Die ‘Grünen’ haben viel Verständnis für Molche, Eidechsen oder Tannenbäume. Doch bei der Ausmerzung von Menschen aus dem Mutterleib ist ihnen der Naturschutz Wurst. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Gelegentlich wird den ‘Grünen’ und ihrer Ablehnung von Genmanipulationen an Pflanzen vorgeworfen,
daß das genauso „technikfeindlich“ oder „widersprüchlich“ sei wie die Haltung der Kirche zur Empfängnisverhütung.
In diesen Bereichen wollen die ‘Grünen’ nur die Ausnutzung natürlicher Gegebenheiten zulassen und wehren
sich gegen „künstliche“, chemische oder mechanische Eingriffe.
Aus dieser Einstellung heraus wandte
sich im ersten Kabinett von Bundeskanzler Gerhard Schröder die grüne Umwelt- und Landwirtschaftsministerin
Andrea Fischer gegen Forschungen an Embryonen in Deutschland. Frau Fischer stellt sich auch gegen die
Präimplantationsdiagnostik und das therapeutische Klonen.
Bei allen diesen Verfahren werden ungeborene
Menschen im Frühstadium getötet.
Damals wurde die grüne Ministerin gefragt, warum sie sich nicht genauso
vehement gegen die Kinderabtreibung einsetze, die von der Partei der ‘Grünen’ als selbstverständliches
Recht propagiert wird.
In der Tat ist der Schutz des menschlichen Lebens der fatale blinde Fleck der
grünen Bewegung. Daß der Lebensschutz von Tieren mit großem Eifer betrieben wird, mutet in diesem Licht
wie Spott und Hohn an.
Erst kürzlich sah man wieder einmal tierische Lebensschützer, wie sie eimerweise
verwirrte Lurche vom Krötenzaun über die Straße trugen, damit die transportierten Tiere ihre Laichplätze
ungefährdet erreichen konnten.
Vielfach werden Krötentunnels in die Straßen eingebaut und auch schon
mal eine Autobahn umgelegt, damit eine seltene Molchart in ihrem Lebensraum geschützt bleibt.
Dabei
ist das Motiv des Naturschutzes offensichtlich nicht nur Sentimentalität zu niedlichen Tieren, sondern
auch ein reflektiertes Programm.
Man wird an die Naturphilosophie des elsässischen Arztes und Pastors
Albert Schweitzer († 1965) erinnert: „Ich bin Leben, das leben will inmitten von Leben, das leben will.“
„Der denkende Mensch erlebt die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vor dem Leben
entgegenzubringen, wie dem seinen. Als gut gilt ihm: Leben erhalten, Leben fördern, entwickelbares Leben
auf seinen höchsten Wert bringen“ – so Schweitzer.
Den letzten Satz dieses Programms jedoch unterschreiben
die ‘Grünen’ nicht.
Ein Mensch im Mutterleib hat für die ‘Grünen’ keinen nennenswerten Schutzanspruch.
Ihn liefern sie der individuellen Entscheidung über Leben und Tod von Seiten der Schwangeren aus, um
ihn durch brutale Technologie oder chemische Gifte aus der Welt zu schaffen.
Angesichts ihres empathischen
Mitleids für bedrohte Tieren und Pflanzen ist es zynisch und lebensfeindlich, wenn die ‘Grünen’ praktisch
für die Freigabe der Menschenabtreibung in den ersten drei Lebensmonaten eintreten.
In diesem Kontext
hört man auch von der Forderung die Rede, den Tieren sogar Menschenrechte zuzusprechen.
Der Vater dieser
Verwirrungsphilosophie heißt Peter Singer, ein in England lehrender Professor, dessen jüdische Eltern
vor den Nationalsozialisten nach Australien flüchten mußten.
Singers Ausgangspunkt ist die Tatsache,
daß jedem Lebewesen auf jeder Entwicklungsstufe neue, komplexere und jeweils wertvollere Eigenschaften
zuwachsen.
Aus der Anzahl der Eigenschaften ergebe sich der relative Wert eines Lebewesens sowie dessen
Ansprüche an relativem Lebensschutz.
„Bei einem fairen Vergleich moralisch relevanter Eigenschaften
wie Lust- und Schmerzempfinden, Autonomie, Bewusstsein etc. haben das Kalb, das Schwein und das viel verspottete
Huhn einen guten Vorsprung vor dem menschlichen Fötus in jedem Stadium der Schwangerschaft.“
Ein Fisch
oder sogar eine Garnele hätten mehr Anzeichen von Empfinden und Bewußtsein als ein menschlicher Embryo.
Deshalb müßten diese erwachsenen Tiere mehr und besser geschützt werden als ein Fötus in den ersten
Monaten, da er „bis zu diesem Datum überhaupt keinen Wert an sich hat“.
Diese Philosophie ist der bisher
schwerste Angriff auf die Menschenwürde und die Menschenrechte, die seit der Aufklärung die Grundlage
der europäisch-amerikanischen Gemeinwesen sind.
Dieser tödliche Angriff richtet sich insbesondere gegen
das unveräußerliche Recht des Menschen auf Leben.
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DDL: Leben Hinschtlich des Übergangs von toter zur belebten Materie, z. B. Viren, haben Sie natürlich
recht, ich habe bei meinen Ausführungen alleine an den Menschen gedacht, und da bleibe ich bei der Radikalität
des Lebens, denn: Sie weisen völlig zu Recht auf die unerschiedlichen Erkenntniswege hin bei der Frage,
ob der Mensch noch lebt. Aber der Mensch lebt unabhängig davon, ob wir das Leben in ihm noch erkennen
bzw. anerkennen oder nicht! Hinsichtlich des Beginns des Lebens gehen die Meinungen in der Fachwelt ebenfalls
auseinder. Die Kenntnis- oder Anerkenntnisfrage sagt aber noch nichts über die Tatsache, ob Leben oder
nicht. Sie können einen Stein über eine Mauer werfen in Annahme, dort hält sich niemand auf, weil das
Grundstück erkennbar dicht bewaldet ist. Treffen Sie mit dem Stein wider Erwarten doch einen Menschen,
haften Sie (dolus eventualis). Genauso müssen Sie mit menschlichem Leben ab befruchteter Eizelle rechnen,
so lange nicht eindeutig ein späterer Beginn unmstößlich bewiesen ist. Eine noch so hohe Wahrscheinlichkeit
reicht nicht, weil immer noch die Möglichkeit der Vernichtung menschlichen Lebens besteht. Damit ist
die Kirche zum kompromißlosen Schutz des Embryos verpflichet (Ausnahme: unverhältnismäßig hohe Gefahr
des mütterlichen Lebens). Da wir Christen von der unsterblichen Seele wissen, ergibt sich die zusätzliche
Frage, ab wann die Seele unsterblich sein soll, wenn nicht ab befruchteter Eizelle.
@Sulpi „Ja, aber nicht im unmittelbaren Umkreis.“ Ich wollte zuerst schreiben: „Nicht direkt“, aber die
Zeichen waren schon zu knapp für eine nähere Erläuterung, und da Sie in letzter Zeit einen auf die
Moritzsche machen und jede Aussage in abgedrehte Verdächtigungen ummünzen, fühlte ich mich nicht bemüßigt,
Ihnen dafür eine Vorlage zu liefern. Ja, klar, eine frühere Freundin hat ‘mal abgetrieben (nein, nicht
MEINE Freundin – EINE Freundin), und ich war ziemlich schockiert. Nicht ob des „dass“, denn das war vor
dem Hintergrund ihrer Lebensumstände absolut nachvollziehbar (gerade 18, noch auf der Schule, schwere
psychische Probleme, problematisches Elternhaus, Kindsvater über alle Berge und ohnehin ein Arschloch
vor dem Herrn). Sondern über die abgebrühte Coolness, die sie dabei an den Tag legte. Wie Sie wissen,
bin ich ein energischer Verfechter von „pro choice“. Aber Gedanken sollte man sich schon machen, nicht
so ein „pfft, dann treib’ ich halt ab“. Was das „menschlich denken“ angeht, da seien Sie ‘mal unbesorgt –
als ob ich etwas für das monströse Zerrbild meiner Person könnte, das Sie und dieser Dummquatscher
hier aufblasen. Da sind Sie ein Opfer der eigenen Polemik, mein Bester. Übrigens, schminken Sie sich
‘mal den Ton des Inquisitors ab, der steht Ihnen nicht. Sie sind doch ein erwachsener Mann und kein juveniler
Rotzlöffel, der als Imponiergehabe den dicken Macker raushängen lassen muss?
@DDL… Nö. Ich hoffe für Sie bei Gott, daß das die Wahrheit ist. Ja, aber nicht im unmittelbaren Umkreis.
Grauenvoll war es trotzdem genug. Selbst als Unbeteiligter möchte man so etwas nicht nochmal mitmachen.
Ich hoffe, Sie denken auch mal ein bißchen menschlich nach, nicht nur juristisch…
@Jörg Guttenberger – Hmmm… gar so einfach ist das mit dem Leben nicht So gab es in der Humanmedizin
lange Gerangel, wann ein Mensch nun tatsächlich als tot gilt. Wie Sie wissen, wird das heute am des Ausbleibens
der Hirnströme festgemacht. Vor 100 Jahren war das noch nicht möglich, da bemühte man primär Puls
und Atmung – gar so klar scheint uns die Grenze zwischen Leben und Tod nun auch wieder nicht zu sein,
wenn wir erst moderne Geräte entwickeln und uns auf deren Verwendung eiunigen müssen. Biologisch, auf
der anderen Seite, gibt es Abstufungen des Lebens. So debattiert man m.W. immer noch, ob Viren denn nun
als „Leben“ gelten oder nicht. Ausdrücke wie „Leben ist immer XY“ sind gefährlich, denn bereits ein
gegenbeispiel genügt, um sie zu falsifizieren ;O) Von „werdendem Leben“ habe ich übrigens nicht gesprochen.
„Werdender Mensch“ ist m.E. korrekt, wobei auch der Embryo „menschliches Leben“ ist. Nur NOCH kein Mensch.
Aber: Grundsätzlich haben Sie Recht (da staunen Sie, was?). Allerdings unterscheiden wir uns offenkundig
in der Frage, ob „Leben“ an sich denn nun definitiv immer positiv sei. Dieser Meinung bin ich nämlich
nicht zwangsläufig. Oh, sicher, jeder selbst Lebende wird das – von psychischen Extremsituationen abgesehen –
so empfinden, weil er biologisch darauf programmiert ist. Aber EIGENTLICH müsste man ernstlich die Frage
erörtern, ob Leben – gegenüber dem Nichtsein – in der Tat positiv ist. Nur lässt sich das von uns Lebenden
schwerlich neutral beantworten. @Sulpi Nö. Sie denn? Ganz schön zudringliche Frage, übrigens.
DDL: Schwangerschaft Sie geben den juristischen Sachverhalt völlig richtig wieder. Nur: werden wir damit
dem Leben gerecht? Leben ist immer radikal, d. h. es gibt keine Zwischenstationen zwischen Tod und Leben,
gewissermaßen lebt man nicht nur ein bischen. Wer nicht tod ist, lebt! Deswegen ist der eine Zeit lang
übliche Begriff „werdendes Leben“ sachlich nicht richtig. Denn auch Samen- und Eizellen leben, sonst
könnte durch deren Vereinigung kein neues Wesen entstehen. Unabhängig vom juristischen und vom allgemeinen
Sprachgebrauch ist es im biologischen Sinne m. E. richtig, ab befruchteter Eizelle von Vater und Mutter
zu sprechen, ohne in die Auseinandersetzung über den Beginn unseres Menschseins einzugreifen.
@Jörg Guttenberger Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Bemühung um Versachlichung der Diskussion,
wenngleich ich fürchte, dass sie auf nicht allzu fruchtbaren Boden fallen werden. Es dürfte Ihnen nicht
entgangen sein, dass unter gewissen Leuten ein profundes Interesse besteht, das Thema „Schwangerschaftsabbruch“
(oder „Abtreibung“) vorzugsweise mit einem Vokabular zu behandeln, dass selbst einem Dr. Mengele – dessen
Name in diesem Kontext ohnehin überstrapaziert wird – ein gewisses Unwohlsein nicht erspart bliebe. Das
hat System. Sachlichkeit ist nicht gefragt. Zu Ihrer interessanten Replik „wer ist denn bis zur Geburt
die Mutter?“, die mich doch glatt eine halbe Sekunde stutzen ließ: Man spricht ja nicht umsonst von der
„werdenden Mutter“, und das völlig losgelöst vom Abtreibungskontext. Vor der Geburt nur von „Mutter“
(oder „Vater“) zu sprechen, ist lediglich ein Tribut an die Bequemlichkeit. Juristisch ist die Sache übrigens
schon längst geklärt, denn laut § 1591 BGB (Mutterschaft): „Mutter eines Kindes ist die Frau, die es
geboren hat.“ (Hervorhebung von mir) Das Strafrecht spricht dementsprechend auch nicht von der „Mutter“,
sondern von der „Schwangeren“.
Pünktchen Ich stimme Ihrer Auffassung gerne zu. Nur sollten Sie im Zusammenhang mit Abtreibung nicht
verharmlosend von Frauen, sondern sachlich einwandfrei von Müttern sprechen! Denn eine Frau kann nur
in ihrer Eigenschaft als Mutter abtreiben. Der gelegentlich zu hörenden polemischen Antwort, eine Frau
werde erst mit der Geburt Mutter, begegnen wir mit der Gegenfrage, wer denn bis zur Geburt Mutter des
Embryo ist.
parzifal = blueberry …dass Schwangerschaftsabbrüche einer individuellen Situation entspringen, hat
auch niemand bestritten, aber was folgt daraus? Und möglicherweise einige, wenn auch nicht jede Frau
steckt in einer ernstzunehmenden persönlichen Krise. Richtig, aber dürfen wir als Ausweg aus einer solchen
Krise an Abtreibung denken? Dass sich das nicht von ihrer Verantwortung entbindet, hab ich ja nie behauptet,
ich behaupte nur dass auch Sie als Christ, bzw. die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen die moralische
Pflicht haben hier ernsthaft zu helfen auch da kann ich Ihnen zustimmen, wenn sie die Option eines allgemeinen
Abtreibungsverbotes (außer in Fällen medizin. u. kriminolog. Indikation) nicht sogleich vom Tisch fegen
würden mit den Worten: nur pauschal mit dümmlichen Schlagworten um sich zu werfen und sich selbst in
die Rolle des supermoralischen Anklägers zu hieven Es geht mir um beides: Frauen sollen nicht glauben
müssen, daß sie im Falle einer problematischen Schwangerschaft alleingelassen werden. Hilfen sind möglich
und nötig, ja! Sie sollen aber auch gar nicht in einen Konflikt oder Entscheidungsdruck geraten können,
der erst dadurch erzeugt wird, daß ihnen die scheinbar legale (in Wahrh. „rechtswidrige“) Option auf
Abtreibung eröffnet wird.
@ Pünktchen Schön was Sie sagen. Sicher auch richtig. Ich bemühe mich auch ehrlich darum gewisse antikirchliche
Reflexe die sich möglicherweise von Zeit zu Zeit zu regen beginnen zu kontrollieren. Aber um beim Beispiel
zu bleiben, so wissen Sie doch ganz genau was ich meine. Ich hebe auf die Schwangerschaftskonfliktberatung
ab, bzw. auf den kirchlichen Rückzug aus derselben. Angewendet auf mein Gleichnis hieße ihre Antwort
soviel wie: „Warum soll der Priester am Sabbath dem Lazarus helfen und seine rituelle Reinheit riskieren,
wo doch umgekehrt niemand den Lazarus davon abhält wochentags eines der vielen Pflegeheime aufzusuchen
die von den Rabbis betrieben werden?“. Verstehen Sie was ich meine? Und da hinkt ihr Verweis doch schon
ein wenig. Auch ging es mir darum ihr Bewustsein dafür zu schärfen dass Schwangerschaftsabbrüche einer
individuellen Situation entspringen. Und möglicherweise einige, wenn auch nicht jede Frau steckt in einer
ernstzunehmenden persönlichen Krise. Dass sich das nicht von ihrer Verantwortung entbindet, hab ich ja
nie behauptet, ich behaupte nur dass auch Sie als Christ, bzw. die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen
die moralische Pflicht haben hier ernsthaft zu helfen und nicht nur pauschal mit dümmlichen Schlagworten
um sich zu werfen und sich selbst in die Rolle des supermoralischen Anklägers zu hieven. Anhand eines
anderen Bsp. wollte ich sie darauf aufmerksam machen dass gerade aus einer solchen Haltung heraus zusätzlicher
Druck ausgeübt werden kann.
Parzifals Pokemon Wissen Sie, was ein Pokemon ist? Sammelbildchen für Kinder, die grauenerregende kleine
Monster (pocket monster = Pokemon) zeigen. Der kindliche Sammeltrieb „domestiziert“ sie dann. Jetzt kommt –
in einer vorwiegend rechtsethischen Debatte um das Abtreibungsrecht – von Ihnen das folgende Pokemon:
Es ist wie in dem Lazarus Gleichnis. Die schwangere Frau ist Lazarus und die Kirche ist der Priester der
vorbei läuft ohne zu helfen weil er seine rituelle Reinheit nicht beschmutzen will. 1) Der Schwerpunkt
meiner Argumentation liegt auf der rechtseth. Problematik der Abtreibungsfreigabe, nicht auf der kirchlich-moraltheolog.
Bewertung. Sie können natürlich gern Ihr Pokemon anschreien, aber das trifft mich nicht! 2) Ihr Pokemon
ist dennoch lebensfremd, weil die Kirchen und ihre großen Sozialverbände, ebenso wie übrigens staatl.
Stellen eine Vielfalt von Hilfsangeboten für Schwangere in Not anbieten: Neben den hier www.alfa-ev.de/…t-und-hilfe/adressen/
genannten Anlaufstellen bietet der Sozialdienst katholischer Frauen und der Caritasverb. und das Diakon.
Werk vielfältige materielle und idelle Unterstützung. Weitere Adressen auf den Internetseiten der genannten
kirchl. Sozialverbände! 3) Die Kirchen verurteilen zwar die Abtreibung, bieten aber Frauen sogar nach
einer erfolgten Abtreibung Hilfen an. Die Abtreibungstoleranzler dagegen folgen dem Motto: Wozu überhaupt
helfen, es gibt doch die Abtreibung!
@ Moritz Meinen Sie etwa ich komme jetzt nicht in die Hölle? Da muss ich glatt ein paar Tränen des Glücks
weinen! Einen solchen Seelentrost wie Sie hat mir selten jemand geschenkt! Ein solch herzensguter Mensch
wie Sie ist mir noch nie begegnet! Gott segne Sie! Ein herzliches Vergelt’s Gott!
@ Blaue Beere Armes Kerlchen. Armes, armes Kerlchen. Gut, daß wenigstens die anderen für Sie beten.
Sie werden sehen, daß das geholfen hat. Garantiert! Moritz
@ Moritz Sie sind eine so dermaßen traurige Figur, dass es sich gar nicht lohnt sich mit Ihnen zu beschäftigen.
Ich bin übrigens kein Mitglied bi den Grünen, kann Ihre Kirche aber ehrlich gesagt trotzdem nicht sehr
gut leiden. Vielleicht wollen Sie für mich beten? Im Moment beten für mich: Bruder Theophil und Benedikt78,
ich glaube da war auch noch jemand der auch für mich beten wollte, aber ich hab leider den Namen vergessen.
Wie wärs wenn Sie auch für die Bekehrung eines armen Heidenkindes wie ich eins bin beten? o^/
@ Parzifal Au Mann, Gesamtschüler in Nordrhein-Westfalen oder Hamburg oder so? Wird Zeit, daß Sie den
treffen, der Sie in der Sage aufklärt. Und nun: schnell nachgucken, wie der hieß! Armer Tor.
@ Pünktchen @ Theophil Es wird immer deutlicher dass Sie zu den Menschen gehören, denen die moderne
Welt viel zu kompliziert ist und die sich deshalb nach einfachen Lösungen sehen. Die denkbar einfachste
(deshalb aber nicht zwingend richtige) Lösung lautet: Gott. @ Pünktchen Ich glaube schon dass die Frage
von Verhütung im Zusammenhang mit Abtreibung eine wichtige und entscheidente Rolle spielt. Außerdem
wäge ich keine Güter ab, sondern habe nur anhand eines Beispiels deutlich machen wollen inwiefern ein
religiös-repressives Klima Abtreibungen (ganz einfach aus Angst) begünstigen kann. Es muss sich dabei
gar nicht zwingend um eine legale Abtreibung handeln. Oder fänden Sie etwa eine Abtreibng weniger schlimm
wenn Sie in einer Gesellschaft durchgeführt würde, in der Abbrüche eigentlich verboten sind? Insofern
sollten Sie einfach mal mit offenen Karten spielen und deutlich machen was für Moralkeulen Sie sonst
noch so in peto haben für die gottlosen westlichen Gesellschaften? Wollen Sie Kondome verbieten und vorehelichen
Geschlechtsverkehr oder wie genau stellen Sie sich das vor? Auch habe ich anhand eines biblischen Gleichnisses
die verlogene Haltung der Katholischen Kirche deutlich machen wollen. Darauf nehmen Sie entäuschender
Weise überhaupt keinen Bezug. Vielleicht weil es Sie intellektuell überfordert?
Fällt denn niemandem auf… …dass Systeme, die von Menschen geschaffen wurden, auch wieder leicht durch
Menschen ausgehebelt werden können. Neue Steuergesetze haben schon immer neue Schlupflöcher geschaffen.
Neue Sicherheitssoftware wird durch neue Entschlüsselungsprogramme geknackt, usw… Deshalb ist es ja
auch so leicht sich hinter den Gesetzen zu verstecken. Denn sie lassen immer Interpreationsspielraum und
die Möglichkeit sie zu umegehen. Umso wichtiger ist es GOTTES Willen zu folgen. Die Bibel mit dem Herzen
zu lesen. Seine Anleitungen fürs Leben sind unzweideutig. Leider meist auch unbequem. Aber unerlässlich
für das persönliche Heil und die gelebte Nächstenliebe.
Leben und leben lassen! Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit ist sicher „wünschenswert“, aber Stichhaltigkeit
der Argumente ist gefordert! Wer immer dann in persönl. Diffamierungen flüchtet, wenn ihm die argumentativen
Mittel abgehen und ihm auch jede sachl. Schlüssigkeit zur Verteidigung seiner Position fehlt, der kann
gar nicht anders, als statt des Argumentes den Argumentationsgegener treffen zu wollen. In der Abtreibungsfrage
versuchen sich methusalix und DDL regelmäßig in dieser fragwürdigen Disziplin, nachdem sie einsehen
müssen, daß sie argumentativ nicht bestreiten können (wenn sie es auch manchmal versuchen): 1) daß
das menschl. Leben nach Auffassung der modernen Naturwissenschaften mit der Zeugung beginnt, 2) daß das
dt. Verfassungsrecht dieses Leben von Anfang an schützt (Art. I und Art.II,2 GG) und diese rechtsethische
Position sich der Aufklärungsphilosophie (Kant) und dem Christentum gemeinsam verdankt, 3) daß das BVerfG
in Übereinstimmung mit 1) und 2) die Abtreibung als „Unrecht“ charakterisiert einschl. der Fälle, die
nach dem StGB straflos bleiben, 4) daß diese Position (das Leben und leben lassen) keine bloße Privatmeinung
und auch keine positiv-konfession. Position ist (das ist sie – vielleicht – auch), sondern die gemeinsame
Grundentscheidung für Recht und Moral schlechthin, ohne deren Anerkennung sich eine menschl. u. rechtl.
Gesellschaft nicht von einem Haifischbecken unterscheiden würde.
@Pünktchen – Jaja, die Glaubwürdigkeit… „Es ist hirnrissig, 1) jemanden für „unglaubwürdig“ zu erklären,
den man gar nicht kennt und 2) „Glaubwürdigkeit“ zu fordern, wo es um die sachliche und argumentative
Stichhaltigkeit geht.“ ad 1) Das ist überhaupt nicht hirnrissig, sofern die virtuelle Persönlichkeit
desjenigen bereits durch mehrfache unwahre Tatsachenbehauptunge, falsche Verdächtigungen, bewusste Verdrehungen
und platte Lügen aufgefallen ist – so, wie das bei Ihnen der Fall ist. Ich warte ja heute noch auf Ihre
Entschuldigungen (für die Ihnen das Rückgrat zu fehlen scheint). ad 2) Glaubwürdigkeit ist IMMER wünschenswert,
genauso wie argumentative Stichhaltigkeit. Und „Stichhaltigkeit“, sofern nicht auf rein abstrakt-logische
Konstrukte beschränkt, ist immer auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, und zwar a) der Glaubwürdigkeit
irgendwelcher Quellen und b) der Gaubwürdigkeit daraus abgeleiteter Interpretationen. Gerade bei b) hauen
Sie ja regelmäßig daneben mit Ihrer unseligen Neigung, dem BVG Ansichten in den Mund zu legen, die Ihrem
Wunschdenken entsprechen. Zu guter letzt können Sie ja ‘mal das aussichtslose Unterfangen versuchen,
nach all Ihren Tiraden, warum Abtreibung denn so abgrundtief böse sei, zu begründen, warum sie das nun
ausschließlich bei einer Vergewaltigung auf einmal NICHT mehr sein soll. Viel Vergnügen bei der Elaboration
der Doppelmoral.
Parzifal Entschuldigen Sie, Parzifal, wie ich sehe, fühlen Sie sich vernachlässigt, weil ich Ihre Auslassungen
nicht für erwiderungswürdig hielt! Über die Frage der Verhütung hatte ich mich bisher noch nie von
einem „sexualethischen“ Standpunkt geäußert. Ich bitte Sie, das zu beachten! Ich halte das auch nicht
für erforderlich, denn es geht bei der Geltendmachung „ungewollter Schwangerschaften“ nur darum, ob der
Verzicht auf Verhütung oder ein angebliches Versagen der gewählten Verhütungsmethode eine ausreichende
Rechtfertigung für eine Kindstötung sein könne. Meine Antwort (und auch die Antwort des BVerfG, das
in diesen Fällen das „Austragen des Kindes“ zur „Rechtspflicht“ erklärt!) lautet: Nein! Der Vater, der
sich aus dem Staub macht, ist unterhaltspflichtig. Daß ein Kind es mit dem Leben bezahlen muß, daß
seine Erzeuger unverantwortlich und fahrlässig handeln, ist nicht zu billigen! Die von Ihnen zugrundegelegte
Güterabwägung ist haarsträubend und unterstützt die Tendenz zur Leichtfertigkeit und Verantwortungslosigkeit.
Wenn die Schwangerschaft auch „nicht gewollt“ ist, so fällt sie dennoch in die Verantwortung der Schwangeren
und des Vaters (Ausnahme: Vergewaltigung)! Abtreibung ist die rechtswidrige Flucht aus einer bestehenden
Verantwortung für ein durch eigenes Handeln ins Leben getretenes Kind! Daran können Sie nichts ändern!
@Horst S. Horst Schlämmer: @Methusalix Jo, jo, – nach dem letzten verbrecherischen Rechtssystem … Na
und? Wollen sie damit sagen, dass unser jetziges Rechtssystem Ihren Ansprüchen nicht gerecht wird? Das
täte mir seeeehr leid! Aber es gibt Hoffnung für Sie. Sie können unser Rechtssystem (im Gegensatz zum
C.I.C. oder dem Nazirecht) jederzeit ändern, zumindest was Ihren heissgeliebten Paragrafen 218 StgB betrifft,
der Ihnen in seiner jetzigen Form ja so zuwieder ist. Stellen Sie sich und/oder Ihre Kumpane zur Wahl.
Erstellen Sie ein Wahlprogramm, führen Sie einen ordentlichen Wahlkampf und ziehen Sie als glorreicher
Sieger mit absoluter Mehrheit in den Bundestag ein. Dann können Sie den Paragrafen 218 StgB ersatzlos
streichen und die „Kindsmörderinnen“ nach §§ 211StgB mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedrohen. Aber
seien Sie nicht zu hoffnungsvoll. Die Folterkammern der heiligen Inquisition und den Scheiterhaufen bekommen
Sie nicht zurück; nicht einmal mit zweidrittel Mehrheit im Parlament. Auch Sie, Methusalix werden sich
vor dem kommenden Gericht nicht… Jetzt weiss schon wieder einer ganz genau, wofür Gott mich zur Rechenschaft
ziehen wird. Sie leben wohl nach dem Motto: Der liebe Gott weiss alles, Horst Schlämmer weiss alles besser.
Sie Besserwisser! Ihr Gewissen… Nur keine Angst Herr Schlämmer, in dieser Hinsicht habe ich ein vollkommen
reines Gewissen. Saufen Sie weiter. Nein!
@Methusalix Das deutsche Rechtssystem sieht dies anders Jo, jo, – nach dem letzten verbrecherischen Rechtssystem
welches sich verabschieden durfte und auf das sich viele berufen haben, lag ganz Deutschland in Schutt
und Asche. Auch Sie, Methusalix werden sich vor dem kommenden Gericht nicht darauf berufen können nur
auf ein Rechtssystem gehört zu haben, welches ungeborenen Menschen den Tod bringen durfte. Ihr Gewissen
lässt Ihnen schon jetzt keine Ruhe. Saufen Sie weiter.
#83 methusalix † 21:41:18 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Horst S. Die Frage ist nicht, töten oder morden, auch wenn Sie den Unterschied, den unser Strafrecht
hier macht, nicht begreifen (wollen oder können?). Die Frage ist: Kind oder kein Kind. Im Moment entscheiden
unsere Gerichte: kein Kind, denn sonst würde der §§ 211 StgB greifen. Sie können jetzt noch tausendmal
beteuern, Kind ab der Verschmelzung von Ei und Samenzelle. Das deutsche Rechtssystem sieht dies anders
(bis auf die Richter in Memmingen natürlich, aber die haben es auch lernen müssen).
@Methusalix Sie Horst Schlämmer, urteilen über die Frau. Sie verurteilen Sie als Kindsmörderin, auch
wenn sie das gar nicht ist. Ach so, sie ist keine Kindsmörderin, wenn sie ein Kind tötet. Vor mir aus
auch „nur“ eine Töterin, wenn Ihnen das lieber ist. Trösten Sie sich und die Töterinnen mit dem Gedanken,
daß die Meinung vom lieben Horst die Meinung einer Minderheit ist, die die rechthaberische Mehrheit der
Töterinnensympathisanten aber immer wieder in geistige Aufruhr versetzt, was Horst freut. Wie war das
doch gleich mit dem Salz der Erde ?
@ methusalix Sie hätten lieber ein „Naturrecht“, das von den Kirchenbeamten nach Belieben relativiert
werden kann Naturrecht ? Von was reden Sie denn da eigentlich ? Wenn GOTT nicht relativierbar ist, dann
können es auch SEINE Worte nicht sein.
„Glaubwürdigkeit“, lieber methusalix, sollten Sie beurteilen und ggf. einfordern, wenn jemand Sie auffordert,
irgendetwas zu „glauben“, bzw. ihm zu vertrauen! Die Überzeugungskraft von Argumenten in einer Sachdebatte
ist dagegen unabhängig von der Person des Argumentierenden, die hier im Forum außerdem noch anonym ist. (
Hatu kapiert? ?:) ?) Es ist hirnrissig, 1) jemanden für „unglaubwürdig“ zu erklären, den man gar nicht
kennt und 2) „Glaubwürdigkeit“ zu fordern, wo es um die sachliche und argumentative Stichhaltigkeit geht.
Merke: „Non quaeras, quis hoc dixerit; sed quid dicatur, attende.“
#79 methusalix † 15:52:59 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Schlämmer, Pünktchen und Bruder T. Horst Schlämmer: @Obelix Zu was und von wem wurden die Frauen verurteilt?
Nebenbei, – „Mütter“ treiben nicht ab. Eine Mutter wird ihr Kind nicht töten. Sie Horst Schlämmer,
urteilen über die Frau. Sie verurteilen Sie als Kindsmörderin, auch wenn sie das gar nicht ist. Pünktchen:
Das Totschlagargument: Mitreden darf hier nur derjenige, der diese oder jene Bedingung erfüllt, … Sie
haben schon wieder nicht richtig gelesen, Pünktchen. Ich habe nicht geschrieben, „der darf hier nicht
mitreden“. Ich habe geschrieben: „der hat jede Glaubwürdigkeit verloren!“ Bruder Theophil: @ methusalix
Welchen zweifelhaften Ruf Juristen oftmals geniessen ist über Jahrhunderte bekannt und belegt. Das geht
von: „Weß Brot ich eß…“, über „Maulhuren“, bis hin zu dem (nicht mehr ganz neuen… Klar Bruder T.,
Sie hätten lieber ein „Naturrecht“, das von den Kirchenbeamten nach Belieben relativiert werden kann,
wie das ja in der Geschichte schon geschehen ist. Denken Sie nur an „Sünden“ von früher, die heute gar
keine mehr sind und umgekehrt. Da ist mir das heutige bürgerliche Straf- und Zivilrecht denn doch lieber.
Dass Juristen in der Vergangeheit gefehlt haben ist uns allen klar; genauso wie die Tatsache, dass Kirchenbeamten
gefehlt haben. Daraus eine Ablehnung des heutigen Rechtssystems herzuleiten ist genauso abwegig, wie aus
früheren Sünden der Amtskirche eine Gesamtablehnung der heutigen Kirche zu begründen.
@ methusalix dass die Legislative und die Judikative das ganz anders sehen; und die haben letztendlich
immer recht. Welchen zweifelhaften Ruf Juristen oftmals geniessen ist über Jahrhunderte bekannt und belegt.
Das geht von: „Weß Brot ich eß…“, über „Maulhuren“, bis hin zu dem (nicht mehr ganz neuen) Witz:
Was haben Sperma und Rechtsanwälte/Juristen gemeinsam ? Die Chance von 1 : 300.000.000 auch mal ein Mensch
zu werden. An so wunderschönen Wortschöpfungen, wie „Gewohnheitsrecht“, das auch heute insbesondere
im angelsächsischen Raum praktiziert wird, kann man sehr schön erkennen, wohin die Reise geht. Was heute
Recht ist, kann morgen unrecht sein. Je nach den Gewohnheiten der Menschen. Umso wichtiger ist es zeitlose
Koordinatensysteme an Werten zu haben, die, wie die Worte GOTTES in der Bibel, nicht nach Belieben verbogen
werden können. Aber Eindeutigkeiten im Umfeld von Moral und Ethik waren auf der Beliebtheitsskala noch
nie besonders weit oben angesiedelt, weil die Transparenz und die Meßbarkeit von Verfehlungen einfach
zu hoch ist.
methuslix und sein „hysterisches Gegeifer“ Methusalix: „hysterisches Gegeifer verfällt, wenn es um den
Paragrafen 218 StgB“ Der einzige, auf den diese Umschreibung zutrifft, ist er selber! Es spricht im übrigen
gar nichts dagegen, den Lebensschutz sowohl strafrechtlich, als auch durch öffentliche und private Hilfen
zu gewährleisten und zu stärken. Der Grundsatz der Abtreibungstoleranzler dagegen lautet: Töten statt
Hilfe, bzw. Töten IST Hilfe… Das Totschlagargument: Mitreden darf hier nur derjenige, der diese oder
jene Bedingung erfüllt, ist an und für sich unsinnig und in einem anonymen Leserforum lächerlich!
@Obelix Wer aber glaubt, mit der der Verurteilung von Frauen, die in verzweifelter Lage (wobei einzig
und alleine die Frau entscheidet, ob verzweifelt oder nicht!) doch einen Abbruch vornehmen lassen, sein
misogynes Süppchen am kochen zu halten, ist schlimmer als alle abtreibenden Mütter zusammen. Zu was
und von wem wurden die Frauen verurteilt? Nebenbei, – „Mütter“ treiben nicht ab. Eine Mutter wird ihr
Kind nicht töten.
okay, nochmal für alle: ich bin gegen Schwangerschaftsabbrüche! Sie müssen verhindert werden. Wer aber
glaubt, mit der der Verurteilung von Frauen, die in verzweifelter Lage (wobei einzig und alleine die Frau
entscheidet, ob verzweifelt oder nicht!) doch einen Abbruch vornehmen lassen, sein misogynes Süppchen
am kochen zu halten, ist schlimmer als alle abtreibenden Mütter zusammen. Im übrigen bin ich der Meinung,
dass jeder, der sich einen Dreck um die geborenen Kinder kümmert, jede Glaubwürdigkeit verloren hat,
wenn er in hysterisches Gegeifer verfällt, wenn es um den Paragrafen 218 StgB geht.
Maurice, ich muss sie leider enttäuschen: Auch das bin ich nicht. Um ehrlich zu sein, auch wenn das altmodisch
ist, ich habe in diesem Forum keine zweite Identität anzubieten.
Abtreibung hat viele Gründe Das was hier Pünktchen oder Horst Schlämmer treiben ist doch Trockenschwimmen
auf Rasenflächen. Pünktchen schreibt dass es heute keine ungewollte Schwangerschaften mehr geben müsste.
Ja wie nun: soll das ein Plädoyer für Kondom und Pille sein? Sind sie der Ansicht dass man Kondome benutzen
sollte? Auch impliziert ihr Satz ja eine indirekte Zustimmung zu vorehelichem Geschlechtsverkehr. Sie
plustern sich hier auf und vergessen dass es sich bei jeder Abtreibung um eine individuelle Situation
handelt. Statt dessen geben Sie hier den Supermoralischen. Wenn sie Abtreibungen verhindern wollen: was
ist denn mit der 25-jährigen die von ihrem Freund nach dem sie schwanger wurde sitzen gelassen wurde.
Sie als Katholik verurteilen doch so einen schlimmen schlimmen Lebensstil sicherlich auf Schärfste oder
nicht? Außer ihnen tun das aber noch etliche andere Superober Moralapostel. Und plötzlich fühlt sich
die junge Frau außer Stande diese „Schande“ zu ertragen. Also läßt sie abtreiben. Sind sie da nicht
auch ein bißchen mit Schuld wertes Pünktchen? Die Kirche ist extrem frauenfeindlich. Haben Sie ein Problem
damit? Aber diese extreme Frauenverachtung beeinflusst eben auch die Gesellschaft und führt bspw. zu
oben geschilderte Situationen. Es ist wie in dem Lazarus Gleichnis. Die schwangere Frau ist Lazarus und
die Kirche ist der Priester der vorbei läuft ohne zu helfen weil er seine rituelle Reinheit nicht beschmutzen
will.
@daskannichauch… Ich bin nicht mit Hódmezövásárhelykutasipuszta identisch und nochmals, damit es
alle mitbekommen, ich habe auch mit legeslegmegszentségtelenitheteltenségeskedéseitekért nichts zu
tun. Mein Benutzername bedeutet „Weil du es nicht entheiligen können wirst“ und ist mit Bedacht für
diese Seite gewählt. Ach ja, übrigens … es gibt mehr als 10 Millionen Einwohner in Ungarn, ein Großteil
davon spricht ungarisch entweder als Muttersprache oder erste Fremdsprache, und laut Fremdspracheninstitut
in Budapest lernen jährlich fast 1000 Leute diese Sprache. (Meine Muttersprache ist übrigens deutsch.)
Naja, und das Ungarisch lange Wörter hat, weiß jeder, der schon mal dort war.
obelix >>Lesen Sie weiter. Manche Frauen sterben an ihrer Schwangerschaft. Wenn eine Frau stirbt bezeichne
ich das als Angriff auf das Leben der Frau, so wie Sie einen Abbruch der Schwangerschaft wohl als einen
Angriff auf das Leben des ungeborenen Kindes bezeichnen.<< Wenn eine Frau stirbt…an- durch was – ? Wer
greift wen an, deine halbverblödete interpretation verschafft dir nur eine scheinbare genugtuung, um
dich vollends in unrecht zu setzen. Sagte der alte Sokrates schon das unrecht tun schlimmer ist als unrecht
leiden. Beim bewussten abbruch einer schwangerschaft liegt eine gezielte TÖTUNG der leibesfrucht vor.
Das ist ein heimtückischer Angriff auf den menschen im vorgeburtlichem stadium. Was du als „mindestens
genau so viel seelisches und körperliches Leid zufügen kann, wie ein Abbruch?“ ist zynismus pur. Mehr
ist aber bei dir nicht drin, höchstens noch ein paar minderwertigkeitskomplexe.
@Obelnix Schon wieder so ein Klugscheisser, der haargenau weiss, was Gottes Wille ist. Den jeweils eigenen
Willen vollautomatisch jeweils dem Willen Gottes gleichzusetzten ist wohl der überbordenden fundamentalkatholischen
Arroganz zuzuschreiben. Besser klug geschissen als dumm geschwätz, wie Sie lieber Obelix. Sie lieber
Dummschwätzer Obelix wissen dagegen aber ganz genau was GOTTES Wille nicht ist. Na dann mal her mit Ihrem
Privatevangelium und dem 1. Brief des Obelix an die Gemeinde in Sodom
@ Methobelix Doch doch, das Bundesverfassungsgericht hat immer recht. Das ist so wie mit den Lehrentscheidungen
der Päpste, wenn sie ex cathedra sprechen, die haben auch immer recht. Oder haben Sie schon einmal erlebt,
dass eine Berufung gegen ein Kassationsgerichtsurteil Erfolg hatte? Da haben sie Unrecht den die Päpste
haben meistens wenigstens noch ein bisschen hl. Geist. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das eine
Tötung von ungeborenen Menschen eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist. Ein ganz klein wenig verstehe
ich ja ihr Argument , natürlich darf man nicht vernachlässigen werdende Mütter zu unterstützen, aber
eine Abtreibung zu befürworten ist der falsche Weg.
Antworten Teil 2 Ich gehe mal davon aus das sie ein gläubiger Mensch sind, …vor Gott folgenlos bleibt?
Ich bin mir gar nicht so sicher wie Sie, dass Gott das auch so sieht. Sie scheinen immer absolut sicher
zu sein, was Sünde ist und was nicht inklusive der entsprechenden Gewichtung. Da wir gerade bei Sünde
sind. Ist es eine Sünde, jeden Tag vierundzwanzigtausend bis dreissigtausend geborene Kinder sterben
zu lassen, weil wir nur auf Frauen eindreschen, die die Schwangerschaften abbrechen könnten? Na ja, das
ist ja auch viel bequemer. Aloah: methusalix: Eine „kann“ meinung ohne relevanz auf einen bezug! Lesen
Sie weiter. Manche Frauen sterben an ihrer Schwangerschaft. Wenn eine Frau stirbt bezeichne ich das als
Angriff auf das Leben der Frau, so wie Sie einen Abbruch der Schwangerschaft wohl als einen Angriff auf
das Leben des ungeborenen Kindes bezeichnen. Horst Schlämmer: @Methusalix …die Frauen, wenn nicht bereut,
vor ihrem ewigen Richter erscheinen werden und die dann überaus gerechte Strafe empfangen werden. Schon
wieder so ein Klugscheisser, der haargenau weiss, was Gottes Wille ist. Den jeweils eigenen Willen vollautomatisch
jeweils dem Willen Gottes gleichzusetzten ist wohl der überbordenden fundamentalkatholischen Arroganz
zuzuschreiben.
#65 methusalix † 20:24:42 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Antworten Sozialkatholisch: @ methusalix Die haben nicht immer recht, Doch doch, das Bundesverfassungsgericht
hat immer recht. Das ist so wie mit den Lehrentscheidungen der Päpste, wenn sie ex cathedra sprechen,
die haben auch immer recht. Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass eine Berufung gegen ein Kassationsgerichtsurteil
Erfolg hatte? was ist mit den vielen Frauen die damit Probleme haben ihre vorgenommene Abtreibung zu verarbeiten.
Wenn Sie natürlich noch Salz in die Wunden streuen und die Frauen, anstatt Hilfe anzubieten, verdammen
und verfluchen, wie das Herr Schlämmer und Pünktchen hier so unnachahmlich hinkriegen, sieht es für
die Frauen finster aus. Mit entsprechender Hilfe sollte dies aber nicht ein unüberwindbares Trauma sein.
Ist Ihnen eigentlich jemals in den Sinn gekommen, dass eine ausgetragenes Kind einer überforderten Mutter
(scheint nicht wenige Mütter und Väter zu geben, die überfordert sind, wenn ich mir die PISA-Ergebnisse
und die Jugendarbeitslosigkeitsstatistiken der letzten Jahre ansehe) mindestens genau so viel seelisches
und körperliches Leid zufügen kann, wie ein Abbruch? Weiter in Teil 2
Nein, nein, nein, Daskannícháuchmítdiesemtollenlángennamendénkeinerinteréssiertweilerzulangist mit
Hódmezövásárhelykutasipuszta habe ich nichts zu schaffen und möchte auch gewiß mit diesem nicht
verwechselt werden!
Hodmézö, da Sie offenbar der gleiche sind, wie legeslegmegszentségtelenitheteltenségeskedéseitekért,
haben Sie sicher auch andere Vorlieben, als lange Namen!
Methusalixens Absurditäten Liegt dann die Leber der Frau im Ausland, oder im Inland? Von der Frau aus
gesehen. Die Leber liegt im Inland! Die Frau könnte zur Vernichtung der Leber aber Hilfstruppen von außen
(Mediziner) anfordern! Aber warum sollte sie das tun? Auf keinen Fall kann es ihr freigestellt sein, ein
fremdes Leben in ihrem Körper mit äußerer Hilfe zu töten!
methusalix, die Nebelkerze, versucht wieder zu verschleiern! Das BVerfG hat es zur „Rechtspflicht“ der
Frau erklärt, ihr ungeborenes Kind „auszutragen“! Diese Pflicht resultiert aus dem Lebensrecht des Ungeborenen,
das diesem nach Auffassung des deutschen Verfassungsrechtes, als Grundrecht für die volle Dauer der Schwangerschaft
zukommt. Das sind die für den Gesetzgeber verbindlichen Aussagen! Wenn durch die Schwangerschaft eine
Gefahr für Leib und Leben der Mutter entstehen könnte, liegt eine medizinische Indikation zum Schwangerschaftsabbruch
vor, die ich niemals in Frage gestellt habe, wie Sie sehr wohl wissen, wenn Sie auch schäbigerweise hier
das Gegenteil insinuieren! Von den 130 000 Abtreibungen pro Jahr allein in Deutschland fallen mehr als
120 000 nicht auf die Geltendmachung medizinischer oder kriminologischer Indikationen, sondern auf die
Tatsache, daß die Schwangerschaft „ungewollt“ ist. Die Gründe mögen vielfältig sein, können aber
die Mutter nicht von der „Rechtspflicht“ befreien, die das BVerfG sieht. Warum soll ein Mensch sterben,
nur weil nicht oder falsch verhütet wurde? Die sächs. Sozialministerin hat daher recht: eine „ungewollte
Schwangerschaft“ ist in unserer Zeit „kaum vorstellbar“!
@Methusalix Da können die Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen ja froh sein,
dass die Legislative und die Judikative das ganz anders sehen; und die haben letztendlich immer recht.
Naja, immer recht, – sagen wir lieber solange das verdreherische Juristenvölkchen noch auf Erden sein
Unwesen treiben darf und die Frauen, wenn nicht bereut, vor ihrem ewigen Richter erscheinen werden und
die dann überaus gerechte Strafe empfangen werden. Sowie auch Sie, lieber Methusalix diesem nicht allzufernen
Zeitpunkt entgegenzittern dürfen, da Ihre Reaktionsweise darauf schliessen lässt, daß Sie in Sachen
Abtreibung = Kindstötung kein Unbeteiligter und zumindest als glühender Sympathisant nicht ganz unbeleckt
sind. Betäuben Sie Ihr Gewissen auch mit Alkohol, Methusalix, – wie viele andere Abtreiber ebenso, die
sich diesem inneren, göttlichen Aufruf ihres Gewissens nach Ordnung versuchen zu entziehen?
methusalix: >>…Eine Schwangerschaft kann ein harter Angriff auf das Leben der Frau sein…<< Eine „kann“
meinung ohne relevanz auf einen bezug! Vielleicht ist es draußen kälter als nachts!
@ methusalix Da können die Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen ja froh sein,
dass die Legislative und die Judikative das ganz anders sehen; und die haben letztendlich immer recht.
Die haben nicht immer recht, was ist mit den vielen Frauen die damit Probleme haben ihre vorgenommene
Abtreibung zu verarbeiten. Ich gehe mal davon aus das sie ein gläubiger Mensch sind, denken sie wirklich
das die bewusste Tötung eines kleinen ungeborenen Menschen vor Gott folgenlos bleibt?
#57 methusalix † 18:07:03 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@sozi. @horsts. @püktchen Sozialkatholisch: Mordmerkmale –-Sonstige niedrige Beweggründe… –-Heimtückisch
ist die Tötung dann, wenn … Ich finde das eine abtreibung diese beiden mordmerkmale erfüllt. Da können
die Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen ja froh sein, dass die Legislative und
die Judikative das ganz anders sehen; und die haben letztendlich immer recht. Horst Schlämmer: @…unerwünschte
Ausländer ! Ich stelle fest, daß Ungeborene Menschen Ausländer sind, die innerhalb ihrer naturgegebenen
hoheitlichen Landesgrenzen ( Gebärmutter ) verfolgt,… Liegt dann die Leber der Frau im Ausland, oder
im Inland? Von der Frau aus gesehen. Pünktchen: die Föten sind keine Angreifer, wenn die Frau und ihr
körper das so sieht, dann schon. Eine Schwangerschaft kann ein harter Angriff auf das Leben der Frau
sein. sie sind nicht bewaffnet, sie trachten niemandem nach dem Leben, Wieso sterben dann Frauen an Schwangerschaften,
Sie Klugscheisser? sie sind durch ein zurechenbares Verhalten von jenen Menschen ins Leben getreten, Na
ja Pünktchen, Sie haben schon besser gelogen. Aber das wissen ja alle, die hier mitlesen.
Der „Krieg“ gegen die Ungeborenen Sehr geehrter Herr Schlämmer, Ihr zutreffender Vergleich lenkt das
Augenmerk auf den entscheidenden Punkt: kann der „Krieg“ gegen die Ungeborenen gerechtfertigt sein? DDL
meinte in einem thread, daß sich die Abtreibung zur Verhütung verhalte, wie Krieg zur Diplomatie. Damit
hatte er ungewollt den Nagel auf den Kopf getroffen. Auf meine Rückfrage, wodurch ein solcher „Krieg“
gegen Wehrlose denn gerechtfertigt sein könne (nach der Diktion DDLs handele es sich bei Krieg und Abtreibung
eben manchmal um „eine bessere Möglichkeit“ !!!?), drückte er sich www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html
vor der weiteren Erörterung der Frage mit dem Vorwand, mit mir nicht länger diskutieren zu wollen …
Er hatte nämlich erkannt, daß die Kriegsmetapher allzugenau den wunden Punkt trifft: die Föten sind
keine Angreifer, sie sind nicht bewaffnet, sie trachten niemandem nach dem Leben, sie sind durch ein zurechenbares
Verhalten von jenen Menschen ins Leben getreten, die ihnen nun durch Abtreibung wieder nach dem Leben
trachten, sie sterben infolge eines verbrecherischen und nicht provozierten Angriffes von außen. Es handelt
sich also – um in der Metapher von DDL zu bleiben – um einen ungerechtfertigten und feigen Angriffskrieg!
MfG: . pünktchen
@…unerwünschte Ausländer ! Ich stelle fest, daß Ungeborene Menschen Ausländer sind, die innerhalb
ihrer naturgegebenen hoheitlichen Landesgrenzen ( Gebärmutter ) verfolgt, ausgerottet und mit beliebigem
Instrumentarium = fachgerecht chemisch und/ oder mechanisch an der Überschreitung der Grenze gehindert
werden dürfen. Daß den ungeborenen Menschen keine Möglichkeit der Selbstverteidigung innerhalb ihrer
Landesgrenzen zur Verfügung steht, wird von der grenzüberschreitenden gnaden- und gewissenlosen Verfolgern
schamlos und unbarmherzig ausgenutzt. Nach Tötung des einreisewilligen Ungeboren schreckt der gnadenlose
Verfolger dann jedoch nicht davor zurück, den fachgerecht Getöteten jetzt tot über die Grenze zu ziehen,
deren Übertritt er ihm zu Lebzeiten verweigert hat und auf seiner Seite fachgerecht zu entsorgen.
legesz… erklärt 95% der Abtreibungen für verwerflich! Wenn leges… schreibt: Abtreibung ist verwerflich,
wenn man zuvor fahrlässig eine unerwünschte Schwangerschaft riskiert hat. Abtreibung ist nicht verwerflich,
wenn die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung resultiert. dann qualifiziert er/sie weit über 95 %
der Abtreibungen in Deutschland als VERWERFLICH! Nach den Zahlen www.destatis.de/…d/gesu/gesutab16.php
des Statist. Bundesamtes machen die Abtreibungen infolge einer Vergewaltigung nicht einmal einen Promille
der Abtreibungsindikationen aus! Auch die Abtreibungen aus medizin. Indikation liegen im Bereich weniger
Prozentpunkte. Es handelt sich in der übergroßen Mehrheit der Fälle also um „Indikationen“, in denen
geltend gemacht wird, die Schwangerschaft (das Kind!) sei unerwünscht, weil sie (es) die eigene Lebensplanung
durchkreuzten. Von Fahrlässigkeit bei der Verhütung/Nicht-Verhütung ist in der Regel auszugehen! Die
sächs. Sozialministerin sprach gar davon, daß heutzutage ungewollte Schwangerschaften „kaum noch vorstellbar“
seien! (Daß bei DDL – argumentativ – ständig das Kondom platzt, kennen wir schon! Stiftung Warentest
wird Herrn Toussaint demnächst ein Sonderheft widmen! )
Mordmerkmale –-Sonstige niedrige Beweggründe sind alle Motive, die sittlich auf tiefster Stufe stehen
und nach allgemein anerkannten Wertmaßstäben besonders verwerflich und geradezu verachtenswert sind.
–-Heimtückisch ist die Tötung dann, wenn der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers bewusst zur
Tötung ausnutzt. Ein Frontalangriff kann auch diesem Merkmal genügen, wenn er so erfolgt, dass das Opfer
keine Chance der Gegenwehr hat. Ich finde das eine abtreibung diese beiden mordmerkmale erfüllt.
legeslegmegszentségtelenithetetlenséges…: Abtreibung ist kein Mord. Abtreibung ist eine Tötungshandlung.
Vorsätzliche Tötung von Menschen ist Mord. Daß die Strafrechtsnomenklatur die vorsätzliche Tötung
von ungeborenen Menschen nicht mit diesem Begriff belegt, ändert an der moralischen Bewertung gar nichts.
Die Umschreibung „Straftat gegen das Leben“ dient – wie das ganze Abtreibungstoleranzler-Vokabular -der
Verschleierung! So als sei eine Straftat gegen ein abstractum begangen worden und nicht gegen ein menschschl.
Wesen aus Fleisch und Blut. „Abtreibung ist kein Mord“ – das ist die Lebenslüge derjenigen, die am System
straffreier Abtreibung aktiv teilnehmen und z.B. in gutbezahlten Jobs als „BeraterInnen“ mit „gut geschultem
Gewissen“ davon leben. Hier ist der „Sitz im Leben“ solcher Sprachregelungen, wie Sie sie verteidigen
und propagieren! Abtreibung ist kein Nachmittagsspaziergang Es gibt Länder – z.B. Rußland – in denen
sich Abtreibung zu einer Form von nachträgl. Verhütung entwickelt hat. Sehr viele Frauen habe dort Mehrfachabtreibungen
vorgenommen. Daraus, daß Frauen – wie es immer heißt – sich „die Entscheidung nicht leichtgemacht“ hätten,
folgt noch nicht, daß die „Entscheidung“ zur Tötung des eigenen Kindes jemals zu rechtfertigen wäre.
Könnten Sie Mord, Raub, Diebstahl, Erpressung jemals als NICHT verwerflich einstufen, nur weil diesen
Handlungen ein Prozeß angeblich schwerer Entscheidungsfindung vorangegngen wäre?
@Pünktchen – wie immer daneben Wie schreiben Sie? „hatte DDL den Einwand formuliert, daß es bei a) um
„anonyme“ Nutzung ginge, die deswegen ABZULEHNEN sei“ Das habe ich wo gesagt? Ich habe den Standpunkt
der GRÜNEN verdeutlicht! Es mag für Sie unvorstellbar sein, aber ich bin zwar Mitglied der GRÜNEN,
aber kein Parteisoldat. Ich erlaube mir durchaus den Luxus einer eigenen Meinung; insofern teile ich auch
nicht zwangsläufig deren Position in Sachen Embryonalforschung. Allerdings habe ich mich mit dem Thema
bislang nicht sehr intensiv befasst; ggw. reichen meine Kenntnisse nur dazu, es für ziemlich verlogen
zu halten, Embryonenforschung nur an importierten und vor einem bestimmten Stichtag erzeugten Embryonen
zu erlauben. Das ist wissenschaftlich aberwitzig und moralisch fragwürdig. Ich könnte mir vorstellen,
dass der letztendliche Nutzen für die gesamte Menschheit die moralischen bedenken dieser Forschung mehr
als auffwiegen, aber das ist, wie gesagt, derzeit lediglich eine vergleichsweise uninformierte Privatmeinung.
Ich habe allerdings nicht den geringsten Zweifel daran, dass Sie selbstverständlich der ultimative Fachmann
in dieser Frage sind – sind Sie ja in jeder Frage.
dem Argument, dass Wiederholung nichts am Wahrheitsgehalt einer Aussage verändert, kann ich nur zustimmen
und ich werde Sie auch gegebenenfalls daran erinnern. In persönlichen Nachrichten wurde ich kritisiert
und aufgefordert, meine Position darzulegen. Deshalb habe ich das auch hier nochmals getan. Dass Sie die
Schlussfolgerungen für falsch halten, ist nicht weiter verwunderlich. Wenn sie – ausnahmsweise – andere
Antworten als Das stimmt nicht Das ist böse hätten, könnten wir ja sehen, ob ein Kritikpunkt ihrerseits
vorhanden ist, der mir bedenkenswert erscheint. Ansonsten ist das meine Meinung und als solche ist sie
RICHTIG.
Pünktchen: Wie immer am Thema vorbei. Aber wenn wir schon am Thema vorbei diskutieren (sie würden wahrscheinlich
aus einem Artikel über das Liebesleben der Skorpione in der Westsahara auch eine Abtreibungsdiskussion
ableiten), einmal ein Grundsatzstatement: Abtreibung ist kein Mord. Abtreibung ist eine Tötungshandlung.
Abtreibung ist ein Delikt – auch wenn u.U. straffrei. Abtreibung ist kein Schritt, den man unbedingt anstrebt.
Abtreibung ist kein Nachmittagsspaziergang. Abtreibung ist kein gefährlicher Eingriff. Abtreibung ist
eine schwere Entscheidung. Abtreibung ist verwerflich, wenn es keine schwere Entscheidung war. Abtreibung
ist verwerflich, wenn man zuvor fahrlässig eine unerwünschte Schwangerschaft riskiert hat. Abtreibung
ist nicht verwerflich, wenn die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung resultiert. Abtreibung ist eine
moralische Pflicht, wenn das Leben der Mutter gegen das Leben des Kindes steht. ERGO: Abtreibung ist eine
Gewissensfrage. Ein gut geschultes Gewissen wird sich – ganz ohne embryonenwerfende Abtreibungsgegner –
wann immer es möglich ist, dagegen eentscheiden. Weil diese Entscheidung eine freie Gewissensentscheidung
sein muss, ist eine wertfreie und ergebnisoffene Beratung auf christlichem Hintergrund wichtig und begrüßenswert.
: Ach ja, mein persönliches ceterum censeo dazu: Viele Abtreibungen sind darauf zurückzuführen, dass
sich machoide Männer nicht um Verhütung kümmern wollen und ihnen die kirchliche Lehre da auch noch
„Rückendeckung“ dabei gibt.
Der „blinde Fleck“ der Grünen Lieber Br. Theophil, in der Grundaussage gehe ich mit Ihnen einig! Im hier
diskutierten Widerspruch den es bei den GRÜNEN gibt zw. a) dem Embryonenschutz und b) der Abtreibungstoleranz
hatte DDL den Einwand formuliert, daß es bei a) um „anonyme“ Nutzung ginge, die deswegen ABZULEHNEN sei
und bei b) u.U. auch um die „Menschenwürde“ der Schwangeren, die gegen das Lebensrecht des Ungeborenen
in Abwägung geriete. DDL hatte sich also nicht für die „Nutzung“ von Embryonen ausgesprochen, er hat
allerdings, wenn er sich GEGEN sie ausspricht, Rechtfertigungsprobleme damit, wie er das Leben von Ungeborenen
achten und schützen will, indem er es einem angebl. „Entscheidungsrecht“ der Mutter überantwortet. Ein
solches Recht hat die Mutter nicht! Nach dem BVerfG resultiert aus dem GG und seiner gültigen Auslegung
eine prinzipielle „Rechtspflicht“ der Mutter „zum Austragen des Kindes“ und lediglich besondere „Ausnahmetatbestände“
können „im einzelnen nach dem Kriterium der Unzumutbarkeit“ dazu führen, daß der Gesetzgeber diese
Rechtspflicht nicht auferlegt. Es ist ganz offensichtlich, daß der § 218 StGB diesem Anspruch nicht
gerecht wird und das das letzte Wort über eine modifizierte Fristenlösung noch nicht gesprochen sein
kann.
@ DDL Die Leidensfähigkeit einer werdenden Mutter ist deutlich und unbestreitbar ausgeprägter als die
eines Zellhaufens in den ersten Schwangeschaftswochen. Das behaupten Sie und können es so wenig untermauern
wie jemand, der meint der Zellhaufen hätte Schmerzen wie Nanabozho, das Kaninchen. Das Problem ist doch
für alle, die sich dem Relativismus anschliessen: Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die ganze Sache
kippt. Das erinnert an die relativistische Diskussion, wann man Sex mit Kindern haben darf. Merken Sie
was ? Relativismus verbessert nicht den Blick auf die Realität, sondern er verwässert ihn nur und lässt
Beliebigkeiten zu, die sich jeder nach persönlichem Gusto zurechtbasteln darf, wie er will. Hauptsache
es dient dem obersten Ziel: Wie krieg ich den Fleck von meinem Gewissen runter. Bezüglich des Flecks
antworte ich gerne mit den Worten von: Wir sind Helden: Gekommen, um zu bleiben.
@Theo „So etwas gibt es gar nicht (ausser natürlich bei Relativisten), denn vor GOTT ist kein einziges
Leben anonym. Jeder ist durch IHN ins Leben gerufen worden.“ Letzteres behaupten Sie und können es so
wenig untermauern wie jemand, der meint, alles sei von Nanabozho, dem großen Kaninchen, geschaffen. Aber
was die Anonymität angeht: Ich sagte nicht „vor Gott anonym“ sondern einfach nur „anonym“, was „für
Menschen“ meint. Und natürlich gibt es so etwas. „Ihr Satz stimmt nur dann, wenn Sie ihn auf verschiedene
Individuen beziehen, nicht aber auf Entwicklungsstadien oder Nutzungsbedingungen.“ Theo, das habe ich
getan – ich meinte Mutter und werdendes Kind. Und, um hier einmal Singers provokante Thesen aufzugreifen:
Die Leidensfähigkeit einer werdenden Mutter ist deutlich und unbestreitbar ausgeprägter als die eines
Zellhaufens in den ersten Schwangeschaftswochen. Ich rede, wohlgemerkt, nicht von sog. Spätabtreibungen.
M.E. ist es ein sehr vernünftiger und auch ethischer Ansatz, vorzugsweise den Weg des geringsten Leides
einzuschlagen. Das bedeutet im konkreten Fall aber auch, zu berücksichtigen, inwieweit ein Lebewesen
überhaupt schon Leid empfinden kann. Würden Sie der angestrebten Leidminimierung denn widersprechen
bzw. sie als „unethisch“ bezeichnen? Mal so ganz grundsätzlich, erst einmal losgelöst vom Thema „Schwangerschaft“?
Ich denke, die Welt wäre ein gutes Stück besser, wenn man sich an dieser Maxime orientierte.
@ DDL bei der anderen um eine möglicherweise auch kommerzielle, anonyme Nutzung So etwas gibt es gar
nicht (ausser natürlich bei Relativisten), denn vor GOTT ist kein einziges Leben anonym. Jeder ist durch
IHN ins Leben gerufen worden. Auch Sie. Auch, wenn Menschenwürde „absolut“ gilt, haben Sie das Problem,
dass es um mehr als nur EINE davon geht. Ts. Ts. Schon wieder falsch DDL. Jedes Leben ist einmalig und
unteilbar. Ihr Satz stimmt nur dann, wenn Sie ihn auf verschiedene Individuen beziehen, nicht aber auf
Entwicklungsstadien oder Nutzungsbedingungen. Mit dem Wort Nutzung empfehlen Sie sich einmal mehr als
menschenverachtender Schreiberling, indem Sie den Menschen auf eine Stufe mit Pflanzen und Tieren stellen.
Ohne eigene Würde. Ohne Bezug zu GOTT. Aber das ist ja bei Ihnen nix Neues.
Der blinde Fleck der Grünen Die Widersprüchlichkeit der grünen Position wird nicht etwa dadurch aufgehoben,
daß im einen Falle forschungspolit., medizin. und kommerz. Interessen gegen das Lebensrecht abgewogen
werden und im anderen Falle individuelle Interessen der Mutter. Alle diese Interessen HABEN ihre Grenze
dort, wo es um die PRINZIPIELL vorrangige Menschenwürde und das Lebensrecht geht. Das BVerfG entschied
1993 daher: Der Schwangerschaftsabbruch muß für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als
Unrecht angesehen und demgemäß rechtlich verboten sein (Bestätigung von BVerfGE 39, 1 [44]). Das Lebensrecht
des Ungeborenen darf nicht, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, der freien, rechtlich nicht gebundenen
Entscheidung eines Dritten, und sei es selbst der Mutter, überantwortet werden. …Grundrechte der Frau
tragen nicht so weit, daß die Rechtspflicht zum Austragen des Kindes – auch nur für eine bestimmte Zeit –
generell aufgehoben wäre. Die Grundrechtspositionen der Frau führen allerdings dazu, daß es in Ausnahmelagen
zulässig, in manchen dieser Fälle womöglich geboten ist, eine solche Rechtspflicht nicht aufzuerlegen.
Es ist Sache des Gesetzgebers, solche Ausnahmetatbestände im einzelnen nach dem Kriterium der Unzumutbarkeit
zu bestimmen … Das Untermaßverbot läßt es nicht zu, auf den Einsatz auch des Strafrechts und die
davon ausgehende Schutzwirkung für das menschl. Leben frei zu verzichten.
@ –=richard=- Grüne ist keine echte Partei Richtig, die Grünen sind keine echte Partei, Deutschland
kein echter Staat, der Papst ist gar nicht der Papst sondern ein Freimaurer! Also keine Panik! Übrigens:
diese Seite hier ist auch gar nicht katholisch!
*seufz* ach ja So manchem will es partout nicht in den Kopf, dass es bei der einen Sache (Schwangerschaftsabbruch)
um eine Individualentscheidung der beteiligten Mutter geht, bei der anderen um eine möglicherweise auch
kommerzielle, anonyme Nutzung. Alles dasselbe, da macht man eben gleich, was unterschiedlicher kaum sein
könnte, wenn man es denn nur irgendwie im Sinne der eigenen, vergurkten Argumentation verbiegen kann.
Erstaunlich, zu welchen dreidemsionalen Verrenkungen eine nulldimensionale Denke fähig ist… und das
notfalls per Spamming. Denkanstoß, Pünktchen: Auch, wenn Menschenwürde „absolut“ gilt, haben Sie das
Problem, dass es um mehr als nur EINE davon geht. Ihre Bemühung der Überhöhung ad infinitum kürzt
sich raus. Aber die Mütter unterschlagen Sie ja ohnehin ganz gerne in der Rechung. @Maurice So langsam
sollte ich bei Ihnen eine Strichliste führen, wie oft Sie ‘was ad hominem ablassen und wie oft zur Sache.
Irgendwas zu null halt. Immer feste labern. @silesius Schwarz und gelb gibt übrigens auch braun bzw,
je nach Mischung, oliv.
Grüne ist keine echte Partei Ich kann den Leuten nur raten sich nicht so aufzuregen. Die Grünen sind
keine echten Politiker sondern bolschewistische Hippies. Und vorallem sie sind nich mehr in der regierung
vertreten. Von daher würde ich mir darum nicht so viele Sorgen machen
Aloah un der „blinde Fleck“ der Grünen Das Problem der Grünen verschärft sich dadurch, daß sie bereits
für den Embryo, sogar für einen außerhalb der Mutter im Reagenzglas (bzw. in der Petrischale) erzeugten
Embryo, eine Schutzwürdigkeit (resultierend aus der Menschenwürde und dem Recht auf Leben) erkennen,
für den viel weiter entwickelten und ausdifferenzierten Fötus im Mutterleib dieselbe Schutzwürdigkeit
zwischenzeitlich dem Gutdünken der an der Erzeugung des Fötus Beteiligten überlassen, um nach Ablauf
der Frist die Menschenwürde wieder vom Strafrecht schützen zu lassen. Welchen Begriff von „Menschenwürde“
haben demnach die Grünen? Mit Kant erkennen sie ja in ihr ein kategorisches Verbotsschild für solche
Kalküle, in denen ein Menschenleben gegen andere Güter abgewogen wird. Aus diesem Grunde werden – von
den GRÜNEN ! – schon die wenige Stunden/Tage alten Embryonen geschützt! Wieso sollte die Menschenwürde
des bereits viel weiter entwickelten Fötus gegen widerstreitende Interessen der Mutter oder anderer Personen
in ihrem Umkreis abwägbar und abdingbar sein, ohne daß damit die Menschenwürdegarantie in Frage gestellt
ist? Der Würdebegriff zeichnet sich dadurch aus, daß es kein „Mehr oder Weniger“ kennt, sondern nur
ein „Ganz oder Garnicht“.
Pünktchen = Richtig erkannt, Danke. >>…die Axt an die Wurzel jeglicher Moral und jeglichen Rechtes
zu setzen…<< weil der Primat des Geistes von der Materie demonstriert wird. Die tausendstelkubikmillimter
große Zygote repräsentiert den ganzen Menschen, sie ist schon Mensch. Die Frau, die eine befruchtete
Eizelle im Schoß trägt, ist Mensch-Mensch, potenzierter Mensch – sie ist Mutter. Die von materialistisch
orientierten Politikern vertretene Legalisierung der Abtreibung bis zu einer bestimmten Dauer der Schwangerschaft,
die sog. Fristenlösung, bedeutet demnach die ges. Zulassung der Tötung eines Menschen, dessen körperliche
Gestalt unseren gewohnten Vorstellungen nicht entspricht. Es ist zu bedenken dass bspw. Ein verkrüppeltes
Kind diesen Vorstellungen auch nicht entspricht. Wo soll die Grenze gesetzt werden? Kein Mensch ist in
der Lage, eine Grenze zwischen lebenswertem und nicht lebenswertem Leben zu finden, weil alles Leben lebenswert
ist. Materiemengen sind nie ein Maß für geistige Potenzen. (Bei der Fristenlösung ist die Menge das
Maß, mit dem der Mensch gemessen wird).
Der „blinde Fleck der Grünen“ Hier eine berichtigte Version meines postings vom Morgen: Der Widerspruch
bleibt weiterhin bestehen: die Grünen lehnen „verbrauchende Embryonenforschung“ ab mit Hinweis auf den
Verstoß gegen die vom GG anerkannte und geschützte Menschenwürde. Die Erzeugung von Menschen zu irgendwelchen
Zwecken, und seien es die „besten“ medizinischen, verbietet sich aus dem grundsätzlichen Verbot, daß
der Mensch dem Mensch ein reines Mittel zum Zweck werde. Ausdrücklich rekurrieren die Grünen auf die
Kantsche Ethik, in der der Mensch als „Zweck an sich“ eine – durch welche konkurrierenden Zwecken auch
immer: – unverletzbare „Würde“ besitzt, die zu verletzen heißt: die Axt an die Wurzel jeglicher Moral
und jeglichen Rechtes zu setzen. Das Embryonenschutzgesetz sieht für Verstöße Freiheitsstrafen bis
zu drei Jahren und/oder Geldstrafen vor. ZUGLEICH verteidigen die Grünen die straflose Abtreibung in
den von § 218 StGB straf- und sanktionslos gelassenen Fällen: bis zu einer bestimmten Frist, bei Vorliegen
einer Beratung. HIER, also bei dem bereits fortentwickelten Fötus von mehreren Wochen oder gar Monaten,
wird die Menschenwürde für die Dauer einer bestimmten Frist ausgesetzt und für straflos verletzbar
erklärt, um NACH Ablauf dieser Frist wieder in ihre Rechte eingesetzt zu werden. Entweder gilt Menschenwürde
ganz oder gar nicht, KEIN Zweck erlaubt ihre Relativierung.
Der „blinde Fleck der Grünen“ Der Widerspruch bleibt weiterhin bestehen: die Grünen lehnen „verbrauchende
Embryonenforschung“ ab mit Hinweis auf den Verstoß gegen die vom GG anerkannte und geschützte Menschenwürde.
Die Erzeugung von Menschen zu irgendwelchen Zwecken, und seien es die „besten“ medizinischen, verbietet
sich aus dem grundsätzlichen Verbot, daß der Mensch dem Mensch ein reiner Zweck werde. Ausdrücklich
rekurrieren die Grünen auf die Kantsche Ethik, in der der Mensch als „Zweck an sich“ eine – von welchen
konkurrierenden Zwecken auch immer: – unverletzbare „Würde“ besitzt, die zu verletzen heißt: die Axt
an die Wurzel jeglicher Moral und jeglichen Rechtes zu setzen. Das Embryonenschutzgesetz sieht für Verstöße
Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren und/oder Geldstrafen vor. ZUGLEICH verteidigen die Grünen die straflose
Abtreibung in den von § 218 StGB straf- und sanktionslos gelassenen Fällen: bis zu einer bestimmten
Frist, bei Vorliegen einer Beratung. HIER, also bei dem bereits fortentwickelten Fötus von mehreren Wochen
oder gar Monaten, wird die Menschenwürde für die Dauer einer bestimmten Frist ausgesetzt und für straflos
verletzbar erklärt, um NACH Ablauf dieser Frist wieder in ihre Rechte eingesetzt zu werden. Entweder
gilt Menschenwürde ganz oder gar nicht, KEIN Zweck erlaubt ihre Relativierung.
Kröten >> Erst kürzlich sah man wieder einmal tierische >> Lebensschützer, wie sie eimerweise verwirrte
Lurche >> vom Krötenzaun über die Straße trugen, (…) >> Vielfach werden Krötentunnels in die Straßen
eingebaut >> und auch schon mal eine Autobahn umgelegt, damit eine >> seltene Molchart in ihrem Lebensraum
geschützt bleibt. >> Dabei ist das Motiv des Naturschutzes offensichtlich >> nicht nur Sentimentalität
zu niedlichen Tieren, sondern >> auch ein reflektiertes Programm. Der Artikel erweckt mit den v.g. Sätzen
den unzutreffenden Eindruck, als sei das alles politisch grüner Klientel zuzuschreiben. Die Sentimentalität
ist das eine, die handfesten Rechtsgrundlagen sind das andere. Die Rechtsgrundlagen für Maßnahmen wie
Krötentunnel entstanden, als es noch keine GRÜNEN in deutschen Parlamenten gab. Verantwortlich zeichneten
auf Bundesebene vor allem FDP und SPD. Deren schwarzgelbe und sonstigen Nachfolger haben das nicht grundlegend
geändert. Es ist unfair, ehrenamtlichen Naturschützern (die z.B. eimerweise Kröten über die Straße
tragen…) politigrüne Inkonsequenz zuzuschreiben. Denn die ehrenamtliche Arbeit erfolgt weitestgehend
unabhängig von parteipolitischer Bindung. So mag man die GRÜNEN der inkonsequenten Behandlung des Themas
Lebensschutz bezichtigen, wobei ich diese Kritik, daß hier zweierlei Maß gilt (Naturschutz hui, Ungeborenenschutz
pfui), teile. Mit derlei Dingen belaste man aber niemanden, der es schlichtweg nicht verdient.
@ dämondeluxe Nun, also: wir stellen fest, daß Sie – hätte Ihre Mutter Sie abgetrieben – nicht existierten.
Wunderbar. Nun erklären Sie mir den Unterschied zum Faktum, daß Sie nicht existierten, wenn Sie nun,
jetzt, umgebracht würden. Geht nicht? Na logo: geht nicht. Es ist so und bleibt dabei: Antreibung ist
die vorsätzliche Tötung menschlichen Lebens. Übrigens ähnelt Ihre Diktion und Argumentation stark
derjenigen eines gewissen Paolo Pinkel. Nehmen Sie das gleiche Zeugs, um sich so toll zu finden, wie er
und sie das tun?
@legehschonwissen (ich mag diese Umschreibung *g*) Endlich ‘mal ein Beitrag zu Sache und nicht nur das
ewige Herumgeeier mit falschen Begriffen! Sie haben den bei Singer kritischen Punkt schon angesprochen.
Tasächlich sind seine Überlegungen alles andere als dumm oder unethisch; sie sind nur in einer nicht-idealen
Welt, in der man nicht grundsätzlich von jedermanns lauteren Motiven ausgehen kann, mit Vorsicht zu genießen.
Auch der von ihm vertretene Utilitarismus ist nicht so „böse“, wie manche, die den Begriff als Schimpfwort
gebrauchen, meinen: Es kommt immerhin darauf an, WELCHEN Zweck man verfolgt, wobei Singer ja nun gerade
NICHT das Lied „der Zweck heiligt die Mittel“ pfeift, sondern eine sehr bedachtsame Abwägung vornimmt.
Diese Abwägung muss man so nicht teilen; ihn deswegen zu verteufeln, ist allerdings nicht angebracht.
Bonifatius – kehren Sie vor der eigenen Tür! Empfehle deusex und anderen Applaudierern die gehässige
Latrinensprache etwas zu verfeinern um diskussionswürdig zu bleiben. Abtreibung ist Mord, In dem Artikel
steht wirres Zeug. Vielleicht sollten Sie ihre Empfehlungen in Richtung Redaktion richten. In der Debatte
ging es um die Frage, was Peter Singer mit den Grünen zu tun hat. Peter Singer ist ein übler Theoretiker
der wahrscheinlich den runden Mond runterschießen würde, wenn er seiner Theorie nach eckig sein sollte.
Peter Singer denkt in seiner Logik ohne die Realität menschlicher Emotionen und Bindungen zu berücksichtigen.
Mit unkritischen Befürwortern seiner These hätte ich persönlich keine taugliche Gesprächsbasis. Weiß
der Kuckuck warum es jetzt in der Diskussion wieder um das leidige Thema Abtreibung geht – vielleicht
weil manche kein anderes Thema drauf haben? Wie auch immer: Abtreibung ist kein Mord. Und zwar nicht deswegen,
weil Abtreibung so etwas tolles wäre, sondern weil Mord ETWAS ANDERES ist!
@Maurice Corvisier & Co Kommt noch was zur Sache oder schwatzen Sie nur wieder dumm daher? Mir fällt
da gerade auf, dass eigentlich so gut wie nie irgendwas zur Sache von Ihnen kommt, sondern zumeist zu
meiner Person. Zufall, ne? Wenn meine Mutter mich abgetrieben hätte, wäre mir das so egal – egaler
könnte es nicht sein. „Mich“ hätte es nie gegeben, „ich“ hätte nichts bedauern können und „mir“ wäre
kein Leid zugefügt worden. So what? @Theo Na fein, werfen wir uns also beide Selbstgefälligkeit vor.
Dann ist mir meine immer noch lieber, weil ich sie nicht anderen aufzuzwingen versuche. Suum cuique. Übrigens
kenne und schätze ich ein paar Kleriker durchaus. Die sind allerdings spürbar anders drauf als die hiesigen
Chefschwätzer. @Bonifatius Christlich oder nicht, „Mord“ ist definiert, da kann niemand daherkommen und
einen Privatgebrauch reklamieren. Wenn Sie mir öffentlich „Mord“ nachsagen würden, wären Sie wohl beraten,
das i.S.d. StGB belegen zu können, andernfalls hätten Sie ein Problem. Und: So lange es Menschen auf
diesem Planeten gibt, die für sich und ihre Organisation mit ernster Miene „Unfehlbarkeit“ beanspruchen,
bin ich in Sachen „Arroganz“ nur ein bescheidener, kleiner Schüler. An die, die sich im Alleinebsitz
göttlicher Weisheit wähnen, werde ich da nie heran kommen. @Pünktchen Schon dumm, wenn man nur die
Gesetztestexte liest, die einem in den Kram passen, gelle?
Mensch Keller… …wechseln Sie doch mal den Coffee Shop. Das Zeugs zum Rauchen, das Ihnen da verkauft
wird scheint ja hinterletzte Qualität zu sein. Zwischen einem Adrenalinspiegel und dem Forum liegt noch
eine Tastatur von der man die Finger lassen kann. Nutzen Sie diese Erkenntnis.
Wider den Mord an den Ungeborenen Da die Grünen Anhänger der Irrlehre des Feminismus sind, befürworten
Sie frei nach Simone de Beauvoir, der Konkubine von Sartre, auch das Recht auf Mord an den Ungeborenen.
Hinzu kommt deren Haß auf das eigene Volk. Nach dem Motto : „Nur ein toter Deutscher ist ein guter Deutscher“
@ Maurice Corvisier … … mit ‘Namen’ meinst Du sicher den Titel dieser Seite – oder? Nun denn, ich
werde mir größte Mühe geben, dem ‘Namen’ zu seinem gerechten Niveau zu verhelfen … Falls Dein Angriff
allerdings meinem Vor- oder/und Zunamen galt, sei Dir bitte gewiß: Da stehe ich drüber. Den Triumph,
mir es „aber gegeben zu haben“ gönne ich Dir nicht. Noch nicht … jedenfalls jetzt noch nicht. Auf jeden
Fall kannst Du erst mal lange warten, bevor ich denselben Trampelpfad benutze wie Du, samt Deiner GesinnungsgenossInnen,
werter Bruder. Mir liegt nicht daran, in der gleichen Zickenmanier, ob ihrer gekränkten Eitelkeit (wollte
sagen UN-Fähigkeit, sachlich diskutieren zu können) mit persönlichen Anfeindungen, Beleidigungen, Beschimpfungen,
Diffamierungen, Unterstellungen und weiß der Teufel (äh, Bruder P…) noch was allem, zu kocketieren.
Mit Verlaub, aber dieses Tuckengehabe ist mir einfach zu weibisch … Schulligung … – ein besserer Vergleich
fällt mir gerade nicht ein. – basta –
@ Rüdiger Keller Ach, man soll ja keine Bemerkungen über Namen machen, weil niemand sich seinen Namen
aussuchen kann. Man provoziert das aber, wenn man das Niveau seiner Beiträge so sehr seinem Namen anpaßt.
basta.
Lieber bonifatius, das Bundesverfassungsgericht hat DDL gegen sich, denn dieses betont, daß bereits der
Embryo (spätestens ab der Nidation) GRUNDRECHTSTRÄGER ist, d.h. die Art. 1 und 2,2 GG schützen auch
das vorgeburtliche Leben und Staat und Gesetzgeber sind gehalten, diesem Maßstab gerecht zu werden! Das
BVerfG bezeichnet in seinen Urteilen zum Abtreibungsrecht die straffreie Abtreibung als „Unrecht“!
DDL: christlicher Glaube? Haben sie christlichen Glauben? Wenn Nein, dann kann ich sie verstehen, sich
hinter das Bundesverfassungsgericht diesbezüglich zu stellen. Kindstötung im Mutterleib wird ja nicht
mehr als Straftat geahndet; oder können sie mir einen Fall nennen? Gebe andererseits zu, dass nicht jede
Tötung begrifflich gleich mit Mord identisch ist. Äußerst verwerflich ist, dass wir für solche Tötungen
mit unserem Solidarbeitrag bezahlen. Nun, der Rest ihres postings ist Arroganz und abgeschmackter Sophismus.
@ DDL aber Sie haben Jesus nicht gekauft, SIe haben kein Copyright drauf und keine Alleinvollmacht Stimmt
genau. Aber im Gegensatz zu Ihnen versuche ich mich auf seine Nachfolge zu begeben, bin nicht selten enttäuscht
darüber es nicht so zu schaffen, wie ich es mir wünsche und mache schliesslich den nächsten Versuch,
während Sie vor lauter Selbstzufriedenheit Ihren Spiegel küssen und umarmen, in der vagen Sicherheit,
dass Ihre Weltanschauung mit allem Hass gegen alles Klerikale die einzig Seligmachende ist.
@dämondeluxe Wenn Sie von „seltsamer Befriedigung“ sprechen, kommen einem gar nicht so unpassende Gedanken.
Zum Beispiel der, daß Sie dieses Forum genau dafür benutzen. Sie schaffen es aber nicht, davon abzulenken,
daß Sie enorme Ähnlichkeit mit einem Luftballon haben: aufgeblasen wirken Sie recht groß und auch bunt,
aber jede ganz kleine Nadel läßt Ihre wirkliche Masse und Bedeutung erkennen. Wie bereits geschrieben:
sie dürfen sich jetzt vor einen Spiegel stellen, ein Schimpfwort aus Ihrem reichlichen Schatz auswählen
und auf sich beziehen. „Windei“ war nur ein Vorschlag. Und eigentlich eher Zustandsbeschreibung als Schimpfwort.
Übrigens i s t Abtreibung Mord. Das Leben eines Menschen wird beendet, auch, wenn man es unkorrekt nur
als potentialis bezeichnen würde. Hätte Ihre Mutter Sie abgetrieben, wären Sie nämlich … eben!
Menschenwürde Die Grünen geraten in einen eklatanten Selbstwiderspruch,wenn sie einerseits die Tötung
eines bereits ausdifferenzierten Fötus weiterhin straflos gestellt sehen wollen, die Forschung an eigens
dazu erzeugten Embryonen jedoch mit Hinweis auf Menschenwürde und Kantsche Ethik ablehnen und strafrechtlich
verfolgen lassen. Die EU-Kommission macht sich zur Akzeptanzbeschafferin und Wegbereiterin für die verbrauchende
Embryonenforschung. Die Kommission untergräbt damit auch den Anspruch der Europäischen Union eine Wertegemeinschaft
zu sein. Menschenwürde und Menschenrechte werden offensichtlich wirtschaftlichen Interessen untergeordnet.
(aus einer Stellungnahme der Grünen aus dem Jahre 2005) Wenn schon für Embryonen (im Reagenzglas!) die
Menschenwürdegarantie des GG gelten soll, wieviel mehr müßte dies für das bereits fortgeschrittene
Leben von mehrere Wochen/Monate alten Babys (Föten) im Mutterleib gelten? Auf diesen Widerspruch habe
ich mehrmals hingewiesen, bisher hat mir niemand eine befriedigende Antwort darauf geben können!
@Theo Wieso? Sie reden doch auch dauernd von Ethik und wissen, ausweislich Ihrer EInlassungen, genau gar
nichts davon? Davon abgesehen, habe ich Ihnen gegenüber einen kleinen Vorteil: Während Sie sich vermutlich
eher die Zunge abbeißen würden, als zu sagen, dass Sie jemals agnostisch gedacht hätten oder auch nur
unterrichtet worden wären, habe ich eine ganz herkömmliche, protestantisch-christliche Erziehung genossen,
kenne also immerhin teilweise auch „Ihre Seite“. Und noch etwas: So sehr es Ihnen gegen den Strich gehen
mag, aber Sie haben Jesus nicht gekauft, SIe haben kein Copyright drauf und keine Alleinvollmacht. Und
auch die Definitionshoheit darüber, was „christlich“ ist, liegt nicht bei Ihnen. Ja, ich weiß, Sie HÄTTEN
das gerne, aber es ist halt nicht so. Dumm gelaufen. Wenn ich mich hier bei kreuz.net so umschaue, dann
komme ich nicht umhin festzustellen, dass es vermutlich Millionen von Hindus gibt, die christlicher sind
als manche selbsternannten Kreuzritter hier, die das eingebildete moralische Podest als Rechtfertigung
der Herabsetzung anderer missbrauchen. Das soll „christlich“ sein? Da möchte man manchen wirklich ‘mal
das NT um die Ohren hauen – Frechheit, sowas. Gelebte Religionsbeschimpfung.
@ DDL Der Tabubruch… …liegt ganz auf Ihrer Seite. Denn Abtreibung ist Töten vor GOTT. Da Sie ihn
nicht kennen, kommt Ihnen das ja auch nicht in den Sinn. Deshalb auch immer wieder das dumme Argument
mit den Richtern in Karlsruhe oder sonstwo. Auch sonst lässt das tief blicken. Denn Sie machen damit
einen dezidierten Unterschied zwischen Recht und Gewissen. Frei nach dem alten Privatabsolutionsmotto:
Das Recht auf Abtreibung ist ja da. Was soll ich mich ums Gewissen scheren…
@Bonifaz Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord. Aber Sie können das gerne mit den Herrschaften vom Bundesverfassungsgericht
ausdiskutieren, Sie brauchen das mir nicht zu glauben. Was haben Sie eigentlich davon, nimmermüde bewusst
die falschen Begriffe zu verwenden? Sie machen sich doch nur angreifbar? Sorry, versteh’ ich nicht. Aber
vielleicht haben Sie ja auch irgendeinen Fetisch und empfinden eine seltsame Befriedigung dabei, des falschen
Zeugnisses überführt zu werden? Ist das irgendeine Lust am Tabubruch oder sowas?
@ DDL Über die Berechtigung lässt sich trefflich streiten, aber auf der nach oben offenen Christlichkeitsskala
erzielen Sie mit derlei Bekenntnissen eine satte Null Wenn man von Christlichkeit so weit entfernt ist,
wie Death Metal von Gregorianischen Möchsgesängen, dann ist es reichlich unverschämt andere auf einer
Christlichkeitsskala einteilen zu wollen.
Abtreibung ist Mord Empfehle deusex und anderen Applaudierern die gehässige Latrinensprache etwas zu
verfeinern um diskussionswürdig zu bleiben. Abtreibung ist Mord, egal ob diese von Grünen- Roten- Schwarzen
Politikern oder Juden als Familienplanung gutgeheißen wird.