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Mittwoch, 14. Juni 2006 18:22
Raus mit der Wahrheit
Die Universität Wien hat jugendlichen Lebensschützern gestern abend untersagt, in einem Vortragssaal über die Folgen der Kinderabtreibung zu informieren. Jetzt wollen gewaltbereite Linksideologen dafür kämpfen, daß die Wahrheit zukünftig aus öffentlichen Lehranstalten verbannt wird.
Pöbelnde Linksradikale wollen jugendliche Lebensrechtler von der Wiener Universität verbannen.
Pöbelnde Linksradikale wollen jugendliche Lebensrechtler von der Wiener Universität verbannen.
(kreuz.net, Wien) Am vergangenen Dienstag hätte an der Universität Wien eigentlich ein Vortrag der ‘Jugend für das Leben’ stattfinden sollen.

Die Lebensschützer wollten über das Leiden von Müttern berichten, die durch die Kinderabtreibung geschändet wurden.

Eine Mitarbeiterin eines Wiener Theaters wollte dazu über ihre eigene, bittere Erfahrung sprechen.

Mit dem Vorwand, daß der letzte Vortrag der Lebensschützer an der Universität Wien Mitte Mai durch pöbelnde Linksradikale schwer gestört worden war, verbat der Vizerektor der Universität Wien – Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Jurenitsch – wenige Tage vor der Veranstaltung den Auftritt der Referentin.

Die Vortragende mußte sich mit den interessierten Jugendlichen in die Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde zurückziehen.

Als Begründung für die Absage des bereits bestätigten Referats führte der Vizerektor „zu erwartende Schwierigkeiten“ an.

Damit dürfte er Störungen gewaltbereiter sowie lebens- und mütterfeindlicher Linksextremisten gemeint haben.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die radikale ‘Sozialistische Linkspartei’ und das umstrittene sogenannte ‘Frauenreferat der Österreichischen Hochschülerschaft’ Proteste angekündigt.

Der Homepage der ‘Österreichischen Hochschülerschaft’ ist jetzt zu entnehmen, daß die militanten Abtreibungsleugner eine gezielte Kampagne planen, um Lebensrechtlern den Zugang zu den Universitäten zu verbieten:

„Uns reicht es! Wir wollen diesem Schmafu, der uns einschüchtern, beeindrucken und abschrecken soll, keinen Platz an den Unis oder sonst wo lassen“, heißt es dort.

„Wir wollen nicht nur reagieren, sie an der Verbreitung ihrer Lügenpropaganda hindern. Wir wollen mehr: aktiv ein Zeichen für das Selbstbestimmungsrecht der Frau setzen. Breit zeigen, daß diese ideologischen Lügen nichts auf den Universitäten verloren haben“, donnern die Feministen.

Die pöbelnden Extremisten versammelten sich zum Zeitpunkt und am Ort, wo die abtreibungsgeschändete Mutter über ihre persönlichen Erfahrungen hätte berichten sollen.

Mit dieser Aktion wollen sie eine Kampagne gegen das Leben planen und die Universität zwingen, die Wahrheit über die Kinderabtreibung zu unterdrücken.

Daß diese Wahrheit an der Universität Wien nicht gerne gehört wird, ist keine Neuigkeit.

Bereits im Jahr 2003 erzählte die abtreibungsgeschändete Theatermitarbeiterin von einem ähnlicher Maulkorb an der Wiener Universität.

Als die etwa 40jährige selbst noch Studentin war, sollte der erschütternde Film „Der Stumme Schrei“ des bekehrten jüdischen Abtreibers Bernard Nathanson, auf der Allgemeinen Universität Wien vorgeführt werden.

Doch dreimal marschierten gewaltbereite Stürmertruppen ein und blockierten die Vorführung. Die Begründung: Man dürfe „den Frauen“ kein schlechtes Gewissen machen.

„Warum darf ich nicht sehen, was wirklich passiert?“ – fragt sich die Abtreibungsgeschändete heute.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 160 Lesermeinungen:
Mittwoch, 22. November 2006 18:01
Ulli: Natürlich
Ich finde es sehr gut, dass der Vortrag in einer katholischen Behausung abgehalten wurde! Die Vorbilder der Katholiken besitzen einen eigenen Staat! Sollen doch alle diese Fundametalisten, welche denken sie müssen ihrem Umfeld ständig Sichtweisen eines erfundenen Gottes aufdrängen ENDLICH in dieses Land der Freiheit ziehen. Dann hätte die Mehrheit endlich einmal ihre Ruhe. Aber solche Fanatiker denken immer, die ganze Welt ist ihr Besitz. Deswegen werfen narrische Mosleme Boben und Katholiken erfinden Schmerzen. Ist doch die Religion des Leidens oder nicht???????????Eine Moral ins Welt posaunen, Geld abkassieren und mit der Vatikanbank viele Kredite verteilen! Und Schuldgefühle basteln, damit dieser Glaube auch aufgeht und die Machthungrigen noch stärker werden!!!!!!!!!!!
Donnerstag, 22. Juni 2006 17:13
semiotico: Schön brav drücken
Wirft kein zu gutes Bild auf sie – ich mache einen Vorschlag: Sie lassen es für immer. Denn sich zuerst zur großen Aufklärerin aufzuspielen und dann feige den Mund zu halten, zeigt genauso hier auch beim Blair-Thema, wie wenig wirkliche Argumente Sie für Ihre ständigen Anschuldigungen haben. Mit Ihnen zu diskutieren macht wirklich Spaß, denn so viele Argumente, die zwar sicher argumentativ sind, nur immer am Ziel vorbeischießen, so viele Anschuldigungen, Dinge gesagt zu haben (ich erinnere an Hod., den sie als Abtreibungsbefürworter hinstellten oder an den teleolgen, den Sie ein par Stunden nach seiner Ankunft als Drittaccount entlarvt haben wollten) und schließlich auch so viele Peinlichkeiten, von Eigentoren und Selbstschüssen ganz zu schweigen – das vertreibt einem wirklich die langweiligste Stunde. Auch wenn es heißt, dass Schweigen Gold ist und Sie es so einstreifen wollen – es gebührt Ihnen wirklich nicht!
Donnerstag, 22. Juni 2006 17:08
Pünktchen: Bester semiotico,
ich glaube wir lassen’s für heute! Schönen Abend!

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Ihr pünktchen.
Donnerstag, 22. Juni 2006 16:55
semiotico: Lieber Punkt!
Wirklich lächerlich, wie sie immer detektivisch genau die Zeiten angeben – haben Sie ihren Detiktiv im Thema um Tony Blair schon begraben?
1) Puh, da muss ich ja wirklich Rechtsexperte sein, um diesen Sachverhalt klarzustellen: Es gibt die sog. Fristenlösung (auch wenn sie in D anders bezeichnet werden mag), das ist der Punkt. Dafür muss ich kein Rechtsexperte sein und irgenwelche Professoren bemühen. Was meinen Sie denn alles studiert zu haben, dass Sie so allwissend sind und aus jeder Disziplin heraus argumentieren?
2) Kant hat sich mit diesem Problem nicht auseinandergesetzt. Auch wenn er über die Abtreibung lamentiert hat, hat er das heutige Problem nie erfasst. Daher ist es nicht sinnvoll, ihn hierfür zu zitieren. Das wird Ihnen jeder Mensch, der ein bischen Gespür für Gesellschafts- und Sozialgeschichte sowie deren Entwicklung hat, bestätigen.
3) Ich sehe im Posting von 13.30 keine rechtsethischen Konsequenzen. Meine Folgerung war lediglich die, dass man es immer tun wird, auch mit Verbot nur dann halt in kriminellem Maße. Wenn Sie das als „Aufschwingen zum Experten“ bezeichnen, muss ihr Niveau sehr niedrig sein. Mit Illegalität ändert sich an der Tatsache nur die Quantität, die Qualität wird in den eintretenden Fällen aber auf jeden Fall schlimmer.
4) Kommt drauf an, was Sie unter Gewalt verstehen – dass sogar der sonst eher auf dieser Linie wandernde Kardinal Schönborn diese gemaßregelt hat, wird als Bestätigung wohl reichen, oder?
Donnerstag, 22. Juni 2006 16:18
Pünktchen: Lieber semiotico,
1) Sie hatten am 20. Juni, um 8:45 unter dem hiesigen Artikel gepostet:

Soweit ich weiß bezieht sich das unantastbare Lebensrecht auf geborenes Leben – ungeborenes nur nach einer gewissen Frist. Das ist also die rechtliche Lage…
Kant hat sich m.E. nicht mit diesen Problemen auseinandergestzt…


Inzwischen sehen Sie ja ein, daß Ihre beiden Annahmen unzutreffend waren.

Gestern hatten Sie um 13:10 den Gedanken: a) „Abtreibungen wird es immer geben“ ausgesprochen und b) daraus rechtsethische Konsequenzen abgeleitet, die auf Straffreigabe hinauslaufen. Ich wollte nur auf die nicht bestehende Folgerungsbeziehung von b) aus a) hinweisen, mehr nicht!

Was die Lage in Österreich betrifft, kenne ich mich nicht so gut aus. Es würde mich wundern, wenn die Abtreibungsgegner mit offensiver Gewalt vorgingen, wenn es so wäre, fände es nicht meine Billigung!

Ich lehne es umgekehrt auch ab, wenn man Ethiker, die Extrempositionen vertreten, denen ich heftigst widerspreche, wie Peter Singer, am Reden hindert, wie es in Berlin und Zürich durch Aktivisten von Behindertenorganisationen geschehen ist.
Donnerstag, 22. Juni 2006 15:55
semiotico: Liebes Pünktchen!
Wenn Sie damit mich zu meinen gedenken, nur so viel:
1) Die Abtreibung ist bis zu einem gewissen Stadium straffrei, d.h. niemand will sie hier straffrei stellen. Ausserdem habe ich nie damit argumentiert, es daher straffrei zu stellen. Wenn Sie genauer nachgelesen hätten, hätten Sie erkannt, dass ich als nicht-Jurist und daher nicht-Experte anders als Sie nicht versucht habe, den Rechtsexperten zu spielen und das Ganze juristisch zu begründen (eine Ausnahme stellt dabei mein StGB-Zitat dar, um Ihre Behauptung, Abtreibung sei p.d. und definitiv „Mord“ zu widerlegen, aber das war nicht allzu schwer). Es ging mir um die Praxis und um Ihre Antwort auf diese Praxis: Abtreibung ist real präsent, und sie wird – ob straffrei oder nicht – immer durchgeführt werden. Nähere Rechtsstreite bitte mit iustitia austragen.
2) Wer die verbalen wie physischen Ausschreitungen der Abtreibungsgegner (youthforlife) in Salzburg gegen LH Burgstaller erlebt hat, der wird nur zu gut wissen, wieso dies Veranstaltung in der Uni nicht erlaubt wurde – einen Eklat wie dort, wo mit Dingen und verbalen Ausbrüchen herumgeworfen wurde wie sonst nur mit Lederkugeln beim Handball, wollte man nicht, und das ist verständlich.
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