[ « 304 305 306 307 308 » ]
Mittwoch, 21. Juni 2006 11:01
Die Abscheuliche steht vor dem Ende
Die Weltgeschichte ist gerade dabei, die abscheuliche Kinderabtreibung, die heute zahllose Staaten in den Abgrund reitet, wieder auszuspucken. Ein Beispiel? Die USA.
(kreuz.net) Während Abtreibungsideologen im alten und immer älter werdenden Europa immer noch rauschende Feste feiern, kommen die USA zur Besinnung.

Im Jahr 1973 beschloß der Oberste US-Gerichtshof mit einem Stimmenverhältnis von 7:2, daß das damals herrschende Verbot der Kinderabtreibung der Verfassung widerspreche und die vorgeburtliche Kindertötung ein Bürgerrecht sei.

Dreiunddreißig Jahre nach diesem fatalen Entscheid zittern die US-Abtreibungsideologen. Und das zurecht.

Im letzten Monat beschloß der US-Bundesstaat Süd-Dakota, die Kinderabtreibung zu ächten.

Im November werden die Bürger von Süd-Dakota über das kinderfreundliche Gesetz abstimmen. Abtreibungsleugner haben mit 16.728 gesammelten Unterschriften erwartungsgemäß das Referendum ergriffen und ein Inkrafttreten des Gesetzes mit 1. Juli vereitelt.

Neben Süd-Dakota haben bereits drei weitere US-Bundesstaaten ähnliche Gesetze verabschiedet.

Gegenwärtig arbeitet der US-Bundesstaat Ohio an einer entsprechenden Vorlage.

Die Tageszeitung ‘USA Today’ wollte wissen, wie sich die einzelnen US-Bundesstaaten verhalten würden, wenn die Entscheidung des Obersten Gerichtes aus dem Jahr 1973 revidiert würde. Das Ergebnis:

22 US-Bundesstaaten würden die Kinderabtreibung signifikant einschränken. Bereits jetzt sind in diesen Staaten die meisten vom Gesetz her möglichen Lebensschutzmaßnahmen eingeführt.

Zu dieser Gruppe gehören praktisch alle Südstaaten sowie Staaten im Norden wie Pennsylvania, Ohio, Michigan oder Wisconsin.

16 Staaten würden die gegenwärtige, hemmungslose Abtreibungspraxis weiterführen. Zu ihnen gehören alle Staaten der Westküste – zum Beispiel Kalifornien – und fast alle Staaten im Nordosten des Landes.

12 Staaten nehmen eine Zwischenposition ein.

Die 22 Staaten, die das Menschenrecht auf Leben vermutlich respektieren würden, umfassen 50% der US-Bevölkerung. Im Jahr 2000 kamen dort 37% der durch Abtreibung getöteten Kinder ums Leben.

Die 16 Staaten, die das Lebensrecht der Ungeborenen wohl weiterhin ignorieren würden, umfassen 35% der US-Bevölkerung. Im Jahr 2000 beklagten diese Staaten 48% der US-Abtreibungsopfer.

Lebensrechtler fühlen sich durch die jüngsten Ernennungen von US-Präsident George W. Bush ins Oberste Gericht ermutigt. Sie sind bereit, neue Gesetzesvorlagen in die Parlamente der US-Bundesstaaten einzubringen.

Der US-Bundesstaat Ohio hat bereits fast alles getan, um die vorgeburtliche Tötung von Kindern einzuschränken.

Abtreibungswillige Mütter müssen in diesem Staat über Alternativen aufgeklärt werden und anschließend eine Wartezeit von wenigstens 24 Stunden absolvieren.

Ärzte und Krankenhäuser können es ablehnen, Kindertötungen durchzuführen. Minderjährige Mütter brauchen für die Tötung ihrer ungeborenen Kinder die Zustimmung der Eltern. Die besonders grausame Teilgeburtsabtreibung ist illegal.

Doch ein jüngster Gesetzesvorschlag möchte das Menschenrecht auf Leben in Ohio noch weiter schützen und die Durchführung einer Kinderabtreibung strafrechtlich verfolgen. Demnach wäre es auch ein Verbrechen, eine schwangere Mutter in einen anderen US-Bundesstaat zu transportieren, um ihr Kind dort zu töten.

Andere Gesetzesrevisionen wollen die Kinderabtreibung aus vom Staat subventionierten Krankenhäusern verbannen. Der Staat soll auch offiziell erklären, daß er die Geburt eines Kindes seiner Abtreibung vorzieht.

In Ohio geht man davon aus, daß 63 der 99 Mitglieder des Lokalparlamentes bereit sind, die Kinderabtreibung in die Wüste zu schicken.

Europa wird früher oder später mitziehen. Denn die Kinderabtreibung überläßt die Verantwortung für den Kindersegen in den meisten europäischen Ländern den Moslems.

Es ist kein Geheimnis, daß diese für die Tötung von Kindern im Mutterleib kein Verständnis haben.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 58 Lesermeinungen:
Freitag, 23. Juni 2006 18:27
Benedikt: @ methusalix
Sehen Sie Bendikt, die arbeitslose Mutter mit einem Kind (ja genau, diejenige, die die zweite Schwangerschaft abbrechen wird!) kann sich eben nicht nur nicht einen oder zwei oder drei Bundesschatzbriefe kaufen und von den Zinsen leben, sondern überhaupt keinen. Sie bekommt also keine Zinsen zum Leben,

Können Sie mal beim Thema bleiben? Darum ging es hier nicht, sondern um die These, dass das Leben von Zinsen automatisch andere arm machen würde. Sonst gar nichts. Sparen Sie sich doch solchen oberlehrerhaften Unfug, ich weiß selber, dass nicht jeder von Zinsen leben kann (fast niemand, um genau zu sein).

Ihr Beitrag bestärkt mich in dem Eindruck, dass Sie von der Armut im Land überhaupt keinerlei Ahnung haben können, wenn Sie daherschwafeln, als ob sich alle Bundeschatzbriefe kaufen könnten, wie sie gerade lustig sind.

Davon habe ich nichts geschrieben. Lesen Sie vielleicht das nächste Mal meine Beiträge genau, bevor Sie solche Unterstellungen in die Gegend herausposaunen.
Freitag, 23. Juni 2006 13:59
Lebensrechtler fühlen sich durch die jüngsten Ernennungen von US-Präsident George W. Bush ins Oberste Gericht ermutigt.
O mein Gott, da sitzt er jetzt auch schon drin?
Freitag, 23. Juni 2006 00:58
Warum müssen sich eigentlich gerade die, die Zahlen nur vom Hörensagen kennen, immer am großmäuligsten darüber auslassen?

Also, passen Sie ‘mal gut auf:

Besagte 10 Billionen (10.000x10^9) Goldhort bringen dem Land exakt zero.

100 Milliarden (100x10^9) aber, also gerade ‘mal 1% davon, die zirkulieren, bedeuten ihren Gegenwert für jeden, der sie empfängt. Angenommen, diese Menge Geldes würde 1x täglich umgesetzt werden, so betrüge der erzielte Gesamtumsatz 365 * 10^9, also schon das 3.65fache des Goldhortes. Im Unterschied zu jenem würde aber das ganze Land davon profitieren, der aber ist nur „totes Kapital“.

Für Sie zum Mitdenken (also sehr, sehr langsam):

Person A hat 100 Euro
Person B bietet einen Gegenstand an
Person C bietet eine Dienstleistung an

A kauft den Gegenstand für 100 Euro von B. B kauft für 90 Euro eine Dienstleistung von C und für 10 Euro Material für neue Gegenstände.

Was ist insgesamt gehandelt worden?

100 Euro in Scheinen
100 Euro Gegenstandwert
90 Euro Dienstleistung
10 Euro Material

…sind insgesamt? Mehr als 100 Euro – komisch, wie? Schon ‘mal etwas von „Wertschöpfung durch Arbeitsleistung“ gehört? Von Handel? Von Mehrwert?

Und jetzt seien Sie besser ruhig, bevor Sie andere als „Pfeife“ titulieren – bei Ihnen reicht’s ja nicht’mal zur Schokozigarette.
Freitag, 23. Juni 2006 00:31
Rodolfo Panetta: Die Deutschen sind verblödet und verbohrt!
Die Deutschen sind zwar verblödet und verbohrt, aber sie sind auch Mitläufer. Wenn der Schutz der ungeborenen Kindern in Ländern wie Italien und Polen wieder etwas gilt, dann besteht die Chance, daß auch die Deutschen hinterher rennen. Vielleicht nicht gleich aus Überzeugung, aber um „gute Europäer“ zu sein.
Donnerstag, 22. Juni 2006 23:23
methusalix †: @Krämer
Doch möchte ich doch meinen das hier im Fürstentum die Welt halbewgs noch immer weitgehend in Ordnung ist.

Ihr Wort in Gottes Gehörgang! Aber wie blind muss man sich stellen, um daran glauben zu können?
Donnerstag, 22. Juni 2006 22:37
Aloah: Parzifal
>>Ein Land, in dem der Herrscher feist auf seinem Goldhort von 10 Billionen Dollar sitzt, ist ärmer als eines, in dem 100 Milliarden das ganze Jahr über zirkulieren.

Habe Sie das jetzt verstanden oder noch mal ganz langsam zum mitdenken?<<

Wer lesen kann ist im vorteil du pfeife, lies mal bei DDL nach dann melde dich morgen wieder.
Alle Lesermeinungen anzeigen 52 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net