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Interessantes Gerücht + Dramatischer Rückgang + Der Staat Dänemark fault weiter + Seht, wie sie einander lieben + 12 Neupriester für die Alte Messe
Interessantes Gerücht

Amerika. Benedikt XVI. will im nächsten Jahr nach Brasilien, Venezuela, Mexiko und in die USA reisen. Das berichtete die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’. Dabei will er offenbar auch am ehemaligen Standort des World Trade Centers in New York für die Opfer des Anschlags vom 11. September 2001 beten. Der Heilige Vater plane ferner – wie Johannes Paul II. im Jahr 1995 und Paul VI. 1965 – vor den Vereinten Nationen eine Rede zu halten. Die Reise sei für Mai vorgesehen. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Dramatischer Rückgang

Irland. Der irische Rundfunk ‘Radio Telefís Éireann’ veröffentlichte kürzlich eine Umfrage über den Meßbesuch unter erwachsenen Iren. Insgesamt erfüllen noch 48 Prozent die Sonntagspflicht. Davon wohnen 13 Prozent täglich der Messe bei. Im Jahr 1990 ergab eine ähnliche Umfrage, daß 81 Prozent die Sonntagsmesse besuchen.

Der Staat Dänemark fault weiter

Dänemark. Alleinstehende Damen und selbsterklärte Homo-Frauen können in Dänemark künftig kostenlos im Reagenzglas Kinder zeugen und in ihre Gebärmutter pflanzen lassen. Das Parlament in Kopenhagen verabschiedete am Freitag mit 86 gegen 61 Stimmen bei 21 Enthaltungen ein entsprechendes Gesetz. Dänemark war 1989 das erste Land weltweit, welches das Homo-Konkubinat staatlich anerkannte.

Seht, wie sie einander lieben

„Bezüglich der aktuellen Berichterstattung in den Medien über ‘Radio Maryja’ in Polen möchte die ‘Weltfamilie von Radio Maria’ hiermit klarstellen, daß das besagte Radio in Polen in keiner Weise oder in irgendeiner Form mit der ‘Weltfamilie von Radio Maria’, deren Mitgliedern oder deren Aktivitäten in Verbindung steht. Hierzu kann unter der Website www.radiomaria.org die Liste der 42 bestehenden ‘Radio Marias’ eingesehen werden, die von uns ermächtigt sind, die Marke ‘Radio Maria’ zu verwenden.“

Distanzierung der katholischen ‘Weltfamilie von Radio Maria’ mit Sitz im norditalienischen Casciago vom ebenfalls katholischen Radio ‘Radio Maryja’ in Polen.

12 Neupriester für die Alte Messe

USA. Der Bischof von Lincoln, Mons. Fabian Bruskewitz (70), weihte gestern im US-Seminar der Priesterbruderschaft St. Petrus vier junge Männer zu Priestern. Die Priesterbruderschaft ist dem Alten Ritus verpflichtet. Am 10. Juni wird der emeritierte Kurienkardinal Jorge Kardinal Medina Estevez (79) im deutschen Mutterhaus der Bruderschaft im bayerischen Wigratzbad sieben Diakone zu Priestern weihen. Eine weitere Priesterweihe der Petrusbruderschaft findet am 24. Juni in Australien statt.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Benedikt   13:26:53 | Montag, 5. Juni 2006
@ wiener
Nur interessehalber, weil ich es wirklich nicht weiß: In welchen deutschsprachigen Diözesen gab es zuletzt wesentlich mehr als 10 Priesterweihen?
ich wollte nur darauf hinweisen, dass hier immer wieder argumentiert wird, dass die altrituellen seminarien so gefüllt seien, während die diözesanen seminarien leer stünden.
Die mitteldeutschen Seminarien stehen leer. Die Priesterausbildung wird dort mittlerweile immer mehr überdiözesan organisiert, weil sich der Betrieb eines Seminars sonst gar nicht mehr lohnen würde.
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#9   marianna   11:45:59 | Montag, 5. Juni 2006
Marianna:@ Graf von Galen
Die Weise auf welche die Kommunisten in Polen ihre Macht uebergaben, weckte Bewunderung. An der „runden Tafel“ verhandelten die Vertreter des kommunistischen Apparats mit der Opposition.
So ist die III Republik Polen geboren. Mit einer Erbsuende – nur ein Teil der Opposition hat an der „runden Tafel“ gesessen – dieser, der den Kommunisten sichere und bequeme Landung in den neuen Umstaenden versicherte. Die recht- und nationalorientierte Parteien sollten nie mehr auf die politische Buehne treten. Dafuer sorgten vor allem die Medien, die ihren Lesern mit Visionen des schwarzen Reaktionismus Angst einjagten.
Als in den 90 Jahren Jan Olszewski eine rechte Minderheitsregierung bildete und die sogenannte erste Lustration durchfuehren wollte, wurde seine Regierung in einer N a c h t von der „Angstkoalition“ im Parlament umgestuerzt.
Radio Maryja konzertrierte sich auf Gebet und traditionelle Werte, aber es war auch interaktiv,fuer Stimmen der Zuhoerer offen un bald sammelten sich um dieses Medium alle, die sich vom regierendem System an den Rand gedrueckt fuehlten.
Als sich bewies, das die Zuhoerer von RM eine starke und politisch wirksame Gruppe bilden und das RM auch zum politischen Sieg der Gebrueder Kaczynski beitrug, versuchte die rosa-rote Koalition diesen Sender vernichten. Am besten mit Haenden der Kirche…
Vielleicht schrumpft Radio Maryja unter medialem und kirchlichem Druck zu einem Sender, der nur Gebete und fromme Geschichten anbietet. Es waere schade…
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#8   wiener   11:33:00 | Montag, 5. Juni 2006
äpfel mit birnen?
ich vergleiche weihezahlen mit weihezahlen.
warum sollte die petrusbruderschaft, die studierende aus allen ländern hat, plötzlich nur mehr mit *einer* diözese verglichen werden?
damit wir uns recht verstehen: ich freue mich nicht über die geringen weihezahlen. ich wollte nur darauf hinweisen, dass hier immer wieder argumentiert wird, dass die altrituellen seminarien so gefüllt seien, während die diözesanen seminarien leer stünden. und jetzt stellen wir fest, dass die weihezahlen der petrusbrüder dem durchschnitt entsprechen.
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#7   Toby   11:01:04 | Montag, 5. Juni 2006
@ wiener
Man kann natürlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn überhaupt, ließe sich die Petrusbruderschaft – was die Zahl der Weihen und der Neuzugänge betrifft – am ehesten mit der Entwicklung einer Diözese vergleichen.
Die Petrusbruderschaft wurde erst 1988 gegründet, seither ist die Zahl ihrer Mitglieder von 12 auf etwa 200 angewachsen. Dazu kommt noch eine etwa gleich große Anzahl von Seminaristen.
Dass sich eine neu gegründete Apostolische Gesellschaft Päpstlichen Rechts in der heutigen Zeit innerhalb von 18 Jahren so gut entwickelt, ist durchaus beachtlich.
Dagegen ist seit 1988 – also im gleichen Zeitraum – die Zahl der Priesteramtskandidaten in den 27 Diözesen Deutschlands zusammengenommen (sic!) von 445 auf 165 – also um beinahe zwei Drittel – zurückgegangen.
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#6   wiener   10:25:28 | Montag, 5. Juni 2006
12 neupriester in 3 kontinenten?
wird hier nicht immer wieder behauptet, dass die gemeinschaften, die sich dem alten ritus verpflichtet fühlen, so eine unglaublich hohe zahl an seminaristen hätte? wenn wir allein die zahl der priesterweihen in den deutschsprachigen diözesen heranziehen, dann wird die relation deutlich: selbst wenn in jeder deutschsprachigen diözese nur weniger als 10 priester geweiht werden (in manchen ist es erheblich mehr), kann von einer „hohen zahl“ an petrus-bruderschafts-weihen nicht einmal ansatzweise gesprochen werden.
nur um einmal die verhältnisse klarzustellen.
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#5   Graf von Galen   22:18:37 | Sonntag, 4. Juni 2006
Radio Maria, Polen
Was hat eigentlich Radio Maria verbrochen, daß hier so ein Aufheben darum gemacht wird ?
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#4   Schnabeltierkönig   20:27:57 | Sonntag, 4. Juni 2006
Danke ihr Hunde,
danke für AIDS.
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#3   Bruder Theophil   12:20:05 | Sonntag, 4. Juni 2006
@ allegro …In the Year 2525…
Die Visonen dieses Liedes sind ja bereits in Teilbereichen eingeholt worden. Ich bin sicher, dass Sie sich in dieser Umgebung pudelwohl fühlen werden.
Ein schönes Pfingstfest und gute Begegnungen mit dem Heiligen Geist wünscht Ihnen Bruder Theophil.
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#2   rainer müller   12:11:50 | Sonntag, 4. Juni 2006
Dramatischer Rückgang
Tja ist die Identität einmal Futsch.
gehts bergab mit einem Rutsch.
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#1   Allegro †   11:47:03 | Sonntag, 4. Juni 2006
Der Staat Dänemark blüht weiter auf
Alleinstehende Damen und selbsterklärte Homo-Frauen können in Dänemark künftig kostenlos im Reagenzglas Kinder zeugen und in ihre Gebärmutter pflanzen lassen.
Welch Freude und Wohlgefallen da in mir aufkommt :)3
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