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Wahrhafte Schwestern + Ältester amtierender Bischof zurückgetreten + Haßfilm verboten + Klerikern vorbehalten + Bitter nötig
Wahrhafte Schwestern

Vatikan. Die Katholische Kirche und die orthodoxe Gemeinschaft seien „wahrhaft Schwestern“. Das erklärte Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz vor etwa 40.000 Menschen. Der Papst erinnerte an Papst Paul VI. († 1978), der im Jahr 1964 die Reliquien des Heiligen Andreas dem orthodoxen Metropoliten von Patras in Westgriechenland ausgehändigt hatte. Das sei ein Zeichen der besonderen geschwisterlichen Verbundenheit gewesen.

Ältester amtierender Bischof zurückgetreten

Weißrußland. Der Erzbischof von Minsk, Kazimierz Kardinal Swiatek (91) – bislang ältester amtierender Bischof –, ist am Mittwoch von seinem Amt zurückgetreten. Kardinal Swiatek zählt zu den großen Bekennergestalten der verfolgten Kirche und verbrachte mehr als zehn Jahre in kommunistischer Haft. Der polnischstämmige Kardinal wurde in Estland geboren. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus ernannte ihn Papst Johannes Paul II. im Jahr 1991 zum Metropoliten von Minsk und nahm ihn 1994 ins Kardinalskollegium auf.

Haßfilm verboten

Ägypten. Die Verfilmung des US-Haßfilms ‘Sakrileg’ von Dan Brown darf in ägyptischen Kinos nicht gezeigt werden. Die Tageszeitungen von Kairo berichteten am Mittwoch, daß auch für das Buch ab sofort ein Verkaufsverbot erlassen wurde. Es beleidige Jesus Christus, begründete der ägyptische Kulturminister. Die Polizei hat außerdem rund 2.000 Raubkopien des Films in Buchhandlungen beschlagnahmt.

Klerikern vorbehalten

Österreich. Die Priesternationalmannschaften aus Österreich und Ungarn treten heute abend im niederösterreichischen Ybbs an der Donau in einem Fußballmatch gegeneinander an. Der Reingewinn aus den Eintrittsgeldern geht an ein Waisenhaus für Straßenkinder in Albanien. Die ungarischen Priester kämpfen um eine Revanche für die 3:7-Heimniederlage im vergangenen Herbst in Budapest. Der Weihbischof von Salzburg, Mons. Andreas Laun, wird als österreichischer Sportbischof anwesend sein.

Bitter nötig

„Die Kirche und die Welt haben die Verehrung der Eucharistie sehr nötig. In diesem Sakrament der Liebe wartet Jesus selber auf uns. Keine Zeit sei uns dafür zu schade, um ihm dort zu begegnen: in der Anbetung, in einer Kontemplation voller Glauben, bereit die große Schuld und alles Unrecht der Welt zu sühnen. Unsere Anbetung sollte nie aufhören.“

Der Diener Gottes Johannes Paul II. in seinem Brief ‘Dominicae cenae’ vom 24. Februar – Gründonnerstag – 1980.
      
6 Lesermeinungen
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#7   methusalix †   18:03:04 | Freitag, 16. Juni 2006
@Bruder Theophil
Bruder Theophil: @ methusalix
Der Punkt ist doch, dass man in Deutschland überwiegend an gar nix mehr glaubt…
Diese schwarze Meinung über unser Land kann ich nicht teilen. Nur weil wir kein katholischer Gottesstaat sind (Gott bewahre uns davor!) mit dem Papst als absolutistischem Fürsten ganz oben und den Bischöfen als seinen Statthaltern, heisst das noch lange nicht, dass man hier nicht nach dem von Ihnen als richtig erkannten göttlichen Gesetzen leben darf. Sie können sich öffentlich als römisch-katholischer Christ betätigen und wenn jemand Sie daran hindern wollte, seien Sie sicher, dass Sie die geballte Macht unseres Gemeinwesens hinter sich haben. Von der Exekutive über die Judikative bis hin zur Legislative. Sollten Sie aber glauben, diese Staatsmacht dazu missbrauchen zu können anderen Ihre römisch-katholischen Regeln aufzwingen zu können, sei es bei ihren Ansichten zum Schwangerschaftsabbruch oder zur Pornografie oder auch nur zum Schulunterricht, dann werden Sie diese Macht zu spüren bekommen. Und nicht zu knapp.
Wenn es Sie beruhigt, ich lebe in der Diaspora. Trotzdem war in der Tageszeitung von heute ein sehr ausführlicher Bericht über die Fronleichnamsprozession gestern. Also öffentlich praktizierter Katholizismus mit allem Pomp. Und die Polizei zu Fuss, zu Pferd und motorisiert hat dafür gesorgt, dass absolut niemand diese heiligen Handlungen stören kann. Was wollen Sie eigentlich noch alles? Den C. I. C. als bürgerliches Gesetzbuch?
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#6   Hódmezövásárhelykutasipuszta   14:39:10 | Freitag, 16. Juni 2006
WANN LERNT DIE REDAKTION ENDLICH DEUTSCH
Die Verfilmung des US-Haßfilms
Was bitte ist die Verfilmung eines Films? Wurde jetzt die Ausstrahlung von „The Making of …“ verboten? So steht es zumindest in dem Beitrag hier.
LERNEN SIE ENDLICH DEUTSCH!!!
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#5   Robert Ketelhohn   09:43:24 | Freitag, 16. Juni 2006
Schwesterkirchen
Zitat: »Die Katholische Kirche und die orthodoxe Gemeinschaft seien „wahrhaft Schwestern“.«
Falsch. Dies hat Papst Benedikt nicht gesagt. So dumm kann er auch nicht sein, solchen ekklesiologischen Blödsinn zu verzapfen. In Wirklichkeit sprach Benedikt XVI. von den (Orts-)Kirchen von Rom und Constantinopel. Im Originaltext: »Ed è certo che anche per il rapporto fraterno tra Pietro e Andrea la Chiesa di Roma e la Chiesa di Costantinopoli si sentono tra loro in modo speciale Chiese sorelle.«
Wer daraus »die Katholische Kirche und die orthodoxe Gemeinschaft« gemacht hat, der hat damit sein protestantisch-konfessionalistisches Kirchenbild offenbart. Luthergeschädigt.
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#3   Bruder Theophil   08:50:57 | Freitag, 16. Juni 2006
@ methusalix
Der Punkt ist doch, dass man in Deutschland überwiegend an gar nix mehr glaubt. Selbst die Türken in Deutschland machen sich darüber lustig. Mir ist ein profilierter Moslem und ein überzeugter Hindu lieber, als ein Wischi-Waschi Patchwork Synkretist in Deutschland.
Ich denke, dass Sie bereits auch von DDL’s Relativismus infiziert worden sind. Frei nach dem Motto: die Algen im Aquarium muss man auch willkommen heissen, auch wenn sie einem mittelfristig die klare Sicht nehmen.
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#2   methusalix †   02:02:02 | Freitag, 16. Juni 2006
Auf demselben Mist, Bruder Theophil,
wächst auch das Bibel- und Kruzifixverbot in Arabien und das geplante Anti-Kovertierungsgesetz in Indien und die „Christenverfolgungen“ sonstnochwo. Auch dafür?
Das Gesetz, das in Deutschland den Film in den Kinos lässt, lässt auch die Hasspredigten auf einer Netzseite wie dieser zu. Immer noch armes Deutschland?
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#1   Bruder Theophil   18:21:56 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Ausgerechnet Ägypten,…
…mit einem muslimischen Anteil von knapp 90 %, muss uns zeigen, wie man das Ansehen Jesu schützen muss. Armes Deutschland.
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