Deutschland
Bischöfliche Verdunklungsaktion
Der Kongreß ‘Freude am Glauben’ fordert eine Revision der deutschen Abtreibungsgesetze und der umstrittenen ‘Königsteiner Erklärung’ der Deutschen Bischöfe.
(kreuz.net, Fulda) Der diesjährige Kongreß ‘Freude am Glauben’ des ‘Forums Deutscher Katholiken’ tagte heuer zum sechsten Mal unter dem Motto „Auf dem Weg zu Christus“.

Zu dem Kongreß, der von Freitag bis Sonntag in der Stadt Fulda in Osthessen stattfand, waren mehr als 1.600 Gläubige gekommen.

Den Eröffnungsgottesdienst zelebrierte der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen. Die Abschlußmesse hielt der Präfekt der Sakramentenkongregation, der nigerianische Kurienkardinal Francis Arinze.

Der Kirchenfürst brachte auch Segenswünsche von Papst Benedikt XVI. Der Heilige Vater versicherte sein Gebet: „Der Heilige Geist führt uns in die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, in der wir das wahre Leben finden.“

Kardinal Arinze predigte über die Bedeutung der Heiligen Eucharistie als geistige Nahrung.

Der Glaube lehre, daß durch das Sprechen der Einsetzungsworte bei der Messe das Brot nicht länger Brot sei, sondern, „was wir nun vor uns finden, ist der Leib Christi“.

Der Kurienkardinal erinnerte an die Lehren des Konzils von Trient (1545-1563).

Der Glaube an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie zeige sich auch im Handeln der Gläubigen – beispielsweise beim Niederknien vor dem Allerheiligsten und der Anbetung des Altarsakramentes, beim Empfang des eucharistischen Segens, bei Prozessionen, Kongressen oder Studientagen zu Ehren der Heiligen Eucharistie.

„Indem Jesus uns seinen Leib und sein Blut gibt, werden wir in die Dynamik seiner Selbsthingabe mithineingenommen, ja geradezu hineingezogen.“

Die Vereinigung mit Christus habe auch eine soziale Dimension, weil verschiedene Kommunionempfänger ein und denselben Christus in der Kommunion empfangen:

„Sie sind daher zur größeren Einheit untereinander und miteinander gerufen. Sie sind gerufen, einander zu lieben.“

Die Eucharistie sei aber nicht nur ein Mahl, sondern vor allem auch ein Opfer. Denn Christus habe sich am Kreuz als Opfer für uns Sünder hingegeben.

Der Glaube verlange von den Katholiken, daß sie im Stand der Gnade seien, bevor sie Christus in der Heiligen Kommunion empfangen dürfen. Wer sich einer Todsünde bewußt sei, müsse vor dem Kommunionempfang das Sakrament der Buße empfangen.

Die sakramentale Beichte bezeichnete Kardinal Arinze als den normalen Weg der Reinigung von den Sünden.

„Leider kann man die traurige Tatsache nicht übersehen, daß in der heutigen Zeit ein immer größerer Verlust des Sündenbewußtseins stattfindet, was zu einem immer größeren Verlust des Respekts vor der Heiligkeit Gottes führt.“

Bereits am Samstag verabschiedete der Kongreß ‘Freude am Glauben’ eine „Resolution zum Unrecht der Abtreibung in Deutschland“.

Die Bundestagsabgeordneten müßten endlich für einen wirksamen Schutz ungeborener Menschen sorgen.

Die Diskriminierung von Behinderten im Rahmen der Spätabtreibung und die Finanzierung der Abtreibung durch Steuergelder müsse gestoppt werden.

Gleichzeitig forderte der Kongreß eine Revision der aus dem Jahr 1968 stammenden ‘Königsteiner Erklärung’ der deutschen Bischöfe.

Durch diese Erklärung sei die Wahrheit über die Heiligkeit der Ehe und der Sexualität – wie sie in der Enzyklika ‘Humanae vitae’ von Papst Paul VI. († 1978) aufleuchte – verdunkelt worden.
      
32 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#32   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   15:04:50 | Freitag, 23. Juni 2006
@methusalix
richtig!
Wenn mich nicht alles täuscht, wurde das auch am Vat. I so dogmatisiert!
Redaktion benachrichtigen
#31   methusalix †   18:19:32 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Mit Verlaub Toby: NEIN!
Die katholische Kirche ist, da von Menschen geleitet, nicht immer das Vernünftige, wie Sie dies auszudrücken belieben.
Richtiger wäre folgende Formulierung: Die katholische Kirche versucht, mit theologischen Begründungen, ihren Machtanspruch durchzusetzen. Dass ihr dies immer schlechter gelingt, sehe ich als die grosse Chance der Kirche an, von diesem unglückseligen Schielen nach der Macht (das sie Reihenweise mit schrecklichen Despoten ins Bett gebracht hat und eine Blutspur durch die Jahrhunderte zieht) wegzukommen und einen wirklich vernünftigen, weil überzeugenden, Weg zu Gott aufzuzeigen.
Redaktion benachrichtigen
#30   Toby   06:10:49 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ methusalix
Es geht hier nicht um „Meinung“, auch nicht um die „Meinung“ des Papstes, sondern um Sachkenntnis.
Das Katholische ist immer das Vernünftige – auch in moralischen Dingen.
Redaktion benachrichtigen
#29   methusalix †   20:32:14 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért:
Der liebe Gott weiss alles. Der Papst weiss alles besser!
Redaktion benachrichtigen
#28   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   15:31:55 | Mittwoch, 21. Juni 2006
alleinbesitz
Der Papst im Alleinbesitz der Wahrheit?
Gott kriegt kein bisserl davon ab?
Redaktion benachrichtigen
#27   methusalix †   08:43:32 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Na ja Toby,
wenn man sich die Absonderungen der Sexualtheoretiker in der römisch-katholischen Kirche zum Thema Liebe so anschaut, dann merkt man sehr schnell, dass die keine Ahnung haben (…dürfen). Um es mit Goethe zu sagen: „Denn grau, mein Freund, ist alle Theorie…“.
Und damit sind die auch nicht allzu glaubwürdig, wenn sie wieder mal was besserwissen.
Redaktion benachrichtigen
#26   Toby   05:34:42 | Mittwoch, 21. Juni 2006
methusalix
Falsch! Glauben Sie wirlich, dass Katholiken so dumm sind? Hinter diesen Regeln des Glauben stehen moralische und ethische Grundsätze, die oft nicht verstanden werden – von ihnen offensichtlich auch nicht.
Redaktion benachrichtigen
#25   methusalix †   00:20:37 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért:
Sie haben es nicht begriffen: nur der Papst ist im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit. Er alleine befiehlt, was unser Gewissen uns zu sagen hat. Deswegen ist er unfehlbar.
Redaktion benachrichtigen
#24   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   19:45:42 | Dienstag, 20. Juni 2006
@Toby, der schlauste von allen
Falscher Gewissensbegriff der „Königsteiner Erklärung“
Aja, und Sie haben den richtigen. Wo verstecken Sie ihn?
Redaktion benachrichtigen
#23   Toby   18:16:31 | Dienstag, 20. Juni 2006
Falscher Gewissensbegriff der „Königsteiner Erklärung“
Das Gewissen hat sich am natürlichen Sittengesetz und am Lehramt der katholischen Kirche zu orientieren. Es ist nicht einfach autonom, so wie es einem in den Kram passt.
Redaktion benachrichtigen
#22   Babylon †   14:33:34 | Dienstag, 20. Juni 2006
@ semiotico:
Köstlich! Sehr erheiternd! :-]
Redaktion benachrichtigen
#21   Freinsberg   13:50:07 | Dienstag, 20. Juni 2006
@ semiotico
… und Freimaurer-Freund war er auch noch. :-|
Jedenfalls wäre der österreichischen Kirche viel erspart geblieben, hätte man Kardinal König noch einige Jahre im Amt belassen.
Redaktion benachrichtigen
#20   semiotico   09:56:12 | Dienstag, 20. Juni 2006
Oje, bitte nicht!
Wieso mussten Sie jetzt einen Text des hochverehrten Kardinals König posten? Jetzt wird er gleich wieder beschmutzt, mit Plastikembryonen beworfen und durch den Dreck gezogen. Nein, der war gar nicht katholisch. Nie gewsesen. Was ist das überhaupt für ein Fuzzi? Wiener Kardinal. Oje, da kommt nur schlimmes raus. Hat sich der nicht damals mit den linksfaschistoiden Roten verbündet? So ein Nichtsnutz! Aja, und Papst wollte er auch nicht werden. Verschwörung! Und wetten, da waren die Homos dahinter, die haben ihn erpresst, ja, die warens! etc. etc. etc. :'(
Redaktion benachrichtigen
#19   Freinsberg   09:49:15 | Dienstag, 20. Juni 2006
Humanae vitae
>>„Humanae vitae“ stürzte die Kirche in eine Glaubwürdigkeitskrise […]. Richtlinien sind sicher notwendig, aber die Bedeutung des individuellen Gewissens darf nicht übersehen werden. Im Oktober 1968, zwei Monate, nachdem „Humanae vitae“ erschienen war, veröffentlichte die österreichische Bischofskonferenz […] eine Erklärung, die die Bedeutung des aufrichtigen, gebildeten Gewissens in Sachen Geburtenregelung betonte. […]
In letzter Instanz ist Geburtenkontrolle eine Sache des persönlichen, gebildeten Gewissens. Ich habe mir immer große Mühe gegeben, auf das positive Leitbild der Ehe und der verantworteten Elternschaft, das Paul VI. in „Humanae vitae“ gezeichnet hat, hinzuweisen. Er selbst hat betont, dass kein unfehlbares Glaubensurteil in der Enzyklika vorliege. Er hat auch jene Stellen, wo von Todsünde die Rede war, gestrichen und in keiner Weise angedeutet, dass Absolution immer verweigert werden muss. […] Eines ist allerdings sicher: „Humanae vitae“ hat eine offene Wunde hinterlassen. Die Kirche muss mehr Flexibilität und mehr Verständnis für dieses Thema zeigen und […] vorsichtig sein, nie so zu klingen, als ob sie die Sorgen der Menschen nicht ernst nehmen würde. Eine wichtige Aufgabe des nächsten Papstes wird es sein, die Debatte über die Geburtenregelung im Interesse der Ehrlichkeit wieder zu eröffnen.<<
Aus dem Buch von Kard. Franz König: Offen für Gott – offen für die Welt. Kirche im Dialog. 2006
Redaktion benachrichtigen
#18   Hódmezövásárhelykutasipuszta   09:31:20 | Dienstag, 20. Juni 2006
Die Königsteiner Erklärung…
kann weder abgeändert noch zurückgenommen werden, denn sonst müsste man Augustinus, Thomas von Aquin und das II. Vaticanum auch zurücknehmen. Und besonders im Hinblick auf die beiden Erstgenannten ist das schwer vorstellbar.
Redaktion benachrichtigen
#17   semiotico   09:00:46 | Dienstag, 20. Juni 2006
Ich versteh das nicht…
…da latscht man in Theologie und Kirche seit Jahrhunderten immer wieder die manchmal auch recht eigenartigen Meinungen eines Herrn Thomas von Aquin breit und klammert dabei immer diese wunderschönen Worte aus, mit denen er sagte: in dubio pro meo (in schlechtem Latein, aber ich wollte den Reim erhalten *g*), d.h.: Im Zweifel kommt dem eigenen Gewissen die größere Rolle zu, als der Lehre der Kirche. Ja, so viel Gewissensfreiheit hat uns Thomas zugebilligt! Nehmt euch ein Beispiel!
Redaktion benachrichtigen
#16   Freinsberg   08:49:32 | Dienstag, 20. Juni 2006
Königstein
Ich verstehe die Aufregung über die „Königsteiner Erklärung“ nicht. Dass – nach Abwägen aller Informationen und Argumente – letztlich das eigene Gewissen ausschlaggebend ist, lernt man im ersten Semester der Moraltheologie. Oder gilt das für Katholik/inn/en nicht?
Redaktion benachrichtigen
#15   Gotthard   21:59:39 | Montag, 19. Juni 2006
Träumer
die sexuellen Freizügigkeiten, die uns die 68er beschert haben
es geht hier überhaupt nicht um die „sexuellen Freizügigkeiten der 68er“… die Enzyklika stand am Beginn dieser Freizügigkeiten.
Im Sommer 1968, als die Enzyklika erschient, war die Gesellschaft noch recht zurückhaltend und prüde. Oswald Kolle fing auch gerade erst an.
Es ging also bei der Enzyklika um den ehelichen Geschlechtsverkehr und die Verhütung in der ehelichen Gemeinschaft.
Als „unbescholtener katholischer“ Student der Chemie habe ich schon damals nur den Kopf geschüttelt.
Die „Königsteiner Erklärung“ hat mir den Glaube an die Kirche nicht ganz genommen…den vielen anderen aber leider bis heute.
Redaktion benachrichtigen
#14   Toby   21:57:30 | Montag, 19. Juni 2006
„back to the roots“
@ Tarcisius
Inhaltlich stimme ich Ihnen zu, doch die Methode halte ich für fragwürdig.
Wenn sich der Kongress „Freude am Glauben“ immer mehr vor den Karren des kirchlichen Establishements spannen lässt und sich noch in finanzielle Abhängigkeiten begibt, wird man eine Trendwende wohl kaum erreichen können. Das Ganze ist zwar gut gemeint, aber offensichtlich auch wenig hilfreich. Kardinal Lehmann hat keinerlei Interesse, die „Königsteiner Erklärung“ zurückzunehmen. Da kann er über die Resolution nur müde lächeln.
Wo ist der Kongress „Frede am Glauben“ eigentlich noch Stachel im Fleisch? Das Programm lässt auch keinen roten Faden erkennen, alles irgendwie bunt zusammengesetzt. So jedenfalls wird es keinen wirksamen Aufbruch geben. Wache Christen müssen als Sauerteig wirken. Das wird durch die inhaltlich profillose Gindert-Linie aber wohl kaum erreicht werden.
Redaktion benachrichtigen
#13   Tarcisius   21:42:37 | Montag, 19. Juni 2006
@ Gotthard
Diese Enzyklika war und ist die Bankrott-Erklärung kirchlicher Sexualmoral …
… mich würde sehr interessieren, wie viele der Teilnehmer in Fulda die Pille nehmen … oder waren sie alle schon zu alt?
Die Teilnehmer waren wohl kaum zu alt. Es waren alle Generationen und Altersgruppen vertreten.V.a. Jugendliche, auch viele Familien mit Kindern. Ob dort jemand Verhütungsmittel nimmt, vermag ich nicht zu sagen.Das der Kirche die Gläubigen weggelaufen sind, weil sie nicht die sexuellen Freizügigkeiten, die uns die 68er beschert haben, mitgetragen hat,halte ich für Unsinn.Meiner Überzeugung nach sind es die Profillosigkeit der Priester jener Generation und der Relativismus, der sich (durch diese) auch in der Kirche ausbreiten konnte, die die Kirchen geleert haben.Der Kongreß in Fulda ist ein Signal „back to the roots“, ein Aufbruch zum Wiedererwecken eines „katholischen Profiles“.Schade, daß Sie nicht da waren: die Spiritualität, die dort zu spüren war, war mindestens beeindruckend.Übrigens:Die Beichtväter machten in drei Beichtzimmern „Überstunden“.Realität „draußen“:In den acht Pfarreien meines Dekanates gibt es noch in drei Kirchen angekündigte wöchentliche Beichtzeiten, die in einer de facto nicht eingehalten werden.
Redaktion benachrichtigen
#12   Toby   21:33:58 | Montag, 19. Juni 2006
Was will der Kongress „Freude am Glauben“ eigentlich?
Rodolfo schrieb: Trotzdem, es genügt heute nicht mehr, nur gegen Abtreibung und gegen die „Königsteiner Erklärung“ Resolutionen zu verfassen.
Ganz meine Meinung. Wenn man aber schon eine solche Resolution verfasst, dann verstehe ich nicht, warum man den Kongress „Freude am Glauben“ zu einem Großteil von der Deutschen Bischofskonferenz subventionieren lässt. Kardinal Lehmann hat sogar ein Grußwort verfasst. Was will der Kongress „Freude am Glauben“ eigentlich? Welches teologische Profil vertritt er? Und wie stehen die beim Kongress in Fulda beteiligten Bischöfe Heinz Josef Algermissen und Friedhelm Hofmann zur „Königsteiner Erklärung“? Haben sie die Resolution etwa mit unterzeichnet? Das Ganze erscheint mir nicht besonders glaubwürdig.
Redaktion benachrichtigen
#11   Gotthard   21:06:46 | Montag, 19. Juni 2006
@Rudolfo
Das ist doch glatt ein Aufruf zur außerparlamentarischen Opposition (APO)… kann ich mich noch schwach erinnern aus meiner Studentenzeit.
Willst Du von mir einige Tipps haben?
Redaktion benachrichtigen
#10   Rodolfo Panetta   20:58:23 | Montag, 19. Juni 2006
Beachtliche Teilnehmerzahl trotz WM!
Der Kongress hatte aber beachtlich viele Teilnehmer, die dem Fußball die kalte Schulter zeigten! Man sieht, wie unzufrieden viele Katholiken mit dem „Katholikentag“ sind. Trotzdem, es genügt heute nicht mehr, nur gegen Abtreibung und gegen die „Königsteiner Erklärung“ Resolutionen zu verfassen. Die Mißstände in unserem Staat sind längst fundamental und erfordern mehr Widerstand. Die Anbiederung an die Abgeordneten der herrschenden Versager, die unser Volk ausplündern und die Familie zerstören, wäre nicht nötig gewesen.
Redaktion benachrichtigen
#9   Jörg Guttenberger, Köln   20:56:02 | Montag, 19. Juni 2006
Gotthard. Horizontalismus
Die Ausführungen vor und nach dem von Ihnen beanstandeten Absatz sprechen doch von der Vertikalen! Also bitte, keine Sätze aus ihrem Zusammenhang heraus interpretieren!
Redaktion benachrichtigen
#8   Bruder Theophil   20:52:50 | Montag, 19. Juni 2006
@ semiotico Wie recht Sie doch haben…
Ich hatte schon befürchtet, Gotthard hätte einen horizontalistischen Gewerbeschein gelöst und würde mir professionelle Konkurenz machen, wo ich doch Amateurin bin. Jetzt bin ich aber beruhigt.
Die Sache hat mich so verwirrt, dass ich garnicht mehr weiß, worum es in dem Artikel ging, zu dem ich gerade poste.
Wenn man sich diese Zeilen Ihrer Freundin aphrodite anschaut, kann man Ihnen nur zustimmen. Sehr sinnfrei dieses Posting. Eine Schande. Eine Zumutung.
Redaktion benachrichtigen
#7   Gotthard   20:50:30 | Montag, 19. Juni 2006
kein heller Geistesblitz
Gleichzeitig forderte der Kongreß eine Revision der aus dem Jahr 1968 stammenden ‘Königsteiner Erklärung’ der deutschen Bischöfe.
Dieser Kongress hat leider nichts verstanden. „Humanae vitae“ ist nicht geschrieben worden, um die „Heiligkeit der Ehe“ neu zu betonen oder die „Heiligkeit der Sexualität“ , sondern einzig und allein, um das Verbot künstlicher Empfängnisverhütung zu ummanteln.
Diese Enzyklika war der Beginn des Niedergangs kirchlichen Lebens in Mitteleuropa bzw ihr Brandbeschleuniger.
Die „Königssteiner Erklärung“ war der Versuch der Bischöfe in Deutschland, noch einen Rettungsring auszuwerfen.
Seit dieser Enzyklika hat die Kirche im Bereich der Sexualmoral nichts mehr zu sagen, bzw kommt bei den Menschen überhaupt nicht mehr an.
Aus diesem Grunde auch ist die Stimme der Kirche gegen die Abtreibung eine Stimme, die wenig Widerhall findet.
Diese Enzyklika war und ist die Bankrott-Erklärung kirchlicher Sexualmoral …
… mich würde sehr interessieren, wie viele der Teilnehmer in Fulda die Pille nehmen … oder waren sie alle schon zu alt?
Redaktion benachrichtigen
#6   semiotico   20:16:07 | Montag, 19. Juni 2006
Ich zähle wieder…
…noch ein sinngeleertes Posting voller Beschimpfungen. Es ist einfach wundervoll, wie sich meine These bewahrheitet: Wer nix weiß, der schimpft halt einfach. Ich glaub, dass das viele Menschen schon im Kindergarten kapieren, aber manche scheinbar nie.
Redaktion benachrichtigen
#5   Bruder Theophil   20:04:45 | Montag, 19. Juni 2006
@ aphrodite …Horizontale Linien…
…nennt man auf Englisch auch: Flat Line. Ein Flatliner ist ein Mensch, dessen Hirnströme nicht mehr messbar sind. Ihre Beiträge zeigen ganz deutlich, dass Ihre Herzkurve zwar noch funktioniert, denn Sie können ja noch tippen, aber sie zeigen auch, dass Ihre Hirnströme sich entlang einer Null-Linie bewegen.
So, und jetzt sollten Sie schnell wieder in den Campingwagen rennen, um sich weiterhin in der horizontalen Amateurliga zu betätigen. Währenddessen darf der Kollege für die Wortschöpfung zum Patentamt.
Redaktion benachrichtigen
#4   aphrodite †   19:11:16 | Montag, 19. Juni 2006
aso, na gottseidank!
Ich hatte schon befürchtet, Gotthard hätte einen horizontalistischen Gewerbeschein gelöst und würde mir professionelle Konkurenz machen, wo ich doch Amateurin bin. Jetzt bin ich aber beruhigt.
Die Sache hat mich so verwirrt, dass ich garnicht mehr weiß, worum es in dem Artikel ging, zu dem ich gerade poste. Aber das sollte ich wahrscheinlich nicht verraten, weil das wäre ansonsten doch eh niemand aufgefallen. Aja, da oben stehts ja: Bischöfliche Verdunklungsaktion. Sogar richtig geschrieben! Nicht schlecht! Hat da ein Bischof bei einem Diavortrag die Jalousien heruntergelassen? Ach ja, Kardinal Arinze hat die Kirche in der Welt von heute verdunkelt und ins dunkle Mittelalter (nach kirchenhistorischer Zählung wohl vom 10. bis 19. Jahrhundert anzusetzen) zurückgewunschen. Schon klar. Guter Artikel.
Nur der Themenwechsel am Schluss ist schon ein bisschen komisch, was sollen da auf einmal nachkonziliare Enzykliken? Das widerspricht doch dem Geist des Artikels, des Kardinals, des Homepage-Betreibers, …
Redaktion benachrichtigen
#3   semiotico   18:58:47 | Montag, 19. Juni 2006
Liebe Aphrodite!
Für Wortkreationen reicht eine Mitgliedschaft bei kreuz.net, sie sind steuerbefreit und können an allen kirchlichen Patentämtern gegen Verrichtung des PEterspfennigs angemeldet werden.
Redaktion benachrichtigen
#2   aphrodite †   18:50:30 | Montag, 19. Juni 2006
Horizontalismus
Horizontalismus. Horizontalismus! Horizontalismus?
Haben Sie für diese Wortschöpfungen auch den richtigen Gewerbeschein?
Redaktion benachrichtigen
#1   Gotthard   18:20:50 | Montag, 19. Juni 2006
aber Herr Kardinal!
„Sie sind daher zur größeren Einheit untereinander und miteinander gerufen. Sie sind gerufen, einander zu lieben.“
Wie kann dieser Kardinal nur eine solche Aussage wagen! Reiner Horizontalismus … da sollen sich die Menschen wieder in den Blick nehmen…
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
DeutschlandRom wünscht eine Abmahnung Kinderabtreibung‘Donum Vitae’ tanzt auf der Nase des Kardinals herum ‘Sakrileg’Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber Kardinal Lehmann„Es gab keinen Kahlschlag“ Kardinal LehmannMit dem Papst möchte er über den liturgischen Wildwuchs reden DeutschlandBrot statt Brei DeutschlandAuch die Rabbiner wurden beehrt DeutschlandMerkwürdige Medaille DeutschlandGemeinsam stark! DeutschlandWen soll es ernsthaft wundern… DeutschlandTrendwende? Deutschland„Mann der Mitte“ DeutschlandMerkwürdiges Weltbild DeutschlandFalsch und frei erfunden DeutschlandEntwarnung: Das Opus Dei greift nach Köln
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net