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Heimatlos + Neuer Kaplan der Schweizergarde + Gestern Verbrecher – heute Richter + Homo-Ideologen als Vorbild + Jeder Mensch ist schwach
Heimatlos

Vatikan. Papst Benedikt XVI. forderte beim gestrigen Angelusgebet Respekt vor den Menschenrechten der Flüchtlinge. Anläßlich des Welttages für Flüchtlinge am morgigen Dienstag erinnerte er an das schwere Schicksal der Heimatlosen: „Diese unsere Brüder und Schwestern suchen Schutz in anderen Ländern – in der Hoffnung, in ihre Heimat zurückzukehren oder zumindest dort, wohin sie geflohen sind, Unterschlupf zu erhalten.“

Neuer Kaplan der Schweizergarde

Vatikan. Der Priester der Schweizer Diözese Genf-Lausanne-Freiburg, Hw. Alain de Raemy, wird neuer Kaplan der päpstlichen Schweizergarde. Die Ernennung durch Papst Benedikt XVI. wurde kürzlich von seinem Heimatbistum mitgeteilt. Der Kaplan wird sein neues Amt im September antreten. Er folgt auf Mons. Alois Jehle, der eine neue Aufgabe in der Glaubenskongregation wahrnimmt. Der Bischof von Lausanne-Genf-Freiburg, Mons. Bernard Genoud, hat dem Wunsch Roms entsprochen, einen Priester seiner Diözese für die Arbeit bei der Schweizergarde freizustellen. Er tue dies „aus dem Gedanken des Teilens heraus“, schreibt das Bistum. Die Mitglieder der Garde und ihre Familien könnten auf eine solide geistliche Begleitung und Unterstützung durch einen Priester zählen. Hw. de Raemy ist 47 Jahre alt und wurde als Sohn Schweizer Eltern in Barcelona geboren. Die Priesterweihe empfing er 1986.

Gestern Verbrecher – heute Richter

Brasilien. „Homophobie ist ein Verbrechen“ lautete heuer das Motto eines zum Teil obszönen und jugendgefährdenden Homo-Marsches in der südostbrasilianischen Metropole São Paulo. Der Aufmarsch am Samstag fand zum zehnten Mal statt. Nach Polizeiangaben waren etwa 2,5 Millionen Homo-Ideologen gekommen. Als Symbol einer sogenannten „sexuellen Vielfalt“ stolzierten viele Homos in skurrilen Verkleidungen herum.

Homo-Ideologen als Vorbild

Schweden. Christen sollten sich im Blick auf die Wirksamkeit ihrer Lobbyarbeit an der Homo-Bewegung orientieren. Das erklärte der familienfreundliche Pfingstpastor Ake Green (65) bei einem Besuch in der südwestnorwegischen Hafenstadt Bergen. Es sei einer kleinen Gruppe von Homos gelungen, ihre Interessen in den schwedischen Medien sowie in Politik und Kultur äußerst effektiv zu vertreten.

Jeder Mensch ist schwach

Frage: Was glauben Sie, müssen junge Generationen von der nationalsozialistischen Judenverfolgung lernen?

Pater Stern: Jungen Menschen muß beigebracht werden, daß jeder Mensch auf der moralischen Ebene schwach ist.

Es ist für junge Menschen eine Versuchung zu glauben: „Unsere Väter haben Abscheulichkeiten begangen. Ok. Aber wir haben es begriffen.“ Heute wie gestern muß jeder von uns seine Überzeugungen und sein Benehmen überprüfen. Sonst besteht eine große Gefahr, daß wir dorthin gelangen, wo wir am Anfang nicht hingehen wollten.

Der jüdischstämmige Salettinerpater Jean Stern, dessen Eltern in Auschwitz ermordet wurden, in einem Interview mit der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’.
      
37 Lesermeinungen
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#37   aphrodite †   14:08:04 | Freitag, 23. Juni 2006
@ methusalix:
Sie haben schon Recht, ich geh’ ja auch nicht. Von innen heraus die Jesuanisierung der Kirche zu bewirken, darauf kommt’s an. Und verbohrte IdiotInnen wird’s immer geben – die verdienen es ohnehin nicht mal, ignoriert zu werden.
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#36   -Agnostiker-   14:36:06 | Dienstag, 20. Juni 2006
@ Beobachterin
Ein fünfzehnjähriges Mädchen befindet sich in der sexuellen Orientierungsphase.
Ahja, Sie mussten sich dann also auch entscheiden, ob Sie Lesbis oder Hetero werden wollen und haben sich dann doch für Letzteres Entscheiden??? Interessant!
Hierzu mal ein Bericht über eine Forschung zum Thema Homophobie:
„Im Jahr 1996 wurde in einer Untersuchung an der University of Georgia durch Professor Henry E. Adams festgestellt, dass 54,3% der 35 homophoben Probanden (zum Vergleich – 24,1% der 29 nicht homophoben Probanden), sexuell eindeutig erregt wurden beim Betrachten von Videos, die sexuelle Handlungen zwischen Männern zeigten. An der Untersuchung nahmen insgesamt 64 Männer teil, die sich alle selbst als ausschließlich heterosexuell bezeichnet hatten“
Und nun fragen Sie bitte nicht, wie denn festgestellt wurde, dass die Männer eindeutig sexuell erregt wurden. ;-)
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#35   methusalix †   10:04:27 | Dienstag, 20. Juni 2006
Nein aphrodite!
Ich geh’ da nicht raus! Sie glauben doch nicht, dass ich wegen so ein paar verbohrten Hanseln meine Kirche verlasse. Das schaffen die nie. Und die Kirchenbeamten haben in den letzten zweitausend derartig viel verbockt, dass sie dringend eine zweite Chance brauchen. Das zumindest, würde Jesus sagen. Oder nicht?
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#34   aphrodite †   09:42:12 | Dienstag, 20. Juni 2006
Tendieren diejenigen,
die die Botschaft Jesu wirklich verstanden haben, nicht eher dazu, die röm.-kath. Kirche zu verlassen, weil sie deren Unjesuanität schmerzlich spüren? :'(
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#33   methusalix †   00:23:19 | Dienstag, 20. Juni 2006
Hallo Theo,
Sie sind ja auch noch wach!
Bruder Theophil: @ methusalix Sie haben übersehen…dass sich jeder aus dieser Katholischen Kirche verabschieden darf, der sich unangenehmem Druck gegenüber sieht. Eine freie Entscheidung.
Also irgendwie müssen Sie bei Jesus da etwas falsch verstanden haben. War er nicht für einen Glauben so ganz ohne Druck? Einfach nur so? Um Gottes Willen?
Erst später kamen dann diese Typen, die immer ganz genau wussten, was Gott will („Deus lo vult!“, war das nich ein Schlachtruf der…? Aber lassen wir das). Noch später wussten dann die Dominikaner gaaaaanz genau, was Gott wollte. Leider auch mit Druck (und Feuer). Ja und heute? Da meinen einige, das mit dem Druck sei endlich vorbei; und dann redet Meisner, oder sonst einer der Kirchenfürsten. Und was glaubt der, müsste er machen? Zur Freiheit rufen? Nein: Druck. Und was erzeugt Druck? (Sie wissen schon, Physik, Mittelstufe) richtig! Gegendruck. Und so geht das weiter. Weil wir uns den Druck nicht mehr gefallen lassen in unserer Kirche, machen wir Gegendruck.
Im übrigen, ist die Aufforderung: „Wenn es ihnen nicht passt, na dann gehen Sie eben!“, nicht ein ganz klein wenig veraltet? Spätestens seit 1989; oder so. (und primitiv)
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#32   Babylon †   00:20:31 | Dienstag, 20. Juni 2006
@ Theophil: Wiedereintrittswelle?
Das ist doch eine Frage der Mathematik: Je mehr Leute aus der Kirche ausgetreten sind, desto größer wird das Reservoir potentieller Rückkehrer.
Da ist doch nichts Besonderes dran. :-|
Tatsache ist doch, daß in vielen Gemeinden spätestens nach der Firmung die jungen Leute konsequent der Kirche fernbleiben und häufig spätestens beim ersten eigenen Gehalt aus der Kirche austreten (Kirchensteuer).
Die Austrittsstatistiken zeigen nämlich deutlich, daß etwa die Hälfte der Austrittler unter 30 Jahre alt sind. Das sind also auch die künftigen Eltern, die ihre Kinder gar nicht erst taufen lassen. Die Kirche vergreist, sie ist am Absterben, zumindest in Deutschland.
Wie gesagt: Die Konfessionsfreien sind seit paar Jahren die relativ stärkste „Konfession“ :-) ; vorher war’s die kath. Kirche. Vorbei ist’s!
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#31   Bruder Theophil   23:44:34 | Montag, 19. Juni 2006
@ methusalix Sie haben übersehen…
…dass sich jeder aus dieser Katholischen Kirche verabschieden darf, der sich unangenehmem Druck gegenüber sieht. Eine freie Entscheidung.
Seltsamerweise aber geht gerade der Zug in eine andere Richtung. Überraschenderweise erleben wir gerade eine enorme Wiedereintrittswelle. Sind wir plötzlich ein Volk von Masochisten geworden ? Keineswegs. Denn viele haben die Botschaft Jesu wohl verstanden. Und fühlen sich in der Tradition der Kirche geborgen.
Ich wünsche Ihnen viele gute Erfahrungen mit GOTT und seiner Kirche, die Sie zu solch einem Schritt ebenfalls überzeugen können.
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#30   methusalix †   21:55:56 | Montag, 19. Juni 2006
@Babylon
Babylon: Woher diese Angst
vor Homosexualität? Vor Sexualität überhaupt?
Warum immer das Interesse daran, andere Menschen sexuell zu bevormunden?
Es geht weniger um Verdrängung, als um Macht.
Wer den Menschen imLeben bis in die allerintimsten Details vorschreiben kann
wen er lieben darf: ausschliesslich eine Person des jeweils anderen Geschlechts, aber der gleichen Religion;
wann er lieben darf: frühestens nach der Erlaubnis durch einen römisch-katholischen Priester, sprich nach der kirchlichen Hochzeit; der zivile Trauschein ist in der Kirche relativ wertlos.
wie er lieben darf: ausschliesslich zielgerichtet auf die Zeugung von Kindern hin, durch das absolute Verbot jedes wirkungsvollen Verhütungsmittels.
der hat praktisch absolute Macht über ihn.
Und täuschen Sie sich nicht, diese Macht wird bis heute verbissen verteidigt. Über sozialen Druck (in manchen sehr katholischen Gegnden kommt heute noch der Pfarrer ins Haus und fragt nach, warum die Ehefrau ein Jahr nach der Hochzeit immer noch nicht schwanger ist) über die Beichtpastoral. Dieser Machtmissbrauch der Ohrenbeichte ist mit ein Grund, warum die meisten Menschen, die hier als Liberale beschimpft werden, sich aus dem Beichtstuhl endgültig verabschiedet haben; der Rest schweigt und leidet. Und, wie wir täglich sehen und hören können, über die Medien.
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#29   Babylon †   21:44:28 | Montag, 19. Juni 2006
Meine Güte, wie schneidig!
Für einen „Bruder“ ziemlich harsche Sprache.
Auf der einen Seite ist Aggression eine mögliche und auch (m.E.) verständliche Form der Abwehr gegen den klaren Befund, daß der Jesus der Evangelien antilegalistisch, antikultisch und antiformalistisch war und daß er dem sozialen Miteinander den klaren Vorrang eingeräumt hat.
Auf der anderen Seite sollte man sich vielleicht mal überlegen, ob das nicht auch viel besser ist als dieses ganze Kult-Brimborium. Kulturgeschichtlich und ästhetisch mag das ja alles ganz ansprechend sein, aber es war zumindest für Jesus unglaublich unwesentlich.
Nicht durch korrekten Kult sollten sich seine Jünger auszeichnen. Er empfiehlt doch eher das private Gebet.
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#28   semiotico   21:41:02 | Montag, 19. Juni 2006
Lieber Bruder,
und wieder dasselbe: „Wir sind ja so toll und die anderen so böse“. Nur wer seine Probleme nicht selbst lösen kann, redet ständig von anderen. Sie können von mir aus über den Islam denken was sie wollen und das auch preisgeben, aber das ist kein Argument: „Sie glauben, dass es Ihnen schlecht geht, gehn sie mal dort hin und schaun Sie, wie schlecht es ihnen dort geht!“. Ablenkender Blödsinn!
Viel interessanter finde ich ihren Rückschluss, man würde nicht an das Evangelium glauben, wenn man es anders liest. Man würde Jesus bei einer Wiederkunft gar nicht mehr erkennen, ihn einsperren, beschimpfen und als Ketzer hinstellen, ihm Gotteslästerung vorwerfen und ihn in Foren wie diesen zusammenstutzen, ihn wahrscheinlich in diesen ewig-stereotypen und boswilligen Formulierungen einen Homo, einen Faschisten oder einen Laienpfaffen nennen. Denn eines kann ich Ihnen aus Überzegung und Glauben sagen: Es ist heute genau wie damals, nur mit anderen Vorzeichen.
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#27   deusexmachina   21:40:13 | Montag, 19. Juni 2006
@semiotico – wie wahr, wie wahr
„man redet zwar immer von der Wiederkunft Christi, aber in Wahrheit hofft man, dass das alles nur eine mystische Sage ist und alles so bleibt, wie es ist.“
Wer hätte noch nicht schon einmal das Gedankenspiel getrieben: „Was wäre, wenn Jesus heute noch einmal in die Welt käme?“ Wenn die Ungläubigen Recht hätten und Jesus lediglich ein charismatischer Philosoph war, dann würde er ohnehin nur als häretischer Prediger abgetan werden. Aber angenommen, das NT sei wahr und Jesus käme erneut – nicht „in Pracht und Herrlichkeit“, sondern, wie damals, vergleichsweise bescheiden (sehen wir von regiemäßigen Dingen wie Palmwedeln und Reitesel einmal ab), mit nur einem gelegentlichen Wunder hier und da und ansonsten viel Weisheit, viel Sanftmut, und Zorn primär nur gegen die Heuchler… was dann?
Wie würde sie wohl reagieren, die 2000jährige Institution, die es sich so recht gemütlich gemacht hat als ewiger Stellvertreter, in Abwesenheit des Vertretenen? Wie würde er, der potenziell Unfehlbare, ihm, dem real Unfehlbaren, wohl gegenübertreten?
Die lebenslängliche Verfrachtung in eine nette, kleine Nervenklinik wäre wohl – von einem diskreten Attentat abgesehen – das Wahrscheinlichste.
„Extra ecclesiam nulla salus“ – von Jesus ist da nicht die Rede. Honi soit qui mal y pense, nicht wahr?
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#26   Bruder Theophil   21:14:41 | Montag, 19. Juni 2006
@ semiotico, baylon et al
Eigentlich sind ja alle Evangelien voll mit Kirchenkritik, nur darf man sie ja so nicht lesen
Doch. Sie dürfen die Evangelien, so lesen, wie Sie wollen. Sie dürfen sogar NICHT daran glauben. So tolerant sind wir im Christentum. Versuchen Sie doch mal im Islam so zu argumentieren. Dann verlieren Sie dort den Kopf, den Sie hier nicht benutzen.
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#25   semiotico   19:12:30 | Montag, 19. Juni 2006
Liebes, lieber, liebe Babylon
da hast du auf jeden Fall recht, aber das Problem ist: Hier gelten keine Argumente, weder biblische, noch jesuanische, noch sonst welche. Hier gibt es nur starre Positionen, so etwas wie ein Einsehen gibt es nicht. Ausserdem sollte dir bekannt sein (hast du ja auch geschrieben), dass viele kirchliche Lehren denen des Jesus von Nazaret widersprechen. Man denke nur an seine Kultkritik, an die Geschichte von den ultrafrommen Pharisäern und dem sündigen Zöllner hinten im Eck. Wie du so schön gesagt hast, man redet zwar immer von der Wiederkunft Christi, aber in Wahrheit hofft man, dass das alles nur eine mystische Sage ist und alles so bleibt, wie es ist. Denn wenn er kommen würde, glaube ich kaum, dass hier ein Stein auf dem anderen bleiben würde. Eigentlich sind ja alle Evangelien voll mit Kirchenkritik, nur darf man sie ja so nicht lesen :-)
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#24   Babylon †   19:08:10 | Montag, 19. Juni 2006
Wenn’s nach mir ginge
könnten sich hier alle duzen, so wie es in allen sonstigen Foren üblich ist. Ich werde das zumindest machen.
Ich finde es eigentlich merkwürdig, daß man sich hier in einem sich als christlich verstehenden Forum so wenig auf Jesus bezieht. Jesus spricht seeehr wenig von Sexualität (auch im weiteren Sinne), aber sehr viel über soziale Ungerechtigkeit, gegen Reichtum, gegen kultischen und ethischen Formalismus, für Kranke und sozial Entrechtete: Findet hier kaum statt.
Aber viel Verurteilung Anderesdenkender- und Handelnder: „Wer ohne Sünde ist…“
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#23   semiotico   18:45:14 | Montag, 19. Juni 2006
Der Thesenanschlag von Babylon
Nennen Sie es ruhig Tatsachen, denn:
1) selbst wenn es eine These ist, wird es hier nicht weiter auffallen, sie als Tatsache hinzustellen, da man den Unterschied hier ohnehin nicht kennt.
2) Eine „These“ hat in diesem Forum historisch bedingt einen eher schlechten Ruf – was eigentlich wieder dafür spricht, es „These“ zu nennen.
3) Sagt uns jede psychologische Forschung, dass wir ständig an Dinge denken, von ihnen reden und schreiben, die uns faszinieren. Insofern bringe ich das einzig tolle kreuz.net Zitat der Geschichte: Vielleicht liegt das Problem in der Hose derer, die diese Artikel verfassen :-)
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#22   Babylon †   18:39:33 | Montag, 19. Juni 2006
Woher diese Angst
vor Homosexualität? Vor Sexualität überhaupt?
Warum immer das Interesse daran, andere Menschen sexuell zu bevormunden?
Meine These: Was man bei sich selbst unterdrückt, wird bei anderen um so heftiger bekämpft.
Der Verdränger will den Freien lehren: Entbehren, entbehren, entbehren! :-S
Das klappt heute aber nicht mehr; die Menschen – selbst Kirchenchristen – lassen sich sexuell kaum noch was vorschreiben. :-)
Und das ist gut so: Ein schwaches Über-Ich ist die beste Garantie für psychische Gesundheit. Keine Chance den Eiferern!
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#21   semiotico   17:53:57 | Montag, 19. Juni 2006
Ja, und vor allem…
…sind es gleich solche weltpolitisch tragenden Ämter! Ich kenne da noch ein paar: Hubert Himmelfreundpointner, Bürgermeister von Schwamming bei Neuzeug (was wiederum bei Sierning liegt, das man auch als „bei Steyr“ bezeichnen könnte); Sepp Oberunterüberdrüberlugauer, Bürgermeister von Unterstinkenbrunn (was es ja wirklich gibt); Franz Loiblbichler, Bürgermeister von Kleinklein (in der Steiermark) etc. etc. etc. Gut unterrichteten Quellen zu Folge plant auch der Bürgermeister von Ferkèssédougou (Elfenbeinküste) eine Veränderung seiner sexuellen Orientierung. Es sei also davor gewarnt: Wenn sie erst einmal an der Macht sind, dann gibt es für Heterosexuelle (und vor allem für jene, die nicht einmal das sein dürfen) nichts mehr zu lachen! Wenigstens Herr Humer wird sich freuen, denn so viele neue Filmchen, wie dann produziert werden müssen, um der neuen Kultur gerecht zu werden, hat er in seiner 100jährigen Wirkungsgeschichte noch nicht gesehen!
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#20   Beobachterin   17:52:46 | Montag, 19. Juni 2006
@ Ungläubig
Sie schrieben: Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären 15 Jahre alt, grade zum Beginn der Pubertät.
Sehen Sie – genau darum geht es.
Ein fünfzehnjähriges Mädchen befindet sich in der sexuellen Orientierungsphase. Da es immer einige gibt, die latent auch für homosexuelle Tendenzen empfänglich sind, ist es für die Homosexuellen wichtig, die Jugendlichen in dieser Phase zu erreichen. Ein bißchen was fällt dann immer für die Szene ab.
Das ist ja auch der Grund, warum wir in den letzten Monaten und Jahren bisher nie dagewesene Kampagnen zur Bejahung von Homosexualität und zur positiven Bestätigung sogenannter „schwuler Jugendlicher“ in den Schulen sehen. Dabei läßt man homosexuelle Personen ohne Beisein des Lehrer auf Schulklassen los – ist es denn die Möglichkeit!
Da das für Sie schon, für normal denkende jedoch kaum zu glauben ist, setze ich hier den entsprechenden Link:
www.schlau-nrw.de/html/methoden.html
Damit beende ich meine Beteiligung an diesem Diskussionsfaden, aber – ich komme wieder, beim nächsten Mal!
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#19   DDL   17:52:02 | Montag, 19. Juni 2006
@Beobachterin – contra
„Es ist doch unbestritten, daß die Medien und Politiker die Wasserträger der Homosexualisten sind und daß sie überall an führende Positionen zu gelangen trachten.“
Ich bestreite das.
Und jetzt?
Wissen Sie eigentlich, wo genau Sie sich dieses grenzdebile „Die Schwulen sind unser Unglück“-Gequatsche hinstecken dürfen?
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#18   daughter_of_isis †   17:50:57 | Montag, 19. Juni 2006
Verschwörung über Verschwörung
Mmh, zur Abwechslung mal keine jüdische Weltverschwörung, sondern eine schwule… Originell.
Das kann nur eines bedeuten:
DIE STECKEN UNTER EINER DECKE!!!!! :-O
Die Medien sind infiltriert, die Schulen und die Wirtschaftsverbände schon lange… und wenn demnächst rosarote Regentropfen fallen, dann wissen wir, dass die Homos bereits HAARP eingenommen haben und das Wetter kontrollieren!
Wohin soll das bloß noch führen? >:)
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#17   Scheinheilig   17:48:52 | Montag, 19. Juni 2006
@Beobachterin
Bitte halten Sie gefälligst ihren Mund. Bei mir zieht ihre dümmliche Klatsche nicht.
Vielen Dank für ihre netten und vom christlichen Geist geprägten Worte.
Soweit ich mich entsinnen kann, wurde Ihnen auf dieser Seite ja schon vor längerer Zeit der Ratschlag gegeben sich mehr an der Bibel zu orientieren. In diesem Sinne:
Einer Frau gestatte ich es nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still.
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#16   Hódmezövásárhelykutasipuszta   17:42:36 | Montag, 19. Juni 2006
@ Beobachterin:
Mmh, zur Abwechslung mal keine jüdische Weltverschwörung, sondern eine schwule… Originell.
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#15   _EinFan_   17:39:13 | Montag, 19. Juni 2006
@ Beobachterin
Paris – ein schwuler Bürgermeister. Berlin – ein schwuler Bürgermeister. Hamburg – ein schwuler Bürgermeister.
Wollen Sie Schwulen etwa verbieten solche Positionen einzunehmen?
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#14   Beobachterin   17:37:06 | Montag, 19. Juni 2006
@ scheinheilig
Bitte halten Sie gefälligst ihren Mund. Bei mir zieht ihre dümmliche Klatsche nicht.
Ihr Pseudo ist Programm. Auf scheinheilige Fragen kann ich verzichten. Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage und nicht für das, was Sie denken oder mir unterstellen. Es ist doch unbestritten, daß die Medien und Politiker die Wasserträger der Homosexualisten sind und daß sie überall an führende Positionen zu gelangen trachten. Paris – ein schwuler Bürgermeister. Berlin – ein schwuler Bürgermeister. Hamburg – ein schwuler Bürgermeister.
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#13   _Ungläubig-   17:16:48 | Montag, 19. Juni 2006
@ Beobachterin
Die Homosexuellen haben jedoch gezeigt, daß sie nicht nur Zugang zur Führungsspitze in den Medien, der Regierung, im Bildungswesen, der Wirtschaft und in vielen anderen Einflußzentren haben, sondern auch zum Kapital.
Dieses würde sich ausschließen, wenn
die belegen, dass bei homosexuell lebenden Menschen ein psychopathologisches Verhalten (Depressionen, Angstneurosen, Verhaltensstörungen bis hin zum Suicidrisiko) viel häufiger vorkommt, als bei heterosexuell lebenden Menschen.
dieses zutrifft.
Und nun einmal eine kleine Aufgabe für Sie. Als Frau müssten Sie ja eigentlich auch über die weibliche Intuition empfinden können und auch einfühlsam sein.
Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären 15 Jahre alt, grade zum Beginn der Pubertät. Sie leben in einem kleinen übersichtlichen Ort, in dem sich beinahe jeder kennt. Ihre Freundinnen beginnen sich mittlerweile schon mit Jungs zu treffen, doch Sie merken immer wieder, dass Sie eigentlich lieber ein Mädchen an Ihrer Seite hätten. Weitere Lesben kennen Sie nicht, wie Ihre Familie über dieses Thema denkt, ist Ihnen auch nicht bewusst, da dieses Thema in Ihrer Familie nie beredet wird. Sie fühlen sich alleine, verlassen und haben Angst würden Sie sich zu sich selbst bekennen, würden Sie Ihre Familie und Freunde verlieren.
Und da würden Sie ernsthaft noch weiterhin behaupten wollen, dass Suicidgefahr und Depressionen nur auf den Lebensstil zurückzuführen sind?
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#12   Scheinheilig   16:09:29 | Montag, 19. Juni 2006
@Beobachterin
Die Homosexuellen haben jedoch gezeigt, daß sie nicht nur Zugang zur Führungsspitze in den Medien, der Regierung, im Bildungswesen, der Wirtschaft und in vielen anderen Einflußzentren haben, sondern auch zum Kapital.
Bitte genauer erklären?
Dieser Satz ist jenen in denen das „Weltjudentum“ verurteilt wurde, in Inhalt und Form doch sehr ähnlich. Warum?
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#11   Beobachterin   15:50:39 | Montag, 19. Juni 2006
problematische Homosexualität
An meine beiden Vorredner:
Glauben Sie mir – ich kenne die ganze Palette Ihrer an den Haaren herbeigezogener Argumentationen.
Die Gruppe der Homosexuellen ist in besonderem Maße aidsgefährdet. Gerade aufgrund ihrer Feinfühligkeit empfinden viele Homosexuellen ihre Sexualpraktiken selbst als pervers. All dies führt nicht selten zur Frustration und zur Verzweiflung. Die wissenschaftliche Zeitschrift „ARCHIV of General Psychiatry“ hat in ihrem Oktoberheft 1999 zwei Studien veröffentlicht, die belegen, dass bei homosexuell lebenden Menschen ein psychopathologisches Verhalten (Depressionen, Angstneurosen, Verhaltensstörungen bis hin zum Suicidrisiko) viel häufiger vorkommt, als bei heterosexuell lebenden Menschen. Als mögliche Ursachen können Entwicklungsstörungen und der homosexuelle Lebensstil gelten. Diese Störungen werden von den Homosexuellen fälschlicherweise auf „Diskriminierung“ zurückgeführt – eine weitere Waffe gegen Kritiker.
Die Homosexuellen haben jedoch gezeigt, daß sie nicht nur Zugang zur Führungsspitze in den Medien, der Regierung, im Bildungswesen, der Wirtschaft und in vielen anderen Einflußzentren haben, sondern auch zum Kapital. Dies dürften kaum die Attribute einer unterdrückten Minderheit sein, und von real existierenden Benachteiligen ist nicht viel zu sehen.
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#10   -Agnostiker-   14:21:30 | Montag, 19. Juni 2006
@ Beobachterin
Homosexualität braucht nur Straffreiheit, aber keine Gesetze, die man auf sie anwendet, ähnlich der Gesetze für die Ehe.
In unserem Staat ist die gesetzliche Ehe nicht gleich der kirchlichen, sprich in der Auslegung des legalen Begriffs gibt es keine Regelung, die ansich gleichgeschlechtliche Paare ausschließt. Selbst im Grundgesetz ist nicht explizit Ehe nur auf Mann und Frau beschränkt. Somit kann man auch nicht von einer Norm sprechen, die ist bei Ihnen Religiös begründet
Homosexualität ist Privatsache und interessiert keinen außer den Betroffenen selbst
Da muss ich Ihnen mal rechtgeben, bevor ich diese Seite kannte, ist es mir wirklich noch nie passiert, dass man sich so über diese Thematik unterhält. :-)
Wobei das für die Heterosexualität auch gilt!
Man sollte sie vielmehr auf die Problematik hinweisen, die mit der Homosexualität verbunden sein kann und oft auch verbunden ist.
Sie meinen, die ganzen Diskriminierungen die sich die Jugendlichen aussetzen müssen? Da kann ich Sie beruhigen, auch diesbezüglich ist das in der Realität nicht so schlimm, wie es hier oft scheint.
Zudem ist ein CSD nicht obszöner als ein Karnevalsumzug, die Loveparade oder der Karneval der Kulturen.
Vielmehr zeigt der CSD den Jugendlichen, dass diese sich nicht alleine in ihrer Umgebung fühlen müssen und dass sie auch das Selbstbewusstsein haben dürfen zu sich zu stehen als Mensch. Die Sexualität ist Teil des Menschsein.
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#9   deepthought   14:21:23 | Montag, 19. Juni 2006
@Beobachterin
Für mich ist das Leben durchaus schön, lustig und unproblematisch! Für mein schwules Leben und die meisten meiner Freunde sind diese Attribute durchaus zutreffend (wäre aber vermutlich auch nicht anders wenn ich eine Hete wäre). Warum muss diese Tatsache geheimgehalten werden?
Es sind einzig bornierte, ewiggestrige, homophobe Zeitgenossen, wie Beobachterin, Theo und Rudolfschwester die uns Schwulen unbedingt alles Schlechte wünschen und so zwischendurch mal kurz auf die Stimmung drücken können.
Natürlich bin auch ich, wie wohl alle Menschen, mal traurig, unzufrieden und ratlos. Das hat aber sicher nix mit meiner sexuellen Ausrichtung zu tun.
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#8   Beobachterin   13:57:41 | Montag, 19. Juni 2006
Normalität und Abweichungen
Ich hoffe ich verstehe den Satz richtig. Sie kritisieren die Gleichstellung von HS mit Heterosexualität. Weil Sie eine Gleichstellung für pervers halten? Richtig?
Richtig.
Eine Gleichstellung ansich ist nicht nötig den, wie Sie so schön gesagt haben „in einer offenen Gesellschaft muß es auch Platz geben für die Gestaltung eines individuellen Lebensentwurfes“ Somit könnte HS Parallel zur Heterosexualität vorhanden sein und jewailige Gesetze analog angewandt werden.
Nein. Eine Parallele zum Normalen beinhaltet schon Gleichstellung. Homosexualität ist eine Abweichung und keine Parallele.
Homosexualität braucht nur Straffreiheit, aber keine Gesetze, die man auf sie anwendet, ähnlich der Gesetze für die Ehe.
Homosexualität ist Privatsache und interessiert keinen außer den Betroffenen selbst.
Weiter unten schrieb einer:
Dadurch wird die Jugend nicht gefährdet.
Gemeint sind die Homosexuellen-Umzüge.
Selbstverständlich werden dadurch Kinder und Jugendliche gefährdet. Wird ihnen doch vorgemacht, wie schön, lustig und unproblematisch es sei, homosexuell zu sein.
Man sollte sie vielmehr auf die Problematik hinweisen, die mit der Homosexualität verbunden sein kann und oft auch verbunden ist.
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#7   DDL   13:54:48 | Montag, 19. Juni 2006
@Beobachterin
Homosexuelle richten sich gegen real existierende Benachteiligungen, die dem Gleichheitsgrundsatz widersprechen. Wer diese Ungleichheiten bewusst und willentlich aufrecht erhält oder diese beizubehalten sucht, nimmt einen Angriff auf die (hierzulande auch gesetzlich verbrieften) Grundrechte Homosexueller vor. Das ist „homophob“.
Derlei Unterfangen werden durch Verbalinjurien gefördert und befeuert, wie sie in schöner Regelmäßigkeit auch auf kreuz.net zu finden sind, und die Sie – ebenfalls in schöner Regelmäßigkeit – beklatschen. Das ist explizit nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, wie Ihnen folgender Auszug lexetius.com/2000/9/523 klar machen dürfte:
„Von einer Schmähkritik kann deshalb nur dann die Rede sein, wenn bei der Äußerung nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht, die jenseits polemischer und überspitzter Kritik persönlich herabgesetzt und gleichsam an den Pranger gestellt werden soll“
Welche all der hier vorzufindenden Diffamierungen diese Kriterien erfüllen, dürfte klar sein.
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#6   -Agnostiker-   12:50:38 | Montag, 19. Juni 2006
@ Beobachterin
Agnostiker, Ihr Beitrag zeigt, daß es wirklich nicht den geringsten Sinn hat, mit „Euch“ zu diskutieren
Warum eigentlich? Ich habe Ihnen doch Recht gegeben was das äußern einer Meinung angeht.
Meine Kritik ist aber nicht eine Ablehnung von Homosexualität
Ich wollte Ihnen lediglich ein Beispiel geben für einen Wortlaut, der nicht zwingend der freien Meinungsäußerung unterstellt ist. Ich habe nicht gesagt, dass Sie generell HS ablehnen!
Wenn ich Kritik daran übe, daß Homosexualität der normalen Sexualität gleichgestellt werden soll – und das ist eine Umdrehung von Tatsachen, denn Ungleiches ist nicht gleich – dann ist DAS das wahrhaft Perverse.
Ich hoffe ich verstehe den Satz richtig. Sie kritisieren die Gleichstellung von HS mit Heterosexualität. Weil Sie eine Gleichstellung für pervers halten? Richtig?
Eine Gleichstellung ansich ist nicht nötig den, wie Sie so schön gesagt haben „in einer offenen Gesellschaft muß es auch Platz geben für die Gestaltung eines individuellen Lebensentwurfes“ Somit könnte HS Parallel zur Heterosexualität vorhanden sein und jewailige Gesetze analog angewandt werden.
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#5   Beobachterin   12:23:03 | Montag, 19. Juni 2006
Homosexualität ablehnen?
Agnostiker, Ihr Beitrag zeigt, daß es wirklich nicht den geringsten Sinn hat, mit „Euch“ zu diskutieren.
Wenn ich Kritik daran übe, daß Homosexualität der normalen Sexualität gleichgestellt werden soll – und das ist eine Umdrehung von Tatsachen, denn Ungleiches ist nicht gleich – dann ist DAS das wahrhaft Perverse.
Meine Kritik ist aber nicht eine Ablehnung von Homosexualität – in einer offenen Gesellschaft muß es auch Platz geben für die Gestaltung eines individuellen Lebensentwurfes und für Paradiesvögel.
Aber jede Kritik ist offenbar sofort homophob und wird nicht geduldet, ist offenbar ein „Verbrechen“. Das ist ein Kennzeichen von Extremismus – Homosexualismus eben.
Und Extremisten gleich welcher Couleur sollten wirklich nur die Rote Karte gezeigt bekommen! Ich muß offen sagen: Ich habe nichts gegen die einzelnen Homosexuellen – aber ihre Interessenvertretungen können mir sowas von gestohlen bleiben!
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#4   -Agnostiker-   11:47:00 | Montag, 19. Juni 2006
„Homophobie ist ein Verbrechen“
Zu erst einmal muss man feststellen, dass Homophobie und die Ablehnung von Homosexualität nicht grds aus der gleichen Motivation erfolgt.
„Heterosexismus bzw. Homophobie basieren meist auf tradierten konservativen Vorstellungen von Geschlechterrollen: der Glaube, diese würden durch Homosexualität drastisch in Frage gestellt, führt zu einer tiefgreifenden Verunsicherung der Betroffenen. Somit kann hier auch die Projektion eigener Unsicherheiten in Bezug auf die Geschlechterrolle auf andere Menschen vorliegen.“
Sicherlich steht jedem Menschen das Recht zu nach Art 5 Abs. 1 GG auch äußern zu dürfen, gegen Homosexualität zu sein. Allerdings sollte jedem Bürger bekannt sein, dass die Meinungsäußerung auch Grenzen hat zB im Recht der persönliche Ehre oa allg. gesetzliche Bestimmungen.
„Ich lehne Homosexualität ab, weil nach meinem Glauben Mann und Frau zusammen gehören“ o.
„Diese Sodomiten sollten ihre perversen widernatürlichen Spielereinen entlich unterlassen“ Ich denke, es ist kaum zu übersehen inwiefern die Sprache eine Satz verändern kann, dass er rechtlich gesehen als grenzwertig angesehen werden kann.
Und aus diesem Grunde kann Homophobie ein verbrechen sein. Und aus diesem falschen sprachlichen Verständnis heraus, ziehen Menschen wie Sie Beobachterin die falschen Schlüsse!
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#3   Beobachterin   11:29:01 | Montag, 19. Juni 2006
Extremisten
Selbstverständlich waren Homosexuelle nie Verbrecher. Ich halte es auch für „gut so“, daß die Strafbarkeit aufgehoben wurde.
Nur: Umgekehrt soll heute von den Homosexuellen jeder zum Verbrecher gestempelt werden, der eine anderslautende Meinung als die Homosexualisten zu äußern wagt. Der Artikel über Meinungsfreiheit ist doch in unserem Grundgesetz noch nicht abgeschafft, oder doch?
Das Motto dieses CSD zeigt den Extremismus der Homosexuellen-Bewegung.
Und der Titel des kreuz.net-Beitrags: „Gestern Verbrecher – heute Richter“ ist ein Wortspiel im Hinblick auf das Motto und deshalb durchaus angebracht. Genauso wenig wie damals Homosexuelle Verbrecher waren, sind heute diejenigen Verbrecher, die kühlen Kopf bei dem Wahn um den gesellschaftlichen Irrweg bewahren.
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#2   Pierre   11:03:18 | Montag, 19. Juni 2006
Gestern Verbrecher?
Ich weiss nicht, was diese Überschrift in BILD-Zeitungs-Manier soll. Mit Christentum hat dies nichts zu tun.
Homosexualität ware noch nie ein Verbrechen. Höchstens mal eine Straftat. Und da hat katholische Kirche seinerzeit ihr Scherflein zu beigetragen. Wie auch zum tausendfachen Mord beim Kreuzrittertum, dem zügellosen Sexleben von Päpsten und Bischöfen und den Hexenverbrennungen.
Da kann man wirklich von Verbrechen reden.
Die ‘obskuren’ Verkleidungen bei den Homo-Paraden müsste man nun wirklich gewöhnt sein. Genau wie bei Karnevalsumzügen auch.
Dadurch wird die Jugend nicht gefährdet.
Sie wird höchstens durch Aufstachelung zur Intoleranz und zum Menschenhass gefährdet.
Das können wird nicht verhindern. Aber als Christen müssen wir und nicht daran beteiligen.
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#1   Beobachterin   11:03:03 | Montag, 19. Juni 2006
aufmerksamer Pastor
Pastor Green hat registriert, was auch hierzulande kaum einem auffällt:
Obwohl es sich bei der Gruppe der Homosexuellen um eine ganz geringe statistische Größe handelt (Angaben schwanken zwischen 2 und 4 Prozent), ist der Einfluß der Homosexuellen-Bewegung inzwischen so stark, daß es schwer ist, sich mit einer konträren Meinung überhaupt noch zu Wort zu melden, ohne Gefahr zu laufen, verhöhnt, verunglimpft und in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Durch die Aufwertung und „Gleichstellung“ der Homosexualität fallen diejenigen, die das tun, aus der moralischen Geschichte der Menschheit heraus, „die bei aller Verschiedenheit der Rechtsform und der Ehe doch immer wusste, dass diese ihrem Wesen nach das besondere Miteinander von Mann und Frau ist, das sich auf Kinder hin und so auf die Familie hin öffnet. Hier geht es nicht um Diskriminierung, sondern um die Frage, was der Mensch als Mann und Frau ist und wie das Miteinander von Mann und Frau recht geformt werden kann“ (Joseph Cardinal Ratzinger, Vortrag in Berlin in der Bayer. Vertretung am 28. November 2000).
Der öffentliche Diskurs ist in einem solchen Maß beeinflußt worden, daß selbst abweichende Meinungsäußerungen, die auf der Religionsfreiheit als einem in der Verfassung verbürgten Recht beruhen, inzwischen als haßerfüllt oder als „Haßpredigten“ abgestempelt werden.
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