Der Österreichische Rundfunk übertrumpft den Vatikan
Letztes Jahr erklärte die Erzdiözese Salzburg, daß Kinder, die bei der Piusbruderschaft getauft wurden, als „konfessionsverschieden“ zu behandeln seien. Auslöser für den inzwischen revidierten Erlaß war das Schulzeugnis eines Grundschülers.
(kreuz.net, Piesendorf) Lange wußte eine Schule in Salzburg nicht, welches Religionsbekenntnis einem
Kind im Zeugnis ausgewiesen werden sollte, das bei der Piusbruderschaft getauft worden war.
Vom Fall
des kleinen Dominic aus der Ortschaft Piesendorf im Land Salzburg berichtete vor einigen Wochen der ‘Österreichische
Rundfunk’.
Im Zeugnis des ersten Grundschuljahres wurde die Religionszugehörigkeit von Dominic noch
als „römisch-katholisch“ angegeben.
Das änderten sich in der zweiten Klasse. Die Schulbehörde ersetzte
diese Angabe durch einen Strich. Im dritten Jahr hieß es: „ohne Bekenntnis“.
Die Änderungen wurde auf
Betreiben der Religionslehrerin – der Ehefrau des örtlichen Diakons – vorgenommen.
Sie stieß sich daran,
daß der Junge die Messe bei der Piusbruderschaft besucht. Mittlerweile erhält Dominic dort auch privaten
Religionsunterricht, weil er aus dem Religionsunterricht seiner Schule ausgeschlossen wurde.
Szene
aus einer ‘ORF’-Fernsehreportage über die Piusbruderschaft
Szene aus einer ‘ORF’-Fernsehreportage über
die Piusbruderschaft
Szene aus einer ‘ORF’-Fernsehreportage über die Piusbruderschaft
Szene aus einer ‘ORF’-Fernsehreportage
über die Piusbruderschaft
Szene aus einer ‘ORF’-Fernsehreportage über die Piusbruderschaft
Szene aus einer
‘ORF’-Fernsehreportage über die Piusbruderschaft
Szene aus einer ‘ORF’-Fernsehreportage über die Piusbruderschaft
Szene
aus einer ‘ORF’-Fernsehreportage über die Piusbruderschaft
Dasselbe Problem bestand in der Vergangenheit
schon beim jüngsten Onkel von Dominic. Er wurde im Zeugnis sogar zwei Jahre lang als „altkatholisch“
bezeichnet.
Das wurde der Großmutter von Dominic zu bunt. Im Frühjahr des letzten Jahres erkundigte
sie sich beim Diakon des Ortes – der dort als de facto Gemeindeleiter wirkt – mehrmals nach den Ursachen
für die Wechsel in den schulamtlichen Angaben des Religionsbekenntnisses.
Am vergangenen 22. Juni konnten
sich der Diakon und der für die Gemeinde verantwortliche Nachbarpfarrer zu einer Antwort durchringen.
Man könne nicht „röm. kath.“ ins Zeugnis eintragen, da die Priesterbruderschaft nicht römisch katholisch
sei – hieß es im Brief. Die Taufe der Priesterbruderschaft sei ebenfalls ungültig.
Nach dieser Antwort
wandte sich die Großmutter am 4. Juli an den Vatikan.
Der Sekretär der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia
Dei’, Prälat Camille Perl, antwortet zwei Wochen später. Er erklärte der Österreicherin, daß sie
von Pfarrer und Diakon eine falsche Antwort erhalten habe:
„Solche Unwissenheit ist sehr erstaunlich,
da es sich um eine Lehre der Kirche handelt, die nie bestritten wurde.“
Die Familie übermittelte das
römische Schreiben dem für die Gemeinde verantwortlichen Nachbarpfarrer, dem Ortsdiakon und der Schulbehörde.
Doch danach blieb alles beim Alten.
Der Brief von Prälat Perl gelangte – nach den Informationen der
Piusbruderschaft – schließlich auch in die Hände des Erzbischofs von Salzburg, Mons. Alois Kothgasser.
Der Erzbischof reagierte auf seine Weise. Mitte August publizierte er im Verordnungsblatt seiner Erzdiözese
das genaue inhaltliche Gegenteil des römischen Schreibens:
„Bei dem Getauften handelt es sich um einen
einer schismatischen Gemeinschaft angehörigen, nichtrömischkatholischen Christen.“ Ein in der Priesterbruderschaft
getaufter Gläubiger solle als „konfessionsverschieden“ behandelt werden.
Ein Priester der Piusbruderschaft
in Salzburg, Pater Reinhard Schneider, wandte sich daraufhin mit einem Brief an den Erzbischof und drückte
darin seine Verwunderung aus:
„Mein Erstaunen bezieht sich dabei nicht nur auf die sachlichen Fehler,
sondern insbesondere auch auf den Umstand, daß die Erzdiözese Salzburg unverhohlen eine andere Position
vertritt als der Apostolische Stuhl.“
Der Erzbischof verweigerte den Dialog und antwortete nicht auf
den Brief. Darum wandte sich der österreichische Distriktsobere der Piusbruderschaft, Pater Michael Weigl,
an die österreichischen Medien.
Der kirchenfeindliche ‘Österreichische Runkfunk’ besuchte die betroffenen
Gläubigen und zeigte am Karsamstag eine viertelstündige Reportage. Der kleine Dominic ärgert sich vor
der Kamera, daß ihm sein Katholizismus kirchenamtlich aberkannt werde: „Des is gemein, woans des sogn.“
Im Anschluß an die Reportage strahlte der ‘ORF’ eine Diskussionsrunde mit dem damaligen Generalvikar
von Salzburg, Prälat Johann Reißmeier, dem Wiener Volksanwalt Mag. Ewald Stadler, der sich verschiedentlich
für die Lefebvristen eingesetzt hat, und dem Salzburger Landesschulrat aus.
Der ‘Österreichische Rundfunk’
erreichte mit seiner Sendung, was der Heilige Stuhl in Salzburg nicht zustande brachte.
Der Generalvikar
schlug noch vor der Kamera eine Lösung vor. Dominic müsse lediglich mit dem Taufschein der Priesterbruderschaft
St. Pius X. zum Pfarramt gehen. Dort werde man die Taufe ins Taufbuch eintragen und das Religionsbekenntnis
im Zeugnis anpassen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Nicht durcheinanderwerfen: Depositum Fidei und Erkenntnis desselben Das Glaubensgut ist mit Jesus Christus
abgeschlossen, durch den der Vater zu uns gesprochen hat (vgl. Heb 1,1-2). Doch die Erkenntnis des Inhalts
der Offenbarung ist eben nicht abgeschlossen, sondern wird bis zur Wiederkunft Christi weitergehen – das
ist auch ein Grund, warum die Geschichte überhaupt weitergeht. In diesem Sinn kommt es zu einem je größeren
Erkenntnisfortschritt, der natürlich auch in Worte, Sätze formuliert wird, die eine Lehre ausdrücken.
Im Vergleich zur vorangegangen Epoche in der Kirchengeschichte gibt es also tatsächlich jeweils „neue“
Lehren, da es zum Wesen des Erkenntnisfortschritts gehört, sich in neuen Sätzen und Lehren zu artikulieren.
Das bedeutet: wer eine bestimmte Zeit sozusagen festschreiben will, stellt sich außerhalb dieses organischen
Wachstums der Erkenntnis der Offenbarung – daher hat z.B. auch Pius XII. den lebendigen Charakter dieses
organischen Wachstums betont (Tradition heißt also gerade nicht, um ein Bild zu gebrauchen, Weiterreichen
von Ziegelsteinen).
Eid… Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Eid darauf abzielt, jede Art neuer Lehre zu verbieten,
sondern höchstens dort eine neue Lehre zu etablieren, wo bereits eine besteht. Wie sonst sind die ganzen
neuen Lehren zu erklären, die natürlich nicht aus der Luft gegriffen sind, sondern einen Vorschritt
in der Erkenntnis der Offenbarung darstellen?
@ Karim Im Gegensatz zu einigen anderen habe ich kein Problem damit, wenn gesagt wird, das II. Vatikanum
habe neue Lehren verkündet. Der Verkünden neuer Lehren ist in der Kirche nichts neues. Der Heilige Geist,
der in der Kirche lebt ermöglicht es uns, immer weiter in der Erkenntnis der göttl. Offenbarung vorzudringen.
Deshalb wurden immer auch neue Auffassungen – neue Lehren verkündet. Nehmen Sie beispielsweise den Limbus
(obwohl keine verbindl. Lehre). Der ist nicht biblischen Ursprungs, ergo wurde er irgendwann als neue
Lehre verkündet. Ein anderes Problem ist die Frage, ob neue Lehren verkündet wurden, und ob diese älteren
Lehren widersprechen dürfen. Hier spreche ich mich für eine Auslegung des Neuen unter Berücksichtigung
des alten aus. Ganz widerspruchsfrei sind die Verkündigungen der Konzilien nie geblieben, deshalb kann
ich das Problem anderer mit solchen Auslegungen nicht wirklich nachvollziehen.
„Keine neuen Dogmen“ ist nicht gleich „keine neue Lehren“ (zum II. Vatikanum) Wenn das II. Vatikanum keine
„neuen“ Dogmen verkündet hat, ist das nicht gleichbedeutend mit dem Satz, daß es keine „neuen“ Lehren
verkündet hat. Auch theologisch sichere Lehren, die vom ordentlichen Lehramt verkündet werden, um damit
frühere Streitfragen zu lösen (und genau das sagte Paul VI. zu „Lumen gentium“) dürfen nicht abgelehnt
oder des Bruches mit der Tradition oder gar der Häresie verdächtigt werden. Man vergleiche dazu, was
Pius XII. zu den päpstlichen Enzykliken gesagt hat: „Man darf auch nicht meinen, das, was in den Enzykliken
vorgelegt wird, erfordere an sich keine Zustimmung, weil die Päpste in ihnen nicht die höchste Vollmacht
des Lehramtes ausüben. Dies (in den Enzykliken dargelegte) wird nämlich vom ordentlichen Lehramt gelehrt;
auch von ihm gilt jenes Wort: ‘Wer euch hört, hört mich’ (Lk 10,16)“ (Enz. „Humani generis“, DH 3885).
Na bitte… Geben Sie doch eimal ein Beispiel für etwas, was nach Ihrer Meinung unfehlbar zu glauben
ist, was vor VII noch nicht dogmatisiert war. Ergo hat das Konzil auch keine neuen Lehren verkündet.
Alles in Butter also.
Zu „Graf von Galen“ Aus mir unerfindlichen Gründen ist meine Antwort auf Ihre Frage vor derselben eingereiht
worden – also vor Ihrer Frage ist meine Antwort („Zum II. Vatikanum und seinem Lehramt“).
Zum II. Vatikanum und seinem Lehramt Da, wie bereits von mir mit Hinweis auf Paul VI. ausgeführt (seine
Ansprache vom 7.12.1965), dieses Konzil kein neues Dogma verkündet hat, handelt es sich bei die Lehre
betreffenden Aussagen um Vertiefungen und Verdeutlichungen, deren jeweiliger Verbindlichkeitsgrad von
der Aussageabsicht des Konzils abhängt. So sagte Paul VI. zu „Lumen gentium“ am 21.10.1964, daß durch
diese dogmatische Konstitution die Lehre über den Episkopat insofern vertieft wurde, als „was bisher
der Überlegung, dem Gespräch und teilweise auch der Kontroverse unterlag, jetzt in einer sicheren Lehrformel
niedergelegt worden ist“. Es handelt sich also um theologisch sichere Lehren. Ludwig Ott zählt in seinem
„Grundriß der Dogmatik“ mit Verweis auf das II.Vatikanum folgende aus: die Lehre von der Sakramentalität
der Bischofsweihe gemäß LG 21,2, die Lehre von der Verleihung der bischöflichen Gewalt, die Lehre,
daß die Bischöfe als Nachfolger der Apostel ein Kollegium bilden, dessen Haupt der Papst als Nachfolger
des Petrus ist“ (Ott, Seite 350-352). Eine theologisch sichere Lehre kann später unter Umständen vom
Lehramt als in der Offenbarung enthalten erklärt werden (wie dies z.B. bei der nur Männern vorbehaltenen
Priesterweihe der Fall war).
VII- verbindlich ?, @ Karim Geben Sie doch eimal ein Beispiel für etwas, was nach Ihrer Meinung unfehlbar
zu glauben ist, was vor VII noch nicht dogmatisiert war.
„Wenn man den Teufel den kleinen Finger gibt, so nimmt er sich die ganze Hand.“ Das 2. Vaticanum hat in
vielen Punkten die kirchl. Lehre widergegeben und zusammengefasst, somit auch dogmatische Inhalte.Sie
hat aber keine neue Dogmen verkündet, aber Lehren verbreitet, die mit der bisherigen Lehre, etwa bzgl.
der Religionsfreiheit nur schwer vereinbar sind.Es ist ja nicht so, dass die Piusbr. alle oder auch nur
die meisten Aussagen des Konzils kritisiert, schon gar nicht, dass sie Dogmen angreift, im Gegenteil.
Welches Dogma leugnet denn angeblich die Piusbruderschaft, welches greift sie an? Kritisiert werden muss
jedoch die Tendenz des Konzils der bewussten Zweideutigkeit, des Lanzierens von modernistischem Gedankengut
in wichtige Texte, das Leitmotiv des Aggiornamentos, des Öffnens zur Welt, oder auch z. B.,dass man sich
scheute, den Kommunismus eindeutig und klar zu verurteilen, oder etwa der anbiedernde falsche Satz, dass
die Muslime den selben Gott anbeten würden. Da die Kirche die Verkünderin der Wahrheit ist und als solche
fungiert, sind diese Fehler schwerwiegend. Auch bei einer Matheaufgabe kommt man nicht zur richtigen Lösung,
wenn man nur einen kleinen Fehler begehen würde. Es würde auch nichts nutzen, den Fehler in den Zeilen
darunter zu suchen, sozusagen in den Folgefehlern. Erst wenn man den Grundfehler findet, kommt man wieder
auf den richtigen (Lösungs)-Weg. Die Kirche sollte sich auf die ehrliche Suche nach den gar nicht mal
so kleinen ersten Fehlern machen und das 2. V.K. und einige seiner Aussagen kritisch hinterfragen.
@ Stimme aus Wien Hat der Hl. Athanasius irgend welche Konzilsbeschlüsse kritisiert oder verworfen? Nein.
Er bekämpfte eine von einem Konzil bereits verurteilte Irrlehre. Wieso beruft sich der FSSPX ununterbrochen
auf seinen Namen? Es klingt halt großartig.
Das II. Vatikanum war auch ein dogmatisches Konzil Zwar hat auch Paul VI. hervorgehoben, daß das II.
Vatikanum kein neues Dogma verkündet hat, deshalb aber zu folgern, dieses Konzil sei nur ein pastorales
gewesen, ist eindeutig falsch. Denn Paul VI. sah es ausdrücklich als eine Fortsetzung des I. Vatikanum
an, das ja bekanntlich aus äußeren Gründen abgebrochen werden mußte. Das II. Vatikanum hat als höchster
Ausdruck des ordentlichen Lehramtes von Papst und Bischöfen die Lehre über die Offenbarung und Ekklesiologie
vertieft (deshalb heißen auch beide Konstitutionen dogmatische Konstitutionen) und auch in den anderen
Dokumenten die Verbindung mit der kirchlichen Lehre dargelegt – kurz gesagt: es gibt keine einziges Dokument
des II. Vatikanum, das „nur“ pastoral wäre. Wer das II. Vatikanum ablehnt, lehnt auch die Lehre vom ordentlichen
Lehramt der Kirche ab und kann nicht den Anspruch erheben, katholisch zu sein.
VII- verbindlich ? Wie der damalige Kardinal Ratzinger in seiner Ansprache v. 13.7.1988 gegenüber den
chilenischen Bischöfen ausführte, hat VII keine verbindlichen Dogmen verabschiedet. Bei VII handelt
es sich nur um ein Pastoralkonzil.
Lieber Josephus Was Sie unter „dogmatischem Konzil“ verstehen das müssen Sie noch erläutern. Wenn Sie
meinen, das 2. Vatikanum hatte keine verbindliche Lehre beschlossen, damit liegen Sie falsch: z.B.: Dogmatische
Konstitution über die Kirche: Lumen Gentium; oder: Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung:
Dei Verbum. Dass diese Konstitutionen nicht nach dem Muster: „Irrlehre – Berichtigung“ verfasst wurden,
liegt an der Herausforderung der Zeit und nicht an der mangelhaften Bildung der Konzilsväter.
2. Vaticanum kein dogmatische Konzil Das 2. Vaticanum war ein pastorales Konzil und hat bewusst keine
dogmatischen Lehrverkündigungen vorgenommen, deshalb ist es keineswegs unfehlbar. Wo es zweideutig ist
und Interpretation, die gegen die Tadition und Überlieferung zulässt oder nahelegt, muss es auch kritisiert
werden können.
Benedikt Ein „Schwächling“ in Sache „Kirchengeschichte“ bittet um Aushilfe! Hat der Hl. Athanasius irgend
welche Konzilsbeschlüsse kritisiert oder verworfen? Wieso beruft sich der FSSPX ununterbrochen auf seinen
Namen?
@ Karim Es ist meines Erachtens von der Piusbruderschaft unredlich, bis heute ziemlich undurchsichtige
und komplexe Zusammenhänge aus dem Jahr 358 auf ihre eigene Situation zu applizieren Was heißt hier
unredlich…es ist schlicht und einfach historischer Unsinn. Die FSSPX bekämpft ein Konzil während Athanasius
die Beschlüsse eines Konzils durchsetzen wollte. Von daher liegen Vergleiche mit Arius näher als mit
Athanasius.
Ein falsches Disziplinarurteil widerspricht nicht der Unfehlbarkeit Athanasius wurde sicherlich zu Unrecht
von Papst Liberius bestraft – nur, und das verschweigt Marcel, der Grund, warum sich Athanasius nicht
an diese Strafe gebunden fühlte, war, wie er selber schreibt, der offensichtliche Umstand, daß Liberius
nicht frei, sondern unter großem äußeren Druck so entschieden hatte, um selbst sein Amt wieder ausüben
zu können. Grundsätzlich gilt aber: ein falsches Disziplinarurteil widerspricht nicht der päpstlichen
Unfehlbarkeit: diese bezieht sich laut Vatikanum I ausdrücklich auf Glaubens- und Sittenlehren (vgl.
Konstitution „Pastor Aeternus“ DH 3074 und den von Pius IX. gebilligten Kommentar der deutschen Bischöfe
gegenüber Bismarck – DH 3116). Es ist meines Erachtens von der Piusbruderschaft unredlich, bis heute
ziemlich undurchsichtige und komplexe Zusammenhänge aus dem Jahr 358 auf ihre eigene Situation zu applizieren –
wo es eindeutig ist, daß Papst Johannes Paul II. frei verboten hat, Bischöfe zu weihen. Und es ist eine
unglaubliche Anmaßung, während der unerlaubten Bischofsweihen von 1988 auf die im Ritus vorgesehene
Frage: „Habt ihr ein päpstliches Mandat?“ zu antworten: „Ja, wir haben es“ – das war eine glatte Lüge!!
Falscher Unfehlbarkeitsvorstellung, @Karim Da es, wie Marcel schreibt, historische Tatsache ist, daß
Athanasius zu Unrecht vom Papst Liberius exkommuniziert wurde, beweist dies, daß Ihre Unfehlbarkeitsvorstellung
falsch ist.
Blick nach Innen in einem anderen – parallelen – Forum lese ich folgendes Postings, das eigentlich alles
zur Genüge aussagt: „Hw. Pater Schmidberger hat mal bei einem Vortrag folgende Geschichte erzählt: Zwei
Priester der FSSPX wurden auf eine kleine Insel eingeladen. Dort existierte eine kleine Schar Gläubiger,
die vor 40 Jahren nicht die Reform mitgemacht hatten. Sie gingen niemals zum NOM, sie gingen also niemals
zur Sonntagsmesse. Sie beteten selbst die Meßtexte,den Rosenkranz, Andachten usw. Sie hielten selbst
Kathechese und Laien tauften die Neugeborenen. Als die FSSPX – Priester kamen, waren sie außer sich vor
Freude. Sie hatten den Glauben in der Fülle bewahrt, während der größere Teil der Inselbevölkerung
durch den NOM so wie überall den Glauben verwässert und verkrüppelt lebte. Heute fliegt ein Priester
einmal monatlich auf diese Insel und feiert die Hl. Messe aller Zeiten, die restlichen Sonntage gehen
die Gläubigen selbstverständlich nach wie vor nicht zum NOM!“ Ja, ja, die Pius-Leute stehen fest zur
Kirche, zum Papst, zu allen Geboten und und und – sind ach soooo katholisch! Ob es diese Insel gibt, wage
ich zu bezweifeln – die Geschichte ist einer wahren Begebenhzeit in Japan nachempfunden. Dort gab es allerdings
über einige hundert Jahre keinen Priester bei einer sehr versprengten Christengemeinde. Diese Geschichte
gibt allerdings das Selbstverständnis dieses Ober-Pius-Mannes wieder.
????? Die Taufe der Priesterbruderschaft sei ebenfalls ungültig. Wo hat dieser Diakon bitteschön studiert?
Die Taufe kann sogar gültig sein, wenn sie von einem Atheisten gespendet wird. Wer so einen Unsinn redet,
dem hört man besser gar nicht erst zu. Aufregen kostet da nur unnötig Zeit und Nerven.
Modernisten und Pseudo-Tradis können hier noch so wüten, die FSSPX steht felsenfest innerhalb der Römisch-Katholischen
Kirche. Kein vernünftiger FSSPX-Meßbesucher wir die FSSPX als eigene „wahre“ Kirche ansehen. Ich behaupte
mal 95 % aller Meßbesucher der FSSPX sind gehorsame Katholiken, die den Heiligen Vater verehren, die
Gebote halten und die sonstigen Verpflichtung einhalten. Doch Sie meine Damen und Herren Modernisten und
Liberale, sie sind doch so für kritische Betrachtung und Hinterfragen, wie würden doch gerne aus unserer
Hl. Mutter Kirche einen demokratischen Saustall machen in der der Wille unseres Herrn Jesus Christus mit
einfacher Stimmenmehrheit ausgehebelt wird. Ausgerechnet Sie meine Damen und Herren Modernisten und Freigeister,
sie wollen traditionstreue Katholiken mit Gewissenszwang beugen, sie am „kritischen Hinterfragen“ von
häretischen Klerusangehörigen abhalten. Auf einem verlangen sie Gehorsam, Demut und all das, was unsere
Kirche großgemacht hat, aber sie selbst pfeifen doch auf diese Werte Die FSSPX ist und bleibt katholisch,
ein wiederholen von Lügen und Pseudo-juristischen Haarspaltereien werden sie nie die Katholizität der
FSSPX absprechen können! Hl. Maria Muttergottes – Bitte für uns Hl. St. Pius X. – Bitte für uns
Witzig ist das nicht mehr Innerhalb dieses Artikeles wird wieder deutlich, wie notwendig eine luzide Ausbildung
für Priester vor allem im Kirchenrecht ist. Zum Thema hauptamtlicher Gemeindeleiter mit Diakonenausbildung
brauch ich nichts mehr zu sagen. Dieser Schw… spricht sich selbst sein Urteil.
@ FSSPX Müssen FSSPXler letztlich also genauso um Anerkennung kämpfen, wie andere nicht akzeptierte
Minderheiten, z.B. Homosexuelle? Wäre eine „Parade der Tradition“ auf dem Petersplatz möglicherweise
hilfreich? Als Sympathisant von unterdrücken Minderheiten wünsche ich den FSSPXlern jedenfalls die Akzeptanz
der Katholischen Kirche. :(3
„Notstand“ wider sichtbare Einheit der Kirche – ein Unding! Wenn es einen Notstand geben könnte, der
den Glauben über die sichtbare Einheit der Kirche stellt, dann hätte Christus bei seiner Verheißung
an Petrus, die mit ihm und seinen Nachfolgern sichtbar verbundene Kirche werde nicht von den Pforten der
Hölle überwältigt werden, entweder gelogen oder sich geirrt. Daß Matthäus 16,16-18 auch die Sichtbarkeit
der Kirche inkludiert, geht aus der in der Kirche gelesenen und authentisch dargelegten Schrifterklärung
zu dieser Stelle eindeutig hervor – Christus hat eben nicht gesagt, daß „ewige“ Rom, das „Papsttum“ oder
verstorbenen Päpste werden nicht überwunden werden, sondern Petrus und seine Nachfolger aus Fleisch
und Blut, die hier auf Erden innerhalb menschlicher Geschichte sichtbarer Garant und Ursprung der kirchlichen
Communio sind!
Hl. Bischof Athanasius Graf von Galen schrieb: Wurde eigentlich auch Athanasius exkommunizert ? Ja, und
zwar wurde nicht nur eine (angebliche) Exkommunikation festgestellt wie im Fall des Erzbischof Lefebvre,
sondern die Exkommunikation über Athanasius wurde vom kompromitierten Papst (Liberius) ausgesprochen.
Wenn ja, hat er sich darüber hinweg gesetzt und trotzdem weiter die Hl. Messe gelesen und die Kommunion
empfangen ? Selbstverständlich, weil die Exkommunikation genauso null und nichtig war wie die über Erzbischof
Lefebvre und seinen Weihbischöfen „festgestellte“. Mehr noch: Ein Unterstützer des hl. Athanasius, der
hl. Bischof Eusebius von Samosata (es gab ja auch noch einen häreitsch-arianischen Namensvetter), reiste
durch die arianischen Diözesen und weihte Priester, die der hl. Überlieferung treu gelieben waren, zu
Ortsbischöfen, nachdem er die offiziellen Bischöfe als abgesetzt erklärt hatte! Das ist ein deutlicher
Schritt weiter gegangen als Erzbischof Lefebvre es mit seinen Weihbischöfen tat, die nur „Super-Priester“
ohne Verfügungsgewalt eines Ortsbischofs sind. Dennoch wurden Athanasius und Eusebius später zu Heiligen
erklärt – und so wird es auch mit Erzbischof Lefebvre gehen, keine Frage. Hier ein kurzer Überblick
über den Hl. Bischof Athanasius www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=169 (Kreuzforum) Damit wünsche
ich eine gute Nacht und morgen allen Katholiken eine andächtige hl. Sonntagsmesse.
Athanasius Wurde eigentlich auch Athanasius exkommunizert ? Wenn ja, hat er sich darüber hinweg gesetzt
und trotzdem weiter die Hl. Messe gelesen und die Kommunion empfangen ?
Antwort Die Piusbruderschaft und ihr Gründer haben nur an dem festgehalten, was die Kirche immer gelehrt
hat und was sie bis zum 2.Vaticanum selbstbewusst vertreten hat. Sie hat nichts Neues eingeführt. Nur
für das Festhalten am Alten, an der Überlieferung seit der Gründung der Kirche durch Jesus Christus,
vor allem am gewachsenen alten Ritus, in Trient festgelegt für alle Zeiten durch Pius V.,ein Ritus, der
auch nie verboten worden ist, hat man sie ins Abseits gestellt, den Gründer suspendiert, etc., schon
lange vor den Bischofsweihen von 1988. Die Piusbruderschaft hat keinerlei Bestrebungen die Kirche zu verlassen,
sie selbst wurde von der Kirche ins Abseits gestellt, ähnlich wie man den hl. Athansius im 4. Jahrhundert
verbannt hat, weil er sich gegen die arianische Lehre stellte, mit der fast alle Bischöfe seiner Zeit
bishin zum damaligen Papst sympatisierten. Und trotzdem hat sich die Wahrheit in der Lehre nach Jahrzehnten
durch das Wirken des hl. Geistes durchgesetzt.
Karims pseudointelligente Ausführungen Wenn die Piusbruderschaft behauptet, römisch-katholisch zu sein,
warum steht sie dann nicht in sichtbarer Einheit mit dem Papst und den Bischöfen, warum … Weil die
rechtgläubige Seelsorge weder gesichert noch ausreichend ist und diesbezüglich Notstand besteht. Das
Heil der Seelen steht über dem Kirchenrecht. Wer das als „lutherisch“ ansieht, möge das Gegenteil beweisen,
nämlich dass das Kirchenrecht über dem Seelenheil der Gläubigen steht und dieses gefährden darf. … Abwehrhaltung
gegen Papst und Bischöfe … auch Luther… „Argument“: Weil Luther Schweinsbraten gegessen hat, dürfen
aufrechte Katholiken das nicht tun. Welche Irrlehren halten Sie der FSSPX vor? Wenn Sie aber keine finden:
Ganz klarer Beleg für reine Nonsens-Polemik! Solange für Papst und Ortsbischof gebetet wird und das
Bild des amtierenden Papstes an der Wand hängt, ist diese Einheit auch hör- und sichtbar. Solange den
Gläubigen Irrlehren (V2 et al.) und bedenkliche Liturgie (NOM) aufgezwungen werden soll, ist mehr gar
nicht möglich. …Ghettodasein… Nichtkatholizität Eine reine Quantitätsbetrachtung: Die Zeit wird
kommen, in der die V2-Apologeten quantitativ im Ghetto sitzen werden. Ihr Posting hat weder etwas mit
der Lehre der Kirche noch deren Auffassung zur FSSPX zu tun und ist offenkundig nur auf Beleidigung von
FSSPX-Anhängern gezielt. Eine Schande, dass es so viel Zustimmung erfährt!
@Josefus – Danke… nur: (Also, vorab, mich interessiert das wirklich… ich versuch’ auch ‘mal, mir die –
naheliegenden – Witzchen zu verkneifen.) Sie sagen, Katholizität sei den „Hauptverantwortlichen“ peinlich.
Das ist, wie Sie zugeben müssen, ein starker Spruch, bei dem ich wiederum fragen muss: Warum sollte es
das? Mir fehlt da, ehrlich gesagt, das Motiv. Das ist ein bisschen wie bei schlechten Diskutanten, die
ihren Gegenübern bei jeder Meinungsverschiedenheit „Hass“ unterstellen, weil das einfacher ist, als sich
in die Gegenseite hineinzuversetzen. Die FSSPX hat den Malus, gegen eine erdrückende Mehrheit zu stehen –
das an sich beweist nichts, sollte aber zu verschärftem Nachdenken anregen. „Katholisch sein“ – wo ist
das Problem? „Katholisch“ im ursprünglichen Sinne können Sie sogar als Protestant sein. Und wenn es
um den „engeren“ Katholizismus geht, was hindert die FSSPX, es genauso zu machen wie die römische Mutter
und sich ganz einfach selbst dazu zu erklären? Allerdings scheint mir der Begriff „katholisch“ hier eher
wie eine Art Medaille behandelt zu werden: „Nur echt mit diesem Zeichen“. Geht es darum? Darum, dass man
sich, wenn man auf die große Medaille verzichten würde, mühsam eine eigene erkämpfen müsste, statt
sich gemütlich auf 2000 Jahren Vorarbeit auszustrecken? Das wäre dann allerdings ein sehr weltliches
Motiv. Oder ist es nicht eher, dass man zwar eigentlich könnte, wie man will (um den Preis der Loslösung),
aber primär will, dass auch all die ANDEREN so zu machen haben?
Antwort für DDL Zitat Von DDL: „Erkläre doch bitte ‘mal jemand einem armen Außenseiter…was die FSSPX
überhaupt will, bitte.“ Die FSSPX will nichts anderes als katholisch sein, nicht mehr, aber eben auch
nicht weniger. Die Katholizität ist aber den meisten der heutigen Hauptverantworlichen in der Kirche
peinlich, peinlich vor der Welt, weil man durch das Fensteröffnen zur Welt auf dem Konzil sich auf einen
verhängnisvollen Flirt mit der Welt eingelassen hat. Jesus sagt aber: Mein Reich ist nicht von dieser
Welt. Die Kirche soll in die Welt gehen um ihn vor der Welt zu bekennen, nicht aber um mit der (gottlosen)
Welt zu flirten.
Ein weiteres Beispiel Der Fall zeigt wieder einmal die Macht der Medien. Die „moderne“ Kirche fürchtet
nichts mehr als die Medien. Kaum glauben sie, die öffentliche Meinung könnte sich wegen des Fernsehbeitrages
drehen, schon ändern sie ihre Meinung, wenn auch ausnahmsweise mal zum Guten. Es wäre ein leichtes gewesen
und eine Selbstverständlichkeit, die Taufe als solches vorher anzuerkennen. Die moderne Kirche schießt
so scharf praktisch nur noch gegen die eigenenTraditionalisten. Leider ist es jedoch selten, dass Medien
kathl.-tradit. Meinungen unvoreingenommen widergeben. Da ist der 15-minütige Beitrag der betroffenen
Familie schon ein kleines Wunder. Ich kenne einen Fall, da wurde ein Schulvertrag mit einem bischöflichen
Gymnasium vom Schulbeauftagten der Bistumsleitung, den ich aus früheren Zeiten persönlich kenne, wieder
gekündigt, da die Eltern vorenthalten hätten (was nicht stimmte), dass man sich zur Piusbrudersch. zugehörig
fühle. Das Kind sollte nach der Grundschule in die 5. Klasse des Gymnasiums. Die Familie ist Mitglied
der katholischen Kirche und zahlt Kirchensteuer und hat beim Vorstellungsgespräch offen erwähnt, dass
das Kind demnächst von einem Bischof der Pius-br. die Firmung erhalten wird, was die Direktorin zunächst
nicht zu stören schien. Evangel.,orthodoxe Schüler,sowieso sehr, sehr viele Kinder von offen sich bekennenden
„Taufscheinkatholiken“ wurden und werden problemlos aufgenommen. Dies weiß ich, da ich und all meine
Geschwister selber auf der Schule waren.
Erkläre doch bitte ‘mal jemand einem armen Außenseiter …was die FSSPX überhaupt will, bitte. Nach
allem, was ich so lese hier, geht’s letzten Endes um dem Fischer seine Frau: „Mijne vruw de Ilsbill will
nich so als ick dat will“. Aber wenn doch die FSSPX das V2 für gar so schrecklich hält und wenn sie
trotz päpstlichen Vetos fröhlich eigene Bischöfe ernennt und wenn diese dafür dann auch exkommuniziert
werden… ja und? Die FSSPX kann doch tun, ganz, wie ihr beliebt, und sich, wenn sie mag, tridentinisch
die Frühstückseier aufkopfen, es wird und kann sie niemand hindern. Alles, was sie das kostet, ist der
Verzicht auf das kleine Schmuckschildchen „römisch-katholisch“, aber das kann ja kaum so schwer sein
angesichts der empörten Tiraden, welche man aus der Ecke der FSSPX über Papst und „Konzilskirche“ äußert.
Wo GENAU ist das Problem? Pure Eitelkeit? Dickköpfigkeit? Gibt man sich der Illusion hin, am Ende werde
doch der Schwanz mit dem Hund wedeln? Ernsthaft, mir erscheint dieses Gezänk nicht selten wie der Stammspruch
des Isnogud: „Ich will Kalif werden anstelle des Kalifen!“ – und auch etwa so aussichtsreich. Was habe
ich übersehen?
Zur Einheit der FSSPX mit der RK Kirche Ich erlaube mir, etwas aus dem Artikel Was ist eigentlich das
spezifisch Katholische? von kreuz.net zu zitieren: Sie argumentierten mit der sogenannten Dekadenz-Theorie:
Die Römische Kirche sei im Hochmittelalter zum Katholizismus degeneriert. Die Protestanten in der Reformation
würden die Tradition der wahren Kirche wieder aufnehmen, die nur etwa bis zur Jahrtausendwende bestanden
habe. Zum Unterschied zu den Protestanten sind die FSSPX-Brüder der Meinung, dass diese Dekadenz mit
dem V2 begann. Daher lehren sie eine innerkirchlichen Communio, die sich auf einer rein geistigen Ebene
befindet („Einheit“ mit verstorben Päpsten und Heiligen). @Karim: Eine hervorragende Analyse :)3
Es geht um die sichtbare Einheit Wenn die Piusbruderschaft behauptet, römisch-katholisch zu sein, warum
steht sie dann nicht in sichtbarer Einheit mit dem Papst und den Bischöfen, warum unterhält sie eigene
Ehegerichte, warum spenden deren Priester ohne Iursidiktion Sakramente, deren Gültigkeit Iursidiktion
voraussetzt (z.B. Beichte) usw. Ein Festhalten am Glauben in einer Abwehrhaltung gegen Papst und Bischöfe
hat bekanntlich auch Luther unternommen. Wenn man genauer hinsieht, hat die Piusbruderschaft inzwischen
die Vorstellung einer innerkirchlichen Communio, die sich auf einer rein geistigen Ebene befindet („Einheit“
mit verstorben Päpsten und Heiligen). Das Merkmal der Sichtbarkeit reduziert sich für die Piusbruderschaft
auf ihr eigenes Ghettodasein – womit sie de facto ihre Nichtkatholizität beweist.
Und diese Klarsicht mit einem Wort, den wahren Ursachen all dieser Übel auf den Grund zu gehen: Das Konzil
und die Reformen, die von diesem ausgegangen sind … die muss wahrlich vom Himmel kommen …
Es geht um den Glauben… ?Den Glauben. Das ist es, was wir von Rom verlangen; daß Rom uns im Glauben
bestärke, dem Glauben aller Zeiten, im unveränderlichen Glauben. Wir haben das strenge Recht, dies von
den römischen Autoritäten zu verlangen, und wir glauben nicht, daß man Schritt für Schritt zu einer
Anerkennung fortschreiten kann, solange Rom nicht seinen konkreten Willen gezeigt hat (und nicht nur vage
Willensregungen), die dunkle Wolke aufzulösen, die in den Tempel Gottes eingedrungen ist, die den Glauben
verdunkelt und das übernatürliche Leben der Kirche gelähmt hat; mit einem Wort, den wahren Ursachen
all dieser Übel auf den Grund zu gehen: Das Konzil und die Reformen, die von diesem ausgegangen sind.?
(Weihbischof Bernard Fellay, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X.)
Lieber Gotthard Sie haben natürlich recht – ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. Natürlich: die
Ehen unter orthodoxen bzw evangelischen Christen sind selbstverständlich gültig, da für sie keine „kanonische
Formpflicht“ gilt. Die Eheschließung der Katholiken die vor dem orthodoxen Priester oder evangelischen
Pastor geschlossen wurden, ist aber nicht automatisch gültig. Ebenso wie die Ehen die vor der FSSPX geschlossen
wurden. Dafür bedarfes einer besonderen Vollmacht seitens des Ortsbischofs.
gültig! zur Eheassistenz ungültig (ebenso wie die selben Sakramente der Evangelischen oder Orthodoxen)
Die Ehen unter orthodoxen bzw evangelischen Christen sind selbstverständlich gültig, da für sie keine
„kanonische Formpflicht“ gilt. Heiraten 2 evangelische Christen nur auf dem Standesamt, ist ihre Ehe gültig.
Zum Status der FSSPX Danke @Romulus für die Klarstellung. Bezüglich Sakramente der Piusbrüder wiederhole
ich meine Wortmeldung von 2.6. 2006, 16:50 1. Die von den Piusbrüdern gespendete Taufen sind gültig
(so wie die von den evangelischen oder orthodoxen Christen) – erst die spätere Glaubensunterweisung entscheidet
derüber zur welchen Kirche man gehört z.B. zu den Protestanten oder Sekte… 2. Ohne Vollmacht des Ortsbischofs
sind die Sakramente wie die Vollmacht zum Beichthören und zur Eheassistenz ungültig (ebenso wie die
selben Sakramente der Evangelischen oder Orthodoxen). Und schließlich: 3. Die Piusbrüder sind derzeit
nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche ist, da ihr Generaloberer ein Bischof ist, der wegen seiner
unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert ist Wie man diese „mangelhafte Gemeinschaft“ genannt wird, ist
zweitrangig – (die Tradition nannte sie „Schisma“ – aber man darf halt in diesem Fall die Tradition nicht
so ernst nehmen: es handelt sich schließlich um Leute, die sich der Tradition verbunden fühlen. Sie
können doch keine „Schismatiker“ sein. ) die Gemeinschaft ist de facto nicht gegeben! Und, bevor man
die Aussage eines Kardinals hier wieder zitieren wird, muss ich festhalten: auch ein Kardinal kann sich
irren(oder sich nur „politisch korrekt ausdrücken“ um die Gegenseite nicht zu beleidigen) – er muss nicht
unbedingt ein Papst sein.
Ein paar sachliche Klarstellungen Das Mitteilungsblatt der FSSPX bringt in seiner aktuellen Ausgabe Juni
2006 ganz klar auf Seite 19 / 20 die rechtliche Situation der FSSPX: Ich zitiere: • Die vier von Erzbischof
Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe(Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson
und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert. • Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind
wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert. Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft
St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten: • Es handelt sich um katholische Gläubige, die wenn
sie keine aus drücklichen Akte gesetzt haben die römisch katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
• Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein
Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation. • Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft
St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die
Exkommunikation zu. Zitat Ende! Der letzte Absatz trifft auf unsere Tradis (Marcel, Gatte der Evelin,
Athanasius…) hier zu, die ständig von V2 Kirche usw. reden.
@Sulpicius Naja, sehen Sie, irgendwie spannend ist das schon mitanzuschauen. Ich bin ja nun recht unverdächtig,
Parteigänger der einen oder der anderen Seite zu sein, mich wunderte nur, wie man dem sehr klaren Schreiben
so merkwürdige Dinge entnehmen kann? „AN DEREN LEHRE SIE UNBEIRRT FESTHÄLT.“ Das habe ich gelesen. Und
Sie übersehen, dass das ein sehr bewusster Ausdruck ist. Der Autor weiß SEHR genau, was er schreibt
und wie er es schreibt, das merkt man in jeder Zeile. Mensch, wenn sogar ich als Laie das merke! Das meint:
„An der Lehre, aber nicht an der Kirche als Ganzes“. Oder auch: „NUR an der Lehre – aber das reicht halt
nicht!“. „eine Bagatelle disziplinärer Art: nämlich die Bischofsweihen ohne Erlaubnis des Papstes.“
Ihre „Bagatelle“ nannte der damalige Papst „eine sehr ernste und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsame
Sache“, wenn ich daran erinnern darf? Was gilt? Ihr Wort oder das Johannes Pauls II.? Na, wie ich Sie
kenne, weiß ich die Antwort…
@DLL… Putzig, daß Sie sich auch bei diesem Thema zu Wort melden. Im Text von Msgr. Perl steht: Die
„Priesterbruderschaft Sankt Pius X.“ will durchaus in der katholischen Kirche sein, an deren Lehre sie
unbeirrt festhält. Allerdings muss gesagt werden, das sie derzeit nicht in voller Gemeinschaft mit der
Kirche ist, AN DEREN LEHRE SIE UNBEIRRT FESTHÄLT. Das Festhalten am authentischen kath. Glauben durch
die FSSPX wird hier durch Msgr. Perl ausdrücklich festgestellt. Es liegt also kein doktrinäres Problem
(Schisma im eigentlichen Sinne) vor, lediglich – im Vergleich dazu -eine Bagatelle disziplinärer Art:
nämlich die Bischofsweihen ohne Erlaubnis des Papstes.
Quellen konziliare Priester und Bischöfe, die sich en masse im de facto-Schisma befinden, weil sie –
auch öffentlich – wesentliche Grundwahrheiten des kath. Glaubens leugnen. ich bitte doch einmal um eine
umfassende Darstellung, was Priester und Bischöfe en masse an Glaubenswahrheiten leugnen…aber bitte
mit Quellenangabe. Textbausteine alleine reichen da nicht aus… und Selbstbestätigungen bestimmt nicht.
An Alle Gott sei Dank bin ich nicht gläubig und kann mich daher über vieles hier nur amüsieren. Die
Tatsache aber, wie sich die Kirche gegenüber der FSSPX (und verschiedene Teilnehmer unten seien darauf
hingewiesen, dass das „F“ wichtig ist) verhält, ist für mich der eindeutige Beweis, dass sie nicht schismatisch
ist. Ein Ungehorsam allein führt sicherlich nicht zum Schisma. Und warum sonst sollte sie schismatisch
sein? Sie wäre nur dann schismatisch, wenn die Kirche sich hinstellen verkünden würde, dass sie bis
1962 nur Blödsinn verzapft hat und ab da die ganze Wahrheit verkündet wird. Wenn sie aber behauptet,
die Kirche sei nach dem Konzil die Gleiche wie vorher, wo sollte das Schisma liegen. Aber ichw arte sowieso
seit langem auf den Tag, an dem der erste Priester oder Bischof verkündet, dass es Gott nicht gibt (wovon
ich sowieso überzeugt bin, jedenfalls meistens )
@Gotthard (auch im de facto-Schisma) Die Situation des Luges und Betruges kenne ich ganz besonders von
konziliaren Priestern und Bischöfen, die sich en masse im de facto-Schisma befinden, weil sie – auch
öffentlich – wesentliche Grundwahrheiten des kath. Glaubens leugnen. Aber um die scherst sich keiner.
Da ist wohl die Situation der Pius-Brüder mehr als harmlos. Die causa FSSPX wird im übrigen in der Kommission
ECCLESIA DEI behandelt und nicht im Bereich der Zuständigen für die Einheit der Christen oder dergl.
Die FSSPX ist katholisch das können Modernisten und Lieblinge der Sodomisten nicht kleinreden. Die FSSPX
ist neben dem Opus Dei eine der wenigen Gemeinschaft, die die Glut des Katholizismus in der Asche der
Amtskirche ist. Das paßt den liberalen Hohlköpfen, den Lieblingen der Freimaurerei und der Sodomisten
natürlich nicht.
Situation des Luges und Betruges Castrillón Hoyos: »Msgr. Lefebvre hat sich von der Weihe bedauerlicherweise
nicht abbringen lassen, und so kam es zu jener Situation der Ablösung, wenn es sich auch nicht um ein
formelles Schisma handelt.« Das ist doch ein typisch vatikanischer Eiertanz – nicht Fisch noch Fleisch!
Wie stellt sich Hoyos denn ein „formelles Schisma“ vor? Pressekonferenz, auf der verkündet wird: wir
machen uns jetzt selbständig, weil wir …? Die „Sitation der Ablösung“ besteht doch in der unerlaubten
Weihe von 4 „Bischöfen“ und die daraus resultierende Exkommunikation aller 5 Beteiligten… und des Suspendierung
der von ihnen anschließend geweihten Priester. Worin besteht der Unterschied zwischen dieser Sondergruppierung
und der patriotischen Vereinigung in China, die auch unerlaubt Bischöfe weiht? Worin besteht der Unterschied
zwischen den suspendierten Pius-Priestern und den suspendierten verheirateten Priestern? Letztere sind
vereinzelt geblieben, während erstere sich als organisierte Gruppierung darstellen … und damit die
die „Situation der Ablösung“ nach verstärken, weil sie den Menschen vorgaukeln, sie seien „Kirche“ –
das ist eine „Situation des Luges und Betruges“, ein Verbrechen an gutgläubigen Menschen!
Lesen, was da steht – und dazwischen Das Schreiben von Herrn Perl ist sehr eindeutig. Es läuft letzten
Endes darauf hinaus, dass man die SSPX sehr klar als Schismatiker empfindet, sie aber aus Furcht vor einem
„point of no return“ (noch) nicht so bezeichnen möchte. Die Gläubigen möchte man schadlos halten; das
entspricht der juristischen Konstruktion einer „Geschäftsfühtung ohne Auftrag“, bei der Außenstehende
dennoch auf die Verbindlichkeit der geschlossenen Verträge bauen dürfen. Das ist in keinster Weise eine
Aussage darüber, dass die SSPX so verfahren DARF – ganz im Gegenteil. Der von Sulpicius behauptete Passus
„Die Priesterbruderschaft hält unbeirrbar an der katholischen Lehre fest.“ ist irreführend, denn er
verschweigt das dick und deutlich im Original genannte „Aber“. Noch aussagekräftiger ist die dort ebenfalls
verwendete Formulierung: „Die „Priesterbruderschaft Sankt Pius X.“ will durchaus in der katholischen Kirche
sein“ – sprich: Sie will, aber sie ist es nicht (vgl.: „er hat sich redlich bemüht“). Die hier geäußerte
Behauptung, jeder Getaufte sei erst einmal Katholik, ist allerdings possierlich – das hat ca. dieselbe
Rechtskraft, als wenn ich behauptete, jeder Geborene schulde mir 10 Euro. Wissen Sie, was Ihnen die Protestanten
für diese Anmaßung husten? ;O)
Bischöfe und Papst Das Bischofe dem Papst nur dann folgen, wenn es ihnen passt, wird doch zur Zeit in
Deutschland deutlich. Der Papst hat feststellen und mitteilen lassen, dass eine Beendigung der Kirchensteuerzahlungen
vor einer staatlichen Behörde kein Glaubensabfall sei. Der sei erst gegeben, wenn man dies auch vor einem
Pfarrer vermeldet. Daher darf die automatische Exkommunikation der vielen deutschen Kirchensteuersparer
kann nicht erfolgen. Die deutschen Bischöfe ziehen es allerdings vor, dies zu ignorieren und die päpstliche
Meinung nicht weiter zu verbreiten. Ist ja klar, sonst könnten sie sich ihre Einnahmen abschminken. Das
Geld geht also vor päpstlichen Weisungen, im Falle Österreichs vertritt man wohl auch eine ganz eigene
Meinung zur Taufe. Das kommt dabei heraus, wenn man Staat und Kirche nicht sauber trennt.
@Timpressum – ernsthafte Antwort Wenn ein Laie, der keiner staatliche anerkannten Kirchengemeinschaft
angehört, eine Nottaufe vornimmt, welcher Konfession gehört dann der/die Getaufte an? Der so Getaufte
gehört dann einer staatlich nicht anerkannten Kirchengemeinschaft an. Er ist dann ein Konfessionsloser.
Versteht sich doch von selbst.
Dorotheas Konsequenz >>> Durch den Gebrauch der Vernunft tritt man aus dem Verein, in den man durch Taufe
gezwungen wurde, AUS! Das gebietet eben die Vernunft … und jedem Zweifler gebe ich gerne ausgewähltes
Textmaterial (angeblich) typischer kreuz.net-Katholiken von hier mit auf den Weg zum Magistrat – das erleichtert
die Entscheidung fundamental! Auf diese Art konnte ich schon einigen helfen… Die Frustrieren hier kommentieren
das dann wieder mit: Reisende soll man nicht aufhalten! Genau so ist es … Austritt ist ein Weg ins Freie!
So haben sogar die Zeloten hier ihren Beitrag geleistet.
Liebe Dorethea Die Antwiort ist ziemlich einfach. Jede gültige Taufe ist nach katholischen Recht immer
eine katholische Taufe. Daher sind alle Getauften zunächst einmal Katholiken. Durch die Erziehung und
verschiedene Umstände kann man dann aber zu häretischen oder schismatischen Gesellschaften kommen.
Ernsthafte Frage Wenn ein Laie, der keiner staatliche anerkannten Kirchengemeinschaft angehört, eine
Nottaufe vornimmt, welcher Konfession gehört dann der/die Getaufte an?
Rücktrittsreif Stadler mißbraucht wieder einmal seine Stellung als Volksanwalt, um irgendwelchen obskuren
christlichen Sekten zur Fernsehwerbung zu verhelfen. Der Piusbruder Stadler ist rücktrittsreif.
Für Gotthard: Kardinal Hoyos Am 13. November 2005 sprach er mit dem italienischen Fernsehsender ‘Canale
5’ über die Alte Messe. Auf Italienisch sagte der Kardinal: »Non siamo di fronte ad una eresia. Non
si può dire in termini corretti, esatti, precisi che ci sia uno scisma« – »Wir stehen nicht vor einer
Häresie. Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.«
Eine Bischofsweihe ohne päpstliche Erlaubnis zeige eine »schismatische Haltung«, erklärte der Kirchenfürst.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. befinde sich jedoch »innerhalb der Grenzen der Kirche.« Interview
in der italienischen Zeitschrift 30Tage (November 2005): Castrillón Hoyos: »Msgr. Lefebvre hat sich
von der Weihe bedauerlicherweise nicht abbringen lassen, und so kam es zu jener Situation der Ablösung,
wenn es sich auch nicht um ein formelles Schisma handelt.«
Sulpicius Danke für den Link. Aus der Entgegnung von Msgr. Perl geht es hervor: 1. Die von den Piusbrüdern
gespendete Taufen sind gültig (so wie die von den evangelischen oder orthodoxen Christen) – erst die
spätere Glaubensunterweisung entscheidet derüber zur welchen Kirche man gehört z.B. zu den Protestanten
oder Sekte… 2. Ohne Vollmacht des Ortsbischofs sind die Sakramente wie die Vollmacht zum Beichthören
und zur Eheassistenz ungültig (ebenso wie die selben Sakramente der Evangelischen oder Orthodoxen). Und
schließlich: 3. Die Piusbrüder sind derzeit nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche ist, da ihr
Generaloberer ein Bischof ist, der wegen seiner unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert ist Wie man diese
„mangelhafte Gemeinschaft“ benennt, ist zweitrangig – (die Tradition nannte sie „Schisma“ – aber man darf
halt in diesem Fall die Tradition nicht so ernst nehmen: es handelt sich schließlich um Leute, die sich
der Tradition verbunden glauben. Sie können also doch keine „Schismatiker“ sein. ) die Gemeinschaft ist
de facto nicht gegeben! Und, bevor man die Aussage eines Kardinals hier zitieren würde, muss ich festhalten:
auch ein Kardinal kann sich irren(oder sich nur „politisch korrekt ausdrücken“ um die Gegenseite nicht
zu beleidigen) – er muss nicht unbedingt ein Papst sein.
@Gotthard Äh, sind Sie wirklich der Ansicht, Msgr. Perl hat den Brief im Delirium verfaßt? Ich glaube
kaum. Schon Kardinal Ratzinger hat sich seinerzeit genauso geäußert. Oder gilt das in Ihrer eigenen
selbstgebastelten panhumanistisch-subjektivistischen Verständigungskirche plötzlich nichts?
Zustände !!! Ich wage stark zu bezweifeln, dass Herr Perl zuständig sein kann für eine adäquate Entscheidung
in dieser Frage. Schließlich handelt es sich um eine Gruppierung außerhalb der katholischen Kirche,
an deren Spitze exkommunizierte sog. Bischöfe stehen und deren Priester suspendiert sind. Die katholische
Kirche hat eine klare Gliederung: Territorialpfarreien, Personalpfarreien wie Studentengemeinden oder
Militärgemeinden und Personalprälaturen. Zu welcher Art gehört eine Kapelle der Pius-Leute?…Richtig!
zu keiner Struktur – also außerhalb der katholischen Kirche. Welche Sakramente können suspendierte Priester
spenden? …Richtig – außer in Todesgefahr keine! Wäre es nicht so, warum sollten dann die vielen hundert
suspendierten Priester, die eine Eheschließung gewagt haben, nicht ebenfalls Kapellen gründen und Sakramente
spenden? Herr Perl hat schon eine merkwürdige Ansicht, die sich kirchenrechtlich bestimmt nicht halten
läßt und auch katholischer Ekklesiologie widerspricht!…sola traditio ist kein katholischer Grundsatz.
Wohin … … wird sich die Österreichische Kirche noch bewegen? Nicht mehr in die römisch-katholische
Richtung, sondern sie hat sich schon längst in die Österreichisch-Katholische Kirche selbst umbenannt.
Marcellinus, zum Namensfest beste Segenswünsche. Mir war es nicht möglich, Ihrer Aufforderung im kreuzforum
nachzukommen, zu Quas primas meinen „Senf“ abzugeben. Also keine Erörterung des Themas „in blau“, auch
bei weniger als 1500 Zeichen. Sulpicis: Welchem Dokument der Kommission entnehmen Sie die Punkte 1.-4.??
Mgr. Kothgasser päpstlicher als der Papst? :) Sehr schöner Bericht, inkl. Photomeile. Dankeschön. Wer
mehr als 1500 Zeichen benötigt, kann das Thema auch noch in blau (Kreuzforum) erörtern: ORF, die »FSSPX-Frage«,
Volksanwalt Stadler, uam. www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=459
Die Vorschreiber kapieren es noch nicht: Die Antwort kommt von der Komission Ecclesia Dei und ist eindeutig.
Vier Punkte werden festgestellt: 1. Die Taufen von Priestern der Priesterbruderschaft sind selbstverständlich
gültig. 2. Die von Priestern der Priesterbruderschaft Getauften sind römisch-katholisch. 3. Die Priesterbruderschaft
hält unbeirrbar an der katholischen Lehre fest. 4. Die Gläubigen, die die Kapellen der Bruderschaft
besuchen, trifft keine Kirchenstrafe.
Die Kirche hatte ein relativ klares Kriterium dafür, wer katholisch ist: „nichts ohne den Bischof“; der
Katholik gehört einer Ortskirche an, die in Gemeinschaft mit dem Papst steht und praktiziert dort (mehr
oder weniger) das sakramentale Leben, Gebet und Opfer. Eine ideologische Gesinnungsprüfung fordert nur
die SSPX. Wegen dieser Sonderanforderung allein schon ist m.E. die Katholizität der Bruderschaft zweifelhaft.
Denn ein explizites Bekenntnis zum von ihr definierten „traditionellen“ Katholizismus („aller Zeiten“)
wird vom normal Praktizierenden nicht verlangt und wurde vor Gründung der SSPX nirgendwo in der katholischen
Kirche gefordert. Das Lehramt hat stets nur entschieden, wer „raus“ ist (und der Gründer der SSPX war
gemäß päpstlicher Feststellung vom 11.10.1976 IM IRRTUM). Also kommt es auf den Einzelfall an.
Hilfe Was ist der Unterschied zwischen Lefebristen und FSSPX ? Bisher dachte ich das ist das gleiche !?
Lefebre hat sich von der kath. Kirche getrennt. So kann man seine Anhänger also kaum als römisch-katholisch
bezeichnen !
…Gott läßt Wunder durch einen kleinen Buben im Pinzgau geschehen. Was hochstudierte Theologen nicht
zustande gebracht haben wo FSSPX und die sog. „Amtskirche“ aufeinander losgegangen sind, hier bringt ein
kleiner Junge Gottes Sache ins Lot. Die Lauen und Selbstgerechten, der verbeamtete Klerus Salzburgs muß
anerkennen, daß im Endeffekt die Menschen die die heilige Messe in den Kirchen und Kapellen der FSSPX
sind , katholisch sind. Hl. St. Pius X, bitte für uns!