In der Schweiz kann man Katholiken legal mit Dreck bewerfen. Das nennt sich im Behördenjargon „Meinungsfreiheit“. Werbung für das Christentum wird dagegen verboten. Von Bischof Kurt Koch.
(kreuz.net, Solothurn) Im vergangenen Jahr erschien in der Schweizer Zeitung „Le Temps“ eine Karikatur,
die den aufgebahrten Papst zusammen mit einer Schar von Gläubigen und einem Kreuz zeigt.
Dabei wendet
sich Jesus an die Menge mit den Worten: „Stört es euch nicht, daß ich existiere?“
Ein Leser hat sich
beim Schweizer Presserat mit der Begründung beschwert, eine solche Karikatur beleidige die Christen und
alle kultivierten Menschen.
Der Presserat aber hat die Beschwerde zurückgewiesen und betont, die Freiheit
der Satire und der Karikatur dürfe nicht eingeschränkt werden und müsse auf die Befindlichkeit orthodoxer
Kreise keine Rücksicht nehmen.
In diesem Jahr wollten die CAT Medien [ein christlicher Verlag in der
Schweiz] für ihre religiösen Zeitschriften ‘Sonntag’ und ‘Leben und Glauben’ mit einem 15sekündigen
TV-Spot werben.
Dies wurde ihnen vom Bundesamt für Kommunikation mit dem Hinweis auf die Wahrung des
religiösen Friedens verboten.
Ausdrücklich wurde vermerkt, das Verbot von religiöser Werbung sei eine
zulässige Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Bundesamt für Kommunikation:
Das Verbot von religiöser
Werbung ist eine zulässige Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Diese beiden Beispiele dokumentieren,
wie absurd und grotesk in unserer Schweiz der Umgang mit der Meinungsfreiheit besonders im Zusammenhang
mit der Religion geworden ist: Man darf – vor allem! – Christen im Namen der Meinungsfreiheit in aller
Öffentlichkeit beleidigen und ihre religiösen Gefühle verletzen.
Christen selbst aber dürfen für
ihre Sache nicht werben; ihnen gegenüber wird vielmehr die Meinungsfreiheit eingeschränkt.
Besonders
pikant ist dabei, daß Entscheide sowohl des Presserates als auch des Bundesamtes für Kommunikation nicht
mehr angefochten werden können. Sie sind vielmehr endgültig, weil offensichtlich unfehlbar, oder wie
es früher hieß: „Roma locuta – causa finita.“
Solche Erscheinungen zeigen, daß in unserem Land ein
wirkungsvoller Schutz der religiösen Bekenntnisse nicht mehr gewährleistet ist.
Politik und Staat sind
deshalb herausgefordert, gesetzliche Regelungen zu schaffen, die den Schutz für religiöse Überzeugungen
vor Verunglimpfungen und auch die öffentliche Meinungsfreiheit der Religionen garantieren.
Bischof Kurt
Koch:
In der Schweiz darf man Christen im Namen der Meinungsfreiheit in aller Öffentlichkeit beleidigen
und ihre religiösen Gefühle verletzen.
Dies drängt sich um so mehr auf, als der religiöse Friede
offensichtlich solange nicht als gefährdet eingeschätzt wird, als sich die von Karikaturen und Satiren
Betroffenen und in ihren religiösen Gefühlen Verletzten in ihrer Verteidigung gesetzeskonform verhalten
und sich nicht zu ungesetzlichen Verhaltensweisen hinreißen lassen.
Ernst genommen werden sie offensichtlich
erst dann, wenn sie gegen das Gesetz zu handeln beginnen.
In dieser äußerst problematischen Haltung
muß man eine von politischer und staatlicher Seite unterstützte – zumindest indirekte – Herausforderung
zu Gesetzesüberschreitungen sehen, die das demokratische Zusammenleben der Menschen noch zusätzlich
gefährden würden.
Auch aus diesem Grund ist im Blick auf den Schutz der religiösen Gefühle Handlungsbedarf
für Politik und Staat angesagt!
+ Kurt Koch Bischof von Basel
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… …auf kath.net kann man Homosexuelle legal mit Dreck bewerfen… …das nennt sich im kath.net Jargon
dann „Meinungsfreiheit“… …Werbung für Homosexualität wird dagegen verboten…
Evangelium des Tages EVANGELIUM Matthäus 7, 15-20 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet
euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende
Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln
Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum
kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine
guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr
sie erkennen.
Bischof Koch: Fortsetung meiner Stellungnahme Die letzten Beiräge gehen weitestgehend am Thema vorbei!
Laut kreuz.net sind Entscheidungen des Presserates und des Bundesamtes für Kommunikation unanfechtbar.
Sofern diese Behauptung stimmt, müssen an der demokratischen Rechtsstaatlichkeit der Schweiz grundlegenden
Zweifel angemeldet werden! Jeder Verwaltungsakt des Staates und jede Entscheidung bzw. Handlung von natürlichen
und juristischen Personen zulasten Dritter unterliegen in einem demokratischen Rechtsstaat gerichtlicher
Billigkeitskontrolle!!!!!! Hat das noch niemand der zum Teil völlig ohne Nennug von Gründen die infrage
stehende Entscheidung der schweizer Gremien billigenden Forumsteilnehmer gemerkt? Lassen Sie sich etwa
statt von rationalem Rechtsdenken von emotionalen Kirchenhaß leiten?
@ Theophil Ob Sies glauben oder nicht, aber ich kann Ihnen sogar ausnahmsweise mal zustimmen. Möglicherweise
trifft ja der Satz von Shakespeare zu: „Wir sind aus dem Stoff aus dem Träume gemacht sind und unser
kleines Leben umfasst ein Schlaf“. Ich frage mich bloß immer: wie kommen Sie von der Annahme dass es
etwas gibt das über diese Leben hinaus weist, auf ihre Dutzenden von Dogmen, auf: du musst dies und das
glauben und wenn nicht kommst du in die Hölle.
@ DDL Vielleicht kennen Sie diesen Dialog… …von Zwillingen im Mutterleib: Z1: Ich glaube die Geburt
steht bevor. Z2: Das ist unser Ende. Z1: Warum ? Z2: Niemand ist von dort je wieder zurückgekehrt. Niemand
konnte einem Ungeborenen erzählen, wie es dort aussieht. Z1: Ich glaube, jetzt gehts los. Z2: Oh je.
Wir werden ins Nichts gestossen. Z1: Unsere Mutter wird sich um uns kümmern. Z2: Wer kann uns sagen,
dass es eine Mutter gibt. Keiner hat Sie je gesehen ? Sie ist bestimmt nur eine Illusion. Wenn Ihnen GOTT
in Ihrem Leben noch nicht begegnet ist, und wenn Sie IHN in anderen Menschen, oder in der Natur noch nicht
erkannt haben, wünsche ich Ihnen, dass sich das irgendwann mal ändert.
@ demütiger Bruder Theophil Beim Androhen der Hölle oder des Fegefeuers handelt es sich um einen Prozess
bei dem ein vorhandener Mordwunsch der aufgrund der Gesetzeslage und anerzogener ethischer Normen nicht
realisiert werden kann bzw. ein schlechtes Gewissen erzeugt, auf eine metaphysische Ebene verdrängt wird.
Der Mordwunsch kann weder realisiert werden noch kann er erfolgreich überwunden werden, weil die betreffende
Person a.) zu schwach oder b.) zu gewaltverliebt ist. Aus diesem Grund kann der Wunsch nur verdrängt
werden, damit die betroffene Person auf diese Weise ihren Trieb befriedigen und anschließend befriedigt
weiter leben kann. Auf diese Weise entsehen Vorstellungen von Hölle, Fegefeuer oder Himmel. Rosa Luxemburg
war ausserdem Kommunistin und insofern Atheistin.
@Theo Nanana, woran machen Sie denn da „Rosa Luxemburg“ fest? An der Betonung des Begriffs „Freiheit“?
Da müsste Rosa aber einen langen Arm gehabt haben, taucht doch eben dieses Wort ganze 138mal im KKK www.vatican.va/…ive/DEU0035/_FA7.HTM
auf auf und ist damit eines der häufigsten Hauptwörter überhaupt dort. Zu Ihrem Dialog: Sie vergessen,
dass ich das alles lediglich für eine (durchaus amüsante oder auch spielerisch interessante) Folklore
halte. Ich kann über so etwas witzeln bzw. lachen (Der „Münchner im Himmel“ etwa ist großartig!) –
ernst nehme ich es nicht. Insofern schrecken Sie mich nicht, auch nicht mit „Grauen“ oder was sonst Ihnen
an Drohgebärden einfällt. Ihre Hölle, Ihr Himmel, Ihre „Grauzone“ (gibt es die nach katholischer Lehre?
Oder meinen Sie Limbo?) hat dieselbe Relevanz wie die berüchtigten 72 Huri des Islam oder das Walhall
des germanischen Glaubens: Keine. Nach dem Tod ist – soweit meine Überzeugung – exakt gar nichts. Punkt.
Und noch nie war jemand in der Lage, das Gegenteil zu belegen, und wir haben auch nicht das geringste
Indiz dafür, dass es anders sei – im Gegenteil, all die diversen Vorstellungen eines „Leben nach dem
Tode“ werfen so unendlich viele logische Probleme auf, dass Occams Razor uns sehr nachdrücklich dazu
mahnt, den Gedanken ans ich (wie immer: vorbehaltlich eines Belegs) fallen zu lassen.
Bischof Koch Die Ausführungen des Bischofs kann man nur ganz dick untersteichen. Tatsächlich ist absolut
nicht einsehbar, warum jedes Wirtschaftsunernehmen und jede politische Partei werben darf, die Kirche
jedoch nicht. Werbung ist Information. Daß kirchliche Information den Frieden stört, ist an Verlogenheit
völlig unüberbietbar. Freiheit ist unteilbar, wie uns beim Zusammenbruch des Ostblocks mustergültig
vorgeführt wurde: Forderung nach Freiheit der Wirtschaft ist ohne Freiheit von Politik und Religion unmöglich.
Geld ist in Münze geprägte Freiheit. Wie beliebt war – zumindest vor der Wende – der Rubel und die DM?
Tatsächlich lebten und leben wir in einem der freiesten Länder der Welt! Die beliebtesten Währungen
der Weltwirtschaft kommen eben aus den freiesten Ländern! Verwandelt sich die Schweiz in einen totalitären
Staat nach Ostblockmuster?
@ DDL Wenn wir schon bei Dialogen sind… Heiliger Geist: DDL, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht
für Dich. DDL: Zuerst die Gute. H: Du kommst nicht in die Hölle. D: Und die Schlechte ? H: Du kommst
auch nicht in den Himmel. D: Wohin komm ich dann ? H: In die Grauzone. D: Warum das denn ? H: Weil dort
alle sind, die sich nicht entscheiden konnten. D: Und was erwartet mich dort ? H: Wie der Name schon sagt:
Das Grauen. D: Wie sieht das Grauen aus ? H: In der Grauzone ist alles vorhanden. Aber in dem Moment,
wo Du es greifen willst, verschwimmt es vor Deinen Augen. Nichts ist von Dauer. D: Wie lange muss ich
dort bleiben ? H: Bis Du einen weißen Fleck auf der Landkarte Deines Lebens entdecken kannst. Und wenn
Du Bruder Theophil fragst, hilft er Dir beim Malen.
deusex… SEHR GUT! TREFFEND! Aber der warme Bruder versteht das nicht, das ist einige Nummern zu gross
für ihn! Er muss erst seine angebliche Frau fragen und wartet vergeblich auf Antwort! Zum Glück ist
Gott nicht so kleinkariert, wie ihn die Kleinkarierten darstellen wollen! ER IST IMMER DER GANZ ANDERE…
@ DDL Auch nicht lustig. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden. Jesus die Denke von Rosa Luxemburg
in den Mund zu legen wirkt etwas gekünstelt. Nicht authentisch.
@Theo Irgendwie nicht lustig. Aber wie wäre denn dieser fiktive Dialog zwischen Theo selig und Jesus:
Jesus: Theo, Du hast es mir manchmal ja nicht leicht gemacht… Theo: Ich, Herr? J: Ja, Theo, Du. Sag
mir einmal: Ist es nicht so, dass Ihr Katholiken lehrt, ich sei allmächtig? T: Sicher, Herr… J: Und
bin ich nicht auch allwissend? T: Natürlich, Herr! J: Und habe ich nicht jedem von Euch die Freiheit
gegeben, zu leben, wie er es für richtig hält? T: Naja, Herr, Du hast uns die Gebote gegeben… J: Lenk
nicht ab, Theo, ich weiß durchaus, was ich getan habe. Also? T: Ja, Herr. J: Und warum habt Ihr Euch
dann so benommen, als ob ich nur zu schwach und zu dumm wäre, die Befolgung dieser Gebote zu erzwingen?
Ihr und Euer *kicher* „unfehlbarer“ Anführer? T: Herr, Du selbst hast Petrus… J: Theo, hältst Du mich
noch IMMER für zu schwach und zu dumm, die Unfehlbarkeit eines Menschen für alle erkennbar klarzustellen…
wenn ich es wollte? T: Nein, nein! Aber ich wollte doch nur… J: Ich weiß, Theo. Ich weiß alles, vergiss
das nicht. Aber selbst Allmächtigen können es MANCHE eben schwer machen – vor allem, wenn sie ständig
in meinem Namen reden und damit IHRE Ansicht rechtfertigen wollen. T: Herr, warum hast Du uns das denn
nicht… J: Freiheit, Theo. Ihr Menschen seid nichts ohne Freiheit. Selbst ich konnte nur Mensch ein,
weil ich die Freiheit hatte, mich anders zu entscheiden. Und jetzt geh’ da rüber zu Deinem alten Feund
DDL – der hat ein gutes Wort für Dich eingelegt.
@ DDL Also ich hätte noch einen… …für Sie: Bernardin hat den Heiligen Geist (in Form einer Taube)
gepackt und versucht ihm ein paar Schwungfedern auszureissen. Wendet sich Jesus an Gottvater und fragt:
Warum macht er das ? Sagt Gottvater: Er hat gehört, dass der Heilige Geist auf dem Weg zu einem Fernsehstudio
ist, wo Volker Beck ein Interview gibt, um ihn sagen zu lassen: Die Katholische Kirche hat DOCH recht…
Warmer Bruder Theophil Wenn Sie nicht so schrecklich (s…)dumm wären, dann wüssten Sie, was ein Bernardiner
ist und dann wüssten Sie auch, wie hoch geschätzt die Bernardiner sind, denn menschenfreundlich, hilfreich
und gut! Ihnen fehlt nicht nur der intelligente Gesichtsausdruck…!
@ DDL Ist doch klar… …warum man HS und Abtreibung in der Hölle intensiv diskutiert. Weil Sie auch
von dort kommen und dort immer wieder innovativ für diese Welt verführerisch garniert und unter die
Leute gebracht werden. Das Sie da nicht drauf kommen ?…ts…ts…ts
@Theo Mir persönlich gefällt der Begriff „antichristlich“ nicht. „Nichtchristlich“ wäre passender,
wobei das Problem darin zu bestehen scheint, dass Ihresgleichen hier das „wer nicht für mich ist, ist
gegen mich“ wörtlich zu nehmen scheint und sich damit natürlich künstlich eine ungeheure Feindesliga
zusammenfabuliert. Allerdings sehe ich bei Ihnen durchaus eine Chance auf den „Himmel“ – immerhin ist
Humor, wenngleich er sich bei Ihnen nur bedauerlich selten Bahn bricht göttlich. Schauen Sie sich doch
einmal um in der Welt: Wenn es Ihren Gott gibt, dann ist er ein passionierter Spaßmacher. Ähm, aber
sagen Sie: Warum genau sollte man in der HÖLLE denn noch um HS und Abtreibung diskutieren? Ist das dann
nicht reichlich gegenstandslos? Ich meine, Traditionalismus ist ja gut und nett, aber es hat doch alles
Grenzen, nicht? Thematisch passend schließe ich mit einem: „Sacklzement, Halleluja! ‘luja sog I!!!“
@ Bernardin Sollte Ihr Nick nicht eigentlich Bernhardiner heissen ? Wegen dem ganzen Gesabber und dem
Fäßchen, das immer schon leer ist, wenn Sie anfangen zu posten. Und natürlich wegen dem intelligenten
Gesichtsausdruck.
@ DDL Also ich hätte ja lieber an ein anderes Bild gedacht: Die antichristliche Gemeinde bei kreuz.net
singt im Himmel vereint im Chor das Hosianna in der Höhe. Paulus neigt sich zu Petrus und fragt: Wie
kommen die denn hierher ? Na ja sagt Petrus, sie hatten die Wahl: Entweder im Himmel das Hosianna singen
oder mit Bruder Theophil, rudolfsohn und Guntram in der Hölle eine kleine Ewigkeit über HS und Abtreibung
diskutieren.
@Bernardin Ich bin mit Zeichnen leider etwas aus der Übung, aber mir schwebt da ein nettes, passendes
Motiv vor: Ein Herr mit Priesterkragen drischt vehement mit einem Holzkreuz auf einen regebogenfarbig
Gekleideten ein und stößt dabei mit hochrotem Kopf hervor: „Euch gottverdammtes, sündiges Schwulenpack,
Euch perverse Hinterlader werden wir noch Anstand und Würdelehren, Schweinebande, schwuchtelige!“ Jau.
Zucht und Ordnung! Deus vult! Wenn der wüsste, was für unterirdisches Geschwurbel in seinem Namen so
abgelassen wird…
Gallowglas Herzlichen Dank für Ihre Erwiderung! Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Ja, B.T.
beansprucht doch tatsächlich für sich und seinesgleichen, dass sie Würde respektieren und Würde schenken.
Nochmals: Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so furchtbar traurig wäre!
@Theophil Die Tatsache, dass Christen keine religiösen Karikaturen en masse publizieren hängt wohl eher
mit ihrem Gespür für Würde zusammen, als mit einem Mangel an Geist, Humor oder Kreativität. Nunja,
das angebliche „Gespür für Würde“bei den Christen kann man täglich hier erleben Das Problem dürfte
wohl eher sein, daß es beim Athesimus nahezu keine „Angriffspunkte“ für Karikaturen gibt. Jedenfalls
keine, die man nützen könnte, ohne sich dabei richtig schön lächerlich zu machen
nö Theo, weil Ihr Fundis vollkommen humorlos seid! Bruder Theophil: @ DDLDie Tatsache, dass Christen
keine religiösen Karikaturen en masse publizieren hängt wohl eher mit ihrem Gespür für Würde zusammen,
als mit einem Mangel an Geist, Humor oder Kreativität.
@ DDL Die Tatsache, dass Christen keine religiösen Karikaturen en masse publizieren hängt wohl eher
mit ihrem Gespür für Würde zusammen, als mit einem Mangel an Geist, Humor oder Kreativität. Denken
Sie mal darüber nach, warum Sie da nicht von selbst drauf kommen.
So ein Käse Wie „Scheinheilig“ unten völlig korrekt bemerkte, stellen hier manche unzulässig „Werbung“
und „Karikatur“ auf eine Stufe. Es bliebe den Jesusfans völlig unbenommen, ihrerseits POSITIVE Karikaturen
anzufertigen (oder meinetwegen Spottkarikaturen über den Atheismus oder was weiß ich) – aber dazu mangelt
es wohl an Geist, Kreativität und… Humor. Vermutlich steht dem aber auch im Wege, dass man sich selbst
als dermaßen superheilig empfindet, dass man eine Karikatur selbst dann als anstößig empfände, wenn
sie pro-Kirche wäre. Beobachten wir ja immer wieder, das die Verarbeitung von Themen, die die Kirche
als von ihr gepachtet betrachtet, als böses, böses Sakrileg betrachtet wird. Das ganze Gemecker ist
gleichermaßen gehaltlos wie ignorant. Erstaunlich, wie dumm sich ein Bischof äußern kann.
@ Theo Ich möchte mich bei Eurer Heiligkeit vielmals entschuldigen. Ich ging davon aus, daß ich es mit
einem gottesfürchtigen und vernünftigen Menschen zu tun habe. Dem ist wohl nicht so. Gott zum Gruße,
falls er sich überhaupt von Ihnen sprechen läßt. Weihrauch ohne zusätzliche Inhaltsstoffe? Wie Inhaltsleer
soll ihr Geschreibsel hier noch werden, Bruder?
Die Karikatur wollte doch nur zeigen, daß doch eigentlich Jesus im Mittelpunkt des Christentums steht
und nicht der Papst. o^/ Ein unbefangener Beobachter hätte denken können, Katholizismus sei eine „Papstreligion“
und keine Jesusreligion. Und viele Katholiken machen auch diesen Eindruck: Die lesen lieber irgendwelche
blöden Enzykliken und Bullen von „anno dazumal“ als in den Evangelien. Da hat die Karikatur eben den
Finger in die Wunde gelegt -was Sinn der Sache ist- und schon paßt es den Ertappten natürlich nicht.
@ Asphyx Sie sollten mal an Weihrauch ohne Zusatzstoffen schnuppern, damit aus Ihrem Geschreibsel auch
mal was Sinnvolles hervorkommt, und Ihre Gedanken nicht in einem Wirrwarr enden.
@ Theo Im Gegensatz zu manch anderem hier bin ich wirklich gläubig – und tue nicht nur so! Zudem – zynische
oder humorvoll gemeinte Äußerungen aufs Tapet zu bringen, heißt eigentlich nur, keine Argumente mehr
zu haben! Und das schlimmste Argument der Kirchenkritiker zu bringen: Was ist so schlimm an Volksverdummung?
Die Erde ist und war schon immer eine Scheibe. Punktum.
Köstlich! Zitat: „Handelt es sich bei diesem Herrn wirklich um einen Bischof der offiziellen Katholischen
Kirche oder ist das einer von der Pius Bruderschaftssekte?“ Unübertrefflich! Selten so gelacht!
@ Asphyx Hier treffen sich Gläubige, um Glaubensthemen ernsthaft und offen und ehrlich und mit ihrer
Meinung zu diskutieren. Was machen Sie denn dann eigentlich hier ? Ich darf eines Ihrer anderen Postings
zitieren: Welchem Zweck dient die Kirche, wenn nicht der Volksverdummung? Sie sollten sich Janus nennen
und aus dem Forum verschwinden.
ist ja Trollig Da Sie uns Christen unten als „Bande“ beschimpft haben, möchte ich lediglich durch ein
Zitat Ihrer Volksverhetzung aus einem anderen Strang Ihre Ausdünstingen auf Sie zurück reflektieren:
Dein geistiger Dünnschiß hier zeigt nur eines: Ihr lernt anscheinend erst etwas aus eurer Intoleranz
und eurer Wahrheitsleugnung, wenn ihr in der Hölle angekommen seid Kein weiterer Kommentar nötig. Dies
ist ja offenbar Ihr „Niveau“ und/oder Ihre Art von Humor. Zu Ihrer Ehrenrettung erkenne ich aber neidlos,
daß die Trolle sich besser organisiert haben und besser abgestimmt und vorbereitet hier spammen. Was
sowohl für die Qualität als auch den Kurs von kreuz.net spricht. Ihre Selbstgespräche belustigen darüber
hinaus mäßig. Meine brennende Sorge vor der nächsten Christenverfolgung wird jedoch nur vergrößert.
Gelobt sei Jesus Christus (Trolle werden nicht weiter gefüttert)
@ zwobbel Ich möchte sie bitten, nicht immer wieder von sich auf andere zu schließen. Hier treffen sich
Gläubige, um Glaubensthemen ernsthaft und offen und ehrlich und mit ihrer Meinung zu diskutieren. Nicht,
um Rufmord zu begehen. Wenn sie selbst ein Satanist sind, möchte ich sie bitten, ihre unflätigen Bezeichnungen
und Gleichsetzungen mit anderen Menschen hier, die anderen Glaubens sind, bitte zu respektieren. Wir tolerieren
sie ja immerhin auch.
@ unaussprechlicher Vorposter Jetzt ists zu spät. Ich habe grade in heller Empörung eine Beschwerdeemail
an das Bistum Basel verfasst. Mal schauen was die sagen.
Zur Erklärung: Wie kommt dieser Bischof dazu auf einer Seite die Gewalt gegen Homosexuelle glorifiziert
und feiert seine Meinung zu veröffentlichen? Bischof Koch ist r.-k. Bischof in der Schweiz, also echt.
Allerdings hat er sein Schreiben NICHT kreuz.net zur Verfügung gestellt, sondern die haben es einfach
wo gefunden und geben es jetzt ohne sein Wissen und Einverständnis wieder. So läuft’s auf kreuz.net
öfter.
@Zwobbel: Karikatur & Werbung Bitte Nachdenken und anschliessend Erklären: Was hat eine Karikatur mit
Werbung zu tun? Damit Sie nicht zu lange Suchen müssen hier noch ein paar Grundlagen: Karikatur de.wikipedia.org/wiki/Karikatur
Werbung de.wikipedia.org/wiki/Werbung Und nun bitte zuerst denken und anschliessend schreiben (auch wenn
die umgekehrte Reihenfolge für Sie sicher reizvoll ist)
@ zwobbel Was würden Sie denn sagen wenn ein saudischer Ölscheich einen Werbespot für den Wahabismus
schaltet? Oder das Universelle Leben eine Hausfrau namens Gabriele zum Messias ausrufen läßt, womöglich
finanziell unterstützt von einem reichen Japaner oder Russen oder sonst wem? Außerdem: sie betreiben
kreuz.net und sagen ihre Meinung, beleidigen, rufen zu Haß und Gewalt auf. Jetzt auch noch mit Unterstützung
der offiziellen römisch katholischen Kirche (quasi mit meinen Kirchensteuergeldern!) und andere sagen
ihre Meinung und machen sich über Sie lustig. Na und? Sowas schimpft sich Meinungsfreiheit. Aber die
war der Kirche schon immer suspekt.
Mit brennender Sorge Offensichtlich ist religiöse Werbung in der Schweiz doch nicht verboten, denn das
hier war ja möglich: Im vergangenen Jahr erschien in der Schweizer Zeitung „Le Temps“ eine Karikatur,
die den aufgebahrten Papst zusammen mit einer Schar von Gläubigen und einem Kreuz zeigt. Dabei wendet
sich Jesus an die Menge mit den Worten: „Stört es euch nicht, daß ich existiere?“ Von staatlicher Neutralität
und dem selbstpropagierten Gleichheitsgrundsatz fand sich dann keine Spur. Diese religiöse Werbung für
eine bestimte Weltanschauung war erlaubt. Und solange wir mit marxistischem Mist, pornografischem Dreck
und blasphemischer Perversion in den Medien zugemüllt werden, solange hier im Forum irgendwelche Satanisten
und Linksextremisten rumgeifern und Hass schleudern, solange müssen Katholiken ihre Stimme warnend erheben.
Bischof (?) Koch Handelt es sich bei diesem Herrn wirklich um einen Bischof der offiziellen Katholischen
Kirche oder ist das einer von der Pius Bruderschaftssekte? Falls dieser Koch ein regulärer Bischof ist,
dann stellt sich die Frage wie er dazu kommt auf dieser Seite hier Artikel zu veröffentlichen? Bisher
hab ich mich immer damit beruhigt dass diese Seite von einer Sekte betrieben wird und mit der Kirche an
sich nichts zu tun hat. Muss ich diese Meinung revidieren? Wie kommt dieser Bischof dazu auf einer Seite
die Gewalt gegen Homosexuelle glorifiziert und feiert seine Meinung zu veröffentlichen? Und sich dann
auch noch über mangelnde Meinungsfreiheit zu beklagen? Hallo?
@ Kurt Koch, Bischof von Basel – der hier auch noch auftauchen wird Gutes Statement. Zumindest der Text
war gut von der Sekretärin verfaßt worden. Ich finde es gut, das in der Schweiz christliche Werbung
verboten ist. Bei uns in D leider nicht. Jeden Tag wirst du mit irgendeiner Kirchensache oder katholischen
Pfadfindersache zugeworfen. Fernsehwerbung fehlt noch, aber kommt bestimmt noch. Wie wärs, Herr Koch,
sie geben ihr Amt in Basel auf und werden in Deutschland Pressechef des Pabstes. Extra für D. Und können
dann ihre Landsleute mit dem schlechten deutschen Fernsehen mit christlichen Werbespots zuwerfen. Mir
fällt grad ein: Es gibt in D christliche Werbespots, laufen jeden SA und SO auf den privaten und auch
im Öffentlich-rechtlichen.- Hat die Bande nix anderes zu tun, als nur rumzunerven? Ich finde die schweizer
Entscheidung vollkommen korrekt. Leider sind nicht alle Nationen so aufgeklärt.
Aufforderung zum Rechtsbruch Der hochwürdigste Herr Bischof schreibt: „Ernst genommen werden sie offensichtlich
erst dann, wenn sie gegen das Gesetz zu handeln beginnen.“ Das ist gewissermaßen schon eine indirekte
Aufforderung zum Rechtsbruch. Die Kirche wird sich dadurch nicht in ihrer Haltung bestimmen lassen – aber
wie viele andere?
Unfehlbarkeit Also wenn schon der Papst auf seinem Gebiet unfehlbar ist, dann dürfen wohl andere Stellen
das gleiche für sich auf ihrem Gebiet auch für sich in Anspruch nehmen. :)3 Im Übrigen wären die Macher
dieser Seite bestimmt auch empört, wenn religiöse Werbung erlaubt wäre und die Muslime von diesem Recht
fleissig Gebrauch machen würden. Wer A sagt, muss halt auch B sagen. Religöse Werbung ist in der Schweiz
glücklicherweise nicht zulässig und daran wird sich hoffentlich auch nichts ändern. Für alle jene
dies noch nicht gemerkt haben: Karrikaturen haben nichts mit Werbung zu tun. Da werden mal wieder Äpfel
mit Birnen verglichen.
Außer… Jammern auf hohem Niveau habe ich hier nichts gefunden. Die Vertreter der Schweizer Medienbehörde
haben richtig gehandelt – sie haben vom Recht der negativen Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht, und das
ist legitim. Genaueres dazu gab’s meines Wissens schon in einem Posting von iustitia zu einem anderen
Topic. ?:)