Hätte er den Papst, die Kirche, den Glauben oder die katholische Moral angriffen, wäre er noch in Amt und Würden. Haben österreichische Bischöfe auch ein Schamgefühl?
Montag, 19. Juni 2006 13:32
aphrodite †: @ Einar:
Endlich mal ein anspruchsvolles Posting! Danke vielmals!
Montag, 19. Juni 2006 01:01
Einar: Skandal auch in England!
London (AFP) – Mister P., ein britischer Pfau, ist sexuell frustriert. Seit drei Jahren stolziert der
Vogel während der dreimonatigen Paarungszeit 18 Stunden täglich an einer Tankstelle im südwestenglischen
Brierly herum und schlägt ein Rad – in der Hoffnung, eine der Zapfsäulen möge seine Wünsche erfüllen,
wie die britische Zeitung „The Times“ berichtete. Der Pfau zieht dabei alle Register der Verführung,
jedoch ohne Erfolg.
Ornitholgen vermuten dem Blatt zufolge, dass sich der Hahn vom Klicken der Zapfsäulen angezogen fühle, das den Paarungsrufen von Pfauenhennen ähnele. Mister P.s Besitzerin Shirley Horsman sagte, im Frühling habe der Pfau neue Schwanzfedern und werde munter. „Dann geht er auf Eroberungstour. Er ist sehr verliebt, und das Klicken der Zapfsäulen hört sich an wie eine Pfauenhenne, die sagt: ‘Komm her, ich bin bereit’.“
Immer, wenn jemand tanke, denke Mister P., er sei dem Glück ganz nah, sagte Horsman. „Es muss so hart für ihn sein, ständig diese Pumpen zu hören, aber nie seinen angestauten Frust loswerden zu können.“ Auch Mister P.s Brüder haben sehr spezielle sexuelle Vorlieben: Der eine fühlt sich zu einer Katze hingezogen, der andere wurde beim Versuch beobachtet, mit einer Gartenlaterne anzubändeln.
Entweder schaffen wir nun diese klickenden Tankstellen ab oder die Pfauen…
Ornitholgen vermuten dem Blatt zufolge, dass sich der Hahn vom Klicken der Zapfsäulen angezogen fühle, das den Paarungsrufen von Pfauenhennen ähnele. Mister P.s Besitzerin Shirley Horsman sagte, im Frühling habe der Pfau neue Schwanzfedern und werde munter. „Dann geht er auf Eroberungstour. Er ist sehr verliebt, und das Klicken der Zapfsäulen hört sich an wie eine Pfauenhenne, die sagt: ‘Komm her, ich bin bereit’.“
Immer, wenn jemand tanke, denke Mister P., er sei dem Glück ganz nah, sagte Horsman. „Es muss so hart für ihn sein, ständig diese Pumpen zu hören, aber nie seinen angestauten Frust loswerden zu können.“ Auch Mister P.s Brüder haben sehr spezielle sexuelle Vorlieben: Der eine fühlt sich zu einer Katze hingezogen, der andere wurde beim Versuch beobachtet, mit einer Gartenlaterne anzubändeln.
Entweder schaffen wir nun diese klickenden Tankstellen ab oder die Pfauen…
Samstag, 17. Juni 2006 19:16
-rif-: Die Bischöfe schweigen zur „Fristenlösung“
Wenn Herr Kirchmair nunmehr zu spüren bekommt, was passiert wenn man ggen die politcal correctness verstößt, so darf er das ruhig als Antwort des österr. Episkopats auf seinen Bemühungen werten. Das Schweigen der Hirten ist das eine, der losgegangene „Ausscheidungsprozess“ ist das andere. Es wäre einfältig zu glauben, daß unsere Hirten etwas nur passieren lassen. Was Herr Kirchmair zu spüren bekam ist nicht so sehr das Wirken des Heiligen Geists, wohl aber das Wirken der Hirten. Es darf einfach nicht sein, daß man sich zu Fragen des Unrechts der Abtreibung dermaßen intensiv äußert, das wollen die Bischöfe nicht. Natürlich nicht aus Feigheit, Bischöfe – insbesondere die österreichischen – sind immer äußerst mutig, engangiert und vor allem: allgegenwärtig! Wenn man Herrn Kirchmair jetzt ein klein wenig mobbt, dann ist das durchaus als Anwort von Bischof Egon zu verstehen. Man könnte sonst ja in diesem labilen Staatsgefüge Unruhe erzeugen und davor bewahre uns der Teufel. -rif-
Freitag, 16. Juni 2006 15:05
Maximilian: @semiotico
Grundsätzlich haben Sie recht! Doch – unabhängig von manchen ungehobelten anonymen Meinungsäußerungen – wer entscheidet, welche Kritik sinnlos und sinnvoll ist. Welcher Bischof (welcher Priester, welcher Mensch) gibt schon gerne zu, daß er Fehler gemacht hat? Jedenfalls müssen Sie eines zugeben: Bischöfe genießen keine Immunität. Der Skandal in der Steiermark ist und bleibt ein Skandal. Aber der zuständige Bischof macht so, als ginge ihn das nichts an. Das weiß ich aus dem Kreis seiner engsten Vertrauten. Da hilft nur eines: Der Weg in die Öffentlichkeit! Auch die frommen Leute lassen sich nicht weiter verdummen!
Freitag, 16. Juni 2006 12:37
semiotico: Autorität
Es geht hier nicht um eine Autoritätsgläubigkeit, denn die hab ich nicht. Ich meine auch nicht, dass die österreichischen Bischöfe die tollsten sind, bei weitem nicht! Was ich nicht gutheissen kann sind aber niveaulose Vorwürfe. Produktive Kritik ja, sinnlose Anprangerungen NEIN DANKE!
Freitag, 16. Juni 2006 10:14
semiotico: @Maximilian
Liebster Maximilian, wenn man einzelne Worte oder Wortansammlungen aus dem Kontext reißt werden sie sehr
inhaltsleer, da haben Sie schon recht. Wenn ich einmal Lust habe, meine Aussagen in Sinnlosigkeiten zu
verwandeln, werde ich mich an Sie oder an Pünktchen wenden.
PS: Um ihre und Ottavianis Aussageart zu kritisieren, muss man nicht unbedingt Inhalte bringen. Es reicht schon, die ART zu beklagen. Das, WAS Sie inhalltich sagen, berührt mich noch gar nicht. Mich damit zu beschäftigen käme einer Selbstgeißelung gleich.
PS: Um ihre und Ottavianis Aussageart zu kritisieren, muss man nicht unbedingt Inhalte bringen. Es reicht schon, die ART zu beklagen. Das, WAS Sie inhalltich sagen, berührt mich noch gar nicht. Mich damit zu beschäftigen käme einer Selbstgeißelung gleich.
Freitag, 16. Juni 2006 09:00
ottaviani: @gotthard
es beruhigt mich daß sie sich über meine äusserung aufregen das zeigt sehr schön daß ich völlig
richtig liege
ich währe beunruhigt würden sie mir zustimmen
man kann gar nicht scharf genug gegen jene bischöfe sein
ich währe beunruhigt würden sie mir zustimmen
man kann gar nicht scharf genug gegen jene bischöfe sein
Freitag, 16. Juni 2006 08:38
semiotico: typisch
Schön langsam bekomm ich mit, was ein typisches kreuz.net-Posting ist: „Ach sind Sie blöd. Schauen Sie sich doch einmal an, was sie geschrieben haben!“ Ohne Inhalt das Ganze. Und es kehrt immer wieder, Maximilian und Pünktchen scheinen darin (wenn auch sonst schon in nichts) Meister zu sein. Ein Zeichen, dass ihnen partout nichts einfällt, um sachlich gegenzuargumentieren: Ein schön oberflächliches: „Haha, lesen Sie doch ihren Blödsinn noch einmal! Da werden sie schon was finden! (Ich finde nämlich nichts, gegen das ich argumentieren könnte)“. Das ist Abwehr, und eine Diskussion kann nur entstehen, wenn beide Seiten (auch sehr offensiv) auf Angriff gehen. Deswegen find ich das hier tw. auch so interessant – aber dann diese Sinnlos-Postings…
Freitag, 16. Juni 2006 00:29
Gotthard: @maximilian
Deine Beiträge haben mit Sachlichkeit nun nichts mehr zu tun gehabt.
Deine haßerfüllten Beurteilungen der Bischöfe sind schon allein menschlich unter aller Sau!
Damit hast Du Dich als charakterlos gezeigt, weil Du Menschen nicht als solche Individuen ansiehst und sie ausschließlich von ihrer Funktion her siehst, deren Ausführung Du als ungenügend ansiehst … in aller Pauschalität.
DAS genau ist Hetze!
Deine haßerfüllten Beurteilungen der Bischöfe sind schon allein menschlich unter aller Sau!
Damit hast Du Dich als charakterlos gezeigt, weil Du Menschen nicht als solche Individuen ansiehst und sie ausschließlich von ihrer Funktion her siehst, deren Ausführung Du als ungenügend ansiehst … in aller Pauschalität.
DAS genau ist Hetze!
Donnerstag, 15. Juni 2006 23:35
semiotico: Toleranz? Töne?
Also, lieber Maximilian, wenn ich ihr Posting zu den Bischöfen gelesen habe, dann denke ich mir doch, Sie sollten der erste sein, der an seinem Tonfall arbeitet. Soetwas wie ihre Äußerungen als „Hetze“ zu bezeichnen verstößt übrigens genauso wenig gegen die Meinungsfreiheit (weil es eben auch eine Meinung ist) wie ihre Aussagen. Hier prallen nur zwei Meinungen aufeinander, und Sie meinen, dass die ihnen entgegengesetzte Ihnen etwas anhaben will.
Donnerstag, 15. Juni 2006 22:09
Gotthard: freie Meinungsäußerung
„Freie Meinungsäußerung“ besagt, dass Du für dummes Gewäsch, konträre Meinungen, blödsinnige Ansichten
etc vom Staat nicht bestraft wirst.
Völlig unbenommen davon sind meine Einschätzungen von Ottaviani’s Äußerungen als üble Hetze – und zugleich dummes Geschwätz.
Völlig unbenommen davon sind meine Einschätzungen von Ottaviani’s Äußerungen als üble Hetze – und zugleich dummes Geschwätz.
Donnerstag, 15. Juni 2006 20:03
semiotico: @Maximilian
So ein blödsinniges Posting hab ich noch nie gelesen. Es scheint, als würden Sie einfach irgendwas hinterfragen.
Das ist so als würde ich fragen „Wieso ist Blau blau?“ oder „Wieso ist die Erde kein Quadrat?“. Völlig
sinnlos.
„unsere Bischöfe“ = österreichische Bischöfe, wenn Sie kleinlich auf dem Besitzanzeigenden daran herumhacken wollen und ja, ja, sie gehören nicht uns, sondern nur sich selbst, oder doch etwa Gott etc. dann bitte – aber das ist wirklich nur mehr kleinlich.
„hetzen“ = wurde ja schon erklärt. Und genau das ist es.
„unsere Bischöfe“ = österreichische Bischöfe, wenn Sie kleinlich auf dem Besitzanzeigenden daran herumhacken wollen und ja, ja, sie gehören nicht uns, sondern nur sich selbst, oder doch etwa Gott etc. dann bitte – aber das ist wirklich nur mehr kleinlich.
„hetzen“ = wurde ja schon erklärt. Und genau das ist es.
Donnerstag, 15. Juni 2006 19:22
Gotthard: ottaviani der Hetzer
der beschwichtigngshofrat am stuhl des erzbischofs von wien und kolegen die kirche führen selten saßen
so charakterlose menschen auf den bischofsstühlen
wenn diese persönlichen Untergriffe und Beleidigungen nicht übelste Hetze sind, weiß ich nicht mehr, was Hetze sein soll.
Der Schreiber solcher Zeilen gegen unsere Bischöfe zeigt sich als charakterloser Geselle.
wenn diese persönlichen Untergriffe und Beleidigungen nicht übelste Hetze sind, weiß ich nicht mehr, was Hetze sein soll.
Der Schreiber solcher Zeilen gegen unsere Bischöfe zeigt sich als charakterloser Geselle.
Donnerstag, 15. Juni 2006 17:08
semiotico: @Gotthard
Die Wortschlachten sind der richtige Anhaltspunkt: Was innerkirchliche Gruppierunen (allen voran die YFL) so machen, ist nicht mehr als Phrasen trommeln und Forderungen stellen. Schimpfen kann ich auch schnell, aber Lösung ist deswegen noch keine da. Mal ganz einfach: Es ist ziemlich unrealistisch, dass irgendeine Regierung (nicht einmal die Bush-Baptisten-Freikirchler) den jetzigen Forschungsstandard rückschrauben oder der Kirche oberste moralische Gewalt zugestehen wird (was dabei rauskommen kann, hat die Geschichte schon gezeigt). Gleichzeitig wird die Kirche nicht so blöd sein und bestehende Kooperationen und „gute Beziehungen“ abbrechen – das Wort „Selbsterhaltungstrieb“ (wobei Trieb und Kirche ja ungefähr so sind wie Zucker und Salz) ist ja schon gefallen. Darüber lästern kann man schnell, aber WIE BITTE soll sich die Kirche heute erhalten? Von den sonntäglichen 10cent im Kligenlbäutel? Es geht da ja nicht nur um finanzielle, sondern auch um gesellschaftliche Potenz. Und als Gegensatz zu allem kann man so eine nicht erreichen.
Donnerstag, 15. Juni 2006 15:31
Gotthard: @ottaviani
Was tust Du denn an charaktervollen Dingen, die die Welt verändern?
Gegen unsere Bischöfe zu hetzen ist noch nichts charakterlich Wertvolles…
WO sind denn die massenhaften Lebensschutz-Aktionen der Pius-Leute?
Wortungetüme wie „Kinderschlachthöfe“ sind noch keine Aktion gegen Abtreibung.
Gegen unsere Bischöfe zu hetzen ist noch nichts charakterlich Wertvolles…
WO sind denn die massenhaften Lebensschutz-Aktionen der Pius-Leute?
Wortungetüme wie „Kinderschlachthöfe“ sind noch keine Aktion gegen Abtreibung.
Donnerstag, 15. Juni 2006 14:38
ottaviani: das ist die Art wie
der beschwichtigngshofrat am stuhl des erzbischofs von wien und kolegen die kirche führen selten saßen so charakterlose menschen auf den bischofsstühlen
Donnerstag, 15. Juni 2006 14:28
methusalix †: @Toby
Toby: @ semioticoNun ja, man muss wirklich nicht mit Kreuz und Knoblauch kommen, aber die „Staatsnähe“
so mancher Oberhirten in Deutschland ist teilweise schon sehr erschreckend. Ich denke da beispielsweise
an die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag von Kardinal Lehmann. Von einer kritischen Distanz ist da kaum
noch etwas wahrzunehmen.
Ich möchte Ihr hysterisches Geplärre lieber nicht hören, wenn der deutsche Staat plötzlich „auf Distanz“ zur heiligen römisch-Katholischen Kirche gehen würde. Zeter und Mordio wäre da ein mildes Lüftchen, wenn zum Beispiel die Subventionen für die Kirchenkassen ausblieben und die Bischöfe ihrer Kirchensteuer plötzlich selbst nachjagen müssten, wie im ganzen Rest der Welt.
Die Bischöfe wissen das und verfahren somit aus reinem Selbsterhaltungstrieb so.
Ich möchte Ihr hysterisches Geplärre lieber nicht hören, wenn der deutsche Staat plötzlich „auf Distanz“ zur heiligen römisch-Katholischen Kirche gehen würde. Zeter und Mordio wäre da ein mildes Lüftchen, wenn zum Beispiel die Subventionen für die Kirchenkassen ausblieben und die Bischöfe ihrer Kirchensteuer plötzlich selbst nachjagen müssten, wie im ganzen Rest der Welt.
Die Bischöfe wissen das und verfahren somit aus reinem Selbsterhaltungstrieb so.
Donnerstag, 15. Juni 2006 14:18
Aragorn: das schweigen der bischöfe II
es gibt nun einmal themen, über die kann man nicht jahrelang disskutieren. dazu gehört nun einmal der lebensschutz. die kirche muss hier einen ganz klaren und unmissverständlichen standpunkt einnehmen und darf sich nicht mit regelungen engagieren, die den lebensschutz aushöhen. das gleiche gilt auch für andere fragen wie etwa der schutz der familie und der traditionellen ehe. auch da hört man von kirchenführern wenig. dass sich die kirche in der öffentlichkeit nicht immer bestens presentiert, sei unbestritten. das liegt sicherlich auch an der mangelhaften innerkirchlichen disziplin. wer einmal ein priesterseminar der traditionellen irgendwo besucht hat, weiß, wie es besser laufen müsste und könnte. leider setzt sich die mangelhafte innerkirchliche disziplin auf alle bereiche fort. wir brauchen insgesamt wieder kämpfer und löwen als hirten. bischof galen hat auch nicht lange herumdisskutiert und bischof dyber hat klar und deutlich stellung bezogen. viele der heutigen bischöfe sind nur am rumeiern und wollen sich bei der politisch verantwortlichen beliebt machen. Christus sagt: euer ja sei ein ja, euer nein ein nein. verkündet das wort gottes, ob man es hören will oder nicht.
Donnerstag, 15. Juni 2006 14:17
Belisar: Die Kirche unterstützt das nicht!
Die Kirche kann Abtreibung, HS-„EHE“ etc. nicht akzeptieren, die Bischöfe schweigen nicht, aber wer hört
Ihnen denn zu?
Beispiel Walter Mixa, er hat sich immer für die Ungeborenen hat es oft gepredigt über die Würde des Menschen, damals in Eichstätt und jetzt in Augsburg, nein es gibt genug Bischöfe die sich für das Leben einsetzen in all seinen Fassetten, dass müssen Sie auch, so wie es im Timotheusbrief doch heisst, dass Sie immer an der wahren Lehre festhalten sollen, es werden nämlich Zeiten kommen da man die wahre Lehre nicht mehr hören will, sondern solchen Geschwätz welchen dem Ohren schmeichelt, die Kirche kann sich nicht damit arragieren, falls ein Bischof dieses bewusst macht ist es Verrat, bitten wir Gott darum, auf das unsere Hirten immer treu zu ihm stehen und die katholische Lehre verkünden, sei es gelegen oder ungelegen.
Beispiel Walter Mixa, er hat sich immer für die Ungeborenen hat es oft gepredigt über die Würde des Menschen, damals in Eichstätt und jetzt in Augsburg, nein es gibt genug Bischöfe die sich für das Leben einsetzen in all seinen Fassetten, dass müssen Sie auch, so wie es im Timotheusbrief doch heisst, dass Sie immer an der wahren Lehre festhalten sollen, es werden nämlich Zeiten kommen da man die wahre Lehre nicht mehr hören will, sondern solchen Geschwätz welchen dem Ohren schmeichelt, die Kirche kann sich nicht damit arragieren, falls ein Bischof dieses bewusst macht ist es Verrat, bitten wir Gott darum, auf das unsere Hirten immer treu zu ihm stehen und die katholische Lehre verkünden, sei es gelegen oder ungelegen.
Donnerstag, 15. Juni 2006 14:01
Toby: @ semiotico
Nun ja, man muss wirklich nicht mit Kreuz und Knoblauch kommen, aber die „Staatsnähe“ so mancher Oberhirten in Deutschland ist teilweise schon sehr erschreckend. Ich denke da beispielsweise an die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag von Kardinal Lehmann. Von einer kritischen Distanz ist da kaum noch etwas wahrzunehmen. Der unbefangene Beobachter kann wirklich den Eindruck bekommen, die Kirche habe sich mit dem Abtreibungssystem, der Homogesetzgebung und Antidiskriminierung wenn schon nicht arrangiert, so doch zumindest abgefunden. Kardinal Höffner hat einmal gesagt, die Kirche werde sich nie mit dem § 218 abfinden. Und heute?
Donnerstag, 15. Juni 2006 13:42
semiotico: ach ja
Und wer schützt das Leben vor so manchem Bischof? Ich möchte nun wirklich nichts gegen den Lebensschutz sagen, aber einfach mit Kreuz und Knoblauch gegen den „Satan neue Welt“ vorzugehen halte ich für wenig produktiv. Es geht hier nicht um das Verteidigen moralischer Werte, sondern um einen breiten und vor allem offenen Wertediskurs, den man nicht mit starren Parteien (da die Kirche, da die Welt) führen kann und darf. Solche Diskussionen sollten auf einer höheren Ebene stattfinden als auf jener eines salzburger Weihbischofs, um nur ein Beispiel zu nennen. Ausserdem hat die Kirche (auch in Ö) in den letzten Jahren genug Probleme, sie muss sich nicht zwanghaft überall ein neues Fettnäpfchen suchen. So blöd es klingt: Wer sich die österreichischen Priesterseminare und folgliche die Pfarren ansieht wird wissen, wieso etwa in Deutschland manche Themen gemieden werden. Die Kirche darf eben keine reine „wir-sind-ganz-anders-Gesellschaft“ sein. Damit wirtschaftet sie sich zu Tode, und das kann auch nicht ihr Sinn sein. So viel in aller Verkürze.
Donnerstag, 15. Juni 2006 13:28
Aragorn: das schweigen der bischöfe
dass bischöfe in einer solch wichtigen Frage wie dem lebensschutz schweigen, gibt es doch nicht nur in österreich sondern auch in anderen ländern z.B. in deutschland. auch da haben sich die oberhirten längst mit den bestehenden zuständen, der faktischen fristenlösung, engagiert. es gibt leider nur wenige mutige priester und laien, die sich für den schutz des lebens einsetzen. diejenigen, die es wagen, werden kaltgestellt.
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