Kinderabtreibung
Die Abscheuliche steht vor dem Ende
Die Weltgeschichte ist gerade dabei, die abscheuliche Kinderabtreibung, die heute zahllose Staaten in den Abgrund reitet, wieder auszuspucken. Ein Beispiel? Die USA.
(kreuz.net) Während Abtreibungsideologen im alten und immer älter werdenden Europa immer noch rauschende Feste feiern, kommen die USA zur Besinnung.

Im Jahr 1973 beschloß der Oberste US-Gerichtshof mit einem Stimmenverhältnis von 7:2, daß das damals herrschende Verbot der Kinderabtreibung der Verfassung widerspreche und die vorgeburtliche Kindertötung ein Bürgerrecht sei.

Dreiunddreißig Jahre nach diesem fatalen Entscheid zittern die US-Abtreibungsideologen. Und das zurecht.

Im letzten Monat beschloß der US-Bundesstaat Süd-Dakota, die Kinderabtreibung zu ächten.

Im November werden die Bürger von Süd-Dakota über das kinderfreundliche Gesetz abstimmen. Abtreibungsleugner haben mit 16.728 gesammelten Unterschriften erwartungsgemäß das Referendum ergriffen und ein Inkrafttreten des Gesetzes mit 1. Juli vereitelt.

Neben Süd-Dakota haben bereits drei weitere US-Bundesstaaten ähnliche Gesetze verabschiedet.

Gegenwärtig arbeitet der US-Bundesstaat Ohio an einer entsprechenden Vorlage.

Die Tageszeitung ‘USA Today’ wollte wissen, wie sich die einzelnen US-Bundesstaaten verhalten würden, wenn die Entscheidung des Obersten Gerichtes aus dem Jahr 1973 revidiert würde. Das Ergebnis:

22 US-Bundesstaaten würden die Kinderabtreibung signifikant einschränken. Bereits jetzt sind in diesen Staaten die meisten vom Gesetz her möglichen Lebensschutzmaßnahmen eingeführt.

Zu dieser Gruppe gehören praktisch alle Südstaaten sowie Staaten im Norden wie Pennsylvania, Ohio, Michigan oder Wisconsin.

16 Staaten würden die gegenwärtige, hemmungslose Abtreibungspraxis weiterführen. Zu ihnen gehören alle Staaten der Westküste – zum Beispiel Kalifornien – und fast alle Staaten im Nordosten des Landes.

12 Staaten nehmen eine Zwischenposition ein.

Die 22 Staaten, die das Menschenrecht auf Leben vermutlich respektieren würden, umfassen 50% der US-Bevölkerung. Im Jahr 2000 kamen dort 37% der durch Abtreibung getöteten Kinder ums Leben.

Die 16 Staaten, die das Lebensrecht der Ungeborenen wohl weiterhin ignorieren würden, umfassen 35% der US-Bevölkerung. Im Jahr 2000 beklagten diese Staaten 48% der US-Abtreibungsopfer.

Lebensrechtler fühlen sich durch die jüngsten Ernennungen von US-Präsident George W. Bush ins Oberste Gericht ermutigt. Sie sind bereit, neue Gesetzesvorlagen in die Parlamente der US-Bundesstaaten einzubringen.

Der US-Bundesstaat Ohio hat bereits fast alles getan, um die vorgeburtliche Tötung von Kindern einzuschränken.

Abtreibungswillige Mütter müssen in diesem Staat über Alternativen aufgeklärt werden und anschließend eine Wartezeit von wenigstens 24 Stunden absolvieren.

Ärzte und Krankenhäuser können es ablehnen, Kindertötungen durchzuführen. Minderjährige Mütter brauchen für die Tötung ihrer ungeborenen Kinder die Zustimmung der Eltern. Die besonders grausame Teilgeburtsabtreibung ist illegal.

Doch ein jüngster Gesetzesvorschlag möchte das Menschenrecht auf Leben in Ohio noch weiter schützen und die Durchführung einer Kinderabtreibung strafrechtlich verfolgen. Demnach wäre es auch ein Verbrechen, eine schwangere Mutter in einen anderen US-Bundesstaat zu transportieren, um ihr Kind dort zu töten.

Andere Gesetzesrevisionen wollen die Kinderabtreibung aus vom Staat subventionierten Krankenhäusern verbannen. Der Staat soll auch offiziell erklären, daß er die Geburt eines Kindes seiner Abtreibung vorzieht.

In Ohio geht man davon aus, daß 63 der 99 Mitglieder des Lokalparlamentes bereit sind, die Kinderabtreibung in die Wüste zu schicken.

Europa wird früher oder später mitziehen. Denn die Kinderabtreibung überläßt die Verantwortung für den Kindersegen in den meisten europäischen Ländern den Moslems.

Es ist kein Geheimnis, daß diese für die Tötung von Kindern im Mutterleib kein Verständnis haben.
      
58 Lesermeinungen
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#58   Benedikt   18:27:20 | Freitag, 23. Juni 2006
@ methusalix
Sehen Sie Bendikt, die arbeitslose Mutter mit einem Kind (ja genau, diejenige, die die zweite Schwangerschaft abbrechen wird!) kann sich eben nicht nur nicht einen oder zwei oder drei Bundesschatzbriefe kaufen und von den Zinsen leben, sondern überhaupt keinen. Sie bekommt also keine Zinsen zum Leben,
Können Sie mal beim Thema bleiben? Darum ging es hier nicht, sondern um die These, dass das Leben von Zinsen automatisch andere arm machen würde. Sonst gar nichts. Sparen Sie sich doch solchen oberlehrerhaften Unfug, ich weiß selber, dass nicht jeder von Zinsen leben kann (fast niemand, um genau zu sein).
Ihr Beitrag bestärkt mich in dem Eindruck, dass Sie von der Armut im Land überhaupt keinerlei Ahnung haben können, wenn Sie daherschwafeln, als ob sich alle Bundeschatzbriefe kaufen könnten, wie sie gerade lustig sind.
Davon habe ich nichts geschrieben. Lesen Sie vielleicht das nächste Mal meine Beiträge genau, bevor Sie solche Unterstellungen in die Gegend herausposaunen.
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#57   aphrodite †   13:59:48 | Freitag, 23. Juni 2006

Lebensrechtler fühlen sich durch die jüngsten Ernennungen von US-Präsident George W. Bush ins Oberste Gericht ermutigt.
O mein Gott, da sitzt er jetzt auch schon drin?
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#56   deusexmachina   00:58:21 | Freitag, 23. Juni 2006
@Aloah
Warum müssen sich eigentlich gerade die, die Zahlen nur vom Hörensagen kennen, immer am großmäuligsten darüber auslassen?
Also, passen Sie ‘mal gut auf:
Besagte 10 Billionen (10.000x10^9) Goldhort bringen dem Land exakt zero.
100 Milliarden (100x10^9) aber, also gerade ‘mal 1% davon, die zirkulieren, bedeuten ihren Gegenwert für jeden, der sie empfängt. Angenommen, diese Menge Geldes würde 1x täglich umgesetzt werden, so betrüge der erzielte Gesamtumsatz 365 * 10^9, also schon das 3.65fache des Goldhortes. Im Unterschied zu jenem würde aber das ganze Land davon profitieren, der aber ist nur „totes Kapital“.
Für Sie zum Mitdenken (also sehr, sehr langsam):
Person A hat 100 Euro
Person B bietet einen Gegenstand an
Person C bietet eine Dienstleistung an
A kauft den Gegenstand für 100 Euro von B. B kauft für 90 Euro eine Dienstleistung von C und für 10 Euro Material für neue Gegenstände.
Was ist insgesamt gehandelt worden?
100 Euro in Scheinen
100 Euro Gegenstandwert
90 Euro Dienstleistung
10 Euro Material
…sind insgesamt? Mehr als 100 Euro – komisch, wie? Schon ‘mal etwas von „Wertschöpfung durch Arbeitsleistung“ gehört? Von Handel? Von Mehrwert?
Und jetzt seien Sie besser ruhig, bevor Sie andere als „Pfeife“ titulieren – bei Ihnen reicht’s ja nicht’mal zur Schokozigarette.
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#55   Rodolfo Panetta   00:31:48 | Freitag, 23. Juni 2006
Die Deutschen sind verblödet und verbohrt!
Die Deutschen sind zwar verblödet und verbohrt, aber sie sind auch Mitläufer. Wenn der Schutz der ungeborenen Kindern in Ländern wie Italien und Polen wieder etwas gilt, dann besteht die Chance, daß auch die Deutschen hinterher rennen. Vielleicht nicht gleich aus Überzeugung, aber um „gute Europäer“ zu sein.
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#54   methusalix †   23:23:09 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Krämer
Doch möchte ich doch meinen das hier im Fürstentum die Welt halbewgs noch immer weitgehend in Ordnung ist.
Ihr Wort in Gottes Gehörgang! Aber wie blind muss man sich stellen, um daran glauben zu können?
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#53   Aloah   22:37:03 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Parzifal
>>Ein Land, in dem der Herrscher feist auf seinem Goldhort von 10 Billionen Dollar sitzt, ist ärmer als eines, in dem 100 Milliarden das ganze Jahr über zirkulieren.
Habe Sie das jetzt verstanden oder noch mal ganz langsam zum mitdenken?<<
Wer lesen kann ist im vorteil du pfeife, lies mal bei DDL nach dann melde dich morgen wieder.
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#52   Parzifal   22:32:06 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ Aloah
Ein Land, in dem der Herrscher feist auf seinem Goldhort von 10 Billionen Dollar sitzt, ist ärmer als eines, in dem 100 Milliarden das ganze Jahr über zirkulieren.
1. Ein Herrscher ist nicht sein Land. Spätestens seit dem die Nachkommen Ludwig XIV. der meinte „L’Etat c’est moi“ auf dem Schafott geendigt haben, ist ein Staat die Gesamtheit seiner Bürger. Wenn der Herrscher 10 Billionen bunkert, dann ist der Herrscher reich, das Land aber arm.
Kapiert?
2. Wenn 10 Milliarden zirkulieren dann schaffen sie Mehrwert. Es wird etwas produziert, verfertigt, Menschen werden satt oder Kunst wird her gestellt. Da der Sinn des Geldes nicht in sich selbst liegt, sondern nur Mittel zum Zweck ist (bedenken Sie die Wahrsagung der Sioux: „Ert wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet…, werdet ihr merken dass man Geld nicht essen kann!“), ist ein solcher Staat reicher als der oben genannte.
Habe Sie das jetzt verstanden oder noch mal ganz langsam zum mitdenken?
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#51   Institoris   20:57:48 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Methusalem
Nein, das glaube ich selbstverständlich nicht. Überall wo Menschen leben gibt es Verfehlungen, ich nehme mich da keineswegs aus. Doch möchte ich doch meinen das hier im Fürstentum die Welt halbewgs noch immer weitgehend in Ordnung ist.
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#50   methusalix †   20:50:32 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@kramer
Glauben Sie wirklich in Liechtenstein in einem sündenfreien Land zu leben? Für so verblendet hätte ich Sie nicht gehalten, obschon sich in diesem Forum, euphemistisch ausgedrückt, die skurrilsten Gestalten herumdrücken.
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#49   Institoris   20:34:49 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Meth.
Ob sich institioris jetzt darum kümmert oder nicht, das gilt auch für ihn, wenn er in Deutschland ist.
I.Als seit Jahren im idyllischen Fürstentum Liechtenstein Lebender Ausländer berühren mich die Gesetze von A und Bundessodom tatsächlich keineswegs. :-) Freilich verhalte ich mich hier aber als gesetztestreuer Untertan II.Todesstrafe gibts bei uns auch nicht, ist aber hier gar nicht nötig.
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#48   Aloah   20:29:06 | Donnerstag, 22. Juni 2006
deusexmachina:
>>Ein Land, in dem der Herrscher feist auf seinem Goldhort von 10 Billionen Dollar sitzt, ist ärmer als eines, in dem 100 Milliarden das ganze Jahr über zirkulieren.<<
Purer blödsinn, wenn a für zehn billionen dollar hortet – zb heutiger preis – dann besitzt a jede menge an physischem gold.
Bei b zirkulieren nur 100 milliarden dollar bedrucktes papier, das in kürze der hackschnitzel-heizung beigefügt werden könnte.
Na ja bei deinen gelesenen mathematik ergüssen ist dies hier noch das harmloseste. Ach so ein billion hat eintausend milliarden x zehn, was sind da hundert milliarden, jetzt mal ohne potenzen für dich angeschrieben. Scherzkeks.
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#47   methusalix †   19:12:20 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Benedikt und justitia
Benedikt:
So ein Schwachsinn. Wer wird ärmer, wenn ich mir einen Bundesschatzbrief kaufe und von dessen Zinsen lebe?
Sehen Sie Bendikt, die arbeitslose Mutter mit einem Kind (ja genau, diejenige, die die zweite Schwangerschaft abbrechen wird!) kann sich eben nicht nur nicht einen oder zwei oder drei Bundesschatzbriefe kaufen und von den Zinsen leben, sondern überhaupt keinen. Sie bekommt also keine Zinsen zum Leben, sondern nur Almosen auf einem Niveau, bei dem sie überlegt, ob sie sich wirklich einen Arztbesuch leisten kann, wenn sie selbst krank ist, oder ob sie sich diese zehn Euro aufsparen muss für ihr Kind.
Keine Rotfrontpropaganda sondern die traurige Wahrheit von der zwei Drittel Gesellschaft.
Ihr Beitrag bestärkt mich in dem Eindruck, dass Sie von der Armut im Land überhaupt keinerlei Ahnung haben können, wenn Sie daherschwafeln, als ob sich alle Bundeschatzbriefe kaufen könnten, wie sie gerade lustig sind.
@justitia
Ob sich institioris jetzt darum kümmert oder nicht, das gilt auch für ihn, wenn er in Deutschland ist.
Artikel 102 [Abschaffung der Todesstrafe]
Die Todesstrafe ist abgeschafft. www.bundesregierung.de/…er-die-Bundesrep.htm
eWenn er sich nicht um die Gesetze kümmert, wird ihm die Exekutive und die Judikative, sowohl in Deutschland, als auch in Österreich, sehr sehr schnell zur Vernunft bringen. Die haben da ihre Mittel und Wege.
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#46   Benedikt   14:34:18 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Glanz und Gloria derer von Bush
Der klugen, ganz dem amerikanischen Interessen verpflichteten, Politik der erlauchten Bush-Administration kann ich in allen Punkten nur wärmstens zustimmen.
Erlaucht. Klar :-D. In allen Punkten. CIA-Entführungen, Sanktionen und Strafzölle zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftshegemonie. Alles ganz doll.
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#45   Möpmöp   14:32:04 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Hallo Deusexmachina
Also zuerstmal lieben Dank für das Kompliment – mein Nick passt gut zu mir, bin ja auch eine Süße ;-)
Abgesehen davon: Das ist halt leider das Problem, wenn man sich via Internet unterhält und zudem auch nur kurze Statements erlaubt sind, dann kann man nicht mehr als „Ein-Satz-Äußerungen“ schicken o.O Denke aber schon, dass die Debatte rund um „Wohlfahrt“ und „Wieviel Staat muss ein“ ein hoch interessantes Thema ist, das sich lohnen würde weiterzudiskutieren (hatte ein Seminar zum Thema „Ethik in einer globalisierten Welt“, sehr interessant die Statements zum Thema). :-)
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#44   deusexmachina   14:24:44 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Benedikt, iustitia, möp möp (was für ein knuffiger Nick!)
Ich glaube, die Diskussion ist an dieser Stelle ziemlich sinnlos, weil die Thematik zu komplex ist und nicht in einem Satz abgehakt werden kann – jede der diesbezüglich geäußerten „Ein-Satz-Aussagen“ ist angreifbar und kann widerlegt werden, was nicht heißt, dass sie immer und grundsätzlich falsch sein muss.
Beispiel: „Geld“ und erst recht „Wohlstand“ ist kein absolutes Gut, sondern wirkt durch seine Bewegung. Deswegen ist es so einfach nicht richtig, dass bei einem Geschäft, bei dem Geld den Besitzer wechselt, notwendig „eine Seite ärmer“ wird. Ein Land, in dem der Herrscher feist auf seinem Goldhort von 10 Billionen Dollar sitzt, ist ärmer als eines, in dem 100 Milliarden das ganze Jahr über zirkulieren. Unser Bruttosialprodukt orientiert sich ja auch nicht an der existierenden Geldmenge, sondern ist ein Mehrfaches davon.
Richtiger wäre, zu sagen, dass die ungleiche Verteilung des Geldes Nachteile für diejenigen mit sich bringt, die wenig davon haben, aber das ist natürlich eine Binsenweisheit.
Die moralische Problematik von reinen Zinsgeschäften rührt wesentlich daher, dass heutzutage so Werte „geschaffen“ werden, die kein reales Gegengewicht haben; auf diese Weise wird die Inflation vorangetrieben und das vorhandene Geld entwertet, was natürlich wiederum diejenige, die weniger davon haben, stärker trifft.
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#43   iustitia   14:14:46 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Hallo Benedikt
Danke, jetzt verstehen wir uns :-] Bin grundsätzlich auch der Meinung, dass es nicht verwerflich ist, nur von Zinsen aus einem Vermögen zu leben – allerdings denke ich schon, dass die Art und Weise, wie man zu einem derartigen Vermögen kommen kann, sehr wohl verwerflich sein kann (zB Handel mit Drogen, Verstoß gegen arbeitsrechtliche Vorschriften, …)
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#42   Benedikt   14:09:59 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ möp möp
Nun, in diesem Sinne ist jede staatliche Ausgabe eine, die die Gesamtheit ärmer macht. Der Staat wird von den Bürgern finanziert und er finanziert davon das Gemeinwesen. Um auf den Ausgangpunkt zurückzukommen: Wie ich schon sagte war mein Beispiel mit den Schatzbriefen nicht sonderlich gelungen, dennoch halte ich an meiner Aussage fest, dass es Unsinn ist, dass jemand, der von Zinsen lebt dadurch andere ärmer macht. Der Erhalt von Geld allein macht natürlich immer eine Seite ärmer, daher kann dies hier kein Kriterium sein, sondern nur, ob es einem Unbeteiligten schadet, wenn jemand von seinen Zinsen lebt. Und das ist schlicht und einfach nicht gegeben.
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#41   iustitia   14:09:48 | Donnerstag, 22. Juni 2006
… dann würde ich Ihnen empfehlen,
schnellstens in die USA auszuwandern! :-P
Mal abgesehen davon, dass ich als Göttin des Rechts keinerlei Hasstiraden gegen die USA geäußert habe, sondern lediglich rechtliche Tatsachen festhielt ;-) , darf ich Sie daran erinnern, dass zumindest in Europa der Grundsatz der Meinungsfreiheit noch immer nicht abgeschafft wurde? :-S Mit anderen Worten: Es steht mir nicht nur frei, erwiesene Tatsachen zu veröffentlichen, sondern diese auch zu kommentieren. Wenn Sie sich dadurch auf den Schlips getreten fühlen, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen, dann sollten Sie wirklich in die USA auswandern, dort ist die Zensur ja mittlerweile wieder im Kommen :-P
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#40   Institoris   14:02:58 | Donnerstag, 22. Juni 2006
iustitias-hasstiraden
(Stichwort: GATS – Drängen der USA, Dienstleistungen im Bereich der Gesundheitsversorgung zu liberalisieren, Stichwort: Geldpolitik – Einfluss des Dollar auf den Kurs des Euro, Stichwort: Menschenrechte – Verstöße gegen die Menschenrechte durch Amis werden nicht vor dem Internationalen Gerichtshof verhandelt, sondern gar nicht, dh keine Verurteilung der Täter möglich; Stichwort: Kioto-Abkommen – die USA weigern sich, dem Abkommen beizutreten und den Schadstoffausstoß zu reduzieren, davon sind auch wir in Europa beeinflusst, schließlich leben wir ja nicht in einem Glashaus)
Also ich für meinen Teil leide deswegen keine Not. Der klugen, ganz dem amerikanischen Interessen verpflichteten, Politik der erlauchten Bush-Administration kann ich in allen Punkten nur wärmstens zustimmen.
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#39   iustitia   14:00:32 | Donnerstag, 22. Juni 2006
An das Möpmöp
Vielen Dank, Sie haben meine Botschaft verstanden :-)
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#38   Möpmöp   13:58:45 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Lieber Benedikt
Entschuldigen Sie, wenn ich mich in die Diskussion zwischen Ihnen und Iustitia einfach so einschalte :-] aber ich denke, Iustitia wollte nur darauf aufmerksam machen, dass eben jene Staatsschulden und Zinszahlungen nur durch Steuern aufgebracht werden können, dh die Allgemeinheit, damit auch Sie und ich, leisten diesen Zinsendienst über unsere Steuern. Und nachdem auch ein Staat nicht endlos viel Geld ausgeben kann (er kann zwar nicht pleite machen, aber Österreich und Deutschland sind an die Einhaltung der Maastricht-Kriterien gebunden, dh die Staatsverschuldung sollte sich in Grenzen halten und eine hohe Staatsverschuldung verschlechtert die Bonität des Staates im Ausland, dh die Kreditraten für Kredite zB beim IWF oder der Weltbank werden teurer), wird er sparen müssen – die Erfahrung in Deutschland und Österreich hat gezeigt, dass üblicherweise zuerst die Sozialleistungen gekürzt werden, dh indirekt werden durch solche Aktionen sehr wohl einige Menschen ärmer. Das war, soweit ich das Verstanden habe, wohl Iustitias Ansatz (sie möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege).
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#37   iustitia   13:51:31 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Lieber Deusexmachina!
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. :-] I. hat tatsächlich eine sehr eingeschränkte Weltsicht (leider kann ich aufgrund ihrer bisherigen Postings nicht davon ausgehen, dass ihr voriger Beitrag ironisch gemeint war :-S ) .
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#36   Benedikt   13:49:42 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ iustitia
Äh ich weiß nicht, ob wir uns richtig verstanden haben, aber es müsste ihnen bekannt sein, dass der Bund seit Jahren eine Kreditaufnahme im Bundeshaushalt vorsieht und dass er sich dieses Geld auf den Finanzmärkten, also bei Privaten besorgt.
Wenn sich ein Staat von einer Bank Geld leihen würde für die Zinszahlung von Staatsanleihen, so müsste er auch hierfür Zinsen zahlen
Das haben Sie sehr gut erkannt. Im Jahr 2005 waren dafür im Bundeshaushalt 38,875 Mrd € vorgesehen.
(die Bank wird ihm schließlich das Geld nicht gratis zur Verfügung stellen) – und wo bekommt er dann das Geld her?
Er nimmt Geld ein, man nennt es auch Steuern. Außerdem macht er hübsch neue Schulden.
Ich wüsste gern, wo Sie studiert haben.
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#35   deusexmachina   13:46:02 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Institoris
„warum wird denn hier ständig wenn es um dieses großartige Land und seinen nicht weniger grandiosen Präsidenten geht penetrant über Nebensächlichkeiten wie Todesstrafe und angebl. soziale Benachteiligung, unter der drüben ohnehin nur die Faulenzer zu „leiden“ haben, lamentiert?“
Dieser Satz gehört Ihnen, mit Verlaub, dermaleinst auf den Grabstein gemeißelt. Allerdings wohl kaum auf einem katholischen Friedhof. Idealerweise unter Anbringung des Zusatzes „…denn er enblödete sich nicht“.
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#34   iustitia   13:44:45 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Nebensächlichkeiten
Seid wann ist das Recht auf Leben eine Nebensächlichkeit? Das Recht auf Leben ist das höchste Gut eines Menschen! (und eine Verletzung desselben wird von den Rechtsordnungen der Welt auch am schärfsten bestraft) Mal abgesehen davon, dass unter der Politik der USA nicht nur die Amis selber leidern müssen (was mich nicht besonders stören würde, schließlich könnten sie ja selbst mittels Wahlrecht eine Änderung herbeiführen), sondern auch wir Europäer, da die USA einen wesentlichen Einfluss auch auf die europäische Politik haben (Stichwort: GATS – Drängen der USA, Dienstleistungen im Bereich der Gesundheitsversorgung zu liberalisieren, Stichwort: Geldpolitik – Einfluss des Dollar auf den Kurs des Euro, Stichwort: Menschenrechte – Verstöße gegen die Menschenrechte durch Amis werden nicht vor dem Internationalen Gerichtshof verhandelt, sondern gar nicht, dh keine Verurteilung der Täter möglich; Stichwort: Kioto-Abkommen – die USA weigern sich, dem Abkommen beizutreten und den Schadstoffausstoß zu reduzieren, davon sind auch wir in Europa beeinflusst, schließlich leben wir ja nicht in einem Glashaus)
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#33   Institoris   13:38:31 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Ehrlich gesagt
warum wird denn hier ständig wenn es um dieses großartige Land und seinen nicht weniger grandiosen Präsidenten geht penetrant über Nebensächlichkeiten wie Todesstrafe und angebl. soziale Benachteiligung, unter der drüben ohnehin nur die Faulenzer zu „leiden“ haben, lamentiert?
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#32   iustitia   13:30:47 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Sankt Josef-Blaba
Fein, wenn sich ein Verirrter zum Thema „Todesstrafe“ bzw. „Verwirkung des Rechts auf Leben durch Mord“ äußert – das ist seine private Meinung, ist allerdings für einen sinnvollen theologischen oder meinetwegen auch rechtswissenschaftlichen Diskurs entbehrlich. Grundlage des christlichen Lebens ist die Bibel und dort steht wie gesagt nicht so ein Schmafu drin. Abgesehen davon, dass sich die Moraltheologie seit dem Erscheinen dieses von Ihnen zitierten Pamphlets vor rund 30 Jahren weiterentwickelt hat. :-S
Ad Benedikt: Ich wüsste gerne, woher Sie den Unsinn mit „der Staat borgt sich Geld von der Bank aus“ haben :-] Ich habe Jus und BWL absolviert, in keiner Rechtsquelle findet sich ein Hinweis darauf (nachdem der Staat ja nur auf Grundlage der Gesetze handeln darf…). Würde mich daher interessieren, welche Bank Sie meinten? Erste Bank, Bank Austria, Dresdner, …? :-] Mal abgesehen davon: Wenn sich ein Staat von einer Bank Geld leihen würde für die Zinszahlung von Staatsanleihen, so müsste er auch hierfür Zinsen zahlen (die Bank wird ihm schließlich das Geld nicht gratis zur Verfügung stellen) – und wo bekommt er dann das Geld her?
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#31   Institoris   13:20:36 | Donnerstag, 22. Juni 2006
I.Was in Ihrem österreichischen
oder deutschen Geschmeiß drin steht ist mir gleichgültig.
II.
stjosef.at/…lexikon/todesstr.htm
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#30   iustitia   13:17:07 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Wir sind wohl eine kleine Schwarz-Weiß-Malerin, hm?
1. Wer sagt, dass jemand tatsächlich ein Mörder ist, nur weil er als solcher verurteilt wurde? Sagt Ihnen der Begriff „Justizirrtum“ etwas? o.O Sowas soll auch in den USA schon mal vorgekommen sein. Tja und dann würde ein unschuldiger (!) Mensch verurteilt werden – ist das etwa richtig?
2. Haben Sie unrecht, wenn Sie meinen, dass „von der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens jene ausgeschlossen sind, die todeswürdige Verbrechen begangen haben“ – davon steht weder in der österreichischen, noch in der deutschen Verfassung etwas. Auch in der Bibel finde ich keine entsprechende Stelle. Mich würde daher interessieren, wie Sie zu einer solchen Überzeugung gelangen, sie entbehrt nämlich jeder rechtlichen und theologischen Grundlage. o.O
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#29   Benedikt   13:14:43 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ iustitia
Der Staat gibt Schatzbriefe aus, um kurzfristig an Geld zu kommen, ohne Steuern erhöhen zu müssen. Allerdings muss er für dieses Geld Zinsen zahlen – nachdem der Staat aber über die Allgemeinheit finanziert wird, muss der Staat irgendwo sparen
Eine Politikvorlesung wird Sie um die Erkenntnis reicher machen, dass der Staat nirgendwo spart. Das Geld für die Zinsen leiht er sich von der Bank. Wie auch immer – es war möglicherweise kein gutes Beispiel von mir. Es ist jedenfalls nicht automatisch so, dass der Erhalt von Zinsen automatisch kleinere Leute arm macht.
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#28   Institoris   12:58:56 | Donnerstag, 22. Juni 2006
wenn ein verurteilter Mörder
am Strick baumelt so ist ist das selbstverständlich zulässig. Da von der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens jene ausgeschlossen sind, die todeswürdige Verbrechen begangen haben. Warum diese Aufregung um die Todesstrafe? Gestern wohl auch beim Marsch der Rotfaschisten gegen Präsident Bush fleißig mitmarschiert?
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#27   iustitia   12:46:08 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Wir sind so gut, wir sind so toll…
Mir sind mehrere logische Fehler in der Diskussion aufgefallen:
Erstens die USA als moralisches Vorbild zu nehmen. Das Recht auf Leben besitzen nämlich nicht nur ungeborene Babies, sondern alle Menschen (steht in den USA sogar in der Verfassung), trotzdem werden nach wie vor jedes Jahr mehrere Hundert Menschen hingerichtet – auch wenn sie zum Zeitpunkt ihrer Straftat strafunmündig (dh Kinder) waren oder geistig behindert, dh nicht in der Lage, die Konsequenzen ihrer Tat zu überdenken. So viel zu Thema „Schutz des Lebens“. o.O Meines Erachtens ist Europa in diesem Punkt deutlich fortschrittlicher (siehe JGG und StGB in Österreich).
Zweitens: Benedikt liegt falsch, wenn er denkt, dass keiner ärmer wird, wenn er in Schatzbriefe investiert. Der Staat gibt Schatzbriefe aus, um kurzfristig an Geld zu kommen, ohne Steuern erhöhen zu müssen. Allerdings muss er für dieses Geld Zinsen zahlen – nachdem der Staat aber über die Allgemeinheit finanziert wird, muss der Staat irgendwo sparen, um die Zinsen bezahlen zu können (meist bei Sozialleistungen). Soviel zum Thema „es wird keiner ärmer, wenn man in Schatzbriefen des Staates investiert“. Das hat nichts mit Rotpropaganda zu tun, sondern ist Lehrstoff von „Mikro-/Makroökonomik I“ an der WU Wien (im ersten Studienabschnitt) ;-)
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#26   zwobbel   11:29:37 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Erstmal durchatmen
Heißen Sie etwa Übergriffe auf rechtmäßig erworbenenes Eigentum gut?
Woher wissen Sie wer welches Eigentum rechtmäßig erworben hat und wer nicht?
Wie können Sie wissen warum jemand Millionär/Milliardär ist?
Warum setzen Sie voraus alle Reichen hätten „saubere Westen“?
Ist amoralisch angehäufter Reichtum „rechtmäßig“, also frei von „Übergriffen“? Wird er rechtmäßig, wenn er als Erbe an den jetzigen Besitzer kam? (Bloß weil der Erbe gültiger Erbe war, er also beim Erwerb kein Verbrechen beging?)
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#25   Institoris   10:25:59 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Babel
Zit.„Das zu schon perversen Größen akkumulierte Vermögen sammelt sich in den Händen weniger: 760000 Vermögensmillionäre gibt es in Deutschland. Die können das Kapital für sich arbeiten lassen und werden ohne Arbeit – quasi arbeitslos- immer reicher; wenn die aber reicher werden, wird der Rest ärmer. Logisch.“
Heißen Sie Bolschewik etwa Übergriffe auf rechtmäßig erworbenenes Eigentum gut? Mit ähnlichem Gequatsche knüpften seinerzeit die Roten die Grundbesitzer auf. :-@
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#24   Benedikt   10:16:28 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@ Babylon
wenn die aber reicher werden, wird der Rest ärmer. Logisch.
So ein Schwachsinn. Wer wird ärmer, wenn ich mir einen Bundesschatzbrief kaufe und von dessen Zinsen lebe? Keine Sau. Ich bekomme meine Zinsen und der Staat kann das Geld investieren. Oder in die Sozialsysteme stecken. Das ist billigste Rotfrontpropaganda.
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#23   Gotthard   00:14:56 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Interessant
Der US-Bundesstaat Ohio hat bereits fast alles getan, um die vorgeburtliche Tötung von Kindern einzuschränken.
Abtreibungswillige Mütter müssen in diesem Staat über Alternativen aufgeklärt werden und anschließend eine Wartezeit von wenigstens 24 Stunden absolvieren.
Worin besteht der Unterschied zur deutschen Regelung und zum Beratungsangebot der Kirche vor dem römischen Eingriff?
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#22   deusexmachina   23:56:33 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Ich bin ja immer erleichtert, wenn…
…ich stat crux / Dr. Otterbeck und Benedikt in einem Thread schreiben sehe – dann weiß ich ich, dass der Wahnsinn noch nicht alle ergriffen hat. (Relative) Inseln der Vernunft im Meer einers fanatischen Religions-(oder, genauer: Liturgie-)Wahns. Miit denen kann man sich zwar sachlich zoffen, aber eben sachlich und mit einem gewissen Anspruch, den mancher hier sträflich vermissen lässt und stattdessen auf Gossenniveau herumproletet.
Manchmal habe ich gar das Gefühl, das seien hier die Alibi-Katholiken auf diesem sonst eher braun statt schwarz dominierten Server.
*Bene-und-Otti-Fähnchen-schwenk*
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#21   Babylon †   23:13:54 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@ methusalix: Genau!
Der gesamtgesellschaftliche Reichtum in Deutschland ist immens, aber eben vollkommen ungleich verteilt.
Im Durchschnitt soll ja jeder Deutsche (inklusive Kinder) 70000 € auf dem Konto haben. Wer kennt jemanden persönlich, wo das der Fall ist? – Ich zumindest nicht.
Das zu schon perversen Größen akkumulierte Vermögen sammelt sich in den Händen weniger: 760000 Vermögensmillionäre gibt es in Deutschland. Die können das Kapital für sich arbeiten lassen und werden ohne Arbeit – quasi arbeitslos- immer reicher; wenn die aber reicher werden, wird der Rest ärmer. Logisch.
Alleine die beiden Aldi-Brüder haben je etwas über 15 Milliarden(!) € Privatvermögen. Pervers!
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#20   methusalix †   23:02:35 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Bruder Theophil:
Als eines der reichsten Länder der Erde gehören wir wohl nicht in die Kategorie, die Sie meinen, oder ? Und was ist mit der Nachkriegszeit, die wirtschaftlich viel schwieriger war als heute, in der aber Abtreibungen keine wesentliche Rolle gespielt haben.
Da haben sie vollkommen recht, Theo! Gerade heute habe ich in den Nachrichten gehört, dass in Deutschland so viel gespart wird wie noch nie; etwa 10% vom Nettoeinkommen. Aber sagen Sie mir, wie eine Sozialhilfeempfängerin mit einem Kind etwas sparen soll? Die hat am Ende des Geldes noch etliches an Monat übrig. Sie kommt kaum so über die Runden.
Allerdings ist die bereits angesparte Gesamtsumme so riesig wie noch nie: 70 Milliarden Euro. Jetzt schauen wir mal, ob für unsere Arbeitslosen wenigstens da etwas dabei ist: Also die Hälfte der 70 Mrd. Euro ist auf vier Prozent der Eigentümer verteilt und die Menschen die auf der unteren Hälfte auf der Skala der gesparten Beträge anzutreffen sind besitzt etwa 7% der Gesamtsumme. Sehen Sie, es war wieder nix mit Reichtum, Wohlstand oder auch nur halbwegs menschenwürdigem Einkommen für unsere Alleinerziehende Mutter mit Kind. Die nächste Schwangerschaft wird sie abbrechen lassen, weil Hartz IV noch weiter zusammengestrichen werden soll.
Wachen Sie auf!
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#19   blueberry   21:50:19 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@ Brother Theophil
Und was ist mit der Nachkriegszeit, die wirtschaftlich viel schwieriger war als heute, in der aber Abtreibungen keine wesentliche Rolle gespielt haben.
Was unter Umständen auch daran lag, dass diese damals verboten waren!
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#18   Bruder Theophil   21:34:57 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@ Onan
Wenn die Lebensbedingungen für alle gut sind (Wohnung, Essen, Kleidung, freie Zeit und ein kleines Taschengeld), dann wird auch die Menge der Abtreibungen wieder abnehmen.
Als eines der reichsten Länder der Erde gehören wir wohl nicht in die Kategorie, die Sie meinen, oder ? Und was ist mit der Nachkriegszeit, die wirtschaftlich viel schwieriger war als heute, in der aber Abtreibungen keine wesentliche Rolle gespielt haben.
Wachen Sie auf.
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#17   Onan †   21:09:08 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Richard
wieso hetzten?
Amerika hat die Todesstrafe, Amerika führt wirtschaftlich motivierte Kriege, Amerika ist die unangefochtene Nr. 1 im Pornogeschäft, …
Ja, das Leben sollte heilig sein, aber wenn schon, dann vom Anfang bis zum natürlichen oder freiwilligen Ende.
Es sollte aber auch lebenswert sein, und das ist die Aufgabe jedes einzelnen, das Leben der anderen für diese lebenswert zu machen, indem man freundlich, nett, zuvorkommend, … reagiert.
Und auf dieser Linie wird in diesem Forum vollständig versagt! Wieviel Zeit und Geld wenden Sie, lieber Richard, in einem normalen Monat auf, um ärmeren zu helfen, oder einen Kindergarten bzw. eine Schule zu unterstützen (ich habe nicht viel Geld, dafür bin ich geschickt wenn es ums Sachen reparieren geht)?
Den Splitter im Auge der anderen sehen Sie, …
Wenn die Lebensbedingungen für alle gut sind (Wohnung, Essen, Kleidung, freie Zeit und ein kleines Taschengeld), dann wird auch die Menge der Abtreibungen wieder abnehmen.
Jeder will heute reich werden, schön sein, überall zugleich sein, alles sehen… dass dadurch für Kinder keine Zeit bleibt, ist nur logisch.
Die anderen leben von der Sozialbeihilfe oder Hartz IV und müssen sehen, dass sie alleine über die Runden kommen, da ist der Spielraum zum Kinder bekommen doch etwas eingeschränkt, finden Sie nicht?
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#16   MK28   18:35:08 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Stat Crux hat was Amüsantes
Die Konzilsapologie des sc bzw. Otterbeck hat was Amüsantes. Als ob der Zusammenbruch des Katholischen als gesellschaftlich relevante Kraft nicht stattgefunden hätte, die Seminarien voll wären und das Katholische das Denken prägen würde – so wird argumentiert. Hallo, Aufwachen! Machen Sie die Realität zum Gradmesser Ihrer Argumente. Das Konzil ist an der Wirklichkeit gescheitert.
Ich bestreite nicht, daß das Konzil intellektueller und meinethalben abstrakter ist als die traditionelle Schultheologie. Nur ändert das nichts an ihrem Scheitern. Es hilft doch nichts, hier geistreich die Wirklichkeit auszublenden. Die Selbstzerstörung der Kirche durch das Konzil ist eine statistisch nachweisbare Tatsache, und sie ist weltgeschichtlich einmalig: Daß sich eine Religion derartig den Boden unter den Füßen wegzeiht, hat es noch nie gegeben. Ich gehe weiter: Es ist nicht möglich, auf der Basis der konziliaren Theologie eine Religion, die in der Welt bei den Menschen funktioniert, zu begründen, da sie bereits der natürlichen Gotteserkenntnis widerspricht. Anders: Die Konzilslehren mögen das Beste sein, was Menschen geistig hinkriegen; aber sie sind eben nicht göttlich, und deshalb werden sie keinen Bestand haben.
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#15   -=Richard=-   15:39:35 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Abtreibung ist Mord
Kein Mensch sollte einen anderen Umbringen ganz egal ob es ein kleines Menschlein ist das erst ein paar wochen alt ist oder ob es alte Menschen in Heimen sind. Das die hier anwesenden Bolschewiki das thema verfehlen und gegen Amerika hetzten Überrascht mich nicht.
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#14   stat crux   13:31:55 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Der Weg der Kirche
hin zu einem immer ausgeprägteren Supranationalismus ist unumkehrbar. Alle Päpste seit 1870 haben dazu beigetragen; und alles, was diesem Weg im Wege stand, musste einer Revision unterworfen werden, insb. das Konzept einer „Staatsreligion“, Schon Benedikt XV. hatte kapiert, welche Zäsur der 1. Weltkrieg setzte.
Die Wende von der Intransigenz zum Dialog hat eine „geistliche“ (Selbstbesinnung) Quelle. Aber auch eine „weltliche“ Quelle: Nämlich die neue Fähigkeit der Menschheit, sich selbst auszulöschen. Das ist die Zeitsignatur, auf die „das Konzil“ antwortete. Infolgedessen wird die Kirche eine Anpassung des Rechts an das Naturrecht stets fordern, aber nicht mit Macht durchsetzen wollen. Wie hätte der Papst etwa in der Kubakrise 1962 vermitteln können, wäre er nur Vertreter des Antikommunismus gewesen und nicht darüber hinaus „guter Hirte“ mit universalem (geristlichem) Anspruch?
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#13   Benedikt   13:25:22 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@ Athanasius
Das meinen Sie doch nicht seriös, oder?
Doch.
Die Probleme in den USA sind wesentlich kleiner als bei uns im sozialistischen Europa.
Von hier aus gesehen vielleicht. Vor Ort wohl nicht mehr. Haushaltskatastrophe, sinnloser Krieg im Irak, Handelsbillanzdefizit, Abhängigkeit vom rotchinesischen Regime, Kriminalität, gigantische soziale Scheren zw. Mittlerem Westen und den Küstenregionen, Dekadenz. Die Neocons in den USA sind gescheitert. Ihr vormals stolz geäußerter Anspruch auf die Führung der Welt klingt nur noch hohl. Kriminelle Machenschaften im Umfeld des Präsidenten tun ihr übriges.
Relativ sind die USA viel besser, auf allen Flächen, sicherlich im Vergleich mit Westeuropa.
Ganz sicher nicht. Kriminalität und Export sind nur zwei Punkte, in denen Europa besser da steht. Ob die Neubesetzung des Obersten Gerichts die Früchte trägt, die erwartet werden bleibt dagegen erstmal abzuwarten. Nicht nur dieser Frage ist die us-amerik. Bevölkerung tief gespalten.
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#12   Parzifal   13:21:05 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Gehen Sie in Deckung: ich sag jetzt meine Meinung!
Einerseits glaube ich nicht dass die USA ein Weltreich führen, noch dass sie am Untergehen sind. Ich glaube auch nicht dass das wünschenswert wäre weil gerade zwei neue Riesenreiche dabei sind die Weltgeschichte zu betreten: Indien und China. Wenn China erwacht, erzittert die Welt.
Das Amerika untergeht ist also alles andere als wünschenswert.
Meiner Ansicht nach besteht die Gefahr darin dass sich die USA vom Mutterland des Liberalismus, der Bürgerrechte und der liberalen Revolution zu einem Gottesstaat entwickeln.
Die Hoffnungen des kreuz.net Artikels dass sich ähnliches in Europa wiederholt sind allerdings glaube ich eher gering. Wenn man den AUsführungen von stat crux bzw. Dr. Otterbeck glauben schenken darf dann liegt ein Grund dafür wohl auch am strikt übernational ausgerichten Charakter der Kirche. Was die Pius Bruderschaft zugunsten einer dt. bzw. französischen Nationalkirche offensichtlich abzuschaffen gedenkt.
Grundsätzlich bin ich ein Gegner einer allzu liberalen Abtreibungspraxis. Man sollte allerdings auch bedenken dass es Abtreibungen zu allen Zeiten gegeben hat, das Abtreibungen Ursachen haben und dass sich verängstigte Frauen (gerade bei einer prüden Sexualmoral, die vorehelichen Geschlechtsverkehr verteufelt) leicht zu Akten der Verzweiflung gedrängt fühlen könnten. Es wäre wohl völlig grotesk und verlogen wenn reiche Frauen ins liberale Ausland fliegen, arme oder minderjährige Frauen aber von sog. Engelmachern in schäbigen Hinterhöfen misshandelt werden.
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#11   Athanasius   13:20:24 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Institoris
Ich wollte nur sagen, dass Scalia 1973 beim Kindermorddekret noch nicht dabei war.
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#10   Institoris   13:07:01 | Mittwoch, 21. Juni 2006
neuer Richter?
A.G. Scalia wurde bereits vom legendären Ronld Reagan für den SC nominiert.
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#9   AthanasiusII   13:05:47 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Benedikt
Das meinen Sie doch nicht seriös, oder? Die Probleme in den USA sind wesentlich kleiner als bei uns im sozialistischen Europa. Relativ sind die USA viel besser, auf allen Flächen, sicherlich im Vergleich mit Westeuropa. Das soll kein Katholik leugnen. In Westeuropa tut sich nichts, ausser Ausweitung der demographischen Katastrophe und Fortsetzung einesr toten sozialistischen bzw. linksliberalen Ideologie der Gesellschaft.
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#8   Gunsenum   13:05:29 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@benedikt
Ich werde mir jetzt gleich ein kühles Bier genehmigen – zum ersten mal sind wir ein und der selben Meinung! Sie könnens ja doch :)
@insitoris
warum sit das kommunistische Propaganda?Das sind leider alles Fakten!
Nehmense doch mal konkret Stellung zu der Frage, wie LANGE LEBEN HEILIG IST?
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#7   Athanasius   13:03:09 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Kindermord
In den USA ist es vor allem auch ein Sieg, dass Ms Roe, eine Aktivistin die selber Objekt des judiziellen Verfahrens von 1973 war und damals die Abtreibung legalisiert bekommen hat, jetzt die grösste Abtreibungsgegnerin ist und ihre frühere Arbeit abgeschworen hat. Dás sagt schon was, oder? Und já, Antonin Scalia, jetzt neuer Richter beim Supreme Court, geht in die tridentinische hl. Messe.
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#6   athanasius1957   12:42:23 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Warten auf Godot!
Bin gespannt, wann der Druck auf die extrem linkslastige Journaille Europas endlich so groß ist, daß diese Entwicklungen – man mag zu den USA stehen, wie man will – endlich Einzug in unsere Presse findet.
Aber, Mut kann man nicht kaufen, den hat man mit allen Konsequenzen oder gar nicht. Nur wohin dies führt, haben wir ja vor kurzem erst in der Steiermark erlebt, wie schnell ein Herr Andreas Kirchmaier Skandal in der Steiermark www.kreuz.net/article.3373.html durch den „freiwilligen Rücktritt“ des Vorstandes des ‘Diözesankomitees Katholischer Organisationen’ (DKO), dem er als ehrenamtlicher Vorsitzender angehörte, knallhart gegangen worden ist.
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#5   Benedikt   12:23:58 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@ Institoris
Das gottgefällige Amerika unter George W. Bush begeht den richtigen Pfad. Sehen Sie das denn nicht ein?
Da gibt es nichts einzusehen. Das Amerika des George W. Bush zeigt diesselben Symptome wie andere Weltreiche vor deren Untergang. Der christliche Pfad wird in diesem Land überhaupt nicht richtig beschritten, vielmehr dienen so lautenden Beteuerungen bloß als Placebo für die Menschen des mittleren Westens. Das Amerika des George Bush ist bigott und überheblich, es ist auf völlig falschem Wege, sowohl gesellschaftlich als auch politisch als auch religiös. Letzteres ist bei einer Zersplitterung in tausende evangelikale Sekten auch nicht weiter verwunderlich.
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#4   teleologe   12:21:56 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Ich kann nur hoffen,
dass du das ironisch meinst, sonst gebührt dir ein Monat Guantanamo oder Abu Ghraib, dann reden wir weiter. Und wenn du glaubst, Bush sei gottesfürchtig oder gar gottgefällig, dann träum brav weiter. Wenn das gottgefällig sein soll, dann wäre ich gerne Atheist.
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#3   wi-bi   12:21:03 | Mittwoch, 21. Juni 2006
wieso
das mit der todesstrafe und den vielen toten in unnötigen kriegen entspricht doch der tatsache.
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#2   Institoris   12:14:54 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Gunsenum, macht
Ihre kommunistische Propaganda (-Todesstrafengequatsche etc) Sie denn gar nicht verlegen? Das gottgefällige Amerika unter George W. Bush begeht den richtigen Pfad. Sehen Sie das denn nicht ein?
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#1   Gunsenum   12:05:59 | Mittwoch, 21. Juni 2006
HEILIG IST DAS KIND
im Mutterleib – – –
Danach nicht mehr! Gerade die USA als Musterbeispiel für das „Recht auf Leben“ anzuführen ist fragwürdig.
*Todesstrafe (auch schon für Bagatellstrafen).
*Todesstrafe schon ab 14 möglich – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!
*Tod vieler junger Männer in Wirtschaftskriegen (Vietnam, Irak, bald Iran?)
Gerade die USA sollte nicht als Paradebeispiel für das Recht auf Leben und die Heiligkeit und Einzigartigkeit des Wertes menschlichen Lebens angeführt werden.
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