In der Isolation
Die Schweizer Christkatholiken gedenken als erste vom Staat anerkannte Kirche der Schweiz Homo-Paare abzusegnen. Öffentliche Sodomisten dürfen nun auch das christkatholische Pfarrersamt übernehmen.
(kreuz.net, Aarau) Am Samstag folgte die ‘Nationalsynode der Christkatholiken’ in Aarau einer Empfehlung
der internen Kommission ‘Homosexualität und Kirche’.Aarau ist die Hauptstadt des Kanton Aargau im Norden der Eidgenossenschaft.
Die christkatholische Gemeinschaft nennt sich in Deutschland und Österreich ‘Altkatholische Kirche’. Es handelt sich um eine relativ kleine Gruppe, die sich nach dem Ersten Vatikanum (1869/70) von der Kirche abgespalten und sich seither stark den Protestanten angeglichen hat.
Der Schlußbericht der Kommission ‘Homosexualität und Kirche’ wurde mit 76 Ja-Stimmen und nur zwei Gegenstimmen bei fünf Enthaltungen angenommen.
Er erlaubt Homo-Segnungen im privaten Rahmen oder während eines Gottesdienstes.
Doch ganz scheinen die Christkatholiken ihrem Mut nicht getraut zu haben. Denn offiziell bleibt das Wort „Sakrament“ der Ehe zwischen Mann und Frau vorbehalten.
Für die Homo-Zeremonie will man einen eigenen Ritus mit einer eigenen Bezeichnung kreieren.
Die ‘Nationalsynode’ beschloß ferner, daß künftig auch öffentlich deklarierte Homos pastorale Tätigkeiten übernehmen dürfen.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘Schweizerische Depeschenagentur’ soll die ‘Nationalsynode’ erklärt haben, daß die „sexuelle Präferenz“ für sich allein kein entscheidendes Kriterium sei, um jemanden auszuschließen.
Gleichzeitig gestand man ein, sich mit den jüngsten Beschlüssen weit aus dem Fenster zu lehnen: „Es besteht die Gefahr der ökumenischen Isolation.“
Eine Mehrheit der Christen lehne Homo-Segnungen ab. Dies gelte auch für die mit den Christkatholiken eng verbundenen anglikanischen und orthodoxen Gemeinschaften.
Hinsichtlich von Pfarrern mit homo-ideologischem Bekenntnis will die ‘Nationalsynode’ „mit pastoraler Klugheit“ vorgehen. Deren „Lebensform“ müsse von der betroffenen Gemeinde akzeptiert werden.
Der verheiratete christkatholische Bischof der Schweiz, Fritz-René Müller, erklärte, daß Homos in der christkatholischen Gemeinschaft eine Tatsache seien.
Wer damit Mühe habe, müsse jeden Tag zu Gott beten, daß dieses Phänomen verschwinde.
Müller glaubt, daß in den kommenden Jahren kaum Homo-Segnungen stattfinden werden. Die Christkatholiken sind in der Schweiz eine kleine und stark abnehmende Gemeinschaft.
Die Zulassung von bekennenden Homosexuellen zum Pfarrersamt ist offenbar auch eine Antwort auf Nachwuchsprobleme.
In den nächsten fünf Jahren werden zehn der insgesamt 31 hauptamtlichen Pfarrer bei den Schweizer Christkatholiken das Pensionsalter erreichen.
Viele christ- oder altkatholische Pfarrer sind abgefallene katholische Geistliche.
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Montag, 19. Juni 2006 13:55
aphrodite †: @ ueberflieger:
wie wahr, wie wahr!
Sonntag, 18. Juni 2006 14:58
Internaut: klarer Fall von Verwirrung
…so besonders protestantisch sind die Altkatholiken übrigens nicht. Sie anerkennen sieben (also die
volle Zahl) Sakramente; und was die Gottesdienste in der landessprache angeht: haben wir die nicht seit
dem 2. Vaticanum auch?
Es ist zudem sehr bemerkenswert, dass die „Protestantisierung“ hier in abwertender Intention angeführt wird. Das ist erstens nicht besonders christlich, zweitens nicht besonders ökumenisch und muss drittens auch völlig ergebnislos bleiben, weil solch „rüdes“ Vokabular dazu führen muss, dass man als römischer Katholik nicht ernst genommen werden kann.
Das Sakrament der Ehe wird übrigens durch Segnungen gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften nicht entwertet, ebenso nicht das Priesteramt durch die Weihe schwuler Männer. Die Heterosexuellenklausel und das Zölibat sind, daran sei an dieser Stelle auch nur müde erinnert, ohnehin nur eine kirchengeschichtliche Regel und kein biblisches Gebot! Und selbst als solches wären sie immer noch auslegbar, wie wir das ja in Sachen Beschneidung auch ganz virtuos tun…
Es ist zudem sehr bemerkenswert, dass die „Protestantisierung“ hier in abwertender Intention angeführt wird. Das ist erstens nicht besonders christlich, zweitens nicht besonders ökumenisch und muss drittens auch völlig ergebnislos bleiben, weil solch „rüdes“ Vokabular dazu führen muss, dass man als römischer Katholik nicht ernst genommen werden kann.
Das Sakrament der Ehe wird übrigens durch Segnungen gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften nicht entwertet, ebenso nicht das Priesteramt durch die Weihe schwuler Männer. Die Heterosexuellenklausel und das Zölibat sind, daran sei an dieser Stelle auch nur müde erinnert, ohnehin nur eine kirchengeschichtliche Regel und kein biblisches Gebot! Und selbst als solches wären sie immer noch auslegbar, wie wir das ja in Sachen Beschneidung auch ganz virtuos tun…
Freitag, 16. Juni 2006 20:59
ueberflieger: Ich habe schon…
…mal in früheren Meinungen gesagt,
dass kreuz.net unter die Beobachtung des
Verfassungsschutzes gehört.
Aber nicht umsonst befindet sich der Server ja in USA.
Auch obiger Text zur Homosexualität erinnert an die
menschenverachtende Politik der Nazis zu Zeiten
des Hitler-Regimes.
dass kreuz.net unter die Beobachtung des
Verfassungsschutzes gehört.
Aber nicht umsonst befindet sich der Server ja in USA.
Auch obiger Text zur Homosexualität erinnert an die
menschenverachtende Politik der Nazis zu Zeiten
des Hitler-Regimes.
Freitag, 16. Juni 2006 09:58
Pierre: Wieder mal Sodomie und unheilige Allianz
Wieder mal wird hier das Wort ‘Sodomisten’ benutzt für die Bezeichung von gleichgeschlechtlich empfindenden
Menschen.
Diejenigen, die diese Wort benutzen ‘outen’ sich selbst als Menschenverachter und Feinde Christi.
Im übrigen kann ich nur das wiederholen, was andere hier schon öfter erwähnt haben: Wieso lassen sich Christen (besonders konservative) nun auch noch vom Rechtsextremismus vereinnahmen und vergiften. Das ist wahrhaftig eine unheilige Allianz.
Diejenigen, die diese Wort benutzen ‘outen’ sich selbst als Menschenverachter und Feinde Christi.
Im übrigen kann ich nur das wiederholen, was andere hier schon öfter erwähnt haben: Wieso lassen sich Christen (besonders konservative) nun auch noch vom Rechtsextremismus vereinnahmen und vergiften. Das ist wahrhaftig eine unheilige Allianz.
Mittwoch, 14. Juni 2006 21:29
yehuda: @rudolphsohn
möi … lieb :O)
Mittwoch, 14. Juni 2006 21:14
methusalix †: Wissen Sie Bruder Theo,
Bruder Theophil: @ methusalix…sich entnehmen, dass Sie von Katholizismus nicht den Dunst vom Schimmer
einer Ahnung haben. Deshalb sollten Sie es vermeiden von den Blinden und der Farbe zu reden…
ich nehme einfach den rechtsreaktionären Fundamentalkatholizismus wie er hier in diesem Forum angeboten wird. Dass das nicht die richtige römisch-katholische Kirche draussen im Leben ist, sehe ich jeden Sonntag, raten Sie wo.
Aber es ist die Diskussionsgrundlage hier.
ich nehme einfach den rechtsreaktionären Fundamentalkatholizismus wie er hier in diesem Forum angeboten wird. Dass das nicht die richtige römisch-katholische Kirche draussen im Leben ist, sehe ich jeden Sonntag, raten Sie wo.
Aber es ist die Diskussionsgrundlage hier.
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