Kirche in Not
„Wie viele Sekten es gibt, weiß Gott allein“
Im Nordosten Brasiliens kämpfen drei Ordensfrauen einen Kampf gegen Goliath: Die Sekten rauben der armen Bevölkerung oft noch das letzte Geld. Von Reinhard Backes.
(kreuz.net/Kirche in Not) Nur gelegentlich Strom. Kein fließendes, sauberes Wasser. Keine Kanalisation. So leben 15.000 Menschen.

Die Lebensbedingungen in den Armenvierteln rund um die Provinzhauptstadt Macapá im Mündungsgebiet des Amazonas – im Norden Brasiliens – sind katastrophal.

Der Boden ist sumpfig, geteerte. Feste Straßen gibt es nicht. Wer nichts hat, geht zu Fuß, tagelang. Wenn es sein muß auch wochenlang.

Dennoch drängen immer mehr Menschen in die Stadt Macapá im Nordosten Brasiliens, wo auch ein Diözesanbischof residiert. Die Stadt gehört zum Bundesstaat Amapá.

Man nennt sie hier auch „Invasoren“, weil sie nicht genutzte Flächen illegal besetzen.

Schwester Ana Maria kümmert sich um die Neuankömmlinge. Die Ordensfrau stammt aus Italien und gehört zur Gemeinschaft der Missionarinnen der Unbefleckten.

Zusammen mit Sr. Greeta, einer indischen Schwester, und zwei Brasilianerinnen, Schwester Laurença und Schwester Maria Francisca, betreut sie die offiziell 50.000 Gläubigen der Pfarrei ‘Unsere Frau zum Rosenkranz’.

Die Pfarreimitglieder verteilen sich auf 21 sogenannte Kapellengemeinden, die bis zu zehn Kilometer auseinanderliegen.

Die Pfarrei hat drei Priester. Ohne den täglichen Einsatz der Schwestern wie der regelmäßigen Hilfe von achtzig Katecheten wäre ihre Arbeit erdrückend.

Daß sie auch so kaum zu bewältigen ist, kümmert das Seelsorgeteam wenig. Statt aufzugeben, nehmen Laienkatecheten, Schwestern und Priester die Herausforderung immer wieder neu an.

„Unser Dienst ist eine Invasion der Liebe“, sagt Schwester Ana Maria zu ihren Begleitern des Hilfswerkes ‘Kirche in Not’. Ein Satz, der in den Außenbezirken der Stadt Macapá ganz und gar nicht pathetisch klingt.

Im alterschwachen Fiat Uno geht es von einer armseligen Hütte zur nächsten. Der Kilometerstand verrät, wie oft die Ordensfrauen in den Vierteln der Armen unterwegs sind. Es geht durch riesige Wasserlachen, durch Schlamm- und Schlaglöcher.

Die Schwestern besuchen Familien: Fünf bis acht Kinder sind hier die Regel.

Die medizinische Versorgung ist schlecht. Die hygienischen Verhältnisse sind miserabel. Die Arbeitslosigkeit ist hoch – so wie die Zahl unverheiratet zusammenlebender Paare. Viele Familien sind zerrüttet.

Die betreuten Menschen strömen mittellos aus allen Teilen des Bundesstaates Amapá. Er ist etwa halb so groß wie Deutschland. Die Menschen suchen Arbeit und Zukunft. Statt dessen finden sie in der Stadt Macapá nur Elend.

„Sie sind Heimatlose ohne die Wärme einer schützenden Gemeinschaft“, betont Schwester Ana Maria. Die Kirche dürfe sie nicht den Sekten überlassen, die den Armen häufig das letzte Geld und die Hoffnung nähmen.

Die sogenannten Tempel der unterschiedlichsten Gruppierungen schießen wie Pilze aus dem Boden. Schwester Ana Maria: „Nur Gott weiß, wie viele Sekten es gibt.“

Der Alltag in der Pfarrei ‘Unsere Frau vom Rosenkranz’ im Norden der 300.000 Einwohner großen Provinzhauptstadt ist nicht untypisch für das Bistum Macapá.

Die Diözese umfaßt 22 Pfarreien, die aus bis zu sechzig Gemeinden bestehen.

Für mehr als eine halbe Million Katholiken stehen nur vierzig Priester zur Verfügung. Die Mehrheit sind Ordensleute. Nur sieben sind Diözesanpriester. Der Altersdurchschnitt ist hoch.

Bischof Pedro José Conti setzt neben der Ausbildung junger Priester daher vor allem auf die Hilfe von Katecheten.

Gegenwärtig hat die Diözese 15 Priesteramtskandidaten.

Sorge bereitet dem Bischof die Situation vieler Jugendlicher. Unter den 20jährigen würden sich viele von der Kirche abwenden.

Zugenommen haben in dieser Altersgruppe dafür der Drogenmißbrauch und die Kinderabtreibungen.

Bischof Conti: „Hohe Bedeutung hat deshalb die Ausbildung von Laien, Gemeindeleitern, Katecheten und Mitarbeitern in der Jugendpastoral.“

Mons. Conti hat ‘Kirche in Not’ gebeten, die Diözese mit Meßintentionen für den Lebensunterhalt der Priester zu unterstützen sowie bei der Fertigstellung des kontemplativen Klarissinnenklosters in Macapá zu helfen.

Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2003. ‘Kirche in Not’ hat das Projekt – von dem sich die Diözese Impulse für die Evangelisierung erhofft – bereits mehrfach finanziell gefördert.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Hódmezövásárhelykutasipuszta   14:17:59 | Freitag, 16. Juni 2006
@MK28
Seien sie gegrüßt!
Ich bin über ihre Aussage bestürzt. Wissen Sie, ich glaube nämlich, dass in Ihrem Fall etwas zutrifft, dass es zwar selten – aber doch – gibt: Die Tatsache, in Lateinamerika gewesen zu sein und vielleicht sogar gelebt zu haben (ich weiß ja nicht, ob sie einfach nur in Cancun auf Urlaub waren oder ein paar reiche Freunde auf ihrer Finca im Amazonasdelta besucht haben oder sich tatsächlich auf die Bevölkerung dort eingelassen haben) schützt nicht von vornherein vor eurozentristischen Ansichten.
Die Art und Weise wie sie über die Probleme des konkreten Lebens sprechen, diese als lächerlich abtun, zeigt jedoch von einer zutiefst unchristlichen Haltung.
Im Unterschied zum vorexilischen Judentum ist das nachexilische Judentum und das Christentum keine reine Jenseits-Religion, wie sie sie propagieren. Dafür könnte man exegetisch, bibeltheologisch, patristisch und auch dogmatisch argumentieren! Die von Ihnen vertretene Auffassung ist also in jeder Hinsicht nicht die der Katholischen Kirche. Ein Wort, das mir gerade dazu noch einfällt: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.
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#12   MK28   17:16:20 | Donnerstag, 15. Juni 2006
„Unerfahrenes Europäergeschwätz“
Was das unerfahrene Europäergeschwätz angeht: Ich kenne Lateinamerika durchaus aus eigener ausgiebiger Anschauung.
Und die zutreffenden Beschreibungen der Sekten als exklusiv, da prädestinationsgläubig bestätigen doch nur meine Auffassung: Sie sind religiös anstatt marxistisch wie die Befreiungstheologie-verseuchte Kath. Kirche. Man mag Boff und einige Exponenten kalt gestellt haben, aber die Realität ist nach wie vor traurig.
Ein Beispiel: Die brasilianische Kirche ist einer der Hauptsponsoren (und dank Misereor auch die dt.) der Landlosenbewegung, die unter dem Symbol von Hammer und Sichel gegen das Privateigentum marschiert. Da muß man sich nicht wundern, wenn die Mittelschichten sich mit Grausen abwenden.
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#11   Adamah   17:10:12 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Augen auf!
Die Sekten sind rein religiös, jenseits- und gottgerichtet.
So ein dummes, unerfahrenes Europäer Geschwätz!!!!!!!!!
Die Sekten sind Methodisten, Calvinisten, Baptisten, Pfingstler und jene’ Sorte von Ami „Bibel Belt“ Christen die EXKLUSIVE denken. Gerettet und Nicht-Gerettet.
Unsd liebe Freunde… Augen auf! Nach diesen Leuten sind Katholiken nicht einmal Christen!!!
Sie verkaufen ihre Sichtweisen NUR auf Kosten von Katholiken. Schon mal von Jerry Fallwell, Die Bakers, Jim Jones und Jimmy Swaggert gehört. Oder vielleicht von einem Thomas Gephart der Pfingstgemeinde Leipzeig!!
Die evangelische Welt ist nicht nur Lutherisch.
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#10   Gotthard   12:49:59 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Linker
statt von Gott von den Menschen und seinen lächerlichen irdischen Problemen redet.
Deine irdischen Probleme mögen wahrlich lächerlich sein – die der obdachlosen Straßenkinder in Sao Paulo sind es nicht. Ein Franziskaner kümmert sich um sie… wahrscheinlich ein widerlicher Linker, der längst vom Glauben abgefallen ist!
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#9   MK28   11:02:44 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Die Sekten sind die Folge der Befreiungstheologie
Die Sekten florieren, weil sich die Kath. Kirche „dank“ der Befreiungstheologie aus der Religion zurückgezogen hat und statt von Gott von den Menschen und seinen lächerlichen irdischen Problemen redet. Schaut Euch doch mal die Vita des für die brasilianische Kirche prägendenen ehem. Erzbischofs von Sao Paulo an.
Die Sekten sind rein religiös, jenseits- und gottgerichtet. Die Kath. Kirche ist in praxi das nicht mehr. Und wo die Kirche sich zurückzieht, entsteht eben kein Vakuum, sondern rücken Sekten oder gleich das Neoheidentum nach.
Man erkennt das Konzil an seinen Früchten. Der Zusammenbruch des Volksglaubens in Lateinamerika ist eine direkte Folge des neuen Pfingstens.
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#8   Uwe Schmidt   01:10:31 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Rederecord
Also ich sehe ja öfter die Call-in-Sendungen der Lissaboner Abteilung einer solchen freikirchlichen Sekte aus Rio bei „Rederecord“ (DigitalEutelsat) – da ist das Hauptthema neben Heilung von körperlichen Gebrechen immer auch das Erbeten finanziellen Segens. Dás scheint das zu tun, was die Armen anzieht. Und die portugiesischen Damen, die da anrufen, berichten auch immer, dass es finanziell aufwärts gegangen ist, seit sie in der Sekte sind (die haben einen „Tempel“, wie sie das nennen, in Chelas bei Lissabon).
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#7   Hódmezövásárhelykutasipuszta   18:59:50 | Mittwoch, 14. Juni 2006
na sowas aber auch
Sekten machen sich – mit Unterstützung der USA – in ganz Lateinamerika breit! Sie gehen überall nach dem selben Prinzip vor: Lebendige Gottesdienstformen, klare moralisch-ethische Vorgaben, konservative Standpunkte deutlich auf den Punkt gebracht, Jenseitsvertröstungen und Abzocken der armen Bevölkerung.
Das nach dem Prinzip, nach dem der Neoliberalismus auch funktioniert: Das Geld von vielen Armen wegnehmen und wenigen Reichen zuführen. Wo nichts ist, wird noch genommen. Wo viel ist, wird noch dazugegeben.
Die Katholische Kirche hat aufgrund kirchenpolitischer Streitigkeiten dem Nichts entgegenzuhalten: Sobald sich jemand des Themas Armut annimmt, gerät er in Europa (und Rom natürlich) unter den Verdacht, ein Kommunist zu sein. Meistens folgt bald darauf eine Absetzung oder die Beistellung eines Kontrolleurs und andere entsprechende Personalentscheidungen werden getroffen.
Die Folge ist, dass Priester, denen die Lebenswelt ihrer Gemeinde völlig fremd ist, predigten über Themen halten, die den Zuhörenden nichts sagen. Wer schon zu wenig Geld für Essen hat und schon gar nicht für den Luxus eines Kondoms, der braucht keine Predigt über die Sündhaftigkeit ihrer Verwendung. Der braucht Aufklärung und Bildung! Der braucht wirksame Maßnahmen gegen die Armut!
So sieht es auch mit anderen Themen aus. Solange der Vatikan die Befreiungstheologie diffamiert, beschimpft und sabbottiert, werden die Sekten in Lateinamerika ein fröhliches Leben und rege Verbreitung haben!
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#6   Adamah   10:35:43 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Proselyten
Die Sekten kommen natürlich tatsächlich aus den USA und expandieren eben auch nach Brasilien.
Nicht nur nach Brasilien, sondern in allen katholischen, orthodoxen oder konfessionslosen Gebiete! D.h. Weltweit.
Bisher hatte ich jedoch immer gelesen die Sekten hätten deshalb soviel Erfolg, weil diese gesponsert von reichen Nordamerikanern Proselyten kauften.
Diese Aussage ist nicht ganz Richtig. Die „Sekten“ werden nicht von den reichen Nordamerikanern Proselyten gesponsert, sind die nordamerikanischen Proselyten!
Bis vor ca. 30 Jahren war das „Schäfchen-Klau“ der Proselyten eher die Ausnahme. Weil Proselytismus setzt voraus, dass der Angesprochener kein Gläubiger ist. Folglich waren Katholiken, weil sie Christen sind, keiner Konvertierungs-Zielgruppe der Mainstream Protestantischen Kirchen. Live and let live.
In den 60ern Hat aber der „Star“ der Anti-katholischer Bewegung der USA, Loraine Boettner, seine Buch: „Katholizismus“ veröffentlicht. Hier wird behauptet, dass Katholiken gar keine Christen sind, sondern Heiden! Dazu kommen seiner Vorgänger Alexander Hislop (The two Babylons) und der „Papst“ der Anti-katholiken Jack T. Chick.
Bahn frei für die Anti-katholischen Proselyten!
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#5   ekstase   02:37:52 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Uwe Schmidt
Diese Lüge ist ja an Dreistigkeit kaum zu überbieten. solange man in deutschland Mitglied der katholischen Kirche ist, zieht das Finanzamt automatisch eine Steuer für die katholische Kirche ein. Aber wenn es für die katholische Kirche passiert, dann ist es natürlich keine Ausbeutung…
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#4   Uwe Schmidt   01:20:52 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Graf Galen
Die Sekten kommen natürlich tatsächlich aus den USA und expandieren eben auch nach Brasilien. Wie bei Freikirchen üblich, muss man dort eben den biblischen Zehnten seines Einkommens bezahlen, wenn man mitmachen will, während die Mitgliedschaft in der kath. Kirche bis auf die Taufgebühr kostenlos ist. Allerdings mögen viele arme Brasilianer die kath. Kirche nicht, weil sie zusammen mit den portugiesischen Kolonialherren ihre Vorfahren ausgebeutet haben.
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#3   Gotthard   23:53:00 | Dienstag, 13. Juni 2006
Heil der Seelen
Die kath. Kirche in Brasilien leidet einfach an zu wenig Personal … geweihtem Personal …
wer mal sehr aufmerksam den Artikel liest – abgesehen von den Sekten – wird die echte Problematik erkennen.
Warum werden die Gemeindeleiter – ob Frauen oder Männer – nicht zu Priestern geweiht?
Lateinamerika leidet unter dieser „römischen vorentscheidung“ …
richtig: DAS Heil der Seelen sollte die einzige Richtschnur im Handeln der Kirche sein.
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#2   Graf von Galen   23:25:58 | Dienstag, 13. Juni 2006
Kampf gegen Sekten
Die kath. Kirche in Brasilien sollte in erster
Linie die Sekten bekämpfen, weil diese das ewige Heil nicht vermitteln und erst danach, weil diese den Armen das Geld aus der Tasche zieht. Bisher hatte ich jedoch immer gelesen die Sekten hätten deshalb soviel Erfolg, weil diese gesponsert von reichen Nordamerikanern Proselyten kauften. Einer der Gründe ist sicher die von VII propagierte öffentliche Religionsfreiheit.
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#1   Stefan Fischer   21:15:09 | Dienstag, 13. Juni 2006
Betet für Brasilien und die Katholische Kirche dort
Der Kolonialismus Portugals flimmert heute mit brasilianischen Billigserien zu den mordenden und giersüchtigen Ex-Conquistadores. Die Portugiesen fühlen sich immer noch insgeheim als die „nacao grande“und lächeln über den seltsamen, brasilianischen Dialkekt und die vielen „Ch…chi…-Laute“.
Fast jeder Porugiese schätzt Brasilien, will es sehen und vielleicht dort sein Glück machen. Brasilien leidet aber seit der europäischen Invasion an einer seltenen Krankheit. Dieses Volk lebt seine Instinkte aus und wird somit eine „ethnisch-großflächige, offene Wunde“ für spirituelle Inhalte jeder Art. Das religiöse Hauptdilemma Brasiliens liegt im Bürgertum der „Kardecksche Spiritismus“ und in der Subkultur die zahreichen voodooartigen Gemeinschaften. Brasilien gleicht einer riesigen Landeshysterie mit absolutem Religions-Anarchismus.
Für dieses Land muss viel gebetet werden. Ein echter, franziskanischer Katholizismus könnte es wieder beruhigen und gewinnen.
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