Gomorrhismus
„Beleidigende Provokation“
Während sich Valencia auf den Familienkongreß vorbereitet, findet neben der dortigen Kathedrale und in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum Papstbesuch ein vom Staat subventionierter, kirchenfeindlicher Homo-Aufmarsch statt.
(kreuz.net, Valencia) Praktisch gleichzeitig mit der Ankunft des Papstes in der spanischen Stadt Valencia findet dort eine homo-ideologische Großkundgebung über „Familiäre Verschiedenheit“ statt.

Das berichtete das Web-Magazin ‘Religión Digital’. Valencia befindet sich im Osten Spaniens an der Mittelmeerküste.

Der Papst wird am 8. Juli in Valencia erwartet, um den Fünften Weltfamilienkongreß zu beschließen.

Doch auf den Plätzen, auf denen der Papst verschiedenen Feierlichkeiten vorstehen wird, finden kurz vorher noch obszöne und sittengefährdende Homo-Exhibitionen statt.

Im Programm des Homo-Treffens ist auch ein nächtliches sogenanntes „Fest des [homo-ideologischen] Stolzes“ vorgesehen.

Das Erzbistum bezeichnete die Homo-Veranstaltungen als „beleidigende Provokation“.

Das spanische Arbeits- und Sozialministerium subventioniert den umstrittenen Anlaß mit 17.000 Euro. Die Generaldirektorin des staatlichen Amtes für Familien- und Kinderangelegenheiten, Amparo Marzal Martínez, wird das Treffen sogar höchstpersönlich eröffnen.

Ein weiterer hoher Beamter der gleichen Behörde nimmt an einem homo-ideologischen Runden Tisch teil.

Alle Präsentationen und Diskussionsrunden finden in der Fakultät für Psychologie der Universität von Valencia statt.

Organisiert wird der Kongreß von einer Gruppe mit dem Namen ‘Federación Estatal de Lesbianas, Gays, Transexuales y Bisexuales’ und der sogenannten ‘Unión de Asociaciones Familiares’.

Die Organisatoren der Homo-Versammlung haben sogar offiziell erklärt, daß ihr Aufmarsch „wegen der Nähe des von der Katholischen Kirche veranstalteten Weltfamilientreffens in einem besonderen Augenblick stattfindet“.

In diesem Sinn haben Gruppen, die in der genannten Homo-Förderation zusammengeschlossen sind, eine Kampagne gegen den Papstbesuch gestartet.

Die Anti-Kampagne steht unter dem Motto „Ich erwarte dich nicht“. Sie lädt die Bevölkerung ein, ihre Ablehnung des Papstbesuches kundzutun.

Die Unterstützung und Finanzierung der Homo-Manifestation durch die spanische Regierung wurde von den Organisatoren des Weltfamilienkongresses und vom Erzbistum mit „Überraschung“ und „Empörung“ zur Kenntnis genommen.

Quellen, die dem Erzbistum nahestehen, bezeichneten die Homo-Initiative als „beleidigende Provokation“ vor allem für jene Bürger, die seit Monaten für das Gelingen des Papstbesuches arbeiten.

Diese Provokation würde von Ideologien unterstützt, die in Spanien inzwischen als national-laizistisch bezeichnet werden und von der gegenwärtigen radikalen Regierung Unterstützung erhalten.

Die Aggressionen gegen die Kirche stehen – nach Angabe derselben Quellen – mit einer von militanten Kräften betriebenen Kampagne im Zusammenhang, die sich auf Plakaten und Manifesten äußert, die über die ganze Stadt verteilt wurden und Drohungen gegen einheimische Priester und den Papst verbreiten.

Die Unterstützung des Homo-Treffens durch die Regierung erstaune um so mehr, als dabei nicht nur aktive Gegner des Papstbesuches, sondern auch radikale antikatholische Kräfte beteiligt seien.

In diesem Sinn verbreitet eine Initiative der genannten ‘Federación Estatal de Lesbianas, Gays, Transexuales y Bisexuales’ unter dem Motto „ni un céntimo para quien te discrimina“ – keine Pfennig für jene, die dich diskriminieren – die Propagierung des Anliegens, der Kirche über die Steuererklärung kein Geld mehr zukommen zu lassen.

Den gegenwärtigen Provokationen sind während der Vorbereitung des Weltfamilienkongresses andere Spannungen vorausgegangen.

Erst kürzlich beklagte der Erzbischof von Valencia, daß die Behörden die Fernsehübertragung des Papstbesuches dem zentralen Staatsrundfunk ‘TVE’ zu Ungunsten des autonomen Fernsehens von Valencia übertragen hat – offenbar, um die Informationshoheit über den Anlaß in die Hand zu bekommen.

Diese zentralistische Haltung widerspreche der restlichen Politik der Regierung, die seine Informationsorgane ansonsten für Aktionen radikaler und gewaltbereiter Grüppchen zu Verfügung stelle, die den Papst bedrohen und zum Boykott seines Besuches auffordern, indem sie zur Gewalt aufrufen und die Religionsfreiheit der anderen Bürger mißachten.
      
54 Lesermeinungen
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#58   Pünktchen   20:03:36 | Mittwoch, 14. Juni 2006
stat crux
Niemand wünscht heute einen derart kulturhegemoniales Staatsgebilde wie das Franco-Regime, darin sind wir uns ja einig, das hätten Sie vielleicht sagen sollen, sonst entsteht ein falscher Eindruck!
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#57   stat crux   17:52:12 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Pünktchen
Niemand wünscht heute einen derart kulturhegemoniales Staatsgebilde wie das Franco-Regime, aber in historischer Wertung haben die „katholischen“ Länder die totalitäre Versuchung im Anschluss an den von den Monarchien angezettelten 1. Weltkrieg (Ursache aller humanitären Katastrophen des 20. Jh.) bei weitem milder gemeistert als Osteuropa oder Deutschland. Den am ehzesten glimpflichen Verlauf nahm sie Frankreich, da die Kirche sich von der action francaise lossagte, Österreich nach der Fehlkonstruktion des Austrofaschismus doch auf die „modernere Linie“ (Hitler) eingeschwenkt, sogar der Faschismus in Italien blieb moderat im Vergleich zum Hitlerregime. Dennoch (und deswegen) hat die Kirche aber gelernt, dass der Katholizismus in alle Zukunft nicht verwechselbar sein darf mit einer totalitären Ideologie. Das hat Roncalli, vorbereitet von seinen Vorgängern, richtig erkannt und durchgesetzt. Schon Pius XII. hatte aber große Sympathien für anglo-amerikanische Staatsideen entwickelt, die ein Schutz vor autoritärer Barbarei zu sein schienen.
Die Brutalität der „Roten“ in Spanien wird heute gern überzuckert. Der billige Sommerurlaub im Franco-Spanien war vielen deutschen Proletariern aber recht angenehm.
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#56   virOblationis   15:23:32 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Diskussion
Benedikt schrieb:
„Alles, was ich sagte war, dass ein vernünftiger Dialog zur Franco-Story nicht möglich sei, solange es einigen Herren nur um die Verfolgung kirchenfeindlicher Ziele geht.“
Ja, und dies war – denen – wohl schon zuviel.
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#55   Pünktchen   15:01:19 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Benedikt / Extase und das Franko-Regime
Um die Rölle des Katholizismus im Spanien des Bürgerkrieges zu beurteilen, muß man sich vor Augen führen, was als Ergebnis eines Standardwerkes zum spanischen Bürgerkrieg von Stanley G. Payne bezeichnet wurde und andernorts von einem Leser schon einmal auf kreuz.net verlinkt wurde:
„ Der Krieg in Spanien war nie ein Krieg zwischen liberaler Demokratie und Faschismus… Es gab nur zwei Möglichkeiten: eine stalinistische Diktatur, die all ihre Rivalen innerhalb der Linken zerschmettert hätte, oder das grausame – reaktionäre, militärische und klerikale – Regime mit oberflächlich faschistischem Putz, das der siegreiche Franco zuwege brachte.“ de.wikipedia.org/…her_B%C3%BCrgerkrieg
Das hieße aber, daß die Kirche in Spanien nicht vor einer beliebigen Wahl mehrerer Möglichkeiten stand, sondern in der konkreten historischen Situation das kleinere Übel gewählt hat. Eine Militärdiktatur ist natürlich nicht ihre erste Wahl, aber das Franko-Regime zeichnet sich gegenüber dem Hitlerismus einerseits und dem Stalinismus andererseits wenigstens dadurch aus, das es gegen die schlimmsten rassistischen und klassenkämpferischen „Säuberungs“-Exzesse der genannten Regimes durch ein inneres Korrektiv geschütz war, das der Katholizismus darstellte. Franko gelang es außerdem Spanien aus der aktiven Beteiligung am 2. WK herauszuhalten.
Ich gebe Benedikt allerdings darin recht, daß solche Bemerkungen hier keine Chance auf eine faire Bewertung haben.
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#54   Benedikt   14:32:07 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@ Extase
Bei Ihnen ist wohl öfter der Wunsch der Vater des Gedankens.
Sie beschuldigen alle, die auch mal eine kritische Meinung gegenüber der katholischen Kirche der Geschichtsfälschung.
Davon habe ich nichts geschrieben. Ich bezog mich auf Geschichtsfälscher (nicht auf „alle Kritiker“), die weiterhin an Lüge festhalten und diese verbreiten, obwohl ihre Unwahrheit längst erwiesen ist und dieser Erweis auch in neutralen Abhandlungen zu finden ist.
Passen sie also gut auf, in wessen Gesellschaft sie sich in ihrem Hass von allem Nicht-katholischem begeben!!!!
Ich wüsste zu gern, aus welchen Passagen meiner Beiträge Sie einen „Hass“ auf „nicht-katholisches“ ableiten. Weil ich Geschichtsfälschungen (egal welcher Art!) nicht mag?
Der Faschismusvorwurf ist schon deshalb völlig absurd, weil ich in dem Beitrag, auf welchen Sie sich beziehen, ausgesagt habe, von der Beteiligung einiger Katholiken am Franco-Regime nichts zu halten. Dies haben Sie offenbar in Ihrer Blindwütigkeit völlig übersehen, oder absichtlich überlesen, wobei dann zu fragen wäre, ob es nicht SIE sind, der sich hier einem Hass-Vorwurf aussetzen müsste.
Die angewandten Methoden sind nämlich vergleichbar.
Hierzu ist festzustellen: Ich habe gar keine Methode angewandt. Alles was ich sagte war, dass ein vernünftiger Dialog zur Franco-Story nicht möglich sei, solange es einigen Herren nur um die Verfolgung kirchenfeindlicher Ziele geht.
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#53   ekstase   14:18:12 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Benedikt
Jetzt haben sie gezeigt, wessen Geistes Kind sie sind. Sie beschuldigen alle, die auch mal eine kritische Meinung gegenüber der katholischen Kirche der Geschichtsfälschung.
Ähnliches Verhalten kennt man ja von Rechtsfaschisten. Die leugnen Auschwitz. Man kennt auch ähnliches von den Linksfaschisten. So bezichtigen in letzter Zeit immer mehr ehemalige Stasioffiziere ihre Opfer, sie würden Geschichtsfälschung betreiben. Passen sie also gut auf, in wessen Gesellschaft sie sich in ihrem Hass von allem Nicht-katholischem begeben!!!! Die angewandten Methoden sind nämlich vergleichbar.
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#52   deepthought   10:39:02 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Besuch absagen
Wenn Spanien meint, hier den Papst mit der Homounkultur konfrontieren zu müssen, sollte der Papst
den Besuch absagen.
Damit wäre auch Spanien gedient!!
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#51   DDL   10:38:40 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Benedikt
Ja, natürlich ist „mutmachen“ ein elementarer Bestandteil, ist doch ganz klar. Den braucht man ja auch, wenn man von manchen fanatischen Gruppierunge, die sich noch dazu in der Vergangenheit auf Seiten der stärkeren Gewalt sahen, ad nauseam verunglimpft und von manchen regelrecht „zum Abschuss freigegeben“ wird.
Wollen wir auch bitte nicht vergessen, dass die juristische Gleichstellung Homosexueller heute zwar zunehmend vollzogen wird, die Gesellschaft an sich aber durchaus noch Nachholbedarf hat – für viele ist das „Coming out“ auch heute noch eine Sache, vor der sie – leider nicht selten berechtigte – Angst haben. Da braucht man eine Form von Mut, den Heten so nie nötig haben und wahrscheinlich deswegen so schwer nachvollziehen können.
Späße wie der CSD tragen übrigens alle Merkmale uralter anderer „Mutmachmaßnahmen“, vom grellen Schminken über bunte Kostüme bis zur lauten Musik – so vertrieb man einstens Dämonen. Vgl. Karneval.
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#50   Benedikt   10:25:48 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@ DDL
Man gibt sich, im Gegenteil, „stolz“, um dem Pejorativ entgegenzuwirken. Das funktioniert übrigens ganz gut;
Ja richtig. Wenn man allerdings sieht, wie nötig einige hier die Anerkennung noch durch den letzten Typen haben, dann wird die Frage erlaubt sein, wie weit es mit dem Stolz her ist. Die Paraden dienen daher wohl nicht dem zeigen, sondern dem einreden bzw mutmachen.
@ extase
Ich hätte gern gewusst, was die Katholiken hier im Forum davon halten, dass die Katholische Kirche in Spanien mit einem faschistischen Diktator zusammengearbeitet hat?
Nichts. Solange die Geschichtslügner allerdings weiterhin die Unwahrheit behaupten und ihre Forschung, die angeblich rein wissenschaftlich ist, gezielt gegen die Kirche zu münzen, werden Sie zu diesem Thema keinen ernsthaften Dialog beginnen können.
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#49   Dr. Christoph Heger   09:32:19 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Auschwitz-Metaphysik
die kirche hat als moralischste anstalt der welt zum grössten menschheitsverbrechen schlicht geschwiegen.
An diesem Beitrag von Dagmar Kunze ist nur der Titel zutreffend: „Auschwitz-Metaphysik“ oder, wie ich sagen würde, „Holocaust-Religion“, und die am liebsten als inquisitionsgeschützte Staatsreligion.
1. Die Kirche ist keine „Anstalt der Welt“.
2. Das größte Menschheitsverbrechen war der Justizmord an Jesus Christus.
3. Die Kirche hat mitnichten zu den Verbrechen geschwiegen. Was denen, die diesen Unsinn ständig wiederholen, vorschwebt, ist die Vorstellung, der Papst hätte die katholischen Soldaten auf seiten des Deutschen Reichs und seiner Verbündeten als Kanonenfutter in einen den Alliierten vorteilhaften Bürgerkrieg schicken sollen. Lächerlich!
Es ist angebracht, daran zu erinnern, daß die Partei der größten Schandmäuler gegen Pius XII. und die Kirche selber unter ungleich günstigeren Umständen zu einem Menschheitsverbrechen geschwiegen hat: Gegen die Ausrottung der Armenier in der Türkei 1915ff. hat die – gerade unter den machthabenden Jungtürken einflußreiche – jüdische Minderheit keinen Finger gerührt, so wie Israel und jüdische Kreise auch heute noch in aller Regel die Erinnerung an dieses Verbrechen hintertreiben.
MfG
Christoph Heger
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#48   ekstase   00:14:02 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Graf von Galen
Wie gut, dass auch in diesem Fall Wikipedia mein Freund ist. Bereits einige Jahre vor der Diktatur durch Franco hat in Spanien die rechtskonservative Seite die Macht errungen. Man kann also davon ausgehen, dass mit Sicherheit katholische Priester nicht beständig vom Tode oder der Vergewaltigung bedroht waren. Diese Ausrede ist also schwach
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#47   Graf von Galen   23:30:43 | Dienstag, 13. Juni 2006
General Franco
General Franco hatte sicher auch seine Schattenseiten. Er hat jedoch dem Morden und Vergewaltigen von Priestern und Ordensfrauen durch die Anarchisten und Kommunisten ein Ende bereitet und die kath. Kirche als Staatskirche gefördert.
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#46   ekstase   23:25:13 | Dienstag, 13. Juni 2006
@benedikt78
Das ist ja mal ein bischen billig, einfach so auf ein Geschichtsbuch zu verweisen!!!! Ich hätte gern gewusst, was die Katholiken hier im Forum davon halten, dass die Katholische Kirche in Spanien mit einem faschistischen Diktator zusammengearbeitet hat? Und was ist schlimmer, mit einem faschistischen Diktator zusammen zu arbveiten oder ein schwuler ‘Lebenswandel’, was auch immer das sein mag?
Auch hat Aloah noch nicht meine Frage beantwortet, warum Schwule an Auszehrung sterben?
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#45   Graf von Galen   23:13:06 | Dienstag, 13. Juni 2006
Beleidigung des Hl. Vaters
Diese Beleidigung sollte der Hl. Vater sich nicht antun.
Wenn Spanien meint, hier den Papst mit der Homounkultur konfrontieren zu müssen, sollte der Papst
den Besuch absagen.
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#44   -Agnostiker-   20:15:44 | Dienstag, 13. Juni 2006
@ Domenico Tuttisanti
Mit „selbstbewusst“ kann man etwas anfangen.
Es geht darum, dass man wahrgenommen wird, sich nicht länger verstecken muss oder sogar mit Represalien seitens des Staates rechnen muss.
Kurz, dass man auch sagen kann „Hey, ich bin schwul, na und!“
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#43   PhilomenaWolkenstein   17:41:24 | Dienstag, 13. Juni 2006
Warum
Ich frage mich wirklich, warum die katholische Kirche nix gegen die Kinder tut, die in diesen desolaten Verhältnissen aufwachsen müssen. Es muß doch irgendwelche Stellen geben, an die man sich wenden kann!
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#42   Pünktchen   17:22:09 | Dienstag, 13. Juni 2006
RexRegens
Können Sie mir einen kleinen Hinweis geben? Worauf wollen Sie hinaus?
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#41   carlos_peron   17:17:42 | Dienstag, 13. Juni 2006
Welch…
eine schöne Aussage…
Doch hat ein Kind nicht das Recht unbeeinflusst aufzuwachsen? Seine eigene Entwicklung durchzumachen?
Die Regel „kein Sex vor der Ehe“ oder „HS ist Sünde“ ist also keine Beeinflussung?
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#40   Benedikt78   17:10:10 | Dienstag, 13. Juni 2006
Beweise
Lesen Sie! Am Besten der grosse Basar von Daniel Cohn-Bendit, die Aufklärungsbücher, welche von den Vertretern der 68iger Generation geschrieben wurden und schauen Sie sich mal diese Familien an! Wir haben in unserer unmittelbaren Nachbarschaft eine solche Familie. Die Kinder rennen jeweils halbnackt – wenn nicht ganz nackt – in der Gegend rum. Das gleiche für etliche andere Familien, die ich erlebt habe. Nun, sie sind glücklich, wenn sie alle auf einem Haufen leben und in einem Bett schlafen. Ja, die Kinder wissen schon früh, was Sex ist. Doch hat ein Kind nicht das Recht unbeeinflusst aufzuwachsen? Seine eigene Entwicklung durchzumachen? Doch es sind genau diese Kreise, welche die Kinder von ihrer eigenen Entwicklung trennen wollen, die der Kirche jegliche moralische Autorität abspricht. Zur Erinnerung: Gott und nicht der Mensch ist das Mass aller Dinge!
Zur Hitlerjugend. Natürlich weiss ich, wie genau ich den Nagel auf den Kopf treffe. Sonst hätte ich es nicht geschrieben. Aber es ist schön, dass Sie Ihren Irrtum eingestehen und mir Recht geben! Ich hoffe natürlich, dass dies noch ausbaufähig ist.
Heute bin ich übrigens nicht mehr online. Also keine Antwort erwarten.
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#39   RexRegens †   17:08:38 | Dienstag, 13. Juni 2006
@Püntchen
Dann lesen Sie noch mal das Post von Rexregis und Ihres und dann denken Sie nach …
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#38   Pünktchen   16:36:26 | Dienstag, 13. Juni 2006
Hitlerjugend
Vielleicht können wir das Hitlerjungenthema beenden, indem wir die gute Wikipedia bemühen – und bevor hier die allfälligen Bemerkungen über dieses Online-Auskunftsmittel kommen: nein, nein, ich habe bisher noch nie gegen solche Verweise polemisiert, nur weil sie mir anderwo nicht in den Kram passen – , also:
„Seit dem 1. Dezember 1936 war die Mitgliedschaft gemäß dem „Gesetz über die Hitlerjugend“ und zusätzlich bekräftigt durch die „Jugenddienstpflicht“ (25. März 1939) nicht mehr freiwillig, das heißt, die Mitgliedschaft in der Hitler-Jugend konnte auch gegen den Willen der Eltern polizeilich erzwungen werden. Ab dieser Zeit wurde der Großteil der Jugend (Jungen und Mädchen) in der Hitler-Jugend erfasst. Am 9. Mai 1940 wurden die Bestimmungen und Vorschriften in der Polizeiverordnung „Zum Schutz der Jugend“ vergrößert.“ de.wikipedia.org/wiki/Hitlerjugend
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#37   RexRegis   16:19:11 | Dienstag, 13. Juni 2006
Beweise?
Was ist gut so? Dass Kinder in einem Umfeld mit ständig wechselnden Eltern (sogenannte Regenbogenfamilien) aufwachsen und nie eine richtige Bezugsperson haben? Dass ihnen eine eigene Sexualität angedichtet wird? Das sie mit ihren Eltern im gleichen Bett schlafen? Dass sie halb verwahrlost in der Gegend rumrennen?
Können Sie auch nur eine Silbe dieses Quatsches beweisen? Einen einzigen Buchstaben – dann bitte, die Jugendämter interessieren sich sicherlich dafür! Bitte, bitte, tun Sie was dagegen.
Und die Sache mit Hitler, Sie wissen ja nicht, wie unbewußt Sie den Nagel fast genau auf den Kopf getroffen haben …
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#36   Benedikt78   16:16:26 | Dienstag, 13. Juni 2006
Ist das jetzt eine Antwort oder ein Witz
Jaja, unser Rexchen wäre dann persönlich bei Hitler vorstellig geworden und wäre dann aus verschiedenen Gründen, die zweifellos in jeder Diktatur akzeptiert würden, von der Hitlerjugend dispenziert worden.
Also wirklich. Das glauben Sie ja selbst nicht!
Was die Tötung von ungeborenen Kindern mit Homosexualität zu tun hat? Nichts! Aber gewisse Homo-Aktivisten fühlen sich ja berufen die Foren zu solchen Beiträgen mit ihren geistigen Ergüssen voll zu kleckern. Wenn Sie mein Votum genau gelesen hätten, wäre diese Frage überflüssig!
Was ist gut so? Dass Kinder in einem Umfeld mit ständig wechselnden Eltern (sogenannte Regenbogenfamilien) aufwachsen und nie eine richtige Bezugsperson haben? Dass ihnen eine eigene Sexualität angedichtet wird? Das sie mit ihren Eltern im gleichen Bett schlafen? Dass sie halb verwahrlost in der Gegend rumrennen?
Ich mache keinem Blinden den Vorwurf, dass er Farben nicht sieht. Aber es ist schlimm, wenn er, nur weil er es nicht sieht, leugnet, dass es Farben gibt. In etwa so verhält es sich mit Ihnen und der Wahrheit!
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#35   rotwang   16:16:25 | Dienstag, 13. Juni 2006
@aloah
Das ist das Niveau, das ich erwartet habe. Vielen Dank für die Bestätigung.
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#34   RexRegis   16:08:10 | Dienstag, 13. Juni 2006
@Benedikt
Zu Ihren Hitlerjungen-Äusserungen. Wären Sie im gleichen Alter, wären Sie auch ein Hitlerjunge gewesen.
Nein wäre ich nicht gewesen, aus mehreren Gründen nicht.
Außerdem, was hat Abtreibung mit Homosexualität zu tun. Menschen wie Sie wollen ja reflexartig verhindern, daß Homosexuelle Kinder aufziehnen können. Bei Lesben könnens Sies schon aus biologischen Gründen nicht verhindern, und bei Schwulen schaffens Sies auch nicht mehr. Es leben schon zig tausende Kinder in Regenbogenfamilien, und kein Jugendamt und kein Vormundschaftsrichter will was dran ändern.
Insoferne geht Ihr Argument so was von ins Leere. Im Gegensatz von lebensfremden Fundikatholen leben und lieben Homosexuelle einfach und sind stolz auch noch drauf – und auch dagegen können Sie gar nix machen! Und das ist gut so!
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#33   Benedikt78   16:02:04 | Dienstag, 13. Juni 2006
So weit kommts noch
Nachdem ich gesehen habe, wie sich die altbekannten Homo-Forumsaktivisten in Sachen Tötung von ungeborenen Kindern geäussert haben, verkommt ihre Behauptung, dass Homos lebensbejahend seinen, zur Farce!
Ich gebe Ihnen aber insofern recht, dass Homos triebsbejahend sind. Denn schlussendlich definieren sich die Homos über ihre Sexualität/Triebe.
Ich möchte ihre Illusionen nicht zerstören, aber die triebbejahende Meute wird ihre Ideologie nicht übertragen können!
Zu Ihren Hitlerjungen-Äusserungen. Wären Sie im gleichen Alter, wären Sie auch ein Hitlerjunge gewesen. Zu dieser Zeit mussten alle Kinder da mitmachen. War das gleiche wie in der DDR. Auch Sie wären ein Hitlerjunge! Ich hoffe Sie merken nun selber, wie dumm Ihre Äusserung war!
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#32   RexRegis   15:55:30 | Dienstag, 13. Juni 2006
Demonstrationsfreiheit
Auch der gute Benedikt alias Hitlerjunge Pepi muß einsehen, daß die Menschenrechte gelten, und somit Demonstrationsfreiheit. Und der Platz hat wenigstens schon tolle Vibrations, nachdem glückliche, lebensbejahende Menschen drauf gefeiert haben. Kann doch abfärben! Hoffentlich!
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#31   Benedikt78   15:51:25 | Dienstag, 13. Juni 2006
Der Mensch ist ein Sünder von Natur aus
Und deshalb bedarf er auch strenger Gebote, damit er selber sein Tun bewerten kann. Gott hasst die Sünde, er liebt aber die Sünder. Das wichtige ist, dass sich die Sünder ihrer Verfehlungen bewusst sind und umkehren. Stolz auf seine Sünden führt zu Hochmut. Das ist der falsche Weg.
Man kann durchaus stolz auf seine Kinder sein. Natürlich kann jedes Tier und Schwachsinniger Kinder kriegen. Aber diese richtig zu erziehen und zu guten Menschen zu erziehen, ist etwas auf das man stolz sein kann/darf/muss!
Verunglimpfung der Schwulen. Nun, da muss man weit suchen. Die Kirche ist es, die dauernd verunglimpft wird. Homos haben Narrenfreiheit! Man bekommt auch das Gefühl, dass fundamentale Homos nun meinen, dass sie sich mit Berechtigung über die Wahrheit/Kirche auslassen können. Hier nochmals:
Die Sünde ist zu bekämpfen!
Es wäre schön, wenn das die Homos auch endlich einsehen würden!
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#29   Aloah   15:33:35 | Dienstag, 13. Juni 2006
rotwang – witzig –
>>zu tun, als etwas von Gott geschaffenes auszuleben…<<
Hast du ‘nen sprung in der schüssel?
Auszuleben… dann hau ich dir fresse voll und habe dabei volle befriedigung für mein wohlbefinden, auch nicht schlecht, du spinner(in).
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#28   gunther maria michel   15:26:11 | Dienstag, 13. Juni 2006
Nun, Herr rotwang,
das hatten wir in diesem Forum bestimmt schon tausendmal.
Wenn ich Gott vorwerfe, er sei verantwortlich für die Sünde, die ich begehe, so ist das eine Lüge und eine Beleidigung Gottes.
Gott zwingt niemanden zum Sündigen.
Sogar gottlose Gesellschaften gehen in ihrem Recht, in Theorie und Praxis, davon aus, daß der Mensch grundsätzlich für sein Handeln selbst verantwortlich ist.
Gott zwingt niemanden zum Sündigen. Im Gegenteil erweist er uns jede Hilfe, uns von der Sklaverei der Sünde zu befreien.
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#27   rotwang   15:12:25 | Dienstag, 13. Juni 2006
und nichts anderes
zu tun, als etwas von Gott geschaffenes auszuleben…
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#26   gunther maria michel   15:07:33 | Dienstag, 13. Juni 2006
Stolz auf schwere Sünde?
Wer sagt, daß er stolz darauf ist, ein (aktiver) Homosexueller zu sein, das heißt einer, der homosexuelle (sodomitische) Unzucht praktiziert, sagt mit anderen Worten, daß er stolz darauf ist, schwer zu sündigen.
Das ist jedoch für Katholiken so inakzeptabel wie stolz sein darauf, ein Ehebrecher zu sein oder einer, der falsches Zeugnis wider seinen Nächsten ablegt oder andere schwere Sünden mehr.
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#25   Domenico Tuttisanti   15:06:19 | Dienstag, 13. Juni 2006
-Agno-
Wahrscheinlich ist sowas wie „selbstbewußt“ gemeint! Aber was „proud to be gay“ sein könnte, weiß ich immer noch nicht!
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#24   -Agnostiker-   14:59:32 | Dienstag, 13. Juni 2006
Stolz
Wenn sich einige hier von der wörtlichen Bedeutung lösen könnten, würden Sie auch verstehen, was mit Stolz gemeint ist.
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#23   Domenico Tuttisanti   14:37:33 | Dienstag, 13. Juni 2006
Nr. 10
Und schließlich ist „Familie“ ja nun wahrlich nicht das einzige auf dieser Welt, auf das man mit Fug und Recht stolz sein kann.
… hatte auch niemand behauptet! Aber vergleichsweise auch zu den übrigen Verbindungen, von den sie sprechen, dürfen die Familien stolz sein, gleich worauf ihre Mitglieder außerdem noch stolz sein könnten (als Kollegen, als Sportler, als Vereinsmitglied …)
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#22   DDL (10) †   14:37:30 | Dienstag, 13. Juni 2006
@Benedikt78
Hmja, in der Tat, Sie dürften dann eine gewisse Art von Stolz empfinden… damit die Umkehrparallele stimmt, müssten wir allerdings vorher ein paar Prämissen sicherstellen, zuvorderst die, dass eben diese Homo-Seite vorher jeden einzelnen Tag irgendeinen Schmähartikel gebracht hat, wie pervers, gottlos, unmoralisch und was weiß ich was sonst nocht Schreckliches die „Heten“ doch samt und sonders alle seien.
In Wirklichkeit werden Sie so etwas aber nicht finden. Homos machen vielleicht ‘mal ein heten-Witzchen, das war’s dann aber auch schon. Vielleicht findet man auch ‘mal dies oder jenes innerhalb der eigenen Kreise besser als „unter heten üblich“, aber kein Homosexueller würde sich deswegen auf’s moralisch höhere Ross setzen wollen – wieso denn auch?
Aber WENN Sie so eine Seite finden und WENN Sie sich gegen derlei, nennen wir ihn „heterophoben“ Quatsch wehren würden, hätten Sie meine volle Sympathie – und das nicht nur, weil ich selbst ‘ne Hete bin ;O)
Bedauerlich an der ganzen Geschichte ist eigentlich nur, dass die katholische Kirche diese einseitige Anfeindung noch immer zu großen Teilen pflegt. Umgekehrt haben HS nämlich nicht mehr für oder gegen die RKK als Heten auch – sie haben nur etwas gegen diese ständige Verächtlichmachung. Und das WÜRDEN SIE AUCH an deren Stelle.
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#21   Benedikt78   14:28:03 | Dienstag, 13. Juni 2006
Also…
@ ekstase
Ich gebe Dir mal einen guten Rat. Nimm ein anständiges Geschichtsbuch in die Hand und lies nach! Selber lesen macht schlau!
@ DDL
Das ist mal ein Eintrag, den ich zu Teilen unterstützen kann. Aber gehen wir mal von der anderen Seite aus. Wenn ich nun als Hetero auf einer Homo-Seite rumstänkere, dann soll ich mich – nach der Meinung von Ihnen – stolz fühlen, weil ich den Homos die Stirne geboten habe? Sie müssen sich nun nicht an der Ausdrucksweise stören. Erklären Sie mir nur, wie man sich stolz fühlen soll, wenn man in Foren für Andersdenkende Beleidigungen ausstösst? Genauso, wie mein Glauben in ein Homo-Forum passt, so wenig passen Homo-Ideen in ein katholisches Forum! Und weshalb soll man sich nun stolz fühlen?
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#20   DDL (10) †   14:22:37 | Dienstag, 13. Juni 2006
@Italo-Zwilling
Ja, Stolz auf die eigene Familie ist etwas anderes, da stimme ich zu… wobei auch der natürlich unterschiedlich viel Berechtigung hat, man ist ja nicht deswegen schon irgendwie „toll“, weil man es geschafft hat, sich erfolgreich zu vermehren, das können sogar Vollidioten. Etwas mehr gehört schon dazu, berechtigten Stolz empfinden zu können.
„Stolz“ gibt es allerdings in vielerlei Formen, darunter viele gute und richtige und viele falsche und schädliche. Die offenkundige Tatsache, dass Homosexuelle nicht ohne „Ausflug“ in den heterosexuellen Bereich auf natürliche Weise eine Familie gründen, schmerzt einige von diesen durchaus selbst, andererseits wehren sich gerade die vehementesten Homophoben dagegen, dass diese Menschen qua Adoption doch noch ihren „Beitrag“ leisten können, den sie so gerne leisten würden.
Und schließlich ist „Familie“ ja nun wahrlich nicht das einzige auf dieser Welt, auf das man mit Fug und Recht stolz sein kann. Das zu behaupten, wäre wieder einmal unfair u.a. gegenüber dem Klerus ;O)
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#19   Aloah   14:15:19 | Dienstag, 13. Juni 2006
allegro…=…cypriqqatsch tralala
allegro = cypridepp
erklärst- oder erzählst du pfeife hier was?
dein geistiger zusammenbruch, wie der vom alte nietzsche, ist unverkennbar. hau ab.
stellst dich beim nickwechsel genauso deppert an, wie der oberheini.
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#18   ekstase   14:13:49 | Dienstag, 13. Juni 2006
@aloah
warum sollten alle Schwulen an Aifs oder Auszehrung sterben?
und mal allgemein: warum kann mir keiner von den Katholiken hier erklären, wie es sein konnte, dass man in Spanien über Jahrzehnte mit einem Faschisten kollaboriert hat????????
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#17   Domenico Tuttisanti   14:09:58 | Dienstag, 13. Juni 2006
An den franz. Namensvetter
Halten wir allerdings fest, daß der Papst einen Familienkongreß (und keinen Heteroumzug) besucht. Und Familien als solche haben sehr wohl ein Recht darauf, mit „Stolz“ auf ihren Beitrag zu verweisen!
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#15   DDL (10) †   14:03:22 | Dienstag, 13. Juni 2006
@Benedikt78 & italienischer Namensvetter
Die Formulierung mit dem „Stolz“ ist nichts als Reaktion. Sie haben Recht: An sich ist Homosexualität kein Grund für Stolz. genausowenig wie Heterosexualität. Oder weiße Hautfarbe oder farnzösische Herkunft. Oder irgendein anderes Merkmal, auf das man keinen EInfluss hat und zu dessen Erlangung man nichts geleistet hat. So weit, so gut.
Nun ist es aber nicht lange her, dass HS allgemein verachtet und verlacht wurden, und wenn man sich auf kreuz.net so umschaut, dann möchten manche daran heute noch festhalten. Diese despektierliche Haltung, die behauptet, HS sein ein Merkmal der Schande, provoziert ganz natürlich eine Gegenreaktion: Man gibt sich, im Gegenteil, „stolz“, um dem Pejorativ entgegenzuwirken. Das funktioniert übrigens ganz gut; diverse einstmals verachtete Minderheiten haben das vorgemacht.
Ziel ist es natürlich, dass weder das eine noch das andere bemüht wird. Kaum ein HS ist tatsächlich „stolz“ auf seine Veranlagung (genausowenig wie Sie oder ich), sondern allenfalls darauf, den ewigen Stänkerern die Stirn zu bieten und sich nicht mehr ins Bockshorn jagen zu lassen. Hoffen wir, dass das bald nicht mehr nötig sein wird, weil die sexuelle Ausrichtung eines Menschen einfach nicht mehr gesellschaftliches Thema ist. Denn genau das ist es, was auch die HS eigentlich wollen.
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#14   Domenico Tuttisanti   14:00:36 | Dienstag, 13. Juni 2006
„gay pride“
Dacht’ ich’s mir doch, daß ich so schnell keine befriedigende Antwort auf meine bescheidene Frage nach dem „gay pride“ bekommen würde! Wie kann man auch auf eine sexuelle Orientierung „stolz“ sein, gleich welche es ist: eine „heterosexual pride“ wäre also auch merkwürdig!
(und – by the way – Allegros Mutmaßung, man/frau könne „Als Lesbe, als Schwuler … zumindest schon einmal darauf stolz sein, nicht zu der Schar blöder rk Lämmer zu gehören, wie sie sich hier…“
erscheint mir als leicht falsifizierbar!)
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#13   Benedikt78   13:52:25 | Dienstag, 13. Juni 2006
Stolz?
Ja, worauf denn? Ich bin ein Hetero. Soll ich darauf stolz sein? Ich bin dann stolz auf meine Frau und meine Kinder, aber auf meine Sexualität? Blödsinn!
Nun, dass die Homobewegung so stolz darauf ist, dass sie gleichgeschlechtliche Menschen begatten können, zeigt ja deren Niveau. Triebe haben noch nie irgendeine geistige Meisterleistung zustande gebracht! Aber eben. Jedes Tierchen kann bumsen (entschuldigen sie den Ausdruck). Dass man nun auf etwas stolz ist, dass jedes Tier und jeder noch so schwachsinnige Mensch zustande bringt, zeugt nicht von einer hohen Messlatte beim eruieren der eigenen Fähigkeiten.
Aber jedem das seine! Um ein katholisches Nachrichtenportal vollzuklecksen reicht es jedenfalls!
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#12   Aloah   13:33:26 | Dienstag, 13. Juni 2006
allegro
>>„macht es Lesben & Schwulen noch leichter in der Argumentation, worauf sie als homosexuelle Menschen stolz sein dürfen!<<
Auf was stolz…???--- an AIDS oder auszehrung dahinzusiechen und erbärmlich zu krepieren???
Zähl mal deine tassen im schrank.
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#10   Benedikt78   13:24:02 | Dienstag, 13. Juni 2006
Gleich und Gleich gesellt sich gern!
Man vergleiche die Niveau der Sozialisten mit den Einträgen ihrer Unterstützungsgenossen hier im Forum. Daraus kann man nur eines ableiten. Darwin hat zu einem gewissen Grad recht mit seiner Evolutionstheorie. Man kann auf jeden Fall feststellen, dass gewisse Leute sich zum Affen entwickeln.
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#9   rudolfsohn   13:13:27 | Dienstag, 13. Juni 2006
Katholische Leitkultur
Krzyszek: Leben nicht auch die Spanier inzwischen in einer pluralistischen Gesellschaft?
Im Prinzip ja, Zischi. Aber es gibt halt in Spanien trotz Islamisierung und Homosexualisierung der Gesellschaft eine nach wie vor gesunde katholische Leitkultur. o^/
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#7   Krzyszek   12:49:18 | Dienstag, 13. Juni 2006
Gegenveranstalter?
„Wenigstens müssen sich die Gegenveranstalter nach den Terminen des kirchlichen Kongresses richten.“ (Evelin)
Warum? Leben nicht auch die Spanier inzwischen in einer pluralistischen Gesellschaft?
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#6   ekstase   12:17:11 | Dienstag, 13. Juni 2006
es ist mal wieder auffällig
Jahrzehnte lag hat die katholische Kirche in Spanien mit dem faschistischen Diktator Fraco kollaboriert. Und jetzt, wo die Demokratie sich nich tgängeln lässt, sondern auch andere Menschen das gleiche Einfordern, da fühlt man sich sofort benachteiligt. Eigentlich ein sicheres Zeichen, dass es der Kirche in Spanien noch zu gut geht und sie noch über zu viel Macht verfügt. Sonst müsste sie sich nicht beklagen, wenn andere auch ihre Meinung verkünden wollen.
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#5   stat crux   12:12:18 | Dienstag, 13. Juni 2006
Don Camillo:
Nuntius Roncalli hatte dem Parlamemntspräsidenten Herriot ein Buch von Guareschi verehrt; Zwischen-den-Zeilen-Lesern werden daraus nicht ganz zu Unrecht entnehmen, dass es dem späteren Konzilspapst darauf ankam, die Zuordnung des Katholizismus zur politischen Rechten zugunsten des höheren, pastoralen Auftrags abzuschwächen. Schwieriges Unterfangen, aber alternativlos.
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#4   Pünktchen   11:56:43 | Dienstag, 13. Juni 2006
Das Ganze erinnert wieder einmal an
Don Camillo und Peppone, diesmal zwei Stockwerke höher angesiedelt als zuletzt hier www.kreuz.net/article.3242.html!
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#3   Domenico Tuttisanti   11:37:12 | Dienstag, 13. Juni 2006
„gay pride“
Michel Friedman frug den regierenden Bürgermeister von Berlin in einer seiner Sendungen einmal: „Herr Wowereit, Sie haben erklärt: >Ich bin schwul und das ist gut so!<. Nun erläutern Sie uns doch mal: Was IST denn so gut daran?“
Wenn es ein „Fest des Stolzes“ gibt, wüßte ich allerdings auch gerne: WORAUF kann man als Schwuler denn stolz sein?
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#2   Evelin   11:34:09 | Dienstag, 13. Juni 2006
Terminzwang
Wenigstens müssen sich die Gegenveranstalter nach den Terminen des kirchlichen Kongresses richten.
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#1   Krzyszek   11:28:49 | Dienstag, 13. Juni 2006
Genüsslich
Ein sprachlich wiederum sehr gelungenes Traktat, mit dem Kreuz.net seiner Linie treu bleibt.
Da wie immer alles, was irgendwie nach Fakten aussehen könnte, betont wischiwaschi bleibt, würde mich exemplarisch mal interessieren, worin im Zusammenhang von
„Die Aggressionen gegen die Kirche stehen – nach Angabe derselben Quellen – mit einer von militanten Kräften betriebenen Kampagne im Zusammenhang, die sich auf Plakaten und Manifesten äußert, die über die ganze Stadt verteilt wurden und Drohungen gegen einheimische Priester und den Papst verbreiten.“
diese Drohungen gegen Papst und Priester denn nun bestehen?
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Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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