Nach einem Weiheaufschub für den Linzer Skandaldiakon wird der zuständige Bischof von radikalen Klerikerkreisen und abgefallenen Priestern unter Druck gesetzt. Offen und lauthals behaupten sie eine „Gefährdung der Meinungsfreiheit“.
(kreuz.net, Linz) Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, nahm heute zum Aufschub der Priesterweihe
des Linzer Diakons Andreas Golatz Stellung.
Mons. Schwarz äußerte sich vor Journalisten des ‘Österreichischen
Rundfunks’ und vor der kirchenfeindlichen Tageszeitung ‘Der Standard’.
Der Bischof erklärte, daß das
umstrittene Interview des Diakons in der Diözese Linz große Turbulenzen hervorgerufen habe. Der Entschluß,
die Weihe zu verschieben, sei in einem Gespräch mit dem Weihekandidaten zustande gekommen.
Seine Aufforderung
zu einem „Aufstand gegen Rom“ und seine Befürwortung des Frauenpriestertums gingen mit dem Versprechen
der Loyalität und des Gehorsams bei der Priesterweihe nicht konform.
Derartige Äußerungen dürften
so kurz vor der Weihe so nicht stehenbleiben.
Bischof Schwarz betonte, daß er keine Weisung von Rom
bekommen habe, die Priesterweihe des umstrittenen Diakon aufzuschieben. Er habe jedoch den Nuntius informiert,
so Mons. Schwarz.
Das Bekanntwerden des Weiheaufschubs hat jetzt in der sehr liberalen Diözese Linz
starke Reaktionen hervor.
So empörte sich der Dechant des Dekanats Linz-Süd, Hw. Franz Handlechner.
Es sei ein Skandal, daß man „die eigene Meinung“ nicht mehr öffentlich sagen dürfe.
Er solidarisiere
sich mit Golatz, erklärte der Dechant trotzig.
Solche Aussagen von Linzer Diözesanpriestern sind nicht
verwunderlich. Auch die von Bischof Schwarz eingesetzte Leitung des Linzer Priesterseminars sowie Professoren
der theologsichen Privatuniversität Linz haben sich in der Vergangenheit ähnlich geäußert.
Der abgefallene
Priester, Mag. Ludwig Puchinger, erklärte vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’ als Vertreter der sogenannten
‘Vereinigung Priester ohne Amt in Oberösterreich’: „Ich finde die Sache ganz schlimm, wenn es nicht mehr
möglich ist, daß man in der Kirche seine Meinung sagt.“
In dem heutigen Pressegespräch nahm Bischof
Schwarz auch zu diesen Äußerungen Stellung.
Es sei nicht sein Stil, das offene Denken zu verbieten,
erklärte der Bischof. Er bemühe sich immer um ein offenes Gespräch. Es gehe ihm um eine kritische Loyalität
zur Kirche.
Gleichzeitig wies Bischof Schwarz darauf hin, daß seine Diözese Teil der Gesamtkirche sei.
Deshalb schulde sie ihr auch Loyalität: Die Kirche respektiere die Freiheit jedes Einzelnen. Gefordert
sei aber Loyalität.
Als Bischof sei er immer um einen väterlichen Umgang mit seinen Mitarbeitern und
den Gläubigen bemüht. Er habe kein anderes Interesse, als für die Gläubigen da zu sein.
Es sei aber
auch seine Aufgabe, auf die Anliegen und Richtlinien der Weltkirche hinzuweisen.
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Redeverbot im Bistum Linz wann versteht Bischof Schwarz endlich, dass nicht nur jeder Weihekandidat, sondern
auch jeder Priester nur seinem eigenen Gewissen verpfichtet ist. Dieses Gewissen muss über dem Gehorsamsanspruch
des Bischofs stehen oder weiß Bischof Linz nicht, dass jeder seinem Gewissen zu folgen hat, selbst wenn
es unüberwindlich irrt? Dies ist alte moraltheologische Lehre der katholischen Kirche. Aber Diakon Andreas
Gorlatz irrt nicht –- Bischof Dr. Schwarz soll endlich verstehen und mit ihm die Bischöfe der ganzen
europäischen Kirche incl. Papst Benedikt, dass endlich Reformen, besonders die Aufhebung der Zölibatsverpflichtung
nun endgültig erfolgen muss.
@ venus: Genau, und deswegen auch keine Sakramente, keine Hierarchie, kein Pristertum, keine Messe, keine
Evangelien selbst geschrieben, keine Evangelien kurz nach seinem Tod geschrieben (der Herr kommt ja sowieso
bald auf den Wolken des Himmels) etc. Und erst, als der Herr ausblieb: Institutionalisierung der neuen
Glaubensrichtung, mit allem drum und dran.
@ deusexmachina: Scheinbar… hat er nicht, hm? Natürlich nicht. Er hat die Basileia tou theou noch zu
seinen Lebzeiten erwartet. „Kirchenrecht“ war ihm wirklich schnurzpiepe – wenn das Ende kommt, braucht’s
schließlich keine „Kirche“. Dementsprechend hat Jesus ja auch keine gegründet.
@ DDL Benedikt, dieser Satz tut Ihnen doch vermutlich (hoffentlich) jetzt schon leid, oder? Nein, wieso?
Was wäre denn das für ein „Glaube“, der zu seiner Aufrechterhaltung ein solches Stützkorsett benötigt?
Das hat mit „glauben“ doch nichts mehr zu tun, das ist pures Regelbefolgen und wortwörtlich „Nachbeten“.
Falscher Ansatz. Um zu garantieren, dass der eigene Glaube – wenigstens in den Essentialia – auch der
Glaube ist, den die Väter und Urväter hatten, ist es eben notwendig, gewisse Dinge als nicht dem Glauben
zugehörig zu definieren. Wie Sie sich sicher vorstellen können, ist es durchaus die entscheidende Frage,
ob der eigene Glaube dem der Apostel entspricht. Ansonsten ging ja völlig die Sicherheit verloren, an
das Richtige zu glauben. Vermittelt werden soll also nur das, was wirklich als dem Glauben zugehörig
gilt. Hier muss nun jeder entscheiden, ob er damit etwas anfangen kann oder nicht. Den Glauben aber nach
Belieben so verbiegen dass es einem persönlich passt, dass man sich nicht ändern muss – was soll das
bringen? Offenkundig HAT Ihre Religion die ersten Jahrhunderte OHNE dieses Korsett überlebt. Das ist
doch falsch. Schon die Apostelbriefe enthalten Anweisungen. Das ist nichts anderes. Wenn Ihr Gründer,
Jesus, diesen ellenlangen Regelkatalog gewollt hätte – wieso hat er Ihnen den dann nicht mitgegeben?
Er gab uns den Heiligen Geist. Das genügt.
@Benedikt „Ein Glaube lässt sich eben nur mit einer festen Disziplin bewahren.“ Benedikt, dieser Satz
tut Ihnen doch vermutlich (hoffentlich) jetzt schon leid, oder? Was wäre denn das für ein „Glaube“,
der zu seiner Aufrechterhaltung ein solches Stützkorsett benötigt? Das hat mit „glauben“ doch nichts
mehr zu tun, das ist pures Regelbefolgen und wortwörtlich „Nachbeten“. Zudem sind Sie natürlich historisch
widerlegt, denn jeder Regel geht ja ein diesbezüglich regelloser Zustand voraus. All die katholischen
Dogmen, Regeln, Traditionen haben sich über 2000 Jahre gebildet und NICHT am Tag nach Himmelfahrt im
Jahre 30 n.Chr. Offenkundig HAT Ihre Religion die ersten Jahrhunderte OHNE dieses Korsett überlebt. Wenn
Ihr Gründer, Jesus, diesen ellenlangen Regelkatalog gewollt hätte – wieso hat er Ihnen den dann nicht
mitgegeben? Also als klipp und klare Anweisungen, etwa als „Gebote 11-100“, statt in Form von Gleichnissen,
über deren Interpretation sich folgende Generationen die Schädel einschlagen würden? Als Gott wäre
er sich der Notwendigkeit eines solchen Regulariums ja bewusst gewesen – WENN er Ihre Auffassung geteilt
hätte. Scheinbar… hat er nicht, hm?
Mama, der hat mich gehaut! hinterher beschweren gilt nicht. Nein, das gilt nicht! Du kannst nicht einfach
was sagen, das gilt einfach nicht! Aua! Jetzt hau mich nicht du ur blöder du! Das sag ich meiner Mama!
Maaaammmaaaa, der hat mich gehaut! Der is so ur blöd. Und geredet hat er auch, einfach so. Das gilt nicht! Your Kindergarten-Cop
Oje, der Arme! Ein Glaube lässt sich eben nur mit einer festen Disziplin bewahren. Ich habe meine tolle,
post-gebadete Stimmung gleich verloren, als ich auf obiges gestoßen bin. Nicht, dass es mich sonderlich
berühren würde, denn immerhin halte ich ja auch mit eiserner Disziplin (tägliches Schaumbaden) am Glauben
an die oberste Rein- und Geschmeidigkeit fest, aber der Herr Benedikt tut mir einfach leid! Zum Trost
dafür, dass er für seinen Glauben eine eiserne (besser steinerne) Disziplin braucht, lade ich ihn gerne
zum gemeinsamen Schaumbaden ein – keine Angst, meine Wanne ist groß genug für den enthaltsamen Abstand!
Und allen anderen, die ihren Glauben nur durch Dogmen, Bestimmungen, Regeln und Disziplin ausüben und
bewahren können, sei zur Festigung desselben im höchsten Maße ein wenig Vertrauen gewunschen. Wo bleibt
die Liebe? :(3
@ Puchil2 Es ging bei dem Interview mit Diakon Golatz nur um kirchendisziplinäre Themen nicht um Fragen
des Glaubens und der Sitte. Du kirchenzisplinären Themen wird man wohl noch seine subjektive Meinung
sagen dürfen, ohne gleich als Häretiker und Schismatiker abgekanzelt zu werden. Daran glauben Sie ja
wohl selber nicht. Wenn Frauen ordiniert werden, werden die „Reformer“ doch mit ihren Forderungen nicht
aufhören, jeder der das glaubt, ist höchst naiv. Die Forderungen werden immer weitergehen, ab diesen
Zeitpunkt mit dem unschlagbaren Argument „Bei der Frauenordination haben sie ja auch nachgegeben.“ Ab
diesem Zeitpunkt wird keine Lehre mehr sicher stehen, das gebe ich Ihnen gerne schriftlich. Ein Glaube
lässt sich eben nur mit einer festen Disziplin bewahren. Ganz besonders sind hier jene gefordert, denen
die Gläubigen anvertraut sind, Diakone, Priester und Bischöfe. Das haben die alles gewusst, ehe sie
in diesen Dienst getreten sind, hinterher beschweren gilt nicht.
An sacerdos helveticus Es gibt namhafte Theologen, die bezweifeln, dass es sich bei der Festlegung der
Ablehnung der Frauenordination durch Papst Johannes Paul II. tatsächlich um eine unfehlbare Entscheidung
handelt!
„Geschwisterliche Kirche“ Wer von einer „geschwisterlichen Kirche träumt“ ist wahrscheinlich als Einzelkind
aufgewachsen … Geistliche, die „die das aussprechen, was sie Denken und Fühlen“, die sozusagen ständig
ihre Befindlichkeiten vor den Leuten ausbreiten, öden doch ihre Zuhörer an. Wer will denn das hören?
Ich jedenfalls nicht …
@Römischkatholisch Ein paar Fragen: 1) Glaubst du, dass es der Wille Gottes ist, dass Priester nicht
heiraten dürfen? Wenn ja wieso? Könnte ihm das nicht wurscht sein? Und glaubst du wirklich, dass Gott
eine Differenz zwischen Mann und Frau sieht, wo er sie doch in der Schöpfung als gleichwertige Wesen
geschaffen hat? Also hier mit Gott und Heiligem Geist zu argumentieren, hat vielleicht spirituell eine
schöne Bedeutung, aber bei so einer grundlegenden Diskussion und Problematik wie die der heutigen Kirche
und ihrer Zukunft kann man nicht einfach sagen „Gott wirds schon so meinen“ – weil man nicht weiß, was
er meint. 2) Das hängt mit der Verdunstung des Glaubens zusammen und WIE der Glaube weitergegeben wird.
Aha. Also, Gegenvorschlag? Was ist mit den hunderten verhinderten Priestern? Und mit jenen, die schon
welche waren, aber dann geheiratet haben und jederzeit bereit wären, das Amt bei veränderten Vorzeichen
wieder auszuüben? 3) Glaubst du wirklich, dass ein Priester nur gut sein kann, wenn er unverheiratet
ist? Was ist dann mit den Aposteln, waren sie keine Priester? Und Petrus – immerhin erster Papst? Entschuldige
bitte, Lehramt in allen Ehren, aber hier geht es um eine wichtige Zukunftsfrage. Und da kann man nicht
mit irgendwelchen Vorlieben des Hl. GEistes argumentieren.
Zwei Paar Schuhe Puchil2 kritisiert die fehlende Meinungsfreiheit in der Kirche und beteuert, der Linzer
Diakon habe sich ja nur zu kirchendisziplinären Fragen geäussert. Dies stimmt aber nur für den Fall
des Pflichtzölibates. Hier handelt es sich um eine disziplinäre Angelegenheit und die Kirche hat die
Vollmacht von der Zölibatsverpflichtung zu dispensieren, tut dies ausserhalb der unierten Ritusgemeinschaft
jedoch nur in sehr seltenen Fällen. Hier weitergehende Zugeständnisse zu fordern, ist an sich nicht
verboten, es sollte jedoch klar sein, dass diese Bitten mit einer Haltung von Respekt und Loyalität vorzutragen
sind und eine Aufforderung zur Revolte, wie es der betreffende Kandidat getan hat, unerträglich ist.
Bei der Zulasasung von Frauen zum Priestertum handelt es sich eindeutig um eine Frage der Glaubenslehre
und die Entscheidung Papst Johannes Paul II. ist endgültig und nach einer vom Papst approbierten Erklärung
der Glaubenskongregation handelt es sich um eine unfehlbare Entscheidung des allgemeinen ordentlichen
Lehramtes. Wer sich dagegen auflehnt, lehnt sich gegen die göttliche Ordnung der Kirche auf und hat mit
Konsequenzen zu rechnen.
@Brigitte Bussmann Da haben Sie leider nicht wirklich begriffen, um was es in der Kirche geht. Hier wird
nicht irgendetwas oder irgendwer verkündet, sondern CHRISTUS. Paulus sagt in 2 Kor 4,5: „Wir verkünden
nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn.“ So kann es nicht sein, dass jeder Priester und
Diakon einfach das rauslässt, was ihm passt, sonst ist er in der katholischen Kirche am falschen Ort!
Wir haben ein Lehramt und als überzeugter Katholik glaube ich, dass die Kirche der fortlebende Christus
ist und im Lehramt durch das Wirken des Heiligen Geistes der Wille Gottes zum Ausdruck kommt. Der Grund,
warum wir in unserer Gegend einen solchen Priestermangel haben liegt nicht beim Pflichtzölibat oder der
Frauenordination, sondern ganz an einem anderen Ort. Das hängt mit der Verdunstung des Glaubens zusammen
und WIE der Glaube weitergegeben wird.
Redeverbot im Bistum Linz wann begreifen die katholischen Bischöfe weltweit endlich, dass auch Priester
und angehende Priester sich zur Wehr setzen, weil es einfach unerträglich wird den Glauben noch an die
Menschen zu verkünden, den Bischöfe nur allein zulassen. Dies gilt auch für die Lebensumstände der
Priester (Zölibat). Lieber machen Papst und Bischöfe kilometerweite Umwege, um nur nicht über die Zölibatsverpflichtung
nachdenken zu müssen. Es sollen erst einmal verheiratete ältere Männer, die vorher ständiger Diakon
waren, zum Priester geweiht werden können. Es sollte nicht nur im Bistum Linz mehr Diakone und Priester
geben, die das aussprechen, was sie Denken und Fühlen auch wenn es den Bischöfen nicht gefällt.
Von @Ralf B.bis nach Babylon Euere Liebe für angehende Antipriester ist bezeichnend und kennzeichnet
den typischen antichristlichen Kämpfer, der eine bestimmte Heimat sein eigen nennen kann, die zu nennen
nicht in das Schema der political korrektness passen würde. Shalom
@ Ralf B: Absolut treffend! Besser hätte ich es nicht sagen können. Dieser Zynismus gegen den Menschen
ist schon merkwürdig. Man könnte ja auch noch das so furchtbar süßliche „Was Ihr einem meiner geringsten
Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan“ bringen, oder daß die Nächstn- der Gottesliebe gleichgestellt
wird… Ach, alles verkackte Anthropozentristen!
An Benedikt Es ging bei dem Interview mit Diakon Golatz nur um kirchendisziplinäre Themen nicht um Fragen
des Glaubens und der Sitte. Du kirchenzisplinären Themen wird man wohl noch seine subjektive Meinung
sagen dürfen, ohne gleich als Häretiker und Schismatiker abgekanzelt zu werden.
Lieber Benedikt, Die Kritik, die der Priester in spe in diesem Interview angebracht hat, sind bei weitem
nicht das, was „ihm gerade eingefallen ist“. Hätten Sie das Posting des zurückgetretenen Priesters genauer
gelesen, dann hätten Sie vielleicht gemerkt dass es inzwischen so zahlreiche Gruppierungen gibt, die
ein und dasselbe fordern – von Laien (die Ihnen ja scheinbar eh nichts bedeuten) über Diakone, Priester
bis hin zu Bischöfen. Zu sagen: „Die sind so blöd, weil sie widersprechen alle der katholischen Lehre!“
ist nicht nur kleinlich und auch zimelich kindisch, sondern noch dazu einfach dumm. Es gibt Probleme in
dieser Kirche und diese weiterhin durch PAuschalantworten von der Zentralregierung aus zu lösen ohne
auf die vielzitierte „Basis“ zu hören – und die gibt auch in Leuten wie diesem Diakon ihre Stimme ab.
Es ist nicht die Privatmeinung eines einzigen, es ist eine Grundstimmung in der Basis der Kirche, daran
müssen Sie sich gewöhnen!
Puchinger Hr. Puchinger kann hier ja mal kundtun, wie er sich die Tradierung des Glaubens vorstellt, wenn
jene, die dieses Amt ausüben sollen, sämtlich erzählen dürfen, was ihnen gerade so einfällt.
@MK28 Genau. Aufgrund des Aussehens urteilen, das will unser Gott ja unbedingt. Und die Juden haben eine
Hakennase, weil sie so gierig sind. Und die Neger so wulstige Lippen, weil sie ja noch halbe Tiere sind.
Hoffentlich glauben Sie nicht noch an diesen Jesus. Nach allen Darstellungen hatte der nämlich lange
Haare und war vermutlich nach Ihren physiognomischen Kategorien ein Untermensch. Gibt’s eigentlich eine
Website „der-stuermer.de“? Da würden Ihre Kommentare bestimmt gerne gesehen. Und den Julius-Streicher-Preis
in Braun gibt’s dann am Jahresende.
Brutal Golatz ist – den Fotos nach zu urteilen – ein Sozialversager. Der ist jetzt erst einmal mental
nicht so gut drauf. So viel Liebe ist erdrückend Was werden sie sagen wenn Stephen Hawking nicht bekannt
wäre?
Der Diakon wird geweiht? – Noch ist er es nicht! Wenn der Bischof und sein Deppendiakon cool wären, dann
würde Golatz geweiht werden, mag sein. Aber sind sie es? [v.d.Red.zens.]Und der Bischof hat Angst, vor
der linken Öffentlichkeit, vor kreuz.net und kath.net und vor Rom. Und Angst lähmt. Hier passiert erst
einmal nichts mehr. Abwarten: In zwei Wochen erlebt Golatz sein coming out und wird Mitarbeiter in der
bischöflichen Pressestelle oder anderswo, wo man a) akatholisch b) unfähig und c) mit Stallgeruch ausgerüstet
sein muß.
#13 ExBochumer † 16:49:32 | Freitag, 23. Juni 2006
Der Begriff „One Man show“ ist gut. Dies sollten sich die entsprechenden Herren, wie Jansen etc. mal zu
Herzen nehmen. Die sind die Selbstdarsteller, die für die Zerstörung der Kirche eintreten und sich selbst
darstellen und sich selbst in den Vordergrund stellen. exBochumer
Der Diakon wird geweiht! Das ist nur eine Anstandfrist, bis Gras darüber gewachsen ist. Da können sich
die Tradis hier schon mal mit abfinden. Außerdem zeigen die Reaktionen von Priestern und Medien, daß
ein hier häufig befürwortetes „hartes Durchgreifen“ nur dazu führen würde, daß den Bischöfen der
Laden um die Ohren fliegen würde, wenn sie das machen würden/wollten. Mich freut das.
Skandal? Es sei ein Skandal, daß man „die eigene Meinung“ nicht mehr öffentlich sagen dürfe. Skandal?
Blödsinn! Und nicht unüblich. Das tun Politiker auch nicht und wenn sie eine andere Meinung kund tun
als die der Parteiführung werden sie gefeuert. Die gilt insbesondere für Diplomaten. Manager von BMW
werden niemals sagen das Audi besser ist, außer wenn sie ein neuen Job schon haben. Diakon oder Priester
sind Vertreter der Kirche und kein One Man Show.
Bravo, Herr Diakon! Dem Diakon kann man nur gratulieren, dass er hier hart bleibt. Wie will jemand dem
Bischof und der Kirche Gehorsam und Loyalität versprechen, wenn sie solchen Unsinn von sich gibt? Da
ist er in der römisch-katholischen Kirche am richtigen Ort – um was zu ändern.
Bravo, Herr Bischof! Dem Bischof kann man nur gratulieren, dass er hier hart bleibt. Wie will jemand dem
Bischof und der Kirche Gehorsam und Loyalität versprechen, wenn er solchen Unsinn von sich gibt? Da ist
er in der römisch-katholischen Kirche am falschen Ort.
In der Traditon der r.k. Kirche stehend ist der Bischof von Linz. Oder offenbar nicht? Hoffentlich wird
der abgefallene PA-Kandidat nicht doch noch geweiht. Die Zeit heilt Wunden – wie ein Sprichtwort schreibt.
In diesem Fall auch? Ich hoffe auf eine Stellungnahme von Gregorius. Der weiß ja, wer gemeint ist. Er
hat ja Fürsprache für den abtrünnigen PA-Kandidaten genommen, nicht wahr, „Stimme aus Wien“???
@iustus @aphrodite Assoziation zu väterlichem Umgang: Das Buch des Salzburger Religionspädagogen Anton
Bucher „Braucht Mutter Kirche brave Kinder? Religiöse Reifung contra kirchliche Infantilisierung“ (München:
Kösel 1997).
Also, nach dem, was man… … seit Jahren aus der Diözese Linz hört, scheint da ja nun wirklich kein
Redeverbot zu bestehen. Jeder kann da ja quasseln, was er will, wenn es sich um die Kirche dreht.
Frucht des Konzils So sieht es in der Kirche aus, wenn man Meinungsbeliebigkeit an die Stelle der Liebe
zur Wahrheit setzt. Ein gesegnetes Herz-Jesu-Fest wünscht allen virOblationis
@aphrrodite: Die Perspektive stimmt! Auf der Homepage eines anderen Nachrichtendienstes liest sich das
so: „Angesprochen auf den Vorwurf, er pflege mit seinen Mitarbeitern keinen geschwisterlichenUmgang sagte
Schwarz, dass er sich immer um einen väterlichenUmgang mit seinen Mitarbeitern und den Gläubigen bemühe.“
Es darf also vermutet werden, dass Bischof Schwarz seine Worte vor dem Aussprechen wohl durchdacht hat.
Und recht hat er.
Perspektivenwechsel nötig: Als Bischof sei er immer um einen väterlichen Umgang mit seinen Mitarbeitern
und den Gläubigen bemüht. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Geschwisterlichkeit?