Einen häßlichen und zum Teil rassistischen Angriff gegen Papst und Kirche durfte sich kürzlich der deutschlandfeindliche US-Autor Daniel Jonah Goldhagen in ‘Die Welt’ leisten.
(kreuz.net) Die konservative deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’ gab dem umstrittenen US-Polemiker Daniel
Jonah Goldhagen (47) am 3. Juni ein Forum, um Papst und Kirche zu verleumden.
Goldhagen breitet dabei
seine Ansicht aus, warum die historische Rede des Papstes in Auschwitz angeblich eine „Enttäuschung“
gewesen sei:
Einige seltene Momente würden Politikern und Religionsvertretern die Gelegenheit geben,
„symbolische Aussagen oder Gesten in das historische Bewußtsein zu kerben“ – beginnt er seine Ausführungen.
Als Beispiel erwähnt er den deutschen Bundeskanzler Willy Brandt († 1992), der 1970 während einer Gedenkfeier
zum Aufstand im Warschauer Ghetto „sichtbar bewegt und reuig spontan“ auf die Knie gefallen sei.
Unvergeßlich
sei auch, wie Papst Johannes Paul II. 1986 – beim ersten Besuch eines Papstes in der Synagoge von Rom –
von den anwesenden Juden als „unseren älteren Brüdern“ gesprochen habe.
Papst Benedikt XVI. habe einen
solchen Moment bei seinem Besuch in Birkenau vor sich gehabt:
Mit seiner Anwesenheit und Rede habe der
deutsche Papst noch einmal die Falschheit und Verlogenheit der Leugnung der nationalsozialistischen Judenverfolgung
bestätigt.
Doch das Gute, daß der Papst mit dem Besuch von Auschwitz-Birkenau getan habe, sei durch
seine dort gehaltene Rede „überschattet“ worden.
Sie habe „nichts“ von Willy Brandts „ehrlichem Gefühl“
oder von Johannes Pauls Demut geboten und habe „kraß“ gegen die von Benedikt XVI. selber verkündete
Pflicht zur Wahrheit verstoßen.
Stattdessen habe Benedikt historisches Verstehen „vernebelt“, sei moralischer
Verantwortung „ausgewichen“ und habe sich vor politischer Pflicht „gedrückt“ – so Goldhagen.
Goldhagen
beharrt auf eine kollektive Verurteilung jedes deutschen Bürgers: Zu Unrecht habe Benedikt „die Deutschen“
von ihrer Verantwortung für den Holocaust freigesprochen, „indem er nur »einer Schar von Verbrechern«
die Schuld gab, die ein hinters Licht geführtes und unterdrücktes deutsches Volk als »Instrument«
der Vernichtung »gebraucht und mißbraucht« hätte.“
In Wahrheit hätten „die Deutschen“
Daniel Jonah
Goldhagen:
Kein deutscher Wissenschaftler, kein mehrheitsfähiger deutscher Politiker würde es heutzutage
wagen, Benedikts mythologisierte Darstellung der Vergangenheit vorzubringen.
die Judenverfolgung „im großen
und ganzen“ unterstützt. Viele der Hunderttausenden von Tätern seien „gewöhnliche Deutsche“ gewesen
und hätten willentlich gehandelt.
Aus dieser Tatsache möchte Goldhagen die Verurteilung jedes Deutschen
und jeder Deutschen ableiten.
Es sei „grundlegend falsch“, die Verantwortung für den Holocaust allein
oder „auch nur in erster Linie“ einer Schar von Verbrechern zuzuschreiben.
Kein deutscher Wissenschaftler,
kein mehrheitsfähiger deutscher Politiker würde es heutzutage wagen, Benedikts mythologisierte Darstellung
der Vergangenheit vorzubringen.
Goldhagen anerkennt, daß der Papst richtigerweise gesagt habe, daß
die nationalsozialistischen Machthaber des Dritten Reichs das jüdische Volk als ganzes zertreten wollten.
Doch dann habe der Papst die Judenvernichtung zu einem Anschlag nicht wesentlich auf die Juden, sondern
auf das Christentum umgedeutet, indem er behauptet habe, mit dem Mord an den Juden „sollte im letzten
auch die Wurzel ausgerissen werden, auf der der christliche Glaube beruht“.
Wie „jeder Historiker und
noch ein oberflächlicher Student“ wüßten, hätten die „deutschen Täter“ die Juden aber als übelwollende
und mächtige „Rasse“, nicht als religiöse Gruppierung gesehen.
Der Wunsch der Täter, die Juden zu
vernichten, habe nichts mit Antichristentum zu tun gehabt. Benedikts Unvermögen, offen auszusprechen,
daß – so Goldhagen – „die Deutschen“ Juden ermordeten, weil sie Juden haßten, sei Teil seines Unvermögens
insgesamt, sich der historischen Bedeutung des Holocaust innerhalb „des deutschen Massenmordens“ zu stellen.
Goldhagen nimmt es genau: Diese angebliche Auslassung hätte sich in der päpstlichen Rede auch dadurch
gezeigt, daß er weder die Wörter „Holocaust“ noch „ Schoa“ verwendet hätte. Der Ausdruck „Schoa“ sei
im letzten Moment in den bereits verteilten Redetext eingefügt worden.
Er habe auf die Ermordung der
Juden „weniger als 200 von insgesamt 2300 Wörtern seiner Rede verwendet“.
Die angebliche Geschichtsklitterung
des Papstes sei auch ein „moralischer Skandal“:
„In ganz Europa hatten ihre Kirchen stillschweigend oder
aktiv an der Verfolgung der Juden teil“ – lautet Goldhagens Verleumdung:
„Welche Unterschiede
auch immer es zwischen dem Antisemitismus der Nazis und seinem christlichen Saatbeet gab, der Antisemitismus
bleibt die unvermeidliche kausale, historische und moralische Verbindung zwischen der Kirche, den Nazis
und Auschwitz.“
zu den Führern der polnischen Kirche und darüber hinaus hätten „viele“ Kirchenführer,
vom Antisemitismus animiert, die Verfolgung der Juden unterstützt oder zu ihr aufgerufen.
„Einige“ –
darunter slowakische Kirchenführer und kroatische Priester – hätten den Massenmord selber gutgeheißen
oder daran teilgenommen.
Goldhagen vermeidet es tunlichst, Namen zu nennen und verschweigt kirchliche
Strafmaßnahmen für die wenigen Kleriker, die zum Nationalsozialismus abfielen.
Erstaunlicherweise habe
Benedikt XVI. die Antriebskraft des Holocaust nicht ein einziges Mal genannt: den Antisemitismus.
Auch
habe er nicht über den „tausendjährigen Antisemitismus des Christentums“ gesprochen, der in Europa angeblich
Jahrhunderte lang allgegenwärtig gewesen sei und im Nationalsozialismus und im Holocaust kulminiert sei.
Goldhagens Lügen gegen die Kirche gipfeln in der folgenden Verleumdung:
„Welche Unterschiede auch immer
es zwischen dem Antisemitismus der Nazis und seinem christlichen Saatbeet gab, der Antisemitismus bleibt
die unvermeidliche kausale, historische und moralische Verbindung zwischen der Kirche, den Nazis und Auschwitz.“
„Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1965“ habe die Kirche den Antisemitismus konsequent verurteilt
und ihn „gar zur Sünde erklärt“. Doch der Papst habe zum Thema „geschwiegen“ und den Antisemitismus
mit keinem Wort verurteilt.
Ausführlich habe Benedikt XVI. „gerätselt“, wo Gott damals gewesen sei:
„Auffällig dagegen sein Versagen, danach zu fragen, wo denn die Kirche damals war.“
Auf diesem Niveau
polemisiert Goldhagen weiter: Der Papst habe „schöngefärbt“, die Nationalsozialisten „entlastet“, stehe
im „krassen und unvorteilhaften Gegensatz zu Johannes Paul II.“, er habe „die Uhr zurückgedreht“.
Goldhagen
darf behaupten, daß „viele Katholiken, vom Antisemitismus ihrer Kirche angetrieben, an der Verfolgung
und Ermordung der Juden teil hatten“.
Summa Summarum: Wenn es um die Verbreitung von Antiklerikalismus –
dem Nachfolger des Antisemitismus in der Gegenwart – geht, stellen deutsche Tageszeitungen an das Niveau
der veröffentlichten Hetzpredigten keine hohen Ansprüche.
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Nicht alle Deutschen waren Antisemitisch Sehr geehrter Herr Goldhagen, zu Ihrer Forderung einer kollektiven
Verurteilung jedes deutschen Bürgers an den Verbrechen der Nazis muß ich mich entschieden wehren. Ich
bin Jahrgang 1930. Mein Vater ist nicht der NSDAP beigetreten, und mein Onkel (Jurist und Regierungsrat
erster Klasse – vorgesehen für hohe Staatsämter) hat 1933 nicht für das Ermächtigungsgesetz gestimmt
und ist in die Provinz abgeschoben worden. Meine Familie war nie antisemitisch. Das Nazireich ist überhaupt
nur möglich gewesen durch die unmenschlichen Bedingungen des Versailler Vertrages , und durch die UNterstützung
von Halmar Schacht dur den Präsidenten der Ban von London Montagu und dem Amerikaner Prescott Bush Irmengard
Obermayer
Jetzt kommen wir allmählich zum Schluss: Die Querverbindung zwischen Plantard und Ducaud-Bourget ist
belegt: Der spätere Helfer Lefebvres beschäftigte den Okkultisten der Extremen Rechten in seiner Pariser
Pfarrei, Quelle: www.cesnur.org/…05/pa_introvigne.htm
@ Freinsberg Wer glaubt das denn? Das sind doch bloß die Neurosen einiger Typen, die nicht wahrhaben
wollen, dass es auf Konzilien Wortmeldungen gibt. Noch schlimmer sind für sie Wortmeldungen, die nicht
ihrer Auffassung entsprechen. Das sind dann schon schlimme Verbrechen. Wer so gegen ein heiliges Konzil
der Kirche redet, der stellt sich selbst ein vernichtendes Zeugnis aus.
#70 Malachias † 12:05:13 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Kard. Liénart und das Konzil @Gotthard: Vermutlich war die Rolle, die Liénart beim Konzil gespielt hat,
wesentlich folgenreicher als die Tatsache, dass er Marcel Lefebvre zum Bischof geweiht hat… In „Die
Verfinsterung der Kirche“ (Verlag Anton Schmid, Durach 2004) ist darüber Folgendes zu lesen (S. 92):
„Kardinal Liénart, ein Freimaurer, war es, der beim Konzil die große Wende einläutete… 1924 soll
er in den dreißigsten Grad des alten schottischen Ritus erhoben worden sein. Auf seinem Totenbett hat
er … ausgerufen: ‘Menschlich gesprochen, ist die Kirche verloren.’ < Angegebene Quelle: ‘La Massoneria
alla conquista della Chiesa’ (1996). Die letzte Hervorhebung stammt von mir. M.> Am 15. Oktober 1962,
bei der Wahl der 160 Mitglieder der Konzilskommissionen, erhob sich derselbe Kardinal und verlangte eine
Verschiebung der Abstimmung, denn ‘wir sind nicht bereit, Kandidatenlisten zu akzeptieren, welche vor
dem Zusammentreten des Konzils erstellt worden sind; wir hatten nicht genug Zeit, um unsere Kandidaten
zu wählen’. Kardinal Frings, Erzbischof von Köln, stellte sich sofort hinter Kardinal Liénart… Diese
progressistischen Prälaten drückten somit [durch die anschließende Wahl ihrer Kandidaten!] neue Texte
durch, und zwar genau jene, die von den Feinden der Kirche … seit Beginn des 20. Jahrhunderts vorbereitet
worden waren.“
Gotthard Ist es nicht eine Ironie der Vorsehung, dass ausgerechnet der Satanist Lienhart den Retter der
Kirche geweiht hat? Das dürfte für Lienhart, als er die Schrecken des Grabes erfahren hat noch einen
zusätzlichen Schrecken bedeutet haben.
Bugnini Da ich das Buch von Bugnini selbst gelesen habe, kann ich abermals bestätigen, dass der Vorwurf
der Freimaurerei völlig an den Haaren herbeigezogen ist. Der ominöse Brief mit der Anrede „Bruder!“
könnte zwar mit zum „Sturz“ des Liturgiereformers beigetragen haben (was Bugnini vermutet), er selbst
war aber taub für die tieferen Beweggründe, nämlich das strapaziöse Insistieren auf weiteren Reformen,
letztlich dann sogar gegen maßgebliche Kardinäle (Knox, Seper). Da der Dissens nicht mehr zu überbrücken
war, hat der Papst seinen langjährigen Mitarbeiter „in die Wüste geschickt“, aber mittels einer ehrenvollen
Weiterverwendung. Im Iran war Bugnini dann in den kritischen Jahren bis 1982 ein Aktivposten!
Bugnini – Freimaurer? Ich habe zwei (emeritierte) Liturgie-Professoren befragt, die früher an der Gottesdienstkongregation
gearbeitet haben. Beide wiesen den Verdacht, Bugnini sei Freimaurer gewesen, als absurd zurück. Bugnini
selbst habe das Gerücht gekannt, aber es nicht ernst genommen.
@stat crux: Bugnini – ein Freimaurer? Msgr. Bugnini hat es in der Tat nicht bis zum Kardinalshut geschafft.
Was den zweiten Punkt betrifft, möchte ich jedoch auf zwei Quellen verweisen, die in dieser Frage nicht
übergangen werden sollten: 1. Der Romanautor und Vatikan-Insider Malachi Martin antwortete in einem Interview
im September 1996 auf die Frage „War Msgr. Bugnini ein Eingeweihter der Freimaurerei?“ „Ja, Bugnini war
Mitglied der Loge.“: Vgl. Anonymus (Les amis du Christ Roi), Die Verfinsterung der Kirche, Durach 2004,
19 2. In dem Büchlein von P. Stephan Maessen „Die Liturgiereform – Schiffbruch der Kirche?“ (Jaidhof
2002), das eine 1993/94 in Ungarn und Böhmen gehaltene Predigtreihe P. Maessens wiedergibt, ist davon
die Rede, dass „Bugnini beim obersten päpstlichen Gerichtshof der Zugehörigkeit zur Loge“ nicht nur
angeklagt, sondern „wohl auch für schuldig befunden wurde“, woraufhin Paul VI. ihn in den Iran strafversetzt
habe. Die Liturgiereform sei zu diesem Zeitpunkt allerdings „bereits vollbracht“ gewesen. Bei den Kurienkardinälen
sei „noch heute … von einem Brief des Meisters des Groß-Orients von Frankreich an Annibale Bugnini
die Rede, in welchem er ihn mit ‘Bruder’ anrede und ihn zur Beschleunigung der Liturgiereform auffordere.
(30 Tage, 2/6. Juni 1992, S.47)“ (S. 17; Hervorhebungen von mir)
Bugnini war weder Kardinal noch Freimaurer. Seine plötzliche Versetzung als Nuntius in den Iran war der
Schlusspunkt einer längeren Entwicklung, über die Bugnini in seinem Buch über die Liturgiereform (dt.
1987) selbst detailliert Auskunft gibt. Er selbst macht den Fehler, seine Versetzung auf eine falsche
„Denunziation“ als Freimaurer zu stützen. Das ist ein typisches Verhalten, wenn man zu wenig Selbstkritik
aufbringt, um die Gründe für eine Zäsur zu akzeptieren. Wie Bugnini aber selbst berichtet, hat er seine
insgesamt drei Kardinalpräfekten der Gottesdienstkongregation (1969-1975) zu dominieren versucht, mit
unterschiedlichem Erfolg. Der letzte, Kardinal Knox, setzte dann 1975 die Zusammenlegung der Konkgregation
mit der für Sakramentendisziplin durch. Denn man wollte, anders als Bugnini, eben keine immerwährende
Liturgiereform fabrizieren.
diabolos sollte Marcel Lefebvre wirklich von einem Satanisten zum Bischof geweiht worden sein … welche
Auswirkungen hat das bis heute …? Marcel Lefebvre ist doch in der Tat ein Durcheinanderbringer … ein
Trennender … ein Zerstörer der Einheit …
Korrektur der Kardinalsnamen Bei meinem letzten Beitrag sind mir beim Schreiben der Kardinalsnamen aus
dem Gedächtnis ein paar Fehler unterlaufen: Gemeint waren die Kardinäle Achille Liénart und Annibale
Bugnini, beides Freimaurer , ersterer hat Marcel Lefebvre zum Bischof geweiht, soll aber auch Satanist
gewesen sein, letzterer ist für die Zerstörung der alten Messe maßgeblich verantwortlich… Ach ja,
einen Namen hatte ich noch vergessen: Pietro Gasparri…
#61 blueberry 19:39:01 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@ Pater Lingen Inwiefern habe ich mich „verrannt“? Zur Hintergrundinformation: Schon in „Schule“ und „Hochschule“
waren die „Lehrer“ völlig außerstande, meine Fragen ordentlich zu beantworten, etwa, warum man nicht
an … Also noch ein Genie. Das ist ja unglaublich wie viele Genies hier rumlaufen.
#60 Pater Lingen 18:09:48 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Zu MK28: „Malachias, sind Sie noch bei Trost?“ Also, die Frage erübrigt sich wohl. Es ist sogar unwahrscheinlich,
dass er selbst das noch für Argumente hält, was er hier als Argumente verkaufen will. Über Rothkranz
ist er umfänglich informiert. Insbesondere sein Unwillen, Orthopraxie und Orthodoxie zu trennen, spricht
Bände. Man kann auch über seinen exzessiven Smilie-Gebrauch, darunter vornehmlich den Teufel, nachdenken.
Er hat sich ganz offensichtlich verrannt. Und damit zur Frage: Inwiefern habe ich mich „verrannt“? Zur
Hintergrundinformation: Schon in „Schule“ und „Hochschule“ waren die „Lehrer“ völlig außerstande, meine
Fragen ordentlich zu beantworten, etwa, warum man nicht an die Jungfräulichkeit Mariens glauben müsse.
Der Churer „Regens“ Rutz („Opus Dei“) erklärte vor versammelter Mannschaft, ich hätte etwas falsch verstanden
(bzgl. des „anderen Gottes des Alten Bundes“). Was das war, verheimlichte Rutz leider. Und bei der Versammlung
fehlte auch einer aus dem „Seminar“: ich. Die neuen „weit“-Texte bei KzM, deren 3. Teil ich derzeit zusammenstelle,
bestätigen nach über 20 Jahren dasselbe Bild: Nur der „Sedisvakantismus“ löst die Fragen nach der wahren
Kirche wirklich.
#59 Malachias † 13:05:25 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@MK28: Bruch erst 1958? Ich muß nicht Sedisvakantist sein, um den Bruch, den der Tod Pius XII darstellt,
anzuerkennen. Worauf ich mit meinem Beitrag aufmerksam machen wollte: Es scheint mir problematisch zu
sein, den Traditionsbruch (= Abfall vom wahren kath. Glauben) an einer bestimmten Hausnummer, z.B. dem
Jahr 1958, festzumachen. Schon bei Benedikt XV. (Verbot des Sodalitium Pienum, Anerkennung des Sillon
und der Ideen der Frz. Revolution), vermehrt aber bei Pius XI. (Bsp.: Verbot der Action francaise) und
Pius XII. (Zionist = Apostat, Vorbereiter von V2) setzt sich mehr und mehr der Einfluss des Judentums
und der Freimaurerlogen (insbes. durch die Kardinäle Rampolla, Liébart, Bunigni u.v.m.) durch, so dass
es mit der Katholizität auch und gerade der „Päpste“ nach dem Tod Pius X. kontinuierlich bergab ging…!
Kennen Sie das 1992 auf deutsch erschienene Buch der langjährigen Vatikan-Korrespondentin Mary Ball
Martínez „Die Unterminierung der Katholischen Kirche“ (engl.: The Undermining of the Catholic Church)?
Darin wird der o.g. Prozess treffend beschrieben und dokumentiert. !:)
Malachias Frage – P. Lingen N.B.: Sie sind nicht zufällig die Schwester von P. Lingen? Nein, da kann
ich Sie beruhigen. Die Messen, zu denen ich gehe, werden unam cum Papa nostragelesen. P. Lingen halte
ich freilich für einen exzellenten Theologen. Er hat den großen Vorteil, auch die V2-Theologie zu kennen,
so daß seine HP eine wunderbare Informationsquelle hinsichtlich der Gegenwartstheologie ist. Zudem ist
sein Stil erfrischend klar – nicht so süßlich. Ich befürchte nur, der gute Pater hat sich etwas zu
sehr verrannt; vergleicht man die jüngeren mit den älteren Beiträgen, sind mir die jüngeren zu emphatisch,
zu aggressiv, zu pöbelnd, teilweise auch sektiererisch. Das macht es den üblichen Akatholiken leicht,
ihn zu delegitimieren und den Konservativen schwer, sich auf ihn zu beziehen. Das Problem wird wohl letztlich
sein, daß der Sedisvakantismus eine Sackgasse ist. Ich muß nicht Sedisvakantist sein, um den Bruch,
den der Tod Pius XII darstellt, anzuerkennen. Das ist eine Schein-Konsequenz.
#57 Malachias † 12:14:22 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@MK28 Enzykliken und Lehrbücher mit Imprimatur vor 1958 sind zweifelsfrei Warum denn gerade 1958 (Tod
Pius XII.) und nicht 1939 (Tod Pius XI.) oder 1914 (Tod Pius X.)? ?:) N.B.: Sie sind nicht zufällig die
Schwester von P. Lingen?
Malachias, sind Sie noch bei Trost? 1. Ihre Angriffe gegen Pius XII sind so absurd, daß man sich fragt,
ob Sie das ernst meinen? Pius hatte nicht nur das Recht, sondern sogar die moralische Pflicht, hier unschuldigen
Menschen – ob Juden oder nicht ist irrelevant – zu helfen. 2. Den Grund solcher trüber Gedanken liefern
Sie gleich mit: den Anton-Schmidt-Verlag. Der ist antikatholisch. Übrigens warnt auch die FSSPX vor seinen
Machwerken. Falls Sie sich seriös über den Glauben informieren wollen, gehen Sie in Antiquariate, Enzykliken
und Lehrbücher mit Imprimatur vor 1958 sind zweifelsfrei.
@ Malachias Verzeihen Sie bitte mein etwas zu persönliches letztes Posting. Einerseits wollte ich nicht
all den Haß der hier geäußert wurde, noch durch eigenen Haß ergänzen. Zum anderen versuche ich normalerweise
mich persönlich nicht allzu berühren zu lassen von Äußerungen oder Meinungen die meiner Einschätzung
nach einfach Haß sind. Ich versuche mal meine Meinung etwas weniger emotional zu schildern. Die Menschen
sind verschieden. Es gibt welche die kommen mit ihrer Freiheit usw. gut zu recht und sind fähig etwas
aus ihrem Leben zu machen. Dann gibt es Menschen die eine gewisse Anleitung benötigen, die bspw. praktisch
begabt sind aber nicht über die Fähigkeit verfügen sich selbst Werte zu geben usw. In früheren Zeiten
gab es relativ straff organisierte, hierarchisch gegliederte Gesellschaften in denen der einzelne relativ
wenige persönliche Freiheiten besaß. In der Neuzeit wurden all diese Bindungen, persönlichen Beziehungen,
soziale Verflechtungen weitgehend beseitigt. Alles wurde einer kalten, unemotionalen Vernunft unterstellt.
Der Mensch ist zu einem Art Elementarteilchen geworden dass beziehungslos durch sein Leben treibt. Mit
anderen Worten: Nazis sind einfach Menschen die mit ihrem Leben nicht zurecht kommen. Sie sehnen sich
nach Bindung, nach festen Werten, nach Beziehungen die sie nicht finden können. Im Grunde sind sie Knechte
die einen Herrn suchen und weil sie ihn nicht finden können, möchten sie gern die gesamte Gesell. in
eine Gesell. von Knechten verwandeln.
#54 Malachias † 19:13:02 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Korrektur: engl. für „Taufbescheinigungen“ Bei einer evtl. Google-Suche ist nicht „baptismal certifications“,
sondern „baptismal certificates“ zu verwenden… Sorry!
Artois Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich Sie falsch verstanden habe. Unter Zionismus verstehe ich
die Bewegung rund um der Idee:„Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“. Diese Idee hatte ihre Geburtsstunde
weder in Deutschland noch in Österreich sondern, bekanntlich, in Frankreich anläßlich der Dreyfus-Affäre
im Jahre 1894. Nun, Sie schrieben:Antizionismus ist durchaus angebracht, denn auch das weiland 3. Reich
war ein zionistisches Projekt, un dzwar ein höchst erfolgreiches im Sinne des Zionismus. Ich verstand
diese Sätze so: der Zionismus hatte die Pogromme gegen die Juden und den Holocaust geplant oder zugelassen
oder ermöglicht oder gefördert oder ähnlich – um die eigene Ziele zu erreichen. Sie werden mir zugeben
müssen, diese Behauptung ist lächerlich. Wenn meine Auslegung Ihrer Sätze nicht richtig ist – so bitte
ich um Entschuldigung (werden mir aber zustimmen, dass Ihr Wortwahl wenig andere Deutungen zuläßt) –
wenn Sie jedoch mit dieser Auslegung konform gehen – so kann ich nur meine Aufforderung wiederholen, mit
der Bitte, auch Ihre gelesen Literatur anzuführen. Diese Thesen würden allen Erfordernissen einer richtigen
Verschwörungstheorie entsprechen…
#52 Malachias † 18:14:27 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@P. Lingen: Nur eine Frage der Moral? Hier steht doch nicht nur eine Frage der Moral zur Debatte, es geht
um nicht mehr und nicht weniger als das Seelenheil von Tausenden und um einen Verrat am Sendungsauftrag
Christi – also eine Sünde gegen den Heiligen Geist! o^/ Man darf nicht einerseits JP2 und B16 Apostasie
vorwerfen, weil sie Korane küssen, sich von Shiwa-Priesterinnen segnen lassen, Synagogen zum Gebet aufsuchen
usw., einen Pius12 aber davon ausnehmen, wenn er es gebilligt/gefördert/gefordert hat, Juden (nach katholischem
Verständis = Heiden) mit Hilfe von Bescheinigungen das natürliche (!) Leben zu retten, die das Vorhandensein
einer Wirklichkeit auf übernatürlicher Ebene vortäuschten, die aber gar nicht vorhanden war! Abgesehen
davon soll Pius XII. es auch zugelassen haben, dass während des Krieges jüdische Gottesdienste in der
Unterkirche der Basilika in Asissi gefeiert wurden. Die anderen Geschichten (Monogenismus, historische
Kritik, Liturgie) bestätigen die These eher als dass sie sie widerlegen!
#51 Pater Lingen 16:55:00 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Malachias schließt gerne von sich auf andere… … jedenfalls, wenn es um seine Defekte geht. Bislang
hat mir gegenüber niemand ernsthaft behauptet, dass ein moralisch verkommenes Subjekt (das die christliche
Moral über Bord wirft) automatisch auch ein Apostat wäre, auch nicht bzgl. meiner Predigt. Zugegeben,
der Apostat Günter Storck hat in seiner Pseudo-Doktorarbeit geschwärmt, dass Orthopraxie und Orthodoxie
untrennbar wären. Aber dazu habe ich ja eine ausführliche Rezension geschrieben, die sich zwar weiter
Verbreitung erfreute, aber niemals widerlegt wurde, noch nicht mal von Eugen Rissling oder – auf Anfrage –
von Leo Scheffczyk himself. Zur Erinnerung der in meiner Rezension zitierte Passus aus dem Catechismus
Romanus: „Daher kommt es, dass nur drei Menschenklassen von ihr [der Kirche] ausgeschlossen werden: erstens
die Ungläubigen, dann die Häretiker und Schismatiker, endlich die Exkommunizierten … Es ist jedoch
nicht zu leugnen, daß sie unter der Gewalt der Kirche stehen, um von ihr vor Gericht gerufen, bestraft
und mit dem Bannfluche belegt zu werden … Von den übrigen aber, wenn auch noch so gottlosen und verbrecherischen
Menschen, ist gar kein Zweifel, dass sie noch in der Kirche verbleiben …“ (Cat. Rom. I, 10,9). Wie Malachias
außerdem klar weiß, ist Pius XII. immer wieder Zielscheibe von Verleumdungen geworden, z.B. bzgl. Monogenismus,
hysterisch-kritischer Methode etc.
#50 Malachias † 16:14:32 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@P. Lingen Sie predigten am Sonntag: Mal angenommen, die katholische Kirche hätte tatsächlich „rund
um die Uhr“ solche gefälschten Urkunden ausgestellt und somit eigentlich die gesamte christliche Moral
über Bord geworfen – welche Folgen hätte das gehabt? Rettung für die Juden vor den Nazis zwar wohl
kaum, aber immerhin eine praktisch grenzenlose Unsicherheit bei den Sakramenten. Denn: Wenn man schon
fälscht, wird man wohl kaum eine Fälschung abliefern wollen, die als solche leicht zu durchschauen ist.
Und somit hätten dann Zigtausende Ungetaufte eine Taufurkunde. Ohne Taufe können auch die anderen Sakramente
nicht gültig empfangen werden. Das daraus resultierende vollständige Chaos kann man sich nicht mal im
entferntesten ausmalen. Im letzten wäre das die Bankrotterklärung jedes christlichen Lebens. Wenn Taufurkunden
nichts mehr wert sind, wenn man nicht mehr wissen darf, wer überhaupt welches Sakrament gültig empfangen
hat, wozu dann überhaupt noch Sakramente?, schrieben dann aber hier: …dass selbst so ein Versagen von
Pius XII., wenn es denn überhaupt stattgefunden hätte, in keiner Weise „Apostasie“ wäre. Diese beiden
Sichten in Einklang zu bringen, tue ich mir – anderen Leser(inne)n wird es ähnlich gehen – ehrlich gesagt
dann doch etwas schwer. Vielleicht können Sie uns ja aus der Patsche helfen…?!
@Stimme aus wien Warum solte ich mich melden, darüber gibts eine tausendfältige seriöse Literatur.
Eine Verschwörung war es allerdings tatsächlich, allerdings eine Verschwörung gegen Deutschland, Österreich
und gegen alle deustchen und österreischischen Juden, die mit dem Zionismus nichts am Hut hatten.
@ Malachias @sozialkatholisch Sie glauben also im Himmel wird Bier getrunken? Prost! Wir kommen alle,
alle, alle in den Himmel…[ Natürlich, wenn es dort Wein gibt gibt es wohl auch Bier dort, aber 1. Alle
sind nich da, 2. Manche kriegen bloß Mineralwasser o^/
#47 Malachias † 14:54:19 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Himmel, Bier und Gutmenschen @sozialkatholisch Sie glauben also im Himmel wird Bier getrunken? Na denn:
Prost! Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel… @blueberry Wenn ich richtig sehe, stammt folgender
Satz auch von Ihnen: „Ich bin sicher Sie müssen sich noch sehr oft mit der Neunschwänzigen blutig peitschen,
bevor Sie so ein guter Mesch werden wie ich!“ Das muss ich wohl nicht weiter kommentieren…?! @P. Lingen
Die Info mit den Bescheinigungen wird nicht nur vom einzigen wirklich katholischen Verlag in Deutschland,
dem Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, verbreitet, er findet sich – davon vollkommen unabhängig –
an zahlreichen Stellen im Internet. Ein Beispiel hat „Kurti“ hier schon geboten – von Ihnen entweder nicht
gelesen oder einfach ignoriert? Weitere Beispiele sind mit einer Google-Suche mit Stichworten wie z.B.
„pius xii.“ + „baptismal certifications“ leicht zu finden. Den Rest Ihrer Ausführungen muss ich dann
doch als persönliche Diffamierung werten. Ihr krankhafter Hang dazu ist ja inzwischen auch allseits bekannt.
Wenden Sie – so gesehen – Ihren ersten Satz doch bitte erst einmal auf sich selbst an…!
@Sozialkatholisch – „Freibier“ …das gefällt mir (obwohl Nichtbiertrinker), das hat so etwas Menschliches,
Liebenswertes und wird der Sache m.E. sehr gerecht. Die Aktion mit den Dummy-Taufscheinen mag zwar DonCamilloesk
erscheinen, legt aber ein beredteres Zeugnis ab als jedes nur auf den Lippen getragene Glaubensbekenntnis.
@Malachias Ist Ihnen eigentlich nix zu peinlich? Das von Ihnen propagierte Zerrbild von „katholisch“ ist
gelebte Menschenverachtung, in der die Form den Primat über die Nachricht hat, vom Leben unschuldiger
Opfer gar nicht zu reden. So böswillig wie Sie kann ein Agnostiker über die Kirche gar nicht reden…
#45 Pater Lingen 14:36:34 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Also „Malachias“ … … es ist eine Todsünde, jemandem schwere Vorwürfe zu machen in Dingen, die er
allem Anschein nach gar nicht getan hat! Besonders erschwerend kommt für „Malachias“ hinzu, dass ich
ihm im Vorfeld schon persönlich klargemacht habe, a) aus welchem Rattenloch er diese „Informationen“
gesogen hat (i.e. dem „Verlag Anton Schmidt – pro fide catholica“, wo insbesondere Johannes Rothkranz
sein Unwesen treibt) und b) dass selbst so ein Versagen von Pius XII., wenn es denn überhaupt stattgefunden
hätte, in keiner Weise „Apostasie“ wäre. Für meine diesbzgl. Predigt, die als Antwort auf sein Wüten
konzipiert war, fand „Malachias“ übrigens noch lobende Worte. www.kirchenlehre.com/p_060611.htm Ich könnte
hier noch einiges über „Malachias“ verbreiten, unterlasse das jetzt aber vorerst noch. In jedem Falle
ist nun ein öffentlicher Widerruf seitens „Malachias“ fällig; seine Lüge ist ähnlicher Art wie die
von „DDL“, also er stellt etwas als („offensichtlich“) wahr hin, ohne dafür irgendeine ernstzunehmende
Quelle zu nennen.
@ Malachias Durch die Rettung der Juden mit falschen Taufbescheinigungen hat der Papst Pius 12 nicht nur
den einen oder anderen für den röm/kath glauben gewonnen sondern sich auch so maches „Freibier“ im Himmel
verdient, aber ob er ihnen eins abgeben wird weiß ich nicht.
#43 Malachias † 14:15:02 | Mittwoch, 14. Juni 2006
„Papst Pius XII.“ … … kannte offensichtlich keine Skrupel, selbst so banale Dokumente wie Taufbescheinigungen
zu Tausenden an Heiden verteilen zu lassen, auch wenn diese überhaupt nicht getauft worden waren, nur
um sie vor der Abschlachtung durch (scheinbar) noch größere Heiden zu schützen. Dass er dafür dann
den Beifall zahlreicherer Heiden bekam, ist nicht schwer zu erklären. Es ist jedoch die Frage zu stellen:
War er mit diesem Verhalten noch wahrhaft katholisch? In meinen Augen nein! Pacelli/Pius XII. hat sich
damit als Apostat, d.h. Verleugner des eigenen, katholischen Glaubens, erwiesen. Damit hat er logischerweise
auch sein Papstamt verloren. Alle seine die Kirche betreffenden Entscheidungen sind somit als nichtig
anzusehen!
@ Malachias Und willst du nicht mein Bruder sein, so hau’ ich dir den Schädel ein Sehen Sie dass ist
das Problem von Leuten wie Ihnen, Sie träumen davon andere Leute zigmillionenfach ermorden zu können,
sind aber sofort beleidigt wenn einer Mordfantasien in Bezug auf ihresgleichen äußert. Mein Satz mit
der Hölle war im Prinzip nur ein Zitat von Thomas Mann. Abgesehen davon, ich würde Sie nicht umbringen,
erstens weil ich mich auf die gleiche Ebene begeben würde wie Sie, zweitens weil es Sie zum Märtyrer
machen würde, drittens weil ein Mord eine viel zu geringe Srafe für Leute ihres Kalibers wäre. Ich
wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass Sie Nihilist sind, dass Sie an gar nichts glauben und dass
Gott (an den Sie nicht glauben) Sie dafür strafen wird. Und dass kein Arier, kein Herrenmensch usw. Sie
davor retten wird. Ich bin nicht der Anicht dass Sie mein Bruder sind und ich bin auch nicht der Menung
dass Leute wie Sie das Recht haben sollten ihre Meinung zu äußern. Früher in der sog. guten alten Zeit
wären Sie Knecht auf einem Hof gewesen. Der Bauer hätte Ihnen jeden Morgen eine ordentliche Tracht Prügel
versetzt und damit verhindert dass Sie auf dumme Gedanken kommen. Heutzutage wo Bindungen und familiäre
oder gesell. Verplichtungen weitgehend beseitigt sind, laufen Leute wie Sie frei herum und bilden sich
ein ihre „Meinung“ sagen zu dürfen! Sie sind nur ein freigelassener Knecht der auf dumme Gedanken gekommen
ist, nicht mehr und nicht weniger.
#41 Pater Lingen 13:08:50 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Albert Einstein (Jude, gest. 1955) sagte: „Einzig und allein die katholische Kirche hat gegen Hitlers
Kampf – für die Freiheit protestiert. Bis dahin interessierte ich mich nicht für die Kirche. Heute aber
kann ich nicht umhin, meine große Bewunderung und Anhänglichkeit einer Kirche gegenüber zu bekunden,
die als einzige den Mut hatte, einen fortgesetzten Kampf für die Aufrechterhaltung der geistigen Wahrheit
und moralischen Freiheit zu führen.“
Beileidstelegramm von der Außenministerin des Staates Israel, Golda Meir zum Tode von Papst Pius XII…
„Wir trauern mit der Menschheit um das Hinscheiden seiner Heiligkeit Pius XII. In einer Generation, die
von Krieg und Zwietracht heimgesucht war, hielt er die Ideale des Friedens und des Mitleids hoch. Als
unser Volk während des Naziterrors ein furchtbares Martyrium durchlitt, erhob der Papst seine Stimme
für die Opfer.“ Wer kann da noch ernsthaft behaupten, die Katholische Kirche hätte damals geschwiegen?
#39 Malachias † 11:46:18 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@blueberry Würde ich das was Thomasn Mann sagt direkt hier schreiben würde es von kreuz.net sofort gelöscht
werden. Denn diese Leute HASSEN die Wahrheit. Worauf stützen Sie denn ihr negatives Urteil? Mein bisheriger
Eindruck war ein anderer. Abgesehen von Dingen, die in der Tat im Hinblick auf die derzeitige Gesetzgebung
und Rechtsprechung der OMF-BRD relevant werden könnten (z.B. hatte ich hier mal ein Zitat aus Hitlers
„Mein Kampf“ über „jüdische Dialektik“ eingestellt, der dann wenig später, ohne dass ich darüber informiert
wurde, gelöscht wurde ), ist man hier, finde ich, doch einigermaßen tolerant im Sinne der Akzeptanz
von politisch nicht korrekten Ansichten… :)3 Eine echte Schwachstelle bei kreuz.net sehe ich in der
Begrenzung der Beiträge auf 1500 Zeichen. Da würde ich mir – sicher mit vielen anderen Teilnehmer(inne)n –
gerne etwas mehr, z.B. 2000 Zeichen wünschen. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind: hören Sie
sich an was Thomas Mann zu sagen hat. Falls nicht: fahren Sie zur Hölle! „Und willst du nicht mein Bruder
sein, so hau’ ich dir den Schädel ein“…?!
Diskussion Er habe auf die Ermordung der Juden „weniger als 200 von insgesamt 2300 Wörtern seiner Rede
verwendet“. Na, das ist doch mal ein dolles Kriterium, um eine Rede zu beurteilen. Falls es der hl. Vater
bei einer späteren Gelegenheit mal auf 2300 Wörter bringen wird, wird ihm Goldhagen sicher vorwerfen,
er habe das Wort „Holocaust“ an irgendeiner Stelle falsch betont oder sonst etwas ganz Schlimmes gemacht.
Im Ernst: Goldhagen ist offenbar nur bereit die anzuerkennen, die auf Knien vor der Geschichte oder ihm
selbst herumkriechen. Doch die Knie beugt ein Katholik eben nur vor Gott. @ P. Lingen Zudem ist der Wiki-Artikel
anscheinend ohnehin ziemlich unwichtig: Von den ca. 10.000 KzM-Besuchern / Monat kommen weniger als 100
über Wikipedia; da bringen z.B. meine Einträge beim Nonkonformisten deutlich mehr Zulauf. Die Erwähnung
Ihrer Hompage bei Wikipedia lässt sie automatisch im Google-Ranking steigen, d.h. Ihre Seite wird unter
den ersten Ergebnissen geführt. So unwichtig ist der Eintrag somit gar nicht.
#36 Laurentius2 10:24:51 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Domenico Ganz recht, die Aufrechnerei ist abstoßend, unwürdig in bezug auf die Opfer. Genauso abstoßend
ist aber auch die Kollektivschuldthese von Leuten, deren eigene Nation (zb Holland, England) bzw. Ideologie
(zB Sozialismus, Kapitalismus) so viel grausiges und für sich gesehen einmaliges Unrecht vollbracht haben,
daß sie erst mal vor der eigenen Türe kehren sollten, statt irregeitete (vor allem evangelische) Frauen
(Hitlers größte Wählergruppe) und mißbrauchte deutsche Soldaten (die ohne jede Begeisterung in den
Krieg zogen!) zu diffamieren. Die Diffamierung der kath.Kirche, welche nach jüdischen Schätzungen (Prof.Lapide
u.a.) mehr Juden rettete als alle anderen konfessionellen und neutralen Einrichtungen zusammengenommen,
ist dabei die absolute Höhe ! Eine Diffamierung, die übrigens aus heuchlerischen Reihen unserer lieben
englischen Nachbarn (BBC u.a.) forciert wird …
Leichenfledderei Die ganze Diskussion mündet immer in dasselbe: 1) Wieviele waren es? 2) Wer kann sie
auf seiner argumentativen Haben-Seite gutschreiben, bzw. mit welchen anderen verrechnen, sodaß am Ende
ein positives Ergebnis herauskommt.
@Petrus Radii Soso, Sie wollen also allen Ernstes die Ermordung eines einzelnen Mannes auf Veranlassung
einer elitären Priesterkaste in Kollaboration mit einem Fremdgouverneur mit dem „jüdischen Volk“, das
Jesus zu 99% gar nicht kannte, in Verbindung bringen und das vergleichen mit einer über Jahre dauernden,
systematischen Verfolgung einer ganzen Bevölkerungsgruppe auf Veranlassung eines ursprünglich von der
Gesamtbevölkerung gewählten Verbrecherregimes, das ohne einen weitgehenden Rückhalt im Volk gar nicht
hätte überleben können? Deutsche Kollektivschuld, jaja, der alte Strohmann. Als ob es im Alliierten
Urteil gegen die IG Farben nicht explizit geheißen hätte: „Es ist undenkbar, dass die Mehrheit aller
Deutschen verdammt werden soll mit der Begründung, dass sie Verbrechen gegen den Frieden begangen hätten.
Das würde der Billigung des Begriffes der Kollektivschuld gleichkommen, und daraus würde logischerweise
Massenbestrafung folgen, für die es keinen Präzedenzfall im Völkerrecht und keine Rechtfertigung in
den Beziehungen zwischen den Menschen gibt.“ Ihr Geschwurbel ist völlig ungestört von Fakten. Apropos
Fakten: Woher haben Sie denn diese abenteuerlichen Zahlen? Für Dachau sind 2.700 inhaftierte, katholische
Geistliche registriert, und mehr als 6 Millionen getötete, polnische Katholiken? Das ist mehr als die
Gesamtzahl aller polnischen Opfer (4.5-6 Mio.), darin enthalten über 3 Millionen Juden…! @Lingen Jaja,
geschenkt.
Goldhagens Lügenpropaganda entspricht dem deutschen Zeitgeist Daß Daniel Jonah Goldhagen eine solche
Resonanz in Deutschland hat, ist nur mit dem deutschen Selbsthaß zu erklären. Eine selbstbewußte Nation
und eine selbstbewußtere Kirche würde diesem Falschmünzer eine deutliche Antwort geben.
#32 Pater Lingen 07:52:48 | Mittwoch, 14. Juni 2006
„DDL“ ist ein Lügner Er stellt es als Tatsachenbehauptung hin, dass ich „mit schöner Regelmäßigkeit“
den Wiki-Text bearbeite. Eine Begründung, worauf sich seine unumstößliche Sicherheit stützt, fehlt
leider völlig. Ganz nebenbei: In Wahrheit habe ich übrigens nur einmal den Text bearbeitet, und das
habe ich auch bei KzM zugegeben: www.kirchenlehre.com/wikiped2.htm Ich hatte bei heise allerdings mal
geschrieben, dass die Wikipedianer meine Richtigstellungen sofort wieder gelöscht haben, also dass ich
wieder zum Betriebswirt ernannt wurde etc. Bei heise wurde diese hartnäckige Lügenkanonade der Wiki-Fetischisten
als Triumph der Wahrheit gefeiert. Was andere schreiben, dafür übernehme ich keine Verantwortung, und
genau genommen schaue ich nur höchst selten überhaupt mal in den Wiki-Artikel rein. Die von „DDL“ zitierte
Passage kannte ich bislang gar nicht, d.h. es hat sich auch niemand von meinen Unterstützern diesbzgl.
bei mir gemeldet. Zudem ist der Wiki-Artikel anscheinend ohnehin ziemlich unwichtig: Von den ca. 10.000
KzM-Besuchern / Monat kommen weniger als 100 über Wikipedia; da bringen z.B. meine Einträge beim Nonkonformisten
deutlich mehr Zulauf.
#31 Petrus Radii 02:47:53 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Mitschuld der Deutschen? Keine Mitschuld der Juden? Nun! Hier ist ‘was! Den Juden dürfe keine kollektive
Erbschuld für die Kreuzigung Christi vorgeworfen werden. Dennoch müsse kollektive Erbschuld für die
Ermordung der Juden dem deutschen Volk und der katholischen Kirche aufgeladen werden. Man merkt die typische
Vorgehensweise der zionistischen Machtantreiber. Wer Ohren zu hören hat, der soll zuhören! Anscheinend
ist dieser gegen Katholiken und Deutsche, jüdische Haßredler kein großer Historiker, da er ziemlich
nichts weiß von der bezeugten Vernichtung von mehr als 6 Millionen pölnischen Katholiken durch den NS-Staat,
wie auch unzählige Tausenden von anderen Slawen und Zigeuner (während die Tode von nur knapp halbe Million
Juden bezeugt ist, obwohl „6 Millionen“ umgebracht seien). Hitler war von dem „Beistand“ der deutschen
Katholiken so begeistert, daß er 8.000 Priester allein in Dachau internieren ließ, während auch Tausende
Laien angezeigt, verhaftet, und noch mehr wurden. Dieser Zionist ist ein verleumderischer, rassistischer
Verbrecher.
@ Malachias Es gibt eine CD ihr Titel lautet „Deutsche Hörer! BBC Reden 1941 – 1945 Sprecher: Thomas
Mann“. Bitte hören Sie sich diese CD an. ISBN: 3-89940-398-3, Bayerischer Rundfunk. Das ist meine persönliche
Nschricht an Sie. Würde ich das was Thomasn Mann sagt direkt hier schreiben würde es von kreuz.net sofort
gelöscht werden. Denn diese Leute HASSEN die Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind: hören
Sie sich an was Thomas Mann zu sagen hat. Falls nicht: fahren Sie zur Hölle! Niemand wird Sie retten!
Niemand wird die Macht haben Sie zu retten!
@Parzifal Bei kontroversen Themen und ganz speziell bei allen, die hier als Referenz angeführt werden,
empfiehlt es sich stets, neben dem jeweiligen wikipedia-Artikel auch die dazugehörige Diskussion einzusehen
und ggf. einen Blick auf das Änderungsprotokoll zu werfen – genau diese Transparenz ist ja einer der
großen Boni von wikipedia, die den Nachteil, dass Kreti und Pleti sich darin (meist nur vorübergehend)
austoben können, mehr als ausgleichen. Dass „Pater“ Lingen auf „seinen“ Wikipedia-Eintrag verweist, hat
den ganz schlichten Grund, dass er mit schöner Regelmäßigkeit selbst darin herumpfuscht und ihn ein
wenig „aufzuhübschen“ sucht – die zuständigen Wikipedianer sind schon reichlich angegkekst von seinen
Vandalenorgien und dem resultierenden „edit war“. „Bereicherungen“ des Artikels durch Lingen selbst lesen
sich dann etwa so: „Da er sich aber als unbeugsamer Katholik von weltlichen Regimen nicht einschüchtern
läßt, wird er auch weiterhin für seinen Glauben vor Gericht streiten müssen.“ Seine offenbar zahlreichen
Gegner pfuschen in dem Artikel genauso herum – und werden genauso regelmäßig gelöscht
#28 Malachias † 23:36:13 | Dienstag, 13. Juni 2006
Es war höchste Zeit… …dass die kreuz.net-Redaktion diese Rezension des Goldhagen-Artikels eingestellt
hat :)3 :)3 :)3 , der ja schon seit Längerem unter der Rubrik „Leserzeitung“ abgerufen werden kann…
(Ist das wirklich der Ernst der Redaktion, ihren Leserinnen und Lesern solch miese Kost, die wohl nur
noch von BILD zu übertreffen ist, anzubieten?) Streng genommen fallen Veröffentlichungen wie die von
Goldhagen unter „Volksverhetzung“ und es wird nicht mehr lange dauern, bis wir Deutschen/Katholiken gegen
solche Machwerke gerichtlich vorgehen werden…!!! @Evelin: Wahrscheinlich hätten alle mehr tun
können. Auch die Nazis hätten mehr tun können. Wahrscheinlich haben sie weniger „geleistet“ als Pius
XII., der – wenn auch nach dem Motto „der Zweck heiligt die Mittel“ – es immerhin auf mindestens 860.000
gerettete Juden gebracht hat…
@ „Pater“ Lingen Seit wann ist denn die egalitäre Enzyklopädie Wikipedia entscheident dafür wer Pater
ist und wer nicht? Vielleicht haben sogar Sie ja hochpersönlich den entscheidenten Passus geändert?
Aber nachdem Sie Wikipedia so viel Autorität beimessen, warum lesen Sie sich nicht mal den entsprechenden
Abschnitt über den Holocaust bei Wikipedia durch? Gern auch in der englischen Wikipedia die ja in Amerika
oder England entsteht wo es die von Ihnen bekrittelten Gesetze ja nicht gibt. Möglicherweise schenken
Sie diesen Artikeln mehr Aufmerksamkeit als den deutschen? By the way: Bitte sehen Sie doch in Zukunft
davon ab mich zu duzen. Mit Holocaustleugner möchte ich wirklich nicht per du sein! Bitte erklären Sie
mir doch mal warum ihrer Ansicht nach Einstein, Thomas Mann, Brecht, Hesse und wie sie alle heißen Deutschland
verlassen haben? Ich werd ihnen mal was sagen: Wenn Thomas Mann sagt, dass Hitler die Gosse war, dann
hat das unendlich mehr Bedeutung für mich als die Meinung eines in jeder Beziehung mediokren Dr. Heger
oder „Pater“ Lingen. Tut mir leid für Sie.
#26 Pater Lingen 21:19:26 | Dienstag, 13. Juni 2006
„Parzifal“ – ist das dein richtiger Name? Wie auch immer – warum stellst du meinen Pater-Titel in Anführungszeichen.
Mittlerweile gibt sogar die Wikipedia unumwunden zu, dass die V2-Sekte meine Weihe als gültig anerkennt.
Aber zum Thema: So extrem ist meine Position gar nicht, i.e. dass das Leiden Jesu höher steht als das
Leiden aller Menschen zusammen. Oder anders: Wenn ich das nicht glauben würde, wäre ich auch kein Christ,
denn nur Christus ist der Erlöser. Desweiteren sei daran erinnert, dass in der amerikanischen Sedi-Szene
anscheinend niemand an den Holocaust glaubt. Die jeweiligen Autoren, die das offen auf ihren Seiten schreiben,
wissen anscheinend auch, dass sie bei Einreise in die BRD wahrscheinlich sofort verhaftet würden. Exemplarisch
sei hier der Artikel von Bischof Louis Vezelis genannt: „Examine All the Evidence“. Oder wie Jürgen Graf
schreibt: „Die Verbreitung der revisionistischen Erkenntnisse wird durch die perfekteste Zensur verhindert,
die jemals in der Geschichte existiert hat, jene Zensur, von der so gut wie niemand weiss, daß es sie
gibt. Wem diese Zensur nutzt, für wen sie existenznotwendig ist, wie sie gehandhabt wird, warum es in
unser angeblich tabufreien Gesellschaft ein grosses Tabu gibt, nämlich den Holocaust, weswegen wir heutzutage
an allem und jedem zweifeln dürfen, sogar am himmlischen Vater, seinem Sohne Jesu Christ und dem Heiligen
Geist, nicht aber an den Gaskammern von Auschwitz und Treblinka.“
@ „Pater“ Lingen Sicherlich hat sehr oft in der Geschichte das mythisch überhöhte Leiden Jesu die Leiden
einfacher individueller Menschen übeschattet und viele Kirchenmenschen quasi „immunisiert“ gegen die
Leiden ihrer Mitmenschen. Bei Ihnen scheint es sich nun um einen besonders extremen Fall hiervon zu handeln.
Nach dem Motto: was sind schon die Tode von Menschen verglichen mit dem Tod eines Gottes. @ Murx Haben
Sie schon mal daran gedacht eine Kabarettshow aufzumachen? Sie sollten sich mit Guntram, Istitoris und
rudolfsohn zusammen tun und eine Art Vier Mann Clown Show Gründen. Sie könnten durchaus Erfolg haben!
Ansonsten: was sie so absondern, das ist schon gar nicht mehr zu glauben.
#24 Pater Lingen 20:37:28 | Dienstag, 13. Juni 2006
Goldhagen wird schon seit Jahren hofiert … … und eine Strafanzeige gegen ihn wegen Volksverhetzung
blieb ohne Erfolg. www.kirchenlehre.com/goldhag.htm Wie wichtig der „Holocaust“ ist, formuliert der Jude
Claude Lanzmann so: »Wenn Auschwitz etwas anderes ist als ein Schrecken der Geschichte, wenn es sich
der „Banalität des Bösen“ entzieht, dann erbebt das Christentum in seinen Grundfesten. Christus ist
der Sohn Gottes, der bis zum Ende des Menschenmöglichen gegangen ist, wo er die entsetzlichsten Leiden
erduldet hat (…) Wenn Auschwitz wahr ist, gibt es ein menschliches Leiden, das sich mit jenem Christi
überhaupt nicht auf eine Stufe stellen lässt (…) In diesem Fall ist Christus falsch, und nicht von
ihm wird das Heil kommen. Fanatismus des Leidens! Wenn nun Auschwitz weitaus extremer als die Apokalypse
ist, weitaus schreckerregender als das, was der Johannes in der Apokalypse erzählt (denn die Apokalypse
ist beschreibbar und gemahnt sogar an ein grosses, hollywoodähnliches Spektakel, während Ausschwitz
unaussprechlich und undarstellbar ist), dann ist das Buch der Apokalypse falsch, und das Evangelium desgleichen.
Auschwitz ist die Widerlegung Christi.« Schon intuitiv würde doch jeder sagen: Wenn etwas, was innnerhalb
der natürlichen Ordnung dieser Welt stattgefunden haben soll, nicht darstellbar ist (z.B. „Gaskammern“),
dann kann es auch nicht stattgefunden haben. Aber dann greift ja sofort das „Offenkundigkeits“-Dogma des
„Nicht Darstellbaren“.
Artois Bitte, melden Sie sich mit Ihrer These: auch das weiland 3. Reich war ein zionistisches Projekt,
un dzwar ein höchst erfolgreiches im Sinne des Zionismus noch heute bei der „www.weltverschwörurng.de“
Zionismus Antizionismus ist durchaus angebracht, denn auch das weiland 3. Reich war ein zionistisches
Projekt, un dzwar ein höchst erfolgreiches im Sinne des Zionismus.
aphrodite Ich gebe es zu, die Wortmeldung von @Bruder Theophil könnte missverstnden werden. Ich nehme
an, mit: „vor allem katholische Geistliche waren es, die in den KZs ihr Leben gelassen haben“ wollte er
darauf hinweisen, dass es wesentlich mehr katholischen Geistlichen in den KZ’s gab als Geistlichkeit aus
anderen christlichen Konfessionen, was man auch als eine logische Schlussfolgerung der Einstellung der
kath. Kirche gegenüber dem Nationalsozialismus vor der Machtergereifung ansehen könnte. Übrigens: Michael
Hesemann nennt die Zahl 2.500, was die Zahl der Opfer aus den Reihen der kath. Geistlichkeit in Polen
betrifft. Prozentuell könnte dies an den prozentuellen Anteil der jüdischen Opfer sehr nahe kommen.
#18 aphrodite † 15:36:11 | Dienstag, 13. Juni 2006
Eine Frage: Wie viele katholische Priester waren’s denn, die in KZs gestorben sind? Und wie viele Jüdinnen
und Juden gleich noch mal? Wenn 6 Millionen von ihnen von den Nazis umgebracht wurden, müssen doch mindestens
3x so viele kath. Priester in KZs ermordet worden sein, wenn doch „vor allem kath. Priester im KZ ermordet
wurden“ (Zitat eines Dödels auf diesem Board)? Oder hat sich da jemand verrechnet???
#17 methusalix † 15:14:56 | Dienstag, 13. Juni 2006
Bendikt78 Bevor jemand mit der Faschismuskeule kommt: Ich bin Schweizer! Wollen sie uns damit in Ihrer
unnachahmlichen Schweizer Art mitteilen, dass Sie sich und alle anderen Schweizer für immun gegen die
faschistischen rechten Bazillen der braunen Pest halten? PS: bevor Sie jetzt mit irgendeiner Keule kommen,
ich bin weder Schweizer, noch Deu… aber lassen wir das, es führt zu nichts.
@Otterbeck: Den Namen René Lefèbvre höre ich zum ersten Mal Und ich erinnere mich auch nicht je von
ihm gesprochen zu haben. Um ganz ehrlich zu sein, wer ist das? Der Vater, der Bruder, oder der Cousin
des Erzbischofs. Ganz ohne Ironie. Aber lassen Sie die Aufklärung, denn die tut hier nichts zur Sache.
Wir warten immer noch auf eine Darlegung Ihres Kirchenbegriffes. Sehen Sie sich als Mitglied einer vorgeblich
„katholischen“ Kirche, die ihrerseits eine der legitimen Abkömmlinge der apostolischen Kirche neben anderen
sein soll, oder empfinden Sie sich als Mitglied der einen und ungeteilten Arche des Heiles unter einem
Papst, der mit Recht unmittelbare Jurisdiktion über alle Christen als Christi Stellvertreter einfordert?
Letzteres paßt wohl nicht mit „Ut unum sint“ zusammen. Hier geht es um konkrete Probleme theologischer
Art und nicht um einen mir völlig unbekannten René. Den können Sie sich sonst wohin stecken.
Infam ist es von Goldhagen, zu behaupten… …dass ausgerechnet die katholische Kirche sich mit den Nazis
ins Bett gelgt hat, wo doch nachweisbar ist, dass es vor allem katholische Geistliche waren, die in den
KZs ihr Leben gelassen haben.
Politik Als Beispiel erwähnt er den deutschen Bundeskanzler Willy Brandt († 1992), der 1970 während
einer Gedenkfeier zum Aufstand im Warschauer Ghetto „sichtbar bewegt und reuig spontan“ auf die Knie gefallen
sei. Ein König übergab seinem Sohn die Krone und als erste Amtshandlung musste er eine Hinrichtung unterschreiben.
Der alte Monarch gab ihm den Tipp: Setz Dich vor die Urkunde, schau Dir das Blatt an und zähle langsam
bis 50! Am nächsten Tag überschlugen sich die Medien mit Schlagzeilen wie: „Pflichtgefühl siegt über
Mitgefühl“ oder „Eine Minute lang rang der Köndig mit sich!“ Wer meint das Affentheater von Brandt sei
nicht eingeplant gewesen, der versteht die Politik nicht! Schlussendlich wird diese Handlung auch nicht
hinterfragt, da kriechende Deutsche besser gefallen als aufrechte. Bevor jemand mit der Faschismuskeule
kommt: Ich bin Schweizer!
#13 Laurentius2 13:01:45 | Dienstag, 13. Juni 2006
Nochmal: Dank und wider die Heuchler des Westens Vielen Dank, lieber Heiliger Vater, für die differenzierenden
Worte über das vielgeschmähte deutsche Volk ! Gemäß altdeutscher Reichstradition sind wir die dummen
Idealisten im Herzen Europas und bezahlen und bezahlen und bezahlen … zB das System Brüssel, während
sich unsere westlichen Nachbarn in Heuchelei überschlagen. ZB unsere lieben Freunde von der Nordsee,
die mehr SS-Freiwillige im Verhältnis zur Bevölkerung hatten als alle anderen oder auch mehr Agressionskriege
in der Neuzeit entfesselten als „wir“ und andere … nur eben noch ohne Panzer … Liebe Freunde in Holland
und England und von mir aus auch an der neuenglischen Ostküste, hört endlich auf mit der elenden kalvinistischen
und sonstwie gearteten Heuchelei um des Profits willen, das wäre mal ein Stück echte Vergangenheitsbewältigung,
die Eure Länder auch mal bitter nötig hätten !!! :(3
Neo-Nestorianer! Athanasius!! Zu Hilfe! Sie kennen Karl X. besser als wir alle. Vielleicht können Sie,
der Sie das „Ganz-Brandopfer“ von René Lefebvre sr. so gern herausstellen, Murx von weiteren Steigerungen
seiner Psychose noch abhalten.
Doch, der Begriff „Holocaust“ ist unabdingbar! Natürlich nur aus der Sicht derer, die diesen Begriff
einführen. Es geht hier um ein Gründungsopfer für eine Religion. Dieses „Opfer“ wird in direkte Konkurrenz
zum Kreuzesopfer gesetzt und soll es entwerten. Der „Holocaust“ hat eine panhumane Dimension und ist einheitsstiftend.
Deswegen auch das Geschrei gegen Gibson. Das paßte schlecht ins Bild sein Film. Christ zu sein ist nunmehr
nur noch möglich, wenn man die Superiorität dieses „Holocaust“ vor dem Kreuz anerkennt. Schon aufgrund
dieser Tatsache ist eine wahre Versöhnung mit der FSSPX gar nicht möglich, denn Ratzinger, selbst wenn
er es wollte, kann der Logik der ihm zugewiesenen Rolle nicht entrinnen. Versucht er es, wird er es nicht
überleben. Als Ratzinger bei seiner Inthronisierung einem anglikanischen Religionsdiener in Gegenwart
eines Rabbiners die Kommunion reichte, war der quasi als Aufpasser da. Die Gefügigkeit Ratzingers wird
an solchen Ereignissen gemessen. Die Aufgabe der Exklusivität der katholische Religion durch Communicatio
in Sacris mit einem Anglikaner versichert den Rabbiner, daß nunmehr seine Religion diese Exklusivität
zukommt, Abbruch der Gemeinschaft mit den Anglikanern und Hinwendung zur FSSPX bedeutet das Gegenteil.
Ratzinger darf im Schatten der „älteren Brüder“ den „Petrusdienst“ anstelle des Petrusamtes ausüben
und am Aufbau der Humanreligion mitwirken. Seine Probe in Auschwitz hat er nicht bestanden. Das kann böse
enden. Er muß sich jetzt „reinwaschen“. Kniefall, Herr Ratzinger!
Neo-Ebionitenostsyrer Als Pilotprojekt mit Sitz bereits in Jerusalem und dem Anspruch die gesamte Christenheit
zu vertreten, sollte man vielleicht ein Auge darauf haben. In Jerusalem ist ja alles Mögliche vertreten.
Nette Homepage übrigens – ich mag übrigens die Original aramäischen und hebräischen Namen sehr. Ich
glaube nicht, dass diese Gruppe irgendeinen Einfluss hat. Für orthodoxe Juden wird diese Gruppe immer
noch zu christlich sein, da diese Jeschua ben Mirjam keineswegs für den Messias-Maschiach halten.
@Karl Murx: Mächtige Lobby Das muß wohl daran liegen, daß Mythologisierer wie Goldhagen selbst nicht
wahrheitsfähig sind, aber zu einer mächtigen Lobby gehören, die Mythen als Realität vorschreiben.
Dazu muß man nur das Ausmaß von „Promotion“ zur Kenntnis nehmen, das dieses amerikanische Leichtgewicht
von seiten Ignatz Bubis’ und wohl auch von dessen Zentralrat genoß und vermutlich immer noch genießt.
MfG Christoph Heger
Zu Herrn Goldhagens Thesen Die gewiss unverdächtige MPräs Golda Meir war voll des Lobes über Pius XII.
Goldhagen sollte sich auch fragen, wo denn die eigenen jüdischen Organisationen außerhalb Deutschlands
waren, ob sie genug getan haben. Wahrscheinlich hätten alle mehr tun können. Im Film „Schindlers Liste“
gab es am Schluss die ergreifende Passage, in der Schindler laut ausrief: Ich hätte mehr retten können,
hätte mehr auf die Liste setzen können… Und ob der Papst die Begriffe „Shoah“ (Vernichtung)und „Holocaustos“
(Ganzbrandopfer) verwendet, oder nicht…? Ich empfinde diese Begriffe ohnehin nicht ganz passend. Die
Seelen der Opfer sind unsterbliche Seelen, die Erinnerung an sie kann nicht zerstört werden. Und als
ein „Brandopfer“ ???? Für wen oder was? Ich würde von „staatlich organisierten Massenmord an einer ethnischen
und/oder religiösen Minderheit“ bzw. „staatlich organisierten Massenraubmord an einer ethnischen und/oder
religiösen Minderheit“ sprechen.
Kein Politiker würde es wagen? Kein deutscher Wissenschaftler, kein mehrheitsfähiger deutscher Politiker
würde es heutzutage wagen, Benedikts mythologisierte Darstellung der Vergangenheit vorzubringen. Tja,
woran liegt’s? Das muß wohl daran liegen, daß Mythologisierer wie Goldhagen selbst nicht wahrheitsfähig
sind, aber zu einer mächtigen Lobby gehören, die Mythen als Realität vorschreiben. Ratzinger hat sich
mit seiner Rolle als Oberrabbiner der Goyim-Synagoge im Schlepptau der noachistischen Religion abzufinden,
ansonsten wird eben ein alternatives Projekt gehebelt. Da würde sich beispielsweise die Sekte des judaisierenden
Neo-Nesotrianers Mar Michai anbieten. Dieses Grüppchen, offiziell von einem rabbiischen Geheimkonzil
(Beit Knuschta) gesteuert, bietet allen Christen eine neue Identität in Unterordnung unter das Judentum
an. Interessant ist deren Liturgie: eine Anaphora auf der Basis der Didaché, ebenfalls ohne Wandlungsworte.
Ansonsten neben der Taufe, die Beschneidung, Torahstudium, koscheres Essen usw. Es ist praktisch eine
Neuauflage der Ebioniten. Als Pilotprojekt mit Sitz bereits in Jerusalem ….nasrani-patriarchate.org/eng/
und dem Anspruch die gesamte Christenheit zu vertreten, sollte man vielleicht ein Auge darauf haben.
Das Niveau der „Welt“… …liegt ohnehin nicht wesentlich über dem der „Bild“. Grundlage beider Blätter
und auch Goldhagens ist ein fundamentalistischer Zionismus. Es geht diesen Lügnern nicht um Wahrheit
und Gerechtigkeit, sondern einzig und allein darum, jede Kritik am Unrechtsstaat Israel mit Verweis auf
„Antisemitismus“ zu verbieten. Kein ernstzunehmender Katholik ist Antisemit, aber deshalb muß man noch
lange nicht Zionist sein.
gegen kirche und papst da ist herr goldhagen ja auf kreuz.net richtig aufgehoben. hasspredigten gegen
kirche und papst sind ja hier an der tagesordnung.