Er wurde mit stehenden Ovationen verabschiedet. In seiner Pfarrei fühlten sich auch Gläubige wohl, die dazu eigentlich keinen Grund gehabt hätten.
(kreuz.net, Chicago) Anfang Juni ging Pfarrer William Kenneally (71) in Pension. Er wirkte 22 Jahre als
Pfarrer von St. Gertrude in der US-Erzdiözese Chicago.
Das berichtete die US-Tageszeitung ‘Chicago Sun-Times’
am 5. Juni.
Pfarrer Kenneally wurde bei seinen Gläubigen populär, als er seinen Erzbischof, Francis
Kardinal George, kritisierte, weil dieser nicht scharf genug gegen Priester vorging, die des homosexuellen
Mißbrauchs von Jugendlichen bezichtigt wurden.
Doch auch kleine Dinge machten Hw. Kenneally beliebt.
Zum Beispiel, als er sicherstellte, daß der 10jährige David Brucks – der auf Weizen allergisch ist –
eine Hostie bekam, die auf der Basis von Reis hergestellt war.
„Ich habe Probleme mit der Kirche. Oft
bin ich über sie sehr frustriert, aber meine Kirche ist hier“ – erklärte Hw. Kenneally bei seiner letzten
Predigt.
Während der Abschiedesmesse am ersten Juni-Sonntag erhielt der Priester mehrere stehende Ovationen.
Er wurde auch für seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit, für die Gemeinschaft, für Suppenküchen
für Obdachlose und die Erziehung der Jugend gepriesen.
Bob Dwyer (49) – ein homo-ideologisch orientiertes
Pfarreimitglied – dankte dem scheidenden Priester während der Messe dafür, daß sich Homo-Katholiken
in seiner Kirche wohlgefühlt hätten.
„Das ist für uns keine Lebenswahl. Wir sind einfach so, wie Gott
uns geschaffen hat“, verkündigte Dwyer vom Ambo herunter.
„Sie haben uns ein Geschenk gemacht. Sie haben
uns erlaubt, unseren Glauben in dieser Gemeinschaft zu praktizieren.“
Pfarrer Kenneally beichtete seiner
vollgepackten Kirche, daß er vor 16 Jahren die Trunksucht aufgegeben habe.
Er erklärte, daß er seinen
Entzug auch der Liebe verdanke, die er von seiner Pfarrei erhalten habe.
Nach seiner Pensionierung im
Juli, will er in seiner neuen Wohnpfarrei aushelfen. Zugleich gedenkt er nach der überstandenen Behandlung
eines Rückenmarkkrebses und nach Herzproblemen kürzer zu treten.
Pfarrer Kenneally wuchs als Sohn irischer
Einwanderer in den USA auf. Als er seine Gläubigen nach der Messe an den Kirchentüren verabschiedete,
kam sein Mutterwitz durch:
„Dieses Kleid hätte ich gerne selber getragen“, meinte er zu Bernard Ndiwe
(44), der in einem nigerianischen Nationalkostüm an der Messe teilgenommen hatte.
Pfarrer Kenneally
geriet im Februar in die Nachrichten, als er den Kardinal von Chicago zum Rücktritt aufforderte, als
die Medien verlauten ließen, daß der Erzbischof den Rücktritt von Pfarrer Daniel McCormack verhindert
hätte, der inzwischen der Unzucht mit Kindern angeklagt ist.
Die Gewißheit seiner bevorstehenden Pensionierung
und der Rückhalt in seiner Pfarrei hätten ihm die Freiheit verliehen, seine Meinung zu äußern.
Der
Pfarrer erklärte, daß er sich verpflichtet fühle zu widersprechen, wenn er von oben Anweisungen bekomme
wie zum Beispiel, in den Nachrufen bei Beerdigungen nicht zu übertreiben oder von den Gläubigen zu verlangen,
sich vor dem Empfang der Kommunion zu verbeugen.
„So geht es nicht: Freundlichkeit, Offenheit und Akte
der Liebe fördern das Wachstum der Kirche.“
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20 Lesermeinungen
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„für die vielen“ 1) „die vielen“ oder „alle“? Nun, liebe Freunde, im Alten Testament – z.B. Ps 2 – heißt
die vielen = alle, also im pSalm etwa „alle Könige“. Weiß aber nicht, ob Euch das hilft. 2) In der evangelischen
„kirche“ gibt’s – wohl noch ein Überbleibsel aus der Öko-Zeit? – Vollkornbrot. Was soll das denn dann
sein? Bleibt fröhlich!
Der Bäcker bäckt das Brot Gott könnte dies natürlich, aber: am Abend an dem er verraten wurde nahm
er des BROT… Haben Sie noch nie ein Reisbrot gegessen? Sehr delikat, besonders geeignet, wenn man auf
Diät ist. Oder Dinkelbrot? Sehr zünftig. Was ist mit Kletzenbrot? Kann ich Dörrobstliebhabern nur empfehlen!
Im Übrigend ist diese Perikope wiefolgt zu übersetzen, um auf das richtige Liturgieverständnis zu kommen:
Am Abend (eigentlich ein Sonntagmorgen), an dem er verraten wurden (von Judas, diesem Teufel!), nahm er
ein ungesäuertes Weizenbrot, das eigentlich keines mehr war, sondern derart verformt und verdreht wurde,
dass eine runde Oblate dabei herauskam (eine andere hätte er nämlich nicht in die Münder der Apostel
legen können), brach es (natürlich erst zum Agnus Dei, das der Engelchor sang), legte es seien Jüngern
auf die Zungen und sprach: Dies ist mein in eine Hostie inkanierter Leib… Liturgisch vielleicht korrekt,
aber sonst nicht ein vollkommener Schwachsinn? Ach, ich geh wieder Baden, bei dem Wetter, hier ist ja
die laue Sommerluft zugegen :(3
Geisteskrankheiten 3) Homosexualität ist eine Geisteskrankheit. Wir als Gläubige sind aufgefordert diesen
Menschen im Alltag beizustehen und ihnen zu helfen. Wenn sie allerdings ihre Homosexualität ausleben
(d.h. praktizierende Homosexuelle sind) so ist dies Sodomie und eine Sünde (wenn Sie so wolle das Böse)
Komisch, wenn ich mir den Geschmack mancher HETEROsexueller Menschen in ihrer Partnerwahl anschaue, dann
glaube ich, das Heterosexualität auch eine Geisteskrankheit ist. Wir als Gläubige sind aufgefordert
diesen Menschen im Alltag beizustehen und ihnen zu helfen.Tu ich doch, aber seltsamerweise reagieren diese
heterosexuelle Mitmenschen sehr empfindlich und empört darauf, wenn ich meine Hilfe anbiete. Ich frage
mich nur warum – ich tue das doch gar nicht in der Absicht, deren Gefühle zu verletzen. Wenn sie allerdings
ihre Heterosexualität ausleben (d.h. praktizierende Heterosexuelle sind) so ist dies Ghomorraie und eine
Sünde (wenn Sie so wolle das Böse)Stimmt, Geschmacksverirrung ist etwas sehr böses, darauf weise ich
immer hin.
@ Pacelli zu 1) Da haben Sie recht, die Konsekration einer Reishostie ist nicht möglich. Ich wundere
mich, warum dem Jungen nicht einfach der Kelch gereicht wurde. zu 2) Dieser „Übersetzungsfehler“, bzw.
die daraus entstehenden Unklarheiten sind höchst ärgerlich. Das kreuzforum hat eine entsprechende Diskussion
darüber, in der ein Teilnehmer dort noch andere Übersetzungen in anderen Sprache aufführt, acuh dort
findet sich mal „für viele“ mal „für alle“. Ich nahm mal an einer Byzantinischen Messe teil, die auf
deutsch zelebriert wurde. Dort hieß es: „für viele“. ME ist es notwendig, dass dies klargestellt wird.
zu 3) Homosexualität ist eine Geisteskrankheit Diese Auffassung wird vom neuen Katechismus nicht gedeckt.
einige Klarstellungen 1) Ein Zitat aus der Instruktion „Redemptionis sacramentum“: Das Brot, das für
die Feier des hochheiligen eucharistischen Opfers verwendet wird, muß ungesäuert, aus reinem Weizenmehl
bereitet und noch frisch sein, so daß keine Gefahr der Verderbnis besteht. Daraus folgt, daß Brot, das
aus einer anderen Substanz, wenn auch aus Getreide, bereitet ist, oder Brot, dem eine vom Weizen verschiedene
Materie in so großer Menge beigemischt ist, daß es gemäß dem allgemeinen Empfinden nicht mehr als
Weizenbrot bezeichnet werden kann, keine gültige Materie für den Vollzug des eucharistischen Opfers
und Sakramentes darstellt. Daraus folgt, dass sich ein Reisklumpen nicht in den Leib Christi verwandelnd
kann. (Gott könnte dies natürlich, aber: am Abend an dem er verraten wurde nahm er des BROT…) 2) Sie
sind anscheinend der lateinischen Sprache nicht mächtig, sondern dem Übersetzungsfehler im Meßbuch
aufgesessen, denn das heilige Meßopfer wird pro vos, et pro multis (also für Euch, und für viele d.h.
nicht alle) dargebracht. 3) Homosexualität ist eine Geisteskrankheit. Wir als Gläubige sind aufgefordert
diesen Menschen im Alltag beizustehen und ihnen zu helfen. Wenn sie allerdings ihre Homosexualität ausleben
(d.h. praktizierende Homosexuelle sind) so ist dies Sodomie und eine Sünde (wenn Sie so wolle das Böse).
@Benedikt Ich habe ja auch nichts gegenteiliges gesagt, oder? besser eine komplette Drehung als halbherzig
eine halbe o^/ machen, so ist unsere RKK nun mal. Sie will immer perfekt sein – und ist es in den Augen
der an sie Glaubenden auch. Der Pabst ist genauso unfehlbar wie Gott selbst. Schaut euch nur die katholische
Dogmenlehre an! Die Kirche wird immer eine perfekte Drehung machen, niemals eine halbherzige. Obwohl manchmal
ein wenig Halbherzigkeit humaner ist als das jetzige Verhalten. o^/
@Graf mit Sandalen 1) Mal abgesehen von der katholischen Lehre (die eine solche nicht ist, sondern lediglich
eine Bestimmung der Liturgiekonstitution, also keine Lehre, denn Lehre ist, was „ex cathedra“ verkündet
wird), die scheinbar Ihr einziges Gewissen und Gehirn zu sei scheint (widerlegen Sie mich bitte, wenn
nötig), habe ich etwas ganz anderes gefragt: Ist es nicht blödsinnig anzunehmen, etwas Göttliches habe
nur die Macht, sich in eine Weizenoblate zu inkanieren? Und was ist dann mit dem Messopfer für alle,
wenn jemand diese nicht verträgt – ist er deswegen ausgeschlossen und zum Christentum nicht fähig? So
einen Schwachsinn gibts ja nur einmal. Wird Zeit, dass wieder ein par Stände im Tempel fliegen… 2)
Wenn Ihnen die letzte Sicherheit fehlt, wieso halten Sie dann nicht einfach den Mund? Homosexualität
ist ebenfalls nicht als „böse“ zu bezeichnen, sondern – wenn sie unbedingt die Lehre hören wollen –
als psychische Krankheit, wobei nicht einmal diese Definition einer psychologischen Untersuchung standhalten
würde. So viel dazu.
Wolf im Schafspelz ?, @teleologe 1. Die Wandlung ist gem. Lehre der kath. Kirche abhängig von der richtigen
Materie. 2. Sicher hätte der dort genannte Priester, nur die praktizierte Homosexualität als böse zu
bezeichnen. Ich habe deshalb auch das Wort „anscheinend“ gebraucht, da mir hier die letzte Sicherheit
fehlt.
Jaja, der Graf… Du spinnst! Erstens ist Homosexualität nicht „das Böse“ (DAS sagt nicht einmal die
RKK) und zweitens geht es bei der Hostie nicht um ihre Konsistenz, sondern um ihre Verwandlung in den
Leib Christi – oder glausbt du etwa, der wäre nicht mächtig genug, seinen Leib auch in ein Reiswafferl
zu bringen? Glaubst du wirklich, er schafft das nur bei Weizen-Oblaten? BLÖDSINN!
Wolf im Schafspelz ? Wenn er Hostien aus Reis herstellen läßt, ist er anscheinend nicht voll katholisch
und wenn sich Homosexuelle bei ihm wohlfühlen, ist das ein Hinweis darauf, daß er es anscheinend versäumte
das Böse auch böse zu nennen.
ALAAAAAAAARM!!!! Bob Dwyer (49) – ein homo-ideologisch orientiertes Pfarreimitglied – dankte dem scheidenden
Priester während der Messe dafür, daß sich Homo-Katholiken in seiner Kirche wohlgefühlt hätten. Die
Kreuznetredaktion hat wohl den obigen satz überlesen! DAS IST ANERKENNENDES LOB VON EINER SCHWUCHTEL!!!
HIER WIRD HOMOS EIN FORUM GEBOTEN! IGITT IGITT IGITT! Die Redaktion und die rechstaußen hier im Forum
werden aber auch immer nachlässiger…wo bleibt maledica?!
Aber ist doch so! Alles, was selbst den kirchentreuen Konservativen nicht passt, das kommt sofort aus
dem Eck des 2. Vatikanums (die Urkatastrophe der Kirchengeschichte), und Federführend waren da natürlich
antikirchliche und non-katholische Kleriker und Laien (u.a. Benedikt XVI., Oberkleriker himself, aber
das wird weiterhin verschwiegen und lieber auf seinen Mentor Hans Küng eingedroschen…). Für postkonzilliare
Verschwörungen und Antikatholizismen sind neuerdings auch Homosexuelle, Juden (auch rückwirkend auf
das Konzil bezogen), Abtreibungsliberalisierer, Sozialisten, Rote, Grüne und sonstige Fraktionen sowie
natürlich die abgefallenen, teuflichen Ex-Priester schuld. Mhm o^/
Also so geht’s nicht Freundlichkeit, Offenheit und Akte der Liebe fördern das Wachstum der Kirche Mal
schauen, wie lange es dauert, bis die ersten kreuz.net-Hetzer obigen Satz ins Reich der jüdisch verseuchten
V2-Untermenschen-Ideologie verweisen.