11:43:49 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Hätte er den Papst, die Kirche, den Glauben oder die katholische Moral angriffen, wäre er noch in Amt und Würden. Haben österreichische Bischöfe auch ein Schamgefühl?
(kreuz.net, Wien) Andreas Kirchmair sieht sich als
engagierten Lebensschützer.
Im Januar und März diesen
Jahres schrieb der selbständige steirische Unternehmensberater zwei Gastkommentare in der ‘Wiener Zeitung’.
Darin machte er keinen Hehl daraus, daß er die in Österreich erlaubte Fristentötung ungeborener Menschen
ablehnt.
Im zweiten Beitrag übte er auch massive Kritik an den Bischöfen und fragte sie vorwurfsvoll,
was sie in den letzten dreißig Jahren für den Lebensschutz getan und ob sie sich nicht mit dem Unrechtssystem
„arrangiert“ hätten.
Es sei ihm bewußt gewesen, damit eine Gratwanderung zu unternehmen – sagte Kirchmair
jetzt zur ‘Wiener Zeitung’.
Er sei ja nicht nur als privater Lebensschützer, sondern auch als ehrenamtlicher
Vorsitzender des ‘Diözesankomitees Katholischer Organisationen’ (DKO) der Steiermark aufgetreten.
Das
‘Diözesankomitee’ ist ein Zusammenschluß von zwanzig katholischen Organisationen.
Nach dem zweiten
Beitrag sei er zwei Monate lang von Personen aus dem ‘Diözesankomitee’ und der Diözesanleitung bedrängt
worden, sein Ehrenamt niederzulegen – berichtet Kirchmair.
Er habe dies verweigert, aber sich bereit
erklärt, die Vertrauensfrage zu stellen.
Auf einer Sitzung des ‘Diözesankomitees’ Mitte Mai wurde der
Vorschlag gemacht, daß der gesamte Vorstand zurücktreten möge.
Die interimistische Leitung wurde den
drei Altvorsitzenden Maximilian Liebmann, Peter Radl und Wolfgang Wratschgo anvertraut. Für 27. Juni
sind Neuwahlen angesetzt.
Kirchmair will nicht mehr antreten. Sein Resümee: „Jeder, der sich in Österreich
für Lebensschutz einsetzt, bekommt
Repressalien.“
Kirchmair betont, er habe das „Repertoire eines Katholiken“
ausgeschöpft und zuerst jedem Bischof einzeln geschrieben, bevor er mit seiner Kritik an die Öffentlichkeit
ging. Ihm gehe es um Meinungsfreiheit.
Die Bischöfe sollten die Politik den Laien überlassen. Es sei
nicht ihre Aufgabe, von den Politikern „flankierende Maßnahmen“ zur Fristenregelung zu fordern, sondern
Seelsorge zu betreiben.
Dazu gehöre es, den Wert ungeborener Kinder bewußt zu machen.
Kirchmair schlägt
unter anderem vor, tote Ungeborene nicht „als Sondermüll“ zu behandeln, sondern sie, wie es bei Fehlgeburten
schon vorkommt, auf christlichen Friedhöfen zu bestatten.
Was tut der Grazer Diözesanbischof, Mons.
Egon Kapellari? Er schweigt.
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aphrodite † 13:32:55 | Montag, 19. Juni 2006
#21
Einar 01:01:55 | Montag, 19. Juni 2006
#20
-rif- 19:16:31 | Samstag, 17. Juni 2006
#19
Maximilian 15:05:16 | Freitag, 16. Juni 2006
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semiotico 12:37:58 | Freitag, 16. Juni 2006
#17
semiotico 10:14:51 | Freitag, 16. Juni 2006
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ottaviani 09:00:21 | Freitag, 16. Juni 2006
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semiotico 08:38:03 | Freitag, 16. Juni 2006
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Gotthard 00:29:22 | Freitag, 16. Juni 2006
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semiotico 23:35:36 | Donnerstag, 15. Juni 2006
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Gotthard 22:09:41 | Donnerstag, 15. Juni 2006
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semiotico 20:03:04 | Donnerstag, 15. Juni 2006
#10
Gotthard 19:22:50 | Donnerstag, 15. Juni 2006
#9
semiotico 17:08:04 | Donnerstag, 15. Juni 2006
#8
Gotthard 15:31:24 | Donnerstag, 15. Juni 2006
#7
ottaviani 14:38:19 | Donnerstag, 15. Juni 2006
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methusalix † 14:28:40 | Donnerstag, 15. Juni 2006
#5
Aragorn 14:18:48 | Donnerstag, 15. Juni 2006
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Belisar 14:17:35 | Donnerstag, 15. Juni 2006
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Toby 14:01:04 | Donnerstag, 15. Juni 2006
#2
semiotico 13:42:16 | Donnerstag, 15. Juni 2006
#1
Aragorn 13:28:37 | Donnerstag, 15. Juni 2006