Heiratsvermittlung
Ein Volltreffer
Katholisch Heiraten – ein Ladenhüter? Wie man sich täuschen kann. Ein katholischer Heiratsdienst erlebt gegenwärtig einen unerwarteten Boom. Das älteste Mitglied ist 96jährig.
(kreuz.net) Mehr als dreitausend Mitglieder hat der katholische Heiratsdienst kathtreff.org im ersten Jahr seines Bestehens gewonnen.

Das teilte Dr. Martin Kugler von der Wiener Nonprofit-Beratungsagentur ‘Kairos’ mit.

‘Kairos’ hat diese erste deutschsprachige katholische Internetseite für Singles gemeinsam mit dem Salzburger Weihbischof, Mons. Andreas Laun, gegründet.

Zum Jubiläum lädt Kugler alle Freunde des Kathtreffs für Mittwoch, 7. Juni, zu einer Dank- und Bittwallfahrt zur Kirche Maria Eich in Planegg bei München ein.

Weihbischof Laun zelebriert dort um 19 Uhr eine Heilige Messe.

Die Teilnahme am ‘Kathtreff’ hat nach Aussage Kuglers die Erwartungen bisher weit übertroffen. Auch das Medien-Interesse, das sich in zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen sowie in vielen Artikeln in Printmedien niedergeschlagen habe, sei erstaunlich gewesen.

Die Teilnehmer sind laut Kugler zu 62% Männer und zu 38% Frauen. Jede dritte Frau sei jünger als 30, fast jede zweite Frau jünger als 35 Jahre.

Älter seien im Durchschnitt die teilnehmenden Männer. Nur 18% seien unter 30 und 39% unter 35 Jahren.

Ältestes Kathtreff-Mitglied ist laut Kugler ein 96jähriger Mann.

Bisher haben sich unter kathtreff.org den Angaben zufolge Mitglieder aus zehn Ländern eingeschrieben, darunter fast Dreiviertel aus Deutschland und fast ein Viertel aus Österreich.

Als Erfolg verbucht Kathtreff nach einem Jahr bereits drei Hochzeiten und mehr als zwanzig Paare, die mitgeteilt haben, sich über kathtreff.org gefunden zu haben.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Horst Metzker   19:27:31 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Liebe Artikelsportschreiberlinge!
Es ist ja toll, daß sich so viele „Kirchenkenner, selbsternannte Philosophen, und angeblich geschichtstreue Historiker, in diesem Forum treffen. Respekt vor jedem Einzelnem! Lustiger als die Bildzeitung.
Ich war 16 Jahre lang wiederverheiratet Geschiedener, ging nicht mehr in die Kirche, weil dort der Priester sagt:
„Wer von diesem Brot ist, wird leben in Ewigkeit“, davon war ich ausgeschlossen, also von der Ewigkeit. Wofür sollte ich zur Messe?
Ich wußte aber, dass die Kirche nicht Gott ist, fuhr jeden Sonntag mit meinem Hund zur besten Gottesdienstzeit über Fluren und Wege, hörte die Predigten von ev. und kath. Geistlichen, und der HERR und ich waren sich einig.
Dann verstarb meine erste Frau, ich war Witwer, und durfte nun meine jetzige geliebte Frau, kath. heiraten,
die Zelebration nahmen 5 Priester vor.
Was ich sagen will: Gott entscheidet, nicht die Kirche.
Selbst wenn sie es sich anmaßt zu entscheiden, ist es längst nicht das letzte Wort. Gott ist Maßstab und sagt:
Du sollst nicht…Die Kirche: Du darfst nicht…
Man muß halt warten können?!?!?!
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#10   Nikolaus   14:47:47 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Farfarello
Immerhin gibt es diese Internetplattform erst seit einem Jahr. Soweit ich beobachten kann, heiratet kaum einmal ein Paar, das sich kürzer als 12 Monate kennt. Daher eine Hochrechnung aufzustellen, dass dies in 10 Jahren nur 30 Paare wären, ist doch etwas an der Realität vorbeigerechnet. Es bedeutet ja auch nicht, dass die übrigen 20 Paare nicht in nächster Zukunft an eine Hochzeit denken würden.
Generell finde ich es in diesem Form schon merkwürdig, dass alles kritisiert werden muss.
Dass nicht jede Initiativer perfekt und unfehlbar ist, ist wohl jedem klar. Aber zumindest gibt es eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine Möglichkeit für Katholiken zu bieten, Gleichgesinnte kennenzulernen.
Und wenn es nur diese 3 Paare sind, die sich gefunden und geheiratet haben, so hat sich die Initiative „rentiert“.
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#9   methusalix †   11:40:03 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@vita & benedikt
vita: …ist dieses Thema für mich ein Randthema. In einer Partnerschaft und in einer Ehe !
Das mag es für Sie sein. Für den Rest der Menschheit ist es ein Grundbedürfnis wie Atmen oder Essen. Dass die Sexualtheoretiker der heiligen römisch-katholischen Kirche das seit zweitausend Jahren wegdiskutieren wollen, ändert nichts an den Tatsachen.
vita: …dürfen sich unverheiratete Katholiken miteinander unterhalten…
Das ist aber auch schon alles. Jeder Schritt darüber hinaus ist „in sich ungeordnet“ und „eine schwere Sünde“.
Benedikt: @ methusalix
Passt Ihnen wohl nicht, dass sowas auf der Basis der angeblich so menschenfeindlichen kath. Morallehre funktionieren kann…
Lieber Benedikt, wenn ich das hysterische Gegeifer in diesem Forum über die verkommenen Sitten, die nicht vorhandene Moral und die Verwahrlosung der Menschen im allgemeinen und auf sexuellem Gebiet im besonderen Revue passieren lasse, dann funktioniert die katholische Morallehre keineswegs im Sinne ihrer Erfinder. Es gibt
keinerelei Anhaltspunkte, dass dies bei den „Paaren“ (besser „Konkubinaten“) nicht so sein könnte. Egal ob die sich in einem katholischen Heiratsdienst oder in der Dorfdisko kennen gelernt haben. Das ist der Fluch, den uns die römisch-katholischen Kirchenbeamten damit aufgeladen haben, alles, aber auch wirklich alles,
„sub ratione peccatis“ unter dem Aspekt der Sünde zu sehen.
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#8   vita   10:05:42 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Lieber DDL
Ich gehöre nicht unbedingt zu den Leuten, die Wortklauberi betreiben, Ich habe mir das Recht bekommen meinen Mann vor der Ehe kennenzulernen. NICHT sexuell, sondern menschlich. In der Zeit der Verlobung waren wir bereits ein paar. Wenn auch kein Ehepaar !
Ich finde diese Unterstellungen unerträglich.
Tatsache ist wohl auch, dass sich der Begriff Paar ein wenig weiterentwickelt hat.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie sich so „reine und keusche“ Menschen stänig über Sex auslassen müssen. Ehrlich gesagt ist dieses Thema für mich ein Randthema. In einer Partnerschaft und in einer Ehe !
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#7   DDL   09:22:46 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@vita
Dann haben Sie eine sehr merkwürdige, vom allgemeinen Sprachverständnis abweichende, Auffassung des Wortes „Paar“, zumal von einem solchen, das „sich gefunden“ hat.
Oder natürlich kreuz.net hat sprachlich daneben gegriffen.
Vgl.: „Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir.“
(Lutherbibel – was die deutsche Sprache angeht, bekanntlich mit normativem Einfluss)
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#6   Farfarello   09:03:03 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Kein Volltreffer!
Ein Erfolg?
Das ist kein Erfolg, das ist lediglich ein christliches Gewurschtel das vorne und hinten keine gesellschaftliche Relevanz darstellt, sondern lediglich wieder einmal in den Bereich der „christlicher Nabelschau“ einzuordnen ist.
In einem Jahr drei Hochzeiten, das bedeutet hochgerechnet in zehn Jahren 30 Hochzeiten.
Im selben Zeitraum werden tausende und abertausende Ehen geschieden, und tausende und abertausende aussereheliche Lebensgemeinschaften zwischen hetero- und homosexuellen Pärchen gegründet.
Das ist somit nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein, nein, das ist überhaupt nichts!
ps
Wobei es natürlich spannend wäre zu beobachten, ob nicht auch eine dieser drei oben genannten Ehene schon bald wieder vor dem Scheidungsrichter Enden würde.
Ich wünsche es mir natürlich nicht.
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#5   vita   08:18:37 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Häh ????????
Hallo Hallo Halllo !!!
Es haben sich zwanzig Paare gefunden,. Da steht nirgendwo, dass sie unehelich zusammenleben und Unzucht begehen ! So weit ich mich erinnern kann dürfen sich unverheiratete Katholiken miteinander unterhalten. Sich kennenlernen und Zukunftspläne schmieden ! Wir sind doch net bei den Mullahs !
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#4   DDL   02:46:28 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Benedikt
Sie haben methusalix’ Pointe übersehen: Wenn nur 3 der „Paare“ auch tatsächlich geheiratet haben – in welchem Status leben dann die anderen? Sofern man nicht den Begriff „Paar“ übermäßig dehnt und platonisch auffasst, wären das also – korrekt katholisch bezeichnet – Konkubinate. Ein katholischer Dienst als Kupplerstelle? Ich denke, methusalix’ breites Feixen ist da durchaus angebracht ;O)
Ich hab’ nix gegen sowas. Aber Sie (meint: die Morallehre Ihrer Kirche) :O)
Es hat übrigens niemand, der recht bei Trost ist, behauptet, Katholiken seien asexuell. Manche Katholiken tun so, aber glauben tut ihnen das… wer?
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#3   Sulpicius   02:18:56 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Kinderlos im Zuwanderungsland
www.kreuz.net/bookentry.574.html :-!
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#2   Benedikt   19:49:06 | Dienstag, 6. Juni 2006
@ methusalix
Passt Ihnen wohl nicht, dass sowas auf der Basis der angeblich so menschenfeindlichen kath. Morallehre funktionieren kann…
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#1   methusalix †   19:28:26 | Dienstag, 6. Juni 2006
Als Erfolg????
Als Erfolg verbucht Kathtreff nach einem Jahr bereits drei Hochzeiten und mehr als zwanzig Paare, die mitgeteilt haben, sich über kathtreff.org gefunden zu haben.
Was, um der römisch-katholischen Sexualmoral willen, machen denn die „mehr als zwanzig“ Paare, die sich gefunden, aber nicht geheiratet haben???
Also dieser Service gehört sofort und auf der Stelle verboten! Er ist nichts anderes als die Hin- und Verführung zur übelsten Sünde vor Gottes Angesicht: UNKEUSCHHEIT, EHEBRUCH und absolute UNMORAL!!!
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