Die Deutschen sind ein wahrhaftes Tätervolk von kollektivschuldigen Mitläufern und Mördersöhnen. Das klingt nach selbstreflexivem deutschen Rassismus. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. hat bei seinem Polen-Besuch in Birkenau eine denkwürdige Rede gehalten,
in der er die vielfältigen Verbrechen des Nationalsozialismus verurteilte.
Zugleich leuchtet er die
moralischen und ideologischen Hintergründe sowie die theologischen Tiefendimensionen dieses Menschheitsverbrechen
aus.
Anschließend wurde die Papstrede – wie zu erwarten – von verschiedenen Medien wegen einer Stelle
inkriminiert, wo der Papst davon sprach, daß er als Kind des deutschen Volkes hier stehe – „als Sohn
des Volkes, über das eine Schar von Verbrechern mit lügnerischen Versprechungen, mit der Verheißung
der Größe, des Wiedererstehens der Ehre der Nation und ihrer Bedeutung, mit der Verheißung des Wohlergehens
und auch mit Terror und Einschüchterung Macht gewonnnen hatte, so daß unser Volk zum Instrument ihrer
Wut des Zerstörens und des Herrschens gebraucht und mißbraucht werden konnte.“
Jeder Oberstufenschüler
kann diesen Satz Wort für Wort bestätigen – angefangen mit den Wahlkämpfen der ‘Nationalsozialistischen
Deutschen Arbeiterpartei’ 1932 bis hin zu Zwangsmitgliedschaften in Hitlerjugend und Waffen-SS.
Doch
verschiedene Zeitungen bezeichneten diese Passage als „neblig“, „haarig“ oder „unscharf“. Andere ließen
die Katze aus dem Sack und bemängelten, der Papst habe über die „Schuld“ „geschwiegen“, dem deutschen
Volk eine Art Absolution von der „kollektiven Verantwortung“ gegeben.
Hintergrund dieser Formulierungen
ist die Forderung aus bestimmten Kreisen, das deutsche Volk als ganzes für die Verbrechen des Nationalsozialismus
schuldig zu sprechen – die berüchtigte Kollektivschuldthese.
In seiner Rede zum 8. Mai 1985 sagte der
damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker: „Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht.
Schuld ist, wie Unschuld, nicht kollektiv, sondern persönlich.“
Und weiter: „Auf dem Weg ins Unheil
wurde Hitler die treibende Kraft. Er erzeugte und er nutzte Massenwahn.“
Schon ein Jahr später, nach
dem sogenannten „Historikerstreit“, bekamen jene Kräfte in Deutschland
Ex-Bundespräsident Richard von
Weizsäcker:
„Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht. Schuld ist, wie Unschuld, nicht kollektiv,
sondern persönlich.“
Oberwasser, die einer Kollektivschuld für das deutsche Volk das Wort redeten.
Den
Abschluß dieser Kampagne mit endgültigen Sprachregelungen der herrschenden politischen Klasse bildete
die Auseinandersetzung um den Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann.
Der damalige CDU-Politiker hatte
in seiner Rede zum Tag der deutschen Einheit 2003 folgende Argumentation aufgeführt:
An der bolschewistischen
Oktoberrevolution sowie den Terrorsystemen von Lenin und Stalin waren überrepräsentativ viele jüdischstämmige
Menschen beteiligt.
Nach der in Deutschland herrschenden historisch-politischen Logik könnten die Juden
ein Tätervolk genannt werden, was aber absurd ist.
Ebenso unsinnig sei es, die Deutschen wegen der Beteiligung
vieler an den nationalsozialistischen Verbrechen als Tätervolk zu verurteilen.
Die Medien schwankten
zunächst zwischen dem Urteil „Antisemit“ oder „Konjunktiv-Antisemit“ (‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’),
bis sich die Meinungswächter schließlich auf die Sprachregelung einigten: „eine als antisemitisch empfundene
Rede“.
Diese Redewendung, die jedes Urteil in das Empfinden des Journalisten zurückverlegt, läßt für
die Zukunft Schlimmes befürchten.
Der eigentliche Stoß der Medien aber richtete sich gegen Hohmanns
Aussage und Redeabsicht: Die Deutschen sind kein Tätervolk.
Das links-liberale Magazin ‘Der Spiegel’
giftete dagegen, die Deutschen seien sogar „das wahre Tätervolk“.
Andere Zeitungen sprachen vom „Volk
der Täter – und der Opfer“. Und natürlich hieb der damalige und inzwischen verstorbene Vorsitzende des
‘Zentralrates der Juden in Deutschland’, Paul Spiegel, in die Tätervolk-Kerbe.
Bemerkenswert ist die
Begründung der CDU für den Parteiausschluß ihres Mitglieds.
Hohmann habe sich des „anstößigen Klischees
bedient“ – Juden in der bolschewistischen Revolution –, „um die Schuld, welche die nationalsozialistischen
Verbrecher mit ihren Helfershelfern einschließlich der Millionen der ‘Mitläufer’ auf das deutsche Volk
geladen haben, zu verharmlosen“ – so die ‘Frankfurter Allgemeine’ am 21. Juli 2004.
Damit sind nun alle
Warnschilder
Warnschilder der politischen Korrektheit:
„Verharmlosung“ des Holocausts, Tätervolk – „Millionen
der Mitläufer“ – und damit „Schuld“ des „deutschen Volkes“.
der politischen Korrektheit aufgerichtet,
an die sich in Zukunft jeder Deutsche zu halten hat: „Verharmlosung“ des Holocausts, Tätervolk – „Millionen
der Mitläufer“ – und damit „Schuld“ des „deutschen Volkes“.
Der deutsche Papst Benedikt XVI. hat sich
bei seiner Auschwitz-Rede nicht an diese Sprachregelungen gehalten.
Das vergessen ihm die Medien und
die Meinungswächter der deutschen Gesellschaft so schnell nicht.
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267 Lesermeinungen
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#274 Parzifal 20:21:14 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ Malachias Aus wahrhaft katholischer, d.h. nicht jüdisch-freimaurerisch verfremdeter Sicht kommt einzig
und allein der katholische Glaube als ideologische Grundlage des Staates in Frage. So gesehen ist auch
die parlamentarische Demokratie abzulehnen mit der einzigen Ausnahme, dass eine kath. Partei wie das damalige
Zentrum die absolute Mehrheit darin hat… Da bringen Sie aber wirklich gewaltig viel durcheinander. Einerseits
ist Deutschland das höchste für Sie, auf der anderen Seite sind Sie bereit einen Bürgerkrieg oder sogar
ein Auseinanderbrechen zu riskieren. Denn die Hälfte der Bevölkerung ist nun mal protestantisch. Der
zweite unlogische Punkt ist, dass der Nationalstaat an sich schon eine „unkatholische“ Entwicklung ist.
Wirklich katholisch waren Vielvölkerstaaten wie das Heilige Römische Reich Dt. Nation oder die Habsburger
Monarchie Östereich-Ungarn. Der deutsche Nationalstaat an sich (bzw. die entwicklung hin zum Nationalstaat)
widerspricht schon klassischen katholischen Auffassungen. Abgesehen davon: was glauben Sie warum gerade
Luther als Deutscher schlechthin angesehen wird? Sie hängen in Wahrheit einer okkulten Sekte an die eine
Art Nationalreligion stiften will.
#273 Benedikt 12:35:33 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ Malachias Die parlamentarische Demokratie versucht aber nicht wie der Nationalsozialismus, anstelle
des Christentums einen Ersatzkult zu schaffen, dieses mit Gewalt zu ersetzen und eine Rasse als Götzen
emporzuheben. Das ist nur die eine Seite der Medaille! Die andere ist der von mir angesprochene Zerstörungswille,
Jo klar: auf der einen Seite Spendierhosen, auf der anderen Zerstörungswille, wie passt das zusammen?
der – insbesondere bei Rossevelt und Stalin – schon sehr früh festzustellen ist Daher vermutlich auch
die Neutralität und die Nichtangriffspakte. und der dann auch auf Churchill übergegriffen hat, andernfalls
wäre er auf eines der zahlreichen Friedensangebote Hitlers eingegangen… Churchill wusste von Chamberlain,
was Hitlers Angebote wert waren – nichts. Irgendwann hatte Hitler das Spiel eben überreizt. Hitler wurde
alles zugestanden: Österreich, das Sudetenland, sogar ganz Polen, denn trotz Kriegserklärung taten die
Briten nichts während des Polenfeldzuges. Erst als Hitler auch noch Frankreich eroberte und das Unternehmen
Seelöwe vorbereitete begann wirklich der Krieg mit England, der somit allein auf Hitler zurückgeht.
Die NS Ideolgie trotz ihres neuheidnisch-esoterischen Charakters auch stark idealistisch geprägt Idealismus
allein ist völlig wertlos.
#272 Malachias † 12:25:49 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Benedikt …somit häretischen und kirchenfeindlichen Ideologie Aus katholischer Sicht korrekt! Aus wahrhaft
katholischer, d.h. nicht jüdisch-freimaurerisch verfremdeter Sicht kommt einzig und allein der katholische
Glaube als ideologische Grundlage des Staates in Frage. So gesehen ist auch die parlamentarische Demokratie
abzulehnen mit der einzigen Ausnahme, dass eine kath. Partei wie das damalige Zentrum die absolute Mehrheit
darin hat… o^/ Dem Hitler haben die Westmächte doch alles spendiert, was sie den Demokraten zuvor verweigert
haben. Hier liegt übrigens die Verantwortung dieser Mächte. Das ist nur die eine Seite der Medaille!
Die andere ist der von mir angesprochene Zerstörungswille, der – insbesondere bei Rossevelt und Stalin –
schon sehr früh festzustellen ist und der dann auch auf Churchill übergegriffen hat, andernfalls wäre
er auf eines der zahlreichen Friedensangebote Hitlers eingegangen… Oben haben Sie den Säkularismus
auch für das Nazi Reich festgestellt. Die Nazi-Ideologie war – im Gegensatz zu den materialistischen
Tendenzen seit der Renaissance (Marranen, Calvinismus, Marxismus, Liberalismus usw.) trotz ihres neuheidnisch-esoterischen
Charakters auch stark idealistisch geprägt. Einwanderungen hat es dagegen schon zur Zeit der industriellen
Revolution gegeben. Auch hier gibt es einen Zeitpunkt, da eine natürliche Grenze erreicht ist…
#271 Benedikt 10:03:56 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ Malachias Mit „göttlichem Ziel“ hat Artois doch sicher „natürliche Grenze“ gemeint. Ist ja fast das
Gleiche, oder…? Eine willkürlich gesetzte Zeichenbegrenzung ist auch keine „natürliche Grenze“. es
wäre sicher interessant, die einmal genauer zu analysieren! Versailler Vertrag, Monarchismus des Beamtentums,
Blindheit gegenüber der bereits 1922 festgestellten Gefahr von Rechts, Parteiengeschacher, Weltwirtschaftskrise)
kurz gesagt). sich vom Christlich-Jüdischen bewusst absetzenden nationalen Ideologie. …somit häretischen
und kirchenfeindlichen Ideologie. Übermacht und Zerstörungswille bei den Feindmächten Is klar. Dem
Hitler haben die Westmächte doch alles spendiert, was sie den Demokraten zuvor verweigert haben. Hier
liegt übrigens die Verantwortung dieser Mächte. Stichworte Pluralismus, Säkularismus, Multikulti Oben
haben Sie den Säkularismus auch für das Nazi Reich festgestellt. Einwanderungen hat es dagegen schon
zur Zeit der industriellen Revolution gegeben. Kein Unterschied zum Gastarbeitersystem feststellbar.
#269 deusexmachina 19:52:00 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Malachias Zerstörungswille bei den Feindmächten Leben Sie auf einer Parallelwelt? Anders kann ich mir
Ihre Einlassungen beim besten Willen nicht erklären. Zur Erinnerung: Der von Ihnen sog. „Zerstörungwille“
war bis zum Angriff auf Polen ganz einfach nicht vorhanden, ganz im Gegenteil, man drückte sich bei Herrn
Hitler ja die Klinke in die Hand und war äußerst beflissen, im letztlich alles zu geben, was er haben
wollte – Stichwort: „Appeasement“. Ohne den unersättlichen Größenwahn des GröFaZ würden Sie heute
vermutlich im größten Flächenstaat Europas leben – ob das wünschenswert wäre, steht auf einem anderen
Blatt. „unter mehr aufgezwungener als freiwillig gewollter Zulassung fremder religiöser und kultureller
Traditionen – Stichworte Pluralismus, Säkularismus, Multikulti“ Aha. Und konkret wer hätte uns da konkret
wie irgendetwas „aufgezwungen“? Ach, lassen Sie mich raten: Das ist alles eine linkslinke Verschwörung
unter finanzjüdischer Ägide, nicht wahr? Freimaurer, nicht zu vergessen! Aber wie erklären Sie dann,
dass ich, selbst tendenziell eher konservativ und religiös vollkommen neutral, weder Jude noch Freimaurer,
diesen Pluralismus – ganz ohne Zwang – in Ordnung finde und gutheiße? Ah – ferngesteuert, nicht? Gehirnwäsche,
jaja. Oh Mann, Malachias…
#268 Malachias † 18:56:13 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Deutschland @Benedikt: Mit „göttlichem Ziel“ hat Artois doch sicher „natürliche Grenze“ gemeint. Ist
ja fast das Gleiche, oder…?! „blueberry“ dürfte insofern richtig liegen als die Weimarer Republik
als erster Versuch einer parlamentarischen Demokratie auf nationaler Ebene aus unterschiedlichen Gründen –
es wäre sicher interessant, die einmal genauer zu analysieren! – gescheitert ist. Ein nicht unbedeutender
Grund dürfte in der Größe des Reiches und der Vielfalt der – doch recht unterschiedlichen – Regionaltraditionen
und -kulturen sowie in der Zersplitterung der christlichen Religion zu suchen sein. Das Dritte Reich
war daraufhin ein großer Einigungsversuch auf der Grundlage einer sich vom Christlich-Jüdischen bewusst
absetzenden nationalen Ideologie. Die Ursachen für das Scheitern dieses Versuchs mögen die einen mehr
im Innern (Ideologie, Dilettantismus), andere mehr im Äußern (Übermacht und Zerstörungswille bei den
Feindmächten) suchen. Es dürfte wohl beides eine Rolle gespielt haben… Der nach dem Krieg sich anschließende
Versuch einer Einigung unter mehr aufgezwungener als freiwillig gewollter Zulassung fremder religiöser
und kultureller Traditionen – Stichworte Pluralismus, Säkularismus, Multikulti – dürfte wiederum zum
Scheitern verurteilt sein. Die für jeden Wachen deutlich erkennbaren Zeichen sprechen jedenfalls ganz
in diesem Sinne…
Wahn… Deo gratias, daß Deinen schwachsinnigen Äußerungen ein göttliches Ziel gesetzt wurde! Eine
Zeichenbegrenzung in einem Internetforum als „göttliches Ziel“ zu bezeichnen spricht schon für Wahn.
Oder ist es Gotteslästerung?
Blueberry – Exzellent! Ihre Erklärung zu Hitler ist exzellent, weil sie über die Betrachtung der Weimarer
Jahre hinaus geht. Man könnte noch ergänzen, daß die Konservativen in Dtl wirkungslos waren, weil sie
konfessionell gespalten waren: Die Katholiken als „geborene“ Konservative waren gegen den kleindeutschen
Nationalstaat, der protestantisch war, s. Kulturkampf. Deshalb war der „rheinische“ Katholizismus eher
links und hat die Republik mitgetragen (Weimarer Koalition). Apropos: Diese Ausrichtung des dt. Kath.
hat dann ja auf dem Konzil leider negativ gewirkt. Die nationalkonservativen Protestanten haben den Schock
des Untergangs der Monarchie nicht überstanden und waren dann für den spezifisch dt. Faschismus (Nationalsozialismus)
anfällig. Nachdem der Versuch des III Reichs gescheitert war, schlug die Stunde des rheinischen Katholizismus,
der sich in der Bonner Republik zusammen mit den nach zwei verlorenen Kriegen geläuterten Protestanten
(geeint in der CDU) verwirklicht hat. Leider sind erst die Protestanten nach links („Verwestlichung“)
und dann die Katholiken nach dem Konzil („aggiornamento“) von Bord gegangen. Ergebnis bekannt.
@ Malachias Für die Machtergreifung der Nazis kann man verschiedene Gründe anführen. Heinrich Heine
erklärt es in seiner Schrift „Zur Geschichte der Religion und Philosphie in Deutschland“ mit unterschiedlichen
Arten der Revolution. In Frankreich fand eine materialistische statt in Deutschland eine idealistische.
Während man in Paris den König enthaupten ließ, hat Kant in Dtl. das gleiche mit Gott gemacht. Heine
führt das weiter aus (Spinoza, Naturphilosophie bis hin zu Hegel) und endet schließlich mit einer nachdrücklich
ausgesprochenen Warnung an Frankreich (wo die Schrift im Exil erschienen ist), sich vor der kommenden
deutschen Revolution zu hüten und dass sie schrecklich werden würden. Das wäre eine Erklärung für
Hitler. Allerdings gebe ich ehrlich zu dass ich finde dass man den Nazis zuviel Ehre erweist sie als „deutsche
Revolution“ zu betrachten. In „Deutschland, ein Wintermärchen“ von Heine wird geschildert wie der Dichter
in die Zukunft Dtl.blicken darf: Seine Glaskugel ist ein Nachttopf und was er dort sieht kann man sich
denken! Hitler! Eine andere Erklärungsmöglichkeit wäre eine Linie zu zeichnen von der liberalen Revolution
1848 zur konservativen Einigung Dtl 1871. Deutschland wurde von Bismarck zu einem konservativen Nationalsstaat
geeint. Dies führte zur Ablehnung der Weimarer Republik nach dem Ersten Weltkrieg und der Auffassung
Demokratie sei „undeutsch“. Leider sind nur 1500 Zeichen erlaubt, sonst würde ich das weiter ausführen
können.
@ zwobbel Was Sie um 14:59 geschrieben haben entspricht mal wieder voll der vom Nürnberger Siegertribunal
vorgegebenen Meinung. 1. Eine Meinung ist nicht deshalb falsch, weil sie auch von einem Tribunal vertreten
wurde. 2. Meinungen enthält mein Beitrag eher weniger, vielmehr ist es eine Darstellung der Faktenlage.
Das Zitat vom va-banque Spiel ist überliefert, ebenso die Reiterattacke gegen dt. Panzer. Der schnelle
Sieg erklärt das übrige, nämlich das von einer Unterlegenheit 1939 keine Rede sein kann. Die Präventivschlagtheorie
ist vollkommener Unsinn. Hätte Stalin ein Heer an der Grenze gehabt, so hätte Manstein wohl kaum 90
km am ersten Tag geschafft. Und Stalin hätte nicht 1 1/4 Stunden vorher noch artig Getreide geliefert.
3. Lesen Sie zuerst „1939 – Der Krieg der viele Väter hatte“ – Darin steht natürlich die ganze Wahrheit,
alle anderen haben Unrecht, logo. @ Artois Wollen Sie sich nun auch noch als Historiker blamieren, nachdem
Sie sich bereits als Lebens-Versager und Dilletant unmöglich gemacht ahben? Ja die Konfrontation mit
nicht selbstgebastelter und durchrevisionierter Geschichte ist echt hart für den Wicht. Sie haben mein
ganzes Mitgefühl.
an benedikt Was Sie um 14:59 geschrieben haben entspricht mal wieder voll der vom Nürnberger Siegertribunal
vorgegebenen Meinung. Sie offenbaren sich einmal mehr – wie schon früher – als erfolgreich umerzogen
(auch durch Desinformation)! Ich bitte Sie: Lesen Sie zuerst „1939 – Der Krieg der viele Väter hatte“
von General Schultze-Rhonhof. Bei den meisten anderen Themen bringen Sie doch auch sinnvolle Beiträge.
Warum leisten Sie sich solche Ausreißer? Da untergraben Sie Ihre eigene Seriosität bei den anderen Themen.
@ Artois Das Buch wurde in der BRD wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten verboten. Sie haben
recht. Ich habe micht geirrt. Er wurde allerdings nicht „verboten“. Diese Bezeichnung ist laut Gerichtsurteil
irreführend. Es wurde nur dem betreffenden Verlag untersagt das Buch zu drucken. Hätte es ein anderer
Verlag drucken wollen, hätte der Sohn von Gründgens erneut klagen müssen. Von der BRD der 50er Jahre
haben Sie, im Gegenteil zu mir auch keine Ahnung… Das ist auch nicht schwer weil ich erst 1982 geboren…
an Otterbeck: Gern lasse ich mich Prolet nenne, bin nämlich Betonbauer von Beruf. Es war glaub ich er
der arme Dr. Heger der es gewagt hat Sie Helden der Arbeit einen Proleten zu nennen, nachdem Sie ihm geraten
haben sich zu verp… Somit habe ich viel Nützliches geleistet, im Gegensatz zu Ihnen, der mit definitiver
Sicherheit in seinem ganzen Leben nur Schaden gestiftet hat. Wollen Sies jetzt machen wie die Roten Khmer
in Kambodscha und jeden der eine Brille trägt umbringen lassen weil er aussieht wie ein Intellektueller?
Sie haben einen ziemlich eingeschränkten Begriff davon was nützlich ist und was nicht.
papapapapapapap Ich habe den „scheußlichen und trivialen“ Roman bereits als 16jähriger (1970) in der
weiland DDR gelesen, dort durfte er nämlich erscheinen. Sie können das mittels ZVAB leicht überprüfen.
Das Buch wurde in der BRD wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten verboten. Sie sind es der keinerlei
Ahnung hat, wovon er redet. Derlei Verbote kommen auch heute noch vor, letztens z.B. bei dem „Kannibalen“-Film,der
wegen der Verletzung der Persönlichkeitsrechte des Straftäters verboten wurde. Von der BRD der 50er
Jahre haben Sie, im Gegenteil zu mir auch keine Ahnung, ja sie haben, ausweislich Ihrer vielen postings
hier von überhaupt nichts eine Ahnung. Scheußlich, scheußlich … @ Otterbeck Gern lasse ich mich Prolet
nenne, bin nämlich Betonbauer von Beruf. In der DDR gehörte ich zur herrschenden Klasse, in der BRD
übrigens wieder, denn hier wurde ich Kapitalist. Somit habe ich viel Nützliches geleistet, im Gegensatz
zu Ihnen, der mit definitiver Sicherheit in seinem ganzen Leben nur Schaden gestiftet hat. @Benedikt Wollen
Sie sich nun auch noch als Historiker blamieren, nachdem Sie sich bereits als Lebens-Versager und Dilletant
unmöglich gemacht ahben?
@ Malachias Gegen die These vom Nur-den-Krieg-wollen-und-sonst-nichts spricht auch die Tatsache, dass
das Deutsche Reich 1939 den feindlichen Mächten militärisch noch weit unterlegen war. Wenn überhaupt
ein Krieg von den Nazis ins Auge gefasst worden ist, dann frühestens für Mitte der 40er Jahre! Sie übersehen,
dass Hitler ein Hasardeur und va-banque Spieler war, wie er selbst auch zugegeben hat. Zahlenmäßig unterlegen
oder nicht war ihm ziemlich egal, entgegen seiner eigenen Einschätzung hat er ja auch den Zweifrontenkrieg
eröffnet – hasard eben. Der polnischen Armee war das Hitler-Reich 1939 jedenfalls nicht mehr unterlegen.
Durch die späte Hochrüstung hatten die Deutschen fast nur neues und dementsprechend modernes Kriegsgerät.
Mehr muss man da nicht sagen, die Story von der polnischen Kavallerie, die gegen deutsche Panzer anreitet
ist ja bekannt. Die Kriegsabsicht Hitlers gegen Russland ist ebenfalls bekannt und dokumentiert, Präventivschlagtheorien
können nicht begründet werden weil sie die Faktenlage zu Kriegsbeginn nicht erklären können.
#258 Malachias † 14:53:24 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Benedikt Sorry, da hatte ich vorher doch etwas zu schnell geschossen; muss an der Hitze liegen…! Sie
wollten wissen, inwiefern der von mir zitierte Auszug aus der T.M.-Rede das im Parzifal-Zitat zum Ausdruck
gebrachte Vorurteil, Hitler und die NSDAP hätten von Anfang an nur Krieg gewollt, widerlegt. Nun, das
wird damit natürlich nicht bewiesen! Ich wollte damit auch lediglich darauf hinweisen, dass der ganze
Hintergrund, auf dem die Hitlerdiktatur entstehen konnte, der von himmelschreienden Ungerechtigkeiten
war, die unter dem Stichwort „Versailler Diktat“ zusammengefasst werden können. Thomas Mann weist in
seiner Rede eben gerade darauf hin! Daraus kann natürlich nicht auf die Motive Hitlers und der Reichsregierung
geschlossen werden. Es mag jedoch eine Erklärung dafür abgeben, warum nach der Machtübernahme die Rüstungsindustrie
angekurbelt wurde: Die Aufrüstung war – aus einem ganz vitalen Eigeninteresse heraus – ein Gebot der
Stunde! Gegen die These vom Nur-den-Krieg-wollen-und-sonst-nichts spricht auch die Tatsache, dass das
Deutsche Reich 1939 den feindlichen Mächten militärisch noch weit unterlegen war. Wenn überhaupt ein
Krieg von den Nazis ins Auge gefasst worden ist, dann frühestens für Mitte der 40er Jahre! ?:) Zu „Mein
Kampf“: Es ist dort ja nur die Rede vom „Lebensraum im Osten“. Also keinerlei konkreten Pläne! Solche
sind dann noch weniger in der in den 30er-Jahren tatsächlich praktizierten Politik zu finden!
@ Malachias Keine Ahnung, was Sie meinen. Ich warte weiterhin auf die Beantwortung der Frage, in wie weit
die Aussagen von Th. Mann die Ausrichtung Hitlers auf den Krieg wiederlegt. Selbstverständlich ist das
nur eine rhetorische Frage, denn dieser Gegenbeweis wird Ihnen nicht gelingen. „Mein Kampf“, das Hoßbach-Protokoll
und dokumentierte Aussagen Hitlers nach der Münchener Konferenz und vor dem Russland-Feldzug sprechen
eine eindeutige Sprache. Aber da lehnen Sie sich sicher auch wieder bequem zurück und behaupten einfach,
dass das alles Lüge sei.
@ Malachias Nachdem hier die Meinung vertreten wurde, Hitler hätte von Anfang an den Krieg gewollt und
deshalb aufgerüstet, hier ein Zitat aus der „Deutschen Ansprache“ von Thomas Mann aus dem Jahr 1930,(…)
Wo genau befindet sich nun in diesem Auszug der Beleg dafür, dass die hier vertretene Meinung, Hitler
habe den Krieg von Anfang an gewollt, der Unwahrheit entspricht? Thema verfehlt würde ich sagen.
@ Malachias Thomas Mann, der wie viele andere Skeptiker die politische Kraft der NSDAP mit Misstrauen
beobachtet hatte, entschloss sich zu einem „Appell an die Vernunft“, einer Rede, die er am 17. Oktober
1930 im Berliner Beethovensaal hielt und die als „Deutsche Ansprache“ in die Geschichte einging. Unter
das vorwiegend republikanische und sozialdemokratische Publikum hatte sich ein Dutzend Nationalsozialisten
gemischt, die versuchten, durch Zwischenrufe zu stören. Das gelang ihnen jedoch nicht. Thomas Mann nannte
den Nationalsozialismus in nüchterner Unumwundenheit „eine Riesenwelle exzentrischer Barbarei und primitiv-massendemokratischer
Jahrmarktsrohheit“ und „Massenkrampf, Budengeläut, Halleluja und derwischmäßiges Wiederholen monotoner
Schlagworte, bis alles Schaum vorm Munde hat“. Er fragte, ob das deutsch sei und ob „das Wunschbild einer
primitiven, blutreinen, herzens- und verstandesschlichten, hackenzusammenschlagenden, blauäugig gehorsamen
und strammen Biederkeit, diese vollkommene nationale Simplizität in einem reifen, vielerfahrenen Kulturvolk
wie dem deutschen“ überhaupt verwirklicht werden könne. Der Beifall im Saal war groß, drang aber nicht
nach draußen durch. Thomas Mann zählte zu den wichtigsten prominenten Gegnern des Nationalsozialismus
und seine Stimme hatte wegen seines hohen Ansehens im Ausland großes Gewicht, aber seine zahlreichen
Appelle verhallten ungehört. Quelle: Wikipedia
#253 Malachias † 00:15:17 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@blueberry Es liegt keineswegs ein Wechsel von oder zu den Nazis vor. Davon war auch nicht die Rede! Ich
hatte lediglich darauf hingewiesen, dass zwischen der Rede von 1930 und den Propagandareden der frühen
40er Jahre ein Widerspruch insofern besteht als er nun vollkommen auf der Seite des Feindes stand. Alles
andere unterstellen Sie…! In seinem Buch „Bekenntnisse eines Unpolitischen“ zum Bsp. hat er den Ersten
Weltkrieg begeistert oder zumindest wohlwollend kommentiert. Den Essay „Betrachtungen eines Unpolitischen“
hat er 1918 geschrieben. Der Krieg war zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht zu Ende, was ihm bis 1930
wohl auch vollkommen klar war… …mit dem Nobelpreis ausgezeichnet… Eine Ehre?
@ Malachias Da irren Sie sich vollkommen. Es liegt keineswegs ein Wechsel von oder zu den Nazis vor. Die
von Ihnen zitierte Rede ist die berühmte „Deutsche Rede“, in der Thomas Mann in aller Deutlichkeit vor
dem aufkommenden Nationalsozialismus gewarnt hat. Wenn Sie die ganze Rede lesen würden und nicht nur
die Teile die Ihnen ihre Nazi-Theoretiker selektiv präsentieren, dann würden Sie das auch deutlich erkennen.
Thomas Mann hat in dieser Rede den Nationalsozialismus mit ziemlich üblen Worten bedacht. Deshalb ist
die Rede ja auch in die Geschichte eingegangen. Die Sätze die ich in meinem Posting zitiert haben weisen
ja darauf hin: „Ich suchte mit meinen schwachen Kräften hintan zu halten…“. Damit ist nicht zuletzt
diese Rede gemeint. Thomas Mann wuchs in einem konservativen Deutschland auf. Man kann wohl sagen dass
er seine künstlerische Laufbahn bewußt „konservativ“ geplant hat. Das heißt er hat sich nach außen
hin immer bewußt konsevativ, teilweise sogar reaktionär und staatstragend geäußert. In seinem Buch
„Bekenntnisse eines Unpolitischen“ zum Bsp. hat er den Ersten Weltkrieg begeistert oder zumindest wohlwollend
kommentiert. Die Nazis hatten sicherlich Hoffnungen dass gerade dieser renommierte, mit dem Nobelpreis
ausgezeichnete Künstler ihre Revolution genauso „absegnen“ würde wie es der konservativ-reaktionäre
Hindenburg tat. Glücklicherweise hat Thomas Mann das nicht getan.
@blueberry: Thomas Mann Ein echter Widerspruch zu dem, was er 1930 so von sich gegeben hatte…! Die
einzige Erklärung für diesen Wechsel auf die Seite des Feindes sehe ich in der judenfeindlichen Haltung
der Reichsregierung bei gleichzeitigem Vorhandensein persönlich-familiärer Bindungen Manns zur Judenheit…
?:)
@ Malachias Ein Zitat von Thomas Mann (wenn Sie möchten kann ich Ihnen noch ein paar Dutzend ähnliche
liefern): Deutsche Hörer! … Ich suchte mit meinen schwachen Kräften hintan zu halten, was kommen musste … –
den Krieg, an dem eure lügenhaften Führer Juden und Engländern und Freimaurern und Gott weiß wem die
Schuld geben, während er doch für jeden Sehenden gewiss war von dem Augenblick an, wo sie zur Macht
kamen und die Maschine zu bauen begannen, mit der sie Freiheit und Recht niederzuwalzen gedachten.
Deutschland im Jahre 1930 Nachdem hier die Meinung vertreten wurde, Hitler hätte von Anfang an den Krieg
gewollt und deshalb aufgerüstet, hier ein Zitat aus der „Deutschen Ansprache“ von Thomas Mann aus dem
Jahr 1930, das ein Licht auf den politischen und militärischen Zustand des damalligen Deutschland wirft
(nach Hellmut Diwald, Mut zur Geschichte, Bergisch Glattbach ²1986): „Der Versailler Vertrag war ein
Instrument, dessen Absicht dahin gingen, die Lebenskraft eines europäischen Hauptvolkes auf die Dauer
der Geschichte niederzuhalten; und dieses Instrument als die Magna Charta Europas zu betrachten, auf der
alle historische Zukunft aufbauen müsse, war ein Gedanke, der dem Leben und der Natur zuwiderlief und
der schon heute in aller Welt kaum noch zum Schein Anhänger besitzt… Es ist kein haltbarer Zustand,
daß inmitten von lauter bewaffneten und auf ihren Waffenglanz stolzen Völker Deutschland allein waffenlos
dasteht, so daß jeder … ohne Scheu seinen Mut daran kühlen kann; daß die Erfüllung des Versprechens,
die deutsche Abrüstung solle nur der Beginn der allgemeinen sein, immer wieder ad calendas graecas vertagt
wird und jede Unmutsäußerung des deutschen Volkes gegen diesen Zustand als eine zu neuen Rüstungen
auffordernde Bedrohung aufgefaßt wird.“ Thomas Mann zählt dann weitere Ungerechtigkeiten auf wie: – „die
absurden Grenzregelungen im Osten“ – das „für niemand heilsame … Reparationssystem“ – „das Problem
des Saargebietes, das keines sein dürfte“ usw. (S. 169-170)
@ Artois Haben Sie den „scheußlichen und trivialen“ Roman etwa gelesen? Davon ist eher nicht auzugehen!
Aber große Worte schwingen! Was ist denn so „scheußlich und trivial“ an dem Roman? Die Hauptfigur besucht
ab und zu eine Farbige, die ihm mit Peitsche und Stock als Domina züchtigt. Das wird mit dürren und
alles andere als erotische Assoziationen erweckenden Sätzen angedeutet. In der prüden und verlogenen
BRD der fünfziger Jahre fand man aber anscheinend eine Peitsche schwingende Negerin die arme weise Jungs
verprügelt so schlimm das man das Buch verbieten musste. Lesen Sies doch mal, dann können Sie mitreden!
@Parzifal DAs Gerichtsurteil, das den Vertrieb des scheußlichen und trivialen Romans verboten hat, stammt
asus einer Zeit, in der die BRD noch als Rechtsstaat anzusprechen war.
@ Malachias Das sind allgemein bekannte Tatsachen. Ich kenne mich mit der Familie Mann ziemlich gut aus.
Sein bekanntestes Werk ist der Roman ‘Mephisto’, in dem er seinen zeitweiligen Schwager Gustaf Gründgens
schmähte. Das ist ein allgemein verbreitetes Missverständnis. Mephisto ist weit mehr als das. Die Hauptfigur
des Romans weist (mit Sicherheit beabsichtigte) große Ähnlichkeiten mit dem hervorragenden Schauspieler
Gustaf Gründgens auf, dessen Verhalten während der Nazizeit kritisierenswert ist (aber im Nachhinhein
ist es natürlich immer leicht großsprecherische Urteile abzugeben). Aber Klaus Mann ist ein Schriftsteller
dessen Werke man zur Weltliteratur zählen kann und es ist dürftig den Roman nur von dieser Seite betrachten
zu wollen. Lesen Sie ihn doch einfach mal! Klaus Mann stand politisch mit Sicherheit dem Kommunismus nahe
und sein Lebenssstil war exzessiv. Andererseits emigrierte er in die USA und hat sich immer wieder für
die Integration der Kommunisten in einer demokratischen Gesellschaft eingesetzt. Er hat sich mehrmals
eindeutig für die Weimarer Republik eingesetzt.
@Parzifal: Klaus Mann Zu Klaus Mann habe ich folgenden Artikel im „Wer ist wer im Judentum?“ von David
Korn (München 2003) gefunden. Der Artikel spricht für sich (und gegen K.M. als kompetenten Zeitzeugen)…
„Klaus Mann kam 1906 in München als ältester Sohn des Dichters Thomas Mann und dessen jüdischer Frau
Katja geborene Pringsheim zur Welt. In Weimarer Zeit begann sein Wirken als Literat. 1933 ging er in die
Emigration (Amsterdam, Zürich, Prag, Paris). 1934 nahm er an Stalins Moskauer Schrifsteller-Kongreß
teil, ohne irgendeinen Protest gegen Gulagterror oder Genickschußmassaker zu erheben. 1935 unterschrieb
Mann den Emigrantenaufruf gegen die Wiedervereinigung der Saar mit Deutschland, 1936 den Pariser Appell
zur Bildung einer „Volksfront“ aus Sozialisten und Kommunisten. 1938 war er Berichterstatter im Spanischen
Bürgerkrieg auf der Seite der Roten. Von 1942 bis 1945 diente er in der US-Armee und schrieb Beiträge
für das Propagandablatt „Stars and Stripes“. Als Besatzungsoffizier kam er nach 1945 nach Deutschland.
Nach schweren Auseinandersetzungen mit homosexuellen Freunden und Rauschgiftorgien nahm er sich 1949 in
Cannes das Leben. Sein bekanntestes Werk ist der Roman ‘Mephisto’, in dem er seinen zeitweiligen Schwager
Gustaf Gründgens schmähte.“ (S. 307)
Lieber Rudolfsohn, ich habe mich nicht zurückgezogen. Ich war nur verreist. weil dieser hochgebildete
Grand Seigneur O, zu viel der Ehre, aber schönen Dank! die Ignoranz, die Desinformiertheit und das Halbwissen
der The-Shoa-must-go-on-Fanatiker nicht mehr ertragen konnte. Das ist tatsächlich alles ziemlich schwer
erträglich. Schwerer erträglich ist allerdings, daß es Zeit kostet, auf diesen ganzen moralisierenden
Schmonzes zu antworten. MfG Christoph Heger
@ Malachias aus nachvollziehbaren Gründen – Selbstmord begangen Die Gründe sind der Scham zu sehen die
Hitler und seine Kollegen über ihre Taten trotz allem empfunden haben müssen. Hitler konnte den Gedanken
nicht ertragen sich für seine Taten rechtfertigen zu müssen. Er wollte der Welt nicht als das präsentiert
werden was er war: eine montröse Abnormität. Sie meinen doch nicht etwa den sog. Überfall auf Polen
und später die Sowjetunion?… Das ist doch eine Verschleierung der Tatsachen. Die Welt hat die Wiederbewaffnung
Deutschlands engegen dem Versailler Vertrag schweigend geduldet, sie hat den Austritt aus dem Völkerbund
hingenommen, hat zugesehen wie Hitler Österreich und Teile Tschechiens (Böhmen) ans Reich anschloss
ohne etwas zu sagen. Und jetzt wollen Sie dieser Welt die Kriegsschuld in die Schuhe schieben? Deusexmachina
hat völlig Recht. Hitlers Erfolge zu Anfang waren nur der Ausrichtung der Wirtschaft und Gesellschaft
auf den Krieg hin zu verdanken. Alles war von Anfang an auf den Krieg ausgerichtet. Klaus Mann zum Beispiel
schreibt in seinem 1936 im Exil erschienen Roman „Mephisto“ bereits in aller Klarheit dass das einzige
Ziel der Nazis der Krieg sei! 1936!
@Malachias Antwort: Eine Wohlfühldiktatur. So schnell wie die Reichsregierung hat es keine andere Regierung
der von der Weltwirtschaftskrise betroffenen Staaten geschafft, ihrem Volk zu Arbeit und Brot zu verhelfen!
Und keine Diktatur der Welt schaffte es so schnell eine hundermal schlimmere Weltkrise zu produzieren,
als diese. Kein Selbstmord wurde jemals so schnell begangen, wie ihn diese Wohlfühldiktatur begangen
hat. Was die Völkischen machen, machen sie perfekt. So auch das Versagen durch Dummheit.
@Malachias Sehr merkwürdig – es wäre mir neu, dass meine Groß- und Urgroßeltern das 3. reich als „Wohlfühldiktatur“
wahrgenommen hätten. Sicher, als Deutscher tat man überwiegend das, was man – fälschlich – als seine
„Pflicht“ wahrnahm, der kritische Geist war ja noch nicht so entwickelt bzw. verbreitet wie heutzutage,
und Obrigkeitsdenken war an der Tagesordnung. Dennoch klaffen Welten zwischen dem, wie es tatsächlich
von den meisten wahrgenommen wurde und dem, was Sie in bekitschtem Schwar-Weiß-Rosa an die Wand schmieren.
Also, im Angedenken an das, was ich von und über meine Vorfahren weiß: Sie schwafeln dummes Zeug, ungestört
von Fakten.
@d.e.m. …den Krieg schon längst geplant… Stimmt! Allerdings war das nicht Deutschland, sondern die
USA, England, Russland und Polen, sie Siebengescheiter!
@Malachias Vielleicht sollten Sie Ihre Geschichtskenntnisse doch einmal aus anderer Quelle als nur aus
der Zündel-Site speisen? Das ist ja hanebüchen, was Sie hier absondern… haben Sie allen Ernstes noch
nie davon gehört, was der Preis für die erkaufte Vollbeschäftigung war? Politisch und finanziell? Davon,
dass Hitler das Programm der ersten Jahre überhaupt nur durchziehen konnte, weil er den Krieg schon längst
geplant hatte? Davon, dass Deutschland ohne Krieg in den 40ern bankrott gewesen wäre? Sie glauben wahrscheinlich
auch noch an Reichsflugscheiben und daran, dass Adolf die Autobahnen erfunden hat…
@ Malachias Und „moralischer Abgrund“? Also bitte! Ja wer wird gleich so unhöfliche Ausdrücke verwenden
wollen für Menschen die „unwertes“ Leben vernichten wollten, ein Volk ausrotten wollten, einen Vernichtungskrieg
im Osten führten, als der Krieg nach Deutschland kam eine gnadenlose Politik der vebrannten Erde forciert
haben, die Andersdenkende physisch und psychisch vernichten ließen, die diejenigen unter den damaligen
Prominenten die es wert waren den Namen Deutscher zu tragen und die fluchtartig vor dem Gesindel ihre
Heimat verlassen mussten, die Staatsbürgerschaft aberkennen ließen? Was war denn die gesamte nationalsozialistische
Diktatur wenn sie kein völliger moralischer Bankrott war?
#232 Malachias † 23:06:04 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Freund Hain Ob du’s glaubst oder nicht: Ich war am 1. Mai (das erste Mal) sogar in Leipzig! Was ich dort
erlebt habe, war eine riesige Menge an – für ihr Alter zu sehr – angetruckenen, rumgröhlenden und orientierungslosen
Linken. Die Kerle (waren wohl auch ein paar Mädels drunter) – alles Opfer unseres Super-Systems – haben
mir echt leid getan! Außerdem waren da noch eine Menge Polizisten, die es nicht mal geschafft haben,
die beiden – genehmigten -Demonstrationszüge so vor dem Pöbel zu schützen, dass sie ihre angestrebten
Ziele erreichen konnten. So weit ist es schon gekommen. Armes Deutschland…!!
#231 Freund Hain 22:41:58 | Sonntag, 18. Juni 2006
Deutschland am Abgrund… …und malachias schiebt. Die bösen Alliierten haben so viel dolle Aua gemacht
zu den Zivilisten. Und der gute Onkel Hitler wollte nur dass die Millionen Juden mal duschen gehen. Von
Gas hatte er nie was auch nur erwähnt- Geschichtsverfälschung in Reinstkultur. Magst du hierher nach
Leipzig kommen, da is am jeweils 1ten Mai ne Versammlung von Leuten, die denken genau wie du. Musst nur
auf die Nicht-Ignoranten bzw. Geschichtskundigen aufpassen. Die werfen dann schonmal mit Steinen (die
haben sie aber vorher von Alliierten gekauft).
#230 Malachias † 22:29:04 | Sonntag, 18. Juni 2006
@blueberry Am Ende des Krieges hat er es selbst bombardieren lassen, hat Kinder in den Krieg geschickt,
hat es an den moralischen Abgrund geführt (Holocaust, KZs…). Wie bitte?? Sind Sie denn von allen guten
Geistern verlassen?? Es war doch nicht Hitler, der die Bombardierung der deutschen und japanischen Städte
befohlen hat, das waren doch Truman und Churchill! Und das mit den Kindern…: Mein Vater, der kurz vor
Kriegsende an die Front nach Berlin musste, war damals genau 18 Jahre alt – freilich auch noch ziemlich
jung, das geb ich zu. Aber so was ist doch immer noch im Rahmen des Rechtmäßigen. Ganz im Gegensatz
zu den Verbrechen der Alliierten, die doch ein Mehrfaches an (auch Zivil-!)Opfern gebracht haben als jede
vergleichbare Aktion (gibts die?) der Nazis! Und „moralischer Abgrund“? Also bitte! Studieren Sie doch
einmal gründlich die abscheulichen Taten unserer ach so glorreichen Vereinigten Staaten, insbesondere
im 20. Jahrhundert, !:) dann werden Sie, wenn noch ein klein wenig Anstand in Ihnen steckt, von solch
einseitigen Verurteilungen – hoffentlich – ganz schnell wieder Abstand nehmen…!
Es lebe das heilige Deutschland, @ semiotico „Es lebe das heilige Deutschland“ waren die letzten Worte
Graf von Stauffenbergs vor seiner Hinrichtung. Ich hoffe, Gr. v. St. ist Ihnen bekannt.
@ Graf von Galen Auch unser christlicher Gott will, dass wir nicht nur unsere Eltern, sondern auch unsere
Vorfahren und unser Volk und Vaterland lieben und es nötigenfalls mit unserem Leben verteidigen Also
erstmal ist das schwülstige und pathetische Phrasendrescherei. Aber wenn Sie es schon als ernstgemeint
betrachtet wissen wollen, dann möchte ich anmerken dass es mir auch nur darum geht zu verhindern das
„unser heiliges Deutschland“ Lügnern in die Hände fällt, die meinen sich die Wahrheit nach Gutdünken
zurechtbiegen zu können.
Graf von Preußen Abscheulich, das heilige Deutschland… Und wir sind Papst, ja? So viel Geschichtsideologie
auf einmal verbreitet nicht einmal Lothar Höbelt himself. Es tut weh, solchen Blödsinn zu hören. Das
heilige Deutschland… So etwas hat zuletzt ein komisch bebärteter Herr mit H vertreten. Shame on you!
Liebe zu Volk und Vaterland, @ Malachias Ihrem Satz : Auch unser christlicher Gott will, dass wir nicht
nur unsere Eltern, sondern auch unsere Vorfahren und unser Volk und Vaterland lieben und es nötigenfalls
mit unserem Leben verteidigen Stimme ich voll zu. Ich hoffe, Sie lassen sich durch das Geschreibsel der
antideutschen, antichristlichen 68’er- Apologeten nicht verwirren. Es lebe das heilige Deutschland !
#224 deusexmachina 21:07:13 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Malacias – „Natürliches Nationalbewusstsein“ Zunächst einmal: Es gibt kein „natürliches Nationalbewusstsein“.
Wäre dem so, es hätte in Preußen nicht bis 1806 und in Deutschland bis 1848 gedauert, bis selbiges
‘mal erwachte bzw. erfunden wurde. Was es gibt, ist eine natürliche Präferenz der eigenen Gruppe, sei
es nun eine Familie, ein Dorf, ein Verein, eine Clique, eine Region oder eben eine Nation. Diese Präferenz,
so natürlich sie ist, so irrational ist sie doch, denn natürlich ist diese eigene Gruppe nicht allein
deswegen irgendwie besser, weil sie die eigene ist – sie ist nur vertrauter. Man mag in der Regel die
eigenen Eltern lieber als fremde Leute, aber nicht, weil sie toller sind als diese, sondern nur, weil
sie umgekehrt eine größere Zuneigung zu einem empfinden als Fremde. In gewissem Rahmen sind diese Zugehörigkeitsgefühle
normal und gesund. Patriotismus wie etwa der bayerische oder der berlinerische sind durchaus liebenswert.
Ihre Heschmacksrichtung des Nationalismus definiert sich aber durch die Abgrenzung von vermeintlichen
Feinden. Das ist genau jene Art von Nationalchauvinismus, die zu unendlich vielen Kriegen geführt hat
und überwunden werden muss. Und das wird sie auch werden, zumal hier in Europa – auf der nächsten Stufe
des Zusammenwachsens werden die heutigen Nationen zu dem werden, was heute Provinzen und Bundesländer
sind: Regionen mit distinkter Identität, aber ohne nationale Überlegenheitsphantasien oder Aggressionen.
@ Malachias … „die Nazis sind Nihilisten, weil für sie nur wahr ist, was ihrer Macht dient“ auch auf
andere Gruppierungen – ganz unabhängig davon… Ihr Denkfehler besteht darin dass ich das ideologische
Gerüst des Nationalsozialismus meine, nicht mal die jeweilige zeitliche Erscheinung dieser Ideologie.
Ich behaupte ja gar nicht dass jeder kleine Nazi ein gewissenloser, skrupelloser Opportunist ist der nur
an die Realität der Macht glaubt. Das wäre falsch. Sicher gibt es kleine Nazis die sich einbilden an
hehre Ideale und lobenswerte Ziele zu glauben. Meiner Ansicht nach ist aber bereits die Ideologie falsch.
Diese Ideologie wird eben nicht von jedem in ihrer Gänze begriffen. Aber die Nazigrößen, die Bonzen
sozusagen die begreifen das sehr wohl und gehen entsprechend skrupellos vor. Hat Hitler nicht immer wieder
das Vaterland beschworen? Am Ende des Krieges hat er es selbst bombardieren lassen, hat Kinder in den
Krieg geschickt, hat es an den moralischen Abgrund geführt (Holocaust, KZs…). Die Ideologie der Nazis
beinhaltet den unbedingten Glauben an die Realität der Macht. Geschichtliche Fakten kann man unterschiedlich
beurteilen oder bewerten. Man kann dem einen Detail einen größeren Stellenwert beimessen als einem anderen.
Das geschieht sicher auch aufgrund bestimmter Motivationen. So entehen Bücher wie „Holocaust-Industrie“
oder „Hitler“ von Fest. Es ist aber qualitativ etwas völlig anderes historische Fakten einfach zu leugnen.
#221 Malachias † 20:51:16 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Vagabundus Natürlich kann auch Nationalismus zu einer (Ersatz-)Religion werden, was im Dritten Reich
ja tatsächlich auch der Fall war… Nichtsdestotrotz gibt es auch so etwas wie ein natürliches Nationalbewusstsein
, das Ihnen anscheinend abhanden gekommen ist, sicher aufgrund der dauernden Umerziehung / Gehirnwäsche,
der wir Deutsche seit 1945 – seit 1990 verstärkt – ausgesetzt sind…?! Also: Auch unser christlicher
Gott will, dass wir nicht nur unsere Eltern, sondern auch unsere Vorfahren und unser Volk und Vaterland
lieben und es nötigenfalls mit unserem Leben verteidigen! :)3 Was ER definitiv nicht will, dass wir fremden
Göttern folgen und ihnen huldigen. So steht es im Ersten Gebot, das Sie doch sicher auch kennen?! o^/
Jetzt geht es also „nur“ noch darum, die heutigen Götzen namhaft zu machen… Ich würde da auch nicht
an erster Stelle den Holocaust nennen, viel eher Dinge wie Egoismus, Materialismus, Konsumdenken, Globalismus,
Imperialismus usw.
@ Malachias Einen Kult: Ich bitte Sie! Ich erinnere nur an den 27. Januar, der wahrscheinlich bald den
3. Oktober als Nationalfeiertag ersetzen wird, wenn es so weitergeht… und die 2.500 Stelen in Berlin…
und die tausend scheinheiligen Reden unserer Politiker… Ihr Kultverständnis ist reichlich verkümmert.
Nach ihrer Definition liegt bereits Kult vor, wenn eine Frau das Bild ihres verstorbenen Ehemanns in der
Wohnung aufstellt und zu dessen Todestag stets ein paar Freunde einlädt. Überhaupt ist jede Art von
Laudatio oder Memoratio nach Ihrer Definition Kult. In Wirklichkeit fehlt da aber ein entscheidendes Element,
nämlich das göttliche Wesen, welches verehrt werden soll. bedeutet ein Nein zu jedem anderen Heilsangebot,
eben auch zur antichristlichen Holocaustreligion! Wo liegt denn dort das Heilsangebot? Absoluter Unfug,
was Sie hier vorbringen.
Semiotico Das ist ein Missverständnis ihrerseits. Der erste Absatz steht in Klammern. Was zwischen diesen
Klammern steht > blabla … Holocaustreligion … blabla < ist eine Kopie von Malachias posting und spiegelt
nicht meine Meinung wider. Beim nächsten mal werde ich das besser hervorheben.
Vagabundus Sie schaffen es wirklich sich selbst, Chris und dann – das muss ich Ihnen zugestehen – auch
dem angegriffenen malachias zu widersprechen. Zuerst nennen Sie es verwerflich, zwei Herren zu dienen
(richtig) und meinen, dass es richtig ist, Opfern zu gedenken auch richtig. Dann aber bringen sie das
Beispiel einer Holocaustreligion, ohne sich davor zu scheuen, ein einziges Wort ohne Erklärung als Behauptung
stehen zu lassen – was ist die Holocaustreligion? Und dann – Aberwitz! – ziehen Sie über den Nationalismus
her, reden über Fahnenschwingen und Hymnensingen und merken nicht, dass Sie damit eigentlich gegen die
(Neo-)Nazis wettern und nicht gegen die angebliche REligion Holocaust. Ich muss Ihnen zugestehen, dass
der Nationalismus mehr als nur problematisch ist. Aber was das ganze mit dem Holocaust zu tun hat (der
Holocaust ein Nationalismus?!? Also wirklich…), das sagen Sie allerdings nicht!
@Malachias >„Chris“ hat schon recht: Man kann nicht zwei Herren dienen! Der Glaube an Jesus Christus und
Seine für alle Menschen dargebrachte Erlösungstat, deren Früchte (Kirche und Sakramente) er auch allen
Menschen anbietet, bedeutet ein Nein zu jedem anderen Heilsangebot, eben auch zur antichristlichen Holocaustreligion!<
Wer der leidenden Opfer von Verbrechen gedenkt und für sie betet, begeht keine antichristliche Handlung.
Die krankhafte Identifikation mit einem Volk, mit einer Nation, ist die tatsächliche Anbiederung an eine
antichristliche Heilslehre, das Fahnenschwingen, die Kulte, die man um das kranke Wesen einer Fantasievorstellung
namens Nation kreiert, das Singen von Hymnen. Diese kranke Identifikation ist es, die die ganze Welt ständig
in Atem hält. Jesus sagte: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Wer aber seinem weltlichen Herren Nationalstolz
in den Arsch kriecht, kann Gott nicht dienen, weil er die Aussage von Jesus misachtet. Wenn du tatsächlich
Jesus’ Worte verinnerlicht hättest, erkenntest du, wie wenig Wert dein Schuldigkeitsgefühl ist. Du identifizierst
dich mit der weltlichen Müllhalde, die der deutsche Nationalstolz kreiert hat und nicht mit Jesus, daher
dein Leid und Gejammer.
#213 Malachias † 18:11:30 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Benedikt Wie kann man dem Holocaust „dienen“? Wie stellt sich das dar? Gegenfrage: Was gehört denn alles
zu einer Religion? Wohl in der Hauptsache Lehre und Kult. Beides gibt es auch beim Holocaust: Die Lehre
über die angebliche systematische Ermordung von 6 Millionen Angehörigen des jüdischen Volkes durch
Angehörige des Deutschen Volkes. Ein Dogma, das nicht in Frage gestellt werden darf, ansonsten droht
Verfolgung durch die Heilige Inquisition unserer Zeit, sprich die Geheimdienste und -polizeien unserer
pseudo-demokratischen holocaustgläubigen Republiken. Einen Kult: Ich bitte Sie! Ich erinnere nur an
den 27. Januar, der wahrscheinlich bald den 3. Oktober als Nationalfeiertag ersetzen wird, wenn es so
weitergeht… und die 2.500 Stelen in Berlin… und die tausend scheinheiligen Reden unserer Politiker…
„Chris“ hat schon recht: Man kann nicht zwei Herren dienen! Der Glaube an Jesus Christus und Seine für
alle Menschen dargebrachte Erlösungstat, deren Früchte (Kirche und Sakramente) er auch allen Menschen
anbietet, bedeutet ein Nein zu jedem anderen Heilsangebot, eben auch zur antichristlichen Holocaustreligion!
Wer umgekehrt meint, sich Hologlauben und -kult anschließen zu müssen, verleugnet damit Jesus Christus
als Erlöser und muss als Apostat angesehen werden. Das gilt selbstverständlich auch für kirchliche
„Würdenträger“…! o^/
@ chris Verzichten Sie doch einfach auf das Wiederholen ihrer juristischen Blödheiten. Krawalle sind
für die Erfüllung des Tatbestandsmekrmals „Störung des öffentlichen Friedens“ nicht notwendig. Ein
Staatsanwalt ist nach Benedikt kein Richter! Hier haben Sie ausnahmsweise mal Recht. Die Shoa ist ein
Heiligenkult. Jeder Christ, der dem Holocaust in irgend einer Weise dient, auch wenn er ihn verteidigt,
betreibt Apostasie. Abgesehen von dem Unfug mit dem Heiligenkult: Wie kann man dem Holocaust „dienen“?
Wie stellt sich das dar? Ein Götze kann alles mögliche sein. Ihr Götze ist ihr nationalistischer Revisionismus.
Sie stellen ihn über historische Fakten und erklären, dass diese Auffassung notwendig sei, um glauben
zu können. Sie sind somit ein Irrlehrer, denn so ein Blödsinn findet sich nirgends in der kirchlichen
Lehre.
#211 Malachias † 13:45:33 | Sonntag, 18. Juni 2006
@blueberry Zu Ihren Fragen hinsichtlich Wahrheit, Macht und Mehrheitsverhältnissen: Hand aufs Herz: Haben
Sie denn schon einmal den Versuch unternommen, Ihre These „die Nazis sind Nihilisten, weil für sie nur
wahr ist, was ihrer Macht dient“ auch auf andere Gruppierungen – ganz unabhängig davon, wie groß und
mächtig sie im einzelnen sein mögen – anzuwenden? Gerade in unserer Zeit gilt doch: „Geld regiert die
Welt“. Es wäre also zu fragen: 1. Wer hat denn das Geld und damit die Macht? 2. Wie verantwortungsvoll/-los –
auch im Hinblick auf das, was als wahr zu gelten hat – gehen die Betreffenden mit ihrer Macht um? In
jedem Fall bin ich der Meinung, wir Deutschen bestimmen seit 1945 nicht mehr selbst über Wohl und Wehe
unseres Volkes, wir sind fremdbestimmt! Ähnliches gilt m.E. auch für uns Katholiken, nur dass da 1965
das entscheidende Datum ist. Ein wirklicher Papst hätte doch nie im Leben eine Synagoge betreten oder
hätte sich in sonst einer Weise dem Diktat der Juden unterworfen…!
Lustig Ich hab echt noch nie so viel gelacht. Es ist einfach köstlich. Bitte diese Diskussion für
die Nachwelt festzuhalten, sowas dummes hab ich noch nie gesehen. ICh kann vor LAchen nicht mehr schreiben…
@ Chris Wollen Sie jetzt etwa Selbstmord begehen? Also ich kann ihnen davon nur abraten! Aber wenn Sies
schon unbedingt tun wollen, dann würde ich persönlich Tabletten empfehlen. Ich denke das ist am schmerzlosesten!
Wink mit dem Zaunpfahl! Ich bin katholisch getauft, lebe in einem katholischen Milieu und bezahle bis
heute Kirchensteuer. Bei Leuten wie ihnen geht mir nur manchmal der Gaul durch. Wink mit dem Zaunpfahl:
katholisch ist kein geschützter Begriff, egal ob PDS oder NPD jeder kann sich katholisch nennen. Wink
mit dem Zaunpfahl 2: Ich wurde im Gegensatz zu gewissen Herschaften nicht EXKOMMUNIZIERT!
Lieber Chris! Die katholische Kirche unterhält dieses Forum nicht, das sollte selbst zu Ihnen durchgedrungen
sein. Des weiteren: Ja ich bin schwul, ich habe mit meinem Freund 20 Kinder gezeugt, sie alle bei der
Moon-Sekte taufen lassen, ihnen dann allen (meinem Freund auch) die Köpfe abgehackt und beim Papst selbst
um Wiederaufnahme angesucht. Er hat gesagt, ich sei ein braver Christ und hat mir daraufhin angeboten,
das REferat für die Homosexuellen zu übernehmen. Da sitz ich jetzt und treibe meine bösen Spielchen.
Ganz nebenbei bin ich auch noch Berliner Bürgermeister. So, jetzt kennst du mich, Christl!
Lass erst den Schwulen antw. Lass erstmal den schwulen zu Wort kommen, dann darfst du, Blaubeere, der
Nichtkatholik nach eigenen Angaben, was sagen. Übrigens, der Wink mit dem Zaunpfal, Blaubeere, rechts
oben: kreuz.net, katholische Nachrichten. Damit jeder weiss, was und wer dieses Forum unterhält!
@Spinner Ich werde aus Ihnen nicht schlau. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie Sie zu solch blöden
Gedanken kommen. Das ist schlimm, wirklich. 1) Kein feiner Christ? Ich lach mich tot! Wollen Sie behaupten,
Sie seien ein feiner Christ, während Sie die Shoa als Götzenkult hinstellen? Ahja, und braver Katholik
sind wir auch noch: Hetzen gegen Willy Brandt und vergessen dabei, dass sowohl JP2 als auch B16 an Holocaustmahnmalen
gebetet und die Schuld eingestanden haben. Ich bin vielleicht kein feiner Christ. Aber dann sind Sie das
schlimmste, was sich je als Christ bezeichnet hat. 2) Ihr aberwitziger Umschluss auf den angblich schwulen
Bürgermeister hat mich zur späten (frühen) Stunde derart erheitert, dass ich wohl noch längere Zeit
nicht schlafen kann. Sie schließen von 4 Worten auf das Zitat eines mir gar nicht bekannten Bgm und schließen
daraus, dass ich homosexuell bin? Ihnen fehlt jeglicher Anstand. Ganz abgesehen davon, dass das ein ganz
anderes Thema ist: Vergleichen Sie mit Eiern was Sie wollen, leugnen Sie von mir aus Millionen oder auch
nicht, deuten Sie an, was Sie wollen, mir is es wurscht, weil Leuten wie Ihnen kann ohnehin nur noch Gott
selbst helfen. Aber: Verzichten Sie künftig auf derartige Anschuldigungen, noch dazu mit einer nicht
einmal brüchigen Begründung. So ein Blödsinn ist mir noch nie untergekommen, dass man von 4 (!!!!)
Worten auf gleich auf „schwul“ kommt. Sie haben wohl selbst nix anderes im Hirn als dieses Wort!
@ Chris Natürlich schütz der Staat den Holocaust und zwar vor der freien Meinung und vor der Wissenschaft
Wozu zählen Sie sich denn? Zu den Hobby und Freizeit Wissenschaftlern? Freie Meinung ist ein guter Witz.
Kann man bezüglich der Existenz Napoleons von einer freien Meinung sprechen? Kann man der Meinung sein
er hätte nicht existiert? Ist das dann Götzendienst wenn ich der Ansicht bin Napoleon hat exisitert
und hat die Errungenschaften der Französischen Revolution in andere europäische Länder getragen? Oder
bin ich erst ein Götzendiener wenn ich eingestehe dass ich der Meinung bin es hätte auch schon vor Jesus
ein Universum existiert?
Von Eiern und Schwulen Also wenn jemand so blöd wie die Blaubeere ist, dann darf ich von Eieern reden,
man nennt das den Wink mit dem Zaunpfal. Was sie daraus machen, ist eine Unterstellung gegen mich. Sie
sind kein feiner Christ. Übrigens, hat das nicht mal ein schwuler Berliner Bürgermeister gesagt: Und
das ist gut so. Wissen sie nicht, das Homosexualität Sünde ist. Wie bringen Sie das als Christ in Einklang
oder sind sie kein Christ?
Schutz Sie haben diese zumindest in Frage gestellt, und was hinter so etwas steckt, wissen wir spätestens
seit Gudenus und Kampl. Ja, wenn Sie das so sehen schützt der Staat den Holocaust natürlich schon: und
zwar vor Neonazis, Leugnern, in-Frage-Stellern, Verharmlosern etc. Bittesehr, mein lieber Chris, welche
so tolle Wissenschaft hat denn neue ERkenntnisse? Achja, die Gaskammern können gar nicht so viele Juden
getötet haben, nein, das ist unmöglich. Ich hoffe, Sie haben den österreichischen Gudenus-Prozess verfolgt,
Sie wissen, was die die Wissenschaft zu diesem Thema sagt. Der Staat schützt den Holocaust von mir aus
auch gegen jede Diffamierung, gegen jede Neuauflage des Ganzen. Und das ist gut so! Und genau genommen
ist es mir vollkommen wurscht, wieviele Millionen ihre angebliche Wissenschaft wegvertuschen will, mir
würde es schon reichen, wenn ein einziger Jude wegen seiner Religion, seiner „Rasse“ (die keine ist)
oder seiner Kultur ermordet worden wäre. Alleine die Tatsache, dass es so etwas gegeben hat (und scheinbar
noch immer gibt) ist absolut grauenhaft. Und die Zahlen treiben das in das Grauen itself. Vor Ihrer Wissenschaft
muss man wirklich schützen – nicht nur den Holocaust, sondern alle Menschen, die man damit beeinflussen
könnte.
Staatsschutz Natürlich schütz der Staat den Holocaust und zwar vor der freien Meinung und vor der Wissenschaft,
wollen sie das wirklich leugnen? Aber der ist noch besser von Ihnen: „Wenn Sie allerdings schon die statistischen
Zahlen zu den Judenmorden leugnen!“ Habe ich das wirklich?
Quahu! Dieser Quadrathuscher gebührt Ihnen wirklich. Wenn Sie allerdings schon die statistischen Zahlen
zu den Judenmorden leugnen, dann brauch ich eigentlich mit Ihnen gar nicht mehr weiter zu reden, denn
dann fehlt es Ihnen an jeglicher Intelligenz. Der Staat schützt den Holocaust nicht (vor wem denn?),
er bewahrt höchstens das Andenken daran und zwar in dem Sinn, dass diese Tat für etwas steht, dass nie
wieder kommen soll. Dass man dafür einsteht, die Shoa/den Holocaust als Mahnung für alle Zeiten zu sehen,
nenne ich Gerechtigkeit – für die Toten von damals und die verhinderten Toten von morgen. Was ein Götze
ist weiß ich, aber scheinbar ist Ihnen nicht geläufig, dass die Verharmlosung und Beschimpfung dieses
Massenmordes eine riesige Blasphemie ist. Gottes Schöpfung- MENSCHEN – wurden ermordet. Diese Tat als
Religion anzusehen, das ist Gotteslästerung. Ich zitiere sie frei: Sie sind mir zu blöd, aber BITTE
schicken Sie keinen anderen!
Götzedienst Ein Götze kann alles mögliche sein. Sie kennen ja nicht einmal die Bibel: Habsucht ist
Götzendienst, Götzendienst ist Abgötterei. Wenn dann noch per Gesetzt der Holocaust besser geschützt
ist als Gott, Kirche, Religion. Dann steht die Shoa über der Religion, iist also per Gesetzt noch mehr
als Religion, ja vielleicht sogar Gott?
@Chris Erschreckend! Dass man so etwas verbreiten darf (achja, man darf es ja nicht)! Wie gut, dass hier
Anonymität herrscht. Mein liebster Herr Chris(möchtegern -t), das ist wirklich abscheulich. Und nichts
anderes. 1) Die These, die Shoa sei eine Religion, ist gehört zu den allergrößten Schmafus der kreuz.net-Geschichte.
Die Shoa ist spitz gesagt ein einziger Tatbestand, eine Greueltat, ein Völkermord. Wenn Sie daran etwas
Religiöses erkennen, dann haben Sie wohl beim Betrachten der Passion Christi höchste Verzückungsgefühle
erlitten (mit einem anderen Verb will ich das nicht beschreiben). 2) Sie haben nicht verstanden, was ein
Götze ist. Ein Holocaust-Denkmal klagt eine gottlose, götzenhafte Welt doch an. Und ganz abgesehen davon:
Sich vor der eigenen Schuld niederzuwerfen, sie einzugestehen und sich ihrer bewusst zu werden nennt man
REUE und nicht Anbetung. 3) Glaubensabfall betreibt höchstens der, der solche Verbrechen leugnet, sie
verharmlost oder das Gedenken („auf dass wir nie mehr vergessen!“) daran als Blasphemie darstellt. Es
tut weh, solchen Blödsinn zu lesen. Dass es den Antisemitismus noch gibt, wusste ich. Aber dass er mit
so blöden Äußerungen vertreten wird, erschüttert mich zutiefst. Eine :(3 für alle Opfer des Holocaust/der
Shoa!
Tatsachen Tatsachen brauchen keine Schätzung von etwa 4,5-6 Millionen, Eier natürlich, faule Eier werde
hier geschätzt, das ist Tatsache. Du bist mir einfach zu blöd, schick bitte einen anderen!
@ Chris Es wird Sie mit Sicherheit aus den Socken hauen wenn ich Ihnen versichere: noch mehr als ich von
ihrem Aberglauben namens Katholische Kirche abgefallen bin, kann man gar nicht mehr abfallen! Sie sollten
sich in psychologische Behandlung begeben, denn die Shoa ist keine Glaubenssache sondern eine historische
Tatsache! Willy Brandt war ein goßer Mann und dass Sie ihn hier so schmähen hat sicherlich auch etwas
damit zu tun dass er sich weigerte für die Sache der elenden Nazibrut zu kämpfen. Leider verstehen Sie
hinten und vorne nichts und deshalb ist eine Diskussin mit Ihnen denkbar unersprießlich.
Die Shoa ist ein Heiligenkult Die Shoa ist ein Heiligenkult. Jeder Christ, der dem Holocaust in irgend
einer Weise dient, auch wenn er ihn verteidigt, betreibt Apostasie. Man kann nicht zwei Herren dienen,
man kann aber schon garnicht zwei Religionen dienen oder man ist kein Christ mehr. Jeder, der wie Willy
Brandt vor einem Holocaust Denkmal niederfällt betreibt Götzenddienst. Es ist die heiligste Pflicht
eines jeden Christen, dieser neuen verkappten und unterdrückenden Religion, der Shoa, nicht zu dienen,
nicht zu huldigen, nicht für sie zu streiten oder sie zu verteidigen. Wer das doch tut, der betreibt
Glaubensabfall, Amen, Amen!
@ Chris Dann eben auch die selbe Frage an Sie. Wenn der Holocaust eine Lüge ist, dann ist doch mit Sicherheit
noch viel viel mehr eine Lüge. Es ist doch sehr unwahrscheinlich dass wenn es eine Weltverschwörung
gibt, dass sich diese nur auf den Holocaust beschränkt. Deshalb: was ist noch alles eine Lüge? Nach
welchem Kriterium legen Sie fest was Wahrheit und Lüge ist. Ist der persönliche Geschmack entscheident
oder losen Sie das aus?
Der Holcaust muss heilig sein Am 5.2.2003 wurde Zündel in den USA wegen Verstoßes gegen die amerik.
Einwanderungsbestimmungen verhaftet und am 19.2.2003 nach Kanada abgeschoben, obwohl seine Aufenthaltsberechtigung
in Kan abgelaufen war. Er versuchte, Flüchtlingsstatus in Kan zu erhalten, um eine Auslieferung nach
BRD zu vermeiden. Bei der Staatsanwaltschaft Mannheim lag seit 2003 ein Haftbefehl wegen Verdachts auf
Volksverhetzung gegen ihn vor. Volksverhetzung ist in der BRD eine strafbare Handlung. Ihre Tatbestandsmerkmale
definiert § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs: Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen
Frieden zu stören, [und dort liegt das Problem, 20 Tätigkeit ohne Krawalle] Am 24. Februar 2005 bewilligte
die kanadische Justiz die Auslieferung Zündels nach Deutschland und ordnete seine Abschiebung an. Begründet
wurde dies damit, Zündel stelle eine Gefahr für die nationale Sicherheit Kanadas dar … Der Prozess
um die Abschiebung Zündels war in Kanada nicht unumstritten, da ein sonst nur gegen Terroristen vorgesehenes
„Security Certificate“-Verfahren angewandt wurde, in dem weder der Angeklagte noch sein Verteidiger die
gegen ihn vorgebrachten Beweismittel überhaupt zu sehen bekommen. Am 1. März 2005 wurde er nach Frankfurt
am Main ausgeflogen, dort sofort festgenommen und sitzt seitdem in der JVA Mannheim in U-Haft. Am 11.03
06 Anderung von §130. Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Mannheim erhob am 19.7.2005 Anklage. Ein
Staatsanwalt ist nach Benedikt kein Richter!
@Chris Du hättest dir deinen absurden Wortschwall nach deiner Erklärung des § 130 ersparen können,
wenn du die Änderung genau gelesen hättest. Natürlich verabsäumst du auch noch folgende Zusätze nach
deinem Copy/ Paste des neuen Absatz 4 zu erwähnen: 2. Der bisherige Absatz 4 wird Absatz 5 und wie folgt
geändert: Die Angabe „Absatz 3“ wird durch die Angabe „den Absätzen 3 und 4“ ersetzt. 3. Der bisherige
Absatz 5 wird Absatz 6 und wie folgt geändert: Die Angabe „Absatz 4“ wird durch die Angabe „Absatz 5“
und die Angabe „des Absatzes 3“ durch die Angabe „der Absätze 3 und 4“ ersetzt. Und jetzt lies mal genau
diese neuen Absätze durch. Und dann weißt du auch, warum niemand einen Verfassungsbruch begangen hat.
@ Malachias Wieso beantworten Sie nicht erstmal meine durchaus ernstgemeinte Frage. Wenn es eine verhältnismäßig
kleine Gruppe von Menschen gibt, die der gesamten Menschheit von heute 6 Milliardem Menschen etwas vorlügen
können, nach welchem Kriterium wollen Sie dann festlegen wo die Lüge aufhört und wo die Wahrheit anfängt?
Wer sollte überhhaupt warum soetwas tun? Israel etwa? Wenn Israel Deutschland knechtet, dann ist das
aber eine sehr seltsame Knechtschaft. Denn in so gut wie allen Bereichen ist Dtl. Israel maßlos überlegen.
Inklusive Wohlstand und Lebensstandard. Seit wann lebt denn der Knecht in einem höheren Wohlstand als
der der die Knechtschaft ausübt? Vielleicht beantworten Sie mir einfach mal diese Fragen? Dann überlegen
Sie doch mal, wer in unserer OMF-BRD wirklich die Macht hat: Wir Deutsche oder andere? Was ist denn mit
meiner Freundin? Die ist Jüdin und Italienerin. Muss sie jetzt vergast werden?
#188 Malachias † 21:26:54 | Samstag, 17. Juni 2006
@Benedikt Für ein Auslieferungsgesuch muss der Auszuliefernde auch noch nicht der Tat überführt sein.
Da muss ich Sie leider – wieder einmal – eines Besseren belehren, lieber „Benedikt“: Im Fall Zündel gab
es kein Auslieferungsgesuch!!! Es hatte vollkommen gereicht, dass Auswärtiges Amt, BKA (und sehr wahrscheinlich
auch der BND) in persona Oliver Blödorn aktiv wurden…! Vielleicht sollten Sie sich mal einen Tag
Urlaub nehmen und zu einer Zündel-Verhandlung gehen…?! Hier die nächsten Termine (Quelle: LG Mannheim
www.lgmannheim.de/…u/1200323/index.html): 21., 23., 30. Juni – jeweils 9.00 Uhr 03. Juli – 10.00 Uhr –
20., 21. und 28. Juli – jeweils 9.00 Uhr – 04. August, 01., 22. und 29. September – jeweils 9.00 Uhr.
@ Malachias Was sagen Sie dazu, dass die allermeisten Zeugenaussagen entweder gegen Geld oder unter (Androhung
von) Folter gemacht wurden? Das ist Tatsache!! Das ist höchstens Unfug. Mit Argumenten wie: Die Zeugen
haben gelogen, die Beweise wurden gefälscht und Offensichtliches ist nur Tarnung kann man einfach jedes
Faktum der Welt leugnen. Sehr anschauliches Beispiel hierfür ist die Verschwörungstheoretiker-Persiflage
„Die Bielefeld-Verschwörung“. @ chris Am 11. März 2005 befand sich aber Zündel schon in kanadischer
Auslieferungshaft. Die BRD hätte also vor einem Gesetzesänderung ein Auslieferungssgesuch gestellt,
das ist Verfassungsbruch. Das ist alles absoluter Unfug. Wenn das Gesuch auf § 130 III StGB gegründet
war, dann ist das kein Gesetzbruch. Verfassungsbruch schon gar nicht. Für ein Auslieferungsgesuch muss
der Auszuliefernde auch noch nicht der Tat überführt sein. Auch konnte Zündel in der Haft keine Revision
betreiben. Hr. Zündel ist nichtmal verurteilt, gegen was soll der denn Revision einlegen? Bleibt dem
Richter also die schwierige Aufgabe Zündel zu Überführen Sowas überlassen Richter eigentlich dem Staatsanwalt.
Au weia.
Bonjour Sie könnens ja versuchen Die Familienangehörigen meiner Frau, Leute die meine Auffassungen
kennen und teilen, sitzen an Schlüsselstellen, an denen meine Einbürgerung abgewickelt wird. Ausserdem
ist das keine Goodwill-Aktion, sondern eine normale Prozedur für jemanden, der schon 5 Jahre in der Schweiz
lebt. Sie armer kleiner Gutmensch
Hilflose Versuche § 130 wurde tatsächlich am 11.März 2005 ergänzt, wie folgt: Berlin, 11. März 2005 www.bmj.bund.de/ A. Die Rechtsänderung im Einzelnen: § 130 des Strafgesetzbuches in der Fassung der
Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), zuletzt geändert durch Artikel 1 Nr. 5 des Gesetzes
vom 27. Dezember 2003 (BGBl. I S. 3007), wird wie folgt geändert: 1. Nach Absatz 3 wird folgender neuer
Absatz 4 eingefügt: „(4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden
Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht
oder rechtfertigt.“ Am 11. März 2005 befand sich aber Zündel schon in kanadischer Auslieferungshaft.
Die BRD hätte also vor einem Gesetzesänderung ein Auslieferungssgesuch gestellt, das ist Verfassungsbruch.
Auch konnte Zündel in der Haft keine Revision betreiben. Bleibt dem Richter also die schwierige Aufgabe
Zündel zu Überführen damit, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt,
verherrlicht oder rechtfertigt“ hat. Dann muss man sich mit seinen Schriften beschäftigen und das will
man ja nicht. Also ich bin auf das Urteil gespannt.
Rudolfsohn Wissen die Schweizer Einbürgerungsbehörden eigentlich um Ihre Haltung zu jenen Themen, zu
denen Sie hier vorzugsweise posten? In einem kleinen Land wie der Schweiz müsste es sich doch machen
lassen, Ihre Beiträge einem altbayerischen Deutschen „des Rudolf“ aus ZH, der in kürze die Staatsbürgerschaft
zu erlangen trachtet, konkret zuzuordnen. Aber schließlich will man dort gewisse Sachen ja seit je nicht
allzu genau wissen.
#183 Malachias † 10:44:27 | Samstag, 17. Juni 2006
Ebenfalls die Runde… @DDL: IDGR und Wikipedia sind doch alles andere als unabhängig! Insbesondere IDGR
mit seiner antideutschen Hetze dürfte vom Zionismus finanziert sein… Wenn ein ehrenhafter Mann wie
Germar Rudolf schon deshalb als „verdächtig“ hingestellt wird, weil er mal ein paar Jährchen bei den –
immer noch sehr systemkonformen – „Republikanern“ mitgemacht hat, spricht das wiederum Bände!! Und wer
will es einem politisch Verfolgten verargen, wenn er seine Erkenntnisse unter verschiedenen Namen unter’s
Volk bringt? @blueberry: Wahrheit und Macht scheint eines Ihrer Lieblingsthemen zu sein… Dann überlegen
Sie doch mal, wer in unserer OMF-BRD wirklich die Macht hat: Wir Deutsche oder andere? Eine Literaturempfehlung
speziell für Sie: David Korn, Wem dient Merkel wirklich?, München 2005 (ISBN 3-924309-76-0; Preis 12,90
€) @Benedikt: Es gibt Aussagen der SS-Leute in Auschwitz noch und nöcher. Was sagen Sie dazu, dass
die allermeisten Zeugenaussagen entweder gegen Geld oder unter (Androhung von) Folter gemacht wurden?
Das ist Tatsache!! Im Übrigen rangieren Zeugenaussagen bei Historikern – nach Funden und Dokumenten –
erst an dritter Stelle , wenn es darum geht, etwas glaubhaft zu machen. In unserem Fall sprechen Funde
und Dokumente, falls solche überhaupt existieren, aber eine ganz andere Sprache…! Es gibt überhaupt
nur wenige Dinge, die so lückenlos geklärt sind. Glauben Sie das wirklich?
DDL-Luxusdämon – eine üble verkommene Type … Hetzschwätzer Ihres Formats braucht kein Mensch… … diese
feigen Westentaschennazis sind doch keine Gegner… Wenn mir das solch ein Subjekt wie du attestiert,
bin ich bestätigt, dass ich richtig liege. DDL ist in Sachen Pädophilie ein Relativierer. Pädophilie
ist – so sagt er – kein Verbrechen. Warum? Na ja, solange so eine tickende Zeitbombe sich nicht an den
Kleinen vergreift, sondern sich nur (heimlich) an ihnen aufgeilt. Wieviele der kleinen Opfer würden wohl
noch leben, wenn es Pädophilieschönredner wie DDL nicht gäbe? Durch solche miese Typen wird erst ein
kinderschänderfreundliches Umfeld geschaffen … Pfui Teufel! An Malachias: Rudolfsohn nenne ich mich,
weil mein Vater Rudolf hiess.
Einmal in die Runde… @Malachias Wenn Sie einmal einen Blick hierher lexikon.idgr.de/…ar/rudolf-germar.php
werfen wollen? Da wird schön anschaulich erklärt, warum die Sprüche der von Ihnen angegeben Website
die Bytes zu ihrer Speicherung nicht wert sind. Wikipedia hingegen erklärt Ihnen kurz und knapp, dass
Rudolf Unsinn schrieb und bewusst falsche Zahlen verwendet. Im übrigen ist mein Bedarf an Nazischwulst
gedeckt, ich kenne den Mist schon, danke. Sie sind nicht der erste Braunquatscher, der mir über den Weg
läuft. Und 99% von Ihnen verwenden die immer gleichen Pappdrachenargumente. Es ödet einen so an… @rudolfsohn
Wenn ich mir den gotterbärmlichen Krampf so anschaue, den Sie hier schon verzapft haben, speziell den
in Richtung Homosexuelle, dann stünde Ihnen ein Verfahren aufgrund eines „Meinungsdeliktes“ exzellent
zu Gesicht. Hetzschwätzer Ihres Formats braucht kein Mensch. @Detlef Ausweislich Ihrer Beiträge hier
besitzen Sie nicht wirklich die Kompetenz, irgendwem „die Ohren lang zu ziehen“. ;O) @MK28 Ts, wieso „bitter“?
Umgekehrt freue ich mich immer, wenn ich Ihnen – wie hier – zustimmen kann. Sie werden doch nicht gar
ein Dickkopf sein? ;O) @blueberry Es gibt auch ‘mal Wichtigeres als kreuz.net. Und, ehrlich gesagt, diese
feigen Westentaschennazis sind doch keine Gegner…
@ Malachias ) dass es einen Plan der Nazis zur massenhaften Vernichtung von Juden gab, b) dass Menschen
„vergast“ wurden… Nehmen wir mal an der Holocaust sei eine Lüge. Wo hört die Lüge auf und wo fängt
die Wahrheit an? Exisitiert Brasilien? Waren Sie schon mal in Brasilien? Möglicherweise gibt es Brasilien
gar nicht? Wenn wir von Mächten beherrscht werden die die Macht haben ein Lüge von solch gigantischem
Ausmaß aufzustellen, was ist dann überhaupt noch sicher? Sind Sie sicher dass die Erde eine Kugel ist?
Sind Sie sicher dass auf der Erde 6 Milliarden Menschen leben und nicht möglicherweise nur 1 oder vielleicht
20? Warum ist nur der Holocaust falsch? Warum nicht auch der Rest? Wie legen Sie fest wo die Lüge aufhört
und die Wahrheit anfängt? Wenn es so ist wie Sie sagen, dann ist alles beliebig. Alles hat nur damit
zu tun wer gerade die Macht hat. Ich bin sicher Sie sind intelligent genug mich zu verstehen. Also beantworten
Sie mir ein Frage. Nach welchem Kriterium wollen Sie festlegen was Wahrheit und was Lüge ist, wenn es
sich so verhält wie Sie sagen?
@ Malachias den Richtern alles zu ermöglichen! Ja, wir können jetzt auch gerne einen Diskurs über Rechtsdogmatik
etc führen. Hat mit dem Thema nichts zu tun. Nennen Sie uns doch bitte ein einziges Buch, einen einzigen
wiss. Aufsatz, in dem bewiesen wird, a) dass es einen Plan der Nazis zur massenhaften Vernichtung von
Juden gab, Ein Buch? Darüber gibt es hunderte Bücher! Über den Plan, über die Durchführung. Es gibt
Aussagen der SS-Leute in Auschwitz noch und nöcher. Es gibt überhaupt nur wenige Dinge, die so lückenlos
geklärt sind. Ausnahmslos sind diese Bücher besser recherchiert als die Lügenkonstrukte, die die Revisionisten
verbreiten. c) dass die Zahl der Opfer in der behaupteten Größenordnung 4,2 (Minimum nach Reitlinger)
bis 6,1 Mio. (Maximum nach Benz) liegt. Schon die Tatsache, dass zwischen Minimum und Maximum rund 2 Mio.
liegen spricht doch Bände…! Zweiter Weltkrieg: 56 – 65 Mio Tote. Wahrscheinliche Schlussfolgerung von
Malachias: Den II. Weltkrieg gab es nicht.
@ Chris Kommen jetzt die ganz hilflosen Versuche? Ich habe Sie lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass
Ihre Einschätzung bezüglich des § 130 falsch ist, da dieser weder von einer Gefährdung noch von der
Notwendigkeit gewalttätiger Ausschreitungen spricht, so einfach ist das. Auch ein „Aufruhr“ ist nicht
notweindig. Ihren Ideologie-Vorwurf können Sie stecken lassen, absurd genug ist er. Wann der öffentliche
Friede gestört ist, lässt sich einem Urteil des BGH (2 StR 365/04) entnehmen: Gestört ist der öffentliche
Frieden unter anderem (! – d. Autor) dann, wenn das Vertrauen der Bevölkerung in die öffentliche Rechtssicherheit
erschüttert wird , etwa weil die Äußerungen auf die Betroffenen als Ausdruck unerträglicher Missachtung
wirken, und die Äußerung vernünftigerweise eine solche Reaktion erwarten lassen muss. Die öffentliche
Leugnung des Holocaust ruft regelmäßig gewisse Reaktionen hervor. Ich würde nichtmal bestreiten, dass
die Richter bei einer die Kirche betreffenden Frage möglicherweise ungnädiger sind als bei einer den
Holocaust betreffenden. Nur: 1. ändert das nichts an der Tatsache des Holocaust und 2. gibt es auch keinen
Gleichheitsanspruch im Unrecht. @ Rudolfssohn: Wie üblich: Peinliche Entgleisungen: Ihre eines Katholiken
nicht würdige Verlogenheit Sagt ein Revisionist, notorischer Beleidiger und Lügner, dessen Katholizität
sich verbale Gefechte mit Homosexuellen beschränkt. Lachhaft.
Blaubacke, du in der Uni? Mit deinem vom Kiffen geschrumpften Hirn? Hast du überhaupt schon mal eine
Uni von innen gesehen? Ja?!?? Wirklich??? Als Raumpfleger oder Kantinengehilfe?
@ rudolfsohn Dass ich unter den Mitlesern und -schreibern mehr Zustimmung erfahre als Ihre Wenigkeit,
dürfte Ihnen nicht entgangen sein. Dies zum Thema Applaudieren und Komplimente. Ich versichere Sie Sie
sind so eine Art Pausenclown und schon die halbe Uni lacht sich schlapp über Sie!
@ Chris Der Ideologe bist allein Du! Allein du argumentierst ideologisch verblendet! Du glaubst an die
Realität der Macht und daran dass man alles zur Disposition stellen kann. Wenn man geschichtliche Wahrheit
ändern kann, sobald man die Macht hat, dann kann man ALLES ändern. Dann kann man das Böse zum Guten
erklären und umgekehrt. Genau das ist das Ziel und die Meinung der Nazis: wer die Macht hat, hat Recht.
Und das ist Unsinn. Wahrheit ist Wahrheit unabhängig von Macht. Karl der Große wurde 800 zum Kaiser
gekrönt unabhängig ob die NPD das aus ideologischen Gründen ablehnt oder nicht. Mit Leuten wie Ihnen
würde sich Dtl in eine Bananenrepublik verwandeln!
Benedikt der Ideologe Siehste, jetzt kommt der Ideologe durch. Anstatt zu sagen, okay stimmt, was 2o Jahre
kein Aufruhr verursacht hat, dass kann ich jetzt nicht verdammen mit: Geeignet ist den öffentlichen Freiden
zu stören. Aber der Ideologe hat weder Interesse an Wahrheit noch an Recht! Welche Wahrheit hat dich
den Frei gemacht, Blinder!
Ja nee is klar Ignoranz, die Desinformiertheit und das Halbwissen Oha, das nennt man wohl Fernprojektion.
Sorry, aber wenn man es nötig hat, sich von Ihnen applaudieren zu lassen, dann sollte man sich gewisse
Fragen stellen . Nix für ungut.