Anglikaner
„Kein Greuel vor Gott“
Die anglikanische Gemeinschaft steht wegen der Frage der Zulassung von Bischöfen von Priestern homo-ideologischen Bekenntnisses vor einer Spaltung.
(kreuz.net, New Hampshire) Der erste anglikanisch US-Bischof homo-ideologischen Bekenntnisses erklärte am Mittwoch während einer kirchlichen Anhörung, daß er „kein Greuel vor Gott“ sei.

Das berichtete die linkslastige und antiklerikale britische Tageszeitung ‘The Guardian’.

Bei dem US-anglikanischen Bischof handelt es sich um Gene Robinson von New Hampshire im Nordosten der Vereinigten Staaten.

Robinson rief die US-Anglikaner auf, nicht auf die Ordination von homo-ideologischen Bischöfen zu verzichten – auch nicht wegen der kirchlichen Einheit.

Wenn die US-Anglikaner im gläubigen Leben ihrer Homo-Mitglieder Christus sehen würden, dann „sollten sie den Mut haben, das auch unabhängig von den Konsequenzen zu sagen.“

„Ich bin kein Greuel vor Gott“, erklärte Robinson vor der General Convention – der Generalversammlung – seiner Glaubensgemeinschaft:

„Bitte, ich bitte euch, laßt uns unsere Gebete sprechen und uns für das einsetzen, was richtig ist.“

Doch der konservative US-anglikanische Bischof Robert Duncan erklärte, daß die Glaubensgemeinschaft das Unmöglich wolle – nämlich „den konservativen und den progressiven Flügel unserer Kirche zusammenhalten.“

Ducan ist Bischof der anglikanischen Diözese von Pittsburgh.

„Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es sehr schwierig ist. Ich glaube, daß wir eine Stelle erreicht haben, wo das Zusammenbleiben unmöglich ist.“

In den nächsten Tagen wird die Generalversammlung darüber abstimmen, die Wahl von weiteren Bischöfen mit Homo-Bekenntnissen kurzfristig auszusetzen und sich für die Wirren zu entschuldigen, welche die anglikanische Gemeinschaft nach der Wahl des Homo-Bischofs Robinson erschütterten.

Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Homo-Frage bei den Anglikanern zu einer Spaltung führen wird.

Der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams – der geistliche Anführer der Anglikaner – hat seine Sorge um die Zukunft der Kirchengemeinschaft mit den US-Anglikanern verschiedentlich zum Ausdruck gebracht.

Gegenwärtig arbeitet eine Kommission der US-Anglikaner an einer Antwort an die anglikanische Großgemeinschaft. Dabei sieht es nicht danach aus, daß ein klares Moratorium für die Wahl von Homo-Bischöfen vorgesehen ist.

Die Verhandlungen der US-anglikanischen Generalversammlung stießen auf großes Interesse. Der Hotelsaal mit 1.500 Plätzen, in dem die Anhörung stattfand, war prall gefüllt.

Unter den US-Anglikanern sind die Meinungen gespalten.

Einige sorgten sich um die Stellung der US-Anglikaner innerhalb der anglikanischen Gemeinschaft.

Andere meinten, daß es „gegen Gott“ wäre, Restriktionen gegen den Homo-Klerus zu erlassen.
      
98 Lesermeinungen
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#98   _EinFan_   21:51:47 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@ Artois
Da bin ich aber beruhigt, hätte es gar nicht ertragen, wenn Du dich in den Schlaf weinen würdest!
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#97   Artois †   15:14:39 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Kubiska und sein Fan
Damit kann ich bestens leben!!!!!!
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#96   _EinFan_   16:23:21 | Dienstag, 20. Juni 2006
@ Kubiska
So erweckt man bei der Allgemeinheit nicht gerade den Eindruck, man hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Das hat er doch schon mit Aussagen erreicht, die die Abschaffung der Todesstrafe als Einladung zum Mord bezeichnen.
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#95   aphrodite †   10:12:00 | Dienstag, 20. Juni 2006
Merkwürdig nur,
dass gerade bei den Fundis hier regelmäßig eine Regression ins Kindergartenalter konstatiert werden muss. Entwicklungspsychologisch höchst interessant…Jean Piaget hätte damit seine reine Freude gehabt. !:)
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#94   Xixax   09:28:46 | Dienstag, 20. Juni 2006
so ist das doch auch
bei kleinen Kindern!! Wenn sie keine Argumente mehr finden schreien sie: „Und du bist blöd!!“ o.a.
Nix anderes hier…
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#93   kubiska   21:09:12 | Montag, 19. Juni 2006
Soso, Artois.
Polemik, Ausrufezeichenfluten, primitivster Ausdruck. Praktisch kein auch nur annäherndes Zeichen menschlicher Intelligenz. Ich wäre an Ihrer Stelle seeehr vorsichtig mit solchen Beiträgen. So erweckt man bei der Allgemeinheit nicht gerade den Eindruck, man hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen.
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#92   Artois †   12:40:19 | Montag, 19. Juni 2006
Hallo Fan
Unterlassen Sie mal ihre schwachsinnigen Eintragungen hier!!!
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#91   _EinFan_   23:16:06 | Sonntag, 18. Juni 2006
@ Benedikt
Und wer bestimmt, was zum Wohl der Gesellschaft istund zum Wohl des Einzelnen.
Das lässt sich wieder auf die Grundrechte zurückführen, die dem Schutz dienen.
Ein kleines Beispiel:
Ein Mann bringt jmd um. Er wird wg Mordes (StGB) zu einer Freiheitsstrafe verurteilt (Schutzwirkung), allerdings würde nun diese Freiheitsstrafe gg Artikel 2 Abs. 1 GG verstoßen, wenn diese nicht dieser nicht die Einschränkung hätte, dass die persönliche Freiheit zu gunsten der Rechte anderer einzuschränken ist. Das Recht, welches hier betroffen ist, ist Art 2 Abs 2 „Recht auf Leben“ Somit wäre es wider dem Wohl der Gesellschaft, den Mörder auf freiem Fuß zu lassen!
Deswegen müssen Gesetze in Deutschland auch auf die Verfassungsmäßigkeit geprüft werden.
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#90   Gotthard   22:47:03 | Sonntag, 18. Juni 2006
Primas
Der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams – der geistliche Anführer der Anglikaner
der Erzbischof ist der Primas der Anglikanischen Kirche…
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#89   28.IX-28.X   21:28:25 | Sonntag, 18. Juni 2006
dann liebe 68.-ger
Auch wenn sie jünger sind, sind Sie in der marxistischen 68-ger Ideologie verfangen. Die Leute wollen sich in „Blöcke“ teilen, und ich weiß was von einem oder anderem Block so kommt. ZB. Block der „Grünen“ ein Türke im Bundestag. Der Mann als Türke im Bundestag macht mir nichts aus, nur eben seine „Block“-Ideologie.(die Grüne). Und wenn jemand etwas patriotisch wird. wird er sofort von unzähligen „verblockten“ verschrieen. Auch hier im Forum.
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#88   deusexmachina   21:16:07 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Benedikt
Na, schauen Sie, richtig ist sicher, dass ich „keinen Glauben bekenne“. Das als Antithese zum Theismus zu stellen, ist allerdings künstlich, denn auf die Weise wären Sie meiner Überzeugung ja sehr viel näher, als Sie vermutlich wollen, denn Sie selbst bekennen ja unendlich viele Glauben nicht und bejahen nur den einen.
Ergo: Jemandes Einstellung darüber zu definieren, was er passiv nicht tut, ist herzlich sinnfrei, denn dann verschwimmt alles zu einem Einheitsbrei mit marginalen Unterschieden.
Richtig ist, dass ich die Existenz irgendwelcher Gottheiten zwar nicht argumentativ bestreiten kann (was umgekehrt Sie nicht belegen können). Was die Probleme angeht, vor denen ich angeblich auch stehe: Ach? Wie das denn? Erwarte ich denn von Ihnen, dass Sie etwas als real annehmen, für das Sie keinerlei Indiz haben? Ich bitte um Aufklärung, wo das der Fall sein könnte ;-)
Und ad „Ablenkungsmanöver“: Wovon denn? jetzt sagen Sie bloß, Sie halten das kreuz.net-Gemecker über anglikanische Umtriebe für irgendwie relevant und diskussionswürdig?
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#87   semiotico   21:06:12 | Sonntag, 18. Juni 2006
Liebe Zahlenansammlung!
1) Lernen Sie Deutsch!
2) Ich kann mich mit meinem Alter wohl kaum zu den 68ern zählen… :-)
3) Schaffen Sie es nicht, das Blockdenken rot-grün-blau-schwarz-braun-sonstwas einmal beiseite zu lassen?! Es ist immer wieder lustig, wie Ihnen gegengesetze Meinungen immer gleich das politisch andere Ende bedeuten müssen oder (in anderen Postings) die sexuell andere Ecke. Sowas nennt man einfach nur haltlose Beschuldigungen und ist im Prinzip nichts anderes als eine neue „Rassenlehre“, nur nach politischen und sexuellen Blöcken.
4) Haben Sie Probleme damit, dass türkischstämmige Deutsche im Bundestag sitzen?
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#86   Benedikt   20:54:31 | Sonntag, 18. Juni 2006
@ DDL
Die Aussage: Sie bekennen keinen Glauben gilt auch für Agnostiker. Um einen Glauben zu bekennen müssen Sie davon ausgehen, dass ein Gott wirklich existiert. Wenn Sie das auch nur dadurch anzweifeln, dass hierzu keine Aussage machen könen, weil die Existenz nicht feststellbar sei (eine Spekulation sei), dann bekennen Sie nicht. Ich habe mich schon auf den Agnostizismus bezogen keine Sorge.
Handelt es sich bei diesem Exkurs etwa um ein Ablenkungsmanöver? ;-)
Ja, Benedikt, Sie „glauben eben“. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Begründen könnten Sie das nicht, allenfalls „historisch“ herleiten, also aus Ihrem Erziehungsumfeld. Wie aber wollen Sie Ihre Paradigmen anderen vermitteln, die, genauso selbstverständlich, „nicht glauben“? Wie begründen? Wie verständlich und akzeptabel machen?
Alles Probleme, vor denen Sie auch stehen. Die Vermittlung klappt ja seit 2000 Jahren ganz passabel, finde ich.
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#85   DDL   18:35:01 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Benedikt
*seufz*
Sie haben die Trennung zwischen Atheismus und Agnostizismus immer noch nicht drauf, fürchte ich.
Der Agnostiker sagt eben nicht: „Es gibt keinen Gott!“ (das sagt der Atheist), sondern, je nach Ausformung:
– „Kann sein, dass es einen Gott gibt, aber es gibt keinen Beleg für seine Existenz“
– „Kann sein, dass es so etwas gibt, aber es hat keinerlei Relevanz für unser Leben“
Daraus leitet er ab, dass jedwede Aussage, die sich auf einen Gott beruft, letztendlich ohne (nachweisbare) Grundlage ist und ergo schiere Spekulation.
Weitgehend unabhängig davon hat jeder Mensch, auch der Agnostiker, eine Vermutung bzgl. Gott, und die ist bei den meisten (aber eben nicht allen) negativ, ganz einfach auf der Basis, dass man keinen Anlass dafür sieht, etwas mutmaßlich Fiktives, jedenfalls aber nicht Nachweisbares zu glauben. Würde man das tun, könnte / müsste man ja im Prinzip an alles mögliche andere glauben, das schiere Hypothese ist.
Ein Agnostiker KANN (selten) tatsächlich Theist sein, nur ist er es dann ohne den beliebten Unfehlbarkeitsanspruch, den er als Agnostiker nicht haben KANN.
Ja, Benedikt, Sie „glauben eben“. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Begründen könnten Sie das nicht, allenfalls „historisch“ herleiten, also aus Ihrem Erziehungsumfeld. Wie aber wollen Sie Ihre Paradigmen anderen vermitteln, die, genauso selbstverständlich, „nicht glauben“? Wie begründen? Wie verständlich und akzeptabel machen?
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#84   Benedikt   17:39:50 | Sonntag, 18. Juni 2006
@ DDL
Im Gegenteil dürfte es sich um die neutralst mögliche Einstellung handeln
Es ist mir klar, dass Sie dieser Meinung sind, aber das ist eben ein Irrtum. Auch das Nicht-Bekennen eines Glaubens ist objektiv gesehen schon wieder ein Bekenntnis.
Anders als der Gläubige beliebiger Couleur postuliert der Agnostiker keine Gottheit, erst recht nicht deren Überlegenheit gegenüber anderen.
Genau. Er postuliert, dass es sowas nicht gibt, was sehr wohl ein Bekenntnis ist und von der Aussage, dass es so etwas sehr wohl gibt in nichts verschieden ist.
Bei der Religion aber erscheint Ihnen das ganz selbstverständlich. Merkwürdig, nicht?
Nein. Ich glaube eben.
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#83   DDL   17:30:32 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Benedikt
„Agnostiker zu sein bedeutet nicht, in irgendeinerweise gegenüber Religionen eine neutrale Position einnehmen zu können.“
Im Gegenteil dürfte es sich um die neutralst mögliche Einstellung handeln. Anders als der Gläubige beliebiger Couleur postuliert der Agnostiker keine Gottheit, erst recht nicht deren Überlegenheit gegenüber anderen. Anders als der Atheist behauptet der Agnostiker allerdings auch nicht, dass es keinen Gott gebe, da er das genausowenig belegen könnte.
Soweit zum „reinen“ Agnostizismus. Darüber hinaus haben natürlich praktisch alle Agnostiker noch eine persönliche Einstellung, wobei der Unterschied zu den meisten Religionen darin besteht, dass sie sich der Tatsache, dass diese Einstellung nicht belegbar ist, bewusst sind, und sie ergo auch keinen Absolutheitsansprich stellen, den sie nicht zu untermauern in der Lage wären.
Die meisten Agnostiker glauben aber ganz einfach deswegen nicht an einen Gott, weil sie keinen Anlass dazu sehen, an etwas zu glauben, das rein spekulativ ist, geschweige denn, im Namen einer Hypothese irgendwelche Dogmen zu errichten oder zu akzeptieren. Das ist absolut „neutral“ insofern, als dieselbe Herangehensweise in so ziemlich jeder anderen Hinsicht praktisch allen als selbstverständlich gilt.
Prüfen Sie sich selbst und sagen Sie mir, ob Sie bei einer beliebigen, anderen Thematik an einem „warum sollte ich?“ vorbei kämen. Bei der Religion aber erscheint Ihnen das ganz selbstverständlich. Merkwürdig, nicht?
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#82   Knecht Dummspecht †   17:14:28 | Sonntag, 18. Juni 2006
Kindeswohl mit 2erlei Mass…
. sogar in den schulen wird den kindern und jugendlichen vorgelogen, homosexualität sei eine gleichwertige alternative.UND WAS ist bitteschön mit homosexuellen Jugendlichen? Haben diese etwa KEIN Recht auf eine unbeschwerte Jugend – während andere heterosexuelle Jugendliche ihre erste Liebe geniessen dürfen?? Kein Recht auf Aufklärung? Kein Recht zu erfahren, daß diese nicht allein sind? WAS ist denn bitteschön eine gleichwertige alternative für diese Jugendlichen?!? Nennen Sie den betroffenen Jugendlichen, die ihr Leben noch vor sich haben eine Alternative, und sagen sie diesen WARUM diese nicht gleichwertig sein sollen, bzw. WARUM diese nicht das Recht haben sollen ein gleichwertiges Leben zu haben!!! :-#
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#81   semiotico   15:38:28 | Sonntag, 18. Juni 2006
Lieber hoffentlich nie zurückkehrender König!
Geht man ihrer Argumentation nach, ist jede Kirche eine solche, denn man kann sich sehr wohl streiten, welche Kirche bei einem Schisma „recht“ hatte, also dadurch die Kirche blieb, von der sich die andere abgespalten hat. Denn man kann das auch in aktiv/passiv-Differenz sehen: Eine Gruppe trennt sich ab, weil sie die (neuen) Aussagen der Kirche nicht teilen kann oder eine Gruppe trennt sich ab, weil sie etwas anderes, neues will. Bei vielen Trennungen könnte man streiten, wer Recht hatte. Ausserdem muss ich schon klarstellen, dass das Wort „Sekte“ heute ein umgangssprachliches ist und daher für eine argumentative Diskussion heute nicht mehr verwendet wird.
Natürlich ist die Frage, ob man solchen Bischöfen folgen würde eine persönliche, die Sie für sich selbst zu entscheiden haben. Die angl. Kirche hat das so entschieden, und wenn es Ihnen nicht passt, dann halt nicht. Ist es nicht bei uns Katholiken dasselbe? Wenn uns etwas an der Kirche nicht passt, ändert sie es auch nicht. Und was würden sie z.B. tun, wenn der Zölibat aufgehoben werden würde, etwa austreten?
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#80   Benedikt   15:28:56 | Sonntag, 18. Juni 2006
@ Agnostiker
Ahja, sie wollen mir ernsthaft erzählen, dass Sie einen Glauben respektieren und um gleichen Atemzug sagen können „Der Glaube an bloße Mythen ist bedeutungslos“?
In meinem Beitrag steht die Formulierung „für mich als Christ“ wirklich dick genug drin. Gucken Sie nochmal nach ;-).
Diese Gesetze sind nur einzuschränken, zum Schutze anderer oder zum Wohl der Gesellschaft.
Aha! Und wer bestimmt, was zum Wohl der Gesellschaft ist? Auch der Wohlfahrtsausschuß behauptete, zum Wohl der Gesellschaft zu handeln.
@ DDL
Sie stellen gerne den Agnostizismus Ihrem eigenen Glauben gegenüber, als sei A. eine Religion.
Jedenfalls ist er eine Weltanschauung. Agnostiker zu sein bedeutet nicht, in irgendeinerweise gegenüber Religionen eine neutrale Position einnehmen zu können.
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#79   Aragorn   15:14:38 | Sonntag, 18. Juni 2006
staatliche protegierte Sekte
o semiotico! wie blauäugig sind Sie eigentlich? Die anglikanische Kirche, wenn man sie so nennen will, verunsichert ihre Gläubigen seit Jahrzehnten mit allerlei Kapriolen. Da war zunächst die Frauenordination, die viele gute Anglikaner zum Auszug bewogen hat. Jetzt kommen Bischofsordinationen von Frauen hinzu, was wiederum zu Spaltungen führen wird. Und dann diese offenen Sympathien für Homosexualität. Diese „Kirche“ ist längst zu einer staatlich protegierten Sexte in England geworden, eine sogenannte Staatskirche, der die meisten Briten garnicht angehören dürften. Ich kenne diese Kirche aus eigener Anschauung und war mal ganz angetan von ihr. Aber das hat sich gründlich geändert. Ich weiß nur, dass ich keinem Bischof folgen würde, der mit Blümchen und Firlefanz behängt, mit seinem Lover vor dem Traualtar steht. Ich glaube, dass ich da auch nicht der einzige bin.
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#78   semiotico   12:51:30 | Sonntag, 18. Juni 2006
Rückenkehren…
Sprechen Sie bitte nicht über eine Kirche, der sie nicht angehören und deren Prinzipien Sie nicht verstehen. Sie schimpfen über homosexuelle Priesterpaare, wissen nicht, wie die Bevölkerung wirklich darauf reagiert, und andersrum ist bei den Katholiken ja alles gut, weil sie ja weder Mann noch Frau in den Pfarrhof tragen dürfen. Denkste!
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#77   Aragorn   12:45:02 | Sonntag, 18. Juni 2006
schwuchtelverein
einer solchen kirche will ich auch garnicht angehören. Ich bin mal gespannt wie gemeinden reagieren, wenn demnächst der Herr Pfarrer oder der Herr Kaplan mit ihren Lovern Arm in Arm oder Händchenhaltend vom Pfarrhaus zur Kirche gehen oder sich an der Bushaltestelle abknutschen. Ich finde es einfach unerträglich, wie diese Schwulen ihre verdrehte Lebensweise der Öffentlichkeit aufdrängen wollen. Dass der Staat sich darauf einlässt ist schon schlimm genug. Dass aber die Kirche (in diesem Fall Teile der anglikanischen) dem Vorschub leisten, schläg dem Fass den Boden aus. So macht man eine einst schöne und erhabene Kirche zu einem Schwuchtelverein, dem man nur den Rücken kehren kann. :-@
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#76   semiotico   11:54:00 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Aragorn
Ich glaube Ihnen schon, dass Sie dazu nicht mehr sagen können. Weil Ihnen einfach nichts mehr einfällt, als gehaltlose Behauptungen in den Raum zu stellen. Wieso muss eine Kirche tief sinken, um einen Homosexuellen als Bischof zuzulassen? (Noch dazu eine Kirche, der sie scheinbar nicht angehören, d.h. deren Grundsätze und Prinzipien schlecht zu machen auf keinen Fall ihre Sache ist!).
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#75   Aragorn   11:33:55 | Sonntag, 18. Juni 2006
tief gesunken
Dass eine Kirche einen offen schwul lebenden Mann als Bischof zulässt zeigt nur eines: wie tief diese Glaubensgemeinschaft schon gesunken ist. Mehr kann man dazu garnicht mehr sagen. :-(
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#74   DDL   02:08:49 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Benedikt
Frl. Ilse hat das richtig erfasst. Allerdings ein Hinweis: Sie stellen gerne den Agnostizismus Ihrem eigenen Glauben gegenüber, als sei A. eine Religion. Das ist er nicht. „Glauben“ und „Agnostizismus“ sind nicht gegenseitig exklusiv, das sind verschiedene Achsen. So glauben zwar die MEISTEN A. nicht an Gott – aber manche. A. besagt lediglich, dass man Gott für entweder nicht beweisbar oder für irrelevant hält. Es ist eine Verstandeshaltung, die mit persönlichem Glauben nicht korrelieren muss. A. ist nur mit IHREM Gottesbild kaum vereinbar. Ggw. jedoch deckt sich der A. mit unserer Erfahrung, WEIL niemand Gott beweisen / widerlegen kann.
Als A. MUSS ich anderer Menschen Glauben bis zu einem gewissen Grad* respektieren, und wenn ich ihn persönlich für noch so aberwitzig halte, denn meine a. Grundüberzeugung sagt mir, dass mein /UN-)GLAUBEN irrig sein könnte, genau wie Ihrer. Zwar bin ich genauso überzeugt von der Richtigkeit meines (Un-)Glaubens wie Sie, nur im Unterschied zu Ihnen nicht mit den Scheuklappen versehen, die mich davon abhalten, eigenen Irrtum für möglich zu halten.
* = „gewisser Grad“: Bis dort, wo Menschen aus der Hybris der postulierten Unfehlbarkeit ihrer Überzeugung andere zu unterdrücken suchen.
@Pünktchen: Lassen Sie ‘mal die Phrasentüte zu. Jegliche Spekulation á la „wollte Gott, dass…“ ist eben genau das: Eine Spekulation unter beliebig vielen. Sonst komme ich mit einem „Wollte Gott, dass Sie Recht haben, würde er es sagen“. Das wäre genauso dumm.
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#73   -Agnostiker-   00:26:40 | Sonntag, 18. Juni 2006
@ Benedikt
Es ging hier nicht darum, ob man den Glauben anderer respektiert, sondern wie man ihn einschätzt.
Ahja, sie wollen mir ernsthaft erzählen, dass Sie einen Glauben respektieren und um gleichen Atemzug sagen können „Der Glaube an bloße Mythen ist bedeutungslos“?
Mit jedem Gesetz werden ja irgendwelche Rechte beschnitten
Ich hätte mehr von Ihnen erwartet. Das höchste Recht was die Menschen besitzen, sind die Menschenrechte, in der Verfassung Grundrechte genannt. Diese Gesetze sind nur einzuschränken, zum Schutze anderer oder zum Wohl der Gesellschaft.
Es war ein schlechter Versuch so etwas in Ihre Argumentation mit einzubinden, da dieses an der Bedeutung der Diskriminierung vorbei geht. Diskriminierung ist immer mit den Grundrechten (Menschenrechten) verbunden.
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#72   Romulus   23:21:51 | Samstag, 17. Juni 2006
Nee, sowas
Also wenn ich mir das Bild von den zwei Typen auf dem Foto anschaue, da wird mir schlecht. :-!
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#71   Ansgar   18:53:01 | Samstag, 17. Juni 2006
@ Frl. Ilse
Respekt verdient jeder, der sich auf den Weg macht und sucht. „Wer immer strebend sich bemüht…“
Beseufzt werden müssen jene, die träge verharren (DDL).
Doch als gläubiger Katholik ist es mein Auftrag, meinen als wahr erfahrenen Glauben zu verkünden und dafür zu streiten – und andere davon zu überzeugen.
Doctrinam multiplex – Veritas una
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#70   Benedikt   18:44:26 | Samstag, 17. Juni 2006
@ Frl. Ilse
Das wollte DDL auch gar nicht darlegen, sondern nur, das jeder Glaubende recht haben kann – der Muslim, der Buddhist, der Amish-Mennonit, der Apollon-Anbeter…
Das ist seine Meinung als Agnostiker. Ein Glaubender kann hiervon nicht ausgehen. Das schlösse nämlich ein, dass er seinen eigenen Glauben für potentiell unwahr hielte. Wie man einen Glauben leben soll, den man selbst für potentiell unwahr hält, und wie man sich nach seinem Glauben das Heil verschaffen kann, wenn man gar ncht davon überzeugt ist, dass im eigenen Glauben überhaupt Heil zu finden ist, ist mir nicht klar zumachen.
Nur scheint noch nicht jeder mitgekriegt zu haben, dass jeder Glaubende Respekt verdient, weil er ja recht haben könnte,
Nein, das könnte er eben nicht. Ich kann nicht als Christ zum Muslim sagen: Naja, vielleicht hast du ja Recht. Dadurch würde mein Glauben völlig bedeutungslos, denn der gründet darauf, dass das allers auch wahr ist. Warum heute alle Welt von den Religionen erwartet, sie mögen doch bitte anerkennen, dass sie potentiell unrecht hätten ist mir schleierhaft. Ein jeder besteht heute auf seiner Position, nur die Religionen sollen das nicht dürfen, lächerlich.
und niemand wegen seiner Überzeugung geschmäht oder beschimpft werden darf.
Da kann ich schon eher zustimmen.
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#69   Artois †   18:27:26 | Samstag, 17. Juni 2006
@Frl. Ilse
Keinesfalls verdient „jeder“ Glaubende Respekt, sondern nur der, der den von Gott heilsgechichtlich offenbarten Glauben lebt. Wer dies nicht ut, verdient vielleicht „Toleranz“, mehr jedoch nicht. Wenn sein Pseudo-Glaube sich jedoch offen und in der Tat gegen die Kirche wendet, dann ist selbst Toleranz Sünde!
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#68   Frl.Ilse   18:17:12 | Samstag, 17. Juni 2006
@Benedikt, Ansgar, DDL
Hier haben alle recht – wir werden es nie wissen, welcher Glaube richtig ist, und mir Mathematik lässt sich dieser Glaube auch nie beweisen. Das wollte DDL auch gar nicht darlegen, sondern nur, das jeder Glaubende recht haben kann – der Muslim, der Buddhist, der Amish-Mennonit, der Apollon-Anbeter…
Nur scheint noch nicht jeder mitgekriegt zu haben, dass jeder Glaubende Respekt verdient, weil er ja recht haben könnte, und niemand wegen seiner Überzeugung geschmäht oder beschimpft werden darf. Wenn die Anglikaner also meinen, Homosexualität sei keine Sünde, haben sie vielleicht recht und dürfen nicht kübelweise Hass ernten von den Chattern. Vielleicht haben sie auch unrecht, aber wir werden es, so lange wir leben, nie erfahren. Da Homosexualität weder ansteckend noch kriminell, noch gesellschaftschädigend ist, ist es also müßig, darüber zu diskutieren, ob es richtig ist oder nicht. Es soll halt jeder so halten, wie sie/er es für recht hält.
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#67   Benedikt   17:24:38 | Samstag, 17. Juni 2006
@ DDL
Es ist mir klar, dass Sie Ihren Agnostizismus auch irgendwie begründen, nur sind ihre Rechnungen und Vermutung für einen Überzeugten eben nicht wichtig. Und eine generelle Gültigkeit können Sie für Ihre Ansicht nicht in Anspruch nehmen, ohne sich selbst untreu zu werden. Oder wollen Sie etwa behaupten, dass Ihre Ansicht die einzig wahre, wenn nicht sogar die allein seligmachende ist? ;-)
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#66   Ansgar   17:23:35 | Samstag, 17. Juni 2006
@ DDL
Wiederholungstäter. Sie verarmen die Diskussion ein ums andere Mal. Es geht hier nicht um Beweisbarkeit (obwohl auch das ein weites Feld ist), sondern um die Welt des Glaubens. Die Welt des Glaubens unterliegt nicht den Gesetzen von Logik und Hermeneutik, deshalb ist es Glauben und nicht Wissen. Der Glauben steht höher als alle Vernunft – nach katholischer Ansicht. Also sparen Sie Ihre vergnüglichen Exempel, die sehen sowieso nach Mengenlehre aus, und das erinnert mich an meine langweilige Grundschulzeit.
Merke, DDL: „So sind wohl manche Sachen / die wir getrost belachen / weil unsre Augen sie nicht seh’n.“ (M. Claudius)
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#65   Pünktchen   17:23:34 | Samstag, 17. Juni 2006
Wenn aber Gott Ereignis geworden wäre
in der menschlichen Geschichte und sich dieses Ereignis einer Liebe, die sich bis in den Tod für mich dahingegeben hat, in Jesus Gestalt gewinnt, dann haben sich alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen erledigt. Erledigt aufgrund einer Liebe, die mich „zuerst geliebt hat“ und nur meine liebende Antwort erwartet, sonst nichts.
Wem diese Liebe nicht begegnet und wem sie – hoffentlich schuldlos – unannehmbar erscheint, dem gelten dennoch unsere Gebete!
Wollte Gott aufgrund gültiger Wahrscheinlichkeitsrechnungen erkannt werden, dann wäre er nicht Gott und unser Glaube eine Milchmädchenrechnung.
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#64   DDL   17:07:41 | Samstag, 17. Juni 2006
Der unwahrscheinliche Gott
Mangels einer wie immer gearteten Verifikationsmöglichkeit stehen derzeit sämtliche Gottesvorstellungen exakt gleichauf miteinander als pure, unbelegte und unbelegbare Hypothesen. Der jüdisch-christliche Gott ist dabei genauso plausibel (oder auch nicht) wie Thor, Shiva oder das Fliegende Spaghettimonster; die Anzahl der jeweiligen Anhänger besagt dabei genau gar nichts über die jeweilige Richtigkeit, sondern lediglich über die Kunstfertigkeit der irdischen Anhänger, organisatorische Strukturen zu errichten.
Mangels harter Fakten bleibt also bloß Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die Wahrscheinlichkeit W einer Religion X, „Gott“ korrekt zu erraten, beträgt 1/A (=Anzahl der Religionen). Da in A aber nicht nur die ggw. real existierenden, sondern ALLE je existierenden und auch nur theoretisch denkbaren Kulte enthalten sind, geht A gegen Unendlich und W damit gegen Null.
Je konkreter dabei die Aussagen einer Religion über „ihren“ Gott sind und je mehr sie sich von anderen absetzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, zu irren. Wer z.B. sagt „Gott ist X“, mit X = irgendeiner Eigenschaft, von der es mehr als exakt 2 Zustände gibt, der schießt sich damit statistisch kontinuierlich ins Abseits, denn mit jeder solchen Aussage nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass Gott eben NICHT so ist, zu.
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#63   Benedikt   16:50:50 | Samstag, 17. Juni 2006
@ EinFan
Das kann ich insofern nicht, da ich Ihren Glauben an Gott respektiere!
Es ging hier nicht darum, ob man den Glauben anderer respektiert, sondern wie man ihn einschätzt. Ich habe auch hier schon mit Anhängern des germ Götterkultes diskutiert, da hab ich kein Problem. Für mich jedoch lehne ich diesen Glauben ab und das sage ich genauso, wie Sie das sagen, indem Sie sich als Agnostiker bezeichnen.
Ich glaube, Rechte beschneiden kann man schon in die Diskriminierung mit einsortieren.
Nur im weiteren Sinne. Dann aber fallen soviele Tatbestände unter die Diskriminierung, dass dieser Vorwurf ganz und gar bedeutungslos wird, weil ihm jeder unterfällt. Mit jedem Gesetz werden ja irgendwelche Rechte beschnitten.
Keinesfalls ziele ich hier auf die Diskriminierung der Christen ab.
Möglicherweise. Die Tendenz, über das Verhalten anderer hinwegzusehen und der Kirche gleiche Rechte zu beschneiden ist jedenfalls oftmals nicht zu übersehen. Dass Sie den Glauben respektieren will ich Ihnen nicht absprechen. Aber Sie teilen Ihn natürlich nicht, also lehnen Sie ihn für sich ab. Nichts anderes habe ich auch in meinem Beitrag gesagt.
@ DDL
Ich kritisiere, wenn jemand so tut, als sei sein Glaube der alleinseligmachende. Das ist Unfug…
Das ist eben Ihr Irrtum. Unfug ist das nur aus Ihrer eigenen Position heraus, nicht aber aus der der Gläubigen. Wären Sie wirklich so liberal, dann müssten Sie denen diese Meinung zugestehen.
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#62   Pünktchen   14:30:19 | Samstag, 17. Juni 2006
yehuda
Ich lehre kein nahendes Weltende! Ich dachte eher an das schöne Wort von Th.v.A.: Am jüngsten Tag werden die Gläubigen sehen dürfen, was sie geglaubt haben und die Ungläubigen werden sehen müssen, was sie nicht geglaubt haben!
In diesem Sinne verstand ich jedenfalls Dr. O.s Bemerkung „warten wir’s ab!“.
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#61   yehuda   14:26:33 | Samstag, 17. Juni 2006
@Pünktchen
Es gab schon immer Leute, die gesagt haben, dass das Ende der Welt naht … Das nennt man: „Angst vor Neuem“ ;)
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#60   Pünktchen   14:20:16 | Samstag, 17. Juni 2006
yehuda:
„Wir werden es wohl nie erfahren …“
Dr. Otterbeck (s.u.):
Warten wir’s ab!
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#59   yehuda   14:13:56 | Samstag, 17. Juni 2006
@ Pünktchen
Ja, da haben Sie recht … man weiß eben nicht welcher Glaubensansatz der richtige ist. Es könnte ja auch eine kleine Sekte in Brasilien sein, die der Wahrheit am nächsten ist (was man auch immer unter Wahrheit verstehen mag)
Wir werden es wohl nie erfahren …
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#58   Pünktchen   14:03:18 | Samstag, 17. Juni 2006
yehuda
Ohne mich in die Auseinandersetzung um Sexualität und Gender-Studies usw. einmischen zu wollen, muß ich die folgende Bemerkung von Ihnen kritisieren:
Wissen Sie eigentlich, dass es unglaubliche viele verschiedene Glaubensrichtungen gab/gibt und dass der katholische Ansatz im Grunde nur einer von vielen ist und nichts mit der Wahrheit zu tun hat?
Aus der Zahl von religiösen Organisationen und konkurrierenden weltanschaulich-religiösen Systemen folgt hinsichtl. der Wahrheit der jeweiligen Organisationen und Systeme gar nichts. Wenn ein Mathematiklehrer eine Aufgabe stellt und zehn Schüler kommen zu jeweils einem anderen Ergebnis, dann muß das nicht heißen, daß nicht doch ein Schüler die Aufgabe richtig gelöst hat.
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#57   yehuda   13:45:54 | Samstag, 17. Juni 2006
@Aloah
1. Sagt Ihnen der Begriff „Evolution“ etwas?
2. Haben Sie sich schon mal über das Sexualverhalten anderer Lebewesen erkundigt?
3.Wussten Sie, dass es Kulturen gab/gibt in denen die Homosexualität als gottesnäheste Sexualität empfunden wurde/wird?
4. Haben Sie sich schon jemals intensiver mit Gender-Studies beschäftigt?
5. Wissen Sie eigentlich, dass es unglaubliche viele verschiedene Glaubensrichtungen gab/gibt und dass der katholische Ansatz im Grunde nur einer von vielen ist und nichts mit der Wahrheit zu tun hat?
Sie kleiner Wicht denken wirklich, dass sie mit ihrer primitiven Auffassung des katholischen Glaubens irgendwas verstanden haben? Naja … lustig …
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#56   Pünktchen   13:18:47 | Samstag, 17. Juni 2006
ekstase und Lebensrecht des Kindes
.
ekstase: „Ich bin auch eher gegen Abtreibung. Ich halte nur die Frauenverachtende Weise, in der die Gegner hier vorgehen wollen, für moralisch falsch und unwirksam. „
Ob Sie wirklich gegen die Abtreibung sind und nicht stattdessen hier bloße Lippenbekenntnisse abgeben, entscheidet sich einzig daran, ob Sie alle wirksamen und rechtlich gebotenen u. erforderlichen Mittel zum Lebensschutz ergreifen oder nicht. Wenn das Abtreibungsverbot „Frauen verachtet“, wie Sie schreiben, dann haben Sie ein paternalist. Frauenbild, so als ob Frauen nicht wüßten, daß Geschlechtsverkehr zu Schwangerschaften führen kann und man ihnen daher eine exklusive Tötungslizenz für die Frucht ihres eigenen Handelns geben müsse. Dies widerspricht jedoch fundamental dem kategorischen Tötungsverbot, dem Grundrecht auf Leben und außerdem unserem Verständnis von einer modernen und verantwortungsbewußten Frau. Eltern haben natürlich die Verantwortung dafür, ob sie einem Kind das Leben schenken wollen. Diese Verantwortung nehmen sie aber vor der Zeugung wahr. Ist das Kind bereits empfangen, hat niemand das Recht, den Tod dieses Kindes zu beschließen, der Vater nicht und die Mutter auch nicht.
Abtreibung ist nie Selbstbestimmung, sondern immer Fremdbestimmung!
Daß man mit Sexualaufklärung und Hilfen für alleinstehende Mütter zusätzlich etwas bewirken kann für den Lebenschutz, will ich gerne zugestehen.
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#55   Krzyszek   11:46:37 | Samstag, 17. Juni 2006
In der Bibel steht aber auch
zum Thema Ehe (u.a.):
– dass die Ehe aus einem Mann und einer oder mehreren Frauen besteht;
– dass nichts einen Mann davon abhält, zusätzlich zu seiner Frau oder seinen Frauen noch weitere Konkubinen zu haben;
– dass eine Frau, von der zu Begin der Ehe nicht nachgewiesen werden kann, dass sie noch Jungfrau ist, gesteinigt werden soll;
– dass ein Vergewaltiger sein Opfer heiraten muss, es sei denn, die Frau sei schon verlobt gewesen; in diesem Falle sein die Frau zu töten, wenn die Vergewaltigung auf dem Lande stattfand; wurde die Frau in der Stadt vergewaltigt, seien beide zu töten;
– dass, wenn ein Mann kinderlos stirbt, sein Bruder die Witwe heiraten muss;
– dass eine Frau ihrem Vater gehört, bis sie heiratet, danach ist sie das Eigentum ihres Mannes.
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#54   Dr. Otterbeck   10:51:22 | Samstag, 17. Juni 2006
„allein selig machend“
Wer a priori konstatiert, kein Glaube mache selig, hat insoweit Recht als die persönliche Überzeugung niemanden „rettet“. Die Rettung müsste schon objektiv, von außen kommen, um wirksam zu sein. Das ist die Prämisse jedweder Offenbarung. Wenn Gott „rettet“, handelt es sich nicht um meine Überzeugung, sondern um seine Tat. Der Absolutheitsanspruch ist nur dort logisch zu rechtfertigen, wo die Absolution durch den Absoluten Begriff erfolgt; beispielsweise an jenem 9.4.30 zu Jerusalem. Sollte Ostern wahr sein, wäre nicht jede Religion gleich. Denn diese wäre eine persönliche Tat, keine Weltanschauung. Nur die Rettungstat ist selig machend, die wirklich rettet. Das Ereignis durchkreuzt nämlich die Verfügungsgewalt pluraler Subjekte über das, was dieser oder jener über Gott so Nettes denkt. Warten wir’s ab.
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#53   _Ungläubig-   10:47:42 | Samstag, 17. Juni 2006
@ Aloah
Klar du schwachmat sonst wüsste man davon nicht und es wäre nicht aufgeschrieben.
Mal abgesehen von der minderbemittelten Ausdrucksweise, aufschreiben kann man so einiges. Was dann ja auch getan wurde. Welchen Ursprung dies hat, ist allerdings nicht nachzuweisen!
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#52   Aloah   10:42:56 | Samstag, 17. Juni 2006
Pierre
>>GOTT, der HERR hat sich mehrmals in der Heiligen Schrift zu diesem Thema eindeutig geäußert“?
War jemand dabei, als das geschah?<<
Klar du schwachmat sonst wüsste man davon nicht und es wäre nicht aufgeschrieben.
>>Mir jedenfalls ist nicht bekannt, dass Gott selber sich dazu geäußert hat.<<
Kannste nicht lesen?
>>Die Bibelstellen, die sich darauf ummünzen lassen, betreffen nicht die Homosexualität, wie wir sie heute im Rahmen z. B. einer eingetragenen Lebenspartnerschaft vorfinden.<<
Ummünzen? Auf eine andere ausdrucksweise der selben perversion?
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#51   Pierre   10:33:40 | Samstag, 17. Juni 2006
Zu diesem Thema eindeutig geäußert?
„GOTT, der HERR hat sich mehrmals in der Heiligen Schrift zu diesem Thema eindeutig geäußert“?
War jemand dabei, als das geschah?
Mir jedenfalls ist nicht bekannt, dass Gott selber sich dazu geäußert hat.
Die Bibelstellen, die sich darauf ummünzen lassen, betreffen nicht die Homosexualität, wie wir sie heute im Rahmen z. B. einer eingetragenen Lebenspartnerschaft vorfinden.
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#50   BossCo139   09:57:02 | Samstag, 17. Juni 2006
Kein Greuel vor GOTT?
GOTT, der HERR hat sich mehrmals in der Heiligen Schrift zu diesem Thema eindeutig geäußert. Jedem Konfirmanden sollte dieses bekannt sein!
Jetzt kommen diese verführerischen untreuen Hirten daher, und wollen die Gebote GOTTes umschreiben?
Sie mögen sich bezeiten zur Wqhrheit bekehren lassen, um nicht der unvergebbaren Sünde wider den Heiligen Geist zu verfallen!
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#49   DDL   09:37:00 | Samstag, 17. Juni 2006
@Benedikt
Man sollte schon fein unterscheiden: Grundsätzlich hat jeder Mensch das Recht darauf, dass man seinen Glauben respektiert, lies: Dass man ihn darin nicht behindert und ihn auch nicht zur „Umkehr“ in irgendeine Richtung zwingt.
Das heißt aber NICHT, dass man jedwede religiöse Ableitung zu respektieren hätte – das ginge schon allein deswegen nicht, weil sich diese ja alle gegenseitig widersprechen.
Also:
Ich respektiere, wenn jemand an Gott glaubt. Das ist SEIN Ding – nicht meins.
Ich kritisiere, wenn jemand so tut, als sei sein Glaube der alleinseligmachende. Das ist Unfug, ganz egal, wer das behauptet.
Ich protestiere, wenn jemand aus der eingebildeten Überlegenheit des eigenen Glaubens heraus der Welt Vorschriften zu machen versucht.
Und kommen SIe jetzt nicht wieder mit Ihrem Gemeinplatz „ja, aber jede Gruppe versucht doch…“ – nein. In der Absolutheit und in dieser Hybris nicht. Das ist das eingebildete Vorrecht der „heiligen Streiter“ aller Couleur.
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#48   _EinFan_   09:13:24 | Samstag, 17. Juni 2006
@ Benedikt
dann können Sie meinen Satz mit derselben Befugnis auf das Christentum münzen.
Das kann ich insofern nicht, da ich Ihren Glauben an Gott respektiere!
Etwas als Mythos zu bzeichnen und einen Mythos für bedeutungslos halten ist mein Recht wie das jedes anderen.
öch
Sicherlich ist es Ihr gutes Recht, aber ob man von diesem Recht gebrauch machen darf, ist eine andere Frage. Wir sehen ja schon an den Reaktionen zum „Da Vinci Code“, obwol es eine reine Fiktion ist, dass sich viele dadurch in Ihrem Glauben gekränkt wfühlen. Somit wird Ihr Berufen auf das Recht ziemlich unglaubwürdig.
Sie und andere behaupten permanent, das Christentum würde anderen Rechte beschneiden, diskriminieren usw.
Ich glaube, Rechte beschneiden kann man schon in die Diskriminierung mit einsortieren.
Dies alles ist höchst unglaubwürdig weil und solange Ihre eigenen Aussagen auf Diskriminierung der Christen zielt.
Ich kann hier nur für mich sprechen. Keinesfalls ziele ich hier auf die Diskriminierung der Christen ab. Wie gesagt, ich respektiere den Glauben an Gott. Höchstens stört mich die Qualität, wie einige hier Ihren Glauben zum Ausdruck bringen. Ich weiß, dass Sie diesbezüglich meine Meinung teilen. Außerdem sehe ich mich in der Lage zwischen einigen hier und anderen Christen zu differenzieren, also kann ich mir nicht vorwerfen Christen zu diskriminieren. Zudem ist eine bloße Meinungsäußerung gegen die rk K nicht gleich Diskriminierung.
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#47   Benedikt   03:11:11 | Samstag, 17. Juni 2006
@ extase
Ja ich kann auch einfach so irgendwelche Worte in den Raum werfen, ohne Begründung, ohne Sinn. Was bringt Ihnen das?
Ihr Verhalten ist leider das typische für jemanden, der diskriminiert.
Belege? Wen denn?
Kaum kommt jemand daher, der nur das gleiche recht für sich fordert, dann fühlt sich der diskriminierer schon selber diskriminiert.
Es ist vollkommen sinnlos, was Sie hier sagen. Wo hat denn hier jemand konkret gleiche Rechte für sich gefordert und wo ist diese Forderung von mir abgelehnt worden?
Die Aufgabe von Herrschaftsprivilegien wird schon als brutalste Untat empfunden. Sowas zeigt nur, es geht den Despoten noch viel gut
„Herrschaftsprivilegien“, „Despoten“ – was soll der Quatsch? Wovon reden Sie überhaupt???
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#46   ekstase   02:31:48 | Samstag, 17. Juni 2006
@Benedikt
Ihr Verhalten ist leider das typische für jemanden, der diskriminiert. Kaum kommt jemand daher, der nur das gleiche recht für sich fordert, dann fühlt sich der diskriminierer schon selber diskriminiert. Er weiß offenbar gar nicht, was wirkliche Diskriminierung ist, weil sie nie selber erleiden mussten!!!! Die Aufgabe von Herrschaftsprivilegien wird schon als brutalste Untat empfunden. Sowas zeigt nur, es geht den Despoten noch viel gut
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#45   Hühnerhabicht   00:29:35 | Samstag, 17. Juni 2006
Kann denn von der Insel etwas gutes kommen?
Die Engländer sind doch sowieso sexuell gestört, obwohl auf der Insel protestantisch alles erlaubt ist, findet man dort versteckt Homosexualität in allen möglichen Facetten. Wenn das dort so weiter geht wird das Empire schnell untergehen. Das unterdrücken der Homosexualität in übertriebenen Männlichkeitswahn wird die Insel untergehen lassen. Wenn das schwuhlsein dort so zutage kommt wie bei uns dann gute Nacht Great Britain. :-D
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#44   Benedikt   23:50:41 | Freitag, 16. Juni 2006
@ EinFan
So ein Unfug. Wenn Sie und Agnostiker ein ein diesselbe Person sind, dann können Sie meinen Satz mit derselben Befugnis auf das Christentum münzen. Etwas als Mythos zu bzeichnen und einen Mythos für bedeutungslos halten ist mein Recht wie das jedes anderen. Warum soll man das als Christ nicht sagen dürfen, während jeder Atheist und jeder Agnostiker permanent auf genau die gleiche Art und Weise argumentiert?
Sie und andere behaupten permanent, das Christentum würde anderen Rechte beschneiden, diskriminieren usw. Dies alles ist höchst unglaubwürdig weil und solange Ihre eigenen Aussagen auf Diskriminierung der Christen zielt.
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#43   _EinFan_   23:36:22 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Benedikt
Der Glaube an bloße Mythen ist bedeutungslos
Schön, dass Sie eine Formulierung gefunden haben, weiter Glaubenskriege in der Welt zu führen!
Damit wünsche ich Ihnen dann noch einen schönen Abend.
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#42   Benedikt   23:16:46 | Freitag, 16. Juni 2006
@ EinFan
Aber der absolute Ursprung wurde verbannt!
Das kann sein. Allerdings ist der „absolute Ursprung“ d. europäischen Kultur gar nicht bekannt. Ob das der germanische Götterglaube war, ist also völlig unbekannt. Für mich als Christ ist das auch völlig irrelevant, da die germanischen Götter sowieso inexistent sind. Der Glaube an bloße Mythen ist bedeutungslos.
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#41   Copertino   23:14:00 | Freitag, 16. Juni 2006
@Ansgar
Ihre konkreten Hinweise auf antike Quellenbelege lassen bis zum Überdruss repetierte griechische Paradiesvorstellungen auf ein gesundes oder je nachdem auch ungesundes menschliches Mass zusammenschmelzen. Danke auch.
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#40   _EinFan_   23:11:57 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Benedikt
Das von Ihnen erwähnte hat nicht wirklich etwas mit dem Ursprung unserer Kultur zu tun. Alles sind Erscheinungen, die mit einfließen in die Entwicklung unserer Kultur. Aber der absolute Ursprung wurde verbannt!
@ Copertino
Wirklich schade.
@ Ansgar
„Jedermann konnte seine Vorlieben haben, Frauen und Knaben lieben oder auch den einen den Vorzug vor den anderen geben. Es handelte sich nicht um zwei verschiedene Arten von Liebe oder auch nur um einen wesentlichen Teil der Identität. Eher sind diese Neigungen vergleichbar mit der Vorliebe für Zirkusspiel einerseits oder der für Schauspiel andererseits. Diese Form der Homo- oder besser Bisexualität wird kaum als Ablehnung des anderen Geschlechtes interpretiert. Seneca (1. Jh. n.Chr.) ist der erste, der Homosexualität als etwas Besonderes beschreibt und sie mit einer Sakralisierung der Mutter erklärt.“
„Die Römer unterscheiden nicht, wie wir es gewohnt sind, zwischen normalem heterosexuellen und andersartigem homosexuelle Geschlechtsverkehr. Deshalb ist es problematisch, das moderne Wort Homosexualität auf die Antike zu übertragen. Unser heutige Begriff homosexuell würde laut Richlin wenn überhaupt dann am ehesten für jene römischen Männer zutreffen, die vorzugsweise penetriert werden wollten. Jene Männer, die im Rahmen der römischen Normen blieben, bezeichnet Richlin als Päderasten, Veyne als Bisexuelle. „
Quelle www.g26.ch/gay_kultur_02.html
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#39   Ansgar   22:52:29 | Freitag, 16. Juni 2006
Mythologeme
Die Pädophilie der edlen Griechen, wo sich gestählte junge Männer in Gymnasien vor stahlblauen Himmeln gegenseitig Weintrauben in den Mund stecken, ist ein typischer schwuler Mythos. In Primärquellen (Sophokles, Herodot) finden sich radikal antischwule Positionen. Von Rom zu schweigen, wo Caesars jugendliche Homo-Fehltritte ihn fast die Karriere gekostet hätten (Sueton, Tacitus). Sicher spielte Homophilie in der Antike eine Rolle, aber nicht so idealisiert, wie es sich Fidus, Hirschfeld und Co. zurechtmalen.
Exzellente Beiträge von Copertino, danke!
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#38   Benedikt   22:49:46 | Freitag, 16. Juni 2006
@ EinFan
Und so wurde Europa dann zum christlichen Abendland und verleugnet seine Ursprünge!
Da passt auch der Satz: „Und so wurde Europa demokratisch und verleugnete seine Ursprünge.“ Oder: „Und so wurde Europa vom Geist der Aufklärung erfüllt und verleugnete seine Ursprünge.“ Oder: „Und so wurde Gorbatschow zum Reformer und verleugnete seine Ursprünge“. usw. usf.
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#37   Copertino   22:48:44 | Freitag, 16. Juni 2006
@-EinFan-
Das Werk ist nur mehr antiquarisch zu haben, seltene Einzelexemplare gehen bei ZVAB immer wieder zu hohen Preisen weg. Wäre zu wünschen, dass es mal ein Verlag mit einem Reprint aus der Versenkung holt.
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#36   _EinFan_   22:34:20 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Copertino
Zum Leidwesen beispielsweise eines -Agnostikers-.
Ach, mich stört Ihre Ansicht in keinsterweise!
„Die Minangkabau auf Sumatra werden als das größte bekannte matrilineare Volk bezeichnet, und sie haben bis heute das Adat, ihr ungeschriebenes Gesetz, bewahrt. Insgesamt über drei Millionen Menschen leben noch nach diesem tradierten Regeln. In Handel, Verwaltung, Wirtschaft, Politik, Kultur sind sie sehr aktiv und gelten in Indonesien als ein Volk von hoher Bildung, Kultur, Weltoffenheit und großer Wirtschaftskraft. „
Im Matriachart sind Homosexuelle übrigens angesehene Menschen!
Leider wurden viele dieser Kulturen, die es auch in Europa gab, mit der Verbreitung des Christentums ausgelöscht. Und so wurde Europa dann zum christlichen Abendland und verleugnet seine Ursprünge!
Mich würde aber einmal eine Quelle zu Herrn Unwin interessieren, ergoogeln lässt er sich ja leider nicht.
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#35   ekstase   22:31:58 | Freitag, 16. Juni 2006
@pünktchen: 2. Teil
Der Wunsch nach bestimmten Erkenntnissen verblendet ihnen die Augen. So haben sie sich von ihren Vorurteilen dazu verleiten lassen, dass ich die Abteibung will. Ihre Frage, was mir kleine Kinder getan haben, unterstellt, dass sie nicht mag. Ganz im Gegenteil! Ich finde kleine Kinder toll. Wo Kinder spielen und Krach machen, da tobt das Leben. Nicht in irgendwelchen Seniorensiedlungen. Ich bin auch eher gegen Abtreibung. Ich halte nur die Frauenverachtende Weise, in der die Gegner hier vorgehen wollen, für moralisch falsch und unwirksam. Es aber typisch katholisches Denken, dass mit Repressionen viel erreichen kann. Der Effekt ist minimal. Er verdrängt nur in die Illegalität. Schauen sie sich doch mal an, welche Frauen abtreiben. Es sind im wesentlichen junge Frauen sogar noch Minderjährige. Wenn man da natürlich immer Sex vor der Ehe als Sünde deklariert und Verhütungsmittel verteufelt, dann stigmatisiert man damit die jungen Mädchen und gibt einer 16Jährigen sicher nicht das ausreichende Selbstbewußtsein, um ein Kind als Geschenk anznehmen. Und das ist es ganz sicher. Man macht ihr dann Angst und eine Abtreibung wird dann wahrscheinlicher, weil es ab einem gewissen Druck als das geringere Übel angesehen wird. Das beste Mittel gegen Abtreibungen sind bessere Sexualaufklärung und vor allem positiverer Umgang der Gesellschaft mit jungen alleinerziehenden Müttern. Mehr Mut machen, auch ein ungeplantes Kind als Geschenk anzunehmen und nicht als schmuddelige Sünderin bloß stellen!
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#34   Copertino   22:21:06 | Freitag, 16. Juni 2006
@-Agnostiker-
Solche homo- und pädophilen Erscheinungen verbreiteten sich in Griechenland breiter in der Zeit des Hellenismus, also in der griechischen Niedergangsphase, vorher galt eher das spartanisch-olympische Ideal als Vorbild. Kein Wunder, dass sich das soldatisch-asketische Rom jene griechische Kultur aneignen konnte (die Skulpturen des Griechen Phidias sind fast ausschliesslich in römischen Marmorkopien erhalten). Dasselbe passierte zeitverzögert dann auch mit Rom selbst. Nicht umsonst wird im NT das Reiseziel eines judenchristlichen Missionars Namens Simon Petrus mit „Babylon“ umschrieben. Jeder wusste, dass damit die damalige Reeperbahn Roms gemeint war. Und heute stellt man fest, dass nicht die antike Kultur etwa eines Kaisers Nero überlebt hat, sondern jene, welche sich in der Nachfolge jenes Fischers Petrus sieht.
Zum Leidwesen beispielsweise eines -Agnostikers-.
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#33   _Ungläubig-   22:18:49 | Freitag, 16. Juni 2006
Da muss aber einer wie im Wahn getippt haben
„steht wegen der Frage der Zulassung von Bischöfen von Priestern homo-ideologischen Bekenntnisses vor einer Spaltung.“
Ich möchte einmal vorschlagen, dass die Kreuz.net Redakteure einen Deutschkurs besuchen!
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#32   Benedikt   22:16:42 | Freitag, 16. Juni 2006
@ extase: Nachtrag
es ist einfach ungesund und gefährlich wenn einer Gesellschaft diese Form des Repressionismus, die eben nicht normal und gut so ist, gleichsam aufgezwungen wird.
Wo wird Ihnen eigentlich was „aufgezwungen“?
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#31   ekstase   22:12:18 | Freitag, 16. Juni 2006
@pünktchen
Jetzt schießen den Vogel ab!!!! Wenn 10 % etwas tun, zu dem 60% ihre Zustimmung geben, und dann sinkt die Zustimmung auf 40%, dann sagt das immer überhaupt nichts über die 10% aus, die es machen!!!!!
Ihre ganze Vermeintliche Indizienkette ist nihcts. Bereits bei kurzer Betrachtung löst sie sich auf. Nicht einmal eines ihrer Scheinargumente kommt überhaupt auch nur in die Nähe eines Idizes. Bei hnen scheinen Voruteile und Wunsch bereits das Ergebnis einer Fragestellung festzulegen, bevor alle ‘Fakten’ auf dem Tisch liegen und geprüft werden können. Der Wunsch nach bestimmten Erkenntnissen verblendet ihnen die Augen. So haben sie sich von ihren Vorurteilen dazu verleiten lassen, dass ich die Abteibung will. Ihre Frage, was mir kleine Kinder getan haben, unterstellt, dass sie nicht mag. Ganz im Gegenteil!!!! Ich finde kleine Kinder toll. Wo Kinder spielen und Krach machen, da tobt das Leben. Nicht in irgendwelchen Seniorensiedlungen. Ich bin auch eher gegen Abtreibung.
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#30   Frl.Ilse   22:11:40 | Freitag, 16. Juni 2006
@homo-ideologisches Bekenntnis?
Was in aller Welt ist ein homo-ideologisches Bekenntnis? Ist das eine Glaubensrichtung oder eine politische Weltanschauung? Wann und wie lege ich so etwas ab? Und vor allem – warum sollte ich das tun?
Mann, hier wird aber auch ein Stuss zusammengeschrieben – kommen Menschen, die so was von sich geben, eigentlich in der Welt ohne Hilfe zurecht? Vielleicht werden sie da, wo sie ihren ständigen Aufenthalt haben, schon gar nicht mehr rausgelassen.
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#29   Benedikt   21:54:16 | Freitag, 16. Juni 2006
@ extase
Bei der Bevölkerung hier stößt die katholische Ideologie jedenfalls nicht auf ungeteilte Begeisterung, wie hier einige meinen.
Wer meint das denn? Übrigens sind auch Katholiken Teil der Bevölkerung.
Ihre agressive Repression spaltet die Bevölkerung und allmählich auch ihre Glaubensgemeinschaft.
Aggressive Repression? Wo das denn? Das Ihnen so etwas nicht zu dumm ist :-(. Spaltung der Glaubensgemeinschaft? Keine Ahnung, wo Sie wohnen, aber recherchieren Sie mal genauer. Mit so einer Story könnten Sie beim Spiegel als freier Redakteur anfangen.
Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass sich hier so viele positiv zur katholischen Kirche äußern.
Sie wundern sich vermutlich auch über positive Spielkommentare über Spiele des FC Bayern in den einschlägigen Fanforen :-].
Sogar in den Schulen soll den Kindern und Jugendlichen vorgelogen werden, homosexualität sei eine Todsünde und heilbar.
Ihre Mischung aus Halbwissen und ideologischem Geschwurbel ist ziemlich fade. Der Katechismus der Kirche spricht von der HS nicht als Krankheit, folglich kann sie auch nicht geheilt werden. Hr. Aardweg ist übrigens auch kein kirchlich beauftragter Moraltheologe.
Man muss Katholiken sicherlich nicht in die Verließe sperren,
Wie nett. Danke für diese Gnade.
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#28   -Agnostiker-   21:45:34 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Copertino
Und wie bringt man diese Ansicht nun in Einklang mit den hochentwickelten Kulturen des antiken Roms und Griechenlands?
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#27   Copertino   21:41:08 | Freitag, 16. Juni 2006
@-Agnostiker-
Bereits 1938 hat der englische Sozialforscher J.R.Unwin, welcher die Freud’sche These zu widerlegen suchte, wonach Kultur aus sublimierter Sexualität entstehe, in einer gründlichen, wissenschaftlichen Untersuchung im Quervergleich von -zig Kulturen und Unterkulturen wider eigenes Erwarten festgestellt, dass es zu allen Zeiten überall auf der Welt einen direkten Zusammenhang zwischen der Sexualmoral und der Kultur einer Gesellschaft gegeben habe. Seine unumstößliche, gleichwohl für viele schwer annehmbare Erkenntnis: Je strenger die Sexualmoral, desto höher die Kultur, je liberaler die sexuellen Praktiken, desto niedriger das kulturelle Niveau. Und noch etwas: Auffällig häufig war beim kulturellen Niedergang einer bestimmten Kultur die gesellschaftliche Akzeptanz der Homosexualität der letzte Schritt.
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#26   ekstase   21:34:04 | Freitag, 16. Juni 2006
@aragon:
Bei der Bevölkerung hier stößt die katholische Ideologie jedenfalls nicht auf ungeteilte Begeisterung, wie hier einige meinen. Ganz im Gegenteil: Ihre agressive Repression spaltet die Bevölkerung und allmählich auch ihre Glaubensgemeinschaft. Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass sich hier so viele positiv zur katholischen Kirche äußern. Irgend jemand hat mal gesagt, den inneren Zustand einer Gesellschaft, der wichtig für harmonisches Miteinander ist, erkennt man vor allem an der Toleranz einer Gesellschaft gegenüber Schwulen und dem Stand der Frauenrechte. Recht hat er! Wenn ich mir anschaue, wie in den skandinavischen Ländern mit diesen Themen umgegangen wird, dann sehe ich wieviel sich bei uns noch tun muss. Und wenn ich bedenke, was die für eine Geburtenrate haben und dann unsere sehe, dann wird mir klar, wie nötig wir das haben!!! Wenn ich bedenke, wie die katholische Kirche überall versucht, ihre Ideologie hoffähig zu halten. Sogar in den Schulen soll den Kindern und Jugendlichen vorgelogen werden, homosexualität sei eine Todsünde und heilbar. Was für ein Schwachsinn. Wer was dagegen sagt, wird als Ober-Homo und Sodomist beschimpft. Man muss Katholiken sicherlich nicht in die Verließe sperren, aber es ist einfach ungesund und gefährlich wenn einer Gesellschaft diese Form des Repressionismus, die eben nicht normal und gut so ist, gleichsam aufgezwungen wird.
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#25   -Agnostiker-   21:11:58 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Aragorn
die akzeptanz der homosexualität zeugt immer vom verfallszustand einer gesellschaft. recht hat er! […] aber es ist einfach ungesund und gefährlich wenn einer gesellschaft diese form, die eben nicht normal und gut so ist, gleichsam aufgezwungen wird.
Wie rechtfertigen Sie denn diese Aussagen? Eine bloße Behauptung gestützt durch Ihre subjektive Meinung reicht da nicht aus!
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#24   Copertino   21:04:59 | Freitag, 16. Juni 2006
@Benedikt & @Pünktchen: Nicht auf meinem Mist gewachsen
Die von mir eingeschobene katholische Kollektiverfahrung stammt übrigens nicht aus meiner Feder, sondern von DDr. Johannes Dyba, dem verstorbenen Erzbischof von Fulda. Hab sein Statement nur etwas komprimiert. Und der Angefeindete hatte es wahrlich auch nicht immer leicht mit seiner Besserwisserlichkeit ringsumher.
Weitere gelassene Antworten aus der katholischen Bauchmitte auf süffisante Bemerkungen ach so berühmter Kirchenkritiker übrigens unter:
www.haefely.info/…-uebersahen_main.htm
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#23   Pünktchen   20:58:42 | Freitag, 16. Juni 2006
eksatse
zu den Indizien der medizinischen Statistik in Polen kommen aber auch noch die Ergebnisse der Umfragen, die belegen, daß die Zustimmung zur Abtreibung in Polen abgenommen hat seit Einführung des konsequenteren Lebnensschutzes.
Sie wollen diese Dinge nicht anerkennen, weil Sie die Abtreibung wollen! Warum eigentlich? Was haben Ihnen Ihnen kleine Kinder getan, daß Sie deren Leben den Interessen irgendwelcher Personen (Väter, Mütter, Abtreibungsärzte, Kirchenfeinde, Feministinnen…) zu opfern bereit sind?
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#22   Aragorn   20:55:23 | Freitag, 16. Juni 2006
keine ungeteilte begeisterung
ekstase www.kreuz.net/
bei den anglikanischen gläubigen scheint der schwule oberhirte offensichtlich nicht auf ungeteilte begeisterung zu stoßen, wie hier einige meinen. ganz im gegenteil: seine lebensweise spaltet seine glaubensgemeinschaft. ich finde es schon sehr merkwürdig, dass sich hier so viele positiv zur homosexualität äußern. mir sagte vor etwa 2 jahren einmal ein junger muslim (kein fanatiker): die akzeptanz der homosexualität zeugt immer vom verfallszustand einer gesellschaft. recht hat er! wenn ich mir anschaue, wie in den westlichen gesellschaften die schwulenlobby überall versucht, ihre lebensweise hoffähig zu machen. sogar in den schulen wird den kindern und jugendlichen vorgelogen, homosexualität sei eine gleichwertige alternative. wer was dagegen sagt, wird als rechtsradikaler und faschist beschimpft (volker beck, der deutsche ober-homo).man muss schwule sicherlich nicht in die verließe sperren wie in früheren zeiten, aber es ist einfach ungesund und gefährlich wenn einer gesellschaft diese form, die eben nicht normal und gut so ist, gleichsam aufgezwungen wird.
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#21   ekstase   20:53:42 | Freitag, 16. Juni 2006
@pünktchen
Die Statistik über die Sterblichkeit (Mortalität) verzeichnen in den letzten vier Jahren keinen einzigen Todesfall auf Grund einer legalen oder illegalen Abtreibung.
Das sagt gar nichts aus. Wenn durch medizinischen Fortschritt 10% weniger Frauen sterben und aus einem anderen Grund 1% mehr, macht es immer noch 9% weniger. Daraus kann man alles ableiten. Und wenn mir als Arzt eine Frau bei einer illegalen Abtreibung stirbt, würde ich auch einfach was anderes in den Totenschein schreiben. => keine Indiz, keine Aussage
Die Zahl der Fehlgeburten nimmt ab, ebenso die Zahl der Komplikationen bei Schwangerschaften und die Zahl der Frühgeburten. Die Abnahme dieser Komplikationen sind natürlich auch mit dem zunehmend besseren Standard des polnischen Gesundheitssystems in Zusammenhang zu bringen. Allerdings treten nach vorangegangenen Abtreibungen vermehrt Frühgeburten auf. Ebenso sind die Überlebenschancen für frühgeborene Kinder geringer bei Müttern mit vorangegangenen Abtreibungen.
Auch dieses ist mit dem ganz normalen Fortschritt in der Medizin zu erklären. so viele Abtreibungen gab es im verhältnis zu den geburten nicht und nicht nach jeder kommt es zu komplikationen. selbst wenn dies Auswirkung hat, dann dürfte es keinen signifikanten Einfluss auf die Statistik. => kein Indiz, nur Wunschdenken und Reininterpretieren, was man gerne will
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#20   Benedikt   20:53:22 | Freitag, 16. Juni 2006
Ist doch logisch
@ Pünktchen & Copertino
Diese Erkenntnis treibt die Kirchengegner in den Wahnsinn, ist doch ganz klar.
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#19   Pünktchen   20:48:00 | Freitag, 16. Juni 2006
Ganz recht, copertino, und die Kirche hat
insbesondere auch alle ihre Untergangsproheten überlebt!
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#18   Graf von Galen   20:45:02 | Freitag, 16. Juni 2006
Anglikaner
Eine schismatische, häretische Sekte schafft sich selber ab.
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#17   Copertino   20:44:23 | Freitag, 16. Juni 2006
@ekstase: Untergang der Kirche?
Es gibt wohl nichts Dümmeres als Voraussagen, die den Untergang der Kirche betreffen. Und doch, wie oft hört man das: „Wenn sich die Kirche jetzt nicht der modernen Zeit anpasst, dann hat sie ausgespielt, dann wird das ihr Ende sein“ … und so weiter. Nein, wir brauchen uns über den Bestand der Kirche in der Zukunft keine allzu grossen Sorgen zu machen, denn Gott hat sie gegründet und ihr verheissen, dass er bei ihr bleiben wird bis ans Ende der Welt. Wenn dem lieben Gott das Welttheater hier unten nicht zuviel wird, wird die Kirche im Jahre 3000 mit demselben Evangelium, demselben Credo und einem Papst und Apostelnachfolgern dabeisein, wenn nach den Schreiern von heute kein Hahn mehr kräht. Von der gesellschaftlichen Wirklichkeit des Jahres 1000 ist heute alles vergangen – Reiche und Herrschaften, Ideologien, Gesellschaftsformen, ja sogar ganze Völker. Nur noch die Kirche ist da: mit dem gleichen Evangelium, dem gleichen Credo, dem gleichen Papsttum und der gleichen Apostolischen Sukzession. Das ist deshalb um so beachtlicher, als sie ja in diesem Jahrtausend doch ungefähr tausendmal totgesagt worden ist. Das begann mit den römischen Kaisern und zog sich über Jahrhunderte mit Bekämpfung, Verfolgungen und Abspaltungen hin in immer neuen Varianten. Auch die Aufklärung vermeinte, der Kirche den Todesstoss zu geben.Unvergessen bleibt Voltaires „Ecrasez l’infâme!“ Wo aber ist die Göttin der Vernunft geblieben? Die Kirche aber erhob sich mit neuer Kraft aus dem Blut der Märtyrer.
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#16   Pünktchen   20:04:19 | Freitag, 16. Juni 2006
eksatse: Berichtigung
in meinem untenstehenden posting heißt es:
„die Zahlen von Abtreibungsgegnern“, es hätte jedoch heißen sollen: „… Abtreibungsbefürwortern“. Sicher haben Sie das bemerkt!
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#15   ekstase   19:58:42 | Freitag, 16. Juni 2006
@Aragorn
Weil dieser Bischof so für Ehrlichkeit steht. hätte er seine Frau weiterhin belügen sollen. Wenn ich mich nicht irre, dann ist das eine Sünde. Er ist den einzigen Weg gegangen, indem er mit Ehrlichkeit und Aufrechtigkeit einen reinen Tisch geschaffen hat. Ganz offensichtlich hat er sich damit den Respekt der Mitglieder seiner Kirche verschafft. Dies sind nämlich Eigenschaften, die gerade bei der Katholischen Kirche oft fehlen. Dort wird viel mehr Geheimniskrämerei veranstaltet und dann noch mit dem Finger auf andere gezeigt. Langfristig wird das den Untergang der katholischen Kirche begründen.
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#14   Pünktchen   19:53:32 | Freitag, 16. Juni 2006
ekstase
Leider haben Sie den Artikel nicht aufmerksam gelesen! Die Indizien (mehr kann es nicht sein, weil illegale und im Ausland vorgenommene Abtreibungen natürlich nicht in die offizielle Statistik eingehen!) sind die Mortalität:
Die Statistik über die Sterblichkeit (Mortalität) verzeichnen in den letzten vier Jahren keinen einzigen Todesfall auf Grund einer legalen oder illegalen Abtreibung. www.mamma.ch/…intergrund_polen.htm
…und die abnehmende Zahl der Frühgeburten:
Die Zahl der Fehlgeburten nimmt ab, ebenso die Zahl der Komplikationen bei Schwangerschaften und die Zahl der Frühgeburten. Die Abnahme dieser Komplikationen sind natürlich auch mit dem zunehmend besseren Standard des polnischen Gesundheitssystems in Zusammenhang zu bringen. Allerdings treten nach vorangegangenen Abtreibungen vermehrt Frühgeburten auf. Ebenso sind die Überlebenschancen für frühgeborene Kinder geringer bei Müttern mit vorangegangenen Abtreibungen. www.mamma.ch/…intergrund_polen.htm
Daß die offizielle staatliche Statistik gefälscht sein könnte, schließe ich bis zum Beweis des Gegenteils aus. Daß die Zahlen von Abtreibungsgegnern i.d.R. gefälscht sind, falls das Thema illegale Abtreibung und ihre Folgen für die Gesundheit der Mutter angschnitten wird, ist bekannt. Ein Beleg www.bio-ethik.de/…dokumente/sld001.htm – und ein starker! – ist Dr. Nathanson!
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#13   v2   19:45:06 | Freitag, 16. Juni 2006
@semiotico
tja, vielleicht sollten wir langsam erkennen, daß diese seite hier nur eingerichtet wurde, um homophoben, ängstlichen, sektiererischen menschen eine plattform zu geben…
sie scheinen anderswo – und schon gar nicht innerhalb der kirche – gehör zu finden
das lässt allerdings auf schlechte beichtväter schließen…
das wäre ein thema :-]
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#12   -Agnostiker-   19:42:14 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Aragorn
aber dass bischöfe in aller öffentlichkeit und in der dargestellten form ihre homosexualität austoben, das gibt es nicht und wird hoffentlich auch nie zugelassen werden
Stimmt, diese moralischen Verwerflichkeiten werden lieber von der Öffentlichkeit ferngehalten, aber das klappt ja nicht immer. Wie zB. das Seminar in St.Pölten oder die zahlreichen Missbräuche.
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#11   semiotico   19:38:03 | Freitag, 16. Juni 2006
eine gute Situation…
…um ein für alle Mal die Frage in den Raum zu stellen: Wieso ist ein Homosexueller ein schlechter Mensch? Was ist daran verwerflich?
Abgesehen von diesem Bischof, der sich scheiden lässt – was ich natürlich nicht gutheißen kann, das ist ein anderes Thema. Aber die ewigen Diffamierungen der Homosexuellen hier stinken mir schön langsam.
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#10   Aragorn   19:35:30 | Freitag, 16. Juni 2006
dekadenz in höchster form
wie kann eine christliche gemeinschaft wie die anglikanische nur einen solchen menschen zum bischof erheben? d.h. einen mann, der sich von seiner frau, mit der er Kinder hat, scheiden ließ um eine schwule lebensgemeinschaft einzugeben? schlimmer noch: wie können die verantwortlichen in dieser kirche einen solchen mann nun weiter wirken lassen? sie erlauben sehenden auges die zerstörung ihrer Kirche. man kann nur jedem guten anglikaner (und diese kirche hat eine reiche gebetstradition) nur raten, so schnell wie möglich dieses sodom und gomorra zu verlassen und katholisch zu werden. in der katholischen kirche gibt es sicherlich auch moralische verfehlungen, keine frage. aber dass bischöfe in aller öffentlichkeit und in der dargestellten form ihre homosexualität austoben, das gibt es nicht und wird hoffentlich auch nie zugelassen werden. :-@
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#9   ekstase   19:33:00 | Freitag, 16. Juni 2006
@Pünktchen
Ich habe den Artikel auf Ihr Anraten noch einmal gelesen. Der Artikel nennt NICHT EIN Indiz, an dem man erkennen könnte, dass die Frauen für die Abteibung nicht ins ausland gehen. Da möchet ich doch gern mal wissen, wo sie die gelesen haben wollen?????
Den zweiteb Artikel könnte man auch vor allem gegen ihre These verwenden. Die polnische Regierung wollte, dass ihr Gesetz aussieht wie ein Erfolg und könnte deshalb durchaus die Regeln für die Erstellung der Statistik geändert haben. Entweder die für de neuen oder die für die alte Statistik. Man kann ein vermeintliches Problem ja auch pushen, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
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#8   Pünktchen   19:17:52 | Freitag, 16. Juni 2006
ekstase
wenn Sie den Artikel nochmals durchlesen, so benennt er zahlreiche medizin-statist. Indizien dafür, daß die Zahl der illegalen und im Ausland vorgenommenen Abtreibungen so hoch nicht sein kann !
Die Befürworter der liberalisierten Abtreibung präsentieren jetzt natürlich viele erfunden Zahlen, die jedoch mit größerer Vorsicht zu genießen sind als diese hier vorgelegten statistischen Belege und Rückschlüsse.
(Zum Thema Zahlen und Erfindungen: s. hier www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm
Kommt hinzu, daß das Bewußtsein vom Unrechtscharakter der Abtreibung ausweisl. einer Umfrage gestiegen ist, damit also auch die Bereitschaft abzutreiben abnimmt.
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#7   ekstase   19:08:32 | Freitag, 16. Juni 2006
@Pünktchen
In dem Artikel stehen aber einige sehr gewagteThesen. Selbst wenn die Zahlen stimmen (das kann ich jetzt nicht überprüfen), stellt sich die Frage, wie der Autor seine These, dass die Abtreibungen nicht im Ausland vorgenommen werden, belegen will. Oder hat er vielleicht mit Absicht auf die Zahlen aus Litauen, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine verzichtet? Solange die Zahlen nicht mitgeliefert werden, ist der Artikel wertlos und kann auf Fakten basierte Beurteilung der Lage abgeben.
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#6   Wolfgang K.   18:44:46 | Freitag, 16. Juni 2006
Fragen über Fragen
Damit hätte ich persönlich kein Problem. Solange ich sachlich bleibe und alles belegen kann. Dann sucht man sich ein anderes Forum, wo es sich trefflich streiten läßt.
Die Wahrheit ist wie eine stadtbekannte Hure, jeder kennt sie aber niemand will sich mit ihr zeigen lassen.
Mich wundert das sowieso daß die Moderatoren hier so tolerant sind. Da gab es auch schon Threads die waren an Gehässigkeit und Giftigkeit nicht mehr zu toppen, auf der prokatholischen Seite können hier einige so richtig auf den Putz hauen und den Haß schüren, aber wehe, ich stelle mich auf das gleiche Niveau. Und mich wundert es auch daß ich hier noch diskutieren kann.
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#5   Pünktchen   18:41:50 | Freitag, 16. Juni 2006
ekstase, Wolgang K… Bitte erst informieren,
und dann posten!
Wolfgang K. hat keine „gefährlichen Dinge“ gesagt, sondern nur falsche. Die „offizielle Statistik“ weist nur eine dreistellige Zahl aus!
Hier www.mamma.ch/…rund_polen.htmkönnen Sie sich informieren!
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#4   ekstase   18:29:34 | Freitag, 16. Juni 2006
@Wolfgang K.
Da haben die aber gefährliche Dinge gesagt. Wenn Sie hier böswillige Dinge über heilige Priester im gesegneten Polen sagen oder offizielle Statistiken zur Abtreibung zitieren, die Katholideologen bloß stellen. Dann müssen Sie damit rechnen, dass Ihnen die Katholideologen den Account sperren. Das soll anderen schon passiert sein …
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#3   Wolfgang K.   18:13:00 | Freitag, 16. Juni 2006
Einseitige Ausrichtung
Die richtig interessanten Meldungen gibt es hier nur selten. So las ich neulich mal in meiner Tageszeitung, daß mindestens 60% der katholischen Priester in Polen gerne verheiratet wären und eine Familie hätten. Oder daß es im ach so katholischen Polen Rekordzahlen an Abtreibungen gibt, mit einer der höchsten AT-Quoten in Europa.
Mich würde einmal interessieren nach welchen Kriterien Kreuz-net seine Artikel auswählt.
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#2   Vagabundus   17:30:26 | Freitag, 16. Juni 2006
*grins*
Ich bin auch schon ganz fertig. Wieder ein Schwulenthread und noch kein Wort über „Sodomisten“ und linksgrüne Meinungsdiktatur in der anglikanischen Kirche. :-D
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#1   ekstase   17:18:07 | Freitag, 16. Juni 2006
Noch immer kein Kommentar
von den Katholideologen hier? Der Artikel ist doch schon so lange online? :-O
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