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Er will aufhören + Staatssekretär ernannt + Papstplatz subito! + Kardinal vor dem Fernseher + Näher mein Gott zu dir
Er will aufhören

Vatikan. Der Sprecher des Pressesaals im Vatikan, Joaquin Navarro-Valls (69), will sein Amt niederlegen: „Ich habe den Papst bei allem Respekt wissen lassen, was meine Wünsche sind“ – erklärte der Pressesprecher in einem Interview im italienischen Fernsehen: „Nach vielen Jahren, vielleicht zu vielen, wäre ein Wechsel gut für mich.“ Es sei eine außerordentliche Erfahrung gewesen, Papst Benedikt XVI. im ersten Jahr seines Pontifikats begleitet zu haben. Genaue Zukunftspläne hat Navarro-Valls, der ein unverheiratetes Mitglied des Opus Dei ist, noch keine.

Staatssekretär ernannt

Vatikan. Der Papst hat die Ernennung des Erzbischofs von Genua, Tarcisio Kardinal Bertone (71), zum neuen Staatssekretär angeblich bereits unterschrieben. Das behauptete die italienische Nachrichtenagentur ‘Apcom’. Kardinal Bertone – ein Salesianer Don Boscos – wäre seit 1836 der erste Staatssekretär, der aus einer Ordensgemeinschaft stammt.

Papstplatz subito!

Frankreich. Noch in diesem Sommer wird der Platz vor der weltberühmten Pariser Kathedrale Notre-Dame nach Papst Johannes Paul II. benannt. Dies beschloß die große Koalition aus Sozialisten und Bürgerlichen im Pariser Rathaus am Dienstag abend. Die Abgeordneten betonten dabei auch die Rolle, welche Johannes Paul II. im Dialog mit Juden und Muselmanen gespielt hat. Die Regel, wonach mindestens fünf Jahre vergehen müssen, bis eine Pariser Straße oder ein Pariser Platz nach einem Verstorbener benannt werden darf, wurde übergangen.

Kardinal vor dem Fernseher

Deutschland. „Ich gucke mir, wenn möglich, alle [Fußball]Spiele im Fernsehen an oder höre sie im Radio mit.“ Das erklärte der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, vor dem deutschen Boulevardmagazin ‘Focus’. Der Kirchenfürst freut sich über das Bekenntnis vieler Menschen zu Deutschland. „Wir kranken in Deutschland daran, daß wir kein ausgeglichenes Verhältnis zu unserer Nation haben. Die einen geben sich als Internationalisten, die anderen igeln sich ein, was auch dazu führen kann, daß das Verhältnis zu Ausländern schlecht wird.“

Näher mein Gott zu dir

USA. Der US-amerikanische Forscher Francis Collins (56), Leiter des Humangenomprojektes, wird im September ein Buch veröffentlichen, in dem er erläutert, wieso er an Gott glaubt. Die Entdeckungsarbeiten am menschlichen Genom hätten ihm erlaubt, einen „Blick auf die Werke Gottes zu werfen“, schreibt der britische Nachrichtendienst ‘Times Online’. Collins hätte dabei eine große Nähe zum Schöpfer gespürt, weil er etwas erkannte, was bis dahin nur Gott gewußt habe.
      
15 Lesermeinungen
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#15   kubiska   21:13:08 | Montag, 19. Juni 2006
Ähem.
Warum darf man die Muselmannen nicht Muselmannen nennen, diese nenen uns auch nur abwertend „Schweinefresser“!
Das ist eine doch ziemlich feige Art von selbst erzeugter Selbstzufriedenheit. Wieso sollten wir denn auf einem höheren Niveau argumentieren, wenn die uns genauso in den Dreck ziehen?
Ich zumindest halte es für sehr befriedigend, in Gesprächen ein wenig Niveau an den Tag zu legen.
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#14   aphrodite †   14:41:06 | Montag, 19. Juni 2006
Soll das…
ein verdecktes Plädoyer für die von der Wissenschaft inzwischen längst falsifizierte Theorie des „Intelligent Design“ sein??? :-!
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#13   Adamah   08:07:04 | Montag, 19. Juni 2006
Francis Collins
Ein biblischer und damit Gottes Schöpfungsglaube, wie ich sie auch habe, zwingt mich keineswegs dazu, die Erkenntnisse naturwissenschaftlicher Forschung, abzulehnen. In Gegenteil, umso mehr ich über die die Natur und ihre prächtige Ordnung erfahre, umso mehr glaube ich, dass es kein Zufall sein Kann.
„So kann man sagen: Es steht zur Entscheidung, ob der Mensch ohne Gott leben, ob er ohne Gott Mensch bleiben kann.“ (Heinrich Fries)
„Für mich als Gläubiger hat das Entdeckungsmoment einer zusätzlichen Dimension. Es ist die Ehre etwas zu realisieren, etwas zu wissen, dass einst kein Mensch wusste – aber Gott wusste es. […] Und somit werden diese Momente der Entdeckung eigentlich, gewissermaßen, Momente der Anbetung, Momente der Wertschätzung der Komplexität und Schönheit der Biologie, die Welt, des Lebens. Und folglich eine Wertschätzung Gottes als Schöpfer. (F. Collins)
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#12   Gotthard   23:43:13 | Sonntag, 18. Juni 2006
Fußball-WM
Priester und Bischöfe dürfen die Fußball-WM im TV nicht sehen?
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#11   deusexmachina   23:08:30 | Sonntag, 18. Juni 2006
Wo bleubt eigentlich das obligatorische Weltuntergangsgejammer…
…bzgl. dem hier?
Homosexuellen-Parade in Sao Paulo
Millionen Menschen für Schwulenrechte auf der Straße
Drei Millionen Menschen sind nach Polizeinangaben in der brasilianischen Mega-Metropole Sao Paulo für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen auf die Straße gegangen. Als Symbol der sexuellen Vielfalt trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zehnten Homosexuellen-Parade in Sao Paulo fantasievolle Kostüme in Regenbogenfarben.
„Wir sind Bürger, Bürger, die Steuern zahlen und an diesem Land mitarbeiten“, sagte einer der Organisatoren, Nelson Matias Pereira. Noch immer würden Schwule, Lesben und Transsexuelle in Brasilien diskriminiert. Unter dem Motto „Homophobie ist ein Verbrechen“ forderten die Paulistas unter anderem die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften.
Gesetzentwurf seit zehn Jahren auf Eis
Die mittlerweile regierende Arbeiterpartei (PT) von Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva hatte einen entsprechenden Gesetzentwurf schon vor mehr als zehn Jahren vorgeschlagen. Bis heute hat sich das Parlament jedoch noch immer nicht damit befasst.
Die Schwulenparade in Sao Paulo ist nach Angaben der Organisatoren die weltweit größte. An der ersten Parade im Jahr 1997 hatten sich 2000 Menschen beteiligt.
Quelle: tagesschau.de www.tagesschau.de/…5633644_REF1,00.html
Oder fühlt sich kreuz.net von 3 Millionen „Homoideologen“ überfordert? :-|
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#10   semiotico   21:38:33 | Sonntag, 18. Juni 2006
gute Frage:
Ist das hier die DDR-Light? Ich würde das ganze Gebilde hier eher als fundamentalchristlichen Nationalkommunismus mit unmenschlichem Antlizt definieren.
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#9   Graf von Galen   21:35:57 | Sonntag, 18. Juni 2006
PC- Wächter, @ semioco
Sind Sie hier der PC- Wächer ?
Was sollen diese kleinkarierten Denk- und Sprechgebote ? Ist das jetzt hier die „DDR- light“ ?
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#8   semiotico   20:23:25 | Sonntag, 18. Juni 2006
Lasst doch mal…
den Lehmann in Ruh, der gönnt sich halt nach dem Katholikentag ein par lauschige Abende mit Klerikerfreunden, Bierkisten und Popcorn. Jedem Menschen soll das gegönnt sen. Und woher willst du wissen, ob er nicht gerade Urlaub hat? Ausserdem hat er sehr wohl angegeben, dass er das tun wolle, „wenn es möglich sei“. Ich finde da die Zeitverschwendungen eines Weihbischofs Laun etwa viel grausamer.
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#7   Toby   20:19:55 | Sonntag, 18. Juni 2006
Alle Spiele?
Nach eigenem Bekunden will sich Kardinal Lehmann nach Möglichkeit alle (sic!) WM-Spiele anschauen. Da kann ich nur sagen: Der Mann muss unendlich viel Zeit haben! Hat der Kirchenmann wirklich nichts besseres zu tun? Ich dachte, der sei so vielbeschäftigt. Wer’ verstehen kann … ich jedenfalls nicht.
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#6   semiotico   12:43:31 | Sonntag, 18. Juni 2006
Verallgemeinerung
Das „sie“ zeigt, wie klein ihr Denkhorizont ist. Das ist ungefähr so, als würden sich die Muslime durch die kreuz.net-Äußerungen von allen zivilsierten Christen beleidigt fühlen. Der Agnostiker hat schon recht, wenn Sie auf das Level der islamischen Fundamentalisten eingestuft werden wollen, dann können Sie die Muslime gerne weiterhin Muselmänner nennen, nur zu!
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#5   -Agnostiker-   12:29:15 | Sonntag, 18. Juni 2006
achtundzwanziger
Warum darf man die Muselmannen nicht Muselmannen nennen, diese nenen uns auch nur abwertend „Schweinefresser“!
Na, wenn Sie sich mit Islamisten auf eine Stufe stellen wollen, dann bleiben Sie doch dabei.
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#4   28.IX-28.X   12:26:00 | Sonntag, 18. Juni 2006
semisowas
Warum darf man die Muselmannen nicht Muselmannen nennen, diese nenen uns auch nur abwertend „Schweinefresser“!
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#3   semiotico   09:25:48 | Sonntag, 18. Juni 2006
Abfälligkeiten
Ich bitte die Redaktion redlichst, Muslime künftig nicht mehr als Muselmänner, Muselmane oder sonst irgendwie abwertend zu bezeichnen. Man kann über den Islam denken, glauben und wissen was man will und darüber auch seine sicher oft negativen Meinungen haben, aber dennoch sollte die Sprache sachlich bleiben. Ich bitte darum!
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#2   Bonjour   09:20:47 | Sonntag, 18. Juni 2006
Info-Unterschlagung & Fehler
1. Der Vorschlag zur Umbennenung des Kathedralplatzes – wie hieß er bis jetzt? – stammt von Bürgermeister Delanoë, der ein bekennender SCHWULER ist (ob jetzt die französischen Tradis ihren Fuß noch darauf setzen können?).
2. Mainz ist Suffraganbistum der Erzdiözese Freiburg. Weil Kard. Lehmann keinen persönlichen Erzbischofstitel führt, kann er auch nicht „Erzbischof von Mainz“ sein. Sowas von einer „katholischen“ Nachrichtenredaktion ts, ts, ts.
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#1   Gotthard   09:12:00 | Sonntag, 18. Juni 2006
Collins
Francis Collins ist der Leiter des Human Genome Project (HUGO) – von Entdecker also keine Spur.
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