Muttergottes
Spektakuläre Voraussagen
Jahrzehntelang lag das Tagebuch der letzten Seherin von Fátima unbeachtet in den vatikanischen Archiven. Heute wurde es veröffentlicht.
(kreuz.net, Fatima) Bereits im Jahr 1917 hat die Jungfrau von Fátima die Judenverfolgung durch das nationalsozialistische Regime in Deutschland vorausgesagt.

Das beweisen Texte aus dem persönlichen Tagebuch von Sr. Lucía dos Santos, der letzten Seherin von Fatima. Das Tagebuch wurde heute veröffentlicht.

Sr. Lucía verstarb am 13. Februar des vergangenen Jahres im 97. Lebensjahr.

Im Tagebuch schreibt die Karmelitin aufgrund von Worten, die sie von der Muttergottes erhielt, daß „»der Krieg« [der Erste Weltkrieg] im Begriff ist, zuende zu gehen. Doch wenn die Beleidigungen Gottes nicht aufhören, beginnt während des Pontifikates von Pius XI. ein weiterer, noch schlimmerer Krieg:

„Der Ausbruch eines gottlosen Krieges, gegen den Glauben, gegen Gott, gegen das Volk Gottes; ein Krieg, der das Judentum ausrotten will, aus dem Jesus hervorgegangen ist und die Jungfrau und die Apostel, die uns das Wort Gottes überliefert haben, das Geschenk des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, das Volk, das von Anfang an von Gott erwählt wurde und darum, das Volk des Heiles“ – so die Tagebuchaufzeichnungen.

Die Aufzeichnungen wurden vom Karmel von Coimbra publiziert, wo Sr. Lucía den größten Teil ihres Lebens verbracht hat. Das Buch trägt die Imprimatur – Druckerlaubnis – des emeritierten Bischofs von Leiria-Fátima, Mons. Serafim de Sousa Ferreira e Silva.

In der Einleitung erzählt der Beichtvater von Sr. Lucía, Pater Geremia Carlo Vechina, wie das Tagebuch auf Wunsch von Papst Paul VI. in den Vatikan geschickt, aber dort offenbar zusammen mit dem dritten Geheimnis von Fatima „vergessen wurde“.

Das dritte Geheimnis von Fatima wurde im Jahr 2000 von Papst Johannes Paul II veröffentlicht. Es spricht von einem Attentat auf einen in weiß gekleideten Bischof auf dem Petersplatz.

In ihrem Tagebuch redet Sr. Lucía auch von der Rettung des atheistischen und kommunistischen Rußlandes, sofern dieses Land dem Unbefleckten Herzen der Jungfrau geweiht wird.

„Wenn sie meine Bitten hören, wird sich Rußland bekehren und der Friede wird regieren“ – sagte die Muttergottes den Hirtenkindern von Fátima.
      
15 Lesermeinungen
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#15   wickerl   10:47:18 | Dienstag, 22. Mai 2007
alte Leier
@c.mansfeld Das mit dem Original trifft auf alle historischen Schriften zu , es gibt keinen orginalen Herodot, …
Wobei das Evangelium wesentlich besser abgesichert ist mit 4 Autoren, die durch apokryhe Autoren obendrein noch ergänzt sind, als alle anderen historischen Ereignisse und Personen der Antike.
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#14   C.Mansfeld   12:26:52 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@ stat crux:
Das Problem daran ist: Das Orginal müssen die Archäologen erst noch ausgraben. Von keiner biblischen Schrift wurde das Original oder wenigstens eine der ersten Abschriften gefunden. Alles, was erhalten blieb, sind Abschriften von Abschriften von Abschriften…
Wobei „Abschriften“ wörtlich zu verstehen ist: Vor der Erfindung des Buchdrucks konnten Bücher nur vervielfältigt werden, indem man sie von Hand abschrieb. Dabei konnten jederzeit Änderungen vorgenommen werden (und wurden vorgenommen).
Das ist auch der Grund, warum jede Kirche, jede Sekte ihre eigene Bibel hat und diese als „einzig wahre“ ausgibt.
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#13   Einar   22:10:18 | Dienstag, 6. Juni 2006
Spektakuläre Visionen aus der Bibel
Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
Ich weiß, daß ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
Lev. 25:44 stellt fest, daß ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, daß würde auf Polen zutreffen, aber nicht auf Italiener. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Italiener besitzen?
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#12   stat crux   17:59:42 | Dienstag, 6. Juni 2006
Bibel lesen bildet,
lesen Sie doch mal im Original, C.M. Sie werden die Differenz zu jeder Art von okkulter Literatur sofort selbst bemerken.
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#11   C.Mansfeld   17:18:48 | Samstag, 3. Juni 2006
Von wegen Voraussagen
Warum werden solche „spektakulären Voraussagen“ immer erst hinterher veröffentlicht? – Weil sie in Wahrheit nichts weiter sind als ein abstruses Geschreibsel, aus dem man nichts herauslesen, in das man jedoch viel hineininterpretieren kann. Was aber genau hineininterpretiert werden muß, das weiß man eben immer erst hinterher. Das gilt für die Prophezeihungen der Bibel ebenso wie für die des Nostradamus und wie sie alle heißen. Hätten diese Menschen tatsächlich die Fähigkeit besessen, in die Zukunft zu sehen, dann hätten sie sich doch im Klartext (anstatt in Rätseln) ausdrücken können. Und wozu das ganze? Eine Prophezeihung, aus der man erst hinterher schlau wird, ist praktisch nutzlos. Sie taugt nur dazu, bei Gläubigen Eindruck zu schinden – diese halten dann ein bloßes (noch nicht einmal besonders gelungenes) Menschenwerk für „göttlich inspiriert“!
Es ist schon erstaunlich, was Menschen alles als „Beweis“ gelten lassen, wenn sie unbedingt an eine Sache glauben wollen.
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#10   Dr. Otterbeck   08:01:37 | Freitag, 2. Juni 2006
G.M.M.
Richtig, der Text ist m.E. Sr. Lucia zuzuordnen, nicht Teil der Botschaft.
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#9   aphrodite †   21:09:34 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Coimbra
Heißen so nicht Bud Spencer und Terence Hill in einer Verwechslungskomödie, die in Brasilien spielt?
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#8   Karl Murx   16:56:57 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Ich finde es interessant, daß so ein Buch jetzt auftaucht
Das dritte Geheimnis hätte ein Papstattentat auf dem Petersplatz prophezeit? Wo bitte?
Das geht weder aus den Aufzeichnungen der Schwester, noch aus dem den Text hervor, der von Ratzinger veröffentlicht worden war. Nur ein Attentat unter einem kreuzförmigen Baum (Kreuz.nett?? :-D ) ist erwähnt, sagen wir, eine Ermordung nach Auffindung in einer Art Versteck im Rahmen einer kriegerischen Auseinandersetzung in einer zerstörten Stadt. Mit dem Bischof in Weiß werden auch die Gläubigen zur Richtstätte abgeführt, wo der alte Mann mit Pfeilgeschossen ermordet wird.
Zudem, jener von Ratzinger veröffentlichte Text ist nicht der vollständige. Schwester Lucia hatte das Geheimnis mehrfach aufgeschrieben. Was uns interessiert, ist jene Version, in der folgendes steht: (…) am Ende wird der Heilige Vater Russland meinem Unbefleckten Herzen weihen, dieses wird sich bekehren und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden. Eben jene durch (…) bezeichnete Textlücke weist auf das 3. Geheimnis hin. Was veröffentlicht worden war, war die bildhafte Vision ohne die Erklärung der Gottesmutter. Beim 1. und 2. Geheimnis gab es jedesmal zu den Visionen eine Erklärung an die Kinder. Genau die wollen wir hören.
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#7   CampoSanto   16:39:58 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Verwechslung ?????
Was für eine Verwechslung???
Als ersten Satz der Meldung lesen wir:
„Bereits im Jahr 1917 hat die Jungfrau von Fátima die Judenverfolgung durch das nationalsozialistische Regime in Deutschland vorausgesagt.“
Ja was denn nun? Sieht Kreuz.net das als Ankündigung der Gottesmutter oder als Kommentar der Seherin?
Hier wird mal wieder totale Verwirrung gestiftet, absolut unseriös !
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#6   gunther maria michel   16:02:47 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Verwechslung?
Nach dem Zitat in der Meldung von kath.net zu urteilen, handelt es sich bei der Passage über die Juden keineswegs um eine Prophezeiung der hl. Gottesmutter, sondern um einen Kommentar der ew. Sr. Lucia. Hier:
Schwester Lucia schreibt, dass die Geschichte gezeigt habe, was gekommen sei: „Ein atheistischer Krieg, gegen den Glauben, gegen Gott, gegen das Volk Gottes.“
Es war „ein Krieg, der die Juden auslöschen wollte, von denen doch Jesus Christus, die Madonna und die Apostel stammen, die uns das Wort Gottes und das Geschenk des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe übermittelten, ein Volk, das von Gott erwählt wurde und von Anfang an auserwählt war: ,das Heil kommt von den Juden’“.
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#5   CampoSanto   15:07:33 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Geheimnisse von Fatima
Ich bin sehr gespannt, ob sich nun auch herausstellt, dass Fatima ebenso vorhersehende spektakuläre Aussagen über Kreuz.net ud dessen Beiträge gemacht hat.
Gleichsam ein „ 4. Geheimnis“.
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#4   expedit   14:14:11 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Auch hier gilt: „An den Früchten werdet ihr sie erkennen!“
Auch hier gilt: „An den Früchten werdet ihr sie erkennen!“
Und die Früchte von und in Fatima sind: SEHR GUT!
Wer’s nicht glaubt: einfach mal hinfahren!
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#3   Markus-Antonius †   14:02:43 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Athanasius
hat gesprochen!!! Ex cathedra?
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#2   AthanasiusII   13:57:25 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Fälschung der Botschaften Fatimás
Die Fatima-Botschaft wird vom Vatikan und vielen Modernisten gefälscht, verdreht und verraten. Es gab bisher noch keine universale Weihe Russlands, noch keine wahrliche Freigabe des 3. Geheimnisses ohne Weglassungen.
Kardinal Oddi sagte vieles andere zum 3. Geheimnis, was aber nicht in den Kram der Konzilskirche und der Modernisten passt. (Hier klicken.) www.olfatima.com/oddi2.htm
Fatima hängt mit der Konziliaren Krise zusammen:HIER www.fatimacrusader.com/…hird/toccrrthird.asp und HIER www.fatima.org/…ret/otherwitness.asp.
Es ist völlig logisch die Versionen der Fatimabotschaft des modernen Vatikans abzulehnen, da sogar seine eigenen Vertreter die Authentizität der veröffentlichen „Botschaft“ in Frage stellen.
„Das 3. Geheimnis spricht von der Apostasie in der Kirche, die von der Spitze her erfolgen würde.“ – Mario Kardinal Cappi, Haustheologe Johannes-Pauls II.
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#1   Athanasius   13:55:35 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Fälschung
„ein Krieg, der das Judentum ausrotten will, aus dem Jesus hervorgegangen ist und die Jungfrau und die Apostel, die uns das Wort Gottes überliefert haben, das Geschenk des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, das Volk, das von Anfang an von Gott erwählt wurde und darum, das Volk des Heiles“
Das mag alles stimmen, kommt mir aber unglaubwürdig vor, da darüber noch nie etwas publiziert wurde oder bekanntgegeben. Erst jetzt wird dies gesagt. Auch war der II. WK nicht an erster Stelle gegen das Judentum gerichtet, sondern gegen alle Institutionen die dem Nationalsozialismus – und nach dessen Verluste – dem Kommunismus widerstanden. Es ist erst nach 1960 die Version des „Krieges gegen die Juden“ entstanden. Die monopolisierte Version über die Verbrechen des II. WKs hätte Unsere Liebe Frau wohl nie verkündigt. „Die Jungfrau“ ist auch gegen den Stil von Sr. Lucia, die über Nossa Senhora sprach und schreibt. Immer.
veröffentlicht. Es spricht von einem Attentat auf einen in weiß gekleideten Bischof auf dem Petersplatz.
Dás ist die falsche und gefälschte Auslegung von 2000, von gezwungenen Vatikanoffizialen. Es ist eine groteske Lüge, da das Geheimnis von einem Bischof in weiss auf einem Berg spricht, der dort von Soldaten ermordet wird. Das war 1981 nicht der Fall, und JP II. wurde nicht ermordet, sondern lediglich verwundet. Mit all dem Spektakel um diese Attacke, macht man es zu einem Ding, was es nicht war.
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