Was ist mit der Priesterausbildung der Diözese Linz los?
In der Diözese Linz fehle es an Lösungen, verkündigte ein Linzer Diakon wenige Tage vor seiner Priesterweihe vor einer massiv antikatholischen Zeitung seines Heimatlandes. Die Bischöfe Österreichs würden „die Basis“ im Stich lassen.
(kreuz.net, Linz) Diakon Andreas Golatz (31) aus der Diözese Linz gab vor der Mittwochsausgabe der stark
linkslastigen und antiklerikalen österreichischen Tageszeitung ‘Der Standard’ seine konservativ-altliberalen
Ansichten zum besten.
Am Hochfest Peter und Paul soll er offenbar die Heilige Priesterweihe empfangen.
Bereits beim Eintritt ins Priesterseminar habe er gewußt, daß die Anzahl der Priesteramtskandidaten
nicht rosig sei – erklärte Hw. Golatz im Interview.
Die Situation sei einerseits eine Herausforderung,
andererseits stelle sich natürlich die Frage, wie es weitergehen solle.
Das Bild vom Priester sei innerhalb
der Gesellschaft nicht das Beste.
Als aktuelles Beispiel nannte Hw. Golatz „
Der Linzer Diakon Andreas
Golatz:
„Mir hat ein Bischof das Buch von Dan Brown empfohlen und ich habe es mit Freude gelesen.“
die Diskussion
über den Haßroman von Dan Brown. Da habe die Kirche allerdings selber massiv provoziert und gepuscht:
„Mir hat das Buch ein Bischof empfohlen und ich habe es mit Freude gelesen
Die Gesellschaft habe ein
völlig veraltertes Idealbild vom Priester: „Wir sind heute nicht mehr die, die 24 Stunden und sieben
Tage die Woche für ihre Schäfchen da sind.“
Diakon Golatz glaubt, „alle an der Basis“ wünschten, daß
die Kirche sich deutlich offensiver dem Nachwuchsproblem stelle.
Es sollte zumindest das Gefühl vermittelt
werden, daß man die Probleme auf bischöflicher Ebene erkannt habe und ernst nehme. Doch davon seien
die Bischöfe weit entfernt – meint Hw. Golatz.
Derzeit heiße es immer „es wird sich schon wieder ändern“.
Echte Lösungen würden fehlen.
Es brauche dringend Reformen. Die Kirche müsse sich endlich mehr öffnen.
„Man“ agiere viel zu sehr nach dem Grundsatz: ‘Wir gegen die Welt’. Mit dieser Linie tue „man“ sich heute
natürlich enorm schwer.
Der Reformstau werde immer größer und die Kirche schlittere immer tiefer in
die Krise: „Ich hoffe ganz stark auf die einzelnen Diözesen.“
Auf dieser Ebene müsse der Widerstand
Der Linzer Diakon Andreas Golatz:
„Wir brauchen einen regelrechten Aufstand auf diözesaner Ebene.“
gegen
Rom so massiv werden, bis endlich etwas passiere: „Wir brauchen einen regelrechten Aufstand auf diözesaner
Ebene.“
Hw. Golatz glaubt, daß sich unter dem neuen Papst die Wege hin zu Reformen ebnen würden. Es
brauche ein drittes vatikanisches Konzil.
Sowohl die Priesterehe als auch die Ordination von Frauen müßten
endlich offen andiskutiert werden. Der Diakon sprach sich klar für „ein Ja zu einem zweiten Weg neben
dem Pflichtzölibat“ und „die Öffnung des Priesteramts für Frauen“ aus.
Der Zölibat sei ihm selber
nicht immer ganz leicht gefallen: „Aber ich bin generell ein sehr freiheitsliebender Mensch und hätte
wahrscheinlich in meiner Ehe so meine Probleme.“
Diakon Golatz möchte Priester werden, weil er gerne
mit Menschen arbeite, sich für Religion interessiere und anderen bereitwillig helfe:
„Außerdem ist
es einfach wunderschön, mit einer Pfarre in einer großen Gemeinschaft zu leben.“
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63 Lesermeinungen
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#63 QUIS UT DEUS 17:52:02 | Samstag, 13. Januar 2007
@Gotthard Ja das ist traurig aber wissen Sie Deutschland CH F,IT, Europa ja fast die ganze Welt etc. alles
ist am austrocknen ! Kein Katholischer Glaube ,keine Katholischen Priester,keine Katholischen Familien
…KEINE Berufungen ,merken Sie was ? Sagen Sie mir mal wie man da nach Ihrer Meinung da raus kommt? :(3
nix ist los! oiso, nachdem ich mich gerade für einen wortgottesdienstleiterkurs anmelden musste, weil
es keine pfarrern mehr gibt, kann ich aus direkter quelle sagen: nix ist los mit der priesterausbildung.
im seminar herrscht gähnende leere. die putzfrau wurde gekürzt. die jungen männer, die eine berufung
haben, heiraten, kriegen Kinder und werden im besten fall ministranten oder religionslehrer. ein paar
werden pastoralassistenten und regen sich auf, dass sie nicht wandeln dürfen.
Bei der Wahrheit bleiben Angeblich ? soll Andy Golatz nicht mehr zum Priester geweiht werden wollen. Wer
verzapft einen solchen Blödsinn ?.Nach den ünberwiegend positiven und ermunternden Meldungen die er
erhalten hat wird er sich weiterhin nach einem Gespräch mit dem Bischof zum Prieser weihen lassen. Die
Aussagen und Meldungen von gewissen Personen die sich( „Romtreu,Katholisch, Wahre Christen usw. )nennen
zeigen ja ein Bild von einer Kirche die Scheinheiliger und Hinterfotziger nicht sein kann. Wir werden
jedenfalls Andy sehr unterstützenBei der Wahrheit bleiben
#58 aphrodite † 17:56:34 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Sie verstehen das nicht, Gotthard! Ein römisch-katholisches Priesterseminar ist doch nicht katholisch!
Schlagen wir im Wörterbuch nach: katholisch, vom Griechischen καθολικος (katholikos) bedeutet
das Ganze betreffend, allgemeingültig. Betreffen die römisch-katholischen Priesterseminare nun „das
Ganze“ (also personell gesehen, das ganze Kirchenvolk) und sind sie „allgemeingültig“? Jein: Denn einerseits
betreffen Sie uns sehr wohl alle, denn die putzigen Friedensküsser, die dorther entstammen, landen schließlich
in unseren Pfarren. Andererseits betreffen sie uns deshalb schon wieder nicht, weil wir ohnehin keine
Pfarrer (weder von dort, noch von sonstwo) bekommen. Allgemeingültig sind sie zum Teil auch nicht , denn
schließlich gilt allgemein, dass dort kaum noch Leute hingehen, genauso wie folglich allgemein gilt,
dass kaum bis gar keine herauskommen. Andererseits sind sie deswegen nicht allgemeingültig, weil es auch
positive Ausnahmen gibt. Und die Ausnahmen bestätigen die Regel, wobei dieses sprichwort als allgemeingültig
zu sehen ist. Insofern: Die Seminare müssen katholisiert werden – wir sollen alle wieder Pfarrer bekommen
und sie sollen alle löbliche Ausnahmen sein. In diesem Sinne: Katholisiert die Seminare!
#55 semiotico 17:20:17 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Lösung Ja, Sie haben eine tolle Lösung gefunden: Wenn die Bischöfe endlich mal konsequent wären und
die Priesterdonnerstage fördern würden, die Seminare katholisieren würden, dann würden auch endlich
wieder Berufungen geweckt werden. Nur, können Sie irgendwie belegen, dass dadurch die Berufungen steigen
würden? Aus irgendeiner Quelle? Aus irgendeinem Bericht? Aus irgendeiner Tatsache?
Weihe von Häretikern gibt es genug! Warum verschiebt man von solch einem Ketzer die Weihe nur! Wer sich
solche Äußerungen als Diakon erlaubt, macht deutlich daß er nicht als Priester geeignet ist. Wenn die
Bischöfe endlich mal konsequent wären und die Priesterdonnerstage fördern würden, die Seminare katholisieren
würden, dann würden auch endlich wieder Berufungen geweckt werden. Aber Sozialpädagoge mit ein wenig
Esoterik der dann nach „klärenden“ Gesprächen mit seinem Bischof so weiter macht wie bisher, will außer
ein paar Spätpubertierenden keiner werden. Die Bischöfe brauchen sich nicht zu wundern, daß solch eine
„Amtskirche“ nicht mehr ernst genommen wird! Durchgreifen! Rausschmeißen! Katholisieren! Dann kommen
genügend Alumnen von alleine…
#53 Babylon † 16:21:27 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ Kenntnisnahme: Tja, entweder hat der Diakon jetzt keine Lust mehr auf so einen autoritären Laden. Dann
hat die Kirche noch einen Neupriester weniger. Oder er es ist eben nur eine Anstandsfrist, bis sich die
„Aufregung“ wieder gelegt hat. Ich tippe auf Letzteres.
Vorentscheidung gefallen Diözese Linz gibt bekannt: Bischof Schwarz zum Interview mit Andreas Golatz.
Priesterweihe im Einvernehmen mit dem Kandidaten verschoben In einem Interview mit der Zeitung Der Standard
vom 21.6.2006 hat Mag. Andreas Golatz, der am 29.Juni 2006 zum Priester geweiht werden sollte, auf die
Anliegen der Menschen in Bezug auf die Katholische Kirche in ungewöhnlich scharfer Weise aufmerksam gemacht.
[…] Bischof Dr. Ludwig Schwarz hat umgehend mit Mag. Andreas Golatz ein ausführliches und klärendes
Gespräch über das Interview geführt. Er erinnerte den angehenden Neupriester daran, dass dieser bei
der Priesterweihe dem Bischof und der Kirche gegenüber auch Gehorsam und Loyalität zu versprechen habe.
Im Gespräch bekräftigte Golatz, dass ihm das sehr bewusst sei und er das auch wolle. Es ging ihm im
Interview nur darum, auf Anliegen von Gläubigen, die ihm wiederholt vorgetragen wurden, deutlich hinzuweisen.
Er strebe auf keinen Fall eine Abspaltung von Rom an, wollte aber den drängenden Ruf nach einer gemeinsamen
Lösung der anstehenden Probleme rund um den Priestermangel formulieren. Er versicherte, dass Lösungen
dabei selbstverständlich nur in Einheit und im Dialog mit der Weltkirche gefunden werden können. Angesichts
seiner Äußerungen und der heftigen Reaktionen, die dadurch ausgelöst wurden, hat Mag. Golatz den Bischof
gebeten, seine Bereitschaft zur Priesterweihe noch einige Monate überdenken zu dürfen. […]
mit taufkerze zur kommunion es gibt ja durchaus einige dinge, die man von anderen lernen kann. die sitte,
mit einer brennenden Kerze zum Kommunionempfang zu gehen, finde ich gut. dann aber bitte Mundkommunion
orthodoxie u kommunion der Kommunikant geht mit brennender Kerze (=Taufkerze) vor zur Goldenen Pforte
am Ikonostas, wo der Priester steht und ihm die Kommunion in beiderlei Gestalten mit einem Löffel reicht.
In Wien in St. Barbara bei den kath. Armeniern und in Maria Schutz bei den Mechitaristen, beide uniert
gibt es sehr wohl eine Kommunionbank und das Knien zum Empfang. Dort wird die Kommunion bei den Stillmessen
unter der Woche auch nur in einer Gestalt als Hostie gereicht. PS: die brennende Kerze haben wir aber
auch bei levitierten Hochämter nach dem Missale 1962. Der Subdiakon steht mit der Kerze links vom Zelebranten
und rechts von diesem der Diakon mit der Patene.
teufel am werk hi gotthard! ist schon klar, dass die orthodoxen eine kommunionbank kennen und sich auch
nicht niederknien. Was ich meine ist die Mundkommunion. die haben sie gott-sei-dank nicht aufgegeben.
da waren sie nicht so dumm wie die katholischen bischöfe und haben den priestern erlaubt, den gläubigen
einfach die heilige kommunion in die hand zu geben. vie viele sakrilegien hat es dadurch gegeben! wie
viele menschen haben dadurch den glauben an die eucharistie verloren. ich kann nur sagen: das hat der
teufel den bischöfen eingeflüstert.
hi Aragorn die orthodoxen waren nicht so dumm ihre altbewährte tradition zu ändern. Hast du in einer
orthodoxen Kirche schon einmal eine Kommunionbank gesehen bzw in einer orthodoxen Messe jemanden knieend
die Hl. Kommunion empfangen sehen?
Der Nabel der Welt Da hat ein kleiner dummer Diakon seine Meinung geäussert. Und das in einem kleinen
Blatt. In einer kleinen und unbedeutenden Diözese. In einem kleinen Land. Und da soll sich jemand aufregen?
Katholische Kirche hört nicht an den Grenzen der Diözese Linz auf. Auch nicht an den Grenzen Mitteleuropas.
Da kann sie auch untergehen (wäre schade…) bleibt noch der Rest der Welt… einfach mal auf den Kirchturm
steigen und einen Blick „raus“ wagen…
@Tarcisius Was momentan Not tut, ist einfach einmal, die Fakten anzuerkennen und klar von offizieller
auszusprechen: „Ja, die Kirche ist in einer Krise.“ So Weiterwursteln bringt uns nicht mehr weiter. Die
Kirche lebt aus den Sakramenten, wie aber, wenn niemand mehr die Sakramente spendet? Was glaubst du viele
Leute im Krankenhaus sterben ohne die Krankensalbung/Letzte Ölung, obwohl sie dies wollen? Weil einfach
kein Priester mehr vor Ort ist, der das Sakrament spendet?. Dies nur als Beispiel. Es geht auch nicht
einfach um eine Liturgiereform, es geht um grundsätzliche theologische Entscheidungen (da haben Tradis
und Liberale schon recht, wenn sie darauf verweisen). Ich denke, wenn er einen schlauen Job sucht, dann
hätte er etwas anderes gemacht. Priesterleben ist Opferleben, schrieben Sie, ja so ist es, aber wenn
für alle und nicht nur für manche.
@Romulus dieses Pontifikat bringt weder für die Tradis noch für die Liberalen eine befriedigende Lösung.
Es wird einfach weitergewurstelt abwarten! o^/ Frage ist nur, wie eine Reform angegangen werden soll?
Und vorab sollte geklärt sein, was man zu reformieren wünscht. Benedictus XVI hatte schon früher die
„Reform der (Liturgie-)Reform“ :)3 gewünscht. Auch wenn dieser Neo-68er-Diakon es noch nicht bemerkt
hat: Die Frauenordination war schon im vorherigen Pontifikat abschließend behandelt worden. Golatz:
„Wir sind heute nicht mehr die, die 24 Stunden und sieben Tage die Woche für ihre Schäfchen da sind.“
Es drängt sich auf, er suche lediglich einen lauen Job? Ich habe dagegen mal gehört: „Priesterleben =
Opferleben.“
Recht hat er schon Der Reformstau werde immer größer und die Kirche schlittere immer tiefer in die Krise:
Wo der Mann recht hat, hat er recht. Frage ist nur, wie eine Reform angegangen werden soll? Ob sein Weg
des Ertrotzens der beste ist, wage ich zu bezweifeln. Bei einer Sache können wir aber ziemlich sicher
sein: dieses Pontifikat bringt weder für die Tradis noch für die Liberalen eine befriedigende Lösung.
Es wird einfach weitergewurstelt.
Dieser ist nicht katholisch Durch solche „Diakone“ verliet man den Glauben. Es gibt keinen Anlaß an eine
Kirche, die aus Kirche-untreunen Geistlichen besteht die Kirchensteuer zu zahlen. Jeder Gläubiger hat
sich verdient, das man ihm den echten Glauben vermittelt. Das, was man in Linz macht ist eine private
Kirche, sprich Sekte.
tarcisius ein heiliger tarcisius war ein messdiener, der gefangenen christen die heilige kommunion in
den kerker bringen wollte. im übrigen können wir nicht heute einfach jeden brauch aus der urkirche wieder
beleben, der längst von einer lebendigen tradition aufgegeben worden ist. das ist ja gerade die methoder
der liturgieDEformer, dass sie die ganze zeit in der urkirche herumkramen und irgendwelche gebräuche
ausgraben um sie wieder zu beleben. natürlich nur solche sachen, die ihnen dann auch ins konzept passen.
auf diese weise fand auch die unseelige handkommunion, die es vielleicht oder tatsächlich mal in der
urkirche gegeben hat, eingang in die DEformierte liturgie. eine echte reform fragt allerdingst immer zuerst,
ob eine neuerung oder änderung gewinnbringend für die glauben ist. das kann man bezüglich der handkommunion
nicht unbedingt sagen. es ist ja mittlerweile erwiesen, dass ein großteil der katholiken nicht mehr an
die realpräsenz im altarsakremant glaubt. wie das wohl kommt? ?:) wäre man bei der knie- und mundkommunion
geblieben, sähe das sicherlich besser aus. die orthodoxen waren nicht so dumm ihre altbewährte tradition
zu ändern. die katholische kirche hat ihre traditionelle liturgie von freimaurern und protestanten DEformieren
lassen und wundert sich nun, dass sie in einer krise steckt. darüber freut sich vor allem einer
Oje, ich kenn schon die Antwort: Die sind alle nicht würdig, nicht berufen, nicht rechtmäßig geweiht,
nicht vom heiligen Geist erfüllt, alles Ketzer, Aufrührer, Unwürdige…
Wie wäre es mit… eine urchristliche und ehrliche Aufruf: Bete für ihn und seine Berufung! :)3 „…unerträgliche
Diskriminierung von Frauen innerhalb der Kirche die schlimmere Ausmaße angenommen hat als in Saudi Arabien…“
Jawohl, Frauen dürfen in Saudi: auto fahren, mit männer reden, wählen, ohne begleitung das haus verlassen,
in der Moschee mit männern zusammen beten, etc., etc. Dass ich nicht
…und dennoch… …wird die Selbstoffenbarung dieses geistigen/gesitlichen Tieffliegers seinen Bischof
nicht davon abhalten, ihn zu weihen, statt ihn zu feuern. (Offenbar liegen deutliche Ausbildungsdefizite
und mangelnde Reife zum Priesteramt vor.) Womit die These des Diakons Golatz bestätigt werden wird, daß
das Episkopat die Basis im Stich lasse (nämlich die Gläubigen!)
Pierre Plantard, der Ideengeber für Baigent/Leigh (und Dan Brown) ist mehrfach mit dem Projekt gescheitert,
einen anti-freimaurerischen Orden nach dem Muster der Freimaurer zu gründen; das heißt aber nicht, dass
es diese Gesellschaften nicht gibt.
@Karl Murx ich versuche seit jahren icht in dieses merkwürdige dunkel zu bringen auf die frage ob es
der vorwurf von herrn rothkranz stimmt daß ein pater der bruderschaft in einem esoterischen verlag publiziert
antwortete mir sinngemäß der H.H.Heggenberger man muß die intention inter der tat sehen sehr merkwürdig
ein anderer pater sagte mir fragen sie mich bitte nicht…
Pius X., Karl X., hat Rampolla zwar nicht als Staatssekretär weiterbeschäftight, aber doch als Sekretär
des Hl. Offiziums. Allzu gravierend war also Rampollas Ruf, ein „Freimaurer“ gewesen zu sein, wohl nicht.
Selbstverständlich gibt es auch in der Traditionalistenbewegung diverse Unterströmungen. Das ist auch
kein monolithischer Block. Aber Sie räumen wenigstens ein, dass da Beifall von der falschen Seite kommt.
@Konrad Und wer entscheidet darüber, wann sich das Volk als „gläubiges Volk“ und wann als „Pöbel-Volk“
äußert? Ach, ich weiß schon: Entscheidend ist kreuz.net bzw. Konrad persönlich, der Über-Papst. Wenn
also „das Volk“ Briefe an den Bischof von Linz schreibt, handelt es als „gläubiges Volk“, wenn „das Volk“
gegen die Weihe von Kurt Krenn zum Bischof protestiert, handelt es als „Pöbel-Volk“.
@ ExBochumer Wortwahl, Rechtschreibung und falsche Begrifflichkeiten – daran muß kreuz.net noch arbeiten.
So einen Satz schreibt gewöhnlich ein Grundschullehrer einem Dritt oder Viertklässer ins Diktatheft.
Ich habe da noch ganz andere abscheuliche Querverbindungen in peto Hallo Schlotterbeck, da ist z.B. ein
höchst verdächtiger Pius X., da kann man Verbindungen zu Kardinal Rampolla aufdecken. Er soll ihm mehrfach
„Guten Tag“ gesagt haben. Dann sind da noch die Verbindungen von Liènart zu Lefèbvre. Höchst dubios,
nicht wahr? Klar kommen auch Gnostiker und Esoteriker nach Saint Nicolas, aber die sagen einem nicht sofort,
wer sie sind. Aber da gibt es in Frankreich einen Rémy, aber er wird gleich niedergeschrien, wenn er
diese Leute denunziert. Die Schriften von Jean Vaquier und Mgr Delassus und Mgr Gaume widmeten sich auch
diesem Thema. Jetzt haben wir bei der Bruderschaft einen Abbé Celier, der unter einem Synonym das Buch
„La Paille et la Sycomore“ herausgab, um alle diese Unterwanderungsversuche der rechten Gnosis als Hirngespinste
abzutun. Gerade habe ich wieder eine gnostische Familie entdeckt, der Vater ist Arzt, hochgebildet. Ich
versuche denen aus dem Weg zu gehen, aber meine Frau findet die so gut erzogen. Der Mann bekommt permanent
Einsprechungen vom „Herrn“. Jeder „Erleuchtete“ ist Priester. Jetzt will er häufiger nach Saint Nicolas.
Auf den haben wir noch gewartet.
#28 ExBochumer † 13:14:41 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@ Ralf B. Dein grundsätzlicher Hass gegen kreuz.net steht nicht mit meiner Meinung im Einklang. Die grundsätzlichen
Erwägungen von kreuz.net sind lauter – das betone eich. – Aber kreuz.net hat noch einiges zu lernen.
Wortwahl, Rechtschreibung und falsche Begrifflichkeiten – daran muß kreuz.net noch arbeiten.
Aragorn Den „Rauch Satans“ ortete Paul VI. am 29.06.1972 allerdings auf der Extremen Rechten. Über diese
Ansprache gibt es nur einen Bericht des seinerzeitigen Erzbischofs Casaroli. Der Papst sah den Missbrauch
der alten Messe als Kampfmittel gegen das Konzil als seine schwerste Belastungsprobe an. Die Integralisten
geben seiner Wertung noch heute (43 Jahre nach seiner Wahl zum Papst) noch täglich mehr recht. Denn während
die liberalen Experimente abklingen, wird aus dem Schisma von Econe allmählich eine kleine, verschworene,
sonderrituelle Eigenkirche mit völlig neu erfundener, absolut falscher Tradition.
@ Ralf B. Nicht das Pöbel-Volk („Wir sind Kirche“ etc.) und die von Medien aufgehetzte Masse, sondern
das gläubige Volk ist maßgebend. Und dieses wäre froh, wenn würdige Priester auch aus „Tradi-Gruppen“
mit ihnen und für sie Gottesdienste feiern dürften. Die FSSP(X) wartet darauf. „Volk“ im Rahmen der
Priesterweihe hat nichts mit „Demokratie“ zu tun, sondern mit Glauben. Dieser Linzer Diakon hat aber offen
gegen Glaube und Disziplin der römisch-katholischen Kirche Stellung bezogen.
@ExBochumer Dass kreuz.net sich auf eine bessere Basis stellen sollte, denke ich schon seit dem ersten
Tag. Gehässigkeit, Wut, Besserwisserei, Kampagnen- und Schmierenjournalismus, Boshaftigkeit sowie das
völlige Fehlen von Rechtschreibwörterbüchern etc. scheinen auch mir keine so geeignete Basis. Ich schlage
als neue Basis zur Abwechslung mal den christlichen, katholischen Glauben vor. Das wäre doch mal eine
echte Abwechslung!
@Konrad Was meinen Sie, was mit den vielen Tradi-Priesterkandidaten passieren würde, wenn man vor deren
Weihe wirklich das Volk befragte? Bitte beachten Sie: Es heißt: „Das VOLK wurde befragt.“ Von einer Befragung
der Leserschaft von kreuz.net ist im Ritus nicht die Rede.
Hallo Konrad, obwohl es nicht ganz zum Thema passt, hier nochmal der Beleg für die Querverbindungen Lefebvre-Ducaud=Bourget-Plantard-„Sakrileg“: www.cesnur.org/…05/pa_introvigne.htm
Vor einer Priesterweihe fragt der Bischof den Regens über die Weihekandidaten: „Glaubst Du, dass sie
würdig sind?“ und die Antwort muss lauten: „Das Volk und die Verantwortlichen wurden befragt und ich
bezeuge, dass diese sie für würdig halten“. In diesem Fall kann der Regens dies ehrlich wohl nicht sagen.
Wenn Bischof und Regens in Linz Charakter und Mut haben, werden sie die Weihe dieses Kandidaten zumindest
verschieben.
priester – sacerdos sacerdos kommt – soweit ich mich entsinnen kann – wortethymologisch von sacrum dare
das heilige geben. Das Problem in der Priestererziehung nicht -ausbildung, als „alter“ Semantiker weiß
ich warum diese Unterscheidung, krankt an einem wesentlichen Punkt: Den wenigsten hochwürdigen Geistlichen
ist noch klar, daß sie das Opfer Christi als Alter Christus (an Christi statt) darbringen. Dadurch kommt
es auch zur Horizontalisierung der heutigen (Hl.) Messen. Die Abkürzung Hl. hab ich bewußt in Klammer
gesetzt, da zumeist eher ein „Kasperltheater“ – siehe Kindergottesdienste – oder eine „Self Performance“
des „Vorstehers“ (Presbyter) bzw. der pfarreigenen „Liturgiker“ erlebt werden darf. Wo wird heute noch
für heiligmäßige Priester gebetet, wo der Priestersamstag gefeiert, wo werden junge Männer auf die
Möglichkeiten und Chancen hingewiesen? Ich schlage vor, den Film „Die Große Stille“ als Pflichtmedium
in den Seminarien zu zeigen.
Hoffnungsvoll! Also ich finde die Ansichten dieses Diakons eigentlich wunderbar. Solche Leute sollte es
mehr geben! Abgesehen davon wird es in naher Zukunft gar nicht anders gehen als das Pflichtzölibat zu
relativieren und die unerträgliche Diskriminierung von Frauen innerhalb der Kirche die schlimmere Ausmaße
angenommen hat als in Saudi Arabien endlich zu beeitigen. Meiner Ansicht nach wird es in absehbarer Zeit
zu einer Revolution innerhalb der Kirche kommen und die zukünftige Kirche von einem Kirchenparlament
regiert werden. Der Papst wird sich auf repräsentative Aufgaben bescheiden müssen. Deshalb: weiter so!
:)3
Lieber Aragorn! bis zum konzil (V II) bot die kirche ein geschlossenes bild. alle waren ein herz und eine
seele im glauben. Meine ich da einen „Urknall Konzil“ herauszulesen, eine creatio ex nihilo der Bestimmungen
des 2. Vatikanums? Glauben Sie denn, dass die Ideen, die das V2 letztlich als Veränderungen anerkannte
und bestimmte, einfach aus dem Nichts kamen? Völliger Schwachsinn!
@Aragorn >bis zum konzil (V II) bot die kirche ein geschlossenes bild. alle waren ein herz und eine seele
im glauben. Falsch. Siehe z.B. die Abstimmungsergebnisse auf dem 1. Vatikanum, als es um das Unfehlbarkeitsdogma
ging. >heute erleben wir auseinandersetzungen auf allen ebenen. Wie schon in der Urkirche, nachzulesen
fast im ganzen NT. >alles muss durchdisskutiert und demokratisch abgestimmt werden. Auch heute ist die
Verfassung der Kirche nicht demokratisch. CIC lesen, da steht’s drin. >die liturgie ist zu einem tummelplatz
der eitelkeiten und der selbstdarstellung geworden. Leider ja, jedenfalls mancherorts. >jeder darf mit
dem altarsakrament herumhandtieren. In der Antike nahm sogar jeder das Sakrament für seine Angehörigen
mit nach Hause. Tarcisius wurde für eine Tat heiliggesprochen, für die er von Ihnen als „satanisch“
beschimpft würde. > ich habe schon von gottesdiensten gehört, in denen frauen in priestergewändern
am altar standen. Ich auch. Fehlverhalten gab es auch vor dem Konzil. >was wir brauchen sind bischöfe
und priester, die endlich wieder den katholischen weihrauch entzünden, A propos: Ich bin schon beschimpft
worden, weil ich für Weihrauch war. Die Gegner waren betont vorkonziliar („Alle Laien gehören aus dem
kirchlichen Dienst entlassen“) und hielten Weihrauch für „feministischen Schwachsinn“. >um diesen üblen
gestank satans aus der kirche zu vertreiben. Aber ja doch.
@ aragorn bis zum konzil (V II) bot die kirche ein geschlossenes bild. alle waren ein herz und eine seele
im glauben. Nach außen hin vielleicht. Und auch dann nicht immer. Die Kirche ist niemals ein einheitlicher
Meinungsblock gewesen. Gegenteiligen Auffassung entspringen eher romantischen Vorstellungen.
ruch satans in der kirche ich weiß nicht, warum dieser diakon den aufstand gegen rom fordert. das haben
wir doch mittlerweile auf allen ebenen, angefangen von den bischöfen bis in die kleineste pfarrgemeinde.
der ruch satans, von dem seierzeit papst paul VI. gesprochen hatte, ist mittlerweile weit vorgedrungen.
bis zum konzil (V II) bot die kirche ein geschlossenes bild. alle waren ein herz und eine seele im glauben.
die liturgie war ein geschützer raum. die leute haben gebetet und geopfert. heute erleben wir auseinandersetzungen
auf allen ebenen. alles muss durchdisskutiert und demokratisch abgestimmt werden. die liturgie ist zu
einem tummelplatz der eitelkeiten und der selbstdarstellung geworden. jeder darf mit dem altarsakrament
herumhandtieren. wie weit soll es eigentlich noch gehen? ich habe schon von gottesdiensten gehört, in
denen frauen in priestergewändern am altar standen. mir liegen auch entsprechende fotos vor. was wir
brauchen sind bischöfe und priester, die endlich wieder den katholischen weihrauch entzünden, um diesen
üblen gestank satans aus der kirche zu vertreiben.
Mein Brief an das bischöfliche Sekretariat und die Nuntiatur Grüß Gott Exzellenz! Sehr geehrter Herr
Bischof Schwarz! Mit großer Sorge habe ich das Interview von Diakon Andreas Golatz im ‘Standard’ gelesen.
Bitte sehen Sie davon ab, jemanden zu weihen, der Sie selbst und die ganze Kirche wenige Tage vor dem
Empfang der Priesterweihe durch die Verweigerung der Glaubenszustimmung zum kirchlichen Lehramt und einen
öffentlichen Aufruf zum Ungehorsam provoziert.
warum die weihe verhindern? der mann paßt doch hervoragend zur nachkonziliaren kirche er ist nur etwas
schnell die bischöfe werden in ca 10 jahren dort sein
Protest! Ob die Weihe, die in einer Woche gespendet werden soll, verhindert werden kann, scheint mir eher
unsicher zu sein. Auf jeden Fall sollte man gegen die Weihe bei den zuständigen Stellen (Diözesanbischof,
Apostolischer Nuntius, evtl. Römische Kongregationen) protestieren. In höflicher, aber verbindlicher
Form. Das Interview im Wortlaut ist übrigens auf der Homepage der Zeitung (www.derstandard.at) verfügbar.
Der Hw. Diakon hat sich eindeutig nicht nur für viri probati sondern auch für die Priesterweihe von
Frauen ausgesprochen und die Bischöfe und das Kirchenvolk zu einer Revolte gegen Rom aufgefordert, um
diese Ziele durchzusetzen. Dem Mann sollte man zumindest eine Besinnungspause gönnen , bevor man ihn
zum Priester weiht und ihm die Seelsorge an Gläubigen anvertraut. Hoffentlich benutzt er diese Besinnungspause
jedoch dann, indem er gute dogmatische und spirituelle Werke liest und nicht Thriller a la Da Vinci Code,
das ihm so sehr gefallen hat. Videant episcopi!
Hihi! Da will jemand dem Linzer Bischof eine eMail schreiben, wie goldig! Mal abgesehen von der Tatsache,
dass jeglicher Brief-, eMail oder sonstige Verkehr (K.K. ist ein eigener Fall in allen Verkehren) von
SekretärInnen und AssistentInnen gefiltert und vorausgelesen wird, bevor er überhaupt zum hochwürdigsten
Herrn Bischof durchdringt, kommt mir doch eine gute Idee in den Sinn: Ich schreibe dem hochheiligsten
Herrn Papa in Rom ein eMail – er wird es sicherlich (wie alle anderen 4.567.889 am Tag) lesen, es in aller
Ruhe (dazu nimmt er sich pro eMail ca. 0,007 Sekunden) überdenken, und dann von seinem Sekretär beantworten
lassen. Spätestens wenn er 4.567 eMails weiter ist, wird er meines allerdings vergessen haben. Doch auch
diese Tatsache ist dann qua Unfehlbarkeit ex cathedra (in der er zum eMail-Lesen immer sitzt) für mich
zu vernachlässigen. Insofern – vielleicht doch nur Zeitverschwendung? Oder nimmt sich da wer wichtiger
als ein vom unfehlbarsten Menschen dieser Welt eingesetzter Hirte?
Briefe und Mails zur Verhinderung dieser Weihe Hier sollte ein notwendiges Exempel statuiert werden. Alle,
die Zeit haben, sollten den zuständigen Bischof und römische Dikasterien anschreiben, daß diese Weihe
angesichts der Befürwortung ungültiger Frauenweihen abgeblasen werde.
„Man“ agiere viel zu sehr nach dem Grundsatz: ‘Wir gegen die Welt’… … Na dann empfehle ich mal die
Lektüre der hl. Schrift … insbesonders die Stellen, wo der Herr über das Verhältnis vom Himmelreich
zur „Welt“ spricht, oder auch jene Passagen denen zu entnehmen ist, was seine Jünger in dieser Welt erwartet-
im besten Fall Verachtung und Spott…
Mit solchen… …„Priesteramtskandidaten“ will wohl kein guter, römisch-katholischer Seminarist in einem
Gebäude leben. Mit Vagabunden, homosexueller Überzeugung, die gegen eine endgültig beschlossene Sache
arbeiten. „Ordinatio Sacerdotalis“ (1994) von Johannes-Paul II. ist nach Angaben des damaligen Kardinals
Ratzinger „de fide“ und, als Teil der ordentlichen und universalen Magisteriums, unfehlbar.