Bistum Fulda
„Katholisches Herz“ oder institutionalisierter Ungehorsam?
Im Bistum Fulda gibt es merkwürdige Widersprüche zwischen dem, was in der Kirche gepredigt, und dem, was in der Kirche gemacht wird.
(kreuz.net, Fulda) „Fulda oder schlägt in Deutschland wieder ein katholisches Herz?“

Mit dieser Überschrift berichtete ein katholischer Nachrichtendienst etwas euphemistisch über den Kongreß „Freude am Glauben“, der vom 16. bis 18. Juni 2006 in Fulda stattfand.

Die hessische Stadt Fulda befindet sich 85 Kilometer nordöstlich von Frankfurt am Main.

Der Kongreß wird vom sogenannten ‘Forum Deutscher Katholiken e. V.’ veranstaltet. Es steht unter dem Vorsitz des emeritierten Marketing-Professors Dr. Hubert Gindert aus Kaufering – 50 Kilometer westlich von München.

Die Initiative versteht sich als Sammelbecken glaubenstreuer Katholiken und neuer geistlicher Bewegungen. Der Kongreß wird zu einem großen Teil aus finanziellen Mitteln der Deutschen Bischofskonferenz subventioniert.

In seiner Predigt zum Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen Veranstaltung rief der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, dazu auf, „mutig neue missionarische Schwerpunkte zu setzen“.

Man sei der Analysen und Diagnosen der Glaubens- und Kirchenkrise längst müde und suche nach einer Therapie.

Als „probates Heilmittel“ empfahl Bischof Algermissen die Schule des Heiligen Bonifatius.

Das Glaubensfundament, das er gelegt habe, sei bleibend gültig. Es sei an der Zeit, diesen missionarischen Geist heute wieder neu zu entdecken.

Man dürfe nicht ängstlich und defensiv seine Grenzen abstecken, sich in die sakrale Nische unserer Tradition zurückziehen und den allgemeinen Niedergang beklagen, sondern müsse selbstbewußt an die Öffentlichkeit gehen und an den Marktplätzen auftreten, bereit, „jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach dem Grund unserer Hoffnung fragt.“

Diese Aussagen stehen in einem seltsamen Widerspruch zu gewissen Entwicklungen im Bistum Fulda – besonders in pastoralen und personellen Angelegenheiten.

So findet beispielsweise nur vier Wochen nach dem Kongreß – am 17. Juli 2006 – die nächste Zentralveranstaltung des sogenannten ‘Fuldaer Kreises für eine offene Kirche’ statt.

Der ‘Fuldaer Kreis’ verfolgt ähnliche Ziele wie die glaubenskritischen Initiativen ‘Wir sind Kirche’ oder ‘Kirche von unten’. Das heißt: Abschaffung des Zölibats, Frauenordination, Einebnung des Unterschieds zwischen Priestern und Laien etc.

Obgleich diese Themen heute kaum mehr von öffentlichem Interesse sind, versuchen die Vertreter der ‘Wir sind Kirche’-Bewegung nach wie vor, ihren Einfluß vor allem auch in offiziellen kirchlichen Gremien geltend zu machen.

In einem Brief der Glaubenskongregation vom Juni 1997 stellte der damalige Kardinal Joseph Ratzinger bereits fest, daß der Inhalt dieser „Kirchen-Volksbegehrer“ aus einer Reihe von Forderungen besteht, die zum Teil der christlichen Lehre widersprechen und in offenem Gegensatz zur kirchlichen Ordnung stehen.

Es sei offensichtlich, daß solche Initiativen von der Kirche in keiner Weise gutgeheißen werden können.

Darum ersucht die Glaubenskongregation die Bischöfe, die Entwicklung dieser Gruppen aus der Nähe zu verfolgen und eventuell Vorkehrungen zu treffen, damit sich die Gläubigen – und besonders die Priester – nicht aktiv daran beteiligen.

Diese Gruppen gingen weit über berechtigte Anliegen hinaus. Sie trügen zu einer Spaltung zwischen dem Volk Gottes und der kirchlichen Leitung bei.

Sie propagierten unter den Gläubigen ein unannehmbares demokratisches Kirchenmodell sowie eine Auffassung von Moral, die in manchen Punkten der katholischen Lehre direkt entgegensteht – soweit Kardinal Ratzinger.

Gegründet wurde der ‘Fuldaer Kreis’ von acht Priestern, die – im Gegensatz zu diesem Ersuchen der Glaubenskongregation – bis heute unbeanstandet als Pfarrer im Bistum Fulda tätig sind. Einige befinden sich sogar in wichtigen diözesanen Funktionsstellen.

Gegenwärtig sind zudem mindestens drei Priester der ‘Kirche von unten’-Bewegung im Priesterrat der Diözese Fulda vertreten. Das ist ein wichtiges Beratungsgremium des Bischofs, beispielsweise in pastoralen Angelegenheiten.

Wie die Pastoral einer Diözese gestaltet wird, steht unter der Verantwortung des Bischofs und der Priester im Priesterrat, wo die entsprechenden Grundentscheidungen getroffen werden.

Ob diese Grundentscheidungen in Fulda dem Geist des Heiligen Bonifatius entsprechen, kann aufgrund der Mitwirkung und offenkundigen Einflußnahme der ‘Kirche von unten’-Priester bezweifelt werden.

So ist ausgerechnet ein Gründungsmitglied des ‘Fuldaer Kreises’, Pfarrer Winfried Hahner aus Homberg/Efze in Nordhessen, etwa 40 km südlich von Kassel –, zum Sprecher des Priesterrats gewählt worden, nachdem er von Bischof Algermissen persönlich in dieses Gremium berufen wurde.

Auch kann die Gründung der umstrittenen Pastoralverbünde im Rahmen des von Bischof Algermissen angestoßenen ‘Pastoralen Prozesses’ kaum als Ausdruck eines „missionarischen Geistes“ angesehen werden.

Zudem steht die Aussage von Bischof Algermissen, man dürfe nicht den allgemeinen Niedergang beklagen, im Widerspruch zu den wiederholt hervorgebrachten Klagen über einen angeblichen Priestermangel, mit dem der bürokratisch aufwendige Umstrukturierungsprozeß gerechtfertigt wird.

Ein diesbezügliches Schreiben der Kleruskongregation hält Bischof Algermissen nach wie vor unter Verschluß.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Bernardone   18:22:27 | Montag, 3. Juli 2006
Bitte Nachricht und Kommentar künftig trennen!
Hier werden wieder mal hemmungslos (schlecht geschriebene) Nachricht und Kommentar zu einer Polemik vermischt.
Inhaltlich muss dem Verfasser entgegen gehalten werden, dass der von ihm konstruierte Widerspruch zwischen den Aussagen von Bischof Algermissen und den Aktivitäten des Fuldaer Kreises in keinster Weise besteht. Das eine ergibt sich konsequent aus dem anderen.
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#27   Karl-Peter   15:08:59 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Toby
Der derzeitige Bischof von Fulda läßt sich von der Kleruskongregation nichts verbieten!
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#26   Aloah   13:53:07 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Cyprian: Bischof Müller
>>Ich empfehle Dir den Besuch seiner Vorlesungen. Leider ist es mir weder technisch noch urheberrechtlich möglich, hier Tondokumente von seinen Vorlesungen zu veröffentlichen.<<
Danke der Empfehlung, Vorlesungen der allg. Art hatte ich schon genug.
>>(Im übrigen gibt es auch im Bistum Regensburg genügend Religionslehrer und Priester, die Glaubensirrtümer verbreiten. Das ist allgemein – auch durch Beschwerden von Gläubigen beim Ordinariat und in Rom – bekannt. Wer seine Augen nicht davor verschließt, kann das auch wahrnehmen.)<<
Ja, das ist bitter. Was hab’ ich schon alles zur Laienpredigt während der Hl. Messe geschrieben und angesprochen: Fehlanzeige!
Die Ignoranz bringt mich in Wallung, nicht die vermeintliche Unwissendheit.
Hier hat S.E. Bischof Müller unter den sog. Räten, Funktionären, selbsternannte Heilsbringer und sichzutodesabbler jedweder Couleur ein brennendes Feuer entfacht.
Die kath. Kirche ist keine Basisdemokratie, somit sollte auch das keifende ZdK mit seinem Funktionärskastenwesen sich aber sofort verabschieden, und seinen Ableger Donum Vitae mit ihrer Schwangeren-Konflikt-Beratung (stellt den „Schein“ zur Tötungslizenz aus) gleich mitnehmen.
Diese Organisationen sind nicht katholisch.
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#25   Toby   13:26:00 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@ Steffen
Das ist eigentlich ein Fall für die Kleruskongregation.
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#24   Toby   07:29:16 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Mangelnde Konsequenz
Es geht im Bistum Fulda vor allem um die aktive Mitarbeit geweihter Amtsträger beim kirchenkritischen „Fuldaer Kreis“. Im Bistum Regensburg hatte Bischof Gerhard Ludwig Müller die beiden Pfarrer Hans Trimpl und Andreas Schlagenhaufer wegen ihrer Mitgliedschaft im kirchenkritischen Verein „Aktionskreis Regensburg“ sowie ihrer Mitarbeit an der Zeitschrift „Pipeline“ suspendiert.
Es ist wirklich unglaublich, dass solche Leute im Bistum Fulda noch Karriere machen dürfen. Bischof Müller sollte seinen Fuldaer Amtsbuder bei der nächsten Bischofskonferenz einmal zur Brust nehmen und ins Gewissen reden.
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#23   Cyprian   15:55:08 | Dienstag, 27. Juni 2006
Bischof Müller – Sandmännchen und Krähe
@ Aloah
Ich empfehle Dir den Besuch seiner Vorlesungen. Leider ist es mir weder technisch noch urheberrechtlich möglich, hier Tondokumente von seinen Vorlesungen zu veröffentlichen.
(Im übrigen gibt es auch im Bistum Regensburg genügend Religionslehrer und Priester, die Glaubensirrtümer verbreiten. Das ist allgemein – auch durch Beschwerden von Gläubigen beim Ordinariat und in Rom – bekannt. Wer seine Augen nicht davor verschließt, kann das auch wahrnehmen.)
Nach außen hin ist das aber durch folgenden Umstand dokumentiert:
Es wurde vor einiger Zeit ein Kandidat aus dem Bistum Regensburg im und für das Bistum Passau geweiht, weil der Betreffende nicht mehr an die Realpräsenz Christi glaubte und konsequenterweise bei der Wandlung stehen blieb.
Das war eine jener total „mutigen“ Entscheidungen Müllers.
Der ehem. Weihbischof von Regensburg, der übrigens auch bei einfach strukturierten Gläubigen als konservativ gilt und zu diesem Zeitpunkt Ortsbischof von Passau war, weihte den Kandidaten trotzdem.
Dieser Kandidat war ehem. studentischer Hiwi bei besagtem Liturgiewissenschaftler.
Du darfst ruhig in den Weihejahrgängen von Passau nachrecherchieren und genaueres herausfinden. Viel Spaß beim Googlen!
Zum Schluß möchte ich noch klarstellen, daß derartigen Untersuchungen Rom obliegen, aber selbst auf Beschwerden unter Nennung von Namen und Fakten reagiert dort üblicherweise niemand.
Resistet fortes in fide! … oder schlaft weiter!
Viele Grüße
Cyprian
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#22   Aloah   13:11:38 | Dienstag, 27. Juni 2006
Cyprian: Bischof Müller
>>Die Frage ist nur, warum können seine Theologen mit „Missio“, d. h. in seinem Namen und Auftrag, Häresien verbreiten? Der Liturgiewissenschaftler an der Uni Regensburg etwa glaubt nicht mehr an die Realpräsenz Christi …<<
Du legst doch sicherlich noch nachprüfbare angaben für deine anschuldigungen nach, oder?
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#21   Cyprian   13:03:27 | Dienstag, 27. Juni 2006
Bischof Müllers Sand in den Augen der Konservativen
Bischof Müller kämpft gegen seine Laiengremien, die sich gegen die Kirche wenden. Auf den ersten Blick erscheint das mutig und lobenswert.
Die Frage ist nur, warum können seine Theologen mit „Missio“, d. h. in seinem Namen und Auftrag, Häresien verbreiten? Der Liturgiewissenschaftler an der Uni Regensburg etwa glaubt nicht mehr an die Realpräsenz Christi …
Aber alles, was Theologen mit „Missio“ lehren, ist demjenigen, in dessen Auftrag sie tätig sind, zuzurechnen. Müller stört das alles nicht. Er erhofft sich vermutlich nur Lob von seiten Roms und der „konservativen“ Gläubigen.
Seine Handeln gegen die Laiengremien ist im Vergleich zu seiner Gleichgültigkeit gegenüber seinen Theologen mit „Missio“ unverhältnismäßig.
Die Wahrheit ist wohl: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Resistet fortes in fide!
Gruß Cyprian
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#20   Aloah   10:35:08 | Dienstag, 27. Juni 2006
Steffen: Bischof Müller verdient Anerkennung
Hi Steffen,
Anerkennung? NEIN!
Höchster Anerkennung verdient S. E. Bischof Müller.
Ein Mann mit einem brillanten Intellekt, das Herz am rechten Fleck.
Hervorragende Fachkompetenz, die sich auch zeigt als Mitglied der Spanischen Akademie der Wissenschaft in der zehn Spanier eine Venezianer und unser Bischof Müller sitzt.
Ja, das ist ein Hirte, dem viele nicht das Wasser reichen können, am wenigsten die traurigen Gestalten von „Wir sind Kirche“ und sonstige bunte Knallerbsen.
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#19   Maximilian   09:38:57 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Ritter Christi
Zu Ihrer Beruhigung: Ich bin nicht der Verfasser des Artikels. Aber Sie und die von Ihnen angegebenen Adressaten sind schlecht unterrichtet. Das läßt sich gewiss ändern. Genauere Informationen erfahren Sie vom Generalvikar oder von der Pressestelle des Bistums Regensburg.
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#18   Ritter Christi   23:47:44 | Montag, 26. Juni 2006
@Maximilian
Für den Fall, dass Sie der Verfasser dieses glänzenden Artikels sind, sollte in Zukunft Ihr Hauptaugenmerk mehr auf die Qualität Ihrer Arbeit gerichtet sein.
Nehmen Sie sich mal die Zeit und kontaktieren eine der von mir angegebenen Adressen, es wird sich lohnen.
Bei besagtem Herrn Winkler ging es nicht um die Mitgliedschaft, vielmehr um eine zukünftige Wiederkandidatur als Vorsitzender von „Wir-sind-Kirche“.
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#17   Maximilian   23:21:18 | Montag, 26. Juni 2006
@Ritter Christi
Sie sollten sich besser informieren! Ampere hat recht!
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#16   Ritter Christi   23:16:08 | Montag, 26. Juni 2006
@Ampere – Nomen est omen
Vor allem sollten Tatsachen geäußert werden, Ampere!
Die Missio canonica wurde dem von Ihnen genannten Religionslehrer nicht aufgrund seiner Mitgliedschaft entzogen!
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#15   Maximilian   23:11:34 | Montag, 26. Juni 2006
@Ritter Christi
Bei Ihnen bin ich schon an der richtigen Adresse, denn Sie haben unten geschrieben: „Mons. Algermissen ist vom Fuldaer Kreis weiter entfernt, als Sie lieber Schreiber vom Mond!“
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#14   Ritter Christi   23:04:34 | Montag, 26. Juni 2006
@Maximilian
Da sind Sie bei mir an der falschen Adresse,
wenden Sie sich mal an diese:
Bischöfliche Pressestelle, Herr Christof Ohnesorge
presse@bistum-fulda.de
Generalvikar des Bistums, Domkapitular Prälat Peter-Martin Schmidt
bgv@bistum-fulda.de
^-^
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#13   Ampere   23:02:37 | Montag, 26. Juni 2006
Institutionalister Ungehorsam
Zur Sache etwas zu sagen, wäre besser für alle, die sich hier äußern!
Im Bistum Regensburg ist dem Vorsitzenden von „Kirche von unten“, einem Laien, die Missio als Religiosnlehrer entzogen worden, ausdrücklich bestätigt durch Rom.
Wenn in diesem Fall die Mitgliedschaft für den Entzug der Missio ausreicht, wieviel wichtiger wären die entsprechenden Konsequenzen für Priester, die offen als vom Bischof berufene Mitglieder des Priesterrates für die kirchenwidrigen Ziele der „Kirche von unten“ eintreten.
Für Bischof Algermissen ist dies alles kein Geheimnis, aber er tut nichts und belohnt diese Priester noch mit besonderen Ämtern.
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#12   Maximilian   22:19:26 | Montag, 26. Juni 2006
@Ritter Christi
Bestimmt können Sie erklären, warum drei Mitglieder des Priesterrates mit Einverständnis des Bischofs dem Fuldaer Kreis angehören dürfen!
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#11   Ritter Christi   21:34:12 | Montag, 26. Juni 2006
Mons. Algermissen
Die Angriffe gegen den Bischof von Fulda seitens katholischer „Journalisten“ sind unerträglich dümmlich. Mons. Algermissen ist vom Fuldaer Kreis weiter entfernt, als Sie lieber Schreiber vom Mond!
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#10   Toby   20:53:47 | Montag, 26. Juni 2006
@ deusexmachina
Der Hl. Bonifatius hat das Fundament des christlichen Glaubens in unserem Land gelegt.
Die Leute von „Wir sind Kirche“ vertreten dagegen ein Kirchenmodell, dass teilweise in direktem Widerspruch zur christlichen Lehre und zur kirchlichen Ordnung steht, wie sie Bonifatius in unserem Land grundgelegt hat.
So einfach ist das.
Sie propagierten unter den Gläubigen ein unannehmbares demokratisches Kirchenmodell sowie eine Auffassung von Moral, die in manchen Punkten der katholischen Lehre direkt entgegensteht – soweit Kardinal Ratzinger.
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#9   deusexmachina   20:40:27 | Montag, 26. Juni 2006
@Toby
Wo genau erscheint da jetzt der gute Bonifaz?
Das ist doch alles „Tarnen und Täuschen“ hier, das bemühte Zusammenbringen von Dingen, die wenig bis nichts miteinander zu tun haben, um nur ja irgendwie ein Haar in der Suppe zu finden.
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#8   Toby   20:22:09 | Montag, 26. Juni 2006
@ deusexmachina
In einem Brief der Glaubenskongregation vom Juni 1997 stellte der damalige Kardinal Joseph Ratzinger bereits fest, daß der Inhalt dieser „Kirchen-Volksbegehrer“ aus einer Reihe von Forderungen besteht, die zum Teil der christlichen Lehre widersprechen und in offenem Gegensatz zur kirchlichen Ordnung stehen.
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#7   deusexmachina   19:53:45 | Montag, 26. Juni 2006
@Toby – Formale Logik, immer zu empfehlen
Dann aber bitte richtig:
Die Behauptung, es bestünde ein Widerspruch zwischen der gelebten Praxis und den lehren des Hl. Bonifatius, entstammt der virtuellen Feder des zuständigen kreuz.net-Redakteurs.
Wollen Sie das Ersuchen um diesbezügliche Belege also bitte zweckdienlicherweise an den richten?
leg…ehschonwissen hat nichts anderes getan, als diese Behauptung (vorbehaltlich eines Belegs, der aussteht) zurückzuweisen, also der formalen Logik, im Gegensatz zum Redakteur, vollauf genügt.
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#6   Toby   19:34:59 | Montag, 26. Juni 2006
Formale Logik
@ legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
Sie dürfen Ihre Meinung ruhig frei äußern, nur sollten Sie dabei die Grundregeln der formalen Logik beachten. Das ist zumindest meine Meinung. :-) Wenn Sie behaupten, dass kein Widerspruch zwischen dem „missionarischen Geist“ des Hl. Bonifatius und der Forderung nach Frauenordination etc. besteht, dann liegt die Beweispflicht für eine solche Aussage bei Ihnen.
Aber zurück zum Thema: Ist das eigentlich auch in anderen Diözesen üblich, dass Priester – zumal im Priesterrat – aktiv bei „Wir sind Kirche“ mitwirken dürfen? Ich dachte, die Sache sei von Rom längst entschieden.
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#5   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   19:21:04 | Montag, 26. Juni 2006
Bonifatius
Nehmen Sie doch mein Posting, schütteln sie es und wenn sie dann irgendwo einen Bonifatius raus bekommen, dann dürfen sie mir was vorwerfen.
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#4   Toby   19:17:42 | Montag, 26. Juni 2006
@ aschera
Bitte Ursache und Wirkung nicht verwechseln!
Wenn sich niemand mehr für diese Themen interessiert, warum haben dann diese Leute in Fulda nach wie vor das Sagen? DAS ist die contradictio in se.
@ legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
Bonifatius sprach sich für die Frauenordination aus und die Erde ist eine Scheibe.
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#3   aschera   19:07:09 | Montag, 26. Juni 2006
contradictio in se
Obgleich diese Themen heute kaum mehr von öffentlichem Interesse sind … Schrieb es und hattee damit schon das Gegenteil bewiesen!
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#2   ottaviani   19:02:04 | Montag, 26. Juni 2006
kardinal hoyos
man sollte sich wegen dieses schreibens an kardinal hoyos wenden bzw ein priester aus der diözese fulda sollte gegen maßnahmen disabezüglich die ihn betreffen in rom rekurs einlegen
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#1   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   19:02:02 | Montag, 26. Juni 2006
wo nur ist der widerspruch?
Man dürfe nicht ängstlich und defensiv seine Grenzen abstecken, sich in die sakrale Nische unserer Tradition zurückziehen und den allgemeinen Niedergang beklagen, sondern müsse selbstbewußt an die Öffentlichkeit gehen und an den Marktplätzen auftreten, bereit, „jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach dem Grund unserer Hoffnung fragt.“ Übrigens 1 Petr 3,15 – wenn ich nicht irre.
und:
Der ‘Fuldaer Kreis’ verfolgt ähnliche Ziele wie die glaubenskritischen Initiativen ‘Wir sind Kirche’ oder ‘Kirche von unten’. Das heißt: Abschaffung des Zölibats, Frauenordination, Einebnung des Unterschieds zwischen Priestern und Laien etc.
Verträgt sich doch bestens. Doch scheint die Meinung des Verfassers eine andere zu sein. Deshalb frage ich mich, warum hat er nicht den Mut und die Aufrichtigkeit, zu sagen: Meine Meinung = … ! und schreibt seinen Namen drunter? Angst vor der eigenen Zivilcourage?
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