08:44:33 | Freitag, 2. Juni 2006
Mütterlicher Instinkt + Verräter verraten + Provokation wirbt + Zuviel Arbeit + Ein moslemischer Scheck
Mütterlicher InstinktVatikan. Papst Benedikt XVI. hat den Marienmonat Mai am Mittwoch abend mit einer
Rosenkranzandacht in den vatikanischen Gärten beendet. Der Heilige Vater erklärte, daß man in jeder
Lage auf die Muttergottes zählen könne: „Mehr noch. Ich weiß, daß sie mit mütterlichem Instinkt jedem
Bedürfnis ihrer Kinder zuvorkommt und eingreift, um sie zu unterstützen.“ Das sei die Erfahrung der
Christenheit seit ihren ersten Schritten in Jerusalem.
Verräter verratenPolen. Der Erzbischof von
Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz, will im Oktober die Namen der Priester veröffentlichen, die mit dem
kommunistischen Geheimdienst zusammengearbeitet haben sollen. Er reagierte damit auf den erzbischöflich
verhinderten Versuch des katholischen Priesters Tadeusz Isakowicz-Zaleski, die Namen kommunistenhöriger
Amtskollegen zu nennen. Hw. Isakowicz war selber von kommunistischen Geheimpolizisten schwer gefoltert
worden. Die Zahl der polnischen Priester, die angeblich als Spitzel tätig waren, soll bei rund 600 liegen.
Provokation wirbtDeutschland. Am Freitag wird in Deutschland das angebliche Musikstück ‘Touch my body’
für Plattenaufleger zur Benützung freigegeben. Im dazugehörigen Reklamekurzfilm sind unter anderem
zwei ungenügend bekleidete Frauenzimmer zu sehen, die sich tanzend einem Kardinal nähern. Letzerer sagt
dabei: „Fleht zu den Huren, daß sie euch nicht verfluchen.“ Das Erzbistum München und Freising kündigte
am Donnerstag nachmittag an, gegen die erneute Verhöhnung der Kirche eine einstweilige Verfügung zu
beantragen.
Zuviel ArbeitSchweiz. Bundesrat Christoph Blocher, der in der Schweizer Landesregierung
für das Justizdepartement zuständig ist und als konservativ gilt, lehnte am Mittwoch in Bern die Forderung
nach einer besseren Kontrolle der umstrittenen helvetischen Euthanasie-Gesetze ab. Eine Regelung der Beihilfe
zum Selbstmord von Ausländern sowie eine stärkere Überwachung der beiden
Selbstmordunternehmen ‘Dignitas’
und ‘Exit’ seien nicht notwendig. Bundesrat Blocher meinte, daß eine konsequente Anwendung des geltenden
Rechts ausreiche. Verschärfungen seien nicht zu kontrollieren und führten nur zu mehr Bürokratie.
Ein moslemischer ScheckUSA. Der Botschafter von Qatar in den USA, Nasser Bin Hamad Al-Khalifa, hat der
katholischen ‘Xavier University’ in New Orleans Ende Mai einen Scheck von 17.5 Millionen Dollar überreicht.
‘Xavier’ ist die einzige höhere katholische Lehranstalt für US-Amerikaner schwarzer Hautfarbe. Die Universität
erfüllt auf diesem Gebiet USA-weit eine wichtige Aufgabe. Qatar hat einen ‘Katrina Fond’ mit 100 Millionen
Dollar eingerichtet, um Institutionen beizustehen, die von der Flutkatastrophe des vergangenen Sommers
geschädigt wurden. ‘Xavier University’ will mit der jüngsten Spende seine berühmte pharmakologische
Fakultät ausbauen. Aus gleichem Anlaß hat die Universität kürzlich auch 100.000 Dollar vom ‘American
Jewish Committee’ erhalten. Die Lehranstalt erlitt durch die Flutkatastrophe einen Schaden von 450 Millionen
Dollar. Gegenwärtig sind die Immatrikulationszahlen bei 75% des Vor-Katrina-Standes.
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#5
Aurelius 14:10:11 | Freitag, 2. Juni 2006
#4
deepthought 12:25:58 | Freitag, 2. Juni 2006
#3
Gotthard 12:20:30 | Freitag, 2. Juni 2006
#2
Dr. Otterbeck 09:38:11 | Freitag, 2. Juni 2006
#1
catharina 09:26:14 | Freitag, 2. Juni 2006