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Samstag, 18. Dezember 2004 07:58
kreuzmeldungen
Der Friede ist geboten + Vatikanische Anti-AIDS-Stiftung + 424.000 Euro Spritze für Moschee + Keine EU-Gelder für den Weltjugendtag + Mutter tot – Baby entführt
Der Friede ist geboten

Vatikan. In der Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2005 ermunterte der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II., die Gläubigen, das Böse durch das Gute zu besiegen. Er lädt alle Menschen guten Willens ein, „sich der Sache des Friedens anzunehmen, um zur Verwirklichung dieses wichtigen Gutes beizutragen und um dadurch der Welt eine bessere Ära in frohem Zusammenleben und gegenseitiger Achtung zu sichern. Der Friede ist möglich. Mehr noch, der Friede ist geboten.“ Er müsse auf den vier Pfeilern aufgebaut werden, die der selige Johannes XXIII. in seiner Enzyklika ‘Pacem in terris’ aufgezeigt hat, nämlich auf der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Liebe und der Freiheit.

Vatikanische Anti-AIDS-Stiftung

Vatikan. Gestern wurde die im vergangenen September gegründete Anti-AIDS-Stiftung des Vatikans „Der Barmherzige Samariter“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Papst Johannes Paul II. hat den Präsident des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst, Javier Kardinal Lozano Barragan (71), zum Leiter der Stiftung ernannt. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedürftigsten der Kranken, insbesondere die AIDS-Kranken zu unterstützen. Auf einer Pressekonferenz meinte der aus Mexiko gebürtige Kardinal Lozano, er kümmere sich nicht um die „Kondome ja – Kondome nein“-Debatte: „Was mich besorgt, ist, daß diese Leute sterben und ich ihnen helfen muß.“ Nach den Worten des Kardinals sterben jeden Tag 12.000 Menschen an AIDS. Der Heilige Vater hat die Stiftung mit 100.000 Euro unterstützt.

424.000 Euro Spritze für Moschee

Frankreich. Die Region Elsaß in Ostfrankreich fördert den Bau der Straßburger Moschee mit knapp 424.000 Euro. Die französiche Presseagentur ‘AFP’ berichtete, daß der kräftigte Zuschuß aus der Staatskasse vergangenen Donnerstag nach heftigen Diskussionen beschloßen worden sei. Im laizistischen Frankreich sind Staat und Kirche gesetzlich streng getrennt. Ausnahmen im Elsaß sind historisch bedingt. Der Grundstein für die Moschee wurde bereits am 29. Oktober im Rahmen eines interreligiösen Festaktes gelegt. Anwesend war als Vertreter der katholischen Kirche der Erzbischof von Straßburg, Msg. Joseph Doré.

Keine EU-Gelder für den Weltjugendtag

Frankreich. Die Veranstalter des Weltjugendtages in Köln im August 2005 werden voraussichtlich ohne den finanziellen Zuschuß der EU auskommen müssen. Dies berichtet die ‘taz’ in Köln. Am vergangenen Donnerstag hat eine knappe Mehrheit der Abgeordneten in Straßburg gegen eine Zweckbindung von 1,5 Millionen Euro an den Weltjugendtag gestimmt. Damit kann die EU-Kommission wieder frei über diese Summe verfügen, die sie ursprünglich für die Großveranstaltung im kommenden Sommer zugesichert hat.

Schwangere ermordet – Baby entführt

USA. Im US-Bundesstaat Missouri sind die Behörden derzeit auf der Suche nach einem acht Monate alten Fötus, der aus dem Bauch seiner Mutter entführt worden ist. Seine Mutter, die 23 jährige Bobbie Jo Stinnet, wurde am Donnerstagnachmittag in ihrer Wohnung von einem oder mehreren bis jetzt unbekannten Tätern erwürgt. Die Amerikanerin war im 8. Monat schwanger. Nach der Ermordung der Mutter wurde das Baby, ein kleines Mädchen, aus dem Bauch der Toten entfernt und entführt. Nach Angaben der Polizei könnte das Kleinkind noch am Leben sein.
1 Lesermeinung:
Samstag, 18. Dezember 2004 08:34
Dolfus: Schwangere ermordet
Zustände sind das, nicht nur in US-, sondern auch in Lateinamerika. In welcher Civilisation sind derartige Grausamkeiten möglich? Oder sind die Wesen, die unsere Embryonen entführen, etwa keine Menschen, sondern tatsächlich außerirdischen Ursprungs? Und was haben die US-Geheimdienste damit zu tun? „Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!“
Ich bete jedenfalls für die Seele dieser armen US-Bürgerin und ihres Kindes, und für jedes einzelne Opfer der US-Geheimoperationen.
„Ihr habt gehört, daß der Antichrist kommt, jetzt sind aber viele Antichristen da …“
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