Jugendkirche
Oben ohne
Am Sonntag abend fand die erste Wiener Diskomesse unter freiem Himmel statt. Die fünfstündige Show war auch im Internet zu sehen.
(kreuz.net, Wien) Die mit Vorprogramm fünf Stunden dauernde katholische Freiluft- veranstaltung im Wiener Währinger Park nannte sich „Oben ohne“.

Laut einer Presseaussendung der Veranstalter sind diese Rockmessen bereits „zum Kult-Event geworden“. Während dem letzten seiner Art soll bei den rund 3.000 Meßbesuchern „25.000 Watt Begeisterung“ aufgekommen sein.

Man habe einen „christlichen Gegenakzent“ zu den kommerziellen Pop-Events setzen wollen. Die „Show“ beruhte – wie bei Popeinlagen üblich – auf starken Licht- und Nebel-Effekten.

„Oben ohne“
Am Sonntag, dem 18. Juni, fand in Wien die erste Diskomesse unter freiem Himmel statt.Die mit Vorprogramm fünf Stunden dauernde katholische Freiluft- veranstaltung im Wiener Währinger Park nannte sich "Oben ohne".Auf der Homepage der Diskomeßreihe sind entgegen früherer Events vorwiegend Bilder des Vorprogramms und erstaunlich wenige Fotos von der Messe selber veröffentlicht.

Offenbar will man der eigenen Dokumentation von Mißbräuchen ausweichen.

Zelebrant der Messe war der ehemalige Jugendseelsorger der Erzdiözese Wien, Hw. Christian Wiesinger. Der amtierende Wiener Jugendseelsorger Gregor Jansen konzelebrierte.

In seiner Predigt verwies Hw. Wiesinger auf Bilder, die jeweils einen Gesichtsausschnitt zeigten: „Diese Fotoausschnitte machen deutlich, daß Schubladendenken sehr einfach ist. Denn wir bilden uns oftmals ein Urteil, auch wenn wir nur einen Ausschnitt sehen.“

Zum Evangelium von der Begegnung Jesu mit der Sünderin (Lk 7,36-50) predigte Hw. Wiesinger, daß es wichtig sei, „noch mal hinzuschauen, wie es Jesus gezeigt hat“.

Dieses Thema des Abends wurde mit den Meßbesuchern auch motorisch „erarbeitet“. Die Anwesenden mußten sich einordnen – ob als Radfahrer oder Autofahrer, ob als Klassenbester oder schulische Faulpelze.

Dadurch wollte man auf die Kategorisierung von Menschen nach äußeren Merkmalen sensibilisieren. Das Motto „Oben ohne“ bedeute auch, ohne Vorurteile und „ohne Schranken im Kopf“ – erklärte einer der verantwortlichen Koordinatoren.

Das ganze Festival konnte erstmals auch im Internet verfolgt werden. Auf der Religionsunterseite der Homepage des ‘Österreichischen Rundfunks’ wurde das Meßevent per Live-Stream übertragen.

In den nächsten Monaten wird es keine Wiener Diskomessen geben: „Die Eventgottesdienste gehen nun in die verdiente Sommerpause“, erklärte der Koordinator.

Aber im Herbst stehe schon das nächste Highlight vor der Türe: Die ‘Katholische Jugend Österreich’ veranstaltet anläßlich ihres 60jährigen Bestehens eine Rockmesse unter dem Titel „Was is’ mit Du?“

Auf der Homepage der Diskomeßreihe sind entgegen früherer Events vorwiegend Bilder des Vorprogramms und erstaunlich wenige Fotos von der Messe selber veröffentlicht.

Offenbar will man der eigenen Dokumentation von Mißbräuchen ausweichen.

Bereits vor Monaten wurde ein Skandalbild von der Eröffnung der Wiener Jugendkirche im Oktober 2005 – auf dem der Wiener Kardinal Christoph Schönborn eine überdimensionale Brothostie eleviert – nach weltweiter Veröffentlichung von der Homepage genommen.
      
25 Lesermeinungen
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#25   semiotico   09:44:07 | Dienstag, 20. Juni 2006
Tja, das ist dann
ihr Problem ;-) Ich kann ihnen nur folgendne Tipp geben: Döner macht schöner! Und wenn sie ihn dann auch noch ganz christlich teilen, werden Sie in ein par Jahren vielleicht zum Mister/zur Miss Dönerking gewählt. Mahlzeit!
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#24   wi-bi   09:01:04 | Dienstag, 20. Juni 2006
nagut
einigen wir uns auf Dönerbrot.
Das „geriffelte Muster“ ist bestimmt nicht zum besseren teilen gedacht. ich gehe davon aus, dass es das rost beim backen einbrennt. wozu sollte ich einen döner auch in stücke reissen?
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#23   semiotico   21:47:08 | Montag, 19. Juni 2006
Lieber Dönerfreund!
1) Das „geriffelte Muster“ dient dazu, um das Brot teilen zu können.
2) Ein Döner ist per definitionem ein gefülltes Fladenbrot, sehen Sie am Foto irgendeine Fülle?
3) Eine Hostie sieht einer Backoblate zum Verwechseln ähnlich.
Schon komisch, oder?
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#22   wi-bi   20:49:58 | Montag, 19. Juni 2006
hmmmm
das ding sieht aus wie ein döner.
habe mir gerade einen geholt und der sieht doch verdammt ähnlich aus. die größe, die farbe und sogar das geriffelte muster.
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#21   semiotico   19:52:07 | Montag, 19. Juni 2006
Ich sag ja,
irgendein Sponsor steckt da dahinter. Ob es die Oblatenbäckerei oder die Waffelfabrik ist, ist doch schon egal, oder?
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#20   aphrodite †   19:36:04 | Montag, 19. Juni 2006
Laborbericht
wobei hier noch ein germanistischer Laborbericht angefordert werden müsse
Ich würde empfehlen, diesen Laborbericht wirklich abzuwarten. Denn dieser ist sicherlich entscheidend!
Hat es sich um Brot gehandelt, dann hat der Kardinal die Bestimmungen der Allgemeinen Einleitung in das Römische Messbuch befolgt und die Imitatio wäre als skandalbegründender Vorwurf wieder hinfällig.
Hat es sich um eine Hostie gehandelt, also eine Oblate, dann könnte möglicherweise der Skandal eben darin liegen, dass der Kardinal diese Bestimmungen verletzt hat, aus denen klar hervorgeht, dass als eucharistische Speise nur in Frage kommt, was zumindest wie Brot aussieht. Und am allerehesten sieht ja Brot wie Brot aus! Am allerwenigsten sehen Apfelmus, Tzatziki, Esspapier, Mousse au Chocolat, pikante Extrawurst, Salatblätter und Erdäpfelpüree wie Brot aus.
Sollte sich herausstellen, dass es sich um eine Mischform gehandelt haben soll – wie der Begriff „Brothostie“ ebenfalls offen lässt – dann könnte man den Skandal ja vielleicht in der Schleichwerbung für Karlsbader Waffeln vermuten.
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#19   Babylon †   19:34:13 | Montag, 19. Juni 2006
Wenn ich mich recht erinnere,
ist als Gottesdienst keineswegs immer der Römische Ritus (ob nun tridentisch oder neu) gewesen: König David tanzte ausgelassen vor der Bundeslade und der urchristliche Gottesdienst war extrem unliturgisch, sondern äußerte sich eher in ekstatischen Lauten (Zungenrede).
Wenn heutige Katholiken sowas live erleben würden, würden sie sagen: Total bekloppt!
Tja, aber so war das offensichtlich in den paulinischen Gemeinden.
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#18   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   19:25:45 | Montag, 19. Juni 2006
Skandalkonstitutionstatbestandsaufnahmeversuch
Nun also zur Tatbestandsaufnahme:
Der Artikel sagt uns, dass es einen Skandal gegeben hat. Er verrät uns nicht welchen. Er deutet lediglich an, dass es sich um ein Photo des Wiener Erzbischofs bei der Elevation einer „Brothostie“ handelt, das bei der Eröffnung der Jugendkirche entstanden sein soll.
Die gemeinsam von uns Postern und -innen durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass das Indiz der Elevation keine Spur ist, die einen skandalträchtigen Tatbestand hervorbringen kann.
Auch die Ermittlungen in Richtung der Teilnahme des Bischofs an dieser Eröffnungen wurden eingestellt.
Somit bleibt der Hinweis „Brothostie“, der verfolgt wurde und zu einem weiteren Indiz, der imitatio christi führte.
Nun stellt sich die Frage, ob die Ermittlungen ausreichende Beweise erbracht haben, um anzunehmen, dass es sich bei dem Skandal tatsächlich um diese Imitation handelt.
Das Argument des Brotes (der Artikel spricht aber von einer Brothostie, wobei hier noch ein germanistischer Laborbericht angefordert werden müsse, was das den sein könnte, da Hostie per definitionem kein Brot ist und Brot per definitionem keine Hostie) konnte mit einigen weiterführenden Ermittlungsergebnissen bestärkt werden. Der Umstand, dass ein weiterer Verdächtiger, der vor etwa 1976 Jahren verstorbene Jesus von Nazareth ähnliches getan hat trägt zur Erhärtung des imitatio-Verdachtes nachträglich noch bei.
Fazit: Der Skandal war die Imitatio Christi durch den Erzbischof!
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#17   Isidorus Hispalensis   19:18:13 | Montag, 19. Juni 2006
Schreckliche Strafe
Lieber Semiotico,
eine lebenslange Verpflichtung zur Zelebration der „fff-Messen“ dürfte in der Tat eine zu harte Strafe sein. Ich denke, dass würden ja noch nicht mal die schärfsten Gegner der Liturgiereform dem guten Annibale Bugnini wünschen. Im Vergleich zur lebenslangen Zelebration solcher Liturgien wäre Deposition und Exkommunikation eines Klerikers ja noch als „laxistisch“ einzustufen ;-).
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#16   aphrodite †   19:01:21 | Montag, 19. Juni 2006
gute Idee
… möchte nur der Korrektheit halber anmerken, dass die Sache mit der Kreuzigungsgruppe natürlich nicht heißen hätte sollen, dass man den Kardinalerzbischof der Haupt- und Residenzstadt kreuzigen möge. Im Gegenteil, da bin ich ganz mit ihnen.
Was Find-Fight-Follow in Latein betrifft, so ist die Idee gut. Nur steht sie dem Konzept eben zu synchronistisch gegenüber (ich kann auch Worte erfinden, hihi :-] ). Gedacht ist das so: Zuerst fff, wobei f nicht nur für find, fight, follow steht, sondern auch für fischen, konkret fischen für fundis oder auf englisch fishing for fundis. Also die fff-Messen müssen in Neudeutsch (hart an der Grenze zu Denglisch) ablaufen, wenn die Leute dann geködert sind, dann feieren sie in Latein weiter.
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#15   semiotico   18:51:38 | Montag, 19. Juni 2006
Ich würde als Strafe…
…viel eher eine ewige Verpflichtung zur Zelebration von Find-Fight-Follow-Messen wählen. Damit wäre dem Kardinal viel eher geschadet als mit einem Martyrium. Da ich aber unseren lieben Christoph ja recht gern habe, möchte ich ihn gerne von beiden verschonen (er trägt ja schon das überschwere Kreuz eines ehem. Mitbischofs) und Ihn dazu ermuntern, als Strafe für die Veranstalter dieser Messen das ganze zu hintergehen und die nächste fff-Messe im alten Ritus auf Latein zu zelebrieren.
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#14   aphrodite †   18:48:08 | Montag, 19. Juni 2006
das ist es jetzt!
Gratulation!
Ich glaube, durch gemeinsame Anstrengung habt ihr es geschafft, das Geheimnis des Artikels zu enthüllen und den Skandal ans Licht zu bringen!
@semiotico:
Und Jehova hat er sicher auch gesagt! Hinfort mit ihm, werft ihn zu Poden!
– Zur Kreuzigung?
– Ja!
– Da vorne, links, jeder nur ein Kreuz!
:-] :-D :-] :-D
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#13   Römisch-Katholisch   18:41:06 | Montag, 19. Juni 2006
Katholisch oder freikirchlich?
Diese ganze Veranstaltung hat meiner Meinung nach nichts mehr mit einer katholischen Messfeier zu tun. Sie erinnert mich viel mehr an einen Gottesdienst einer evangelischen Freikirche, zum Beispiel der ICF (International Christian Fellowship). Mit einer katholischen Liturgie hat das nichts zu tun. :-[
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#12   semiotico   18:33:07 | Montag, 19. Juni 2006
Oh NEIN!
Jetzt wo sie es schreiben, bemerke ich es erst: Hat er sich etwa mit Jesus gleichgesetzt? Hilfe! SKANDAL! Hier setzt sich jemand mit Jesus gleich! Blasphemie! Er lästert Gott! Und Jehova hat er sicher auch gesagt! Hinfort mit ihm, werft ihn zu Poden!
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#11   Gotthard   18:16:30 | Montag, 19. Juni 2006
Geheimnis
Vielen ist es doch ein Skandal, dass tatsächlich Brot von Jesus verwendet wurde… Brot hat doch eine solche horizontale Ebene, es verführt doch geradezu zum „geschwisterlichen Mahl“…dann doch lieber Hostien aus der Klosten-Hostienbäckerei, die sind so schön „geheimnisvoll“ und erinnern eigentlich niemanden an Brot … weder vom Geschmack noch vom Aussehen… und auch dieses unanständige Brotbrechen (wg Krümeln) ist dann nicht erforderlich … bei diesen Oblaten bleibt das Mystisiche erhalten …
insofern hat der Kardinal einen kardinalen Fehler begangen, als er wirkliches Brot bei der Eucharistiefeier verwendete …wie Jesus damals auch!
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#10   semiotico   17:59:42 | Montag, 19. Juni 2006
Nein, das glaube ich nicht,
denn wenn das der Fall wäre, dann hätte man wieder einen offenen Brief an den Papst persönlich aufgesetzt und ihn nicht erst zur Abmahnung, sondern gleich zur Absetzung aufgerufen. Aber wer weiß, vielleicht wird kreuz.net ja von irgendeiner Hostienbäckerei gesponsert, die durch solche böswilligen Taten um ihre Existenz fürchten müssen?
Oder vielleicht hat es sie gestört, dass man sich die Oblatten so nicht mehr einpacken und zum Kokosbusserl-Backen verwenden kann?
Nur so Ideen, aber eigentlich glaub ich das nicht, oder was meinen Sie dazu?
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#9   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   17:50:11 | Montag, 19. Juni 2006
Transsubstantiationslehrenmissverständnisausräumung
Sie vermuten also, dass der Skandal in dem Umstand gelegen ist, dass der Kardinal Brot als Brot verwendet hat?
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#8   semiotico   17:46:11 | Montag, 19. Juni 2006
@Balaton-Poster
Mir ist auch nicht so ganz klar, was der brave Kardinal Schönborn denn nun falsch gemach hat? Na gut, ich muss schon zugeben: 1) Er fördert die Jugendarbeit einer völlig verkappten Organisation (you-Magazin)
2) Er zelebriert dann hingegeneine Messe für sie. Eigentlich ein Armutszeugnis, aber bei näherem Hinsehen hat er doch recht: Eine Kerze anzuzünden und für sie zu beten reicht wirklich nicht!
3) Er schreibt während der Messe SMSe an irgendwelche höheren Instanzen (angeblich an Gott, in Wahrheit war es wohl ein kodierter Hilferuf an seinen irdischen Vorgesetzten: Schreib eine neue Jugendenzyklika, aber subito!).
Also wenn man diese „Skandale“ genauer betrachtet, sind sie doch recht harmlos. Aber halt! kreuz.net wird doch hier nicht das Transubstanz-Verständnis eines Papstsschülers anklagen und seine eigene Vorstellung, wie selbiges denn korrekter Weise zu verstehen sei, verkünden? Skandal! kreuz.net fällt von der Kirche ab! Ruft den Inquisitor!
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#7   rotwang   17:42:36 | Montag, 19. Juni 2006
Und eine
weibliche Kanzlerin – das Weltfrauentum ist auf dem Vormarsch!
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#6   DieFidele   17:39:38 | Montag, 19. Juni 2006
nochmal Windhauch
Ja, immerwiederkehrend das Dilemma mit dem Windhauch. Begeben wir uns doch alle voll Vertrauen in den Sturm hinein, der uns ziehen möge in die ewige Glückseligkeit.
Gelobt sei Jesus Christus, in Ewigkeit. Amen. :(3
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#5   Beobachterin   17:33:37 | Montag, 19. Juni 2006
Man fragt sich:
Haben die in Wien eigentlich noch alle beisammen? Ich halte ja viel von Kardinal Schönborn, aber mir scheint, er hat den „Laden“ (bei dieser Show darf man sich schon so ausdrücken) nicht im Griff.
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#4   aphrodite †   16:51:54 | Montag, 19. Juni 2006
Wenn wir schon Kohelet zitieren,
dann bitte ordentlich: Was geschehen ist, wird wieder geschehen, / was man getan hat, wird man wieder tun: / Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Und das mag wohl auch für diesen „Nachrichtendienst“ seine Gültigkeit haben. :(3
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#3   DieFidele   16:39:49 | Montag, 19. Juni 2006
alles Windhauch
Bedauerlich mit welchem blabla hier die Jugendlichen angesprochen werden; nichtssagend, ohne Tiefgang, werden diese wohl bald weiterziehen…
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#2   Sulpicius   16:30:46 | Montag, 19. Juni 2006
Ich hoffe,…
… diese Sakrilegien werden bald von oben unterbunden!
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#1   Hódmezövásárhelykutasipuszta   16:18:28 | Montag, 19. Juni 2006
Skandal! Skandal! Wo bitte?
Bereits vor Monaten wurde ein Skandalbild von der Eröffnung der Wiener Jugendkirche im Oktober 2005 – auf dem der Wiener Kardinal Christoph Schönborn eine überdimensionale Brothostie eleviert – nach weltweiter Veröffentlichung von der Homepage genommen.
Was bitte ist daran ein Skandal?
Elevation ist doch fixer Bestandteil der Feier, auch wenn es Argumente dagegen gibt, aber die Zählen doch hier wohl nicht … und schon gar nicht so viel, dass daraus ein Skandal wird.
Oder ist es ein Skandal, dass der Bischof an der Eröffnungsfeier teilgenommen hat? Glaub ich auch nicht.
Was ist jetzt also der Skandal?
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