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Mittwoch, 14. Juni 2006 08:21
kreuzmeldungen
Neues Ökumene-Handbuch + Peinlich? + Christ in Hamas-Regierung zurückgetreten + Messen für Fußball-Sieg + Homo-Missionare im Ausland
Der armenische Patriarch Mesrob II. (links), der orthodoxen Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I. (mitte) und Kardinal Kasper (rechts) beten im November am Andreasfest.
Der armenische Patriarch Mesrob II. (links), der orthodoxen Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I. (mitte) und Kardinal Kasper (rechts) beten im November am Andreasfest.
Neues Ökumene-Handbuch

Vatikan. Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, erklärte vor der italienschen Nachrichtenagentur ‘Apcom’, daß sein Dikasterium bald ein Ökumene-Handbuch veröffentlichen wird. Das 30seitige Kompendium stelle eine Zusammenfassung der kirchlichen Leitlinien und Lehramtsaussagen zur Ökumene dar. Es soll nach einer definitiven Approbation durch Papst Benedikt XVI. im Sommer zunächst auf Italienisch und Englisch veröffentlicht werden.

Peinlich?

Vatikan. Das am 6. Juni vom Päpstlichen Familienrat veröffentlichte Dokument ‘Familie und menschliche Fortpflanzung’ scheint dem Vatikan peinlich zu sein. Gewöhnlich gibt es bei der Publikation ähnlicher Dokumente eine Pressekonferenz. Auch wird der Text den Journalisten bereits im Vorfeld unter Embargo zur Verfügung gestellt. Ebenso hätte das Dokument im ‘Osservatore Romano’ erscheinen sollen. Doch bisher ist nichts dergleichen geschehen.

Christ in Hamas-Regierung zurückgetreten

Heiliges Land. Der einzige Christ in der muslimischen Hamas-Regierung, der orthodoxe Tanas Abu Aita, ist Montag Nacht von seinem Amt als Tourismusminister zurückgetreten. Mit diesem Schritt dürfte sich laut einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ für die Christen im Heiligen Land nicht viel ändern. Die Christen befinden sich dort in einer sehr schwierigen Situation zwischen jüdischem Hammer und islamischem Amboß. Viele von ihnen müssen aus dem Land flüchten.

Messen für Fußball-Sieg

Polen. Polnische Kardinäle und Priester bestürmen gegenwärtig den Himmel für einen Sieg ihrer Nationalelf im Spiel gegen Deutschland. Das Spiel wird heute abend im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaften ausgetragen. Der emeritierte Erzbischof von Breslau, Henryk Kardinal Gulbinowicz (82), erklärte vor polnischen Medien, daß er die Madonna von Tschenstochau um Hilfe für die Fußballer gebeten habe. Laut der Nachrichtenagentur ‘afp’ wollen polnische Priester angeblich heute abend Messen für die Fußballer lesen.

Homo-Missionare im Ausland

Lettland. Ein Homo-Marsch Ende Juli in Riga wird wesentlich durch den ehemaligen lutherischen Pastor Maris Sants unterstützt. Der selbsterklärte Homo meinte im Interview mit der lettischen Tageszeitung ‘Latvian Chas’, daß der von der Bevölkerung verabscheute Homo-Aufmarsch nicht zur Provokation diene: „Zumindest 11 Politiker aus Ländern der Europäischen Union werden einreisen – vor allem aus Skandinavien.“ Unter ihnen sollen sich Mitglieder des Europäischen Parlamentes befinden.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 37 Lesermeinungen:
Dienstag, 22. Mai 2007 15:13
No Comment: Vorsicht!
Dr. O. gibts mindestens dreifach: ein Physiker, ein Kunsthistoriker, ein Jurist…
Dienstag, 16. Januar 2007 17:01
stat crux: Andersherum
Dr. O. schreibt mitunter unter s.c.
Samstag, 17. Juni 2006 11:01
Dr. Otterbeck: Nein, Carlo,
„stat crux“ schreibt je nach Ort als Dr. Otterbeck, wie bekannt, aber nicht unter 3 oder mehr Namen.
Samstag, 17. Juni 2006 10:59
Agiafortuni: Ralf B.-Dr.Otterbeck
handelt es sich etwa um ein- und dieselbe Person, denn zu ähnlich ist die Argumentation beider. Euch beiden scheint das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen zu sein, denn ihr argumentiert ständig mit der Menge und vergesst dabei, dass unser Herr und Erlöser völlig alleine war, als er das Sühneopfer für unsere Sünden vollbrachte. Die Einsamkeit ist das prägende Merkmal für alle diejenigen, die gemäss dem hl.Augustinus von der bis zur Selbstverachtung gehenden Gottesliebe gezeichnet sind. „Die Schmach brach ihm sein Herz; er ist voll von Traurigkeit. Er schaute umher, ob Mitleid sich regte, aber da war keiner, da war auch nicht einer, zu trüsten ihn.“ lautet Psalm 69/21. Weder Roncalli (war ehrlich genug es einzugestehen), noch Montini noch Woytila waren dazu bereit, denn sie wollten der Welt gefallen, wie der Kniefall Montinis im Tempel menschlicher Arroganz und Selbstherrlichkeit genannt UNO bezeugt. Aber auch Woytila wollte nichts anderes mit seinem am 12.März 2000 abgelegten skandalösen Schuldbekenntnis.
Samstag, 17. Juni 2006 08:16
Dr. Otterbeck: Ralf B.
Ihre Gegner GLAUBEN tatsächlich an das Führerprinzip und identifizieren (entsprechend der von Maurras vorgegebenen Linie der „romanité“) das Papsttum damit; der darin eingeschlossene Naturalismus zeigt sich daran, dass sie tatsächlich kirchliche Geschehen in Taktik und Verschwörung auflösen und die absurdeste Hypothese noch immer glaubwürdiger ist als die schlichte Wahrheit: Gott wollte das Konzil, Gott wollte die Liturgiereform und Gott will die Selbstkorrektur der Kirche, die einen fruchtbaren Dialog mit der modernen Welt eröffnet. „Dieu le veut.“

In Wahrheit KANN kein einzelner Papst eine Despotie über 1,1 Mrd. Gewissen errichten, 440.000 Priester zu einer uniformen Liturgie zwingen und im Alleingang dafür sorgen, dass keine einzige Abtreibung mehr auf diesem Planeten geschieht (und auch kein Ladendiebstahl). Die SSPX entwickelt ein ahistorisches Bild vom Papsttum, dem eine virtuelle Omnipotenz zuerkannt wird, die sich weder Stalin noch Khomeini beigemessen haben. DIESEM virtuellen Papsttum würde man gehorchen, sagt man, um dem wirklichen Gehorsam zu entrinnen.
Freitag, 16. Juni 2006 18:03
Ralf B. †: @Regazzoni
Also stimmen Sie mir zu, dass von den Dutzenden Konklaveteilnehmern sowie von den Tausenden Konzilsteilnehmern NICHT EIN EINZIGER jemals erzählt hat, wie diese perfekt organisierte Verschwörung durchgeführt wurde?

Können Sie vielleicht – z.B. im Tagebuch von Johannes XXIII. – die Stelle identifizieren, wann dieser Mann auf die Seite der Freimaurer gezogen wurde, um dann bis zu seinem 78. Lebensjahr als „Sleeper“ treu der Kirche zu dienen, um diese dann schlagartig, boshaft und willentlich zu vernichten? Was wissen Sie darüber, wann und wie Priester für die Freimaurerei angeworden wurden? Gibt es so eine Art „Stasi-Akten“, in denen steht, wie Katholiken angeworben wurden? Vielleicht sogar Bischöfe, die dann plötzlich die Seiten wechselten, jahrzehntelang treu tridentinische Liturgie zelebrierten, immer nur in Erwartung des einen geilen Moments, in dem sie endlich mit der fantastischen Mehrheit von 99% der Konzilsstimmen und 2/3 im Konklave die Kirche vernichteten? Wissen Sie EINEN Bischof, der ebenfalls zur Mega-Verschwörung dazugehört hätte, aber kurz vor Johannes XXIII. verstarb, so dass sein wahres freimaurerisches Ich nie sichtbar wurde?
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