13:31:46 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Jahrzehntelang lag das Tagebuch der letzten Seherin von Fátima unbeachtet in den vatikanischen Archiven. Heute wurde es veröffentlicht.
(kreuz.net, Fatima) Bereits im Jahr 1917 hat die Jungfrau von Fátima die Judenverfolgung durch das nationalsozialistische
Regime in Deutschland vorausgesagt.
Das beweisen Texte aus dem persönlichen Tagebuch von Sr. Lucía
dos Santos, der letzten Seherin von Fatima. Das Tagebuch wurde heute veröffentlicht.
Sr. Lucía
verstarb
am 13. Februar des vergangenen Jahres im 97. Lebensjahr.
Im Tagebuch schreibt die Karmelitin aufgrund
von Worten, die sie von der Muttergottes erhielt, daß „»der Krieg« [der Erste Weltkrieg] im Begriff
ist, zuende zu gehen. Doch wenn die Beleidigungen Gottes nicht aufhören, beginnt während des Pontifikates
von Pius XI. ein weiterer, noch schlimmerer Krieg:
„Der Ausbruch eines gottlosen Krieges, gegen den Glauben,
gegen Gott, gegen das Volk Gottes; ein Krieg, der das Judentum ausrotten will, aus dem Jesus hervorgegangen
ist und die Jungfrau und die Apostel, die uns das Wort Gottes überliefert haben, das Geschenk des Glaubens,
der Hoffnung und der Liebe, das Volk, das von Anfang an von Gott erwählt wurde und darum, das Volk des
Heiles“ – so die Tagebuchaufzeichnungen.
Die Aufzeichnungen wurden vom Karmel von Coimbra publiziert,
wo Sr. Lucía den größten Teil ihres Lebens verbracht hat. Das Buch trägt die Imprimatur – Druckerlaubnis –
des emeritierten Bischofs von Leiria-Fátima, Mons. Serafim de Sousa Ferreira e Silva.
In der Einleitung
erzählt der Beichtvater von Sr. Lucía, Pater Geremia Carlo Vechina, wie das Tagebuch auf Wunsch von
Papst Paul VI. in den Vatikan geschickt, aber dort offenbar zusammen mit dem dritten Geheimnis von Fatima
„vergessen wurde“.
Das dritte Geheimnis von Fatima wurde im Jahr 2000 von Papst Johannes Paul II veröffentlicht.
Es spricht von einem Attentat auf einen in weiß gekleideten Bischof auf dem Petersplatz.
In ihrem Tagebuch
redet Sr. Lucía auch von der Rettung des atheistischen und kommunistischen Rußlandes, sofern dieses
Land dem Unbefleckten Herzen der Jungfrau geweiht wird.
„Wenn sie meine Bitten hören, wird sich Rußland
bekehren und der Friede wird regieren“ – sagte die Muttergottes den Hirtenkindern von Fátima.
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wickerl 10:47:18 | Dienstag, 22. Mai 2007
#14
C.Mansfeld 12:26:52 | Mittwoch, 7. Juni 2006
#13
Einar 22:10:18 | Dienstag, 6. Juni 2006
#12
stat crux 17:59:42 | Dienstag, 6. Juni 2006
#11
C.Mansfeld 17:18:48 | Samstag, 3. Juni 2006
#10
Dr. Otterbeck 08:01:37 | Freitag, 2. Juni 2006
#9
aphrodite † 21:09:34 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#8
Karl Murx 16:56:57 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#7
CampoSanto 16:39:58 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#6
gunther maria michel 16:02:47 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#5
CampoSanto 15:07:33 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#4
expedit 14:14:11 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#3
Markus-Antonius † 14:02:43 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#2
AthanasiusII 13:57:25 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#1
Athanasius 13:55:35 | Donnerstag, 1. Juni 2006