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Ein Fluß, der die Geschichte durchströmt + Gott kennt deinen Nabel + kreuz.net unter Beobachtung + Der wahre Zustand der Kirche? + „Langsamer“
Ein Fluß, der die Geschichte durchströmt

Vatikan. Pfingsten ist das Gründungsfest der Kirche. Das betonte Papst Benedikt XVI. beim mittäglichen Regina Caeli am Pfingstsonntag. Das Fest führe zu den Wurzeln und Anfängen der Kirche: „Papst Johannes Paul II. liebte es, zu sagen, daß die ganze Kirche, eine einzige große Bewegung sei, die vom Heiligen Geist beseelt ist: ein Fluß, der die Geschichte durchströmt, um sie mit der Gnade Gottes zu tränken, damit sie Früchte des Lebens, der Güte, der Schönheit, der Gerechtigkeit und des Friedens hervorbringe.“

Gott kennt deinen Nabel

Italien. „Eine Kirche ist kein Strand.“ Mit diesem Motto bemüht sich der Pfarrer der Ortschaft Cinisello Balsamo wenige Kilometer nördlich von Mailand um angemessene Kleidung in der Kirche. Der Priester bittet auf einem Plakat an seiner Kirchentür um Respekt vor dem Gottesdienst: „Gott kennt deinen Nabel, schon bevor du auf die Welt kamst. Es nützt nichts, ihn an Sonntag zu zeigen.“

kreuz.net unter Beobachtung

Deutschland. Die Redaktionsleiterin der Homepage der deutschen Bischofskonferenz katholisch.de, Frau Mag. Gunda Ostermann (32), schrieb kürzlich einem Mitglied des kirchenfeindlichen Internet-Forums ‘Freigeisterhaus’ folgenden Brief: „Die katholische Kirche beobachtet kreuz.net sehr kritisch und distanziert. Da die Site in den USA gehostet wird, ist es allerdings schwierig mit juristischen Mitteln gegen die hetzerische und verleumdende Berichterstattung vorzugehen.“

Der wahre Zustand der Kirche?

Malta. Die ‘Internationale Akademie für Architektur’ in der bulgarischen Hauptstadt Sofia verlieh Mitte Mai ihren jährlichen großen Preis. Der Gewinner wurde unter 200 Einsendungen aus 15 verschiedenen Ländern ermittelt. Es handelt sich um den Architekten eines Kirchenmodells aus Malta. Das Modell spiegle „eine Kirche für unsere Zeit“ – erklärte der Architekt vor der maltesischen Tageszeitung ‘Times of Malta’. Es ist möglich, daß der Bau realisiert wird.

„Langsamer“

„Die Ausbreitung von Aids hat sich erstmals seit seiner Entdeckung vor einem Vierteljahrhundert verlangsamt. Im vergangenen Jahr steckten sich weltweit 4,1 Millionen Menschen mit dem Virus an, wie das Uno-Programm UNAIDS in seinem Bericht mitteilte. Im Jahr 2003 hatten sich noch 4,8 Millionen Menschen infiziert.“

Aus der Online-Ausgabe der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ vom 30. Mai 2006.
      
25 Lesermeinungen
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#25   -Agnostiker-   22:44:58 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@ Pünktchen
Mit „ihr Mann“ wollten Sie wohl eher sagen, ihr Personal. :-)
Und ob Frau v.d. Leyen wirklich die Idealverkörperung, sprich kompetent in ihrem Amt, ist wage ich zu bezweifeln, aber dieses hier ist ja kein politisches Forum
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#24   Sulpicius   19:14:16 | Mittwoch, 7. Juni 2006
kreuz.net unter Beobachtung
Na ja, wenigstens haben sie da jetzt etwas zu tun. ABM oder so…
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#23   Pünktchen   12:57:14 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Agnostiker. Die drei „K“s lauten nach dem
„Spiegel“: Kinder, Kirche, Karriere. Ihre Idealverkörperung finden sie in Ministerin von der Leyen. Deren Mann steht vielleicht öfter in der Küche als sie!
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#22   Graf von Galen   12:52:29 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Kreuz.net
Herzlichen Dank an Kreuz.net für seinen Kampf gegen die Irrtümer dieser Zeit. Da Medien und Politik von den 68’ern und die VII- Kirche von den Modernisten beherrscht wird, ist es um so wichtiger, hier ein Gegengewicht zu bilden. Ziel muß sein, die kulturelle Hegemonie für die kath. Kirche zurück zu gewinnen.
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#21   -Agnostiker-   23:01:00 | Dienstag, 6. Juni 2006
@ Beobachterin
Kennen Sie die drei Ks??? Beherzigen Sie diese doch einmal!!! Und nein, Computer wird nicht mit K geschrieben, also zurück in die Küche Weib!
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#20   _Ungläubig-   22:53:25 | Dienstag, 6. Juni 2006
@ Beobachterin
Die Kommentare sind der freien Meinungsäußerung zuzuschreiben, aber nicht der Berichterstattung.
Es widerstrebt mir, aber leider muss ich Ihnen einmal recht geben. Allerdings entsprechend die Einträge nur der amerikanischen „Freedom of Speech“ nicht der deutschen Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG. Ansonsten würde es diese Seite wohl nicht mehr geben.
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#19   -Agnostiker-   22:39:49 | Dienstag, 6. Juni 2006
Kreuz.net unter Beobachtung???
Aber Kreuz.net beobachtet nicht? :-) Naja, so habe ich es indirekt auch mal in einen Kreuz.net Artikel geschafft. Juhu!! :-D
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#18   Palma   22:20:02 | Dienstag, 6. Juni 2006
Deutsche Konferenz
Gib, Herr, daß ich Deinen Willen erkenne und tue.
H.Pönit. 1921
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#17   Beobachterin   22:01:50 | Dienstag, 6. Juni 2006
hetzerich und verleumderisch
Ich wüßte wirklich nicht, wo hier hetzerische und verleumdende Berichterstattung stattfindet. Die Kommentare sind der freien Meinungsäußerung zuzuschreiben, aber nicht der Berichterstattung.
Solche Aussagen von „Hetze“ und „Verleumdung“ werden schnell getätigt, bleiben i.d.R. aber den Beweis schuldig.
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#16   v2   20:32:08 | Dienstag, 6. Juni 2006
warum
die aufregung?
frau ostermann spricht doch nur von hetze und verleumdender berichterstattung…
das müsste doch eine auszeichnung für viele hier sein:
immer ein bisschen reaktionäre römisch-katholische amtskirchenhetze, gell?
wie war das mit dem balken im eigenen auge…
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#15   Athanasius   15:03:28 | Dienstag, 6. Juni 2006
kreuz.net beobachtet
Diese Frau Mag. nochwas spricht also für „die katholische Kirche“? Was ist das für Größenwahnsinn? Man managet eine Homepage, und schon etabliert man sich als „Kirchenvertreter“. Der Briefwechsel zeigt aber deutlich mit was für Gruppen die deutsche Bischofskonferenz und ihre Mitarbeiter es bevorzugen mitzuarbeiten und sich zu unterhalten. Mit denen die dem ewigen Rom („Felix Roma“) treu sind wohl nicht. Nur mit Hetzforen und Hetzpresse. Oder war die Kritik an Bischof Lehmann nicht gut angekommen? Schlechte Verlierer bei der DBK? Selbstverständlich können diejenige die sich als „katholisch“ bezeichnen, aber nicht römisch-katholisch sínd, bei all ihrer eigenen Kritik und Infragestellung dogmatischer Glaubenswahrheiten, Kritik gegen die eigenen Gruppe nur schlecht ertragen. In den Jahrzenten von 1965 bis etwa 1995/2000, hatte man ja die linksliberale Presse auf der eigenen Seite (auch um für Frauenweihe und Immoralität zu werben), jetzt gibt es im Internetz aber wirklich free speech. Und das erträgt man wohl kaum. Das linke (auch kirchliche) Establishment hört ja gerne die eigenen Parolen aus der „freien“ Presse, aber nicht gerne wirkliche freie Meinungen. Das ist dann direkt „Hetze“.
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#14   virOblationis   13:54:03 | Dienstag, 6. Juni 2006
Da lacht der Reaktionär!
„mief“, „spießbürger“ etc.: Warum nicht gleich Höck’scher „Klerikalfaschist“?
Alle Register des Vorurteils werden gezogen. Naja…
Wie erheiternd dagegen, was Benedikt schrieb:
„Es ist doch beschwerlich, wenn man nach Beendigung der Bauarbeiten auf ein Erdbeben warten muss, das dem Bau seinen letzten Schliff verleiht.“
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#13   Benedikt   13:37:23 | Dienstag, 6. Juni 2006
Ach v2
Es ist genauso gut das Recht der Anderen, solche Gebäude nicht schön zu finden wie das Ihre, solche Gebäude für das Abbild des neuen Jerusalem zu halten.
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#12   v2   13:28:07 | Dienstag, 6. Juni 2006
aber hallo!
wie gerufen, haben sich hier wieder alle eingefunden, deren architektonischer geschmack irgendwo zwischen
kaiserlich verordneter neogotik und tief empfundenem nazarenertum pendelt…
prima !!! es ist verlass…
gott sei dank, gibt es nicht nur architekten, sondern auch gläubige, die gegen diesen mief sind.
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#11   Pünktchen   12:09:49 | Dienstag, 6. Juni 2006
Kneift DDL?
Hier www.kreuz.net/article.3307.html bleibt DDL eine Antwort schuldig!
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#10   Stefan Fischer   11:15:51 | Dienstag, 6. Juni 2006
Farfarello sind Sie wirklich Katholik?
Ich würde mich sehr freuen, solch abwechslungsreiche-, ideenreiche-, Leser/Schreiber in der kath. Kirche zu sehen. Diese kreuz.net – Seiten sind ein ganz ausgezeichnetes Medium des Zeitgeistes, endlich mit Verstand und Würze auch solche Menschen anzusprechen, denen die „Rentner-Mentalität“(bereits in der Jugend) mit sonntäglichem Schweinsbratengeruch und verlogenem Spießbürgertum (Nur die, die Knete haben interessieren) über und über wurde. Mit kreuz.net.kann Glaubensinhalt vermittelt werden, der den Glaubenshunger kritischer Sucher und Verlorener „anwürzt „. Die Tradition geht den christlichen Entwicklungsweg nach dem Diktat der Liebe, nicht den der lieblosen Verhärtung auf dem verdorrten Zweig längst abgestorbener Geschichte.
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#9   Benedikt   11:08:10 | Dienstag, 6. Juni 2006
Beschwerlich
Es ist möglich, daß der Bau realisiert wird.
Ist das Realisieren nicht ein wenig schwierig? Es ist doch beschwerlich, wenn man nach Beendigung der Bauarbeiten auf ein Erdbeben warten muss, das dem Bau seinen letzten Schliff verleiht :-P.
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#8   Horst Schlämmer   10:40:44 | Dienstag, 6. Juni 2006
@Mist
Das Modell spiegle „eine Kirche für unsere Zeit“ – erklärte der Architekt vor der maltesischen Tageszeitung ‘Times of Malta’. Es ist möglich, daß der Bau realisiert wird.
Das Modell lässt eher auf den entarteten Geisteszustand des Architekten und der ‘Internationalen Akademie für Architektur’ schliessen.
Wenn dieser Mist realisiert würde, wunderte mich das allerdings nicht.
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#7   DDL   10:33:38 | Dienstag, 6. Juni 2006
@virOblationis – Ja, finden Sie denn nicht?
War wirklich der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss.
Man kann ja nun trefflich darüber streiten, ob derlei Architektur „schön“ ist, aber immerhin ist sie eines: Interessant. Und einen Entwurf für ein Gotteshaus, der zunächst einmal stutzen lässt, dann zum Nachdenken anregt, den muss man wohl als gelungen bezeichnen, oder?
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#6   Farfarello   10:25:29 | Dienstag, 6. Juni 2006
kreuz.net unter Beobachtung
Man möchte gerne glauben, das diese Internetseite hetzerische und verleumdende Artikel nur deshalb bringt, um Menschen die Möglichkeit zu geben, durch Identifizierung mit dieser Seite ihre Aggressionen abzureagieren.
Immer wieder aber kann es geschehen, das die Identifikation dann bis zur Nachahmung des destruktiven Vorbildes reicht und führt, und dieser negative Zustand stellt ein kontraproduktives und schädliches verhalten dar.
Sollte dieser Internetseite eine missionarische Idee zugrunde liegen, dann wird diese Idee völlig dilettantisch und stümperhaft umgesetzt, denn ein solches polemisches und hetzerisches Verhalten erschreckt jeden der sich dieser Seite grundsätzlich unvoreingenommen annähern möchte.
Diese Seite gewinnt nicht, sondern sie vertreibt durch ihre permanente Polemik Menschen, Menschen die sich jedoch gerne mit dieser christlichen Religion auseinander gesetzt hätten, schade.
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#5   Rituale Romanum   09:33:12 | Dienstag, 6. Juni 2006
Blockwartmentalität
„Was du ererbt von deinen Vätern …“
Frau Magister bedauert die fehlende Möglichkeit einer Denunziation wegen Volksverhetzung. Da kann ich ihr auch nicht helfen. Vielleicht fragt sie mal Bayerns Innenminister Beckstein. Der findet doch immer einen Weg zu mehr Sicherheit.
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#4   Beobachterin   09:22:19 | Dienstag, 6. Juni 2006
„katholische Kirche“
Betrachtet sich Frau Ostermann als „die katholische Kirche“?
Ich bin genauso „katholische Kirche“ wie Frau Ostermann!
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#3   virOblationis   09:15:58 | Dienstag, 6. Juni 2006
Seltsame Symbolik
„Über dem Chaos der Welt erhebt sich, von weitem sichtbar, als einziger gerader Bezugspunkt das Kreuz, wie ein Felsen, den die tosende Brandung umspült, oder wie ein Leuchtturm im Meer.“
Das Kirchenschiff mit Nebengebäuden als „tosende Brandung“, die gegen den „Leuchtturm im Meer“ anrennt?
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#2   DDL   09:07:14 | Dienstag, 6. Juni 2006
Nein, das ist nicht der wahre Zustand der Kirche
Das ist vielmehr der Zustand, wie sich die Kirche gerne selber sieht: Über dem Chaos der Welt erhebt sich, von weitem sichtbar, als einziger gerader Bezugspunkt das Kreuz, wie ein Felsen, den die tosende Brandung umspült, oder wie ein Leuchtturm im Meer.
Als kreuz.net-Redakteur versteht man diese so offensichtliche Intention des Architekten aber scheinbar nicht.
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#1   virOblationis   09:07:01 | Dienstag, 6. Juni 2006
zerstörte Ordnung
„Das Modell spiegle ,eine Kirche für unsere Zeit’ – erklärte der Architekt vor der maltesischen Tageszeitung ‘Times of Malta’.“
Das finde ich sehr treffend: Es ragt ein Kreuz hervor aus einem Haufen Gerümpel.
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