Skandal in der Steiermark
Hätte er den Papst, die Kirche, den Glauben oder die katholische Moral angriffen, wäre er noch in Amt und Würden. Haben österreichische Bischöfe auch ein Schamgefühl?

Im Januar und März diesen Jahres schrieb der selbständige steirische Unternehmensberater zwei Gastkommentare in der ‘Wiener Zeitung’.
Darin machte er keinen Hehl daraus, daß er die in Österreich erlaubte Fristentötung ungeborener Menschen ablehnt.

Es sei ihm bewußt gewesen, damit eine Gratwanderung zu unternehmen – sagte Kirchmair jetzt zur ‘Wiener Zeitung’.
Er sei ja nicht nur als privater Lebensschützer, sondern auch als ehrenamtlicher Vorsitzender des ‘Diözesankomitees Katholischer Organisationen’ (DKO) der Steiermark aufgetreten.
Das ‘Diözesankomitee’ ist ein Zusammenschluß von zwanzig katholischen Organisationen.
Nach dem zweiten Beitrag sei er zwei Monate lang von Personen aus dem ‘Diözesankomitee’ und der Diözesanleitung bedrängt worden, sein Ehrenamt niederzulegen – berichtet Kirchmair.
Er habe dies verweigert, aber sich bereit erklärt, die Vertrauensfrage zu stellen.
Auf einer Sitzung des ‘Diözesankomitees’ Mitte Mai wurde der Vorschlag gemacht, daß der gesamte Vorstand zurücktreten möge.
Die interimistische Leitung wurde den drei Altvorsitzenden Maximilian Liebmann, Peter Radl und Wolfgang Wratschgo anvertraut. Für 27. Juni sind Neuwahlen angesetzt.
Kirchmair will nicht mehr antreten. Sein Resümee: „Jeder, der sich in Österreich für Lebensschutz einsetzt, bekommt Repressalien.“
Kirchmair betont, er habe das „Repertoire eines Katholiken“ ausgeschöpft und zuerst jedem Bischof einzeln geschrieben, bevor er mit seiner Kritik an die Öffentlichkeit ging. Ihm gehe es um Meinungsfreiheit.
Die Bischöfe sollten die Politik den Laien überlassen. Es sei nicht ihre Aufgabe, von den Politikern „flankierende Maßnahmen“ zur Fristenregelung zu fordern, sondern Seelsorge zu betreiben.
Dazu gehöre es, den Wert ungeborener Kinder bewußt zu machen.
Kirchmair schlägt unter anderem vor, tote Ungeborene nicht „als Sondermüll“ zu behandeln, sondern sie, wie es bei Fehlgeburten schon vorkommt, auf christlichen Friedhöfen zu bestatten.
Was tut der Grazer Diözesanbischof, Mons. Egon Kapellari? Er schweigt.
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Montag, 19. Juni 2006 13:32
aphrodite †: @ Einar:
Endlich mal ein anspruchsvolles Posting! Danke vielmals!
Montag, 19. Juni 2006 01:01
Einar: Skandal auch in England!
London (AFP) – Mister P., ein britischer Pfau, ist sexuell frustriert. Seit drei Jahren stolziert der
Vogel während der dreimonatigen Paarungszeit 18 Stunden täglich an einer Tankstelle im südwestenglischen
Brierly herum und schlägt ein Rad – in der Hoffnung, eine der Zapfsäulen möge seine Wünsche erfüllen,
wie die britische Zeitung „The Times“ berichtete. Der Pfau zieht dabei alle Register der Verführung,
jedoch ohne Erfolg.
Ornitholgen vermuten dem Blatt zufolge, dass sich der Hahn vom Klicken der Zapfsäulen angezogen fühle, das den Paarungsrufen von Pfauenhennen ähnele. Mister P.s Besitzerin Shirley Horsman sagte, im Frühling habe der Pfau neue Schwanzfedern und werde munter. „Dann geht er auf Eroberungstour. Er ist sehr verliebt, und das Klicken der Zapfsäulen hört sich an wie eine Pfauenhenne, die sagt: ‘Komm her, ich bin bereit’.“
Immer, wenn jemand tanke, denke Mister P., er sei dem Glück ganz nah, sagte Horsman. „Es muss so hart für ihn sein, ständig diese Pumpen zu hören, aber nie seinen angestauten Frust loswerden zu können.“ Auch Mister P.s Brüder haben sehr spezielle sexuelle Vorlieben: Der eine fühlt sich zu einer Katze hingezogen, der andere wurde beim Versuch beobachtet, mit einer Gartenlaterne anzubändeln.
Entweder schaffen wir nun diese klickenden Tankstellen ab oder die Pfauen…
Ornitholgen vermuten dem Blatt zufolge, dass sich der Hahn vom Klicken der Zapfsäulen angezogen fühle, das den Paarungsrufen von Pfauenhennen ähnele. Mister P.s Besitzerin Shirley Horsman sagte, im Frühling habe der Pfau neue Schwanzfedern und werde munter. „Dann geht er auf Eroberungstour. Er ist sehr verliebt, und das Klicken der Zapfsäulen hört sich an wie eine Pfauenhenne, die sagt: ‘Komm her, ich bin bereit’.“
Immer, wenn jemand tanke, denke Mister P., er sei dem Glück ganz nah, sagte Horsman. „Es muss so hart für ihn sein, ständig diese Pumpen zu hören, aber nie seinen angestauten Frust loswerden zu können.“ Auch Mister P.s Brüder haben sehr spezielle sexuelle Vorlieben: Der eine fühlt sich zu einer Katze hingezogen, der andere wurde beim Versuch beobachtet, mit einer Gartenlaterne anzubändeln.
Entweder schaffen wir nun diese klickenden Tankstellen ab oder die Pfauen…
Samstag, 17. Juni 2006 19:16
-rif-: Die Bischöfe schweigen zur „Fristenlösung“
Wenn Herr Kirchmair nunmehr zu spüren bekommt, was passiert wenn man ggen die politcal correctness verstößt, so darf er das ruhig als Antwort des österr. Episkopats auf seinen Bemühungen werten. Das Schweigen der Hirten ist das eine, der losgegangene „Ausscheidungsprozess“ ist das andere. Es wäre einfältig zu glauben, daß unsere Hirten etwas nur passieren lassen. Was Herr Kirchmair zu spüren bekam ist nicht so sehr das Wirken des Heiligen Geists, wohl aber das Wirken der Hirten. Es darf einfach nicht sein, daß man sich zu Fragen des Unrechts der Abtreibung dermaßen intensiv äußert, das wollen die Bischöfe nicht. Natürlich nicht aus Feigheit, Bischöfe – insbesondere die österreichischen – sind immer äußerst mutig, engangiert und vor allem: allgegenwärtig! Wenn man Herrn Kirchmair jetzt ein klein wenig mobbt, dann ist das durchaus als Anwort von Bischof Egon zu verstehen. Man könnte sonst ja in diesem labilen Staatsgefüge Unruhe erzeugen und davor bewahre uns der Teufel. -rif-
Freitag, 16. Juni 2006 15:05
Maximilian: @semiotico
Grundsätzlich haben Sie recht! Doch – unabhängig von manchen ungehobelten anonymen Meinungsäußerungen – wer entscheidet, welche Kritik sinnlos und sinnvoll ist. Welcher Bischof (welcher Priester, welcher Mensch) gibt schon gerne zu, daß er Fehler gemacht hat? Jedenfalls müssen Sie eines zugeben: Bischöfe genießen keine Immunität. Der Skandal in der Steiermark ist und bleibt ein Skandal. Aber der zuständige Bischof macht so, als ginge ihn das nichts an. Das weiß ich aus dem Kreis seiner engsten Vertrauten. Da hilft nur eines: Der Weg in die Öffentlichkeit! Auch die frommen Leute lassen sich nicht weiter verdummen!
Freitag, 16. Juni 2006 12:37
semiotico: Autorität
Es geht hier nicht um eine Autoritätsgläubigkeit, denn die hab ich nicht. Ich meine auch nicht, dass die österreichischen Bischöfe die tollsten sind, bei weitem nicht! Was ich nicht gutheissen kann sind aber niveaulose Vorwürfe. Produktive Kritik ja, sinnlose Anprangerungen NEIN DANKE!
Freitag, 16. Juni 2006 10:14
semiotico: @Maximilian
Liebster Maximilian, wenn man einzelne Worte oder Wortansammlungen aus dem Kontext reißt werden sie sehr
inhaltsleer, da haben Sie schon recht. Wenn ich einmal Lust habe, meine Aussagen in Sinnlosigkeiten zu
verwandeln, werde ich mich an Sie oder an Pünktchen wenden.
PS: Um ihre und Ottavianis Aussageart zu kritisieren, muss man nicht unbedingt Inhalte bringen. Es reicht schon, die ART zu beklagen. Das, WAS Sie inhalltich sagen, berührt mich noch gar nicht. Mich damit zu beschäftigen käme einer Selbstgeißelung gleich.
PS: Um ihre und Ottavianis Aussageart zu kritisieren, muss man nicht unbedingt Inhalte bringen. Es reicht schon, die ART zu beklagen. Das, WAS Sie inhalltich sagen, berührt mich noch gar nicht. Mich damit zu beschäftigen käme einer Selbstgeißelung gleich.
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