08:53:30 | Sonntag, 18. Juni 2006
Er will aufhören + Staatssekretär ernannt + Papstplatz subito! + Kardinal vor dem Fernseher + Näher mein Gott zu dir
Er will aufhörenVatikan. Der Sprecher des Pressesaals im Vatikan, Joaquin Navarro-Valls (69), will
sein Amt niederlegen: „Ich habe den Papst bei allem Respekt wissen lassen, was meine Wünsche sind“ –
erklärte der Pressesprecher in einem Interview im italienischen Fernsehen: „Nach vielen Jahren, vielleicht
zu vielen, wäre ein Wechsel gut für mich.“ Es sei eine außerordentliche Erfahrung gewesen, Papst Benedikt
XVI. im ersten Jahr seines Pontifikats begleitet zu haben. Genaue Zukunftspläne hat Navarro-Valls, der
ein unverheiratetes Mitglied des Opus Dei ist, noch keine.
Staatssekretär ernanntVatikan. Der Papst
hat die
Ernennung des Erzbischofs von Genua, Tarcisio Kardinal Bertone (71), zum neuen Staatssekretär
angeblich bereits unterschrieben. Das behauptete die italienische Nachrichtenagentur ‘Apcom’. Kardinal
Bertone – ein Salesianer Don Boscos – wäre seit 1836 der erste Staatssekretär, der aus einer Ordensgemeinschaft
stammt.
Papstplatz subito!Frankreich. Noch in diesem Sommer wird der Platz vor der weltberühmten Pariser
Kathedrale Notre-Dame nach Papst Johannes Paul II. benannt. Dies beschloß die große Koalition aus Sozialisten
und Bürgerlichen im Pariser Rathaus am Dienstag abend. Die Abgeordneten betonten dabei auch die Rolle,
welche Johannes Paul II. im Dialog mit Juden und Muselmanen gespielt hat. Die Regel, wonach mindestens
fünf Jahre vergehen müssen, bis eine Pariser Straße oder ein Pariser Platz nach einem Verstorbener
benannt werden darf, wurde übergangen.
Kardinal vor dem FernseherDeutschland. „Ich gucke mir, wenn
möglich, alle [Fußball]Spiele im Fernsehen an oder höre sie im Radio mit.“ Das erklärte der Bischof
von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, vor dem deutschen Boulevardmagazin ‘Focus’. Der Kirchenfürst freut
sich über das Bekenntnis vieler Menschen zu Deutschland. „Wir kranken in Deutschland daran, daß wir
kein ausgeglichenes Verhältnis zu unserer Nation haben. Die einen geben sich als Internationalisten,
die anderen igeln sich ein, was auch dazu führen kann, daß das Verhältnis zu Ausländern schlecht wird.“
Näher mein Gott zu dirUSA. Der US-amerikanische Forscher Francis Collins (56), Leiter des Humangenomprojektes,
wird im September ein Buch veröffentlichen, in dem er erläutert, wieso er an Gott glaubt. Die Entdeckungsarbeiten
am menschlichen Genom hätten ihm erlaubt, einen „Blick auf die Werke Gottes zu werfen“, schreibt der
britische Nachrichtendienst ‘Times Online’. Collins hätte dabei eine große Nähe zum Schöpfer gespürt,
weil er etwas erkannte, was bis dahin nur Gott gewußt habe.
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#15
kubiska 21:13:08 | Montag, 19. Juni 2006
#14
aphrodite † 14:41:06 | Montag, 19. Juni 2006
#13
Adamah 08:07:04 | Montag, 19. Juni 2006
#12
Gotthard 23:43:13 | Sonntag, 18. Juni 2006
#11
deusexmachina 23:08:30 | Sonntag, 18. Juni 2006
#10
semiotico 21:38:33 | Sonntag, 18. Juni 2006
#9
Graf von Galen 21:35:57 | Sonntag, 18. Juni 2006
#8
semiotico 20:23:25 | Sonntag, 18. Juni 2006
#7
Toby 20:19:55 | Sonntag, 18. Juni 2006
#6
semiotico 12:43:31 | Sonntag, 18. Juni 2006
#5
-Agnostiker- 12:29:15 | Sonntag, 18. Juni 2006
#4
28.IX-28.X 12:26:00 | Sonntag, 18. Juni 2006
#3
semiotico 09:25:48 | Sonntag, 18. Juni 2006
#2
Bonjour 09:20:47 | Sonntag, 18. Juni 2006
#1
Gotthard 09:12:00 | Sonntag, 18. Juni 2006