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Bis zur Selbstaufgabe + Mit kirchlichem Segen + Mädchenabtreibung + Katechetischer Konzilsfrühling + Ja, aber.
Bis zur Selbstaufgabe

Vatikan. Der Vatikan veröffentlichte gestern Freitag eine Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum Weltmissionssonntag am 22. Oktober 2006. Dessen Motto lautet: „Die Nächstenliebe – Seele der Mission“. Der Heilige Vater ermutigt jede christliche Gemeinschaft zu bezeugen, daß Gott die Liebe ist. Missionar zu sein, bedeute, Gott mit aller Kraft bis zum Letzten, wenn nötig bis zum Martyrium zu lieben. Wer Christus mit dem Herzen liebe, suche nicht das eigene Interesse, sondern nur das Wohl des Nächsten.

Mit kirchlichem Segen

Österreich. Ein nach Angaben des Lokalblattes ‘Neue Kärntner Tageszeitung’ vormals hochrangiger, amtsenthobener Priester heiratete kürzlich vor dem Staat eine geschiedene Ex-Religionslehrerin. Vor der Zivilehe veranstalteten die beiden in einer Kirche eine Segensfeier. Die Braut betonte danach, daß es sich dabei nicht um eine kirchliche Hochzeit gehandelt habe. Es gebe keinen Streit mit der Kirche. Die Feier sei wunderschön gewesen: „Bitte lassen Sie uns nun in Frieden. Wir wollen nicht an die Öffentlichkeit.“

Mädchenabtreibung

China. In Nordchina werden mehr als 200 Kinderschlachthöfe geschlossen. Grund: In diesen Tötungsstätten wurde gezielt auf Mädchen Jagd gemacht. Dies berichtete die staatliche Tageszeitung ‘Shanghai Daily’ am Mittwoch. Insgesamt sollen 848 Mädchen in mehr als 600 Abtreibungsanstalten wegen ihres Geschlechtes vernichtet worden sein. Rund 350 Abtreibungsfirmen sollen mit einer Geldstrafe davonkommen. Gegen 104 Abtreiber und Abtreibungsgehilfen wurde ein Berufsverbot erlassen.

Katechetischer Konzilsfrühling

Deutschland. Nur 47 Prozent der Deutschen wissen, daß die Aussendung des Heiligen Geistes der Inhalt des Pfingstfestes ist. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes ‘Emnid’ im Auftrag der TV-Zeitschrift ‘Bildwoche’. 15 Prozent meinten, zu Pfingsten sei Christus auferstanden. Jeder Achte verwechselte Pfingsten mit Mariä Himmelfahrt. Einem Viertel der Befragten fiel zum Pfingstfest überhaupt nichts ein. Vier Prozent gaben an, daß Christus zu Pfingsten gekreuzigt wurde.

Ja, aber.

„Die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. will durchaus in der katholischen Kirche sein, an deren Lehre sie unbeirrt festhält. Allerdings muß gesagt werden, daß sie derzeit nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche ist, da ihr Generaloberer ein Bischof ist, der wegen seiner unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert ist; die Priester der Bruderschaft sind gültig geweihte Priester, ihre Sakramente – soweit sie nicht einer besondere Vollmacht seitens des Ortsbischofs bedürfen, wie die Vollmacht zum Beichthören und zur Eheassistenz – sind gültig, aber sie selbst stehen nicht in einem regulären Verhältnis zur Kirche, da die Bruderschaft, zu der sie gehören, nicht von der Kirche anerkannt ist.“

Aus einem Brief des Sekretärs der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Prälat Camille Perl, zur Frage nach der Katholizität von bei der Piusbruderschaft getauften Gläubigen.
      
49 Lesermeinungen
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#49   Pünktchen   10:41:54 | Mittwoch, 7. Juni 2006
„Bis zur Selbstaufgabe“
heißt die Überschrift, unter der dieses Forum eröffnet ist. „Bis zur Selbstaufgabe“ als ernstzunehmendes und intellektuell redliches Subjekt hat DDL versucht, eine Position zu verteidigen, die er mit argumentaiven Mitteln am Ende nicht mehr verteidigen konnte! Danach trat viel Rhetorik, reichlich anbiederndes Geschwafel und – in der Tat – ein bemühter „Witz“, der angesichts der dramatischen Szenarien – Millionen und Abermillionen getöter Kinder – als Herren-Zynismus (i. S. von Sloterdijks berühmten Buch: Kritik der zynischen Vernunft) gelten darf.
„Witzischkeit kennt keine Grenzen“ das ist in der Tat die letzte und oberste Norm eines agnostischen Zynikers, dem Kinder und Frauen im Grunde egal sind, der mit dümmlichen Vergleichen über Leichenberge schreitet, der aber eines nicht verhindern kann: daß man ihn auf frühere Äußerungen festnagelt und logische Kohärenz einfordert. Er dachte wirklich, er wäre witzig, als er schrieb, er hätte sich >>*andenkopfgreif*<< doch niemals bestritten, daß der Fötus ein biologisch eigenständiges Wesen sei. Hatte er wirklich nicht? Wirklich nicht i.Z. mit Abtreibung und „Selbstverfügung“ der Frau?
Soll er sich nur an den Kopf greifen, er müßte feststellen, daß dort entweder schon etliche Schrauben gelockert sind oder daß er seinen Irrtum eingestehen müßte!
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#48   DDL   10:02:46 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Pünktchen
Wenn Sie irgenwann ‘mal Ihre Polemik drosseln und einen zivilisierten Tonfall anschlagen, dann können wir ja gerne auf eine Diskussion zurückkommen. Eine Entschuldigung für Ihre unausgesetzten Frechheiten stünde Ihnen ebenfalls gut zu Gesicht.
Ich bezweifle allerdings, dass Sie dazu in der Lage, geschweige denn willens, sind. Sie glauben wohl auch, ich müsste mich mit jedem Flegel herumschlagen, nur, weil der sich witzig findet? Falls dem so ist: Sie irren. Schlimmer: Sie sind nicht einmal witzig.
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#47   Pünktchen   10:43:26 | Dienstag, 6. Juni 2006
DDl-Subjekt und der gerechte Krieg gegen
die Ungeborenen:
Den ganzen üblichen rhetorischen Schwafel abgezogen, reduziert sich das Argument zur Sache auf die folgende Bemerkung:
…dass es Situationen gab und gibt, in denen Krieg, so ungut er grundsätzlich ist, die „bessere“ Möglichkeit ist, kommt dieser Kommentar ja regelrecht dem Eingeständnis gleich, dass Abtreibung ebenfalls gerechtfertigt sein kann.
Damit sind wir jetzt ein wesentliches Stück weiter! Das Subjekt leugnet nämlich nicht mehr, daß es sich um kriegsähnliche Handlungen beim Töten der Ungeborenen handelt. Es leugnet nicht, daß eine Rechtsposition aufgetreten ist, die in denkbare Konkurrenz zum Interesse von Frauen und Männern an einer Beendigung der Schwangerschaft tritt. Gut!
Wie sieht nun der gerechtfertigte Krieg aus? Der Gesetzgeber in Dtl. z.B. kennt nur den Verteidigungszweck als Rechtfertigung für militärische Mittel. Ebenso sieht es Thomas v. Aquin in seiner Lehre vom „gerechten Krieg“. Notwehr (und Nothilfe) bildet den einzigen Rechtfertigungsgrund! Wem haben kleine Kinder was getan, wen bedrohen sie so, daß das deren Leben auf dem Spiel steht? – Nur im Falle einer medizin. Indikation!
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#46   DDL   10:23:30 | Dienstag, 6. Juni 2006
@Pünktchen – Sie werden immer lustiger :O)
Die Häufung von Kommentaren zum Thema „Abtreibung“ und besonders „Homosexualität“ liegt… woran? Schaaaaaaaaaaaaarf nachdenken… naaa?? Muss ich helfen? Tip: Es hat etwas mit den Artikeln zu tun, die kreuz.net bringt. Und mit dem Eifer, mit dem sie allgemein kommentiert werden ;O)
Ich glaube, bevor ich kreuz.net entdeckt habe, war meine letzte Diskussion zum Thema „HS“ ca. 2 Jahre her. Aber Sie müssen’s ja wissen. Sie wissen ja alles so genau *feix*
Was die „richtigen Worte“ angeht: Das erstaunt mich jetzt aber. Da Sie zweifelsohne konzedieren müssen, dass es Situationen gab und gibt, in denen Krieg, so ungut er grundsätzlich ist, die „bessere“ Möglichkeit ist, kommt dieser Kommentar ja regelrecht dem Eingeständnis gleich, dass Abtreibung ebenfalls gerechtfertigt sein kann.
Jetzt müssen Sie’s nur noch über sich bringen und einsehen, dass die betroffene Frau das – grob geschätzt – 10.000mal besser beurteilen kann als Sie, weswegen Ihre Meinung auch nicht gefragt ist… dann wären wir ein entscheidendes Stück weiter.
Übrigens, nicht übertreiben: Das ist kein „hoher rhetorischer Aufwand“. Spaßnasen wie Sie gibt’s bei mir als argumentationstechnische Zwischenmahlzeit zur Entspannung. Sie kennen den Spruch „Ich will Gegner, keine Opfer“? Manchmal stimmt er.
Ach ja: Ob Sie meine Freundin für ein Phantasieprodukt halten und in mir den warmen Bruder par excellence wittern… oder in China ein Sack Reis umfällt… naja, Sie wissen schon.
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#45   Pünktchen   10:05:45 | Dienstag, 6. Juni 2006
Das DDL-Subjekt
Das DDL-Subjekt arbeitet an zwei Baustellen: Homosexualität und Abtreibung. Dies sind die beiden Themen, an denen es sich hier in kreuz.net beständig abarbeitet. Von der Zahl der Zuschriften her ist ihm das HS-Thema wichtiger und ich könnte verstehen, wenn es dafür sehr persönliche Gründe gibt, die das Subjekt argumentationsstrategisch hinter einer behaupteten Heterosexualität verbirgt. Das Standardargument für die beiden Themenkomplexe lautet nun:
„Dass man tatsächlich andere ihre eigenen Entscheidungen treffen lässt, statt sich, wie Sie, stets dem offenbar übermenschlich starken Zwang ausgesetzt zu sehen, ihnen in ihr Leben zu quatschen und sie bevormunden zu wollen?“
Das Subjekt sollte sich einmal die Frage stellen, ob dieses Argument wirklich den selben Stellenwert und die selbe Überzeugungskraft in beiden Themenkomplexen hat oder ob es nicht einen wesentlichen Unterschied gibt, den es beständig und erfolglos mit hohem rhetorischen Aufwand zu leugnen sucht: während es im einen Fall tatsächlich um „Selbstbestimmung“ geht, hat sich in einer Schwangerschaft eine zusätzliche Rechtsposition angemeldet, die höherrangig ist als das etwaige Interesse von Frauen und Männern diese Position medizinisch-technisch auszulöschen.
Das Subjekt weiß dies auch und findet manchmal sogar die richtigen Worte, etwa wenn es sagt: Abtreibung verhält sich zur Verhütung wie Krieg zur Diplomatie.
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#44   DDL   09:41:22 | Dienstag, 6. Juni 2006
@Pünktchen
Sehen wir ‘mal darüber hinweg, dass Sie sich mit Ihrer Ausdrucksweise, angefangen bei der despektierlichen Bezeichnung, ein ständiges Armutszeugnis ausstellen.
Was schwerer wiegt, ist Ihre hilflose Masche, alles, was das Gegenüber sagt, zu verdrehen. Sie müssen ja ungeheuer argumentationsstark sein, wenn Sie das nötig haben – was ich tatsächlich gesagt habe, bietet Ihnen wohl nicht genug Angriffsfläche?
Die Konstruktion, man würde jemanden „entmündigen“, indem man ihm die Freiheit der Entscheidung lässt, ist gleichermaßen – aus Ihren Kreisen – bekannt wie abenteuerlich. Ginge es nicht um ein ernstes Thema, man könnte sich ausschütten vor Lachen über diese Groteske.
Bemerkenswerterweise habe ich bislang noch keine einzige Frau persönlich kennengelernt, die diese Ihre Zerrversion teilt. Wie denn auch? Wer es ähnlich sieht wie ich, der wird mir zustimmen, und wer es anders sieht, den werde ich nicht zwingen. Das ist Ihnen aber schier unbegreiflich, nicht? Dass man tatsächlich andere ihre eigenen Entscheidungen treffen lässt, statt sich, wie Sie, stets dem offenbar übermenschlich starken Zwang ausgesetzt zu sehen, ihnen in ihr Leben zu quatschen und sie bevormunden zu wollen?
Und, wie ist denn so die Akzeptanz bei denen, über die wir hier sprechen, den Frauen nämlich? Oder wissen Sie das nicht so genau, weil Ihren vermurksten Kram kaum eine Frau länger als bis zum ersten Satz anhört? Jo, dachte ich mir. Als Frau würde ich mir Ihre bornierten Scheinbelehrungen auch verbitten.
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#43   Pünktchen   09:25:35 | Dienstag, 6. Juni 2006
DDL-Subjekt will Frauen entmündigen!
Das DDL-Subjekt beliebte zu posten: Wie gut, dass Sie mit dieser Massenvergewaltigung der Frau deutlich in der Minderheit sind und bleiben werden.
Mit „Massenvergewaltigung der Frau“ erklärt das DDL-Subjekt alle Schwangerschaften zur Folge äußerer Gewalteinwirkung und entmündigt so die Frauen in ihrer eigenen und freien Entscheidung zum Geschlechtsverkehr. Er vertritt ein vormodernes Frauenbild, indem er Frauen als Dummchen hinstellt, die nicht wüßten, daß Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft führen kann. Er biedert sich den Frauen als „verständnisvoller“ Zeitgenosse an, indem er Frauen die Tötung ihres eigenen Kindes als legitime Form einer Selbstverfügung über ihren Körper verkaufen will. Er gehört damit zu den vielen Männern, die Frauen in das Unglück einer Abtreibung drängen, weil er ihnen erfolgreich suggeriert hat, daß dies ja ihr „gutes Recht“ sei, gemessen an dem das Lebensrecht eines anderen Individuums leicht wöge. Er vertritt damit in Wahrheit sein eigenes Interesse, über Frauen verfügen zu dürfen ohne Rücksicht auf mögliche Folgen und Rechte Dritter.
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#42   DDL   08:57:42 | Dienstag, 6. Juni 2006
@Pünktchen – Das ist ja absurd
Wie gut, dass Sie mit dieser Massenvergewaltigung der Frau deutlich in der Minderheit sind und bleiben werden.
Ihre Alternative heißt entweder (gut-katholische) Keuschheit oder (gut-katholischer) Kindersegen – derlei binäre Ansichten zeugen von seinem sehr, sehr simplen Gemüt (binär = „nicht’mal bis zwei zählen können“). Sie werden sich damit abfinden müssen, dass andere Menschen andere, ein wenig komplexere Lebensentwürfe haben – mancher, so sagt man, hat sogar Spaß (und mehr als „nur“ Spaß) am Sex, auch wenn Sie das nicht begreifen können und wollen. Leben Sie so asexuell, wie’s Ihnen beliebt – dass andere anders denken, fühlen und leben, werden Sie schlucken müssen.
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#41   Pünktchen   08:26:58 | Dienstag, 6. Juni 2006
Asbeel, bitte beantworten Sie auch meine
Frage!
Nun zu Ihren Fragen:
Was wollen sie denn?
Etwa die Zwangsmutterschaft fest schreibt?
Antwort: Eine „Zwangsmutterschaft“ liegt nur im Falle der Vergewaltigung vor! In allen anderen Fällen ist keine Frau zur Mutterschaft gezwungen. (Auch eine „Zwangsvermietung“ findet nicht statt, da die Frau völlig frei das ihre dazubeigetragen hat, daß in ihr ein Kind ins Leben trat) In Dtl. beträgt die Abtreibung wg. Vergewaltigung nicht mal einen Prozent, ja nicht einmal ein Promille der Fälle www.destatis.de/…d/gesu/gesutab16.php. „Zwangsmutterschaft“ ist also nicht das Problem!
(Was wollen sie denn?)
Etwa ein Gesetz, das den Frauen keine Rechte gibt, sondern höchstenfalls Gnade gewährt?
Antwort: Unsere Rechtsordnung kennt Rechte und Pflichten! Der Begriff der „Gnade“ ist im Bürgerl. Recht, im Straf-, sowie im Staats- und Verfassungsrecht vermutl. unbekannt. Wir leben ja nicht in einer Feudalordnung.
Etwa die rechtlose Frau die nicht entscheiden darf ?etc.?
Antwort: Die Frau ist nicht rechtlos, sondern ihre Rechte haben –. wie übrigens auch beim Mann – ihre Grenze da, wo das grundlegendste Recht eines anderen menschl. Wesens, nämlich das Lebensrecht tangiert sein könnte.
Nun zu meinen Fragen an Sie:
Wann beginnt für Sie dasjenige menschliche Leben, das grundsätzlich rechtlichen Schutz genießen sollte? Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung?
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#40   DDL   01:23:40 | Dienstag, 6. Juni 2006
@Pünktchen
Sie lesen, aber Sie begreifen nicht.
Wo im ersten Zitat behaupte ich, dass der Embryo Bestandteil der Mutter wäre? Genau: Gar nicht. Aber wo sich so ein Embryo 9 Monate lang aufhält, das ist Ihnen schon bekannt, oder?
Aus Ihren Äußerungen kann man, ungeachtet Ihres irreführenden Nicknamens, zweifelsfrei erkennen, dass Sie unmöglich eine Frau sein können – die wäre da nicht so begriffsstutzig.
Es geht also AUCH um den Körper der Frau, der da ein 3/4 Jahr, unter schwerer Inanspruchnahme, als Herberge dient. Und Sie wollen Frauen allen Ernstes dazu vepflichten, auch bei noch so großem Unwillen ihren Körper zwangszuvermieten? Sehen Sie: DARUM geht es bei der Bewegung „Mein Bauch gehört mir!“ – so dämlich, dass sie ein Embryo als „Bestandteil“ der Mutter annähmen, sind die Damen nicht; um so einen Unfug zu lesen, muss schon jemand wie Sie dazukommen.
Aber vielleicht gibt es ja bald Abhilfe – wie Sie (vielleicht) wissen, gibt es sog. Bauchhöhlenschwangerschaften – durchaus möglich, dass es in absehbarer Zukunft machbar ist, einen Mann ein einmal gezeugtes Kind austragen zu lassen. Da wird man dann an Sie denken und daran, dass Sie nichts dagegen haben, Ihren Körper als Gewächshaus instrumentalisieren zu lassen. Freuen Sie sich darauf, Embryonen das Leben retten zu dürfen – mit ganz persönlichem Einsatz.
Fair, oder?
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#39   Pünktchen   21:10:30 | Montag, 5. Juni 2006
Das DDL-Subjekt und der situative
Doppelsprech:
vor kurzem, als es sich noch „deusexmachina“ nannte,
konnte das Subjekt posten:
„Vertrauen Sie darauf, dass DIE (Frauen) 1000mal besser über sich und ihren Körper Bescheid wissen, als wir Männer das je könnten. Und quatschen Sie denen nicht rein, die sind erwachsen genug…“
Nun heißt es mit theatralischer Gebärde:
„ …Der Unfug mit „…ist nicht Bestandteil der Mutter“. Ha-ha, also ob das je der Punkt gewesen wäre *andenkopfgreif*… „
Weitere Kostprobe?
„…der ich … der Frau die Verfügungsgewalt über ihren Körper zumute“.
Das alles im Zusammenhang mit Abtreibung gesagt! Oder – *andenkopfgreif* – doch nicht gesagt? Ist aber alles so nachzulesen!
M.a.W.: Das DDL-Subjekt setzte sich für ein uneingeschränktes Tötungsrecht der Mutter an ihrem Baby (bis zur 12. Schwangerschaftswoche) ein und zwar als Wahrnehmung eines Verfügungsrechtes über „ihren Körper“ (s.Zitat oben!) … Zugleich ist das aber nie der Punkt gewesen … Haben wir es hier schon mit einem pathologischen Fall zu tun?
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#38   Asbeel   20:58:14 | Montag, 5. Juni 2006
Sie sind aber ein ganz schlaues Pünktchen!
Ich bin erstaunt.
Ich hatte ihnen bereits bei meinem Posting um 17:34 mehrere Fragen gestellt die sie bis jetzt jedoch noch unbeantwortet ließen.
Entweder ihre seltsamen Polemik-Postings die sie in der Zwischenzeit geschrieben haben, oder einfach ihre längere Leitung haben sie wohl bis jetzt davon abgehalten auf mein Fragen zu antworten
Ich freue mich jedoch zu lesen das sie sich jetzt wieder ein wenig beruhigt haben, und wir zu einer vernünftigen Diskussion zurück kehren können.
Beantworten sie meine Fragen.
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#37   DDL   20:31:07 | Montag, 5. Juni 2006
Leute wie Pünktchen…
…sind an einer „Diskussion“ aber überhaupt nicht interessiert.
Worum es tatsächlich geht, ist die KLassifizierung in „Freund“ und „Feind“, und dies primär zu dem Behufe, in den erkannten „Feinden“ jemanden zu haben, dem gegenüber man vermeintlich jegliche Hemmung fallen lassen und sich wie mit offener Hose benehmen kann.
Die ganze Empörung, der Zorn, alles nur Theaterschminke. Wer sich so aufführt, dem geht es nicht um die Sache, ging es nie und wird es nie gehen. Das sind peinliche Trittbrettfahrer, die dem Schlachtengegröhle folgen und sich an despektierlicher Ausdrucksweise hochziehen.
Beliebt sind auch Strohmannargumente, die man sorgfältig bastelt und dem Gegenüber in den Vorgarten schiebt, um anschließend voller Empörung auf den selbstgefertigten Quatsch zu verweisen.
Beispiel gefällig? Der Unfug mit „…ist nicht Bestandteil der Mutter“. Ha-ha, also ob das je der Punkt gewesen wäre *andenkopfgreif*… durchmischt wird das dann mit schlichten Unwahrheiten, weil man noch nicht einmal bekannte biologische Tatsachen kennt und sich seine private Wahrheit zusammenschustert – hier anschaulich demonstriert durch den Unfug mit der vorgeblich ab Befruchtung existierenden Eindeutigkeit des genetischen Codes. Dass genau das NICHT der Fall ist, weil noch eine Weile lang die Entstehung von Mehrlingen möglich ist, und dass genau das in der Rechtswissenschaft ein wichtiger Umstand ist – ach was, ignorieren wir das, passt uns nicht in den Kram.
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#36   Pünktchen   20:26:36 | Montag, 5. Juni 2006
Aasbeelchen ruft zur Sachlichkeit!
Ich bin begeistert! Sie wollen also endlich etwas zur Sache sagen? Dafür nehmen Sie aber recht viele Anläufe! Bis jetzt – und es sind ja schon Stunden vergangen – haben Sie nämlich noch gar nichts zur Sache gesagt, sondern mokieren sich über Ausdrucksweisen des einen oder anderen!
Also los, bitte! …
Hier eine kleine Stilübung für unsere Sprachexpertin:
Zeigen Sie uns allen. wie Ihr sprachlich „konstruktiver“ und „sachlicher“ Beitrag zur Beschreibung der Abbildungen auf dieser Site www.babycaust.de/ aussieht. Bitte versäumen Sie es nicht, auch die Bilder selber anzuklicken und damit die Galerien zu öffnen! Leisten Sie uns Formulierungshilfe!
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#35   Asbeel   19:58:57 | Montag, 5. Juni 2006
Pünktchen
Genau dieses Verhalten das Sie jetzt zeigen scheint durchaus geeignet, an ihm alle Kriterien von hinderlicher Polemik ablesen zu können.
Eigentlich schade, denn ein solches Verhalten bringt uns in dieser Diskussion keinen einzigen Schritt weiter.
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#34   Pünktchen   19:19:26 | Montag, 5. Juni 2006
aasbeelchens kleine Stilkunde
Ob unser Aasbeelchen auch den Chefanklägern beim Nürnberger Prozeß und den Richtern zugerufen hätte:
Eure „Rhetorik“ gegen den Massenmord ist:
„kontraproduktiv und störend…
polemisch und unseriös …
hinderlich und schädlich …
reißerisch und aufwühlend…
reißerisch und notgeil…„(Zitat aasbeelchen)
Wie sähe da Ihr „konstruktiver“ sprachlicher Beitrag aus?
„Endlösung“?
„Bevölkerungstransfer“?
„bevölkerungshygienische Maßnahme“?
„gesundheitspolitische Selektion“?
„Beitrag zu sozialverträglichem Frühableben“?
„Rassenhygiene“?
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#33   Asbeel   19:05:55 | Montag, 5. Juni 2006
Pünktchen
Kontraproduktives Verhalten, sag ich ja.
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#32   Pünktchen   18:39:38 | Montag, 5. Juni 2006
Kleine Stilkunde:
Pünktchen und seine „Rhetorik“ ist nach Asbeel: …kontraproduktiv und störend… polemisch und unseriös … hinderlich und schädlich …reißerisch und aufwühlend…reißerisch und notgeil…
Asbeelchen und die seine dagegen: :-! „…besonnen und konstruktiv“ :-!
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#31   Asbeel   18:24:00 | Montag, 5. Juni 2006
Pünktchen
Ich halte es einfach für kontraproduktiv und störend wenn sich von Seiten der Abtreibungsgegener eine derartig polemisch und unseriöse Rhetorik aufbaut, die für eine ernsthafte Diskussion zu diesem Thema nur hinderlich und schädlich sein kann.
Eine völlig andere Situation aber wird gegeben sein wenn es uns gelingt kann, persönliche emotionale Erregungen außen-vor zu lassen, damit wir uns besonnen und konstruktiv dem wirklichen Kern dieser Thematik annähern können.
Eine reißerische und aufwühlende Rhetorik bringt uns hier nicht weiter, sie verklärt nur das eigentliche Thema und schafft somit noch mehr Mauern auf beiden Seiten.
ps
Diese reißerische und notgeile Rhetorik finde ich jedoch beinahe in jedem Artikel hier auf dieser Internetseite, wenn das mal nicht ein schlechtes Zeichen ist.
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#30   Pünktchen   17:48:15 | Montag, 5. Juni 2006
Asbeel
„mit einer solchen … unsympathischen Wortwahl“ wie der meinen soll man nicht gegen die Abtreibung angehen dürfen, meint Leser/In Asbeel.
Stattdessen soll man also lieber weiterhin verschleiernd-verlogen von „Schwangerschaftsabbruch“ reden, wo es um das Leben eines menschl. Individuums geht, man soll „Schwangerschaftsunterbrechung“ sagen, obwohl doch klar ist, daß nichts lediglich unterbrochen wurde, was später wieder aufgenommen werden könnte, man soll die Babytötungsambulanzen wohl für alle Zeiten nur noch „Kliniken“ nennen, obwohl es bei der Schwangerschaft um keine Krankheit geht, man soll auch nicht von Kindern oder Menschen oder menschlichen Individuen sprechen, die getötet werden, sondern nennen wir es doch einfach: „Schwangerschaftsgewebe“, das „entfernt“ wird.
„Unsympathische Wortwahl“? Ja, vielleicht, aber lieber die Fakten benennen, als sie semantisch verschwinden lassen! Was uns angesichts der Fakten dann „sympathisch“ ist, ist auch noch nicht die entscheidende Frage, sondern: WAS UNS ALS MENSCHEN ERLAUBT IST UND WAS NICHT ! (5. Gebot!)
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#29   Bonjour   17:39:49 | Montag, 5. Juni 2006
@Asbeel
Lach – natürlich ist „es“ keine Frau, sondern Priester, und zwar aus einer gaaanz besonderen Richtung.
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#28   Asbeel   17:34:25 | Montag, 5. Juni 2006
@Pünktchen
Was wollen sie denn?
Etwa die Zwangsmutterschaft fest schreibt?
Etwa ein Gesetz, das den Frauen keine Rechte gibt, sondern höchstenfalls Gnade gewährt?
Etwa die rechtlose Frau die nicht entscheiden darf, ob sie nun abtreiben kann oder nicht und für sich selbst einen Dritten um Erlaubnis fragen muss?
Sie sind wohl keine Frau.
Im Gegensatz kommen sie mit ihrer seltsamen Fleischhauerrhetorik daher, „Kinderschlachthöfe“, das ist ein derartig dummer und blödsinniger Begriff, das man sich wirklich um den Verstand einzelner Schreiberlinge auf dieser Internetseite ernsthaft Sorgen machen müsste.
Wollen sie etwa mit einer solchen Rhetorik und unsympathischen Wortwahl eine ernsthafte und schlüssige Diskussion zu diesem Thema beginnen, ich glaube SIE haben keinen Sinn für Wortsemantik.
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#27   Pünktchen   16:57:27 | Montag, 5. Juni 2006
Das DDL-Subjekt und sein „Humanismus“
Es ist Kenntnisstand der Biologie, „daß es sich bei der befruchteten Eizelle nicht um einen Teil des Körpers der Frau handelt. Zudem ist der genet. Code der befruchteten Eizelle eindeutig der genet. Code eines Menschen.“ (Wikipedia, Art. „Schwangerschaftsabbruch“)
So handelt es sich bei der gesamten Frauenrechtsrabulistik der Abtreibungsbefürworter um den durchsichtigen Versuch, das Lebensrecht eines menschlichen Individuums an einem vermeintlichen Selbstverfügungsrecht der Frau über ihren Körper scheitern zu lassen. Der feminist. Schlachtruf „Mein Körper gehört mir!“ schwingt bei all diesen Versuchen durch, aber dieser Ruf ist ohne Basis in Biologie und medizinischer Wissenschaft.
Alle Kriterien, die von den Abtreibern und ihren propagandist. Hilfstruppen herangezogen werden, um eine benötigte Spätdatierung des Menschseins zu rechtfertigen, entspringen daher auch der puren Willkür. Weder Schmerzempfinden, Bewusstsein, das Erreichen eines bestimmten Alters, einer bestimmten Größe, einer bestimmten Komplexität … erlauben es, das menschl. Individuum vom Zeitpunkt seines biolog. Erscheinens bis zu seinem biolog. Ende um das grundlegende Recht auf Leben zu bringen.
Rassismus und Abtreibung haben dieses gemeinsam: am Anfang steht immer ein „Subjekt“, das Kriterien für höher- und minderwertiges, Mehr- oder Weniger- „Menschsein“ aufstellt, das Ende ist immer Massenmord!
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#26   DDL   16:40:46 | Montag, 5. Juni 2006
@Pünktchen – Mit dieser Rhetorik…
…werden Sie keinen einzigen Abtreibungsbefürworter von Ihrer Ansicht überzeugen. Niemand wird Ihr überzogenes Gegeifer ernstnehmen. Keiner Frau, die sich mit dem Gedanken an eine Abtreibung trägt, ist mit diesem selbstgerechten Geschwurbel geholfen.
Anders gesagt: Sie tun genau das, was Sie von sich mit eingebildetem Lorbeerkranz im Haar behaupten, NICHT, nämlich, etwas gegen Abtreibung zu tun.
Wer Sie hört und anderer Meinung ist, der wird von Ihnen sofort angefeindet und mit Schmähworten belegt. Auf lange Sicht halten Sie auf diese Art sogar noch Menschen davon ab, sich ernstlich mit Ihren Einwänden zu befassen, weil Sie den Eindruck sehr überzeugend vermitteln, dass diese Ihre Sichtweise eine ist, die von unvernünftigen, groben und engstirnigen Plärren herumgetrötet wird, die nicht den mindesten Ansatz dazu machen, auf ihr Gegenüber und dessen Argumentation einzugehen.
Und, wie schmeckt Ihnen das? Sind Sie jetzt stolz? Alles, worauf es Ihnen und Ihresgleichen wirklich ankommt, ist doch die angemaßte Selbstüberhöhung qua eingebildeter, moralischer Überlegenheit – das verraten Sie nämlich mit Ihrem allzu schnellen Griff in die unterste Schublade der Rhetorik. Pure Heuchelei.
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#25   Pünktchen   16:24:09 | Montag, 5. Juni 2006
Asbeel
Ihr Beitrag läßt leider kein sprachliches und semantisches Feingefühl erkennen, denn sonst hätten Sie den wahren Skandal der heuchlerischen Verschleierungsvokabeln, die um das Abtreibungsgeschäft errichtet werden ebenso wie das eiserne Abbildungsverbot www.kreuz.net/article.3180.html kritisch beleuchten müssen, bevor Sie auf die „Schlachthöfe“ zu sprechen kommen! Tatsächlich kann von „Kliniken“ keine Rede sein, denn dieser Ausdruck leitet sich von gr. kliné, das Bett ab, womit das Krankenbett gemeint ist. Von einem solchen, ebenso wie von einem „Krankenhaus“ kann jedoch bei den Nutzerinnen der Abtreibungsambulanzen keine Rede sein. Daß Wörter wie „Schwangerschaftsabbruch“, „Schwangerschaftsunterbrechung“ u.dergl. eher eine Lüge sind, als eine korrekte Bezeichnung, kann kein Mensch mit intaktem Sprachgefühl bestreiten! Daß „Mediziner“ sich der Heilung verschreiben und nicht der Tötung, war jahrtausendelang auch klar, bis vor einigen Jahrzehnten dieser Berufsstand das Absaugen, Zerstückeln, Ersticken oder Ausschaben von vorgeburtlichen Kindern in sein „Berufsbild“ integrierte …
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#24   Asbeel   16:02:06 | Montag, 5. Juni 2006
Polemik
Es schreckt mich wenn ich hier den unglücklich gewählten Ausdruck „Kinderschlachthöfe“ im Zusammenhang mit Abtreibung lesen muß, dann muß ich mich schon fragen ob ich mich hier nicht auf der Internetseite der Bild-Zeitung befinde.
Denn das ist Bild-Zeitung Niveau, unterste Schublade, schrecklich!
Hier wird derart reißerisch und unappetitlich einseitig polemisiert, das eine Ernsthafte Diskussion dieser Thematik gar nicht zustande kommen kann, da sie bereits durch solche hetzerischen und unbedachten Aussagen im Keim erstickt wird.
Ich hoffe das ist nicht beabsichtigt.
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#23   Agiafortuni   14:43:24 | Montag, 5. Juni 2006
Gotthard
Der Prediger im oekumenischen Gottesdienst dürfte ein Angehöriger der Konzilskirche, denn einem katholischen Priester kann man einen solchen Schwachsinn kaum zumuten
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#22   Gotthard   13:22:35 | Montag, 5. Juni 2006
hi Carlo
ich vermute ihr seid beide in den sechziger Jahren geboren und habt niemals etwas anderes gekannt als die Konzilskirche
beide Vermutungen sind falsch… und heute war ich in einem ökumenschen Gottesdienst, in dem ein katholischer Priester gepredigt hat.
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#21   Benedikt   13:09:11 | Montag, 5. Juni 2006
@ Dr. Regazzoni
Ich vermute ihr seid beide in den sechziger Jahren geboren und habt niemals etwas anderes gekannt als die Konzilskirche
Ersteres ist ein Irrtum. Jedenfalls ist mir die Konzilskirche lieber als eine selbstgebastelte „Kirche“, in der es jedem freisteht, welchen Teil der Lehre er annehmen und welchen er verwerfen kann und in der Entscheidungen, Äußerungen und Verhaltensweisen von Bischöfen nur deshalb falsch sind, weil sie nachkonziliar geschahen. Auch in der vorkonziliaren Kirche gab es Veränderungen.
Gotthard, Aurelius, Dr.Otterbeck und andere sind aufrichtig davon überzeugt, dass die Konzilskirche den katholischen Glauben verkündet.
Nicht katholisch ist es jedenfalls, die Autorität eines Ökumenischen Konzils aus eigener Arroganz in Zweifel zu ziehen.
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#20   Agiafortuni   10:26:45 | Montag, 5. Juni 2006
Graf von Galen
Ein aufrichtiger Protestant ist ehrlich davon überzeugt, dass die katholische Kirche einen Irrglauben verkündet. Gotthard, Aurelius, Dr.Otterbeck und andere sind aufrichtig davon überzeugt, dass die Konzilskirche den katholischen Glauben verkündet.
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#19   Graf von Galen   22:10:13 | Sonntag, 4. Juni 2006
Protestant, @ Gotthard
Sind Sie Protestant ?
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#18   Agiafortuni   22:05:53 | Sonntag, 4. Juni 2006
Gotthard und Benedikt
ich vermute ihr seid beide in den sechziger Jahren geboren und habt niemals etwas anderes gekannt als die Konzilskirche
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#17   Benedikt   17:12:08 | Sonntag, 4. Juni 2006
Luther und der Papst
Viele Lutheraner haben sich doch weit von Luther entfernt. Von den übrigen Protestanten ganz zu schweigen. Fr. Käßmann von der ev.-luth. Landeskirche etwa mokiert sich über den Ablass, von dem Luther schreibt: „Wer gegen die Wahrheit des apostolischen Ablasses spricht, der sei verworfen und verflucht.“ (These 71)
Von daher muss es Johannes Paul den heutigen Lutheranern auch nicht mehr anhängen, wenn ihr fernes „Idol“ mal irgendetwas gegen sein Amt gesagt hat.
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#16   Gotthard   16:37:05 | Sonntag, 4. Juni 2006
hi Carlo
sonst hätte er sich erinnern müssen, dass für Luther der papst niemand anders als der Antichrist ist.
Für Martin Luther wird keine Unfehlbarkeit beansprucht. So gesehen konnte sich Papst Johannes Paul II. sehr wohl an manche sehr heftigen Ausfälle Luthers gegen das Papsttum erinnern. Was heute viele von den Päpsten der Renaissance halten, steht noch auf einem anderen Blatt.
Fast 500 Jahre später ist der Umgang der Katholiken und der Evangelischen Gott sei Dank nicht mehr von diesem polemischen Ton gefärbt – und eine Begegnung des Papstes mit evangelischen Christen in der Lutherkirche Roms absolut kein Frevel, sondern sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
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#15   Agiafortuni   16:07:50 | Sonntag, 4. Juni 2006
Gotthard und Konrad
Gotthard, wenn Du glaubt mich im Detailfragen in Verlegenheit zu bringen, so hast du Dich wieder einmal tüchtig geirrt. Mein Kompliment: ich kenne den Wortlaut der Ansprache Jopas nicht, doch ist dies belanglos, denn dessen Besuch in der lutherischen Kirche ist nur eine Einzelheit seines vom Frevel geprägten Pontifikates. Ich darf wohl annehmen, dass Woytila das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen war, sonst hätte er sich erinnern müssen, dass für Luther der papst niemand anders als der Antichrist ist. Aber wahrscheinlich glaubte er, die Aussage Luthers beziehe sich auf die Päpste von damals doch könne sie auf keinen Fall für ihn gelten.
Konrad: Empfehle Dir die Lektüre Johannes Dörmann’s über den theologischen Weg Jopas
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#14   Konrad   23:45:43 | Samstag, 3. Juni 2006
Danke Gotthard
ansonsten nicht Ihr Freund, aber JoPaII war nichts anderes als ein Zeuge CHRISTI, des REDEMPTOR HOMINIS.
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#13   Gotthard   23:38:46 | Samstag, 3. Juni 2006
hi Carlo
dass Jesus Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist und nicht wie Jopa II freimaurerische Grundsätze verkündet
gib uns Unwissenden doch bitte eine kurze Darstellung der Predigt von Papst Johannes Paul II. in der lutherischen Kirche Roms – eine Quellenangabe versteht sich bei einem Dr. von selbst.
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#12   Agiafortuni   23:30:05 | Samstag, 3. Juni 2006
Karim
es stimmt Paulus hat in Synagogen verkündet, dass Jesus Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist und nicht wie Jopa II freimaurerische Grundsätze verkündet
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#11   Karim   20:28:52 | Samstag, 3. Juni 2006
Was würde Paulus dazu sagen
Immerhin hat Paulus in Synagogen gepredigt, den bei Heiden üblichen Gottesbegriff übernommen, heidnische Schriftsteller positiv zitiert („denn wir sind sogar von seiner Art“, nämlich Gottes, Apg 17,28 – Aratus, Phaenomena 5) – nach Dr. Carlo wäre Paulus anscheinend weder Christ noch Katholik. Aber was würde Paulus zu Carlo sagen…
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#10   Agiafortuni   17:16:14 | Samstag, 3. Juni 2006
Gotthard
So viel ich weiss hat Jopa II in der lutherischen Kirche Roms gepredigt und auch weitere Angehörige der Konzilskirche wie Küng, Lehmann und Congar sind sehr von ihm angetan. In Anbetracht dessen wird ihre Aussagen man sie kaum als katholisch ansehen können
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#9   Gotthard   14:03:20 | Samstag, 3. Juni 2006
hi Carlo
so ähnlich hat Martin Luther auch gesprochen und wollte die Kirche retten!
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#8   Lota   13:47:01 | Samstag, 3. Juni 2006
Hochranginger Priester im staatlichen Ehestand
Kann es sein, daß es sich um den ehemaligen Regens www.kreuz.net/article.2089.html handelt?
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#7   Agiafortuni   13:26:57 | Samstag, 3. Juni 2006
Gotthard: die Exkommunikation, eine Farce.
wenn die Aussagen über die Gültigkeit einer vor einem FSSPX Priester geschlossenen Ehe dummes Geschwätz sind, so ist ihre Erklärung dazu der wohl der grösste Schwachsinn, den ich jemals vernommen habe. Man kann auch nicht anderes erwarten von jemandem für den V 2 der Weisheit letzter Sinn ist.
Die in ihren Augen unerlaubte Bischofsweihe des Erzbischofs wiegt kaum gegenüber all den Freveln, die JP II sich zuvor geleistet hat. Mit Recht haben deshalb die um den Generaloberen versammelten Priester der FSSPX dazu folgende Erklärung abgegeben: „Bitte wollen Sie selbst über den Wert einer solchen Erklärung urteilen, die von einer Autorität herrührt, die in ihrer Amtsausübung mit derjenigen aller Ihrer Vorgänger Pius zu Papst Pius XII bricht: im Gottesdienst, in der Lehrunterweisung und in der Leitung der Kirche.“ (Damit die Kirche fortbestehe 757). Das daraus gezogene Fazit lautet: „Dagegen haben wir niemals diesem System angehören wollen, dass sich selbst als konziliare Kirche bezeichnet und charakterisiert ist durch den Novus ordo missae, den indifferentistischen Oekumenismus und die Laizisierung der gesamten Gesellschaft. Ja, wir haben keinen Anteil, nullam partem habemus, an dem Pantheon der Religionen von Assisi; unsere eigene Exkommunikation durch ein Dekret Eurer Emminez oder eines anderen Dikasteriums wäre hierfür nur der unwiderrufliche Beweis.“ Sie täten gut daran, Ihren alten Refrain endlich einmal an den Nagel zu hängen und mit neuen Argumenten zu antworten
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#6   Gotthard   13:05:28 | Samstag, 3. Juni 2006
Geschwätz
Seine Aussagen über Sakramente, als wäre eine Ehe nicht gültig, wo ein FSSPX-Priester assistiert,… sind Irrtümer,
Diese Aussage ist absolut dummes Geschwätz und bar jeglicher Sachkenntnis!
Meiner Einschätzung nach gibt es keine einzige kanonisch errichtete Pfarrgemeinde der Pius-Leute. Also gibt es keinen einzigen Pius-Priester, von denen die meisten sowieso suspendiert sind, der eine Bevollmächtigung zur Trauassistenz hat, es sei denn, ein ordentlicher Pfarrer hätte ihn delegiert…
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#5   wiener   11:06:41 | Samstag, 3. Juni 2006
@ karim: danke
danke für die völlig zutreffenden anmerkungen zum prinzip „ecclesia supplet“!
mit diesem prinzip wird meiner meinung nach nämlich oft sehr „großzügig“ eigenes fehlverhalten legitimiert. interessanter weise gerade bei konservativen und tradi-leuten.
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#4   Bruder Theophil   10:38:59 | Samstag, 3. Juni 2006
Die Frage nach Pfingsten…
…ist ja auch schon heutzutage relativ schwer. Ein Freund, der an einem Gymnasium unterrichtet, wurde auch schon mal gefragt, wer der Typ ist, der da am Kreuz hängt. Und als er 5-Klässler fragte, sie sollten sich mal bei Ihren Eltern nach dem Vater-Unser erkundigen, kamen zwei zurück und meinten, Ihre Eltern kennen dieses „Gedicht“ nicht. Es waren keine ausländischen Schüler. Wenn wir uns die Riege von Atheisten und Antichristen anschauen, die hier bei kreuz.net ihre Meinungen absondern, dann wissen wir, dass es sich nur um die Spitze des Eisberges handelt.
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#3   Karim   10:09:16 | Samstag, 3. Juni 2006
„Ecclesia supplet“ setzt Irrtum voraus – bei „Wissen“ trifft es nicht zu
Das Prinzip „Ecclesia supplet“, das sich auf fehlende Iurisdiktion bezieht (z.B. Beichte, Eheschließung) setzt einen Irrtum oder einen wahrscheinlichen Zweifel voraus.Z.B. ich komme in eine Kirche und ein Priester ohne Beichtiurisdiktion sitzt in einem Beichtstuhl – wenn ich irrigerweise annehme, der Priester habe die Iurisdiktion und beichte, ersetzt die Kirche die fehlende Iurisdiktion. Wenn ich aber weiß, daß dieser Priester ja gar keine Iurisdiktion hat, ergänzt die Kirche nicht die fehlende Iursdiktion und eine Beichte wäre ungültig. Angewandt auf die Piusbruderschaft bedeutet das: da deren Priester wissen, daß sie keine Iurisdiktion haben, dürfen sie Sakramente, deren Gültigkeit Iurisdiktion voraussetzt, nicht spenden (z.B. Beichte, Ehe) – und Gläubige, die wissen, daß diese Priester keine Iurisdiktion haben, dürfen bei ihnen die Spendung solcher Sakramente nicht erbitten (ausgenommen, was die Beichte betrifft: Lebensgefahr und kein anderer Priester ist erreichbar: in diesem Fall, und nur in diesem Fall, ergänzt die Kirche bei allen Priestern die fehlende Iurisdiktion).
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#2   Dr. Otterbeck   10:03:12 | Samstag, 3. Juni 2006
Intransigenz
Wir werden den Konflikt um Integralismus oder nicht, naturalistische „Königs“herrschaft Christi oder übernatürliche, wohl kaum beilegen können, wenn sich der „traditionelle“ Protest eine derartige Deutungshoheit über sämtliche Dokumente beimißt. Es muss notwendige Intransigenz von veränderlicher unterschieden werden und die Unterscheidung leistet das kirchliche Amt, weder die Theologie aus eigenem Recht noch die Tradition allein; so wird „Don Camillo“ das auch sehen. Sie nennen ihn deshalb den größten Feind? Sind da Steigerungen überhaupt noch möglich?
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#1   Athanasius   09:54:06 | Samstag, 3. Juni 2006
Monsignore…
…Camille Perl steht schon seit Jahren bekannt als grösster Gegner der FSSPX im Vatikan. Er gab selber auch zu, dazu da zu sein, um die Ecclesia Dei-Gemeinschaften zur Konzelebration im Neuen Ritus zu führen. Seine Aussagen über Sakramente, als wäre eine Ehe nicht gültig, wo ein FSSPX-Priester assistiert, und die Beichte ungültig wenn ein FSSPX-Priester absolviert, sind Irrtümer, da schon längst bestätigt wurde, dass diese gültig sind. Die Ehen wurden eingetragen und die Beichten nie aberkannt. Wieso ich das weiss? Na, in der Diözese Campos ist man in einer noch viel schwierigeren Lage gewesen von 1988 bis 2002 und dort ist nie die Rede gewesen über ungültige Ehen und Beichten.
Zwar hat Perl Recht, dass die Priester keine ordentliche Jurisdiktion haben, aber Ecclesia supplet, soll er doch kennen.
Er will es aber nicht wahrhaben und nach Campos schauen, das seine Aussagen zu den Sakramenten widerlegt. Übrigens habe ich auch noch nie so etwas zu den FSSPX-Sakramenten gehört von Kardinal Castrillón. Haardichte Argumente findet man HIER www.sspx.org/…of_confessions_1.htm. Wenn die FSSPX ausserhalb der katholischen Kirche steht, sind ihre Sakramente sowieso gültig, die der „Orthodoxen“ werden auch anerkannt. Dieses müsste Perl ja zugeben. Wenn die FSSPX in der Kirche steht, sind ihre Sakramente auch gültig, weil Ecclesia supplet.
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