Hetzfilm Sakrileg
Zwielichtiger Professor
Für den Verleumdungsroman von Dan Brown hat der Münsteraner Dogmatiker viel Verständnis. Doch wenn es um das Opus Dei geht, wird er plötzlich kritisch.
(kreuz.net, Köln) Mitte Mai veröffentlichte die Tageszeitung ‘Kölner Rundschau’ ein Interview über den jüngsten Verleumdungsroman von Dan Brown.

Dazu sprach die Tageszeitung mit dem Priester Harald Wagner (62), der an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Münster Dogmatik unterrichtet.

Er könne sich nicht vorstellen, daß die Thesen im Brown-Roman gefährlich seien, erklärt Hw. Wagner im Gespräch.

Der ganze Stoff sei doch rein fiktiv. Natürlich komme es immer auf die „Konstitution der Leser“ an. Wer kirchenhistorisch wenig Ahnung mitbringe, könne sich schon fragen: Was ist denn da nun eigentlich Sache?

Der antikatholische Film ‘Sakrileg’
Die Hauptfigur des antikatholischen Filmes ist Dr. Robert Langdon (Tom Hanks) - Dozent für religiöse Symbolologie an der Universität Harvard.

Er wird während eines Aufenthalts in Paris in einen merkwürdigen Kriminalfall verwickelt.

Im Bild: Langdon auf der Pyramide der französischen Königsresidenz Louvre in Paris.Der Kurator des Louvre, Jacques Saunière, wird mitten in der Nacht im Museum ermordet.

Bevor er starb hat er jedoch eine verschlüsselte Botschaft für seine Enkelin Sophie Neveu (Audrey Tautou) hinterlassen.

Sie wird als Kryptologin bei der Pariser Polizei in den Fall hineingezogen.Es stellt sich heraus, daß Sophies ermordeter Großvater der Großmeister der Freimaurerbruderschaft von Sion war.

„Da man aber um das Fiktive weiß, wird man als Christ keinen Anstoß nehmen.“

Die Geschichte appelliere schon ein wenig an die niederen Instinkte, indem der Heiland ein illegitimes sexuelles Verhältnis mit einer Kinderlinie bis in die Gegenwart gehabt habe.

„Vermischt mit einigen
Professor Harald Wagner:
„Aber wenn nach der Lektüre des Brown-Romans beim Leser ankommt, das Opus Dei ist zwielichtig, dann sage ich: Es ist auch gut, daß das so ankommt.“
historisch richtigen Elementen kann das Buch schon für Verwirrung sorgen.“

Andererseits müsse die Kirche damit leben, „daß sie in dieser unserer Welt zu Hause ist und auch der Kritik und der Verdrehung ausgesetzt ist.“

Das Buch könne der Kirche auch nützen: „Durch den neuen Papst und den Weltjugendtag in Köln hat sie momentan eine Menge positiven Rückenwind.“

Da könne die Kirche Dan Browns Behauptungen – die in vielen Punkten einfach falsch seien – aufgreifen und behutsam wieder zurechtrücken.

Das würde der Kirche mehr bringen, als Flugblätter zu verteilen und zu Leseboykotten aufzurufen:

„Das ist ja so eine ungeschickte Methode, die wir seit Jahrzehnten kennen. Ich weiß noch, als ich Student war, da lief der ein oder andere kirchenkritische Film an. Und was passierte? Die Kirche hat lautstark protestiert und die Leute stürmten in die Kinos.“

Anschließend wird Hw. Wagner von der ‘Kölner Rundschau’ gefragt, ob es im Hetzroman auch Punkte gebe, wo der Autor nicht ganz im Unrecht sei.

In der Antwort bringt Hw. Wagner das Opus Dei ins Spiel.

Das sei eine Organisation, über die man natürlich unterschiedlicher Meinung sein könne: „Aber wenn nach der Lektüre beim Leser ankommt, die sind zwielichtig, dann sage ich: Es ist auch gut, daß das so ankommt.“

Ob das jetzt seine persönliche Meinung sei, hakt der Journalist nach.

Diese Meinung werde „von vielen“ geteilt, versteckt sich der Professor hinter anderen. Das Opus Dei gebe sich „bewußt geheimnisvoll“.

Man wisse angeblich nicht, wer dort das Sagen habe: „Man weiß nicht, wie dort Entscheidungen fallen.“

Nicht einmal, wer alles dazugehöre, sei bekannt: „Mag ja sein, daß hier der Ruf schlechter ist als die Wirklichkeit.“

Er selber sei „einmal“ bei Opus Dei auf einem Seminar eingeladen gewesen. Von da seien bei ihm eine Menge Fragezeichen geblieben.
      
41 Lesermeinungen
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#41   stat crux   18:24:44 | Montag, 12. Juni 2006
DDL::
Nettes Missverständnis! Ich meinte nicht die vielen „Lesernamen“, sondern die vielen offen bekannten Mitgliedsnamen auf der von Isis genannten Seite.
@Isis
Nach meinem Kenntnisstand, der aber extrem dürftig ist, da ich über keine Einblicke verfüge, sind die Aussteiger meist nach „rechts“ ausgestiegen; z.B. verbreitet die SSPX-Info ein Memorandum an den Papst, ganz im Stil der verlogenen Lefebvre-Briefe an den Papst Paul VI., in dem man die Heiligsprechung des Gründers abzusetzen verlangte, unter Verweis auf den Fall des „Sillon“. D.h. die Integralisten halten das „erzreaktionäre“ Werk für „linksradikal“.
Kenne sich da noch einer aus!
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#40   DDL4 †   18:24:02 | Montag, 12. Juni 2006
Öhm, ich glaube nicht, dass ausgerechnet
IBKA hier als valide Quelle anerkannt wird. Das ist ja, nach kreuz.net-Lesart, „gelebtes Antichristentum“.
Allerdings hat man im Freigeisterhaus freigeisterhaus.de/ keine Methoden wie hier nötig – das mag als Indiz dienen…
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#39   daughter_of_isis †   18:21:21 | Montag, 12. Juni 2006
Nachtrag
In meinem letzten Link
www.ibka.org/…l/miz86/opusdei.html
sind übrigens massenweise Quellen angegeben: Von ARD Monitor bis zu Tageszeitungen und monatlichen Journalen, deren Redaktionen Bekanntschaft mit den den Opus Dei Funktionären gemacht haben.
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#38   DDL4 †   18:21:21 | Montag, 12. Juni 2006
Oh, scusi
…hatte den unteren Beitrag übersehen – so ergibt das mit der Geheimhaltung natürlich einen ganz anderen Sinn. Mea culpa maxima.
Aber, hihi, das war ein schöner Test, um zu sehen, wie gut das mit den „2 Beiträgen nacheinander“ klappt… jetzt müsste ich nur noch eine Funktion implementieren, wie es sie beim Handy gibt, wo überlange SMS auf mehrere einzelne aufgesplittet werden… und adieu, 1500-Zeichen-Schwachfug *g*
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#37   DDL3 †   18:17:59 | Montag, 12. Juni 2006
@stat crux
Um „geheim“ geht’s hierbei doch gar nicht, sondern um „Maulkorb“. Die nach gusto erfolgende Beschränkung auf X Beiträge pro Tag (am groteskesten bei „Freitag“, die auf EINEN beschränkt ist!) braucht man nicht klaglos hinzunehmen. Wenn es eine Generalregel wäre – nun gut. Wenn es um eine temporäre Maßnahme nach Vorwarnung ginge (so, wie die kreuz.net-Regeln das angeblich vorsehen): Kann man drüber reden. Aber „nach Nase“? Nö.
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#36   daughter_of_isis †   18:16:53 | Montag, 12. Juni 2006
@stat crux
Naja, aber eine klassische Verschwörungsseite ist in der Regel bei Weitem viel mehr auf Effekthascherei und gekünstelten Skandal aufgemacht.
Ich stand mit dem Macher der Seite mal im eMail-Kontakt.
Da steht schon grundsolide Recherche dahinter.
Auch nicht uninteressant sind folgende Infos hier:
www.ibka.org/…l/miz86/opusdei.html
Wäre ein überzogener Bericht auf RTL oder Pro7 gekommen, dann hätte ich mich auch nicht weiter dafür interessiert, aber Arte und die Dritten sind nun mal keine Sender, die aus Sensationsgier Fakten faken und lügen, bis sich die Balken biegen.
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#35   stat crux   18:03:10 | Montag, 12. Juni 2006
Isis:
Wenn man so viele Namen zusammentragen kann, wie geheim soll das dann sein? Da ist übrigens auch mein Doktorvater genannt, trotzdem wäre die „nächstliegende“ Verschwörungstheorie wieder falsch!
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#34   CampoSanto   17:58:59 | Montag, 12. Juni 2006
Profil-Neurosen der besonderen Art
Na dann, Ihr lieben DDLs, liest man hier bald von
CampoSanto
CampoTanto
CampoTante
CampoFanta
etc. etc.etc.
Hallo Töchterlein, mail kam an, Antwort raus.
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#33   daughter_of_isis †   17:57:46 | Montag, 12. Juni 2006
Tja…
Ich kanns nicht ändern. Wenn ich hier posten will, bleibt mir ja nichts anderes übrig. Bin mal gespannt ob die Daughter_of_Isis den Abend überleben wird.
Aber zum Glück sind andere Göttinnen wie Hathor, Astarte, Freya, Ostara, Rhea, Diana, Demeter oder die chinesische große Mutter Kuan Yin auch verdammt fruchtbar. :-D
In diesem Sinne:
Königin des Sommers
Bienenkönigin
Süß duftende
Blühende
Honigseim
Überschäumender Brunnen
Üppig blühende Rose
Berauschende Tänzerin
Flüsternder Wind
Sängerin
Zauber bindende
Blüte und Dorn
Rhiannon
Aranrhod
Aphrodite
Ishtar
Cybele
Erfülle uns
Trage uns hinweg!
PS: Eine PN hast Du trotzdem. ;-)
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#32   DDL3 †   17:55:29 | Montag, 12. Juni 2006
Das mit den Verwirrungen
…sind ja wohl eher ganz andere „Spezialisten“. Sowohl die Accounts von Tochter als auch von mir sind allein schon an den Nicknames mehrheitlich deutlich zu erkennen. Wenn man sich natürlich vom vermeintlichen Schlauschwatz und Enthüllungsjournalisten (*lol*) einen vom Pferd erzählen lässt… nun ja.
Aber seien Sie frohen Mutes, Campo: Die kreuz.net-Zensur wurde ausgehebelt, wie es einer solch willkürlichen Maßnahme gebührt. Hoffentlich kehrt dann langsam ‘mal Ruhe ein in dieses derzeitige Bäumchen-wechsel-Dich.
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#31   CampoSanto   17:47:10 | Montag, 12. Juni 2006
Entwirrte Töchter !
Na Gott sei Dank ! Oder für Dich: Den Götter sei Dank !
Diese Profil-Verwirrungen hier, die schaffen mich ja noch total ! Die reinste Gruppenprofilorgie !
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#30   daughter_of_isis †   17:44:42 | Montag, 12. Juni 2006
Natürlich bin ich es!
Die Tochter der Göttin wurde ja gestern Nacht noch völlig unverdient eliminiert und die heute früh geborene Tochter der Isis flog noch während ihres Frühstücktees wieder raus…
Zensur pur! Kreuz.net eben. :-S
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#29   CampoSanto   17:42:19 | Montag, 12. Juni 2006
verwirrende Töchter
Sag mal, ist daughter of Isis = Tochter der Göttin?
Kannst du auch per PN sagen, wenn du magst.
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#28   daughter_of_isis †   17:33:48 | Montag, 12. Juni 2006
Mafiaorganisation Opus Dei
Eine sehr informative Seite zur Terrorzelle Opus Dei findet man hier:
www.bornpower.de/opus/rumasa.htm
Von Geldwäsche in Milliardenhöhe bis Keditbetrug und Bestechung in großem Stil + Auftragsmord ist alles alles mit dabei.
Sogar Sender wie WDR, Arte und ganz vorsichtig auch das ZDF haben bereits über diese Dinge berichtet. Da aber gezielt Medien bedroht werden, die es wagen über Opus Dei den Mund aufzumachen, hält sich die Berichterstattung in letzter Zeit in Grenzen.
Klar, wer will schon Angst umd die Familie haben müssen…
Wer die mafiösen Strukturen bei Opus Dei nicht erkennt ist entweder ein Kolloborateur, ein Mitläufer oder ein Vollidiot!
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#27   vita   14:37:37 | Montag, 12. Juni 2006
Opus dei
Das Opus dei ist sicherlich nicht so, wie er in dem Film offensichtlich dargestellt wird. Deswegen bin ich aber noch lange kein Freund von dem Verein. Die sind einfach zu extrem. Und, dass weiß ja wohl inzwischen jeder, alles was extrem ist, ist gefährlich.
Tatsache ist, dass die Kritik der Kirche an dem meisten Menschen abperlt, wie Regenwasser, weil sie auf die Meinung der Kirche nichts geben. Und für (katholische) Christen ist der Film wohl eher uninteressant.
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#26   Stimme aus Wien   20:33:19 | Sonntag, 11. Juni 2006
Hódmezövásárhelykutasipuszta:
Ich bin nicht nur an den Theologie-Hörsälen vorbeigegangen, sondern bin eine Weile auch in diesen Sälen gesessen – Sie haben recht, es gibt einige Hörer die im Kolar und Habit den Vorlesungen zuhören.
Wieso die Professoren dies nicht tun, weiß ich nicht – es handelt sich aber ganz bestimmt um eine Regelung, sonst gäbe es Ausnahmen, wenigstens bei den Professoren, die in ihrer Freizeit sehr wohl ihre „Berufskleidung“ tragen.
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#25   Hódmezövásárhelykutasipuszta   16:27:59 | Sonntag, 11. Juni 2006
Priesterprofessoren
Hochschulgesetz oder ähnlich kann ich Ihnen nicht zitieren – habe keinen Zugang zu den Quellen.
hier www.ris.bka.gv.at/ & hier www.bmbwk.gv.at/…ersitaeten/index.xml haben sie Zugang. Werden Sie aber nichts finden. Ich bezweifle ja, dass es diese Konvention verschriftlicht gibt. Außerdem, wenn sie mal am Geschichte-Institut der Universität Wien waren und an den Theologie-Hörsälen vorbeigegangen sind, dann werden sie wohl Leute mit Kolar und Habit gesehen haben. Wieseo sollten Professoren das nicht anziehen dürfen, wenn es Studenten dürfen?
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#24   CampoSanto   10:14:02 | Sonntag, 11. Juni 2006
die „nichtssagende Äusserlichkeit“ des Kollars
Gotthard: …Was sagt ein Kollar eigentlich aus? …NICHTS!
Stimmt, sondern immer der Geist, die Liebe und die Handlungsart, die dahinterstecken.
Aber wer es trägt, verdeutlicht auch etwas nach INNEN und AUSSEN. Jeder Bankmitarbeiter, jeder Mitarbeiter eine Verkehrsverbundes, viele, viele Berufsgruppen zeugen von mehr Identität mit ihrem „Verein“ als der Grossteil des Kerus. Und das ist eine bedenkenswerte Aussage des „Kollar-(Nicht-)Tragens“.
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#23   Uwe Schmidt   00:53:40 | Samstag, 10. Juni 2006
@Sympat
Vielleicht möchte die Kirche ja gar nicht so laut sagen, dass ihr der Weltbild-Verlag gehört? Ich meine, in deren Läden kommen Leute nichtsahnend mit christlicher Literatur in Berührung, die sonst nie einen Fuß in eine katholische Buchhandlung setzen würden! Das ist doch geschicktes Marketing, eine raffinierte Strategie.
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#22   Gotthard   21:28:10 | Freitag, 9. Juni 2006
Kollar
Wann trat Karl Rahner letztmalig in Priesterkleidung auf?
Was sagt ein Kollar eigentlich aus? …NICHTS!
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#21   Stimme aus Wien   19:25:51 | Freitag, 9. Juni 2006
Priesterkragen + Co
@Sympat: Hochschulgesetz oder ähnlich kann ich Ihnen nicht zitieren – habe keinen Zugang zu den Quellen. Aber dass es sich nicht um eine Schutzbehauptung von priesterlichen Professoren, die ihr Priestersein gerne verstecken möchten – handelt kann ich garantieren – denn ich kenne einige Uni-Professoren, die in ihrer Pfarre sehr wohl den Priesterkragen und alles was dazu gehört benutzen.
@stat crux: Wann trat Karl Rahner letztmalig in Priesterkleidung auf?
Null Ahnung – ich habe ihn persönlich nie begegnet – aber was tut dies zur Sache? Er war ein großartiger Theologe. Ein Bruchteil seines Geistes würde diesem Forum ein ganz anderes Erscheinungsbild schenken.
@Sympat:Wie lässt sich das mit dem Verlagsprogramm von Weltbild vereinbaren?
Ich bin eigentlich dankbar für die Veröffentlichung von Sakrileg (und traurig, dass die Filmversion so langweilig ist) – denn durch diese erdachte Geschichte wurde das Interesse für Christus und das Christentum wieder geweckt. Ich kann sogar in einer Bar Christus und Christentum zum Thema einer Unterhaltung haben.
Wenn jemand mit diesem Thema in diesem Forum überfordert ist – bitte, es gibt viele Möglichkeiten die fehlende Informationen nachzuholen.
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#20   stat crux   19:20:46 | Freitag, 9. Juni 2006
Mainz
scheint mir überrepräsentiert. Gibts da Queerverbindungen zum ZDF?
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#19   Sympat   18:28:10 | Freitag, 9. Juni 2006
Katholisches Weltbild?
Es ist schon erstaunlich:
Weltbild verkauft ca. 60 Titel von Dan Brown www.weltbild.de/suche.php?PUBLICAID=afe3….
Weltbild verkauft ebenfalls etliche Satans-Titel www.weltbild.de/suche.php?PUBLICAID=afe3…, z.b. CD „True Servants Of Satan“, DVD „Satan der Rache“, CD „By The Blessing Of The Satan“ usw.
Und wem gehört Weltbild? Zu 100% deutschen Diözesen, wie jeder dem örtlichen Handelsregister (HRB 6035 AG Augsburg) entnehmen kann:
4,201% Bistum Aachen
11,751% Diözese Augsburg
5,672% Erzdiözese Bamberg
4,261% Katholische Soldatenseelsorge
3,403% Diözese Eichstätt
2,696% Erzbistum Freiburg
6,806% Bischöflicher Stuhl Fulda
7,234% Erzbistum Köln
17,045% Diözese Mainz
13,222% Erzdiözese München/Freising
2,431% Bistum Münster
5,672% Diözese Passau
5,672% Diözese Regensburg
4,262% Diözese Trier
5,672% Diözese Würzburg
Sind die deutschen Bischöfe sich bewusst, dass ihre Diözesen mit dem Verkauf satanistischer Werke Geld verdienen?
Haben die Hirten der Kirche nicht „Pflicht und Recht …, darüber zu wachen, dass nicht durch Schriften … Glauben oder Sitten der Gläubigen Schaden nehmen“ (can. 823 CIC).
Wie lässt sich das mit dem Verlagsprogramm von Weltbild vereinbaren?
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#18   Asphyx †   17:41:31 | Freitag, 9. Juni 2006
*lach*
Nicht zu vergessen, daß dieses Buch vornehmlich über den Weltbild-Verlag vertrieben wird, der so weit ich weiß, der deutschen Bischofskonferenz gehört.
Wer veralbert hier wen?
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#17   stat crux   16:55:38 | Freitag, 9. Juni 2006
Stimme
Die Frage war ernst gemeint. Wann trat Karl Rahner letztmalig in Priesterkleidung auf?
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#16   Sympat   16:43:14 | Freitag, 9. Juni 2006
Priesterkragen verboten? Priesterkleidung vorgeschrieben!
Zur Info: an der wiener Uni und an den Uni’s sonst in Österreicht ist Priesterkragen für Professoren verboten
Diese Behauptung kenne ich. Aber: wo bitte steht das? Bitte Hochschulgesetz oder dgl. zitieren, damit man das glauben kann.
Vielleicht ist es auch nur eine Schutzbehauptung von priesterlichen Professoren, die ihr Priestersein gerne verstecken möchten.
In Präzisierung von can. 284 CIC gilt in Deutschland seit 1986 bzw. 1992 als verpflichtende Partikularnorm: „Der Geistliche muss in der Öffentlichkeit durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein. Von dieser Bestimmung sind die Ständigen Diakone mit Zivilberuf ausgenommen. Als kirchliche Kleidung gelten Oratorianerkragen oder römisches Kollar, in begründeten Ausnahmefällen dunkler Anzug mit Kreuz“ (KABl Essen 38,1995, S.109).
In Österreich gilt seit 1969 (bestätigt 1983): „Grundsätzlich soll … für gewöhnlich das Priesterzivil (besonders in der Schule), in begründeten Fällen Laienzivil (dunkle Kleidung) mit einem Kreuz auf dem Kragenaufschlag“ getragen werden (Abl ÖBK 1/1984, S. 2.10).
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#15   virOblationis   16:00:14 | Freitag, 9. Juni 2006
Wessen Tochter?
Tochter_der_Göttin?
Wenn ich mir den Beitrag ansehe, dann handelt es sich vielleicht eher um eine Tochter_von_Hilde Benjamin.
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#14   Stimme aus Wien   15:55:32 | Freitag, 9. Juni 2006
Sulpicius
Darf man wissen, mit welcher antikirchlichen Begründung?
Tut’s mir leid – keine Ahnung mit welcher Begründung. Allerdings, die Begründung muss nicht unbedingt antikirchlich sein.
Übrigens: diese Regelung dürfte auch in der Bundesrepublik in Kraft sein (wenn ich das Bild, das Gotthard verlinkt hatte, richtig interpretiere).
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#13   Gotthard   15:37:21 | Freitag, 9. Juni 2006
zwielichtig
für die ganz Klerikalen hier ein interessantes Bild:
www.vg.no/…1113938076.53607.jpg
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#12   Tochter_der_Göttin †   15:06:57 | Freitag, 9. Juni 2006
Richtig so!
Aus Ihrem Artikel:
„Doch wenn es um das Opus Dei geht, wird er plötzlich kritisch.“
Wenn es um die braunen Horden der persönlichen SS das Vatikans geht, dann kann man auch nicht kritisch genug werden.
Der Roman ist übrigens genial! Ich habe ich schon zweimal gelesen und bereits 4 mal verschenkt. :-]
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#11   adlimina   15:00:33 | Freitag, 9. Juni 2006
@Wundertäter
… wenn schon, denn schon:
monachum …
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#10   Sulpicius   14:10:04 | Freitag, 9. Juni 2006
@wiener
an der wiener Uni und an den Uni’s sonst in Österreicht ist Priesterkragen für Professoren verboten
Ist ja drollig. Darf man wissen, mit welcher antikirchlichen Begründung?
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#9   Stimme aus Wien   14:07:51 | Freitag, 9. Juni 2006
Kragen
Dann war Prof Ratzinger wohl auch ein sehr zwielichtiger Typ …
Wer hat denn wo einen Priesterkragen vorgeschrieben?
Zur Info: an der wiener Uni und an den Uni’s sonst in Österreicht ist Priesterkragen für Professoren verboten; daher ist auch die Geistlichkeit, die an der Uni lehrt immer mit Anzug und Krawatte oder mit Rollkragen zu sehen.
Diese Tatsache sagt überhaupt nichts über kirchliche Disziplin der betreffenden Geistlichkeit aus.
Ihre Bemerkung, lieber Herr Dr. Otterbeck, ist fehl am Platz.
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#8   Gotthard   12:51:46 | Freitag, 9. Juni 2006
Kragen
Der Mann ganz oben auf dem Bild kann ja wohl kaum Prister sein. Für Priester ist doch priesterliche Kleidung vorgeschrieben.
Dann war Prof Ratzinger wohl auch ein sehr zwielichtiger Typ …
Wer hat denn wo einen Priesterkragen vorgeschrieben?
Redaktion benachrichtigen
#7   thaumaturgos   12:30:26 | Freitag, 9. Juni 2006
@zwobbel
cuculla NON fecit monachus!
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#6   Hódmezövásárhelykutasipuszta   12:08:35 | Freitag, 9. Juni 2006
Zusammenfassung
Für alle kreuz.net unerfahrenen Leser hier eine Kurze Zusammenfassung des Artikels:
Dogmatikprofessor differenziert – eine Schande für die Theologie!
[kursiv]Der Münsteraner Dogmatiker hat sich den schrecklichen Faut-pas geleistet, die literarische Gattung des Romans bei seiner Bewertung von „Sakrileg“ mitzuberücksichtigen.kursiv]
Vollkommen absurd ist dann sein Eingeständnis, dass das Buch beim Leser schon den Eindruck auslösen könnte, dass das Opus Dei ihm suspekt sein müsse.
So viel Differenzierung ist natürlich für einen kreuz.net-Autor eine große Überforderung, deshalb titulieren wir den Professor und auch den Artikel darüber mit „zwielichtig“. Schwarz oder Weiß – damit das klar ist, dazwischen gibts nichts!
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#5   DDL + †   11:48:10 | Freitag, 9. Juni 2006
Unwahrheiten
Nr.1: „Sakrileg“ sei ein „Verleumdungsroman“. Das behaupten nur jene, die weder Film noch Buch kennen bzw. die, die ein Interesse daran haben, die Fronten zu verhärten. Ansonsten wäre ich ‘mal für eine Erklärung dankbar, warum der Protagonist Robert Langdon (im Film: Tom Hanks) eindringlich von seiner persönlichen Gotteserfahrung erzählt („Da unten im Brunnen, da war ich nicht allein. Es war, als wäre Jesus bei mir und würde mir helfen“), nachdem er vorher von seiner katholischen Erziehung spricht.
Nr.2: In „Sakrileg“ würde von einem „illegitimen sexuellen Verhältnis“ Jesu gesprochen. Tatsächlich basiert die fiktive Handlung auf der schlichten Hypothese, Jesus sei mit Maria Magdalena vollkommen offiziell verheiratet gewesen.
Vermutlich hat kreuz.net diese beiden Punkte aber nur selbst so formuliert; Hw. Wagners sonstige Aussagen erscheinen zu vernünftig, als dass er derlei Unfug absondern würde. Speziell, was den Werbeeffekt der religiösen Proteste angeht, hat er absolut Recht. Der Film war nicht eben ein Meisterwerk – ohne kirchliche Werbung wäre er niemals der Kassenschlager geworden, der er ist.
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#4   Dr. Otterbeck   11:32:05 | Freitag, 9. Juni 2006
Stimmt es eigentlich,
dass es von der Audienz von Karl Rahner bei Papst Johannes Paul II. nur deshalb kein Foto gibt, weil sich Rahner (entgegen dem IV. Gelübde der Jesuiten) weigerte, in priesterlicher Kleidung beim Papst zu erscheinen?
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#3   zwobbel   11:23:08 | Freitag, 9. Juni 2006
Priesterkragen?
Der Mann ganz oben auf dem Bild kann ja wohl kaum Prister sein. Für Priester ist doch priesterliche Kleidung vorgeschrieben. Der Typ da trägt aber einen völlig weltlichen Schlips.
Ich kann mich noch erinnern, wie JoPaII. mal bei einer Priesterversammlung die Männer begrüßte: „Liebe Mitbrüder, sehr geehrte Herren…“ Na da war was los
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#2   Dr. Otterbeck   11:10:47 | Freitag, 9. Juni 2006
Eine Menge Fragezeichen geblieben:
Neulich fragte ich einen Theologen, ob denn die Bonner Professoren irgendeinen „Leidensdruck“ spüren, dass ihr Fach ausstirbt. Keineswegs. Einer sagte sogar: Gut, dann sind wir nur noch eine Forschungsfakultät. Sehr forsch, aber der Staat bezahlt es!
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#1   Bruder Theophil   11:05:28 | Freitag, 9. Juni 2006
Opus Dei
Dort wo man in theologischen Höhen schweben kann, darf alles gerne im Ungefähren bleiben. Dort wo man Theologie und Glauben ganz konkret in den Alltag einbeziehen muss, da werden die Kritik-Krallen ausgefahren und der Opus Dei dient als beliebte Zielscheibe. Welch eine Glaubensarmut. Welche eine Angst den Spiegel vorgehalten zu bekommen.
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