Kinderschlachtung
Giftgrüne Angriffe auf die Menschenwürde
Die ‘Grünen’ haben viel Verständnis für Molche, Eidechsen oder Tannenbäume. Doch bei der Ausmerzung von Menschen aus dem Mutterleib ist ihnen der Naturschutz Wurst. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Gelegentlich wird den ‘Grünen’ und ihrer Ablehnung von Genmanipulationen an Pflanzen vorgeworfen, daß das genauso „technikfeindlich“ oder „widersprüchlich“ sei wie die Haltung der Kirche zur Empfängnisverhütung.

In diesen Bereichen wollen die ‘Grünen’ nur die Ausnutzung natürlicher Gegebenheiten zulassen und wehren sich gegen „künstliche“, chemische oder mechanische Eingriffe.

Aus dieser Einstellung heraus wandte sich im ersten Kabinett von Bundeskanzler Gerhard Schröder die grüne Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Andrea Fischer gegen Forschungen an Embryonen in Deutschland. Frau Fischer stellt sich auch gegen die Präimplantationsdiagnostik und das therapeutische Klonen.

Bei allen diesen Verfahren werden ungeborene Menschen im Frühstadium getötet.

Damals wurde die grüne Ministerin gefragt, warum sie sich nicht genauso vehement gegen die Kinderabtreibung einsetze, die von der Partei der ‘Grünen’ als selbstverständliches Recht propagiert wird.

In der Tat ist der Schutz des menschlichen Lebens der fatale blinde Fleck der grünen Bewegung. Daß der Lebensschutz von Tieren mit großem Eifer betrieben wird, mutet in diesem Licht wie Spott und Hohn an.

Erst kürzlich sah man wieder einmal tierische Lebensschützer, wie sie eimerweise verwirrte Lurche vom Krötenzaun über die Straße trugen, damit die transportierten Tiere ihre Laichplätze ungefährdet erreichen konnten.

Vielfach werden Krötentunnels in die Straßen eingebaut und auch schon mal eine Autobahn umgelegt, damit eine seltene Molchart in ihrem Lebensraum geschützt bleibt.

Dabei ist das Motiv des Naturschutzes offensichtlich nicht nur Sentimentalität zu niedlichen Tieren, sondern auch ein reflektiertes Programm.

Man wird an die Naturphilosophie des elsässischen Arztes und Pastors Albert Schweitzer († 1965) erinnert: „Ich bin Leben, das leben will inmitten von Leben, das leben will.“

„Der denkende Mensch erlebt die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vor dem Leben entgegenzubringen, wie dem seinen. Als gut gilt ihm: Leben erhalten, Leben fördern, entwickelbares Leben auf seinen höchsten Wert bringen“ – so Schweitzer.

Den letzten Satz dieses Programms jedoch unterschreiben die ‘Grünen’ nicht.

Ein Mensch im Mutterleib hat für die ‘Grünen’ keinen nennenswerten Schutzanspruch. Ihn liefern sie der individuellen Entscheidung über Leben und Tod von Seiten der Schwangeren aus, um ihn durch brutale Technologie oder chemische Gifte aus der Welt zu schaffen.

Angesichts ihres empathischen Mitleids für bedrohte Tieren und Pflanzen ist es zynisch und lebensfeindlich, wenn die ‘Grünen’ praktisch für die Freigabe der Menschenabtreibung in den ersten drei Lebensmonaten eintreten.

In diesem Kontext hört man auch von der Forderung die Rede, den Tieren sogar Menschenrechte zuzusprechen.

Der Vater dieser Verwirrungsphilosophie heißt Peter Singer, ein in England lehrender Professor, dessen jüdische Eltern vor den Nationalsozialisten nach Australien flüchten mußten.

Singers Ausgangspunkt ist die Tatsache, daß jedem Lebewesen auf jeder Entwicklungsstufe neue, komplexere und jeweils wertvollere Eigenschaften zuwachsen.

Aus der Anzahl der Eigenschaften ergebe sich der relative Wert eines Lebewesens sowie dessen Ansprüche an relativem Lebensschutz.

„Bei einem fairen Vergleich moralisch relevanter Eigenschaften wie Lust- und Schmerzempfinden, Autonomie, Bewusstsein etc. haben das Kalb, das Schwein und das viel verspottete Huhn einen guten Vorsprung vor dem menschlichen Fötus in jedem Stadium der Schwangerschaft.“

Ein Fisch oder sogar eine Garnele hätten mehr Anzeichen von Empfinden und Bewußtsein als ein menschlicher Embryo. Deshalb müßten diese erwachsenen Tiere mehr und besser geschützt werden als ein Fötus in den ersten Monaten, da er „bis zu diesem Datum überhaupt keinen Wert an sich hat“.

Diese Philosophie ist der bisher schwerste Angriff auf die Menschenwürde und die Menschenrechte, die seit der Aufklärung die Grundlage der europäisch-amerikanischen Gemeinwesen sind.

Dieser tödliche Angriff richtet sich insbesondere gegen das unveräußerliche Recht des Menschen auf Leben.
      
109 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#111   Jörg Guttenberger, Köln   17:30:06 | Mittwoch, 19. Juli 2006
DDL: Leben
Hinschtlich des Übergangs von toter zur belebten Materie, z. B. Viren, haben Sie natürlich recht, ich habe bei meinen Ausführungen alleine an den Menschen gedacht, und da bleibe ich bei der Radikalität des Lebens, denn:
Sie weisen völlig zu Recht auf die unerschiedlichen Erkenntniswege hin bei der Frage, ob der Mensch noch lebt. Aber der Mensch lebt unabhängig davon, ob wir das Leben in ihm noch erkennen bzw. anerkennen oder nicht!
Hinsichtlich des Beginns des Lebens gehen die Meinungen in der Fachwelt ebenfalls auseinder. Die Kenntnis- oder Anerkenntnisfrage sagt aber noch nichts über die Tatsache, ob Leben oder nicht.
Sie können einen Stein über eine Mauer werfen in Annahme, dort hält sich niemand auf, weil das Grundstück erkennbar dicht bewaldet ist. Treffen Sie mit dem Stein wider Erwarten doch einen Menschen, haften Sie (dolus eventualis).
Genauso müssen Sie mit menschlichem Leben ab befruchteter Eizelle rechnen, so lange nicht eindeutig ein späterer Beginn unmstößlich bewiesen ist. Eine noch so hohe Wahrscheinlichkeit reicht nicht, weil immer noch die Möglichkeit der Vernichtung menschlichen Lebens besteht. Damit ist die Kirche zum kompromißlosen Schutz des Embryos verpflichet (Ausnahme: unverhältnismäßig hohe Gefahr des mütterlichen Lebens).
Da wir Christen von der unsterblichen Seele wissen, ergibt sich die zusätzliche Frage, ab wann die Seele unsterblich sein soll, wenn nicht ab befruchteter Eizelle.
Redaktion benachrichtigen
#110   Sulpicius   01:00:49 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@DDL…
Leider stellen Sie sich hier aber so dar wie jener „Homo faber“. (Ich meine nicht wg. Sabeth! :-) ).
Redaktion benachrichtigen
#109   DDL   00:48:09 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Sulpi
Weil Sie mich nicht kennen ;O)
Redaktion benachrichtigen
#108   Sulpicius   00:42:53 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@DDL…
Warum muß ich bei DDL immer an Max Frischs „Homo faber“ denken?
Redaktion benachrichtigen
#107   DDL   00:40:55 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Sulpi
„Ja, aber nicht im unmittelbaren Umkreis.“
Ich wollte zuerst schreiben: „Nicht direkt“, aber die Zeichen waren schon zu knapp für eine nähere Erläuterung, und da Sie in letzter Zeit einen auf die Moritzsche machen und jede Aussage in abgedrehte Verdächtigungen ummünzen, fühlte ich mich nicht bemüßigt, Ihnen dafür eine Vorlage zu liefern.
Ja, klar, eine frühere Freundin hat ‘mal abgetrieben (nein, nicht MEINE Freundin – EINE Freundin), und ich war ziemlich schockiert. Nicht ob des „dass“, denn das war vor dem Hintergrund ihrer Lebensumstände absolut nachvollziehbar (gerade 18, noch auf der Schule, schwere psychische Probleme, problematisches Elternhaus, Kindsvater über alle Berge und ohnehin ein Arschloch vor dem Herrn). Sondern über die abgebrühte Coolness, die sie dabei an den Tag legte. Wie Sie wissen, bin ich ein energischer Verfechter von „pro choice“. Aber Gedanken sollte man sich schon machen, nicht so ein „pfft, dann treib’ ich halt ab“.
Was das „menschlich denken“ angeht, da seien Sie ‘mal unbesorgt – als ob ich etwas für das monströse Zerrbild meiner Person könnte, das Sie und dieser Dummquatscher hier aufblasen. Da sind Sie ein Opfer der eigenen Polemik, mein Bester.
Übrigens, schminken Sie sich ‘mal den Ton des Inquisitors ab, der steht Ihnen nicht. Sie sind doch ein erwachsener Mann und kein juveniler Rotzlöffel, der als Imponiergehabe den dicken Macker raushängen lassen muss?
Redaktion benachrichtigen
#106   Sulpicius   00:19:43 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@DDL…
Nö.
Ich hoffe für Sie bei Gott, daß das die Wahrheit ist.
Ja, aber nicht im unmittelbaren Umkreis. Grauenvoll war es trotzdem genug. Selbst als Unbeteiligter möchte man so etwas nicht nochmal mitmachen. Ich hoffe, Sie denken auch mal ein bißchen menschlich nach, nicht nur juristisch…
Redaktion benachrichtigen
#105   DDL   00:13:04 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Jörg Guttenberger – Hmmm… gar so einfach ist das mit dem Leben nicht
So gab es in der Humanmedizin lange Gerangel, wann ein Mensch nun tatsächlich als tot gilt. Wie Sie wissen, wird das heute am des Ausbleibens der Hirnströme festgemacht. Vor 100 Jahren war das noch nicht möglich, da bemühte man primär Puls und Atmung – gar so klar scheint uns die Grenze zwischen Leben und Tod nun auch wieder nicht zu sein, wenn wir erst moderne Geräte entwickeln und uns auf deren Verwendung eiunigen müssen.
Biologisch, auf der anderen Seite, gibt es Abstufungen des Lebens. So debattiert man m.W. immer noch, ob Viren denn nun als „Leben“ gelten oder nicht.
Ausdrücke wie „Leben ist immer XY“ sind gefährlich, denn bereits ein gegenbeispiel genügt, um sie zu falsifizieren ;O)
Von „werdendem Leben“ habe ich übrigens nicht gesprochen. „Werdender Mensch“ ist m.E. korrekt, wobei auch der Embryo „menschliches Leben“ ist. Nur NOCH kein Mensch.
Aber: Grundsätzlich haben Sie Recht (da staunen Sie, was?). Allerdings unterscheiden wir uns offenkundig in der Frage, ob „Leben“ an sich denn nun definitiv immer positiv sei. Dieser Meinung bin ich nämlich nicht zwangsläufig. Oh, sicher, jeder selbst Lebende wird das – von psychischen Extremsituationen abgesehen – so empfinden, weil er biologisch darauf programmiert ist. Aber EIGENTLICH müsste man ernstlich die Frage erörtern, ob Leben – gegenüber dem Nichtsein – in der Tat positiv ist. Nur lässt sich das von uns Lebenden schwerlich neutral beantworten.
@Sulpi
Nö. Sie denn? Ganz schön zudringliche Frage, übrigens.
Redaktion benachrichtigen
#104   Sulpicius   00:01:18 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ddl: nochmal eine ernste Frage:
Waren Sie mit Abtreibung schon mal direkt im persönlichen Umkreis konfrontiert?
Redaktion benachrichtigen
#103   Jörg Guttenberger, Köln   23:52:41 | Dienstag, 18. Juli 2006
DDL: Schwangerschaft
Sie geben den juristischen Sachverhalt völlig richtig wieder. Nur: werden wir damit dem Leben gerecht?
Leben ist immer radikal, d. h. es gibt keine Zwischenstationen zwischen Tod und Leben, gewissermaßen lebt man nicht nur ein bischen. Wer nicht tod ist, lebt! Deswegen ist der eine Zeit lang übliche Begriff „werdendes Leben“ sachlich nicht richtig. Denn auch Samen- und Eizellen leben, sonst könnte durch deren Vereinigung kein neues Wesen entstehen.
Unabhängig vom juristischen und vom allgemeinen Sprachgebrauch ist es im biologischen Sinne m. E. richtig, ab befruchteter Eizelle von Vater und Mutter zu sprechen, ohne in die Auseinandersetzung über den Beginn unseres Menschseins einzugreifen.
Redaktion benachrichtigen
#102   DDL   23:21:45 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Bemühung um Versachlichung der Diskussion, wenngleich ich fürchte, dass sie auf nicht allzu fruchtbaren Boden fallen werden. Es dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass unter gewissen Leuten ein profundes Interesse besteht, das Thema „Schwangerschaftsabbruch“ (oder „Abtreibung“) vorzugsweise mit einem Vokabular zu behandeln, dass selbst einem Dr. Mengele – dessen Name in diesem Kontext ohnehin überstrapaziert wird – ein gewisses Unwohlsein nicht erspart bliebe. Das hat System. Sachlichkeit ist nicht gefragt.
Zu Ihrer interessanten Replik „wer ist denn bis zur Geburt die Mutter?“, die mich doch glatt eine halbe Sekunde stutzen ließ: Man spricht ja nicht umsonst von der „werdenden Mutter“, und das völlig losgelöst vom Abtreibungskontext. Vor der Geburt nur von „Mutter“ (oder „Vater“) zu sprechen, ist lediglich ein Tribut an die Bequemlichkeit.
Juristisch ist die Sache übrigens schon längst geklärt, denn laut § 1591 BGB (Mutterschaft):
„Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.“
(Hervorhebung von mir)
Das Strafrecht spricht dementsprechend auch nicht von der „Mutter“, sondern von der „Schwangeren“.
Redaktion benachrichtigen
#101   Jörg Guttenberger, Köln   23:05:11 | Dienstag, 18. Juli 2006
Pünktchen
Ich stimme Ihrer Auffassung gerne zu.
Nur sollten Sie im Zusammenhang mit Abtreibung nicht verharmlosend von Frauen, sondern sachlich einwandfrei von Müttern sprechen! Denn eine Frau kann nur in ihrer Eigenschaft als Mutter abtreiben.
Der gelegentlich zu hörenden polemischen Antwort, eine Frau werde erst mit der Geburt Mutter, begegnen wir mit der Gegenfrage, wer denn bis zur Geburt Mutter des Embryo ist.
Redaktion benachrichtigen
#100   Pünktchen   20:52:57 | Samstag, 8. Juli 2006
parzifal = blueberry
…dass Schwangerschaftsabbrüche einer individuellen Situation entspringen, hat auch niemand bestritten, aber was folgt daraus?
Und möglicherweise einige, wenn auch nicht jede Frau steckt in einer ernstzunehmenden persönlichen Krise. Richtig, aber dürfen wir als Ausweg aus einer solchen Krise an Abtreibung denken?
Dass sich das nicht von ihrer Verantwortung entbindet, hab ich ja nie behauptet, ich behaupte nur dass auch Sie als Christ, bzw. die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen die moralische Pflicht haben hier ernsthaft zu helfen auch da kann ich Ihnen zustimmen, wenn sie die Option eines allgemeinen Abtreibungsverbotes (außer in Fällen medizin. u. kriminolog. Indikation) nicht sogleich vom Tisch fegen würden mit den Worten: nur pauschal mit dümmlichen Schlagworten um sich zu werfen und sich selbst in die Rolle des supermoralischen Anklägers zu hieven
Es geht mir um beides: Frauen sollen nicht glauben müssen, daß sie im Falle einer problematischen Schwangerschaft alleingelassen werden. Hilfen sind möglich und nötig, ja! Sie sollen aber auch gar nicht in einen Konflikt oder Entscheidungsdruck geraten können, der erst dadurch erzeugt wird, daß ihnen die scheinbar legale (in Wahrh. „rechtswidrige“) Option auf Abtreibung eröffnet wird.
Redaktion benachrichtigen
#99   blueberry   20:27:09 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Pünktchen
Schön was Sie sagen. Sicher auch richtig.
Ich bemühe mich auch ehrlich darum gewisse antikirchliche Reflexe die sich möglicherweise von Zeit zu Zeit zu regen beginnen zu kontrollieren.
Aber um beim Beispiel zu bleiben, so wissen Sie doch ganz genau was ich meine. Ich hebe auf die Schwangerschaftskonfliktberatung ab, bzw. auf den kirchlichen Rückzug aus derselben. Angewendet auf mein Gleichnis hieße ihre Antwort soviel wie: „Warum soll der Priester am Sabbath dem Lazarus helfen und seine rituelle Reinheit riskieren, wo doch umgekehrt niemand den Lazarus davon abhält wochentags eines der vielen Pflegeheime aufzusuchen die von den Rabbis betrieben werden?“.
Verstehen Sie was ich meine? Und da hinkt ihr Verweis doch schon ein wenig. Auch ging es mir darum ihr Bewustsein dafür zu schärfen dass Schwangerschaftsabbrüche einer individuellen Situation entspringen. Und möglicherweise einige, wenn auch nicht jede Frau steckt in einer ernstzunehmenden persönlichen Krise. Dass sich das nicht von ihrer Verantwortung entbindet, hab ich ja nie behauptet, ich behaupte nur dass auch Sie als Christ, bzw. die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen die moralische Pflicht haben hier ernsthaft zu helfen und nicht nur pauschal mit dümmlichen Schlagworten um sich zu werfen und sich selbst in die Rolle des supermoralischen Anklägers zu hieven. Anhand eines anderen Bsp. wollte ich sie darauf aufmerksam machen dass gerade aus einer solchen Haltung heraus zusätzlicher Druck ausgeübt werden kann.
Redaktion benachrichtigen
#98   Pünktchen   09:32:47 | Samstag, 8. Juli 2006
Parzifals Pokemon
Wissen Sie, was ein Pokemon ist? Sammelbildchen für Kinder, die grauenerregende kleine Monster (pocket monster = Pokemon) zeigen. Der kindliche Sammeltrieb „domestiziert“ sie dann. Jetzt kommt – in einer vorwiegend rechtsethischen Debatte um das Abtreibungsrecht – von Ihnen das folgende Pokemon:
Es ist wie in dem Lazarus Gleichnis. Die schwangere Frau ist Lazarus und die Kirche ist der Priester der vorbei läuft ohne zu helfen weil er seine rituelle Reinheit nicht beschmutzen will.
1) Der Schwerpunkt meiner Argumentation liegt auf der rechtseth. Problematik der Abtreibungsfreigabe, nicht auf der kirchlich-moraltheolog. Bewertung. Sie können natürlich gern Ihr Pokemon anschreien, aber das trifft mich nicht!
2) Ihr Pokemon ist dennoch lebensfremd, weil die Kirchen und ihre großen Sozialverbände, ebenso wie übrigens staatl. Stellen eine Vielfalt von Hilfsangeboten für Schwangere in Not anbieten:
Neben den hier www.alfa-ev.de/…t-und-hilfe/adressen/ genannten Anlaufstellen bietet der Sozialdienst katholischer Frauen und der Caritasverb. und das Diakon. Werk vielfältige materielle und idelle Unterstützung. Weitere Adressen auf den Internetseiten der genannten kirchl. Sozialverbände!
3) Die Kirchen verurteilen zwar die Abtreibung, bieten aber Frauen sogar nach einer erfolgten Abtreibung Hilfen an. Die Abtreibungstoleranzler dagegen folgen dem Motto: Wozu überhaupt helfen, es gibt doch die Abtreibung!
Redaktion benachrichtigen
#97   Bruder Theophil   22:45:21 | Freitag, 7. Juli 2006
@ blueberry
Hoffentlich beschweren Sie sich nicht wie DDL darüber, dass man Sie in den Himmel zerren will. Das würde schon reichen.
Redaktion benachrichtigen
#96   blueberry   22:00:51 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Moritz
Meinen Sie etwa ich komme jetzt nicht in die Hölle?
Da muss ich glatt ein paar Tränen des Glücks weinen!
Einen solchen Seelentrost wie Sie hat mir selten jemand geschenkt!
Ein solch herzensguter Mensch wie Sie ist mir noch nie begegnet! Gott segne Sie! Ein herzliches Vergelt’s Gott!
Redaktion benachrichtigen
#95   Maurice Corvisier   21:26:35 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Blaue Beere
Armes Kerlchen. Armes, armes Kerlchen.
Gut, daß wenigstens die anderen für Sie beten. Sie werden sehen, daß das geholfen hat.
Garantiert!
Moritz
Redaktion benachrichtigen
#94   blueberry   20:54:36 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Moritz
Sie sind eine so dermaßen traurige Figur, dass es sich gar nicht lohnt sich mit Ihnen zu beschäftigen.
Ich bin übrigens kein Mitglied bi den Grünen, kann Ihre Kirche aber ehrlich gesagt trotzdem nicht sehr gut leiden.
Vielleicht wollen Sie für mich beten?
Im Moment beten für mich: Bruder Theophil und Benedikt78, ich glaube da war auch noch jemand der auch für mich beten wollte, aber ich hab leider den Namen vergessen.
Wie wärs wenn Sie auch für die Bekehrung eines armen Heidenkindes wie ich eins bin beten? o^/
Redaktion benachrichtigen
#93   Maurice Corvisier   20:34:23 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Parzifal
Au Mann,
Gesamtschüler in Nordrhein-Westfalen oder Hamburg oder so?
Wird Zeit, daß Sie den treffen, der Sie in der Sage aufklärt. Und nun: schnell nachgucken, wie der hieß!
Armer Tor.
Redaktion benachrichtigen
#92   Parzifal   20:26:25 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Pünktchen
@ Theophil
Es wird immer deutlicher dass Sie zu den Menschen gehören, denen die moderne Welt viel zu kompliziert ist und die sich deshalb nach einfachen Lösungen sehen. Die denkbar einfachste (deshalb aber nicht zwingend richtige) Lösung lautet: Gott.
@ Pünktchen
Ich glaube schon dass die Frage von Verhütung im Zusammenhang mit Abtreibung eine wichtige und entscheidente Rolle spielt.
Außerdem wäge ich keine Güter ab, sondern habe nur anhand eines Beispiels deutlich machen wollen inwiefern ein religiös-repressives Klima Abtreibungen (ganz einfach aus Angst) begünstigen kann. Es muss sich dabei gar nicht zwingend um eine legale Abtreibung handeln. Oder fänden Sie etwa eine Abtreibng weniger schlimm wenn Sie in einer Gesellschaft durchgeführt würde, in der Abbrüche eigentlich verboten sind?
Insofern sollten Sie einfach mal mit offenen Karten spielen und deutlich machen was für Moralkeulen Sie sonst noch so in peto haben für die gottlosen westlichen Gesellschaften? Wollen Sie Kondome verbieten und vorehelichen Geschlechtsverkehr oder wie genau stellen Sie sich das vor?
Auch habe ich anhand eines biblischen Gleichnisses die verlogene Haltung der Katholischen Kirche deutlich machen wollen. Darauf nehmen Sie entäuschender Weise überhaupt keinen Bezug.
Vielleicht weil es Sie intellektuell überfordert?
Redaktion benachrichtigen
#91   Bruder Theophil   16:20:48 | Freitag, 7. Juli 2006
Fällt denn niemandem auf…
…dass Systeme, die von Menschen geschaffen wurden, auch wieder leicht durch Menschen ausgehebelt werden können. Neue Steuergesetze haben schon immer neue Schlupflöcher geschaffen. Neue Sicherheitssoftware wird durch neue Entschlüsselungsprogramme geknackt, usw…
Deshalb ist es ja auch so leicht sich hinter den Gesetzen zu verstecken. Denn sie lassen immer Interpreationsspielraum und die Möglichkeit sie zu umegehen.
Umso wichtiger ist es GOTTES Willen zu folgen. Die Bibel mit dem Herzen zu lesen. Seine Anleitungen fürs Leben sind unzweideutig. Leider meist auch unbequem. Aber unerlässlich für das persönliche Heil und die gelebte Nächstenliebe.
Redaktion benachrichtigen
#90   Pünktchen   08:44:47 | Freitag, 7. Juli 2006
Leben und leben lassen!
Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit ist sicher „wünschenswert“, aber Stichhaltigkeit der Argumente ist gefordert! Wer immer dann in persönl. Diffamierungen flüchtet, wenn ihm die argumentativen Mittel abgehen und ihm auch jede sachl. Schlüssigkeit zur Verteidigung seiner Position fehlt, der kann gar nicht anders, als statt des Argumentes den Argumentationsgegener treffen zu wollen. In der Abtreibungsfrage versuchen sich methusalix und DDL regelmäßig in dieser fragwürdigen Disziplin, nachdem sie einsehen müssen, daß sie argumentativ nicht bestreiten können (wenn sie es auch manchmal versuchen):
1) daß das menschl. Leben nach Auffassung der modernen Naturwissenschaften mit der Zeugung beginnt,
2) daß das dt. Verfassungsrecht dieses Leben von Anfang an schützt (Art. I und Art.II,2 GG) und diese rechtsethische Position sich der Aufklärungsphilosophie (Kant) und dem Christentum gemeinsam verdankt,
3) daß das BVerfG in Übereinstimmung mit 1) und 2) die Abtreibung als „Unrecht“ charakterisiert einschl. der Fälle, die nach dem StGB straflos bleiben,
4) daß diese Position (das Leben und leben lassen) keine bloße Privatmeinung und auch keine positiv-konfession. Position ist (das ist sie – vielleicht – auch), sondern die gemeinsame Grundentscheidung für Recht und Moral schlechthin, ohne deren Anerkennung sich eine menschl. u. rechtl. Gesellschaft nicht von einem Haifischbecken unterscheiden würde.
Redaktion benachrichtigen
#89   DDL   23:37:27 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Pünktchen – Jaja, die Glaubwürdigkeit…
„Es ist hirnrissig,
1) jemanden für „unglaubwürdig“ zu erklären, den man gar nicht kennt und
2) „Glaubwürdigkeit“ zu fordern, wo es um die sachliche und argumentative Stichhaltigkeit geht.“
ad 1) Das ist überhaupt nicht hirnrissig, sofern die virtuelle Persönlichkeit desjenigen bereits durch mehrfache unwahre Tatsachenbehauptunge, falsche Verdächtigungen, bewusste Verdrehungen und platte Lügen aufgefallen ist – so, wie das bei Ihnen der Fall ist. Ich warte ja heute noch auf Ihre Entschuldigungen (für die Ihnen das Rückgrat zu fehlen scheint).
ad 2) Glaubwürdigkeit ist IMMER wünschenswert, genauso wie argumentative Stichhaltigkeit. Und „Stichhaltigkeit“, sofern nicht auf rein abstrakt-logische Konstrukte beschränkt, ist immer auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, und zwar
a) der Glaubwürdigkeit irgendwelcher Quellen und
b) der Gaubwürdigkeit daraus abgeleiteter Interpretationen.
Gerade bei b) hauen Sie ja regelmäßig daneben mit Ihrer unseligen Neigung, dem BVG Ansichten in den Mund zu legen, die Ihrem Wunschdenken entsprechen.
Zu guter letzt können Sie ja ‘mal das aussichtslose Unterfangen versuchen, nach all Ihren Tiraden, warum Abtreibung denn so abgrundtief böse sei, zu begründen, warum sie das nun ausschließlich bei einer Vergewaltigung auf einmal NICHT mehr sein soll. Viel Vergnügen bei der Elaboration der Doppelmoral.
Redaktion benachrichtigen
#88   Pünktchen   23:06:19 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Parzifal
Entschuldigen Sie, Parzifal, wie ich sehe, fühlen Sie sich vernachlässigt, weil ich Ihre Auslassungen nicht für erwiderungswürdig hielt!
Über die Frage der Verhütung hatte ich mich bisher noch nie von einem „sexualethischen“ Standpunkt geäußert. Ich bitte Sie, das zu beachten! Ich halte das auch nicht für erforderlich, denn es geht bei der Geltendmachung „ungewollter Schwangerschaften“ nur darum, ob der Verzicht auf Verhütung oder ein angebliches Versagen der gewählten Verhütungsmethode eine ausreichende Rechtfertigung für eine Kindstötung sein könne. Meine Antwort (und auch die Antwort des BVerfG, das in diesen Fällen das „Austragen des Kindes“ zur „Rechtspflicht“ erklärt!) lautet: Nein!
Der Vater, der sich aus dem Staub macht, ist unterhaltspflichtig. Daß ein Kind es mit dem Leben bezahlen muß, daß seine Erzeuger unverantwortlich und fahrlässig handeln, ist nicht zu billigen! Die von Ihnen zugrundegelegte Güterabwägung ist haarsträubend und unterstützt die Tendenz zur Leichtfertigkeit und Verantwortungslosigkeit. Wenn die Schwangerschaft auch „nicht gewollt“ ist, so fällt sie dennoch in die Verantwortung der Schwangeren und des Vaters (Ausnahme: Vergewaltigung)! Abtreibung ist die rechtswidrige Flucht aus einer bestehenden Verantwortung für ein durch eigenes Handeln ins Leben getretenes Kind! Daran können Sie nichts ändern!
Redaktion benachrichtigen
#87   obelix †   22:58:38 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Horst S.
Horst Schlämmer: @Methusalix
Jo, jo, – nach dem letzten verbrecherischen Rechtssystem …
Na und? Wollen sie damit sagen, dass unser jetziges Rechtssystem Ihren Ansprüchen nicht gerecht wird? Das täte mir seeeehr leid! Aber es gibt Hoffnung für Sie. Sie können unser Rechtssystem (im Gegensatz zum C.I.C. oder dem Nazirecht) jederzeit ändern, zumindest was Ihren heissgeliebten Paragrafen 218 StgB betrifft, der Ihnen in seiner jetzigen Form ja so zuwieder ist.
Stellen Sie sich und/oder Ihre Kumpane zur Wahl. Erstellen Sie ein Wahlprogramm, führen Sie einen ordentlichen Wahlkampf und ziehen Sie als glorreicher Sieger mit absoluter Mehrheit in den Bundestag ein.
Dann können Sie den Paragrafen 218 StgB ersatzlos streichen und die „Kindsmörderinnen“ nach §§ 211StgB mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedrohen.
Aber seien Sie nicht zu hoffnungsvoll. Die Folterkammern der heiligen Inquisition und den Scheiterhaufen bekommen Sie nicht zurück; nicht einmal mit zweidrittel Mehrheit im Parlament.
Auch Sie, Methusalix werden sich vor dem kommenden Gericht nicht…
Jetzt weiss schon wieder einer ganz genau, wofür Gott mich zur Rechenschaft ziehen wird. Sie leben wohl nach dem Motto: Der liebe Gott weiss alles, Horst Schlämmer weiss alles besser. Sie Besserwisser!
Ihr Gewissen…
Nur keine Angst Herr Schlämmer, in dieser Hinsicht habe ich ein vollkommen reines Gewissen.
Saufen Sie weiter.
Nein!
Redaktion benachrichtigen
#86   Parzifal   22:23:16 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ Hape Kerkeling
Sie dürfen sich natürlich auch angesprochen fühlen, Sie Berufskomiker!
Redaktion benachrichtigen
#85   Horst Schlämmer   22:17:46 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Methusalix
Das deutsche Rechtssystem sieht dies anders
Jo, jo, – nach dem letzten verbrecherischen Rechtssystem welches sich verabschieden durfte und auf das sich viele berufen haben, lag ganz Deutschland in Schutt und Asche.
Auch Sie, Methusalix werden sich vor dem kommenden Gericht nicht darauf berufen können nur auf ein Rechtssystem gehört zu haben, welches ungeborenen Menschen den Tod bringen durfte.
Ihr Gewissen lässt Ihnen schon jetzt keine Ruhe. Saufen Sie weiter.
Redaktion benachrichtigen
#84   Parzifal   22:05:59 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ Pünktchen
Sehr bezeichnend dass Sie meinen Beitrag der ja deutlich an Sie gerichtet war, nicht erwidern!
Ihr Schweigen ist ohrenbetäubend!
Redaktion benachrichtigen
#83   methusalix †   21:41:18 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Horst S.
Die Frage ist nicht, töten oder morden, auch wenn Sie den Unterschied, den unser Strafrecht hier macht, nicht begreifen (wollen oder können?).
Die Frage ist: Kind oder kein Kind. Im Moment entscheiden unsere Gerichte: kein Kind, denn sonst würde der §§ 211 StgB greifen.
Sie können jetzt noch tausendmal beteuern, Kind ab der Verschmelzung von Ei und Samenzelle. Das deutsche Rechtssystem sieht dies anders (bis auf die Richter in Memmingen natürlich, aber die haben es auch lernen müssen).
Redaktion benachrichtigen
#82   Horst Schlämmer   18:12:38 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Methusalix
Sie Horst Schlämmer, urteilen über die Frau. Sie verurteilen Sie als Kindsmörderin, auch wenn sie das gar nicht ist.
Ach so, sie ist keine Kindsmörderin, wenn sie ein Kind tötet. Vor mir aus auch „nur“ eine Töterin, wenn Ihnen das lieber ist.
Trösten Sie sich und die Töterinnen mit dem Gedanken, daß die Meinung vom lieben Horst die Meinung einer Minderheit ist, die die rechthaberische Mehrheit der Töterinnensympathisanten aber immer wieder in geistige Aufruhr versetzt, was Horst freut.
Wie war das doch gleich mit dem Salz der Erde ?
Redaktion benachrichtigen
#81   Bruder Theophil   17:27:44 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ methusalix
Sie hätten lieber ein „Naturrecht“, das von den Kirchenbeamten nach Belieben relativiert werden kann
Naturrecht ? Von was reden Sie denn da eigentlich ? Wenn GOTT nicht relativierbar ist, dann können es auch SEINE Worte nicht sein.
Redaktion benachrichtigen
#80   Pünktchen   16:08:10 | Donnerstag, 6. Juli 2006
„Glaubwürdigkeit“, lieber methusalix,
sollten Sie beurteilen und ggf. einfordern, wenn jemand Sie auffordert, irgendetwas zu „glauben“, bzw. ihm zu vertrauen!
Die Überzeugungskraft von Argumenten in einer Sachdebatte ist dagegen unabhängig von der Person des Argumentierenden, die hier im Forum außerdem noch anonym ist. ( Hatu kapiert? ?:) ?)
Es ist hirnrissig,
1) jemanden für „unglaubwürdig“ zu erklären, den man gar nicht kennt und
2) „Glaubwürdigkeit“ zu fordern, wo es um die sachliche und argumentative Stichhaltigkeit geht.
Merke:
„Non quaeras, quis hoc dixerit; sed quid dicatur, attende.“
Redaktion benachrichtigen
#79   methusalix †   15:52:59 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Schlämmer, Pünktchen und Bruder T.
Horst Schlämmer: @Obelix
Zu was und von wem wurden die Frauen verurteilt?
Nebenbei, – „Mütter“ treiben nicht ab. Eine Mutter wird ihr Kind nicht töten.
Sie Horst Schlämmer, urteilen über die Frau. Sie verurteilen Sie als Kindsmörderin, auch wenn sie das gar nicht ist.
Pünktchen:
Das Totschlagargument: Mitreden darf hier nur derjenige, der diese oder jene Bedingung erfüllt, …
Sie haben schon wieder nicht richtig gelesen, Pünktchen. Ich habe nicht geschrieben, „der darf hier nicht mitreden“. Ich habe geschrieben: „der hat jede Glaubwürdigkeit verloren!“
Bruder Theophil: @ methusalix
Welchen zweifelhaften Ruf Juristen oftmals geniessen ist über Jahrhunderte bekannt und belegt. Das geht von: „Weß Brot ich eß…“, über „Maulhuren“, bis hin zu dem (nicht mehr ganz neuen…
Klar Bruder T., Sie hätten lieber ein „Naturrecht“, das von den Kirchenbeamten nach Belieben relativiert werden kann, wie das ja in der Geschichte schon geschehen ist. Denken Sie nur an „Sünden“ von früher, die heute gar keine mehr sind und umgekehrt. Da ist mir das heutige bürgerliche Straf- und Zivilrecht denn doch lieber. Dass Juristen in der Vergangeheit gefehlt haben ist uns allen klar; genauso wie die Tatsache, dass Kirchenbeamten gefehlt haben. Daraus eine Ablehnung des heutigen Rechtssystems herzuleiten ist genauso abwegig, wie aus früheren Sünden der Amtskirche eine Gesamtablehnung der heutigen Kirche zu begründen.
Redaktion benachrichtigen
#78   Bruder Theophil   10:11:55 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ methusalix
dass die Legislative und die Judikative das ganz anders sehen; und die haben letztendlich immer recht.
Welchen zweifelhaften Ruf Juristen oftmals geniessen ist über Jahrhunderte bekannt und belegt. Das geht von: „Weß Brot ich eß…“, über „Maulhuren“, bis hin zu dem (nicht mehr ganz neuen) Witz: Was haben Sperma und Rechtsanwälte/Juristen gemeinsam ? Die Chance von 1 : 300.000.000 auch mal ein Mensch zu werden.
An so wunderschönen Wortschöpfungen, wie „Gewohnheitsrecht“, das auch heute insbesondere im angelsächsischen Raum praktiziert wird, kann man sehr schön erkennen, wohin die Reise geht. Was heute Recht ist, kann morgen unrecht sein. Je nach den Gewohnheiten der Menschen. Umso wichtiger ist es zeitlose Koordinatensysteme an Werten zu haben, die, wie die Worte GOTTES in der Bibel, nicht nach Belieben verbogen werden können. Aber Eindeutigkeiten im Umfeld von Moral und Ethik waren auf der Beliebtheitsskala noch nie besonders weit oben angesiedelt, weil die Transparenz und die Meßbarkeit von Verfehlungen einfach zu hoch ist.
Redaktion benachrichtigen
#77   Pünktchen   09:49:02 | Donnerstag, 6. Juli 2006
methuslix und sein „hysterisches Gegeifer“
Methusalix: „hysterisches Gegeifer verfällt, wenn es um den Paragrafen 218 StgB“
Der einzige, auf den diese Umschreibung zutrifft, ist er selber! Es spricht im übrigen gar nichts dagegen, den Lebensschutz sowohl strafrechtlich, als auch durch öffentliche und private Hilfen zu gewährleisten und zu stärken.
Der Grundsatz der Abtreibungstoleranzler dagegen lautet: Töten statt Hilfe, bzw. Töten IST Hilfe…
Das Totschlagargument: Mitreden darf hier nur derjenige, der diese oder jene Bedingung erfüllt, ist an und für sich unsinnig und in einem anonymen Leserforum lächerlich!
Redaktion benachrichtigen
#76   Horst Schlämmer   08:52:22 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Obelix
Wer aber glaubt, mit der der Verurteilung von Frauen, die in verzweifelter Lage (wobei einzig und alleine die Frau entscheidet, ob verzweifelt oder nicht!) doch einen Abbruch vornehmen lassen, sein misogynes Süppchen am kochen zu halten, ist schlimmer als alle abtreibenden Mütter zusammen.
Zu was und von wem wurden die Frauen verurteilt?
Nebenbei, – „Mütter“ treiben nicht ab. Eine Mutter wird ihr Kind nicht töten.
Redaktion benachrichtigen
#75   obelix †   23:02:15 | Mittwoch, 5. Juli 2006
okay, nochmal für alle:
ich bin gegen Schwangerschaftsabbrüche!
Sie müssen verhindert werden.
Wer aber glaubt, mit der der Verurteilung von Frauen, die in verzweifelter Lage (wobei einzig und alleine die Frau entscheidet, ob verzweifelt oder nicht!) doch einen Abbruch vornehmen lassen, sein misogynes Süppchen am kochen zu halten, ist schlimmer als alle abtreibenden Mütter zusammen.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass jeder, der sich einen Dreck um die geborenen Kinder kümmert, jede Glaubwürdigkeit verloren hat, wenn er in hysterisches Gegeifer verfällt, wenn es um den Paragrafen 218 StgB geht.
Redaktion benachrichtigen
#74   Maurice Corvisier   22:16:15 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ deutsch-unlesbar
schade. Die Komplimente bleiben bestehen.
Redaktion benachrichtigen
#73   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   22:09:39 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Maurice,
ich muss sie leider enttäuschen: Auch das bin ich nicht. Um ehrlich zu sein, auch wenn das altmodisch ist, ich habe in diesem Forum keine zweite Identität anzubieten.
Redaktion benachrichtigen
#72   Parzifal   22:09:04 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Abtreibung hat viele Gründe
Das was hier Pünktchen oder Horst Schlämmer treiben ist doch Trockenschwimmen auf Rasenflächen.
Pünktchen schreibt dass es heute keine ungewollte Schwangerschaften mehr geben müsste. Ja wie nun: soll das ein Plädoyer für Kondom und Pille sein? Sind sie der Ansicht dass man Kondome benutzen sollte? Auch impliziert ihr Satz ja eine indirekte Zustimmung zu vorehelichem Geschlechtsverkehr.
Sie plustern sich hier auf und vergessen dass es sich bei jeder Abtreibung um eine individuelle Situation handelt. Statt dessen geben Sie hier den Supermoralischen.
Wenn sie Abtreibungen verhindern wollen: was ist denn mit der 25-jährigen die von ihrem Freund nach dem sie schwanger wurde sitzen gelassen wurde. Sie als Katholik verurteilen doch so einen schlimmen schlimmen Lebensstil sicherlich auf Schärfste oder nicht? Außer ihnen tun das aber noch etliche andere Superober Moralapostel. Und plötzlich fühlt sich die junge Frau außer Stande diese „Schande“ zu ertragen. Also läßt sie abtreiben. Sind sie da nicht auch ein bißchen mit Schuld wertes Pünktchen?
Die Kirche ist extrem frauenfeindlich. Haben Sie ein Problem damit? Aber diese extreme Frauenverachtung beeinflusst eben auch die Gesellschaft und führt bspw. zu oben geschilderte Situationen.
Es ist wie in dem Lazarus Gleichnis. Die schwangere Frau ist Lazarus und die Kirche ist der Priester der vorbei läuft ohne zu helfen weil er seine rituelle Reinheit nicht beschmutzen will.
Redaktion benachrichtigen
#71   Maurice Corvisier   21:51:12 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ Deutsche Ungarin
Solltest Du auch „Theresia“ sein: wir sind sehr stolz auf Dich. Danke dafür.
Gott segne Dich.
Redaktion benachrichtigen
#70   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   21:42:43 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@daskannichauch…
Ich bin nicht mit Hódmezövásárhelykutasipuszta identisch und nochmals, damit es alle mitbekommen, ich habe auch mit legeslegmegszentségtelenitheteltenségeskedéseitekért nichts zu tun.
Mein Benutzername bedeutet „Weil du es nicht entheiligen können wirst“ und ist mit Bedacht für diese Seite gewählt.
Ach ja, übrigens … es gibt mehr als 10 Millionen Einwohner in Ungarn, ein Großteil davon spricht ungarisch entweder als Muttersprache oder erste Fremdsprache, und laut Fremdspracheninstitut in Budapest lernen jährlich fast 1000 Leute diese Sprache.
(Meine Muttersprache ist übrigens deutsch.)
Naja, und das Ungarisch lange Wörter hat, weiß jeder, der schon mal dort war.
Redaktion benachrichtigen
#69   Aloah   20:59:18 | Mittwoch, 5. Juli 2006
obelix
>>Lesen Sie weiter. Manche Frauen sterben an ihrer Schwangerschaft. Wenn eine Frau stirbt bezeichne ich das als Angriff auf das Leben der Frau, so wie Sie einen Abbruch der Schwangerschaft wohl als einen Angriff auf das Leben des ungeborenen Kindes bezeichnen.<<
Wenn eine Frau stirbt…an- durch was – ?
Wer greift wen an, deine halbverblödete interpretation verschafft dir nur eine scheinbare genugtuung, um dich vollends in unrecht zu setzen.
Sagte der alte Sokrates schon das unrecht tun schlimmer ist als unrecht leiden.
Beim bewussten abbruch einer schwangerschaft liegt eine gezielte TÖTUNG der leibesfrucht vor.
Das ist ein heimtückischer Angriff auf den menschen im vorgeburtlichem stadium.
Was du als „mindestens genau so viel seelisches und körperliches Leid zufügen kann, wie ein Abbruch?“ ist zynismus pur.
Mehr ist aber bei dir nicht drin, höchstens noch ein paar minderwertigkeitskomplexe.
Redaktion benachrichtigen
#68   Horst Schlämmer   20:53:44 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Obelnix
Schon wieder so ein Klugscheisser, der haargenau weiss, was Gottes Wille ist.
Den jeweils eigenen Willen vollautomatisch jeweils dem Willen Gottes gleichzusetzten ist wohl der überbordenden fundamentalkatholischen Arroganz zuzuschreiben.
Besser klug geschissen als dumm geschwätz, wie Sie lieber Obelix.
Sie lieber Dummschwätzer Obelix wissen dagegen aber ganz genau was GOTTES Wille nicht ist. Na dann mal her mit Ihrem Privatevangelium und dem 1. Brief des Obelix an die Gemeinde in Sodom :-D
Redaktion benachrichtigen
#67   Sozialkatholisch   20:42:10 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ Methobelix
Doch doch, das Bundesverfassungsgericht hat immer recht. Das ist so wie mit den Lehrentscheidungen der Päpste, wenn sie ex cathedra sprechen, die haben auch immer recht. Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass eine Berufung gegen ein Kassationsgerichtsurteil Erfolg hatte?
Da haben sie Unrecht den die Päpste haben meistens wenigstens noch ein bisschen hl. Geist. :-)
Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das eine Tötung von ungeborenen Menschen eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist. Ein ganz klein wenig verstehe ich ja ihr Argument , natürlich darf man nicht vernachlässigen werdende Mütter zu unterstützen, aber eine Abtreibung zu befürworten ist der falsche Weg.
Redaktion benachrichtigen
#66   obelix †   20:28:41 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Antworten Teil 2
Ich gehe mal davon aus das sie ein gläubiger Mensch sind, …vor Gott folgenlos bleibt?
Ich bin mir gar nicht so sicher wie Sie, dass Gott das auch so sieht. Sie scheinen immer absolut sicher zu sein, was Sünde ist und was nicht inklusive der entsprechenden Gewichtung. Da wir gerade bei Sünde sind. Ist es eine Sünde, jeden Tag vierundzwanzigtausend bis dreissigtausend geborene Kinder sterben zu lassen, weil wir nur auf Frauen eindreschen, die die Schwangerschaften abbrechen könnten? Na ja, das ist ja auch viel bequemer.
Aloah: methusalix:
Eine „kann“ meinung ohne relevanz auf einen bezug!
Lesen Sie weiter. Manche Frauen sterben an ihrer Schwangerschaft. Wenn eine Frau stirbt bezeichne ich das als Angriff auf das Leben der Frau, so wie Sie einen Abbruch der Schwangerschaft wohl als einen Angriff auf das Leben des ungeborenen Kindes bezeichnen.
Horst Schlämmer: @Methusalix
…die Frauen, wenn nicht bereut, vor ihrem ewigen Richter erscheinen werden und die dann überaus gerechte Strafe empfangen werden.
Schon wieder so ein Klugscheisser, der haargenau weiss, was Gottes Wille ist.
Den jeweils eigenen Willen vollautomatisch jeweils dem Willen Gottes gleichzusetzten ist wohl der überbordenden fundamentalkatholischen Arroganz zuzuschreiben.
Redaktion benachrichtigen
#65   methusalix †   20:24:42 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Antworten
Sozialkatholisch: @ methusalix
Die haben nicht immer recht,
Doch doch, das Bundesverfassungsgericht hat immer recht. Das ist so wie mit den Lehrentscheidungen der Päpste, wenn sie ex cathedra sprechen, die haben auch immer recht. Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass eine Berufung gegen ein Kassationsgerichtsurteil Erfolg hatte?
was ist mit den vielen Frauen die damit Probleme haben ihre vorgenommene Abtreibung zu verarbeiten.
Wenn Sie natürlich noch Salz in die Wunden streuen und die Frauen, anstatt Hilfe anzubieten, verdammen und verfluchen, wie das Herr Schlämmer und Pünktchen hier so unnachahmlich hinkriegen, sieht es für die Frauen finster aus. Mit entsprechender Hilfe sollte dies aber nicht ein unüberwindbares Trauma sein. Ist Ihnen eigentlich jemals in den Sinn gekommen, dass eine ausgetragenes Kind einer überforderten Mutter (scheint nicht wenige Mütter und Väter zu geben, die überfordert sind, wenn ich mir die PISA-Ergebnisse und die Jugendarbeitslosigkeitsstatistiken der letzten Jahre ansehe) mindestens genau so viel seelisches und körperliches Leid zufügen kann, wie ein Abbruch?
Weiter in Teil 2
Redaktion benachrichtigen
#64   legeslegmegszentségtelenitheteltenségeskedéseitekért   20:11:43 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Nein, nein, nein,
Daskannícháuchmítdiesemtollenlángennamendénkeinerinteréssiertweilerzulangist mit Hódmezövásárhelykutasipuszta
habe ich nichts zu schaffen und möchte auch gewiß mit diesem nicht verwechselt werden!
Redaktion benachrichtigen
Hodmézö, da Sie offenbar der gleiche sind, wie
legeslegmegszentségtelenitheteltenségeskedéseitekért,
haben Sie sicher auch andere Vorlieben, als lange Namen!
Redaktion benachrichtigen
#62   Hódmezövásárhelykutasipuszta:   19:06:56 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Methusalixens Absurditäten
Liegt dann die Leber der Frau im Ausland, oder im Inland? Von der Frau aus gesehen.
Die Leber liegt im Inland! Die Frau könnte zur Vernichtung der Leber aber Hilfstruppen von außen (Mediziner) anfordern! Aber warum sollte sie das tun?
Auf keinen Fall kann es ihr freigestellt sein, ein fremdes Leben in ihrem Körper mit äußerer Hilfe zu töten!
Redaktion benachrichtigen
#61   Pünktchen   18:34:23 | Mittwoch, 5. Juli 2006
methusalix, die Nebelkerze,
versucht wieder zu verschleiern!
Das BVerfG hat es zur „Rechtspflicht“ der Frau erklärt, ihr ungeborenes Kind „auszutragen“! Diese Pflicht resultiert aus dem Lebensrecht des Ungeborenen, das diesem nach Auffassung des deutschen Verfassungsrechtes, als Grundrecht für die volle Dauer der Schwangerschaft zukommt. Das sind die für den Gesetzgeber verbindlichen Aussagen!
Wenn durch die Schwangerschaft eine Gefahr für Leib und Leben der Mutter entstehen könnte, liegt eine medizinische Indikation zum Schwangerschaftsabbruch vor, die ich niemals in Frage gestellt habe, wie Sie sehr wohl wissen, wenn Sie auch schäbigerweise hier das Gegenteil insinuieren!
Von den 130 000 Abtreibungen pro Jahr allein in Deutschland fallen mehr als 120 000 nicht auf die Geltendmachung medizinischer oder kriminologischer Indikationen, sondern auf die Tatsache, daß die Schwangerschaft „ungewollt“ ist. Die Gründe mögen vielfältig sein, können aber die Mutter nicht von der „Rechtspflicht“ befreien, die das BVerfG sieht. Warum soll ein Mensch sterben, nur weil nicht oder falsch verhütet wurde? Die sächs. Sozialministerin hat daher recht: eine „ungewollte Schwangerschaft“ ist in unserer Zeit „kaum vorstellbar“!
Redaktion benachrichtigen
#60   Horst Schlämmer   18:26:51 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Methusalix
Da können die Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen ja froh sein, dass die Legislative und die Judikative das ganz anders sehen; und die haben letztendlich immer recht.
Naja, immer recht, – sagen wir lieber solange das verdreherische Juristenvölkchen noch auf Erden sein Unwesen treiben darf und die Frauen, wenn nicht bereut, vor ihrem ewigen Richter erscheinen werden und die dann überaus gerechte Strafe empfangen werden.
Sowie auch Sie, lieber Methusalix diesem nicht allzufernen Zeitpunkt entgegenzittern dürfen, da Ihre Reaktionsweise darauf schliessen lässt, daß Sie in Sachen Abtreibung = Kindstötung kein Unbeteiligter und zumindest als glühender Sympathisant nicht ganz unbeleckt sind.
Betäuben Sie Ihr Gewissen auch mit Alkohol, Methusalix, – wie viele andere Abtreiber ebenso, die sich diesem inneren, göttlichen Aufruf ihres Gewissens nach Ordnung versuchen zu entziehen?
Redaktion benachrichtigen
#59   Aloah   18:26:25 | Mittwoch, 5. Juli 2006
methusalix:
>>…Eine Schwangerschaft kann ein harter Angriff auf das Leben der Frau sein…<<
Eine „kann“ meinung ohne relevanz auf einen bezug!
Vielleicht ist es draußen kälter als nachts!
Redaktion benachrichtigen
#58   Sozialkatholisch   18:15:32 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ methusalix
Da können die Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen ja froh sein, dass die Legislative und die Judikative das ganz anders sehen; und die haben letztendlich immer recht.
Die haben nicht immer recht, was ist mit den vielen Frauen die damit Probleme haben ihre vorgenommene Abtreibung zu verarbeiten.
Ich gehe mal davon aus das sie ein gläubiger Mensch sind, denken sie wirklich das die bewusste Tötung eines kleinen ungeborenen Menschen vor Gott folgenlos bleibt?
:-(
Redaktion benachrichtigen
#57   methusalix †   18:07:03 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@sozi. @horsts. @püktchen
Sozialkatholisch: Mordmerkmale
–-Sonstige niedrige Beweggründe…
–-Heimtückisch ist die Tötung dann, wenn …
Ich finde das eine abtreibung diese beiden mordmerkmale erfüllt.
Da können die Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen ja froh sein, dass die Legislative und die Judikative das ganz anders sehen; und die haben letztendlich immer recht.
Horst Schlämmer: @…unerwünschte Ausländer !
Ich stelle fest, daß Ungeborene Menschen Ausländer sind, die innerhalb ihrer naturgegebenen hoheitlichen Landesgrenzen ( Gebärmutter ) verfolgt,…
Liegt dann die Leber der Frau im Ausland, oder im Inland? Von der Frau aus gesehen.
Pünktchen:
die Föten sind keine Angreifer,
wenn die Frau und ihr körper das so sieht, dann schon. Eine Schwangerschaft kann ein harter Angriff auf das Leben der Frau sein.
sie sind nicht bewaffnet,
sie trachten niemandem nach dem Leben,
Wieso sterben dann Frauen an Schwangerschaften, Sie Klugscheisser?
sie sind durch ein zurechenbares Verhalten von jenen Menschen ins Leben getreten,
Na ja Pünktchen, Sie haben schon besser gelogen. Aber das wissen ja alle, die hier mitlesen.
Redaktion benachrichtigen
#56   Pünktchen   11:25:22 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Der „Krieg“ gegen die Ungeborenen
Sehr geehrter Herr Schlämmer,
Ihr zutreffender Vergleich lenkt das Augenmerk auf den entscheidenden Punkt: kann der „Krieg“ gegen die Ungeborenen gerechtfertigt sein? DDL meinte in einem thread, daß sich die Abtreibung zur Verhütung verhalte, wie Krieg zur Diplomatie. Damit hatte er ungewollt den Nagel auf den Kopf getroffen. Auf meine Rückfrage, wodurch ein solcher „Krieg“ gegen Wehrlose denn gerechtfertigt sein könne (nach der Diktion DDLs handele es sich bei Krieg und Abtreibung eben manchmal um „eine bessere Möglichkeit“ !!!?), drückte er sich www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html vor der weiteren Erörterung der Frage mit dem Vorwand, mit mir nicht länger diskutieren zu wollen …
Er hatte nämlich erkannt, daß die Kriegsmetapher allzugenau den wunden Punkt trifft:
die Föten sind keine Angreifer,
sie sind nicht bewaffnet,
sie trachten niemandem nach dem Leben,
sie sind durch ein zurechenbares Verhalten von jenen Menschen ins Leben getreten, die ihnen nun durch Abtreibung wieder nach dem Leben trachten,
sie sterben infolge eines verbrecherischen und nicht provozierten Angriffes von außen.
Es handelt sich also – um in der Metapher von DDL zu bleiben – um einen ungerechtfertigten und feigen Angriffskrieg!
MfG:
.
pünktchen
Redaktion benachrichtigen
#55   Horst Schlämmer   10:45:45 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@…unerwünschte Ausländer !
Ich stelle fest, daß Ungeborene Menschen Ausländer sind, die innerhalb ihrer naturgegebenen hoheitlichen Landesgrenzen ( Gebärmutter ) verfolgt, ausgerottet und mit beliebigem Instrumentarium = fachgerecht chemisch und/ oder mechanisch an der Überschreitung der Grenze gehindert werden dürfen.
Daß den ungeborenen Menschen keine Möglichkeit der Selbstverteidigung innerhalb ihrer Landesgrenzen zur Verfügung steht, wird von der grenzüberschreitenden gnaden- und gewissenlosen Verfolgern schamlos und unbarmherzig ausgenutzt.
Nach Tötung des einreisewilligen Ungeboren schreckt der gnadenlose Verfolger dann jedoch nicht davor zurück, den fachgerecht Getöteten jetzt tot über die Grenze zu ziehen, deren Übertritt er ihm zu Lebzeiten verweigert hat und auf seiner Seite fachgerecht zu entsorgen.
Redaktion benachrichtigen
#54   Pünktchen   10:16:22 | Mittwoch, 5. Juli 2006
legesz… erklärt 95% der Abtreibungen für
verwerflich!
Wenn leges… schreibt:
Abtreibung ist verwerflich, wenn man zuvor fahrlässig eine unerwünschte Schwangerschaft riskiert hat.
Abtreibung ist nicht verwerflich, wenn die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung resultiert.
dann qualifiziert er/sie weit über 95 % der Abtreibungen in Deutschland als VERWERFLICH! Nach den Zahlen www.destatis.de/…d/gesu/gesutab16.php des Statist. Bundesamtes machen die Abtreibungen infolge einer Vergewaltigung nicht einmal einen Promille der Abtreibungsindikationen aus! Auch die Abtreibungen aus medizin. Indikation liegen im Bereich weniger Prozentpunkte. Es handelt sich in der übergroßen Mehrheit der Fälle also um „Indikationen“, in denen geltend gemacht wird, die Schwangerschaft (das Kind!) sei unerwünscht, weil sie (es) die eigene Lebensplanung durchkreuzten. Von Fahrlässigkeit bei der Verhütung/Nicht-Verhütung ist in der Regel auszugehen! Die sächs. Sozialministerin sprach gar davon, daß heutzutage ungewollte Schwangerschaften „kaum noch vorstellbar“ seien! (Daß bei DDL – argumentativ – ständig das Kondom platzt, kennen wir schon! Stiftung Warentest wird Herrn Toussaint demnächst ein Sonderheft widmen! ;-) )
Redaktion benachrichtigen
#53   Sozialkatholisch   09:19:58 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Mordmerkmale
–-Sonstige niedrige Beweggründe sind alle Motive, die sittlich auf tiefster Stufe stehen und nach allgemein anerkannten Wertmaßstäben besonders verwerflich und geradezu verachtenswert sind.
–-Heimtückisch ist die Tötung dann, wenn der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers bewusst zur Tötung ausnutzt. Ein Frontalangriff kann auch diesem Merkmal genügen, wenn er so erfolgt, dass das Opfer keine Chance der Gegenwehr hat.
Ich finde das eine abtreibung diese beiden mordmerkmale erfüllt.
Redaktion benachrichtigen
#52   Pünktchen   09:08:34 | Mittwoch, 5. Juli 2006
legeslegmegszentségtelenithetetlenséges…:
Abtreibung ist kein Mord.
Abtreibung ist eine Tötungshandlung.
Vorsätzliche Tötung von Menschen ist Mord. Daß die Strafrechtsnomenklatur die vorsätzliche Tötung von ungeborenen Menschen nicht mit diesem Begriff belegt, ändert an der moralischen Bewertung gar nichts. Die Umschreibung „Straftat gegen das Leben“ dient – wie das ganze Abtreibungstoleranzler-Vokabular -der Verschleierung! So als sei eine Straftat gegen ein abstractum begangen worden und nicht gegen ein menschschl. Wesen aus Fleisch und Blut. „Abtreibung ist kein Mord“ – das ist die Lebenslüge derjenigen, die am System straffreier Abtreibung aktiv teilnehmen und z.B. in gutbezahlten Jobs als „BeraterInnen“ mit „gut geschultem Gewissen“ davon leben. Hier ist der „Sitz im Leben“ solcher Sprachregelungen, wie Sie sie verteidigen und propagieren!
Abtreibung ist kein Nachmittagsspaziergang
Es gibt Länder – z.B. Rußland – in denen sich Abtreibung zu einer Form von nachträgl. Verhütung entwickelt hat. Sehr viele Frauen habe dort Mehrfachabtreibungen vorgenommen. Daraus, daß Frauen – wie es immer heißt – sich „die Entscheidung nicht leichtgemacht“ hätten, folgt noch nicht, daß die „Entscheidung“ zur Tötung des eigenen Kindes jemals zu rechtfertigen wäre.
Könnten Sie Mord, Raub, Diebstahl, Erpressung jemals als NICHT verwerflich einstufen, nur weil diesen Handlungen ein Prozeß angeblich schwerer Entscheidungsfindung vorangegngen wäre?
Redaktion benachrichtigen
#51   deusexmachina   00:02:21 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Pünktchen – wie immer daneben
Wie schreiben Sie?
„hatte DDL den Einwand formuliert, daß es bei a) um „anonyme“ Nutzung ginge, die deswegen ABZULEHNEN sei“
Das habe ich wo gesagt? Ich habe den Standpunkt der GRÜNEN verdeutlicht! Es mag für Sie unvorstellbar sein, aber ich bin zwar Mitglied der GRÜNEN, aber kein Parteisoldat. Ich erlaube mir durchaus den Luxus einer eigenen Meinung; insofern teile ich auch nicht zwangsläufig deren Position in Sachen Embryonalforschung. Allerdings habe ich mich mit dem Thema bislang nicht sehr intensiv befasst; ggw. reichen meine Kenntnisse nur dazu, es für ziemlich verlogen zu halten, Embryonenforschung nur an importierten und vor einem bestimmten Stichtag erzeugten Embryonen zu erlauben. Das ist wissenschaftlich aberwitzig und moralisch fragwürdig.
Ich könnte mir vorstellen, dass der letztendliche Nutzen für die gesamte Menschheit die moralischen bedenken dieser Forschung mehr als auffwiegen, aber das ist, wie gesagt, derzeit lediglich eine vergleichsweise uninformierte Privatmeinung. Ich habe allerdings nicht den geringsten Zweifel daran, dass Sie selbstverständlich der ultimative Fachmann in dieser Frage sind – sind Sie ja in jeder Frage. :-S
Redaktion benachrichtigen
#50   Bruder Theophil   23:17:11 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ Donaudampf… Cut & Paste
kennen Sie scheinbar nicht nur als digitale, sondern auch als mentale Variante.
Redaktion benachrichtigen
#49   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   22:13:30 | Dienstag, 4. Juli 2006
dem Argument,
dass Wiederholung nichts am Wahrheitsgehalt einer Aussage verändert, kann ich nur zustimmen und ich werde Sie auch gegebenenfalls daran erinnern.
In persönlichen Nachrichten wurde ich kritisiert und aufgefordert, meine Position darzulegen. Deshalb habe ich das auch hier nochmals getan.
Dass Sie die Schlussfolgerungen für falsch halten, ist nicht weiter verwunderlich. Wenn sie – ausnahmsweise – andere Antworten als Das stimmt nicht Das ist böse hätten, könnten wir ja sehen, ob ein Kritikpunkt ihrerseits vorhanden ist, der mir bedenkenswert erscheint. Ansonsten ist das meine Meinung und als solche ist sie RICHTIG.
Redaktion benachrichtigen
#48   Bruder Theophil   22:04:07 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ Donaudampf…Falsche Schlussfolgerungen…
…werden nicht dadurch besser, dass man sie in verschiedenen Foren von kreuz.net einfach wiederholt.
Redaktion benachrichtigen
#47   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   21:37:40 | Dienstag, 4. Juli 2006
Pünktchen: Wie immer am Thema vorbei.
Aber wenn wir schon am Thema vorbei diskutieren (sie würden wahrscheinlich aus einem Artikel über das Liebesleben der Skorpione in der Westsahara auch eine Abtreibungsdiskussion ableiten), einmal ein Grundsatzstatement:
Abtreibung ist kein Mord.
Abtreibung ist eine Tötungshandlung.
Abtreibung ist ein Delikt – auch wenn u.U. straffrei.
Abtreibung ist kein Schritt, den man unbedingt anstrebt.
Abtreibung ist kein Nachmittagsspaziergang.
Abtreibung ist kein gefährlicher Eingriff.
Abtreibung ist eine schwere Entscheidung.
Abtreibung ist verwerflich, wenn es keine schwere Entscheidung war.
Abtreibung ist verwerflich, wenn man zuvor fahrlässig eine unerwünschte Schwangerschaft riskiert hat.
Abtreibung ist nicht verwerflich, wenn die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung resultiert.
Abtreibung ist eine moralische Pflicht, wenn das Leben der Mutter gegen das Leben des Kindes steht.
ERGO:
Abtreibung ist eine Gewissensfrage. Ein gut geschultes Gewissen wird sich – ganz ohne embryonenwerfende Abtreibungsgegner – wann immer es möglich ist, dagegen eentscheiden.
Weil diese Entscheidung eine freie Gewissensentscheidung sein muss, ist eine wertfreie und ergebnisoffene Beratung auf christlichem Hintergrund wichtig und begrüßenswert.
:
Ach ja, mein persönliches ceterum censeo dazu:
Viele Abtreibungen sind darauf zurückzuführen, dass sich machoide Männer nicht um Verhütung kümmern wollen und ihnen die kirchliche Lehre da auch noch „Rückendeckung“ dabei gibt.
Redaktion benachrichtigen
#46   Pünktchen   15:30:54 | Dienstag, 4. Juli 2006
Der „blinde Fleck“ der Grünen
Lieber Br. Theophil,
in der Grundaussage gehe ich mit Ihnen einig!
Im hier diskutierten Widerspruch den es bei den GRÜNEN gibt zw. a) dem Embryonenschutz und b) der Abtreibungstoleranz hatte DDL den Einwand formuliert, daß es bei a) um „anonyme“ Nutzung ginge, die deswegen ABZULEHNEN sei und bei b) u.U. auch um die „Menschenwürde“ der Schwangeren, die gegen das Lebensrecht des Ungeborenen in Abwägung geriete.
DDL hatte sich also nicht für die „Nutzung“ von Embryonen ausgesprochen, er hat allerdings, wenn er sich GEGEN sie ausspricht, Rechtfertigungsprobleme damit, wie er das Leben von Ungeborenen achten und schützen will, indem er es einem angebl. „Entscheidungsrecht“ der Mutter überantwortet. Ein solches Recht hat die Mutter nicht! Nach dem BVerfG resultiert aus dem GG und seiner gültigen Auslegung eine prinzipielle „Rechtspflicht“ der Mutter „zum Austragen des Kindes“ und lediglich besondere „Ausnahmetatbestände“ können „im einzelnen nach dem Kriterium der Unzumutbarkeit“ dazu führen, daß der Gesetzgeber diese Rechtspflicht nicht auferlegt.
Es ist ganz offensichtlich, daß der § 218 StGB diesem Anspruch nicht gerecht wird und das das letzte Wort über eine modifizierte Fristenlösung noch nicht gesprochen sein kann.
Redaktion benachrichtigen
#45   Bruder Theophil   15:30:40 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ DDL
Die Leidensfähigkeit einer werdenden Mutter ist deutlich und unbestreitbar ausgeprägter als die eines Zellhaufens in den ersten Schwangeschaftswochen.
Das behaupten Sie und können es so wenig untermauern wie jemand, der meint der Zellhaufen hätte Schmerzen wie Nanabozho, das Kaninchen.
Das Problem ist doch für alle, die sich dem Relativismus anschliessen: Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die ganze Sache kippt. Das erinnert an die relativistische Diskussion, wann man Sex mit Kindern haben darf. Merken Sie was ? Relativismus verbessert nicht den Blick auf die Realität, sondern er verwässert ihn nur und lässt Beliebigkeiten zu, die sich jeder nach persönlichem Gusto zurechtbasteln darf, wie er will. Hauptsache es dient dem obersten Ziel: Wie krieg ich den Fleck von meinem Gewissen runter. Bezüglich des Flecks antworte ich gerne mit den Worten von: Wir sind Helden:
Gekommen, um zu bleiben.
Redaktion benachrichtigen
#44   DDL   15:18:37 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Theo
„So etwas gibt es gar nicht (ausser natürlich bei Relativisten), denn vor GOTT ist kein einziges Leben anonym. Jeder ist durch IHN ins Leben gerufen worden.“
Letzteres behaupten Sie und können es so wenig untermauern wie jemand, der meint, alles sei von Nanabozho, dem großen Kaninchen, geschaffen. Aber was die Anonymität angeht: Ich sagte nicht „vor Gott anonym“ sondern einfach nur „anonym“, was „für Menschen“ meint. Und natürlich gibt es so etwas.
„Ihr Satz stimmt nur dann, wenn Sie ihn auf verschiedene Individuen beziehen, nicht aber auf Entwicklungsstadien oder Nutzungsbedingungen.“
Theo, das habe ich getan – ich meinte Mutter und werdendes Kind. Und, um hier einmal Singers provokante Thesen aufzugreifen: Die Leidensfähigkeit einer werdenden Mutter ist deutlich und unbestreitbar ausgeprägter als die eines Zellhaufens in den ersten Schwangeschaftswochen. Ich rede, wohlgemerkt, nicht von sog. Spätabtreibungen.
M.E. ist es ein sehr vernünftiger und auch ethischer Ansatz, vorzugsweise den Weg des geringsten Leides einzuschlagen. Das bedeutet im konkreten Fall aber auch, zu berücksichtigen, inwieweit ein Lebewesen überhaupt schon Leid empfinden kann.
Würden Sie der angestrebten Leidminimierung denn widersprechen bzw. sie als „unethisch“ bezeichnen? Mal so ganz grundsätzlich, erst einmal losgelöst vom Thema „Schwangerschaft“? Ich denke, die Welt wäre ein gutes Stück besser, wenn man sich an dieser Maxime orientierte.
Redaktion benachrichtigen
#43   Bruder Theophil   15:01:32 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ DDL
bei der anderen um eine möglicherweise auch kommerzielle, anonyme Nutzung
So etwas gibt es gar nicht (ausser natürlich bei Relativisten), denn vor GOTT ist kein einziges Leben anonym. Jeder ist durch IHN ins Leben gerufen worden. Auch Sie.
Auch, wenn Menschenwürde „absolut“ gilt, haben Sie das Problem, dass es um mehr als nur EINE davon geht.
Ts. Ts. Schon wieder falsch DDL. Jedes Leben ist einmalig und unteilbar. Ihr Satz stimmt nur dann, wenn Sie ihn auf verschiedene Individuen beziehen, nicht aber auf Entwicklungsstadien oder Nutzungsbedingungen.
Mit dem Wort Nutzung empfehlen Sie sich einmal mehr als menschenverachtender Schreiberling, indem Sie den Menschen auf eine Stufe mit Pflanzen und Tieren stellen. Ohne eigene Würde. Ohne Bezug zu GOTT. Aber das ist ja bei Ihnen nix Neues.
Redaktion benachrichtigen
#42   Pünktchen   14:11:13 | Dienstag, 4. Juli 2006
Der blinde Fleck der Grünen
Die Widersprüchlichkeit der grünen Position wird nicht etwa dadurch aufgehoben, daß im einen Falle forschungspolit., medizin. und kommerz. Interessen gegen das Lebensrecht abgewogen werden und im anderen Falle individuelle Interessen der Mutter. Alle diese Interessen HABEN ihre Grenze dort, wo es um die PRINZIPIELL vorrangige Menschenwürde und das Lebensrecht geht.
Das BVerfG entschied 1993 daher:
Der Schwangerschaftsabbruch muß für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen und demgemäß rechtlich verboten sein (Bestätigung von BVerfGE 39, 1 [44]). Das Lebensrecht des Ungeborenen darf nicht, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, der freien, rechtlich nicht gebundenen Entscheidung eines Dritten, und sei es selbst der Mutter, überantwortet werden.
…Grundrechte der Frau tragen nicht so weit, daß die Rechtspflicht zum Austragen des Kindes – auch nur für eine bestimmte Zeit – generell aufgehoben wäre. Die Grundrechtspositionen der Frau führen allerdings dazu, daß es in Ausnahmelagen zulässig, in manchen dieser Fälle womöglich geboten ist, eine solche Rechtspflicht nicht aufzuerlegen. Es ist Sache des Gesetzgebers, solche Ausnahmetatbestände im einzelnen nach dem Kriterium der Unzumutbarkeit zu bestimmen …
Das Untermaßverbot läßt es nicht zu, auf den Einsatz auch des Strafrechts und die davon ausgehende Schutzwirkung für das menschl. Leben frei zu verzichten.
Redaktion benachrichtigen
#41   blueberry   14:09:25 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ –=richard=-
Grüne ist keine echte Partei
Richtig, die Grünen sind keine echte Partei, Deutschland kein echter Staat, der Papst ist gar nicht der Papst sondern ein Freimaurer!
Also keine Panik!
Übrigens: diese Seite hier ist auch gar nicht katholisch!
Redaktion benachrichtigen
#40   DDL   13:32:04 | Dienstag, 4. Juli 2006
*seufz* ach ja
So manchem will es partout nicht in den Kopf, dass es bei der einen Sache (Schwangerschaftsabbruch) um eine Individualentscheidung der beteiligten Mutter geht, bei der anderen um eine möglicherweise auch kommerzielle, anonyme Nutzung. Alles dasselbe, da macht man eben gleich, was unterschiedlicher kaum sein könnte, wenn man es denn nur irgendwie im Sinne der eigenen, vergurkten Argumentation verbiegen kann. Erstaunlich, zu welchen dreidemsionalen Verrenkungen eine nulldimensionale Denke fähig ist… und das notfalls per Spamming.
Denkanstoß, Pünktchen: Auch, wenn Menschenwürde „absolut“ gilt, haben Sie das Problem, dass es um mehr als nur EINE davon geht. Ihre Bemühung der Überhöhung ad infinitum kürzt sich raus. Aber die Mütter unterschlagen Sie ja ohnehin ganz gerne in der Rechung.
@Maurice
So langsam sollte ich bei Ihnen eine Strichliste führen, wie oft Sie ‘was ad hominem ablassen und wie oft zur Sache. Irgendwas zu null halt. Immer feste labern.
@silesius
Schwarz und gelb gibt übrigens auch braun bzw, je nach Mischung, oliv. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#39   -=Richard=-   12:48:11 | Dienstag, 4. Juli 2006
Grüne ist keine echte Partei
Ich kann den Leuten nur raten sich nicht so aufzuregen. Die Grünen sind keine echten Politiker sondern bolschewistische Hippies. Und vorallem sie sind nich mehr in der regierung vertreten. Von daher würde ich mir darum nicht so viele Sorgen machen
Redaktion benachrichtigen
#38   Pünktchen   12:16:33 | Dienstag, 4. Juli 2006
Aloah un der „blinde Fleck“ der Grünen
Das Problem der Grünen verschärft sich dadurch, daß sie bereits für den Embryo, sogar für einen außerhalb der Mutter im Reagenzglas (bzw. in der Petrischale) erzeugten Embryo, eine Schutzwürdigkeit (resultierend aus der Menschenwürde und dem Recht auf Leben) erkennen, für den viel weiter entwickelten und ausdifferenzierten Fötus im Mutterleib dieselbe Schutzwürdigkeit zwischenzeitlich dem Gutdünken der an der Erzeugung des Fötus Beteiligten überlassen, um nach Ablauf der Frist die Menschenwürde wieder vom Strafrecht schützen zu lassen.
Welchen Begriff von „Menschenwürde“ haben demnach die Grünen? Mit Kant erkennen sie ja in ihr ein kategorisches Verbotsschild für solche Kalküle, in denen ein Menschenleben gegen andere Güter abgewogen wird. Aus diesem Grunde werden – von den GRÜNEN ! – schon die wenige Stunden/Tage alten Embryonen geschützt! Wieso sollte die Menschenwürde des bereits viel weiter entwickelten Fötus gegen widerstreitende Interessen der Mutter oder anderer Personen in ihrem Umkreis abwägbar und abdingbar sein, ohne daß damit die Menschenwürdegarantie in Frage gestellt ist? Der Würdebegriff zeichnet sich dadurch aus, daß es kein „Mehr oder Weniger“ kennt, sondern nur ein „Ganz oder Garnicht“.
Redaktion benachrichtigen
#37   Aloah   11:43:56 | Dienstag, 4. Juli 2006
Pünktchen = Richtig erkannt, Danke.
>>…die Axt an die Wurzel jeglicher Moral und jeglichen Rechtes zu setzen…<<
weil der Primat des Geistes von der Materie demonstriert wird.
Die tausendstelkubikmillimter große Zygote repräsentiert den ganzen Menschen, sie ist schon Mensch. Die Frau, die eine befruchtete Eizelle im Schoß trägt, ist Mensch-Mensch, potenzierter Mensch – sie ist Mutter.
Die von materialistisch orientierten Politikern vertretene Legalisierung der Abtreibung bis zu einer bestimmten Dauer der Schwangerschaft, die sog. Fristenlösung, bedeutet demnach die ges. Zulassung der Tötung eines Menschen, dessen körperliche Gestalt unseren gewohnten Vorstellungen nicht entspricht.
Es ist zu bedenken dass bspw. Ein verkrüppeltes Kind diesen Vorstellungen auch nicht entspricht.
Wo soll die Grenze gesetzt werden?
Kein Mensch ist in der Lage, eine Grenze zwischen lebenswertem und nicht lebenswertem Leben zu finden, weil alles Leben lebenswert ist.
Materiemengen sind nie ein Maß für geistige Potenzen. (Bei der Fristenlösung ist die Menge das Maß, mit dem der Mensch gemessen wird).
Redaktion benachrichtigen
#36   Pünktchen   11:18:27 | Dienstag, 4. Juli 2006
Der „blinde Fleck der Grünen“
Hier eine berichtigte Version meines postings vom Morgen:
Der Widerspruch bleibt weiterhin bestehen: die Grünen lehnen „verbrauchende Embryonenforschung“ ab mit Hinweis auf den Verstoß gegen die vom GG anerkannte und geschützte Menschenwürde. Die Erzeugung von Menschen zu irgendwelchen Zwecken, und seien es die „besten“ medizinischen, verbietet sich aus dem grundsätzlichen Verbot, daß der Mensch dem Mensch ein reines Mittel zum Zweck werde. Ausdrücklich rekurrieren die Grünen auf die Kantsche Ethik, in der der Mensch als „Zweck an sich“ eine – durch welche konkurrierenden Zwecken auch immer: – unverletzbare „Würde“ besitzt, die zu verletzen heißt: die Axt an die Wurzel jeglicher Moral und jeglichen Rechtes zu setzen. Das Embryonenschutzgesetz sieht für Verstöße Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren und/oder Geldstrafen vor. ZUGLEICH verteidigen die Grünen die straflose Abtreibung in den von § 218 StGB straf- und sanktionslos gelassenen Fällen: bis zu einer bestimmten Frist, bei Vorliegen einer Beratung. HIER, also bei dem bereits fortentwickelten Fötus von mehreren Wochen oder gar Monaten, wird die Menschenwürde für die Dauer einer bestimmten Frist ausgesetzt und für straflos verletzbar erklärt, um NACH Ablauf dieser Frist wieder in ihre Rechte eingesetzt zu werden. Entweder gilt Menschenwürde ganz oder gar nicht, KEIN Zweck erlaubt ihre Relativierung.
Redaktion benachrichtigen
#35   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   10:57:45 | Dienstag, 4. Juli 2006
uh…
Da dreht mal wieder einer am Rad.
Redaktion benachrichtigen
#34   silesius   10:56:46 | Dienstag, 4. Juli 2006
Rot + Grün = Braun
Farbe Rot vermischt mit GRün ergibt Braun.
Und Braun passt glaube ich gut zu allen Kindermoord-Propagandisten.
Redaktion benachrichtigen
#33   Pünktchen   09:31:12 | Dienstag, 4. Juli 2006
Der „blinde Fleck der Grünen“
Der Widerspruch bleibt weiterhin bestehen: die Grünen lehnen „verbrauchende Embryonenforschung“ ab mit Hinweis auf den Verstoß gegen die vom GG anerkannte und geschützte Menschenwürde. Die Erzeugung von Menschen zu irgendwelchen Zwecken, und seien es die „besten“ medizinischen, verbietet sich aus dem grundsätzlichen Verbot, daß der Mensch dem Mensch ein reiner Zweck werde. Ausdrücklich rekurrieren die Grünen auf die Kantsche Ethik, in der der Mensch als „Zweck an sich“ eine – von welchen konkurrierenden Zwecken auch immer: – unverletzbare „Würde“ besitzt, die zu verletzen heißt: die Axt an die Wurzel jeglicher Moral und jeglichen Rechtes zu setzen. Das Embryonenschutzgesetz sieht für Verstöße Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren und/oder Geldstrafen vor. ZUGLEICH verteidigen die Grünen die straflose Abtreibung in den von § 218 StGB straf- und sanktionslos gelassenen Fällen: bis zu einer bestimmten Frist, bei Vorliegen einer Beratung. HIER, also bei dem bereits fortentwickelten Fötus von mehreren Wochen oder gar Monaten, wird die Menschenwürde für die Dauer einer bestimmten Frist ausgesetzt und für straflos verletzbar erklärt, um NACH Ablauf dieser Frist wieder in ihre Rechte eingesetzt zu werden. Entweder gilt Menschenwürde ganz oder gar nicht, KEIN Zweck erlaubt ihre Relativierung.
Redaktion benachrichtigen
#32   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   09:04:14 | Dienstag, 4. Juli 2006
Danke!
Antreibung ist die vorsätzliche Tötung menschlichen Lebens.
Endlich sagt’s mal einer frei raus!
Redaktion benachrichtigen
#31   Tilman   08:10:02 | Dienstag, 4. Juli 2006
Kröten
>> Erst kürzlich sah man wieder einmal tierische
>> Lebensschützer, wie sie eimerweise verwirrte Lurche
>> vom Krötenzaun über die Straße trugen, (…)
>> Vielfach werden Krötentunnels in die Straßen eingebaut
>> und auch schon mal eine Autobahn umgelegt, damit eine
>> seltene Molchart in ihrem Lebensraum geschützt bleibt.
>> Dabei ist das Motiv des Naturschutzes offensichtlich
>> nicht nur Sentimentalität zu niedlichen Tieren, sondern
>> auch ein reflektiertes Programm.
Der Artikel erweckt mit den v.g. Sätzen den unzutreffenden Eindruck, als sei das alles politisch grüner Klientel zuzuschreiben.
Die Sentimentalität ist das eine, die handfesten Rechtsgrundlagen sind das andere.
Die Rechtsgrundlagen für Maßnahmen wie Krötentunnel entstanden, als es noch keine GRÜNEN in deutschen Parlamenten gab. Verantwortlich zeichneten auf Bundesebene vor allem FDP und SPD. Deren schwarzgelbe und sonstigen Nachfolger haben das nicht grundlegend geändert.
Es ist unfair, ehrenamtlichen Naturschützern (die z.B. eimerweise Kröten über die Straße tragen…) politigrüne Inkonsequenz zuzuschreiben. Denn die ehrenamtliche Arbeit erfolgt weitestgehend unabhängig von parteipolitischer Bindung.
:-!
So mag man die GRÜNEN der inkonsequenten Behandlung des Themas Lebensschutz bezichtigen, wobei ich diese Kritik, daß hier zweierlei Maß gilt (Naturschutz hui, Ungeborenenschutz pfui), teile.
Mit derlei Dingen belaste man aber niemanden, der es schlichtweg nicht verdient.
Redaktion benachrichtigen
#30   Maurice Corvisier   06:55:01 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ dämondeluxe
Nun, also: wir stellen fest, daß Sie – hätte Ihre Mutter Sie abgetrieben – nicht existierten. Wunderbar. Nun erklären Sie mir den Unterschied zum Faktum, daß Sie nicht existierten, wenn Sie nun, jetzt, umgebracht würden. Geht nicht? Na logo: geht nicht.
Es ist so und bleibt dabei: Antreibung ist die vorsätzliche Tötung menschlichen Lebens.
Übrigens ähnelt Ihre Diktion und Argumentation stark derjenigen eines gewissen Paolo Pinkel. Nehmen Sie das gleiche Zeugs, um sich so toll zu finden, wie er und sie das tun?
Redaktion benachrichtigen
#29   DDL   03:08:45 | Dienstag, 4. Juli 2006
@legehschonwissen (ich mag diese Umschreibung *g*)
Endlich ‘mal ein Beitrag zu Sache und nicht nur das ewige Herumgeeier mit falschen Begriffen!
Sie haben den bei Singer kritischen Punkt schon angesprochen. Tasächlich sind seine Überlegungen alles andere als dumm oder unethisch; sie sind nur in einer nicht-idealen Welt, in der man nicht grundsätzlich von jedermanns lauteren Motiven ausgehen kann, mit Vorsicht zu genießen.
Auch der von ihm vertretene Utilitarismus ist nicht so „böse“, wie manche, die den Begriff als Schimpfwort gebrauchen, meinen: Es kommt immerhin darauf an, WELCHEN Zweck man verfolgt, wobei Singer ja nun gerade NICHT das Lied „der Zweck heiligt die Mittel“ pfeift, sondern eine sehr bedachtsame Abwägung vornimmt. Diese Abwägung muss man so nicht teilen; ihn deswegen zu verteufeln, ist allerdings nicht angebracht.
Redaktion benachrichtigen
#28   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   02:30:48 | Dienstag, 4. Juli 2006
Bonifatius – kehren Sie vor der eigenen Tür!
Empfehle deusex und anderen Applaudierern die gehässige Latrinensprache etwas zu verfeinern um diskussionswürdig zu bleiben. Abtreibung ist Mord,
In dem Artikel steht wirres Zeug. Vielleicht sollten Sie ihre Empfehlungen in Richtung Redaktion richten.
In der Debatte ging es um die Frage, was Peter Singer mit den Grünen zu tun hat. Peter Singer ist ein übler Theoretiker der wahrscheinlich den runden Mond runterschießen würde, wenn er seiner Theorie nach eckig sein sollte. Peter Singer denkt in seiner Logik ohne die Realität menschlicher Emotionen und Bindungen zu berücksichtigen. Mit unkritischen Befürwortern seiner These hätte ich persönlich keine taugliche Gesprächsbasis.
Weiß der Kuckuck warum es jetzt in der Diskussion wieder um das leidige Thema Abtreibung geht – vielleicht weil manche kein anderes Thema drauf haben?
Wie auch immer:
Abtreibung ist kein Mord. Und zwar nicht deswegen, weil Abtreibung so etwas tolles wäre, sondern weil Mord ETWAS ANDERES ist!
Redaktion benachrichtigen
#27   Bruder Theophil   00:12:17 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ DDL
Mord ist definiert
Ja. Durch Menschen.
Redaktion benachrichtigen
#26   deusexmachina   23:56:30 | Montag, 3. Juli 2006
@Maurice Corvisier & Co
Kommt noch was zur Sache oder schwatzen Sie nur wieder dumm daher? Mir fällt da gerade auf, dass eigentlich so gut wie nie irgendwas zur Sache von Ihnen kommt, sondern zumeist zu meiner Person. Zufall, ne? :-D
Wenn meine Mutter mich abgetrieben hätte, wäre mir das so egal – egaler könnte es nicht sein. „Mich“ hätte es nie gegeben, „ich“ hätte nichts bedauern können und „mir“ wäre kein Leid zugefügt worden. So what?
@Theo
Na fein, werfen wir uns also beide Selbstgefälligkeit vor. Dann ist mir meine immer noch lieber, weil ich sie nicht anderen aufzuzwingen versuche. Suum cuique.
Übrigens kenne und schätze ich ein paar Kleriker durchaus. Die sind allerdings spürbar anders drauf als die hiesigen Chefschwätzer.
@Bonifatius
Christlich oder nicht, „Mord“ ist definiert, da kann niemand daherkommen und einen Privatgebrauch reklamieren. Wenn Sie mir öffentlich „Mord“ nachsagen würden, wären Sie wohl beraten, das i.S.d. StGB belegen zu können, andernfalls hätten Sie ein Problem. Und: So lange es Menschen auf diesem Planeten gibt, die für sich und ihre Organisation mit ernster Miene „Unfehlbarkeit“ beanspruchen, bin ich in Sachen „Arroganz“ nur ein bescheidener, kleiner Schüler. An die, die sich im Alleinebsitz göttlicher Weisheit wähnen, werde ich da nie heran kommen.
@Pünktchen
Schon dumm, wenn man nur die Gesetztestexte liest, die einem in den Kram passen, gelle?
Redaktion benachrichtigen
#25   Bruder Theophil   22:41:42 | Montag, 3. Juli 2006
Mensch Keller…
…wechseln Sie doch mal den Coffee Shop. Das Zeugs zum Rauchen, das Ihnen da verkauft wird scheint ja hinterletzte Qualität zu sein. Zwischen einem Adrenalinspiegel und dem Forum liegt noch eine Tastatur von der man die Finger lassen kann. Nutzen Sie diese Erkenntnis.
Redaktion benachrichtigen
#24   Graf von Galen   22:35:39 | Montag, 3. Juli 2006
Wider den Mord an den Ungeborenen
Da die Grünen Anhänger der Irrlehre des Feminismus sind,
befürworten Sie frei nach Simone de Beauvoir, der Konkubine von Sartre, auch das Recht auf Mord an den Ungeborenen.
Hinzu kommt deren Haß auf das eigene Volk.
Nach dem Motto :
„Nur ein toter Deutscher ist ein guter Deutscher“
Redaktion benachrichtigen
#23   Rüdiger Keller †   22:23:59 | Montag, 3. Juli 2006
@ Maurice Corvisier …
… mit ‘Namen’ meinst Du sicher den Titel dieser Seite – oder?
Nun denn, ich werde mir größte Mühe geben,
dem ‘Namen’ zu seinem gerechten Niveau zu verhelfen …
Falls Dein Angriff allerdings meinem Vor- oder/und Zunamen galt,
sei Dir bitte gewiß: Da stehe ich drüber.
Den Triumph,
mir es „aber gegeben zu haben“ gönne ich Dir nicht.
Noch nicht … jedenfalls jetzt noch nicht.
Auf jeden Fall kannst Du erst mal lange warten,
bevor ich denselben Trampelpfad benutze wie Du,
samt Deiner GesinnungsgenossInnen, werter Bruder.
Mir liegt nicht daran, in der gleichen Zickenmanier,
ob ihrer gekränkten Eitelkeit (wollte sagen UN-Fähigkeit, sachlich diskutieren zu können) mit persönlichen Anfeindungen, Beleidigungen, Beschimpfungen, Diffamierungen, Unterstellungen und weiß der Teufel (äh, Bruder P…) noch was allem, zu kocketieren.
Mit Verlaub,
aber dieses Tuckengehabe ist mir einfach zu weibisch …
Schulligung …
– ein besserer Vergleich fällt mir gerade nicht ein.
– basta –
Redaktion benachrichtigen
#22   Maurice Corvisier   21:33:40 | Montag, 3. Juli 2006
@ Rüdiger Keller
Ach, man soll ja keine Bemerkungen über Namen machen, weil niemand sich seinen Namen aussuchen kann.
Man provoziert das aber, wenn man das Niveau seiner Beiträge so sehr seinem Namen anpaßt.
basta.
Redaktion benachrichtigen
#21   Pünktchen   21:30:40 | Montag, 3. Juli 2006
Lieber bonifatius,
das Bundesverfassungsgericht hat DDL gegen sich, denn dieses betont, daß bereits der Embryo (spätestens ab der Nidation) GRUNDRECHTSTRÄGER ist, d.h. die Art. 1 und 2,2 GG schützen auch das vorgeburtliche Leben und Staat und Gesetzgeber sind gehalten, diesem Maßstab gerecht zu werden! Das BVerfG bezeichnet in seinen Urteilen zum Abtreibungsrecht die straffreie Abtreibung als „Unrecht“!
Redaktion benachrichtigen
#20   bonifatius   21:20:45 | Montag, 3. Juli 2006
DDL: christlicher Glaube?
Haben sie christlichen Glauben? Wenn Nein, dann kann ich sie verstehen, sich hinter das Bundesverfassungsgericht diesbezüglich zu stellen.
Kindstötung im Mutterleib wird ja nicht mehr als Straftat geahndet; oder können sie mir einen Fall nennen? Gebe andererseits zu, dass nicht jede Tötung begrifflich gleich mit Mord identisch ist.
Äußerst verwerflich ist, dass wir für solche Tötungen mit unserem Solidarbeitrag bezahlen.
Nun, der Rest ihres postings ist Arroganz und abgeschmackter Sophismus.
Redaktion benachrichtigen
#19   Bruder Theophil   21:13:49 | Montag, 3. Juli 2006
@ DDL
aber Sie haben Jesus nicht gekauft, SIe haben kein Copyright drauf und keine Alleinvollmacht
Stimmt genau. Aber im Gegensatz zu Ihnen versuche ich mich auf seine Nachfolge zu begeben, bin nicht selten enttäuscht darüber es nicht so zu schaffen, wie ich es mir wünsche und mache schliesslich den nächsten Versuch, während Sie vor lauter Selbstzufriedenheit Ihren Spiegel küssen und umarmen, in der vagen Sicherheit, dass Ihre Weltanschauung mit allem Hass gegen alles Klerikale die einzig Seligmachende ist.
Redaktion benachrichtigen
#18   Maurice Corvisier   21:07:18 | Montag, 3. Juli 2006
@dämondeluxe
Wenn Sie von „seltsamer Befriedigung“ sprechen, kommen einem gar nicht so unpassende Gedanken. Zum Beispiel der, daß Sie dieses Forum genau dafür benutzen.
Sie schaffen es aber nicht, davon abzulenken, daß Sie enorme Ähnlichkeit mit einem Luftballon haben: aufgeblasen wirken Sie recht groß und auch bunt, aber jede ganz kleine Nadel läßt Ihre wirkliche Masse und Bedeutung erkennen.
Wie bereits geschrieben: sie dürfen sich jetzt vor einen Spiegel stellen, ein Schimpfwort aus Ihrem reichlichen Schatz auswählen und auf sich beziehen. „Windei“ war nur ein Vorschlag. Und eigentlich eher Zustandsbeschreibung als Schimpfwort.
Übrigens i s t Abtreibung Mord. Das Leben eines Menschen wird beendet, auch, wenn man es unkorrekt nur als potentialis bezeichnen würde. Hätte Ihre Mutter Sie abgetrieben, wären Sie nämlich … eben!
Redaktion benachrichtigen
#17   Pünktchen   21:03:49 | Montag, 3. Juli 2006
Menschenwürde
Die Grünen geraten in einen eklatanten Selbstwiderspruch,wenn sie einerseits die Tötung eines bereits ausdifferenzierten Fötus weiterhin straflos gestellt sehen wollen, die Forschung an eigens dazu erzeugten Embryonen jedoch mit Hinweis auf Menschenwürde und Kantsche Ethik ablehnen und strafrechtlich verfolgen lassen.
Die EU-Kommission macht sich zur Akzeptanzbeschafferin und Wegbereiterin für die verbrauchende Embryonenforschung. Die Kommission untergräbt damit auch den Anspruch der Europäischen Union eine Wertegemeinschaft zu sein. Menschenwürde und Menschenrechte werden offensichtlich wirtschaftlichen Interessen untergeordnet. (aus einer Stellungnahme der Grünen aus dem Jahre 2005)
Wenn schon für Embryonen (im Reagenzglas!) die Menschenwürdegarantie des GG gelten soll, wieviel mehr müßte dies für das bereits fortgeschrittene Leben von mehrere Wochen/Monate alten Babys (Föten) im Mutterleib gelten?
Auf diesen Widerspruch habe ich mehrmals hingewiesen, bisher hat mir niemand eine befriedigende Antwort darauf geben können!
Redaktion benachrichtigen
#16   deusexmachina   21:02:50 | Montag, 3. Juli 2006
@Theo
Wieso? Sie reden doch auch dauernd von Ethik und wissen, ausweislich Ihrer EInlassungen, genau gar nichts davon?
Davon abgesehen, habe ich Ihnen gegenüber einen kleinen Vorteil: Während Sie sich vermutlich eher die Zunge abbeißen würden, als zu sagen, dass Sie jemals agnostisch gedacht hätten oder auch nur unterrichtet worden wären, habe ich eine ganz herkömmliche, protestantisch-christliche Erziehung genossen, kenne also immerhin teilweise auch „Ihre Seite“.
Und noch etwas: So sehr es Ihnen gegen den Strich gehen mag, aber Sie haben Jesus nicht gekauft, SIe haben kein Copyright drauf und keine Alleinvollmacht. Und auch die Definitionshoheit darüber, was „christlich“ ist, liegt nicht bei Ihnen. Ja, ich weiß, Sie HÄTTEN das gerne, aber es ist halt nicht so. Dumm gelaufen.
Wenn ich mich hier bei kreuz.net so umschaue, dann komme ich nicht umhin festzustellen, dass es vermutlich Millionen von Hindus gibt, die christlicher sind als manche selbsternannten Kreuzritter hier, die das eingebildete moralische Podest als Rechtfertigung der Herabsetzung anderer missbrauchen. Das soll „christlich“ sein? Da möchte man manchen wirklich ‘mal das NT um die Ohren hauen – Frechheit, sowas. Gelebte Religionsbeschimpfung.
Redaktion benachrichtigen
#15   Bruder Theophil   21:01:01 | Montag, 3. Juli 2006
@ DDL Der Tabubruch…
…liegt ganz auf Ihrer Seite. Denn Abtreibung ist Töten vor GOTT. Da Sie ihn nicht kennen, kommt Ihnen das ja auch nicht in den Sinn. Deshalb auch immer wieder das dumme Argument mit den Richtern in Karlsruhe oder sonstwo.
Auch sonst lässt das tief blicken. Denn Sie machen damit einen dezidierten Unterschied zwischen Recht und Gewissen. Frei nach dem alten Privatabsolutionsmotto: Das Recht auf Abtreibung ist ja da. Was soll ich mich ums Gewissen scheren…
Redaktion benachrichtigen
#13   DDL   20:54:05 | Montag, 3. Juli 2006
@Bonifaz
Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord. Aber Sie können das gerne mit den Herrschaften vom Bundesverfassungsgericht ausdiskutieren, Sie brauchen das mir nicht zu glauben.
Was haben Sie eigentlich davon, nimmermüde bewusst die falschen Begriffe zu verwenden? Sie machen sich doch nur angreifbar? Sorry, versteh’ ich nicht. Aber vielleicht haben Sie ja auch irgendeinen Fetisch und empfinden eine seltsame Befriedigung dabei, des falschen Zeugnisses überführt zu werden? Ist das irgendeine Lust am Tabubruch oder sowas?
Redaktion benachrichtigen
#12   Bruder Theophil   20:53:12 | Montag, 3. Juli 2006
@ DDL
Über die Berechtigung lässt sich trefflich streiten, aber auf der nach oben offenen Christlichkeitsskala erzielen Sie mit derlei Bekenntnissen eine satte Null
Wenn man von Christlichkeit so weit entfernt ist, wie Death Metal von Gregorianischen Möchsgesängen, dann ist es reichlich unverschämt andere auf einer Christlichkeitsskala einteilen zu wollen.
Redaktion benachrichtigen
#11   bonifatius   20:44:14 | Montag, 3. Juli 2006
Abtreibung ist Mord
Empfehle deusex und anderen Applaudierern die gehässige Latrinensprache etwas zu verfeinern um diskussionswürdig zu bleiben. Abtreibung ist Mord, egal ob diese von Grünen- Roten- Schwarzen Politikern oder Juden als Familienplanung gutgeheißen wird.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«   ‹   1   2      »
Weiterlesen:
KinderschlachtungIn Deutschland finanziert der Staat rechtswidrige Handlungen Kinderschlachtung‘Donum vitae’ freut sich über den Korb der Bischöfe KinderschlachtungAlles noch in Ordnung? KinderschlachtungZahl der in Deutschland getöteten Behinderten: 171 KinderschlachtungEine gute Zusammenarbeit KinderschlachtungStreiks retten Menschenleben KinderschlachtungDas finstere Treiben von ‘Pro Familia’ Kinderschlachtung„Wir stehen nicht für Abtreibung“ KinderschlachtungVerkappter Kannibalismus KinderschlachtungWas nützt ein Schuldeingeständnis ohne eindeutige Konsequenzen? Kinderschlachtung„Unsere Schuld ist ersichtlich“ KinderschlachtungWie wär’s mit der Zusammenarbeit mit einem Neonazi-Verein? KinderschlachtungWorte und Taten KinderschlachtungLeere Floskeln und blutige Tatsachen KinderschlachtungMongoloide sind keine Menschen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net