Kinderschlachtung
Zahl der in Deutschland getöteten Behinderten: 171
Die Jagd auf Behinderte und ihre anschließende Euthanasierung muß in Deutschland zu einem Ende kommen.
(kreuz.net, Münster) „Minister- präsident Peter Müller gibt denen eine Stimme, die für ihr Lebensrecht noch nicht selber eintreten können“ – schreibt die Medienbauftragte der ‘Christdemokraten für das Leben’ Monika Hoffmann in einer Stellungnahme.

Der Ministerpräsident des Saarlandes hat eine Neuregelung der Spätabtreibung verlangt und die Sozialdemokraten in der Koalition aufgefordert, der Union darin entgegenzukommen.

Müller – stellvertretender Vorsitzender der CDU-Grundsatzkommission – sieht insbesondere bei Spätabtreibungen Handlungsbedarf.

Er verlangt, daß die Diagnose der Behinderung eines Kindes kein Grund für eine Abtreibung mehr sein dürfe.

Diese Forderung wird durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1993 gestützt.

Damals ordnete das Gericht an, die gesetzliche Regelung über die Schwangerschaftsabbrüche einer Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht zu unterstellen.

Wie heute Ministerpräsident Müller, forderte schon dieses Urteil eine Überprüfung der Reform des Paragraphen 218 des deutschen Strafgesetzbuches, um zu sehen, ob es den Lebensschutz Ungeborener genügend gewährleiste.

Die derzeitig zulässige Tötung Behinderter im Mutterleib ist eine Verletzung des absoluten Lebensrechts jedes Menschen. Konsequenterweise ist davon indirekt auch das Leben geborener Behinderter betroffen.

Warum beschneidet die aktuelle Rechtslage das Lebensrecht von Behinderten und erlaubt die Spätabtreibung?

Wer seine Rechte
Monika Hoffmann:
Auch die 171 Kinder, die letztes Jahr im Mutterleib nach der 23. Schwangerschaftswoche getötet wurden, besassen ein uneingeschränktes Recht auf Leben, das weder an ihrer Gesundheit noch an sonst einem Attribut festgemacht werden darf.
nicht selber wahrnehmen kann, braucht Fürsprecher und noch vielmehr Menschen, die sich tatkräftig für diese Rechte einsetzen.

Auch die 171 Kinder, die im letzten Jahr im Mutterleib nach der 23. Schwangerschaftswoche getötet wurden, besaßen ein uneingeschränktes Recht auf Leben, das weder an ihrer Gesundheit noch an sonst einem Attribut festgemacht werden darf.

„Der Maßstab unserer Verfassung ist eigentlich sehr eindeutig: Jeder hat ein Recht auf Leben – so muß es auch rechtlich wieder werden – von Anfang an, mit oder ohne Behinderung“, so die Juristin und Pressesprecherin der ‘Christdemokraten für das Leben’, Monika Hoffmann.

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ sind eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU.
      
16 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#16   Hódmezövásárhelykutasipuszta   17:21:37 | Montag, 12. Juni 2006
@ Methusalix
Ich schätze Ihre Argumentation, muss Ihnen aber zugleich sagen, auf kreuz.net mit Vernunftargumenten zu kommen, heißt Perlen vor die Säue werfen. Ich hab’s deshalb schon aufgegeben, hier vernünftig zu argumentieren.
Redaktion benachrichtigen
#15   methusalix †   17:53:58 | Freitag, 9. Juni 2006
Das ist ein (bitterer) Fehlschluss athanasius1957!
Vor allem in den USA ist es ein offenes Geheimnis, daß das Defizit in den dortigen Pensionskassen annähernd dem Fehlbestand der Beitragszahler (= abgetriebene Kinder) entspricht.
der leider auch bei uns immer wieder aufgeführt wird.
Was fehlt sind nicht die Kinder und somit Arbeiter, Angestellte, Soldaten und Kleriker, sondern sozialversicherungspflichtige ARBEITSPLÄTZE! Stellen Sie sich vor, die Bevölkerung würde eine plötzliche Erleuchtung haben und vollkommen kirchentreu leben. Keine wirksame Verhütung und schon gar kein Schwangerschaftsabbruch. Auch die, die nicht mehr leben können, werden von der modernen Medizin bis zum bitteren Ende totgepflegt.
Die Bevölkerungszahlen gehen sprunghaft nach oben von jetzt etwas über achtzig Millionen Deutschen mit fünf Millionen Arbeitslosen auf, sagen wir fünfundneunzig Millionen Menschen. Die arbeitsplätze nehmen aber weiter kontinuierlich ab.
Dann hätten wir nicht real fünf Millionen Arbeitslose, sondern zwanzig oder fünfundzwanzig Milionen. Und dann?
Redaktion benachrichtigen
#14   DDL   03:44:57 | Montag, 5. Juni 2006
@athanasius1957
„Lassen wir Gottes weisen Ratschluß geschehen und nehmen diesen an.“
Mal theologisch gefragt: Woher wissen Sie denn, dass nicht bereits Embyonen vom Satan, der ja immerhin „der Herr der Welt“ sein soll, beeinflusst sind? Dass der Teufel nicht verantwortlich wäre für einen Teil der Befruchtungen (oder Erkrankungen)?
Ich halte zwar nichts von Teufelsglauben, aber mir fällt auf, dass grundsätzlich immer alles das, was Katholiken nicht passt, auf den Teufel geschoben wird, während alles ihnen irgendwie Gefällige angeblich direkt auf „Gottes weisen Ratschluss“ zurückgeht.
Und woher WISSEN Sie das alles?
Redaktion benachrichtigen
#13   athanasius1957   21:25:19 | Sonntag, 4. Juni 2006
behindert geistig/körperlich!?!?!?!
die frage der interruptio inkl. spätabtreibung (in Österreich bis zum Geburtstermin!!!) ist engstens mit der euthanasie verbunden. Die Interruptio war und ist die Öffnung der Büchse der Pandora. Damit wurde und wird die frage und die diskussion um die euthanasie erst ermöglicht.
Denn diejenigen, welche die Gnade der Geburt und des Lebens hatten, fragen sich im Stillen „Wo sind mein Bruder, meine Schwester?“. Da sie keine Antwort darauf erhalten und eventuell dahinter kommen, daß ihre Mutter eine Interruptio hinter sich hat, verlieren sie den Respekt vor den Älteren und damit auch vor deren Leben.
Vor allem in den USA ist es ein offenes Geheimnis, daß das Defizit in den dortigen Pensionskassen annähernd dem Fehlbestand der Beitragszahler (= abgetriebene Kinder) entspricht.
Und in Bezug auf Euthanasie hat sogar Prof. Salzer, Chirurg, Österreich, in einem Interview in „News“ gemeint, wenn die Interruptio „erlaubt“ ist, muß auch die Euthanasie erlaubt sein.
Wie definieren wir „behindert geistig/körperlich“? und wer nimmt uns die Verantwortung unserer Definition ab? NIEMAND
Lassen wir Gottes weisen Ratschluß geschehen und nehmen diesen an.
Redaktion benachrichtigen
#12   Gotthard   19:09:55 | Samstag, 3. Juni 2006
Rollstuhl
Wieviele von diesen Getöteten mussten einen Rollstuhl benutzen?
Redaktion benachrichtigen
#11   Bruder Theophil   17:40:01 | Samstag, 3. Juni 2006
@ DDL … Die Bibelbezüge …
…wurden bei kreuz.net schon oft genug genannt. Wenn Sie sie ständig überlesen, weil sie nicht in Ihre Lebenswirklichkeit passen, sollten Sie mir das nicht anlasten. Aber ich sags Ihnen nochmals gerne:
3. Mose 18,22
3. Mose 20,13
Röm 1,27
Auch wenn es Ihnen unangenehm ist. Das ist das Wort Gottes.
Redaktion benachrichtigen
#10   rudolfsohn   16:32:12 | Samstag, 3. Juni 2006
an Golileo
…eine werdende kreuz.net-Mutter (oder Vater) machen würde, wenn die Genforschung mal in der Lage ist zu diagnostizieren, daß ihr Sprößling mit gewisser Wahrscheinlichkeit später homo- oder gar pädosexuell werden könnte?
Die Frage stellt sich erst gar nicht, weil sie impliziert, dass solch eine pervertierte Schweinsveranlagung angeboren sein könnte, also in den Genen läge …
Redaktion benachrichtigen
#9   DDL   16:31:31 | Samstag, 3. Juni 2006
Ich mag den Ausdruck „Steinbruchexegese“
Vollendeter könnte man Theophils unzusammenhängendes Gestammel aus Bibelbezügen kaum beschreiben.
Lassen Sie uns das einmal klarstellen, Theophil: Sie glauben also, von „Gott“ bevollmächtigt zu sein, vermeintlichen „Übeln“ unter den Menschen respektlos und voller Verachtung entgegenzutreten? Bevollmächtigt zu richten und zu verurteilen?
Darf ich sie fragen, welcher Sekte Sie angehören? Sie wollen ja wohl niemandem ernstlich weismachen wollen, das habe etwas mit „Christentum“ zu tun, nicht?
Haben Sie eigentlich schon einmal etwas von einem gewissen „Jesus von Nazareth“ gehört? Im Zweifelsfalle gucken Sie ‘mal nach oben, das ist der, der da so dekorativ auf’s Kreuz genagelt ist. Und die Menschen, die an ihn glauben, sind der Überzeugung, dass er für ihre Sünden gestorben ist. Gekreuzigtwerden ist kein Spaß, wissen Sie… das macht man nicht, damit nachher Heuchler Ihres Kalibers sich in seinem Namen zum Rächer ihrer geschundenen Vorurteile aufzwiebeln können.
Redaktion benachrichtigen
#8   Bruder Theophil   14:52:19 | Samstag, 3. Juni 2006
@ Knecht Dummspecht …Warum…
…sollte ich etwas respektieren, was Gott selbst uns durch sein Wort als ÜBEL vermittelt hat.
Ihr Nick scheint ja echt Programm zu sein.
Redaktion benachrichtigen
#7   Knecht Dummspecht †   14:41:50 | Samstag, 3. Juni 2006
Selbst gemeint?
…wenn er schon bei den Lebenden zwischen Respekt und Verachtung nicht unterscheiden kann.
Ja, man siehts an IHREN Äusserungen wie sehr sie zwischen Respekt und Verachtung gegenüber HS nicht unterscheiden können?
Redaktion benachrichtigen
#6   Bruder Theophil   14:38:56 | Samstag, 3. Juni 2006
@ Firminus …Perlen vor die Säue…
Wer menschenverachtende HS praktiziert, kann kein Verständnis dafür entwickeln, dass zwischen ungeborenem und geborenem Leben eine Beziehung besteht, wenn er schon bei den Lebenden zwischen Respekt und Verachtung nicht unterscheiden kann.
Redaktion benachrichtigen
#5   Golileo   13:14:48 | Samstag, 3. Juni 2006
Was wohl…
…eine werdende kreuz.net-Mutter (oder Vater) machen würde, wenn die Genforschung mal in der Lage ist zu diagnostizieren, daß ihr Sprößling mit gewisser Wahrscheinlichkeit später homo- oder gar pädosexuell werden könnte?
Redaktion benachrichtigen
#4   DDL   12:16:16 | Samstag, 3. Juni 2006
Firminus
Angesichts der weitaus höheren Anzahl NICHT behinderter, abgetriebener Embryonen muss ich als gesunder Mensch also jetzt eine Panikattacke bekommen?
Logik á la kreuz.net.
Redaktion benachrichtigen
#3   Firminus   11:48:52 | Samstag, 3. Juni 2006
Wieso „Kreuz.net-Autor“?
Wenn schon der behinderte ungeborene Mensch nicht „lebenswert“ sein soll, dann ist der „Sprung“ zu der Auffassuing, auch behinderte Geborene seien nicht „lebenswert“ nicht all zu schwierig!
„Principiis obsta! – Sero medicina paratur!“
Redaktion benachrichtigen
#2   Allegro †   11:40:21 | Samstag, 3. Juni 2006
Ganz einfach…
es ist ein Autor von kreuz.net!
So einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen
#1   DDL   11:34:01 | Samstag, 3. Juni 2006
Warum?
„Konsequenterweise ist davon indirekt auch das Leben geborener Behinderter betroffen.“
Und wie kommt der Autor auf dieses dünne Eis?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KinderschlachtungEine gute Zusammenarbeit KinderschlachtungStreiks retten Menschenleben KinderschlachtungDas finstere Treiben von ‘Pro Familia’ Kinderschlachtung„Wir stehen nicht für Abtreibung“ KinderschlachtungVerkappter Kannibalismus KinderschlachtungWas nützt ein Schuldeingeständnis ohne eindeutige Konsequenzen? Kinderschlachtung„Unsere Schuld ist ersichtlich“ KinderschlachtungWie wär’s mit der Zusammenarbeit mit einem Neonazi-Verein? KinderschlachtungWorte und Taten KinderschlachtungLeere Floskeln und blutige Tatsachen KinderschlachtungMongoloide sind keine Menschen KinderschlachtungDas Schlachtfeld, auf dem Deutschland endgültig verbluten wird KinderschlachtungEin christdemokratisches Feigenblatt? KinderschlachtungEin Frauenrecht, das sich an Frauen rächt Kinderschlachtung„Donum vitae“ feiert seinen Ungehorsam
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net