Medien
Ernstgenommen wird nur der Rechtsbruch
In der Schweiz kann man Katholiken legal mit Dreck bewerfen. Das nennt sich im Behördenjargon „Meinungsfreiheit“. Werbung für das Christentum wird dagegen verboten. Von Bischof Kurt Koch.
(kreuz.net, Solothurn) Im vergangenen Jahr erschien in der Schweizer Zeitung „Le Temps“ eine Karikatur, die den aufgebahrten Papst zusammen mit einer Schar von Gläubigen und einem Kreuz zeigt.

Dabei wendet sich Jesus an die Menge mit den Worten: „Stört es euch nicht, daß ich existiere?“

Ein Leser hat sich beim Schweizer Presserat mit der Begründung beschwert, eine solche Karikatur beleidige die Christen und alle kultivierten Menschen.

Der Presserat aber hat die Beschwerde zurückgewiesen und betont, die Freiheit der Satire und der Karikatur dürfe nicht eingeschränkt werden und müsse auf die Befindlichkeit orthodoxer Kreise keine Rücksicht nehmen.

In diesem Jahr wollten die CAT Medien [ein christlicher Verlag in der Schweiz] für ihre religiösen Zeitschriften ‘Sonntag’ und ‘Leben und Glauben’ mit einem 15sekündigen TV-Spot werben.

Dies wurde ihnen vom Bundesamt für Kommunikation mit dem Hinweis auf die Wahrung des religiösen Friedens verboten.

Ausdrücklich wurde vermerkt, das Verbot von religiöser Werbung sei eine zulässige Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Bundesamt für Kommunikation:
Das Verbot von religiöser Werbung ist eine zulässige Einschränkung der Meinungsfreiheit.


Diese beiden Beispiele dokumentieren, wie absurd und grotesk in unserer Schweiz der Umgang mit der Meinungsfreiheit besonders im Zusammenhang mit der Religion geworden ist: Man darf – vor allem! – Christen im Namen der Meinungsfreiheit in aller Öffentlichkeit beleidigen und ihre religiösen Gefühle verletzen.

Christen selbst aber dürfen für ihre Sache nicht werben; ihnen gegenüber wird vielmehr die Meinungsfreiheit eingeschränkt.

Besonders pikant ist dabei, daß Entscheide sowohl des Presserates als auch des Bundesamtes für Kommunikation nicht mehr angefochten werden können. Sie sind vielmehr endgültig, weil offensichtlich unfehlbar, oder wie es früher hieß: „Roma locuta – causa finita.“

Solche Erscheinungen zeigen, daß in unserem Land ein wirkungsvoller Schutz der religiösen Bekenntnisse nicht mehr gewährleistet ist.

Politik und Staat sind deshalb herausgefordert, gesetzliche Regelungen zu schaffen, die den Schutz für religiöse Überzeugungen vor Verunglimpfungen und auch die öffentliche Meinungsfreiheit der Religionen garantieren.
Bischof Kurt Koch:
In der Schweiz darf man Christen im Namen der Meinungsfreiheit in aller Öffentlichkeit beleidigen und ihre religiösen Gefühle verletzen.


Dies drängt sich um so mehr auf, als der religiöse Friede offensichtlich solange nicht als gefährdet eingeschätzt wird, als sich die von Karikaturen und Satiren Betroffenen und in ihren religiösen Gefühlen Verletzten in ihrer Verteidigung gesetzeskonform verhalten und sich nicht zu ungesetzlichen Verhaltensweisen hinreißen lassen.

Ernst genommen werden sie offensichtlich erst dann, wenn sie gegen das Gesetz zu handeln beginnen.

In dieser äußerst problematischen Haltung muß man eine von politischer und staatlicher Seite unterstützte – zumindest indirekte – Herausforderung zu Gesetzesüberschreitungen sehen, die das demokratische Zusammenleben der Menschen noch zusätzlich gefährden würden.

Auch aus diesem Grund ist im Blick auf den Schutz der religiösen Gefühle Handlungsbedarf für Politik und Staat angesagt!

+ Kurt Koch
Bischof von Basel
      
50 Lesermeinungen
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#50   Asbeel   12:13:35 | Mittwoch, 28. Juni 2006

…auf kath.net kann man Homosexuelle legal mit Dreck bewerfen…
…das nennt sich im kath.net Jargon dann „Meinungsfreiheit“…
…Werbung für Homosexualität wird dagegen verboten…
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#49   Bruder Theophil   10:48:45 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Evangelium des Tages
EVANGELIUM Matthäus 7, 15-20
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.
Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.
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#48   Jörg Guttenberger, Köln   17:48:45 | Dienstag, 27. Juni 2006
Bischof Koch: Fortsetung meiner Stellungnahme
Die letzten Beiräge gehen weitestgehend am Thema vorbei!
Laut kreuz.net sind Entscheidungen des Presserates und des Bundesamtes für Kommunikation unanfechtbar. Sofern diese Behauptung stimmt, müssen an der demokratischen Rechtsstaatlichkeit der Schweiz grundlegenden Zweifel angemeldet werden!
Jeder Verwaltungsakt des Staates und jede Entscheidung bzw. Handlung von natürlichen und juristischen Personen zulasten Dritter unterliegen in einem demokratischen Rechtsstaat gerichtlicher Billigkeitskontrolle!!!!!! Hat das noch niemand der zum Teil völlig ohne Nennug von Gründen die infrage stehende Entscheidung der schweizer Gremien billigenden Forumsteilnehmer gemerkt? Lassen Sie sich etwa statt von rationalem Rechtsdenken von emotionalen Kirchenhaß leiten?
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#47   Bruder Theophil   23:16:15 | Montag, 26. Juni 2006
@ blueberry
Es sind die Regeln, die uns GOTT auf den Weg gegeben hat, und das Leben Jesu, das uns zu seiner Nachfolge aufruft.
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#46   blueberry   23:01:09 | Montag, 26. Juni 2006
@ Theophil
Ob Sies glauben oder nicht, aber ich kann Ihnen sogar ausnahmsweise mal zustimmen.
Möglicherweise trifft ja der Satz von Shakespeare zu: „Wir sind aus dem Stoff aus dem Träume gemacht sind und unser kleines Leben umfasst ein Schlaf“.
Ich frage mich bloß immer: wie kommen Sie von der Annahme dass es etwas gibt das über diese Leben hinaus weist, auf ihre Dutzenden von Dogmen, auf: du musst dies und das glauben und wenn nicht kommst du in die Hölle.
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#45   Bruder Theophil   22:48:13 | Montag, 26. Juni 2006
@ DDL Vielleicht kennen Sie diesen Dialog…
…von Zwillingen im Mutterleib:
Z1: Ich glaube die Geburt steht bevor.
Z2: Das ist unser Ende.
Z1: Warum ?
Z2: Niemand ist von dort je wieder zurückgekehrt. Niemand konnte einem Ungeborenen erzählen, wie es dort aussieht.
Z1: Ich glaube, jetzt gehts los.
Z2: Oh je. Wir werden ins Nichts gestossen.
Z1: Unsere Mutter wird sich um uns kümmern.
Z2: Wer kann uns sagen, dass es eine Mutter gibt. Keiner hat Sie je gesehen ? Sie ist bestimmt nur eine Illusion.
Wenn Ihnen GOTT in Ihrem Leben noch nicht begegnet ist, und wenn Sie IHN in anderen Menschen, oder in der Natur noch nicht erkannt haben, wünsche ich Ihnen, dass sich das irgendwann mal ändert.
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#44   blueberry   22:37:26 | Montag, 26. Juni 2006
@ demütiger Bruder Theophil
Beim Androhen der Hölle oder des Fegefeuers handelt es sich um einen Prozess bei dem ein vorhandener Mordwunsch der aufgrund der Gesetzeslage und anerzogener ethischer Normen nicht realisiert werden kann bzw. ein schlechtes Gewissen erzeugt, auf eine metaphysische Ebene verdrängt wird. Der Mordwunsch kann weder realisiert werden noch kann er erfolgreich überwunden werden, weil die betreffende Person a.) zu schwach oder b.) zu gewaltverliebt ist. Aus diesem Grund kann der Wunsch nur verdrängt werden, damit die betroffene Person auf diese Weise ihren Trieb befriedigen und anschließend befriedigt weiter leben kann.
Auf diese Weise entsehen Vorstellungen von Hölle, Fegefeuer oder Himmel.
Rosa Luxemburg war ausserdem Kommunistin und insofern Atheistin.
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#43   deusexmachina   22:34:19 | Montag, 26. Juni 2006
@Theo
Nanana, woran machen Sie denn da „Rosa Luxemburg“ fest? An der Betonung des Begriffs „Freiheit“? Da müsste Rosa aber einen langen Arm gehabt haben, taucht doch eben dieses Wort ganze 138mal im KKK www.vatican.va/…ive/DEU0035/_FA7.HTM auf auf und ist damit eines der häufigsten Hauptwörter überhaupt dort.
Zu Ihrem Dialog: Sie vergessen, dass ich das alles lediglich für eine (durchaus amüsante oder auch spielerisch interessante) Folklore halte. Ich kann über so etwas witzeln bzw. lachen (Der „Münchner im Himmel“ etwa ist großartig!) – ernst nehme ich es nicht. Insofern schrecken Sie mich nicht, auch nicht mit „Grauen“ oder was sonst Ihnen an Drohgebärden einfällt. Ihre Hölle, Ihr Himmel, Ihre „Grauzone“ (gibt es die nach katholischer Lehre? Oder meinen Sie Limbo?) hat dieselbe Relevanz wie die berüchtigten 72 Huri des Islam oder das Walhall des germanischen Glaubens: Keine.
Nach dem Tod ist – soweit meine Überzeugung – exakt gar nichts. Punkt. Und noch nie war jemand in der Lage, das Gegenteil zu belegen, und wir haben auch nicht das geringste Indiz dafür, dass es anders sei – im Gegenteil, all die diversen Vorstellungen eines „Leben nach dem Tode“ werfen so unendlich viele logische Probleme auf, dass Occams Razor uns sehr nachdrücklich dazu mahnt, den Gedanken ans ich (wie immer: vorbehaltlich eines Belegs) fallen zu lassen.
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#42   Jörg Guttenberger, Köln   22:29:15 | Montag, 26. Juni 2006
Bischof Koch
Die Ausführungen des Bischofs kann man nur ganz dick untersteichen.
Tatsächlich ist absolut nicht einsehbar, warum jedes Wirtschaftsunernehmen und jede politische Partei werben darf, die Kirche jedoch nicht. Werbung ist Information. Daß kirchliche Information den Frieden stört, ist an Verlogenheit völlig unüberbietbar.
Freiheit ist unteilbar, wie uns beim Zusammenbruch des Ostblocks mustergültig vorgeführt wurde: Forderung nach Freiheit der Wirtschaft ist ohne Freiheit von Politik und Religion unmöglich.
Geld ist in Münze geprägte Freiheit. Wie beliebt war – zumindest vor der Wende – der Rubel und die DM? Tatsächlich lebten und leben wir in einem der freiesten Länder der Welt! Die beliebtesten Währungen der Weltwirtschaft kommen eben aus den freiesten Ländern!
Verwandelt sich die Schweiz in einen totalitären Staat nach Ostblockmuster?
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#41   Bruder Theophil   22:23:53 | Montag, 26. Juni 2006
@ DDL Wenn wir schon bei Dialogen sind…
Heiliger Geist: DDL, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich.
DDL: Zuerst die Gute.
H: Du kommst nicht in die Hölle.
D: Und die Schlechte ?
H: Du kommst auch nicht in den Himmel.
D: Wohin komm ich dann ?
H: In die Grauzone.
D: Warum das denn ?
H: Weil dort alle sind, die sich nicht entscheiden konnten.
D: Und was erwartet mich dort ?
H: Wie der Name schon sagt: Das Grauen.
D: Wie sieht das Grauen aus ?
H: In der Grauzone ist alles vorhanden. Aber in dem Moment, wo Du es greifen willst, verschwimmt es vor Deinen Augen. Nichts ist von Dauer.
D: Wie lange muss ich dort bleiben ?
H: Bis Du einen weißen Fleck auf der Landkarte Deines Lebens entdecken kannst. Und wenn Du Bruder Theophil fragst, hilft er Dir beim Malen.
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#40   Bernardin †   21:58:21 | Montag, 26. Juni 2006
deusex…
SEHR GUT! TREFFEND! Aber der warme Bruder versteht das nicht, das ist einige Nummern zu gross für ihn! Er muss erst seine angebliche Frau fragen und wartet vergeblich auf Antwort!
Zum Glück ist Gott nicht so kleinkariert, wie ihn die Kleinkarierten darstellen wollen! ER IST IMMER DER GANZ ANDERE…
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#39   Bruder Theophil   21:54:34 | Montag, 26. Juni 2006
@ DDL
Auch nicht lustig. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden.
Jesus die Denke von Rosa Luxemburg in den Mund zu legen wirkt etwas gekünstelt. Nicht authentisch.
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#38   deusexmachina   21:38:11 | Montag, 26. Juni 2006
@Theo
Irgendwie nicht lustig.
Aber wie wäre denn dieser fiktive Dialog zwischen Theo selig und Jesus:
Jesus: Theo, Du hast es mir manchmal ja nicht leicht gemacht…
Theo: Ich, Herr?
J: Ja, Theo, Du. Sag mir einmal: Ist es nicht so, dass Ihr Katholiken lehrt, ich sei allmächtig?
T: Sicher, Herr…
J: Und bin ich nicht auch allwissend?
T: Natürlich, Herr!
J: Und habe ich nicht jedem von Euch die Freiheit gegeben, zu leben, wie er es für richtig hält?
T: Naja, Herr, Du hast uns die Gebote gegeben…
J: Lenk nicht ab, Theo, ich weiß durchaus, was ich getan habe. Also?
T: Ja, Herr.
J: Und warum habt Ihr Euch dann so benommen, als ob ich nur zu schwach und zu dumm wäre, die Befolgung dieser Gebote zu erzwingen? Ihr und Euer *kicher* „unfehlbarer“ Anführer?
T: Herr, Du selbst hast Petrus…
J: Theo, hältst Du mich noch IMMER für zu schwach und zu dumm, die Unfehlbarkeit eines Menschen für alle erkennbar klarzustellen… wenn ich es wollte?
T: Nein, nein! Aber ich wollte doch nur…
J: Ich weiß, Theo. Ich weiß alles, vergiss das nicht. Aber selbst Allmächtigen können es MANCHE eben schwer machen – vor allem, wenn sie ständig in meinem Namen reden und damit IHRE Ansicht rechtfertigen wollen.
T: Herr, warum hast Du uns das denn nicht…
J: Freiheit, Theo. Ihr Menschen seid nichts ohne Freiheit. Selbst ich konnte nur Mensch ein, weil ich die Freiheit hatte, mich anders zu entscheiden. Und jetzt geh’ da rüber zu Deinem alten Feund DDL – der hat ein gutes Wort für Dich eingelegt.
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#37   Bernardin †   21:25:28 | Montag, 26. Juni 2006
Warmer Bruder
Ihnen fehlt echt nicht nur der intelligente Gesichtsausdruck!
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#36   Bruder Theophil   21:17:22 | Montag, 26. Juni 2006
@ DDL Also ich hätte noch einen…
…für Sie:
Bernardin hat den Heiligen Geist (in Form einer Taube) gepackt und versucht ihm ein paar Schwungfedern auszureissen. Wendet sich Jesus an Gottvater und fragt: Warum macht er das ? Sagt Gottvater: Er hat gehört, dass der Heilige Geist auf dem Weg zu einem Fernsehstudio ist, wo Volker Beck ein Interview gibt, um ihn sagen zu lassen: Die Katholische Kirche hat DOCH recht…
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#35   Bernardin †   21:06:32 | Montag, 26. Juni 2006
Warmer Bruder Theophil
Wenn Sie nicht so schrecklich (s…)dumm wären, dann wüssten Sie, was ein Bernardiner ist und dann wüssten Sie auch, wie hoch geschätzt die Bernardiner sind, denn menschenfreundlich, hilfreich und gut! Ihnen fehlt nicht nur der intelligente Gesichtsausdruck…!
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#34   Bruder Theophil   20:22:25 | Montag, 26. Juni 2006
@ DDL Ist doch klar…
…warum man HS und Abtreibung in der Hölle intensiv diskutiert. Weil Sie auch von dort kommen und dort immer wieder innovativ für diese Welt verführerisch garniert und unter die Leute gebracht werden.
Das Sie da nicht drauf kommen ?…ts…ts…ts
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#33   deusexmachina   20:18:52 | Montag, 26. Juni 2006
@Theo
Mir persönlich gefällt der Begriff „antichristlich“ nicht. „Nichtchristlich“ wäre passender, wobei das Problem darin zu bestehen scheint, dass Ihresgleichen hier das „wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ wörtlich zu nehmen scheint und sich damit natürlich künstlich eine ungeheure Feindesliga zusammenfabuliert.
Allerdings sehe ich bei Ihnen durchaus eine Chance auf den „Himmel“ – immerhin ist Humor, wenngleich er sich bei Ihnen nur bedauerlich selten Bahn bricht göttlich. Schauen Sie sich doch einmal um in der Welt: Wenn es Ihren Gott gibt, dann ist er ein passionierter Spaßmacher.
Ähm, aber sagen Sie: Warum genau sollte man in der HÖLLE denn noch um HS und Abtreibung diskutieren? Ist das dann nicht reichlich gegenstandslos? Ich meine, Traditionalismus ist ja gut und nett, aber es hat doch alles Grenzen, nicht?
Thematisch passend schließe ich mit einem:
„Sacklzement, Halleluja! ‘luja sog I!!!“
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#32   Bruder Theophil   20:15:24 | Montag, 26. Juni 2006
@ Bernardin
Sollte Ihr Nick nicht eigentlich Bernhardiner heissen ? Wegen dem ganzen Gesabber und dem Fäßchen, das immer schon leer ist, wenn Sie anfangen zu posten. Und natürlich wegen dem intelligenten Gesichtsausdruck.
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#31   Bernardin †   20:00:20 | Montag, 26. Juni 2006
DDL – Danke
Grossartig! Die beiden Bilder sagen alles! Und das Bild von der Hölle macht den warmen Bruder Theophilus jetzt schon heiss!
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#30   Bruder Theophil   19:55:32 | Montag, 26. Juni 2006
@ DDL
Also ich hätte ja lieber an ein anderes Bild gedacht:
Die antichristliche Gemeinde bei kreuz.net singt im Himmel vereint im Chor das Hosianna in der Höhe. Paulus neigt sich zu Petrus und fragt: Wie kommen die denn hierher ? Na ja sagt Petrus, sie hatten die Wahl: Entweder im Himmel das Hosianna singen oder mit Bruder Theophil, rudolfsohn und Guntram in der Hölle eine kleine Ewigkeit über HS und Abtreibung diskutieren.
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#29   Babylon †   19:44:12 | Montag, 26. Juni 2006
@ DDL: Eine komödiantische Ader
ist da durchaus erkennbar! :-] >:)
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#28   DDL   19:41:26 | Montag, 26. Juni 2006
@Bernardin
Ich bin mit Zeichnen leider etwas aus der Übung, aber mir schwebt da ein nettes, passendes Motiv vor: Ein Herr mit Priesterkragen drischt vehement mit einem Holzkreuz auf einen regebogenfarbig Gekleideten ein und stößt dabei mit hochrotem Kopf hervor:
„Euch gottverdammtes, sündiges Schwulenpack, Euch perverse Hinterlader werden wir noch Anstand und Würdelehren, Schweinebande, schwuchtelige!“
Jau.
Zucht und Ordnung!
Deus vult!
Wenn der wüsste, was für unterirdisches Geschwurbel in seinem Namen so abgelassen wird…
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#27   Bernardin †   18:52:21 | Montag, 26. Juni 2006
Gallowglas
Herzlichen Dank für Ihre Erwiderung! Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Ja, B.T. beansprucht doch tatsächlich für sich und seinesgleichen, dass sie Würde respektieren und Würde schenken. Nochmals: Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so furchtbar traurig wäre!
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#26   Gallowglas   18:45:15 | Montag, 26. Juni 2006
@Theophil
Die Tatsache, dass Christen keine religiösen Karikaturen en masse publizieren hängt wohl eher mit ihrem Gespür für Würde zusammen, als mit einem Mangel an Geist, Humor oder Kreativität.
Nunja, das angebliche „Gespür für Würde“bei den Christen kann man täglich hier erleben :-#
Das Problem dürfte wohl eher sein, daß es beim Athesimus nahezu keine „Angriffspunkte“ für Karikaturen gibt.
Jedenfalls keine, die man nützen könnte, ohne sich dabei richtig schön lächerlich zu machen >:)
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#25   methusalix †   17:42:28 | Montag, 26. Juni 2006
nö Theo, weil Ihr Fundis vollkommen humorlos seid!
Bruder Theophil: @ DDLDie Tatsache, dass Christen keine religiösen Karikaturen en masse publizieren hängt wohl eher mit ihrem Gespür für Würde zusammen, als mit einem Mangel an Geist, Humor oder Kreativität.
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#24   Bruder Theophil   17:39:54 | Montag, 26. Juni 2006
@ DDL
Die Tatsache, dass Christen keine religiösen Karikaturen en masse publizieren hängt wohl eher mit ihrem Gespür für Würde zusammen, als mit einem Mangel an Geist, Humor oder Kreativität. Denken Sie mal darüber nach, warum Sie da nicht von selbst drauf kommen.
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#23   DDL   17:22:11 | Montag, 26. Juni 2006
So ein Käse
Wie „Scheinheilig“ unten völlig korrekt bemerkte, stellen hier manche unzulässig „Werbung“ und „Karikatur“ auf eine Stufe.
Es bliebe den Jesusfans völlig unbenommen, ihrerseits POSITIVE Karikaturen anzufertigen (oder meinetwegen Spottkarikaturen über den Atheismus oder was weiß ich) – aber dazu mangelt es wohl an Geist, Kreativität und… Humor. Vermutlich steht dem aber auch im Wege, dass man sich selbst als dermaßen superheilig empfindet, dass man eine Karikatur selbst dann als anstößig empfände, wenn sie pro-Kirche wäre. Beobachten wir ja immer wieder, das die Verarbeitung von Themen, die die Kirche als von ihr gepachtet betrachtet, als böses, böses Sakrileg betrachtet wird.
Das ganze Gemecker ist gleichermaßen gehaltlos wie ignorant. Erstaunlich, wie dumm sich ein Bischof äußern kann.
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#22   Asphyx †   17:05:52 | Montag, 26. Juni 2006
@ Theo
www.kreuz.net/…ticle.3344-page.html www.kreuz.net/
schau’n sie hier, Sie ungläubiger Thehophil!
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#21   Bruder Theophil   17:00:31 | Montag, 26. Juni 2006
@ Asphyx
War das schon alles, oder gönnen Sie uns noch einen geistigen Höhenflug ?
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#20   Asphyx †   16:56:45 | Montag, 26. Juni 2006
@ Theo
LOL
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#19   Bruder Theophil   16:41:44 | Montag, 26. Juni 2006
@ Asphyx Blubber blubb…
…können Sie noch was anderes ?
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#18   Asphyx †   16:31:37 | Montag, 26. Juni 2006
@ Theo
Ich möchte mich bei Eurer Heiligkeit vielmals entschuldigen. Ich ging davon aus, daß ich es mit einem gottesfürchtigen und vernünftigen Menschen zu tun habe.
Dem ist wohl nicht so.
Gott zum Gruße, falls er sich überhaupt von Ihnen sprechen läßt.
Weihrauch ohne zusätzliche Inhaltsstoffe? Wie Inhaltsleer soll ihr Geschreibsel hier noch werden, Bruder?
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#17   Babylon †   16:07:36 | Montag, 26. Juni 2006
Die Karikatur wollte doch nur zeigen,
daß doch eigentlich Jesus im Mittelpunkt des Christentums steht und nicht der Papst. o^/
Ein unbefangener Beobachter hätte denken können, Katholizismus sei eine „Papstreligion“ und keine Jesusreligion.
Und viele Katholiken machen auch diesen Eindruck: Die lesen lieber irgendwelche blöden Enzykliken und Bullen von „anno dazumal“ als in den Evangelien.
Da hat die Karikatur eben den Finger in die Wunde gelegt -was Sinn der Sache ist- und schon paßt es den Ertappten natürlich nicht. :-P
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#16   Bruder Theophil   16:00:38 | Montag, 26. Juni 2006
@ Asphyx
Sie sollten mal an Weihrauch ohne Zusatzstoffen schnuppern, damit aus Ihrem Geschreibsel auch mal was Sinnvolles hervorkommt, und Ihre Gedanken nicht in einem Wirrwarr enden.
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#15   Asphyx †   15:43:25 | Montag, 26. Juni 2006
@ Theo
Im Gegensatz zu manch anderem hier bin ich wirklich gläubig – und tue nicht nur so!
Zudem – zynische oder humorvoll gemeinte Äußerungen aufs Tapet zu bringen, heißt eigentlich nur, keine Argumente mehr zu haben!
Und das schlimmste Argument der Kirchenkritiker zu bringen: Was ist so schlimm an Volksverdummung?
Die Erde ist und war schon immer eine Scheibe. Punktum.
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#14   virOblationis   15:25:02 | Montag, 26. Juni 2006
Köstlich!
Zitat:
„Handelt es sich bei diesem Herrn wirklich um einen Bischof der offiziellen Katholischen Kirche oder ist das einer von der Pius Bruderschaftssekte?“
Unübertrefflich! Selten so gelacht!
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#13   Bruder Theophil   15:19:24 | Montag, 26. Juni 2006
@ Asphyx
Hier treffen sich Gläubige, um Glaubensthemen ernsthaft und offen und ehrlich und mit ihrer Meinung zu diskutieren.
Was machen Sie denn dann eigentlich hier ? Ich darf eines Ihrer anderen Postings zitieren:
Welchem Zweck dient die Kirche, wenn nicht der Volksverdummung?
Sie sollten sich Janus nennen und aus dem Forum verschwinden.
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#12   zwobbel   14:08:30 | Montag, 26. Juni 2006
ist ja Trollig
Da Sie uns Christen unten als „Bande“ beschimpft haben, möchte ich lediglich durch ein Zitat Ihrer Volksverhetzung aus einem anderen Strang Ihre Ausdünstingen auf Sie zurück reflektieren:
Dein geistiger Dünnschiß hier zeigt nur eines: Ihr lernt anscheinend erst etwas aus eurer Intoleranz und eurer Wahrheitsleugnung, wenn ihr in der Hölle angekommen seid
Kein weiterer Kommentar nötig.
Dies ist ja offenbar Ihr „Niveau“ und/oder Ihre Art von Humor. Zu Ihrer Ehrenrettung erkenne ich aber neidlos, daß die Trolle sich besser organisiert haben und besser abgestimmt und vorbereitet hier spammen. Was sowohl für die Qualität als auch den Kurs von kreuz.net spricht. Ihre Selbstgespräche belustigen darüber hinaus mäßig.
Meine brennende Sorge vor der nächsten Christenverfolgung wird jedoch nur vergrößert.
Gelobt sei Jesus Christus
(Trolle werden nicht weiter gefüttert)
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#11   Asphyx †   13:00:44 | Montag, 26. Juni 2006
@ zwobbel
Ich möchte sie bitten, nicht immer wieder von sich auf andere zu schließen. Hier treffen sich Gläubige, um Glaubensthemen ernsthaft und offen und ehrlich und mit ihrer Meinung zu diskutieren.
Nicht, um Rufmord zu begehen. Wenn sie selbst ein Satanist sind, möchte ich sie bitten, ihre unflätigen Bezeichnungen und Gleichsetzungen mit anderen Menschen hier, die anderen Glaubens sind, bitte zu respektieren. Wir tolerieren sie ja immerhin auch.
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#10   Parzifal   12:59:57 | Montag, 26. Juni 2006
@ unaussprechlicher Vorposter
Jetzt ists zu spät.
Ich habe grade in heller Empörung eine Beschwerdeemail an das Bistum Basel verfasst.
Mal schauen was die sagen.
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#9   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   12:50:17 | Montag, 26. Juni 2006
Zur Erklärung:
Wie kommt dieser Bischof dazu auf einer Seite die Gewalt gegen Homosexuelle glorifiziert und feiert seine Meinung zu veröffentlichen?
Bischof Koch ist r.-k. Bischof in der Schweiz, also echt. Allerdings hat er sein Schreiben NICHT kreuz.net zur Verfügung gestellt, sondern die haben es einfach wo gefunden und geben es jetzt ohne sein Wissen und Einverständnis wieder. So läuft’s auf kreuz.net öfter.
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#8   Scheinheilig   12:49:03 | Montag, 26. Juni 2006
@Zwobbel: Karikatur & Werbung
Bitte Nachdenken und anschliessend Erklären:
Was hat eine Karikatur mit Werbung zu tun?
Damit Sie nicht zu lange Suchen müssen hier noch ein paar Grundlagen:
Karikatur de.wikipedia.org/wiki/Karikatur
Werbung de.wikipedia.org/wiki/Werbung
Und nun bitte zuerst denken und anschliessend schreiben (auch wenn die umgekehrte Reihenfolge für Sie sicher reizvoll ist)
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#7   Parzifal   12:37:02 | Montag, 26. Juni 2006
@ zwobbel
Was würden Sie denn sagen wenn ein saudischer Ölscheich einen Werbespot für den Wahabismus schaltet?
Oder das Universelle Leben eine Hausfrau namens Gabriele zum Messias ausrufen läßt, womöglich finanziell unterstützt von einem reichen Japaner oder Russen oder sonst wem?
Außerdem: sie betreiben kreuz.net und sagen ihre Meinung, beleidigen, rufen zu Haß und Gewalt auf. Jetzt auch noch mit Unterstützung der offiziellen römisch katholischen Kirche (quasi mit meinen Kirchensteuergeldern!) und andere sagen ihre Meinung und machen sich über Sie lustig. Na und?
Sowas schimpft sich Meinungsfreiheit. Aber die war der Kirche schon immer suspekt.
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#6   zwobbel   12:31:22 | Montag, 26. Juni 2006
Mit brennender Sorge
Offensichtlich ist religiöse Werbung in der Schweiz doch nicht verboten, denn das hier war ja möglich:
Im vergangenen Jahr erschien in der Schweizer Zeitung „Le Temps“ eine Karikatur, die den aufgebahrten Papst zusammen mit einer Schar von Gläubigen und einem Kreuz zeigt. Dabei wendet sich Jesus an die Menge mit den Worten: „Stört es euch nicht, daß ich existiere?“
Von staatlicher Neutralität und dem selbstpropagierten Gleichheitsgrundsatz fand sich dann keine Spur. Diese religiöse Werbung für eine bestimte Weltanschauung war erlaubt.
Und solange wir mit marxistischem Mist, pornografischem Dreck und blasphemischer Perversion in den Medien zugemüllt werden, solange hier im Forum irgendwelche Satanisten und Linksextremisten rumgeifern und Hass schleudern, solange müssen Katholiken ihre Stimme warnend erheben.
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#5   Parzifal   12:26:41 | Montag, 26. Juni 2006
Bischof (?) Koch
Handelt es sich bei diesem Herrn wirklich um einen Bischof der offiziellen Katholischen Kirche oder ist das einer von der Pius Bruderschaftssekte?
Falls dieser Koch ein regulärer Bischof ist, dann stellt sich die Frage wie er dazu kommt auf dieser Seite hier Artikel zu veröffentlichen?
Bisher hab ich mich immer damit beruhigt dass diese Seite von einer Sekte betrieben wird und mit der Kirche an sich nichts zu tun hat.
Muss ich diese Meinung revidieren?
Wie kommt dieser Bischof dazu auf einer Seite die Gewalt gegen Homosexuelle glorifiziert und feiert seine Meinung zu veröffentlichen? Und sich dann auch noch über mangelnde Meinungsfreiheit zu beklagen?
Hallo? :-D
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#4   Asphyx †   12:10:52 | Montag, 26. Juni 2006
@ Kurt Koch, Bischof von Basel – der hier auch noch auftauchen wird
Gutes Statement.
Zumindest der Text war gut von der Sekretärin verfaßt worden. Ich finde es gut, das in der Schweiz christliche Werbung verboten ist. Bei uns in D leider nicht. Jeden Tag wirst du mit irgendeiner Kirchensache oder katholischen Pfadfindersache zugeworfen. Fernsehwerbung fehlt noch, aber kommt bestimmt noch.
Wie wärs, Herr Koch, sie geben ihr Amt in Basel auf und werden in Deutschland Pressechef des Pabstes. Extra für D. Und können dann ihre Landsleute mit dem schlechten deutschen Fernsehen mit christlichen Werbespots zuwerfen.
Mir fällt grad ein: Es gibt in D christliche Werbespots, laufen jeden SA und SO auf den privaten und auch im Öffentlich-rechtlichen.-
Hat die Bande nix anderes zu tun, als nur rumzunerven? Ich finde die schweizer Entscheidung vollkommen korrekt. Leider sind nicht alle Nationen so aufgeklärt.
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#3   virOblationis   11:59:51 | Montag, 26. Juni 2006
Aufforderung zum Rechtsbruch
Der hochwürdigste Herr Bischof schreibt:
„Ernst genommen werden sie offensichtlich erst dann, wenn sie gegen das Gesetz zu handeln beginnen.“
Das ist gewissermaßen schon eine indirekte Aufforderung zum Rechtsbruch. Die Kirche wird sich dadurch nicht in ihrer Haltung bestimmen lassen – aber wie viele andere?
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#2   Scheinheilig   11:57:45 | Montag, 26. Juni 2006
Unfehlbarkeit
Also wenn schon der Papst auf seinem Gebiet unfehlbar ist, dann dürfen wohl andere Stellen das gleiche für sich auf ihrem Gebiet auch für sich in Anspruch nehmen. :)3
Im Übrigen wären die Macher dieser Seite bestimmt auch empört, wenn religiöse Werbung erlaubt wäre und die Muslime von diesem Recht fleissig Gebrauch machen würden. Wer A sagt, muss halt auch B sagen.
Religöse Werbung ist in der Schweiz glücklicherweise nicht zulässig und daran wird sich hoffentlich auch nichts ändern.
Für alle jene dies noch nicht gemerkt haben:
Karrikaturen haben nichts mit Werbung zu tun. Da werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.
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#1   aphrodite †   11:47:40 | Montag, 26. Juni 2006
Außer…
Jammern auf hohem Niveau habe ich hier nichts gefunden. Die Vertreter der Schweizer Medienbehörde haben richtig gehandelt – sie haben vom Recht der negativen Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht, und das ist legitim. Genaueres dazu gab’s meines Wissens schon in einem Posting von iustitia zu einem anderen Topic. ?:)
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