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Donnerstag, 8. Juni 2006 18:20
Zwei neue katholische Verlagshäuser
Ziel ist die Hebung theologischer und philosophischer Schätze, die in den kirchlichen Wirren der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts in der Versenkung verschwunden sind.
Homepage des neuen 'Sanctus Verlag'
Homepage des neuen ‘Sanctus Verlag’
(kreuz.net) In der deutschen Verlagswelt wird es in Kürze zwei neue Verlage für traditionelle katholische Literatur geben.

Beide Verlage wurden vom Philosophen Dr. Rafael Hüntelmann gegründet. Dr. Hüntelmann (48) ist Verleger eines internationalen Fachverlags für Philosophie und mathematische Logik in Heusenstamm bei Frankfurt am Main.

Die zwei Verlage werden in Zusammenarbeit mit einem Verleger als Imprint Verlage des Verlags Dr. J.H. Röll betrieben. Ein Imprint Verlag ist ein selbständiges Verlagsprogramm, das einem bestehenden Verlagshaus zugeordnet wird.

Programmverantwortlicher ist ebenfalls Dr. Hüntelmann. Seit Mittwoch ist der Sanctus Verlag online.

In ungefähr zwei Wochen wird der Verlag ‘Editions Scholasticae’ folgen.

Der Sanctus Verlag ist ein Verlag für Hagiographien. Das Verlagsprofil geht von der Tatsache aus, daß die abendländische Kultur durch heilige Männer und Frauen auferbaut wurde.

Noch heute wirken die Heiligen in Zeit und Ewigkeit. Noch heute sind sie Vorbilder für alle Menschen guten Willens. Die Heiligen bringen uns das Leben aus dem Evangelium näher.

Ihr Leben und Wirken ist ein Abglanz der Heiligkeit Gottes und ein Beweis der übernatürlichen Fruchtbarkeit der Kirche in den zwei Jahrtausenden der christlichen Zeitrechnung.

Der Sanctus-Verlag will aus dem großen Strom hagiographischer Überlieferung vergessene Schätze heben, um die Verehrung der „Freunde Gottes“ zu vertiefen und zu fördern.

Der Verlag startet mit einer vierbändigen Ausgabe unter dem Titel „Heiliges Reich“. Die Bände können jeweils einzeln oder zusammen bezogen werden.

Der Verfasser des ersten Bandes ist Pater Pater Urbanus Bomm – ein Mönch im Kloster Maria Laach und Autor zahlreicher theologischer Werke. Das Buch trägt den Titel „Im Hirtenamt Christi. Heilige Bischöfe und Kanzler des deutschen Mittelalters“.

Von Gott her ist das geistige Bild des heiligen Bischofs gestaltet: ehrfurchtgebietend und übermenschlich durch die Weihe des Heiligen Amtes und den Widerschein der Gottesnähe.

Aus dem Schleier verhüllender menschlicher Schlichtheit leuchtet es überwältigend hervor.

Inhaltlich befaßt sich das Buch mit dem liturgischen Festbild des heiligen Bischofs, mit den heiligen Bischöfen des Mittelalters und ihre weltliche Stellung. Dazu gibt es Lebensbilder und Texte.

Das broschierte Buch umfaßt 140 Seiten und wird 19,80 Euro kosten. Es ist derzeit im Druck und wird in ungefähr drei Wochen erscheinen. Die vier Bände der Reihe kosten zusammen 67,00 Euro.

Die drei weiteren Bände erscheinen im Juli/August diesen Jahres:
· „Rittertum und Frauenehre“ über heilige deutsche Ritter und Frauen,
· „Heilige Aussaat. Die deutschen Apostel und Blutzeugen“,
· „In Zellen und Klausen. Heilige deutsche Mönche und Einsiedler“

Insbesondere konzentriert sich der Verlag auf die Veröffentlichung vergriffener Hagiographien aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Die ‘Editiones Scholastiacae’ verstehen sich als Verlag für scholastische Philosophie und Theologie, sowie als Fachverlag für klassische Philologie.

Hier werden insbesondere Neuauflagen neuscholastischer Standardwerke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts veröffentlicht.

Hinzu kommen Erstübersetzungen mittelalterlich-scholastischer Werke oder Neuauflagen bekannter mittelalterlicher Scholastiker.

Das Programm der ‘Editiones Scholasticae’ richtet sich insbesondere an Philosophen, Theologen und Studenten, sowie an Priester und Seminaristen, denen mit diesen Büchern solide Texte zur katholischen Philosophie und Theologie in die Hand gegeben werden sollen.
6 Lesermeinungen:
Freitag, 9. Juni 2006 12:36
thaumaturgos: im übrigen
im Übrigen: Bomm, A. Winthersig, I. Herwegen, O. Casel, bis hin zu J. A. Jungmann und den Schülern A. A. Häußling, Mein verrehrter Lehrer H.-B- Meyer …
SIE SIND NICHT VERGESSEN IN DER THEOLOGIE!!!!

polemisiert weiter, schade KEIN DIENST an der universalen Kirche
aber, welcher tradi ist da schon interessiert …
Donnerstag, 8. Juni 2006 23:43
Benedikt: @ Ungar (?)
Ich will ja nicht neugierig sein, aber welche Überheblichkeit steckt denn genau hinter der Wortwahl theolunkischen

Angesichts der „glorreichen“ Ideen einiger Theologen in der jüngeren Vergangenheit ist das recht harmlos ausgedrückt. Noch harmloser wird das Wort, wenn man es an der Diktion misst, die ein gewisser Karl Rahner bisweilen an den Tag gelegt hat.
Donnerstag, 8. Juni 2006 23:10
bonifatius: Nachlese der 68 iger
O, ihr Abziehbilder der sog. Aufgeklärtheit. Wie von der Tarantel posten sie in einem Forum, das eurem Niveau nie hinabreicht. Ihr Amies, Wdlprft aus der hintersten puszta und Fanfaren seid ja mehr als peinlich. Euch hat der „möchte auch sein wie Gott“ hineingesät in die Heilige Aussaat. Doch wachst ruhig bis zur Ernte. Euere Bestimmung euch sicher!
Donnerstag, 8. Juni 2006 22:24
Farfarello: Ja… ja…auf die „Heilige Aussaat“ haben wir gerade noch gewartet.
Die können wir bereits hier auf kreuz.net lesen.

Oder sollte man doch besser sagen, den „Heiligen Aussatz“.
Donnerstag, 8. Juni 2006 22:03
Ich will ja nicht neugierig sein, aber welche Überheblichkeit steckt denn genau hinter der Wortwahl theolunkischen !:) !:) !:) !:)
Donnerstag, 8. Juni 2006 20:38
Amy_Jolly †: Dinge, die die Welt nicht braucht…
sind ganz sicher katholische Verlagshäuser. Sonst kommen da wieder so „Stilblüten“ raus, wie vor kurzem dieses ultrapeinliche Aufklärungsbüchlein „Kleine Helfer“.

Als Lachnummer ganz gut. Aber die Kinder tun mir echt leid.
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