Heiliges Land
Mit brennender Sorge
Nachdem israelische Todesschwadronen sieben Erwachsene und zwei Kinder, die am Strand von Gaza picknickten, ermordet und mindestens 30 weitere Personen verletzt haben, meldete sich der Heilige Stuhl mit einem scharfen Protest zu Wort.
(kreuz.net, Vatikan) Am Mittwoch veröffentlichte der Pressesprecher des Heiligen Stuhles, Joaquin Navarro-Valls, eine Erklärung.

Sie behandelt die seit Monaten anhaltenden Gewalttätigkeiten der israelischen Armee gegen die arabische Zivilbevölkerung im Heiligen Land.

„Mit Sorge und großem Schmerz verfolgt der Heilige Stuhl die Episoden wachsender und kopfloser Gewalt, die das Heilige Land in diesen Tagen ausbluten lassen“ – heißt es in der Erklärung.

„Der Heilige Vater ist besonders im Gebet den unschuldigen Opfern, ihren Angehörigen und den Völkern des Landes nahe, das von denen gefangengehalten wird, die sich selber mit dem Gedanken täuschen, daß sie die immer dramatischeren Probleme der Region mit Gewalt oder Einseitigkeit lösen können.“

Der Heilige Stuhl lade die internationale Gemeinschaft ein, jene Mittel zu aktivieren, die notwendig sind, um dem palästinensischen Volk die gebotene humanitäre Hilfe zukommen zu lassen.

Der Papst schließt sich auch dem Aufruf an die Führer beider Völker an, daß vor allem der angemessene Respekt vor dem menschlichen Leben gezeigt werde.

Das betreffe vor allem das Leben hilfloser Zivilisten und Kinder. Der Heilige Stuhl ruft die Parteien auf, den Pfad von Verhandlung mutig aufzunehmen.

Das sei der einzige Weg, um einen gerechten und dauernden Frieden zu erreichen, den alle erhofften.

Die ursprünglich von Israel geförderte politische Partei Hamas, die gegenwärtig die demokratisch gewählte palästinensische Regierung stellt, hat ihren inoffiziellen Waffenstillstand nach dem Angriff auf die Zivilisten aufgekündigt.
      
17 Lesermeinungen
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#17   The Editrix   23:48:48 | Montag, 19. Juni 2006
The Editrix
Wie sieht es denn mit einer Entschuldigung von kreuz.net hier aus?
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#16   dmuehlboeck   06:39:44 | Samstag, 17. Juni 2006
Nicht die Augen verschließen!
www.sueddeutsche.de/…/artikel/315/78237/5/
Dass Palästinenser im Nahost-Krieg um die Bilder fälschen oder falsche Bilder in Umlauf bringen, ist nicht neu. In den Medien spricht man seit einer aufsehenerregenden Dokumentation des US-Magazins „60 Minutes“ von „Pallywood“ – in Anlehnung an Hollywoods Filmindustrie. In der Dokumentation sind zum Beispiel Palästinenser aus der jüngsten Intifada zu erkennen, die einen Toten auf einer Trage tragen. Einer stolpert, der angebliche Tote fällt auf den Boden – und springt behend wieder zurück auf die Trage, legt sich hin und mimt einen Toten.
Jüngstes Beispiel für den Versuch von Palästinensern, die Weltöffentlichkeit an der Nase herumzuführen, ist der Angriff der israelischen Luftwaffe am vergangenen Dienstag auf drei Mitglieder des „Islamischen Heiligen Kriegs“, bei dem acht Zivilisten, unter ihnen zwei Kinder, getötet wurden. Kurz nach dem Angriff auf das Auto, in dem die Mitglieder der Terrorgruppe saßen, sieht man drei Männer, wie sie in Windeseile eine Kurzstreckenrakete aus dem Auto entfernen.
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#15   blueberry   22:16:16 | Freitag, 16. Juni 2006
Zionismus – Panarabismus
Die Axiome beider Glaubensrichtungen sind hinlänglich bekannt: Sie lauten: „Aug um Auge, Zahn um Zahn“ auf jüdischer Seite und „Dschihad – Heiliger Krieg gegen Ungläubige“ auf islamischer Seite
Das ist eine einseitige Betrachtung der Situation. Der Zionismus ist die Nationalstaatsbewegung des jüdischen Volkes. Ihm geht es nicht so sehr um Land als vielmehr um Staat. Zu Anfang hat man bspw. die Errichtung des jüdischen Nationalstaats in Südamerika oder Afrika erwogen. Palästina hat man nur gewählt aufgrund der unvergleich größeren Anziehungskraft. Es geht also im Prinzip nicht um Religion oder Land, sondern um Staat. Es mag sein dass die Juden den Palästinensern ein Stück Land weggenommen haben. Das war ungerecht. Aber es ging nicht um dieses Land, sondern um den eigenen Staat.
Gegenüber stehen sich nicht zwei Religionen, so dass das Christentum Lösung wäre. Sondern säkulare Nationalisten und religiöse Ständestaatler. Beide Konfliktparteien entstammen völlig unterschiedlichen Paradigmen, um mit der Paradigmenlehre zu argumentieren. Die eine Seite verherrlicht den eigenen Nationalstaat und hält ihn für das höchste erstrebenswerte Ziel auf der Welt, die andere Seite will an ihrem mittelalterlichen Weltbild das den Juden (oder Christen) zwar einen festen Platz in der Gesellschaft zuweist, ihre Emanzipation oder Teilhabe aber radikal ablehnt mit aller Gewalt verteidigen.
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#14   Graf von Galen   21:01:21 | Freitag, 16. Juni 2006
Israel der Schwächere ?
Israel ist Atommacht und mit Hilfe deutscher U- Boote mittlerweile zweitschlagfähig. Auch der konventionellen, israelischen Armee sind die gesamten arabischen Staaten hoffnungslos unterlegen. Die USA halten außerdem Israel politisch und wirtschaftlich den Rücken frei, so daß die israelische Regierung im Umgang mit den Palästinensern nahezu schalten und walten kann, wie es will. Nach meiner Meinung läßt sich das Existenzrecht Israels nur theologisch rechtfertigen. Wer dies nicht gelten lassen will, kommt wohl nicht umhin festzustellen, daß die Juden den Palästinensern das Land geraubt haben und nun gewaltsam daran festhalten. Ich denke, bevor die Juden Jesus Christus nicht als Messias anerkennen, wird es keinen Frieden geben und wird Gott es nicht zulassen, daß diese wieder die Verfügungsgewalt über den Tempelberg bekommen.
In gewisser Weise ist für mich das Geschehen im Hl. Land darum ein Gottesbeweis.
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#13   Niclaas   19:05:53 | Freitag, 16. Juni 2006
Der Krieg der Bilder
Selbst der Süddeutschen Zeitung – einer proisraelischen Berichterstattung eher unverdächtig – scheint’s allmählich zu dämmern, was die Palis mal wieder für einen Coup gelandet haben. Man wollte sich nicht auf Reuters & CNN verlassen, sondern hat mal direkt vor Ort recherchiert www.sueddeutsche.de/…/artikel/315/78237/.
Zugegeben, mit »israelischen Todesschwadronen« habe ich schon so meine Mühe. Was sich aber die Hamas leistet, nämlich ein zehnjähriges Mädchen für ein selbst zu verantwortendes Unglück der Weltpresse propagandistisch vorzuführen, das ist der Gipfel der Niedertracht!
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#12   Laurentius2   13:19:20 | Freitag, 16. Juni 2006
Fairneß !
Kreuz.net und zumindest der Eindruck, den Navarro-Valls erweckt sind, sind ziemlich einseitig.
Wer hat denn den Verkauf „palästinensicher“ Grundstücke an Ausländer unter Todesstrafe gestellt, so daß emigrierende Christen auch noch total verarmen ?
Wer verfolgt denn die Christen in Bethlehem, wohingegen im kernisraelischen Nazareth die Lage doch recht stabil ist ?
Wer hat denn seinen Diplomatenstatus ausnutzen lassen, um Waffen für die Araber zu schmuggeln (Tip: ein hoher „katholischer“ Geistlicher …) ?
Wer will denn hier wen ausrotten bzw. „ins Meer werfen“ ?
Wo ist denn wirklich die reale Gefahr eines neuen Holocaust, für den es nur noch der entsprechenden ABC-Sprengköpfe für die fast wöchentlich abgeschossenen Raketen auf Israel bedarf ?
Wer zielt denn in diesem Konflikt bewußt und wiederholt auf Kinder ab ? (Der massenmedial künstlich fokussierte Fall, in dem israelische Soldatendies getan haben sollen, ist nach wie vor nicht aufgeklärt)
Wer verletzt denn UN-Recht nachhaltiger und wird dennoch selten bzw. nie durch dieses Unrechtsstaaten-Netzwerk per Resolution kritisiert ?
Sudan, Saudi-Arabien, Iran oder Israel, dieser kleine Wüstenstreifen, den bundesdeutsche Steuerzahler mit aufgebaut, Millionen von fanatisierten Arabern aber lieber heute als morgen vernichten wollen ?
Wo bleibt hier die Fairneß, ganz zu schweigen von Ritterlichkeit im Beistand für den wirklichSchwächeren und uns im Glauben viel viel näheren ?
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#11   stat crux   12:22:46 | Freitag, 16. Juni 2006
Maurice!
Gerade das entspannte Zurücklehnen verbietet Pius XII. am vom Hl. Offizium angegebenen Ort (DH 3872). Diese Selbstzufriedenheit ist Katholiken verboten. Nicht jeder, der nicht behauptet, das implizite Votum sei nicht heilsgenügsam (so SSPX), behauptet schon, das Heil sei aequaliter in jeder Religion zu erlangen. Und die traditionelle Richtigkeit der Argumente Pauls VI. im Brief vom 11.10.1976 an Lefebvre war diesem bekannt. Da die Nachbeter die ganze Bandbreite der Tradition nicht mehr kennen, könnte zu ihren Gunsten noch ein implizites Votum anzuerkennen sein; wer aber den 99,985 % übrigen Katholiken nicht einmal das implizite Votum zuerkennt, der agiert dolos. Man kann es nicht anders zensieren.
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#10   Maurice Corvisier   12:07:44 | Freitag, 16. Juni 2006
Ein wahnsinnig starkes …
… Argument, das: „„Notstand, Tradition, 1789“, alles Unsinn; und Sie wissen es.“ „Alles Unsinn“ – das ist eine gelungene Widerlegung. Toll!
Im Ernst: es zeigt sich, daß schlüssige und korrekte Aussagen (Marcel) auf einen Argumentationsnotstand der anderen Seite treffen. Und das ist verständlich: bei Annahme der Richtigkeit der Argumentation müßte eine totale Revision nicht nur des eigenen Standpunktes vorgenommen werden. Es müßtre zugegeben werden, daß man möglicherweise jahrzehntelang mit ener Lebenslüge gelebt hat. Wie schwer eine solche Umkehr fällt, sehen wir hier ad oculos demonstriert, kennen es auch aus so vielen anderen Fällen.
Marcel, lehnen wir uns entspannt zurück: contra factum non valet argumentum. Danke für das, was Sie schreiben. Besten Gruß!
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#9   stat crux   11:58:28 | Freitag, 16. Juni 2006
Marcel: Ich werfe Ihnen ja nicht Dummheit vor, sondern Bosheit.
Da Ihr Handeln offenbar nicht mit „dem“ Glauben kongruent geht, passen Sie den Glauben kurzerhand Ihrer „Haltung“ an. Unbußfertig nannte man das früher, hartnäckige Häresie. Woher leiten Sie denn Ihre rechtmäßige Autorität ab, die noch immer für Zensuren, Lehrverurteilungen etc. erforderlich ist (z.B. Denzinger 3873)? „Notstand, Tradition, 1789“, alles Unsinn; und Sie wissen es.
Ihr „Christkönig“ ist eben nicht identisch mit Christus, dem König, den Pius XI. lehrte. (Nochmals lesen!) Konfusion in den Prinzipien, selektive Wahrnehmung, naturalistische Deutung übernatürlicher Wahrheiten, aus Bosheit, nicht aus Dummheit. Denn Sie wollen guten Gewissens sündigen! Das ist Ihre Wichtigtuerei.
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#8   Niclaas   11:51:46 | Freitag, 16. Juni 2006
Haltlose Verleumdungen durch kreuz.net
Die am Strand von Gaza picknickende Familiensippe sei von »israelischen Todesschwadronen« ermordet worden. Damit wird eine vorsätzliche Tötungsabsicht von Zivilisten seitens der israelischen Streitkräfte unterstellt.
Ein notorischer Israelhaß, der unkontrolliert durch die Schranken der Wirklichkeit knallt? Die IDF untersucht jeden militärischen Einsatz mit Zivilopfern daraufhin, wie es trotz der eigenen Richlinien so kommen konnte. Im Gegensatz dazu wollen die palästinensische Terrorakte absichtlich die Zivilbevölkerung treffen, der Wirkung wegen bevorzugt auch Frauen oder Kinder.
Die Auswertung der Fakten dieses Falles myblog.de/…ncorrect/art/3781807 weist zunehmend darauf hin, daß eine von Palästinensern (!) plazierte Landmine explodiert ist.
Wäre diese Beurteilung im Rausch mit all den anderen Zeitungsenten erschienen, es wäre dumm genug gewesen. Doch bei derzeitiger Sachlage sich sowas wie »israelische Todesschwadronen« zu erlauben, grenzt ans Demagogische.
Sollten die moralischen Grundsätze zur Aufklärung von Fehlern auch in der Redaktion von kreuz.net vorhanden sein, dann sollte dieser Artikel dringendst korrigiert, wenn nicht gänzlich zurückgenommen werden!!
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#7   Marcel   11:44:48 | Freitag, 16. Juni 2006
Der Glaube bestimmt das Handeln
Otterbeck, mal wieder Thema verfehlt: Setzen, sechs.
Das Dogma „Extra Ecclesiam nullam esse salutem“ war nicht das Thema, sondern eine weitläufige Anwendung von Quas Primas www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=456, wenn auch beide sich berühren, wie immer in der alten Kirche.
Nur der Christuskönig kann Frieden stiften – in der Familie, in der Gesellschaft, in den Völkern, usw. Deswegen sind die menschelnden Nah-Ost-„Friedensverhandlung“ zum Scheitern verurteilt, und deswegen trifft Athanasius’ kurzer Satz 100%.
Dennoch: auch das Dogma „Eextra Ecclesiam nulla salus“ katholisch zu lehren, versteht die FSSPX sehr gut, denn sie hält sich an die dogmatische Lehre der Kirche ohne Abstriche. Also schätzt sie auch bzw. sogar besonders das heilige Trienter Konzil in seiner Gänze.
Der gute Hirte, Erzbischof Lefebvre, sprach des öfteren über dieses Dogma. Als intensiver Afrika-Mission hat er oft die unüberwindliche Unkenntnis der Menschen kennengelernt, weswegen er dieses Dogma sehr liebevoll und aufopfernd in die Praxis umsetzte. Gleichzeitig verwarf er aber, wie Papst Pius XII. in der im DH erwähnten Enzyklika, jene, die fälschlich behaupten, die Menschen könnten in jeder Religion in gleicher Weise gerettet werden.
Ihr Stichwort war gut. Wir werden in Kürze einen Beitrag von einem Traditionspriester bringen über das Dogma „Außerhalb der Kirche kein Heil“. Das kann man, recht gelehrt, gar nicht oft genug betonen in den Zeiten des Ökumenismus-Wahnsinns.
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#6   stat crux   11:11:17 | Freitag, 16. Juni 2006
Marcellinus,
auf Kreuzforum haben Sie sich an Fetter Tafel ja durchgesetzt; trotzdem nochmal der Hinweis auf Denzinger 3866-3878; Sie sollten Leonard Feeney unter Ihre Väter der Tradition einreihen (exkomm. am 4.2.1953).
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#5   Marcel   11:03:40 | Freitag, 16. Juni 2006
Die Lüge von der Ringparabel
Athanasius: Lösung? Das Christentum, Religion der Versöhnung.
So ist es!
So auch P. Steiner im aktuellen FSSPX-MB www.fsspx.info/…ne/pdf/mb-2006-6.pdf, im Essay über Glaube, Politik und Weltgeschehen: „Die Lüge von der Ringparabel“ (S. 24ff). Demnächst als einfacher zugängliche HTML-Fassung auf Kreuzforum.
„Die Bekehrung zur Religion der Liebe wäre also der Schlüssel für den Frieden im Nahen Osten {…}. Denn das ist der letzte und höchste Ansatz für die Lösung des Nahostkonflikts, nämlich der heilsgeschichtliche. {…}
Der Nahostkonflikt ist nicht irgendein Randphänomen der Tagespolitik. Der Zusammenhang von Glauben und Handeln zeigt sich in diesem Fall in ganz ausnehmender Weise, denn hier treffen zwei Religionen aufeinander, die augenblicklich diametral gegeneinander ausgerichtet sind: Judentum und Islam. {…}
Der Glaube bestimmt das Handeln. Die Axiome beider Glaubensrichtungen sind hinlänglich bekannt: Sie lauten: „Aug um Auge, Zahn um Zahn“ auf jüdischer Seite und „Dschihad – Heiliger Krieg gegen Ungläubige“ auf islamischer Seite. Beide besitzen also durch ihren Glauben eine immens hohe Gewaltbereitschaft, und diese Gewalt wird sich notwendigerweise entladen.
{…}
Aus dieser Betrachtungsweise wird klar, daß ein Verlassen der Gewaltspirale nur durch ein Verlassen der falschen Glaubensüberzeugung möglich sein wird. Für beide Religionen wäre die Bekehrung zum Christentum, die Annahme Christi als Erlöser der einzige Weg hierzu.“
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#4   Sozialkatholisch   10:46:33 | Freitag, 16. Juni 2006
Antichristliche Ungerechtigkeiten
Was die Juden sich gegenüber den Palästinensern herausnehmen ist Staatsterrorismus hoch drei, erst wird ihnen die Demokratie übergestülpt und wenn ihnen das Wahlergebnis nicht passt wird so lange gewählt bis es passt. Die Juden mit ihrer Politik sind zum großen Teil selber Schuld das die Hamas so stark geworden ist und die einzige Lösung für das Problem ist das Christentum. Ich vermute wenn die Juden sich weiter so daneben benehmen werden sie von oben gewaltig Ärger bekommen. Ich bin kein Freund der radikalen Palästinenser, aber was die machen ist ja fast schon Notwehr.
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#3   timpressum †   10:46:06 | Freitag, 16. Juni 2006
„talmudisches Judentum“??
„talmudisches Judentum“ ist genausowenig eine Religion der Rache wie der Islam. Das Problem ist eine fundamentalistische Auslegung der Schriften. Und daß die auch beim Christentum gefährlich sein kann, sieht man an so manchem Hetzartikel auch auf diese Seite…
Im übrigen gibt es kein Judentum ohne den Talmud… Und der „Talmud-Jude“ ist eine Vokabel aus braunen Zeiten, die man nicht mehr so ohne weiteres verwenden sollte. Schon gar nicht als Christ, der ja so auf Versöhnung aus ist!
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#2   semiotico   10:31:01 | Freitag, 16. Juni 2006
@Athanasius
Das Christentum ist (wenn richtig gelebt) auf jeden Fall eine Religion der Versöhnung. Nur es als Lösung für den Nahostkonflikt zu sehen ist ziemlich unrealistisch.
Ausserdem darf man nicht verallgemeinern: Der Islam ist keine Kriegsreligion – es ist lediglich ein radikalislamischer Kern, der den Koran falsch ließt. Die Kriegspassagen, die im Koran vorkommen, gibt es auch in der Bibel. Nur sind zum Glück (zumindest in den letzten 50 Jahren) keine Leute mehr auf die Idee gekommen, diese als Grund für Kriege und Verfolgungen anzusehen, was hoffentlich auch so bleibt. Beim Radikalislam ist das Problem wohl weniger religiös als kulturell gegeben: Aufgeklärte Muslime etwa kommen gar nicht auf solche Ideen. Die Brutstätte für Terror, Hass und Verfolgung liegt in den kulturell und sozial unterentwickelten und unterprivilegierten Kreisen, die in ihrer Religion einen anders gearteten Halt finden: Sie gibt ihnen Kraft, sich ihrer Situation zu entreissen. Im Prinzip wollen sie Gerechtigkeit, aber dieser löbliche Vorsatz verschwindet dann im „Eifer des Kampfes“ darum.
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#1   Athanasius   10:24:31 | Freitag, 16. Juni 2006
Hamas…
…ist zwar demokratisch gewählt worden, aber keine demokratische Partei. Es ist eine Terrorgruppe und Eretz Israel hat das volle Recht gegen diese Leute vorzugehen. Die Angriffe auf die Zivilbevölkerung durch die Zionisten jedoch, ist völlig unerlaubt. Hamas muss aber verschwinden. Es ist die Partei der gewalttätigen „Dar-Al-Islam“ Dschihad-Gedanken.
Das Problem ist, daß sowohl Islam wie talmudisches Judentum Ideologien der Rache darstellen.
Lösung? Das Christentum, Religion der Versöhnung.
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