Neues Ökumene-Handbuch + Peinlich? + Christ in Hamas-Regierung zurückgetreten + Messen für Fußball-Sieg + Homo-Missionare im Ausland
Neues Ökumene-Handbuch
Vatikan. Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen,
Walter Kardinal Kasper, erklärte vor der italienschen Nachrichtenagentur ‘Apcom’, daß sein Dikasterium
bald ein Ökumene-Handbuch veröffentlichen wird. Das 30seitige Kompendium stelle eine Zusammenfassung
der kirchlichen Leitlinien und Lehramtsaussagen zur Ökumene dar. Es soll nach einer definitiven Approbation
durch Papst Benedikt XVI. im Sommer zunächst auf Italienisch und Englisch veröffentlicht werden.
Peinlich?
Vatikan. Das am 6. Juni vom Päpstlichen Familienrat veröffentlichte Dokument ‘Familie und menschliche
Fortpflanzung’ scheint dem Vatikan peinlich zu sein. Gewöhnlich gibt es bei der Publikation ähnlicher
Dokumente eine Pressekonferenz. Auch wird der Text den Journalisten bereits im Vorfeld unter Embargo zur
Verfügung gestellt. Ebenso hätte das Dokument im ‘Osservatore Romano’ erscheinen sollen. Doch bisher
ist nichts dergleichen geschehen.
Christ in Hamas-Regierung zurückgetreten
Heiliges Land. Der einzige
Christ in der muslimischen Hamas-Regierung, der orthodoxe Tanas Abu Aita, ist Montag Nacht von seinem
Amt als Tourismusminister zurückgetreten. Mit diesem Schritt dürfte sich laut einem Bericht von ‘Radio
Vatikan’ für die Christen im Heiligen Land nicht viel ändern. Die Christen befinden sich dort in einer
sehr schwierigen Situation zwischen jüdischem Hammer und islamischem Amboß. Viele von ihnen müssen
aus dem Land flüchten.
Messen für Fußball-Sieg
Polen. Polnische Kardinäle und Priester bestürmen
gegenwärtig den Himmel für einen Sieg ihrer Nationalelf im Spiel gegen Deutschland. Das Spiel wird heute
abend im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaften ausgetragen. Der emeritierte Erzbischof von Breslau,
Henryk Kardinal Gulbinowicz (82), erklärte vor polnischen Medien, daß er die Madonna von Tschenstochau
um Hilfe für die Fußballer gebeten habe. Laut der Nachrichtenagentur ‘afp’ wollen polnische Priester
angeblich heute abend Messen für die Fußballer lesen.
Homo-Missionare im Ausland
Lettland. Ein Homo-Marsch
Ende Juli in Riga wird wesentlich durch den ehemaligen lutherischen Pastor Maris Sants unterstützt. Der
selbsterklärte Homo meinte im Interview mit der lettischen Tageszeitung ‘Latvian Chas’, daß der von
der Bevölkerung verabscheute Homo-Aufmarsch nicht zur Provokation diene: „Zumindest 11 Politiker aus
Ländern der Europäischen Union werden einreisen – vor allem aus Skandinavien.“ Unter ihnen sollen sich
Mitglieder des Europäischen Parlamentes befinden.
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36 Lesermeinungen
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Ralf B.-Dr.Otterbeck handelt es sich etwa um ein- und dieselbe Person, denn zu ähnlich ist die Argumentation
beider. Euch beiden scheint das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen zu sein, denn ihr argumentiert ständig
mit der Menge und vergesst dabei, dass unser Herr und Erlöser völlig alleine war, als er das Sühneopfer
für unsere Sünden vollbrachte. Die Einsamkeit ist das prägende Merkmal für alle diejenigen, die gemäss
dem hl.Augustinus von der bis zur Selbstverachtung gehenden Gottesliebe gezeichnet sind. „Die Schmach
brach ihm sein Herz; er ist voll von Traurigkeit. Er schaute umher, ob Mitleid sich regte, aber da war
keiner, da war auch nicht einer, zu trüsten ihn.“ lautet Psalm 69/21. Weder Roncalli (war ehrlich genug
es einzugestehen), noch Montini noch Woytila waren dazu bereit, denn sie wollten der Welt gefallen, wie
der Kniefall Montinis im Tempel menschlicher Arroganz und Selbstherrlichkeit genannt UNO bezeugt. Aber
auch Woytila wollte nichts anderes mit seinem am 12.März 2000 abgelegten skandalösen Schuldbekenntnis.
Ralf B. Ihre Gegner GLAUBEN tatsächlich an das Führerprinzip und identifizieren (entsprechend der von
Maurras vorgegebenen Linie der „romanité“) das Papsttum damit; der darin eingeschlossene Naturalismus
zeigt sich daran, dass sie tatsächlich kirchliche Geschehen in Taktik und Verschwörung auflösen und
die absurdeste Hypothese noch immer glaubwürdiger ist als die schlichte Wahrheit: Gott wollte das Konzil,
Gott wollte die Liturgiereform und Gott will die Selbstkorrektur der Kirche, die einen fruchtbaren Dialog
mit der modernen Welt eröffnet. „Dieu le veut.“ In Wahrheit KANN kein einzelner Papst eine Despotie über
1,1 Mrd. Gewissen errichten, 440.000 Priester zu einer uniformen Liturgie zwingen und im Alleingang dafür
sorgen, dass keine einzige Abtreibung mehr auf diesem Planeten geschieht (und auch kein Ladendiebstahl).
Die SSPX entwickelt ein ahistorisches Bild vom Papsttum, dem eine virtuelle Omnipotenz zuerkannt wird,
die sich weder Stalin noch Khomeini beigemessen haben. DIESEM virtuellen Papsttum würde man gehorchen,
sagt man, um dem wirklichen Gehorsam zu entrinnen.
@Regazzoni Also stimmen Sie mir zu, dass von den Dutzenden Konklaveteilnehmern sowie von den Tausenden
Konzilsteilnehmern NICHT EIN EINZIGER jemals erzählt hat, wie diese perfekt organisierte Verschwörung
durchgeführt wurde? Können Sie vielleicht – z.B. im Tagebuch von Johannes XXIII. – die Stelle identifizieren,
wann dieser Mann auf die Seite der Freimaurer gezogen wurde, um dann bis zu seinem 78. Lebensjahr als
„Sleeper“ treu der Kirche zu dienen, um diese dann schlagartig, boshaft und willentlich zu vernichten?
Was wissen Sie darüber, wann und wie Priester für die Freimaurerei angeworden wurden? Gibt es so eine
Art „Stasi-Akten“, in denen steht, wie Katholiken angeworben wurden? Vielleicht sogar Bischöfe, die dann
plötzlich die Seiten wechselten, jahrzehntelang treu tridentinische Liturgie zelebrierten, immer nur
in Erwartung des einen geilen Moments, in dem sie endlich mit der fantastischen Mehrheit von 99% der Konzilsstimmen
und 2/3 im Konklave die Kirche vernichteten? Wissen Sie EINEN Bischof, der ebenfalls zur Mega-Verschwörung
dazugehört hätte, aber kurz vor Johannes XXIII. verstarb, so dass sein wahres freimaurerisches Ich nie
sichtbar wurde?
Ralf B. Die Wahl Montinis Darf ich Ihnen folgende Lektüren zu den von ihnen aufgeworfenen Fragen empfehlen:
Bischof Dr. Rudolf Graber: Athanasius und die Kirche unserer Zeit sowie Crétineau-Joly: L’église romaine
en face de la révolution. Seit je haben die Feinde der Kirche versucht, sie in ihre Gewahrsam zu bringen.
Dazu sollte ein Papst von ihren Gnaden auf den Stuhl Petri gehoben werden. Die Wahl Johannes XXIII ware
lange im voraus geplant. Eine gut organisierte Minderheit brachte es zustande, die Mehrheit zu überreden,
Roncalli als Uebergangspapst zu wählen. Damit würde die später zu erfolgende Wahl Montinis sichergestellt.
Ihre Rechnung ging auf, den die Mehrheit schlief wie damals in Gethsemani.
@ Reggazzoni Ich dachte eigentlich, es sei das Konklave von 1963 für die Wahl von Paul VI. verantwortlich,
und nicht der ach so arme Papst Pius XII. Glauben Sie eigentlich wirklich, dass das ganze Vatikanum II,
die Konklavia von 1958, 1963 und alle folgenden, zu 95% aus feixenden, vom Satan besessenen Freimaurern
bestand, die sich zugezischelt haben „Komm, jetzt haben wir uns schon so lange auf diesen Moment gefreut,
schon damals im Priesterseminar haben wir auf diesen Moment hingearbeitet: Jetzt wählen wir mal einen
richtig Bösen, hihi, aber wir sagen dem Lefebvre nix, sonst spielt der nicht mit bei unserer großen
Weltverarschung, der blöde Spielverderber“ – und dann haben sie Johannes XXIII. und später Paul VI.
gewählt, und keiner von ihnen hat sich von einem Journalisten bestechen lassen und die Verschwörung
ausgeplaudert, und nur St. Lefebvre hat’s plötzlich gemerkt, dass da auf dem Konzil diese 99% der Stimmen
einfach nur vom Teufel gekauft waren? Mööönsch, also wenn das stimmt, wenn da wirklich TAUSENDE Bischöfe
mit drinhängen: Warum hat dann niemals einer von denen ein Enthüllungsbuch geschrieben (z.B., weil ihm
dafür viiiiel Geld geboten wurde), so in der Art „Wie wir Freimaurer Lefebvre verarschten“?
stat crux ihre Logik ist mir nicht ganz geläufig. Paul VI soll mit seinem Credo für die Einhaltung der
Richtlinien aus Humani Generis gesorgt haben. Hätte dieser Frevler den Antimodernisten-Eid nicht abgeschafft,
hätte die im holländischen Katechismus zum Ausdruck gekommene gefährliche Entwicklung in der Kirche
niemals ein derartiges Ausmass erreicht. Das ausgerechnet Paul VI der Garant für die Einhaltung der von
Pius XII vorgezeichneten Linie gewesen sein soll ist ein Produkt ihrer schöpferischen Einbildungskraft.
Viel glauibwürdiger ist die Aussage des Erzbischofs: „Nach und nach öffnen sich einem die Augen angesichts
einer bestürzenden Verschwörung, von langer Hand vorbereitet. Diese Entdeckung dient dazu, sich zu fragen:
Welche Rolle spielte der Papst bei diesem ganzen Unternehmen? Wie weit geht seine Verantwortung? Sie erscheint
wahrhaft erdrückend, trotz des Wunsches, ihn an diesem entsetzlichen Verrat an der Kirche für unschuldig
zu erklären“ . Als Pius XII den wahren Montini durchblickte, war er leider bereits ein todkranker Mann,
sonst hätte er nicht den kapitalen Fehler begangen, ihm das Erzbistum Mailand anzuvertrauen. Hätte er
ihn mit harten Massnahmen kaltgestellt, wäre uns sein Pontifikat erspart geblieben.
Nein, T. Rex, Humani generis warnte (mit Recht) vor einer Tendenz der Theologie; wie tief diese schon
„eingesickert war“, offenbarte dann der Holländische Katechismus 1966; auf den (indirekt) Paul VI. mit
dem Credo von 1968 antwortete. Nicht eine einzige These von Lubac ist je verurteilt worden. Zeitweilige
Disziplinarmaßnahmen des Ordens hat er geduldig ertragen, den Gehorsam nie in Frage gestellt (anders:
Lefebvre).
stat crux und Gotthard Soziale Summe Pius XII ist der Titel einer Veröffentlichung sämtlicher Ansprachen
Pius XII zu Fragen des gesellschaftlichen Lebens. Zwischen einer Ansprache und einer Enzyklika besteht
ein Unterschied in der Spracheform, denn die eine ist konkret die andere abstrakt. Pius XII war Realist
genug, um das Mögliche von Wunschbaren zu unterscheiden. Daher erklärte er zur Symbiose von Staat und
Kirche, sie sei zwar erstrebbar aber im gegenwärtigen Augenblick nicht durchführbar. Damit ausgesprochen
hat er ein Klugheitsgebot. de Lubac wurde aus dem Lehrbetrieb entfernt, weil seine Aussagen aus katholischer
Sicht nicht vertretbar waren wobei es keine Rolle spielt, ob er sich von Humani Generis betroffen fühlte.
Hans Urs von Balthasar, sein Schüler meinte, de Lubac habe es vor allem seinen Ordensbrüder angekreidet,
dass sie gegen ihn vorgingen. Auf alle Fälle richtet sich Humani Generis gegen de Lubac
Halbbildung, Carlo, „T. Rex“, gehört doch zu Ihren Lieblingswörtern: Pius XII. hat eine ganze „Summe“
katholischer Soziallehre vorgelegt, die aber, um sie vom dogmatischen „Lehrbetrieb“ abzusetzen, nicht
einmal in Form von Emnzykliken gefasst war. Jurist Pacelli hatte das ausgeprägteste Empfinden für die
Differenz zwischen Dogma und „Gesellschaftsbetrieb“. Das aber hasst der Integralismus wie der Teufel das
Weihwasser. Lubac nannte sich übrigens von „Humani generis“ nicht betroffen.
Ökumene-Handbuch Immerhin freut mich das Bild, das kreuz.net in seltener Sensibilität ausgewählt hat.
Ökumene mit den Kirchen des Ostens, das ist wirklich ein wichtiges Anliegen. Und weit und breit kein
Protestant zu sehen. So sei es!
krampfadern ich bin der meinung, kreuz.net arbeitet mit der verbreitung von diesen vielen spannenden neuigkeiten
nur daran, möglichst viele krampfadern für die seligsprechungsprozesse irgendwelcher adeliger feldherren
zu züchten. Oder wer interessiert sich wirklich dafür, was polnische Priester alles erbitten und wohin
protestantische Pastoren aus Lettland überall hinreisen …
Wahrscheinlich hatte Pius XII. nicht nur eine Ahnung, sondern sogar eine klare Sicht von den Ausmaßen
der Problematik, die sein Pontifikat allein nicht lösen konnte. Daher förderte er mit Bedacht verschiedene
Begabungen. Pius XII. hat nie und in keinem einzigen Dokument den Integralismus gebilligt.
#18 Agiafortuni 18:04:09 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Aiax Bea Nachstehend das Werk mit Angabe der Seitenzahl: Augustin Kardinal Bea: Der Oekumenismus im Konzil
23, Freiburg 1969. Das Pontifikat Pius XII sagte zu mir vor einigen Jahren ein der Piusbruderschaft nachsthender
Prälat. In der Tat ist unerklärlich wie er einen Mann wie Bea als Beichtvater auswählen und einem Manne
wie Montini jahrelang Vertrauen schenken konnte.
Aiax Bea? Wann hat Bea, der Beichtvater Pius XII., denn sowas behauptet? Mortalium animos ist m.E. keineswegs
hinfällig, da die Rückkehr aller Christen zu Christus zugleich „Rückkehrökumene“ ist und eben nicht
zu einem Völkerbund der Konfessionen führt.
#16 Agiafortuni 16:39:20 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Neues Oekumene Handbuch Die Ankündigung Kardinal Kaspers demnächst ein Vademecum des Oekumenismus zu
veröffentlichen kann man nur begrüssen, denn es wird dann ein Dokument zur Verfügung stehen, das aus
rechtgläubiger Sicht anfechtbar ist. In der Tat hat bis heute kein Konzilspapst gewagt, die von Pius
XI in Sachen Oekumenismus erlassenen Bestimmungen zurückzuweisen. Hoffentlich besitzt Kardinal Kasper
genügend Redlichkeit, um sich mit dem genannten Dokument auseinanderzusetzen. Seinerzeit hatte nämlich
Kardinal Bea – der Aiax der Konzilskirche – der mit seinem Sekretariat für die Einheit der Christen ein
troianisches Pferd in die Stadt Gottes einführte mit der ihn auszeichnenden Unverschämtheit behauptet,
Mortalium Animos sei ein Dokument des ordentlichen Lehramtes um das man sich nicht zu kümmern brauche
Parteiische Madonna? Richtig das mit dem Papst, aber die schwarze Madonna von Tschenstochau ist natürlich
eine gewaltige Verbündete. Kommt die Patrona Bavariae dagegen an, das ist doch die Frage Werden wir
ja heute abend sehen, mein Rosenkranz liegt jedenfalls schon bereit. Übrigens, DDL: Lukas 18,1-8. Gott
lässt sich durch Gebete auch gerne mal nerven…
@Sixtus Aber mein Lieber, ausgerechnet ICH weiß ganz bestimmt nicht, womit man sich „an Gott wenden darf“.
Zumal ich nicht wüsste, wer über dieses „darf“ überhaupt die Definitionshoheit haben sollte – und warum.
(An dieser Stelle sei einmal angemerkt, dass die diversen Religionen diejenigen sind, die sich stets und
ständig darüber verbreiten, was Gott alles angeblich ist oder nicht ist, tut oder nicht tut, will oder
nicht will, obwohl der Großteil solcher Behauptungen mit der Allmachtshypothese kollidiert, die nicht
eine einzige fixe Aussage über eine solche Wesenheit gestattet.) Ich find’s nur einfach putzig. Beim
Fußball. Bei Kriegen ist es funktional dieselbe Sache, nur mit deutlich gemindertem Putzkeitsgrad. P.S.:
Finde ich aber lieb von Ihnen, dass diese Priester Ihnen „fast“ lieber sind als ich, dass Sie mich also
mindestens so sehr mögen wie Kleriker Ihres eigenen Glaubens. Donnerknispel, womit hab’ ich das nur verdient?
Schankedön :O) P.P.S.: Heute gucke sogar ich Fußballbanause in die Röhre und gaukle mir ein bisschen
Nationalenthusiasmus vor ;O)
@ DDL: Gebet Also mir sind um einen Fußballsieg betende Priester fast lieber als Leute wie Sie, die genau
wissen, womit man sich an Gott wenden darf und womit nicht. Woher wollen Sie denn das wissen? Ist das
nicht sehr gewagt, es Gott auch noch vorschreiben zu wollen, welche Gebete ihm angenehm sind und welche
nicht? Sie sollten nicht die Positionen vertauschen: Was Gott tut und lässt, entscheidet er alleine,
aber als sein Geschöpf darf ich mich natürlich in allen Anliegen an ihn wenden, auch wenn welche dabei
sind, die Ihnen nicht passen. Vielleicht kommt die Krise des Gebetslebens auch daher, dass wir uns eben
ständig überlegen, wie man eigentlich politisch-korrekt beten kann – bevor wir überhaupt anfangen,
ihm das zu sagen, was uns bewegt (auch wenn es Fußball ist). P.S.: Und natürlich kriegen die Polen heute
trotzdem eins auf die Mütze
@ DDL Das ist sicherlich ein falsches Gottesverständnis wenn man Gott vor seinen Karren spannen will,
wenn man für seine Nationalmannschaft betet, z.B. das Friede in der Mannschaft herrscht oder das sie
mit viel Spaß und Elan ins Training gehen oder um Gesundheit hat das sicherlich einen Wert. Aber wir
Menschen sollten uns eingestehen das unser Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde immer noch größer
ist.
@Beobachterin wenn es dem Esel zu wohl wird … dann geht er aufs Eis. Und wenn es unseren Politikern
zu wohl wird, dann reisen sie zur Umerziehung anderer Völker ins Ausland und sehen sich als Heilsbringer –
mit einer unheilvollen Ideologie. Jeder missioniert, wo er kann, ob mit „unheilvollen Ideologien“ oder
sogenannten Heilslehren.
Ist es nicht irgendwie ein bisschen verrückt …wenn alle möglichen Leute dieselbe Gottheit anbeten,
sie möge Ihnen bei einer so unglaublich überlebenswichtigen Sache wie Fußball beistehen? Nicht nur,
dass manche zu meinen scheinen, Gott selber sei ein völliger Fußball-Narr. Ich habe beim Lesen solcher
Meldungen immer vor dem inneren Auge einen edlen Greis im Schlafanzug mit Rauschebart (vgl. „Die Erschaffung
Adams – wieso wurde eigentlich dieses „Bildnis“ erlaubt?), der von einer Horde nöliger Blagen bestürmt
wird, und jedes schreit, der Alte möge den Lolli doch IHM geben, das ganze selbstredend irgendwie liturgisch
verbrämt. Erinnert mich dann spontan an all die Kriege, in denen Kombattanten aller Seiten mit der Überzeugung
geimpft wurden, besagter Gott stünde selbstverständlich auf ihrer Seite. Die Allgegenwart solcher Behauptungen
reduziert den Wahheitsgehalt auf’s Absurde. @Beobachterin Ahja, „Ideologie“, soso. Und diese „Ideologie“
äußert sich konkret inwiefern? Sie als – um Ihren eigenen Duktus zu bemühen – Hetero-Ideologin kennen
sich da ja offenbar aus?
#3 Beobachterin 09:37:45 | Mittwoch, 14. Juni 2006
wenn es dem Esel zu wohl wird … … dann geht er aufs Eis. Und wenn es unseren Politikern zu wohl wird,
dann reisen sie zur Umerziehung anderer Völker ins Ausland und sehen sich als Heilsbringer – mit einer
unheilvollen Ideologie.
Messen für Fußball-Sieg Ja, liebe polnische Priester, wer am meisten Messe ließt gewinnt das Spiel
Aber weil ihr den Fußball vor dem Spiel nicht beweihräuchern könnt o^/ bekommt ihr trotzdem einen
über die Mütze. Weil der liebe Gott auch für die fleißigen ist müsst ihr dann nach Hause fahren
Demonstrationstourismus Wenn nun auch zu einer Schwulen-Demo in Riga „Zumindest 11 Politiker aus Ländern
der Europäischen Union … einreisen.“ verfestigt sich in den Ländern des ehemealigen Ostblocks das
falsche Bild, Homosexualität sei eine reine Importware aus dem Westen.