogpartner aus!
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#22   DDL   08:21:33 | Montag, 5. Juni 2006
@athanasius1957 So weit verstehe ich das schon
Also, mir ist schon klar, dass man „Göttlichkeit“ nicht biologisch herleiten kann. Und ich mache auch gar keine Anstalten, die Existenz oder Nichtexistenz Gottes naturwissenschaftlich zu begründen.
Mir geht’s um etwas anderes, nämlich um den umgekehrten Weg: Wie aus theologischen Ansichten auf biologische Vorgänge geschlossen wird. Den Einstieg dazu haben Sie unten gegeben, als Sie sagten, aus kirchlicher Sicht müsse der Embryo ab der Befruchtung „Mensch“ sein, weil man sonst das Herabsteigen des Hl. Geistes nicht nahtlos an die Menschwerdung Jesu anknüpfen könne. Das erscheint IN SICH(!) plausibel.
Mein Einwand sollte eigentlich nur aufzeigen, dass derlei Übertritte vom Theologischen ins Biologische (& vice versa) kritisch sind – genauer: Ich halte sie für vollkommen unzulässig. Ich akzeptiere, dass man dem Göttlichen nicht per Biologie beikommen kann – dann muss aber umgekehrt dasselbe gelten und man darf daraus keine Ableitungen für Otto Normalhomosapiens ziehen. Ganz offenkundig muss bei Jesus ja etwas (biologisch) anders gewesen sein. Insofern kann diese theologische Begründung des allgemeinen Menschseins ab Befruchtung nicht greifen. Nicht für Nichtjesusse (Nichtjesui?).
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#21   athanasius1957   08:08:58 | Montag, 5. Juni 2006
@ddl wahrer gott
ist „wahrer gott und wahrer mensch“ an die haploidie der marterie gebunden?
ich als wissenschafter hab damit kein problem. und daraus wird der glaube nicht geboren oder verloren gehen.
glaubenswahrheiten kann ich lehren bzw. lernen, die glaubenserfahrung muß ich selber machen.
da ist es unerheblich, ob der halbe satz von maria und der halbe von gott vater stammt und jesus in deinem posting ein halbgott wäre. und gezweifelt hatte ich genug.
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#20   DDL   22:10:39 | Sonntag, 4. Juni 2006
@athanasius1957
Diese Verquickung von Biologie und Theologie ist ja schon interessant – aber, wie Sie sicher selbst sehen, auch sehr gefährlich für die Theologie.
Denken wir das einmal durch: Da hat sich also durch den Heiligen Geist ein göttlicher, haploider Chromosomensatz mit dem menschlichen, haploiden Chromosomensatz Mariä verbunden. Das Resultat wäre folgerichtig ein „Halbgott“. Selbst, wenn man die absolute Dominanz der göttlichen Gene behaupten würde, hülfe das nicht weiter, denn Jesu X-Chromosom kann nur von Maria stammen und war ergo nicht göttlich.
Auf dieser Basis kann Jesus nicht als „wahrer Gott“ angenommen werden, jedenfalls nicht kraft Zeugung. Da wäre schon weitere göttliche Manipulation notwendig, bei der sich dann allerdings die Anschlussfrage ergäbe, warum Gott dann überhaupt noch den Umweg über Maria gegangen ist?
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#19   Gotthard   21:28:23 | Sonntag, 4. Juni 2006
@athanasius1957
Somit haben wir diesem Dogma zu verdanken, daß der Mensch vom Moment der Zeugung als Person gilt.
gibt es zu dieser Aussage außer Deinem Posting noch andere Quellen?
Ich weiß nicht, ob 1854 schon ein Wissen über die Beteiligung von Samenzelle und Eizelle bei der Empfängnis bestand, oder ob eigentlich noch gedacht wurde, der männliche Samen berge schon den neuen Menschen, der gleichsam wie in einer Amme in der Mutter heranwachse.
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#18   DDL   21:08:38 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Pünktchen
Aha. Und als wie glaubwürdig genau sehen Sie sich selbst, die Sie das hohe Lied der Achtung vor dem ungeborenen Leben singen, während Sie gleichzeitig mit Vokabular á la „Subjekt“ Ihrer Verachtung von Lebenden Ausdruck verleihen?
Ich erlaube mir, das, in aller Bescheidenheit, als heuchlerisches Salbadern zu bezeichnen. Zumal Sie aus Angst vor Argumentlosigkeit sowie der Entlarvung der auf „Ihrer Seite“ verwendeten, verbogenen Rhetorik, aus der Diskussion fliehen.
Demonstrieren Sie erst einmal, dass Sie in der Lage sind, Ihre prallen Worte von der „Achtung“ mit Inhalt zu füllen, zeigen Sie, dass Sie zu sachlicher und vor allem auch sachlich korrekter Argumentation fähig sind, dann werden Sie irgendwann einmal ein ernstzunehmender Gesprächspartner in diesen Diskussionen. Das wird ein langer Weg sein, aber: Kopf hoch – Sie schaffen das!
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#17   athanasius1957   10:33:30 | Sonntag, 4. Juni 2006
@ gotthard
Unsere Kirchenlehrer im Mittelalter waren sich nicht im klaren wann die Beseelung des Menschen erfolgt und nahmen dies ca. ab dem dritten vierten Monat an.
Somit wäre der Embryo bis zur späteren Beseelung nichts anderes als Materie gewesen und unter den heutigen Umständen hätte unsere Hl. Mutter Kirche keine stichhaltigen Argumente gg. die verbrauchende Embryonenforschung gehabt.
Die Dogmatisierung der Unbefleckten Empfängnis zeigte ohne die Kenntnis der heutigen Möglichkeiten aber deutlich diese Sackgasse auf, da es ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre, wäre der Embryo Mariens erst später beseelt worden.
Die Zygote, also nach Verschmelzung der haploiden Chromosomensätze von Mann und Frau, ist ein einzelliger Embryo.
Somit haben wir diesem Dogma zu verdanken, daß der Mensch vom Moment der Zeugung als Person gilt.
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#16   Graf von Galen   21:50:13 | Samstag, 3. Juni 2006
Wider den Mord an den Ungeborenen
Herzlichen Dank an Herrn Kirchmaier für sein Engagement für das Leben und damit auch für Volk und Vaterland.
Es sind gerade auch solche, die heute meinen, Sie müßten ihre Vorfahren für die Verbrechen der Nazis verantwortlich machen, die für den Ungeborenenmord eintreten. In dem Maße, in dem ihr richtet, wird auch euch zugemessen werden !
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#15   Pünktchen   21:17:46 | Samstag, 3. Juni 2006
Ich werde mit jemandem, der leichtfertig
über Massentötung von ungeborenen Menschen daherredet wie das DDL-Subjekt, sicher nicht in einen Diskurs über irgendwelche Zahlen eintreten. Ich finde das zynisch und menschenverachtend. Jeder kennt die Rechtslage in Ösiland o. kann sie recherchieren: DARÜBER wird hier geredet, DAS ist der Skandal!
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#14   DDL   21:03:42 | Samstag, 3. Juni 2006
@Pünktchen
Man kann über – bzw. für und gegen – Abtreibung auch sachlich reden. Gefakete Zahlen sind der Argumentation genauso wenig dienlich wie irgendwelchen absurden Verschwörungstheorien.
Als Faustregel gilt: Wer so etwas bemüht, der hat – selbst für das eigene Gefühl – nicht genügend Argumente. Andernfalls würde er ja diese wirklichen Argumente ins Feld führen statt solcher Pappkameraden.
Sind Sie anderer Ansicht?
Was sagen Sie denn INHALTLICH zu den falschen Zahlen und zu der (von mir mit dem linken Finger „umgedrehten“) grotesken Phantasie von der leichengeilen „Abtreibungsindustrie“?
Finden Sie das gut? Halten Sie es für legitim? Falls ja: Bei welchem Ausmaß von Verfälschung, Unterstellung und Lüge GENAU hört die Legitimität auf? Oder ist ALLES erlaubt? Nicht? Nennen Sie die Grenzen!
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#13   Gotthard   20:50:07 | Samstag, 3. Juni 2006
Aufklärung
Diese Feststellung haben wir … vor allem dem Dogma der Immaculata Conceptionis zu verdanken, da es ein Unding gewesen wäre zu glauben, der Fötus Mariens wäre erst mit dem 2. oder 3. Monat beseelt worden.
Ich bitte um Aufklärung. Diesen Zusammenhang kapiere ich nicht.
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#12   Pünktchen   20:48:52 | Samstag, 3. Juni 2006
DDL „Gelaber“
Das DDL-Wesen meint: …kann ich das dumme Gelaber von der „Abtreibungsindustrie“ wirklich nicht mehr hören – oder unterstelle ich umgekehrt Ihnen, bezahlte Schergen von Milupa und Pampers zu sein?
Vor die Wahl gestellt, mit dem Töten oder mit der Grundversorgung von Kindern Geschäfte zu machen, dürfte es für jeden anständigen, moralisch intakten Menschen keine Frage und kein Zögern geben! Von wem hier das „Gelaber“ kommt, noch dazu tödliches Gelaber, das dürfte nun wohl feststehen!
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#11   DDL   19:48:02 | Samstag, 3. Juni 2006
@Pünktchen – Soso
Na, wenn die moralische Überlegenheit gar sio groß ist, warum hat man es denn dann nötig, die Zahlen künstlich nach oben zu jubeln? Wenn die Abtreibungsgegner Recht haben (lies: hätten), haben sie Recht, ob nun EINE Abtreibung oder ZWEITAUSEND. Dass man es dennoch für notwendig höklt, hier zu fälschen, erlaubt nur einen Schluss: Dass man sich SELBST seiner Sache so sicher nicht ist.
Im übrigen kann ich das dumme Gelaber von der „Abtreibungsindustrie“ wirklich nicht mehr hören – oder unterstelle ich umgekehrt Ihnen, bezahlte Schergen von Milupa und Pampers zu sein? Sie können ja ‘mal hochrechnen, mit was mehr Geld gemacht wird (und was ergo auch die potentere Lobby hat), sowohl absolut als auch pro Kopf. Dann dürfte Ihnen dieses Pseudoargument im Halse stecken bleiben.
Aber wenn es zugunsten der (eigenen) Moral geht, ist ja alles recht, gell?
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#10   athanasius1957   19:27:37 | Samstag, 3. Juni 2006
@ pünktchen
danke für dein posting
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#9   Pünktchen   17:10:29 | Samstag, 3. Juni 2006
Das ist auch so ein beliebtes Ablenkungs-
manöver der Abtreibungslobby: irgendwelche Belege fordern für bekannte Tatsachen und so tun, als mache es für die moralische Beurteilung einen Riesenunterschied ob die Zahl der täglich ermordeten Kinder drei- oder vierstellig sei. Jedes dieser wehrlosen Opfer der Abtreibungsindustrie ist eines zu viel und der wahre Skandal ist der, daß wir uns längst an das hundert- und tausendfache Grauen hinter den Krankenhaus- und Klinikmauern in unserer Nachbarschaft gewöhnt haben, nur weil die täglichen Fernsehnachrichten nicht – wie es sich gehörte – darüber berichten! Die Abtreibungsindustrie hat ein vitales Interesse daran, daß das Geschäft ungestört weitergehen kann und sich das Gewissen der Bürger nicht dem Anlaß entsprechend rührt.
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#8   athanasius1957   14:09:35 | Samstag, 3. Juni 2006
Statistik?!!!
Frei nach Winston Churchill: Ich glaub nur jener Statistik, die ich selbst gefälscht habe.
Aber nun zum Punkt:
Jedes Einzelne hat das Recht auf Leben, und in Summa würde die Ziffer eine Kleinstadt bedeuten. Und die Tatsache des Hoch- und Höchstrechnens bzw. offizielle Statistikfälschung hat seit „Pro choice“ bzw. „ABCL“ heute besser bekannt als „IPPF“ System und wird noch heute von jenen bei Hearings verwendet.
Sogar Dr. Bernard Nathanson hat dies zugegeben, nachdem er zum Katholizismus konvertiert war.
Außerdem ist es doch völlig egal, ob 45000 oder 80000 Kinder per anno, zu Interruptio-Ragout verwurschtet werden, und die Posting-Streiterei zeigt doch nur die Kleinkariertheit vieler „Herzeige-Katholiken“.
Stellen Sie sich nur einmal vor, eine Kleinstadt wird jährlich ausradiert!!! Und keiner regt sich auf.
Von unseren mosaischen Vorfahren müßten wir wieder lernen, dass „Jener, der ein Leben rettet, die ganze Welt rettet“.
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#7   DDL   12:38:05 | Samstag, 3. Juni 2006
@Rexregis – Nicht aufregen
Wer sich die Wahrheit so zurechtlügt wie die aufrechten Kämpfer hier, der hat eine solche Aufregung gar nicht verdient. In Österreich wird die jährliche Anzahl der Abbrüche auf 45.000-80.000 geschätzt – mehr kann man nicht, da keine offizielle Statistik geführt wird.
Was die dolle Zahl von „1000 am Tag in Deutschland“ angeht: Ausweislich der Ärztezeitung www.aerztezeitung.de/…5/12/08/222a0407.asp?cat=/medizin/s… betrug die tatsächliche Zahl der gemeldeten Schwangeschaftsabbrüche (angesichts der vergleichsweise liberalen Handhabung in Deutschland ist die Dunkelziffer relativ gering) im 3. Quartal 2005 durchschnittlich 332 pro Tag. Quelle: Statistisches Bundesamt.
Aber warum mit realen Zahlen argumentieren, wenn man sich doch so viel plakativere aus den Fingern saugen kann?
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#6   QUIS UT DEUS   12:11:15 | Samstag, 3. Juni 2006
@Rexregis Totaler HOHN von Dir!!
BELEGE das ist übelster Hohn gegenüber den ungeborenen Kindern!
5 Gebot:Es steht geschriben du sollst nicht töten!
Auch mal gehört?
Du willst noch Belege mit Unterschrift oder was?Ich sag Dir das in Deutschland 1000 Kinder abetrieben werden im Tag!Das ist ja der Wahnsinn!In den Nachrichten macht man eine so grosse Geschichte daraus von z.B Verkehrsunfall mit einem Toten Menschen etc. das ist Traurig und ich wünsche Ihm auch die Ewige Ruhe beim Herrn,aber wer betet und macht was gegen Tausende Morde an den unschuldigen Kindern? :'( Fast NIEMAND!Und ich fordere hier alle Leser auf sich zu erheben und etwas zu tun!(Jeder in seinen Möglichkeiten aber was Du hier suchst das weis ich nicht!)
Das schreit zum Himmel und wir alle werden dafür bezahlen,die es gemacht haben und die weggeschaut haben und auch die die es beschönigen wollen!
Im Osten gibt es Frauen die haben bereits 3-4 Kinder getötet!Glaubst Du sicher auch nicht??
Ich hatte selber eine Freundin die nicht darüber hinwegkam,weil jede Frau und jeder Mann tief in der Seele weiss es ist Mord!(es gibt nur ein Weg da raus, bereuen,beichten nicht mehr sündigen und gute Werke tun.Almosen,Kinder unterstützen etc.!)Ein Priester von der Tradition aufsuchen und mit Ihm alles besprechen!
Mach die Augen auf und informier Dich doch einmal bevor du hier von Belegen fragst tssssss.
Belüg Dich nicht selber!
Betet alle mehr für die ungeborenen Kinder bitte!
JESUS und MARIA rettet uns vor der Hölle!
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#5   RexRegis   11:28:16 | Samstag, 3. Juni 2006
Belege
Wo sind die Belge für die im Artikel angeführte Zahl von 200 Abtreibungen pro Tag? Gibts nicht – ach so!
Nur zur Erklärung: es gibt in Österreich sowieso kaum Kliniken, die Abtreibungen durchführen, im Westen, dank Gaby Burgstaller, erst eine einzige. Wie soll also diese völlig überhöhte Zahl technisch zustande kommen.
Außerdem: jede zweite Schangerschaft endet sowieso vor dem ersten Monat, auf natürlichem Wege, die meisten Frauen merken nicht mal, daß sie schwanger waren – rechntet der gute Herr etwa diese natürlichen Abgänge mit ein?
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#4   athanasius1957   17:55:29 | Freitag, 2. Juni 2006
@Pünktchen
Herzlichen Dank für Ihr Posting:
Vor einigen Jahren hatte ich bei einem Vortrag über Ethik in der Medizin genau jene Vorhaltungen bekommen, da ich dem Embryo den Status einer Person zustand.
Die Diskutierenden fühlten sich alle in der Tradition von Kant, J.S. Mill und Peter Singer und führten Begriffe wie Autonomie, Eigeninteresse und Ziel als Charakteristika der Person an ebenso wie sie zur Babylonischen Begriffsverwirrung mit Präembryo – Embryo – Fötus beitrugen. Der Terminus Präembryo meint eigentlich die Periode von der Konzeption bis zur Nidation und wurde -nota bene- vom Jesuiten McCormick und dem Froschevolutionsbiologen Grobstein eingeführt, um zu Forschungszwecken an den Embryo zu kommen.
Nur, der Embryo ist physische und damit juridische Person vom Moment der Konzeption an.
Diese Feststellung haben wir aber auch und vor allem dem Dogma der Immaculata Conceptionis zu verdanken, da es ein Unding gewesen wäre zu glauben, der Fötus Mariens wäre erst mit dem 2. oder 3. Monat beseelt worden.
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#3   Catholicus   14:25:30 | Freitag, 2. Juni 2006
Dank für klare Worte
Der erste Schritt zur Überwindung eines moralischen Übels, das das Verbrechen (!) der Abtreibung nun einmal darstellt, ist es, dieses klar zu sehen und zu benennen. Herr DI Kirchmair tut dies auf klare Weise, wobei er zugleich zwischen Sünde und Sünder unterscheidet. Mit der Sünde kann man keinen Pakt schließen; dem Sünder – und sei es auch der größte – kann sehr wohl vergeben werden, wenn er aufrichtig bereut und den Vorsatz hat, mit der Gnade Gottes ein besseres Leben zu beginnen!
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#2   EinChrist   12:26:52 | Freitag, 2. Juni 2006
Danke, Herr Kirchmaier
Herr Kirchmaier, auch von mir ein herzliches Dankeschön für diesen klaren Beitrag.
Möge Ihnen und Ihrer Familie der Segen des dreifaltigen Gott sie beschützen.
Dankbar grüßt,
EinChrist
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#1   Pünktchen   11:28:04 | Freitag, 2. Juni 2006
Sehr gutes Interview
Das ungeborene Kind gehört weder seiner Mutter noch seinem Vater. Es ist auch kein Organ, sondern eine eigene schutzbedürftige …Person.
Ein sehr ermutigendes und gehaltreiches Interview, das alle wichtigen Punkte abhandelt! – Danke der kreuz.net-Redaktion.
Es wird nicht lange brauchen bis die vereinigte Meute der Babycaust-Bagatellisierer, Lügner („Schwangerschaftsabbruch“) und Hechler (z.B. die selbsternannten Frauenrechtler, d.h. Männer, die ihr Interesse an der Abtreibung hinter einem „Frauenrecht“ verstecken…) hier auftauchen.
Bevor es so weit ist: Vielen Dank, Herr Kirchmaier! Weiter so!
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