Chartreswallfahrt
Wurde die Versöhnung gestoppt?
Am letzten Pfingstwochenende pilgerten rund 10.000 Traditionalisten auf zwei Wallfahrtsstrecken von Paris nach Chartres – oder in die umgekehrte Richtung.
(kreuz.net, Paris) Die Vereinigung ‘Unsere Liebe Frau von der Christenheit’ organisierte am Pfingstwochenende die zahlenmäßig größte Fußwallfahrt der Welt, die von Paris nach Chartres führt.

Die Stadt Chartres liegt rund hundert Kilometer südwestlich von Paris und ist für ihre gotische Kathedrale weltberühmt.

Die traditionalistischen Wallfahrer marschierten unter dem Motto „Lieben heißt alles geben“. Sie wurden von Priestern der dem Alten Ritus verpflichteten Petrusbruderschaft sowie von Geistlichen anderer Ecclesia-Dei Gemeinschaften betreut.

Traditionelle Chartreswallfahrt
Die Vereinigung 'Unsere Liebe Frau von der Christenheit' organisierte am Pfingstwochenende die zahlenmäßig größte Fußwallfahrt der Welt.Mehrere Tausend Pilger legten die rund 100 Kilometer von Paris Richtung Südwesten nach Chartres zurück.Die Wallfahrer gingen in Gruppen zu je fünfzig Leuten und übernachten in riesigen Zeltstädten.

Nach Angaben der Pariser Tageszeitung ‘Le Figaro’ beteten bei der eucharistischen Anbetung am Abend des Pfingstsonntags 6.500 Gläubige.

Die zweite Wallfahrt in entgegengesetzer Richtung organisierten die Lefebvristen unter dem Motto „Seien wir Missionare“. 3.500 Pilger marschierten den Wallfahrtsweg von Chartres nach Paris. Unter ihnen befanden sich auf einer kürzeren Route rund 1.000 Kinder.

Die Wallfahrer gingen in Gruppen zu je fünfzig Leuten und übernachten in riesigen Zeltstädten.

Für die Ecclesia-Dei Pilger zelebrierte der Bischof der südfranzösischen Diözese Aire und Dax, Mons. Philippe Breton (69), am Pfingstmontag die Abschlußmesse in der Kathedrale von Chartres.

Auch der erst im Februar diesen Jahres konsekrierte neue Bischof von Chartres, Mons. Michel Pansard (50), unterstützte die Wallfahrt durch seine Anwesenheit. Der Generalvikar von Paris zeigte sich in Vertretung für Erzbischof André Vingt-Trois (63).

Bischof Breton von Aire und Dax mußte sich zuvor mit dem alten Lateinischen Ritus vertraut machen. Der Bischof hat die überlieferte Messe nach seiner Priesterweihe nur einige Wochen lang – und das vor vierzig Jahren – zelebriert.

In seiner Predigt lud er die Gläubigen ein, die Kirche zu lieben, wie sie ist und nicht wie sie sie erträumten.

Nächstes Jahr werden die Pilger zum 25. Mal nach Chartres ziehen Dann erhofft sich der Präsident der Wallfahrtsvereinigung ‘Unsere Liebe Frau von der Christenheit’, Hubert de Gestas, einen besonderen Grund zum Feiern: die allgemeine Freigabe der Alten Messe und – „warum nicht auch die Rückkehr der Lefebvristen in den Schoß der Kirche“.

Wenige Kilometer entfernt schien sich diese Hoffnung bei der von der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. organisierten Wallfahrt eher abzukühlen. Für sie zelebrierte der Generalobere der Bruderschaft, Mons. Bernard Fellay, am Pfingstsonntag die Wallfahrtsmesse:

„Ich habe den Eindruck, daß der vom Papst gewollte Elan zur Versöhnung gebremst wurde – im Vatikan oder anderswo.“

Vor dem Generalkapitel der Piusbruderschaft im Juli diesen Jahres werde diesbezüglich mit Sicherheit nichts geschehen.

Bischof Fellay warnte in seiner Predigt, daß die Kirche durch ihren gegenwärtigen Verzicht auf die Mission Selbstmord begehe.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Dr. Otterbeck   11:35:21 | Freitag, 9. Juni 2006
Athanasius,
welche Generalaudienz 1966 meinten Sie?
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#20   santa rita   12:57:40 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Babylon lieben ?
In seiner Predigt lud er die Gläubigen ein, die Kirche zu lieben, wie sie ist und nicht wie sie sie erträumten.
Die Modernisten können selbst bei traditionellen Zeremonien nicht auf den volkspädagogischen Zeigefinger verzichten.
Die Gläubigen sollen die von den Modernisten verunstaltete und gepeinigte Kirche also so lieben wie sie ist, nämlich in ihrer modernistischen Verunstaltung.
Wir sollten es hingegen lieber mit dem Apostel Johannes halten:“ Vergeltet ihnen doppelt was sie an euch getan. Mischt ihnen den Becher doppelt so stark wie sie ihn euch gemischt haben. Fügt ihnen Pein und Qualen zu…“
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#19   stat crux   12:09:13 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Hallo, Athanasius,
nennen Sie mir doch bitte noch das Datum der erwähnten Generalaudienz des Papstes in 1966.
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#18   Athanasius   14:12:42 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Grüß Gott, Herr Doktor!
Athanasius, ist auch das II. Vatikanische Konzil. Wenn es Ihnen doch noch gelänge, zwischen Dogma und kath. Gesellschaftslehre zu differenzieren und eine Anpassungsfähigkeit insbesondere zweiterer nachzuvollziehen, dann fänden Sie allmählich aus ihrer Geiselhaft „anti 1789“ heraus!
Sicher sicher. Aber ich bewerte das II. Vatikanische Konzil só wie es der Sekretär des Konzils, Mgr. Felici, vorgeschrieben und angemerkt hat.
Die Aussagen die älteren Konzils- oder PapstAussagen des kirchlichen Lehramtes wiederholen, sind Teil des ordentlichen und universalen Lehramts und somit unfehlbar. Etwa mehr oder weniger Lumen Gentium (wenn traditionell interpretiert) und Dei Verbum. Was den Neuen Aussagen angeht, muss man da Ausnahmen machen, so Felici (nicht der 1967 konsekrierte spätere Kardinal Felici, ehemal Präs. von Ecclesia Dei!). Diese Aussagen, vor allem auch Dignitatis Humanae, geniessen nicht der Unfehlbarkeit und sind Aussagen des authentischen Lehramtes. Sie sind nicht unfehlbar, dürfen kritisiert werden, was sich ja auch aus der Akzeptanz der FSSPX-Dúbia von 1986 zeigt, fragen aber eine religiöse Zustimmung, wenn auch nicht verpflichtet.
Keiner muss DH akzeptieren, aber die dogmatischen Aussagen von LG, traditionell akzeptiert, schon. Sieh auch die Rede von Paul VI. bei der Generalaudienz 1966.
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#17   stat crux   12:17:22 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Ordentliches Lehramt,
Athanasius, ist auch das II. Vatikanische Konzil. Wenn es Ihnen doch noch gelänge, zwischen Dogma und kath. Gesellschaftslehre zu differenzieren und eine Anpassungsfähigkeit insbesondere zweiterer nachzuvollziehen, dann fänden Sie allmählich aus ihrer Geiselhaft „anti 1789“ heraus!
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#16   Karl Murx   10:56:58 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Eine Richtigstellung
Ich habe hier vor ein paar Wochen geschrieben, daß Mgr Lefèbvre kurz vor seinem Tod zu P.Schmidberger gesagt haben soll: „Sie wollen mein Werk zerstören“. Nach einer zusätzlichen Überprüfung konnte ich die Echtheit dieser Aussage nicht verifizieren und stelle sie hiermit zurück.
Dennoch machen ein paar Dinge weiterhin stutzig. Damals vor 5 Jahren, als die Anaphora von Addai & Mari ohne Herrenworte von der Besatzungsmacht im Vatikan als sakramental gültig hingestellt worden war, rief ich P.Schmidberger an und fragte, ober dagegen protestieren wolle. Seine Antwort:„Wieso? Wir sind doch nicht das Lehramt?“ Oh, wie demütig!
Als in dem Priorat, das ich frequentiere, wiederholt in einem Zeitraum von 3 Monaten dem armenisch-orthodoxen Schwager von P.Laroche die Kommunion gereicht worden war und weder der Prior, noch der aushelfende Rosminianerpater Abhilfe schaffen wollten, rief ich ebenfalls P.Schmidberger an, der sich anfangs mit einer Ausrede davor drückte, Maßnahmen zu ergreifen. Erst als ich von einem weiteren Schwager von P.Laroche, einem libanesischen Melkiten, tätlich in Gegenwart meiner Kinder auf dem Gelände der Prioratsschule angegriffen worden war, drohte ich P.Schmidberger an die öffentlichkeit zu gehen. Nach drei Monaten setzte er es als Generalassistent seine Schwarte in Bewegung und stellte den ökumenischen Unfug durch einen Anruf ab.
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#15   zwobbel   08:40:17 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Wie lieben?
Also ich kenne nach so vielen Jahren Ehe meine Frau sehr gut. Ich kenne alle ihre großen und kleinen Fehler. Sie zu erziehen ist völlig sinnlos und kontraproduktiv. Ich liebe sie so wie sie ist.
Wer vorgibt erst dann anfangen zu wollen die Kirche zu lieben, wenn sie perfekt ist, der sucht nur eine Ausrede es niemals tun zu müssen.
Und es gibt auch ein schönes kurzes Gebet, was zu diesem Thema paßt und in die gleiche Richtung geht: Gott, ich danke Dir, daß Du mich kennst und das Du mich trotzdem liebst.
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#14   Athanasius   08:27:14 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Dr. Otterbeck/statcrux/?
Athanasius, was für ein Wortungetüm!! Im übrigen gebe ich zu bedenken, dass die Kirche des Heiligen Geistes wegen zum Selbstmord unfähig ist, die Kirche, nicht die SSPX.
Da haben Sie Recht. Die hl. römische, katholische und apostolische Kirche ist zu Selbstmord unfähig. Dennoch sprach Weihbischof Fellay von „den morden Autoritäten“ und von der Gemeinschaft der Gläubigen die sich durch den Neomodernismus und den liturgischen Chaos und das durchschnittliche Verkünden von Irrtümern die eigenen davontreibt. Nein, es geht hier nicht um die Kirche als Heilsinstitution. Und die FSSPX ist sicherlich fehlbar, sicher, sicher. Die Unfehlbarkeit liegt nur bei dem aussergewöhnlichen und dem ordentlichen Lehramt der römischen Kirche.
@Gotthard:
Natürlich. Übrigens wenn Sie so militant extremökumenististsch sind und römisch-katholische Mission als „Proselytismus“ ansehen, sollten Sie die harte, gehässige Wortwahl „Piusleute“ usw. nicht verwenden. Aber ihr Haß hat sich noch immer gegen die einfachen römischen Katholiken gerichtet, wenn nicht gegen die, dann gegen Liturgie und Dogmas.
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#13   Gotthard   23:04:34 | Dienstag, 6. Juni 2006
Proselytismus
Bischof Fellay warnte in seiner Predigt, daß die Kirche durch ihren gegenwärtigen Verzicht auf die Mission Selbstmord begehe.
immer diese Behauptungen ohne Nachweise, ohne Begründungen …
die „Mission“ von Pius-Leuten scheint allerdings nur im „katholischen Milieu“ stattzufinden … liturgische Fragen als Kern-Fragen christlichen Lebens interessiert KEINEN Nicht-Christen … wenn das Treiben der Pius-Leute nach Außen als „Mission“ verstanden wird, ist das
1. ein klarer Hinweis auf eine Position außerhalb der katholischen Kirche und
2. zählte es nicht als „Mission“ sondern als „Proselytismus“ = Grasen „auf dem katholischen Acker“ für die „eigene Herde“.
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#12   catharina   20:22:01 | Dienstag, 6. Juni 2006
Karim, konkrete Kirche und Ketzerei
Karim spricht in seinem Beitrag das Entscheidende, zugleich das Unterscheidend-Katholische an: die missio durch die konkrete kirchliche Hierarchie. Bezeichnenderweise übergeht man diese Wortmeldung vollständig.
Bischof Breton spricht nur eine katholische Selbstverständlichkeit aus, wenn er dazu auffordert, die Kirche so zu lieben, wie sie ist. Auch ein geschundener Leib Christi ist der Leib Christi! Keine Frage, daß man die Überwindung der Krise wünscht. Aber eben aus Liebe zur Kirche, zu dieser Kirche.
Wer an ihre Stelle seine eigene Vorstellung einer vollkommenen Kirche setzt, ist im eigentlichen Sinne des Wortes ein „Ketzer“.
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#11   r.ruhrgebietler   18:58:03 | Dienstag, 6. Juni 2006
Bischof Breton – oder
wie ein verirrtes Schaf vielleicht doch noch die Stimme des Herrn hörte!
Dabei durfte er bestimmt auf die mitpilgernden Brüder im Priesteramt zählen.
Großer Gott, wir loben Dich! Singt die Gemeinde und freut sich – Halleluja! Was für ein geistiges Pfingsten!
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#10   stat crux   17:50:35 | Dienstag, 6. Juni 2006
„Ecclesia Deisten??“
Athanasius, was für ein Wortungetüm!! Im übrigen gebe ich zu bedenken, dass die Kirche des Heiligen Geistes wegen zum Selbstmord unfähig ist, die Kirche, nicht die SSPX.
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#9   Marcel   15:41:02 | Dienstag, 6. Juni 2006
Links, rechts, zum Verweis
Athanasius1957 schrieb: Wäre es möglich, den Artikel aus Le Figaro als PDF ins Netz zu stellen bzw. Links zu diesem Artikel im Figaro bzw. zu jenen Seiten anzugeben, die Fotos veröffentlicht haben?
Zwei entsprechende englischsprachige Angelqueen-Artikel wurden im deutschsprachigen Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=173&pid=60… erwähnt, und diese verweisen u.a. auf den französischsprachigen Artikel in Le Figaro www.lefigaro.fr/…ute_de_chartres.html.
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#8   Athanasius   14:56:23 | Dienstag, 6. Juni 2006
Kriminelle Rede
Hubert de Gestas, einen besonderen Grund zum Feiern: die allgemeine Freigabe der Alten Messe und – „warum nicht auch die Rückkehr der Lefebvristen in den Schoß der Kirche“
In welchen Schoß? Der Kirche? Und was mit der Aussage, daß die FSSPX sicher schon ín der Kirche ist. Dieser Herr De Gestas hat wohl sehr zweifelhafte Ansichten, die Michael Davies nie vertreten würde. Es zeigt auch der Sektarismus bei den „Versöhnten“, die immer mehr kompromittiert werden. Ein Bischof zelebriert, weist aber die Gläubigen daraufhin, man solle die Kirche von heute einfach so hinnehmen und weiter nicht zaunen und klagen. Klare Botschaft. Und dem wird seitens der Ecclesia-Deisten nicht widersprochen? Ist das nun Apostolat? Und ja, ich war schon öfters dabei, von Paris nach Chartres sogar. Die Worte des Weihbischofs Bernard Fellay finde ich viel klarer und deutlicher. Immer offen, immer überzeugend.
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#7   athanasius1957   13:27:37 | Dienstag, 6. Juni 2006
Links
Wäre es möglich, den Artikel aus Le Figaro als PDF ins Netz zu stellen bzw. Links zu diesem Artikel im Figaro bzw. zu jenen Seiten anzugeben, die Fotos veröffentlicht haben?
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#6   zwobbel   12:21:22 | Dienstag, 6. Juni 2006
Lieber Benedikt,
wenn sich in diesem Forum jemand „rex regis“ nennt, dann muß er doch ein Troll sein – sollte man nicht „füttern“.
Ich finde es grandios, daß so viele Familien bei solchen Wallfahrten mitmachen. Und weil die Gegner der Kirche sich nicht fortpflanzen (man pflegt lieber die Kultur des Todes) merken die, daß bald nur noch religiös intakte Familien da sein werden. Und dann bricht je nach dem Aktionismus, Panik, Zynismus … aus.
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#5   Josefus   12:19:08 | Dienstag, 6. Juni 2006
Kinder freuen sich und gehen auch nur die halbe Strecke
Ich kenne viele Kinder, die mitgegangen sind, auf beiden Wallfahrten. Alle wollten mitgehen, viele sind schon zum x-ten Male dabei. Außerdem ist die Kinderstrecke mindestens bei der Piusbruderschaft stark gekürzt. Bis 14 Jahre läuft man nur die halbe Strecke. Es gibt eine eigene Strecke und Organisation für die Kinder.
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#4   Benedikt   11:50:14 | Dienstag, 6. Juni 2006
@ Rex Regis
So einen Unfug glauben Sie wohl hoffentlich selber nicht.
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#3   RexRegis   11:45:07 | Dienstag, 6. Juni 2006
Mißbrauch
Nett, 1000 Kinder werden als Missionare mißbraucht, „dürfen“ 100 km hatschen, anstatt ihre Kindheit zu genießen.
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#2   Karim   10:46:20 | Dienstag, 6. Juni 2006
Die Piusbruderschaft steht sich bei der Mission selbst im Weg
Das Wort „Mission“ leitet sich vom Lateinischen „missio“ ab und bedeutet „Sendung“. Um als Katholik wirklich missionarisch sein zu, bedarf es einer „Sendung“ durch die Autorität der Kirche. Nicht einmal der Völkerapostel Paulus hat sich der Autorität des Petrus entzogen und von ihm sein Evangelium überprüfen lassen. Da die Piusbruderschaft sich gerade in ihrer Lehre und Disziplin der Autorität der Kirche entzieht, hat sie auch keinen Sendungsauftrag – sie verkündet in „eigenem“ Namen, nicht im Namen der Kirche. Die Folge: um „ihre“ Gläubige zu haben, müssen diese von der Piusbruderschaft mit derselben Abwehrhaltung gegen Papst und Bischöfe „geimpft“ werden, die sie selber beseelt, und sie eng an sich binden – also gerade keine „katholische Mission“, die in die Sendung durch die Autorität der Kirche sich einfügt, und die gerade auch in Zeiten der Krise von tiefer Liebe und Gehorsam gegenüber dem Nachfolger Petri gekennzeichnet ist (man denke nur an die hl.Katharina vn Siena).
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#1   zwobbel   10:08:56 | Dienstag, 6. Juni 2006
Sehr schöne Wallfahrt
Hoffen wir, daß die am 17.6. in Altötting genauso gelingt.
Das man auf das Genaralkapitel wartet ist zwar ernüchternd, aber verständlich und nicht überraschend. Entscheidend ist das dieser Wunsch nach völliger Einheit überall immer stärker wächst und gewollt wird. Dann werden auch die „Miesepeter“ es nicht verhindern können.
Bischof Fellay warnte in seiner Predigt, daß die Kirche durch ihren gegenwärtigen Verzicht auf die Mission Selbstmord begehe.
Da hat er recht. Es ist aber nicht nur „Selbstmord“. Es ist auch Apostasie – also Nichtnachfolge oder Verweigerung der Nachfolge. Denn Jesus zog durch das Land und verkündete das Reich Gottes und befahl später den Aposteln: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet…“ Wobei man dazu nicht von Deutschland nach Afrika gehen muß. Es reicht schon, wenn man in der Goethestraße wohnt und in der Schillerstraße „verkündet“.
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