Die anglikanische Gemeinschaft steht wegen der Frage der Zulassung von Bischöfen von Priestern homo-ideologischen Bekenntnisses vor einer Spaltung.
(kreuz.net, New Hampshire) Der erste anglikanisch US-Bischof homo-ideologischen Bekenntnisses erklärte
am Mittwoch während einer kirchlichen Anhörung, daß er „kein Greuel vor Gott“ sei.
Das berichtete
die linkslastige und antiklerikale britische Tageszeitung ‘The Guardian’.
Bei dem US-anglikanischen Bischof
handelt es sich um Gene Robinson von New Hampshire im Nordosten der Vereinigten Staaten.
Robinson rief
die US-Anglikaner auf, nicht auf die Ordination von homo-ideologischen Bischöfen zu verzichten – auch
nicht wegen der kirchlichen Einheit.
Wenn die US-Anglikaner im gläubigen Leben ihrer Homo-Mitglieder
Christus sehen würden, dann „sollten sie den Mut haben, das auch unabhängig von den Konsequenzen zu
sagen.“
„Ich bin kein Greuel vor Gott“, erklärte Robinson vor der General Convention – der Generalversammlung –
seiner Glaubensgemeinschaft:
„Bitte, ich bitte euch, laßt uns unsere Gebete sprechen und uns für das
einsetzen, was richtig ist.“
Doch der konservative US-anglikanische Bischof Robert Duncan erklärte,
daß die Glaubensgemeinschaft das Unmöglich wolle – nämlich „den konservativen und den progressiven
Flügel unserer Kirche zusammenhalten.“
Ducan ist Bischof der anglikanischen Diözese von Pittsburgh.
„Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es sehr schwierig ist. Ich glaube, daß wir eine Stelle erreicht
haben, wo das Zusammenbleiben unmöglich ist.“
In den nächsten Tagen wird die Generalversammlung darüber
abstimmen, die Wahl von weiteren Bischöfen mit Homo-Bekenntnissen kurzfristig auszusetzen und sich für
die Wirren zu entschuldigen, welche die anglikanische Gemeinschaft nach der Wahl des Homo-Bischofs Robinson
erschütterten.
Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Homo-Frage bei den Anglikanern zu einer Spaltung
führen wird.
Der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams – der geistliche Anführer der Anglikaner –
hat seine Sorge um die Zukunft der Kirchengemeinschaft mit den US-Anglikanern verschiedentlich zum Ausdruck
gebracht.
Gegenwärtig arbeitet eine Kommission der US-Anglikaner an einer Antwort an die anglikanische
Großgemeinschaft. Dabei sieht es nicht danach aus, daß ein klares Moratorium für die Wahl von Homo-Bischöfen
vorgesehen ist.
Die Verhandlungen der US-anglikanischen Generalversammlung stießen auf großes Interesse.
Der Hotelsaal mit 1.500 Plätzen, in dem die Anhörung stattfand, war prall gefüllt.
Unter den US-Anglikanern
sind die Meinungen gespalten.
Einige sorgten sich um die Stellung der US-Anglikaner innerhalb der anglikanischen
Gemeinschaft.
Andere meinten, daß es „gegen Gott“ wäre, Restriktionen gegen den Homo-Klerus zu erlassen.
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98 Lesermeinungen
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@ Kubiska So erweckt man bei der Allgemeinheit nicht gerade den Eindruck, man hätte die Weisheit mit
Löffeln gefressen. Das hat er doch schon mit Aussagen erreicht, die die Abschaffung der Todesstrafe als
Einladung zum Mord bezeichnen.
#95 aphrodite † 10:12:00 | Dienstag, 20. Juni 2006
Merkwürdig nur, dass gerade bei den Fundis hier regelmäßig eine Regression ins Kindergartenalter konstatiert
werden muss. Entwicklungspsychologisch höchst interessant…Jean Piaget hätte damit seine reine Freude
gehabt. !:)
Soso, Artois. Polemik, Ausrufezeichenfluten, primitivster Ausdruck. Praktisch kein auch nur annäherndes
Zeichen menschlicher Intelligenz. Ich wäre an Ihrer Stelle seeehr vorsichtig mit solchen Beiträgen.
So erweckt man bei der Allgemeinheit nicht gerade den Eindruck, man hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen.
@ Benedikt Und wer bestimmt, was zum Wohl der Gesellschaft istund zum Wohl des Einzelnen. Das lässt sich
wieder auf die Grundrechte zurückführen, die dem Schutz dienen. Ein kleines Beispiel: Ein Mann bringt
jmd um. Er wird wg Mordes (StGB) zu einer Freiheitsstrafe verurteilt (Schutzwirkung), allerdings würde
nun diese Freiheitsstrafe gg Artikel 2 Abs. 1 GG verstoßen, wenn diese nicht dieser nicht die Einschränkung
hätte, dass die persönliche Freiheit zu gunsten der Rechte anderer einzuschränken ist. Das Recht, welches
hier betroffen ist, ist Art 2 Abs 2 „Recht auf Leben“ Somit wäre es wider dem Wohl der Gesellschaft,
den Mörder auf freiem Fuß zu lassen! Deswegen müssen Gesetze in Deutschland auch auf die Verfassungsmäßigkeit
geprüft werden.
dann liebe 68.-ger Auch wenn sie jünger sind, sind Sie in der marxistischen 68-ger Ideologie verfangen.
Die Leute wollen sich in „Blöcke“ teilen, und ich weiß was von einem oder anderem Block so kommt. ZB.
Block der „Grünen“ ein Türke im Bundestag. Der Mann als Türke im Bundestag macht mir nichts aus, nur
eben seine „Block“-Ideologie.(die Grüne). Und wenn jemand etwas patriotisch wird. wird er sofort von
unzähligen „verblockten“ verschrieen. Auch hier im Forum.
@Benedikt Na, schauen Sie, richtig ist sicher, dass ich „keinen Glauben bekenne“. Das als Antithese zum
Theismus zu stellen, ist allerdings künstlich, denn auf die Weise wären Sie meiner Überzeugung ja sehr
viel näher, als Sie vermutlich wollen, denn Sie selbst bekennen ja unendlich viele Glauben nicht und
bejahen nur den einen. Ergo: Jemandes Einstellung darüber zu definieren, was er passiv nicht tut, ist
herzlich sinnfrei, denn dann verschwimmt alles zu einem Einheitsbrei mit marginalen Unterschieden. Richtig
ist, dass ich die Existenz irgendwelcher Gottheiten zwar nicht argumentativ bestreiten kann (was umgekehrt
Sie nicht belegen können). Was die Probleme angeht, vor denen ich angeblich auch stehe: Ach? Wie das
denn? Erwarte ich denn von Ihnen, dass Sie etwas als real annehmen, für das Sie keinerlei Indiz haben?
Ich bitte um Aufklärung, wo das der Fall sein könnte Und ad „Ablenkungsmanöver“: Wovon denn? jetzt
sagen Sie bloß, Sie halten das kreuz.net-Gemecker über anglikanische Umtriebe für irgendwie relevant
und diskussionswürdig?
Liebe Zahlenansammlung! 1) Lernen Sie Deutsch! 2) Ich kann mich mit meinem Alter wohl kaum zu den 68ern
zählen… 3) Schaffen Sie es nicht, das Blockdenken rot-grün-blau-schwarz-braun-sonstwas einmal beiseite
zu lassen?! Es ist immer wieder lustig, wie Ihnen gegengesetze Meinungen immer gleich das politisch andere
Ende bedeuten müssen oder (in anderen Postings) die sexuell andere Ecke. Sowas nennt man einfach nur
haltlose Beschuldigungen und ist im Prinzip nichts anderes als eine neue „Rassenlehre“, nur nach politischen
und sexuellen Blöcken. 4) Haben Sie Probleme damit, dass türkischstämmige Deutsche im Bundestag sitzen?
@ DDL Die Aussage: Sie bekennen keinen Glauben gilt auch für Agnostiker. Um einen Glauben zu bekennen
müssen Sie davon ausgehen, dass ein Gott wirklich existiert. Wenn Sie das auch nur dadurch anzweifeln,
dass hierzu keine Aussage machen könen, weil die Existenz nicht feststellbar sei (eine Spekulation sei),
dann bekennen Sie nicht. Ich habe mich schon auf den Agnostizismus bezogen keine Sorge. Handelt es sich
bei diesem Exkurs etwa um ein Ablenkungsmanöver? Ja, Benedikt, Sie „glauben eben“. Nicht mehr, aber
auch nicht weniger. Begründen könnten Sie das nicht, allenfalls „historisch“ herleiten, also aus Ihrem
Erziehungsumfeld. Wie aber wollen Sie Ihre Paradigmen anderen vermitteln, die, genauso selbstverständlich,
„nicht glauben“? Wie begründen? Wie verständlich und akzeptabel machen? Alles Probleme, vor denen Sie
auch stehen. Die Vermittlung klappt ja seit 2000 Jahren ganz passabel, finde ich.
@Benedikt *seufz* Sie haben die Trennung zwischen Atheismus und Agnostizismus immer noch nicht drauf,
fürchte ich. Der Agnostiker sagt eben nicht: „Es gibt keinen Gott!“ (das sagt der Atheist), sondern,
je nach Ausformung: – „Kann sein, dass es einen Gott gibt, aber es gibt keinen Beleg für seine Existenz“
– „Kann sein, dass es so etwas gibt, aber es hat keinerlei Relevanz für unser Leben“ Daraus leitet er
ab, dass jedwede Aussage, die sich auf einen Gott beruft, letztendlich ohne (nachweisbare) Grundlage ist
und ergo schiere Spekulation. Weitgehend unabhängig davon hat jeder Mensch, auch der Agnostiker, eine
Vermutung bzgl. Gott, und die ist bei den meisten (aber eben nicht allen) negativ, ganz einfach auf der
Basis, dass man keinen Anlass dafür sieht, etwas mutmaßlich Fiktives, jedenfalls aber nicht Nachweisbares
zu glauben. Würde man das tun, könnte / müsste man ja im Prinzip an alles mögliche andere glauben,
das schiere Hypothese ist. Ein Agnostiker KANN (selten) tatsächlich Theist sein, nur ist er es dann ohne
den beliebten Unfehlbarkeitsanspruch, den er als Agnostiker nicht haben KANN. Ja, Benedikt, Sie „glauben
eben“. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Begründen könnten Sie das nicht, allenfalls „historisch“
herleiten, also aus Ihrem Erziehungsumfeld. Wie aber wollen Sie Ihre Paradigmen anderen vermitteln, die,
genauso selbstverständlich, „nicht glauben“? Wie begründen? Wie verständlich und akzeptabel machen?
@ DDL Im Gegenteil dürfte es sich um die neutralst mögliche Einstellung handeln Es ist mir klar, dass
Sie dieser Meinung sind, aber das ist eben ein Irrtum. Auch das Nicht-Bekennen eines Glaubens ist objektiv
gesehen schon wieder ein Bekenntnis. Anders als der Gläubige beliebiger Couleur postuliert der Agnostiker
keine Gottheit, erst recht nicht deren Überlegenheit gegenüber anderen. Genau. Er postuliert, dass es
sowas nicht gibt, was sehr wohl ein Bekenntnis ist und von der Aussage, dass es so etwas sehr wohl gibt
in nichts verschieden ist. Bei der Religion aber erscheint Ihnen das ganz selbstverständlich. Merkwürdig,
nicht? Nein. Ich glaube eben.
@Benedikt „Agnostiker zu sein bedeutet nicht, in irgendeinerweise gegenüber Religionen eine neutrale
Position einnehmen zu können.“ Im Gegenteil dürfte es sich um die neutralst mögliche Einstellung handeln.
Anders als der Gläubige beliebiger Couleur postuliert der Agnostiker keine Gottheit, erst recht nicht
deren Überlegenheit gegenüber anderen. Anders als der Atheist behauptet der Agnostiker allerdings auch
nicht, dass es keinen Gott gebe, da er das genausowenig belegen könnte. Soweit zum „reinen“ Agnostizismus.
Darüber hinaus haben natürlich praktisch alle Agnostiker noch eine persönliche Einstellung, wobei der
Unterschied zu den meisten Religionen darin besteht, dass sie sich der Tatsache, dass diese Einstellung
nicht belegbar ist, bewusst sind, und sie ergo auch keinen Absolutheitsansprich stellen, den sie nicht
zu untermauern in der Lage wären. Die meisten Agnostiker glauben aber ganz einfach deswegen nicht an
einen Gott, weil sie keinen Anlass dazu sehen, an etwas zu glauben, das rein spekulativ ist, geschweige
denn, im Namen einer Hypothese irgendwelche Dogmen zu errichten oder zu akzeptieren. Das ist absolut „neutral“
insofern, als dieselbe Herangehensweise in so ziemlich jeder anderen Hinsicht praktisch allen als selbstverständlich
gilt. Prüfen Sie sich selbst und sagen Sie mir, ob Sie bei einer beliebigen, anderen Thematik an einem
„warum sollte ich?“ vorbei kämen. Bei der Religion aber erscheint Ihnen das ganz selbstverständlich.
Merkwürdig, nicht?
Kindeswohl mit 2erlei Mass… . sogar in den schulen wird den kindern und jugendlichen vorgelogen, homosexualität
sei eine gleichwertige alternative.UND WAS ist bitteschön mit homosexuellen Jugendlichen? Haben diese
etwa KEIN Recht auf eine unbeschwerte Jugend – während andere heterosexuelle Jugendliche ihre erste Liebe
geniessen dürfen?? Kein Recht auf Aufklärung? Kein Recht zu erfahren, daß diese nicht allein sind?
WAS ist denn bitteschön eine gleichwertige alternative für diese Jugendlichen?!? Nennen Sie den betroffenen
Jugendlichen, die ihr Leben noch vor sich haben eine Alternative, und sagen sie diesen WARUM diese nicht
gleichwertig sein sollen, bzw. WARUM diese nicht das Recht haben sollen ein gleichwertiges Leben zu haben!!!
Lieber hoffentlich nie zurückkehrender König! Geht man ihrer Argumentation nach, ist jede Kirche eine
solche, denn man kann sich sehr wohl streiten, welche Kirche bei einem Schisma „recht“ hatte, also dadurch
die Kirche blieb, von der sich die andere abgespalten hat. Denn man kann das auch in aktiv/passiv-Differenz
sehen: Eine Gruppe trennt sich ab, weil sie die (neuen) Aussagen der Kirche nicht teilen kann oder eine
Gruppe trennt sich ab, weil sie etwas anderes, neues will. Bei vielen Trennungen könnte man streiten,
wer Recht hatte. Ausserdem muss ich schon klarstellen, dass das Wort „Sekte“ heute ein umgangssprachliches
ist und daher für eine argumentative Diskussion heute nicht mehr verwendet wird. Natürlich ist die Frage,
ob man solchen Bischöfen folgen würde eine persönliche, die Sie für sich selbst zu entscheiden haben.
Die angl. Kirche hat das so entschieden, und wenn es Ihnen nicht passt, dann halt nicht. Ist es nicht
bei uns Katholiken dasselbe? Wenn uns etwas an der Kirche nicht passt, ändert sie es auch nicht. Und
was würden sie z.B. tun, wenn der Zölibat aufgehoben werden würde, etwa austreten?
@ Agnostiker Ahja, sie wollen mir ernsthaft erzählen, dass Sie einen Glauben respektieren und um gleichen
Atemzug sagen können „Der Glaube an bloße Mythen ist bedeutungslos“? In meinem Beitrag steht die Formulierung
„für mich als Christ“ wirklich dick genug drin. Gucken Sie nochmal nach . Diese Gesetze sind nur einzuschränken,
zum Schutze anderer oder zum Wohl der Gesellschaft. Aha! Und wer bestimmt, was zum Wohl der Gesellschaft
ist? Auch der Wohlfahrtsausschuß behauptete, zum Wohl der Gesellschaft zu handeln. @ DDL Sie stellen
gerne den Agnostizismus Ihrem eigenen Glauben gegenüber, als sei A. eine Religion. Jedenfalls ist er
eine Weltanschauung. Agnostiker zu sein bedeutet nicht, in irgendeinerweise gegenüber Religionen eine
neutrale Position einnehmen zu können.
staatliche protegierte Sekte o semiotico! wie blauäugig sind Sie eigentlich? Die anglikanische Kirche,
wenn man sie so nennen will, verunsichert ihre Gläubigen seit Jahrzehnten mit allerlei Kapriolen. Da
war zunächst die Frauenordination, die viele gute Anglikaner zum Auszug bewogen hat. Jetzt kommen Bischofsordinationen
von Frauen hinzu, was wiederum zu Spaltungen führen wird. Und dann diese offenen Sympathien für Homosexualität.
Diese „Kirche“ ist längst zu einer staatlich protegierten Sexte in England geworden, eine sogenannte
Staatskirche, der die meisten Briten garnicht angehören dürften. Ich kenne diese Kirche aus eigener
Anschauung und war mal ganz angetan von ihr. Aber das hat sich gründlich geändert. Ich weiß nur, dass
ich keinem Bischof folgen würde, der mit Blümchen und Firlefanz behängt, mit seinem Lover vor dem Traualtar
steht. Ich glaube, dass ich da auch nicht der einzige bin.
Rückenkehren… Sprechen Sie bitte nicht über eine Kirche, der sie nicht angehören und deren Prinzipien
Sie nicht verstehen. Sie schimpfen über homosexuelle Priesterpaare, wissen nicht, wie die Bevölkerung
wirklich darauf reagiert, und andersrum ist bei den Katholiken ja alles gut, weil sie ja weder Mann noch
Frau in den Pfarrhof tragen dürfen. Denkste!
schwuchtelverein einer solchen kirche will ich auch garnicht angehören. Ich bin mal gespannt wie gemeinden
reagieren, wenn demnächst der Herr Pfarrer oder der Herr Kaplan mit ihren Lovern Arm in Arm oder Händchenhaltend
vom Pfarrhaus zur Kirche gehen oder sich an der Bushaltestelle abknutschen. Ich finde es einfach unerträglich,
wie diese Schwulen ihre verdrehte Lebensweise der Öffentlichkeit aufdrängen wollen. Dass der Staat sich
darauf einlässt ist schon schlimm genug. Dass aber die Kirche (in diesem Fall Teile der anglikanischen)
dem Vorschub leisten, schläg dem Fass den Boden aus. So macht man eine einst schöne und erhabene Kirche
zu einem Schwuchtelverein, dem man nur den Rücken kehren kann.
@Aragorn Ich glaube Ihnen schon, dass Sie dazu nicht mehr sagen können. Weil Ihnen einfach nichts mehr
einfällt, als gehaltlose Behauptungen in den Raum zu stellen. Wieso muss eine Kirche tief sinken, um
einen Homosexuellen als Bischof zuzulassen? (Noch dazu eine Kirche, der sie scheinbar nicht angehören,
d.h. deren Grundsätze und Prinzipien schlecht zu machen auf keinen Fall ihre Sache ist!).
tief gesunken Dass eine Kirche einen offen schwul lebenden Mann als Bischof zulässt zeigt nur eines:
wie tief diese Glaubensgemeinschaft schon gesunken ist. Mehr kann man dazu garnicht mehr sagen.
@Benedikt Frl. Ilse hat das richtig erfasst. Allerdings ein Hinweis: Sie stellen gerne den Agnostizismus
Ihrem eigenen Glauben gegenüber, als sei A. eine Religion. Das ist er nicht. „Glauben“ und „Agnostizismus“
sind nicht gegenseitig exklusiv, das sind verschiedene Achsen. So glauben zwar die MEISTEN A. nicht an
Gott – aber manche. A. besagt lediglich, dass man Gott für entweder nicht beweisbar oder für irrelevant
hält. Es ist eine Verstandeshaltung, die mit persönlichem Glauben nicht korrelieren muss. A. ist nur
mit IHREM Gottesbild kaum vereinbar. Ggw. jedoch deckt sich der A. mit unserer Erfahrung, WEIL niemand
Gott beweisen / widerlegen kann. Als A. MUSS ich anderer Menschen Glauben bis zu einem gewissen Grad*
respektieren, und wenn ich ihn persönlich für noch so aberwitzig halte, denn meine a. Grundüberzeugung
sagt mir, dass mein /UN-)GLAUBEN irrig sein könnte, genau wie Ihrer. Zwar bin ich genauso überzeugt
von der Richtigkeit meines (Un-)Glaubens wie Sie, nur im Unterschied zu Ihnen nicht mit den Scheuklappen
versehen, die mich davon abhalten, eigenen Irrtum für möglich zu halten. * = „gewisser Grad“: Bis dort,
wo Menschen aus der Hybris der postulierten Unfehlbarkeit ihrer Überzeugung andere zu unterdrücken suchen.
@Pünktchen: Lassen Sie ‘mal die Phrasentüte zu. Jegliche Spekulation á la „wollte Gott, dass…“ ist
eben genau das: Eine Spekulation unter beliebig vielen. Sonst komme ich mit einem „Wollte Gott, dass Sie
Recht haben, würde er es sagen“. Das wäre genauso dumm.
#73 -Agnostiker- 00:26:40 | Sonntag, 18. Juni 2006
@ Benedikt Es ging hier nicht darum, ob man den Glauben anderer respektiert, sondern wie man ihn einschätzt.
Ahja, sie wollen mir ernsthaft erzählen, dass Sie einen Glauben respektieren und um gleichen Atemzug
sagen können „Der Glaube an bloße Mythen ist bedeutungslos“? Mit jedem Gesetz werden ja irgendwelche
Rechte beschnitten Ich hätte mehr von Ihnen erwartet. Das höchste Recht was die Menschen besitzen, sind
die Menschenrechte, in der Verfassung Grundrechte genannt. Diese Gesetze sind nur einzuschränken, zum
Schutze anderer oder zum Wohl der Gesellschaft. Es war ein schlechter Versuch so etwas in Ihre Argumentation
mit einzubinden, da dieses an der Bedeutung der Diskriminierung vorbei geht. Diskriminierung ist immer
mit den Grundrechten (Menschenrechten) verbunden.
@ Frl. Ilse Respekt verdient jeder, der sich auf den Weg macht und sucht. „Wer immer strebend sich bemüht…“
Beseufzt werden müssen jene, die träge verharren (DDL). Doch als gläubiger Katholik ist es mein Auftrag,
meinen als wahr erfahrenen Glauben zu verkünden und dafür zu streiten – und andere davon zu überzeugen.
Doctrinam multiplex – Veritas una
@ Frl. Ilse Das wollte DDL auch gar nicht darlegen, sondern nur, das jeder Glaubende recht haben kann –
der Muslim, der Buddhist, der Amish-Mennonit, der Apollon-Anbeter… Das ist seine Meinung als Agnostiker.
Ein Glaubender kann hiervon nicht ausgehen. Das schlösse nämlich ein, dass er seinen eigenen Glauben
für potentiell unwahr hielte. Wie man einen Glauben leben soll, den man selbst für potentiell unwahr
hält, und wie man sich nach seinem Glauben das Heil verschaffen kann, wenn man gar ncht davon überzeugt
ist, dass im eigenen Glauben überhaupt Heil zu finden ist, ist mir nicht klar zumachen. Nur scheint noch
nicht jeder mitgekriegt zu haben, dass jeder Glaubende Respekt verdient, weil er ja recht haben könnte,
Nein, das könnte er eben nicht. Ich kann nicht als Christ zum Muslim sagen: Naja, vielleicht hast du
ja Recht. Dadurch würde mein Glauben völlig bedeutungslos, denn der gründet darauf, dass das allers
auch wahr ist. Warum heute alle Welt von den Religionen erwartet, sie mögen doch bitte anerkennen, dass
sie potentiell unrecht hätten ist mir schleierhaft. Ein jeder besteht heute auf seiner Position, nur
die Religionen sollen das nicht dürfen, lächerlich. und niemand wegen seiner Überzeugung geschmäht
oder beschimpft werden darf. Da kann ich schon eher zustimmen.
@Frl. Ilse Keinesfalls verdient „jeder“ Glaubende Respekt, sondern nur der, der den von Gott heilsgechichtlich
offenbarten Glauben lebt. Wer dies nicht ut, verdient vielleicht „Toleranz“, mehr jedoch nicht. Wenn sein
Pseudo-Glaube sich jedoch offen und in der Tat gegen die Kirche wendet, dann ist selbst Toleranz Sünde!
@Benedikt, Ansgar, DDL Hier haben alle recht – wir werden es nie wissen, welcher Glaube richtig ist, und
mir Mathematik lässt sich dieser Glaube auch nie beweisen. Das wollte DDL auch gar nicht darlegen, sondern
nur, das jeder Glaubende recht haben kann – der Muslim, der Buddhist, der Amish-Mennonit, der Apollon-Anbeter…
Nur scheint noch nicht jeder mitgekriegt zu haben, dass jeder Glaubende Respekt verdient, weil er ja recht
haben könnte, und niemand wegen seiner Überzeugung geschmäht oder beschimpft werden darf. Wenn die
Anglikaner also meinen, Homosexualität sei keine Sünde, haben sie vielleicht recht und dürfen nicht
kübelweise Hass ernten von den Chattern. Vielleicht haben sie auch unrecht, aber wir werden es, so lange
wir leben, nie erfahren. Da Homosexualität weder ansteckend noch kriminell, noch gesellschaftschädigend
ist, ist es also müßig, darüber zu diskutieren, ob es richtig ist oder nicht. Es soll halt jeder so
halten, wie sie/er es für recht hält.
@ DDL Es ist mir klar, dass Sie Ihren Agnostizismus auch irgendwie begründen, nur sind ihre Rechnungen
und Vermutung für einen Überzeugten eben nicht wichtig. Und eine generelle Gültigkeit können Sie für
Ihre Ansicht nicht in Anspruch nehmen, ohne sich selbst untreu zu werden. Oder wollen Sie etwa behaupten,
dass Ihre Ansicht die einzig wahre, wenn nicht sogar die allein seligmachende ist?
@ DDL Wiederholungstäter. Sie verarmen die Diskussion ein ums andere Mal. Es geht hier nicht um Beweisbarkeit
(obwohl auch das ein weites Feld ist), sondern um die Welt des Glaubens. Die Welt des Glaubens unterliegt
nicht den Gesetzen von Logik und Hermeneutik, deshalb ist es Glauben und nicht Wissen. Der Glauben steht
höher als alle Vernunft – nach katholischer Ansicht. Also sparen Sie Ihre vergnüglichen Exempel, die
sehen sowieso nach Mengenlehre aus, und das erinnert mich an meine langweilige Grundschulzeit. Merke,
DDL: „So sind wohl manche Sachen / die wir getrost belachen / weil unsre Augen sie nicht seh’n.“ (M. Claudius)
Wenn aber Gott Ereignis geworden wäre in der menschlichen Geschichte und sich dieses Ereignis einer Liebe,
die sich bis in den Tod für mich dahingegeben hat, in Jesus Gestalt gewinnt, dann haben sich alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen
erledigt. Erledigt aufgrund einer Liebe, die mich „zuerst geliebt hat“ und nur meine liebende Antwort
erwartet, sonst nichts. Wem diese Liebe nicht begegnet und wem sie – hoffentlich schuldlos – unannehmbar
erscheint, dem gelten dennoch unsere Gebete! Wollte Gott aufgrund gültiger Wahrscheinlichkeitsrechnungen
erkannt werden, dann wäre er nicht Gott und unser Glaube eine Milchmädchenrechnung.
Der unwahrscheinliche Gott Mangels einer wie immer gearteten Verifikationsmöglichkeit stehen derzeit
sämtliche Gottesvorstellungen exakt gleichauf miteinander als pure, unbelegte und unbelegbare Hypothesen.
Der jüdisch-christliche Gott ist dabei genauso plausibel (oder auch nicht) wie Thor, Shiva oder das Fliegende
Spaghettimonster; die Anzahl der jeweiligen Anhänger besagt dabei genau gar nichts über die jeweilige
Richtigkeit, sondern lediglich über die Kunstfertigkeit der irdischen Anhänger, organisatorische Strukturen
zu errichten. Mangels harter Fakten bleibt also bloß Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die Wahrscheinlichkeit
W einer Religion X, „Gott“ korrekt zu erraten, beträgt 1/A (=Anzahl der Religionen). Da in A aber nicht
nur die ggw. real existierenden, sondern ALLE je existierenden und auch nur theoretisch denkbaren Kulte
enthalten sind, geht A gegen Unendlich und W damit gegen Null. Je konkreter dabei die Aussagen einer Religion
über „ihren“ Gott sind und je mehr sie sich von anderen absetzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit,
zu irren. Wer z.B. sagt „Gott ist X“, mit X = irgendeiner Eigenschaft, von der es mehr als exakt 2 Zustände
gibt, der schießt sich damit statistisch kontinuierlich ins Abseits, denn mit jeder solchen Aussage nimmt
die Wahrscheinlichkeit, dass Gott eben NICHT so ist, zu.
@ EinFan Das kann ich insofern nicht, da ich Ihren Glauben an Gott respektiere! Es ging hier nicht darum,
ob man den Glauben anderer respektiert, sondern wie man ihn einschätzt. Ich habe auch hier schon mit
Anhängern des germ Götterkultes diskutiert, da hab ich kein Problem. Für mich jedoch lehne ich diesen
Glauben ab und das sage ich genauso, wie Sie das sagen, indem Sie sich als Agnostiker bezeichnen. Ich
glaube, Rechte beschneiden kann man schon in die Diskriminierung mit einsortieren. Nur im weiteren Sinne.
Dann aber fallen soviele Tatbestände unter die Diskriminierung, dass dieser Vorwurf ganz und gar bedeutungslos
wird, weil ihm jeder unterfällt. Mit jedem Gesetz werden ja irgendwelche Rechte beschnitten. Keinesfalls
ziele ich hier auf die Diskriminierung der Christen ab. Möglicherweise. Die Tendenz, über das Verhalten
anderer hinwegzusehen und der Kirche gleiche Rechte zu beschneiden ist jedenfalls oftmals nicht zu übersehen.
Dass Sie den Glauben respektieren will ich Ihnen nicht absprechen. Aber Sie teilen Ihn natürlich nicht,
also lehnen Sie ihn für sich ab. Nichts anderes habe ich auch in meinem Beitrag gesagt. @ DDL Ich kritisiere,
wenn jemand so tut, als sei sein Glaube der alleinseligmachende. Das ist Unfug… Das ist eben Ihr Irrtum.
Unfug ist das nur aus Ihrer eigenen Position heraus, nicht aber aus der der Gläubigen. Wären Sie wirklich
so liberal, dann müssten Sie denen diese Meinung zugestehen.
yehuda Ich lehre kein nahendes Weltende! Ich dachte eher an das schöne Wort von Th.v.A.: Am jüngsten
Tag werden die Gläubigen sehen dürfen, was sie geglaubt haben und die Ungläubigen werden sehen müssen,
was sie nicht geglaubt haben! In diesem Sinne verstand ich jedenfalls Dr. O.s Bemerkung „warten wir’s
ab!“.
@ Pünktchen Ja, da haben Sie recht … man weiß eben nicht welcher Glaubensansatz der richtige ist.
Es könnte ja auch eine kleine Sekte in Brasilien sein, die der Wahrheit am nächsten ist (was man auch
immer unter Wahrheit verstehen mag) Wir werden es wohl nie erfahren …
yehuda Ohne mich in die Auseinandersetzung um Sexualität und Gender-Studies usw. einmischen zu wollen,
muß ich die folgende Bemerkung von Ihnen kritisieren: Wissen Sie eigentlich, dass es unglaubliche viele
verschiedene Glaubensrichtungen gab/gibt und dass der katholische Ansatz im Grunde nur einer von vielen
ist und nichts mit der Wahrheit zu tun hat? Aus der Zahl von religiösen Organisationen und konkurrierenden
weltanschaulich-religiösen Systemen folgt hinsichtl. der Wahrheit der jeweiligen Organisationen und Systeme
gar nichts. Wenn ein Mathematiklehrer eine Aufgabe stellt und zehn Schüler kommen zu jeweils einem anderen
Ergebnis, dann muß das nicht heißen, daß nicht doch ein Schüler die Aufgabe richtig gelöst hat.
@Aloah 1. Sagt Ihnen der Begriff „Evolution“ etwas? 2. Haben Sie sich schon mal über das Sexualverhalten
anderer Lebewesen erkundigt? 3.Wussten Sie, dass es Kulturen gab/gibt in denen die Homosexualität als
gottesnäheste Sexualität empfunden wurde/wird? 4. Haben Sie sich schon jemals intensiver mit Gender-Studies
beschäftigt? 5. Wissen Sie eigentlich, dass es unglaubliche viele verschiedene Glaubensrichtungen gab/gibt
und dass der katholische Ansatz im Grunde nur einer von vielen ist und nichts mit der Wahrheit zu tun
hat? Sie kleiner Wicht denken wirklich, dass sie mit ihrer primitiven Auffassung des katholischen Glaubens
irgendwas verstanden haben? Naja … lustig …
ekstase und Lebensrecht des Kindes . ekstase: „Ich bin auch eher gegen Abtreibung. Ich halte nur die Frauenverachtende
Weise, in der die Gegner hier vorgehen wollen, für moralisch falsch und unwirksam. „ Ob Sie wirklich
gegen die Abtreibung sind und nicht stattdessen hier bloße Lippenbekenntnisse abgeben, entscheidet sich
einzig daran, ob Sie alle wirksamen und rechtlich gebotenen u. erforderlichen Mittel zum Lebensschutz
ergreifen oder nicht. Wenn das Abtreibungsverbot „Frauen verachtet“, wie Sie schreiben, dann haben Sie
ein paternalist. Frauenbild, so als ob Frauen nicht wüßten, daß Geschlechtsverkehr zu Schwangerschaften
führen kann und man ihnen daher eine exklusive Tötungslizenz für die Frucht ihres eigenen Handelns
geben müsse. Dies widerspricht jedoch fundamental dem kategorischen Tötungsverbot, dem Grundrecht auf
Leben und außerdem unserem Verständnis von einer modernen und verantwortungsbewußten Frau. Eltern haben
natürlich die Verantwortung dafür, ob sie einem Kind das Leben schenken wollen. Diese Verantwortung
nehmen sie aber vor der Zeugung wahr. Ist das Kind bereits empfangen, hat niemand das Recht, den Tod dieses
Kindes zu beschließen, der Vater nicht und die Mutter auch nicht. Abtreibung ist nie Selbstbestimmung,
sondern immer Fremdbestimmung! Daß man mit Sexualaufklärung und Hilfen für alleinstehende Mütter zusätzlich
etwas bewirken kann für den Lebenschutz, will ich gerne zugestehen.
In der Bibel steht aber auch zum Thema Ehe (u.a.): – dass die Ehe aus einem Mann und einer oder mehreren
Frauen besteht; – dass nichts einen Mann davon abhält, zusätzlich zu seiner Frau oder seinen Frauen
noch weitere Konkubinen zu haben; – dass eine Frau, von der zu Begin der Ehe nicht nachgewiesen werden
kann, dass sie noch Jungfrau ist, gesteinigt werden soll; – dass ein Vergewaltiger sein Opfer heiraten
muss, es sei denn, die Frau sei schon verlobt gewesen; in diesem Falle sein die Frau zu töten, wenn die
Vergewaltigung auf dem Lande stattfand; wurde die Frau in der Stadt vergewaltigt, seien beide zu töten;
– dass, wenn ein Mann kinderlos stirbt, sein Bruder die Witwe heiraten muss; – dass eine Frau ihrem Vater
gehört, bis sie heiratet, danach ist sie das Eigentum ihres Mannes.
„allein selig machend“ Wer a priori konstatiert, kein Glaube mache selig, hat insoweit Recht als die persönliche
Überzeugung niemanden „rettet“. Die Rettung müsste schon objektiv, von außen kommen, um wirksam zu
sein. Das ist die Prämisse jedweder Offenbarung. Wenn Gott „rettet“, handelt es sich nicht um meine Überzeugung,
sondern um seine Tat. Der Absolutheitsanspruch ist nur dort logisch zu rechtfertigen, wo die Absolution
durch den Absoluten Begriff erfolgt; beispielsweise an jenem 9.4.30 zu Jerusalem. Sollte Ostern wahr sein,
wäre nicht jede Religion gleich. Denn diese wäre eine persönliche Tat, keine Weltanschauung. Nur die
Rettungstat ist selig machend, die wirklich rettet. Das Ereignis durchkreuzt nämlich die Verfügungsgewalt
pluraler Subjekte über das, was dieser oder jener über Gott so Nettes denkt. Warten wir’s ab.
@ Aloah Klar du schwachmat sonst wüsste man davon nicht und es wäre nicht aufgeschrieben. Mal abgesehen
von der minderbemittelten Ausdrucksweise, aufschreiben kann man so einiges. Was dann ja auch getan wurde.
Welchen Ursprung dies hat, ist allerdings nicht nachzuweisen!
Pierre >>GOTT, der HERR hat sich mehrmals in der Heiligen Schrift zu diesem Thema eindeutig geäußert“?
War jemand dabei, als das geschah?<< Klar du schwachmat sonst wüsste man davon nicht und es wäre nicht
aufgeschrieben. >>Mir jedenfalls ist nicht bekannt, dass Gott selber sich dazu geäußert hat.<< Kannste
nicht lesen? >>Die Bibelstellen, die sich darauf ummünzen lassen, betreffen nicht die Homosexualität,
wie wir sie heute im Rahmen z. B. einer eingetragenen Lebenspartnerschaft vorfinden.<< Ummünzen? Auf
eine andere ausdrucksweise der selben perversion?
Zu diesem Thema eindeutig geäußert? „GOTT, der HERR hat sich mehrmals in der Heiligen Schrift zu diesem
Thema eindeutig geäußert“? War jemand dabei, als das geschah? Mir jedenfalls ist nicht bekannt, dass
Gott selber sich dazu geäußert hat. Die Bibelstellen, die sich darauf ummünzen lassen, betreffen nicht
die Homosexualität, wie wir sie heute im Rahmen z. B. einer eingetragenen Lebenspartnerschaft vorfinden.
Kein Greuel vor GOTT? GOTT, der HERR hat sich mehrmals in der Heiligen Schrift zu diesem Thema eindeutig
geäußert. Jedem Konfirmanden sollte dieses bekannt sein! Jetzt kommen diese verführerischen untreuen
Hirten daher, und wollen die Gebote GOTTes umschreiben? Sie mögen sich bezeiten zur Wqhrheit bekehren
lassen, um nicht der unvergebbaren Sünde wider den Heiligen Geist zu verfallen!
@Benedikt Man sollte schon fein unterscheiden: Grundsätzlich hat jeder Mensch das Recht darauf, dass
man seinen Glauben respektiert, lies: Dass man ihn darin nicht behindert und ihn auch nicht zur „Umkehr“
in irgendeine Richtung zwingt. Das heißt aber NICHT, dass man jedwede religiöse Ableitung zu respektieren
hätte – das ginge schon allein deswegen nicht, weil sich diese ja alle gegenseitig widersprechen. Also:
Ich respektiere, wenn jemand an Gott glaubt. Das ist SEIN Ding – nicht meins. Ich kritisiere, wenn jemand
so tut, als sei sein Glaube der alleinseligmachende. Das ist Unfug, ganz egal, wer das behauptet. Ich
protestiere, wenn jemand aus der eingebildeten Überlegenheit des eigenen Glaubens heraus der Welt Vorschriften
zu machen versucht. Und kommen SIe jetzt nicht wieder mit Ihrem Gemeinplatz „ja, aber jede Gruppe versucht
doch…“ – nein. In der Absolutheit und in dieser Hybris nicht. Das ist das eingebildete Vorrecht der
„heiligen Streiter“ aller Couleur.
@ Benedikt dann können Sie meinen Satz mit derselben Befugnis auf das Christentum münzen. Das kann ich
insofern nicht, da ich Ihren Glauben an Gott respektiere! Etwas als Mythos zu bzeichnen und einen Mythos
für bedeutungslos halten ist mein Recht wie das jedes anderen. öch Sicherlich ist es Ihr gutes Recht,
aber ob man von diesem Recht gebrauch machen darf, ist eine andere Frage. Wir sehen ja schon an den Reaktionen
zum „Da Vinci Code“, obwol es eine reine Fiktion ist, dass sich viele dadurch in Ihrem Glauben gekränkt
wfühlen. Somit wird Ihr Berufen auf das Recht ziemlich unglaubwürdig. Sie und andere behaupten permanent,
das Christentum würde anderen Rechte beschneiden, diskriminieren usw. Ich glaube, Rechte beschneiden
kann man schon in die Diskriminierung mit einsortieren. Dies alles ist höchst unglaubwürdig weil und
solange Ihre eigenen Aussagen auf Diskriminierung der Christen zielt. Ich kann hier nur für mich sprechen.
Keinesfalls ziele ich hier auf die Diskriminierung der Christen ab. Wie gesagt, ich respektiere den Glauben
an Gott. Höchstens stört mich die Qualität, wie einige hier Ihren Glauben zum Ausdruck bringen. Ich
weiß, dass Sie diesbezüglich meine Meinung teilen. Außerdem sehe ich mich in der Lage zwischen einigen
hier und anderen Christen zu differenzieren, also kann ich mir nicht vorwerfen Christen zu diskriminieren.
Zudem ist eine bloße Meinungsäußerung gegen die rk K nicht gleich Diskriminierung.
@ extase Ja ich kann auch einfach so irgendwelche Worte in den Raum werfen, ohne Begründung, ohne Sinn.
Was bringt Ihnen das? Ihr Verhalten ist leider das typische für jemanden, der diskriminiert. Belege?
Wen denn? Kaum kommt jemand daher, der nur das gleiche recht für sich fordert, dann fühlt sich der diskriminierer
schon selber diskriminiert. Es ist vollkommen sinnlos, was Sie hier sagen. Wo hat denn hier jemand konkret
gleiche Rechte für sich gefordert und wo ist diese Forderung von mir abgelehnt worden? Die Aufgabe von
Herrschaftsprivilegien wird schon als brutalste Untat empfunden. Sowas zeigt nur, es geht den Despoten
noch viel gut „Herrschaftsprivilegien“, „Despoten“ – was soll der Quatsch? Wovon reden Sie überhaupt???
@Benedikt Ihr Verhalten ist leider das typische für jemanden, der diskriminiert. Kaum kommt jemand daher,
der nur das gleiche recht für sich fordert, dann fühlt sich der diskriminierer schon selber diskriminiert.
Er weiß offenbar gar nicht, was wirkliche Diskriminierung ist, weil sie nie selber erleiden mussten!!!!
Die Aufgabe von Herrschaftsprivilegien wird schon als brutalste Untat empfunden. Sowas zeigt nur, es geht
den Despoten noch viel gut
Kann denn von der Insel etwas gutes kommen? Die Engländer sind doch sowieso sexuell gestört, obwohl
auf der Insel protestantisch alles erlaubt ist, findet man dort versteckt Homosexualität in allen möglichen
Facetten. Wenn das dort so weiter geht wird das Empire schnell untergehen. Das unterdrücken der Homosexualität
in übertriebenen Männlichkeitswahn wird die Insel untergehen lassen. Wenn das schwuhlsein dort so zutage
kommt wie bei uns dann gute Nacht Great Britain.
@ EinFan So ein Unfug. Wenn Sie und Agnostiker ein ein diesselbe Person sind, dann können Sie meinen
Satz mit derselben Befugnis auf das Christentum münzen. Etwas als Mythos zu bzeichnen und einen Mythos
für bedeutungslos halten ist mein Recht wie das jedes anderen. Warum soll man das als Christ nicht sagen
dürfen, während jeder Atheist und jeder Agnostiker permanent auf genau die gleiche Art und Weise argumentiert?
Sie und andere behaupten permanent, das Christentum würde anderen Rechte beschneiden, diskriminieren
usw. Dies alles ist höchst unglaubwürdig weil und solange Ihre eigenen Aussagen auf Diskriminierung
der Christen zielt.
@ Benedikt Der Glaube an bloße Mythen ist bedeutungslos Schön, dass Sie eine Formulierung gefunden haben,
weiter Glaubenskriege in der Welt zu führen! Damit wünsche ich Ihnen dann noch einen schönen Abend.
@ EinFan Aber der absolute Ursprung wurde verbannt! Das kann sein. Allerdings ist der „absolute Ursprung“
d. europäischen Kultur gar nicht bekannt. Ob das der germanische Götterglaube war, ist also völlig
unbekannt. Für mich als Christ ist das auch völlig irrelevant, da die germanischen Götter sowieso inexistent
sind. Der Glaube an bloße Mythen ist bedeutungslos.
@Ansgar Ihre konkreten Hinweise auf antike Quellenbelege lassen bis zum Überdruss repetierte griechische
Paradiesvorstellungen auf ein gesundes oder je nachdem auch ungesundes menschliches Mass zusammenschmelzen.
Danke auch.
@ Benedikt Das von Ihnen erwähnte hat nicht wirklich etwas mit dem Ursprung unserer Kultur zu tun. Alles
sind Erscheinungen, die mit einfließen in die Entwicklung unserer Kultur. Aber der absolute Ursprung
wurde verbannt! @ Copertino Wirklich schade. @ Ansgar „Jedermann konnte seine Vorlieben haben, Frauen
und Knaben lieben oder auch den einen den Vorzug vor den anderen geben. Es handelte sich nicht um zwei
verschiedene Arten von Liebe oder auch nur um einen wesentlichen Teil der Identität. Eher sind diese
Neigungen vergleichbar mit der Vorliebe für Zirkusspiel einerseits oder der für Schauspiel andererseits.
Diese Form der Homo- oder besser Bisexualität wird kaum als Ablehnung des anderen Geschlechtes interpretiert.
Seneca (1. Jh. n.Chr.) ist der erste, der Homosexualität als etwas Besonderes beschreibt und sie mit
einer Sakralisierung der Mutter erklärt.“ „Die Römer unterscheiden nicht, wie wir es gewohnt sind, zwischen
normalem heterosexuellen und andersartigem homosexuelle Geschlechtsverkehr. Deshalb ist es problematisch,
das moderne Wort Homosexualität auf die Antike zu übertragen. Unser heutige Begriff homosexuell würde
laut Richlin wenn überhaupt dann am ehesten für jene römischen Männer zutreffen, die vorzugsweise
penetriert werden wollten. Jene Männer, die im Rahmen der römischen Normen blieben, bezeichnet Richlin
als Päderasten, Veyne als Bisexuelle. „ Quelle www.g26.ch/gay_kultur_02.html
Mythologeme Die Pädophilie der edlen Griechen, wo sich gestählte junge Männer in Gymnasien vor stahlblauen
Himmeln gegenseitig Weintrauben in den Mund stecken, ist ein typischer schwuler Mythos. In Primärquellen
(Sophokles, Herodot) finden sich radikal antischwule Positionen. Von Rom zu schweigen, wo Caesars jugendliche
Homo-Fehltritte ihn fast die Karriere gekostet hätten (Sueton, Tacitus). Sicher spielte Homophilie in
der Antike eine Rolle, aber nicht so idealisiert, wie es sich Fidus, Hirschfeld und Co. zurechtmalen.
Exzellente Beiträge von Copertino, danke!
@ EinFan Und so wurde Europa dann zum christlichen Abendland und verleugnet seine Ursprünge! Da passt
auch der Satz: „Und so wurde Europa demokratisch und verleugnete seine Ursprünge.“ Oder: „Und so wurde
Europa vom Geist der Aufklärung erfüllt und verleugnete seine Ursprünge.“ Oder: „Und so wurde Gorbatschow
zum Reformer und verleugnete seine Ursprünge“. usw. usf.
@-EinFan- Das Werk ist nur mehr antiquarisch zu haben, seltene Einzelexemplare gehen bei ZVAB immer wieder
zu hohen Preisen weg. Wäre zu wünschen, dass es mal ein Verlag mit einem Reprint aus der Versenkung
holt.
@ Copertino Zum Leidwesen beispielsweise eines -Agnostikers-. Ach, mich stört Ihre Ansicht in keinsterweise!
„Die Minangkabau auf Sumatra werden als das größte bekannte matrilineare Volk bezeichnet, und sie haben
bis heute das Adat, ihr ungeschriebenes Gesetz, bewahrt. Insgesamt über drei Millionen Menschen leben
noch nach diesem tradierten Regeln. In Handel, Verwaltung, Wirtschaft, Politik, Kultur sind sie sehr aktiv
und gelten in Indonesien als ein Volk von hoher Bildung, Kultur, Weltoffenheit und großer Wirtschaftskraft. „
Im Matriachart sind Homosexuelle übrigens angesehene Menschen! Leider wurden viele dieser Kulturen, die
es auch in Europa gab, mit der Verbreitung des Christentums ausgelöscht. Und so wurde Europa dann zum
christlichen Abendland und verleugnet seine Ursprünge! Mich würde aber einmal eine Quelle zu Herrn Unwin
interessieren, ergoogeln lässt er sich ja leider nicht.
@pünktchen: 2. Teil Der Wunsch nach bestimmten Erkenntnissen verblendet ihnen die Augen. So haben sie
sich von ihren Vorurteilen dazu verleiten lassen, dass ich die Abteibung will. Ihre Frage, was mir kleine
Kinder getan haben, unterstellt, dass sie nicht mag. Ganz im Gegenteil! Ich finde kleine Kinder toll.
Wo Kinder spielen und Krach machen, da tobt das Leben. Nicht in irgendwelchen Seniorensiedlungen. Ich
bin auch eher gegen Abtreibung. Ich halte nur die Frauenverachtende Weise, in der die Gegner hier vorgehen
wollen, für moralisch falsch und unwirksam. Es aber typisch katholisches Denken, dass mit Repressionen
viel erreichen kann. Der Effekt ist minimal. Er verdrängt nur in die Illegalität. Schauen sie sich doch
mal an, welche Frauen abtreiben. Es sind im wesentlichen junge Frauen sogar noch Minderjährige. Wenn
man da natürlich immer Sex vor der Ehe als Sünde deklariert und Verhütungsmittel verteufelt, dann stigmatisiert
man damit die jungen Mädchen und gibt einer 16Jährigen sicher nicht das ausreichende Selbstbewußtsein,
um ein Kind als Geschenk anznehmen. Und das ist es ganz sicher. Man macht ihr dann Angst und eine Abtreibung
wird dann wahrscheinlicher, weil es ab einem gewissen Druck als das geringere Übel angesehen wird. Das
beste Mittel gegen Abtreibungen sind bessere Sexualaufklärung und vor allem positiverer Umgang der Gesellschaft
mit jungen alleinerziehenden Müttern. Mehr Mut machen, auch ein ungeplantes Kind als Geschenk anzunehmen
und nicht als schmuddelige Sünderin bloß stellen!
@-Agnostiker- Solche homo- und pädophilen Erscheinungen verbreiteten sich in Griechenland breiter in
der Zeit des Hellenismus, also in der griechischen Niedergangsphase, vorher galt eher das spartanisch-olympische
Ideal als Vorbild. Kein Wunder, dass sich das soldatisch-asketische Rom jene griechische Kultur aneignen
konnte (die Skulpturen des Griechen Phidias sind fast ausschliesslich in römischen Marmorkopien erhalten).
Dasselbe passierte zeitverzögert dann auch mit Rom selbst. Nicht umsonst wird im NT das Reiseziel eines
judenchristlichen Missionars Namens Simon Petrus mit „Babylon“ umschrieben. Jeder wusste, dass damit die
damalige Reeperbahn Roms gemeint war. Und heute stellt man fest, dass nicht die antike Kultur etwa eines
Kaisers Nero überlebt hat, sondern jene, welche sich in der Nachfolge jenes Fischers Petrus sieht. Zum
Leidwesen beispielsweise eines -Agnostikers-.
Da muss aber einer wie im Wahn getippt haben „steht wegen der Frage der Zulassung von Bischöfen von Priestern
homo-ideologischen Bekenntnisses vor einer Spaltung.“ Ich möchte einmal vorschlagen, dass die Kreuz.net
Redakteure einen Deutschkurs besuchen!
@ extase: Nachtrag es ist einfach ungesund und gefährlich wenn einer Gesellschaft diese Form des Repressionismus,
die eben nicht normal und gut so ist, gleichsam aufgezwungen wird. Wo wird Ihnen eigentlich was „aufgezwungen“?
@pünktchen Jetzt schießen den Vogel ab!!!! Wenn 10 % etwas tun, zu dem 60% ihre Zustimmung geben, und
dann sinkt die Zustimmung auf 40%, dann sagt das immer überhaupt nichts über die 10% aus, die es machen!!!!!
Ihre ganze Vermeintliche Indizienkette ist nihcts. Bereits bei kurzer Betrachtung löst sie sich auf.
Nicht einmal eines ihrer Scheinargumente kommt überhaupt auch nur in die Nähe eines Idizes. Bei hnen
scheinen Voruteile und Wunsch bereits das Ergebnis einer Fragestellung festzulegen, bevor alle ‘Fakten’
auf dem Tisch liegen und geprüft werden können. Der Wunsch nach bestimmten Erkenntnissen verblendet
ihnen die Augen. So haben sie sich von ihren Vorurteilen dazu verleiten lassen, dass ich die Abteibung
will. Ihre Frage, was mir kleine Kinder getan haben, unterstellt, dass sie nicht mag. Ganz im Gegenteil!!!!
Ich finde kleine Kinder toll. Wo Kinder spielen und Krach machen, da tobt das Leben. Nicht in irgendwelchen
Seniorensiedlungen. Ich bin auch eher gegen Abtreibung.
@homo-ideologisches Bekenntnis? Was in aller Welt ist ein homo-ideologisches Bekenntnis? Ist das eine
Glaubensrichtung oder eine politische Weltanschauung? Wann und wie lege ich so etwas ab? Und vor allem –
warum sollte ich das tun? Mann, hier wird aber auch ein Stuss zusammengeschrieben – kommen Menschen, die
so was von sich geben, eigentlich in der Welt ohne Hilfe zurecht? Vielleicht werden sie da, wo sie ihren
ständigen Aufenthalt haben, schon gar nicht mehr rausgelassen.
@ extase Bei der Bevölkerung hier stößt die katholische Ideologie jedenfalls nicht auf ungeteilte Begeisterung,
wie hier einige meinen. Wer meint das denn? Übrigens sind auch Katholiken Teil der Bevölkerung. Ihre
agressive Repression spaltet die Bevölkerung und allmählich auch ihre Glaubensgemeinschaft. Aggressive
Repression? Wo das denn? Das Ihnen so etwas nicht zu dumm ist . Spaltung der Glaubensgemeinschaft? Keine
Ahnung, wo Sie wohnen, aber recherchieren Sie mal genauer. Mit so einer Story könnten Sie beim Spiegel
als freier Redakteur anfangen. Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass sich hier so viele positiv zur
katholischen Kirche äußern. Sie wundern sich vermutlich auch über positive Spielkommentare über Spiele
des FC Bayern in den einschlägigen Fanforen . Sogar in den Schulen soll den Kindern und Jugendlichen
vorgelogen werden, homosexualität sei eine Todsünde und heilbar. Ihre Mischung aus Halbwissen und ideologischem
Geschwurbel ist ziemlich fade. Der Katechismus der Kirche spricht von der HS nicht als Krankheit, folglich
kann sie auch nicht geheilt werden. Hr. Aardweg ist übrigens auch kein kirchlich beauftragter Moraltheologe.
Man muss Katholiken sicherlich nicht in die Verließe sperren, Wie nett. Danke für diese Gnade.
@-Agnostiker- Bereits 1938 hat der englische Sozialforscher J.R.Unwin, welcher die Freud’sche These zu
widerlegen suchte, wonach Kultur aus sublimierter Sexualität entstehe, in einer gründlichen, wissenschaftlichen
Untersuchung im Quervergleich von -zig Kulturen und Unterkulturen wider eigenes Erwarten festgestellt,
dass es zu allen Zeiten überall auf der Welt einen direkten Zusammenhang zwischen der Sexualmoral und
der Kultur einer Gesellschaft gegeben habe. Seine unumstößliche, gleichwohl für viele schwer annehmbare
Erkenntnis: Je strenger die Sexualmoral, desto höher die Kultur, je liberaler die sexuellen Praktiken,
desto niedriger das kulturelle Niveau. Und noch etwas: Auffällig häufig war beim kulturellen Niedergang
einer bestimmten Kultur die gesellschaftliche Akzeptanz der Homosexualität der letzte Schritt.
@aragon: Bei der Bevölkerung hier stößt die katholische Ideologie jedenfalls nicht auf ungeteilte Begeisterung,
wie hier einige meinen. Ganz im Gegenteil: Ihre agressive Repression spaltet die Bevölkerung und allmählich
auch ihre Glaubensgemeinschaft. Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass sich hier so viele positiv zur
katholischen Kirche äußern. Irgend jemand hat mal gesagt, den inneren Zustand einer Gesellschaft, der
wichtig für harmonisches Miteinander ist, erkennt man vor allem an der Toleranz einer Gesellschaft gegenüber
Schwulen und dem Stand der Frauenrechte. Recht hat er! Wenn ich mir anschaue, wie in den skandinavischen
Ländern mit diesen Themen umgegangen wird, dann sehe ich wieviel sich bei uns noch tun muss. Und wenn
ich bedenke, was die für eine Geburtenrate haben und dann unsere sehe, dann wird mir klar, wie nötig
wir das haben!!! Wenn ich bedenke, wie die katholische Kirche überall versucht, ihre Ideologie hoffähig
zu halten. Sogar in den Schulen soll den Kindern und Jugendlichen vorgelogen werden, homosexualität sei
eine Todsünde und heilbar. Was für ein Schwachsinn. Wer was dagegen sagt, wird als Ober-Homo und Sodomist
beschimpft. Man muss Katholiken sicherlich nicht in die Verließe sperren, aber es ist einfach ungesund
und gefährlich wenn einer Gesellschaft diese Form des Repressionismus, die eben nicht normal und gut
so ist, gleichsam aufgezwungen wird.
#25 -Agnostiker- 21:11:58 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Aragorn die akzeptanz der homosexualität zeugt immer vom verfallszustand einer gesellschaft. recht
hat er! […] aber es ist einfach ungesund und gefährlich wenn einer gesellschaft diese form, die eben
nicht normal und gut so ist, gleichsam aufgezwungen wird. Wie rechtfertigen Sie denn diese Aussagen? Eine
bloße Behauptung gestützt durch Ihre subjektive Meinung reicht da nicht aus!
@Benedikt & @Pünktchen: Nicht auf meinem Mist gewachsen Die von mir eingeschobene katholische Kollektiverfahrung
stammt übrigens nicht aus meiner Feder, sondern von DDr. Johannes Dyba, dem verstorbenen Erzbischof von
Fulda. Hab sein Statement nur etwas komprimiert. Und der Angefeindete hatte es wahrlich auch nicht immer
leicht mit seiner Besserwisserlichkeit ringsumher. Weitere gelassene Antworten aus der katholischen Bauchmitte
auf süffisante Bemerkungen ach so berühmter Kirchenkritiker übrigens unter: www.haefely.info/…-uebersahen_main.htm
eksatse zu den Indizien der medizinischen Statistik in Polen kommen aber auch noch die Ergebnisse der
Umfragen, die belegen, daß die Zustimmung zur Abtreibung in Polen abgenommen hat seit Einführung des
konsequenteren Lebnensschutzes. Sie wollen diese Dinge nicht anerkennen, weil Sie die Abtreibung wollen!
Warum eigentlich? Was haben Ihnen Ihnen kleine Kinder getan, daß Sie deren Leben den Interessen irgendwelcher
Personen (Väter, Mütter, Abtreibungsärzte, Kirchenfeinde, Feministinnen…) zu opfern bereit sind?
keine ungeteilte begeisterung ekstase www.kreuz.net/ bei den anglikanischen gläubigen scheint der schwule
oberhirte offensichtlich nicht auf ungeteilte begeisterung zu stoßen, wie hier einige meinen. ganz im
gegenteil: seine lebensweise spaltet seine glaubensgemeinschaft. ich finde es schon sehr merkwürdig,
dass sich hier so viele positiv zur homosexualität äußern. mir sagte vor etwa 2 jahren einmal ein junger
muslim (kein fanatiker): die akzeptanz der homosexualität zeugt immer vom verfallszustand einer gesellschaft.
recht hat er! wenn ich mir anschaue, wie in den westlichen gesellschaften die schwulenlobby überall versucht,
ihre lebensweise hoffähig zu machen. sogar in den schulen wird den kindern und jugendlichen vorgelogen,
homosexualität sei eine gleichwertige alternative. wer was dagegen sagt, wird als rechtsradikaler und
faschist beschimpft (volker beck, der deutsche ober-homo).man muss schwule sicherlich nicht in die verließe
sperren wie in früheren zeiten, aber es ist einfach ungesund und gefährlich wenn einer gesellschaft
diese form, die eben nicht normal und gut so ist, gleichsam aufgezwungen wird.
@pünktchen Die Statistik über die Sterblichkeit (Mortalität) verzeichnen in den letzten vier Jahren
keinen einzigen Todesfall auf Grund einer legalen oder illegalen Abtreibung. Das sagt gar nichts aus.
Wenn durch medizinischen Fortschritt 10% weniger Frauen sterben und aus einem anderen Grund 1% mehr, macht
es immer noch 9% weniger. Daraus kann man alles ableiten. Und wenn mir als Arzt eine Frau bei einer illegalen
Abtreibung stirbt, würde ich auch einfach was anderes in den Totenschein schreiben. => keine Indiz, keine
Aussage Die Zahl der Fehlgeburten nimmt ab, ebenso die Zahl der Komplikationen bei Schwangerschaften und
die Zahl der Frühgeburten. Die Abnahme dieser Komplikationen sind natürlich auch mit dem zunehmend besseren
Standard des polnischen Gesundheitssystems in Zusammenhang zu bringen. Allerdings treten nach vorangegangenen
Abtreibungen vermehrt Frühgeburten auf. Ebenso sind die Überlebenschancen für frühgeborene Kinder
geringer bei Müttern mit vorangegangenen Abtreibungen. Auch dieses ist mit dem ganz normalen Fortschritt
in der Medizin zu erklären. so viele Abtreibungen gab es im verhältnis zu den geburten nicht und nicht
nach jeder kommt es zu komplikationen. selbst wenn dies Auswirkung hat, dann dürfte es keinen signifikanten
Einfluss auf die Statistik. => kein Indiz, nur Wunschdenken und Reininterpretieren, was man gerne will
@ekstase: Untergang der Kirche? Es gibt wohl nichts Dümmeres als Voraussagen, die den Untergang der Kirche
betreffen. Und doch, wie oft hört man das: „Wenn sich die Kirche jetzt nicht der modernen Zeit anpasst,
dann hat sie ausgespielt, dann wird das ihr Ende sein“ … und so weiter. Nein, wir brauchen uns über
den Bestand der Kirche in der Zukunft keine allzu grossen Sorgen zu machen, denn Gott hat sie gegründet
und ihr verheissen, dass er bei ihr bleiben wird bis ans Ende der Welt. Wenn dem lieben Gott das Welttheater
hier unten nicht zuviel wird, wird die Kirche im Jahre 3000 mit demselben Evangelium, demselben Credo
und einem Papst und Apostelnachfolgern dabeisein, wenn nach den Schreiern von heute kein Hahn mehr kräht.
Von der gesellschaftlichen Wirklichkeit des Jahres 1000 ist heute alles vergangen – Reiche und Herrschaften,
Ideologien, Gesellschaftsformen, ja sogar ganze Völker. Nur noch die Kirche ist da: mit dem gleichen
Evangelium, dem gleichen Credo, dem gleichen Papsttum und der gleichen Apostolischen Sukzession. Das ist
deshalb um so beachtlicher, als sie ja in diesem Jahrtausend doch ungefähr tausendmal totgesagt worden
ist. Das begann mit den römischen Kaisern und zog sich über Jahrhunderte mit Bekämpfung, Verfolgungen
und Abspaltungen hin in immer neuen Varianten. Auch die Aufklärung vermeinte, der Kirche den Todesstoss
zu geben.Unvergessen bleibt Voltaires „Ecrasez l’infâme!“ Wo aber ist die Göttin der Vernunft geblieben?
Die Kirche aber erhob sich mit neuer Kraft aus dem Blut der Märtyrer.
eksatse: Berichtigung in meinem untenstehenden posting heißt es: „die Zahlen von Abtreibungsgegnern“,
es hätte jedoch heißen sollen: „… Abtreibungsbefürwortern“. Sicher haben Sie das bemerkt!
@Aragorn Weil dieser Bischof so für Ehrlichkeit steht. hätte er seine Frau weiterhin belügen sollen.
Wenn ich mich nicht irre, dann ist das eine Sünde. Er ist den einzigen Weg gegangen, indem er mit Ehrlichkeit
und Aufrechtigkeit einen reinen Tisch geschaffen hat. Ganz offensichtlich hat er sich damit den Respekt
der Mitglieder seiner Kirche verschafft. Dies sind nämlich Eigenschaften, die gerade bei der Katholischen
Kirche oft fehlen. Dort wird viel mehr Geheimniskrämerei veranstaltet und dann noch mit dem Finger auf
andere gezeigt. Langfristig wird das den Untergang der katholischen Kirche begründen.
ekstase Leider haben Sie den Artikel nicht aufmerksam gelesen! Die Indizien (mehr kann es nicht sein,
weil illegale und im Ausland vorgenommene Abtreibungen natürlich nicht in die offizielle Statistik eingehen!)
sind die Mortalität: Die Statistik über die Sterblichkeit (Mortalität) verzeichnen in den letzten vier
Jahren keinen einzigen Todesfall auf Grund einer legalen oder illegalen Abtreibung. www.mamma.ch/…intergrund_polen.htm
…und die abnehmende Zahl der Frühgeburten: Die Zahl der Fehlgeburten nimmt ab, ebenso die Zahl der
Komplikationen bei Schwangerschaften und die Zahl der Frühgeburten. Die Abnahme dieser Komplikationen
sind natürlich auch mit dem zunehmend besseren Standard des polnischen Gesundheitssystems in Zusammenhang
zu bringen. Allerdings treten nach vorangegangenen Abtreibungen vermehrt Frühgeburten auf. Ebenso sind
die Überlebenschancen für frühgeborene Kinder geringer bei Müttern mit vorangegangenen Abtreibungen.
www.mamma.ch/…intergrund_polen.htm Daß die offizielle staatliche Statistik gefälscht sein könnte,
schließe ich bis zum Beweis des Gegenteils aus. Daß die Zahlen von Abtreibungsgegnern i.d.R. gefälscht
sind, falls das Thema illegale Abtreibung und ihre Folgen für die Gesundheit der Mutter angschnitten
wird, ist bekannt. Ein Beleg www.bio-ethik.de/…dokumente/sld001.htm – und ein starker! – ist Dr. Nathanson!
@semiotico tja, vielleicht sollten wir langsam erkennen, daß diese seite hier nur eingerichtet wurde,
um homophoben, ängstlichen, sektiererischen menschen eine plattform zu geben… sie scheinen anderswo –
und schon gar nicht innerhalb der kirche – gehör zu finden das lässt allerdings auf schlechte beichtväter
schließen… das wäre ein thema
#12 -Agnostiker- 19:42:14 | Freitag, 16. Juni 2006
@ Aragorn aber dass bischöfe in aller öffentlichkeit und in der dargestellten form ihre homosexualität
austoben, das gibt es nicht und wird hoffentlich auch nie zugelassen werden Stimmt, diese moralischen
Verwerflichkeiten werden lieber von der Öffentlichkeit ferngehalten, aber das klappt ja nicht immer.
Wie zB. das Seminar in St.Pölten oder die zahlreichen Missbräuche.
eine gute Situation… …um ein für alle Mal die Frage in den Raum zu stellen: Wieso ist ein Homosexueller
ein schlechter Mensch? Was ist daran verwerflich? Abgesehen von diesem Bischof, der sich scheiden lässt –
was ich natürlich nicht gutheißen kann, das ist ein anderes Thema. Aber die ewigen Diffamierungen der
Homosexuellen hier stinken mir schön langsam.
dekadenz in höchster form wie kann eine christliche gemeinschaft wie die anglikanische nur einen solchen
menschen zum bischof erheben? d.h. einen mann, der sich von seiner frau, mit der er Kinder hat, scheiden
ließ um eine schwule lebensgemeinschaft einzugeben? schlimmer noch: wie können die verantwortlichen
in dieser kirche einen solchen mann nun weiter wirken lassen? sie erlauben sehenden auges die zerstörung
ihrer Kirche. man kann nur jedem guten anglikaner (und diese kirche hat eine reiche gebetstradition) nur
raten, so schnell wie möglich dieses sodom und gomorra zu verlassen und katholisch zu werden. in der
katholischen kirche gibt es sicherlich auch moralische verfehlungen, keine frage. aber dass bischöfe
in aller öffentlichkeit und in der dargestellten form ihre homosexualität austoben, das gibt es nicht
und wird hoffentlich auch nie zugelassen werden.
@Pünktchen Ich habe den Artikel auf Ihr Anraten noch einmal gelesen. Der Artikel nennt NICHT EIN Indiz,
an dem man erkennen könnte, dass die Frauen für die Abteibung nicht ins ausland gehen. Da möchet ich
doch gern mal wissen, wo sie die gelesen haben wollen????? Den zweiteb Artikel könnte man auch vor allem
gegen ihre These verwenden. Die polnische Regierung wollte, dass ihr Gesetz aussieht wie ein Erfolg und
könnte deshalb durchaus die Regeln für die Erstellung der Statistik geändert haben. Entweder die für
de neuen oder die für die alte Statistik. Man kann ein vermeintliches Problem ja auch pushen, um Aufmerksamkeit
zu bekommen.
ekstase wenn Sie den Artikel nochmals durchlesen, so benennt er zahlreiche medizin-statist. Indizien dafür,
daß die Zahl der illegalen und im Ausland vorgenommenen Abtreibungen so hoch nicht sein kann ! Die Befürworter
der liberalisierten Abtreibung präsentieren jetzt natürlich viele erfunden Zahlen, die jedoch mit größerer
Vorsicht zu genießen sind als diese hier vorgelegten statistischen Belege und Rückschlüsse. (Zum Thema
Zahlen und Erfindungen: s. hier www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm Kommt hinzu, daß das Bewußtsein
vom Unrechtscharakter der Abtreibung ausweisl. einer Umfrage gestiegen ist, damit also auch die Bereitschaft
abzutreiben abnimmt.
@Pünktchen In dem Artikel stehen aber einige sehr gewagteThesen. Selbst wenn die Zahlen stimmen (das
kann ich jetzt nicht überprüfen), stellt sich die Frage, wie der Autor seine These, dass die Abtreibungen
nicht im Ausland vorgenommen werden, belegen will. Oder hat er vielleicht mit Absicht auf die Zahlen aus
Litauen, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine verzichtet? Solange die Zahlen nicht mitgeliefert werden,
ist der Artikel wertlos und kann auf Fakten basierte Beurteilung der Lage abgeben.
Fragen über Fragen Damit hätte ich persönlich kein Problem. Solange ich sachlich bleibe und alles belegen
kann. Dann sucht man sich ein anderes Forum, wo es sich trefflich streiten läßt. Die Wahrheit ist wie
eine stadtbekannte Hure, jeder kennt sie aber niemand will sich mit ihr zeigen lassen. Mich wundert das
sowieso daß die Moderatoren hier so tolerant sind. Da gab es auch schon Threads die waren an Gehässigkeit
und Giftigkeit nicht mehr zu toppen, auf der prokatholischen Seite können hier einige so richtig auf
den Putz hauen und den Haß schüren, aber wehe, ich stelle mich auf das gleiche Niveau. Und mich wundert
es auch daß ich hier noch diskutieren kann.
ekstase, Wolgang K… Bitte erst informieren, und dann posten! Wolfgang K. hat keine „gefährlichen Dinge“
gesagt, sondern nur falsche. Die „offizielle Statistik“ weist nur eine dreistellige Zahl aus! Hier www.mamma.ch/…rund_polen.htmkönnen
Sie sich informieren!
@Wolfgang K. Da haben die aber gefährliche Dinge gesagt. Wenn Sie hier böswillige Dinge über heilige
Priester im gesegneten Polen sagen oder offizielle Statistiken zur Abtreibung zitieren, die Katholideologen
bloß stellen. Dann müssen Sie damit rechnen, dass Ihnen die Katholideologen den Account sperren. Das
soll anderen schon passiert sein …
Einseitige Ausrichtung Die richtig interessanten Meldungen gibt es hier nur selten. So las ich neulich
mal in meiner Tageszeitung, daß mindestens 60% der katholischen Priester in Polen gerne verheiratet wären
und eine Familie hätten. Oder daß es im ach so katholischen Polen Rekordzahlen an Abtreibungen gibt,
mit einer der höchsten AT-Quoten in Europa. Mich würde einmal interessieren nach welchen Kriterien Kreuz-net
seine Artikel auswählt.
*grins* Ich bin auch schon ganz fertig. Wieder ein Schwulenthread und noch kein Wort über „Sodomisten“
und linksgrüne Meinungsdiktatur in der anglikanischen Kirche.