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Neues Ökumene-Handbuch + Peinlich? + Christ in Hamas-Regierung zurückgetreten + Messen für Fußball-Sieg + Homo-Missionare im Ausland
Neues Ökumene-Handbuch

Vatikan. Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, erklärte vor der italienschen Nachrichtenagentur ‘Apcom’, daß sein Dikasterium bald ein Ökumene-Handbuch veröffentlichen wird. Das 30seitige Kompendium stelle eine Zusammenfassung der kirchlichen Leitlinien und Lehramtsaussagen zur Ökumene dar. Es soll nach einer definitiven Approbation durch Papst Benedikt XVI. im Sommer zunächst auf Italienisch und Englisch veröffentlicht werden.

Peinlich?

Vatikan. Das am 6. Juni vom Päpstlichen Familienrat veröffentlichte Dokument ‘Familie und menschliche Fortpflanzung’ scheint dem Vatikan peinlich zu sein. Gewöhnlich gibt es bei der Publikation ähnlicher Dokumente eine Pressekonferenz. Auch wird der Text den Journalisten bereits im Vorfeld unter Embargo zur Verfügung gestellt. Ebenso hätte das Dokument im ‘Osservatore Romano’ erscheinen sollen. Doch bisher ist nichts dergleichen geschehen.

Christ in Hamas-Regierung zurückgetreten

Heiliges Land. Der einzige Christ in der muslimischen Hamas-Regierung, der orthodoxe Tanas Abu Aita, ist Montag Nacht von seinem Amt als Tourismusminister zurückgetreten. Mit diesem Schritt dürfte sich laut einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ für die Christen im Heiligen Land nicht viel ändern. Die Christen befinden sich dort in einer sehr schwierigen Situation zwischen jüdischem Hammer und islamischem Amboß. Viele von ihnen müssen aus dem Land flüchten.

Messen für Fußball-Sieg

Polen. Polnische Kardinäle und Priester bestürmen gegenwärtig den Himmel für einen Sieg ihrer Nationalelf im Spiel gegen Deutschland. Das Spiel wird heute abend im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaften ausgetragen. Der emeritierte Erzbischof von Breslau, Henryk Kardinal Gulbinowicz (82), erklärte vor polnischen Medien, daß er die Madonna von Tschenstochau um Hilfe für die Fußballer gebeten habe. Laut der Nachrichtenagentur ‘afp’ wollen polnische Priester angeblich heute abend Messen für die Fußballer lesen.

Homo-Missionare im Ausland

Lettland. Ein Homo-Marsch Ende Juli in Riga wird wesentlich durch den ehemaligen lutherischen Pastor Maris Sants unterstützt. Der selbsterklärte Homo meinte im Interview mit der lettischen Tageszeitung ‘Latvian Chas’, daß der von der Bevölkerung verabscheute Homo-Aufmarsch nicht zur Provokation diene: „Zumindest 11 Politiker aus Ländern der Europäischen Union werden einreisen – vor allem aus Skandinavien.“ Unter ihnen sollen sich Mitglieder des Europäischen Parlamentes befinden.
      
36 Lesermeinungen
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#37   No Comment   15:13:22 | Dienstag, 22. Mai 2007
Vorsicht!
Dr. o.O O. gibts mindestens dreifach: ein Physiker, ein Kunsthistoriker, ein Jurist…
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#36   stat crux   17:01:24 | Dienstag, 16. Januar 2007
Andersherum
Dr. O. schreibt mitunter unter s.c.
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#35   Dr. Otterbeck   11:01:51 | Samstag, 17. Juni 2006
Nein, Carlo,
„stat crux“ schreibt je nach Ort als Dr. Otterbeck, wie bekannt, aber nicht unter 3 oder mehr Namen.
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#34   Agiafortuni   10:59:55 | Samstag, 17. Juni 2006
Ralf B.-Dr.Otterbeck
handelt es sich etwa um ein- und dieselbe Person, denn zu ähnlich ist die Argumentation beider. Euch beiden scheint das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen zu sein, denn ihr argumentiert ständig mit der Menge und vergesst dabei, dass unser Herr und Erlöser völlig alleine war, als er das Sühneopfer für unsere Sünden vollbrachte. Die Einsamkeit ist das prägende Merkmal für alle diejenigen, die gemäss dem hl.Augustinus von der bis zur Selbstverachtung gehenden Gottesliebe gezeichnet sind. „Die Schmach brach ihm sein Herz; er ist voll von Traurigkeit. Er schaute umher, ob Mitleid sich regte, aber da war keiner, da war auch nicht einer, zu trüsten ihn.“ lautet Psalm 69/21. Weder Roncalli (war ehrlich genug es einzugestehen), noch Montini noch Woytila waren dazu bereit, denn sie wollten der Welt gefallen, wie der Kniefall Montinis im Tempel menschlicher Arroganz und Selbstherrlichkeit genannt UNO bezeugt. Aber auch Woytila wollte nichts anderes mit seinem am 12.März 2000 abgelegten skandalösen Schuldbekenntnis.
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#33   Dr. Otterbeck   08:16:29 | Samstag, 17. Juni 2006
Ralf B.
Ihre Gegner GLAUBEN tatsächlich an das Führerprinzip und identifizieren (entsprechend der von Maurras vorgegebenen Linie der „romanité“) das Papsttum damit; der darin eingeschlossene Naturalismus zeigt sich daran, dass sie tatsächlich kirchliche Geschehen in Taktik und Verschwörung auflösen und die absurdeste Hypothese noch immer glaubwürdiger ist als die schlichte Wahrheit: Gott wollte das Konzil, Gott wollte die Liturgiereform und Gott will die Selbstkorrektur der Kirche, die einen fruchtbaren Dialog mit der modernen Welt eröffnet. „Dieu le veut.“
In Wahrheit KANN kein einzelner Papst eine Despotie über 1,1 Mrd. Gewissen errichten, 440.000 Priester zu einer uniformen Liturgie zwingen und im Alleingang dafür sorgen, dass keine einzige Abtreibung mehr auf diesem Planeten geschieht (und auch kein Ladendiebstahl). Die SSPX entwickelt ein ahistorisches Bild vom Papsttum, dem eine virtuelle Omnipotenz zuerkannt wird, die sich weder Stalin noch Khomeini beigemessen haben. DIESEM virtuellen Papsttum würde man gehorchen, sagt man, um dem wirklichen Gehorsam zu entrinnen.
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#32   Ralf B. †   18:03:55 | Freitag, 16. Juni 2006
@Regazzoni
Also stimmen Sie mir zu, dass von den Dutzenden Konklaveteilnehmern sowie von den Tausenden Konzilsteilnehmern NICHT EIN EINZIGER jemals erzählt hat, wie diese perfekt organisierte Verschwörung durchgeführt wurde?
Können Sie vielleicht – z.B. im Tagebuch von Johannes XXIII. – die Stelle identifizieren, wann dieser Mann auf die Seite der Freimaurer gezogen wurde, um dann bis zu seinem 78. Lebensjahr als „Sleeper“ treu der Kirche zu dienen, um diese dann schlagartig, boshaft und willentlich zu vernichten? Was wissen Sie darüber, wann und wie Priester für die Freimaurerei angeworden wurden? Gibt es so eine Art „Stasi-Akten“, in denen steht, wie Katholiken angeworben wurden? Vielleicht sogar Bischöfe, die dann plötzlich die Seiten wechselten, jahrzehntelang treu tridentinische Liturgie zelebrierten, immer nur in Erwartung des einen geilen Moments, in dem sie endlich mit der fantastischen Mehrheit von 99% der Konzilsstimmen und 2/3 im Konklave die Kirche vernichteten? Wissen Sie EINEN Bischof, der ebenfalls zur Mega-Verschwörung dazugehört hätte, aber kurz vor Johannes XXIII. verstarb, so dass sein wahres freimaurerisches Ich nie sichtbar wurde?
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#31   Benedikt   17:24:15 | Freitag, 16. Juni 2006
Hier fällt einem…
…Wagner und der Nürnberger Meistersinger Hans Sachs ein: Wahn…überall Wahn.
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#30   Agiafortuni   17:18:24 | Freitag, 16. Juni 2006
Ralf B. Die Wahl Montinis
Darf ich Ihnen folgende Lektüren zu den von ihnen aufgeworfenen Fragen empfehlen:
Bischof Dr. Rudolf Graber: Athanasius und die Kirche unserer Zeit sowie Crétineau-Joly: L’église romaine en face de la révolution. Seit je haben die Feinde der Kirche versucht, sie in ihre Gewahrsam zu bringen. Dazu sollte ein Papst von ihren Gnaden auf den Stuhl Petri gehoben werden. Die Wahl Johannes XXIII ware lange im voraus geplant. Eine gut organisierte Minderheit brachte es zustande, die Mehrheit zu überreden, Roncalli als Uebergangspapst zu wählen. Damit würde die später zu erfolgende Wahl Montinis sichergestellt. Ihre Rechnung ging auf, den die Mehrheit schlief wie damals in Gethsemani.
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#29   Ralf B. †   16:46:02 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Reggazzoni
Ich dachte eigentlich, es sei das Konklave von 1963 für die Wahl von Paul VI. verantwortlich, und nicht der ach so arme Papst Pius XII.
Glauben Sie eigentlich wirklich, dass das ganze Vatikanum II, die Konklavia von 1958, 1963 und alle folgenden, zu 95% aus feixenden, vom Satan besessenen Freimaurern bestand, die sich zugezischelt haben „Komm, jetzt haben wir uns schon so lange auf diesen Moment gefreut, schon damals im Priesterseminar haben wir auf diesen Moment hingearbeitet: Jetzt wählen wir mal einen richtig Bösen, hihi, aber wir sagen dem Lefebvre nix, sonst spielt der nicht mit bei unserer großen Weltverarschung, der blöde Spielverderber“ – und dann haben sie Johannes XXIII. und später Paul VI. gewählt, und keiner von ihnen hat sich von einem Journalisten bestechen lassen und die Verschwörung ausgeplaudert, und nur St. Lefebvre hat’s plötzlich gemerkt, dass da auf dem Konzil diese 99% der Stimmen einfach nur vom Teufel gekauft waren?
Mööönsch, also wenn das stimmt, wenn da wirklich TAUSENDE Bischöfe mit drinhängen: Warum hat dann niemals einer von denen ein Enthüllungsbuch geschrieben (z.B., weil ihm dafür viiiiel Geld geboten wurde), so in der Art „Wie wir Freimaurer Lefebvre verarschten“?
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#28   Agiafortuni   16:34:02 | Freitag, 16. Juni 2006
stat crux
ihre Logik ist mir nicht ganz geläufig. Paul VI soll mit seinem Credo für die Einhaltung der Richtlinien aus Humani Generis gesorgt haben. Hätte dieser Frevler den Antimodernisten-Eid nicht abgeschafft, hätte die im holländischen Katechismus zum Ausdruck gekommene gefährliche Entwicklung in der Kirche niemals ein derartiges Ausmass erreicht. Das ausgerechnet Paul VI der Garant für die Einhaltung der von Pius XII vorgezeichneten Linie gewesen sein soll ist ein Produkt ihrer schöpferischen Einbildungskraft. Viel glauibwürdiger ist die Aussage des Erzbischofs: „Nach und nach öffnen sich einem die Augen angesichts einer bestürzenden Verschwörung, von langer Hand vorbereitet. Diese Entdeckung dient dazu, sich zu fragen: Welche Rolle spielte der Papst bei diesem ganzen Unternehmen? Wie weit geht seine Verantwortung? Sie erscheint wahrhaft erdrückend, trotz des Wunsches, ihn an diesem entsetzlichen Verrat an der Kirche für unschuldig zu erklären“ . Als Pius XII den wahren Montini durchblickte, war er leider bereits ein todkranker Mann, sonst hätte er nicht den kapitalen Fehler begangen, ihm das Erzbistum Mailand anzuvertrauen. Hätte er ihn mit harten Massnahmen kaltgestellt, wäre uns sein Pontifikat erspart geblieben.
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#27   stat crux   11:15:11 | Freitag, 16. Juni 2006
Nein, T. Rex,
Humani generis warnte (mit Recht) vor einer Tendenz der Theologie; wie tief diese schon „eingesickert war“, offenbarte dann der Holländische Katechismus 1966; auf den (indirekt) Paul VI. mit dem Credo von 1968 antwortete. Nicht eine einzige These von Lubac ist je verurteilt worden. Zeitweilige Disziplinarmaßnahmen des Ordens hat er geduldig ertragen, den Gehorsam nie in Frage gestellt (anders: Lefebvre).
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#26   Agiafortuni   11:11:09 | Freitag, 16. Juni 2006
stat crux und Gotthard
Soziale Summe Pius XII ist der Titel einer Veröffentlichung sämtlicher Ansprachen Pius XII zu Fragen des gesellschaftlichen Lebens. Zwischen einer Ansprache und einer Enzyklika besteht ein Unterschied in der Spracheform, denn die eine ist konkret die andere abstrakt. Pius XII war Realist genug, um das Mögliche von Wunschbaren zu unterscheiden. Daher erklärte er zur Symbiose von Staat und Kirche, sie sei zwar erstrebbar aber im gegenwärtigen Augenblick nicht durchführbar. Damit ausgesprochen hat er ein Klugheitsgebot.
de Lubac wurde aus dem Lehrbetrieb entfernt, weil seine Aussagen aus katholischer Sicht nicht vertretbar waren wobei es keine Rolle spielt, ob er sich von Humani Generis betroffen fühlte. Hans Urs von Balthasar, sein Schüler meinte, de Lubac habe es vor allem seinen Ordensbrüder angekreidet, dass sie gegen ihn vorgingen.
Auf alle Fälle richtet sich Humani Generis gegen de Lubac
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#25   Gotthard   10:47:03 | Freitag, 16. Juni 2006
hi Carlo
die Entfernung de Lubacs aus dem Lernbetrieb nicht
Warum durfte Henry de Lubac denn nicht mehr lernen?
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#24   stat crux   10:43:08 | Freitag, 16. Juni 2006
Halbbildung,
Carlo, „T. Rex“, gehört doch zu Ihren Lieblingswörtern: Pius XII. hat eine ganze „Summe“ katholischer Soziallehre vorgelegt, die aber, um sie vom dogmatischen „Lehrbetrieb“ abzusetzen, nicht einmal in Form von Emnzykliken gefasst war. Jurist Pacelli hatte das ausgeprägteste Empfinden für die Differenz zwischen Dogma und „Gesellschaftsbetrieb“. Das aber hasst der Integralismus wie der Teufel das Weihwasser. Lubac nannte sich übrigens von „Humani generis“ nicht betroffen.
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#22   Sixtus   23:49:47 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Ökumene-Handbuch
Immerhin freut mich das Bild, das kreuz.net in seltener Sensibilität ausgewählt hat. Ökumene mit den Kirchen des Ostens, das ist wirklich ein wichtiges Anliegen. Und weit und breit kein Protestant zu sehen. So sei es! O:)
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#21   Hódmezövásárhelykutasipuszta   18:45:45 | Mittwoch, 14. Juni 2006
krampfadern
ich bin der meinung, kreuz.net arbeitet mit der verbreitung von diesen vielen spannenden neuigkeiten nur daran, möglichst viele krampfadern für die seligsprechungsprozesse irgendwelcher adeliger feldherren zu züchten. Oder wer interessiert sich wirklich dafür, was polnische Priester alles erbitten und wohin protestantische Pastoren aus Lettland überall hinreisen …
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#20   Agiafortuni   18:32:52 | Mittwoch, 14. Juni 2006
stat crux
genügt Ihnen Huamni generis und die Entfernung de Lubacs aus dem Lernbetrieb nicht
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#19   stat crux   18:07:34 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Wahrscheinlich
hatte Pius XII. nicht nur eine Ahnung, sondern sogar eine klare Sicht von den Ausmaßen der Problematik, die sein Pontifikat allein nicht lösen konnte. Daher förderte er mit Bedacht verschiedene Begabungen. Pius XII. hat nie und in keinem einzigen Dokument den Integralismus gebilligt.
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#18   Agiafortuni   18:04:09 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Aiax Bea
Nachstehend das Werk mit Angabe der Seitenzahl: Augustin Kardinal Bea: Der Oekumenismus im Konzil 23, Freiburg 1969. Das Pontifikat Pius XII sagte zu mir vor einigen Jahren ein der Piusbruderschaft nachsthender Prälat. In der Tat ist unerklärlich wie er einen Mann wie Bea als Beichtvater auswählen und einem Manne wie Montini jahrelang Vertrauen schenken konnte.
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#17   stat crux   17:37:43 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Aiax Bea?
Wann hat Bea, der Beichtvater Pius XII., denn sowas behauptet? Mortalium animos ist m.E. keineswegs hinfällig, da die Rückkehr aller Christen zu Christus zugleich „Rückkehrökumene“ ist und eben nicht zu einem Völkerbund der Konfessionen führt.
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#16   Agiafortuni   16:39:20 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Neues Oekumene Handbuch
Die Ankündigung Kardinal Kaspers demnächst ein Vademecum des Oekumenismus zu veröffentlichen kann man nur begrüssen, denn es wird dann ein Dokument zur Verfügung stehen, das aus rechtgläubiger Sicht anfechtbar ist. In der Tat hat bis heute kein Konzilspapst gewagt, die von Pius XI in Sachen Oekumenismus erlassenen Bestimmungen zurückzuweisen. Hoffentlich besitzt Kardinal Kasper genügend Redlichkeit, um sich mit dem genannten Dokument auseinanderzusetzen. Seinerzeit hatte nämlich Kardinal Bea – der Aiax der Konzilskirche – der mit seinem Sekretariat für die Einheit der Christen ein troianisches Pferd in die Stadt Gottes einführte mit der ihn auszeichnenden Unverschämtheit behauptet, Mortalium Animos sei ein Dokument des ordentlichen Lehramtes um das man sich nicht zu kümmern brauche
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#15   Artois †   16:39:14 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Sixtus
Da die polnische Mannschaft mir katholischer erscheint, halte ich mich neutral und bete für die Bekehrung aller Fußballer.
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#14   Sulpicius   15:24:27 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Neues Ökumene-Handbuch
Wer braucht denn so einen Humbug?
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#13   Sixtus   14:44:41 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Parteiische Madonna?
Richtig das mit dem Papst, aber die schwarze Madonna von Tschenstochau ist natürlich eine gewaltige Verbündete. Kommt die Patrona Bavariae dagegen an, das ist doch die Frage ;-)
Werden wir ja heute abend sehen, mein Rosenkranz liegt jedenfalls schon bereit.
Übrigens, DDL: Lukas 18,1-8. Gott lässt sich durch Gebete auch gerne mal nerven…
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#12   Sozialkatholisch   13:36:55 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@ Domenico Tuttisanti
Amen O:)
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#11   Domenico Tuttisanti   12:57:44 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Was können schon die polnischen Bischöfe
ausrichten, wenn der Papst heute schon seine Messe gelesen hat, oder? o^/ o^/ o^/
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#10   DDL   12:57:39 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Sixtus
Aber mein Lieber, ausgerechnet ICH weiß ganz bestimmt nicht, womit man sich „an Gott wenden darf“. Zumal ich nicht wüsste, wer über dieses „darf“ überhaupt die Definitionshoheit haben sollte – und warum.
(An dieser Stelle sei einmal angemerkt, dass die diversen Religionen diejenigen sind, die sich stets und ständig darüber verbreiten, was Gott alles angeblich ist oder nicht ist, tut oder nicht tut, will oder nicht will, obwohl der Großteil solcher Behauptungen mit der Allmachtshypothese kollidiert, die nicht eine einzige fixe Aussage über eine solche Wesenheit gestattet.)
Ich find’s nur einfach putzig. Beim Fußball. Bei Kriegen ist es funktional dieselbe Sache, nur mit deutlich gemindertem Putzkeitsgrad.
P.S.: Finde ich aber lieb von Ihnen, dass diese Priester Ihnen „fast“ lieber sind als ich, dass Sie mich also mindestens so sehr mögen wie Kleriker Ihres eigenen Glaubens. Donnerknispel, womit hab’ ich das nur verdient? Schankedön :O)
P.P.S.: Heute gucke sogar ich Fußballbanause in die Röhre und gaukle mir ein bisschen Nationalenthusiasmus vor ;O)
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#9   Sixtus   12:34:30 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@ DDL: Gebet
Also mir sind um einen Fußballsieg betende Priester fast lieber als Leute wie Sie, die genau wissen, womit man sich an Gott wenden darf und womit nicht. Woher wollen Sie denn das wissen? Ist das nicht sehr gewagt, es Gott auch noch vorschreiben zu wollen, welche Gebete ihm angenehm sind und welche nicht? Sie sollten nicht die Positionen vertauschen: Was Gott tut und lässt, entscheidet er alleine, aber als sein Geschöpf darf ich mich natürlich in allen Anliegen an ihn wenden, auch wenn welche dabei sind, die Ihnen nicht passen.
Vielleicht kommt die Krise des Gebetslebens auch daher, dass wir uns eben ständig überlegen, wie man eigentlich politisch-korrekt beten kann – bevor wir überhaupt anfangen, ihm das zu sagen, was uns bewegt (auch wenn es Fußball ist).
P.S.: Und natürlich kriegen die Polen heute trotzdem eins auf die Mütze :-)
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#8   Sozialkatholisch   12:21:44 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@ DDL
Das ist sicherlich ein falsches Gottesverständnis wenn man Gott vor seinen Karren spannen will, wenn man für seine Nationalmannschaft betet, z.B. das Friede in der Mannschaft herrscht oder das sie mit viel Spaß und Elan ins Training gehen oder um Gesundheit hat das sicherlich einen Wert. Aber wir Menschen sollten uns eingestehen das unser Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde immer noch größer ist.
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#7   LukreciaB   10:33:36 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Beobachterin
wenn es dem Esel zu wohl wird … dann geht er aufs Eis. Und wenn es unseren Politikern zu wohl wird, dann reisen sie zur Umerziehung anderer Völker ins Ausland und sehen sich als Heilsbringer – mit einer unheilvollen Ideologie.
Jeder missioniert, wo er kann, ob mit „unheilvollen Ideologien“ oder sogenannten Heilslehren.
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#6   DDL   10:31:33 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Ist es nicht irgendwie ein bisschen verrückt
…wenn alle möglichen Leute dieselbe Gottheit anbeten, sie möge Ihnen bei einer so unglaublich überlebenswichtigen Sache wie Fußball beistehen? Nicht nur, dass manche zu meinen scheinen, Gott selber sei ein völliger Fußball-Narr. Ich habe beim Lesen solcher Meldungen immer vor dem inneren Auge einen edlen Greis im Schlafanzug mit Rauschebart (vgl. „Die Erschaffung Adams – wieso wurde eigentlich dieses „Bildnis“ erlaubt?), der von einer Horde nöliger Blagen bestürmt wird, und jedes schreit, der Alte möge den Lolli doch IHM geben, das ganze selbstredend irgendwie liturgisch verbrämt.
Erinnert mich dann spontan an all die Kriege, in denen Kombattanten aller Seiten mit der Überzeugung geimpft wurden, besagter Gott stünde selbstverständlich auf ihrer Seite. Die Allgegenwart solcher Behauptungen reduziert den Wahheitsgehalt auf’s Absurde.
@Beobachterin
Ahja, „Ideologie“, soso. Und diese „Ideologie“ äußert sich konkret inwiefern? Sie als – um Ihren eigenen Duktus zu bemühen – Hetero-Ideologin kennen sich da ja offenbar aus?
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#5   Domenico Tuttisanti   10:23:47 | Mittwoch, 14. Juni 2006
g.m.m. Stimmt, aber
hier www.zenit.org/…man/visualizza.phtml?sid=90422 immerhin ein paar Aussagen!
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#4   gunther maria michel   10:18:00 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Peinlich…
Auf der Website des Familienrates ist von dem Dokument auch nichts zu finden…
www.vatican.va/…/family/index_ge.htm
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#3   Beobachterin   09:37:45 | Mittwoch, 14. Juni 2006
wenn es dem Esel zu wohl wird …
… dann geht er aufs Eis. Und wenn es unseren Politikern zu wohl wird, dann reisen sie zur Umerziehung anderer Völker ins Ausland und sehen sich als Heilsbringer – mit einer unheilvollen Ideologie.
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#2   Sozialkatholisch   09:14:44 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Messen für Fußball-Sieg
Ja, liebe polnische Priester, wer am meisten Messe ließt gewinnt das Spiel :-D :-D :-D
Aber weil ihr den Fußball vor dem Spiel nicht beweihräuchern könnt o^/ bekommt ihr trotzdem einen über die Mütze.
Weil der liebe Gott auch für die fleißigen ist müsst ihr dann nach Hause fahren ^-^
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#1   Domenico Tuttisanti   08:43:04 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Demonstrationstourismus
Wenn nun auch zu einer Schwulen-Demo in Riga
„Zumindest 11 Politiker aus Ländern der Europäischen Union … einreisen.“
verfestigt sich in den Ländern des ehemealigen Ostblocks das falsche Bild, Homosexualität sei eine reine Importware aus dem Westen.
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