Papstrede in Auschwitz
Der Vatikan wehrt sich
Als „absolut ungerechtfertigt“ bezeichnete Kurienkardinal Kasper jüdische Kritiken an der epochalen Rede von Papst Benedikt XVI. im Konzentrationslager Oswiecim-Birkenau.
(kreuz.net, Vatikan) Die Kritiken jüdischer Vereinigungen an der Rede von Papst Benedikt XVI. in Birkenau sind „absolut ungerechtfertigt“.

Mit diesem Worten erteilte der Präfekt der Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen Papstkritikern eine deutliche Absage. Das berichtete das italienische Web-Magazin ‘korazym.org’.

„Ein deutscher Papst, der nach Ausschwitz geht: Das ist ein schwieriger Gang“ – erklärte der Kardinal: „Wer in diesem Augenblick das Gesicht des Papstes gesehen hat, begreift was ich meine.“

„Es war für den Papst sehr schwierig, an diesem Ort eine Rede zu halten. Aber er konnte nicht schweigen.“

Darum ist nach Kardinal Kasper entscheidend, „was der Papst in seiner Rede
Kardinal Walter Kasper:
Die Rede des Papstes bewegte sich auf höchstem Niveau. Sie war außerordentlich.“
gesagt – nicht was er nicht gesagt hat.“

Der Kurienkardinal berichtete auch von einigen US-amerikanischen Rabbinern, die ihn am Mittwoch im Vatikan besuchten. Die Rabbiner hätten die Rede des Papstes begrüßt und sich von Kritiken anderer Rabbiner distanziert.

Auf die Frage, warum der Papst am vergangenen Sonntag nicht von „Antisemitismus“ gesprochen habe, erklärte Kardinal Kasper: „Der Antisemitismus ist eine Sünde und wer den Antisemitismus nicht verurteilt, ist ein Dummkopf.“

Für den Papst sei eine Verurteilung des Antisemitsmus in Auschwitz eine Selbstverständlichkeit gewesen.

Zum Deutschen Volk erklärte der Kardinal, „daß eine kollektive Verantwortung für die Judenvernichtung nach der katholischen Glaubenslehre nicht existiert, genausowenig eine kollektive Absolution.“

„Der Papst hat sich [in Birkenau] nicht wie ein Politiker verhalten, sondern hat Fragen gestellt, die tiefer gehen. Das Schweigen Gottes: Das war die Frage vieler Juden und darüber hat Benedikt XVI. nachgedacht. Das ist eine sehr offene Frage, nachdem die Nationalsozialisten Gott zerstören wollten. Die Rede des Papstes bewegte sich auf höchstem Niveau. Sie war außerordentlich.“

Der Papst habe sich nicht weniger als dreimal als Sohn des Deutschen Volkes bezeichnet und er habe sich selber in die historische Schuld des Deutschen Volkes eingefügt.

„Auch ich bin Deutscher und weiß um das Klima der Angst, das in dieser Zeit herrschte“ – so Kardinal Kasper:

„Der Papst hat gesagt, daß es sich um gewaltige Verbrechen handelt. Aber es gab auch Deutsche, die Opfer des Systems wurden.“
      
46 Lesermeinungen
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#46   Malachias †   15:02:21 | Montag, 5. Juni 2006
Talmud
Zu ergänzen wäre, dass es wohl auch gefälschte Talmudzitate gibt. Leider hab’ ich aber bisher noch keine Aufstellung finden können… o.O
Wenn ich in diesem Zusammenhang aus dem einleitenden Kommentar von Prälat Österreicher zum Konzilsdokument „Nostra aetate“ zitieren darf? Ich denke, der darin vorgestellte hermeneutische (das Verständnis von Texten betreffende) Ansatz ist es wert, weiter verfolgt zu werden:
„Um die rabbinische Haltung den Nichtjuden gegenüber zu verstehen“ seien folgende Grundregeln zu beachten:
1. „Jede feindselige Äußerung aus dem Kontext verstehen, das heißt aus dem Zusammenhang der Geschichte und, soweit es sich ermitteln läßt, aus der Seelenlage des Sprechenden“ und
2. „eine Einzeläußerung nicht verallgemeinern“ (LThK², Erg.-Band II, 447, Anm. 105).
In der oft zitierten Talmudstelle Baba Meziah 114b/Jebamot 61a gehe es z.B. „nur um die Frage, wie weit Gräber levitisch unrein machen.“ Jüdische Apologeten hätten darauf hingewiesen, daß der Verfasser der Stelle, Rabbi Simon, „Zeuge des Martyriums seines Lehrers“ gewesen sei. Er habe gesehen, „wie Römer dem greisen R(abbi) Akiba das Fleisch vom Leibe rissen. Später wurde er selbst wegen seiner Kritik der Römer zum Tod verurteilt – durch Flucht entzog er sich der Urteilsvollstreckung… Kein Wunder denn…, daß er seine und seines Lehrers Verfolger, die Römer(…), haßte, daß er ihnen in seiner Verbitterung ihr Menschentum absprach und sie als Unmenschen brandmarkte.“ (ebd.)
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#45   Gotthard   21:13:42 | Sonntag, 4. Juni 2006
R. Pesch
Rudolf Pesch kann höchstens über einen „Anti-judaismus“ im Johannes-Evangelium geschrieben haben.
Es ist immer schwierig, Begriffe der Jetzt-Zeit – mit all seinem Begriffsumfeld und seinen Inhalten – auf biblische Zeiten zurückzuverlegen…
Stephanus war kein Martyrer unter römischem Schwert, sondern einer innerjüdischer Auseinandersetzungen zwischen der Messias-Fraktion und der Anti-Messias-Fraktion.
Diese Auseinandersetzungen wurden nicht im Hörsaal oder nur per Diskussion geführt, sondern wohl auch sehr handgreiflich – gar tödlich – auf der Straße.
Einer der obersten Auseinandersetzer – Paulus – mußte das nach seinem Seitenwechsel immer wieder leidvoll erfahren, weil seine „alte Fraktion“ ihn immer wieder vor römische Gerichte zerrte.
Johannes schreibt dann häufig sehr dezidiert „die Juden“ … zur Zeit der Abfassung des Johannes-Evangeliums war die Trennung von „Synagoge und Kirche“ schon sehr weit fortgeschritten … im Markusevangelium wäre eine solche Schreibweise noch undenkbar…
Die „Anhänger des neuen Weges“ wollten keine Schismatiker sein, sondern bekannten Jesus von Nazareth als den Messias – und wurden deshalb aus dem jüdischen Volk hinausgedrängt … für ganz viele ein schmerzhafter Prozess.
Dadurch wurden sie allerdings auch offen für die Aufnahme von Nichtjuden …
deshalb können wir Christen sein!
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#44   Parzifal2 †   21:01:57 | Sonntag, 4. Juni 2006
@ Gotthard
Verzeihung, aber das ist das eigene beschönigende, sentimentale, verkitschende Bild eines Christen auf seine heiligen Schriften.
In meiner Familie gibt es noch etliche ältere gläubige Katholiken und ich habe schon oft bemerkt dass die sich gar nicht vorstellen können, dass auch Pfarrer oder Bischöfe usw. „machtlüstern“ sein können. Ich habe Tanten und Omas die haben ein Bild demzufolge allein der Heilige Geist einen Kardinl zum Kardinal macht und nicht etwa auch eine kleine Prise Karriere- und Konkurrenzdenken oder „Machtgelüste“.
Aber um den Bogen zum Talmud zu spannen: ähnlich wie Sie würden wahrscheinlich auch 9 von 10 Rabbis antworten wenn man sie auf die zitierten Talmudverse ansprechen würde: die Intention war eine ganz andere.
Und die Juden hätten in diesem Fall mal eines auf ihrer Seite: sie waren selten in ihrer Geschichte so mächtig dass sie die Möglichkeit gehabt hätten den ein oder anderen Vers auch in die Tat umzusetzen. Anders als die Christen…
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#43   Abu   20:56:50 | Sonntag, 4. Juni 2006
Zum Thema „Antisemitismus …
… in der Bibel?“ lese man das gleichnamige Buch von Rudolf Pesch, wo hauptsächlich das Johannes-Evangelium von einem namhaften Exegeten untersucht wird.
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#42   Gotthard   20:50:52 | Sonntag, 4. Juni 2006
Staatsreligion
Die Intention dieser Stellen war es die Situation der von Rom verfolgten christlichen Minderheit zu bessern und eventuell den Weg zur römischen Staatsreligion zu ebnen.
Nix Staatsreligion … nix Selbstbewußtsein im Blick auf das römische Reich.
aber: auch wenn das eigene Volk, das auserwählte Gottes Volk des Bundes, ihn als Messias ablehnt … es gibt Menschen darüber hinaus, die ihn anerkennen, ihm glauben …
am Kreuz beginnt die Sendung zu den „Heiden“, ist sie grundgelegt…
DAS sind theologische Aussagen, keine „machtlüsternen“
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#41   Parzifal2 †   20:44:18 | Sonntag, 4. Juni 2006
@ Gotthard
Was war denn Ihrer Meinung nach dann die Intention für verschiedene eindeutig antijüdische Stellen im NT?
Wenn man bspw die Stelle der Kreuzigung Jesu betrachtet, so fällt die ausgesprochen positive Schilderung der Rolle Roms ins Auge. Pilatus wäscht seine Hände in Unschuld und findet keine Schuld an Jesus, der Soldat unter dem Kreuz läßt sich gar zu einem eindeutigen Bekenntnis hinreißen: „Dieser Mann war Gottes Sohn!“. Die Intention dieser Stellen war es die Situation der von Rom verfolgten christlichen Minderheit zu bessern und eventuell den Weg zur römischen Staatsreligion zu ebnen. Dahinter verbirgt sich also schon ein ungeheures Selbsbewußtsein. Wenn man Rom von seiner Schuld quasi losspricht, das zeugt doch von Selbstbewußtsein. Und wenn sich die Christen zur damaligen Zeit schon vorstellen konnten das ganze Römische Reich zu christianisieren, warum sollte die Intention der antijüdischen Stellen weniger selbstbewußt gemeint sein?
Abgesehen davon machen Religiöse wie ich aus Erfahrung berichten kann selten Kompromisse. Das Motto lautet: ganz oder gar nicht.
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#40   Gotthard   20:22:29 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Parzifal
Die Juden werden zu Aussätzligen erklärt und an den Rand der Gesellschaft verbannt.
Die Schriften des NT sind in einer Position des absoluten Außenseiter-Daseins – sowohl gesellschaftlich wie religiös – geschrieben worden: aus der Synagoge ausgestoßen und in det jüdischen Diaspora Außenseiter in jeder Hinsicht.
Die Schriften des NT konnten in ihrer Entstehungszeit niemanden ins gesellschaftliche Aus drängen – also gab auch es keinerlei Intention dazu.
Wirkensgeschichten sind davon noch mal zu unterscheiden.
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#39   domenicus †   19:50:59 | Sonntag, 4. Juni 2006
Wie sieht er denn
nun aus? Der Staat, der eine Gegenthese zu der Meinungsdikatur darstellt? Demokratie der Religionen und Meinungen? Stimmen wir im idealen Staat über unsere Religion ab, oder wie? Werden die Rechte von „Homos“ akzeptiert, wenn sich die Mehrheit des Volkes ausspricht? Oder soll der Katholizismus herrschen und die Regeln diktieren? Und guntram: Sie sind mir immer noch ein Antwort schuldig, woran sie Pädos erkennen und was sie mit nicht straffälligen Pädos machen wollen.
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#38   Parzifal   19:46:42 | Sonntag, 4. Juni 2006
@ Rudi
Hingegen ist die im Neuen Testament verkündigte Lehre der Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung…
Jede Religion behauptet dass ihre Schriften allein Liebe und Gerechtigkeit verkünden. Jeder Jude glaubt das,jeder Moslem und auch jeder Christ.
Es gibt in allen Schriften dunkle Seiten auch im NT. Sie haben diese dunklen Stellen ja selbst zitiert. Im NT wird ein ganzes Volk kollektiv verflucht und stigmatisiert. Die Juden werden zu Aussätzligen erklärt und an den Rand der Gesellschaft verbannt. Wo ist da der Unterschied zu den von ihnen zitierten Talmudversen? Was macht es für einen Unterschied ob ein Jude einen Christen aufgrund eines Talmudzitats betrügt oder ob ein Christ seine Gewaltakte gegen einen Juden mit einem Wort aus dem Johannesevangelium begründet? Könnten Sie mir das bitte erklären?
Abgesehen davon ist derTalmud ein Mammutwerk mit vielen tausend Seiten. Wenn Sie den ganzen Talmud mit allen Kommentaren und Kommentaren zu Kommentaren und Kommentaren zu Kommentaren von Kommentaren lesen wollten würden Sie Jahre brauchen. Generationen von Juden haben ihr Leben lang nichts anderes gemacht als den Talmud zu studieren.
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#37   rudolfsohn   17:27:52 | Sonntag, 4. Juni 2006
Schön wärs, wenns so wär, Benedikt (Forts. Kollektivschuld)
5. Es ist ebenso abzulehnen, unsere Eltern u. Großeltern pauschal für „schuldig“ zu erklären. Soweit persönliche Verfehlungen vorgelegen haben könnten, so sind diese gesühnt oder verjährt. Sollte persönliche Schuld in einigen Fällen ungesühnt geblieben sein, so bleibt dies nach mehr als einem halben Jahrhdt. dem persönlichen Gewissen anheim gestellt, wie es nach Menschenrecht Sitte ist u. war. Alleine die Mitgliedschaft in einer zugelassenen Partei (damals NSDAP oder KPD) ist in Demokratien erlaubt u. darf daher nicht nachträglich als Schuld definiert werden. Die ständigen Diffamierungen der Kriegs- und Vorkriegsgeneration unserer Vorfahren u. gegen die Atmosphäre der unspezifischen Anklagen u. des Mißtrauens, die damit geschaffen wird, sind unerträglich!
6. Schuld kann gesühnt werden, mit oder ohne Einsicht. Sie kann auch vergeben werden, mit oder ohne Einsicht. Keine Schuld währt ewig, sie endet spätestens beim Tode des Schuldigen. Auf keinen Fall ist Schuld übertragbar – weder auf Kinder noch auf das unschuldige Volk.
Wer weiterhin eine „Kollektivschuld“ propagiert oder bereit ist, aufgrund dieser behaupteten „Kollektivschuld“ Zahlungen von unserem Geld zu leisten, an wen auch immer, der handelt gegen den ausdrücklichen Willen, der von der Mehrheit des Volkes geteilt wird, und der muß sich irgendwann dafür verantworten.
Kein Volk steht durch Geburt über einem anderen, aber auch nicht darunter. Es muß endlich Schluß gemacht werden mit dem „Kult mit der Schuld“!
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#36   Benedikt   17:17:37 | Sonntag, 4. Juni 2006
Kollektivschuld
Es findet sich doch auf der Welt kein ernstzunehmender Mensch, der die Mär von der Kollektivschuld vertritt. Völlig überflüssig, sich darüber aufzuregen.
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#35   rudolfsohn   14:20:53 | Sonntag, 4. Juni 2006
Richtig, malachias! Der Unfug mit der Kollektivschuld muss endlich aufhören!
1. Schuld entsteht aus einem Vergehen gegen die moralischen und ethischen Normen einer Gesellschaft. Sie kann nur aus Handlungen oder Worten entstehen.
2. Schuld bedeutet Verantwortung für eigene Taten. Niemals entsteht Schuld aus den Taten anderer, auch nicht aus denen von Verwandten oder Vorfahren.
3. Es gibt keine Kollektivschuld, schon gar nicht für Taten, an denen man nicht beteiligt war. Wer das Gegenteil behauptet, tut das, um andere zu manipulieren und zu bevormunden, indem er ein falsches schlechtes Gewissen erzeugt.
4. Wer an keinen Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges teilgenommen hat, muss es daher konsequent ablehnen, für etwas verantwortlich gemacht zu werden, was er weder getan hat noch hätte verhindern können. So jemand erklärt sich ausdrücklich für „nicht schuldig“ an den Verbrechen des Zweiten Weltkrieges, völlig unabhängig von der noch ausstehenden Klärung, welche davon nun wirklich stattgefunden haben und welche nicht.
(Fortsetzung folgt)
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#34   Malachias †   13:13:56 | Sonntag, 4. Juni 2006
„Benedikt“ und Auschwitz
Wenn „Benedikt XVI.“ auf die Verwendung des Wortes „Antisemitismus“ (bewusst?) verzichtet hat, war dies sicher ein kluger Schritt: Wird doch kaum ein anderes Wort in ähnlicher Weise als Totschlagwort (s. gleichnamiger Titel von J. Rothkranz!) ge-/missbraucht wie dieses, das – davon einmal abgesehen – in den Zusammenhängen, in denen es verwendet wird, – zumindest wörtlich genommen (Feindschaft zu allem „Semitischen“) überhaupt keinen Sinn macht… :-!
Dass Hochw. Ratzinger zwischen Naziideologen des 3. Reichs und dem deutschen Volk unterscheidet, ist ihm ebenfalls zugute zu halten, denn: eine Holocaust-Kollektivschuld gab es nicht und wird es auch nie geben, auch wenn zionistische Ideologen und von diesen abhängige Pseudo-Demokraten uns seit Jahrzehnten versuchen, eine solche einzureden…! :-S
Zum entscheidenden Schritt, der Zerschlagung des Holocausdogmas, konnte sich das Konfessionsoberhaupt Ratzinger allerdings – im Gegensatz zum iranischen Ministerpräsidenten – leider nicht durchringen. Ein Zeichen, dass er wohl nicht ganz Herr seiner selbst ist… :-! >:) :-!
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#33   rudolfsohn   12:41:00 | Sonntag, 4. Juni 2006
Pünktchen, die Welt besteht nicht nicht nur aus Ihnen und mir
Deshalb dürfen Sie sich getrost ausgeklammert fühlen.
Vielleicht haben Sie auch nicht gespürt (Smiley hin oder her), dass die Bemerkung mit dem Steinigen nicht ganz soooo todernst gemeint war. O:)
Andererseits bleibe ich bei dem „wir“, weil ich weiss, dass ich mit meiner Empfindung nicht alleine dastehe.
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#32   Pünktchen   11:28:08 | Sonntag, 4. Juni 2006
rudolfsohn spricht nur für sich, wenn er sagt:
>>Steinigen dürfen wir euch nimmer …
Deswegen freuen wir uns ja auch so…<<
Auf diese Feststellung muß ich Wert legen!
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#31   rudolfsohn   11:22:38 | Sonntag, 4. Juni 2006
Nun ja, Deepilein,
Nach Deiner Auslegung ist also vor allem das neue Testament wesentlich
Ja
und die Aussagen der älteren Bücher, aus welchen Gründen (z.B. weil identisch zur Thora oder dem Talmud) auch immer, nicht so relevant oder zumindest mit Vorsicht zu geniessen.
Talmud und Thora sind zweierlei, Deepy. Es kann durchaus Passagen im Talmud geben, die okay sind. Das sind dann halt die Stellen, die die Juden wortwörtlich aus der Bibel übernommen haben. Diese Talmudverse können dann vertretbar sein. Der Talmud besteht schliesslich nicht zu 100% aus rassistischen und volksverhetzenden Passagen.
Dann darf ich wohl auch davon ausgehen, dass die netten Bemerungen die im alten Testament zum Thema Schwul stehen auch nicht so relevant sind.
ich muss dich enttäuschen, deepibaby. Das AT wäre dann nicht mehr relevant, wenn es im NT irgendeinen Anhaltspunkt für eine veränderte Haltung gegenüber Homos gäbe. Aber es gibt keine neuen Anweisungen, wie wir Euch Schwulis betrachten sollen. Pervers bleibt halt nun mal pervers.
Aber einen Unterschied gibts schon, mein Deepiputzi:
Steinigen dürfen wir euch nimmer … O:)
Deswegen freuen wir uns ja auch so, wenn in Moskau mal euer Volker … ^-^
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#30   Pünktchen   11:11:41 | Sonntag, 4. Juni 2006
Deus caritas est
„Haben wir bisher überwiegend vom Alten Testament gesprochen, so ist doch immer schon die innere Durchdringung der beiden Testamente als der einen Schrift des christlichen Glaubens sichtbar geworden. Das eigentlich Neue des Neuen Testaments sind nicht neue Ideen, sondern die Gestalt Christi selber, der den Gedanken Fleisch und Blut, einen unerhörten Realismus gibt. Schon im Alten Testament besteht das biblisch Neue nicht einfach in Gedanken, sondern in dem unerwarteten und in gewisser Hinsicht unerhörten Handeln Gottes. Dieses Handeln Gottes nimmt seine dramatische Form nun darin an, daß Gott in Jesus Christus selbst dem ,,verlorenen Schaf’’, der leidenden und verlorenen Menschheit, nachgeht. Wenn Jesus in seinen Gleichnissen von dem Hirten spricht, der dem verlorenen Schaf nachgeht, von der Frau, die die Drachme sucht, von dem Vater, der auf den verlorenen Sohn zugeht und ihn umarmt, dann sind dies alles nicht nur Worte, sondern Auslegungen seines eigenen Seins und Tuns. In seinem Tod am Kreuz vollzieht sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben und zu retten – Liebe in ihrer radikalsten Form. Der Blick auf die durchbohrte Seite Jesu, von dem Johannes spricht (vgl. 19, 37), begreift, was Ausgangspunkt dieses Schreibens war: ,,Gott ist Liebe’’ (1 Joh 4, 8). Dort kann diese Wahrheit angeschaut werden.“
Benedikt XVI: Deus caritas est 12
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#29   deepthought   10:51:02 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Rudilein
Das ist ja eine interessante Sache. Nach Deiner Auslegung ist also vor allem das neue Testament wesentlich und die Aussagen der älteren Bücher, aus welchen Gründen (z.B. weil identisch zur Thora oder dem Talmud) auch immer, nicht so relevant oder zumindest mit Vorsicht zu geniessen.
Dann darf ich wohl auch davon ausgehen, dass die netten Bemerungen die im alten Testament zum Thema Schwul stehen auch nicht so relevant sind. Oder habe ich da was falsch verstanden?
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#28   rudolfsohn   10:19:55 | Sonntag, 4. Juni 2006
an DDL: Danke für Ihren konstruktiven Beitrag
Aber die Bibel ist um keinen Deut besser, hört man immer wieder von Leuten, wenn sie in Erklärungsnotstand geraten angesichts der erdrückenden Fülle an Beweisen, dass die Juden nach einem teuflischen Reglement leben, das das Herrenrassedenken fordert und fördert, und nicht zuletzt menschenverachtend und volksverhetzend ist.
By the way … dieser Einwand ist durchaus berechtigt, sofern dasAlte Testament gemeint ist, schließlich ist der Talmud nichts weiter als die rabbinische Interpretation der Thora. Hier wird an vielen Stellen davon berichtet, daß die Israeliten andere Völker ausgerottet („den Bann an ihnen vollstreckt“) haben, um ihrem zornigen, strafenden Gott Jahwe ein Opfer zu bringen (siehe u.a.: 4.Mos 21,3; 5.Mos 3,6; 13,16; Jos 6,21; 8,26; 11,11-21; Ri 1,17; 21,11; 2.Sam 12,31; 1.Chr 4,41; Jes 34,2-5 Jer 25,9; 50,21; 50,26).
Hingegen ist die im Neuen Testament verkündigte Lehre der Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung eine diametrale Abkehr vom sprichwörtlichen alttestamentarischen Haß und vom Auserwähltheitsgedanken der Hebräer. Nichts macht den Gegensatz zwischen dem Alten Testament und dem Neuen Testament deutlicher als die Rede Jesu Christi an die Juden: „Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (Joh 8,44)
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#27   DDL   07:19:41 | Sonntag, 4. Juni 2006
@rudolfsohn – Arbeiten Sie das hier erst’mal ab
Frauenverachtung: Pred 7,26
Herabwürdigung Andersgläubiger: 2. Joh 7
Zwietracht säen: Matt 10, 34
Christen sind dumm: 1. Kor 1,26-29
Sklavenhaltung, na klar: 2.Mose 21, 22ff
Christen dürfen beliebig lügen: Röm 3, 7
Sehen Sie? Das ist Steinbruchexegese, wie Sie sie am Talmud vornehmen – Sie brauchen mir gar nicht erst zu erklären, dass ich die theologische Bedeuting dieser Stellen nicht erfassen würde. Geschenkt. Der Punkt ist: Dieselbe Qualifikation haben Sie im Hinblick auf den Talmud. Im Gegensatz zu mir brezeln Sie sich allerdings auf, als seien Sie seit 80 Jahren Rabbi.
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#26   rudolfsohn   04:50:36 | Sonntag, 4. Juni 2006
Bist du echt so naiv zu glauben
, dass nach dem Talmud heutzutage nur noch einige Fanatiker leben? In meinem Posting von gestern 21:46 habe ich bereits bemerkt, wei unerlässlich es beim Thema Antisemitismus ist, sich mit der spirituellen Heimat der Juden zu befassen. Es sind also keine Behauptungen von sog. Rechtsextremisten, sondern ein jüdisches Zitat aus www.judentum.org. Hier ist es nochmal (Hervorhebung in Fett von mir): „Das Herz der jüdischen Eigenart und das Wesen des jüdischen Volkesliegt in einem Werk verborgen, das als Talmud bekannt ist. Der Talmud ist der Kern des Judentums. Verständnis des Talmud ist Verständnis des Judentums…“
Geht es noch deutlicher? Es ist daher nicht nur legitim, sondern sogar zwingend notwendig, den Talmud zu Rate zu ziehen, denn die Juden selbst werden ja doch wohl am besten wissen, wie sie sind bzw. verstanden werden wollen, nicht wahr? Und du, Deepy, willst diesen jüdischen Wunsch nicht respektieren, sondern eigensinnig darauf beharren, entgegen dem expliziten Willen der Juden den Talmud auszuklammern?
Bist du vielleicht ein Antisemit? Also, bitte nicht jüdische Schriften unterschlagen! Zum Verbrennen des Talmud wäre es nur noch ein kleiner Schritt :'( . Huch! :-O
Bist du vielleicht ein Nazi? :-!
Wenn du keiner bist, dann lass mal schön die Schrift zu, mittels derer (so das Zitat aus www.judentum.org) sich die Juden definiert wissen wollen, was ihr Judentum betrifft.
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#25   deepthought   01:30:06 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Rudiklein
Muss ich jetzt wirklich wieder Anfangen hier einig blöde Bibelzitate zu posten in denen auch einige reizende Anwesiung drin sind (Sklavenhaltung, Totschlagen von ungehorsamen Kindern, Behandlung von Frauen usw.) ?
Deine Zitate aus dem Talmud sind wirklich nicht schön, aber dies kann wohl kein Grund sein über den Juden den Stab zu brechen. Wären diese Dinge entscheidend, dann könnte man jede Religion und ihre Anhänger in Grund und Boden verdammen.
Glücklicherweise sind bei allen Religionen die meisten Gläubigen intelligent genug, ihre heiligen Schriften in einer vernünftigen Weise zu lesen und ihren Glauben in einer vertretbaren Weise zu leben.
Traurigerweise gibt es auch immer wieder Dumpfbacken wie dich, bei denen die Gehirnfunktion so düftig ist, dass nur ein selektives Lesen und vor allem Verstehen möglich ist. Leute dieser Sorte beten auch mit Vorliebe die Weisheiten anderer Idioten nach (z.B. dein abgeschriebener Talmudartikel ohne Quellangabe) und neigen zum Fanatismus.
Ich empfehle Dir dringen in Zukunft beim denken den Kopf schräg zu halten, dann läuft das trübe, braune Gewässer an einem Ort zusammen.
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#24   rudolfsohn   23:44:04 | Samstag, 3. Juni 2006
Ob ich von schwulem und linkem Pack als braun
beschimpft werde, geht mir sonstwo vorbei. Bei Leuten, die durch ihre „heiligen“ Schriften in die Pflicht genommen werden, mich „Gojim“ zu betrügen, kaufe ich tatsächlich nicht.
Weitere Zitate:
„Wer die Gräber der Gojim sieht, spreche: Beschämt ist eure Mutter, zu Schande die euch geboren hat.“ (Berakhoth, 58b)
„Eher gib einem Jisraéliten umsonst als einem Nichtjuden auf Wucher.“ (Baba mezia 71a)
„Ihr aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr, ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltlichen Völker [also die Nichtjuden] Menschen, sondern Vieh.“ (Baba mezia 114b)
„Der Samen der Nichtjuden ist Viehsamen.“ (Jabmuth 94b)
„Der Beischlaf der Nichtjuden ist wie Beischlaf der Viecher.“ (Aboda zara 22b)
„Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.“ (Jabmuth 57b, Jabmuth 60 a, Aboda zara 37a)
„Der Notzüchter braucht kein Schmerzensgeld zu zahlen, weil das Mädchen diese Schmerzen später unter ihrem Ehemann gehabt haben würde.“ (Baba kamma 59a)
„Wenn jemand wünscht, daß seine Gelübde des ganzen Jahres nichtig seien, so spreche er am Beginn des Jahres: jedes Gelübde das ich tun werde, ist nichtig; nur muß er beim Geloben daran denken.“ (Nedarim 23b)
Soweit das rassistische jüdische Herrenmenschen-Gedankengut.
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#23   DDL   23:15:35 | Samstag, 3. Juni 2006
Rudolfssohn, Sie haben haargenau GAR nichts kapiert.
Um ein innerer Nazi zu sein, braucht es keinen Todeswunsch und kein Hakenkreuzbapperl – die schiere Herabwürdigung in der Weise, wie Sie es tun, qualifiziert hinreichend. Nur die wenigsten Nazis unter „Adolf“ haben selber und freiwillig Juden ermordet – die meisten haben Juden „einfach nur irgendwie nicht leiden können“. Hitler selbst hatte eine Weile lang „nur“ mit Aussiedlungsplänen nach Madagaskar geliebäugelt, bis dann aufgrund infrastruktureller Probleme der Massenmord als die gangbarere „Lösung“ erschien. Mit „Kauft nicht bei Juden“ fing es an, Sie erinnern sich?
Wenigstens in einem haben Sie Recht: Die zitierten Talmudverse sind zum Kotzen. Deswegen werden Sie auch heute nahezu niemanden mehr finden, der sie beherzigt – und wo doch, so kann sich dieser „Jemand“ mit seinen christlichen und muslimischen Chauvibrüdern die Hand reichen, denn derlei xenophoben Schwachsinn findet man leider in den Schriften aller drei Religionen. Und vorvorgestrige Unbelehrbare findet man leider auch quer durch die Konfessionen, Sie bieten sich als allzu krasses Beispiel ja stets aufs Neue an.
Lernen Sie gefälligst ‘mal eine Grundwahrheit: Weder eine Religion, noch eine Herkunft, eine sexuelle Ausrichtung oder eine Hautfarbe machen einen zu einem besseren oder schlechteren Menschen. Das kann man nur selbst aufgrund seines Charakters, seiner Aussagen und seiner Taten. Und da sind Sie verdammt in den Miesen, soweit ich Sie bislang kennenzulernen das zweifelhafte Vergnügen hatte.
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#22   Parzifal   23:12:59 | Samstag, 3. Juni 2006
@ rudi
Und wenn Sie mir jetzt noch geschwind erklären würden, was Ihre antisemitischen Ausfälle mit der Rede des Papstes zu tun haben?
Ihr Typen von der Pius Bruderschaft versucht doch immer den Eindruck einer besonderen Papst Treue zu erwecken.
Ich habe eher den Eindruck einer besonderen Treue zu Osama Bin Laden oder Horst Mahler.
Ihr versucht euch immer als besondere Freunde des Papstes hinzustellen. Sicher ist aber: wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
Also was hat ihre Meinung mit der Rede unseres geschätzten Kirchenoberhaupts zu tun? Wo doch ein Vatikanvertreter sagt, Antisemitismus sei Dummheit. Sind Sie ein Dummkopf Rudi oder inwiefern unterscheidet sich ihre Meinung von Antisemitismus? Wo ist der Unterschied zwischen Ihrer Meinung und Antisemitismus bzw. Dummheit?
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#21   rudolfsohn   22:56:55 | Samstag, 3. Juni 2006
Wer die rassistischen Talmud-Verse zitiert
und die zwingenden Schlussfolgerungen aus dieser Volksverhetzung seitens der Juden, ist nebensächlich.
Tatsache ist, dass es sich um ein übleres Machwerk, was Herrenrassedenken betrifft handelt, als es Hitlers Mein Kampf ist. Kommt von mir aus wieder mit dem Political-Correctness-Dogma, dass man nicht „aufrechnen“ und „relativieren“ dürfe. Nur naive Gutmenschen befolgen diese Denkverbote, die die Linke in der deutschen Gesellschaft etabliert hat – wie immer als Lemminge und Marionetten des Jüdischen Weltkongresses. Saubere Hinterlassenschaft der in den letzten Jahrzehnten mächtigsten Männer der BRD: Ignaz Bubis und Paul Spiegel. Jüngstes Opfer der Antisemitismuskeule: Martin Hohmann.
Hier noch eineige Kostproben aus dem teuflischen Schmutzwerk der jüdischen Herrenmenschen:
„Weshalb sind die Nichtjuden schmutzig? Weil sie am Berge Sinaj nicht gestanden haben. Als nämlich die Schlange der Chava beiwohnte, impfte sie ihr einen Schmutz ein; bei den Jisraéliten, die am Berge Sinaj gestanden haben, verlor sich der Schmutz, bei den Nichtjuden aber verlor er sich nicht.“ (Aboda zara 22b)
„Sobald der Messias kommt, sind alle [Nichtjuden] Sklaven der Jisraéliten.“ (Erubin 43b)
„Wer die Scharen der Gojim sieht, spreche: Beschämt ist eure Mutter, zu Schande die euch geboren hat.“ (Berakhoth 58a)
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#20   surprise   22:43:15 | Samstag, 3. Juni 2006
Wenn Leser
Rudolfsohn jetzt noch angegeben hätte, von wo er „copy and paste“ gemacht hätte, wäre alles gut. Deshalb nachträglich von mir die Quelle und der Text im Gesamten: www.radioislam.net/…almud/ger/talmud.htm
Es kann sich ja jeder mal selbst einlesen und beurteilen, was von dieser Quelle zu halten ist
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#19   Parzifal   22:03:26 | Samstag, 3. Juni 2006
@ rudi
Gleichzeitig wollen selbsternannte moralische Instanzen wie Michel Friedman der Öffentlichkeit weismachen…
Na und? Sie holen sich hier selbsternannte moralische Instanzen her wie den Herr Özoguz. Der Herr Friedman hat sicher nicht mal annähernd soviel auf dem Kerbholz wie der Herr Özoguz.
Meine Freundin ist zufällig Jüdin. Und sie kennt so einen gewissen radikalen Rabbi der solche schrecklichen Goim wie sie hasst wie die Pest. Ich werde sie mal bitten dass sie den Rabbi veranlasst Sie ordentlich zu verfluchen!
Sie haben Ansichten wie ein altes Haus!
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#18   rudolfsohn   21:46:51 | Samstag, 3. Juni 2006
Deepthought, du Tuckenweibchen, na gut …
Wer die wahren Ursachen des Antisemitismus ergründen will, kommt nicht umhin, sich etwas genauer mit der spirituellen Heimat der Juden zu befassen. Bei www.judentum.org/ erfahren wir hierüber folgendes: „Das Herz der jüdischen Eigenart und das Wesen des jüdischen Volkes liegt in einem Werk verborgen, das als Talmud bekannt ist. Der Talmud ist der Kern des Judentums. Verständnis des Talmud ist Verständnis des Judentums…“
Was liegt also näher als den Talmud zu Rate zu ziehen, um das Geheimnis der jüdischen Eigenart zu ergründen? Doch schon ein flüchtiger Blick in das Heilige Buch der Juden läßt erahnen, warum bereits Martin Luther den Talmud ein „Buch voller Abgötterei, Fluch und Lästerung“ nannte. Es folgen einige Zitate aus dem Talmud, in Klammern ist das jeweilige Traktat angegeben.
„Die Güter der Nichtjuden gleichen der Wüste, sie sind ein herrenloses Gut und jeder, der zuerst von ihnen Besitz nimmt, erwirbt sie.“ (Baba bathra 54b)
„Dem Juden ist es erlaubt zum Nichtjuden zu gehen, diesen zu täuschen und mit ihm Handel zu treiben, ihn zu hintergehen und sein Geld zu nehmen. Denn das Vermögen des Nichtjuden ist als Gemeineigentum anzusehen und es gehört dem ersten [Juden], der es sich sichern kann.“ (Baba kamma 113a)
„Wenn sich ein Nichtjude mit der Thora befaßt, so verdient er den Tod.“ (Synhedrin 59a)
„Die Wohnung eines Nichtjuden wird nicht als Wohnung betrachtet.“ (Erubin 75a)
„Den besten der Gojim sollst du töten.“ (Kiduschin 40b)
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#17   deepthought   21:43:48 | Samstag, 3. Juni 2006
@Rudilein
Kannst Du mir mal im Detail erklären inwiefern die Völker unter den pösen,pösen Juden zu leiden hatten und war dies eine Abneigung gegen Juden im allgemeinen Rechtfertigt?
Hier noch eine kleine Info, damit Du deinen Rundumschlag noch komplettieren kannst: Ein guter Freund von mir ist Jüdisch, Links und Schwul! Ist doch ein gefundenes Fressen. Er ist übrigens auch Psychiater und zieht bei Leuten wie Dir die lockeren Schrauben wieder an.
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#16   rudolfsohn   21:19:53 | Samstag, 3. Juni 2006
Ihr gutmenschelnden Idioten
Ich habe die berechtigte Abneigung erklärt, die den Juden weltweit entgegen schlägt; in keinster Weise habe ich gerechtfertigt, dass Juden umgebracht werden! Eure Interpretation und mein Schieben in die Naziecke sind eine unsagbare Bösartigkeit! Mit dem Antisemitismus ist es wie mit der sog. Homophobie. Letztere denen in die Schuhe zu schieben, die Homosexualität widerlich finden, ist genau so absurd wie den Antisemitismus den Völkern und Menschen anzulasten, die unter den Juden seit Menschengedenken zu leiden haben. Schwule sind gefälligst nicht umzubringen, weder unter Adolf noch sonst sonst irgendwann. Das ist wohl klar.
Klar ist jedoch ebenso, dass Schwule es sich in gleicher Weise wie die Juden selbst zuzuschreiben haben, dass sie nicht geliebt werden. Wer heute bei Eurem widerlichen Aufmarsch in Zürich war, wird dies bestätigen können. Gestorben ist hoffentlich niemand von Euch, aber hoffentlich hats tüchtig was aufs Maul und anderswohin gegeben. Pädobeck hatte sein Moskau ja schon hinter sich; ihr habt das eure hoffentlich heute in Züri erlebt. Sodomistische Saubande, perverse!
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#15   deepthought   20:45:17 | Samstag, 3. Juni 2006
@Rudilein
Hast Du dein letztes Statement direkt bei Göbbels abgeschrieben oder ist es selber erfunden?
Falls selber erfunden, dann verleihe ich Dir hiermit das Eiserne Kreuz mit Eichenlaub (oder einen anderen naziorden nach deiner Wahl). Falls abgeschrieben, dann bist Du einfach der Schwachkopf des Jahres (was wir eigentlich eh schon wissen).
Du bist wirklich zum k… :-!
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#14   DDL   20:20:54 | Samstag, 3. Juni 2006
@Rudolfssohn
Nein. nein, nein, bleiben wir bei der Sache und lassen wir dieses dümmelnde Geschwurbel beiseite, bitte.
Noch einmal, Kardinal Kasper sagt: „Kardinal Kasper: „Der Antisemitismus ist eine Sünde und wer den Antisemitismus nicht verurteilt, ist ein Dummkopf.““, und er drückt das so aus, dass es wohl auch des Papstes Ansicht sei.
Ich bin mir über die Eigenheiten des jüdischen Volkes durchaus im Klaren, aber diese rechtfertigen nicht Ihre angebräunten Einlassungen i.S.v. „die Juden sind doch selber schuld“. Es ist, denke ich, in Ordnung, Sie in Anlehnung an die Oberen Ihres (vorgeblichen) Glaubens nun hochoffiziell einen „Dummkopf“ zu nennen, nicht?
Pünktchen hat den Kern durchaus getroffen – eine Sichtweise übrigens, die exakt so – natürlich außer dem Gottesbezug – auch dem Humanismus entstammen könnte. Und sie hat auch insofern Recht, als meine Frage „scheinbar naiv“ war, denn ich hatte eine solche Antwort wie ihre ja geahnt (ich bin zwar kein Christ, aber ein bisserl was weiß ich schon vom Christentum, an dem ja auch ich gute Seiten erkenne – diese zum Beispiel).
Vielleicht kommen Sie darauf, auf welches hier so gerne diskutierte Thema ich exakt jene Grundsätze bitte auch gerne angewendet sehen möchte?
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#13   rudolfsohn   20:02:44 | Samstag, 3. Juni 2006
an DDL: … Antisemitismus sündhaft und dumm?
Die Frage muss lauten: Ist d. Antisemitismus eine unausbleibliche Folge jüd. Verhaltens?
Jedem, der Juden kritisiert, wird geradezu reflexartig unterstellt, er sei ein Antisemit. Gleichzeitig wollen selbsternannte moralische Instanzen wie Michel Friedman der Öffentlichkeit weismachen, der Antisemitismus sei eine vollkommen unerklärliche u. irrationale Erscheinung. Die Juden stießen angeblich seit jeher nur deshalb auf Ablehnung, weil sie eben Juden seien. Die naheliegende Frage, ob der Antisemitismus evtl. auch auf das Verhalten der Juden selbst zurückzuführen sein könnte, wird von den Meinungswächtern der „political correctness“ zurückgewiesen, als handle es sich um eine moderne Form der Gotteslästerung. Der Zionist Bernard Lazare ging in seinem 1894 erschienenen Buch „Der Antisemitismus, seine Geschichte u. seine Ursachen“ dieser Frage genauer nach u. kam zu folgender Einsicht: „Falls es die Abneigung gegen Juden nur in einem Land oder nur zu einer bestimmten Zeit gegeben hätte, wäre es leicht, die Ursache hierfür zu ergründen. Aber die Juden waren seit jeher das Ziel des Hasses aller Völker gewesen, wo immer sie sich in nennenswerter Anzahl niederließen. Die Juden stießen bei den unterschiedlichsten Völkern, mit den unterschiedlichsten Sitten und Gebräuchen, in weit voneinander entfernten Gebieten, auf Ablehnung. Daher müssen die Gründe für den Antisemitismus immer bei den Juden selbst bestanden haben u. nicht bei denen, die ihnen ablehnend gegenüberstehen.“
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#12   Pünktchen   12:30:38 | Samstag, 3. Juni 2006
DDL Antisemitismus
Die von Papst Pius XI. in Auftrag gegebene Enzyklika, die dem Thema Rassismus/Antisemitismus gewidmet war und über den Tod des Papstes nicht mehr zur Veröffentlichung kam, sollte den Titel tragen:
Humani generis unitas („Die Einheit des Menschengeschlechts“)
Den Entwurfstext kann man im Buchhandel erwerben, er trägt den verlegerisch-reißerischen Titel „Die unterschlagene Enzykliky“. M.E. ist aber schon aus dem Titel die Argumentationslinie gegen jeglichen Rassismus erkennbar. Es gibt eine grundlegende Gleichheit aller Menschen vor Gott, die als Menschen und alle zum Heil in Christus berufen sind. Ideologien, die bestimmte Menschen oder Menschengruppen als untermenschlich oder durch ihre Rassezugehörigkeit minderwertig bezeichnen, widersprechen dem grundlegenden Egalitarismus der biblischen Schöpfungslehre (gemeinsames Elternpaar aller Menschen) und der katholischen Naturrechtslehre.
Die scheinbar naive Frage des DDL, die hier wohl eine Art Schockstarre ausgelöst hat, wurzelt möglicherweise in der Nichtunterscheidung des Antisemitismus vom Antijudaismus, der nicht die Rassen-, sondern die Religionszugehörigkeit im Auge hat. Antijudaismus ist nochmals zu unterscheiden vom Antizionismus, dem es um einen jüdischen Staat geht.
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#11   DDL   11:05:34 | Samstag, 3. Juni 2006
@Theophil
Ein interessanter, themenrelevanter Beitrag Ihrerseits.
Können SIE mir vielleicht sagen, WARUM Antisemitismus sündhaft und dumm ist?
Ich möchte das wirklich gerne in katholisch geprägter Argumentation wissen.
Falls Sie’s nicht sagen können oder wollen, machen Sie doch bitte Platz für die, die etwas zu sagen haben und auch über die entsprechenden Kapazitäten verfügen. Den Platz „ganz hinten“ dürften Sie ja, nach Ihrem Gebaren zu urteilen, gut kennen.
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#10   Scheid   04:58:00 | Samstag, 3. Juni 2006
Vorurteile und Misstrauen
Ich lebe seit 6 Jahren mit meinen Kindern in den USA. Fast tagtaeglich werden wir in der Universitaet, in der Klinik aber auch in der katholischen Kirche als Deutsche mit groesstem Misstrauen und unglaublichen Vorurteilen behandelt. Wir sind dem Papst fuer seine deutlichen Worte in Auschwitz deshalb sehr dankbar.
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#9   Bruder Theophil   00:05:38 | Samstag, 3. Juni 2006
@ DDL >>> Klarer Fall <<<
Aus anderen Forumsbeiträgen müsste Ihnen eigentlich klar sein, dass diese Klassifizierung Ihnen sofort ergründbar wird, wenn Sie in den Spiegel schauen.
Ich glaube bei Wikipedia steht bei diesem Eintrag ein Foto von Ihnen dabei.
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#8   DDL   22:59:22 | Freitag, 2. Juni 2006
@v2 – Punkt für Sie ;O)
Vielleicht können Sie mir – oder einer der anderen, verehrten Anwesenden – diesen Satz Kardinal Kaspers erklären, den der Papst inhaltlich ja zu teilen scheint:
„Der Antisemitismus ist eine Sünde und wer den Antisemitismus nicht verurteilt, ist ein Dummkopf.“
Dazu nur die Frage: Warum? Woraus ergibt sich der Sündhaftigkeitscharakter? Es muss ja ungeheuer offensichtlich sein, wenn man ein „Dummkopf“ ist, falls man das nicht erkennt.
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#7   v2   22:53:13 | Freitag, 2. Juni 2006
@rudolsohn2
…scheinbar nicht…
erklären sie doch bitte mal was ein volksstolz sein soll…
wir sind alle sehr gespannt…
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#6   rudolfsohn   22:47:05 | Freitag, 2. Juni 2006
Unnötige Wortklauberei, v2
Ich habe völlig richtig argumentiert. Die von Ihnen angeführten Begriffe weiss ich sehr wohl zu trennen.
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#5   v2   22:40:40 | Freitag, 2. Juni 2006
@ rudolfsohn
es gibt keine kollektivschuld, aber kollektivstolz und kollektivbuße ?
sogar ihnen müßte ihre argumentation unsinnig erscheinen…
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#4   rudolfsohn   22:13:12 | Freitag, 2. Juni 2006
Super formuliert, Pünktchen!
Es gibt keine Kollektivschuld! Selbst wenn ich der Urenkel von Adolf wäre, hätte ich keinerlei Schuld. Auch waren mein Vater und meine Grossväter, die im Krieg waren, keine Verbrecher! Wann hört dieser Scheiss mit Busse, Reue, Kniefällen und blödsinnigem Mahnmälerbauen über 60(!) Jahre nach dem Krieg endlich auf? Die Steuergelder werden zigmillionenweise verballert. Der Jüdische Weltkongress lacht sich ins Fäustchen, weil man ein zerstörtes, seines Stolzes beraubtes und umerzogenes Büsservolk besser abzocken kann.
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#3   Bernardin †   17:48:26 | Freitag, 2. Juni 2006
Es wäre interesant…
… zu erfahren, wie die Kritiker formuliert hätten! Medien, Rabbiner und alle Kritiker sollten doch einmal eine Formulierung vorlegen, die richtig gewesen wäre!Wer positiv kritisiert, weiss ja auch einen anderen, vielleicht auch einen besseren Weg! Aber ob es wirklich eine positive Kritik ist…????
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#2   Pünktchen   16:09:11 | Freitag, 2. Juni 2006
Wie konnte aber auch der Papst sich zu
Themen äußern, die von einigen exklusiv und mit Deutungshoheit bewirtschaftet werden? Der Papst hätte doch nur die Unfehlbarkeit dieser Kreise anerkennen müssen und sie um Formulierungshilfe ersuchen sollen, damit auch ja die richtigen Worte gefunden werden: Antisemitismus, kollektive Schuld des deutschen Volkes, angebl. „päpstliches Schweigen“ zum Holocaust, die Verstrickung aller Hitlerjungen in die Massenvernichtung, besonders jener, die damals in Traunstein lebten … usw. usf.
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#1   stat crux   16:05:09 | Freitag, 2. Juni 2006
Sehr richtig!
Der Papst musste den politischen Sprachregelungen der „Trauerarbeit“ entgehen, die eine scheinbare „Bewältigung“ so mühelos erscheinen lassen. Und das ist ihm gelungen.
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