Anläßlich der Fußball Weltmeisterschaft wurde die Jugendkirche Oberhausen zu einem Fußballplatz: Für viele Jugendliche sei es eine neue Erfahrung in der Kirche jubeln und schreien zu können.
(kreuz.net, Oberhausen) Die Jugendkirche des Bistums Essen hat den Innenraum der Pfarrkirche Christ König
in Oberhausen in einen Fußballplatz verwandelt.
Die katholische Jugendkirche „Tabgha“ in Oberhausen –
knapp 200 km nördlich von Frankfurt – bezeichnet sich selber als „innovatives Projekt zwischen Event
und Alltagsspiritualität“. Sie wird vom katholischen Gemeindeverband Oberhausen im Bistum Essen getragen.
Während der Fußball Weltmeisterschaft lädt Jugendpfarrer Bernd Wolharn (39) zum Ballspiel in die heiligen
Kirchenhallen.
Rund 300 Quadratmeter Kunstrasen wurden ausgelegt. Darauf wird auch während den Gottesdiensten
gekickt, berichtete Jugendpfarrer Wolharn laut einem Bericht des Nachrichtenportals ‘yahoo’.
Der Jugendpfarrer
will den jungen Menschen mit dem Kunstrasen im Gotteshaus „Lust auf Kirche“ machen.
Seit der Öffnung
der Fußball-Jugend-Kirche am 10. Juni hätten bereits einige hundert Jugendliche den sakralen Kunstrasen
entdeckt.
Während der Gottesdienste auf grünem Boden würden Altar und Kreuz oft zur ungewollten Zielscheibe:
„Das gehört eben zum Spiel und macht allen sichtbar, wir sind in einer Kirche“, meint Hw. Wolharn souverän.
Für viele Jugendliche sei es auch eine neue Erfahrung, in der Kirche jubeln und schreien zu dürfen,
berichtet der Priester.
Eröffnung der Jugendkirche Wiesbaden Ende Juni 2005
Eröffnung
der Jugendkirche Wiesbaden Ende Juni 2005
Protest gegen den kirchlichen Kunstrasen soll es noch keine
gegeben haben.
Die Oberhausener Jugendkirche sorgt nicht das erste Mal für Innovation.
Im vergangenen
Februar machten die dortigen Jugendlichen mit einem Bordell-Musical Schlagzeilen.
Email-Adressen der Empfänger
38 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#38 Steini1974 23:37:26 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@isidor falsch! wenn das wort persönlich fehlt, landet es nicht beim Generalvikar, sondern im Sekretariat
des Bischofs. Der Generalvikar hat andere Aufgaben und andere Sorgen
Schreibt bitte mal an Herrn Dr. Felix Genn – dem Bischof(?) im Bistum Essen Hier seine Adresse: Bischof
Dr. Felix Genn Burgplatz 2 45127 Essen …und bitte das „PERSÖNLICH“ nicht vergessen, denn sonst bekommt
sein netter christlicher Generalvikar Herr Dr. Hans-Werner Thönnes das Schreiben und dann geht es sofort
durch seinen Kamin bevor es überhaupt gelesen wird. (ein sogenanntes Brandopfer bringt er dann dar)
@ Geist Lieber Geist, es geht mir nicht darum, die Arbeit von Pfr. Wolharn zu leugnen. Aber Skateboarden,
Radfahren, Fußballspielen und ähnliches in der Kirche und in der Liturgie fördert nicht, bzw. begründet
keine Christusbeziehung. Wenn man diese Dinge in der kirchl. Jugendarbeit für wichtig hält, dann soll
man sie außerhalb von Kirchenraum und Liturgiemachen!!! Wichtiger wäre es, daß der Jugend mal etwas
vom Glauben erklärt wird, daß man Glaubensvollzüge einübt, daß man vorlebt, wie man eine Beziehung
zu Christus aufbauen bzw. begründen kann. Dies geht nur in der Stille, wenn man ruhig wird und versucht,
auf Ihn zu hören. Der Rest ist zweit- und drittrangig; es kann dazukommen und das Gemeinschaftsgefühl
stärken, aber außerhalb von Kirchenraum und Liturgie. Was würden unsere Ehefrauen sagen, wenn wir uns
nicht um sie kümmern würden, mit ihnen sprechen, eine zärtliche Berührung, der eheliche Akt, Zuneigung
wie auch immer. Wenn wir stattdessen mit dem Fahrrad durch Schlafzimmer fahren oder Skateboarden…
@ semiotico Es kann doch nicht so schlimm sein, wenn es eine einzige Kirche gibt, in der solche neuen
Formen einfach ausprobiert Von was ist den Fussballspielen in der Kirche eine „neue Form“? @ Babylon „Wo
zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…“ – Da ist bestimmt nicht an hochrituellen, demütigen
Kult gedacht. Mit dieser Art Exegese können Sie auch ein Treffen am Donnerbalken zum Kult machen. „In
meinem Namen“ haben Sie leider nicht bedacht. Ein Fussballspiel ist wohl kaum „in meinem Namen“, es hat
vielmehr mit Jesus überhaupt nichts zu tun. Wer etwas anderes behauptet, der hat von diesem Sport keine
Ahnung. Er verlangt volle Konzentration auf das Spiel, alles andere wird ausgeblendet. Also nichts mit
„in meinem Namen“. @ Gotthard Gebet – Stille – Meditation – Hl, Messe – Fußball – Konzert … alles zu
seiner Zeit. Und alles an seinem Ort.
Isidor zu Alfredo Ottavini – vergeudete Zeit Danke für den gutgemeinten Rat Alfredo – Herrn Bischof Dr.
Felix Genn zu schreiben ist vergeudete Zeit – alle Briefe werden von seinem Generalvikarius Herrn Hans-Werner
Thönnes abgefangen und abgeheftet in der runden…(Artikel unter spiegel.de -Suchwort „Schöner wohnen
in der Kirche“ –-danach „Verlust des sakralen Raumes – beschreibt den Bischof/Generalvikar wahrheitsgemäß –
lohnt sich zu lesen!) Bischof Dr. Felix Genn hat mehrere Personen schon arglistig getäuscht und eine
„Hirte“ der einen guten Priester seines Bistums in HartzIV. belässt (an anderer Stelle schon erwähnt)
und Pfarrer Wohlharn und „Kohrten“ weiterhin im Amte, ist kein guter Christ und ernstzunehmender Mensch –
schon gar nicht ein Bischof! Die Zeit nutze man anders in der heutigen Zeit – nämlich mit Gebet und Kampf
für das GUTE – SCHÖNE und WAHRE!
@Alfredo Du sprichst, so als wüsstest du, dass Pfr. Bernd Wolharn es nicht gelingen würde, die Jugend
nicht für Christus zu begeistern, du sprichst auch davon, dass Pfr. Bernd Wolharn keine schwere Arbeit
macht. Ich frage mich nur, woher du dass alles weißt, wo du deine Informationen her hast? (ich kann mir
nicht vorstellen, dass du mit ihn gesprochen hast) bzw. weißt du gar nicht, wie die Jugendkirche bei
den Jugendlichen ankommt bzw. wieviel sich davon wieder für Christus begeistern. Ich will dir nur sagen,
Jugendarbeit / Jugendpastoral ist keine leichte Arbeit und es geht nicht von heute auf morgen, dass Jugendlich
wieder zurück in die Kirche finden und sich für Christus begeistern, nur ich denke mir, wenn ich zumindest
1x ein positives Erlebnis in einer Kirche gehabt habe, bzw. ich sehe, dass Kirche auch anders sein kann,
dann finde ich auch leichter wieder zurück in die Kirche und kann mich leichter vielleicht für Christus
begeistern lassen.
Gebet in der Schule So um 1984 herum war ich vom Schülerat in die Fachkonferenz Religionslehre gewählt
worden. Völlig naiv schlug ich vor, über das Gebet in der Schule nachzudenken. Die irritierten Gesichter
der Religionslehrer vermittelten mir einen ersten Eindruck vom selbstgewählten Untergang der Katechese.
Der ev. „Kollege“ rächte sich später in der mdl. Prüfung des Abiturs, im dem er an meinen Aussagen
bemängelte, das „Kreuz“ sei zu kurz gekommen. Ich wusste damals noch nicht, dass die prot. Theologie
seit Harnack nicht mehr an Ostern glaubt; bzw. „glaubt“.
zu Gotthard und Isidor Lieber Gotthard, laß doch bitte deine dämlichen Bemerkungen mich in die Pius
X.-Ecke zu rücken. Mit denen habe ich nämlich nichts zu tun. Ich liebe zwar auch die alte Liturgie,
bin aber hauptberuflich mit der neuen vollbeschäftigt. Pfr. Wolharn macht keine schwere Arbeit und ich
verbitte mir den Vergleich dieses (immer wieder vorkommenden) Affentheaters mit der Arbeit eines Seelsorgspriesters
(auch in der zugegebenermaßen heute nicht einfachen Jugendpastoral). Was Pfr. Wolharn da macht (zumindest
dieses häufigeren Aktionen) hat mit kath. Jugendpastoral nichts, aber auch gar nichts zu tun. Ich wünschte
mir, es gelänge ihm, Jugend für Christus zu gewinnen, von mir aus auch mit Fußball, aber das Ganze
nicht in der Kirche und schon gar nicht innerhalb der Liturgie. Man redet doch so gerne über neue Wege.
Ich hoffe, Pfr. Wolharn verläßt mal seine ausgetretenen Pfade und versucht wirklich mal was Neues (z.B.
mal mit Beten). zu Isidor: Es ist mir nicht klar, warum der Essener Bischof nicht mal eingreift und dem
Herrn Pfr. Wolharn den rechten Weg zeigt. Ich bin mir aber sicher, daß ihm dieses zutiefst mißfällt
und er nach einerLösung sucht, diesen Mist abzustellen aber dabei keinem auf die Füße zu treten. Leider
sind unsere Bischöfe nicht so mutig. Es gefällt wird ihm sicher nicht, was da läuft. Also, schreibt
dem Bischof von Essen doch mal (freundlicher Ton, vernünftige Argumente), dann wird auch was passieren.
Polemik hilft nicht! Ran an die Tasten… (www.Bistum-Essen.de)
@ Isidor: Zitieren Sie gefälligst den genauen Bibelvers mit Nummer! Mir geht nichts mehr auf den Wecker
als Leute, die glauben, sie bräuchten einfach nur mit Bibelzitaten um sich werfen, um ihre – falsche –
Position zu bestätigen.
Bischof Dr. Felix Genn – wie heißt es im Evangelium… …im Evangelium heißt es…„für manchen wäre
es besser wenn er nie geb…wäre!“ Hat dieser Bistum-Essen-Bischof Felix Genn auch nur einen Funken Glauben
oder ein Gewissen? Wie wird er einstmals vor unserem Heiland stehen? Man will es nicht glauben, aber es
ist die reine Wahrheit – solch einem Hirten kann man nicht folgen! Die Christen müssen endlich auf die
Straße gehen, denn das Bistum Essen st…zum Himmel! Alles bestehende GUTE und SCHÖNE wird mutwillig
zerstört – durch die Eigenen Kirchenfunktionäre des Bistums! Der Widersacher ist dort beheimatet! Das
Bistum Essen gehört umgehend aufgelöst – das ist Kostenersparnis – bei den Supergehältern der Bischöfe
ansetzen!
@ wen auch immer: Danke Bruder Theophil für das Evangelium des Tages! Es ist eine schallende Ohrfeige
für alle, die Kulträume in fun-locations verwandeln wollen und fast food anbieten, statt dem Brot des
Lebens! Was bitte hat das mit Fußball in den Räumlichkeiten einer Kirche zu tun? Der anonyme johanneische
Evangelist bringt dieses „Zitat“ (er zitiert nämlich weder aus TN’K noch aus LXX korrekt!), weil er –
wieder mal (Joh macht das in der Passionserzählung dauernd) – andeuten will, das das AT in Jesus seine
Erfüllung gefunden hat. MEHR NICHT!!!
wahre liturgie kennt kein aggiornamento santa rita: der Grundirrtum der heutigen liturgie und ihrer gestalter
besteht darin, dass sie das himmlische geschehen der liturgie ständig in das hier und heute herunterbiegen
wollen um es so für die menschen attarktiver zu machen. deswegen feiern wir jetzt fußballgottesdienste
mit der torwand neben dem altar und in der karnevalszeit narrenmessen, die natürlich um 11.11 Uhr beginnen.
wir merken nur nicht, dass dieses ständige aggiornamento die liturgie kaputt macht. wahre liturgie will
die menschen dem himmel näher bringen. wahre liturgie ist immer göttliche liturgie. auch da können
wir heute viel von den orthodoxen lernen oder von den katholiken, die der alten liturgie treu geblieben
sind. eine liturgie, in der sich die menschen vom himmel umfangen fühlen, braucht all diesen aggiornamento
schnick-schnack doch garnicht. eine göttliche liturgie ist auch niemals langweilig weil der mensch sich
schon in einer anderen welt spürt. eine liturgie, die sich nur noch nach den aktuellen sportereignissen
oder sonstigen dingen, die gerade „in“ und „angesagt“ sind, richtet, hechelt immer den neuesten trendforschungen
hinterher. wahre liturgie hat sehr viel mit kontemplation und anbetung zu tun.
Man muß sich schäme für Bischof Dr. Felix Genn Die Jugendkirche steht unter der Schrimherrschaft des
hw. Bischofs Dr. Felix Genn/Bistum Essen. Wie kann ein Kirchenfürst anderen Gemeinden die Kirchen zuschliessen
wollen um Kosten zu sparen, wenn diese sogenannte „Kirche“ die Apostasie/Glaubensabfall herbeiruft vom
Bistum Essen finanziert wird. Diese Kirche gehört sofort abgeschlossen für dieses Theater und neu geweiht!
Die Christen sollten sich nicht länger von den Kirchenfürsten verdummen lassen und einfach mal anfragen,
woher das viele Geld seitens des Bistums herkommt, um dieses „Theater“ Oberhausener Jugendkirche zu sponsern!
Das der dortige Pfarrer Wolharn Altar und Kreuz zur Zielscheibe erklärt/freigibt, drückt seine Glaubenslosigkeit
aus. Dieser Mann wird weiterhin vom Bistum gut bezahlt – wie die meisten anderen Berufspfarrer. Wer dort
einmal an diesem Spektakel teilnimmt, kann sich nur angewidert abwenden. Vielleicht stellen sich demnächst
einmal Pfarrer Wolharn und auch die Kirchenfunktionäre des Bistums in diesem entweihten Raum zur Zielscheibe?…wäre
doch mal was ganz anderes…und es kämen bestimmt noch mehr Jugendliche? Betet für die Bekehrung des
Bischofs und der Kohorte!
Gotthard Ich weiß allerdings eines: wir können unsere Messen feiern fernab von der menschlichen Wirklichkeit
oder sie hineinholen in die Verkündigung und Gestaltung der Gottesdienste. Wir sollen nicht die menschlichen
Wirklichkeiten in die Gottesdienste holen, sondern die Menschen aus ihren Wirklichkeiten herausholen und
in die Gegenwart Gottes versetzen. Nur so kann Kirche wieder attraktiv werden, indem sie das völlig andere
bietet, was es in der Welt nicht gibt. Alles andere schafft Überdruss und Langeweile und leert die Kirchen.
Meiner Meinung nach sind Sie ein hoffnungsloser Konzilsromantiker, der immer noch auf das neue Pfingsten
wartet. Aber trösten Sie sich: Godot ist auch nicht gekommen.
Bischof Genn von Essen… ist wohl auch schon so weichgespült, dass dieses Projekt bei ihm durchgeht.
Ein paar Vorschläge für Oberhausen sind doch sicher mit seinem Einverständnis drin: Wie wärs denn
mal mit einer Sex-Orgie in dieser Superkirche. Dann können Jugendliche Kirche auch mal „unten ohne“ kennenlernen
und nach herzenslust mit „theologischer“ Begründung kopulieren. Dem Jugendseelsorger dort wird’s sicher
gefallen. Denn erlaubt ist ja bekanntlich, was Spaß macht… und ganz besonders in Oberhausen
„Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.“ Danke Bruder Theophil für das Evangelium des
Tages! Es ist eine schallende Ohrfeige für alle, die Kulträume in fun-locations verwandeln wollen und
fast food anbieten, statt dem Brot des Lebens!
Zum Geleit…(Heute ist Heiligstes Herz Jesu) EVANGELIUM Johannes 19, 31-37 Weil Rüsttag war und die
Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten
die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag. Also
kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden
war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht,
sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.
Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet,
damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein
Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.
@Alfredo Ottaviani Bleib doch in Deiner unbedeutenden und fast unbekannten Pius-Sekte und lass Priester
der katholischen Kirche ihre schwere Arbeit tun. Du bist jedenfalls nicht Ziel dieser Bemühungen.
Pfr. Wolharn spricht sich selber das Urteil Jetzt ist es amtlich: Pfr. Wolharn hat sich vom kath. Glauben
abgewendet. Daß man vielleicht auch mit ungewöhnlichen Maßnahmen Jugendliche ködern kann, will ich
nicht bestreiten, aber müssen es immer solche Perversitäten sein, die unbedingt i m Kirchenraum und
i n der Liturgie stattfinden müssen? Mit diesen Methoden bringen wir keine Leute mehr zum Glauben, vermitteln
wir keine persönliche Christusbeziehung. Allerdings vermitteln wir so, daß unsere Religion nicht ernst
zu nehmen ist und somit überflüssig. Kann man den ganzen Kram (Klettern, Skateboarden, Radfahren, Fußballspielen)
nicht auf dem Kirchplatz veranstalten??? Herr Pfarrer Wolharn, was ist der tiefere Sinn, dies alles immer
i n der Kirche zu tun??? Was machen Sie, wenn der Kelch nach der Konsekration weggeschossen wird oder
die Hostienschale? Brüllen Sie dann „TOOOOOOR“? Schauen Sie sich doch mal die Jugendpastoral bei den
Weltjugendtagen an – und vor allem – lernen Sie und stellen Sie den Blödsinn i n Ihrer Kirche ab. Ich
frage mich schon seit längerer Zeit, warum Ihre Vorgesetzten Sie mal zur Abwechslung Sie abschießen!!!!!!
Dann würde ich schreien „TOOOOOOOR!!!!!!“, aber außerhalb des Kirchenraums!
#17 deusexmachina 23:56:19 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Theo „Ja, und so kleine Helferchen und Steigbügelhalter wie Sie versuchen seinen Ruhm zu mehren.“ Wessen?
Satans? Na, Sie sind mir ja ein Lustiger Vogel – und wie genau sollte ich den „Ruhm“ von einem fiktiven
Kinderschreck mehren, den ich sogar gerne per Karikatur de.wikipedia.org/…DeLuxe_southpark.gif verballhorne?
Ihren Teufel können Sie sich von der Backe putzen – wenn Sie partout an dieses Hörnchenviech glauben
wollen, bittesehr, ganz, wie Sie wünschen, aber erwarten Sie bitte nicht von mir, dass ich diesen putzigen
Aberglauben aus den Tiefen der babylonischen Götterkiste ernst nehme, geschweige denn – wie sagten Sie? –
„seinen Ruhm mehre“. Ich habe ja schon diversen Unfug von Ihnen gehört, aber das schlägt nun wirklich
dem Fass den Boden aus. Was kommt als nächstes? Werfen Sie mir pädophile Handlungen mit einer Putte
vor? Get real, man!
Perlen vor die Säue Mit solchen Aktionen zerstört man die Gottesfurcht bei denen, die diese noch haben.
Die VII- Kirche beweist hiermit, daß sie am Ende ist, wenn sie meint so Jugendliche für Ihren Modernismus
rekrutieren zu können.
Wirklich ein Sakrileg! Ich schließe mich den Äußerungen von Isodorus voll und ganz an. Obwohl auch
ich gerne Fußball spiele, ist dies absolut unpassend. Alles hat seine Zeit und seinen Ort. Diese Gleichmacherei
ist ungut. Fußball kann eine schöne Nebenbeschäftigung sein, wenn man es nicht zu ernst nimmt. Seine
Vergötterung ist jedoch Ausdruck einer vollkommenen Spaßgesellschaft.
Sakrileg! Um die beliebte Frage der 68er Theologen aufzugreifen: Was hätte Jesus gesagt? Er wäre wahrscheinlich
begeistert gewesen und hätte ein bißchen mitgespielt, im Haus seines Vaters… „Gut, dass ihr im Hause
meines Vaters Fussball spielt“, hätte er gesagt, „es gibt ja sonst nirgendwo die Möglichkeit dafür“.
Wirklich „tolles“ Projekt. Das ist Kirche, wie sie sein sollte. Immer am Ball. Vielleicht könnte man
eine große Plakataktion machen. „In unsere Kirche darf man auch schreien… und Fussball spielen“. Spaß
(?) beiseite. Ich bin selbst ein sehr großer Fussballfan. Dass man auch von seiten der Kirche jungen
Menschen die Möglichkeit und die Orte gibt, Fussball zu spielen, ist sehr begrüßenswert und wuchtig.
Eine Kirche ist dafür kein geeigneter Ort. Im Sinne des interreligiösen Dialogs könnte man ja das ganze
ja mal in einer Moschee versuchen. Dieses ganze Projekt ist Ausfluss einer völlig verfehlten 68er Pädagogik
und zeigt im letzten den Verlust religiösen Empfindens – erschreckenderweise mitten in der Kirche. Und
das dürften selbst Atheisten und Kirchengegner so sehen… alle Menschen, die einigermaßen gesunden
Menschenverstand haben, fassen sich an den Kopf.
alles zu seiner Zeit @ gotthard was halten Sie von der Aktion? ich kann mir bei dieser sehr kurzen Darstellung
noch kein genaues Urteil erlauben. Ich weiß allerdings eines: wir können unsere Messen feiern fernab
von der menschlichen Wirklichkeit oder sie hineinholen in die Verkündigung und Gestaltung der Gottesdienste.
Unsere Kirche ist nicht lebensfremd … in der hiesigen Pfarrkirche hängt zur Zeit auch eine lange Wimpelschnur
mit den Flaggen der teilnehmenden Nationen an der WM über dem Altar… Jugendliche den Kirchenraum als
ihren Raum erfahrbar zu machen …gut Gebet – Stille – Meditation – Hl, Messe – Fußball – Konzert …
alles zu seiner Zeit. Warum nicht?
@Maledica Hm? Die Kirche mit ihrem Abergläuben ist doch so ziemlich das einzige, das überhaupt noch
an „Satan“ glaubt. Der wäre wohl also der allererste, der den rituellen Schnickschnack beklatschen würde,
immerhin verdankt er ihm seine derzeit bekannte Form. Es ist eine in der Fantasy-Literatur weit verbreitete
Konzeption, dass Götter ihr Macht aus der Anzahl ihrer Anhänger speisen – weltlich betrachtet, hat diese
Sichtweise einiges für sich, wie man selbst als Nicht-Fantasy-Fan einräumen muss. Daran gemessen, bildet
die Gemeinschaft der katholischen Gläubigen den Löwenanteil derer, die „Satan“ zur Macht verhelfen ganz
einfach dadurch, dass sie an ihn glauben. Der „König der Welt“ wird durch sie doch überhaupt erst populär.
Die Messe aller Zeiten @Babylon kam nicht bei jedem gut an! Bei Satan kommt die Messe bestimmt nicht gut
an! Die Kirche ist übrigens keine Show, bei der man Einschaltquoten zu erheischen versucht, auch wenn
dies einige Jugend“pfarrer“ so machen. @Timbressum Dieser Versuch ist schon seit über 40 Jahren gescheitert.
Durch JugendMENSCHENDIENSTE sind die Kids auch nicht ehrfürchtiger geworden. Coole Mukke, Lichteffekte,
Brechtanz, Abgezappel, Angaffen des Gebetsdieners der Showgemeinde haben keinen Hinterm Ofen hervorgelockt
und keinen das Interesse für Christus geweckt. Diese Shows drehen sich nur um ein und das Selbe: Sich
selbst in den Mittelpunkt zu stellen und den Menschen zu vergotten. Nicht aber das Eigentliche!!! Solche
HampelMENSCHENDIENSTE geben die Kirche der Lächerlichkeit preis und keiner hat nur noch den geringsten
Respekt!
Mal so als Beispiel: Goethe! Goethe war ja evangelisch getauft, war aber „dezidierter Nichtchrist“, „„ein
recht ausgemachter Heide“, „ein alter Heide“, wie er zu sagen pflegte. Na ja, auf jeden Fall: In Italien
sah er natürlich häufig – bei der Besichtigung von Kirchen – die sog. Tridentinische Messe. Zu einer
Messe, die im Markusdom in Vendig sah, sagte er: „Alle diese Bemühungen, eine Lüge geltend zu machen,
kommen mir schal vor. Und die Mummereien, die für Kinder und sinnliche Menschen etwas Imposantes haben,
erscheinen mir, auch sogar, wenn ich die Sache als Künstler und Dichter sehe, abgeschmackt und klein.“
1786 besuchte er eine Messe von Pius VI: Goethe stellte sich vor, was der wiederkehrende Christus sagen
würde, wenn er den „vor dem Altare sich nur hin und her“ bewegenden Papst sähe. „Was würde der sagen,
dacht’ ich, wenn er hereinträte und sein Ebenbild auf Erden summend und hin und wider wankend anträfe?“
Man sieht: Die Alte Messe kam nicht bei jedem gut an. Vergeßt diesen Gedanken!
„Lust auf Kirche“ Zu dieser Art von niedrigschwelligen „Angeboten“, die angeblich „Lust auf Kirche“ machen,
fällt mir nur das Bonmot des kolumbianischen Philosophen Dávila ein, das schon einmal jemand hier auf
kreuz.net zitiert hat: Die Kiche „wollte der modernen Welt die Arme öffnen und spreizte die Beine“.
@ semiotico: Genau, das ist logisch! Und außerdem wundere ich mich immer über die Ablehnung menschlicher
Gemeinschaft und von Freundschaft. Was ist so böse daran, ist das gegen die Gottheit gerichtet? „Wo zwei
oder drei in meinem Namen versammelt sind…“ – Da ist bestimmt nicht an hochrituellen, demütigen Kult
gedacht.
Warum? Warum? Einfach deshalb, weil man Dinge ausprobieren muss. Und da diese Kirche eine dezidierte Jugendkirche
ist, experimentiert sie halt. Es kann doch nicht so schlimm sein, wenn es eine einzige Kirche gibt, in
der solche neuen Formen einfach ausprobiert und genauso wieder verworfen werden, wenn es nicht sinnvoll
ist. Genauso wenig haben Sie übrigens darauf reagiert, ob die Jugend denn um so viel mehr in die Kirche
strömen würde, wenn Ihnen da vorne jemand den Rücken zukehrt, nur weil der allgegenwärtige Gott im
Altar noch viel gegenwärtiger als ohnehin schon allgegenwärtig sein soll?
#5 Benedikt78 16:05:42 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Muss das sein? Ich frage mich, warum solche Pfarrer diese Aktionen immer in der Kirche machen müssen.
Es gibt ja immer auch ein Gemeindehaus oder Pfarreisaal. Sollen die doch da drinnen solche Aktionen durchführen.
Man bekommt den Eindruck, dass diese Pfarrer in den Jugendlichen den letzten Funken Ehrfurcht vor der
Kirche tilgen wollen!
#3 timpressum † 15:23:01 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Falscher Weg…? Ich weiss auch nicht, ob dadurch mehr Jugendliche in die Kirche finden. Einen Versuch
ist es wert. Jugendliche finden allerdings noch weniger in die Kirche, wenn vorne ein Mann steht, der
ihnen die Kehrseite zuwendet und Worte in einer Sprache murmelt, die so heute niemand mehr spricht…
Kirche Ich würde mich wundern, wenn die Jugendlichen dort das Gebäude noch als Kirche sehen würden.
Was der Pfarrer mit dieser Aktion bezweckt ist unklar. Die Jugendlichen kommen nicht in seine Kirche,
sondern zu einem Fußballspiel. Sie kommen auch nicht zu Gott, sondern sie treffen sich mit Freunden.
Mit solchen Aktionen eine Hoffnung zu verbinden, dass mehr Jugendliche einen Weg zur Hl. Kirche finden
ist eine Seifenblase. Sie werden ja mit der Kirche gar nicht konfrontiert, das ganze hat ja gar nichts
kirchliches. Wo soll da der Wunsch entstehen, sich in die Gemeinschaft der Gläubigen einzureihen? @ gotthard
Nun, was halten Sie von der Aktion?
Protest Protest gegen den kirchlichen Kunstrasen hätte es noch nicht gegeben. DAS wird sich jetzt aber
bestimmt schnell ändern … damit wäre der Zweck dieses Artikels erreicht.